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#databrokerfiles — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #databrokerfiles, aggregated by home.social.

  1. Zu unserem alljährlichen Event „LOAD&Friends“ haben wir uns dieses Mal über die #DataBrokerFiles und zur #ADINT -Debatte (ADINT = Advertisement Intelligence) ausgetauscht.

    Wir danken @rebeccacie und @ruckerbauer für den erhellenden und diskussionsfreudigen Abend, der viele Fragen aufgeworfen hat und einige davon dringlicher gemacht hat, als sie vorher wirkten.

    load-ev.de/2026/05/16/adint-de

  2. Hallo re:publica ! Wer am letzten Tag Lust auf ein bisschen Action hat: Ausgehend von den #DatabrokerFiles versetzt euch dieser Workshop in die Rolle von Spionen, die mit kommerziellen Standortdaten einen hochrangigen Regierungsbeamten aufspüren.

    Toll, dass unsere Recherchen derart aufgegriffen werden.

    #rp26

    re-publica.com/de/session/data

  3. Hallo re:publica ! Wer am letzten Tag Lust auf ein bisschen Action hat: Ausgehend von den #DatabrokerFiles versetzt euch dieser Workshop in die Rolle von Spionen, die mit kommerziellen Standortdaten einen hochrangigen Regierungsbeamten aufspüren.

    Toll, dass unsere Recherchen derart aufgegriffen werden.

    #rp26

    re-publica.com/de/session/data

  4. Hallo re:publica ! Wer am letzten Tag Lust auf ein bisschen Action hat: Ausgehend von den #DatabrokerFiles versetzt euch dieser Workshop in die Rolle von Spionen, die mit kommerziellen Standortdaten einen hochrangigen Regierungsbeamten aufspüren.

    Toll, dass unsere Recherchen derart aufgegriffen werden.

    #rp26

    re-publica.com/de/session/data

  5. Hallo re:publica ! Wer am letzten Tag Lust auf ein bisschen Action hat: Ausgehend von den #DatabrokerFiles versetzt euch dieser Workshop in die Rolle von Spionen, die mit kommerziellen Standortdaten einen hochrangigen Regierungsbeamten aufspüren.

    Toll, dass unsere Recherchen derart aufgegriffen werden.

    #rp26

    re-publica.com/de/session/data

  6. Hallo re:publica ! Wer am letzten Tag Lust auf ein bisschen Action hat: Ausgehend von den #DatabrokerFiles versetzt euch dieser Workshop in die Rolle von Spionen, die mit kommerziellen Standortdaten einen hochrangigen Regierungsbeamten aufspüren.

    Toll, dass unsere Recherchen derart aufgegriffen werden.

    #rp26

    re-publica.com/de/session/data

  7. 🔥 Wie wäre es mit Privatsphäre statt #Datenschutz, hat Axel Voss, MdEP gestern in der Diskussion mit @alexandrageese, @Karlitschek, Julia Pohle und @dleisegang gestern vorgeschlagen.
    Achtung! "Privatsphäre" ist das US-Amerikanische Gegenstück zum europäischen Grundrecht aus informationelle Selbstbestimmung: Organisationen versprechen nur, dass keine Daten öffentlich werden - ansonsten dürfen sie damit machen, was sie wollen. Wie nicht öffentlich das ist, wenn man sich die #DatabrokerFiles anschaut, kann man sich selbst überlegen.

    Passt auf, dass die EVP nicht den Datenschutz komplett abreißt!

    👉 kaffeeringe.de/2026/02/01/priv

    #rp26 #evp #Datenschutz #Privatsphäre #EU

  8. 🔥 Wie wäre es mit Privatsphäre statt #Datenschutz, hat Axel Voss, MdEP gestern in der Diskussion mit @alexandrageese, @Karlitschek, Julia Pohle und @dleisegang gestern vorgeschlagen.
    Achtung! "Privatsphäre" ist das US-Amerikanische Gegenstück zum europäischen Grundrecht aus informationelle Selbstbestimmung: Organisationen versprechen nur, dass keine Daten öffentlich werden - ansonsten dürfen sie damit machen, was sie wollen. Wie nicht öffentlich das ist, wenn man sich die #DatabrokerFiles anschaut, kann man sich selbst überlegen.

    Passt auf, dass die EVP nicht den Datenschutz komplett abreißt!

    👉 kaffeeringe.de/2026/02/01/priv

    #rp26 #evp #Datenschutz #Privatsphäre #EU

  9. 🔥 Wie wäre es mit Privatsphäre statt #Datenschutz, hat Axel Voss, MdEP gestern in der Diskussion mit @alexandrageese, @Karlitschek, Julia Pohle und @dleisegang gestern vorgeschlagen.
    Achtung! "Privatsphäre" ist das US-Amerikanische Gegenstück zum europäischen Grundrecht aus informationelle Selbstbestimmung: Organisationen versprechen nur, dass keine Daten öffentlich werden - ansonsten dürfen sie damit machen, was sie wollen. Wie nicht öffentlich das ist, wenn man sich die #DatabrokerFiles anschaut, kann man sich selbst überlegen.

    Passt auf, dass die EVP nicht den Datenschutz komplett abreißt!

    👉 kaffeeringe.de/2026/02/01/priv

    #rp26 #evp #Datenschutz #Privatsphäre #EU

  10. 🔥 Wie wäre es mit Privatsphäre statt #Datenschutz, hat Axel Voss, MdEP gestern in der Diskussion mit @alexandrageese, @Karlitschek, Julia Pohle und @dleisegang gestern vorgeschlagen.
    Achtung! "Privatsphäre" ist das US-Amerikanische Gegenstück zum europäischen Grundrecht aus informationelle Selbstbestimmung: Organisationen versprechen nur, dass keine Daten öffentlich werden - ansonsten dürfen sie damit machen, was sie wollen. Wie nicht öffentlich das ist, wenn man sich die #DatabrokerFiles anschaut, kann man sich selbst überlegen.

    Passt auf, dass die EVP nicht den Datenschutz komplett abreißt!

    👉 kaffeeringe.de/2026/02/01/priv

    #rp26 #evp #Datenschutz #Privatsphäre #EU

  11. 🔥 Wie wäre es mit Privatsphäre statt #Datenschutz, hat Axel Voss, MdEP gestern in der Diskussion mit @alexandrageese, @Karlitschek, Julia Pohle und @dleisegang gestern vorgeschlagen.
    Achtung! "Privatsphäre" ist das US-Amerikanische Gegenstück zum europäischen Grundrecht aus informationelle Selbstbestimmung: Organisationen versprechen nur, dass keine Daten öffentlich werden - ansonsten dürfen sie damit machen, was sie wollen. Wie nicht öffentlich das ist, wenn man sich die #DatabrokerFiles anschaut, kann man sich selbst überlegen.

    Passt auf, dass die EVP nicht den Datenschutz komplett abreißt!

    👉 kaffeeringe.de/2026/02/01/priv

    #rp26 #evp #Datenschutz #Privatsphäre #EU

  12. @sebmeineck
    Super, habe den Link gleich an meine Freunde in Mexiko geschickt, damit sie die Doku im Unterricht - Kommunikation - zeigen können.

    #DatabrokerFiles

  13. #Meta: "Nein, natürlich spionieren wir euch nicht mit dem #Mikrofon eures Telefons aus! Das wäre ja ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre.

    Wir werten nur alles aus, was wir an Eingaben auf Websites, diversen Apps und über Partner™️ in die Finger bekommen." 🤡

    heise.de/news/Handy-im-Wanzen-

    #Werbung #Tracking #Facebook #Instagram #Privacy #Smartphone #Browser #WerbeID #Databrokerfiles

  14. #Meta: "Nein, natürlich spionieren wir euch nicht mit dem #Mikrofon eures Telefons aus! Das wäre ja ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre.

    Wir werten nur alles aus, was wir an Eingaben auf Websites, diversen Apps und über Partner™️ in die Finger bekommen." 🤡

    heise.de/news/Handy-im-Wanzen-

    #Werbung #Tracking #Facebook #Instagram #Privacy #Smartphone #Browser #WerbeID #Databrokerfiles

  15. #Meta: "Nein, natürlich spionieren wir euch nicht mit dem #Mikrofon eures Telefons aus! Das wäre ja ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre.

    Wir werten nur alles aus, was wir an Eingaben auf Websites, diversen Apps und über Partner™️ in die Finger bekommen." 🤡

    heise.de/news/Handy-im-Wanzen-

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  16. #Meta: "Nein, natürlich spionieren wir euch nicht mit dem #Mikrofon eures Telefons aus! Das wäre ja ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre.

    Wir werten nur alles aus, was wir an Eingaben auf Websites, diversen Apps und über Partner™️ in die Finger bekommen." 🤡

    heise.de/news/Handy-im-Wanzen-

    #Werbung #Tracking #Facebook #Instagram #Privacy #Smartphone #Browser #WerbeID #Databrokerfiles

  17. #Meta: "Nein, natürlich spionieren wir euch nicht mit dem #Mikrofon eures Telefons aus! Das wäre ja ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre.

    Wir werten nur alles aus, was wir an Eingaben auf Websites, diversen Apps und über Partner™️ in die Finger bekommen." 🤡

    heise.de/news/Handy-im-Wanzen-

    #Werbung #Tracking #Facebook #Instagram #Privacy #Smartphone #Browser #WerbeID #Databrokerfiles

  18. There's an English version of our databroker documentary: "Dangerous apps - In the web of data brokers". It shows how common apps can put people in the crosshairs of stalkers, criminals, and intelligence services.

    In English 🇺🇸: dw.com/en/dangerous-apps-in-th

    In English 🇺🇸 on Youtube: youtube.com/watch?v=Y07j3hXAI-

    In Spanish 🇪🇸:
    dw.com/es/aplicaciones-peligro

    #DatabrokerFiles #databroker #locationdata

  19. There's an English version of our databroker documentary: "Dangerous apps - In the web of data brokers". It shows how common apps can put people in the crosshairs of stalkers, criminals, and intelligence services.

    In English 🇺🇸: dw.com/en/dangerous-apps-in-th

    In English 🇺🇸 on Youtube: youtube.com/watch?v=Y07j3hXAI-

    In Spanish 🇪🇸:
    dw.com/es/aplicaciones-peligro

    #DatabrokerFiles #databroker #locationdata

  20. There's an English version of our databroker documentary: "Dangerous apps - In the web of data brokers". It shows how common apps can put people in the crosshairs of stalkers, criminals, and intelligence services.

    In English 🇺🇸: dw.com/en/dangerous-apps-in-th

    In English 🇺🇸 on Youtube: youtube.com/watch?v=Y07j3hXAI-

    In Spanish 🇪🇸:
    dw.com/es/aplicaciones-peligro

    #DatabrokerFiles #databroker #locationdata

  21. There's an English version of our databroker documentary: "Dangerous apps - In the web of data brokers". It shows how common apps can put people in the crosshairs of stalkers, criminals, and intelligence services.

    In English 🇺🇸: dw.com/en/dangerous-apps-in-th

    In English 🇺🇸 on Youtube: youtube.com/watch?v=Y07j3hXAI-

    In Spanish 🇪🇸:
    dw.com/es/aplicaciones-peligro

    #DatabrokerFiles #databroker #locationdata

  22. There's an English version of our databroker documentary: "Dangerous apps - In the web of data brokers". It shows how common apps can put people in the crosshairs of stalkers, criminals, and intelligence services.

    In English 🇺🇸: dw.com/en/dangerous-apps-in-th

    In English 🇺🇸 on Youtube: youtube.com/watch?v=Y07j3hXAI-

    In Spanish 🇪🇸:
    dw.com/es/aplicaciones-peligro

    #DatabrokerFiles #databroker #locationdata

  23. @besendorf Ich weiß das ja. Aber das ist so ziemlich das erste, was ich Leute erzähle, wenn sie fragen, was man für die eigene Sicherheit und Privatsphäre auf dem Smartpphone machen kann. Siehe #DataBrokerFiles und die aktuelle ARD/BR-Dokumentation dazu: ardmediathek.de/video/story/ge

  24. In Ungarn wird morgen gewählt, Viktor Orbán kämpft mit allen Mitteln um den Machterhalt. Nun soll die Regierung Lizenzen für ein Programm erworben haben, das Menschen mit Daten aus der Online-Werbeindustrie überwachen kann, inklusive Handy-Ortungen.

    Es wäre der erste bestätigte Kauf solcher Technik in Europa. In den USA nutzt unter anderem Trumps Abschiebemiliz ICE solche Dienste.

    Überwachungsstaat und Überwachungskapitalismus wachsen zusammen. #ADINT #databrokerFiles

    netzpolitik.org/2026/vor-schic

  25. Genaue Standortdaten von Wetter-Online-Nutzer:innen – verkauft von Databrokern. Mehr als ein Jahr nach den ersten Berichten von uns und dem BR dauert das Verfahren gegen die populäre App noch an. Nun will die zuständige Datenschutzbehörde ein Bußgeld verhängen.

    #DatabrokerFiles

    netzpolitik.org/2026/wegen-han

  26. Ob Schulbusroute oder Kriegsgebiete: Standortdaten zum Verkauf

    Eine Jugendliche aus Oberbayern, eine Dissidentin, Soldaten im Krieg: BR-Recherchen zeigen, wie viele gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

    Bei @BR24

    br.de/nachrichten/deutschland-

    #Standortdaten #Datenhandel #DatabrokerFiles

  27. Ob Schulbusroute oder Kriegsgebiete: Standortdaten zum Verkauf

    Eine Jugendliche aus Oberbayern, eine Dissidentin, Soldaten im Krieg: BR-Recherchen zeigen, wie viele gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

    Bei @BR24

    br.de/nachrichten/deutschland-

    #Standortdaten #Datenhandel #DatabrokerFiles

  28. Ob Schulbusroute oder Kriegsgebiete: Standortdaten zum Verkauf

    Eine Jugendliche aus Oberbayern, eine Dissidentin, Soldaten im Krieg: BR-Recherchen zeigen, wie viele gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

    Bei @BR24

    br.de/nachrichten/deutschland-

    #Standortdaten #Datenhandel #DatabrokerFiles

  29. Ob Schulbusroute oder Kriegsgebiete: Standortdaten zum Verkauf

    Eine Jugendliche aus Oberbayern, eine Dissidentin, Soldaten im Krieg: BR-Recherchen zeigen, wie viele gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

    Bei @BR24

    br.de/nachrichten/deutschland-

    #Standortdaten #Datenhandel #DatabrokerFiles

  30. Ob Schulbusroute oder Kriegsgebiete: Standortdaten zum Verkauf

    Eine Jugendliche aus Oberbayern, eine Dissidentin, Soldaten im Krieg: BR-Recherchen zeigen, wie viele gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

    Bei @BR24

    br.de/nachrichten/deutschland-

    #Standortdaten #Datenhandel #DatabrokerFiles

  31. Datenhändler bieten Bewegungsdaten aus Millionen Smartphones zum Kauf an. In der Ukraine könnten die Daten laut BR-Recherchen Frontstellungen und geheime Produktionsstätten deutscher Rüstungsunternehmen enttarnen.

    tagesschau.de/investigativ/br-

    #Standortdaten #DatabrokerFiles #datenhandel

  32. Datenhändler bieten Bewegungsdaten aus Millionen Smartphones zum Kauf an. In der Ukraine könnten die Daten laut BR-Recherchen Frontstellungen und geheime Produktionsstätten deutscher Rüstungsunternehmen enttarnen.

    tagesschau.de/investigativ/br-

    #Standortdaten #DatabrokerFiles #datenhandel

  33. Datenhändler bieten Bewegungsdaten aus Millionen Smartphones zum Kauf an. In der Ukraine könnten die Daten laut BR-Recherchen Frontstellungen und geheime Produktionsstätten deutscher Rüstungsunternehmen enttarnen.

    tagesschau.de/investigativ/br-

    #Standortdaten #DatabrokerFiles #datenhandel

  34. Datenhändler bieten Bewegungsdaten aus Millionen Smartphones zum Kauf an. In der Ukraine könnten die Daten laut BR-Recherchen Frontstellungen und geheime Produktionsstätten deutscher Rüstungsunternehmen enttarnen.

    tagesschau.de/investigativ/br-

    #Standortdaten #DatabrokerFiles #datenhandel

  35. Datenhändler bieten Bewegungsdaten aus Millionen Smartphones zum Kauf an. In der Ukraine könnten die Daten laut BR-Recherchen Frontstellungen und geheime Produktionsstätten deutscher Rüstungsunternehmen enttarnen.

    tagesschau.de/investigativ/br-

    #Standortdaten #DatabrokerFiles #datenhandel

  36. Achtung, Datenhandel! Lebensgefahr!

    Große ARD-Doku

    Erhoben zu Werbezwecken, verschleudert im Internet: Standortdaten aus der Werbe-Industrie können Menschen gefährden. Das zeigt die ARD-Doku „Gefährliche Apps“, die nun online ist. Sie beruht auf den Recherchen von netzpolitik.org und Bayerischem Rundfunk zu den Databroker Files.

    Es geht um Milliarden Standortdaten von ahnungslosen Handy-Nutzer*innen, oftmals metergenau. Angeblich nur zu Werbezwecken erhoben, fließen die Daten über populäre Handy-Apps auf teils verschlungenen Wegen in die Hände von Databrokern. Potenziell betroffen sind alle Menschen, die ein Smartphone nutzen.

    Die Recherchen von netzpolitik.org und Bayerischem Rundfunk begannen im Februar 2024 mit einem Gratis-Datensatz, den ein Databroker als Vorschau für ein kostenpflichtiges Abo verschenkt hat. Anhand dieser Daten konnte das Team nicht nur einen flächendeckenden Angriff auf die Privatsphäre von Handy-Nutzer*innen enthüllen, sondern auch eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Die EU-Kommission sagte: „Wir sind besorgt“.

    Jetzt erzählt eine Fernsehdoku die wichtigsten Erkenntnisse aus den Databroker Files. Sie macht anschaulich, wie der Handel mit personenbezogenen Daten außer Kontrolle geraten ist – und vor welchem Hintergrund Fachleute aus Politik und Verbraucherschutz ein Verbot von Tracking und Profilbildung zu Werbezwecken fordern.

    Erstmals berichtet die Doku darüber, wie Handy-Standortdaten der Werbe-Industrie auch ukrainische Soldaten an der Front gefährden können – oder Journalist*innen im Exil. Neu ist auch die Geschichte einer bayerischen Schülerin, die niemals erwartet hätte, dass Databroker ihr genaues Bewegungsprofil offen im Netz handeln.

    „Gefährliche Apps – Im Netz der Datenhändler“, produziert vom Bayerischen Rundfunk für ARD, Arte und die Deutsche Welle, ist nun in der ARD Mediathek zu sehen. Was der Datenhandel konkret für Menschen bedeuten kann, fassen wir hier anhand von vier Köpfen aus der Doku zusammen.

    1. Databroker verkaufen Handy-Standortdaten von der Front

    Heute lebt Dmytro auf einem Hof in der Nähe von Odessa. Unter raschelnden Baumkronen grast eine Kuh, in den Ästen läutet ein Windspiel. Als das Kamerateam Dmytro besucht, führt er die Pferde aus, reitet über einen Feldweg. Zuvor hat er als Soldat für die Ukraine an der Front gekämpft. Für ihn und seine Kameraden hatten Smartphones eine besondere Bedeutung.

    „Das Handy ist sehr wichtig, weil es moralisch unterstützt“, erklärt er im Interview. „Man kann seine Lieben zuhause spüren, seinen Ehepartner. Es ist eine Erinnerung daran, wofür man an der Front kämpft.“

    Zugleich können Smartphones im Krieg eine Gefahr darstellen, und zwar durch die potenzielle Ortung von Soldat*innen und deren Stellungen. Inzwischen liegen dem Recherche-Team Datensätze von mehreren Databrokern vor; in einem davon finden sich auch Handy-Ortungen aus umkämpften Gebieten in der Ukraine. Die Daten geben auch Preis, dass Geräte per Starlink im Netz waren, jenes Satelliteninternet, das ukrainische Truppen verwenden.

    Das Recherche-Team zeigt Dymtro auf Satellitenbildern eine Auswahl von Handy-Ortungen im Kampfgebiet. Er beugt sich über den Bildschrim und bestätigt: „Genau hier an diesem roten Punkt, da war unser Hauptquartier.“

    Es ist möglich, dass die russische Armee nicht auf Standortdaten der Werbe-Industrie angewiesen ist, um potenzielle Ziele zu identifizieren – es lässt sich aber auch nicht ausschließen, dass russische Behörden genau das tun. Deutsche Rüstungsunternehmen befürchten zudem, dass auch ihre neuen Produktionsstätten in der Ukraine ins Visier geraten können, wie tagesschau.de berichtet. Deren Standorte sind weitestgehend geheim, um sie vor russischen Angriffen zu schützen.

    2. Exil-Journalistin in Berlin berichtet von Verfolgung

    In Ägypten hatte die Journalistin Basma Mostafa unter anderem kritisch über Polizeigewalt berichtet. Sie erzählt dem Fernsehteam von mehreren Festnahmen, sogar von Folter. Schließlich gelang ihr die Flucht; der Weg führte sie nach Berlin. Ihr Leben in Ägypten, sagt sie heute, habe sie zurückgelassen. Aber auch in Berlin werde sie von ägyptischen Agenten verfolgt und bedroht. Sie fotografiert die Männer, die ihr auffallen, und zeigt dem Recherche-Team die Fotos auf ihrem Smartphone. Die Polizei habe ihr empfohlen, den Wohnort zu wechseln.

    „Ich frage mich wirklich: Woher wissen die immer genau, wo ich bin?“, sagt Mostafa im Interview. Gemeinsam mit dem Recherche-Team betrachtet auch sie einen Ausschnitt der Standortdaten, die Databroker von Millionen Handys auf der Welt verkaufen. Der Ausschnitt zeigt die Bewegungsmuster einer Person, die offenbar in Mostafas Wohnhaus lebt. Von diesem Haus führen Handy-Ortungen zu anderen Adressen, die Mostafa wiedererkennt: etwa den Spielplatz, wo sie mit ihren Kindern hingehe, oder ein Krankenhaus. Es fühle sich an, sagt sie, als wäre sie gehackt worden.

    Ähnlich wie im Fall der ukrainischen Soldaten gilt: Es kann sein, dass ägyptische Behörden nicht auf Standortdaten aus der Werbe-Industrie angewiesen wären, falls sie Dissident*innen im Ausland ins Visier nehmen wollten. Sicherheitsexperte Franz-Stefan Gady legt zumindest nahe, dass ein solches Szenario denkbar ist. Anders als große Geheimdienste wie aus den USA, Russland oder China hätten „zweitrangige“ Dienste inzwischen immer mehr Zugang zu Daten, „die sie wahrscheinlich vor einigen Jahren noch nicht gehabt hätten“, erklärt Gady.

    3. Die Spur der Daten führt zu 18-Jähriger aus Bayern

    Wie aufdringlich Handy-Standordaten sein können, zeigt der Fall der 18-Jährigen Emma aus Bayern. Mühelos fand das Recherche-Team ihre Privatadresse in den Daten: Ein freistehendes Haus in einer bayerischen Gemeinde, wo sich auffällig viele Ortungen eines Geräts häuften. Ebenso häuften sich die Ortungen bei einer nahegelegenen Schule, während eine Perlenschnur aus Standortddaten die Strecke beschrieb, die Emma oft mit dem Schulbus genommen hat.

    Das Beispiel zeigt: Bereits zwei Orte, Wohnort plus Arbeits- oder Ausbildungsplatz, können genügen, um eine Person in einem Bewegungsprofil eindeutig wiederzuerkennen.

    „Das ist krass“, sagt Emma heute, als das Kamera-Team der 18-Jährigen ihre Standortdaten auf einem Tablet zeigt. Die Daten zeigen auch Emmas Abstecher in den Supermarkt und zu McDonald’s. Oder die genaue Route über einen Feldweg, den sie nimmt, wenn sie mit ihrem Hund spazieren geht.

    „Wenn irgendein Mann diese Daten hätte“, sagt Emma, „so Stalking-mäßig“, dann wäre das „sehr unvorteilhaft“. Zur Erinnerung: Das Recherche-Team hat die Daten kostenlos von einem Databroker im Netz erhalten. Prinzipiell zugänglich sind solche Daten für alle, die Datenhändler danach fragen. Für einen vierstelligen Betrag im Monat können Interessierte ein Abonnement abschließen.

    4. Standortdaten können Besuch in Abtreibungsklinik verraten

    In Dallas, Texas, lebt Lauren Miller mit ihrem zweijährigen Sohn Henry. Abtreibungen sind ihrem US-Bundesstaat kriminalisiert. Doch vor gut zwei Jahren war eine Abtreibung genau das, was Miller und ihr damals ungeborener Sohn aus medizinischen Gründen benötigten. Denn Henry hatte einen nicht überlebensfähigen Zwillingsbruder. Nur eine Teilabtreibung hätte das gesunde Baby retten können, wie Miller berichtet.

    Deshalb machten sich Miller und ihr Mann auf die Reise nach Colorado. Dieser Bundesstaat verletzt nicht die reproduktiven Rechte von Menschen; dort sind Abtreibungen weiterhin legal. „Ich weiß noch, wie ich mit gesenktem Kopf durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen gegangen bin“, erzählt Miller. „Wir haben sogar überlegt, die Handys zu Hause zu lassen.“

    Am Ende hatten Miller und ihr Sohn Henry Glück. Weder US-Sicherheitsbehörden noch radikale Abtreibungsgegner*innen hatten sie an der Reise in die Abtreibungsklinik gehindert. Eines ist jedoch wahrscheinlich: Handy-Standortdaten hätten die Familie verraten können.

    In den Standortdaten, die Databroker verkaufen, lassen sich sensible Orte wie Abtreibungskliniken mühelos ins Visier nehmen. Systematisch lässt sich untersuchen, weche Geräte dort ein und ausgehen – und vor allem, welche Geräte aus einem US-Bundesstaat einreisen, der Abtreibungen verbietet.

    Erste Warnungen vor verräterischen Datenspuren gab es bereits 2022, kurz nachdem der Oberste Gerichtshof in den USA den Weg zur Kriminalisierung von Abtreibungen in US-Bundesstaaten frei gemacht hatte. In der Folge hatte etwa Google angekündigt, Standortdaten zu löschen, von denen sich Klinikbesuche ableiten lassen. Dass US-Sicherheitsbehörden Handy-Standortdaten tatsächlich bei Databrokern einkaufen, ist spätestens seit 2020 bekannt; jüngst gab auch FBI-Direktor Kash Patel diese Praxis offen zu.

    Im Interview sagt Miller: „Es ist schwer greifbar, wenn man sagt: ‚Die haben meine Daten.‘ Was heißt das? Ist doch egal. Aber wenn man versteht, wie bedrohlich solche Daten sein können, dann macht man sich schon Sorgen.“

    Mehr als 30 Artikel veröffentlicht

    Zu den Databroker Files hat netzpolitik.org inzwischen mehr als 30 Artikel verfasst. Hier sind Lesetipps für Interessierte, die tiefer eintauchen möchten:

    Team netzpolitik.org: Ingo Dachwitz, Sebastian Meineck, Anna Biselli. Team Bayerischer Rundfunk: Katharina Brunner, Rebecca Ciesielski, Florian Heinhold, Maximilian Zierer. Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Sebastian Hinweise schicken | Sebastian für O-Töne anfragen | Mastodon. Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Seine Themen sind Daten, Macht und die digitale Öffentlichkeit. Ingos Veröffentlichungen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem European Press Prize, dem Alternativen Medienpreis, dem Datenschutz-Medienpreis und zwei Grimme-Online-Awards. Sein Buch “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen” war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert und wurde als eines der Wissensbücher des Jahres 2025 geehrt. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft, der Evangelischen Kirche und des Netzwerk Recherche. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.