#zdfneo — Public Fediverse posts
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Andreas Senn – „Unbroken“ (Serie, 2021)Eine TV-Serie als Hochglanz-Thriller, der sichtbar auf die Streaming-Generation geschielt hat, aber ohne seine Identität dabei an Netflix oder Sky zu verkaufen. Das war damals durchaus mutig. Oder wenigstens sehr viel mutiger als der übliche ZDF-Krimi. Dass eine sechs Jahre alte Serie aber heute einmal soviel tagespolitische Relevanz bekommen würde, konnte wohl auch Jens Spahn 2021 noch nicht ahnen. Der ist zu seiner Zeit gerade erst als Bundesgesundheitsminister abgewählt worden. (ZDF, Wh.)
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Robert De Niro – „Der gute Hirte“ (2006)Robert De Niro erzählt, in einem seiner seltenen Filme als Regisseur, von der Entstehung der CIA. Das ist kein Hochspannungs-Thriller, sondern beschreibt die ernüchternde Herkunftsgeschichte einer emotional verarmten Supermacht. Hier gibt es keine coolen Gadgets, keine One-Liner und keine Agentenposen. Nur Männer in grauen Anzügen, die lernen, nichts zu fühlen – und das dann für Professionalität halten. Mit Matt Damon, Angelina Jolie, Martina Gedeck, Joe Pesci und William Hurt. (ZDF, Wh.)
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„Chabos“ (Serie, 2025)Diese Serie wurde wirklich nicht für Leute wie mich gemacht. In den Nullerjahren war ich längst raus aus dem Alter, in dem auf Klassenfahrten Jamba-Klingeltöne ausgetauscht wurden oder „Männer“, die noch längst keine waren, sich im Aldi-Parkhaus gegenseitig die Fresse poliert haben. Ich hatte damals zwar auch schon ein Handy, ja sicher. Mein Klingelton war aber ein MP3 von Bruce Springsteens „Born to Run“ – und der war selbstverständlich nie peinlich. Jedenfalls nicht für mich. Niemals! (ZDF, Neu!)
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Jean-Jacques Annaud – „Sieben Jahre in Tibet“ (1997)Anlässlich des Geburtstages von Tenzin Gyatso, des 14. Dalai Lama (* 06.07.1935) erinnert sich auch die ZDF-Spielfilmredaktion wieder an Tibet. Doch das Land wird hier nur dargestellt als entgrenzte Projektionsfläche für spirituelle Sehnsüchte und als Bühne für die persönliche Erweckungsgeschichten eines Nazis. Jean-Jacques Annaud bedient diese Logik mit all der grandiosen Kraft des Kinos – und scheitert gerade deshalb daran, Tibet als politischen Ort ernst zu nehmen. (ZDF, Wh.)
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David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
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David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
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David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
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David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
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David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
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Gavin Hood – „Official Secrets“ (2019)Ein wichtiger Film, denn: „Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit.“ – Und wer, sich traut sie auszusprechen, wird bekämpft. Mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Rhys Ifans. (ZDF, Wh.)
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Brian Gibson – „Nicht schuldig“ (1996)Ein Thriller, der eine Frau ins Zentrum stellt und sie zugleich entmündigt. Brian Gibson erzählt von einer Geschworenen in einem Mafia-Prozess, die von einem Killer bedroht wird. Auf den ersten Blick Spannungskino, auf den zweiten ein Lehrstück über das, was der Hollywood-Mainstream in den 90er Jahren über Frauen, Gewalt und Macht wirklich gedacht hat. Mit Demi Moore, Alec Baldwin und James Gandolfini. (ZDF, Wh.)
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Harold Ramis – „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993)Es gibt Filme, die sich eigentlich ja bei jedem Wiedersehen, zu jeder Jahreszeit, wie ein Déjà-vu anfühlen – vertraut und doch irritierend. Dieser gehört mit fast absoluter Sicherheit dazu. Auf den ersten Blick wirkt diese moralische Comedy von 1993 wie eine romantische Fabel über Selbstfindung, Humor und die Kraft der Liebe. Aber unter der Leichtigkeit liegt ein komplexes philosophisches Experiment über Wiederholung, Kontrolle und die Frage, was ein Mensch wohl mit unendlicher Zeit anfangen würde. (ZDF, Wh.)
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Gavin Hood – „Official Secrets“ (2019)Ein wichtiger Film, denn: „Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit.“ – Und wer, sich traut sie auszusprechen, wird bekämpft. Mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Rhys Ifans. (ZDF, Wh.)
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Jean Smart, Hannah Einbinder – „Hacks“ (Serie, 2021)Deborah Vance ist eine Frau, wie es sie im Fernsehen nur selten gibt. Eine Frau, die nicht weich wird. Die kein Lächeln hat, um es allen recht zu machen. Die keine versöhnlichen Gesten übrig hat, wenn jemand sie verletzt. Die keine Entschuldigung braucht, nur sich selbst wichtig zu nehmen. – Eine Überlebende von Jahrzehnten im Haifischbecken der Entertainment-Industrie. Eine echte Vegas-Veteranin. Diese Serie ist ihre grandiose Show. (ZDF, Wh)
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Anna Gutto – „Paradise Highway“ (2021)Ein Film, aus einer anderen Zeit. Ist dieser Thriller doch ein fast historisches Dokument, entstanden unter den Covid-Lockdowns und ein Zeugnis darüber, wie der Kulturbetrieb sich doch noch irgendwie am Leben festgehalten hat. Juliette Binoche und Morgan Freeman in einem klassischen Trucker-Film, der alles andere als konventionell produziert wurde. (ZDFneo, Wh)
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Juliette Binoche, Morgan Freeman – „Paradise Highway“ (2021)
Ein Film, aus einer anderen Zeit. Ist dieser Thriller doch ein fast historisches Dokument, entstanden unter den Covid-Lockdowns und ein Zeugnis darüber, wie der Kulturbetrieb sich doch noch irgendwie am Leben festgehalten hat. Juliette Binoche und Morgan Freeman in einem klassischen Trucker-Film, der alles andere als konventionell produziert wurde. (ZDFneo, Wh)
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Francis Ford Coppola – „Bram Stoker’s Dracula“ (1992)
Eine Oper in Blut. Francis Ford Coppola, zwanzig Jahre nach „Der Pate“ (1972), hat das klassische Monster des Kinohorrors als eine romantische Katastrophe inszeniert. Alles an diesem Film ist viel zu viel: Farbe, Licht, Kostüm, Begehren. Und darin liegt seine Kraft. Statt Horror liefert er barocke Sinnlichkeit und eine Überwältigung durch Stil. Kein Realismus, sondern Kino als zweistündiger Fiebertraum. Ich hab‘ es geliebt. (ZDF, Wh.)
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Keira Knightley – „Official Secrets“ (2019)
Ein wichtiger Film, denn: „Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit.“ – Und wer, sich traut sie auszusprechen, wird bekämpft. Mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Rhys Ifans. (ZDF, WH)
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Paul McGuigan – „Lucky Number Slevin“ (2006)
Manchmal, ganz selten, kommt es vor, dass ein Film mir nicht einfach nur ins Gesicht schlägt – nein, er trifft mich mit einem Lächeln auf den Lippen, in feinstem Dreiteiler, vollendeter Frisur und messerscharfem Dialog mitten ins erzählerische Zwerchfell, sodass mir fast die Luft wegbleibt. Hier ist genau so ein Film. Er ist ein perfekt gemischtes Kartenspiel, bei dem wir erst nach der letzten Karte merken, dass er die ganze Zeit nach seinen ganz eigenen Regeln gespielt hat… (ZDFneo, Wh.)
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Bill Murray, Andie MacDowell – „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993)
In Mainz müssen wirklich alle Kalender kaputt sein, oder die Programmplanung läuft noch auf einem PC unter Windows 3.11… denn das war das Betriebssystem zur Zeit der Produktion dieses Films. Wie nur, kann ein Mensch den genau auf das Ende des Sommers programmieren, wenn er doch am 2. Februar spielt? Also mitten im Winter. Was kommt als nächstes, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zur Sommersonnenwende? (ZDFneo)
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Camille Lou, Constance Labbé, Claire Romain – „Cat’s Eyes“ (Serie, 2024)
Eine französische Live-Action-Serie, die sich traut, das leichtfüßigste Diebestrio der 80er aus dem japanischen Fernsehen in die Pariser Gegenwart zu holen – oder zumindest eine ziemlich coole Version davon. Das Original hieß bei uns „Ein Supertrio“, lief im Nachmittagsprogramm auf RTL2(?), wenn es schon zu spät war für die Hausaufgaben und noch zu früh, um mit den Kindern ernsthaft über Feminismus zu reden. Drei Schwestern, Kunstraub, Stilettos, Lichter der Großstadt. Damals animiert, jetzt in Fleisch und Blut. Und plötzlich ist es ernst. (ZDFneo)
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Humor & ARD – unvereinbar
Seit 2013 rumpelt es beständig auf dem Münchener Südfriedhof. Dieter Hildebrandt muss sich laut und vernehmlich im Grabe umdrehen, weil die ARD schon wieder reaktionären Kram von Dieter Nuhr sendet. Der verstopft bereits seit 2011 als illegitimer Nachfolger von Matthias Richling die Humorkanäle und Produktionsetats der ARD. Unter diesen Vorzeichen ist der Aussage “Das deutsche Fernsehen kann mehr Schwachsinn vertragen” scharf zuzustimmen. Denn es wäre eine Niveauanhebung, von der allerdings zweifelhaft ist, ob die ARD […]