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#schwatzgelbde — Public Fediverse posts

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  1. Wer sind die Profis?

    Und wer nicht? Ein kleiner Kommunikationscrash beim BVB wirft politische Fragen auf

    Schon als ich selbstständig arbeitete – es war 2005/6 nur ein Jahr – war es ein klarer Tatbestand. Mit PR-Arbeit lässt sich im real existierenden Kapitalismus ein Vielfaches des Geldes verdienen, das für unabhängigen Journalismus ausgelobt wird. Folgerichtig sind Lokalredaktionen von Medien von ihren Milliardärsarbeitgeber*inne*n runtergehungert, während PR-Abteilungen von Profifussballvereinen aufgeblasen sind.

    Wie mag es in dieser Hinsicht beim Fussballkonzern aus dem westfälischen Raum, der “Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommandit-Gesellschaft auf Aktien” aussehen? Dieses Schaubild lässt nur Vermutungen zu. In der Spalte “Kommunikation” die wg. fehlendem Namen aktuell ohne Führung zu sein scheint, mindestens 7, aber schätzungsweise eher 35-50 Personen. Was mögen die wohl alle den ganzen Tag machen?

    Ehrenamtliche Fanblogs, wie bei meiner wahren Borussia seitenwahl.de, oder bei der Reichen-Borussia schwatzgelb.de, werden dagegen ohne Geld, aber oftmals mit vielfacher Sachkenntnis betrieben. Für die Verbindung der Fussballkonzerne in das wahre Leben hier draussen sind sie unentbehrlich. Immer fundamental zugeneigt, aber meistens kritischer als all die eingebetteten Kommerzmedien, und daher gut funktionierende Frühwarnsysteme.

    Was also will die hochprofessionelle Kommunikationsabteilung des Fussballkonzerns aus dem westfälischen Raum uns damit genau mitteilen? Das lässt nur einen politischen Schluss zu.

    Das Informationsfreiheitsgesetz muss weit aggressiver und offensiver ausgedehnt werden, für staatliche, staatlich geförderte und privatgewerbliche Organisationen. Aus Art. 14 GG lässt sich das direkt ableiten: “(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.” Oft gehört, nie gesetzlich umgesetzt, trotz klaren Auftrags: “Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.”

    Seit Jahren propagiert Helmut Lorscheid hier die Absicherung eines Presseauskunftsrechtes. So bescheiden ist der Junge (70). Dieses Recht muss Bestand haben, auch wenn die “Presse” eines Tages ausgestorben ist. Und es muss für alle Unternehmen gelten, die die Öffentlichkeit mit ihrem Treiben behelligen.

    Und was dann Lüge und was Wahrheit ist, das wollen wir selbst entscheiden (die Paywall zu diesem Link bohre ich Ihnen gerne auf, hier wird darauf Bezug genommen).

    Und das zum heutigen Kampftag der Arbeiterklasse

    Zum heutigen Feiertag und zur Verbesserung Ihrer ganz persönlichen Informationsfreiheit empfehle ich Ihnen diese Texte:

    Markus Wissen/Blätter: Radikaler Reformismus statt Resignation – Eine Strategie gegen den Krisenkapitalismus – Angesichts der gegenwärtigen Weltlage brauchen emanzipatorische Kräfte viel Energie und einen langen Atem. Dafür sind Konzepte unabdingbar, die, ausgehend von einer nüchternen Analyse der Situation, strategische Horizonte öffnen. Degrowth, Buen Vivir, Vergesellschaftung oder Care Revolution sind Beispiele für mobilisierungsfähige Entwürfe. Eine Leitidee, die vielen dieser Konzepte zugrunde liegt, ist der radikale Reformismus. Welchen Gebrauchswert hat dieser aktuell für progressive Politik?” Der Autor entstammt dem gleichen Mittelrhein-Kaff wie unser oben schon erwähnter Autor Helmut Lorscheid.

    Sükran Budak, Ongoo Buyanjargal, Romin Khan und Neva Löw/Jacobin: Gewerkschaften müssen die Migrationsgesellschaft verteidigen – Repressive Migrationspolitik diszipliniert nicht nur Migrantinnen und Migranten – sie schwächt die gesamte Arbeiterklasse. Für die Rechte von Menschen mit Migrationshintergrund zu kämpfen ist darum die ureigenste Aufgabe von Gewerkschaften.”

  2. Wer sind die Profis?

    Und wer nicht? Ein kleiner Kommunikationscrash beim BVB wirft politische Fragen auf

    Schon als ich selbstständig arbeitete – es war 2005/6 nur ein Jahr – war es ein klarer Tatbestand. Mit PR-Arbeit lässt sich im real existierenden Kapitalismus ein Vielfaches des Geldes verdienen, das für unabhängigen Journalismus ausgelobt wird. Folgerichtig sind Lokalredaktionen von Medien von ihren Milliardärsarbeitgeber*inne*n runtergehungert, während PR-Abteilungen von Profifussballvereinen aufgeblasen sind.

    Wie mag es in dieser Hinsicht beim Fussballkonzern aus dem westfälischen Raum, der “Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommandit-Gesellschaft auf Aktien” aussehen? Dieses Schaubild lässt nur Vermutungen zu. In der Spalte “Kommunikation” die wg. fehlendem Namen aktuell ohne Führung zu sein scheint, mindestens 7, aber schätzungsweise eher 35-50 Personen. Was mögen die wohl alle den ganzen Tag machen?

    Ehrenamtliche Fanblogs, wie bei meiner wahren Borussia seitenwahl.de, oder bei der Reichen-Borussia schwatzgelb.de, werden dagegen ohne Geld, aber oftmals mit vielfacher Sachkenntnis betrieben. Für die Verbindung der Fussballkonzerne in das wahre Leben hier draussen sind sie unentbehrlich. Immer fundamental zugeneigt, aber meistens kritischer als all die eingebetteten Kommerzmedien, und daher gut funktionierende Frühwarnsysteme.

    Was also will die hochprofessionelle Kommunikationsabteilung des Fussballkonzerns aus dem westfälischen Raum uns damit genau mitteilen? Das lässt nur einen politischen Schluss zu.

    Das Informationsfreiheitsgesetz muss weit aggressiver und offensiver ausgedehnt werden, für staatliche, staatlich geförderte und privatgewerbliche Organisationen. Aus Art. 14 GG lässt sich das direkt ableiten: “(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.” Oft gehört, nie gesetzlich umgesetzt, trotz klaren Auftrags: “Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.”

    Seit Jahren propagiert Helmut Lorscheid hier die Absicherung eines Presseauskunftsrechtes. So bescheiden ist der Junge (70). Dieses Recht muss Bestand haben, auch wenn die “Presse” eines Tages ausgestorben ist. Und es muss für alle Unternehmen gelten, die die Öffentlichkeit mit ihrem Treiben behelligen.

    Und was dann Lüge und was Wahrheit ist, das wollen wir selbst entscheiden (die Paywall zu diesem Link bohre ich Ihnen gerne auf, hier wird darauf Bezug genommen).

    Und das zum heutigen Kampftag der Arbeiterklasse

    Zum heutigen Feiertag und zur Verbesserung Ihrer ganz persönlichen Informationsfreiheit empfehle ich Ihnen diese Texte:

    Markus Wissen/Blätter: Radikaler Reformismus statt Resignation – Eine Strategie gegen den Krisenkapitalismus – Angesichts der gegenwärtigen Weltlage brauchen emanzipatorische Kräfte viel Energie und einen langen Atem. Dafür sind Konzepte unabdingbar, die, ausgehend von einer nüchternen Analyse der Situation, strategische Horizonte öffnen. Degrowth, Buen Vivir, Vergesellschaftung oder Care Revolution sind Beispiele für mobilisierungsfähige Entwürfe. Eine Leitidee, die vielen dieser Konzepte zugrunde liegt, ist der radikale Reformismus. Welchen Gebrauchswert hat dieser aktuell für progressive Politik?” Der Autor entstammt dem gleichen Mittelrhein-Kaff wie unser oben schon erwähnter Autor Helmut Lorscheid.

    Sükran Budak, Ongoo Buyanjargal, Romin Khan und Neva Löw/Jacobin: Gewerkschaften müssen die Migrationsgesellschaft verteidigen – Repressive Migrationspolitik diszipliniert nicht nur Migrantinnen und Migranten – sie schwächt die gesamte Arbeiterklasse. Für die Rechte von Menschen mit Migrationshintergrund zu kämpfen ist darum die ureigenste Aufgabe von Gewerkschaften.”

  3. Paywall-Schwachsinn

    Während das Land mit “Wetterwarnungen” überschüttet wird, endet die “Winterpause” der Fussball-Bundesliga (der Herren). Am witzigsten war das im ersten Meisterjahr von Borussia Mönchengladbach 1970: die Rückrunde wurde weitgehend in Schneematsch ausgetragen, und die Borussia musste, nachdem sie ein Punktekonto von 43:9 angehäuft hatte, eine 0:1-Niederlagenserie hinnehmen, u.a. im Matsch des tiefliegenden Georg-Melches-Stadions an der Essener Hafenstrasse, dort, wo auch mal ein Messer auf den Bayern Sepp Maier geflogen sein soll. Heute Abend spielt der Fussballkonzern aus dem westfälischen Raum in Frankfurt auf, und die FAZ versucht online Appetit auf ein Digital-Abo zu machen:

    “Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 12,80 €) jetzt nur 0,99 €” – wer kann dem noch widerstehen? Kleingedruckt heisst es weiter: “danach 3,20 € / Woche; ab dem zweiten Jahr 5,95 € / Woche”, und – das Wichtigste! – “bitte geben Sie Ihre Email-Adresse ein”, mann gönnt sich ja sonst nichts. Und der Köder ist Daniel Theweleit: “Unruhe beim BVB: Der komplizierte Dortmunder Balanceakt – Platz zwei und doch labil: Der BVB sucht nach der nächsten Leistungsstufe. Über die Frage, wie die erreicht werden soll, wird so offen diskutiert wie lange nicht. Wie viel Raum finden die Ideen von Matthias Sammer?” Klassischer Fussball-Gossip also.

    Tja, da fällt mir das Widerstehen nicht wirklich schwer. Lese ich den Text eben hier. Und wer sich ernsthaft für den Fussballkonzern aus dem westfälischen Raum interessiert, bekommt hier aussergewöhnlich ernsthaften und kritischen Fan-Journalismus. Wer braucht da noch Paywalls? Richtig: profitabhängige Konzerne im Eigentum weniger Milliardärsfamilien.

    Manchmal ist es doch schade

    Die solvente FAZ leistet sich immerhin noch einen seriösen Chef für ihr Wissenschaftsressort. Joachim-Müller-Jung interviewt die Mitbegründerin des „Trump Action Trackers“ Christina Pagel. Die Frau hat wirklich Erhellendes zu sagen. Ich habs mit Hilfe eines Paywallbohrers gelesen und kann das weiterempfehlen.

    Dieser Tracker ist ein klassisches Beispiel für eine emanzipatorische Nutzung der gefürchteten IT-Instrumente. Ihre Nutzung sollte sich rumsprechen, über alle Mauern und Wände hinweg. Denn nicht nur Richard Sennett weiss, nachdem Sie sich durch nervende Werbe-Popups der Ippen-Gruppe durchgeklickt haben – es wird jetzt sehr ernst, und das schneller als wir gucken können.

    Interessant finde ich bei Sennett die sich intensivierende Erinnerung an den “Westfälischen Frieden” 1648. Darüber sprach vor wenigen Tagen mitten in der Nacht der Bonner Professor Michael Rohrschneider im DLF-Kulturmagazin Fazit (Audio 8 min).

    Auf Betreiben o.g. Milliardärsfamilien werden öffentliche Sender genötigt, ihre Texte nicht online aufzuschreiben und nachlesbar zu machen. Das ist Prohibition von Wissen und Information zu Gunsten weniger Superreicher. Und zu Lasten von uns. Beschlossen haben das die mindergebildeten 16 deutschen Ministerpräsident*inn*en. Sie sind in unserem Zwergstaat für Mediengesetzgebung zuständig.

    So entgeht den Vielen das Grundwissen des Bonner Professors, das mir mit meinen 68 Lebensjahren noch bekannt ist: Erlernen der Interessen der Gegenseite, ihr Abwägen zum Zwecke einer Kompromissfindung, die das massenhafte – und in der Gegenwart industrielle! – Morden, Verkrüppeln und Traumatisieren unterbricht – und im besten Fall beendet. Es ist erlernbar.

  4. Paywall-Schwachsinn

    Während das Land mit “Wetterwarnungen” überschüttet wird, endet die “Winterpause” der Fussball-Bundesliga (der Herren). Am witzigsten war das im ersten Meisterjahr von Borussia Mönchengladbach 1970: die Rückrunde wurde weitgehend in Schneematsch ausgetragen, und die Borussia musste, nachdem sie ein Punktekonto von 43:9 angehäuft hatte, eine 0:1-Niederlagenserie hinnehmen, u.a. im Matsch des tiefliegenden Georg-Melches-Stadions an der Essener Hafenstrasse, dort, wo auch mal ein Messer auf den Bayern Sepp Maier geflogen sein soll. Heute Abend spielt der Fussballkonzern aus dem westfälischen Raum in Frankfurt auf, und die FAZ versucht online Appetit auf ein Digital-Abo zu machen:

    “Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 12,80 €) jetzt nur 0,99 €” – wer kann dem noch widerstehen? Kleingedruckt heisst es weiter: “danach 3,20 € / Woche; ab dem zweiten Jahr 5,95 € / Woche”, und – das Wichtigste! – “bitte geben Sie Ihre Email-Adresse ein”, mann gönnt sich ja sonst nichts. Und der Köder ist Daniel Theweleit: “Unruhe beim BVB: Der komplizierte Dortmunder Balanceakt – Platz zwei und doch labil: Der BVB sucht nach der nächsten Leistungsstufe. Über die Frage, wie die erreicht werden soll, wird so offen diskutiert wie lange nicht. Wie viel Raum finden die Ideen von Matthias Sammer?” Klassischer Fussball-Gossip also.

    Tja, da fällt mir das Widerstehen nicht wirklich schwer. Lese ich den Text eben hier. Und wer sich ernsthaft für den Fussballkonzern aus dem westfälischen Raum interessiert, bekommt hier aussergewöhnlich ernsthaften und kritischen Fan-Journalismus. Wer braucht da noch Paywalls? Richtig: profitabhängige Konzerne im Eigentum weniger Milliardärsfamilien.

    Manchmal ist es doch schade

    Die solvente FAZ leistet sich immerhin noch einen seriösen Chef für ihr Wissenschaftsressort. Joachim-Müller-Jung interviewt die Mitbegründerin des „Trump Action Trackers“ Christina Pagel. Die Frau hat wirklich Erhellendes zu sagen. Ich habs mit Hilfe eines Paywallbohrers gelesen und kann das weiterempfehlen.

    Dieser Tracker ist ein klassisches Beispiel für eine emanzipatorische Nutzung der gefürchteten IT-Instrumente. Ihre Nutzung sollte sich rumsprechen, über alle Mauern und Wände hinweg. Denn nicht nur Richard Sennett weiss, nachdem Sie sich durch nervende Werbe-Popups der Ippen-Gruppe durchgeklickt haben – es wird jetzt sehr ernst, und das schneller als wir gucken können.

    Interessant finde ich bei Sennett die sich intensivierende Erinnerung an den “Westfälischen Frieden” 1648. Darüber sprach vor wenigen Tagen mitten in der Nacht der Bonner Professor Michael Rohrschneider im DLF-Kulturmagazin Fazit (Audio 8 min).

    Auf Betreiben o.g. Milliardärsfamilien werden öffentliche Sender genötigt, ihre Texte nicht online aufzuschreiben und nachlesbar zu machen. Das ist Prohibition von Wissen und Information zu Gunsten weniger Superreicher. Und zu Lasten von uns. Beschlossen haben das die mindergebildeten 16 deutschen Ministerpräsident*inn*en. Sie sind in unserem Zwergstaat für Mediengesetzgebung zuständig.

    So entgeht den Vielen das Grundwissen des Bonner Professors, das mir mit meinen 68 Lebensjahren noch bekannt ist: Erlernen der Interessen der Gegenseite, ihr Abwägen zum Zwecke einer Kompromissfindung, die das massenhafte – und in der Gegenwart industrielle! – Morden, Verkrüppeln und Traumatisieren unterbricht – und im besten Fall beendet. Es ist erlernbar.

  5. Kapital und Ideologie

    Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?

    Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.

    Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.

    Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”

    So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”

    Mehr Intelligenz

    versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:

    Christian Bartels/MDR-Altpapier: Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.

    Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.

    Wohin das Rüstungskapital führen will

    Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”

    Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.

    Und wer tut was dagegen?

    Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:

    Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.

    Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  6. Kapital und Ideologie

    Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?

    Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.

    Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert. Dass ich den Text überhaupt gefunden habe, liegt an den linksradikalen Miesepetern bei den nachdenkseiten, “Hinweise des Tages” – so viel Fairness muss sein. Die Kommentare zu den Links lassen sich überlesen …

    Wie funktioniert diese Gangster-Systematik in der US-Regierung? Der hier in Bonn ansässige Schnellschreiber Uwe Kerkow/telepolis vermittelt dazu einen ebenso schnell zu lesenden prägnanten Eindruck und lässt dabei auch die inneren Widersprüche (= Schwachstellen) nicht aus: Wie Silicon Valley und Pentagon zur Supermacht verschmelzen – Silicon Valley und das Pentagon gehen eine historische Allianz ein. Die Tech-Giganten liefern KI-Expertise, Washington bietet Geld und Macht. Doch zu welchem Preis?”

    Um das Denken dieser Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”

    So dumm und dämlich können Medien funktionieren

    Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”

    Zwei weitere Beispiele sind der Paywall von uebermedien entsprungen, und haben von ihrer schockierenden Brisanz leider nichts verloren:

    Johanna Bernklau/uebermedien: Reportage aus Erfurt: ‘Y-Kollektiv’ will sich Klischees genau anschauen, guckt aber dran vorbei – ‘Ausländer kriminell, Ossis rassistisch?’, fragt eine ARD-Doku. Doch statt Vorurteilen wirklich auf den Grund zu gehen, bleibt der Film oberflächlich. Auf ihrem Trip nach Erfurt fragt die Reporterin nicht ausreichend nach, sie ordnet nicht ein. Und lässt problematische Aussagen einfach so stehen.” Die Presenter-Pest – da ist sie wieder. Und die fragliche Dame war noch nicht mal aus dem dummen Westen zum Zoobesuch angereist, sondern – aus Leipzig.

    Stefan Niggemeier macht die mächtigste Verlegerin NRWs nackig: Wie ‘Der Westen’ mit Clickbait für Medienkritik wirbt – Das Funke-Clickbait-Portal ‘Der Westen’ führt Menschen mit einer Schlagzeile zu Friedrich Merz in die Irre. Aber vielleicht dient das alles ja nur dem angeblichen Traum von Verlegerin Julia Becker, eine medienkritische Gesellschaft zu fördern?”

    Mehr Intelligenz

    versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:

    Christian Bartels/MDR-Altpapier: Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zum letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.

    Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.

    Wohin das Rüstungskapital führen will

    Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”

    Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.

    Und wer tut was dagegen?

    Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:

    Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen.

    Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?

  7. Kapital und Ideologie

    Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?

    Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.

    Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert. Dass ich den Text überhaupt gefunden habe, liegt an den linksradikalen Miesepetern bei den nachdenkseiten, “Hinweise des Tages” – so viel Fairness muss sein. Die Kommentare zu den Links lassen sich überlesen …

    Wie funktioniert diese Gangster-Systematik in der US-Regierung? Der hier in Bonn ansässige Schnellschreiber Uwe Kerkow/telepolis vermittelt dazu einen ebenso schnell zu lesenden prägnanten Eindruck und lässt dabei auch die inneren Widersprüche (= Schwachstellen) nicht aus: Wie Silicon Valley und Pentagon zur Supermacht verschmelzen – Silicon Valley und das Pentagon gehen eine historische Allianz ein. Die Tech-Giganten liefern KI-Expertise, Washington bietet Geld und Macht. Doch zu welchem Preis?”

    Um das Denken dieser Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”

    So dumm und dämlich können Medien funktionieren

    Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”

    Zwei weitere Beispiele sind der Paywall von uebermedien entsprungen, und haben von ihrer schockierenden Brisanz leider nichts verloren:

    Johanna Bernklau/uebermedien: Reportage aus Erfurt: ‘Y-Kollektiv’ will sich Klischees genau anschauen, guckt aber dran vorbei – ‘Ausländer kriminell, Ossis rassistisch?’, fragt eine ARD-Doku. Doch statt Vorurteilen wirklich auf den Grund zu gehen, bleibt der Film oberflächlich. Auf ihrem Trip nach Erfurt fragt die Reporterin nicht ausreichend nach, sie ordnet nicht ein. Und lässt problematische Aussagen einfach so stehen.” Die Presenter-Pest – da ist sie wieder. Und die fragliche Dame war noch nicht mal aus dem dummen Westen zum Zoobesuch angereist, sondern – aus Leipzig.

    Stefan Niggemeier macht die mächtigste Verlegerin NRWs nackig: Wie ‘Der Westen’ mit Clickbait für Medienkritik wirbt – Das Funke-Clickbait-Portal ‘Der Westen’ führt Menschen mit einer Schlagzeile zu Friedrich Merz in die Irre. Aber vielleicht dient das alles ja nur dem angeblichen Traum von Verlegerin Julia Becker, eine medienkritische Gesellschaft zu fördern?”

    Mehr Intelligenz

    versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:

    Christian Bartels/MDR-Altpapier: Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zum letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.

    Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.

    Wohin das Rüstungskapital führen will

    Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”

    Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.

    Und wer tut was dagegen?

    Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:

    Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen.

    Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?

  8. Kapital und Ideologie

    Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?

    Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.

    Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.

    Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”

    So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”

    Mehr Intelligenz

    versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:

    Christian Bartels/MDR-Altpapier: Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.

    Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.

    Wohin das Rüstungskapital führen will

    Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”

    Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.

    Und wer tut was dagegen?

    Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:

    Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.

    Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  9. Kapital und Ideologie

    Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?

    Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.

    Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.

    Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”

    So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”

    Mehr Intelligenz

    versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:

    Christian Bartels/MDR-Altpapier: Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.

    Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.

    Wohin das Rüstungskapital führen will

    Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”

    Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.

    Und wer tut was dagegen?

    Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:

    Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.

    Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger