#robert-misik — Public Fediverse posts
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Ö1 Kontext – Man wird nicht als Faschist geboren
Marlene Nowotny im Kontext-Studiogespräch mit Robert Misik
über sein Buch „Erziehung zur Grausamkeit. Die Massenpsychologie des neuen Faschismus“ (ORF Sound)
https://sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-kontext/man-wird-nicht-als-faschist-geboren
#Autor #Ö1 #Gespräch #Kontext #Literatur #ORFSound #Politik #Psychologie #RobertMisik #Wissen -
Ö1 Kontext – Man wird nicht als Faschist geboren
Marlene Nowotny im Kontext-Studiogespräch mit Robert Misik
über sein Buch „Erziehung zur Grausamkeit. Die Massenpsychologie des neuen Faschismus“ (ORF Sound)
https://sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-kontext/man-wird-nicht-als-faschist-geboren
#Autor #Ö1 #Gespräch #Kontext #Literatur #ORFSound #Politik #Psychologie #RobertMisik #Wissen -
Als ich noch jung war, waren diese Leidenschaften links. In meiner Abiturklasse wählte bei der Kommunalwahl 1976 in Gladbeck ein Drittel – bekennend! – DKP. Deren Verbundenheit mit der DDR war sehr wohl bekannt, und wurde von dieser starken Minderheit für die Entwicklung der Stadt nicht als Nachteil angesehen. Die regierende SPD war allzu gut bekannt. Die DKP-Hochburg Bottrop sollte mit Gladbeck und dem Bauern- und Speckgürtel-Vorort Kirchhellen fusioniert werden, um sie rechnerisch aus dem Stadtrat herauszuhalten; die 5%-Hürde galt damals noch bei der Kommunalwahl. Dieses durchsichtige Manöver bescherte der DKP eine Gegenmobilisierung in Gladbeck. Der NRW-Verfassungsgerichtshof kassierte die Städtefusion (“Glabotki”) wieder. Und die DKP hatte sich in beiden Städten festgesetzt.
Ein ehemaliger Gladbecker DKP-Ratsherr landete auf wenig rätselhafte Weise später bei der AfD, die jetzt die Republik in Angst und Schrecken versetzt. Dort soll er 2023 auch schon wieder ausgetreten sein. Schade eigentlich. Der wäre der AfD weiter zu gönnen. Aber ich will nicht abschweifen.
Die mobilisierenden Leidenschaften sind heute ganz offensichtlich rechts. Und Robert Misik arbeitete sich gestern in der taz nicht ganz abwegig an ihnen ab.
Noch wichtiger als die verzweifelten Versuche, die deutsche Rechte zu erklären, ist die Frage, wie mobilsierende Leidenschaften auf der pessismismuskranken Linken reanimiert werden können. Daran arbeitet einer aus der übersichtlichen Zahl der Guten bei der taz, Christian Jakob, aus dessen Buch die Blätter einen Auszug online gestellt haben:
“Gegen das Untergangsdenken – Fünf Jahre Fridays for Future und die Chancen der Klimabewegung”
Es ist die Wirkung globaler Medienmacht, die linke Potenziale in die Depression treibt und die Rechten, die es 1976 auch alle schon gab, die sich aber öffentlich fast nichts getraut haben, zu ermutigen. Mit der Faktenlage hat das nichts zu tun.
Das hat schon vor Jahren der Schwede Hans Rosling belegt. Und mir wurde es dieser Tage klar, als ich dieses schmale Bändchen über den Feudalverbrecher “Karl den Grossen” las, nach dem noch heute in Aachen rechte Preisverleihungen benannt sind, und der ein Imperium von Barcelona bis Magdeburg drangsalierte.
Die Herrschaftsmethode dieses Herrn war nämlich der Krieg, also Massenmord. Es gab keine steuerfinanzierten Staatsstrukturen. Sondern die Herrschaft finanzierte sich aus Mord und Plünderei. Mann nannte es Mittelalter. Der Kerl regierte von 768-814 n.Chr.. Und die Jahre, in denen mal kein Krieg war, waren Ausdruck tiefer “Krisen” seiner Herrschaft.
Dass er in unserer Gegenwart so verehrt wird, wie es nicht nur in Aachen geschieht, wo er im Winter zu hausen pflegte, ist über diese Gegenwart aussagekräftiger als über die damalige menschenunwürdige Wirklichkeit. Denn es geht darum, historischen Fortschritt zu leugnen. Er könnte die “Falschen” ermuntern. Nämlich uns.
Siehe auch Medienpolitik.
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Als ich noch jung war, waren diese Leidenschaften links. In meiner Abiturklasse wählte bei der Kommunalwahl 1976 in Gladbeck ein Drittel – bekennend! – DKP. Deren Verbundenheit mit der DDR war sehr wohl bekannt, und wurde von dieser starken Minderheit für die Entwicklung der Stadt nicht als Nachteil angesehen. Die regierende SPD war allzu gut bekannt. Die DKP-Hochburg Bottrop sollte mit Gladbeck und dem Bauern- und Speckgürtel-Vorort Kirchhellen fusioniert werden, um sie rechnerisch aus dem Stadtrat herauszuhalten; die 5%-Hürde galt damals noch bei der Kommunalwahl. Dieses durchsichtige Manöver bescherte der DKP eine Gegenmobilisierung in Gladbeck. Der NRW-Verfassungsgerichtshof kassierte die Städtefusion (“Glabotki”) wieder. Und die DKP hatte sich in beiden Städten festgesetzt.
Ein ehemaliger Gladbecker DKP-Ratsherr landete auf wenig rätselhafte Weise später bei der AfD, die jetzt die Republik in Angst und Schrecken versetzt. Dort soll er 2023 auch schon wieder ausgetreten sein. Schade eigentlich. Der wäre der AfD weiter zu gönnen. Aber ich will nicht abschweifen.
Die mobilisierenden Leidenschaften sind heute ganz offensichtlich rechts. Und Robert Misik arbeitete sich gestern in der taz nicht ganz abwegig an ihnen ab.
Noch wichtiger als die verzweifelten Versuche, die deutsche Rechte zu erklären, ist die Frage, wie mobilsierende Leidenschaften auf der pessismismuskranken Linken reanimiert werden können. Daran arbeitet einer aus der übersichtlichen Zahl der Guten bei der taz, Christian Jakob, aus dessen Buch die Blätter einen Auszug online gestellt haben:
“Gegen das Untergangsdenken – Fünf Jahre Fridays for Future und die Chancen der Klimabewegung”
Es ist die Wirkung globaler Medienmacht, die linke Potenziale in die Depression treibt und die Rechten, die es 1976 auch alle schon gab, die sich aber öffentlich fast nichts getraut haben, zu ermutigen. Mit der Faktenlage hat das nichts zu tun.
Das hat schon vor Jahren der Schwede Hans Rosling belegt. Und mir wurde es dieser Tage klar, als ich dieses schmale Bändchen über den Feudalverbrecher “Karl den Grossen” las, nach dem noch heute in Aachen rechte Preisverleihungen benannt sind, und der ein Imperium von Barcelona bis Magdeburg drangsalierte.
Die Herrschaftsmethode dieses Herrn war nämlich der Krieg, also Massenmord. Es gab keine steuerfinanzierten Staatsstrukturen. Sondern die Herrschaft finanzierte sich aus Mord und Plünderei. Mann nannte es Mittelalter. Der Kerl regierte von 768-814 n.Chr.. Und die Jahre, in denen mal kein Krieg war, waren Ausdruck tiefer “Krisen” seiner Herrschaft.
Dass er in unserer Gegenwart so verehrt wird, wie es nicht nur in Aachen geschieht, wo er im Winter zu hausen pflegte, ist über diese Gegenwart aussagekräftiger als über die damalige menschenunwürdige Wirklichkeit. Denn es geht darum, historischen Fortschritt zu leugnen. Er könnte die “Falschen” ermuntern. Nämlich uns.
Siehe auch Medienpolitik.
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Isolde Charim und Robert Misik waren Misiks Wikipedia-Eintrag zufolge vor Jahrzehnten mal ein Paar. Auch wenn sie es nicht mehr sind, tragen sie doch, hier in ihrer Eigenschaft als taz-Kolumnist*inn*en, zu intellektueller politischer Hygiene mit nicht wenigen anregend guten Gedanken bei. Ich habe beide nie persönlich kennen gelernt. Aber ich lese sie sehr gerne. Schon lange. Z.B. hier:
Robert Misik/taz: “Autoritäre Persönlichkeit und Faschismus: Antifa ist Kopfarbeit – Autoritäre können Ambivalenz schlecht aushalten. Warum die Erkenntnisse von Sozialforscherinnen wie Else Frenkel-Brunswik brandaktuell sind.”
Isolde Charim/taz: “Marine Le Pens Kampagne für Klimaanlagen: Autoritär heißt heute, keine Regulierung zu akzeptieren – Marine Le Pen stellt ihren ‘Großen Klimatisierungsplan’ vor. Die Initiative geht einher mit einem symptomatischen Vorwurf gegen die französischen Grünen.”
Infantino in Dortmund
Wie wenig sich die deutschen Fussball-Oligarchen von ihrem einheitlich geschmähten Konkurrenten und Rivalen Infantino unterscheiden, bestätigen die in etlichen Grossstädten immer wieder aufflammenden Diskussionen um noch grössere und noch teurere Stadionneubauten. Nicht nur in Köln. Auch in Westfalen. Die fachjournalistisch beständig auf hohem Niveau arbeitenden Kolleg*inn*en von schwatzgelb.de geben Wahnsinn und Vernunft eine Stimme:
Volker/schwatzgelb: “Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt – Borussia Dortmund füllt das größte Stadion Deutschlands – und verdient am Spieltag dennoch weniger als kleinere Konkurrenten. Ein struktureller Rückstand bei den Matchday-Erlösen rückt eine Frage in den Fokus, die der Klub bislang meidet: Braucht der BVB mittelfristig ein neues Stadion?”
Jannik/schwatzgelb: “Kein neues Stadion für den BVB: Seit 1974 und FÜR IMMER Westfalenstadion – Das Westfalenstadion rückt mit seinen über 50 Jahren so langsam in die Kategorie ‘Altbau’ ein. Warum sich Borussia Dortmund jedoch hüten sollte, aus reinen Kostengründen ein neues Stadion zu bauen, erklärt unser Autor Jannik in diesem Text.”
Bei meiner Borussia sind diese Fragen alle mit dem Tod des Bökelberg vor mehr als 20 Jahren geklärt worden. Mönchengladbach hat ja sonst nichts … Aber Dortmund?
Ich leg’ mich lieber wieder hin. Draussen soll jetzt 37 Grad sein.
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Isolde Charim und Robert Misik waren Misiks Wikipedia-Eintrag zufolge vor Jahrzehnten mal ein Paar. Auch wenn sie es nicht mehr sind, tragen sie doch, hier in ihrer Eigenschaft als taz-Kolumnist*inn*en, zu intellektueller politischer Hygiene mit nicht wenigen anregend guten Gedanken bei. Ich habe beide nie persönlich kennen gelernt. Aber ich lese sie sehr gerne. Schon lange. Z.B. hier:
Robert Misik/taz: “Autoritäre Persönlichkeit und Faschismus: Antifa ist Kopfarbeit – Autoritäre können Ambivalenz schlecht aushalten. Warum die Erkenntnisse von Sozialforscherinnen wie Else Frenkel-Brunswik brandaktuell sind.”
Isolde Charim/taz: “Marine Le Pens Kampagne für Klimaanlagen: Autoritär heißt heute, keine Regulierung zu akzeptieren – Marine Le Pen stellt ihren ‘Großen Klimatisierungsplan’ vor. Die Initiative geht einher mit einem symptomatischen Vorwurf gegen die französischen Grünen.”
Infantino in Dortmund
Wie wenig sich die deutschen Fussball-Oligarchen von ihrem einheitlich geschmähten Konkurrenten und Rivalen Infantino unterscheiden, bestätigen die in etlichen Grossstädten immer wieder aufflammenden Diskussionen um noch grössere und noch teurere Stadionneubauten. Nicht nur in Köln. Auch in Westfalen. Die fachjournalistisch beständig auf hohem Niveau arbeitenden Kolleg*inn*en von schwatzgelb.de geben Wahnsinn und Vernunft eine Stimme:
Volker/schwatzgelb: “Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt – Borussia Dortmund füllt das größte Stadion Deutschlands – und verdient am Spieltag dennoch weniger als kleinere Konkurrenten. Ein struktureller Rückstand bei den Matchday-Erlösen rückt eine Frage in den Fokus, die der Klub bislang meidet: Braucht der BVB mittelfristig ein neues Stadion?”
Jannik/schwatzgelb: “Kein neues Stadion für den BVB: Seit 1974 und FÜR IMMER Westfalenstadion – Das Westfalenstadion rückt mit seinen über 50 Jahren so langsam in die Kategorie ‘Altbau’ ein. Warum sich Borussia Dortmund jedoch hüten sollte, aus reinen Kostengründen ein neues Stadion zu bauen, erklärt unser Autor Jannik in diesem Text.”
Bei meiner Borussia sind diese Fragen alle mit dem Tod des Bökelberg vor mehr als 20 Jahren geklärt worden. Mönchengladbach hat ja sonst nichts … Aber Dortmund?
Ich leg’ mich lieber wieder hin. Draussen soll jetzt 37 Grad sein.
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Ambiguität und “Linksliberalismus”
Mein Lieblingstext des Tages ist, nicht zum ersten Mal, von Robert Misik/Blätter. Ein Österreicher. Die Blätter gaben ihn heute pawallfrei:
“Die Verteidigung der Vernunft – Ein Plädoyer für einen radikalen Linksliberalismus”
Ich stimme in allem zu. Es gibt jedoch eine schwerwiegende Analyse- und Erkenntnislücke, die das ganze schöne Gebäude mit Einsturz bedroht.
Schon in meinem linksliberalen Jugendverband in den 70er Jahren habe ich gelernt, dass die Gesellschaft und ihre Machtverhältnisse nicht zu verstehen sind, ohne eine klare Analyse der ökonomischen Rahmenbedingungen (“Produktionsverhältnisse”) und materialistischen Klasseninteressen. Anders als damalige Marxist*inn*en dogmatisierten wir das nicht zur alles entscheidenden Hauptfrage, der sich Nebenwidersprüche, wie z.B. individuelle Grund- und Freiheitsrechte, unterzuordnen hätten. Aber Ignorieren geht gar nicht.
Und was macht der gute Misik? Er lässt die ökonomischen Machtverhältnisse in den öffentlichen Mediendiskursen des real existierenden Kapitalismus einfach weg. Medien und ihre lohnabhängig Beschäftigten produzieren, der Arbeiterklasse ähnlich und angehörend: Nachrichten, Informationen, Meinungen, Agendasettings (und sehr, sehr viele Weglassungen). “Wir” kaufen es ihnen ab. Oder nicht. Mit der Machteroberung durch die asozialen Konzernnetzwerke haben sich diese Machtverhältnisse in einer Weise radikalisiert, wie es die Göttin und der Gott des Neoliberalismus, Margret Thatcher und Ronald Reagan, nie zu träumen gewagt hätten.
Diese Radikalisierung hat schon seit Jahrzehnten dazu geführt, dass emanzipatorische Kräfte und Bewegungen auf den – mit einigem Recht geschmähten – “Populismus” gar nicht verzichten können, selbst wenn sie wollen. Denn die Zeit drängt, am meisten in der Klimapolitik – deren Voraussetzung übrigens die Beendigung von Kriegen und globale Kooperatation ist!
Der Vernunft von Misik und mir könnte siegen, ohne dass das sicher wäre, wenn der politische Diskurs halbwegs demokratisch und emanzipatorisch organisiert wäre. Er ist es nicht. Erst die Besitzverhältnisse an den Netzwerken vergesellschaften? Wo sind die medienrevolutionären Kräfte, die das durchsetzen? Schauen wir uns doch nur den jämmerlichen Zustand “unserer” – unbedingt gegen Vernichtung und Privatisierung verteidigenswerten – öffentlichen Medien an. Ein Bild des Jammers.
Eine Reihenfolgediskussion, was zuerst dran ist, ist müssig. Alles ist fällig. Der Crash kommt näher. Er droht vieles zu vernichten. Auch die Vernunft.
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Ambiguität und “Linksliberalismus”
Mein Lieblingstext des Tages ist, nicht zum ersten Mal, von Robert Misik/Blätter. Ein Österreicher. Die Blätter gaben ihn heute pawallfrei:
“Die Verteidigung der Vernunft – Ein Plädoyer für einen radikalen Linksliberalismus”
Ich stimme in allem zu. Es gibt jedoch eine schwerwiegende Analyse- und Erkenntnislücke, die das ganze schöne Gebäude mit Einsturz bedroht.
Schon in meinem linksliberalen Jugendverband in den 70er Jahren habe ich gelernt, dass die Gesellschaft und ihre Machtverhältnisse nicht zu verstehen sind, ohne eine klare Analyse der ökonomischen Rahmenbedingungen (“Produktionsverhältnisse”) und materialistischen Klasseninteressen. Anders als damalige Marxist*inn*en dogmatisierten wir das nicht zur alles entscheidenden Hauptfrage, der sich Nebenwidersprüche, wie z.B. individuelle Grund- und Freiheitsrechte, unterzuordnen hätten. Aber Ignorieren geht gar nicht.
Und was macht der gute Misik? Er lässt die ökonomischen Machtverhältnisse in den öffentlichen Mediendiskursen des real existierenden Kapitalismus einfach weg. Medien und ihre lohnabhängig Beschäftigten produzieren, der Arbeiterklasse ähnlich und angehörend: Nachrichten, Informationen, Meinungen, Agendasettings (und sehr, sehr viele Weglassungen). “Wir” kaufen es ihnen ab. Oder nicht. Mit der Machteroberung durch die asozialen Konzernnetzwerke haben sich diese Machtverhältnisse in einer Weise radikalisiert, wie es die Göttin und der Gott des Neoliberalismus, Margret Thatcher und Ronald Reagan, nie zu träumen gewagt hätten.
Diese Radikalisierung hat schon seit Jahrzehnten dazu geführt, dass emanzipatorische Kräfte und Bewegungen auf den – mit einigem Recht geschmähten – “Populismus” gar nicht verzichten können, selbst wenn sie wollen. Denn die Zeit drängt, am meisten in der Klimapolitik – deren Voraussetzung übrigens die Beendigung von Kriegen und globale Kooperatation ist!
Der Vernunft von Misik und mir könnte siegen, ohne dass das sicher wäre, wenn der politische Diskurs halbwegs demokratisch und emanzipatorisch organisiert wäre. Er ist es nicht. Erst die Besitzverhältnisse an den Netzwerken vergesellschaften? Wo sind die medienrevolutionären Kräfte, die das durchsetzen? Schauen wir uns doch nur den jämmerlichen Zustand “unserer” – unbedingt gegen Vernichtung und Privatisierung verteidigenswerten – öffentlichen Medien an. Ein Bild des Jammers.
Eine Reihenfolgediskussion, was zuerst dran ist, ist müssig. Alles ist fällig. Der Crash kommt näher. Er droht vieles zu vernichten. Auch die Vernunft.
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↗️↗️↗️ Sehr treffender Artikel von #RobertMisik !!
Was ist Faschismus?
ZB:
Dass Faschismus ohne klare Doktrin und ohne fixe Prinzipien auskommt, war immer die Stärke des Faschismus und erklärt teilweise sogar seinen Erfolg. Er operiert geschmeidig unter sich wandelnden Umständen und ist, wie das der US-Faschismusforscher Robert O. Paxton einmal in unübertroffener Eleganz formulierte, ein „Nebel von unterschwelligen Einstellungen“. -
↗️↗️↗️ Sehr treffender Artikel von #RobertMisik !!
Was ist Faschismus?
ZB:
Dass Faschismus ohne klare Doktrin und ohne fixe Prinzipien auskommt, war immer die Stärke des Faschismus und erklärt teilweise sogar seinen Erfolg. Er operiert geschmeidig unter sich wandelnden Umständen und ist, wie das der US-Faschismusforscher Robert O. Paxton einmal in unübertroffener Eleganz formulierte, ein „Nebel von unterschwelligen Einstellungen“. -
↗️↗️↗️ Sehr treffender Artikel von #RobertMisik !!
Was ist Faschismus?
ZB:
Dass Faschismus ohne klare Doktrin und ohne fixe Prinzipien auskommt, war immer die Stärke des Faschismus und erklärt teilweise sogar seinen Erfolg. Er operiert geschmeidig unter sich wandelnden Umständen und ist, wie das der US-Faschismusforscher Robert O. Paxton einmal in unübertroffener Eleganz formulierte, ein „Nebel von unterschwelligen Einstellungen“. -
Die nahende Fussball-WM (der Herren) und die, die sie bezahlen
mit Update 4.1.
Wer mag nur diese schwachsinnige dpa-Meldung initiiert haben? Wer hat in der Schule bei Kopernikus und Galilei nicht aufgepasst? Ich weiss spätestens seit der Mondlandung 1969 und der Boxkämpfe von Muhammad Ali, was es damit auf sich hat. Unvergesslich die WM 1970 in Mexico. Beim 3:4 n.V. gegen Italien weckten mich meine Eltern nach dem Ausgleichstor von Schnellinger (“Schnellinger, ausgerechnet Schnellinger werden die Italiener sagen” rief Ernst Huberty, für seine coolen Verhältnisse geradezu ekstatisch). Da war die Schule am nächsten Morgen dann doch egal.
Spätestens da wusste jedes Kind: die Erde ist eine (geneigte) Kugel, die sich in 24 Stunden um sich selbst dreht, was zu den Sonnenauf- und -untergängen und dem Wechsel von Tag und Nacht führt. Was daran ist schwer zu verstehen?
Die weltumsatzstärkste Mafia-Organisation Fifa hatte sich nun nach 1994 ein weiteres Mal dazu entschlossen, ihre WM (der Herren) im wesentlichen in die USA (mit ein bisschen Canada und Mexico dazu) zu vergeben. Wer diesen Kriminellen dann die Millionen und Milliarden für Medienrechte hinterherwirft, weiss, was er tut (Gendern nicht erforderlich).
Der politische Zweck
Der Fifa-Präsident Infantino, hier nach wie vor am analytisch schärfsten erfasst, hat seinen Wohnsitz schon bei der letzten WM im idyllischen Qatar gewählt. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist er nun in den Enddarm von Donald Trump umgezogen. Das hat einen guten Grund.
Donald Trump ist in Not. Im November sind in seinem schönen weiten Land der Freien und Tapferen – immer noch – Parlamentswahlen. Seine Fans sind sauer auf ihn. Der Verbrecher Epstein interessiert mehr die Medien als die Leute. Eltern müssen eben besser auf ihre Töchter aufpassen, wie ja auch unser Bundeskanzler gerne betont. Aber: Trotz Donalds Zoll-Theater-Aufführungen wird das Leben im Land nicht besser sondern schlechter. Das Deportieren von Migrant*inn*en bringt niemandem Vorteile – ausser Trump und seinen Medien. Mord und Totschlag geht weiter. Infrastruktur (Strassen, Brücken, Bahnen, Versorgung) bleibt so scheisse, wie sie schon immer war. Kranke, die arm sind, müssen sterben. Arme, die kein Haus besitzen, dürfen frieren, hängen öffentlich irgendwo rum und versauen das Stadtbild. Warum sind sie nicht reich geworden, wie jeder anständige weisse Mann? Hier mal ein Krieg (Iran), da mal ein Krieg (Venezuela) – aber wo genau und warum? Welche*r Wähler*in will das wissen? Jeder weisse Mann hat das Recht, auch mal einen umzulegen – wenn es für einen guten Zweck ist. Und durch Ausbeutung Anderer Milliardär zu werden. Jeder kann es schaffen, er muss es nur wollen.
Also mal eine fette Party, mit spannenden Wettkämpfen, die die USA am Ende gegen den Rest der Welt triumphal gewinnen. Und an der Spitze der den Ruhm feiernden und geniessenden der grosse einmalige Donald. Wer würde da noch eine “Opposition” – wer oder was soll das sein? – wählen?
Und bitte, ihr Deppenmedien: ihr seid dazu da, das zu finanzieren und in die Welt hinauszutragen. Wer das verschläft ist selber schuld und verschläft am Ende noch das Feuerwerk, das Donald ihm frei Haus schickt.
Die Welt kann so geil sein, wenn mann ein alter weisser Mann ist. Und wer das nicht verstehen will, muss eben dazu gezwungen werden. Wofür sonst sind Waffen da?
Was davon, Deutsche Telekom (“Magenta-TV”), ARD und ZDF (und dpa) habt ihr nicht verstanden?
Update 4.1.
Den passenden Komentar zum Überfall der USA auf Venezuela finden Sie bei Robert Misik/taz, und das, obwohl der beim Schreiben noch nichts davon wusste:
“Hitlers Kronjurist und US-Gotteskrieger: Politische Theologie für Spinner – Carl Schmitt war Nazi-Jurist und Staatstheoretiker. In den USA erlebt er bei rechten Akteuren wie Peter Thiel und J. D. Vance ein Comeback.”
Gute alte WAZ-Schule
Mit geübter Prägnanz schreibt Lutz Heuken/Blog der Republik alle vernünftigen politischen Gedanken zum Überfall auf Venezuela auf, wie sie mir auch nicht besser gekommen wären:
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Die nahende Fussball-WM (der Herren) und die, die sie bezahlen
mit Update 4.1.
Wer mag nur diese schwachsinnige dpa-Meldung initiiert haben? Wer hat in der Schule bei Kopernikus und Galilei nicht aufgepasst? Ich weiss spätestens seit der Mondlandung 1969 und der Boxkämpfe von Muhammad Ali, was es damit auf sich hat. Unvergesslich die WM 1970 in Mexico. Beim 3:4 n.V. gegen Italien weckten mich meine Eltern nach dem Ausgleichstor von Schnellinger (“Schnellinger, ausgerechnet Schnellinger werden die Italiener sagen” rief Ernst Huberty, für seine coolen Verhältnisse geradezu ekstatisch). Da war die Schule am nächsten Morgen dann doch egal.
Spätestens da wusste jedes Kind: die Erde ist eine (geneigte) Kugel, die sich in 24 Stunden um sich selbst dreht, was zu den Sonnenauf- und -untergängen und dem Wechsel von Tag und Nacht führt. Was daran ist schwer zu verstehen?
Die weltumsatzstärkste Mafia-Organisation Fifa hatte sich nun nach 1994 ein weiteres Mal dazu entschlossen, ihre WM (der Herren) im wesentlichen in die USA (mit ein bisschen Canada und Mexico dazu) zu vergeben. Wer diesen Kriminellen dann die Millionen und Milliarden für Medienrechte hinterherwirft, weiss, was er tut (Gendern nicht erforderlich).
Der politische Zweck
Der Fifa-Präsident Infantino, hier nach wie vor am analytisch schärfsten erfasst, hat seinen Wohnsitz schon bei der letzten WM im idyllischen Qatar gewählt. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist er nun in den Enddarm von Donald Trump umgezogen. Das hat einen guten Grund.
Donald Trump ist in Not. Im November sind in seinem schönen weiten Land der Freien und Tapferen – immer noch – Parlamentswahlen. Seine Fans sind sauer auf ihn. Der Verbrecher Epstein interessiert mehr die Medien als die Leute. Eltern müssen eben besser auf ihre Töchter aufpassen, wie ja auch unser Bundeskanzler gerne betont. Aber: Trotz Donalds Zoll-Theater-Aufführungen wird das Leben im Land nicht besser sondern schlechter. Das Deportieren von Migrant*inn*en bringt niemandem Vorteile – ausser Trump und seinen Medien. Mord und Totschlag geht weiter. Infrastruktur (Strassen, Brücken, Bahnen, Versorgung) bleibt so scheisse, wie sie schon immer war. Kranke, die arm sind, müssen sterben. Arme, die kein Haus besitzen, dürfen frieren, hängen öffentlich irgendwo rum und versauen das Stadtbild. Warum sind sie nicht reich geworden, wie jeder anständige weisse Mann? Hier mal ein Krieg (Iran), da mal ein Krieg (Venezuela) – aber wo genau und warum? Welche*r Wähler*in will das wissen? Jeder weisse Mann hat das Recht, auch mal einen umzulegen – wenn es für einen guten Zweck ist. Und durch Ausbeutung Anderer Milliardär zu werden. Jeder kann es schaffen, er muss es nur wollen.
Also mal eine fette Party, mit spannenden Wettkämpfen, die die USA am Ende gegen den Rest der Welt triumphal gewinnen. Und an der Spitze der den Ruhm feiernden und geniessenden der grosse einmalige Donald. Wer würde da noch eine “Opposition” – wer oder was soll das sein? – wählen?
Und bitte, ihr Deppenmedien: ihr seid dazu da, das zu finanzieren und in die Welt hinauszutragen. Wer das verschläft ist selber schuld und verschläft am Ende noch das Feuerwerk, das Donald ihm frei Haus schickt.
Die Welt kann so geil sein, wenn mann ein alter weisser Mann ist. Und wer das nicht verstehen will, muss eben dazu gezwungen werden. Wofür sonst sind Waffen da?
Was davon, Deutsche Telekom (“Magenta-TV”), ARD und ZDF (und dpa) habt ihr nicht verstanden?
Update 4.1.
Den passenden Komentar zum Überfall der USA auf Venezuela finden Sie bei Robert Misik/taz, und das, obwohl der beim Schreiben noch nichts davon wusste:
“Hitlers Kronjurist und US-Gotteskrieger: Politische Theologie für Spinner – Carl Schmitt war Nazi-Jurist und Staatstheoretiker. In den USA erlebt er bei rechten Akteuren wie Peter Thiel und J. D. Vance ein Comeback.”
Gute alte WAZ-Schule
Mit geübter Prägnanz schreibt Lutz Heuken/Blog der Republik alle vernünftigen politischen Gedanken zum Überfall auf Venezuela auf, wie sie mir auch nicht besser gekommen wären:
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Historikerin Brockschmidt: Trumps Rhetorik ist faschistisch
US-Präsident Trump hat das Militär auf einen „Krieg im Inneren“ eingestimmt. „Das ist faschistische Rhetorik“, sagt Historikerin Annika Brockschmidt. Trumps Drohung, gegen demokratisch regierte Städte vorzugehen, müsse man als Kriegserklärung sehen.
Die Tragödie der amerikanischen Demokratie
+++ https://steady.page/de/vernunft-und-ekstase/posts/00527c18-5145-4152-9a7c-b9a4a6f0df29
#AnnikaBrockschmidt #DLF #Faschismus #Interview #Kriegserklärung #Politik #Rhetorik #RobertMisik #Sprache #steadyPage #Trump #Wissen
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Der “Bärendienst” von Baerbock und Habeck für den NRW-Kommunalwahlkampf
Tierfeindlich will ich hier nicht rüberkommen. Und vorausschicken, dass es in der WAZ-Gruppe einst einen ähnlichen Deal gegeben hat, wie jetzt im faschistennahen Murdoch-Clan. Als die starke und tapfere Anneliese Brost 2010 starb, liess sich ihre Erbengemeinschaft vom Funke-Clan herauskaufen. Dort schwingt jetzt Funke-Erbin Julia Becker das Zepter, und hat ihr Konzernmanagement kürzlich mit abgehalfterten CDU-Männern aufgefüllt. Wie kommichdrauf?
5 Tage vor der NRW-Kommunalwahl, die zu über einem Drittel durch das Ruhrgebiet geprägt werden wird, der regionalen Heimat der Funke-Mediengruppe, erscheint dort eine Art Doppelporträt von Frau Baerbock und Herrn Habeck. Sie sind offenbar von Autor und Autorin sogar “gut gemeint” – was ihre Wirkung für die Grünen im Verbreitungsgebiet des Mediums eher noch verschlimmert.
Lesen Sie gerne selbst.
Christian Unger: “Baerbock zur UN: Nur eine Etappe zum nächsten Karriereschritt? – Berlin. Die Noch-Außenministerin tritt heute ihren Job als Präsidentin der UN-Vollversammlung an. Aber hat sie ein ganz anderes Karriereziel?”
Theresa Martus: “Raus aus Deutschland: Das neue Leben des Robert Habeck – Berlin. Berkeley, Berliner Ensemble und ein Buch: Der Ex-Vizekanzler lässt die hauptberufliche Politik hinter sich. Doch er will weiter mitreden.”
Beide Autor*inn*en arbeiten in der “Hauptstadttoilette” (zit. Friedrich Nowotny) Berlin. Nicht auszuschliessen, dass der Auftrag aus den Redaktionsstuben des Ruhrgebiets kam. Und die dortigen Chefs sind gerissen genug, diese Texte mal nicht in einer Paywall zu vermauern. Warum wohl? Ein unschönes Bild.
Bei aller Kritik an ihrer Politik habe ich bei Baerbock und Habeck meistens bewundert, wie stark und effizient sie ihre öffentlichen Bilder inszeniert und kontrolliert haben. Wenn ich mal von Habeck in den arabischen Emiraten absehe. Die aktuellen Bilder von Baerbock in New York City in “reinstem Weiss” können mit diesem Timing nicht weiter von der Lebenswelt der Menschen im Ruhrpott entfernt sein. Ich unterstelle, sie selbst kalkuliert ausschliesslich ihre Performance auf dem Diplomaten-Parkett. Bei dem dortigen Smokingpublikum wird sie kaum besser reüssieren können, als sie es nun tut. Absolut rücksichtslos gegenüber ihren Parteifreund*inn*en, die verzweifelt versuchen, die faschistische AfD im Zaum zu halten.
Das war ja wohl auch das Problem der Ampelpolitik.
Es geht auch positiv
Sind Fussballlehrer die besseren Medienberater? Das würde ich mit einem klaren “Nein!” beantworten. Der mich drauf gebracht hat, Christian Streich, ist ja deswegen berühmt und populär, weil er so eine radikale Ausnahmeerscheinung seines Berufsstandes darstellte. Und ausserdem die seltene Begabung bewies, aufzuhören, wenn es am schönsten ist.
Jan-Frederik Wendt/FR: “Ex-Freiburg-Coach Streich diskutiert mit Rechten auf Campingplatz über Ängste”.
Nehmen Sie noch Robert Misik/taz dazu, und machen Sie eine Kampagne. Aber achten Sie auf die Bilder!
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Der “Bärendienst” von Baerbock und Habeck für den NRW-Kommunalwahlkampf
Tierfeindlich will ich hier nicht rüberkommen. Und vorausschicken, dass es in der WAZ-Gruppe einst einen ähnlichen Deal gegeben hat, wie jetzt im faschistennahen Murdoch-Clan. Als die starke und tapfere Anneliese Brost 2010 starb, liess sich ihre Erbengemeinschaft vom Funke-Clan herauskaufen. Dort schwingt jetzt Funke-Erbin Julia Becker das Zepter, und hat ihr Konzernmanagement kürzlich mit abgehalfterten CDU-Männern aufgefüllt. Wie kommichdrauf?
5 Tage vor der NRW-Kommunalwahl, die zu über einem Drittel durch das Ruhrgebiet geprägt werden wird, der regionalen Heimat der Funke-Mediengruppe, erscheint dort eine Art Doppelporträt von Frau Baerbock und Herrn Habeck. Sie sind offenbar von Autor und Autorin sogar “gut gemeint” – was ihre Wirkung für die Grünen im Verbreitungsgebiet des Mediums eher noch verschlimmert.
Lesen Sie gerne selbst.
Christian Unger: “Baerbock zur UN: Nur eine Etappe zum nächsten Karriereschritt? – Berlin. Die Noch-Außenministerin tritt heute ihren Job als Präsidentin der UN-Vollversammlung an. Aber hat sie ein ganz anderes Karriereziel?”
Theresa Martus: “Raus aus Deutschland: Das neue Leben des Robert Habeck – Berlin. Berkeley, Berliner Ensemble und ein Buch: Der Ex-Vizekanzler lässt die hauptberufliche Politik hinter sich. Doch er will weiter mitreden.”
Beide Autor*inn*en arbeiten in der “Hauptstadttoilette” (zit. Friedrich Nowotny) Berlin. Nicht auszuschliessen, dass der Auftrag aus den Redaktionsstuben des Ruhrgebiets kam. Und die dortigen Chefs sind gerissen genug, diese Texte mal nicht in einer Paywall zu vermauern. Warum wohl? Ein unschönes Bild.
Bei aller Kritik an ihrer Politik habe ich bei Baerbock und Habeck meistens bewundert, wie stark und effizient sie ihre öffentlichen Bilder inszeniert und kontrolliert haben. Wenn ich mal von Habeck in den arabischen Emiraten absehe. Die aktuellen Bilder von Baerbock in New York City in “reinstem Weiss” können mit diesem Timing nicht weiter von der Lebenswelt der Menschen im Ruhrpott entfernt sein. Ich unterstelle, sie selbst kalkuliert ausschliesslich ihre Performance auf dem Diplomaten-Parkett. Bei dem dortigen Smokingpublikum wird sie kaum besser reüssieren können, als sie es nun tut. Absolut rücksichtslos gegenüber ihren Parteifreund*inn*en, die verzweifelt versuchen, die faschistische AfD im Zaum zu halten.
Das war ja wohl auch das Problem der Ampelpolitik.
Es geht auch positiv
Sind Fussballlehrer die besseren Medienberater? Das würde ich mit einem klaren “Nein!” beantworten. Der mich drauf gebracht hat, Christian Streich, ist ja deswegen berühmt und populär, weil er so eine radikale Ausnahmeerscheinung seines Berufsstandes darstellte. Und ausserdem die seltene Begabung bewies, aufzuhören, wenn es am schönsten ist.
Jan-Frederik Wendt/FR: “Ex-Freiburg-Coach Streich diskutiert mit Rechten auf Campingplatz über Ängste”.
Nehmen Sie noch Robert Misik/taz dazu, und machen Sie eine Kampagne. Aber achten Sie auf die Bilder!
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Schlechte Nachrichten von guten Journalisten – Zumach morgen 21 h auf Phönix
Wolfgang Pomrehns letzte Texte bei telepolis sind vom Januar. Er wird wissen warum. Ich kann es nur vermuten. Die Energie- und Klima-Wochenschau, die er regelmässig, im Wechsel mit Jutta Blume, lieferte, ist ganz verschwunden. Eine unverwechselbare Basisinformation und ein damaliges Alleinstellungsmerkmal dieses weitgehend vom Verlag aus dem Netz gelöschten Online-Magazins. Der jetzige Chefredakteur schmilzt nun die Leser*innen-Kommentare nach dem Vorbild des Spiegel u.a. ein. Ich bin noch nicht mal mehr sauer, weil ich die sowieso nie gelesen habe. Und Wolfgang Pomrehn gibts jetzt nur noch hier:
In der Jungen Welt: “Metalle: Ringen um Ressourcen – Weltweit entbrennt ein Konkurrenzkampf um die für Zukunftstechnologien unentbehrlichen seltenen Erden und Rohstoffe wie Lithium”. Dort verschwindet es leider auch in einigen Tagen in einem Paywallarchiv. So wird auch von Linksradikalen der Informationsfreiheit Stress gemacht.
Von Martin Holland/heise gibt es eine für mich lebenswichtige Nachricht aus der Wissenschaft: “Modell soll Hitzesommer in Europa drei Jahre im Voraus vorhersagen können – Anhand der Erwärmung des Nordatlantik lassen sich Hitzesommer in Europa bis zu drei Jahre im Voraus vorhersagen. Dieses Jahr wäre es auch wieder so weit.” Denn jetzt nur mal so ganz unter uns: wenn ich eines “natürlichen” Todes sterben sollte, dann wird es in meinem Fall so ein Hitzesommer sein.
Drücken Sie also uns allen die Daumen, dass das nach dieser Frühjahrsdürre mal wieder eine falsche Vorhersage ist.
Und dann noch der gute Misik
Seit 33 Jahren schreibt der Gute seine taz-Kolumne. Das ist tapfer. Denn gerecht entlohnt wird das nicht. Z.B. das: “Österreich und die Rechten: Eine Frage der Tonalität – Wie gräbt man der verrückten Rechten am besten das Wasser ab? Die österreichische Dreierkoalition versucht es mit einem neuen Weg.” Seine Eindrücke von “seiner” Bundesregierung bestätigt mir ein regelmässig zwischen Beuel und Wien pendelnder Freund, der hierzulande mal Boulevardjournalist war, in der Zeit, in der dort noch Milch und Honig flossen. Heute ist diese Art Druckwerk dem Untergang geweiht. Aber ich schweife ab.
Eine Bemerkung von Misik möchte ich hervorheben: “Schließlich handelt ein Gutteil der Filme und der Literatur österreichischer Art davon, dass das Land vornehmlich von Idioten, Fieslingen und boshaften Opportunisten bewohnt wird.” Yessir! Und darum sind die Filme so gut (und die deutschen so feige).
Zumach in der Glotze
Morgen Abend 21 h ist Extradienst-Autor Andreas Zumach Teilnehmer in der Phönix-Runde: “Ukraine-Treffen in der Türkei – neue Hoffnung für den Frieden?”. Dieses kaum gesehene Gesprächsangebot ist eins der letzten – meistens – diskursiven Angebote im German Television. Kein Drehbuch mit Rollenspiel wie im Talkshowtrash, und mitunter ein regelrechter Austausch von Argumenten. Wo gibt es sowas noch zu sehen?
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Schlechte Nachrichten von guten Journalisten – Zumach morgen 21 h auf Phönix
Wolfgang Pomrehns letzte Texte bei telepolis sind vom Januar. Er wird wissen warum. Ich kann es nur vermuten. Die Energie- und Klima-Wochenschau, die er regelmässig, im Wechsel mit Jutta Blume, lieferte, ist ganz verschwunden. Eine unverwechselbare Basisinformation und ein damaliges Alleinstellungsmerkmal dieses weitgehend vom Verlag aus dem Netz gelöschten Online-Magazins. Der jetzige Chefredakteur schmilzt nun die Leser*innen-Kommentare nach dem Vorbild des Spiegel u.a. ein. Ich bin noch nicht mal mehr sauer, weil ich die sowieso nie gelesen habe. Und Wolfgang Pomrehn gibts jetzt nur noch hier:
In der Jungen Welt: “Metalle: Ringen um Ressourcen – Weltweit entbrennt ein Konkurrenzkampf um die für Zukunftstechnologien unentbehrlichen seltenen Erden und Rohstoffe wie Lithium”. Dort verschwindet es leider auch in einigen Tagen in einem Paywallarchiv. So wird auch von Linksradikalen der Informationsfreiheit Stress gemacht.
Von Martin Holland/heise gibt es eine für mich lebenswichtige Nachricht aus der Wissenschaft: “Modell soll Hitzesommer in Europa drei Jahre im Voraus vorhersagen können – Anhand der Erwärmung des Nordatlantik lassen sich Hitzesommer in Europa bis zu drei Jahre im Voraus vorhersagen. Dieses Jahr wäre es auch wieder so weit.” Denn jetzt nur mal so ganz unter uns: wenn ich eines “natürlichen” Todes sterben sollte, dann wird es in meinem Fall so ein Hitzesommer sein.
Drücken Sie also uns allen die Daumen, dass das nach dieser Frühjahrsdürre mal wieder eine falsche Vorhersage ist.
Und dann noch der gute Misik
Seit 33 Jahren schreibt der Gute seine taz-Kolumne. Das ist tapfer. Denn gerecht entlohnt wird das nicht. Z.B. das: “Österreich und die Rechten: Eine Frage der Tonalität – Wie gräbt man der verrückten Rechten am besten das Wasser ab? Die österreichische Dreierkoalition versucht es mit einem neuen Weg.” Seine Eindrücke von “seiner” Bundesregierung bestätigt mir ein regelmässig zwischen Beuel und Wien pendelnder Freund, der hierzulande mal Boulevardjournalist war, in der Zeit, in der dort noch Milch und Honig flossen. Heute ist diese Art Druckwerk dem Untergang geweiht. Aber ich schweife ab.
Eine Bemerkung von Misik möchte ich hervorheben: “Schließlich handelt ein Gutteil der Filme und der Literatur österreichischer Art davon, dass das Land vornehmlich von Idioten, Fieslingen und boshaften Opportunisten bewohnt wird.” Yessir! Und darum sind die Filme so gut (und die deutschen so feige).
Zumach in der Glotze
Morgen Abend 21 h ist Extradienst-Autor Andreas Zumach Teilnehmer in der Phönix-Runde: “Ukraine-Treffen in der Türkei – neue Hoffnung für den Frieden?”. Dieses kaum gesehene Gesprächsangebot ist eins der letzten – meistens – diskursiven Angebote im German Television. Kein Drehbuch mit Rollenspiel wie im Talkshowtrash, und mitunter ein regelrechter Austausch von Argumenten. Wo gibt es sowas noch zu sehen?
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CW: Politik [DE] (ungefragte Meinung)
@jakob Falls Interesse besteht: Auch zum Dilemma - oder besser: zu den Dilemmata - des Pazifismus gibt es durchaus zahlreiche Debatten und Analysen, u.a. in Kirchenkreisen (z.B. im Bündnis „Church and Peace“), in der Soziologie und Philosophie (z.B. bei Kant), in pazifistischen Gruppen (z.B. bei @W_u_F) und auch aus historischer Perspektive (z.B. hier schön zusammengefasst von #RobertMisik:
https://misik.at/2022/07/das-gewalt-dilemma/#). -
CW: Politik [DE] (ungefragte Meinung)
@jakob Falls Interesse besteht: Auch zum Dilemma - oder besser: zu den Dilemmata - des Pazifismus gibt es durchaus zahlreiche Debatten und Analysen, u.a. in Kirchenkreisen (z.B. im Bündnis „Church and Peace“), in der Soziologie und Philosophie (z.B. bei Kant), in pazifistischen Gruppen (z.B. bei @W_u_F) und auch aus historischer Perspektive (z.B. hier schön zusammengefasst von #RobertMisik:
https://misik.at/2022/07/das-gewalt-dilemma/#). -
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@jakob Falls Interesse besteht: Auch zum Dilemma - oder besser: zu den Dilemmata - des Pazifismus gibt es durchaus zahlreiche Debatten und Analysen, u.a. in Kirchenkreisen (z.B. im Bündnis „Church and Peace“), in der Soziologie und Philosophie (z.B. bei Kant), in pazifistischen Gruppen (z.B. bei @W_u_F) und auch aus historischer Perspektive (z.B. hier schön zusammengefasst von #RobertMisik:
https://misik.at/2022/07/das-gewalt-dilemma/#). -
CW: Politik [DE] (ungefragte Meinung)
@jakob Falls Interesse besteht: Auch zum Dilemma - oder besser: zu den Dilemmata - des Pazifismus gibt es durchaus zahlreiche Debatten und Analysen, u.a. in Kirchenkreisen (z.B. im Bündnis „Church and Peace“), in der Soziologie und Philosophie (z.B. bei Kant), in pazifistischen Gruppen (z.B. bei @W_u_F) und auch aus historischer Perspektive (z.B. hier schön zusammengefasst von #RobertMisik:
https://misik.at/2022/07/das-gewalt-dilemma/#). -
CW: Politik [DE] (ungefragte Meinung)
@jakob Falls Interesse besteht: Auch zum Dilemma - oder besser: zu den Dilemmata - des Pazifismus gibt es durchaus zahlreiche Debatten und Analysen, u.a. in Kirchenkreisen (z.B. im Bündnis „Church and Peace“), in der Soziologie und Philosophie (z.B. bei Kant), in pazifistischen Gruppen (z.B. bei @W_u_F) und auch aus historischer Perspektive (z.B. hier schön zusammengefasst von #RobertMisik:
https://misik.at/2022/07/das-gewalt-dilemma/#). -
Patriotismus:
„Aber wer sein Land liebt, der spaltet es nicht. Der echte Patriotismus, das hat die Geschichte gezeigt, ist nicht bei denen, die immer ganz laut den Patriotismus vor sich her brüllen, sondern bei denen, die ihr Land verbessern.“
via Wir werden nicht gemütlich sein! | misik.at
Permalink: https://schoenswetter.servus.at/417/
#atpol #demonstration #depol #faschismus #feb8 #münchen #patriotismus #rede #robertMisik #widerstand
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Patriotismus:
„Aber wer sein Land liebt, der spaltet es nicht. Der echte Patriotismus, das hat die Geschichte gezeigt, ist nicht bei denen, die immer ganz laut den Patriotismus vor sich her brüllen, sondern bei denen, die ihr Land verbessern.“
via Wir werden nicht gemütlich sein! | misik.at gefunden bei Berg am Laimerin.
Permalink: https://schoenswetter.servus.at/417/
#atpol #demonstration #depol #faschismus #feb8 #münchen #patriotismus #rede #robertMisik #widerstand
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Patriotismus:
„Aber wer sein Land liebt, der spaltet es nicht. Der echte Patriotismus, das hat die Geschichte gezeigt, ist nicht bei denen, die immer ganz laut den Patriotismus vor sich her brüllen, sondern bei denen, die ihr Land verbessern.“
via Wir werden nicht gemütlich sein! | misik.at
Permalink: https://schoenswetter.servus.at/417/
#atpol #demonstration #depol #faschismus #feb8 #münchen #patriotismus #rede #robertMisik #widerstand
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Patriotismus:
„Aber wer sein Land liebt, der spaltet es nicht. Der echte Patriotismus, das hat die Geschichte gezeigt, ist nicht bei denen, die immer ganz laut den Patriotismus vor sich her brüllen, sondern bei denen, die ihr Land verbessern.“
via Wir werden nicht gemütlich sein! | misik.at
Permalink: https://schoenswetter.servus.at/417/
#atpol #demonstration #depol #faschismus #feb8 #münchen #patriotismus #rede #robertMisik #widerstand
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@Boehler
Wie im Jahresausklang der @wochendaemmerung von #RobertMisik bereits sehr schön illustriert, dass Österreich Deutschland in politischen Entwicklungen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein scheint:
https://wochendaemmerung.de/ein-klassenkampf-bei-dem-man-sich-selber-ins-knie-schiesst-jahresausklang-mit-robert-misik/ -
@Boehler
Wie im Jahresausklang der @wochendaemmerung von #RobertMisik bereits sehr schön illustriert, dass Österreich Deutschland in politischen Entwicklungen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein scheint:
https://wochendaemmerung.de/ein-klassenkampf-bei-dem-man-sich-selber-ins-knie-schiesst-jahresausklang-mit-robert-misik/ -
@Boehler
Wie im Jahresausklang der @wochendaemmerung von #RobertMisik bereits sehr schön illustriert, dass Österreich Deutschland in politischen Entwicklungen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein scheint:
https://wochendaemmerung.de/ein-klassenkampf-bei-dem-man-sich-selber-ins-knie-schiesst-jahresausklang-mit-robert-misik/ -
Die @wochendaemmerung - Der stabile Wochenrückblick: "Ein #Klassenkampf, bei dem man sich selber ins Knie schießt" - Jahresausklang mit #RobertMisik
https://wochendaemmerung.podigee.io/527-new-episode
#Podcast #Politik -
Die @wochendaemmerung - Der stabile Wochenrückblick: "Ein #Klassenkampf, bei dem man sich selber ins Knie schießt" - Jahresausklang mit #RobertMisik
https://wochendaemmerung.podigee.io/527-new-episode
#Podcast #Politik -
Vielen Dank für den Link, @n8iger - ein grandioser und leider zutreffender Text zur digitalen Thymotisierung von #RobertMisik im @tazgetroete :ablobcathappypaws:
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Vielen Dank für den Link, @n8iger - ein grandioser und leider zutreffender Text zur digitalen Thymotisierung von #RobertMisik im @tazgetroete :ablobcathappypaws:
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Vielen Dank für den Link, @n8iger - ein grandioser und leider zutreffender Text zur digitalen Thymotisierung von #RobertMisik im @tazgetroete :ablobcathappypaws:
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Vielen Dank für den Link, @n8iger - ein grandioser und leider zutreffender Text zur digitalen Thymotisierung von #RobertMisik im @tazgetroete :ablobcathappypaws:
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Vielen Dank für den Link, @n8iger - ein grandioser und leider zutreffender Text zur digitalen Thymotisierung von #RobertMisik im @tazgetroete :ablobcathappypaws:
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@BlumeEvolution
2/2
Zitat aus dem Schlussabsatz:"Die extremistische Agitation schafft sich ihr Subjekt, montiert die Leute um, produziert ein Resonanzmilieu, das dann alle Überschreitungen als Befreiungen erlebt. Indem sie sich allerlei Grausamkeiten für Andere (Kritiker, Andersdenkende, Flüchtlinge, Faule, Systemlinge usw.) ausmalen, erleben sie einen gemeinsamen Lustmoment. Am Ende werden es wieder einmal ganz normale Leute gewesen sein."
(#RobertMisik @tazgetroete) -
@BlumeEvolution
2/2
Zitat aus dem Schlussabsatz:"Die extremistische Agitation schafft sich ihr Subjekt, montiert die Leute um, produziert ein Resonanzmilieu, das dann alle Überschreitungen als Befreiungen erlebt. Indem sie sich allerlei Grausamkeiten für Andere (Kritiker, Andersdenkende, Flüchtlinge, Faule, Systemlinge usw.) ausmalen, erleben sie einen gemeinsamen Lustmoment. Am Ende werden es wieder einmal ganz normale Leute gewesen sein."
(#RobertMisik @tazgetroete) -
@BlumeEvolution
2/2
Zitat aus dem Schlussabsatz:"Die extremistische Agitation schafft sich ihr Subjekt, montiert die Leute um, produziert ein Resonanzmilieu, das dann alle Überschreitungen als Befreiungen erlebt. Indem sie sich allerlei Grausamkeiten für Andere (Kritiker, Andersdenkende, Flüchtlinge, Faule, Systemlinge usw.) ausmalen, erleben sie einen gemeinsamen Lustmoment. Am Ende werden es wieder einmal ganz normale Leute gewesen sein."
(#RobertMisik @tazgetroete) -
@BlumeEvolution
2/2
Zitat aus dem Schlussabsatz:"Die extremistische Agitation schafft sich ihr Subjekt, montiert die Leute um, produziert ein Resonanzmilieu, das dann alle Überschreitungen als Befreiungen erlebt. Indem sie sich allerlei Grausamkeiten für Andere (Kritiker, Andersdenkende, Flüchtlinge, Faule, Systemlinge usw.) ausmalen, erleben sie einen gemeinsamen Lustmoment. Am Ende werden es wieder einmal ganz normale Leute gewesen sein."
(#RobertMisik @tazgetroete) -
@BlumeEvolution
2/2
Zitat aus dem Schlussabsatz:"Die extremistische Agitation schafft sich ihr Subjekt, montiert die Leute um, produziert ein Resonanzmilieu, das dann alle Überschreitungen als Befreiungen erlebt. Indem sie sich allerlei Grausamkeiten für Andere (Kritiker, Andersdenkende, Flüchtlinge, Faule, Systemlinge usw.) ausmalen, erleben sie einen gemeinsamen Lustmoment. Am Ende werden es wieder einmal ganz normale Leute gewesen sein."
(#RobertMisik @tazgetroete) -
"Als wäre die Sprache krank geworden und die Worte fehlen, um das alles akkurat zu beschreiben."
#RobertMisik schafft es in diesem Text trotzdem, vieles auf den Punkt zu bringen.
https://zackzack.at/2023/10/16/israel-falsche-wahrheiten-und-richtige-falschheiten
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"Als wäre die Sprache krank geworden und die Worte fehlen, um das alles akkurat zu beschreiben."
#RobertMisik schafft es in diesem Text trotzdem, vieles auf den Punkt zu bringen.
https://zackzack.at/2023/10/16/israel-falsche-wahrheiten-und-richtige-falschheiten
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"Als wäre die Sprache krank geworden und die Worte fehlen, um das alles akkurat zu beschreiben."
#RobertMisik schafft es in diesem Text trotzdem, vieles auf den Punkt zu bringen.
https://zackzack.at/2023/10/16/israel-falsche-wahrheiten-und-richtige-falschheiten
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Was lehrt der Fall Aiwanger?
Allzu viel Hilf- und Folgenlosigkeit
Der Aiwangerhubsi interessiert mich nicht. Noch nicht einmal Bayern. Wer so wählt, die die, hat nichts Anderes verdient. Nur um München tuts mir leid (und Nürnberg). Die Münchner*innen hatten immerhin immer einen fetten Flughafen, von dem aus sie bei Bedarf jederzeit abhauen konnten. Wenn die dann allerdings bei […]https://extradienst.net/2023/09/05/was-lehrt-der-fall-aiwanger/