#digitalegewalt — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #digitalegewalt, aggregated by home.social.
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Seit vielen Jahren werden meine Familie & ich massiv von B. Weinthal verleumdet, einem Anhänger des israelischen Rechtsextremisten Itamar Ben-Gvir. Dass wir Blumes eine christlich-islamische Familie sind & für die gleiche Menschenwürde aller einstehen, stört diese Leute sehr.
Auch Hunderte weitere - jüdische & nichtjüdische - Deutsche erhielten Hassmails von ihm, nicht wenige wurden auch über Mastodon angegriffen.
Selbstverständlich habe ich mich von diesem Hate niemals einschüchtern lassen - im Gegenteil. Mir ist ja klar, dass diese Hetzer nicht mich als Person meinen, sondern unser demokratisches Zusammenleben der Religionen.
Und wie gefährlich Ben-Gvir & seine Helfershelfer auch für Israel selbst sind, erkennen täglich mehr Menschen & Medien.
Mein Dank gilt allen von Euch, die Betroffenen medialer Gewalt beistehen & sich auch selbst nicht einschüchtern lassen. Menschenwürde & Demokratie, Dialog & Freiheit sind es wert.
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Kein Platz für Spanner-Brillen
Die Spannerbrille von Meta soll nicht verboten werden. Es geht um die Frage, ob sie bereits verboten ist. In Deutschland dürfen nämlich keine Kameras verkauft werden, die nicht als Kamera erkennbar sind.https://kaffeeringe.de/2026/08/20/kein-platz-fuer-spanner-brillen/
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Wir haben die Bundesregierung gefragt, wie sie die EU-Vorgaben zur digitalen Gewalt umsetzen will, und die Antwort war .. bemüht. Dabei wirkte die Justizministerin im Frühjahr so engagiert, als es um die #Deepfakes ging.
@ckoever hat für @netzpolitik_feed aufgeschrieben, was fehlt.
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Heimlich gefilmt - Braucht es ein Verbot von Smart Glasses?
Kamera in der Brille: Smart Glasses schüren Sorgen um Datenschutz und Voyeurismus. Braucht Deutschland ein striktes Verbot im öffentlichen Raum?#SmartGlasses #RechtameigenenBild #DigitaleGewalt #heimlichfilmen
Jeder könnte Sie jederzeit filmen: Braucht es ein Verbot von Smart Glasses? -
Wir haben die Bundesregierung gefragt, ob das 'Digitale-Gewalt-Gesetz' alles ist, was sie zur Umsetzung der sehr viel umfangreicheren EU-Richtlinie zu Gewalt gegen Frauen vorhat, die bis Juni 27 umgesetzt sein muss.
Die Antwort des Ministeriums von Stephanie Hubig: Wir prüfen. Mal sehen.
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Ein neuer Artikel von mir ist beim Behörden Spiegel im aktuellen print u online zu lesen, Thema: Digitale Bedrohung von Frauenhäusern, illegale Ortung bis Ransomware Attacke. online: https://www.behoerden-spiegel.de/2026/07/30/frauenhaeuser-digital-bedroht/
Anlass war ein Beitrag im Logbuch Netzpolitik @lnp, wo @linuzifer von der Ransomware Angriffsserie gg Frauenhäuser erzählte.
Ich hab das Thema Cybersicherheit u Frauenhäuser deshalb genauer beleuchtet.
#cybersicherheit #digitaleGewalt #Ransomware #Frauenhäuser -
Warum Menschen im Internet trollen: Psychologie, Strategien und der richtige Umgang
"Trolling gewinnt seine Macht nicht durch Argumente, sondern durch gebundene Aufmerksamkeit. Dieser Artikel zeigt, wie du destruktive Muster von echter Kritik unterscheidest und Diskursräume souverän schützt." -
Smart Glasses - Schutz vor Voyeuren mit Datenbrillen ist schwer zu regeln
Smart Glasses kommen häufig heimlich zum Einsatz. Die Juristin Indra Spiecker erläutert die Rechtslage und gibt Rat, wie man sich davor schützen kann.#SmartGlasses #Datenbrille #DigitaleGewalt #Recht #Plattformen #Internet
Heimlich gefilmt mit Smart Glasses und plötzlich stehen Bilder im Netz: Was kann man dagegen tun? -
Heutiges Vormittagsprogramm: Austauschrunde mit dem Dachverband der Frauen- und Mädchen-Beratungsstellen zur Beweissicherung bei digitaler Gewalt. #DigitaleGewalt
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Morgen findet der Fachtag #digitaleGewalt für Fachkräfte & Multiplikator*innen in #Dortmund statt, veranstaltet vom Gleichstellungsbüro der Stadt.
Ich halte den Einführungsvortrag (aka Keynote) und bin sehr gespannt auf die Berichte aus dem Alltag der Fachkräfte.
https://doo.net/veranstaltung/225280/buchung
Danach gibt es eine Führung zur Ausstellung "Alles im Angebot?" Über Hass, Hetze und digitale Gewalt.
https://beteiligung.nrw.de/portal/dortmund/beteiligung/themen/1027117
Und abends eine öffentliche Veranstaltung:
https://beteiligung.nrw.de/portal/dortmund/beteiligung/themen/1026837 -
📬 HateAid gGmbH: Fördergelder, Lobbyarbeit und die Macht hinter der Hilfe
#Kommentar #Netzpolitik #AlfredLandeckerFoundation #DigitaleGewalt #HateAid #Lobbyregister #PostcodeLotterie #Prozesskostenmodell #TrustedFlagger https://sc.tarnkappe.info/e863fe -
Petition gegen belästigende und rechtswidrige Drohnennutzung in Wohn- und Naturschutzgebieten!
#Drohnenstalking #DigitaleGewalt #Straftat #Grundgesetz #Privatsphäre #Datenschutz #Naturschutz #Tierschutz #Opferschutz #Niedersachsen #Hannover #Lüneburg #Verden #Buxtehude #Stade #Delmenhorst #Munster #Celle #Wolfsburg #Goslar #Osnabrück #Leer #Hanstedt #Salzhausen #RotenburgWümme #Drohnenabwehr #viral
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Der Dialog für Cybersicherheit lädt ein:
30. Juni 2026 / 17.00-18.30
Digitale Gewalt gegen Frauen: Zwischen Statistik, Gesetzgebung und Prävention
#Cybersicherheit #Sicherheit #DigitaleGewalt #TechAbuse #Frauen
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Ich sehe was, was du nicht siehst – Smart Glasses kommen im Mainstream an. Sie sehen aus wie herkömmliche Brillen und sind eine völlig neue Bedrohung für die Privatsphäre. Was man über die übergriffigen Geräte wissen sollte.
Die Stadt Potsdam hat Smart Glasses kürzlich in ihren Bädern verboten. Die französische Datenschutzaufsicht warnt vor den Brillen und spricht davon, dass sie Überwachung normalisieren könnten. Und auch in Brüssel erhöht sich der Druck: Europaabgeordnete fordern Aufklärung darüber, wer die mit den Brillen aufgezeichneten Bilder eigentlich zu sehen bekommt.
Smart Glasses sind der neue Technik-Hype und mit den dicken schwarzen Brillen mit der eingebauten Kamera verbreitet sich auch die Kritik an den Gefahren. Influencer filmen damit heimlich Frauen am Strand oder auf der Straße und veröffentlichen das Material im Netz, eine neue Form der digitalen Gewalt.
Zugleich warnen Kritiker*innen vor den tiefgreifenden Veränderungen durch die Brillen. Eine umfassende rechtswissenschaftliche Betrachtung stellte fest: „Smart Glasses bergen aufgrund fehlender Transparenz der Informationserfassung sowie mangelnder Kontrolle anschließender Informationsverarbeitung eine erhebliche Gefahr der Beeinträchtigung der Privatsphäre und damit rechtlich verbürgter Persönlichkeitsrechte der von ihnen erfassten Personen.“
Dabei gingen die Gefahren „weit über die bisher verwendeten Arten der optischen, akustischen und elektronischen Informationserfassung“ wie bei Videoüberwachung oder Smartphones mit Kameras hinaus. Problematisch ist dabei nicht nur die Tiefe des technischen Eingriffs, sondern auch die absehbare Breite ihrer Anwendung, wenn immer mehr Menschen die Brillen nutzen.
Mit den heutigen Möglichkeiten der biometrischen Gesichtserkennung hat sich dieses Problem noch verschärft. Denn auch wenn in den Modellen von Meta bislang keine Funktion zur Gesichtserkennung scharf gestellt ist, hat der Konzern diese schon in Stellung gebracht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jede Begegnung mit einer brillentragenden Person die Frage aufwirft: Werde ich gerade identifiziert?
Was macht es mit einer Gesellschaft, wenn man davon ausgehen muss, in jeder Situation unbemerkt gefilmt werden zu können? Sollte das überhaupt erlaubt sein? Und wer könnte die Technologie jetzt noch stoppen?
Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu den neuen Überwachungsbrillen:
Was können die Brillen und wie werden sie beworben?
Die Überwachungsbrillen werden als Smart Glasses vermarktet und gehören zu den sogenannte Wearables, sind sind also tragbare, mit Computern ausgestattete Geräte.
Die Datenbrillen können einerseits filmen und damit die Umgebung erkennen und andererseits Informationen im Sichtfeld einblenden. Manche Brillen haben weitere Sensoren sowie Mikrofon und Lautsprecher verbaut. Die Geräte werden meist mit einem weiteren Gerät wie einem Smartphone sowie Apps verknüpft und sind so mit dem Internet und KI-Anwendungen verbunden.
Die Brillen haben im Gegensatz zur klassischen Virtual-Reality-Brille transparente Gläser, die um Informationen ergänzt werden können, und sollen für Anwendungen der Augmented oder Mixed Reality genutzt werden. Darunter versteht man, dass der klassischen menschlichen Sicht eine weitere Ebene der Information hinzugefügt wird, es handelt sich dabei um eine Art Mensch-Maschine-Schnittstelle, ähnlich wie bei Cyborgs.
Denkbare Nutzungen neben dem Fotografieren und Filmen sind Objekt- und Gesichtserkennung, Navigation, Unterhaltung, Kommunikation oder Interaktion mit einem Endgerät.
Erkennt man, wenn mit der Brille gefilmt wird?
Laut Meta: ja. Eine kleine weiße Leuchtdiode am rechten Rand des Rahmens zeigt an, dass jemand seine Umgebung mit der Brille gerade aufzeichnet oder dass die KI-Funktion aktiv ist, mit der sich Nutzer*innen Informationen zu ihrer Umgebung anzeigen lassen können.
Allerdings ist die Leuchte leicht zu manipulieren. Im Netz kursieren zahlreiche Anleitungen, um heimlich mit der Brille filmen zu können. Und auch sonst ist für Umstehende nicht unbedingt zu erkennen, ob die Brille gerade aufnimmt, zum Beispiel bei hellem Sonnenschein oder Gegenlicht.
Für Sprachaufnahmen gibt es gar keinen Hinweis. Laut Meta kann das Mikrofon mindestens im Umkreis von zwei Metern aufnehmen.
Die Brille funktioniert nur in Kombination mit einer Begleit-App auf dem Handy. Diese kann auch mit dem eigenen Instagram- oder Facebook-Account verbunden werden. Danach können Nutzer*innen Aufnahmen aus der Brille etwa direkt in ihren Insta-Stories posten. Technisch sind in der Zukunft alle möglichen App- und Daten-Verknüpfungen der Brillen denkbar, so wie das heute auch mit Smartwatches passiert.
Kann die Brille auch Gesichter erkennen?
In früheren Versionen der Smart Glasses hat Meta nach rechtlichen Abwägungen auf Gesichtserkennung verzichtet. Noch im April sagte Meta, sollte man Gesichtserkennung einführen, würde diese nicht geschehen, ohne zuvor „sehr sorgfältig vorzugehen“.
Anfang Juni deckte das US-Magazin WIRED dann auf, dass Meta die Funktion zur Gesichtserkennung bereits in Position gebracht hat. In den neueren Versionen der App, die Nutzer*innen für den Einsatz der Brille herunterladen müssen, war die Funktion bereits im Code hinterlegt, wenn auch noch nicht offengelegt. Zuvor hatte bereits die New York Times über die Pläne berichtet, die Smart Glasses von Meta mit einer Gesichtserkennung auszustatten.
Das neue Feature heißt NameTag und erkennt Menschen im Gesichtsfeld der Kamerabrille. Ist es aktiv, kann es Träger*innen auf eine erkannte Person hinweisen. Nach der Veröffentlichung von WIRED hat Meta die Funktion in der neuen Version der App wieder aus dem Code entfernt.
Was passiert mit den Daten?
Nach Angaben von Meta werden die Aufnahmen, die mit den Brillen gemacht werden, zunächst nur zwischen der Brille und der zugehörigen App synchronisiert und können von dort aus auf dem Handy gespeichert werden.
Ist die Funktion des „Cloud Processing“ eingeschaltet, werden die Aufnahmen jedoch auch an einen Meta-Server verschickt. Auch Aufnahmen, die mit der Meta-KI analysiert werden, werden dafür auf einen Server übermittelt. Mit dieser Funktion können sich Nutzer*innen zusätzliche Informationen zu Dingen anzeigen lassen, die im Sichtfeld auftauchen, etwa Speisekarten übersetzen lassen oder ein Denkmal erklärt bekommen.
Kann auch die Polizei die Aufnahmen zu Gesicht bekommen?
Alle Daten, die privat gesammelt werden, können unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen wie beispielsweise bei Ermittlungsverfahren auch in die Hände der Polizei gelangen. Die Nutzung solcher Brillen wird zu mehr privater Videoüberwachung des öffentlichen Raumes führen und damit auch potentiell zu mehr Daten für Ermittlungsbehörden. Es ist ein Ausbau privater Überwachung, ähnlich wie Heimüberwachungssysteme wie Amazon Ring.
Bekommen weitere Menschen die Aufnahmen zu Gesicht?
In den Nutzungsbedingungen von Meta steht, dass die Interaktionen mit seinen KI-Assistenten sowohl automatisiert als auch „manuell“ von Menschen überprüft werden könnten. Meta lagert diese Prüfungen an Subunternehmen aus. Die schwedische Zeitung Svenska Dagbladet sprach im Frühjahr mit Mitarbeiter*innen eines solchen Unternehmens in Kenia. Sie berichten, dass sie im Rahmen ihrer Arbeit Aufnahmen sichten müssen, die Menschen nackt, auf der Toilette oder beim Sex zeigten. In den USA läuft deswegen schon eine Sammelklage gegen Meta.
Was tun Datenschutzbehörden in der EU?
Zuständig für den Datenschutz von Meta ist die irische Datenschutzaufsicht DPC, denn dort hat der Konzern seinen EU-Sitz.
Doch auch jenseits von Irland bringen sich Aufsichtsbehörden derzeit in Stellung. Die französische Behörde CNIL hat im Mai eine Warnung vor den Brillen ausgesprochen. Sie stellten ein „erhebliches Risiko“ für die Normalisierung von Überwachung dar und könnten „zu einem tiefgreifenden Wandel unserer Gesellschaften führen“.
Auch der Europäische Datenschutzausschuss (EDPD) hat eine Arbeitsgruppe zum Thema eingerichtet. Ein Bericht soll diesen Sommer erscheinen. Nach den Veröffentlichungen in Schweden haben sich auch Abgeordnete des EU-Parlaments eingeschaltet und fordern Aufklärung.
Der Knackpunkt aus Sicht der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist die Frage, ob die kleine LED an der Brille den Anforderungen eines Hinweises genügt. Denn laut DSGVO darf nur gefilmt werden, wer erkennbar darauf hingewiesen wurde und zustimmt („notice and consent“), egal ob das in der U‑Bahn oder auf einem Konzert geschieht. Verbraucherschützer*innen warnen, eine solche Einwilligung sei im Fall von Smart Glasses realistischerweise gar nicht möglich.
Darf man eine andere Person ohne deren Zustimmung einfach so filmen?
Andere ohne deren Zustimmung auf der Straße einfach zu filmen, ist in Deutschland nicht prinzipiell verboten, kann aber eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts darstellen. Das lässt sich zivilrechtlich verfolgen.
Ähnlich ist es mit dem „Recht am eigenen Bild“ laut Kunsturhebergesetz: Aufnahmen, auf denen eine andere Person erkennbar ist, darf man nur veröffentlichen, wenn diese ausdrücklich zustimmt. Ausnahmen gelten für Personen der Zeitgeschichte, auf Großveranstaltungen oder wenn jemand auf einem Landschaftsbild nur im Hintergrund als Beiwerk auftaucht. Ein Livestream mit der Brille in der Innenstadt, bei einer Wanderung oder einem Festival ist immer ein Verstoß gegen das Gesetz, wenn dort Menschen ungefragt ins Netz gestreamt werden. Allerdings können Betroffene nur zivilrechtlich dagegen vorgehen und zum Beispiel auf Unterlassung oder Schadensersatz klagen.
Es gibt also einen Unterschied zwischen dem eigentlichen Filmen und der Veröffentlichung. Allerdings kann auch schon das reine Filmen ein Verstoß sein – gegen die Datenschutzgrundverordnung der EU.
Mit dem Handy oder mit einer Überwachungsbrille gefilmt: Wo ist der Unterschied?
Aus rechtlicher Sicht macht es in Deutschland keinen Unterschied, womit gefilmt wird. Entscheidend ist, wo eine Aufnahme entsteht und wie sie weiterverwendet wird.
Aber: Eine Handykamera wird von Umstehenden meist klar als Kamera wahrgenommen. Sie bekommen mit, dass gefilmt wird, und können sich wegducken, ausweichen oder die filmende Person ansprechen. Eine in eine Brille eingebaute Kamera ist für viele nicht zu erkennen. Nutzer*innen können damit filmen und andere sogar identifizieren, ohne dass Menschen in ihrer Umgebung eine Chance hätten, das zu merken oder dem zu widersprechen.
Geht es um den Datenschutz, ist das ein relevanter Unterschied, weil die DSGVO nach der Zustimmung verlangt, bevor andere gefilmt werden dürfen.
Darf man andere nackt in der Sauna oder am FKK-Strand filmen?
Derzeit sind solche heimlichen Voyeursaufnahmen zwar verboten, aber nicht strafbar. Das zeigte ein Fall aus Leipzig. Die dortige Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen einen Mann eingestellt, der zwei Frauen heimlich in der Sauna filmte. Die Begründung: Bei einer Sauna handele es sich nicht um einen vor Blicken besonders geschützten Raum – das wäre aber die Voraussetzung für eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen laut Strafgesetzbuch.
Das Bundesjustizministerium plant, dies zu ändern. Im Entwurf für das neue Gesetz gegen digitale Gewalt ist vorgesehen, das heimliche Filmen als eigenen Tatbestand ins Strafgesetzbuch aufzunehmen. Derzeit läuft die Konsultation der Verbände, bevor das Gesetz im Bundestag diskutiert wird.
Was, wenn ich im Bikini am Badesee gefilmt werde?
Betroffene haben im Fall von heimlichen Bikiniaufnahmen noch weniger Handhabe als bei Nacktaufnahmen. Sogenannte „Rizzfluencer“ nutzen das aus. Sie filmen Frauen mit Hilfe von Smart Glasses heimlich am See, in der Kneipe oder auf der Straße und veröffentlichen das Material im Netz für Reichweite.
Betroffene können in so einem Fall nur auf eigene Faust vor Gericht ziehen und wegen Verstoßes gegen das Persönlichkeitsrecht klagen. Doch dieser Privatklageweg ist teuer und anstrengend, kritisieren Fachleute.
Das geplante Gesetz gegen digitale Gewalt könnte das womöglich ändern. Laut Entwurf soll auch strafbar werden, das Gesäß oder die weibliche Brust „in sexuell bestimmter Weise“ zu filmen. Doch die Formulierung steht in der Kritik, weil sie vage ausfällt. Fachleute fürchten, dass sie Betroffenen nicht helfen wird.
Wie nennt man Menschen, die diese Brillen benutzen?
Es haben sich verschiedene Bezeichnungen für die Nutzer:innen solcher Brillen eingebürgert. Bei dem Versuch von Google in den 2010er-Jahren, eine solche Brille einzuführen, etablierte sich der Name „Glasshole“ – eine Kombination aus dem Produkt „Google Glass“ und „Asshole“ (Arschloch). Der abfällige Name geht darauf zurück, dass Menschen das Produkt als invasiv und die Nutzer:innen es als übergriffig empfanden.
Im Zusammenhang mit Metas Überwachungsbrille ist derzeit von „Pervert Glasses“die Rede, die Nutzer:innen wurden in Wired als „Meta Creeps“ und weiterhin auch als „Glassholes“ bezeichnet.
Wie viele der Brillen sind schon im Umlauf?
Das Unternehmen EssilorLuxoticca, das die Brillen für Meta herstellt, spricht von mehr als sieben Millionen weltweit verkauften Exemplaren im vergangenen Jahr. In diesem Jahr sollen es zehn Millionen werden. Wie viele davon in Europa verkauft wurden, gibt das Unternehmen nicht bekannt.
Noch dominiert Meta diesen Markt. Doch weitere Tech-Konzerne wie Apple und OpenAI haben bereits eigene Modelle angekündigt.
Chris Köver recherchiert und schreibt über Netzpolitik, Überwachungstechnologien, digitale Gewalt und Jugendschutz. Recherche-Anregungen und Hinweise gerne per Mail oder via Signal (ckoever.24). Seit 2018 bei netzpolitik.org. Hat Kulturwissenschaften studiert und bei Zeit Online mit dem Schreiben begonnen, später das Missy Magazine mitgegründet und geleitet. Ihre Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis Informatik, dem Grimme-Online-Award, dem Rainer-Reichert-Preis zum Tag der Pressefreiheit und dem Datenschutz-Medienpreis. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), BlueSky, Mastodon, Signal: ckoever.24. Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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Intime Bilder teilen – unter Jugendlichen ist #Sexting heute oft Teil des digitalen Alltags. Doch die Gefahr von Missbrauch und Erpressung (#Sextortion) steigt rasant. Was Expert*innen raten, warum Betroffene niemals die Schuld tragen und wo Jugendliche sowie Eltern bundesweit Hilfe und Beratung finden:
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Wenn's nach mir ginge, sollten sehr kleine Kameras einfach komplett verboten werden.
Kameras auf Damentoiletten der HWR Berlin entdeckt
https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/panorama/beitrag/2026/06/hwr-berlin-hochschule-wirtschaft-recht-damentoiletten.html -
Digitale Gewalt bedroht die digitale Teilhabe vieler Menschen: Stellungnahme der GI
Zum Referentenentwurf des #BMJV für ein Gesetz zum Schutz vor digitaler Gewalt hat die GI Stellung bezogen.
Dabei betont sie, dass digitale Gewalt insbesondere Frauen, marginalisierte Gruppen sowie Journalist*innen und Aktivist*innen aus digitalen Räumen verdrängen kann. Da diese heute zentrale Orte gesellschaftlicher Teilhabe sind, wird ihr Schutz zunehmend selbst zu einer wichtigen Aufgabe.
Gleichzeitig warnt die GI davor, digitale Gewalt durch neue Überwachungsstrukturen bekämpfen zu wollen. Maßnahmen wie die anlasslose Speicherung von IP-Adressen könnten ebenfalls zu Einschüchterung und Rückzug führen.
Aus Sicht der GI braucht es neben zivil- und strafrechtlichen Instrumenten vor allem mehr Prävention, bessere Unterstützungsangebote für Betroffene und stärkere Verantwortung von Plattformen.
Zur vollständigen Meldung: https://gi.de/meldung/digitale-teilhabe-als-leitprinzip-die-gi-nimmt-stellung-zum-gesetzesentwurf-zum-schutz-vor-digitaler-gewalt
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Sexualisierte digitale Gewalt unter Jugendlichen: „Prävention darf sich nicht nur auf Warnungen beschränken. Vielmehr müssen junge Menschen darin bestärkt werden, Beziehungen selbstbestimmt zu gestalten und sich für positives Verhalten und gegen Grenzüberschreitungen einzusetzen, ohne sich dabei selbst zu gefährden“, so Sebastian Gutknecht, Direktor der BzKJ.
📌 Veranstaltung der #zukunftswerkstatt am 19.05.2026.
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Sexualisierte digitale Gewalt unter Jugendlichen wird noch viel zu oft tabuisiert. Dabei ist das Weiterleiten intimer Inhalte, Grenzüberschreitungen in Chats oder digitale Bloßstellung für viele junge Menschen Teil ihrer Realität.
In der ZUKUNFTSWERKSTATT der @BzKJ diskutierten die 170 Teilnehmenden junge Perspektiven mit den Vertreterinnen des klicksafe Youth Panels, von JUUUPORT e. V. und der „Nummer gegen Kummer“.
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Ja, ich habe das auch deswegen gepostet.
Hier auch der Podcast-Dialog mit Josephine Ballon von @hateaid , in dem ich ebenfalls darauf aufmerksam mache, dass „alle“ Demokratinnen und Demokraten gemeinsam gegen #Desinformation und #digitaleGewalt einstehen müssen!
Wer auf die #Rechtsmimesis reinfällt und den Kampf gegen #HassundHetze nur für ein „linkes Projekt“ hält, öffnet dem digital befeuerten Faschismus die medialen Tore.
Zukunft haben wir nur gemeinsam, in respektvoller Vielfalt. Erlebe ich. https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/gemeinsam-gegen-hass-hetze-im-podcast-dialog-mit-josephine-ballon-von-hateaid/
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Ja, das Melden und Löschen von Troll-Accounts erlebe ich hier viel besser und auch schneller als selbst beim früheren #Twitter oder gar #X.
Gleichwohl bekomme ich mit, dass es doch viele verwirrt, wenn sie hier das erste Mal mit Posts und Hassmails angegriffen werden. Ich selbst erlebe das ja seit vielen Jahren berufsbedingt, aber für viele ist digitale Gewalt neu und auch erst einmal verstörend.
@hateaid #Hass #Hate #Trolling #digitaleGewalt #Mastodon #Fediverse #Fediversum https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/empoerungssucht-nach-dem-x-odus-trolle-scheitern-an-den-mastodon-instanzen/
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Auf #X gescheiterte Hater tummeln sich zunehmend auch auf #Mastodon und greifen hier vor allem Frauen und Mitglieder demokratischer Parteien mit Troll-Accounts und Hassmails an.
Danke an alle, die sich - so wie ich - durch #digitaleGewalt niemals einschüchtern lassen! 🙏
Hier auch ein Podcast-Dialog mit Josephine Ballon von @hateaid , deren überparteiliche und rechtsstaatliche Arbeit auch für das #Fediverse zunehmende Bedeutung hat! 🙏🙌🇩🇪🇪🇺✅
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Danke für die demokratische Zivilcourage gegen #digitaleGewalt , @Lancker 🙏👍
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Ich bin ehrlich erschrocken. Nach einem kurzen Austausch mit Dr. Michael Blume @BlumeEvolution wurde mir noch einmal so richtig klar, dass Benjamin Weinthal nicht irgendein anonymer Troll ist, den ich mir zufällig eingefangen habe, sondern ein realer rechtsextremistischer isrealischer Journalist, der seit Jahren durch massive digitale Eskalationen und persönliche Kampagnen auffällt. Dass solche Akteure inzwischen auch im Fediverse unterwegs sind, sollte niemand naiv unterschätzen. Prüft Quellen. Prüft Behauptungen. Lasst euch nicht instrumentalisieren. Und im Ernstfall: Fragt einfach.
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Ja, kann ich, zwar habe ich als mehrfacher Familienvater (& also alternder, weißer Mann) nochmal eine ganz andere Perspektive, halte diese aber nicht für die Einzige. Sondern glaube wirklich, dass jede Demokratie vom Dialog und also auch dem Hinterfragen von Privilegien lebt.
Habe Dein Buch gelesen & keine Feindseligkeit, sondern kluge Nachdenklichkeit gefunden. Dass auch Du für Dein Engagement immer wieder #digitaleGewalt v.a. durch Männer erfährst, bedauere ich und finde es falsch. Wie schwach muss manches Ego sein, sich von Dir & Deinen Meinungen bedroht zu fühlen? 🤷♂️🤔