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#westfalenstadion — Public Fediverse posts

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  1. 🖤💛 Nach der Sommerpause ist es jedes Mal wieder schön, das erste Heimspiel der Bundesliga-Herrenmannschaft des BVB zu besuchen. ⚽🏟️

    Die Vorfreude auf die neue Spielzeit liegt in der Luft. 🔥

    Auf geht’s, Dortmund! 💪⚽️🖤💛

    #Dortmund 🏙️ #BVB 🖤💛 #Fußball ⚽ #Bundesliga 🏆 #Westfalenstadion 🏟️ #Südtribüne 🖤💛

  2. Hilfreicher Antifaschismus

    Isolde Charim und Robert Misik waren Misiks Wikipedia-Eintrag zufolge vor Jahrzehnten mal ein Paar. Auch wenn sie es nicht mehr sind, tragen sie doch, hier in ihrer Eigenschaft als taz-Kolumnist*inn*en, zu intellektueller politischer Hygiene mit nicht wenigen anregend guten Gedanken bei. Ich habe beide nie persönlich kennen gelernt. Aber ich lese sie sehr gerne. Schon lange. Z.B. hier:

    Robert Misik/taz: “Autoritäre Persönlichkeit und Faschismus: Antifa ist Kopfarbeit – Autoritäre können Ambivalenz schlecht aushalten. Warum die Erkenntnisse von Sozialforscherinnen wie Else Frenkel-Brunswik brandaktuell sind.”

    Isolde Charim/taz: “Marine Le Pens Kampagne für Klimaanlagen: Autoritär heißt heute, keine Regulierung zu akzeptieren – Marine Le Pen stellt ihren ‘Großen Klimatisierungsplan’ vor. Die Initiative geht einher mit einem symptomatischen Vorwurf gegen die französischen Grünen.”

    Infantino in Dortmund

    Wie wenig sich die deutschen Fussball-Oligarchen von ihrem einheitlich geschmähten Konkurrenten und Rivalen Infantino unterscheiden, bestätigen die in etlichen Grossstädten immer wieder aufflammenden Diskussionen um noch grössere und noch teurere Stadionneubauten. Nicht nur in Köln. Auch in Westfalen. Die fachjournalistisch beständig auf hohem Niveau arbeitenden Kolleg*inn*en von schwatzgelb.de geben Wahnsinn und Vernunft eine Stimme:

    Volker/schwatzgelb: “Volles Haus, dünne Kasse: Warum sich beim BVB die Stadionfrage stellt – Borussia Dortmund füllt das größte Stadion Deutschlands – und verdient am Spieltag dennoch weniger als kleinere Konkurrenten. Ein struktureller Rückstand bei den Matchday-Erlösen rückt eine Frage in den Fokus, die der Klub bislang meidet: Braucht der BVB mittelfristig ein neues Stadion?”

    Jannik/schwatzgelb: “Kein neues Stadion für den BVB: Seit 1974 und FÜR IMMER Westfalenstadion – Das Westfalenstadion rückt mit seinen über 50 Jahren so langsam in die Kategorie ‘Altbau’ ein. Warum sich Borussia Dortmund jedoch hüten sollte, aus reinen Kostengründen ein neues Stadion zu bauen, erklärt unser Autor Jannik in diesem Text.”

    Bei meiner Borussia sind diese Fragen alle mit dem Tod des Bökelberg vor mehr als 20 Jahren geklärt worden. Mönchengladbach hat ja sonst nichts … Aber Dortmund?

    Ich leg’ mich lieber wieder hin. Draussen soll jetzt 37 Grad sein.

  3. BVB will Jürgen Klopps schwarzen Tag vergessen: „Probleme an allen Ecken“

    Wunschkandidat des DFB Klopps schwärzester Tag in Dortmund Aktualisiert am 19.07.2026 – 16:…
    #Dortmund #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #100137924 #Bild-Zeitung #BVB #DeutscherFußball-Bund #DFB #FCBayernMünchen #Germany #JulianNagelsmann #JürgenKlopp #JürgenKopp #Nordrhein-Westfalen #Paraguay #T-Online #Westfalenstadion #WM2030
    europesays.com/de/1178132/

  4. Trümmerfrauen?

    “Der DFB hat 70 Jahre gebraucht, bis er den Frauenfussball offiziell anerkannt hat. Und die Bundesliga hat 63 Jahre gebraucht, bis zum ersten Mal eine Frau als Cheftrainerin auf der Trainerbank in der Männerbundesliga sitzen wird.”

    So startete Arnd Zeigler gestern sein kleines Fachmagazin im WDR-Dritten. Freund Küppi war es vorbehalten, unter Auslassung spielentscheidender Buchstaben, auf Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt) hinzuweisen, die “schon” seit zwei Jahren als Profitrainerin in der Dritten Liga amtiert, und bei Küppis RWE an diesem Wochenende drei Punkte ablieferte (1:4).

    Es ist wie im wahren Leben. Wenn Männer eine Spur der Verwüstung hinterlassen, müssen die Frauen es aufräumen. Ingolstadt ist die Heimat des Seehoferhorst. Muss ich mehr sagen? Bei Union Berlin wurde der allgemein wg. seiner spektakulären Medienauftritte überschätzte Steffen Baumgart – der Verein beim Kölner Dom weiss, was ich meine – aus dem teuren Vertrag entlassen. Frauen, das ist Allgemeinwissen, arbeiten billiger.

    Während also diese klitzekleine Revolution in den deutschen Profifussball (der Herren) einzieht, spielt sich auf den grossen Tribünen der Branche etwas Anderes ab. Am deutlichsten abgebildet im grössten Stadion Europas. Das steht in der Westfalenmetropole Dortmund und heisst auch so. Dort gibt es die grösste Stehtribüne Europas, “die Süd”. Die ist nicht selten auch eine fussballerische Macht, als “12. Mann”. Und bei aller Kritik am Spiel ihres Teams, unterhalten von der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, stehen sie hinter ihm. Sie wollen gewinnen. Und tun es fast immer. Ausser gegen den noch grösseren Konzern aus dem süddeutschen Raum.

    Aber es sieht fast immer nicht mehr gut aus. Unter ihrem derzeitigen Trainer Niko Kovac spielen sie “Kovac-Fussball”. Unter Fans, die den Fussball lieben, ist das ein Schimpfwort geworden. Denn die Mehrheit der Fans wollen nicht selbst mitkämpfen, sondern unterhalten werden. Fussball ist zwar einerseits ein “Ergebnissport”. Die “GmbHs & Co. KGaAs” wollen Kohle machen, an der Börse und in ihrer Konzernbilanz. Aber Fussball ist auch Entertainment, zu deutsch: Unterhaltung. Die Mehrheit auf den teuren Plätzen, Sitztribünen und Wohnlandschaften mit Flatscreen, will Schönes sehen, nicht Hässliches.

    Niemand hatte das besser verstanden, als Luis César Menotti. Der wurde nicht nur Weltmeistertrainer (1978), er verfügte auch über eine materialistische Analyse von Gesellschaft und Business. Die ist heute fast ausgestorben. Und okkupiert vom Klassenfeind, von Figuren wie Gianni Infantino bis hin zu Merz-Spezi Hans-Joachim Watzke.

    Diese Oligarchen stehlen den Fussball. Sie machen ihn zum Instrument von Politik und Medien. Nirgendwo wird weltweit mehr zugeguckt, als bei WM und Champions League. Das ist eine Macht, gegen die mann jede Polit-“Talkshow” vergessen kann. “Der mächtigste Mann der Welt” will sich mit seiner gekauften WM im Juni/Juli selbst aus dem Kriegs- und Bombardementsumpf ziehen. Möge er scheitern!

    Sie kennen nur noch Milliardenumsätze und Investoren. Teamgeist, Solidarität, Emanzipation sind ihnen unbekannt. Sie kriechen den grössten Verbrechern des Planeten in den Hintern, in dem Glauben, dass sie dabei selbst immer grösser werden. Ein fundamentaler Irrtum. Sie machen sich zu kriminellen Deppen. Und es sind die Fans auf den billigsten Plätzen, die das schon lange wissen.

    In ihrer grössten Krise rufen sie nun kompetente Frauen um Hilfe. Es muss also schlimm um sie stehen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  5. Ja da schau her, was man am #spieltag #BVB09 #bvb alles entdeckt. Wer der Betreiber der #rikscha war, konnte ich mangels Zeit nicht herausfinden . Ein zaghafter Versuch, emissionsfrei zum #Westfalenstadion zu kommen. Das muss mehr werden! @SheDrivesMobility @thijs_lucas @andreasknie #mobility #Dortmund

  6. Niemand will das sehen

    Der Profifussball (der Herren) hat seine Grenzen längst erreicht

    Da habe ich ja nochmal Glück gehabt. Hätte die Bundesregierung sich in der WM-Boykottdebatte konstruktiv positioniert, hätte das in meinem Inneren tiefe Verunsicherung ausgelöst. Muss ich meine Meinung überdenken, wenn Friedrich Merz sie teilt? Keine Gefahr. Obwohl: dass die Bundesregierung ihre Position durch eine Staatssekretärin mitteilen lässt, die keine*r kennt, zeugt nicht von kollektiver Selbstsicherheit, sondern dokumentiert: “niedrig hängen!” Niedriger geht es kaum.

    Das Publikum verhält sich bereits, und die Bundesregierung wird das intensiv studieren. Gestern war Live-Fussball (der Herren) im TV. Und keine*r wollte es sehen. Ausgenommen mickrige 3,1 (von 84) Mio. Das ist ein Viertel so viele, wie am Wochenende Handball sehen wollten. Dass eine Konzernbetriebsmannschaft eines Saatgutmonpolisten und in den USA vielfach verurteilten Straftäters den tapferen FC St. Pauli sportlich auseinandernimmt – das will wahrlich kein echter Fussballfan stundenlang angucken.

    Ähnlich wenige wollen den nominell megaerfolgreichen Fussball der Angestellten des SAP-Milliardärs Hopp sehen. In deren Ministadion (30.000 Plätze, wie in Leverkusen) blieben letztes Wochenende 11.000 Plätze leer, obwohl die so gut spielen, wie noch nie. Nur der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum spielt noch besser als die. Und über den schreibt die FAZ, bevor es in die Bezahlmauer geht: “Die Rechnung des Max Eberl – Max Eberl schafft den Umbruch und stellt einen Kader zusammen, der das Potential hat, Saison für Saison das Champions-League-Halbfinale zu erreichen. Dafür zahlt der FC Bayern aber einen hohen Preis.” Max Eberl, das ist der beste Manager, den Borussia Mönchengladbach jemals hatte, und der, wie alle, die geradeauslaufen können, irgendwann mit einem Haufen Geld abgeworben wurde.

    Der “hohe Preis”? Gähnende Langeweile in der Liga. Der neben der Hopp-Truppe “schärfste” Verfolger aus dem westfälischen Raum spielt alle zwei Wochen vor über 80.000 fussballsüchtigen Menschen, und die wollen das nicht sehen, was ihnen gezeigt wird (“Kovac-Fussball”). Wie es der Kollege Theweleit schreibt, bevor es in die Bezahlmauer geht: “Guter Fussball ist nicht so wichtig”. So kommt es dann, wie es kommt.

    Was tun?

    Gegen die Sucht ist der Mensch machtlos. Es gibt aber Alternativen zum von den Trump-Freunden und Konzernen servierten Trash. Bei den Herren in Deutschland ist es die zweite und dritte Liga. Und sogar die vierte, die gibt es auch in Bonn. Dort weiss noch niemand, wie es ausgeht. Und in der Frauen-Bundesliga tut sich einiges. Zwar gewinnen dort die gleichen Konzerne wie bei den Männern, aber die Verfolgerinnen rüsten nach. Sara Doorsoun kehrt mit 34 aus den USA zurück und bildet den Online-Aufmacher im FAZ-Sportteil (langes Interview mit der fachkundigen Celine Chorus, eingemauert). Die nächste Frauen-WM kommt bestimmt: nächstes Jahr in Brasilien, die TV-Sendezeiten könnten ähnlich kompliziert werden, wie dieses Jahr bei den vernachlässigbaren Herren.

    Die nächste Frauen-EM ist 2029, und zwar hier. Wenn kein Krieg dazwischenkommt. Ein guter Antrieb für eine sachgerechte Politik “unserer” Regierung. Und die boykottieren wir auch nicht.

  7. Ihren Menotti nicht gelesen

    Die Fussballwelt unseres Zwergstaates und die in ihr eingebetteten Medien rätseln seit gestern, wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA so viele Punkte mit so schlechtem Fussball erwirtschaften konnte. Vor wenigen Tagen noch hatten die gleichen Medien ein 3:3 in Frankfurt, mit einer ähnlich besch…eidenen ersten Halbzeit, als spektakuläres Ereignis gefeiert. Tatsächlich haben einige der 80.500 Expert*inn*en im Dortmunder Westfalenstadion gestern zum Halbzeitpfiff ihrem Unmut mit ebensolchen Pfiffen Ausdruck gegeben. “Obwohl” ihr Team 1:0 führte. Wie kann das sein?

    Die Antwort ist einfach. In meiner Fussballkneipe stimmten wir mit dem kritischen Stadionpublikum vollständig überein. Und wir mussten keinen Eintritt bezahlen und keine überteuerte Stadionbratwurst in der Warteschlange erkämpfen, sondern bekamen kalte Getränke und heisse Pizza von zuvorkommender Bedienung preiswürdig an den Tisch gebracht.

    Die eingebetteten Medien beharren in Unkenntis des Publikums darauf, Fussball sei ein “Ergebnissport”. Kein Wunder: das Medienkapital stimmt mit dem Fussballkapital überein. Sie sind Geschäftspartner, und so mancher Oligarch und Emir sitzt auf beiden Seiten des Verhandlungstisches.

    Wir hier draussen dagegen, und noch mehr die 80.500 Expert*inn*en, die alle zwei Wochen das Westfalenstadion vollmachen, wollen von ansprechender Kunst unterhalten werden. Unsere Ansprüche wachsen mit den Eintrittspreisen, den Abogebühren diversester Streamingdienste, den Ablösesummen, den Spielerberaterprovisionen und den Gehältern der Akteure.

    Auf die Spitze treiben es die eingebetteten Medien mit ihren sog. “Experten”. Niemand braucht die. Die echten Experten sitzen im Stadion und vor der Glotze. Solange der Ball nicht rollt, tauschen sie selbst ihre Meinungen aus. Im Stadion werden sie von unerträglichem Lärm “bespasst”. Niemand hört zu, was währenddessen aus der Glotze quillt. Allenfalls wird noch Volkszorn mobilisiert, wenn aus der Kiste Laberunsinn herausläuft, und alle wissen, dass es mit ihrem Abo- oder TV-Gebühren-Geld teuer bezahlt ist. Die Expert*inn*en im Publikum wissen: wer da labert, hat keinen Fuss mehr auf den Boden des “echten” Fussballs gebracht (egal ob als Spieler, Trainer oder Platzwart) und muss noch was für die Rente und die Familie ansparen. Auf unsere Kosten. Ein Grundwiderspruch, unter dem die Mehrheit der Fussballer*innen dieser Welt zerbricht, und darum kein Profi wird. Eine kleine radikale Minderheit dagegen wird reich, überreich – und von ihr wird Leistung erwartet.

    Ein weiser alter Mann hat das vor nun fast 9 Jahren hier im Extradienst erklärt. Und vor nun schon 20 Jahren wurde in den Lateinamerika-Nachrichten erklärt, wie er das alles, sein Fussball-Lebenswerk, gemeint hat.

    Von alledem wollen die Herrschenden dieser Welt, sowie ihre Brüder im Geiste in unserem Zwergstaat, seinen Stadien und seinen Medien, lieber nichts wissen. Denn dann müssten sie auf ihre Kriege, ihre Menschenfeindlichkeit, ihre Ressourcenverschwendung und ihre klimakatastrophale Politik verzichten. Ein bisschen viel auf einmal. Das schaffen die nicht. Wir müssen sie zwingen. Da sind die Pfiffe noch das harmloseste …

  8. Gestern bei der Heimfahrt entlang der Ruhrallee=Bundesstraße wieder den Verkehrskollaps beobachten müssen, der bei #BVB09 -Spiel immer herrscht. Es ist der Wahnsinn. Stau ohne sichtbares Ende, viele sind bestimmt zu spät gekommen. Vom Nahverkehr in #Dortmund weiß msn,dass er dann auch immer überlastet ist.
    Geht das nicht auch anders, ohne Stau und Gestank-v.a. für die Fans von außerhalb? 🤔 Mit dem Rad bin ich am Stau vorbei gefahren, ich wäre ohne Halt zum #Westfalenstadion gekommen.

  9. Sommer, Sonne, Saisoneröffnung: Hier sind unsere 📸 aus dem #Westfalenstadion zur heutigen Saisoneröffnung des #BVB. ☀☀☀ #BVBSaiosoneröffnung

  10. Frank Mill gestorben

    Es war eine Freude ihn spielen zu sehen

    2.11.1985: ich im Westfalenstadion, Halbzeitstand 1:1, zweite Halbzeit, ich direkt hinter dem Dortmunder Tor und Frank Mill immer davor. 55. und 72. Minute macht er ihn rein, Jürgen Wegmann (ebenfalls Ex-RWE) schafft nur noch den Anschluss. Auswärtssieg! Und ich war so dicht dran, wie noch nie zuvor. Mill traf immer gegen den BVB. Auch am 8.9.1984 hatte er zwei reingemacht. Also kaufte ihn der BVB 1986 endlich weg. Wie vor und nach ihm viele Andere (Heiko Herrlich, Marco Reus, Mo Dahoud etc. etc.). Ein anderes Spiel setzte ihn lebenslänglich in meine Erinnerung.

    Am 10.3.1984 dichtes Schneetreiben am Bökelberg. Der Tabellenzweite VFB Stuttgart kam zum Gastspiel beim Tabellenfünften. Damals war die Bundesliga noch spannend. Die ersten 5 waren nur drei Punkte auseinander. Seit ca. 10 Jahren ist um diese Jahreszeit meistens schon alles entschieden. Stuttgart war Favorit, und wurde später auch (punktgleich u.a. mit meiner Borussia, nur durch das Torverhältnis) Meister. Aber nicht an diesem verschneiten Nachmittag am Bökelberg.

    In der 53. Minute erzielte Libero Hans-Günter Bruns, Ende der Nullerjahre erfolgreicher Trainer von RW Oberhausen, die Führung. Danach drängte der VFB. Doch fast jeder Befreiungsschlag aus der Abwehr erreichte den an der Mittellinie lauernden beweglichen Frank Mill. Gefühlt ein halbes Dutzend mal rannte er allein mit dem Ball auf Helmut Roleder zu. Und immer hielt der buchstäblich Einäugige. Keiner wusste, wie. Ich stand an der Gegengraden, am Bökelberg gab es an drei der vier Stadionseiten Stehplätze. Ein Fanparadies. Und Roleder brachte Mill und mich dem Wahnsinn nahe.

    Bis zur 76. Minute. Die Fussballsonne ging in dichtestem Schneetreiben auf. Der Matsch auf dem Heimweg zum Bahnhof, die durchnässte Kleidung – das war alles egal. Wir 25.000 hatten Franky zu diesem Tor getrieben. Er konnte nicht mehr anders.

    Seine Gedanken- und Handlungsschnelligkeit verbunden mit gut ausgebildeter Technik verschaffte ihm entscheidende Vorsprünge gegen gegnerische Abwehrreihen. Als idealer Konterspieler hatte er oft 3-10 Meter. Obwohl nur 1,78 m gross, gelangen ihm nicht wenige Kopfballtore, begünstigt durch seine Wendigkeit. Lionel Messi, geb. 1987, könnte ihn schon gesehen haben … 😉

    Am Saisonende 84/85 standen für ihn 19 Tore in 32 Spielen. Es war die erfolgreichste Saison von Jupp Heynckes als Borussia-Trainer. Punktgleich (48-20) mit Meister Stuttgart, aber leider rund 20 Tore zurück – durch die vielen Gegentore.

    Wir werden sie immer in Ehren halten. Es war eine gute Fussballzeit. Frank Mill war ein Jahr jünger als ich. Unsere Herzinfarkte hatten wir nahezu gleichzeitig. Ich hatte Glück. Er nicht. Ich werde eines Tages vergessen. Er nicht.

  11. Allzu grober Strich

    Die “Gentrifizierung” des Fussballs gab es wirklich – aber auch Politisierung

    Matthias Matthäus, davon gehe ich aus, ist ein Pseudonym. Denn mit dem gescheiterten Fussballlehrer dieses Namens, der heute als Bescheidwisser durch die Pay-TV-Anstalten gereicht wird, verwandt zu sein, wäre – von etwaigen Erbschaftsansprüchen (auch nur vielleicht) abgesehen – eine allzu ungerechte harte Strafe. Dieser Kollege schreibt bei overton: “39 Tote – das Ende eines Arbeitersports – Heute vor 40 Jahren ereignete sich eine Tragödie, die letztlich den europäischen Fußball zu einem aalglatten Sport mit Eventcharakter gentrifizierte: Es gab 39 Tote im Brüsseler Heysel-Stadion.” Seine Darstellung ist nicht grundlegend falsch, aber unzureichend. Sie übergeht wichtige politische Selbsttätigkeit. Darum im Folgenden einige Erinnerungen aus der politischen Praxis.

    In jenen 80ern, in denen die Herrschenden die geschilderten Stadionkatastrophen – ob nun fahrlässig oder mutwillig oder böswillig, es war eine widerliche Mischung von alldem – herbeiprovozierten, gab es in der West-BRD gefährlich aufkeimende Neonazi-Gruppen. Berühmtheit erlangte die Dortmunder “Borussenfront” und auch eine im Bonner Umland ihr Unwesen treibende FAP-Zelle. Eine sehr gute Beueler Freundin von mir könnte dazu heute noch abendfüllend referieren.

    Ich war in jener Zeit im NRW-Landesvorstand der Jungdemokraten und organisierte mit Hilfe unserer ortsansässigen Kreisverbände im April 1985 vor einem Bundesligaspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Arminia Bielefeld ein Treffen der Fanclubs beider Seiten, um über das Neonaziproblem in der Fanszene öffentlich zu diskutieren. Damals kamen nur 18.000 Zuschauer*innen zum Bökelberg. Mill und Borowka sorgten für ein 2:0; die Ex-Gladbacher Wolfgang Kneib und Horst Wohlers, Letzterer auch Ex-St.Paulianer, konnten den späteren Abstieg der Arminia nicht verhindern. Heute kommen zu jedem Heimspiel über 50.000 in den Borussiapark.

    Das Medieninteresse an unserem kleinen Fan-Treffen war 1985 gross. Ich durfte in der Fachzeitschrift Demokratische Erziehung/päd.extra berichten (Redakteur damals: Werner Rügemer). Zur Nachbereitung stellte der WDR einen Ü-Wagen vor die Wattenscheider NPD-Zentrale und lud mich dort zum Live-Interview ein. So lernte ich Uli Leitholdt (heute bekennender Union-Fan) und Wolfgang Kapust persönlich kennen. Damals hatte der WDR noch fachkundige gute Leute – in Mannschaftsstärke. Suchen Sie die heute mal!

    In Vorbereitung des Treffens in Mönchengladbach erfuhr ich erst – Medieninteresse hatte das bis dahin nicht gefunden – dass alle damaligen rund 100 Borussia-Fanclubs in der BRD bereits Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegen Neonazis gefasst hatten. Führender Initiator dieser guten Sache war der Hilchenbacher (Siegerland) Theo Weiss, seinerzeit Koordinator dieser Vereinigung, der 1988 Chef eines der ersten Fanprojekte in der Bundesliga wurde.

    Theo war ein politisierter Kopf, ging später zum Studium nach Berlin. Er war Kollege des Adorno-Schülers Dieter Bott, heute ein guter Freund des Extradienstes, damals Gründer eines ähnlichen Fanprojektes in Frankfurt. Von Dieter weiss ich, dass die seinerzeit politisierten Gründer der mittlerweile flächendeckend arbeitenden und öffentlich finanzierten Fanprojekte im Profifussball, heute eine hochprofessionalisierte aber allzu “entpolitisierte” Sozialarbeit leisten. Ich neige einerseits dazu, diese Kritik zu teilen – zum Borussia-Projekt z.B. hier entlang – aber gleichzeitig stelle ich fest, dass die allgegenwärtigen deutschen Faschisten bis heute in den Fanszenen der ersten und zweiten Liga, insbesondere bei den beiden westdeutschen Borussias, keinen gesellschaftlichen Boden unter ihren dreckigen Füssen mehr gefunden haben. Das ist sogar europaweit betrachtet eine deutsche Besonderheit. Und wäre ohne all diese Fanprojekte anders.

    Zu der von Herrn “Matthäus” oben beschriebenen britischen Szenerie erinnere ich mich an einen Beitrag der einst leistungsstarken aber vom WDR weitgehend plattgemachten Sport-Inside-Redaktion über britische Fans, die per Billigflieger zu Liga-Spielen des FC St. Pauli reisten, weil das nicht nur stimmungsvoller, sondern auch viel billiger war, als zu ihrem Heimverein in der Premier League zu pilgern. Eine deutsche Besonderheit ist die von den Fans erkämpfte Erhaltung von Stehplätzen, die wahre Borussia hier, und die europaweit berühmte “Süd” hier.

    Heute sind diese Fanszenen ein relevanter Faktor der Realpolitik, von dem sich viele linke Besserwisser-Sekten die eine oder andere Scheibe abschneiden könnten. Die #boycottqatar2022-Bewegung war sensationell erfolgreich, sogar bei den niedergeschmolzenen deutschen TV-Quoten. Der Widerstand gegen die Investorenpläne der DFL mit den allgegenwärtigen gewaltfrei-gewaltigen Tennisbällen in allen Erstligastadien – er war wirksam! Auch und gerade, weil er durch und durch real-reformistisch und nicht die geringste Spur revolutionär war. Aber entscheidend war: er bewies den Akteur*inn*en ihre Wirksamkeit und machte sie stark. Und nicht schwach.

    Das ist doch genau das, was Demokrat*inn*en im Widerstand gegen die faschistische AfD-Gefahr am meisten brauchen.

    Also bitte, ihr Bescheidwisser. Lernt mal was dazu.

  12. Today is #UFCC MATCHDAY #5380 🇩🇪 Borussia Dortmund #BVB 🏆 (champion) 🆚 🇩🇪 Kieler SV Holstein (challenger) #BVBKSV #Bundesliga ⏰ 15:30 CEST 🏟 Signal Iduna Park #Westfalenstadion __ Next possible challengers: 🛡 @fluminense.com.br 🇧🇷 🔄 🏝️ #SummerBreak

  13. Der Sadismus des ZDF

    Sie hassen die Fussballfans und lieben seine Bosse

    Das unaktuelle Sportstudio, das das von uns allen bezahlte ZDF wöchentlich präsentiert, ist mir fast lebenslänglich ein Ärgernis. Den hier zu beschreibenden Fall kann ich als neutraler Gladbach-Fan verhältnismässig gelassen beschreiben. Es geht um die andere Borussia, die mglw. bundesweit die meisten Fans hat, auf jeden Fall die grösste Stehtribüne Europas im Westfalenstadion, weil sie dem mehrheitlich verhassten Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum so lange sportlich Paroli geboten hat.

    In der Vorwoche hatte das unaktuelle Sportstudio den vielleicht derzeit mächtigsten Fussballoligarchen Deutschlands zu Gast, den der Konzern aus dem westfälischen Raum, die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, jetzt gerne zum kommerziellen Machtzentrum des Weltfussballs, der Uefa im schweizerischen Nyon, expedi- und exportieren würde: der Merz-Spezi Hans-Joachim Watzke. Wer von den beiden mit dem andern gerne tauschen würde? Ich tippe, Merz wäre lieber Watzke, als umgekehrt. Aber ich schweife ab …

    Die Studiosituation vor einer Woche war so, dass die adelige Moderatorin von und zu Hohenstein sich ausnahmsweise mal journalistische Fragen ausgedacht hatte. Oder jemand in der Redaktion hat es für sie gemacht (halte ich für wahrscheinlicher). Dass sie eine substanzielle Antwort von dem Herrn Watzke bekommen würde, war aussichtslos, weil der ein paar billige Pointen abfeuerte, und die (organisierten und vorbereiteten) Claquere im Studiopublikum den Rest besorgten. Die adelige Prinzessin war darob so eingeschüchtert, dass sie auf keine einzige ihrer Fragen zu insistieren versuchte.

    Als Finanzier des ZDF wende ich hiermit ein:

    Ich habe aber Journalismus bestellt

    Die Verhohnepipelung seines Publikums trieb das ZDF gestern noch weiter auf die Spitze. Erhielt immerhin dafür eine gerechte Einschaltquotenstrafe. Ich frage mich nur: die können nicht so doof sein. Die wissen das doch. Werden ihre Spitzenleute von den Pay-TV-Oligarchen – Marktführer in Deutschland nach dem Abtritt des Trump-Machers Rupert Murdoch nun dieser grundsympathische Mr. Blavatnik – querfinanziert?

    Gestern hatte das ZDF mal wieder einen breitgetretenen Samstagabend-Show-Quark – über drei Stunden lange Langeweile mit unter 3 Mio. Zuschauer*inne*n (von 85). Da schaffte sogar der mittelmässige ARD-Krimi mehr.

    Durch diesen Showquark startete das Unaktuelle Sportstudio erst nach 23.30 h. Weil das selbst dem ZDF etwas peinlich ist, bietet es den Zuschauer*inne*n unter 70 die gleiche – längst aufgezeichnete – Sendung in seiner Mediathek schon um 22.30 h an. Die Älteren, die mit Mediatheken nicht umgehen können, sind dann schon im Bett. Blieb noch gut 1 Mio., die es linear zu glotzen bereit war.

    Wenn darunter noch BVB-Fans waren, werden sie ihre TV-Kiste vor Wut aus dem Fenster geschmissen haben. Das angebliche “Spiel der Woche” – so nennen die was-mit-Medien-Oligarchen im Bündnis mit der DFL eine Partie des Tabellensechsten gegen den Tabellenzwölften – eröffnete nämlich das unaktuelle Studio gar nicht, wie es das sonst jede Woche tut. Denn begonnen wurde, nach dem üblichen Langweiler-Geschwätz mit den eingeladenen Studiogästen (einer aus Stuttgart und einer aus dem Eishockey), mit dem Spiel der unter Fussballfans am meisten verhassten Teams der Bundesliga in Leipzig, dessen “heisse” Nachricht war, dass der deutsche Fussballmeister theoretisch immer noch nicht deutscher Fussballmeister ist.

    Jetzt sagen Sie mir doch mal bitte: wer wollte das gestern um 23.40 h wissen? Mehrere mir persönlich bekannte Fans haben dem BVB nach seinem Deal mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall – manche glauben ja, das sei ein deutscher = europäischer Rüstungskonzern, haben wir gelacht – abgeschworen. Sie haben hoffentlich gestern Abend gut geschlafen (wie ich). Die Übrigen sind vor Wut im Wohnzimmer auf und ab gelaufen, haben Flüche auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausgestossen, und sich noch ein Bier aus dem Kühlschrank geholt. Denn der Sendeauftrag des ZDF ist offenbar, dem Mr. Blavatnik Abonnements über den Tisch zu reichen … Steht bestimmt im ZDF-Staatsvertrag, suchen Sie mal die Stelle …

    Update abends

    Gerechte Strafe für die fanfeindliche TV-Oligarchen-gerechte Spieltagsgestaltung: der wie immer siegreiche Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum – hat noch jemand mitgezählt? – konnte den Titel nicht mit dem ganzen Team im Stadion feiern, sondern jeder Einzeln “auf dem Sofa”. Langweiliger (und TV-ungerechter 😉 ) geht es nicht. Auch eine Art Gerechtigkeit …

  14. Der Moment, als die Märkte erkannten, dass 10 % der Aktionäre der Borussia Dortmund GmbH & Co. KG auf Aktien einen Aufsichtsrat der PARTEI bevorzugt hätten.

    #DiePARTEI #Westfalenstadion #BVB #Bierpreisbremse #Aufsichtsrat #DerMarktRegelt

  15. Das die Wassermassen im #Westfalenstadion so konzentriert auf die Zuschauertribünen fällt, halte ich für etwas suboptimal konstruiert….

  16. Es hat dann doch auch seine Nachteile, an der Verbindungsstrecke zwischen #Westfalenstadion und #Borsigplatz zu wohnen.

    HUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUP

    Gut, dass der Kleene einen tiefen Schlaf hat.

    #Dortmund

  17. Du stehst auf Fußball und willst dir das eine oder andere Spiel im #Westfalenstadion ansehen? Reise doch mit dem #Fahrrad an! Keine Staus im An- und Abreiseverkehr, kostenloser Parkplatz direkt am Stadion, zudem noch überwacht.

    Sei kein Narr, komm mit dem Rad!

    dortmund.adfc.de/neuigkeit/fah

    #Verkehrswende #Dortmund #EM2024

  18. Die @stadtdortmund möchte die Fußgängerbrücke zu Westfalenhallen und #westfalenstadion nicht barrierefrei neu bauen, weil das Land das nicht fördert.

    Hat #Rheinmetall nicht so praktische Faltbrücken im Katalog, die sie mal spenden könnten? Oder gibt‘s da nur Waffen?

    sessionnet.krz.de/dortmund/bi/

    #BVB #dortmund

  19. 50 Jahre Westfalenstadion. Jetzt auch in Kirchhörde. Endlich ist die Unterführung an der Weißen Taube ansehnlich! 👏 #EchteLiebe #Fußballtweet #Westfalenstadion

  20. Herzlich willkommen im #Westfalenstadion Dortmund: Das bekannte Banner gab es gestern in der XXL-Ausführung untermalt von zahlreichen Fackeln. Hier sind unsere 📸 zur zweiten Aktion im Rahmen von 50 Jahre Westfalenstadion. 🔥💥 #BVBVFB #BVB

  21. 50 Jahre #Westfalenstadion! Hier sind unsere 📷 zur heutigen Geburtstagschoreografie zum Heimspiel des #BVB gegen den #VfBStuttgart. 😍 #BVBVFB

  22. Der Reitstall ist Geschichte. Onkel Otto kannte ich noch. Der kam aus unserem Vorort.

    Südtribüne Dortmund: Die Geschichte der BVB-Fankurve

    #bvb #westfalenstadion #dortmund

    11freunde.de/artikel/borussia-

  23. Mehr als 80.000 Zuschauer passen heute in den Hexenkessel von Dortmund. Vor 50 Jahren wurde das Westfalenstadion in Dortmund eröffnet. Das erste Tor im Wohnzimmer des BVB schoss eine Frau.#Westfalenstadion #Dortmund #50Jahre #Jubiläum #BVB #SignalIdunaPark
    Das Westfalenstadion: Größte Fußball-Kultstätte wird 50
  24. Der erste Lauf ums #Westfalenstadion seit der OP im Oktober. Vom Doc erlaubt. Ziemlich erledigt, aber es fühlt sich großartig an. #Sonntag #jogging

  25. Gerade beim Stadionspaziergang mit BesucherInnen im #Westfalenstadion gefunden, nice :)
    @fcstpauli #fcsp #bvb #dortmund

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