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#joannekrowling — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #joannekrowling, aggregated by home.social.

  1. Wiedersehen mit Hogwarts – Eine Lange Nacht mit Harry Potter 

    Von Markus Metz und Georg Seeßlen

    Deutschlandradio Kultur – Samstag, 16. Mai 2026 um 00:05 Uhr (Ursendung)

    Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ – ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie – verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. Was „Harry Potter“ so revolutionär macht, ist der Schritt von einer behütenden und beschwichtigenden zu einer erregenden und „analytischen“ Erzählweise. Einfach gesagt: Die Geschichte nimmt ihre Subjekte ebenso wie ihre Adressaten ernst. Mit „Harry Potter“ wird das kindliche Fantasy-Epos vom Anhängsel zum kulturellen Leit-(Multi)-Medium. Mythisch, semantisch und nicht zuletzt kommerziell. – http://www.seesslen-blog.de/

    #DLFKultur #GeorgSeeßlen #HarryPotter #Hogwarts #JoanneKRowling #Kino #LangeNacht #Literatur #MarkusMetz #News #PopKultur
  2. Wiedersehen mit Hogwarts – Eine Lange Nacht mit Harry Potter 

    Von Markus Metz und Georg Seeßlen

    Deutschlandradio Kultur – Samstag, 16. Mai 2026 um 00:05 Uhr (Ursendung)

    Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ – ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie – verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. Was „Harry Potter“ so revolutionär macht, ist der Schritt von einer behütenden und beschwichtigenden zu einer erregenden und „analytischen“ Erzählweise. Einfach gesagt: Die Geschichte nimmt ihre Subjekte ebenso wie ihre Adressaten ernst. Mit „Harry Potter“ wird das kindliche Fantasy-Epos vom Anhängsel zum kulturellen Leit-(Multi)-Medium. Mythisch, semantisch und nicht zuletzt kommerziell. – http://www.seesslen-blog.de/

    #DLFKultur #GeorgSeeßlen #HarryPotter #Hogwarts #JoanneKRowling #Kino #LangeNacht #Literatur #MarkusMetz #News #PopKultur