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#hansjoachimwatzke — Public Fediverse posts

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  1. Taumelnd wie die SPD

    Der Deutsche-Fussball-Bund – 8 Mio. Mitglieder und “Abtauchen, Schweigen, Hoffen, dass alles still vorbeigeht” (SZ)

    Die SZ-Autoren Johannes Aumüller und Thomas Kistner gehören zu den letzten seriösen Journalisten im korrupten Profifussball-Business (der Herren). Sie ziehen in der Paywall ihres Arbeitgebers (SZ/SWMH) ein angemessen verheerendes politisches Fazit der WM-Performance des angeblich grössten Sportverbandes der Welt. Der Rheinländer und Sozialdemokrat Bernd Neuendorf hat es ihnen dabei besonders angetan. Führungsstärke ist was Anderes

    Neuendorf nimmt den beiden SZ-Autoren zufolge die Abschaffung der Informationsfreiheit durch die aktuell dilettierende Regierungskoalition persönlich vorweg. Er schweigt und macht sich unsichtbar, wo er qua Amt Verantwortung trägt. Aumüller/Kistner vergleichen es mit seiner Partei: “Die Lage ist beim DFB ungefähr so, als wäre die SPD gerade bei einer Wahl an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert, der Generalsekretär müsste gehen, der Parteivorsitzende aber würde sich um einen öffentlichen Auftritt drücken.” Dä.

    Und nun das zusammen mit seinem Koalitionspartner Watzke inszenierte Zuwanken auf die vom Springer- und RB-Konzern gesteuerte “zwangsläufige” Personalie Jürgen Klopp als nächster Bundestrainer. Die zahlreichen damit einhergehenden ökonomischen Interessenkollisionen sollen ignoriert und durch die öffentliche Bühnenperformance weggespielt werden. Im Gegensatz zu Neuendorf ist der Ex-Boss des Fussballkonzerns aus dem westfälischen Raum ein despotenähnlicher Meisterregisseur. Und der Sozi Neuendorf, analog zur Bundesregierung, nur der Mitläufer.

    Im eigenen DFB-Stall geht es drunter und drüber. Sein Beauftragter Michaael Vesper ist mit der Regionalliga-Reform gescheitert. Vereins- und Verbandsfunktionäre in den Regionalorganisationen und Bundesländern fallen übereinander her, wie in einem Western-Saloon – als gäbe es kein Morgen mehr. Die Frauen-Bundesliga – die entscheidende Zukunftsperspektive des Fussballsports mit unermesslichen Wachstumspotenzialen – hat sich abgespalten, bevor der DFB überhaupt einen Mucks machen konnte. Sie wollen den noch gar nicht gebackenen Kapitalkuchen mit niemandem teilen – ein getreues Abbild des real existierenden Neoliberalismus in einem angeblich gemeinnützigen Verband. Und während die “Sommermärchen”-Korruption von 2006 juristisch mühevoll beruhigt wurde, untersuchen Staatsanwaltschaften die Ticketkorruption der Heim-EM 2024. Es brennt überall. Wie in der Demokratie dieser Republik.

    “Nie war der DFB so erfolglos”, meinen die SZ-Autoren. Das weiss heute jedes Fussballkind, Jungen wie Mädchen. Neuendorf hat bereits einmal die komplette Funktionärsschicht durchgewechselt. Das waren bisher vor allem millionenschwere Personalkosten; sportliche Erfolge stehen aus. Ausnahme: bei der Frauen-EM 2025 wurde das Halbfinale der besten 4 erreicht. Männer-EMs und WMs: Fehlanzeige.

    Der Nagelsmann-Vertrag wurde Anfang 2025 bis 2028 verlängert. Wie teuer sein Abgang ist, entscheidet nun er. Der DFB muss um Gnade betteln. Das erinnere, so die SZ-Autoren, an die Vertragsverlängerung mit Löw vor der WM 2018 in Russland. Aber Löw sei ja immerhin zuvor Weltmeister geworden. Und nun wird mit Klopp verhandelt, ohne Alternativen. Er (+ Red Bull) diktiert die Vertragskonditionen.

    Der heutige Fussballschriftsteller und Weltmeister Philipp Lahm meinte dazu im Kicker: “Ob er die Ideallösung ist, wird man sehen. Viel wichtiger wäre mir vorab eine Analyse zu den Fragen: An was scheitern wir seit vielen Turnieren schon? Woran hakt es?“ Dä. Der Kerl könnte es zum Politiker bringen.

    Nicht viel Fantasie ist erforderlich, um sich vorzustellen, wie der Red-Bull-“Werbebotschafter” in seinem Hauptberuf als Bundestrainer Spieler seines Konzerns in die Nationalelf beruft – selbstverständlich, wie immer und überall in der Fussballwelt, immer ganz streng nach dem “Leistungsprinzip”. Wobei: entscheidend ist ja nicht der Einzelne, sondern das Zusammenspiel als Team! Und so ergibt sich der Red-Bull-Block im Nationalteam ganz automatisch aus streng sportlichen Kriterien. Und beiläufig steigt sein Marktwert und der Aktienwert des finanzierenden Konzerns.

    Das ist Fussballpolitik, wie sie Donald Trump auch nicht anders machen würde. Wenn er, so wie Jürgen Klopp, was davon verstünde.

  2. Die WM-Debatte brodelt, Russland drängt zurück - und über allem schwebt die Frage: Wie positioniert sich der europäische Fußball? Kann er überhaupt eine gemeinsame Position finden? Antworten darauf könnte es in den nächsten Tagen in Brüssel geben.#Fußball #Uefa #DonaldTrump #AngriffaufdieUkraine #AleksanderCeferin #Hans-JoachimWatzke
    WM-Boykott, Russen-Rückkehr?: Trump, Russland und Infantino verstören die UEFA
  3. Erst die Politik, nun die Fußballwelt: Die Debatte über einen möglichen Boykott erreicht mittlerweile auch die Protagonisten aus dem Sport. Die DFB-Bosse halten die Diskussionen für verfrüht - Thema ist es aber dennoch.#Fußball #Fußball-Nationalmannschaft #USA #DFB #BerndNeuendorf #Hans-JoachimWatzke
    Debatte zur "Unzeit"?: DFB-Präsidium beschäftigt sich mit möglichem WM-Boykott
  4. Aussagekraft von Wahlergebnissen

    SPD und Watzke im Vergleich – gelebte Multikultur

    Vor vielen Jahren nahm mal eine Mitgliederversammlung der Bonner Grünen einen spektakulären Verlauf. Ein Kreisvorstandsmitglied wurde mit Mehrheit gewählt. Und nahm die Wahl nicht an, weil ihr ihr Wahlergebnis nicht gut genug war. Es gibt in der Politik real existierende Menschen, die es als ihr Menschenrecht betrachten, gewählt zu werden. Ein grosses Missverständnis, wohl nur zu erklären durch den Individualisierungsschub, der vom allgegenwärtigen neoliberalen Kapitalismus ausgeht. Hat es der Gewählten und ihr Ehrenamt nicht Antretenden geschadet? Nicht wirklich. Heute ist sie Mitglied des Stadtrates. Gut, manche sehen das als Strafe an …

    Wie kommichdrauf? Nicht, dass mich die Berliner Kommunalpolitik übermässig interessiert. Noch weniger die dortige SPD. Ihre Münchner Genossen lassen über ihre dortige Lokalpresse (Paywall) mitteilen „Es kann nicht sein, dass wir drittstärkste Kraft bleiben“. Haha, das würden ihre Berliner Genoss*inn*en wohl schon als grossen Wahlsieg ansehen. Sie stehen in aktuellen Umfragen auf Platz 5, nur noch unterboten von BSW und FDP (= verschwunden).

    Der bundesweite “Eliten”-Sender Deutschlandfunk eröffnete am Wochenende seine Startseite einige Stunden mit denen hier. Der Mann von den beiden wurde kürzlich mit 68,5% der abgegebenen Stimmen von seiner Partei zum Kandidaten nominiert. Und hatte danach darauf keine Lust mehr. Kann ich verstehen. Wer hat schon Lust, mit nur gut 2/3 Rückenwind nach Berlin umzuziehen. Aber, ach so, der wohnt ja schon da …

    Gleich nebenan in Brandenburg, nein, nicht das Bundesland, sondern die gleichnamige Kleinstadt, noch kleiner als Gladbeck, die Stadt meines Abiturs, in der der Sohn des OB ein Schuljahr in der Reihe hinter mir sass, diese Stadt blieb mir in Erinnerung, weil dort an ihrem Bahnhof von den durchfahrenden Interzonenzügen aus jahrzehntelang eine Dampflok als Denkmal zu sehen war. In dieser kleinen Kleinstadt also wurde gestern ein SPD-Kandidat zum Oberbürgermeister gewählt. Nicht mit über 68, sondern nur mit 60,4%. Bei einer mickrigen Wahlbeteiligung von 39,2%. Dä.

    Der hat aber offenbar seine Wahl angenommen. So, wie der CDU-Millionär (“gehobene Mittelschicht”) Hans-Joachim Watzke. Der erhielt vom e.V. der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA gestern nur 59%. Das war der FAZ sogar einen paywallfreien Korrespondentenbericht wert. Watzke hatte den bisherigen Amtsinhaber vorher mit mutmasslichen Angeboten, die der nicht ablehnen konnte, aus dem Rennen gekickt. Die Vereins- und Fanbasis war darüber so wenig amüsiert, dass er sein Wahlergebnis mit einigem Recht als “überraschend gut” bewerten kann. Er versteht eben mehr von Macht, als die in ihrer eigenen Herzkammer abgewählten Sozialdemokrat*inn*en.

    Wen ausser den DLF interessiert also noch Berlin?

  5. Der mächtigste Mann des deutschen Fußballs legt sein Amt als Geschäftsführer des BVB nieder. Er will Präsident werden. Er hat keinen Gegenkandidaten. Ein Kinderspiel also? Mitnichten. Watzke entkommt bei der Wahl nur knapp der Katastrophe. Aber wieso?#Fußball #BorussiaDortmund #Hans-JoachimWatzke
    BVB-Boss Ricken schießt Eigentor: Hans-Joachim Watzke steht trotz Krönung vor gewaltigem Scherbenhaufen
  6. Stadtbild: weniger Watzke – mehr Can

    Und meine gespannte Frage: wer ist “Philippa”?

    Der Herr Watzke, ein Spezi von dem Merzfriedrich, will am Wochenende zum Präsidenten eines Ballspielvereins in Dortmund gekrönt werden. Nachdem er sich einige Jahrzehnte als Unternehmensboss der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA verdient gemacht hat (im Sinne des Wortes). Der Spiegel (Paywall) wirft ihm heute eine böse Geschichte hinterher. Sie liegt dieser Redaktion dank effektiver Paywallbohrer vor.

    Die von Whistleblowern durchgestochenen Dokumente hat offenbar parallel die vom WDR geführte ARD-Sportschau erhalten, die aber dank unserer inkompetenten deutschen Ministerpräsident*inn*en brav das absurde “Presseähnlichkeitsverbot” befolgt. Wer solche Freunde hat …

    Ich referiere darum kurz. Die Spiegel-Story referiert zum einen längst bekannte Tatbestände. Dass Watzke für das von den Fans erfolgreich bekämpfte DFL-Investorenmodell getrommelt hat, und auch sonst keinem Millionenumsatz (Rheinmetall u.a.) aus dem Weg ging. Dass er lukrative Funktionärsämter angehäuft hat (Fifa, Uefa, ECA u.v.m.), wie nur wenige vor und nach ihm. Neu (für mich) ist eine etwas kleinkarierte Nachrechnung seiner Reisekosten (nicht wenige Privatflüge, Merz weiss, was gemeint ist, nach Sylt und anderswo).

    Und eine alte Geschichte mit sexueller Gewalt gegen Minderjährige, die Watzke durch sein Missmanagement nicht bekämpft sondern verschlimmert hat. Fälle dieser Art sind im Leistungssport in Deutschland und weltweit leider keine Seltenheit. Der Fortschritt ist heute: alles kommt irgendwann raus. Und dann klärt sich, wer gelernt hat, damit emphatisch gegenüber den Opfern und kämpferisch gegen die Tatbestände vorzugehen – und wer dazu unfähig ist, und das Leid verlängert und intensiviert. Nun raten Sie mal, zu welchen Watzke gehört. Wenn Sie ihn nicht kennen (“kein Interesse an Fussball”), dann stellen Sie sich Friedrich Merz vor, mit der Bedingung, dass nicht seine eigenen “Töchter” betroffen sind, sondern evtl. irgendwelche Migrant*inn*en aus der Dortmunder Nordstadt.

    Kontrast: Emre Can

    Durch ein zufälliges Zusammentreffen der Publikationen am gleichen Tag kontrastiert das öffentliche Bild des Menschen Watzke radikal mit diesem lobbesungenen öffentlichen Bild seines leitenden Angestellten Emre Can.

    Wichtig: die Autorin “Philippa”, der ich rate, hinter ihrem Pseudonym öffentlich hervorzutreten, weil sie literarisch stark schreiben kann, schreibt selbst, dass sie “ihn persönlich gar nicht kenne”. Da geht es ihr wie mir. Es geht also um das öffentliche Bild. Daran arbeiten im Profifussball ganze Konzerne von “Berater*inne*n”. Ein dicker Fisch unter ihnen z.B. dieser Pulheimer, da von wo auch mein Ex-Boss und Freund Karl Uckermann nach Beuel eingewandert ist.

    Cans Beratungsagentur ist die “ISM Internationals Soccer Management Holding GMBH & CO. KG” in Düsseldorf, Inhaber Reza Fazeli, gebürtiger Iraner und für seine Cleverness gefürchtet. Seine und Cans Intelligenz hatten immerhin dafür ausgereicht, dass Can nicht auf diesem Foto posierte.

    Während Mesut Özil eifrig auch ideologische Solidarität mit dem Despoten Erdogan verteidigte, weil das mit der Weltsicht seines Familienclans, der ihn auch managt, übereinstimmt, waren es beim stiller agierenden Gündogan und seinem Clan auch profane ökonomische Interessen: sie sind in türkischen Einkaufszentren investiert, und also zwangsläufig mit der staatsmonopolistischen Baumafia verbandelt.

    Dass Can sich von alldem so klug ferngehalten hat, zeugt von klarem Blick und klarer Analyse. Das ist Professionalität. Wenn dabei Texte wie der von “Philippa” unten rauskommen, heisst das: “alles richtig gemacht”.

  7. Bei Borussia Dortmund brodelt es hinter den Kulissen. Hans-Joachim Watzke muss in einen Wahlkampf ziehen, sollte er - wie erwartet - Präsident werden wollen. Fans äußern Kritik an der aktuellen Führung.#Fußball #Bundesliga #BorussiaDortmund #Hans-JoachimWatzke
    Watzke vor Kampfkandidatur beim BVB
  8. Der Sadismus des ZDF

    Sie hassen die Fussballfans und lieben seine Bosse

    Das unaktuelle Sportstudio, das das von uns allen bezahlte ZDF wöchentlich präsentiert, ist mir fast lebenslänglich ein Ärgernis. Den hier zu beschreibenden Fall kann ich als neutraler Gladbach-Fan verhältnismässig gelassen beschreiben. Es geht um die andere Borussia, die mglw. bundesweit die meisten Fans hat, auf jeden Fall die grösste Stehtribüne Europas im Westfalenstadion, weil sie dem mehrheitlich verhassten Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum so lange sportlich Paroli geboten hat.

    In der Vorwoche hatte das unaktuelle Sportstudio den vielleicht derzeit mächtigsten Fussballoligarchen Deutschlands zu Gast, den der Konzern aus dem westfälischen Raum, die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, jetzt gerne zum kommerziellen Machtzentrum des Weltfussballs, der Uefa im schweizerischen Nyon, expedi- und exportieren würde: der Merz-Spezi Hans-Joachim Watzke. Wer von den beiden mit dem andern gerne tauschen würde? Ich tippe, Merz wäre lieber Watzke, als umgekehrt. Aber ich schweife ab …

    Die Studiosituation vor einer Woche war so, dass die adelige Moderatorin von und zu Hohenstein sich ausnahmsweise mal journalistische Fragen ausgedacht hatte. Oder jemand in der Redaktion hat es für sie gemacht (halte ich für wahrscheinlicher). Dass sie eine substanzielle Antwort von dem Herrn Watzke bekommen würde, war aussichtslos, weil der ein paar billige Pointen abfeuerte, und die (organisierten und vorbereiteten) Claquere im Studiopublikum den Rest besorgten. Die adelige Prinzessin war darob so eingeschüchtert, dass sie auf keine einzige ihrer Fragen zu insistieren versuchte.

    Als Finanzier des ZDF wende ich hiermit ein:

    Ich habe aber Journalismus bestellt

    Die Verhohnepipelung seines Publikums trieb das ZDF gestern noch weiter auf die Spitze. Erhielt immerhin dafür eine gerechte Einschaltquotenstrafe. Ich frage mich nur: die können nicht so doof sein. Die wissen das doch. Werden ihre Spitzenleute von den Pay-TV-Oligarchen – Marktführer in Deutschland nach dem Abtritt des Trump-Machers Rupert Murdoch nun dieser grundsympathische Mr. Blavatnik – querfinanziert?

    Gestern hatte das ZDF mal wieder einen breitgetretenen Samstagabend-Show-Quark – über drei Stunden lange Langeweile mit unter 3 Mio. Zuschauer*inne*n (von 85). Da schaffte sogar der mittelmässige ARD-Krimi mehr.

    Durch diesen Showquark startete das Unaktuelle Sportstudio erst nach 23.30 h. Weil das selbst dem ZDF etwas peinlich ist, bietet es den Zuschauer*inne*n unter 70 die gleiche – längst aufgezeichnete – Sendung in seiner Mediathek schon um 22.30 h an. Die Älteren, die mit Mediatheken nicht umgehen können, sind dann schon im Bett. Blieb noch gut 1 Mio., die es linear zu glotzen bereit war.

    Wenn darunter noch BVB-Fans waren, werden sie ihre TV-Kiste vor Wut aus dem Fenster geschmissen haben. Das angebliche “Spiel der Woche” – so nennen die was-mit-Medien-Oligarchen im Bündnis mit der DFL eine Partie des Tabellensechsten gegen den Tabellenzwölften – eröffnete nämlich das unaktuelle Studio gar nicht, wie es das sonst jede Woche tut. Denn begonnen wurde, nach dem üblichen Langweiler-Geschwätz mit den eingeladenen Studiogästen (einer aus Stuttgart und einer aus dem Eishockey), mit dem Spiel der unter Fussballfans am meisten verhassten Teams der Bundesliga in Leipzig, dessen “heisse” Nachricht war, dass der deutsche Fussballmeister theoretisch immer noch nicht deutscher Fussballmeister ist.

    Jetzt sagen Sie mir doch mal bitte: wer wollte das gestern um 23.40 h wissen? Mehrere mir persönlich bekannte Fans haben dem BVB nach seinem Deal mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall – manche glauben ja, das sei ein deutscher = europäischer Rüstungskonzern, haben wir gelacht – abgeschworen. Sie haben hoffentlich gestern Abend gut geschlafen (wie ich). Die Übrigen sind vor Wut im Wohnzimmer auf und ab gelaufen, haben Flüche auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausgestossen, und sich noch ein Bier aus dem Kühlschrank geholt. Denn der Sendeauftrag des ZDF ist offenbar, dem Mr. Blavatnik Abonnements über den Tisch zu reichen … Steht bestimmt im ZDF-Staatsvertrag, suchen Sie mal die Stelle …

    Update abends

    Gerechte Strafe für die fanfeindliche TV-Oligarchen-gerechte Spieltagsgestaltung: der wie immer siegreiche Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum – hat noch jemand mitgezählt? – konnte den Titel nicht mit dem ganzen Team im Stadion feiern, sondern jeder Einzeln “auf dem Sofa”. Langweiliger (und TV-ungerechter 😉 ) geht es nicht. Auch eine Art Gerechtigkeit …

  9. Die Fußball-Bundesliga schwimmt im Geld: Gegen den Trend ist der Profifußball in Deutschland auf Wachstumskurs. Die bisherige Bestmarke wird um zwölf Prozent getoppt, die Bundesliga verzeichnet den höchsten Gewinn ihrer Geschichte. DFL-Aufsichtsratsboss Watzke sieht ein "Signal".#Fußball #DFL #Fußball-Bundesliga #Hans-JoachimWatzke #2Fußball-Bundesliga
    Wie? Was? Rezession?: 5.870.000.000 Euro: Bundesliga vermeldet Umsatzrekord
  10. Die letzten Monate seiner Amtszeit hätte sich Aki Watzke sicherlich entspannter vorgestellt. Doch der Ende des Jahres scheidende BVB-Geschäftsführer sieht sein sportliches Erbe aktuell in Gefahr. Das erinnert alles fatal an die (gescheiterte) Machtübergabe des Uli Hoeneß bei den Bayern.#BorussiaDortmund #Hans-JoachimWatzke #UliHoeneß
    "Die Elefanten im Raum": Watzke droht der BVB zu entgleiten, wie Hoeneß einst die Bayern
  11. Borussia Dortmund ist der Krisenklub der Bundesliga-Saison. Als selbsternannter Titelfavorit gestartet, dümpelt der Pott-Gigant in der unteren Tabellenhälfte. Gefühlt hat der Klub mehr Berater als Punkte. BVB-Boss Ricken setzt jetzt nach Medieninformationen ein erstes Zeichen. Weitere werden folgen.#Fußball #BorussiaDortmund #Fußball-Bundesliga #Hans-JoachimWatzke #MatthiasSammer
    Schwierige Löscharbeiten im Pott: BVB-Boss Lars Ricken legt Sammer das Experten-Aus nahe
  12. Das Aus ist nur noch eine Flugreise entfernt. Borussia Dortmund wird sich am heutigen Mittwoch aller Wahrscheinlichkeit nach von Trainer Nuri Sahin trennen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Der Sauerländer Sahin wird sich nicht wehren. Er glaubt aber nicht, dass er das Problem ist.#Fußball #BorussiaDortmund #NuriSahin #Fußball-Bundesliga #Hans-JoachimWatzke #MatthiasSammer
    "Wenn ich das Problem bin ...": Nuri Sahin sieht vor Entlassung beim BVB keinen Ausweg mehr
  13. Im Machtgefüge des BVB stehen Umbau­arbeiten an, weil der Klub in der Liga an Boden verliert. Das Duell gegen Atlético Madrid ist schöne Ablenkung.#BorussiaDortmund #Hans-JoachimWatzke #1Bundesliga #Sport
    Borussia Dortmund vor dem Umbruch: Auf der Suche nach Ideen
  14. Das teilte Hans-Joachim Watzke als Sprecher des DFL-Präsidiums am Mittwoch mit. Eine erfolgreiche Fortführung des Prozesses sei nicht mehr möglich. Fans hatten massiv gegen den Einstieg protestiert.#Bundesliga #DFL #Fußball #Hans-JoachimWatzke #MartinKind #Sport #SüddeutscheZeitung
    Fußball: Fans feiern geplatzten Investoren-Einstieg bei der DFL
  15. Auch deutsche Funktionäre stimmen für die Rückkehr Russlands in den europäischen Juniorenfußball. Warum? Der Preis könnte die Spaltung der Uefa sein.#Uefa #Hans-JoachimWatzke #KolumnePress-Schlag #Sport #Serie
    Russland und der europäische Fußball: Im Fantasiereich von Watzke und Co
  16. Er muss sich zum WM-Aus und zum desaströsen Zustand seines Verbandes äußern: In seiner Not wendet sich DFB-Präsident Bernd Neuendorf an die einstigen Liga-Rivalen – und zeigt damit die eigene Schwäche.
    Präsident Neundorf zieht Bilanz: Beim DFB setzen sie auf Aki und die starken Männer
    #DFB #Hans-JoachimWatzke #Fußball-News
  17. Sperrmüll

    Die moralische Insolvenz des Profifussballs hat ganz materialistische Folgen in der Medienindustrie Heute morgen war vor meiner Haustür Sperrmüll. Ziemliches Getöse wie immer, mit dem abschliessenden Lärm der Müllabfuhr. Auch in München-Unterföhring steht noch was auf dem Bürgersteig herum: ein Pay-TV-Sender, zufällig der grösste Finanzier der Deutschen Fusballliga (DFL), die den Spielbetrieb der ersten und zweiten Bundesliga betreibt und sich daran ungehemmt zu bereichern versucht. Profifussball und Pay-TV sind in Deutschland zwei Geschwister, die beständig […]

    https://extradienst.net/2022/12/12/sperrmuell/

  18. Der Kapitalwert sinkt

    Das Fussballbusiness in der Moral-Rezession Der dickste Fisch ist die Champions League der Uefa. Doch er ist nicht mehr frisch und stinkt. Darum hat Sky keine Lust mehr mitzusteigern. Der russisch-ukrainisch-US-amerikanische Oligarch Len Blavatnik (Dazn) hat freie Bahn. Sky hat früher Rupert Murdoch gehört, einem ähnlich widerlichen Oligarchen-Typus. Der hat den Laden aber rechtzeitig verkauft, an den US-Konzern Comcast. Und dort haben sie wohl noch mal alles nachgerechnet. Politisch fällt das Fehlen von Analyse- und […]

    https://extradienst.net/2022/12/09/der-kapitalwert-sinkt/

  19. Nach übereinstimmenden Medienberichten will der Aufsichtsrat der Deutschen Fußball Liga (DFL) Geschäftsführerin Donata Hopfen ablösen - nach nicht einmal einem Jahr auf dem Posten.
    Donata Hopfen - Ende einer kurzen Dienstreise bei der DFL? | DW | 07.12.2022
    #DeutscheFußballLiga #Fußball #DFL #DonataHopfen #Hans-JoachimWatzke
  20. »Lasst den Jungen mal machen«: Borussia Dortmund ist in der Bundesliga auf Platz sechs abgerutscht. Aber BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht keinen Grund, am Trainer zu zweifeln.
    Trotz eneuter BVB-Pleite: Watzke steht »zu tausend Prozent« zu Trainer Terzić
    #Fußball-Bundesliga #BorussiaDortmund #Hans-JoachimWatzke #Fußball-News
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