#zdfneo — Public Fediverse posts
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„Twisted Metal“ (Serie, 2023)Eine Serie, die wirkt, als hätte irgendjemand im Schnellimbiss ein Konzept auf eine Serviette gekritzelt und dann, noch auf dem Weg zurück ins Büro, beschlossen, daraus mindestens eine ganze Serienstaffel zu machen. Weil Fastfood sich eben auch im Streaming gut verkauft. Das hier basiert allerdings auf einem PlayStation-Videospiel aus einer Zeit, in der CDs noch cool waren. Alles ziemlich herrlich und völlig bekloppt! (ZDF, Wh.)
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„Twisted Metal“ (Serie, 2023)Eine Serie, die wirkt, als hätte irgendjemand im Schnellimbiss ein Konzept auf eine Serviette gekritzelt und dann, noch auf dem Weg zurück ins Büro, beschlossen, daraus mindestens eine ganze Serienstaffel zu machen. Weil Fastfood sich eben auch im Streaming gut verkauft. Das hier basiert allerdings auf einem PlayStation-Videospiel aus einer Zeit, in der CDs noch cool waren. Alles ziemlich herrlich und völlig bekloppt! (ZDF, Wh.)
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Andreas Senn – „Unbroken“ (Serie, 2021)Eine TV-Serie als Hochglanz-Thriller, der sichtbar auf die Streaming-Generation geschielt hat, aber ohne seine Identität dabei an Netflix oder Sky zu verkaufen. Das war damals durchaus mutig. Oder wenigstens sehr viel mutiger als der übliche ZDF-Krimi. Dass eine sechs Jahre alte Serie aber heute einmal soviel tagespolitische Relevanz bekommen würde, konnte wohl auch Jens Spahn 2021 noch nicht ahnen. Der ist zu seiner Zeit gerade erst als Bundesgesundheitsminister abgewählt worden. (ZDF, Wh.)
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Robert De Niro – „Der gute Hirte“ (2006)Robert De Niro erzählt, in einem seiner seltenen Filme als Regisseur, von der Entstehung der CIA. Das ist kein Hochspannungs-Thriller, sondern beschreibt die ernüchternde Herkunftsgeschichte einer emotional verarmten Supermacht. Hier gibt es keine coolen Gadgets, keine One-Liner und keine Agentenposen. Nur Männer in grauen Anzügen, die lernen, nichts zu fühlen – und das dann für Professionalität halten. Mit Matt Damon, Angelina Jolie, Martina Gedeck, Joe Pesci und William Hurt. (ZDF, Wh.)
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Michel Gondry – „The Green Hornet“ (2011)Manchmal, wenn ich einen Film sehe, stellt sich mir doch die Frage: „Wie viele Menschen mussten wohl gleichzeitig wegschauen, dass sowas überhaupt passieren konnte?“ Das hier ist einer mit Seth Rogen, Jay Chou, Cameron Diaz, Tom Wilkinson, Christoph Waltz, und Edward James Olmos. Ein Popcorn-Film aus dem oberen Regal. Und Regie hat zudem Michel Gondry geführt, der Mann, der einst Jim Carrey das Gedächtnis ausradiert und dafür fast den Oscar gewonnen hat… (ZDF, Wh.)
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Billy Bob Thornton – „All die schönen Pferde“ (2000)Billy Bob Thorntons Adaption eines Romans von Cormac McCarthy wurde verstümmelt, missverstanden, verschoben – und ist doch einer der stillsten, zärtlichsten und zugleich düstersten Filme seines Jahrzehnts. Wer sich auf die Risse einlässt, entdeckt dazwischen etwas Seltenes: Wahrhaftigkeit. Mit Matt Damon, Penélope Cruz, Henry Thomas, Rubén Blades und Sam Shepard. (ZDF, Wh.)
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Gavin Hood – „Official Secrets“ (2019)Ein wichtiger Film, denn: „Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit.“ – Und wer, sich traut sie auszusprechen, wird bekämpft. Mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Rhys Ifans. (ZDF, Wh.)
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Christian Alvart – „Pandorum“ (2009)Ein deutsch/britischer Science-Fiction-Horrorfilm, der so verzweifelt versucht, Tiefe und Atmosphäre zu erzeugen, dass er dabei in seiner eigenen Dunkelheit versinkt. Zwei Männer erwachen ohne Erinnerung in einem Raumschiff voller endloser Gänge, gruseliger Kreaturen und… ja, das war es im Wesentlichen auch schon. Mit Dennis Quaid, Ben Foster, Antje Traue und Norman Reedus(!). (ZDF, Wh.)
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Nikola Lange – „Derby Girl“ (Serie, 2020)Die größte, beste, geilste, kleine Serie (möglicherweise überhaupt dieses Jahr im ZDF), dürfen sie schon seit gestern wieder in der sendereigenen Mediathek abrufen. Alle Folgen, wie sich das gehört, alle Staffeln, wie Bingewatcher*innen sich das wünschen. Und sie ist ein Fest für die Sinne. Besonders für die, welche gemeinhin zu kurz kommen, zum Beispiel in mulitimillioneneuroschweren internationalen Co-Produktionen auf multimilliardenschweren Streamingportalen. Klein, schmutzig, französisch und vor allem: weiblich! (ZDF, Wh.)
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Billy Bob Thornton – „All die schönen Pferde“ (2000)Billy Bob Thorntons Adaption eines Romans von Cormac McCarthy wurde verstümmelt, missverstanden, verschoben – und ist doch einer der stillsten, zärtlichsten und zugleich düstersten Filme seines Jahrzehnts. Wer sich auf die Risse einlässt, entdeckt dazwischen etwas Seltenes: Wahrhaftigkeit. Mit Matt Damon, Penélope Cruz, Henry Thomas, Rubén Blades und Sam Shepard. (ZDF, Wh.)
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Robert De Niro – „Der gute Hirte“ (2006)Robert De Niro, in einem seiner seltenen Filme als Regisseur, erzählt hier die Entstehung der CIA. Und das nicht als Hochspannungs-Thriller, sondern als ernüchternde Herkunftsgeschichte einer emotional verarmten Supermacht. Hier gibt es keine coolen Gadgets, keine One-Liner, keine Heldenposen. Nur Männer in grauen Anzügen, die lernen, nichts zu fühlen – und das für Professionalität halten. Mit Matt Damon, Angelina Jolie, Martina Gedeck, Joe Pesci und William Hurt. (ZDFneo, Neu)
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Gavin Hood – „Official Secrets“ (2019)Ein wichtiger Film, denn: „Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit.“ – Und wer, sich traut sie auszusprechen, wird bekämpft. Mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Rhys Ifans. (ZDF, Wh.)
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Robert Rodriguez, Frank Miller, Quentin Tarantino – „Sin City“ (2005)Schwarz ist hier keine Farbe, sondern eine Haltung. Dieser Film denkt die Welt radikal binär: Licht oder Finsternis, Körper oder Waffe, Begehren oder Vernichtung. Eine Stadt als eine Projektionsfläche für Gewaltfantasien, für gekränkte Männlichkeit, und für ein Noir-Erbe, das sich weigert, in Würde zu altern. Aber genügt das, um ihn zu feiern? (ZDFneo, Wh.)
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Lea Drinda – „Becoming Charlie“ (Serie, 2022)
Können wir bitte ZDFneo rückwirkend noch mal Respekt zollen? Die haben den Mut gehabt, diese Mini-Serie zu produzieren. Non-binär, divers, queer – mitten im deutschen Alltag, nicht in einer sterilen Hochglanzwelt. Es war ein Risiko, fernab von bewährten Formaten und Einschaltquoten-Maximierung. Produziert für die Mediathek-Nische. Aber genau das macht die Serie wertvoll. Weil öffentlich-rechtlicher Rundfunk auch Innovation und gesellschaftliche Relevanz bedeutet. Diversität wird nicht nur gezeigt, sie wird gefeiert. Das war mutig, unaufgeregt und sogar popkulturell relevant. (ZDFneo)
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Keira Knightley – „Official Secrets“ (2019)
Ein wichtiger Film, denn: „Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit.“ – Und wer, sich traut sie auszusprechen, wird bekämpft. Mit Keira Knightley, Ralph Fiennes und Rhys Ifans. (ZDF, WH)
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Ryan Murphy, Julia Roberts – „Eat Pray Love“ (2010)
Dieser Film hat mich wirklich geärgert. Nicht, weil ich nicht offen für Filme über Selbstfindung bin – ganz im Gegenteil. Aber Ryan Murphys Adaption von Elizabeth Gilberts Bestseller ist ein Paradebeispiel dafür, wie neoliberaler Feminismus, westlicher Eskapismus und koloniale Fantasien zwar eine postkartenreife, aber politisch problematische Melange ergeben. (ZDFneo)
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Aylin Tezel – „Unbroken“ (2021)
Manchmal taucht eine Serie auf, die so intensiv, so anders, so kompromisslos daherkommt, dass wir glauben: Das könnte ein Wendepunkt sein. Und dann… bleibt es still. „Unbroken“, erschienen bereits 2021, war so ein Fall. Eine sechsteilige Miniserie, die auf ZDFneo kurz aufflammte, für Staunen sorgte – und bis heute keine echte Nachfolgerin im Programm gefunden hat. Sie blieb ein Solitär, der seitdem einsam in der Mediathek leuchtet. (ZDFneo)