#gianniinfantino — Public Fediverse posts
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FIFA announces Super Bowl-style World Cup final halftime show featuring Madonna, Shakira and BTS
The World Cup final will feature a star-studded halftime show headlined by Madonna, Shakira and boy-band BTS. FIFA…
#NewsBeep #News #US #USA #UnitedStates #UnitedStatesOfAmerica #Entertainment #ChrisMartin #DomesticNews #FIFA #FIFAWorldCup #Generalnews #GianniInfantino #madonna #Mexico #Prince #Shakira #Soccer #Sports #Worldnews
https://www.newsbeep.com/us/642930/ -
FIFA announces Super Bowl-style World Cup final halftime show featuring Madonna, Shakira and BTS
The World Cup final will feature a star-studded halftime show headlined by Madonna, Shakira and boy-band BTS. FIFA…
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https://www.europesays.com/hu/100004/ Madonna, Shakira és a BTS is fellép a foci-vb félidei show-ján #BTS #FélideiShow #FociVb2026 #GianniInfantino #HU #Hungarian #Hungary #Madonna #Magyar #Magyarország #shakira #Sport #Sports
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https://www.europesays.com/nl/204586/ ‘Dat zou ik zelf ook niet betalen’ #Dutch #GianniInfantino #LaatsteVoetbalnieuws #LosAngeles #MetLifeStadium #Nederland #Nederlanden #Nederlands #Netherlands #NL #Paraguay #Sport #Sports #TeamUSA #TheWashingtonPost #ticketprijzen #Trump #voetbal #voetbalnieuws #Wereldkampioenschap #WkVoetbal
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FIFA finaliza alianza histórica con Panini y firma acuerdo con Fanatics
https://fed.brid.gy/r/https://www.telesurtv.net/fifa-finaliza-alianza-panina-firma-fanatics/
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FIFA finaliza alianza histórica con Panini y firma acuerdo con Fanatics
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https://www.europesays.com/fr/915253/ Coupe du monde 2026 : « Les tarifs du marché »… Gianni Infantino se défend (mal) sur le prix des billets #billetterie #CoupeDuMonde2026 #EtatsUnis #football #FR #France #GianniInfantino #Sport #Sports #Supporter
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Und ihre Folgen für die, die sich “nicht für Fussball interessieren”
Über allem steht die Trump-WM, die in gut einem Monat beginnt, und den US-Präsidenten politisch vor der drohenden Demokratie retten soll. Ironischerweise soll sie am 11.6. um 21 h von Mexiko und Südafrika eröffnet werden, deren Regierungen nicht für ihre Freundschaft mit dem Trump-Regime bekannt sind. Aber es ist doch “nur” Fussball? Ist es nicht.
Die Fifa-Mafia vergibt diese Veranstaltungen nach streng politischen Kriterien. Selbstverständlich gehören dazu nicht Frieden, Menschenrechte und Völkerfreundschaft. Sondern Solvenz und Herrschaftseffizienz. Wie in Qatar. Wie im Trump-Regime. Oder 2034 in Saudi-Arabien. Zuvor 2030 wird die WM sowohl in Westeuropa als auch in Südamerika ausgetragen = klassischer Kompromiss zwischen all denen, die dem Fifa-Boss Infantino seine Stimmen sichern.
Diese Fussball-Politik-Ebene ist die, die weltpolitisch klimarelevant ist. Das erklärt Ihnen Max Koch, Professor für Sozialpolitik und Nachhaltigkeit an der Universität Lund, im Deutschlandfunk-Sportgespräch (Audio 27 min). Der Fussballbetrieb entspricht demzufolge ungefähr der Klimarelevanz Österreichs. Und wird eher zulegen, weil “Zukunft des Fußballs – Wachstum, Wachstum, Wachstum – geht das auch anders?” So politisch liebenswürdig, ja sogar nützlich die Vorstellungen des Professors sind – so realitätsfern sind sie, und werden sie absehbar bleiben. Eine Lesefassung mit nützlichen Links bietet der Deutschlandfunk nicht an.
Kneipenmeile?
Schalten wir um in die deutsche Provinz. In der Saison 2026/27 wird es wieder erstklassige Ruhrpottderbys geben. Dem FC Schalke 04, im Volksmund “Herne-West”, ist der soundsovielte Wiederaufstieg gelungen. Seine Fanbasis ist grösser, als die von Leverkusen, Leipzig, Wolfsburg, Hoffen- und Heidenheim zusammengerechnet. Aber das zählt im Profisport bekanntlich nicht, sondern zuvörderst die Kapitalbasis. Die sportliche Tabelle der Bundesliga und DFL nähert sich der Kapitaltabelle immer weiter an. Und das ist ja auch genau die strategische Absicht der Akteure. Letztendlich stellt sich die Bundesregierung ja genau so ihr eigenes Regieren und die Formierung der Gesellschaft hier draussen vor. Der “Wachstum, Wachstum, Wachstum”-Fussball ist also nicht Ausnahme, sondern Vorbild.
Besonders sarkastisch lachen musste ich heute morgen, als ein WDR-Reporter aus Gelsenkirchen von Feierlichkeiten in einer “Kneipenmeile” berichtete. Ich kenne ungefähr 20 Kneipen an der Stadtgrenze von Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen, die alle nicht mehr existieren. Mann nennt es “Infrastruktur”. Und die ist weg. Die Funke-Mediengruppe in Essen berichtet mittlerweile über jede einzelne Gastronomie-Pleite und -Neueröffnung, wie sie es auch über Raufereien und “Messerstechereien” tut. Ja, sogar einzelne öffentliche Beleidigungen sind schlagzeilen- und fortsetzungsgeschichtenfähig. Im vorigen Jahrhundert war das gar nicht möglich, weil es Alltagsbestandteil war. Entscheiden Sie selbst, ob das Fort- oder Rückschritt ist.
Tatsache ist, dass das Marketing der schrumpfenden Grossstadt Gelsenkirchen es schafft, ihr gastronomisches Angebot aufzulisten. Und da ist die “Puszta-Schänke” in Horst, fussläufig zum Fürstenberg-Stadion, in der schon meine Eltern kegelten, noch nicht einmal dabei. War die Listung gebührenpflichtig?
Borussia – 12 Punkte sicher?
Die beiden Borussias, die sich gestern in Mönchengladbach begegneten, freuen sich angeblich über die 6 “sicheren Punkte” in der nächsten Saison. Bei den Gladbachern kommen noch die 6 gegen den FC dazu, macht schon 12 – dann wird es wieder nichts mit dem von mir gewünschten Abstieg in die sportlich interessantere und spannendere 2. Liga.
Gestern, so wird von Medien berichtet, schlug die wahre Borussia den Kovac-Fussball des Fussballkonzerns aus dem westfälischen Raum mit dem besseren Kovac-Fussball – begrenzt ansehnlich, aber erfolgreich: 1:0. Klassenerhalt gerettet. Vom Bökelberg wäre es nicht weit zur Kneipenmeile in Mönchengladbach-Eicken gewesen. Vom Borussiapark blieb nur der Shuttlebus zum “Hbf” Rheydt (das war der Alte, und hier der Neue). Fan-Lebensqualität ist den Ökonomisierern des Fussballs egal. Die haben ja den Service in den VIP-Logen.
Wie immer und überall folgen danach die Trainerdiskussionen. Denn jede*r Fan ist die*der bessere Trainer*in. Das ist der Fortschritt dieser ablaufenden Saison: dass das gegendert werden muss. Danke FC Union.
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Und ihre Folgen für die, die sich “nicht für Fussball interessieren”
Über allem steht die Trump-WM, die in gut einem Monat beginnt, und den US-Präsidenten politisch vor der drohenden Demokratie retten soll. Ironischerweise soll sie am 11.6. um 21 h von Mexiko und Südafrika eröffnet werden, deren Regierungen nicht für ihre Freundschaft mit dem Trump-Regime bekannt sind. Aber es ist doch “nur” Fussball? Ist es nicht.
Die Fifa-Mafia vergibt diese Veranstaltungen nach streng politischen Kriterien. Selbstverständlich gehören dazu nicht Frieden, Menschenrechte und Völkerfreundschaft. Sondern Solvenz und Herrschaftseffizienz. Wie in Qatar. Wie im Trump-Regime. Oder 2034 in Saudi-Arabien. Zuvor 2030 wird die WM sowohl in Westeuropa als auch in Südamerika ausgetragen = klassischer Kompromiss zwischen all denen, die dem Fifa-Boss Infantino seine Stimmen sichern.
Diese Fussball-Politik-Ebene ist die, die weltpolitisch klimarelevant ist. Das erklärt Ihnen Max Koch, Professor für Sozialpolitik und Nachhaltigkeit an der Universität Lund, im Deutschlandfunk-Sportgespräch (Audio 27 min). Der Fussballbetrieb entspricht demzufolge ungefähr der Klimarelevanz Österreichs. Und wird eher zulegen, weil “Zukunft des Fußballs – Wachstum, Wachstum, Wachstum – geht das auch anders?” So politisch liebenswürdig, ja sogar nützlich die Vorstellungen des Professors sind – so realitätsfern sind sie, und werden sie absehbar bleiben. Eine Lesefassung mit nützlichen Links bietet der Deutschlandfunk nicht an.
Kneipenmeile?
Schalten wir um in die deutsche Provinz. In der Saison 2026/27 wird es wieder erstklassige Ruhrpottderbys geben. Dem FC Schalke 04, im Volksmund “Herne-West”, ist der soundsovielte Wiederaufstieg gelungen. Seine Fanbasis ist grösser, als die von Leverkusen, Leipzig, Wolfsburg, Hoffen- und Heidenheim zusammengerechnet. Aber das zählt im Profisport bekanntlich nicht, sondern zuvörderst die Kapitalbasis. Die sportliche Tabelle der Bundesliga und DFL nähert sich der Kapitaltabelle immer weiter an. Und das ist ja auch genau die strategische Absicht der Akteure. Letztendlich stellt sich die Bundesregierung ja genau so ihr eigenes Regieren und die Formierung der Gesellschaft hier draussen vor. Der “Wachstum, Wachstum, Wachstum”-Fussball ist also nicht Ausnahme, sondern Vorbild.
Besonders sarkastisch lachen musste ich heute morgen, als ein WDR-Reporter aus Gelsenkirchen von Feierlichkeiten in einer “Kneipenmeile” berichtete. Ich kenne ungefähr 20 Kneipen an der Stadtgrenze von Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen, die alle nicht mehr existieren. Mann nennt es “Infrastruktur”. Und die ist weg. Die Funke-Mediengruppe in Essen berichtet mittlerweile über jede einzelne Gastronomie-Pleite und -Neueröffnung, wie sie es auch über Raufereien und “Messerstechereien” tut. Ja, sogar einzelne öffentliche Beleidigungen sind schlagzeilen- und fortsetzungsgeschichtenfähig. Im vorigen Jahrhundert war das gar nicht möglich, weil es Alltagsbestandteil war. Entscheiden Sie selbst, ob das Fort- oder Rückschritt ist.
Tatsache ist, dass das Marketing der schrumpfenden Grossstadt Gelsenkirchen es schafft, ihr gastronomisches Angebot aufzulisten. Und da ist die “Puszta-Schänke” in Horst, fussläufig zum Fürstenberg-Stadion, in der schon meine Eltern kegelten, noch nicht einmal dabei. War die Listung gebührenpflichtig?
Borussia – 12 Punkte sicher?
Die beiden Borussias, die sich gestern in Mönchengladbach begegneten, freuen sich angeblich über die 6 “sicheren Punkte” in der nächsten Saison. Bei den Gladbachern kommen noch die 6 gegen den FC dazu, macht schon 12 – dann wird es wieder nichts mit dem von mir gewünschten Abstieg in die sportlich interessantere und spannendere 2. Liga.
Gestern, so wird von Medien berichtet, schlug die wahre Borussia den Kovac-Fussball des Fussballkonzerns aus dem westfälischen Raum mit dem besseren Kovac-Fussball – begrenzt ansehnlich, aber erfolgreich: 1:0. Klassenerhalt gerettet. Vom Bökelberg wäre es nicht weit zur Kneipenmeile in Mönchengladbach-Eicken gewesen. Vom Borussiapark blieb nur der Shuttlebus zum “Hbf” Rheydt (das war der Alte, und hier der Neue). Fan-Lebensqualität ist den Ökonomisierern des Fussballs egal. Die haben ja den Service in den VIP-Logen.
Wie immer und überall folgen danach die Trainerdiskussionen. Denn jede*r Fan ist die*der bessere Trainer*in. Das ist der Fortschritt dieser ablaufenden Saison: dass das, faktenorientiert formuliert, gegendert werden muss.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Und ihre Folgen für die, die sich “nicht für Fussball interessieren”
Über allem steht die Trump-WM, die in gut einem Monat beginnt, und den US-Präsidenten politisch vor der drohenden Demokratie retten soll. Ironischerweise soll sie am 11.6. um 21 h von Mexiko und Südafrika eröffnet werden, deren Regierungen nicht für ihre Freundschaft mit dem Trump-Regime bekannt sind. Aber es ist doch “nur” Fussball? Ist es nicht.
Die Fifa-Mafia vergibt diese Veranstaltungen nach streng politischen Kriterien. Selbstverständlich gehören dazu nicht Frieden, Menschenrechte und Völkerfreundschaft. Sondern Solvenz und Herrschaftseffizienz. Wie in Qatar. Wie im Trump-Regime. Oder 2034 in Saudi-Arabien. Zuvor 2030 wird die WM sowohl in Westeuropa als auch in Südamerika ausgetragen = klassischer Kompromiss zwischen all denen, die dem Fifa-Boss Infantino seine Stimmen sichern.
Diese Fussball-Politik-Ebene ist die, die weltpolitisch klimarelevant ist. Das erklärt Ihnen Max Koch, Professor für Sozialpolitik und Nachhaltigkeit an der Universität Lund, im Deutschlandfunk-Sportgespräch (Audio 27 min). Der Fussballbetrieb entspricht demzufolge ungefähr der Klimarelevanz Österreichs. Und wird eher zulegen, weil “Zukunft des Fußballs – Wachstum, Wachstum, Wachstum – geht das auch anders?” So politisch liebenswürdig, ja sogar nützlich die Vorstellungen des Professors sind – so realitätsfern sind sie, und werden sie absehbar bleiben. Eine Lesefassung mit nützlichen Links bietet der Deutschlandfunk nicht an.
Kneipenmeile?
Schalten wir um in die deutsche Provinz. In der Saison 2026/27 wird es wieder erstklassige Ruhrpottderbys geben. Dem FC Schalke 04, im Volksmund “Herne-West”, ist der soundsovielte Wiederaufstieg gelungen. Seine Fanbasis ist grösser, als die von Leverkusen, Leipzig, Wolfsburg, Hoffen- und Heidenheim zusammengerechnet. Aber das zählt im Profisport bekanntlich nicht, sondern zuvörderst die Kapitalbasis. Die sportliche Tabelle der Bundesliga und DFL nähert sich der Kapitaltabelle immer weiter an. Und das ist ja auch genau die strategische Absicht der Akteure. Letztendlich stellt sich die Bundesregierung ja genau so ihr eigenes Regieren und die Formierung der Gesellschaft hier draussen vor. Der “Wachstum, Wachstum, Wachstum”-Fussball ist also nicht Ausnahme, sondern Vorbild.
Besonders sarkastisch lachen musste ich heute morgen, als ein WDR-Reporter aus Gelsenkirchen von Feierlichkeiten in einer “Kneipenmeile” berichtete. Ich kenne ungefähr 20 Kneipen an der Stadtgrenze von Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen, die alle nicht mehr existieren. Mann nennt es “Infrastruktur”. Und die ist weg. Die Funke-Mediengruppe in Essen berichtet mittlerweile über jede einzelne Gastronomie-Pleite und -Neueröffnung, wie sie es auch über Raufereien und “Messerstechereien” tut. Ja, sogar einzelne öffentliche Beleidigungen sind schlagzeilen- und fortsetzungsgeschichtenfähig. Im vorigen Jahrhundert war das gar nicht möglich, weil es Alltagsbestandteil war. Entscheiden Sie selbst, ob das Fort- oder Rückschritt ist.
Tatsache ist, dass das Marketing der schrumpfenden Grossstadt Gelsenkirchen es schafft, ihr gastronomisches Angebot aufzulisten. Und da ist die “Puszta-Schänke” in Horst, fussläufig zum Fürstenberg-Stadion, in der schon meine Eltern kegelten, noch nicht einmal dabei. War die Listung gebührenpflichtig?
Borussia – 12 Punkte sicher?
Die beiden Borussias, die sich gestern in Mönchengladbach begegneten, freuen sich angeblich über die 6 “sicheren Punkte” in der nächsten Saison. Bei den Gladbachern kommen noch die 6 gegen den FC dazu, macht schon 12 – dann wird es wieder nichts mit dem von mir gewünschten Abstieg in die sportlich interessantere und spannendere 2. Liga.
Gestern, so wird von Medien berichtet, schlug die wahre Borussia den Kovac-Fussball des Fussballkonzerns aus dem westfälischen Raum mit dem besseren Kovac-Fussball – begrenzt ansehnlich, aber erfolgreich: 1:0. Klassenerhalt gerettet. Vom Bökelberg wäre es nicht weit zur Kneipenmeile in Mönchengladbach-Eicken gewesen. Vom Borussiapark blieb nur der Shuttlebus zum “Hbf” Rheydt (das war der Alte, und hier der Neue). Fan-Lebensqualität ist den Ökonomisierern des Fussballs egal. Die haben ja den Service in den VIP-Logen.
Wie immer und überall folgen danach die Trainerdiskussionen. Denn jede*r Fan ist die*der bessere Trainer*in. Das ist der Fortschritt dieser ablaufenden Saison: dass das gegendert werden muss. Danke FC Union.
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Und ihre Folgen für die, die sich “nicht für Fussball interessieren”
Über allem steht die Trump-WM, die in gut einem Monat beginnt, und den US-Präsidenten politisch vor der drohenden Demokratie retten soll. Ironischerweise soll sie am 11.6. um 21 h von Mexiko und Südafrika eröffnet werden, deren Regierungen nicht für ihre Freundschaft mit dem Trump-Regime bekannt sind. Aber es ist doch “nur” Fussball? Ist es nicht.
Die Fifa-Mafia vergibt diese Veranstaltungen nach streng politischen Kriterien. Selbstverständlich gehören dazu nicht Frieden, Menschenrechte und Völkerfreundschaft. Sondern Solvenz und Herrschaftseffizienz. Wie in Qatar. Wie im Trump-Regime. Oder 2034 in Saudi-Arabien. Zuvor 2030 wird die WM sowohl in Westeuropa als auch in Südamerika ausgetragen = klassischer Kompromiss zwischen all denen, die dem Fifa-Boss Infantino seine Stimmen sichern.
Diese Fussball-Politik-Ebene ist die, die weltpolitisch klimarelevant ist. Das erklärt Ihnen Max Koch, Professor für Sozialpolitik und Nachhaltigkeit an der Universität Lund, im Deutschlandfunk-Sportgespräch (Audio 27 min). Der Fussballbetrieb entspricht demzufolge ungefähr der Klimarelevanz Österreichs. Und wird eher zulegen, weil “Zukunft des Fußballs – Wachstum, Wachstum, Wachstum – geht das auch anders?” So politisch liebenswürdig, ja sogar nützlich die Vorstellungen des Professors sind – so realitätsfern sind sie, und werden sie absehbar bleiben. Eine Lesefassung mit nützlichen Links bietet der Deutschlandfunk nicht an.
Kneipenmeile?
Schalten wir um in die deutsche Provinz. In der Saison 2026/27 wird es wieder erstklassige Ruhrpottderbys geben. Dem FC Schalke 04, im Volksmund “Herne-West”, ist der soundsovielte Wiederaufstieg gelungen. Seine Fanbasis ist grösser, als die von Leverkusen, Leipzig, Wolfsburg, Hoffen- und Heidenheim zusammengerechnet. Aber das zählt im Profisport bekanntlich nicht, sondern zuvörderst die Kapitalbasis. Die sportliche Tabelle der Bundesliga und DFL nähert sich der Kapitaltabelle immer weiter an. Und das ist ja auch genau die strategische Absicht der Akteure. Letztendlich stellt sich die Bundesregierung ja genau so ihr eigenes Regieren und die Formierung der Gesellschaft hier draussen vor. Der “Wachstum, Wachstum, Wachstum”-Fussball ist also nicht Ausnahme, sondern Vorbild.
Besonders sarkastisch lachen musste ich heute morgen, als ein WDR-Reporter aus Gelsenkirchen von Feierlichkeiten in einer “Kneipenmeile” berichtete. Ich kenne ungefähr 20 Kneipen an der Stadtgrenze von Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen, die alle nicht mehr existieren. Mann nennt es “Infrastruktur”. Und die ist weg. Die Funke-Mediengruppe in Essen berichtet mittlerweile über jede einzelne Gastronomie-Pleite und -Neueröffnung, wie sie es auch über Raufereien und “Messerstechereien” tut. Ja, sogar einzelne öffentliche Beleidigungen sind schlagzeilen- und fortsetzungsgeschichtenfähig. Im vorigen Jahrhundert war das gar nicht möglich, weil es Alltagsbestandteil war. Entscheiden Sie selbst, ob das Fort- oder Rückschritt ist.
Tatsache ist, dass das Marketing der schrumpfenden Grossstadt Gelsenkirchen es schafft, ihr gastronomisches Angebot aufzulisten. Und da ist die “Puszta-Schänke” in Horst, fussläufig zum Fürstenberg-Stadion, in der schon meine Eltern kegelten, noch nicht einmal dabei. War die Listung gebührenpflichtig?
Borussia – 12 Punkte sicher?
Die beiden Borussias, die sich gestern in Mönchengladbach begegneten, freuen sich angeblich über die 6 “sicheren Punkte” in der nächsten Saison. Bei den Gladbachern kommen noch die 6 gegen den FC dazu, macht schon 12 – dann wird es wieder nichts mit dem von mir gewünschten Abstieg in die sportlich interessantere und spannendere 2. Liga.
Gestern, so wird von Medien berichtet, schlug die wahre Borussia den Kovac-Fussball des Fussballkonzerns aus dem westfälischen Raum mit dem besseren Kovac-Fussball – begrenzt ansehnlich, aber erfolgreich: 1:0. Klassenerhalt gerettet. Vom Bökelberg wäre es nicht weit zur Kneipenmeile in Mönchengladbach-Eicken gewesen. Vom Borussiapark blieb nur der Shuttlebus zum “Hbf” Rheydt (das war der Alte, und hier der Neue). Fan-Lebensqualität ist den Ökonomisierern des Fussballs egal. Die haben ja den Service in den VIP-Logen.
Wie immer und überall folgen danach die Trainerdiskussionen. Denn jede*r Fan ist die*der bessere Trainer*in. Das ist der Fortschritt dieser ablaufenden Saison: dass das, faktenorientiert formuliert, gegendert werden muss.
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Iran’s World Cup Status Up In The Air Amid Visa Complications
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https://www.newsbeep.com/510001/ -
Italy dismisses replacing Iran at World Cup after Trump official idea
ROM…
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Italy dismisses replacing Iran at the World Cup after suggestion by Trump official
ROME (AP) — Italian spo…
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https://www.newsbeep.com/500041/ -
Unfreiwillig komisch oder strategisch gezielte Verhöhnung der Öffentlichkeit?
mit Update 12.3.
Wer hat das gesagt? „Wir alle brauchen ein Ereignis wie die FIFA-Weltmeisterschaft, um die Menschen mehr denn je zusammenzubringen.“ Sie werden es erraten: der Mann im Darm von Donald Trump. Was ist die Botschaft, die er uns damit übermitteln will?
Schauen Sie sich zur Beantwortung dieser Fage zunächst diese formschöne Grafik an. Wer mag also mit “Wir alle” gemeint sein? Ich nicht. Sie wahrscheinlich auch nicht. Donald Trump ganz sicher, gut drei Monate vor seinen Midterm-Elections, der führt ja sogar Krieg dafür, um die zu überstehen. Wird er sie stattfinden lassen? Nach Kräften manipulieren? Wird ihm das so “gelingen”, wie dieser Krieg? Aber ich schweife ab …
Ein nicht ganz dummer FAZ-Redakteur, Westfale wie Karlheinz Rummenigge und Clemens Tönnies, meint dazu, bevor es ab in die Paywall geht: “WM in Zeiten des Chaos: Infantino prägt das Bild des Fußballs – Der Fußball kann nichts für das Bild, das die Welt und der WM-Gastgeber USA abgeben – aber er muss sich dazu verhalten. Bisher ist FIFA-Präsident Gianni Infantino der Einzige, der das tut. Und alle lassen ihn machen.”
Die Frage, die der Westfale Blomberg hier aufwirft, hinten im Sportteil, nicht unter “Wirtschaft” und auch nicht unter “Finanzen”, ist zweifellos richtig aufgeworfen. Er darf sie an sich selbst, seine Arbeitgeberin und alle mitspielenden und eingebetteten Konkurrenzmedien stellen. Denn sie sind alle zusammen die Finanziers des Spektakels, und keineswegs “wir alle”. In Deutschland ist es übrigens die in Bonn ansässige Deutsche Telekom AG, die zu über einem Viertel unserer Bundesregierung gehört, und ansonsten den üblichen Verdächtigen auf dem Aktienmarkt. Die Antwort lautet also streng realistisch und materialistisch: “It’s the economy, stupid!” Und die Politiker*innen, die dabei mitmachen, sind zumindest in Deutschland immer noch alle abwählbar.
Update 12.3.
Die eben erwähnte Deutsche Telekom AG mit der Bundesregierung als grösster Grossaktionärin ist übrigens auch die, die heute schon die Produktionsmittel des trumpigen Ellison-Clans hierzulande unter die Leute bringt. Da ist zusammengewachsen, was offenbar mehr zusammengehört, als “wir” mitkriegen sollen … Obwohl: dem Merzfriedrich wollen Anstrengungen, das zu verbergen, ja schon lange nicht mehr wirklich gelingen.
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Unfreiwillig komisch oder strategisch gezielte Verhöhnung der Öffentlichkeit?
mit Update 12.3.
Wer hat das gesagt? „Wir alle brauchen ein Ereignis wie die FIFA-Weltmeisterschaft, um die Menschen mehr denn je zusammenzubringen.“ Sie werden es erraten: der Mann im Darm von Donald Trump. Was ist die Botschaft, die er uns damit übermitteln will?
Schauen Sie sich zur Beantwortung dieser Fage zunächst diese formschöne Grafik an. Wer mag also mit “Wir alle” gemeint sein? Ich nicht. Sie wahrscheinlich auch nicht. Donald Trump ganz sicher, gut drei Monate vor seinen Midterm-Elections, der führt ja sogar Krieg dafür, um die zu überstehen. Wird er sie stattfinden lassen? Nach Kräften manipulieren? Wird ihm das so “gelingen”, wie dieser Krieg? Aber ich schweife ab …
Ein nicht ganz dummer FAZ-Redakteur, Westfale wie Karlheinz Rummenigge und Clemens Tönnies, meint dazu, bevor es ab in die Paywall geht: “WM in Zeiten des Chaos: Infantino prägt das Bild des Fußballs – Der Fußball kann nichts für das Bild, das die Welt und der WM-Gastgeber USA abgeben – aber er muss sich dazu verhalten. Bisher ist FIFA-Präsident Gianni Infantino der Einzige, der das tut. Und alle lassen ihn machen.”
Die Frage, die der Westfale Blomberg hier aufwirft, hinten im Sportteil, nicht unter “Wirtschaft” und auch nicht unter “Finanzen”, ist zweifellos richtig aufgeworfen. Er darf sie an sich selbst, seine Arbeitgeberin und alle mitspielenden und eingebetteten Konkurrenzmedien stellen. Denn sie sind alle zusammen die Finanziers des Spektakels, und keineswegs “wir alle”. In Deutschland ist es übrigens die in Bonn ansässige Deutsche Telekom AG, die zu über einem Viertel unserer Bundesregierung gehört, und ansonsten den üblichen Verdächtigen auf dem Aktienmarkt. Die Antwort lautet also streng realistisch und materialistisch: “It’s the economy, stupid!” Und die Politiker*innen, die dabei mitmachen, sind zumindest in Deutschland immer noch alle abwählbar.
Update 12.3.
Die eben erwähnte Deutsche Telekom AG mit der Bundesregierung als grösster Grossaktionärin ist übrigens auch die, die heute schon die Produktionsmittel des trumpigen Ellison-Clans hierzulande unter die Leute bringt. Da ist zusammengewachsen, was offenbar mehr zusammengehört, als “wir” mitkriegen sollen … Obwohl: dem Merzfriedrich wollen Anstrengungen, das zu verbergen, ja schon lange nicht mehr wirklich gelingen.
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Tuesday, February 3, 2026
Russians chose a freezing February night: Damaged buildings, casualties reported as Russia resumes strikes on Kyiv amid large-scale attack -- Instead of 6 missiles, there are only 2; Ukraine's Air Force reveals dire air defense shortage --Russian forces trying to bypass and infiltrate Vovchansk in Kharkiv Oblast -- How Kyiv Zoo is protecting life through the coldest and darkest winter of the full-scale war ... and morehttps://activitypub.writeworks.uk/2026/02/tuesday-february-3-2026/
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Rätselhafte Programmdirektionen
Barnaby schlägt Maischberger – Gehts noch suizidaler?
Die ARD-Administration liebt die Vincent Productions (englisch geschrieben) GmbH (urdeutsches Gesellschaftsrecht) heiss und innig. Das ist die Firma, die dem Lebensunterhalt von Sandra Maischberger dient. Offenbar haben beide nichtöffentliche Vertragspakete geschnürt, die zum beiderseitigem Vorteil sind. Vincent TV hat Klamroths Florida Factual erstmal auf die Ersatzbank verdrängt.
Klamroth droht jedoch kein Hungertuch. Mehrheitseigner in seiner Firma ist seit 2023 die Florida Entertainment, die längst breiter aufgestellt ist, als dass sie auf die larifarigen Moderationen ihrer Miteigner Winterscheid und Heufer-Umlauf angewiesen wäre. Sie produziert z.B. die Arbeiten des Herrn Schütte mit, die bei der ARD wiederum dickere Steine im Brett haben, als Herr Klamroth. Wie kommichdrauf?
Barnaby-Maischberger 1,45:1,33
ARD-Schätzchen Maischberger unterlag gestern einer 14 Jahre alten “Barnaby”-Wiederholung auf ZDFneo (Tagesmarktanteil: 4,7%, das ist so viel, wie Berlusconis Sat1 im Monat schafft) mit 1,33 : 1,45 (jeweils Millionen). Der olle Inspector (englisch) schaffte sogar mit einer darauffolgenden gleichalten Wiederholung bis 0.45 h noch über eine Mio. Da kann sich das ZDF ja mal höflich bei Vincent Productions GmbH und der ARD für die langweilig-kurzatmige Laberei bedanken.
Warum tut die ARD, was sie tut? Weil sie es für eine Überlebensstrategie hält, die Wölfe in den eigenen Stall zu locken. Dass das nicht funktioniert, wird sie erst merken, wenn sich keine*r mehr für sie interessiert.
Alte Fehler werden fortgesetzt
Das massenwirksamste Programm, das imstande ist, ARD-Tatorte zu übertreffen, ist der Live-Fussball. Darum lassen sich ARD und ZDF in dieser Disziplin von den Mafiosi, die die TV-Rechte versteigern, nach Belieben über den Tisch ziehen.
Der Überdruss über den Profifussball der Herren wächst. Am meisten bei den fachlich informierten Fans. Die langweilen sich in den sog. “Länderspielpausen” und gucken schon gar nicht mehr hin, weil sie sich vor den Mafiosi von Infantino über Ceferin, Nasser Al-Khelaifi, Hoeness bis Watzke nur noch ekeln.
Wenn sie Infantino suchen, den finden Sie im Enddarm von Donald Trump, gleich neben dem Nato-Generalsekretär Rutte. Er freut sich schon auf die WM im nächsten Jahr, bei der weder klar ist, wer ihr zugucken, also einreisen darf, noch in welchen militärisch besetzten Städten letztendlich wirklich Spiele stattfinden. Die Deutsche Telekom (Grossaktionäre: Bundesregierung 27,08%, Blackrock 5,5%) hier nur 920 Meter entfernt ansässig, hat erstmal alles ohne Ansehen der Ware für Deutschland gekauft. Und ARD und ZDF sind doof genug, ihr über die Hälfte davon abzukaufen. Wer wird um 3 h morgens zusehen? Ich nicht.
Der “Markt” hat längst nachgewiesen und mit Einschaltquoten bezeugt, dass die sog. “Wachstumspotenziale” im Frauenfussball stecken. Selbst in Saudi-Arabien ist das bekannt, dessen Feudalclan sich emsig um Sportwashing bemüht, unter grösster Begeisterung von Fifa-Don Infantino. Heute muss der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum um 21 h gegen das beste Frauenteam der Welt, den FC Barcelona, in der Champions League antreten. Und wer zeigt es nicht? Das ZDF.
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Rätselhafte Programmdirektionen
Die ARD-Administration liebt die Vincent Productions (englisch geschrieben) GmbH (urdeutsches Gesellschaftsrecht) heiss und innig. Das ist die Firma, die dem Lebensunterhalt von Sandra Maischberger dient. Offenbar haben beide nichtöffentliche Vertragspakete geschnürt, die zum beiderseitigem Vorteil sind. Vincent TV hat Klamroths Florida Factual erstmal auf die Ersatzbank verdrüngt.
Klamroth droht jedoch kein Hungertuch. Mehrheitseigner in seiner Firma ist seit 2023 die Florida Entertainment, die längst breiter aufgestellt ist, als dass sie auf die larifarigen Moderationen ihrer Miteigner Winterscheid und Heufer-Umlauf angewiesen wäre. Sie produziert z.B. die Arbeiten des Herrn Schütte mit, die bei der ARD wiederum dickere Steine im Brett haben, als Herr Klamroth. Wie kommichdrauf?
Barnaby-Maischberger 1,45:1,33
ARD-Schätzchen Maischberger unterlag gestern einer 14 Jahre alten “Barnaby”-Wiederholung auf ZDFneo (Tagesmarktanteil: 4,7%, das ist so viel, wie Berlusconis Sat1 im Monat schaff) mit 1,33 : 1,45 (jeweils Millionen). Der olle Inspector (englisch) schaffte sogar mit einer darauffolgenden gleichalten Wiederholung bis 0.45 h noch über eine Mio. Da kann sich das ZDF ja mal höflich bei Vincent Productions GmbH und der ARD für die langweilig-kurzatmige Laberei bedanken.
Warum tut die ARD, was sie tut? Weil sie es für eine Überlebensstrategie hält, die Wölfe in den eigenen Stall zu locken. Dass das nicht funktioniert, wird sie erst merken, wenn sich keine*r mehr für sie interessiert.
Alte Fehler werden fortgesetzt
Das massenwirksamste Programm, das imstande ist, ARD-Tatorte zu übertreffen, ist der Live-Fussball. Darum lassen sich ARD und ZDF in dieser Disziplin von den Mafiosi, die die TV-Rechte versteigern, nach Belieben über den Tisch ziehen.
Der Überdruss über den Profifussball der Herren wächst. Am meisten bei den fachlich informierten Fans. Die langweilen sich in den sog. “Länderspielpausen” und gucken schon gar nicht mehr hin, weil sie sich vor den Mafiosi von Infantino über Ceferin, Nasser Al-Khelaifi, Hoeness bis Watzke nur noch ekeln.
Wenn sie Infantino suchen, den finden Sie im Enddarm vn Donald Trump, gleich neben dem Nato-Generalsekretär Rutte. Er freut sich schon auf die WM im nächsten Jahr, bei der weder klar ist, wer ihr zugucken, also einreisen darf, noch in welchen militärisch besetzten Städten letztendlich wirklich Spiele stattfinden. Die Deutsche Telekom (Grossaktionäre: Bundesregierung 27,08%, Blackrock 5,5%) hier nur 920 Meter entfernt ansässig, hat erstmal alles ohne Ansehen der Ware für Deutschland gekauft. Und ARD und ZDF sind doof genug, ihr über die Hälfte davon abzukaufen. Wer wird um 3 h morgens zusehen? Ich nicht.
Der “Markt” hat längst nachgewiesen und mit Einschaltquoten bezeugt, dass die sog. “Wachstumspotenziale” im Frauenfussball stecken. Selbst in Saudi-Arabien ist das bekannt, dessen Feudalclan sich emsig um Sportwashing bemüht, unter grösster Begeisterung von Fifa-Don Infantino. Heute muss der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum um 21 h gegen das beste Frauenteam der Welt, den FC Barcelona, in der Champions League antreten. Und wer zeigt es nicht? Das ZDF.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Rätselhafte Programmdirektionen
Die ARD-Administration liebt die Vincent Productions (englisch geschrieben) GmbH (urdeutsches Gesellschaftsrecht) heiss und innig. Das ist die Firma, die dem Lebensunterhalt von Sandra Maischberger dient. Offenbar haben beide nichtöffentliche Vertragspakete geschnürt, die zum beiderseitigem Vorteil sind. Vincent TV hat Klamroths Florida Factual erstmal auf die Ersatzbank verdrüngt.
Klamroth droht jedoch kein Hungertuch. Mehrheitseigner in seiner Firma ist seit 2023 die Florida Entertainment, die längst breiter aufgestellt ist, als dass sie auf die larifarigen Moderationen ihrer Miteigner Winterscheid und Heufer-Umlauf angewiesen wäre. Sie produziert z.B. die Arbeiten des Herrn Schütte mit, die bei der ARD wiederum dickere Steine im Brett haben, als Herr Klamroth. Wie kommichdrauf?
Barnaby-Maischberger 1,45:1,33
ARD-Schätzchen Maischberger unterlag gestern einer 14 Jahre alten “Barnaby”-Wiederholung auf ZDFneo (Tagesmarktanteil: 4,7%, das ist so viel, wie Berlusconis Sat1 im Monat schaff) mit 1,33 : 1,45 (jeweils Millionen). Der olle Inspector (englisch) schaffte sogar mit einer darauffolgenden gleichalten Wiederholung bis 0.45 h noch über eine Mio. Da kann sich das ZDF ja mal höflich bei Vincent Productions GmbH und der ARD für die langweilig-kurzatmige Laberei bedanken.
Warum tut die ARD, was sie tut? Weil sie es für eine Überlebensstrategie hält, die Wölfe in den eigenen Stall zu locken. Dass das nicht funktioniert, wird sie erst merken, wenn sich keine*r mehr für sie interessiert.
Alte Fehler werden fortgesetzt
Das massenwirksamste Programm, das imstande ist, ARD-Tatorte zu übertreffen, ist der Live-Fussball. Darum lassen sich ARD und ZDF in dieser Disziplin von den Mafiosi, die die TV-Rechte versteigern, nach Belieben über den Tisch ziehen.
Der Überdruss über den Profifussball der Herren wächst. Am meisten bei den fachlich informierten Fans. Die langweilen sich in den sog. “Länderspielpausen” und gucken schon gar nicht mehr hin, weil sie sich vor den Mafiosi von Infantino über Ceferin, Nasser Al-Khelaifi, Hoeness bis Watzke nur noch ekeln.
Wenn sie Infantino suchen, den finden Sie im Enddarm vn Donald Trump, gleich neben dem Nato-Generalsekretär Rutte. Er freut sich schon auf die WM im nächsten Jahr, bei der weder klar ist, wer ihr zugucken, also einreisen darf, noch in welchen militärisch besetzten Städten letztendlich wirklich Spiele stattfinden. Die Deutsche Telekom (Grossaktionäre: Bundesregierung 27,08%, Blackrock 5,5%) hier nur 920 Meter entfernt ansässig, hat erstmal alles ohne Ansehen der Ware für Deutschland gekauft. Und ARD und ZDF sind doof genug, ihr über die Hälfte davon abzukaufen. Wer wird um 3 h morgens zusehen? Ich nicht.
Der “Markt” hat längst nachgewiesen und mit Einschaltquoten bezeugt, dass die sog. “Wachstumspotenziale” im Frauenfussball stecken. Selbst in Saudi-Arabien ist das bekannt, dessen Feudalclan sich emsig um Sportwashing bemüht, unter grösster Begeisterung von Fifa-Don Infantino. Heute muss der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum um 21 h gegen das beste Frauenteam der Welt, den FC Barcelona, in der Champions League antreten. Und wer zeigt es nicht? Das ZDF.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Rätselhafte Programmdirektionen
Barnaby schlägt Maischberger – Gehts noch suizidaler?
Die ARD-Administration liebt die Vincent Productions (englisch geschrieben) GmbH (urdeutsches Gesellschaftsrecht) heiss und innig. Das ist die Firma, die dem Lebensunterhalt von Sandra Maischberger dient. Offenbar haben beide nichtöffentliche Vertragspakete geschnürt, die zum beiderseitigem Vorteil sind. Vincent TV hat Klamroths Florida Factual erstmal auf die Ersatzbank verdrängt.
Klamroth droht jedoch kein Hungertuch. Mehrheitseigner in seiner Firma ist seit 2023 die Florida Entertainment, die längst breiter aufgestellt ist, als dass sie auf die larifarigen Moderationen ihrer Miteigner Winterscheid und Heufer-Umlauf angewiesen wäre. Sie produziert z.B. die Arbeiten des Herrn Schütte mit, die bei der ARD wiederum dickere Steine im Brett haben, als Herr Klamroth. Wie kommichdrauf?
Barnaby-Maischberger 1,45:1,33
ARD-Schätzchen Maischberger unterlag gestern einer 14 Jahre alten “Barnaby”-Wiederholung auf ZDFneo (Tagesmarktanteil: 4,7%, das ist so viel, wie Berlusconis Sat1 im Monat schafft) mit 1,33 : 1,45 (jeweils Millionen). Der olle Inspector (englisch) schaffte sogar mit einer darauffolgenden gleichalten Wiederholung bis 0.45 h noch über eine Mio. Da kann sich das ZDF ja mal höflich bei Vincent Productions GmbH und der ARD für die langweilig-kurzatmige Laberei bedanken.
Warum tut die ARD, was sie tut? Weil sie es für eine Überlebensstrategie hält, die Wölfe in den eigenen Stall zu locken. Dass das nicht funktioniert, wird sie erst merken, wenn sich keine*r mehr für sie interessiert.
Alte Fehler werden fortgesetzt
Das massenwirksamste Programm, das imstande ist, ARD-Tatorte zu übertreffen, ist der Live-Fussball. Darum lassen sich ARD und ZDF in dieser Disziplin von den Mafiosi, die die TV-Rechte versteigern, nach Belieben über den Tisch ziehen.
Der Überdruss über den Profifussball der Herren wächst. Am meisten bei den fachlich informierten Fans. Die langweilen sich in den sog. “Länderspielpausen” und gucken schon gar nicht mehr hin, weil sie sich vor den Mafiosi von Infantino über Ceferin, Nasser Al-Khelaifi, Hoeness bis Watzke nur noch ekeln.
Wenn sie Infantino suchen, den finden Sie im Enddarm von Donald Trump, gleich neben dem Nato-Generalsekretär Rutte. Er freut sich schon auf die WM im nächsten Jahr, bei der weder klar ist, wer ihr zugucken, also einreisen darf, noch in welchen militärisch besetzten Städten letztendlich wirklich Spiele stattfinden. Die Deutsche Telekom (Grossaktionäre: Bundesregierung 27,08%, Blackrock 5,5%) hier nur 920 Meter entfernt ansässig, hat erstmal alles ohne Ansehen der Ware für Deutschland gekauft. Und ARD und ZDF sind doof genug, ihr über die Hälfte davon abzukaufen. Wer wird um 3 h morgens zusehen? Ich nicht.
Der “Markt” hat längst nachgewiesen und mit Einschaltquoten bezeugt, dass die sog. “Wachstumspotenziale” im Frauenfussball stecken. Selbst in Saudi-Arabien ist das bekannt, dessen Feudalclan sich emsig um Sportwashing bemüht, unter grösster Begeisterung von Fifa-Don Infantino. Heute muss der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum um 21 h gegen das beste Frauenteam der Welt, den FC Barcelona, in der Champions League antreten. Und wer zeigt es nicht? Das ZDF.
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Rätselhafte Programmdirektionen
Die ARD-Administration liebt die Vincent Productions (englisch geschrieben) GmbH (urdeutsches Gesellschaftsrecht) heiss und innig. Das ist die Firma, die dem Lebensunterhalt von Sandra Maischberger dient. Offenbar haben beide nichtöffentliche Vertragspakete geschnürt, die zum beiderseitigem Vorteil sind. Vincent TV hat Klamroths Florida Factual erstmal auf die Ersatzbank verdrüngt.
Klamroth droht jedoch kein Hungertuch. Mehrheitseigner in seiner Firma ist seit 2023 die Florida Entertainment, die längst breiter aufgestellt ist, als dass sie auf die larifarigen Moderationen ihrer Miteigner Winterscheid und Heufer-Umlauf angewiesen wäre. Sie produziert z.B. die Arbeiten des Herrn Schütte mit, die bei der ARD wiederum dickere Steine im Brett haben, als Herr Klamroth. Wie kommichdrauf?
Barnaby-Maischberger 1,45:1,33
ARD-Schätzchen Maischberger unterlag gestern einer 14 Jahre alten “Barnaby”-Wiederholung auf ZDFneo (Tagesmarktanteil: 4,7%, das ist so viel, wie Berlusconis Sat1 im Monat schaff) mit 1,33 : 1,45 (jeweils Millionen). Der olle Inspector (englisch) schaffte sogar mit einer darauffolgenden gleichalten Wiederholung bis 0.45 h noch über eine Mio. Da kann sich das ZDF ja mal höflich bei Vincent Productions GmbH und der ARD für die langweilig-kurzatmige Laberei bedanken.
Warum tut die ARD, was sie tut? Weil sie es für eine Überlebensstrategie hält, die Wölfe in den eigenen Stall zu locken. Dass das nicht funktioniert, wird sie erst merken, wenn sich keine*r mehr für sie interessiert.
Alte Fehler werden fortgesetzt
Das massenwirksamste Programm, das imstande ist, ARD-Tatorte zu übertreffen, ist der Live-Fussball. Darum lassen sich ARD und ZDF in dieser Disziplin von den Mafiosi, die die TV-Rechte versteigern, nach Belieben über den Tisch ziehen.
Der Überdruss über den Profifussball der Herren wächst. Am meisten bei den fachlich informierten Fans. Die langweilen sich in den sog. “Länderspielpausen” und gucken schon gar nicht mehr hin, weil sie sich vor den Mafiosi von Infantino über Ceferin, Nasser Al-Khelaifi, Hoeness bis Watzke nur noch ekeln.
Wenn sie Infantino suchen, den finden Sie im Enddarm vn Donald Trump, gleich neben dem Nato-Generalsekretär Rutte. Er freut sich schon auf die WM im nächsten Jahr, bei der weder klar ist, wer ihr zugucken, also einreisen darf, noch in welchen militärisch besetzten Städten letztendlich wirklich Spiele stattfinden. Die Deutsche Telekom (Grossaktionäre: Bundesregierung 27,08%, Blackrock 5,5%) hier nur 920 Meter entfernt ansässig, hat erstmal alles ohne Ansehen der Ware für Deutschland gekauft. Und ARD und ZDF sind doof genug, ihr über die Hälfte davon abzukaufen. Wer wird um 3 h morgens zusehen? Ich nicht.
Der “Markt” hat längst nachgewiesen und mit Einschaltquoten bezeugt, dass die sog. “Wachstumspotenziale” im Frauenfussball stecken. Selbst in Saudi-Arabien ist das bekannt, dessen Feudalclan sich emsig um Sportwashing bemüht, unter grösster Begeisterung von Fifa-Don Infantino. Heute muss der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum um 21 h gegen das beste Frauenteam der Welt, den FC Barcelona, in der Champions League antreten. Und wer zeigt es nicht? Das ZDF.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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