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#dlf-kultur — Public Fediverse posts

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  1. Panik

    Die rechten “Tabubrecher” in der Bonner Stadtspitze

    9.490.000.000.000 € ist die Summe der privaten Vermögen in Deutschland. Geld ist also genug da. Es ist nur nicht in den Steuerkassen, insbesondere nicht in denen, aus denen deutsche Kommunen, also die Basis der demokratischen Politik, ihre Aufgaben bestreiten können. Für eine Steuer-Gesetzgebung haben sie keine Kompetenz. Sie sind von der Weisheit des Bundes und der Länder abhängig. Darauf warten sie. Und warten. Und warten. Und gelegentlich klagen sie, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt.

    Für Bonn dürfte das theoretisch alles kein Problem sein. Bundesregierung, NRW-Landesregierung und Bonner Stadtregierung sind von weisen Männern der CDU geführt. Der Chef der NRW-Staatskanzlei hat sein Wahlkreisbüro sogar hier in Beuel, als Mieter eines CDU-Parteispenders. Da sind kurze Kommunikationswege inklusive. Denkt der Laie. In Wirklichkeit sind die eigenen “Parteifreunde” immer die gefährlichsten.

    In der öffentlichen Darstellung von Kommunalpolitik gibt es zahlreiche Denkfehler. Die Bezeichnung der “freiwilligen Aufgabe” Kultur als “Tabu” (Lokalchef des GA) ist davon noch der Kleinste. Ein weit grösserer ist der Glaube, eine milliardenschwer verschuldete Kommune – und das sind in NRW fast alle – könne sich durch disziplinierte Haushaltspolitik selbst sanieren. Und noch dümmer ist nur der Glaube, Sparen an der kulturellen Infrastruktur, die immer eine Infrastruktur der Demokratie ist, könne dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.

    Tatsächlich gibt es in dieser Republik eine tektonische Schieflage zwischen privaten Vermögen und öffentlichen Einnahmen. Sowie in der Verteilung dieser Einnahmen auf die verschiedenen Ebenen unserer demokratischen Verfassung. “Sondervermögen” sind für eine Kommune so gesetzwidrig, wie sie auf oberen Ebenen sinnwidrig sind.

    So weit mein Vorspruch zur aktuellen lokalen Tatarenmeldung (ich bitte das entsprechende Volk um Entschuldigung für diesen traditionellen deutschen Sprachrassismus): “Bonn überlegt, das Schauspielhaus zu schließen” (Audio 7 min.) meldete heute Nacht DLF-Kultur in einem Beitrag des fachkundigen Stefan Keim.

    Ich bewundere den Bonner Intendanten Bernhard Helmich für seinen Langmut. Sein Kollege Paul Esterházy, 1997-00 Dramaturg am hiesigen Theater, hat sich Ähnliches als Intendant in Aachen 2005 nicht gefallen lassen. Helmich ist ein anderes Temperament. Bei ihm überwiegt die Verantwortung für seine Mitarbeiter*innen – und die kulturelle Infrastruktur dieser Stadt. Den Kampfgeist von Esterházy wird er freilich auch benötigen. Und Toleranz gegenüber den Doofen. Für mich als Herzinfarkt-Patient wäre das nichts.

    Mein Vorschlag: da die in Berlin das Problem nicht verstehen (wollen), treten die Kommunen, nicht nur ihre Politiker*innen sondern vor allem die kommunalen Verwaltungen, in einen einmonatigen Streik. Das könnte lustigerweise wie eine “Haushaltssperre” funktionieren: wer nicht arbeitet, gibt auch kein Geld aus. Spätestens dann nähme die real existierende Aufmerksamkeitsökonomie zur Kenntnis, dass es sich um republikanische Infrastruktur handelt, die dann noch weit töter wäre, als in den Corona-Lockdowns oder den sommerlichen Hitzewellen. Keine Angst: nichts liegt der CDU ferner … Und nicht nur der.

    Ob das an der Bonner Infrastruktur-Gegenwart viel ändern würde? Das beantworten Sie lieber selbst. Ich bin ein Kind des Ruhrgebietes und versichere ihnen: hier haben wir es noch gut. Imgrunde ist es wie im Fussball 😉

  2. Das literarische Prag: Als #FranzKafka die Moderne erfand

    „Anfang des 20. Jahrhunderts war Prag die europäische Hauptstadt der Literatur, ein kultureller Schmelztiegel im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. Hier wirkten #RainerMariaRilke, #FranzWerfel, #MaxBrod – v. a. aber Franz Kafka.“ #DLFkultur

    Literarisches Prag: Warum kaum...

  3. Das literarische Prag: Als #FranzKafka die Moderne erfand

    „Anfang des 20. Jahrhunderts war Prag die europäische Hauptstadt der Literatur, ein kultureller Schmelztiegel im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. Hier wirkten #RainerMariaRilke, #FranzWerfel, #MaxBrod – v. a. aber Franz Kafka.“ #DLFkultur

    Literarisches Prag: Warum kaum...

  4. Danke für den Schmunzler, lieber dlfkultur :*
    #dlfKultur #KanzlerMerkel

  5. Ein sehr starkes Feature vom DLF!
    Ich hoffe, Johanna Hintermeier kann bald noch mehr davon machen :)
    #anhörempfehlung #Trauer #DLF #DLFKultur #Podcast #radio #Feature #Gefühle
    Zeitfragen Feature | Gefühlswelt – Wie Trauer das Gehirn verändert
    share.deutschlandradio.de/dlf-

  6. Ein nicht verhallendes Echo

    Ein verlassenes Haus, ein nicht verhallendes Echo und Eltern in ovidischen Metamorphosen: Hofmann&Lindholms Hörspiel „Gerechte Strafen“ verschränkt Märchen, Zeitgeschichte und Klangkunst zu einer unheimlichen Geschichte über das Erwachsenwerden der alten Bundesrepublik.

    Hofmann&Lindholm: Gerechte Strafen.
    Coming-of-Age einer Republik Oder: Ein Märchen

    DLF, Di, 08.09.2026, 20.05 – 21.00 Uhr
    DLF Kultur, Mi, 09.09.2026, 22.05 – 23.00 Uhr

    Ein verlassenes Haus, ein Mann, der nur noch ein Bein und ein schlechtes Gewissen hat, und ein nicht verhallendes Echo – die Welt des Hörspiel-Märchens „Gerechte Strafen“ von Hofmann&Lindholm ist ein bisschen unheimlich. Vielleicht nicht ganz so unheimlich wie „Göttliche Vergeltung“ von Frieder Butzmann nach Texten des schwedischen Taxonomen Carl von Linné (DLR Berlin 1997) und nicht ganz so brutal wie das „Wintermärchen“ von Gerhard Rühm (WDR 1976) und doch sind die Szenen und Bilder des „Coming-of-Age“ einer Republik durchzogen von einer dunklen Romantik.

    Hannah Hofmann (Jahrgang 1971) und Sven Lindholm (Jahrgang 1968) arbeiten in szenischen, akustischen und bildenden Künsten und wurden 2023 für ihr Gesamtwerk mit dem Tabori-Preis ausgezeichnet. Ihre Hörspiele arbeiten oft mit subversiven Strategien wie beispielsweise „diskreten Strategien der Privatisierung von Öffentlichkeit“ in ihrer „Geschichte des Publikums“ (DLR Kultur 2008).

    In ihrem aktuellen Coming-of-Age-Märchen spiegelt sich das Erwachsenwerden in den 1970er Jahren mit der politischen Geschichte der alten Bundesrepublik. Allerdings ist es ein Spiegel, wie aus den Bildern des belgischen Surrealisten René Magritte, in dem man sich selbst von hinten sieht. Ähnlich nimmt man die Hörspielerzählung wahr, die zwar einen Ich-Erzähler hat, der sich aber quasi selbst zusieht. Das gesamte sechsköpfige Ensemble, bestehend aus David Vormweg, Michael Kamp, Cathlen Gawlich, Edda Fischer, Manuela Alphons und Gregor Höppner, schaut sich quasi selbst über die Schulter und bildet so einen integralen, selbstbezüglichen Kosmos ab.

    Im Hintergrund ein Vordergrund

    Es sind immer Doppelfiguren, die durch das Hörspiel von Hofmann&Lindholm geistern. Da sind die Eltern, die verärgert ihre Kinder an einer Autobahnraststätte zurücklassen, um ihnen eine Lektion zu erteilen – mit der erklärten Absicht, an der nächsten Ausfahrt umzudrehen und sie wieder aufzunehmen. Doch die Kinder beschließen auf eigene Faust, nach Hause zurückzukehren, und verirren sich im Wald – Hänsel und Gretel. Ein Geschwisterpaar, das einander Geschichten erzählt – zum Trost.

    Da sind die Eltern – unklar, ob es dieselben sind, die von den Göttern gestraft werden, sich in etwas zu verwandeln, das ihnen nicht ähnelt: „Und immer, wenn sie dennoch erkannt würden, müssten sie sich aufs Neue wandeln.“ So verwandeln sie sich in die Stoffe der Mythen und Legenden, in die Wälder der Romantik und schließlich in das Alltägliche, das Nebensächliche, das Banale. Doch sie werden immer wieder enttarnt: „Ein Pedant entdeckte die Gestraften im Detail.“ Sie wurden „Angehörige von Bertolt Brecht“, erhielten einen Namen, der keiner war, verließen mit ihm die Schwarzen Wälder und bewohnten Städte. Am Ende verwandeln sie sich in jenen Hintergrund, der unbemerkt bleibt, wenn Menschen in den Spiegel blicken.

    Ähnlich komplex wie die Metamorphosen der Eltern verhält sich das hintergründige und äußerst variable Sounddesign des Hörspiels. Selbst die zitternden Streicher, sonst oft ein einfallsloser Hochkulturmarker, oszillieren zwischen den Polen der Verwandlung. Was sich hier im Hintergrund abspielt, könnte auch der Vordergrund eines Klangkunststückes sein.

    Doppelfiguren

    Die märchenhaften Elemente sind mit Schilderungen der Alltagswelt eines Ich-Erzählers verschachtelt, der mit seinen Freunden ein leerstehendes Haus durchsucht, ebenso mit Bildern aus einer offenbar kleinstädtischen Nachbarschaft mit Schützenverein, dementer Oma und sozialer Kontrolle. Die Außenwelt kommt als angstbesetzte Fremdheit vor. Den Tod der Ulrike Meinhof nimmt man mit einem Aufatmen zur Kenntnis.

    Das politische Emblem für diese Zeit ist wieder eine Doppelfigur: die Journalistin Beate Klarsfeld, die 1968 auf dem Parteitag der Christlich Demokratischen Union das physikalische Phänomen eines nicht verhallenden Echos auslöste, indem sie dem damaligen Bundeskanzler mit NS-Hintergrund eine Ohrfeige verpasste. Es gibt allerdings weder Film- noch Tonaufnahmen des eigentlichen Aktes. Die Gegenfigur ist ihr damaliger Verteidiger, „Spross aus einer Musterfamilie des Dritten Reichs“, Horst Mahler. Einer der Gründer der Terrororganisation „Rote Armee Fraktion (RAF)“. Später wird er seine Kehrtwende zum Rechtsextremismus eine „Entpuppung“ nennen. Auch er verstärkte damit das physikalische Phänomen eines nicht verhallenden Echos bis an sein Lebensende, wie es im Hörspiel heißt.

    Die Bezeichnung des Hörspiels als „Coming-of-Age einer Republik“ wäre nur gerechtfertigt, wenn man das eigene Aufwachsen als prototypisch für die Zeitgeschichte auffasst. Verbuchen wir den Untertitel also unter dem Motto „If too perfect lieber Gott böse“. So ist das Hörspiel-Kunstwerk „Gerechte Strafen“ von Hofmann&Lindholm in der komplexen Verknüpfung seiner Elemente auf inhaltlich-politischer, formal-ästhetischer und akustischer Ebene kaum zu übertreffen.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst, 10.09.20206

    siehe auch: Florian Welle: Brüchige Erinnerungen, epd medien, 08.09.26

     

    #DLFKultur #GerechteStrafen #HofmannLindholm #OderEinMärchen #omingOfAgeEinerRepublik
  7. Gesundheitstrend Breathwork – Was Atmen bewirken kann

    Breathwork boomt: Mit gezielter Atmung sollen sich Stress und Angst legen und sogar veränderte Bewusstseinszustände herbeiführen lassen. Was passiert dabei im Gehirn? Und wie belastbar sind die Versprechen zu therapeutischer Wirkung oder Heilung? – Von Katja Bigalke – Zeitfragen. Feature

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/breathwork-in-der-forschung-was-atmen-bewirken-kann-100.html

    #Atmen #Atmung #DLFKultur #Feature #News #Psychologie #Wissenschaft #Zeitfragen
  8. Lange Nacht – Die Kunst des glücklichen Alterns

    Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus? Hochbetagte Künstler, eine Zisterzienserin und Menschen aus der Sterbebegleitung erzählen, was ihnen Kraft gibt, wie sie Krisen gemeistert haben, und was für sie am Ende wirklich zählt. Von Blanka Weber

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-die-kunst-des-gluecklichen-alterns-104.html

    Wie füllt man die Jahre eines langen Lebens? Der Pianist András Schiff etwa hat bis zu seinem 70. Lebensjahr gewartet, bevor er sich erstmals Bachs „Kunst der Fuge“ zuwandte.

    #AndrasSchiff #Älterwerden #BlankaWeber #DieKunstDesGlücklichenAlterns #DLFKultur #Hören #LangeNacht #Leben
  9. #ltw26sa in den #Kakadu #Kindernachrichten :
    Hier schafft es #dlfkultur auch, ganz objektiv darüber zu berichten, dass die #noafd gesichert #rechtsextrem ist, dass sie viele Menschen aus dem Land haben will und dass das sehr vielen Menschen in ganz DE Sorgen bereitet. #ZDF #Logo @ZDF

  10. Die Polizei Chemnitz nötigt den Moderator Thomas Gottschalk, Strafanzeige gegen das Zentrum für politische Schönheit zu stellen. Doch der will nicht. Cool!

    Guter Beitrag im #Kompressor #dlfkultur, ab Minute 00:29 :

    deutschlandfunkkultur.de/kompr

  11. #ThomasMann​s „einigermaßen dysfunktionale Familie“

    Sehr interessantes Interview (Dauer: 22 Min.) mit dem polnischen Regisseur #PawełPawlikowski.

    In #Vaterland zeigt Pawlikowski 5 Tage aus dem Familienleben der Manns im Nachkriegsdeutschland – und die Suche nach einer geistigen Heimat. #DLFkultur

    In dem Film "Vaterland" sehen ...

  12. Wie lassen sich digitale #Technologien anders gestalten, als wir es aktuell erleben? Dafür müssen wir über #Kapitalismus sprechen! Co-Autor von »Digitale Solidarität«, @malteengeler , war bei #Breitband von #DLFKultur eingeladen, um über unsere Neuerscheinung zu sprechen, die er mit @alineblankertz geschrieben hat. Hört rein, ab Minute 15:41: deutschlandfunkkultur.de/digit

  13. Ein Lehrerin, die von sich sagt, sie sei eine gute Lehrerin, ruft beim #DLFKultur an und kann sich gar nicht vorstellen, dass man nicht weiß, wo "Wutöschingen" ist.
    Finde den Fehler. Deutsche Schule.

  14. Im #DLFKultur das Thema #Schule: wieder ein Schulvertreter, der sagt, die #Schweden hätten es in der #Coronazeit besser gemacht 🙄 (zur Erinnerung: dort gab es eine harte Durchseuchungsstrategie mit vielen toten Älteren - aber die Schulen waren offen) und das ganze Digitale braucht es auch nicht in der Schule, auch nicht für mehr Resilienz.
    🫣
    Alter, macht eure Schule alleine, ich habe damit #spaghettimonsterseidank nichts mehr zu tun 🙏🏼

  15. Philipp Ruch: „Wir wissen so gut wie nichts über den Aufstieg der Nazis“

    Lesart – „Wir kennen die NSDAP nur mit Macht“, sagt Philipp Ruch. Für sein Buch „Der Rückfall“ interessierte den Aktivisten vom Zentrum für politische Schönheit die Partei in den Jahren vor 1933. „Fast alles“ hat ihn bei den Recherchen dazu überrascht.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-rueckfall-nsdap-triumph-damals-aufstieg-der-afd-heute-100.html

    #Autor #DerRückfall #DLFKultur #Gespräch #Lesart #Literatur #Nazis #NSDAP #PhilippRuch
  16. „Land nicht von Miesepetern der AfD kaputtmachen lassen“

    Lesart-Gespräch mit Ilko-Sascha Kowalczuk – Ilko-Sascha Kowalczuk sieht bei der AfD eine „Lust an der Zerstörung“. Der Historiker rät, auf die „politischen Miesepeter“ mit Freundlichkeit und Höflichkeit zu reagieren: „Dinge, die die AfD scheut wie der Teufel das Weihwasser.“

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/ilko-sascha-kowalczuk-afd-100.html

    #DDR #DLFKultur #Gespräch #IlkoSaschaKowalczuk #Interview #Lesart #NeueNazis
  17. Can – Die Geschichte einer Gruppe – Teil 3: Der Löffel zum Erfolg

    DLF Kultur – Aus den Archiven – Von Gabriele Meierding – RIAS Berlin 1986 – Vorgestellt von Ralf Bei der Kellen – Teil 4 am 29.08.2026 – https://www.deutschlandfunkkultur.de/can-krautrock-geschichte-biografie-100.html

    #1986 #Archive #Band #Can #DLFKultur #Hören #Kultur #MUSIK #RiasBerlin #Teil3 #Wissen
  18. Can – Die Geschichte einer Gruppe

    Dlf Kultur – Samstag, 8. August 2026 um 05:05 Uhr, Teil 1/3

    https://www.youtube.com/watch?v=xiuuSoPphxI

    Zur Zeit ihrer Existenz 1968 bis 1978 war die Kölner Band Can ein klassisches Beispiel für den Propheten, der im eigenen Land nichts gilt. Als Can 2003 den Echo für ihr Lebenswerk bekamen und die Red Hot Chili Peppers darauf bestanden, ihn zu überreichen, dämmerte es auch dem Letzten, dass Can zu den wichtigsten Bands der Rockgeschichte gehören. 1986, kurz vor Beginn der Aufnahmen ihres Reunion-Albums, führte Gabriele Meierding ausführliche Interviews mit allen Mitgliedern der Gruppe. Diese verwob sie für den RIAS zu einer achtteiligen Serie, in der die Musiker die Geschichte ihrer gemeinsamen und individuellen Reise erzählen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/the-can-die-geschichte-einer-gruppe-teil-1-kulturrevolution-100.html

    #MUSIK #Can #Archive #Teil1 #DLFKultur #News
  19. Mike Browning, Ex-Schlagzeuger von Morbid Angel, ist gestorben.
    Ich hab's auf DLF Kultur gehört. In der Hochphase des Death Metal hat sich der Sender nicht dafür interessiert. Das ist eine gute Entwicklung. Vielleicht könnten nachts statt der philharmonischen Konzertwerke auch mal Alben der Metal-Genres laufen? Ich präferiere Doom.
    #dlfkultur #morbidangel #deathmetal

  20. Deutsches Denken – Rechte Intellektuelle der Bundesrepublik

    Deutschlandradio Kultur – Mittwoch, 15. Juli 2026 um 19:30 Uhr

    Folge 1 Wie überlebt eine Ideologie ihre Niederlage. Nach dem Ende des Nationalsozialismus mussten sich rechte Denker und Netzwerke neu organisieren. Sie konnten sich nicht mehr offen auf den besiegten Nationalsozialismus berufen, suchten aber nach Wegen, ihre Ideologie in die junge Bundesrepublik zu retten. – Teil 2 am 22.07.2026

    https://www.deutschlandradio.de/deutsches-denken-108.html

    #DeutschesDenken #DLFKultur #Feature #Nazis #NeueNazis #RechteIntellektuelle #Teil1 #Zeitfragen
  21. Völlig kaputt nach Hause kommen, im Podcatcher sehen, dass Küppi bei Studio 9 zu Gast ist - pörfäkt!
    Ich bin dann mal kochen :D
    #küppersbusch #DLFkultur

  22. Zwei Räder, ein Lenker und das reicht – Die Lange Nacht des Radfahrens

    Deutschlandradio Kultur – Von Frank Riede

    Transportmittel, Sportgerät, Spielzeug – und manchmal ist das Fahrrad auch noch mehr: das Zentrum einer Lebenseinstellung. Erst vor gut 200 Jahren hat der Mensch gelernt, auf zwei Rädern das Gleichgewicht zu halten. Die Lange Nacht erzählt von Historie und Entwicklung des Fahrrads, aber vor allem Geschichten von Radfahrerinnen und Radfahrern. Es geht ums Alltagsradeln, um den Verteilungskampf auf den Straßen.

    Die „Lange Nacht“ steigt pünktlich zum Startschuss für die Tour de France in die Pedale, geht aber nicht auf Radfahren als (Profi-)Sport ein, sondern beschränkt sich auf den Fahrradgebrauch von Amateuren.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-vom-radfahren-zwei-raeder-ein-lenker-und-das-reicht-100.html

    #DLFKultur #Fahrrad #FrankRiede #Hören #LangeNacht #Rad #Radio #TourDeFrance #Ursendung #Wissen
  23. Hörspiel des Monats Juli 2026

    Sörensen geht aufs Haus

    von Sven Stricker

    Regie: Sven Stricker
    Komposition: Jan-Peter Pflug
    Produktion: DLF Kultur 2026
    Länge: Teil 1 54:05‘, Teil 2 54:28
    Ursendung: DLF Kultur 20. und 27.04.2026

    Die Begründung der Jury

    „Sörensen geht aufs Haus“ ist ein Hörspiel mit einer wundervollen Regie und
    Sprecher*innen, denen man stundenlang folgen kann. Die Inszenierung überzeugt durch ihre
    dichte Atmosphäre, präzise Dialoge und Sprechkunst. Wir folgten voller Spannung dem
    Kriminalfall und ließen uns von den Wendungen überzeugen. Auch gesellschaftlich
    relevante Themen wie Care und häusliche Gewalt werden überzeugend und ohne Klischees
    abgebildet. Besonders berührt hat uns die Schilderung der Pflege eigener alternder Eltern und
    die Verantwortung und die Einsamkeit, die damit einhergehen und die in diesem Hörspiel so
    treffend dargestellt wurden.

    Das Hörspiel des Monats wird am Samstag, den 04.07.2026 um 20.05 Uhr im Deutschlandfunk (DLF) wiederholt.

    Die Nominierungen

    2026-01-27, Karen Köhler: Polly, HR
    2026-01-28, Maike Wetzel: Lise Meitner oder Die Spaltung der Welt, BR
    2026-01-30, Jakob Nolte: Die Frau mit den vier Armen; DLF Kultur

    2026-02-03, Buchholz, Fallwickl, Glanz, Köhler: 10 Augenblicke (1-3/10), HR
    2026-02-03, Robert Walser:Der Gehuelfe, SRF
    2026-02-06, Ursula Krechel: Die wirkliche Lämmchenhaftigkeit, DLF
    2026-02-09, Catherine Verlaguet: Der Vorgang, SR
    2026-02-10, Judith Kuckart: Die Welt zwischen den Nachrichten, SWR

    2026-03-08, Ruth Johanna Benrath, Christine Nagel: Unwandelbar.Luise, RBB
    2026-03-19, Susanna Mewe_Das heilige Herz der Clara Dorn, BR
    2026-03.25, Gesche Piening: Blaupause Scheuklappe, DLF
    2026-03-30, Werner Fritsch: Mixing Memory & Desire, SWR

    2026-04-01, Maxi Obexer: Koloniale Arten, NDR
    2026-04-02, Thomas Hettche: Liebe, HR
    2026-04-14, Yannic Han Biao Federer: Asiawochen, SWR
    2026-04-24, Daniel Kehlmann: Lichtspi

    #DLFKultur #HörsielDesMonats #SörensenGehtAufsHaus #SvenStricker
  24. Anarchie – Die lange Geschichte einer politischen Utopie

    Freiheit ohne Staat, Herrschaft und Zwang: Die Ideen des Anarchisten Michail Bakunin faszinieren und provozieren bis heute. Viele verbinden Anarchismus mit Chaos und Gewalt. Tatsächlich entstand er als ernsthafte politische Alternative. – Von Mirko Heinemann – https://www.deutschlandfunkkultur.de/wer-ist-heute-noch-anarchist-100.html

    #Anarchie #DLFKultur #Geschichte #MichailBakunin #Politik #Wissen
  25. Anruferin beim #DLFKultur wird gefragt, warum sie Fan des #BVB sei:

    „Wegen Manuel Neuer!“

    „Aber der spielt doch bei den Bayern?“

    „Seit wann spielt Neuer bei den Bayern??“

  26. Anruferin beim #DLFKultur wird gefragt, warum sie Fan des #BVB sei:

    „Wegen Manuel Neuer!“

    „Aber der spielt doch bei den Bayern?“

    „Seit wann spielt Neuer bei den Bayern??“

  27. Wow. Lange kein so starkes Feature gehört.
    Ich hoffe, Johanna Hintermeier kann bald noch mehr davon machen :)
    #anhörempfehlung #Trauer #DLF #DLFKultur #Podcast #radio
    Zeitfragen. Feature | Gefühlswelt | Gefühlswelt – Wie Trauer das Gehirn verändert
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  28. Kriegswende? Wohin?

    Der Wahnsinn hat Methode – Wendet sich Krieg in der Ukraine und wenn ja, wohin?

    Wendet sich nun der Krieg zugunsten der Ukraine? Ist das der Moment, auf den die Ukraine wartete, fragte die DW jüngst. Der Beitrag begann mit einem Einspieler eines Interviews mit dem ukrainischen Brigadegeneral und Neonazi Biletzky. Dass es im Hintergrund so etwas wie eine Wolfsangel gab, störte die Redaktion nicht. Waren doch nur drei Striche … Putin fürchte diesen Mann, berichtete die Times of London vor knapp einem Jahr. Er kommandierte (damals) 20.000 ukrainische Soldaten.

    2014 war die Berichterstattung über Biletzky komplett anders. Damals wusste man noch, dass Biletzky ein ukrainischer Neonazi ist. The Telegraph berichtete und zitierte Biletzky wie folgt: “’The historic mission of our nation in this critical moment is to lead the White Races of the world in a final crusade for their survival …’ he wrote in a recent commentary. ‘A crusade against the Semite-led Untermenschen.'” Übersetzung: “‘Die historische Aufgabe unserer Nation in diesem entscheidenden Moment besteht darin, die weißen Rassen der Welt in einem letzten Kreuzzug um ihr Überleben anzuführen …’, schrieb er kürzlich in einem Kommentar. ‘Ein Kreuzzug gegen die von Semiten angeführten Untermenschen.'”

    Aber zurück zur Frage: Wendet sich der Krieg?

    Der Generalinspekteur des Pentagon muss dem US-Kongress Bericht erstatten, wie es läuft mit der Operation „Atlantic Resolve“. Im Mai 2026 bilanzierte dieser für die Monate Januar bis März 2026 (vgl S. 6-10): „Despite this, Russian forces maintained their strategic and operational advantages over the UAF through superiorities in numbers of equipment and manpower.“ Worauf bezog sich „despite“? Der Bericht war eindeutig: Die Ukraine habe ihren taktischen Vorsprung in der Schlachtfeldaufklärung aufrechterhalten, dank der vom Westen bereitgestellten Informationen, die Warnungen lieferten, die Zielerfassung ermöglichten und für eine bessere operationelle Sicherheit der ukrainischen Streitkräfte sorgten. Im Original: „The UAF retained its advantage over Russian forces in tactical, battlefield-focused intelligence due to shared Western intelligence that provided warning, enabled targeting, and enhanced operational security for the UAF.“

    Kurzum: Der Westen ist verdeckter, aber ganz aktiver Kriegsteilnehmer gegen Russland in der Ukraine, die dadurch einen taktischen Vorteil habe. Aber „trotzdem“ war laut dem Pentagon die russische Seite strategisch und auch operationell überlegen. Das alles ist nicht ganz neu, denn die New York Times und die Times of London taten ihr Möglichstes, um die aktive Rolle der USA bzw. Großbritanniens in diesem Stellvertreterkrieg, der mittels der Ukraine gegen Russland geführt wird, herauszustellen.

    Das Kommando liegt in Wiesbaden, Clay-Kaserne. Wer ist das Gehirn der Operationen? Die Briten beanspruchten das für sich. Im Windschatten segeln alle anderen. Wer liefert die Daten, um russische Ziele zu erfassen? Die CIA (laut NYT), der „Westen“ laut Pentagon. Wer liefert all die Waffen, die russische aber auch ukrainische (im Verständnis der Ukraine in den Grenzen von 1991) Ziele treffen? Die Franzosen und die Briten. Wer hilft der Ukraine ihre Drohnen zu bauen? Die sind ja nicht alle „home made“. Wenn es nach dem Abgeordneten Kiesewetter ginge, flöge auch der deutsche Taurus.

    All diese weitreichenden westlichen Waffen richten zweifellos großen Schaden an, tragen den Krieg tief nach Russland. Aber wenden können sie das Kriegsgeschehen in der Ukraine nicht, laut Pentagon. Selbst Biletzky, nie um unverblümte Aussagen verlegen, hoffte im Interview auf eine Wende in ein paar Monaten. Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Wie oft hieß es schon, nun werde sich das Kriegsblatt wenden? Nur um noch mehr Steuergelder herauszupressen, noch mehr soziale Einschnitte zu verlangen, noch mehr Ukrainer in den Fleischwolf zu schicken, und vor allem, um den moralischen Aufstand gegen den Krieg auszuschalten.

    Wir lassen Ukrainer sterben für einen Traum

    Es ist doch ganz eindeutig: Wir lassen Ukrainer sterben für den Traum, einen Sieg über Russland zu erringen, und erfüllen so die russische Prophezeiung, dass die Ukraine gegen Russland in Stellung gebracht wird. Ganz Kühne (besser Lebensmüde) denken laut über einen Überfall von Kaliningrad nach und unterstellen ihre Absichten der russischen Seite. Denn die Behauptung, dass der „Russe kommt“ – 2029 oder 2030 – dann, wenn wir „kriegstüchtig“ sein werden, stammt ja nicht aus russischen Mündern. Das einzige, was diesen Kuddelmuddel der Narrative zusammenhält, ist die kaum verdeckte Kriegslüsternheit derer, die glauben, sie seien überlegen. Der aktuelle Papst versteht diesen permanenten Angriff auf die menschliche Würde und menschliche Empfindungen womöglich sehr viel besser als die allermeisten.

    Gewiss, Kriege sind immer unberechenbar. Aber am Ende siegt der, der die bessere politische und militärische Strategie und das größere Potential hat. Die russische Aggression gegen die ukrainische Zentralgewalt 2022 erfolgte mit 150.000 bis 190.000 Soldaten. Sie setzte auf den Kriegsschock und schnelle Kapitulation. Das scheiterte zunächst am ukrainischen Widerstand, eine zügige Verhandlungslösung schließlich am Westen.

    2022 war der propagierte Glaube stark, Russland für das völkerrechtliche Verbrechen der Aggression schlagen zu können. Und zwar vernichtend: politisch, wirtschaftlich, militärisch. Der Glaube hält sich auch noch heute, obwohl man es längst besser wissen müsste. Es gibt kein Patt. Es gibt einen Zermürbungskrieg, in der die ukrainischen Potentiale aufgefressen werden und die westlichen gleich mit. Die westlichen „Amazon“-Lieferanten, um einen ehemaligen britischen Verteidigungsminister zu zitieren, können nicht mehr, wie sie wollen. Ausnahmen, wie etwa Storm-Shadow-Marschflugkörper oder Drohnen bestätigen nur die Regel.

    Wieviele Taurus könnte denn Deutschland effektiv in die Waagschale werfen: 20 – 50 – 100 – 600? Und dann? Ein fliegender Taurus gen Russland führte allenfalls unser Land in einen direkten Krieg mit Russland. Mit einer Nuklearmacht? Die aus ihrer schwierigen Geschichte behalten hat, dass die schwersten militärischen Angriffe immer aus dem Westen kamen? Gegen „Mutter“ Russland?

    Die Mutter also.

    Die USA unter Trump entschieden zynisch sehr viel klüger. Die lassen andere kämpfen, aktuell die Ukrainer. Wenn die nicht mehr können, sind wir dran. Als zweite Frontlinie. Bei dieser Strategie willig mitzuspielen ist nicht nur dumm, es ist ein Untergangsplan. Der US-Plan ist völlig transparent. Der US-Verteidigungsminister erklärte ihn den europäischen Nato-Verbündeten am 12. Februar 2025: Ihr seid jetzt dran. Wir haben andere Prioritäten.

    Wie sich Deutschland in der Nato sieht

    Die jüngste Strategie der Bundeswehr wiederum übersetzt die veränderte Aufgabenstellung ganz bündnistreu. Im Unterschied zur öffentlichen Darstellung passt kein Blatt Papier zwischen die Bundeswehr und die amerikanische „Schutzmacht”. Aber die deutsche Presse hyperventiliert bereits, wenn auch nur die Aussicht droht, dass 5.000 US-Soldaten woanders stationiert werden könnten.

    Es wäre womöglich ein echtes Drama, sollten die USA ihre militärischen Hauptquartiere aus Deutschland abziehen. Zum Beispiel das für Afrika. Aber davon war bisher nie die Rede. Offenbar sitzen sie sehr komfortabel in Deutschland, jedenfalls sehr viel komfortabler als aktuell im Nahen und Mittleren Osten.

    Das eigentliche Problem ist, wie sich Deutschland in der Nato sieht bzw. im Verhältnis zu den USA versteht. Olaf Scholz, immerhin einst Bundeskanzler dieses Landes, fühlte sich Ende April 2026 in den USA, zur transatlantischen Partnerschaft befragt, bemüßigt, etwas zu wiederholen, was der erste Generalsekretär der Nato, Lord Ismay, 1949 erklärt hatte: Die Nato sei dafür da, Russland draußen, die USA drinnen und Deutschland unten zu halten. Das, so Scholz, mache einen gewissen Sinn. Im Präsens. (Ab 29:25) Abgesehen davon, dass Scholz das Ganze fälschlicherweise einem Amerikaner andichtete (was schon an sich bemerkenswert ist), glaubte er womöglich, eine Pointe gelandet zu haben (das geladene Publikum jedenfalls lachte). Im Grunde aber entblösste er sich vollständig: Nicht friedensfähig in Europa, nicht partnerschaftsfähig mit den USA, in der Position eines Duckmäusers, der sich selbst nicht traut. Völlig festgefahren im Kalten Krieg.

    Der Bericht des US-Generalinspektors enthielt auch einen Verweis auf vergangene Ergebnisse von Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland, die die USA vermittelten. Wegen des Iran-Kriegs wurden sie unterbrochen. Es gab einen Gefangenenaustausch (je 500). Im Januar und Februar 2026 fanden zudem zwei Austausche von gefallenen Soldaten statt: 2.000 übergebenen gefallenen Ukrainern standen 73 russische Gefallene gegenüber (S.6). Wie kann denn das sein, wo doch angeblich vor allem Russen in der Ukraine fallen? Was machen die Ukrainer mit all den angeblich gefallenen Russen? (30.000 pro Monat wurde behauptet.) Verfüttern sie die an die Hunde? Wer stirbt wirklich mehr in diesem unsäglichen Krieg?

    Aber ich will noch einmal auf den Telegraph-Artikel aus dem Jahr 2014 zurückkommen. Mark Galeotti, ein Russland-Experte, wurde dort zitiert. Galeotti erntet fälschlicherweise anhaltenden Ruhm dafür, dass er einst die „Gerasimow-Doktrin“ erfand – also die Doktrin von der angeblichen hybriden Kriegsführung Russlands. Er widerrief diesen Fehlschluss erfolglos 2018 in einem Artikel in Foreign Policy. Da war seine Erfindung längst „mainstream“ und 2024 nutzte die EU die falsche Einschätzung Galeottis als erste Begründung für ihren Sanktionsbeschluss 24/2643 vom 8. Oktober 2024, mit dem seither auch Dissidenten in der EU sanktioniert und faktisch zu Vogelfreien erklärt werden können. (vgl Ziffer 1)

    Jedenfalls warnte Galeotti 2014 laut Telegraph, und das widerrief er nie, vor ukrainischen Neonazis und ihrem möglichen Einfluss auf die ukrainische Gesellschaft: „“Extremist paramilitary groups who have built up ‘their own little Freikorps’ and who are fundamentally opposed to finding consensus may demand a part in public life as victors in the conflict, Mr Galeotti added. “And what do you do when the war is over and you get veterans from Azov swaggering down your high street, and in your own lives?’“

    Ja, was macht man, wenn Asow-Kriegsveteranen, demokratie- und konsensunfähig, als vermeintliche Helden eines Konfliktes die Gesellschaft aufzumischen beginnen? In der Ukraine weiß man, was dann passiert. Wer sich den Springerstiefeln nicht unterwirft, lebt sehr gefährlich. Oder, um es mit Boris Johnson auszudrücken: Es waren diese Leute, extreme ukrainische Nationalisten, die den neu gewählten Präsidenten Selenskyi einst an seinem Vorhaben hinderten, das Minsk-Abkommen umzusetzen. (ab Minute 20)

    Stimmt die Pentagon-Analyse, dann werden auch so militante ukrainische Gruppen wie Asow zu den Verlierern auf dem ukrainischen Schlachtfeld gehören. Und dann? Deren Wut und Hass wird auf dem ganzen Kontinent lasten. Wem wohl werden die die Schuld am verlorenen Krieg geben: Nur Russland? Werden die sich nur für „Partisanen”aktivitäten allen möglichen westlichen Geheimdiensten anbieten, so wie das einst die nationalistischen Ukrainer (Melnyk und Co.) während und nach dem Zweiten Weltkriegs taten? Warum fand in Kiew die feierliche Umbettung der sterblichen Überreste des Ehepaars Melnyk statt? Israel, auch Polen reagierten sehr negativ. Die Times of Israel berichtete. Melnyk war keine Lichtgestalt ukrainischer Selbstbehauptung oder gar -befreiung, wie ihn die heutige ukrainische Führung zu portraitieren versucht. Er war ein Kriegsverbrecher, ein Nazi-Kollaborateur, ein in der Sowjetunion gesuchter Verbrecher, oder, wie er kürzlich durch Polen beschrieben wurde, ein „Bandit“. An seinen Händen klebte sehr viel Blut. Ein Artikel der FAZ, der darstellte, dass Selenskyj aus polnischer Sicht den Falschen ehrte, verfehlte den entscheidenden Punkt.

    Wie halten wir es in Deutschland mit diesen Leuten? Und all jenen, die glauben, so etwas ehren zu müssen. Das ist keine Frage, die einem die russische Sicht aufnötigt.

    Wie leben wir mit unserer Vergangenheit?

    Das bringt mich zurück zur besagten Ehrung von Olaf Scholz in den USA. Der frühere US-Außenminister Blinken hielt die Laudatio. Sie war gut, bewegend, nachdenklich. Aber auch Blinken reduzierte die Verbrechen Hitler-Deutschlands auf den Holocaust. Die vielen anderen unschuldigen Toten jener Jahre waren auch ihm unsichtbar, dem Vergessen preisgegeben. Schlimmer noch, Blinken folgte einer Argumentationslinie, vor der der russische Dichter Jewgeni Jewtuschenko in seinem Film „Der Kindergarten“ warnte: Dass jede Überhöhung des Opferstatus in Selbstgerechtigkeit und folglich in neue Tragödien führt.

    Man muss hinzufügen, dass Blinken in einer ersten Reaktion auf den Horror des 7. Oktober 2023 Israel riet, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

    Der Rest ist bekannt. Blinkens instinktiver Rat wurde aus politischem Kalkül in den Wind geschlagen. Die Folge waren eine westliche Akzeptanz für Nichtakzeptables, das Schreddern von Kriegs- und Menschenrechten und ein Anziehen der Daumenschrauben gegen Protest. Nicht weltweit. Nur im sogenannten „Westen“, der so internationale Glaubwürdigkeit und Einfluss verspielte. Man muss nur zuhören, was Ärzte, die im Gaza-Streifen freiwillig im Einsatz waren, über das Geschehen dort erzählen. Sofern ihnen eine mediale Plattform gegeben wird.

    Bei Tucker Carlson, auf X, war ein britischer Krebsarzt aus Oxford, Dr. Nick Maynard, zu Gast, ein Augenzeuge, und, wie dem Gespräch zu entnehmen war, einer, der Zeugnis vor dem Internationalen Strafgerichtshof ablegte. Ist es vorstellbar, dass eine der größeren „Talkshows“ in Deutschland einen solchen Menschen einlädt? Dann wäre umgehend Schluss mit der erzeugten Wohlfühlstimmung, dass es leider immer einem zufällt, die „Drecksarbeit“ zu machen, die halt gemacht werden muss. Dann würde das blanke Entsetzen durch deutsche Wohnzimmer wabern, wie zutiefst kriminell und sadistisch es wird, wenn eine Gruppe die andere als Feind oder gar als „Untermenschen“ wahrnimmt. Maynard weiß, was er sagt. Er hat die Opfer gesehen, versuchte Leben zu retten. Er sprach auch davon, wie gezielt auf Kinder in Gaza geschossen wird: Mal haben alle Kinder Schussverletzungen im Kopf, mal in der Brust, mal im Bauch und kleine Jungs auch in den Geschlechtsorganen. Und so weiter und so fort…

    Selbstgewählte Ahnungslosigkeit

    So aber bleiben viel zu viele auch bei uns in schönster selbstgewählter Ahnungslosigkeit. So können sie sich guten Gewissens darauf berufen, dass sie nichts wussten und gleichzeitig der Überzeugung nachhängen, dass es sich bei alledem ganz gewiss nur um Antisemitismus in seiner perfidesten Ausformung handeln kann, also um eine zutiefst verdammungswürdige Attitüde, die sie – weil sie angeblich alle Lektionen aus der deutschen Vergangenheit lernten – selbstverständlich niemals unterstützen werden.

    Diese Argumentation ist nicht an den Haaren herbeigezogen. So reagierten Zuhörer des Deutschlandfunk (Kultur), als sie mit einem Kommentar von Michael Andrick zu den EU-Sanktionen gegen Journalisten (Dogru) konfrontiert wurden. Andrick machte ausgewählte Reaktionen öffentlich. Die DLF-Zuhörer kannten den Fall nicht und kritisierten den Sender für mangelnde „Einordnung“ des scharfen Kommentars. Sie vermuteten Russenpropaganda.

    Das, was Andrick kritisierte, passte schlicht nicht in ihr (uninformiertes) Weltbild. Der Deutschlandfunk tat – soweit ich das übersehe – nichts, um in weiteren Sendungen die Zuhörer über die EU-Sanktionen gegen Andersdenkende aufzuklären, die damit verbundende Missachtung des deutschen Grundgesetzes und aller Prinzipien von Rechtsstaatlichkeit auch nur zu erwähnen oder gar auf den Aufruf zur Aufhebung dieser Sanktionen hinzuweisen. Anm.: Auch ich habe erstunterzeichnet.

    Dieser Aufruf hat inzwischen etwas mehr als 8.000 Unterzeichner. Dabei müssten die allermeisten Deutschen längst Kopf stehen, wenn unsere Verfassung im Namen eines hybriden Krieges, den Russland angeblich über uns bringt, mit Hilfe von angeblichen Helfershelfern, von denen die Mehrheit noch nie was hörte, auf dem EU-Umweg zu Makulatur wird. Das nur als Paranoia abzutun, würde dem Problem leider nicht gerecht. Der Wahnsinn hat Methode.

    Und doch, es ist nicht das Gesamtbild. Eine Glanznummer in Sachen Russlandpropaganda lieferte kürzlich der US-Senator und ehemalige Astronaut Mark Kelly auf dem diesjährigen Baltic Sea Security Forum, das in der Ukraine stattfand. Es ging um russische militärische Inkompetenz: Kelly tat nicht überrascht und erzählte einem willigen Publikum, was ihn die langjährige Kooperation mit russischen Kosmonauten gelehrt hätte: Für die habe der Erfolg einer Mission nie an erster Stelle gestanden. Nicht so wie für Amerikaner, Briten, Ukrainer. Der sei erst an vierter Stelle gewesen. Zuvor rangierten: Nur so zu tun, Verantwortung abzuwälzen und zu stehlen. Ohne Stehlen sei ein Arbeitstag kein guter Tag. (Ab 3:16:30). So beschrieb Kelly Menschen, mit denen er angeblich befreundet war.

    Kelly hätte es besser wissen können: In der Geschichte der US-Raumfahrt verlor die NASA 14 Astronauten durch Unglücke, davon 7 seit 1990. Die Sowjetunion verlor 4 Kosmonauten, Russland nicht einen. Woran sonst ist der Erfolg einer Mission messbar?

    Energieerhaltungssatz

    Aber so ist das nun mal, wenn der Blick getrübt ist und der Glaube an den Sieg die Vernunft außer Kraft gesetzt hat. Dann glaubt man auch die jüngste ukrainische Mär von den uralten Bauteilen, aus denen die Oreschnik zusammengebastelt worden sei, oder alle sonstigen Ammenmärchen, wonach Drohnen die neuen Wunderwaffen seien. Wenn etwas mit ca 12.000 km pro Stunde (Mach 10) einschlägt, bleibt nicht viel übrig, weder vom Ziel noch von der Waffe, auch kein Elektronikbausatz. Das wissen auch die, die vielleicht nie in Physik oder Chemie glänzten, aber schon einmal etwas vom Energieerhaltungssatz hörten. Energie verschwindet nicht, sie wandelt sich um.

    Was die Konstrukteure einer Oreschnik schafften, ist eine wissenschaftliche Glanzleistung, aber gleichzeitig eine Perversion menschlicher Intelligenz. Man stelle sich vor, die wissenschaftlichen Einsichten, die hinter dieser Waffe stecken, würden für die ganze Menschheit nutzbar gemacht – für Konstruktives. Der Westen hat diese Fähigkeiten, die Russland entwickelte, (noch) nicht. Es wäre sehr viel vernünftiger, sie friedlich zu teilen, statt militärischen Überlegenheitsträumen nachzuhängen.

    Neue Daten zu Bevölkerungswille und verfolgter Politik

    Aber es gibt auch recht ermutigende Einsichten, diesmal in Gestalt neuer Daten zur öffentlichen Meinung zum Ukraine-Krieg. Befragt wurden Menschen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Polen und der Ukraine sowie in Russland. Sie wurden ebenfalls auf der Black Sea Security Conference vorgestellt. Im Ergebnis kann man mit großer Zuversicht sagen, dass der Friedenswille stark ist, überall, und dass Bevölkerungswille und verfolgte Politik nicht notwendigerweise zwei Seiten derselben Medaille sind.

    In Deutschland bevorzugt eine Mehrheit ein verhandeltes Kriegsende. So denken die meisten der Befragten, einschließlich in Russland. Eine Mehrheit der Deutschen unterstützt eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine eher nicht. So sehen das auch die Polen. Die Ukrainer tendieren ebenfalls dazu, die Nato-Option im Gegenzug für Frieden aufzugeben. Die Frage einer Anerkennung von Territorialverlusten ist in der Ukraine dagegen ein sehr neuralgischer Punkt. In Deutschland gibt es keine Mehrheit für die Entsendung von Bundeswehrsoldaten in die Ukraine, weder jetzt noch nach einem verhandelten Kriegsende als Teil einer „Friedenstruppe“. Dieser Skeptizismus wird von den Polen geteilt. In der Ukraine wiederum traut man westlichen Sicherheitsversprechen nicht. In Russland wächst der Unmut über den Krieg und seine Folgen, was zu gewissen Sympathieverlusten für den russischen Präsidenten führt. Stabil ist, dass in Russland etwa 75 Prozent glauben, alle Entscheidungen würden im Interesse des Landes getroffen. Grundsätzlich sind die russischen Befragten offen für eine spätere Kooperation mit dem Westen, aber eine Mehrheit glaubt, dass Land sollte sich besser Asien zuwenden. China ist äußerst beliebt. Die Umfragewerte für westliches Führungspersonal in Russland sind katastrophal. Sie werden nur noch unterboten in der Bewertung des ukrainischen Anführers Selenskyj. Umgekehrt tendiert eine klare Mehrheit in Deutschland dazu, Russland für einen ernstzunehmenden Gegner/Feind zu halten. (In der russischen Umfrage fehlt die Frage nach einer Gefahr aus den Westen).

    Gleichzeitig glauben fast überall die Befragten, in der Ukraine gebe es ein militärisches Patt. Dass die Ukraine siegen könnte, glauben allenfalls kleine Minderheiten. In Russland wiederum gibt es – trotz einer vorherrschenden Tendenz zu einem verhandelten Frieden – einen starken Ruf danach, im Krieg militärisch härter gegen die Ukraine vorzugehen (70 Prozent).

    Mitschuldig und ein bisschen klüger

    Interessant ist, dass in Russland die Verantwortung für den Krieg differenzierter gesehen wird: Eine klare Mehrheit rechnet dem Westen und der Ukraine Schuld zu, aber auch Russland wird mit knapper Mehrheit ebenfalls als mitschuldig angesehen. Da eine Mehrheit der russischen Befragten angab, sich vorrangig aus russischen Medien zu informieren, ist das ein sehr nachdenkenswertes Ergebnis. Womöglich funktioniert aktuell die propagandistische Weichspülung fast nirgendwo auf der Welt immer nur so wie gedacht.

    Oder die Russen sind mehrheitlich einfach ein bisschen klüger und wissen: In der Politik wie in deren Entartung – Krieg – gehören immer mehr als nur einer zum Tanz.

    Alternativ, die ganz banale Weisheit: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Oder biblisch: Wer den Wind sät, wird den Sturm ernten.

    Leider ist all das den so medienpräsenten Verweigerern der Realität völlig fremd. So bringen sie uns alle in größte Gefahr.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog der Autorin, mit ihrer freundlichen Genehmigung. Zwischenüberschriften wurden nachträglich eingefügt.

    Über Petra Erler / Gastautorin:

    Petra Erler: "Ostdeutsche, nationale, europäische und internationale Politikerfahrungen, publizistisch tätig, mehrsprachig, faktenorientiert, unvoreingenommen." Ihren Blog "Nachrichten einer Leuchtturmwärterin" finden sie bei Substack. Ihre Beiträge im Extradienst sind Übernahmen mit ihrer freundlichen Genehmigung.

  29. Leude, mehr angry attitudes bitte! 😡
    (Wirklich, lasst euch keinen Scheiß erzählen und lebt sie im kleinen aus. Sonst wird sie groß und du zum Abfuck der Menschheit.)

    #dlf #dlfkultur #anhörempfehlung #radio #wut
    Aggression, die missverstandene Kraft
    share.deutschlandradio.de/dlf-

  30. Wiedersehen mit Hogwarts – Eine Lange Nacht mit Harry Potter 

    Von Markus Metz und Georg Seeßlen. Deutschlandfunk Kultur – (Ursendung)

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-mit-harry-potter-wiedersehen-mit-hogwarts-100.html

    Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ – ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie – verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. – http://www.seesslen-blog.de/

    #DLFKultur #GeorgSeeßlen #HarryPotter #Hogwarts #JoanneKRowling #Kino #LangeNacht #Literatur #MarkusMetz #News #PopKultur
  31. Auf #DLFKultur spricht eine Anruferin über die schlimmen Waffenlieferungen Deutschlands, die den Frieden gefährden. Man bräuchte wieder einen Egon Bahr.

    Mir ist der Kaffee hochgekommen.

  32. Huhu Mastodon,
    quasi als "akustischen Appetizer" auf unser Jubiläumskonzert könnt ihr euch ab jetzt den 5-Minuten Beitrag des Deutschlandfunks anhören (die sind nicht auf mastodon oder?). Wir sind nämlich "Chor der Woche" :blobcataww: :blobcatbirthday:
    deutschlandfunkkultur.de/vokal
    #dlfkultur #Chor #acappella #Dresden #musik #gesang

  33. Wie wir zu Maschinenmenschen geworden sind

    Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-kybernetik-wie-wir-zu-maschinenmenschen-geworden-sind-100.html

    #AnnaVerenaNosthoff #DLFKultur #Gespräch #Hören #Kybernetik #Maschinenmenschen #Philosophie #Radio #Wissen #Wissenschaft
  34. Die Stimmen Amerikas verstummen – Von Arndt Peltner

    Deutschlandfunk Kultur – Mittwoch, 11. März 2026 um 19:30 Uhr

    Der Kahlschlag bei den Community Radios 

    In den USA gibt es neben dem öffentlichen und dem privaten Rundfunk noch ein drittes bedeutendes Radioangebot – die Community Radiostationen. Auf mehr als 1500 Stationen im ganzen Land senden vor allem Ehrenamtliche einen bunten Programmmix aus Musiksendungen, lokalen Informationen und Kulturangeboten. Diese Stationen repräsentieren die lokale Community, mit Sendungen, die nicht nur auf Englisch ausgestrahlt werden. Gerade in den ländlichen Gebieten und auf dem Land der Native Americans sind diese Sender wichtige Stimmen und manchmal die einzigen Informationsquellen. Doch sie sind akut bedroht, denn die Trump-Administration stellt deren finanzielle Unterstützung ein.

    https://www.deutschlandfunk.de/usa-community-radios-nach-trumps-kahlschlag-bei-oeffentlichen-sendern-100.html

    #Mediasres #CommunityRadiostationen #DLFKultur #Hören #Kahlschlag #News #Radio #TrumpUSA #Wissen
  35. Ich liege zwar hustend im Bett, aber dank moderner Technik bin ich gleich bei #Breitband im #DLFKultur zum Thema #Deepfakes zu hören. Schaltet die Radiogeräte ein, wenn Ihr welche habt! #DigitaleGewalt

  36. Ich liege zwar hustend im Bett, aber dank moderner Technik bin ich gleich bei #Breitband im #DLFKultur zum Thema #Deepfakes zu hören.

    Schaltet die Radiogeräte ein, wenn Ihr welche habt!

    #DigitaleGewalt

  37. @3sat einfach immer wiedersehenswert, danke dem nano-Team ... ==b ==b ==b (dreimal Daumen hoch) es lebe bitte weiter die Sendungen nano , Kulturzeit , zib2 ... SRF global ...um auch mal aktuelles aus anderen Sichtwinkel täglich sehen zu können, ... denn nur so können Sie sich "ein ganzes Bild" machen, sowie es mein weiterer Lieblingssender phoenix nennt. Weiter dazu gehört zur Bildung und Wissensvermittlung ARD-alpha unbedingt dazu, sowie eempfehlenswert sind m.M.n.
    u.a. besonders : ARD-alpha
    #ARDalpha #Bildung #WissensVermittlung + #kultur #3sat #arte #phoenix
    #nano #kulturzeit
    #DeutscheWelle #DW #sehenswert
    #dlf #dlfKultur #WDR5 #hörenswert

  38. RE: biblionik.org/2026/02/06/wir-s

    📻 Am Samstag (21.2.) früh um 6:45 oder 7:35 bin ich im Interview mit @u1w1e bei #DLFkultur zu hören. Wieder einmal geht es um die Rettung bedrohter Forschungsdaten aus den USA, um die wir als @tibhannover uns u.a. zusammen mit @SafeguardingResearch kümmern - neuerdings gefördert durch die @dfg_public im Rahmen von SHIELD, siehe unten.

    📼 ERGÄNZUNG 21.2.: Hier nun das aufgezeichnete Interview - viel Vergnügen beim Nachhören: deutschlandfunkkultur.de/warum

  39. Mensch ohne Gott – Eine Lange Nacht über Atheismus – Von Rolf Cantzen

    Deutschlandradio Kultur – Samstag, 31. Januar 2026 um 00:05 Uhr (Ursendung)

    Ohne Gott denken, ohne Gott leben – zwischen Philosophie, Theologie und Literatur entfaltet sich ein facettenreiches Feature über die wohl grundlegendste Frage der Menschheit: Gibt es einen Gott – und wenn ja, was sagt das über unsere Welt aus? Zweifel an der Existenz eines gütigen, allmächtigen Gottes reichen weit zurück: Die Gnostiker der Antike sahen in der Schöpfung nicht das Werk eines weisen Schöpfers, sondern eines fehlerhaften – oder bösen – Gottes.

    Radikal-Aufklärer des 17. Jahrhunderts entlarvten den Gottesglauben als Instrument weltlicher Herrschaft. Für Ludwig Feuerbach war die Gottesliebe eine fehlgeleitete Menschenliebe. Sigmund Freud ging noch weiter: Der Glaube sei ein kindlicher Reflex, den der reife Mensch ablegen müsse. Kann man moralisch handeln ohne göttliche Instanz? Was bleibt von Ethik ohne ein Jenseits?

    #Atheismus #DLFKultur #Glaube #Gott #Hören #LangeNacht #News #Podcast #Radio #Religion #RolfCantzen #Ursendung #Wissen

  40. Trumps Eskalation zu Jahresbeginn

    US-Präsident Donald Trump lässt Venezuelas Präsidenten entführen, droht Mexiko und Kolumbien und beansprucht Grönland. Journalistin Annika Brockschmidt nennt das Hyperimperialismus und sieht ein Versagen demokratischer Kontrollmechanismen und der EU.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-woche-in-der-die-welt-aus-den-fugen-geraet-mal-wieder-100.html

    #AnnikaBrockschmidt #DLFKultur #Fazit #Gespräch #Hybris #Hyperimperialismus #Politik #Trump
  41. Jedes Wort ist eine Frage

    Eine Lange Nacht über Rainer Maria Rilke – Von Burkhard Reinartz

    Deutschlandradio Kultur – Samstag, 20. Dezember 2025 um 00:05 Uhr (Ursendung)

    Rainer Maria Rilke (1875-1926) ist einer der weltweit bekannten und viel gelesenen deutschsprachigen Schriftsteller. Doch wer kennt ihn wirklich? Stimmt das gängige Klischee vom pathetischen Dichter mit hohem Ton? Rilke ist ein Grenzauflöser, der die Wahrnehmungsmuster der westlichen Kultur auf den Kopf stellen will und dabei ein Werk von ergreifender Schönheit und erschütternder Wucht geschaffen hat. Leben und Tod, Innen und Außen, Angst, Verzweiflung und Mut verbinden sich bei ihm zur „vollen Sphäre der Kugel des Seins“. Rilke sprengt die alten christlich-bürgerlichen Konventionen und sucht nach höheren Ordnungen. Sein Weg geht ins „Offene“ und will das beschränkte Bewusstsein des Menschen weiten. Wird er deshalb bis heute von so vielen Menschen geschätzt, die sich von ihm ermutigt und getröstet fühlen, oder schlicht wegen der Schönheit seiner Lyrik?

    #BurkhardReinartz #Dichter #DLFKultur #Hören #LangeNacht #Literatur #Lyrik #Radio #RainerMariaRilke #Schriftsteller #Wissen

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