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Angebot an LVMH: Gefährliches Überwachungs-Werkzeug breitet sich aus
Ein Werkzeug namens Webloc kann Menschen mit Daten aus dem Werbe-Tracking teils metergenau orten und verfolgen. Bislang war nur bekannt, dass staatliche Stellen das nutzen. Jetzt zeigen Recherchen: Die Technologie wird offenbar auch Unternehmen angeboten.
Mit Daten aus der Werbe-Industrie lassen sich Millionen Handys weltweit orten, teils auf wenige Meter genau. Spezialisierte Unternehmen wie Penlink aus den USA sammeln solche Daten, bereiten sie auf, und bauen daraus Werkzeuge, um Menschen anhand ihrer Bewegungsprofile auszuspähen. Zu den Kund*innen von Penlink könnten jedoch nicht nur Sicherheitsbehörden gehören, wie bisher bekannt. Auch für private Unternehmen könnte das Überwachungs-Werkzeug zugänglich sein.
Das zeigt eine Recherche des französischen Mediums Mediapart von Anfang August, die netzpolitik.org zum Teil bestätigen konnte. Dahinter steckt eine brisante Ausweitung der globalen Überwachung mit vermeintlich harmlosen Werbedaten.
Der Fachbegriff dafür ist ADINT. Die Abkürzung steht für werbebasierte Aufklärung („Advertising-based Intelligence“). Angeblich nur für Werbezwecke erhoben fließen Milliarden Handy-Standortdaten über populäre Apps durchs Ökosystem der Werbe-Industrie – und gelangen über Datenhändler zu ADINT-Firmen. Fachleute halten es mit Blick auf die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) für illegal, solche Daten zu handeln. Von einer informierten Einwilligung, auf die sich Werbetreibende berufen, kann in diesem Fall nämlich keine Rede mehr sein.
Das ADINT-Werkzeug der Firma Penlink heißt Webloc. Zu den bislang bekannten Nutzer*innen von Webloc gehören die Abschiebe-Miliz ICE der US-Regierung sowie Behörden in Ungarn und Österreich – nicht jedoch private Unternehmen.
Vermittelt über eine private Sicherheitsfirma wurde Webloc jüngst einem französischen Konzern für Luxusgüter präsentiert, wie zuerst Mediapart berichtet hat. Der Konzern versucht gerade, Fälle von Diebstahl aufzuklären. Auf Anfrage von netzpolitik.org bestätigen die beteiligten Unternehmen wesentliche Teile der Recherche. Der US-Anbieter Penlink allerdings hat Fragen von Mediapart und netzpolitik.org nicht beantwortet. Deshalb wissen wir nicht genau, welche Rolle er bei dem Angebot gespielt hat.
Eine „neue Technologie“
Der französische Konzern LVMH („Moët Hennessy Louis Vuitton“) verkauft Luxusgüter wie Uhren, Schmuck und Spirituosen und gehört zu den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt. Die Pressestelle schreibt auf Anfrage von netzpolitik.org: Vergangenes Jahr sei es in einem der Häuser des Konzerns zu Diebstählen gekommen. Die Polizei ermittele immer noch. Für LVMH arbeite zudem ein privates Sicherheitsunternehmen. An dieses Unternehmen habe sich ein Dienstleister gewandt und eine „neue Technologie“ präsentiert.
Dieser Dienstleister war offenbar Penlink, die „neue Technologie“ Webloc. Was dann geschah, beschreibt LVMH auf Englisch wie folgt:
Zu diesem Zeitpunkt war Moët Hennessy die Art der Technologie nicht bekannt. Der Dienstleister führte zur Untermauerung seines Angebots einen Test durch, ohne dass Moët Hennessy Kenntnis von der zugrunde liegenden Technologie oder deren Funktionsweise hatte.
Sobald Moët Hennessy verstanden hatte, was vorgeschlagen wurde, beendete das Unternehmen unverzüglich alle weiteren Gespräche und verfolgte das Angebot nicht weiter. Moët Hennessy hatte zu keinem Zeitpunkt Zugang zu Berichten, Schlussfolgerungen oder Daten aus diesem Test und hatte keine Kenntnis von etwaigen daraus resultierenden Informationen, sofern solche überhaupt existieren.
Kurzum: LVMH betont die Distanz zu Penlink und sei keine Kundin geworden.
Kontakt über private Sicherheitsfirma
Der Einsatz von ADINT zur Aufklärung von Diebstählen wäre zumindest plausibel gewesen: Handy-Standortdaten der Werbe-Industrie können zeigen, welche Geräte zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort waren, beispielsweise einem Tatort. Die getrackten Geräte lassen sich daraufhin weiterverfolgen, etwa zu Privatadressen.
Genau dafür könnte auch Webloc geeignet sein. Im April hat das Citizen Lab der Universität Toronto einen Bericht über dessen Fähigkeiten veröffentlicht. Mithilfe einer grafischen Oberfläche sollen Kund*innen demnach suchen können, welches Handy in einem bestimmten Gebiet unterwegs war. Außerdem soll Webloc das Bewegungsprofil einzelner Handys anzeigen können.
Bei der von LVHM beauftragten Sicherheitsfirma handelt es sich offenbar um Amarante. Auf Anfrage von netzpolitik.org schreibt Geschäftsführer Alexandre Hollander, sein Unternehmen habe einen von Penlink „ausgearbeiteten Anwendungsfall an LVMH weitergeleitet“. Doch LVMH habe sich gegen das Produkt entschieden. Weiter betont Amarant, Webloc nicht zu „verkaufen“ oder zu „vermarkten“.
Tracking-Forscher: Nutzung durch Firmen „inakzeptabel“
Die Schilderungen der beiden Unternehmen passen zusammen, sind aber nicht frei von Lücken. So will LVHM auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren, Amarante zu beschäftigen. Amarante wiederum teilt mit, nicht zur Aufklärung von Diebstählen engagiert worden zu sein.
Den Kern des Mediapart-Berichts bestätigen die Antworten jedoch: Ein Angebot für das Überwachungs-Werkzeug Webloc wurde einem privaten Unternehmen unterbreitet. Wenn das kein Einzelfall war, könnte sich der Kreis von Webloc-Kund*innen über staatliche Stellen hinaus drastisch erweitern.
Mediapart stützt seine Recherchen zudem auf interne Dokumente und Aussagen von Quellen. Das kann netzpolitik.org von außen nicht prüfen. Dem Bericht zufolge werde Webloc mindestens seit vergangenem Jahr an französische Unternehmen vermarktet, beispielsweise um Diebstähle aufzudecken, die Konkurrenz auszuforschen oder um zu ermitteln, wie vertrauliche Informationen durchsickern.
Der Wiener Tracking-Forscher Wolfie Christl hat die Forschung des Citizen Lab zu Webloc geleitet. Mit Blick auf die Mediapart-Recherche sagt er gegenüber netzpolitik.org: „Der Missbrauch von App- und Werbedaten für Überwachung ist demokratiepolitisch gefährlich und rechtlich höchst fragwürdig. Eine Nutzung dieser invasiven und unverhältnismäßigen Technologien durch private Firmen ist gänzlich inakzeptabel.“
Standortdaten können tiefe Einblicke gewähren
Es ist üblich, dass Überwachungsfirmen ihre Produkte als besonders mächtig darstellen. Selbst testen konnten Journalist*innen Webloc aber bislang nicht. Wie gefährlich Daten der Werbe-Industrie grundsätzlich sein können, zeigen die Databroker-Files-Recherchen von netzpolitik.org und Bayerischem Rundfunk seit 2024. Dem Team liegen inzwischen mehr als 13 Milliarden Handy-Standortdaten verschiedener Datenhändler vor.
In diesen Daten fanden sich die Bewegungsprofile zahlreicher Menschen, darunter sogar Angehörige von Militär und Geheimdiensten sowie hochrangige Regierungsbeamt*innen. Zwar können solche Daten in Teilen veraltet, ungenau oder falsch sein. Die Daten können aber auch im Detail verraten, wo potenziell Millionen Menschen zur Arbeit gehen und wohnen, welche Kitas, Arztpraxen oder Bordelle sie aufsuchen.
Über Parteigrenzen hinweg sahen Politiker*innen darin eine Gefahr für die nationale Sicherheit, etwa wegen Spionage und Sabotage. Diese Gefahr dürfte steigen, je mehr Menschen und Unternehmen Zugriff auf solche Werkzeuge haben. Abhilfe schaffen könnte ein Verbot von Tracking und Profilbildung für Werbezwecke, das beispielsweise Verbraucherschützer*innen fordern. Es würde den sprudelnden Daten förmlich den Hahn abdrehen.
Offenbar wollen Regierungen die Tracking-Daten jedoch lieber selbst missbrauchen, statt sie zu verbieten. Die Polizei in mindestens einem deutschen Bundesland hat ADINT bereits eingesetzt, wie unsere Recherchen im Juni zeigten. Auf Landes- und Bundesebene verweigern Regierungen in Deutschland Transparenz über den Einsatz von ADINT.
Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Sebastian Hinweise schicken | Sebastian für O-Töne anfragen | Mastodon. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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Et værktøj ved navn #Webloc kan lokalisere og spore personer ved hjælp af data fra reklamesporing - til tider med en nøjagtighed på få meter
Hidtil var det kun kendt, at statslige myndigheder benyttede sig af dette
Nu viser undersøgelser, at teknologien tilsyneladende også tilbydes til virksomheder
Bag dette ligger en kontroversiel udvidelse af den globale overvågning ved hjælp af tilsyneladende harmløse reklame-data
https://netzpolitik.org/2026/angebot-an-lvmh-gefaehrliches-ueberwachungs-werkzeug-breitet-sich-aus/ (🇩🇪 ) #ADINTh/t @sebmeineck
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Et værktøj ved navn #Webloc kan lokalisere og spore personer ved hjælp af data fra reklamesporing - til tider med en nøjagtighed på få meter
Hidtil var det kun kendt, at statslige myndigheder benyttede sig af dette
Nu viser undersøgelser, at teknologien tilsyneladende også tilbydes til virksomheder
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Et værktøj ved navn #Webloc kan lokalisere og spore personer ved hjælp af data fra reklamesporing - til tider med en nøjagtighed på få meter
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Hidtil var det kun kendt, at statslige myndigheder benyttede sig af dette
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Et værktøj ved navn #Webloc kan lokalisere og spore personer ved hjælp af data fra reklamesporing - til tider med en nøjagtighed på få meter
Hidtil var det kun kendt, at statslige myndigheder benyttede sig af dette
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Bag dette ligger en kontroversiel udvidelse af den globale overvågning ved hjælp af tilsyneladende harmløse reklame-data
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Mediapart
Un logiciel espion surpuissant a été déployé au profit de LVMH
https://mcinformactions.net/spip.php?article231685&lang=fr
#logicielEspion #Webloc -
Mediapart
Un logiciel espion surpuissant a été déployé au profit de LVMH
https://mcinformactions.net/spip.php?article231685&lang=fr
#logicielEspion #Webloc -
Mediapart
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#logicielEspion #Webloc -
Mediapart
Un logiciel espion surpuissant a été déployé au profit de LVMH
https://mcinformactions.net/spip.php?article231685&lang=fr
#logicielEspion #Webloc -
Mediapart
Un logiciel espion surpuissant a été déployé au profit de LVMH
https://mcinformactions.net/spip.php?article231685&lang=fr
#logicielEspion #Webloc -
Penlinks annonce-baserede #adtech masse-overvågnings-system #Webloc brugt af offentlige myndigheder som 🇺🇸 ICE og ungarsk 🇭🇺 indenrigs-efterretning er meget kontroversielt
- blev tilbudt til franske virksomheder via security contractor Amarante og deployed for et datter-selskab af den franske luksusvare-gigant LVMH.
https://www.mediapart.fr/journal/france/310726/un-logiciel-espion-surpuissant-ete-deploye-au-profit-de-lvmh?at_format=photo&at_account=mediaparth/t @wchr
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Penlinks annonce-baserede #adtech masse-overvågnings-system #Webloc brugt af offentlige myndigheder som 🇺🇸 ICE og ungarsk 🇭🇺 indenrigs-efterretning er meget kontroversielt
- blev tilbudt til franske virksomheder via security contractor Amarante og deployed for et datter-selskab af den franske luksusvare-gigant LVMH.
https://www.mediapart.fr/journal/france/310726/un-logiciel-espion-surpuissant-ete-deploye-au-profit-de-lvmh?at_format=photo&at_account=mediaparth/t @wchr
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Penlinks annonce-baserede #adtech masse-overvågnings-system #Webloc brugt af offentlige myndigheder som 🇺🇸 ICE og ungarsk 🇭🇺 indenrigs-efterretning er meget kontroversielt
- blev tilbudt til franske virksomheder via security contractor Amarante og deployed for et datter-selskab af den franske luksusvare-gigant LVMH.
https://www.mediapart.fr/journal/france/310726/un-logiciel-espion-surpuissant-ete-deploye-au-profit-de-lvmh?at_format=photo&at_account=mediaparth/t @wchr
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Penlinks annonce-baserede #adtech masse-overvågnings-system #Webloc brugt af offentlige myndigheder som 🇺🇸 ICE og ungarsk 🇭🇺 indenrigs-efterretning er meget kontroversielt
- blev tilbudt til franske virksomheder via security contractor Amarante og deployed for et datter-selskab af den franske luksusvare-gigant LVMH.
https://www.mediapart.fr/journal/france/310726/un-logiciel-espion-surpuissant-ete-deploye-au-profit-de-lvmh?at_format=photo&at_account=mediaparth/t @wchr
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Penlinks annonce-baserede #adtech masse-overvågnings-system #Webloc brugt af offentlige myndigheder som 🇺🇸 ICE og ungarsk 🇭🇺 indenrigs-efterretning er meget kontroversielt
- blev tilbudt til franske virksomheder via security contractor Amarante og deployed for et datter-selskab af den franske luksusvare-gigant LVMH.
https://www.mediapart.fr/journal/france/310726/un-logiciel-espion-surpuissant-ete-deploye-au-profit-de-lvmh?at_format=photo&at_account=mediaparth/t @wchr
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Un logiciel israélien capable de suivre pendant plusieurs années des centaines de millions de téléphones a été proposé en France à des entreprises privées, alors qu’il était officiellement réservé aux services de police et de renseignement.
#Webloc #Mediapart
https://www.lesmotsontunsens.com/webloc-un-logiciel-espion-surpuissant-propose-aux-entreprises-privees-lvmh/ -
Un logiciel israélien capable de suivre pendant plusieurs années des centaines de millions de téléphones a été proposé en France à des entreprises privées, alors qu’il était officiellement réservé aux services de police et de renseignement.
#Webloc #Mediapart
https://www.lesmotsontunsens.com/webloc-un-logiciel-espion-surpuissant-propose-aux-entreprises-privees-lvmh/ -
Un logiciel israélien capable de suivre pendant plusieurs années des centaines de millions de téléphones a été proposé en France à des entreprises privées, alors qu’il était officiellement réservé aux services de police et de renseignement.
#Webloc #Mediapart
https://www.lesmotsontunsens.com/webloc-un-logiciel-espion-surpuissant-propose-aux-entreprises-privees-lvmh/ -
...#Abtreibungskliniken eingesetzt werden könnte, nachdem #Datenschützer Zugang zu dieser Technologie erhalten hatten. „Es ermöglicht Ermittlern, einen digitalen Zaun um eine Adresse oder ein Gebiet zu ziehen und #Mobilgeräte, die sich in diesem Gebiet befanden, anhand von #Mobilfunkdatenquellen genau zu lokalisieren“, heißt es in dem Dokument
- #Cobwebs: ein Tool zur Überwachung sozialer Medien.
#404Media berichtete bereits, dass Cobwebs auch #Webloc umfasst, mit dem sich die Standorte von... -
...#Abtreibungskliniken eingesetzt werden könnte, nachdem #Datenschützer Zugang zu dieser Technologie erhalten hatten. „Es ermöglicht Ermittlern, einen digitalen Zaun um eine Adresse oder ein Gebiet zu ziehen und #Mobilgeräte, die sich in diesem Gebiet befanden, anhand von #Mobilfunkdatenquellen genau zu lokalisieren“, heißt es in dem Dokument
- #Cobwebs: ein Tool zur Überwachung sozialer Medien.
#404Media berichtete bereits, dass Cobwebs auch #Webloc umfasst, mit dem sich die Standorte von... -
...#Abtreibungskliniken eingesetzt werden könnte, nachdem #Datenschützer Zugang zu dieser Technologie erhalten hatten. „Es ermöglicht Ermittlern, einen digitalen Zaun um eine Adresse oder ein Gebiet zu ziehen und #Mobilgeräte, die sich in diesem Gebiet befanden, anhand von #Mobilfunkdatenquellen genau zu lokalisieren“, heißt es in dem Dokument
- #Cobwebs: ein Tool zur Überwachung sozialer Medien.
#404Media berichtete bereits, dass Cobwebs auch #Webloc umfasst, mit dem sich die Standorte von... -
...#Abtreibungskliniken eingesetzt werden könnte, nachdem #Datenschützer Zugang zu dieser Technologie erhalten hatten. „Es ermöglicht Ermittlern, einen digitalen Zaun um eine Adresse oder ein Gebiet zu ziehen und #Mobilgeräte, die sich in diesem Gebiet befanden, anhand von #Mobilfunkdatenquellen genau zu lokalisieren“, heißt es in dem Dokument
- #Cobwebs: ein Tool zur Überwachung sozialer Medien.
#404Media berichtete bereits, dass Cobwebs auch #Webloc umfasst, mit dem sich die Standorte von... -
...#Abtreibungskliniken eingesetzt werden könnte, nachdem #Datenschützer Zugang zu dieser Technologie erhalten hatten. „Es ermöglicht Ermittlern, einen digitalen Zaun um eine Adresse oder ein Gebiet zu ziehen und #Mobilgeräte, die sich in diesem Gebiet befanden, anhand von #Mobilfunkdatenquellen genau zu lokalisieren“, heißt es in dem Dokument
- #Cobwebs: ein Tool zur Überwachung sozialer Medien.
#404Media berichtete bereits, dass Cobwebs auch #Webloc umfasst, mit dem sich die Standorte von... -
Millionendeal mit Überwachungsfirma
Regierung in Österreich will Menschen mit illegalen Daten orten können
Das Werkzeug Webloc soll Menschen anhand ihrer Handy-Standorte ausspionieren können. Zu den bislang bekannten Kunden gehören die US-Abschiebemiliz ICE und die abgewählte Orbán-Regierung in Ungarn. Jetzt ist klar: Auch Österreich hat zugegriffen.
Wer in Österreich ein Handy nutzt, dessen genaue Standortdaten könnten auf den Bildschirmen dortiger Ermittler*innen landen. Das Innenministerium hat jüngst die Lizenz für eine Überwachungs-Software verlängert, die auf massenhaft erfassten Handy-Ortungen basiert. Das zeigt ein Dokument aus einem öffentlichen Vergabeportal. Zuerst berichtet hatte die Tageszeitung Der Standard.
Konkret geht es um das Werkzeug namens Webloc der US-Firma Penlink. Hierzu hatte im April das Citizen Lab der Universität Toronto einen Bericht veröffentlicht. Demnach soll Webloc Zugang zu einem Datenstrom von bis zu 500 Millionen Handys weltweit bieten. Zu den verfügbaren Daten sollen unter anderem genaue GPS-Standorte gehören sowie die einzigartigen Werbekennungen eines Geräts („mobile advertising ID“). Eine kurzfristige Presseanfrage von netzpolitik.org hat die US-Firma Penlink nicht beantwortet.
Den Weg der Daten von populären Handy-Apps in fremde Hände konnten die Recherchen zu den Databroker Files von netzpolitik.org und Bayerischem Rundfunk seit 2024 zeigen. Angeblich nur zu Werbezwecken erhoben fließen die Daten über das Ökosystem der Werbe-Industrie an Datenhändler und von dort zu Überwachungsunternehmen. Betroffen sind potenziell alle Menschen, die ein Handy mit werbefinanzierten Apps nutzen und keine digitale Selbstverteidigung betreiben.
Mithilfe der Werbe-ID lassen sich solche Handy-Standortdaten mühelos zu Bewegungsprofilen verknüpfen. Sie geben oftmals unter anderem Wohnort und Arbeitsplatz preis, aber auch sensible Details über das Privatleben wie Besuche in Arztpraxen, Kliniken, religiösen Gebäuden oder Bordellen.
Der Fachbegriff für Erkenntnisse aus Daten der Werbe-Industrie ist ADINT. Sicherheitsbehörden können mit ADINT-Software diese Daten kinderleicht durchforsten: Ähnlich wie man etwa mit Google Maps nach Restaurants in der Nähe suchen kann, können Polizist*innen mit ADINT-Software nach Bewegungsprofilen von Menschen in einem bestimmten Areal suchen.
Fachleute sehen im Handel mit den Standortdaten einen Verstoß gegen die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung). Bereits 2024 schrieb das deutsche Verbraucherschutzministerium: „Die Übertragung von personenbezogenen Daten als Selbstzweck, also als reine Handelsware, ist aus unserer Sicht mit dem Datenschutzrecht nicht vereinbar.“ In Deutschland und Österreich bezweifeln Fachleute zudem, dass Sicherheitsbehörden solche Daten nutzen dürfen.
Zwei Jahre Überwachung, 1,85 Millionen Euro
Auf Anfrage von netzpolitik.org kommentiert das Innenministerium in Österreich den Einsatz von Webloc nicht direkt. „Über konkrete Softwarelösungen und deren Einsatz kann öffentlich keine Auskunft erteilt werden“, schreibt ein Sprecher. „Fakt ist, dass wir diese nur im Rahmen unserer gesetzlichen Möglichkeiten nutzen.“
Die erste Aussage ist nicht korrekt. Das Ministerium kann sich durchaus äußern, will das aber offenbar nicht. Die zweite Aussage ist nicht belegbar: Wenn das Ministerium über die Software schweigt, lässt sich auch nicht unabhängig prüfen, ob ihr Einsatz legal ist.
In der ausweichenden Antwort der Behörde stecken jedoch Hinweise darauf, wer die Software zu welchem Zweck einsetzen könnte: Zuständig ist demnach die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst; in einer kurzen Vorrede geht der Sprecher auf „extremistische und terroristische Straftaten“ ein.
Laut Vergabeportal hat Österreich schon einmal an Penlink gezahlt. Die Rede ist von einer „Verlängerung“ der Lizenz um weitere zwei Jahre. Kostenpunkt dieses Mal: rund 1,85 Millionen Euro. Zum Paket gehören demnach nicht nur Webloc, sondern auch weitere Produkte der Firma.
Deren Hauptprodukt heißt Tangles. Es soll dem Citizen Lab zufolge etwa soziale Medien, Foren, Telegram-Gruppen und andere Orte im Netz überwachen können. Kund*innen können demnach etwa nach Namen, Telefonnummern oder E‑Mail-Adressen suchen, um sich online verfügbare Informationen über eine Person anzeigen zu lassen. Bereits 2024 hatte Österreich eine Lizenz für Tangles gezahlt; das Zusatzprodukt Webloc taucht in dem älteren Dokument jedoch nicht ausdrücklich auf.
Tracking-Forscher: „Das ist anlasslose Massenüberwachung.“
Der Wiener Tracking-Forscher Wolfie Christl kritisiert den Einsatz von Webloc. Auf Mastodon schreibt er:
Auch wenn Webloc ’nur’ zur Überwachung von Einzelnen genutzt wird, sammelt und analysiert es täglich Daten über Millionen Unbeteiligte. Das ist anlasslose Massenüberwachung. Diese komplett zweckentfremdete Nutzung von Werbedaten für staatliche Überwachung ist ein Dammbruch.
Die Daten, auf denen Werkzeuge wie Webloc basieren, hält Christl mit Blick auf die DSGVO für illegal. Niemand in der Lieferkette habe eine gültige Einwilligung, um solche Daten für staatliche Überwachung weiterzugeben. Eine solche Einwilligung bräuchte es aber – und zwar von jeder betroffenen Person. „Eine andere DSGVO-Rechtsgrundlage als die Einwilligung ist kaum denkbar“, schreibt Christl.
Getrennt davon zu betrachten sei die Frage, ob das Innenministerium eine Rechtsgrundlage für die Nutzung der Daten habe. „Die österreichische Datenschutzbehörde muss eine Untersuchung einleiten“, schreibt der Forscher.
Datenschutzbehörde in Österreich weiß nichts Näheres
Auf Anfrage von netzpolitik.org teilt die Datenschutzbehörde in Österreich mit, sie habe „keine näheren Kenntnisse über den geplanten Einsatz der genannten Software durch das BMI“. Demnach sei man auch nicht vom Ministerium dazu konsultiert worden. Eine solche Konsultation sei nötig, wenn eine Behörde bei einer Datenschutz-Folgenabschätzung ein hohes Risiko erkennen würde, erklärt der Sprecher.
Wird die Datenschutzbehörde nun aktiv? Eine klare Antwort gibt der Sprecher nicht, hält sich aber alle Türen offen: Man könne „jederzeit im Rahmen eines Beschwerde- oder amtswegigen Prüfverfahrens die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben überprüfen“.
Mit dem nun bekannt gewordenen Lizenzdeal ist Österreich das zweite EU-Land auf der Kundenliste von Webloc. Im April berichtete das Investigativmedium VSquare, dass die ungarische Regierung unter dem inzwischen abgewählten Premier Viktor Orbán Webloc-Lizenzen gekauft habe. In den USA soll die paramilitärische US-Abschiebebehörde ICE das Werkzeug nutzen können, um gezielt Menschen anhand ihrer Handy-Standorte aufzuspüren.
Deutschland hält Databroker-Deals geheim
Verwenden auch deutsche Sicherheitsbehörden Werkzeuge wie Webloc, oder kaufen sie sich die Standortdaten einfach selbst ein? Die Bundesregierung macht daraus ein Staatsgeheimnis. Ende 2025 hat sie nach einer Anfrage der Bundestagsabgeordneten Donata Vogtschmidt (Die Linke) die Auskunft verweigert; damals ging es um Bundeskriminalamt (BKA) und Bundespolizei.
Auch in den Ländern mauern die Regierungen. Eine Recherche von netzpolitik.org und Bayerischem Rundfunk im Juni hat gezeigt: In neun Bundesländern will sich die Polizei nicht über mögliche Databroker-Deals äußern. Nur in fünf Bundesländern hatte die Polizei solche Deals verneint.
In Brandenburg habe die Polizei zwar Daten von „beispielsweise Wirtschaftsauskunfteien“ erworben, nicht aber kommerzielle Standortdaten. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern hatte die Landespolizei eingeräumt, Standortdaten der Werbe-Industrie genutzt zu haben. Die dortige Datenschutzbehörde hat daraufhin eine Prüfung eingeleitet.
Opposition in Österreich: „nicht lockerlassen“
Wieso wollen sich so viele Behörden auf Bundes- und Landesebene nicht äußern? „Das Mauern gegenüber der Presse und uns allen lässt nichts Gutes ahnen“, sagte Florian Siekmann, innenpolitischer Sprecher der Grünen im bayerischen Landtag, mit Blick auf sein Bundesland. Und mit seiner Skepsis ist er nicht allein: In mindestens acht deutschen Bundesländern fordert die Opposition nach unseren Recherchen Aufklärung.
Auch in Österreich will die Opposition weiter Druck machen. Der grüne Abgeordnete Süleyman Zorba hatte bereits vergeblich versucht, Transparenz zu schaffen. „Erst hieß es, jede Auskunft gefährde die nationale Sicherheit. Nun ist der Einsatz der Software in öffentlichen Vergabeunterlagen dokumentiert“, fasst er gegenüber dem Standard zusammen.
„Ich werde nicht lockerlassen, bis Innenminister Gerhard Karner offenlegt, auf welcher gesetzlichen Grundlage das Ministerium handelt, welche Daten verarbeitet werden und wer deren Einsatz kontrolliert“, so Zorba weiter. Die Bevölkerung habe ein Recht darauf, zu erfahren, was mit ihren Daten geschieht.
Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Sebastian Hinweise schicken | Sebastian für O-Töne anfragen | Mastodon. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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#ATF cancels phone tracking contract after lawmakers raise concerns
https://apnews.com/article/atf-surveillance-wyden-cloud-566f702fe6082310d6b7c64e5b2de009
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#ATF cancels phone tracking contract after lawmakers raise concerns
https://apnews.com/article/atf-surveillance-wyden-cloud-566f702fe6082310d6b7c64e5b2de009
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#ATF cancels phone tracking contract after lawmakers raise concerns
https://apnews.com/article/atf-surveillance-wyden-cloud-566f702fe6082310d6b7c64e5b2de009
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#ATF cancels phone tracking contract after lawmakers raise concerns
https://apnews.com/article/atf-surveillance-wyden-cloud-566f702fe6082310d6b7c64e5b2de009
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#ATF cancels phone tracking contract after lawmakers raise concerns
https://apnews.com/article/atf-surveillance-wyden-cloud-566f702fe6082310d6b7c64e5b2de009
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https://help.orf.at/stories/3236190/
Basiert auf Werbetrackern, die zum Beispiel vom norwegischen Medienkonzern Schibsted verpflichtend verwendet werden müssen, um auf ihre Seiten zugreifen zu können.
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https://help.orf.at/stories/3236190/
Basiert auf Werbetrackern, die zum Beispiel vom norwegischen Medienkonzern Schibsted verpflichtend verwendet werden müssen, um auf ihre Seiten zugreifen zu können.
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RE: https://23.social/@thomasfricke/116521689470698622
Ein paar Wochen nach der #Webloc-Recherche von @citizenlab, derzufolge (u.a. europäische) Polizeien Kunden eines internationalen kommerziellen Handy-Tracking-Netzwerks sind, veröffentlicht @correctiv_org nun das hier. Ach ja, und auch vor ein paar Wochen die Recherche von @mamjahid und Natalie Widmann vom SWR Data Lab über den politischen Einfluss von Polizeigewerkschaften. Nein nein, alles geschieht zu unserem Besten, bitte gehen Sie weiter, wir haben kein #PolizeiProblem. 🚓
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RE: https://23.social/@thomasfricke/116521689470698622
Ein paar Wochen nach der #Webloc-Recherche von @citizenlab, derzufolge (u.a. europäische) Polizeien Kunden eines internationalen kommerziellen Handy-Tracking-Netzwerks sind, veröffentlicht @correctiv_org nun das hier. Ach ja, und auch vor ein paar Wochen die Recherche von @mamjahid und Natalie Widmann vom SWR Data Lab über den politischen Einfluss von Polizeigewerkschaften. Nein nein, alles geschieht zu unserem Besten, bitte gehen Sie weiter, wir haben kein #PolizeiProblem. 🚓
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RE: https://23.social/@thomasfricke/116521689470698622
Ein paar Wochen nach der #Webloc-Recherche von @citizenlab, derzufolge (u.a. europäische) Polizeien Kunden eines internationalen kommerziellen Handy-Tracking-Netzwerks sind, veröffentlicht @correctiv_org nun das hier. Ach ja, und auch vor ein paar Wochen die Recherche von @mamjahid und Natalie Widmann vom SWR Data Lab über den politischen Einfluss von Polizeigewerkschaften. Nein nein, alles geschieht zu unserem Besten, bitte gehen Sie weiter, wir haben kein #PolizeiProblem. 🚓
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RE: https://23.social/@thomasfricke/116521689470698622
Ein paar Wochen nach der #Webloc-Recherche von @citizenlab, derzufolge (u.a. europäische) Polizeien Kunden eines internationalen kommerziellen Handy-Tracking-Netzwerks sind, veröffentlicht @correctiv_org nun das hier. Ach ja, und auch vor ein paar Wochen die Recherche von @mamjahid und Natalie Widmann vom SWR Data Lab über den politischen Einfluss von Polizeigewerkschaften. Nein nein, alles geschieht zu unserem Besten, bitte gehen Sie weiter, wir haben kein #PolizeiProblem. 🚓
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RE: https://23.social/@thomasfricke/116521689470698622
Ein paar Wochen nach der #Webloc-Recherche von @citizenlab, derzufolge (u.a. europäische) Polizeien Kunden eines internationalen kommerziellen Handy-Tracking-Netzwerks sind, veröffentlicht @correctiv_org nun das hier. Ach ja, und auch vor ein paar Wochen die Recherche von @mamjahid und Natalie Widmann vom SWR Data Lab über den politischen Einfluss von Polizeigewerkschaften. Nein nein, alles geschieht zu unserem Besten, bitte gehen Sie weiter, wir haben kein #PolizeiProblem. 🚓
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Nach #Palantir kommt #Webloc bald auch in Deutschland. Thread: 👇 "Standortdaten, die über mobile Apps und digitale Werbung erfasst werden, können Gewohnheiten, Interessen und nahezu jeden anderen Aspekt des Lebens einer Person offenlegen. ... um Hunderte Millionen Menschen weltweit zu überwachen."
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:qtzckelov7u3bxfxptrzd22u/post/3mj3hgmfnb22g -
Webloc: Analysis of Penlink's Ad-Based Geolocation Surveillance Tech
https://citizenlab.ca/research/analysis-of-penlinks-ad-based-geolocation-surveillance-tech/
#HackerNews #Webloc #Penlink #Geolocation #Surveillance #Tech #Privacy #Technology #Analysis
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Webloc: Analysis of Penlink's Ad-Based Geolocation Surveillance Tech
https://citizenlab.ca/research/analysis-of-penlinks-ad-based-geolocation-surveillance-tech/
#HackerNews #Webloc #Penlink #Geolocation #Surveillance #Tech #Privacy #Technology #Analysis
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Webloc: Analysis of Penlink's Ad-Based Geolocation Surveillance Tech
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Webloc: Analysis of Penlink's Ad-Based Geolocation Surveillance Tech
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Webloc: Analysis of Penlink's Ad-Based Geolocation Surveillance Tech
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広告から位置情報を収集する「Webloc」の詳細が明らかに、モバイルアプリやウェブ広告を通じて位置情報を収集し個人の行動パターンや趣味嗜好など生活のほぼあらゆる側面を把握 - GIGAZINE
https://gigazine.net/news/20260413-webloc-analysis-geolocation/『Weblocは世界中に顧客を抱えており、アメリカでは移民・関税執行局(ICE)や一部の州公安当局、警察、検事局などが利用しているとされています。また、Cobwebs Technologies関連のサーバーはアメリカや日本など多くの国に設置されていることも分かっています』
「天気予報を確認するだけで、自分の寝床を教えることにつながる」
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広告から位置情報を収集する「Webloc」の詳細が明らかに、モバイルアプリやウェブ広告を通じて位置情報を収集し個人の行動パターンや趣味嗜好など生活のほぼあらゆる側面を把握 - GIGAZINE
https://gigazine.net/news/20260413-webloc-analysis-geolocation/『Weblocは世界中に顧客を抱えており、アメリカでは移民・関税執行局(ICE)や一部の州公安当局、警察、検事局などが利用しているとされています。また、Cobwebs Technologies関連のサーバーはアメリカや日本など多くの国に設置されていることも分かっています』
「天気予報を確認するだけで、自分の寝床を教えることにつながる」
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広告から位置情報を収集する「Webloc」の詳細が明らかに、モバイルアプリやウェブ広告を通じて位置情報を収集し個人の行動パターンや趣味嗜好など生活のほぼあらゆる側面を把握 - GIGAZINE
https://gigazine.net/news/20260413-webloc-analysis-geolocation/『Weblocは世界中に顧客を抱えており、アメリカでは移民・関税執行局(ICE)や一部の州公安当局、警察、検事局などが利用しているとされています。また、Cobwebs Technologies関連のサーバーはアメリカや日本など多くの国に設置されていることも分かっています』
「天気予報を確認するだけで、自分の寝床を教えることにつながる」
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RE: https://mastodon.social/@wchr/116375617333864571
Trailhead of ⭐️⭐️⭐️🧵re: Citizen Lab report on Webloc ad-based mass surveillance system and its many military, intelligence, and law enforcement customers. #Webloc #citizenlab #masssurveillance
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RE: https://mastodon.social/@wchr/116375617333864571
Trailhead of ⭐️⭐️⭐️🧵re: Citizen Lab report on Webloc ad-based mass surveillance system and its many military, intelligence, and law enforcement customers. #Webloc #citizenlab #masssurveillance
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RE: https://mastodon.social/@wchr/116375617333864571
Trailhead of ⭐️⭐️⭐️🧵re: Citizen Lab report on Webloc ad-based mass surveillance system and its many military, intelligence, and law enforcement customers. #Webloc #citizenlab #masssurveillance
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Trailhead of ⭐️⭐️⭐️🧵re: Citizen Lab report on Webloc ad-based mass surveillance system and its many military, intelligence, and law enforcement customers. #Webloc #citizenlab #masssurveillance
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Trailhead of ⭐️⭐️⭐️🧵re: Citizen Lab report on Webloc ad-based mass surveillance system and its many military, intelligence, and law enforcement customers. #Webloc #citizenlab #masssurveillance
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¿Quieres saber más sobre
@penlink y #webloc? Hay muy buenas investigaciones disponibles.Como esta investigación de Joseph F Cox en
@404mediacohttps://404media.co/inside-ices-tool-to-monitor-phones-in-entire-neighborhoods/
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@penlink y #webloc? Hay muy buenas investigaciones disponibles.Como esta investigación de Joseph F Cox en
@404mediacohttps://404media.co/inside-ices-tool-to-monitor-phones-in-entire-neighborhoods/
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"Solo usamos vigilancia masiva contra los peores malos" dicen.
La @Tucson_Police compró #webloc para tráfico sexual.
Y terminó usándolo para cazar a un tipo robando paquetes de cigarrillos de un CircleK.
Y monitorear protestas políticas (contra Kamala Harris)