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#dlfkultur — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #dlfkultur, aggregated by home.social.

  1. Wiedersehen mit Hogwarts – Eine Lange Nacht mit Harry Potter 

    Von Markus Metz und Georg Seeßlen. Deutschlandfunk Kultur – (Ursendung)

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-mit-harry-potter-wiedersehen-mit-hogwarts-100.html

    Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ – ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie – verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. – http://www.seesslen-blog.de/

    #DLFKultur #GeorgSeeßlen #HarryPotter #Hogwarts #JoanneKRowling #Kino #LangeNacht #Literatur #MarkusMetz #News #PopKultur
  2. Wiedersehen mit Hogwarts – Eine Lange Nacht mit Harry Potter 

    Von Markus Metz und Georg Seeßlen

    Deutschlandradio Kultur – Samstag, 16. Mai 2026 um 00:05 Uhr (Ursendung)

    Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ – ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie – verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. Was „Harry Potter“ so revolutionär macht, ist der Schritt von einer behütenden und beschwichtigenden zu einer erregenden und „analytischen“ Erzählweise. Einfach gesagt: Die Geschichte nimmt ihre Subjekte ebenso wie ihre Adressaten ernst. Mit „Harry Potter“ wird das kindliche Fantasy-Epos vom Anhängsel zum kulturellen Leit-(Multi)-Medium. Mythisch, semantisch und nicht zuletzt kommerziell. – http://www.seesslen-blog.de/

    #DLFKultur #GeorgSeeßlen #HarryPotter #Hogwarts #JoanneKRowling #Kino #LangeNacht #Literatur #MarkusMetz #News #PopKultur
  3. Realisierte Theorie – Begegnungen mit Gerhard Rühm

    Am 12. Februar ist der „Dichterkomponist“ Gerhard Rühm 96 Jahre alt geworden. Jetzt widmet ihm Deutschlandfunk Kultur eine fünfteilige Reihe, die seine künstlerische Vita nachzeichnet und beweist, dass Avantgarde jung hält.

    Carolin Naujocks & Florian Neuner: Begegnungen mit Gerhard Rühm. 5-teilige Reihe

    DLF Kultur, mittwochs 6.5., 13.5., 20.5., 27.5, 3.6.2026, 20.00 bis 22.00 Uhr

    Am 12. Februar ist der „Dichterkomponist“ Gerhard Rühm 96 Jahre alt geworden. Jetzt widmet Deutschlandfunk Kultur dem Gründer der „Wiener Gruppe“ auf seinem „Konzert“-Sendeplatz mittwochs um 20 Uhr eine Porträtreihe, fünfmal zwei Stunden lang. Während die Marktforschung die Aufmerksamkeitsschwelle von Radiohörern bei 1:30 Minuten verortet und Podcasts, die ein gutes Ein-Stunden-Feature ergeben hätten, auf sechs halbstündige Folgen gedehnt werden, erlaubt sich Deutschlandfunk Kultur ein insgesamt zehnstündiges Langstreckenformat ohne überflüssige Redundanzen, das keine Minute zu lang ist.

    Zwischen November 2023 und Februar 2026 haben Carolin Naujocks, Redakteurin für Neue Musik bei Deutschlandfunk Kultur, und der Schriftsteller Florian Neuner in Köln und Wien mit Gerhard Rühm ausführliche Gespräche geführt – und man erfährt nicht einmal, was das mit ihnen gemacht hat – Radio kann so schön sein. Es kann aber auch ein bisschen schrecklich sein, wenn man den Fragen anmerkt, dass sie nicht an den Gesprächspartner gerichtet sind, sondern an das künftige Radiopublikum. Rühm machte jedenfalls nicht den Eindruck, dass man ihm erzählen muss, was er in den letzten siebzig Jahren alles gemacht hat.

    Sich überschneidende Gewerke

    Zehn Stunden geben den Werken von Gerhard Rühm den Raum, der ihnen gebührt. Seine frühen Jahre in Wien werden in der ersten Folge beleuchtet. In der zweiten Folge geht es um die Wiener Gruppe (H.C. Artmann, Friedrich Achleitner, Konrad Bayer, Oswald Wiener) und den Berliner Kreis. Die dritte Folge dreht sich um Rühm als Komponisten – er ist ausgebildeter Pianist. Die vierte Folge beschäftigt sich mit seinen transdisziplinären, grafischen Arbeiten und die fünfte mit Rühm als Radiokünstler und Hörspielmacher.

    Weil sich die einzelnen Gewerke in Rühms Arbeiten öfters überschneiden, zieht er keine scharfe Trennlinie zwischen ihnen: „Für mich gab es sowieso in dem Sinn keine getrennten Welten. Ich habe ja auch Wörter gezeichnet und genauso auch Wörter in Musik übersetzt und in den sogenannten Sprechduetten […] habe ich ja sogar eine teilweise musikalische Notation gehabt.“

    Begonnen hat seine literarische Arbeit mit Grenzüberschreitungen von der Schrift zum Laut. Von seinen Sprechtexten ist Rühms wortloses „atemgedicht“ zu hören, das erstmals 1954 im Buch „botschaft an die zukunft“ veröffentlicht wurde. 1988 legte der Rowohlt Verlag das Buch wieder auf und fügte eine Musikkassette bei.

    Konzeptuelle Vorgehensweisen

    Von atonaler Zwölfton-Musik über serielle Formate bis zu vertonten Haikus, dialektalen Wiener Liedern und Chansons bis zur Operette „Der Schweißfuß“ reicht das Repertoire von Rühm als Komponist. Auf dem Label „Seltengehörte Musik“ von Dieter Roth erschienen einige Schallplatten „totaler Musik“ – analog zum totalen Theater. Ähnlich ironisch funktioniert die Komposition „Beethoven geht vorüber“, in der sich das Motiv der Pathétique-Sonate von den tiefsten Tönen des Klaviers die ganze Tastatur entlang nach oben bewegt – als ginge der Komponist am Instrument vorbei.

    Reduzierte Formen, konzeptuelle Vorgehensweisen: „Jedes Hörstück ist immer auch eine bis ins Detail realisierte Theorie“, hat Rühm gesagt, und das belegte er mit Paratexten, die sich zur Zeit des Neuen Hörspiels um 1970 besonderer Beliebtheit erfreuten. Es handelt sich um die Vorworte, die die Konstruktionsprinzipien des folgenden Hörstücks erklären. Denn man hört nur, was man weiß. „Die Gleichwertigkeit der Schallphänomene annulliert die Grenze zwischen Musik und Literatur“, ist einer der Sätze Rühms, die das Neue Hörspiel wie auch das eigene Werk beschreiben.

    In seinem letzten Hörspiel, dem radiophonen Redeoratorium „Hugo Wolf und drei Grazien, letzter Akt“ aus dem Jahr 2015, nimmt das Vorwort fast ein Drittel des 40-minütigen Stücks ein. Von den Einton-Stücken seiner Frühzeit zieht sich dabei eine Linie bis zum Spätwerk. Denn in dem Oratorium, das der gespaltenen Persönlichkeit des Komponisten Hugo Wolf (1860-1903) gewidmet ist, entfallen auf ihn die Vokale „u“ und „o“, während „a“, „e“ und „i“ für seine Liebesbeziehungen zu Vally, Melanie und Frieda zu hören sind. Im Stück tanzen dann monovokale Wörter (“fragt anfangs, sagt anfangs, lacht anfangs“) im Walzertakt umeinander herum.

    Kultivierte Melodramen

    Eine Form hat Gerhard Rühm sowohl in seinen Kompositionen als auch in seinen Hörstücken kultiviert: das Melodram – eine im Theater des 19. Jahrhunderts beliebte Gattung mit Orchesterbegleitung. Am prominentesten nutzte er diese Form in seinem Radiomelodram „Wintermärchen“, mit dem er 1977 zum ersten Mal den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst gewann. Ausgangspunkt des Stücks ist eine Zeitungsmeldung über einen 18-jährigen Elektromonteur, der fast nackt an einen Baum gefesselt wurde, sich befreien konnte und trotzdem am Rande einer Landstraße „verlassen und allein“ erfroren war, weil kein Auto anhielt. „Jedes Dokument ist stärker als Erfundenes“, schrieb Rühm dazu. Die Erschütterung ist dem Stück anzuhören.

    Neben den Hörspiel-Hits hört man in den „Begegnungen mit Gerhard Rühm“ auch eher unbekannte Stücke, wie die „zensurierte rede“. Dabei handelt es sich um eine zerschnipselte Politikerrede vom Ende der Dubcek-Ära in der Tschechoslowakei 1968: „Kurz nachdem die „zensurierte rede“ gesendet wurde, wurde die neue Zensur verkündet“, sagt Rühm.

    Selbst ein nicht realisiertes Projekt wird angesprochen: „mixacusis“. Der Terminus stammt aus einem sexualpathologischen Werk der 1920er Jahre und behandelt eine Form des akustischen Voyeurismus und sollte Essay und Hörspiel werden, was laut Rühm „das Radio der 1970er Jahre noch überfordert hat“ – und es offensichtlich bis heute tut. Gerhard Rühm ficht das nicht an. Auch mit 96 Jahren tritt er noch als Rezitator seiner eigenen Sprechtexte auf. Avantgarde hält offensichtlich jung.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst, 08.05.2026

    #CarolinNauhocks #DLFKultur #FlorianNeuner #GerhardRühm
  4. Realisierte Theorie – Begegnungen mit Gerhard Rühm

    Am 12. Februar ist der „Dichterkomponist“ Gerhard Rühm 96 Jahre alt geworden. Jetzt widmet ihm Deutschlandfunk Kultur eine fünfteilige Reihe, die seine künstlerische Vita nachzeichnet und beweist, dass Avantgarde jung hält.

    Carolin Naujocks & Florian Neuner: Begegnungen mit Gerhard Rühm. 5-teilige Reihe

    DLF Kultur, mittwochs 6.5., 13.5., 20.5., 27.5, 3.6.2026, 20.00 bis 22.00 Uhr

    Am 12. Februar ist der „Dichterkomponist“ Gerhard Rühm 96 Jahre alt geworden. Jetzt widmet Deutschlandfunk Kultur dem Gründer der „Wiener Gruppe“ auf seinem „Konzert“-Sendeplatz mittwochs um 20 Uhr eine Porträtreihe, fünfmal zwei Stunden lang. Während die Marktforschung die Aufmerksamkeitsschwelle von Radiohörern bei 1:30 Minuten verortet und Podcasts, die ein gutes Ein-Stunden-Feature ergeben hätten, auf sechs halbstündige Folgen gedehnt werden, erlaubt sich Deutschlandfunk Kultur ein insgesamt zehnstündiges Langstreckenformat ohne überflüssige Redundanzen, das keine Minute zu lang ist.

    Zwischen November 2023 und Februar 2026 haben Carolin Naujocks, Redakteurin für Neue Musik bei Deutschlandfunk Kultur, und der Schriftsteller Florian Neuner in Köln und Wien mit Gerhard Rühm ausführliche Gespräche geführt – und man erfährt nicht einmal, was das mit ihnen gemacht hat – Radio kann so schön sein. Es kann aber auch ein bisschen schrecklich sein, wenn man den Fragen anmerkt, dass sie nicht an den Gesprächspartner gerichtet sind, sondern an das künftige Radiopublikum. Rühm machte jedenfalls nicht den Eindruck, dass man ihm erzählen muss, was er in den letzten siebzig Jahren alles gemacht hat.

    Sich überschneidende Gewerke

    Zehn Stunden geben den Werken von Gerhard Rühm den Raum, der ihnen gebührt. Seine frühen Jahre in Wien werden in der ersten Folge beleuchtet. In der zweiten Folge geht es um die Wiener Gruppe (H.C. Artmann, Friedrich Achleitner, Konrad Bayer, Oswald Wiener) und den Berliner Kreis. Die dritte Folge dreht sich um Rühm als Komponisten – er ist ausgebildeter Pianist. Die vierte Folge beschäftigt sich mit seinen transdisziplinären, grafischen Arbeiten und die fünfte mit Rühm als Radiokünstler und Hörspielmacher.

    Weil sich die einzelnen Gewerke in Rühms Arbeiten öfters überschneiden, zieht er keine scharfe Trennlinie zwischen ihnen: „Für mich gab es sowieso in dem Sinn keine getrennten Welten. Ich habe ja auch Wörter gezeichnet und genauso auch Wörter in Musik übersetzt und in den sogenannten Sprechduetten […] habe ich ja sogar eine teilweise musikalische Notation gehabt.“

    Begonnen hat seine literarische Arbeit mit Grenzüberschreitungen von der Schrift zum Laut. Von seinen Sprechtexten ist Rühms wortloses „atemgedicht“ zu hören, das erstmals 1954 im Buch „botschaft an die zukunft“ veröffentlicht wurde. 1988 legte der Rowohlt Verlag das Buch wieder auf und fügte eine Musikkassette bei.

    Konzeptuelle Vorgehensweisen

    Von atonaler Zwölfton-Musik über serielle Formate bis zu vertonten Haikus, dialektalen Wiener Liedern und Chansons bis zur Operette „Der Schweißfuß“ reicht das Repertoire von Rühm als Komponist. Auf dem Label „Seltengehörte Musik“ von Dieter Roth erschienen einige Schallplatten „totaler Musik“ – analog zum totalen Theater. Ähnlich ironisch funktioniert die Komposition „Beethoven geht vorüber“, in der sich das Motiv der Pathétique-Sonate von den tiefsten Tönen des Klaviers die ganze Tastatur entlang nach oben bewegt – als ginge der Komponist am Instrument vorbei.

    Reduzierte Formen, konzeptuelle Vorgehensweisen: „Jedes Hörstück ist immer auch eine bis ins Detail realisierte Theorie“, hat Rühm gesagt, und das belegte er mit Paratexten, die sich zur Zeit des Neuen Hörspiels um 1970 besonderer Beliebtheit erfreuten. Es handelt sich um die Vorworte, die die Konstruktionsprinzipien des folgenden Hörstücks erklären. Denn man hört nur, was man weiß. „Die Gleichwertigkeit der Schallphänomene annulliert die Grenze zwischen Musik und Literatur“, ist einer der Sätze Rühms, die das Neue Hörspiel wie auch das eigene Werk beschreiben.

    In seinem letzten Hörspiel, dem radiophonen Redeoratorium „Hugo Wolf und drei Grazien, letzter Akt“ aus dem Jahr 2015, nimmt das Vorwort fast ein Drittel des 40-minütigen Stücks ein. Von den Einton-Stücken seiner Frühzeit zieht sich dabei eine Linie bis zum Spätwerk. Denn in dem Oratorium, das der gespaltenen Persönlichkeit des Komponisten Hugo Wolf (1860-1903) gewidmet ist, entfallen auf ihn die Vokale „u“ und „o“, während „a“, „e“ und „i“ für seine Liebesbeziehungen zu Vally, Melanie und Frieda zu hören sind. Im Stück tanzen dann monovokale Wörter (“fragt anfangs, sagt anfangs, lacht anfangs“) im Walzertakt umeinander herum.

    Kultivierte Melodramen

    Eine Form hat Gerhard Rühm sowohl in seinen Kompositionen als auch in seinen Hörstücken kultiviert: das Melodram – eine im Theater des 19. Jahrhunderts beliebte Gattung mit Orchesterbegleitung. Am prominentesten nutzte er diese Form in seinem Radiomelodram „Wintermärchen“, mit dem er 1977 zum ersten Mal den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst gewann. Ausgangspunkt des Stücks ist eine Zeitungsmeldung über einen 18-jährigen Elektromonteur, der fast nackt an einen Baum gefesselt wurde, sich befreien konnte und trotzdem am Rande einer Landstraße „verlassen und allein“ erfroren war, weil kein Auto anhielt. „Jedes Dokument ist stärker als Erfundenes“, schrieb Rühm dazu. Die Erschütterung ist dem Stück anzuhören.

    Neben den Hörspiel-Hits hört man in den „Begegnungen mit Gerhard Rühm“ auch eher unbekannte Stücke, wie die „zensurierte rede“. Dabei handelt es sich um eine zerschnipselte Politikerrede vom Ende der Dubcek-Ära in der Tschechoslowakei 1968: „Kurz nachdem die „zensurierte rede“ gesendet wurde, wurde die neue Zensur verkündet“, sagt Rühm.

    Selbst ein nicht realisiertes Projekt wird angesprochen: „mixacusis“. Der Terminus stammt aus einem sexualpathologischen Werk der 1920er Jahre und behandelt eine Form des akustischen Voyeurismus und sollte Essay und Hörspiel werden, was laut Rühm „das Radio der 1970er Jahre noch überfordert hat“ – und es offensichtlich bis heute tut. Gerhard Rühm ficht das nicht an. Auch mit 96 Jahren tritt er noch als Rezitator seiner eigenen Sprechtexte auf. Avantgarde hält offensichtlich jung.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst, 08.05.2026

    #CarolinNauhocks #DLFKultur #FlorianNeuner #GerhardRühm
  5. Moore – Von Judith Geffert

    Moore sind ein bedrohter Lebensort. In Geschichten sind sie oft geheimnisvolle Zwischenorte, halb Land, halb Wasser. Was hier versickert, wird zugleich transformiert. Neue Kurzdokus erkunden das reale und das erzählte Moor. – doku drops 11

    Deutschlandradio Kultur – https://www.hoerspielundfeature.de/doku-drops-11-tief-im-moor-102.html

    #DLFKultur #Hören #JudithGeffert #Moore #Natur #PodcastFeature #Wissen
  6. Auf #DLFKultur spricht eine Anruferin über die schlimmen Waffenlieferungen Deutschlands, die den Frieden gefährden. Man bräuchte wieder einen Egon Bahr.

    Mir ist der Kaffee hochgekommen.

  7. Auf #DLFKultur spricht eine Anruferin über die schlimmen Waffenlieferungen Deutschlands, die den Frieden gefährden. Man bräuchte wieder einen Egon Bahr.

    Mir ist der Kaffee hochgekommen.

  8. Auf #DLFKultur spricht eine Anruferin über die schlimmen Waffenlieferungen Deutschlands, die den Frieden gefährden. Man bräuchte wieder einen Egon Bahr.

    Mir ist der Kaffee hochgekommen.

  9. Achtung vor der Achtsamkeit – entpolitisiert das Meditieren?

    Studio 9 DLF Kultur – Von Kathrin Fischer

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/achtung-vor-der-achtsamkeit-entpolitisiert-das-meditieren-100.html

    Seit Jahren boomen ursprünglich fernöstliche Achtsamkeitspraktiken in westlichen Industrieländern: Yoga, Meditation, Qi Gong… Ratgeber dazu füllen Regalmeter, allerorten werden kostspielige Coachings, Seminare, Vorträge angeboten, die Nachfrage ist riesig. Achtsamkeit ist ein Milliardengeschäft.

    Doch nun warnt die Flensburger Podcasterin Kathrin Fischer in ihrem Buch: „Achtsam geht die Welt zugrunde“! Die Fixierung auf das eigene Ich verstelle den Blick auf das globale Ganze. „Dein Verhalten soll sich ändern, aber nicht die Verhältnisse“, beklagt sie im Gespräch mit Jürgen Deppe. 

    https://www.ndr.de/kultur/sendungen/achtsam-geht-die-welt-zugrunde-gespraech-mit-kathrin-fischer,audio-3229276.html

    #Achtsamkeit #DLFKultur #Gespräch #Hören #KathrinFischer #Literatur #Meditation #NDRKultur #Studio9 #Wissen
  10. Achtung vor der Achtsamkeit – entpolitisiert das Meditieren?

    Studio 9 DLF Kultur – Von Kathrin Fischer

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/achtung-vor-der-achtsamkeit-entpolitisiert-das-meditieren-100.html

    Seit Jahren boomen ursprünglich fernöstliche Achtsamkeitspraktiken in westlichen Industrieländern: Yoga, Meditation, Qi Gong… Ratgeber dazu füllen Regalmeter, allerorten werden kostspielige Coachings, Seminare, Vorträge angeboten, die Nachfrage ist riesig. Achtsamkeit ist ein Milliardengeschäft.

    Doch nun warnt die Flensburger Podcasterin Kathrin Fischer in ihrem Buch: „Achtsam geht die Welt zugrunde“! Die Fixierung auf das eigene Ich verstelle den Blick auf das globale Ganze. „Dein Verhalten soll sich ändern, aber nicht die Verhältnisse“, beklagt sie im Gespräch mit Jürgen Deppe. 

    https://www.ndr.de/kultur/sendungen/achtsam-geht-die-welt-zugrunde-gespraech-mit-kathrin-fischer,audio-3229276.html

    #Achtsamkeit #DLFKultur #Gespräch #Hören #KathrinFischer #Literatur #Meditation #NDRKultur #Studio9 #Wissen
  11. Keine Angst vor Gedichten! Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie – Von Burkhard Reinartz

    Deutschlandfunk Kultur – Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existentielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Bus fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-transtroemer-und-die-poesie-dlf-kultur-ae31645a-100.html

    #BurkhardReinartz #DLFKultur #Gedichte #Hören #LangeNacht #LarsGustafsson #Literatur #Poese #Radio #Schweden #TomasTranströmer #Wissen
  12. Keine Angst vor Gedichten! Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie – Von Burkhard Reinartz

    Deutschlandfunk Kultur – Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existentielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Bus fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-transtroemer-und-die-poesie-dlf-kultur-ae31645a-100.html

    #BurkhardReinartz #DLFKultur #Gedichte #Hören #LangeNacht #LarsGustafsson #Literatur #Poese #Radio #Schweden #TomasTranströmer #Wissen
  13. Die zeitgenössischen Interpretation einens alten Gerichts

    Oliver Augst und Robert Eikmeyer widmen in ihrem Klangkunsthörspiel „John Ruskin Soup“ dem vergessenen britischen Kunsthistoriker und Sozialphilosophen ein impressionistisches Porträt.

    Oliver Augst & Robert Eikmeyer: John Ruskin Soup – A Joy in Madness today

    DLF Kultur, Fr, 03.04.2026, 0.05 Uhr

    Der britische Kunsthistoriker und Sozialphilosoph John Ruskin (1819-1900) war im 19. Jahrhundert eine Berühmtheit – heute ist er weitgehend vergessen. Dabei „entdeckte“ Ruskin den Maler William Turner und beeinflusste Mahatma Gandhi – und prägte als sogenannter „anglikanischer Sozialist“ auch die Labour Party. Seine Werkausgabe umfasst 39 Bände. Oliver Aust und Robert Eikmeyer haben für den mitternächtlichen Klangkunsttermin von Deutschlandfunk Kultur dem Autor mit „John Ruskin Soup – A Joy in Madness today“ ein hybrides Hörspiel gewidmet.

    „Die ganze technische Kraft der Malerei hängt von der Wiedererlangung dessen ab, was man die Unschuld des Auges nennen kann […], wie ein Blinder sie sehen würde, wenn er plötzlich sehend wäre.“, schreibt Ruskin. Das gilt natürlich auch für die Unschuld der Ohren, mit denen man sich dem Stück nähern sollte.

    Man hört Bernadette La Hengst, den kürzlich verstorbenen Sven-Ake Johansson, Liam Gillick, Alistair Hudson und Raymond Pettibon, die Texte von Ruskin zitieren, von ihm erzählen und so ein Porträt von ihm malen, das nicht den Gesetzen eines Radiofeatures gehorcht, sondern – zwischen deutschen und englischen Texten wechselnd – eine Impression vermittelt. Dabei schafft die musikalische Dimension mit Anmutungen an irischen Folk die Verbindung zu gegenwärtigen elektronischen Klängen (Andrea Neumann am erweiterten Klavier und Elektronik).

    Überflüssige Glasperlen

    Dabei geht es nicht nur um die künstlerischen Interventionen, sondern auch um die politischen Aspekte, die sich daraus und unter einander ergeben. „Fördern Sie niemals die Herstellung von Dingen, die nicht notwendig sind und an deren Produktion die Erfindung keinen Anteil hat“, schreibt Ruskin in „The Elements of Drawing“. Glasperlen beispielsweise seien völlig überflüssig und im Herstellungsprozess sogar schädlich für die Arbeiter, „die nicht die geringste Gelegenheit haben, irgendeine menschliche Fähigkeit zu gebrauchen“.

    In der Konsequenz sei jede junge Frau, die Glasperlen kauft „in einem viel größeren Sklavenhandel verwickelt, als der, den wir seit langer Zeit zu bekämpfen versuchen“. Der Weg von der Kunst zur Ökonomie ist also kurz.

    „To day“ – „bis heute“ ist denn auch ein wiederkehrendes Motiv in Augsts Hörspiel. Auch wenn sich die Formen der Ausbeutung heute ausdifferenziert haben und selbst die Produkte der guten, nicht entfremdeten Arbeit, für die Ruskin plädiert, auf Kosten ihrer Erzeuger monetarisieren lassen. Assoziationen zu Geschäftsmodellen von Spotify bis zum Diebstahl künstlerischer Erzeugnisse zum Training generativer KI-Modelle stellen sich automatisch ein.

    Viktorianischer Nerd

    Doch schon zu Zeiten Ruskins wurde auch die Ökonomisierung seines Namens betrieben. Es gab Ruskin-Merch in allen Formen und Farben: Ruskin-Keramik, Ruskin-Leinen und auf dem amerikanischen Markt wurde sogar eine Premium-Zigarre geworfen – dabei war Ruskin lebenslang Nichtraucher. Augst und Eikmeyer nennen Ruskin einen „viktorianischen Nerd, vom Rang eines Influencers“. Eine etwas ungenaue Zuschreibung, da es Ruskin gerade nicht um die Vermarktung seiner selbst ging.

    Selbst bei der John-Ruskin-Suppe, die dem Hörspiel den Titel gibt, geht es nicht um die Rezeptur einer einfachen Gemüsebrühe, sondern darum, Zeit damit zu verbringen, alles so gut wie möglich zuzubereiten. Natürlich kann man die Suppen-Metapher auch für das Hörspiel selbst verwenden.

    Aber damit wäre außer dem Naheliegenden, dass nämlich all die unterschiedlichen akustischen Zutaten ihre eigene Geschmacksnote einbringen, wenig gesagt. Als zeitbasierte Kunst hört man dem Hörspiel „John Ruskin Soup“ das Verfertigen einer zeitgenössischen Interpretation eines klassischen Gerichts als akustische Mitternachtssuppe an.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst 09.04.2026

    #AJoyInMadnessToday #DLFKultur #JohnRuskinSoup #OliverAugst #RobertEikmeye
  14. Die zeitgenössischen Interpretation einens alten Gerichts

    Oliver Augst und Robert Eikmeyer widmen in ihrem Klangkunsthörspiel „John Ruskin Soup“ dem vergessenen britischen Kunsthistoriker und Sozialphilosophen ein impressionistisches Porträt.

    Oliver Augst & Robert Eikmeyer: John Ruskin Soup – A Joy in Madness today

    DLF Kultur, Fr, 03.04.2026, 0.05 Uhr

    Der britische Kunsthistoriker und Sozialphilosoph John Ruskin (1819-1900) war im 19. Jahrhundert eine Berühmtheit – heute ist er weitgehend vergessen. Dabei „entdeckte“ Ruskin den Maler William Turner und beeinflusste Mahatma Gandhi – und prägte als sogenannter „anglikanischer Sozialist“ auch die Labour Party. Seine Werkausgabe umfasst 39 Bände. Oliver Aust und Robert Eikmeyer haben für den mitternächtlichen Klangkunsttermin von Deutschlandfunk Kultur dem Autor mit „John Ruskin Soup – A Joy in Madness today“ ein hybrides Hörspiel gewidmet.

    „Die ganze technische Kraft der Malerei hängt von der Wiedererlangung dessen ab, was man die Unschuld des Auges nennen kann […], wie ein Blinder sie sehen würde, wenn er plötzlich sehend wäre.“, schreibt Ruskin. Das gilt natürlich auch für die Unschuld der Ohren, mit denen man sich dem Stück nähern sollte.

    Man hört Bernadette La Hengst, den kürzlich verstorbenen Sven-Ake Johansson, Liam Gillick, Alistair Hudson und Raymond Pettibon, die Texte von Ruskin zitieren, von ihm erzählen und so ein Porträt von ihm malen, das nicht den Gesetzen eines Radiofeatures gehorcht, sondern – zwischen deutschen und englischen Texten wechselnd – eine Impression vermittelt. Dabei schafft die musikalische Dimension mit Anmutungen an irischen Folk die Verbindung zu gegenwärtigen elektronischen Klängen (Andrea Neumann am erweiterten Klavier und Elektronik).

    Überflüssige Glasperlen

    Dabei geht es nicht nur um die künstlerischen Interventionen, sondern auch um die politischen Aspekte, die sich daraus und unter einander ergeben. „Fördern Sie niemals die Herstellung von Dingen, die nicht notwendig sind und an deren Produktion die Erfindung keinen Anteil hat“, schreibt Ruskin in „The Elements of Drawing“. Glasperlen beispielsweise seien völlig überflüssig und im Herstellungsprozess sogar schädlich für die Arbeiter, „die nicht die geringste Gelegenheit haben, irgendeine menschliche Fähigkeit zu gebrauchen“.

    In der Konsequenz sei jede junge Frau, die Glasperlen kauft „in einem viel größeren Sklavenhandel verwickelt, als der, den wir seit langer Zeit zu bekämpfen versuchen“. Der Weg von der Kunst zur Ökonomie ist also kurz.

    „To day“ – „bis heute“ ist denn auch ein wiederkehrendes Motiv in Augsts Hörspiel. Auch wenn sich die Formen der Ausbeutung heute ausdifferenziert haben und selbst die Produkte der guten, nicht entfremdeten Arbeit, für die Ruskin plädiert, auf Kosten ihrer Erzeuger monetarisieren lassen. Assoziationen zu Geschäftsmodellen von Spotify bis zum Diebstahl künstlerischer Erzeugnisse zum Training generativer KI-Modelle stellen sich automatisch ein.

    Viktorianischer Nerd

    Doch schon zu Zeiten Ruskins wurde auch die Ökonomisierung seines Namens betrieben. Es gab Ruskin-Merch in allen Formen und Farben: Ruskin-Keramik, Ruskin-Leinen und auf dem amerikanischen Markt wurde sogar eine Premium-Zigarre geworfen – dabei war Ruskin lebenslang Nichtraucher. Augst und Eikmeyer nennen Ruskin einen „viktorianischen Nerd, vom Rang eines Influencers“. Eine etwas ungenaue Zuschreibung, da es Ruskin gerade nicht um die Vermarktung seiner selbst ging.

    Selbst bei der John-Ruskin-Suppe, die dem Hörspiel den Titel gibt, geht es nicht um die Rezeptur einer einfachen Gemüsebrühe, sondern darum, Zeit damit zu verbringen, alles so gut wie möglich zuzubereiten. Natürlich kann man die Suppen-Metapher auch für das Hörspiel selbst verwenden.

    Aber damit wäre außer dem Naheliegenden, dass nämlich all die unterschiedlichen akustischen Zutaten ihre eigene Geschmacksnote einbringen, wenig gesagt. Als zeitbasierte Kunst hört man dem Hörspiel „John Ruskin Soup“ das Verfertigen einer zeitgenössischen Interpretation eines klassischen Gerichts als akustische Mitternachtssuppe an.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst 09.04.2026

    #AJoyInMadnessToday #DLFKultur #JohnRuskinSoup #OliverAugst #RobertEikmeye
  15. Eine Lange Nacht über Alexander Kluge – Der Chronist der Gefühle (Programmänderung)

    Der Filmemacher Alexander Kluge war nicht nur einer der produktivsten, sondern auch gelehrtesten und engagiertesten Intellektuellen in Deutschland. Aus Anlass seines Todes am 25. März 2026 erinnern wir an ihn und sein umfangreiches Schaffen. (Erstsendung am 2./3. Januar 2010) – https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1ea7b9408e6a0ac7/

    #AlexanderKluge #DLFKultur #Fernsehen #Film #Hören #Kultur #LangeNacht #Podcast #Portrait #Wissen
  16. Eine Lange Nacht über Alexander Kluge – Der Chronist der Gefühle (Programmänderung)

    Der Filmemacher Alexander Kluge war nicht nur einer der produktivsten, sondern auch gelehrtesten und engagiertesten Intellektuellen in Deutschland. Aus Anlass seines Todes am 25. März 2026 erinnern wir an ihn und sein umfangreiches Schaffen. (Erstsendung am 2./3. Januar 2010) – https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1ea7b9408e6a0ac7/

    #AlexanderKluge #DLFKultur #Fernsehen #Film #Hören #Kultur #LangeNacht #Podcast #Portrait #Wissen
  17. Huhu Mastodon,
    quasi als "akustischen Appetizer" auf unser Jubiläumskonzert könnt ihr euch ab jetzt den 5-Minuten Beitrag des Deutschlandfunks anhören (die sind nicht auf mastodon oder?). Wir sind nämlich "Chor der Woche" :blobcataww: :blobcatbirthday:
    deutschlandfunkkultur.de/vokal
    #dlfkultur #Chor #acappella #Dresden #musik #gesang

  18. Huhu Mastodon,
    quasi als "akustischen Appetizer" auf unser Jubiläumskonzert könnt ihr euch ab jetzt den 5-Minuten Beitrag des Deutschlandfunks anhören (die sind nicht auf mastodon oder?). Wir sind nämlich "Chor der Woche" :blobcataww: :blobcatbirthday:
    deutschlandfunkkultur.de/vokal
    #dlfkultur #Chor #acappella #Dresden #musik #gesang

  19. Huhu Mastodon,
    quasi als "akustischen Appetizer" auf unser Jubiläumskonzert könnt ihr euch ab jetzt den 5-Minuten Beitrag des Deutschlandfunks anhören (die sind nicht auf mastodon oder?). Wir sind nämlich "Chor der Woche" :blobcataww: :blobcatbirthday:
    deutschlandfunkkultur.de/vokal
    #dlfkultur #Chor #acappella #Dresden #musik #gesang

  20. Huhu Mastodon,
    quasi als "akustischen Appetizer" auf unser Jubiläumskonzert könnt ihr euch ab jetzt den 5-Minuten Beitrag des Deutschlandfunks anhören (die sind nicht auf mastodon oder?). Wir sind nämlich "Chor der Woche" :blobcataww: :blobcatbirthday:
    deutschlandfunkkultur.de/vokal
    #dlfkultur #Chor #acappella #Dresden #musik #gesang

  21. Huhu Mastodon,
    quasi als "akustischen Appetizer" auf unser Jubiläumskonzert könnt ihr euch ab jetzt den 5-Minuten Beitrag des Deutschlandfunks anhören (die sind nicht auf mastodon oder?). Wir sind nämlich "Chor der Woche" :blobcataww: :blobcatbirthday:
    deutschlandfunkkultur.de/vokal
    #dlfkultur #Chor #acappella #Dresden #musik #gesang

  22. Kultur in Opposition! Ungarn! – Von Terry Albrecht und Wilhelm Droste

    Deutschlandradio Kultur – Samstag, 4. April 2026 um 00:05 Uhr (Ursendung) 

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-das-andere-ungarn-kultur-in-opposition-100.html

    „Wenn ich kein Ungar wäre und mich anders entscheiden könnte, dann würde ich dennoch Ungarn wählen, weil ich keine andere derartig zerbrechliche und märchenhafte Sprache kenne wie das Ungarische.“ (László Krasznahorkai)

    Der aktuelle Ruf Ungarns im Ausland ist heute geprägt von Demokratiefeindlichkeit, Populismus und europäischen Blockaden. Dabei gibt es nicht nur in der Hauptstadt Budapest eine wunderbare Vitalität, die sich durch das politische System zwar stören, nicht aber aufhalten lässt. Seit Jahren wird in Ungarn an einer illiberalen Regierungsherrschaft gearbeitet. Gewalt wird nicht geteilt, sondern systematisch zentralisiert. Gerade in der Kunst gibt es aber ein sehr starkes, „ein anderes Ungarn“, nicht nur trotz, sondern auch jenseits aller Versuche der Regierung, jede Regung des Lebens dem Machtapparat zu unterwerfen.

    Ausgehend von einer Diskussionsrunde mit ungarischen Kunst- und Kulturschaffenden, wie der Filmemacherin Ildikó Enyedi und dem Schriftsteller und Melancholieforscher László Földényi, zeigt die „Lange Nacht“, dass sich eine große Vielfalt unabhängigen künstlerischen Arbeitens, sei es in der Bildenden Kunst, dem Theater und Film, der Medienarbeit, der Musik oder der Literatur Ungarns, erhalten und weiterentwickelt hat. Eine besondere Rolle spielen dabei sowohl eine große Verbundenheit mit dem deutschen Sprachraum als auch die einzigartige Sprache des Landes.

    #DLFKultur #Hören #Kultur #LangeNacht #Podcast #Politik #Radio #TerryAlbrecht #Ungarn #WilhelmDroste #Wissen
  23. Kultur in Opposition! Ungarn! – Von Terry Albrecht und Wilhelm Droste

    Deutschlandradio Kultur – Samstag, 4. April 2026 um 00:05 Uhr (Ursendung) 

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-das-andere-ungarn-kultur-in-opposition-100.html

    „Wenn ich kein Ungar wäre und mich anders entscheiden könnte, dann würde ich dennoch Ungarn wählen, weil ich keine andere derartig zerbrechliche und märchenhafte Sprache kenne wie das Ungarische.“ (László Krasznahorkai)

    Der aktuelle Ruf Ungarns im Ausland ist heute geprägt von Demokratiefeindlichkeit, Populismus und europäischen Blockaden. Dabei gibt es nicht nur in der Hauptstadt Budapest eine wunderbare Vitalität, die sich durch das politische System zwar stören, nicht aber aufhalten lässt. Seit Jahren wird in Ungarn an einer illiberalen Regierungsherrschaft gearbeitet. Gewalt wird nicht geteilt, sondern systematisch zentralisiert. Gerade in der Kunst gibt es aber ein sehr starkes, „ein anderes Ungarn“, nicht nur trotz, sondern auch jenseits aller Versuche der Regierung, jede Regung des Lebens dem Machtapparat zu unterwerfen.

    Ausgehend von einer Diskussionsrunde mit ungarischen Kunst- und Kulturschaffenden, wie der Filmemacherin Ildikó Enyedi und dem Schriftsteller und Melancholieforscher László Földényi, zeigt die „Lange Nacht“, dass sich eine große Vielfalt unabhängigen künstlerischen Arbeitens, sei es in der Bildenden Kunst, dem Theater und Film, der Medienarbeit, der Musik oder der Literatur Ungarns, erhalten und weiterentwickelt hat. Eine besondere Rolle spielen dabei sowohl eine große Verbundenheit mit dem deutschen Sprachraum als auch die einzigartige Sprache des Landes.

    #DLFKultur #Hören #Kultur #LangeNacht #Podcast #Politik #Radio #TerryAlbrecht #Ungarn #WilhelmDroste #Wissen
  24. Wie wir zu Maschinenmenschen geworden sind

    Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-kybernetik-wie-wir-zu-maschinenmenschen-geworden-sind-100.html

    #AnnaVerenaNosthoff #DLFKultur #Gespräch #Hören #Kybernetik #Maschinenmenschen #Philosophie #Radio #Wissen #Wissenschaft
  25. Wie wir zu Maschinenmenschen geworden sind

    Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-kybernetik-wie-wir-zu-maschinenmenschen-geworden-sind-100.html

    #AnnaVerenaNosthoff #DLFKultur #Gespräch #Hören #Kybernetik #Maschinenmenschen #Philosophie #Radio #Wissen #Wissenschaft
  26. Wie wir zu Maschinenmenschen geworden sind

    Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-kybernetik-wie-wir-zu-maschinenmenschen-geworden-sind-100.html

    #AnnaVerenaNosthoff #DLFKultur #Gespräch #Hören #Kybernetik #Maschinenmenschen #Philosophie #Radio #Wissen #Wissenschaft
  27. Wie wir zu Maschinenmenschen geworden sind

    Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-kybernetik-wie-wir-zu-maschinenmenschen-geworden-sind-100.html

    #AnnaVerenaNosthoff #DLFKultur #Gespräch #Hören #Kybernetik #Maschinenmenschen #Philosophie #Radio #Wissen #Wissenschaft
  28. Wie wir zu Maschinenmenschen geworden sind

    Die Kybernetik entstand in den 1940ern als Wissenschaft der Steuerung, Feedback-Schleifen und Maschinenmenschen. Heute prägt sie laut Philosophin Anna-Verena Nosthoff unsere digitale Gegenwart: Verhalten, Denken und wie wir uns regieren lassen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichte-der-kybernetik-wie-wir-zu-maschinenmenschen-geworden-sind-100.html

    #AnnaVerenaNosthoff #DLFKultur #Gespräch #Hören #Kybernetik #Maschinenmenschen #Philosophie #Radio #Wissen #Wissenschaft
  29. Grünes Wunder – Die Intelligenz der Pflanzen

    Pflanzen besitzen Intelligenz und ein Bewusstsein, ist die Ökologin Monica Gagliano überzeugt. Tatsächlich verarbeiten sie Informationen aus der Umwelt. Wie das allerdings funktioniert ist für Forschende aus Botanik, Ökologie und Genetik ein Rätsel.

    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f416320e953efdfd/

    #Ökologie #DLFKultur #Feature #Hören #Intelligenz #MonicaGagliano #Natur #Pflanzen #Wissen #Zeitfragen
  30. Die Stimmen Amerikas verstummen – Von Arndt Peltner

    Deutschlandfunk Kultur – Der Kahlschlag bei den Community Radios 

    In den USA gibt es neben dem öffentlichen und dem privaten Rundfunk noch ein drittes bedeutendes Radioangebot – die Community Radiostationen. Auf mehr als 1500 Stationen im ganzen Land senden vor allem Ehrenamtliche einen bunten Programmmix aus Musiksendungen, lokalen Informationen und Kulturangeboten. Diese Stationen repräsentieren die lokale Community, mit Sendungen, die nicht nur auf Englisch ausgestrahlt werden. Gerade in den ländlichen Gebieten und auf dem Land der Native Americans sind diese Sender wichtige Stimmen und manchmal die einzigen Informationsquellen. Doch sie sind akut bedroht, denn die Trump-Administration stellt deren finanzielle Unterstützung ein.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-stimmen-amerikas-verstummen-community-radios-in-den-usa-100.html

    #Mediasres #CommunityRadiostationen #DLFKultur #Hören #Kahlschlag #News #Radio #TrumpUSA #Wissen
  31. Die Stimmen Amerikas verstummen – Von Arndt Peltner

    Deutschlandfunk Kultur – Mittwoch, 11. März 2026 um 19:30 Uhr

    Der Kahlschlag bei den Community Radios 

    In den USA gibt es neben dem öffentlichen und dem privaten Rundfunk noch ein drittes bedeutendes Radioangebot – die Community Radiostationen. Auf mehr als 1500 Stationen im ganzen Land senden vor allem Ehrenamtliche einen bunten Programmmix aus Musiksendungen, lokalen Informationen und Kulturangeboten. Diese Stationen repräsentieren die lokale Community, mit Sendungen, die nicht nur auf Englisch ausgestrahlt werden. Gerade in den ländlichen Gebieten und auf dem Land der Native Americans sind diese Sender wichtige Stimmen und manchmal die einzigen Informationsquellen. Doch sie sind akut bedroht, denn die Trump-Administration stellt deren finanzielle Unterstützung ein.

    https://www.deutschlandfunk.de/usa-community-radios-nach-trumps-kahlschlag-bei-oeffentlichen-sendern-100.html

    #Mediasres #CommunityRadiostationen #DLFKultur #Hören #Kahlschlag #News #Radio #TrumpUSA #Wissen
  32. Die Stimmen Amerikas verstummen – Von Arndt Peltner

    Deutschlandfunk Kultur – Mittwoch, 11. März 2026 um 19:30 Uhr

    Der Kahlschlag bei den Community Radios 

    In den USA gibt es neben dem öffentlichen und dem privaten Rundfunk noch ein drittes bedeutendes Radioangebot – die Community Radiostationen. Auf mehr als 1500 Stationen im ganzen Land senden vor allem Ehrenamtliche einen bunten Programmmix aus Musiksendungen, lokalen Informationen und Kulturangeboten. Diese Stationen repräsentieren die lokale Community, mit Sendungen, die nicht nur auf Englisch ausgestrahlt werden. Gerade in den ländlichen Gebieten und auf dem Land der Native Americans sind diese Sender wichtige Stimmen und manchmal die einzigen Informationsquellen. Doch sie sind akut bedroht, denn die Trump-Administration stellt deren finanzielle Unterstützung ein.

    https://www.deutschlandfunk.de/usa-community-radios-nach-trumps-kahlschlag-bei-oeffentlichen-sendern-100.html

    #Mediasres #CommunityRadiostationen #DLFKultur #Hören #Kahlschlag #News #Radio #TrumpUSA #Wissen
  33. Die Stimmen Amerikas verstummen – Von Arndt Peltner

    Deutschlandfunk Kultur – Mittwoch, 11. März 2026 um 19:30 Uhr

    Der Kahlschlag bei den Community Radios 

    In den USA gibt es neben dem öffentlichen und dem privaten Rundfunk noch ein drittes bedeutendes Radioangebot – die Community Radiostationen. Auf mehr als 1500 Stationen im ganzen Land senden vor allem Ehrenamtliche einen bunten Programmmix aus Musiksendungen, lokalen Informationen und Kulturangeboten. Diese Stationen repräsentieren die lokale Community, mit Sendungen, die nicht nur auf Englisch ausgestrahlt werden. Gerade in den ländlichen Gebieten und auf dem Land der Native Americans sind diese Sender wichtige Stimmen und manchmal die einzigen Informationsquellen. Doch sie sind akut bedroht, denn die Trump-Administration stellt deren finanzielle Unterstützung ein.

    https://www.deutschlandfunk.de/usa-community-radios-nach-trumps-kahlschlag-bei-oeffentlichen-sendern-100.html

    #Mediasres #CommunityRadiostationen #DLFKultur #Hören #Kahlschlag #News #Radio #TrumpUSA #Wissen
  34. Die Stimmen Amerikas verstummen – Von Arndt Peltner

    Deutschlandfunk Kultur – Mittwoch, 11. März 2026 um 19:30 Uhr

    Der Kahlschlag bei den Community Radios 

    In den USA gibt es neben dem öffentlichen und dem privaten Rundfunk noch ein drittes bedeutendes Radioangebot – die Community Radiostationen. Auf mehr als 1500 Stationen im ganzen Land senden vor allem Ehrenamtliche einen bunten Programmmix aus Musiksendungen, lokalen Informationen und Kulturangeboten. Diese Stationen repräsentieren die lokale Community, mit Sendungen, die nicht nur auf Englisch ausgestrahlt werden. Gerade in den ländlichen Gebieten und auf dem Land der Native Americans sind diese Sender wichtige Stimmen und manchmal die einzigen Informationsquellen. Doch sie sind akut bedroht, denn die Trump-Administration stellt deren finanzielle Unterstützung ein.

    https://www.deutschlandfunk.de/usa-community-radios-nach-trumps-kahlschlag-bei-oeffentlichen-sendern-100.html

    #Mediasres #CommunityRadiostationen #DLFKultur #Hören #Kahlschlag #News #Radio #TrumpUSA #Wissen
  35. Deutschlandfunk Kultur: Die Lange Nacht – Gefunden bei Andreas Laurenz Maier

    Masken – Das zweite Gesicht // 156 min // von Kerstin Kilanowski // hier hören

    Masken haben die Menschen auf verschiedene Weise schon immer fasziniert. Sie können etwas verbergen, vor Krankheiten schützen, verkleiden. Eine Reise zu ethnologischen Museen, Maskenbauern, Performern, Fetisch-Liebhabern und Ausgestoßenen.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-masken-das-zweite-gesicht-100.html

    #AndreasLaurenzMaier #DLFKultur #KerstinKilanowski #Kultur #LangeNacht #Masken #Psychologie #Radio #Wissen
  36. Ich liege zwar hustend im Bett, aber dank moderner Technik bin ich gleich bei #Breitband im #DLFKultur zum Thema #Deepfakes zu hören. Schaltet die Radiogeräte ein, wenn Ihr welche habt! #DigitaleGewalt

  37. Ich liege zwar hustend im Bett, aber dank moderner Technik bin ich gleich bei #Breitband im #DLFKultur zum Thema #Deepfakes zu hören.

    Schaltet die Radiogeräte ein, wenn Ihr welche habt!

    #DigitaleGewalt

  38. Ich liege zwar hustend im Bett, aber dank moderner Technik bin ich gleich bei #Breitband im #DLFKultur zum Thema #Deepfakes zu hören.

    Schaltet die Radiogeräte ein, wenn Ihr welche habt!

    #DigitaleGewalt