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1000 results for “peter_ramer”

  1. Learn how to create D365 SSRS reports and display data retrieved from within Microsoft Dynamics 365 for Finance and Operations. Reports allow for precision control of where the information is shown on the page.

    dynamics365musings.com/create-

  2. Learn how to add exception handling by using D365 try catch statements. Without exception handling, when an error occurs the system will stop the process entirely. However, with the right code, you can ensure the system skips past invalid records and continues to process all records that are valid.

    dynamics365musings.com/d365-tr

  3. Peter Sloterdijk

    Je präziser eine Krise in das Räderwerk einer anderen Krise eingreift, desto mehr verstärken sich die Kriseneffekte.

    Die beiden gefährlichsten Zahnräder, die ineinander zu greifen scheinen seien der Klimawandel auf der einen Seite und der Drang zur Migration auf der anderen Seite.

    yt.artemislena.eu/watch?v=iHG2

    #Ökonomisch #Ökologisch #Kommunikativ #Krise #Sloterdijk

  4. Vom Handeln wider besseres Wissen

    Man könnte das Handeln wider besseres Wissen als das Grundübel der Moderne oder gar der Aufklärung bezeichnen, denn die Aufklärung stellt den Verstand in den Mittelpunkt des Menschseins, was ihn jedoch seit je her nicht davon abhält unvernünftig zu handeln. Es werden Rohstoffe verbraucht, als stünden sie unendlich zur Verfügung. Die Grenzen des Wachstums sind spätestens seit dem ersten Bericht des Club of Rome aus dem Jahr 1972 bekannt und doch wird so gelebt und gewirtschaftet, als gäbe es sie nicht und die natürlichen Ressourcen stünden unendlich zur Verfügung.

    Das Coronavirus hat dem Planeten eine kleine Atempause verschafft. Der menschengemachte Klimawandel schreitet sichtbar voran, die Gletscher verschwinden. Das Polareis schmilzt und gleichwohl werden die Klimaziele Jahr für Jahr verfehlt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Es werden Kriege geführt, die nur Verlierer kennen und dennoch findet niemand den Mut, sie zu beenden und denjenigen das Handwerk zu legen, die daran verdienen. Eine ohnmächtige UNO wird kaum noch von jemandem respektiert.

    Wie schön, dass das Bundesministerium der Verteidigung auf seiner Website schreibt, dass sich die UN neben der Friedenserhaltung und der Kriegsprävention auch anderen Bereichen wie dem Kampf gegen Hunger und Armut sowie dem Schutz natürlicher Ressourcen widmen. Es klingt ein bisschen aus der Zeit gefallen. Bundeskanzler Merz widmete den UN in seiner Regierungserklärung am 18. März 2026 vor dem Treffen der europäischen Regierungschefs am 19./20. März 2026 in Brüssel denn auch keine Silbe. Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir aufhören, uns etwas vorzumachen, wie Jonathan Franzen mit Blick auf die Klimakatastrophe 2020 in seinem gleichlautenden Essay rhetorisch fragte. Man muss nicht an eine nahende Apokalypse glauben, um diese Frage in diesen Tagen zu verallgemeinern.

    Sapere aude, habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, ist die zentrale Botschaft des großen deutschen Philosophen Immanuel Kant (22. April 1724 – 12. Februar 1804). Klar war allerdings zu seiner Zeit schon, dass der Verstand allein es nicht richten wird. Es bedurfte und bedarf eben auch Mut, um sich der rationalen Erkenntnis zu bedienen. Die KI-generierte Definition von Mut ist „die Fähigkeit, trotz Angst, Unsicherheit oder Risiken zu handeln und Herausforderungen anzunehmen, die einem wichtig sind. Es bedeutet, die Komfortzone zu verlassen, für eigene Überzeugungen einzustehen und ist eher ein überlegtes Handeln als Abwesenheit von Furcht. Mut ist trainierbar und stärkt das Selbstvertrauen.“ Alles nicht falsch, aber unvollständig.

    Die Herausforderung wird dann besonders deutlich, wenn die rationale Erkenntnis zu Konflikten mit der herrschenden Ordnung und im persönlichen Bereich zu unbequemen Ergebnissen führt. Wenn ich gerne Wiener Schnitzel esse, sollte ich mir vielleicht keinen Kälbermaststall ansehen. Spätestens dann kommt nämlich eine andere Kategorie ins Spiel, die der Moral und mit ihr die persönlichen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen. Ein weites Feld mit zahlreichen Tretminen. Eine beliebte Form dem auszuweichen ist die Entwicklung von Doppelmoral. Wasser predigen und Wein trinken (Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844)

    Der Autor und Dramaturg Bernd Stegemann legt den Finger in die Wunde, wenn er die herrschende „Luxusüberzeugung“ als die gängige Moral anprangert, deren Verfechter nicht bereit sind, die persönlichen Konsequenzen ihrer Moralvorstellungen zu tragen (Neue Osnabrücker Zeitung, 7. März 2026).

    Skepsis gegenüber augenfälliger Moral ist insbesondere in der Politik angebracht. Die schlimmsten Schreckensherrschaften sind im Namen hehrer Ziele etabliert worden. Von den Kreuzzügen über die Schreckensherrschaft der Jakobiner, Stalins Terrorregime, Hitlers Faschismus, die Roten Khmer, deren Terror rund 1,7 Mio. Menschen das Leben kostete, die „tugendhaften“ Taliban, Pinochets Folterknechte bis zu Putins „Spezialoperation“ in der Ukraine und Benjamin Netanjahus Vernichtungsfeldzug gegen die Palästinenser im Gaza. Die Liste wird lang und länger, wenn man ein bisschen darüber nachdenkt. Selbst die Grünen als einstige Friedenspartei (Frieden schaffen ohne Waffen) dürfen in dieser Reihe leider nicht unerwähnt bleiben, wenn sie im Chor mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann unermüdlich für die deutsche Rüstungsindustrie werben. Deutschland ist mit einem Weltmarktanteil von ca. 5,7% (2021–2025) der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Petra Kelly dürfte sich im Grab umdrehen.

    Als die Menschen begannen, sich aus der laut Kant selbst verschuldeten Unmündigkeit zu befreien, begannen sie, immer perfekterer Waffen zu erfinden und sich ihrer zu bedienen, Reichtum völlig ungeniert auf Kosten anderer anzuhäufen, die Erde sich mit christlichem Ethos Untertan zu machen, Tiere als Mittel zum Zweck zu benutzen (bis 1990 galten sie im Bürgerlichen Gesetzbuch als Sachen), das Wasser und die Luft zu vergiften und die schützende Hülle um unseren Planeten herum zu zerstören.

    Was für ein Verstand ist das, der in zwei Weltkriegen mehr als 100 Millionen Tote nicht nur hinnimmt, sondern zum Zweck seines Handelns macht? Es drängt sich die Frage auf, was das Korrektiv der Moral wert ist. Der christliche Glaube hinderte die Amtskirchen jedenfalls nicht daran, sich mit dem Nationalsozialismus zu arrangieren. Der Film “The Zone of Interest” (2023) führt eindrücklich vor Augen, wie man ein paar hundert Metern von den Verbrennungsöfen entfernt „Stille Nacht, heilige Nacht“ singen kann.

    Neben der Doppelmoral gibt es moralische Zwickmühlen, wie Michael J. Sandel anschaulich in seinem Buch über die Gerechtigkeit ausführt (Berlin 2013, S.34 ff.) Es gibt Situationen, die eine moralisch einwandfreie Antwort nicht zulassen. Entscheide ich mich für den Tod eines (unschuldigen) Menschen, wenn dadurch viele gerettet werden können? Keine einfach zu beantwortende Frage, wie die Beispiele von Sandel zeigen.

    Brauchen wir einen neuen Thomas Hobbes (1588 – 1679), der in seiner Zeit unter dem Eindruck permanenter Kriege in Europa seine Theorie des Menschen als des Menschen Wolf entwickelte und daraus schlussfolgerte, dass nur ein starker Staat seine Bürger voreinander und vor äußeren Feinden schützen könne (Leviathan). Da geraten schnell andere Güter in unter die Räder, die Freiheit und die Menschenwürde.

    In unsicheren Zeiten wächst die Bereitschaft, Freiheit zugunsten von vermeintlicher Sicherheit zu opfern. Autoritäre Regime und ihre Wegbereiter spielen auf diesem Klavier. Schreckliche Juristen wie Carl Schmitt und fürchterliche Philosophen wie Martin Heidegger liefern den theoretischen Überbau.

    Wahrscheinlich hilft dagegen nur eine neue transnationale und demokratische Staatstheorie (und Praxis). Der kürzlich verstorbene Jürgen Habermas mit seinem unermüdlichen Plädoyer für ein starkes demokratisches Europa als Gegenmodell zu den libertären Fantasien eines Peter Thiel kommt einem in den Sinn, während andere Talkshow Philosophen dazu anscheinend wenig bis gar nichts zu sagen haben.

    Was also tun?

    Doppelmoral als solche zu bezeichnen, wo immer sie sichtbar wird. Sich ehrlich machen. Moralische Zwickmühlen nicht leugnen, sondern transparent damit umgehen. Unausweichliche Konflikte friedlich austragen und nicht unter den Teppich kehren. Kinder und Jugendliche stärken. In Bildung und Kultur investieren. Die Freiheit der Kunst respektieren, auch wenn man nicht einer Meinung ist, sich aber Fakten nicht als Meinung verkaufen zu lassen. Nicht resignieren. Im persönlichen Bereich die Kräfte konzentrieren, also vornehmlich das zu tun, was man liebt, worin man gut ist und was anderen nicht schadet, sondern möglichst nützt. Und Vorsicht vor der wohlfeilen pauschalen Forderung nach Bürokratieabbau, die gerade auf kaum einer politischen Agenda fehlt, denn wir erinnern uns, dass nur ein starker Staat den Wolf im Zaum hält.

    Der Kampf gegen das Handeln wider besseres Wissen wird nicht ohne die Einbeziehung emotionalen Wissens auskommen. Hier dürften auch die Grenzen künstlicher Intelligenz deutlich werden, die neben dem Bürokratieabbau als Wundermittel zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben gepriesen wird. Eine KI generierte Definition des Handelns wider besseres Wissen bezeichnet es als Willensschwäche, wenn man trotz Kenntnis, dass eine Handlung falsch, unvernünftig oder schädlich ist, sich für sie entscheidet. Na, also. Das eröffnet neue Perspektiven für den Einsatz von KI im politischen Willensbildungsprozess, vielleicht auch in der internationalen Diplomatie, wenn es um Wege zur Beendigung irrsinniger Kriege geht. Frag doch einfach mal bei ChatGPT nach Wegen zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten.

    Über Dr. Hanspeter Knirsch (Gastautor):

    Der Autor ist Rechtsanwalt in Emsdetten und ehemaliger Bundesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten. Er gehörte in seiner Funktion als Vorsitzender der Jungdemokraten dem Bundesvorstand der F.D.P. an und war gewähltes Mitglied des Landesvorstands der F.D.P. in NRW bis zu seinem Austritt anlässlich des Koalitionswechsels 1982. Mehr zum Autor lesen sie hier.

    Sie können dem Autor auch im Fediverse folgen unter: @hans.peter.knirsch

  5. etidning.dn.se/p/dagens-nyhete

    Generaldirektören är nyttig idiot åt SD – dags att avgå. Det finns ingen laglig grund för att kräva radering av innehåll i fria medier. En myndighets-chef som ändå begär det är olämplig i sin roll.

    #svpol #demokrati #pressfrihet

  6. Après achat immobilier, je prépare mon déménagement, physique et bancaire, et :
    - le service sur ameli pour changer de RIB est ko (vendredi et samedi)
    - le service de mise en place de redirection de courrier La Poste aboutit à une erreur (et si vous arrivez à payer un mail arrive pour vous dire que ça a planté et que vous ne serez pas prélevé...)
    - le serveur de mon assureur médical rame à mourir

    On va vraiment se marrer le jour où Donald va péter sa pile et ajouter à toute cette m**** des coupures punitives sur les infras/services us ...

    Que de temps perdu pour rien ce matin.

    #internet #accessibilite #souverainete #Ameli #laposte

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    On va vraiment se marrer le jour où Donald va péter sa pile et ajouter à toute cette m**** des coupures punitives sur les infras/services us ...

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  9. Marvelous Market: Best New Comics May 6

    What Was Your Free Comic Book Day Haul?

    I grabbed a few titles, but missed out on some of the issues I had wanted like AMAZING SPIDER-MAN / QUEEN IN BLACK and THE FUTURE IS. My shop also had a sale going on, so I splurged on the hardcover of MURDER FALCON. It rules.

    Hello and welcome to the Marvelous Market, my weekly guide for anyone interested in going to a comic book store today. In addition to a full list of new # 1s and new volume 1s, I’ll be giving you my top 4 recommendations in 4 categories. Like Houston legend Mike Jones rapped, “We’re still tippin’ on four-fours.” I’m going to give you the top four new comics, top four ongoing comics, the top four graphic novels, and the top 4 preorders.

    The work going into this curation is made possible by readers like you. For less than the cost of a cup of coffee a month, you can help make this work possible.

    New Issue # 1s

    BEN TEN # 1

    SOLICIT COPY:

    A fresh take on a 21st Century classic! Fan favorite BEN 10 returns in an all-new series that will appeal to longtime fans and new readers alike. When a mysterious meteor crashes to Earth, 10-year-old Ben Tennyson discovers the Omnitrix, a high-tech alien gauntlet of incredible power and potential. With this device on his wrist, Ben has the power to transform into incredible alien forms. But can he control this power? If the story sounds familiar, think again!

    This is the modern, definitive take on Ben 10 from the team that created him – Man of Action – kicking off with writer Joe Casey, joined by amazing artist Robert Carey, with covers by Carey, Man of Action member Duncan Rouleau, Dustin Nguyen, Sebastian Piriz, and a special MYSTERY VARIANT BLIND BAG containing one limited edition of the issue selected randomly from a range of covers exclusive to this offering! Please The number of Blind Bags is limited, and allocations may occur.

    DOG TAG # 1

    SOLICIT COPY:

    Dog Tag is a fictional story about a very real war. It follows the life and thoughts of Corporal Tom Fuller through the final year of World War II as his service takes him from the invasion of Normandy to the surrender of Japan. Borrowed from real world stories and little known events of the war, Dog Tag asks big questions about the war while focusing on the heroism of the ordinary people who lived and died during the conflict.

    IF DESTRUCTION BE OUR LOT # 1

    SOLICIT COPY:

    Humanity is extinct and all that remains are the robots who once helped us. The robots who once helped us are happier now, doing their work without human interference. But not Abe. He believes there must be something more out there. After nearly getting killed, he’s determined to wander the Earth until he finds it — or gets recycled trying. Brilliant artist ANDY MACDONALD (Doctor Strange, Wonder Woman), and adequate writers MARK ELIJAH ROSENBERG (Approaching the Unknown, Year Million) and MATTHEW ROSENBERG (WE’RE TAKING EVERYONE DOWN WITH US, 4 Kids Walk Into A Bank) bring you an ongoing sci-fi adventure about finding purpose, holding onto hope, and really lonely robots.

    SHE-SPAWN # 1

    SOLICIT COPY:

    A former solider, assassin, superhero, and mother, Priest now finds herself pulled into a brutal confrontation with an angelic cult determined to sacrifice a child in the name of their God. What begins as a mission quickly becomes something far more personal, forcing Jessica to confront the regret and responsibility that have followed her long after she stepped into the role of She-Spawn.

    ONGOING SERIES

    ABSOLUTE GREEN LANTERN # 14

    SOLICIT COPY:

    IN SPACE, NO ONE CAN HEAR YOU SCREAM! Tomar Re and Jo Mullein make their way out into the icy cold depths of space, ready to take the fight directly to Mogo and the Black Stars. But what they find out there might be more than they are ready for!

    COMICS THE MAGAZINE # 3

    SOLICIT COPY:

    YOU LIKE THE TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES? WE’VE GOT THE TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES!

    THE COMIC BOOK THAT BECAME A CULTURAL PHENOMENON COMES TO COMICS! THE MAGAZINE!

    We talk to the Teenage Mutant Ninja Turtles creative team as they hit their massive THREE-HUNDREDTH issue! What started as a comic book self-published by two then-unknown creators is bigger than ever before across comics, TV shows, movies, and toys galore. How did we get here? Where is it going? Read this issue to find out!

    ALL THIS AND MORE IN EACH AND EVERY ISSUE OF COMICS! THE MAGAZINE — THE “LET’S ENTHUSIASTICALLY DISCUSS COMICS” REVOLUTION HAS ONLY JUST BEGUN!

    GODZILLA # 10

    SOLICIT COPY:

    Can anyone stop Kai-Sei Energy Godzilla?!

    The essence of Godzilla has been absorbed into a young man named Jacen. Curiously tied together by fate (or a sinister plot?), they now share a physical body. But no time to unravel this mystery — as without the King of the Monsters, kaiju have begun to trample across the United States!

    Thus, with Jacen onboard or not, G-Force has made the decision to release Energy Godzilla. But… will they ever be able to put this Godzilla-sized genie back into the Jacen-sized bottle?

    HEAVY METAL # 5

    SOLICIT COPY:

    One full turn of the sun since Heavy Metal returned in full stride with renewed force, the magazine moves forward as Gladiatrix by Dan Gordon and John Stanisci and Ink by Charley Parlapánides, Vlas Parlapánides, and Marco Failla continue to unfold, and Cold Dead War by Craig Wilson closes a chapter. Dark Horizons by Philippe Pelaez and Benjamin Blasco-Martinez begins its run, a post-apocalyptic science fiction series set on Kepler-452 b, where a forbidden zone has claimed every expedition sent beyond it. Thellus by Simona Mogavino and Carlos Gómez makes its debut as a new science fiction saga, introducing a myth-infused world ruled by absolute power and laying the groundwork for a broader story of domination and resistance. Also featured are Blue Angel, a near-future military science fiction story by Philippe Gauckler, The Callistan Menace, a classic science fiction adaptation adapted by Fernando Fernández, and Turing Test for Humans by Fernando Dagnino. Beyond these highlights, the issue includes a varied range of additional features that reinforce Heavy Metal’s bold editorial mix.

    Trade Paperbacks, Hardcovers, and OGNs

    THE ADVENTURES OF LUMEN N. vol. 1 TP

    SOLICIT COPY:

    A brand-new steampunk comics adventure from the hit Starman writer!

    For a young girl named Lumen, it all begins when her home in India is attacked by steampunk assassins. Oh, and that’s also when she learns that her grandfather is the legendary nautical adventurer Captain Nemo, from Jules Verne’s classic Twenty-Thousand Leagues Under the Sea.

    The year is 1901.

    Now Lumen must accept her bloodline as a Nemo and become a true heroine, as she learns to navigate her grandfather’s amazing steampunk existence full of incredible inventions and terrifying dangers. These perils, threatening both her and the world-at-large, stem from a group of villains, all from other late 19th century adventure novels, combining into a cabal intent on world domination.

    So with Earth at stake, Lumen’s first murderous foe from among that cabal is another Verne creation: Robur The Conqueror, whose lethal goal is the destruction of Paris.

    Lumen N’s exciting life of adventure begins here, with each new exploit that she finds herself a part of, wilder and more exciting than the last!

    Collects The Adventures of Lumen N. #1–#4.

    BLOODLETTER TP

    SOLICIT COPY:

    In this thrilling miniseries, Tasha Thornwall, known as THE BLOODLETTER, is a powerful mystical mercenary entrenched in the world’s secretive underbelly. 

    Once a CIA operative, she has lived in the shadows since being exposed by Al Simmons a decade ago. Now, driven by vengeance upon learning that Simmons has returned as Spawn, she embarks on a relentless mission to hunt him down. 

    This captivating story is brought to life by JOSEPH P. ILLIDGE, known for his work on DC Comics’ The Shadow Cabinet, and TIM SEELEY, famed for HACK/SLASH and Nightwing, with stunning artistry by CHRISTIAN ROSADO.

    Collects Bloodletter Issues #1 – 5

    DIE: LOADED vol. 1 – Zero Sessions TP

    SOLICIT COPY:

    What if the fantasy game you played as a teenager became real—and refused to let you go? The cult-favorite, “goth Jumanji” series returns for an epic new story of a dark fantasy adventure game gone horrifically right or wonderfully wrong.

    A year after their return from the hellish game world, the players gather for Chuck’s wake. They’ve finished with the game. The game isn’t finished with them. The three-time Hugo Award-nominated series is back. Get ready to roll initiative. Who’s going to DIE this time?

    Collects DIE: LOADED issues #1-6.

    SPEED RACER ADVENTURES vol. 1 HC

    SOLICIT COPY:

    In the tradition of Flash Gordon Adventures and Tiny Titans, Speed Racer Adventures is a brand-new story aimed at young readers, introducing them to young versions of the famous classic characters.

    The best race car driver in the world has been invited to drive the most advanced artificial intelligent car in the world. Speed Racer is not that driver, and the Mach Five is not that car, but that’s not going to stop him from entering that race and winning! When the world’s richest man uses unlimited funds to build the most technologically advanced car in the world and hires Racer X to run a race he created, the deck is stacked against Speed Racer! Its not going to be an easy race, but with his secret weapons, his friends and family, Speed has a pretty good chance of getting in the race and winning, but he’s going to hedge his bet by using a whole lot of candy! Come for the laughs, the hijinx and the amazing speeds the cars reach. Go Speed racer, GO!

    Preorders on Final Order Cutoff

    CONCRETE: STARS OVER SAND # 1

    SOLICIT COPY:

    The Eisner, Harvey and Reuben Award-winning Concrete is back with a 5-part story of amnesia, wilderness, and suspense.

    Concrete has entered the desert and not come back. Larry and Maureen are frantic. Reports come that he is wandering the nearby arid mountains, covered with blood, attacking people. Concrete, lightning-struck, confused, roams a frightening world he can’t understand. Roars tear across the sky. A strange globe rises. His body is sheathed in stone. He thinks he is being hunted. People are a threat.

    His journey back to life, and his friends’ dire search against a looming deadline, is as strange and tense as any Concrete story ever told.

    THE DEADMAN # 1

    SOLICIT COPY:

    THE ALL-STAR CREATORS OF 2025’S HIT MINISERIES SUPERMAN: THE KRYPTONITE SPECTRUM (AND THE ONGOING HORROR ANTHOLOGY ICE CREAM MAN) ARE BACK AT DC COMICS TO LIFT YOUR SPIRITS! The Deadman enters the Next Level! In the millisecond following his murder, the soul of shifty circus aerialist Boston Brand was commandeered by the goddess Rama Kushna, who deputized the erstwhile performer’s ghost with a sacred spectral assignment: the Custodian of All Souls! Now Brand floats — begrudgingly — through this bluegreen purgatory we call Earth, upholding the Laws of Spiritual Math and protecting humanity from evil — even if they can’t see or hear him. Open up to this new era of DC’s most lively deceased superhero — the Deadman — in a story about life, death, and everything in between… replete with paranormal activity, possessions, and a profusion of other poignant peculiarities.

    DC: KO HC/TP

    SOLICIT COPY:

    The end of everything begins here. The heroes of Earth enter a tournament forged by gods, where victory means survival, and corruption claims the soul. From Eisner Award–winning writer Scott Snyder and artist Javi Fernández comes the explosive event redefining the DC Universe.

    The Heart of Apokolips has transformed Earth into a twisted battlefield as Darkseid prepares for resurrection. To stop him, the Justice League and their greatest allies must enter an impossible tournament—one that pits hero against hero and friend against friend.
Each victory brings the survivors closer to the Heart…but the closer they come, the more its dark power consumes them.
A fight for the fate of the universe. A test of every hero’s will. DC K.O. is the ultimate clash of power, sacrifice, and corruption.

    Collects DC K.O. #1–5.

    ULTIMATE SPIDER-MAN vol. 4: One Last Day TP

    SOLICIT COPY:

    Jonathan Hickman’s acclaimed saga of Peter Parker and his amazing family concludes!

    Brace yourself for Fisk vs. Mister Negative vs. Mysterio — with Spider-Man and his allies caught in the middle! Will the Sinister Six destroy New York before they destroy each other?! Plus: Harry Osborn lives! Peter and Mary Jane share another fateful dinner with Harry and Gwen. A last will and testament is read! And it’s all building to a finale you won’t want to miss! As the Ultimate Universe approaches its ENDGAME, what will that mean for Spider-Man and his Ultimate friends (and family)?! You cannot possibly be prepared for what Jonathan Hickman and Marco Checchetto have planned for Peter Parker as your favorite comic book comes to an unforgettable end!

    COLLECTING: Ultimate Spider-Man (2024) #19-24, Ultimate Universe: Finale (2026) #1 (Spider-Man story)

    What did I miss?

    If there are some great comics, collected or in single issues, that you think I should be reading, tell me about them! And if you do try out any of these series, let me know how you liked them, or didn’t. This is a safe space for haters. If you enjoy this service, please share this article on social media or tell someone that you know reads comics about it.

    Divining Comics is brought to you by generous support from the “Best Friends of Divining Comics,” Alex Seubert.

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    #art #books #ComicBooks #comics #DC #dcComics #marvel #marvelComics #MarvelousMarket #NewComicDay
  10. Marvelous Market: Best New Comics May 6

    What Was Your Free Comic Book Day Haul?

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    New Issue # 1s

    BEN TEN # 1

    SOLICIT COPY:

    A fresh take on a 21st Century classic! Fan favorite BEN 10 returns in an all-new series that will appeal to longtime fans and new readers alike. When a mysterious meteor crashes to Earth, 10-year-old Ben Tennyson discovers the Omnitrix, a high-tech alien gauntlet of incredible power and potential. With this device on his wrist, Ben has the power to transform into incredible alien forms. But can he control this power? If the story sounds familiar, think again!

    This is the modern, definitive take on Ben 10 from the team that created him – Man of Action – kicking off with writer Joe Casey, joined by amazing artist Robert Carey, with covers by Carey, Man of Action member Duncan Rouleau, Dustin Nguyen, Sebastian Piriz, and a special MYSTERY VARIANT BLIND BAG containing one limited edition of the issue selected randomly from a range of covers exclusive to this offering! Please The number of Blind Bags is limited, and allocations may occur.

    DOG TAG # 1

    SOLICIT COPY:

    Dog Tag is a fictional story about a very real war. It follows the life and thoughts of Corporal Tom Fuller through the final year of World War II as his service takes him from the invasion of Normandy to the surrender of Japan. Borrowed from real world stories and little known events of the war, Dog Tag asks big questions about the war while focusing on the heroism of the ordinary people who lived and died during the conflict.

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    SHE-SPAWN # 1

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    A former solider, assassin, superhero, and mother, Priest now finds herself pulled into a brutal confrontation with an angelic cult determined to sacrifice a child in the name of their God. What begins as a mission quickly becomes something far more personal, forcing Jessica to confront the regret and responsibility that have followed her long after she stepped into the role of She-Spawn.

    ONGOING SERIES

    ABSOLUTE GREEN LANTERN # 14

    SOLICIT COPY:

    IN SPACE, NO ONE CAN HEAR YOU SCREAM! Tomar Re and Jo Mullein make their way out into the icy cold depths of space, ready to take the fight directly to Mogo and the Black Stars. But what they find out there might be more than they are ready for!

    COMICS THE MAGAZINE # 3

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    THE COMIC BOOK THAT BECAME A CULTURAL PHENOMENON COMES TO COMICS! THE MAGAZINE!

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    ALL THIS AND MORE IN EACH AND EVERY ISSUE OF COMICS! THE MAGAZINE — THE “LET’S ENTHUSIASTICALLY DISCUSS COMICS” REVOLUTION HAS ONLY JUST BEGUN!

    GODZILLA # 10

    SOLICIT COPY:

    Can anyone stop Kai-Sei Energy Godzilla?!

    The essence of Godzilla has been absorbed into a young man named Jacen. Curiously tied together by fate (or a sinister plot?), they now share a physical body. But no time to unravel this mystery — as without the King of the Monsters, kaiju have begun to trample across the United States!

    Thus, with Jacen onboard or not, G-Force has made the decision to release Energy Godzilla. But… will they ever be able to put this Godzilla-sized genie back into the Jacen-sized bottle?

    HEAVY METAL # 5

    SOLICIT COPY:

    One full turn of the sun since Heavy Metal returned in full stride with renewed force, the magazine moves forward as Gladiatrix by Dan Gordon and John Stanisci and Ink by Charley Parlapánides, Vlas Parlapánides, and Marco Failla continue to unfold, and Cold Dead War by Craig Wilson closes a chapter. Dark Horizons by Philippe Pelaez and Benjamin Blasco-Martinez begins its run, a post-apocalyptic science fiction series set on Kepler-452 b, where a forbidden zone has claimed every expedition sent beyond it. Thellus by Simona Mogavino and Carlos Gómez makes its debut as a new science fiction saga, introducing a myth-infused world ruled by absolute power and laying the groundwork for a broader story of domination and resistance. Also featured are Blue Angel, a near-future military science fiction story by Philippe Gauckler, The Callistan Menace, a classic science fiction adaptation adapted by Fernando Fernández, and Turing Test for Humans by Fernando Dagnino. Beyond these highlights, the issue includes a varied range of additional features that reinforce Heavy Metal’s bold editorial mix.

    Trade Paperbacks, Hardcovers, and OGNs

    THE ADVENTURES OF LUMEN N. vol. 1 TP

    SOLICIT COPY:

    A brand-new steampunk comics adventure from the hit Starman writer!

    For a young girl named Lumen, it all begins when her home in India is attacked by steampunk assassins. Oh, and that’s also when she learns that her grandfather is the legendary nautical adventurer Captain Nemo, from Jules Verne’s classic Twenty-Thousand Leagues Under the Sea.

    The year is 1901.

    Now Lumen must accept her bloodline as a Nemo and become a true heroine, as she learns to navigate her grandfather’s amazing steampunk existence full of incredible inventions and terrifying dangers. These perils, threatening both her and the world-at-large, stem from a group of villains, all from other late 19th century adventure novels, combining into a cabal intent on world domination.

    So with Earth at stake, Lumen’s first murderous foe from among that cabal is another Verne creation: Robur The Conqueror, whose lethal goal is the destruction of Paris.

    Lumen N’s exciting life of adventure begins here, with each new exploit that she finds herself a part of, wilder and more exciting than the last!

    Collects The Adventures of Lumen N. #1–#4.

    BLOODLETTER TP

    SOLICIT COPY:

    In this thrilling miniseries, Tasha Thornwall, known as THE BLOODLETTER, is a powerful mystical mercenary entrenched in the world’s secretive underbelly. 

    Once a CIA operative, she has lived in the shadows since being exposed by Al Simmons a decade ago. Now, driven by vengeance upon learning that Simmons has returned as Spawn, she embarks on a relentless mission to hunt him down. 

    This captivating story is brought to life by JOSEPH P. ILLIDGE, known for his work on DC Comics’ The Shadow Cabinet, and TIM SEELEY, famed for HACK/SLASH and Nightwing, with stunning artistry by CHRISTIAN ROSADO.

    Collects Bloodletter Issues #1 – 5

    DIE: LOADED vol. 1 – Zero Sessions TP

    SOLICIT COPY:

    What if the fantasy game you played as a teenager became real—and refused to let you go? The cult-favorite, “goth Jumanji” series returns for an epic new story of a dark fantasy adventure game gone horrifically right or wonderfully wrong.

    A year after their return from the hellish game world, the players gather for Chuck’s wake. They’ve finished with the game. The game isn’t finished with them. The three-time Hugo Award-nominated series is back. Get ready to roll initiative. Who’s going to DIE this time?

    Collects DIE: LOADED issues #1-6.

    SPEED RACER ADVENTURES vol. 1 HC

    SOLICIT COPY:

    In the tradition of Flash Gordon Adventures and Tiny Titans, Speed Racer Adventures is a brand-new story aimed at young readers, introducing them to young versions of the famous classic characters.

    The best race car driver in the world has been invited to drive the most advanced artificial intelligent car in the world. Speed Racer is not that driver, and the Mach Five is not that car, but that’s not going to stop him from entering that race and winning! When the world’s richest man uses unlimited funds to build the most technologically advanced car in the world and hires Racer X to run a race he created, the deck is stacked against Speed Racer! Its not going to be an easy race, but with his secret weapons, his friends and family, Speed has a pretty good chance of getting in the race and winning, but he’s going to hedge his bet by using a whole lot of candy! Come for the laughs, the hijinx and the amazing speeds the cars reach. Go Speed racer, GO!

    Preorders on Final Order Cutoff

    CONCRETE: STARS OVER SAND # 1

    SOLICIT COPY:

    The Eisner, Harvey and Reuben Award-winning Concrete is back with a 5-part story of amnesia, wilderness, and suspense.

    Concrete has entered the desert and not come back. Larry and Maureen are frantic. Reports come that he is wandering the nearby arid mountains, covered with blood, attacking people. Concrete, lightning-struck, confused, roams a frightening world he can’t understand. Roars tear across the sky. A strange globe rises. His body is sheathed in stone. He thinks he is being hunted. People are a threat.

    His journey back to life, and his friends’ dire search against a looming deadline, is as strange and tense as any Concrete story ever told.

    THE DEADMAN # 1

    SOLICIT COPY:

    THE ALL-STAR CREATORS OF 2025’S HIT MINISERIES SUPERMAN: THE KRYPTONITE SPECTRUM (AND THE ONGOING HORROR ANTHOLOGY ICE CREAM MAN) ARE BACK AT DC COMICS TO LIFT YOUR SPIRITS! The Deadman enters the Next Level! In the millisecond following his murder, the soul of shifty circus aerialist Boston Brand was commandeered by the goddess Rama Kushna, who deputized the erstwhile performer’s ghost with a sacred spectral assignment: the Custodian of All Souls! Now Brand floats — begrudgingly — through this bluegreen purgatory we call Earth, upholding the Laws of Spiritual Math and protecting humanity from evil — even if they can’t see or hear him. Open up to this new era of DC’s most lively deceased superhero — the Deadman — in a story about life, death, and everything in between… replete with paranormal activity, possessions, and a profusion of other poignant peculiarities.

    DC: KO HC/TP

    SOLICIT COPY:

    The end of everything begins here. The heroes of Earth enter a tournament forged by gods, where victory means survival, and corruption claims the soul. From Eisner Award–winning writer Scott Snyder and artist Javi Fernández comes the explosive event redefining the DC Universe.

    The Heart of Apokolips has transformed Earth into a twisted battlefield as Darkseid prepares for resurrection. To stop him, the Justice League and their greatest allies must enter an impossible tournament—one that pits hero against hero and friend against friend.
Each victory brings the survivors closer to the Heart…but the closer they come, the more its dark power consumes them.
A fight for the fate of the universe. A test of every hero’s will. DC K.O. is the ultimate clash of power, sacrifice, and corruption.

    Collects DC K.O. #1–5.

    ULTIMATE SPIDER-MAN vol. 4: One Last Day TP

    SOLICIT COPY:

    Jonathan Hickman’s acclaimed saga of Peter Parker and his amazing family concludes!

    Brace yourself for Fisk vs. Mister Negative vs. Mysterio — with Spider-Man and his allies caught in the middle! Will the Sinister Six destroy New York before they destroy each other?! Plus: Harry Osborn lives! Peter and Mary Jane share another fateful dinner with Harry and Gwen. A last will and testament is read! And it’s all building to a finale you won’t want to miss! As the Ultimate Universe approaches its ENDGAME, what will that mean for Spider-Man and his Ultimate friends (and family)?! You cannot possibly be prepared for what Jonathan Hickman and Marco Checchetto have planned for Peter Parker as your favorite comic book comes to an unforgettable end!

    COLLECTING: Ultimate Spider-Man (2024) #19-24, Ultimate Universe: Finale (2026) #1 (Spider-Man story)

    What did I miss?

    If there are some great comics, collected or in single issues, that you think I should be reading, tell me about them! And if you do try out any of these series, let me know how you liked them, or didn’t. This is a safe space for haters. If you enjoy this service, please share this article on social media or tell someone that you know reads comics about it.

    Divining Comics is brought to you by generous support from the “Best Friends of Divining Comics,” Alex Seubert.

    Divining Comics is also brought to you by the support of the “Friends of Divining Comics,” Comic Book Herald.

    If you would like to add your name to the list of friends, best friends, or best friends forever, support this work for less than the cost of one cup of coffee a month at patreon.com/diviningcomics. You can also leave a one-time tip/buy my zines at ko-fi.com/spikestonehand. Or, if you can’t afford to support me financially at this time, simply follow me on Twitter, Instagram, and Bluesky and share my posts there.

    #art #books #ComicBooks #comics #DC #dcComics #marvel #marvelComics #MarvelousMarket #NewComicDay
  11. Marvelous Market: Best New Comics May 6

    What Was Your Free Comic Book Day Haul?

    I grabbed a few titles, but missed out on some of the issues I had wanted like AMAZING SPIDER-MAN / QUEEN IN BLACK and THE FUTURE IS. My shop also had a sale going on, so I splurged on the hardcover of MURDER FALCON. It rules.

    Hello and welcome to the Marvelous Market, my weekly guide for anyone interested in going to a comic book store today. In addition to a full list of new # 1s and new volume 1s, I’ll be giving you my top 4 recommendations in 4 categories. Like Houston legend Mike Jones rapped, “We’re still tippin’ on four-fours.” I’m going to give you the top four new comics, top four ongoing comics, the top four graphic novels, and the top 4 preorders.

    The work going into this curation is made possible by readers like you. For less than the cost of a cup of coffee a month, you can help make this work possible.

    New Issue # 1s

    BEN TEN # 1

    SOLICIT COPY:

    A fresh take on a 21st Century classic! Fan favorite BEN 10 returns in an all-new series that will appeal to longtime fans and new readers alike. When a mysterious meteor crashes to Earth, 10-year-old Ben Tennyson discovers the Omnitrix, a high-tech alien gauntlet of incredible power and potential. With this device on his wrist, Ben has the power to transform into incredible alien forms. But can he control this power? If the story sounds familiar, think again!

    This is the modern, definitive take on Ben 10 from the team that created him – Man of Action – kicking off with writer Joe Casey, joined by amazing artist Robert Carey, with covers by Carey, Man of Action member Duncan Rouleau, Dustin Nguyen, Sebastian Piriz, and a special MYSTERY VARIANT BLIND BAG containing one limited edition of the issue selected randomly from a range of covers exclusive to this offering! Please The number of Blind Bags is limited, and allocations may occur.

    DOG TAG # 1

    SOLICIT COPY:

    Dog Tag is a fictional story about a very real war. It follows the life and thoughts of Corporal Tom Fuller through the final year of World War II as his service takes him from the invasion of Normandy to the surrender of Japan. Borrowed from real world stories and little known events of the war, Dog Tag asks big questions about the war while focusing on the heroism of the ordinary people who lived and died during the conflict.

    IF DESTRUCTION BE OUR LOT # 1

    SOLICIT COPY:

    Humanity is extinct and all that remains are the robots who once helped us. The robots who once helped us are happier now, doing their work without human interference. But not Abe. He believes there must be something more out there. After nearly getting killed, he’s determined to wander the Earth until he finds it — or gets recycled trying. Brilliant artist ANDY MACDONALD (Doctor Strange, Wonder Woman), and adequate writers MARK ELIJAH ROSENBERG (Approaching the Unknown, Year Million) and MATTHEW ROSENBERG (WE’RE TAKING EVERYONE DOWN WITH US, 4 Kids Walk Into A Bank) bring you an ongoing sci-fi adventure about finding purpose, holding onto hope, and really lonely robots.

    SHE-SPAWN # 1

    SOLICIT COPY:

    A former solider, assassin, superhero, and mother, Priest now finds herself pulled into a brutal confrontation with an angelic cult determined to sacrifice a child in the name of their God. What begins as a mission quickly becomes something far more personal, forcing Jessica to confront the regret and responsibility that have followed her long after she stepped into the role of She-Spawn.

    ONGOING SERIES

    ABSOLUTE GREEN LANTERN # 14

    SOLICIT COPY:

    IN SPACE, NO ONE CAN HEAR YOU SCREAM! Tomar Re and Jo Mullein make their way out into the icy cold depths of space, ready to take the fight directly to Mogo and the Black Stars. But what they find out there might be more than they are ready for!

    COMICS THE MAGAZINE # 3

    SOLICIT COPY:

    YOU LIKE THE TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES? WE’VE GOT THE TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES!

    THE COMIC BOOK THAT BECAME A CULTURAL PHENOMENON COMES TO COMICS! THE MAGAZINE!

    We talk to the Teenage Mutant Ninja Turtles creative team as they hit their massive THREE-HUNDREDTH issue! What started as a comic book self-published by two then-unknown creators is bigger than ever before across comics, TV shows, movies, and toys galore. How did we get here? Where is it going? Read this issue to find out!

    ALL THIS AND MORE IN EACH AND EVERY ISSUE OF COMICS! THE MAGAZINE — THE “LET’S ENTHUSIASTICALLY DISCUSS COMICS” REVOLUTION HAS ONLY JUST BEGUN!

    GODZILLA # 10

    SOLICIT COPY:

    Can anyone stop Kai-Sei Energy Godzilla?!

    The essence of Godzilla has been absorbed into a young man named Jacen. Curiously tied together by fate (or a sinister plot?), they now share a physical body. But no time to unravel this mystery — as without the King of the Monsters, kaiju have begun to trample across the United States!

    Thus, with Jacen onboard or not, G-Force has made the decision to release Energy Godzilla. But… will they ever be able to put this Godzilla-sized genie back into the Jacen-sized bottle?

    HEAVY METAL # 5

    SOLICIT COPY:

    One full turn of the sun since Heavy Metal returned in full stride with renewed force, the magazine moves forward as Gladiatrix by Dan Gordon and John Stanisci and Ink by Charley Parlapánides, Vlas Parlapánides, and Marco Failla continue to unfold, and Cold Dead War by Craig Wilson closes a chapter. Dark Horizons by Philippe Pelaez and Benjamin Blasco-Martinez begins its run, a post-apocalyptic science fiction series set on Kepler-452 b, where a forbidden zone has claimed every expedition sent beyond it. Thellus by Simona Mogavino and Carlos Gómez makes its debut as a new science fiction saga, introducing a myth-infused world ruled by absolute power and laying the groundwork for a broader story of domination and resistance. Also featured are Blue Angel, a near-future military science fiction story by Philippe Gauckler, The Callistan Menace, a classic science fiction adaptation adapted by Fernando Fernández, and Turing Test for Humans by Fernando Dagnino. Beyond these highlights, the issue includes a varied range of additional features that reinforce Heavy Metal’s bold editorial mix.

    Trade Paperbacks, Hardcovers, and OGNs

    THE ADVENTURES OF LUMEN N. vol. 1 TP

    SOLICIT COPY:

    A brand-new steampunk comics adventure from the hit Starman writer!

    For a young girl named Lumen, it all begins when her home in India is attacked by steampunk assassins. Oh, and that’s also when she learns that her grandfather is the legendary nautical adventurer Captain Nemo, from Jules Verne’s classic Twenty-Thousand Leagues Under the Sea.

    The year is 1901.

    Now Lumen must accept her bloodline as a Nemo and become a true heroine, as she learns to navigate her grandfather’s amazing steampunk existence full of incredible inventions and terrifying dangers. These perils, threatening both her and the world-at-large, stem from a group of villains, all from other late 19th century adventure novels, combining into a cabal intent on world domination.

    So with Earth at stake, Lumen’s first murderous foe from among that cabal is another Verne creation: Robur The Conqueror, whose lethal goal is the destruction of Paris.

    Lumen N’s exciting life of adventure begins here, with each new exploit that she finds herself a part of, wilder and more exciting than the last!

    Collects The Adventures of Lumen N. #1–#4.

    BLOODLETTER TP

    SOLICIT COPY:

    In this thrilling miniseries, Tasha Thornwall, known as THE BLOODLETTER, is a powerful mystical mercenary entrenched in the world’s secretive underbelly. 

    Once a CIA operative, she has lived in the shadows since being exposed by Al Simmons a decade ago. Now, driven by vengeance upon learning that Simmons has returned as Spawn, she embarks on a relentless mission to hunt him down. 

    This captivating story is brought to life by JOSEPH P. ILLIDGE, known for his work on DC Comics’ The Shadow Cabinet, and TIM SEELEY, famed for HACK/SLASH and Nightwing, with stunning artistry by CHRISTIAN ROSADO.

    Collects Bloodletter Issues #1 – 5

    DIE: LOADED vol. 1 – Zero Sessions TP

    SOLICIT COPY:

    What if the fantasy game you played as a teenager became real—and refused to let you go? The cult-favorite, “goth Jumanji” series returns for an epic new story of a dark fantasy adventure game gone horrifically right or wonderfully wrong.

    A year after their return from the hellish game world, the players gather for Chuck’s wake. They’ve finished with the game. The game isn’t finished with them. The three-time Hugo Award-nominated series is back. Get ready to roll initiative. Who’s going to DIE this time?

    Collects DIE: LOADED issues #1-6.

    SPEED RACER ADVENTURES vol. 1 HC

    SOLICIT COPY:

    In the tradition of Flash Gordon Adventures and Tiny Titans, Speed Racer Adventures is a brand-new story aimed at young readers, introducing them to young versions of the famous classic characters.

    The best race car driver in the world has been invited to drive the most advanced artificial intelligent car in the world. Speed Racer is not that driver, and the Mach Five is not that car, but that’s not going to stop him from entering that race and winning! When the world’s richest man uses unlimited funds to build the most technologically advanced car in the world and hires Racer X to run a race he created, the deck is stacked against Speed Racer! Its not going to be an easy race, but with his secret weapons, his friends and family, Speed has a pretty good chance of getting in the race and winning, but he’s going to hedge his bet by using a whole lot of candy! Come for the laughs, the hijinx and the amazing speeds the cars reach. Go Speed racer, GO!

    Preorders on Final Order Cutoff

    CONCRETE: STARS OVER SAND # 1

    SOLICIT COPY:

    The Eisner, Harvey and Reuben Award-winning Concrete is back with a 5-part story of amnesia, wilderness, and suspense.

    Concrete has entered the desert and not come back. Larry and Maureen are frantic. Reports come that he is wandering the nearby arid mountains, covered with blood, attacking people. Concrete, lightning-struck, confused, roams a frightening world he can’t understand. Roars tear across the sky. A strange globe rises. His body is sheathed in stone. He thinks he is being hunted. People are a threat.

    His journey back to life, and his friends’ dire search against a looming deadline, is as strange and tense as any Concrete story ever told.

    THE DEADMAN # 1

    SOLICIT COPY:

    THE ALL-STAR CREATORS OF 2025’S HIT MINISERIES SUPERMAN: THE KRYPTONITE SPECTRUM (AND THE ONGOING HORROR ANTHOLOGY ICE CREAM MAN) ARE BACK AT DC COMICS TO LIFT YOUR SPIRITS! The Deadman enters the Next Level! In the millisecond following his murder, the soul of shifty circus aerialist Boston Brand was commandeered by the goddess Rama Kushna, who deputized the erstwhile performer’s ghost with a sacred spectral assignment: the Custodian of All Souls! Now Brand floats — begrudgingly — through this bluegreen purgatory we call Earth, upholding the Laws of Spiritual Math and protecting humanity from evil — even if they can’t see or hear him. Open up to this new era of DC’s most lively deceased superhero — the Deadman — in a story about life, death, and everything in between… replete with paranormal activity, possessions, and a profusion of other poignant peculiarities.

    DC: KO HC/TP

    SOLICIT COPY:

    The end of everything begins here. The heroes of Earth enter a tournament forged by gods, where victory means survival, and corruption claims the soul. From Eisner Award–winning writer Scott Snyder and artist Javi Fernández comes the explosive event redefining the DC Universe.

    The Heart of Apokolips has transformed Earth into a twisted battlefield as Darkseid prepares for resurrection. To stop him, the Justice League and their greatest allies must enter an impossible tournament—one that pits hero against hero and friend against friend.
Each victory brings the survivors closer to the Heart…but the closer they come, the more its dark power consumes them.
A fight for the fate of the universe. A test of every hero’s will. DC K.O. is the ultimate clash of power, sacrifice, and corruption.

    Collects DC K.O. #1–5.

    ULTIMATE SPIDER-MAN vol. 4: One Last Day TP

    SOLICIT COPY:

    Jonathan Hickman’s acclaimed saga of Peter Parker and his amazing family concludes!

    Brace yourself for Fisk vs. Mister Negative vs. Mysterio — with Spider-Man and his allies caught in the middle! Will the Sinister Six destroy New York before they destroy each other?! Plus: Harry Osborn lives! Peter and Mary Jane share another fateful dinner with Harry and Gwen. A last will and testament is read! And it’s all building to a finale you won’t want to miss! As the Ultimate Universe approaches its ENDGAME, what will that mean for Spider-Man and his Ultimate friends (and family)?! You cannot possibly be prepared for what Jonathan Hickman and Marco Checchetto have planned for Peter Parker as your favorite comic book comes to an unforgettable end!

    COLLECTING: Ultimate Spider-Man (2024) #19-24, Ultimate Universe: Finale (2026) #1 (Spider-Man story)

    What did I miss?

    If there are some great comics, collected or in single issues, that you think I should be reading, tell me about them! And if you do try out any of these series, let me know how you liked them, or didn’t. This is a safe space for haters. If you enjoy this service, please share this article on social media or tell someone that you know reads comics about it.

    Divining Comics is brought to you by generous support from the “Best Friends of Divining Comics,” Alex Seubert.

    Divining Comics is also brought to you by the support of the “Friends of Divining Comics,” Comic Book Herald.

    If you would like to add your name to the list of friends, best friends, or best friends forever, support this work for less than the cost of one cup of coffee a month at patreon.com/diviningcomics. You can also leave a one-time tip/buy my zines at ko-fi.com/spikestonehand. Or, if you can’t afford to support me financially at this time, simply follow me on Twitter, Instagram, and Bluesky and share my posts there.

    #art #books #ComicBooks #comics #DC #dcComics #marvel #marvelComics #MarvelousMarket #NewComicDay
  12. L’infolettre du 27 octobre 2025 : parcours du Tour de France 2026, les licences WorldTour, Mondiaux sur piste…

    Un Tour de France crescendo et un Tour de France Femmes historique

    C’est toujours un événement particulier en fin de saison : la présentation des parcours du Tour de France revêt une certaine importance pour les amatrices et amateurs de cyclisme, déjà en manque de compétition en cette fin de mois d’octobre et prêts à dessiner les scénarios idéaux du prochain rendez-vous estival à la seule lecture des premiers profils dévoilés. La divination n’est pas encore un sport olympique, mais les pronostics vont bon train quand Marion Rousse et Christian Prudhomme annoncent en grande pompe les prochaines étapes de la course au maillot jaune.

    Ainsi, donc, un seul scénario était en question dès jeudi au Palais des Congrès de Paris : le tracé de la 113e édition masculine du Tour, entre Barcelone et Paris, pourra-t-il permettre de bousculer l’hégémonie de Tadej Pogacar ? Sans se poser la question de savoir si le Slovène ira bien à la chasse d’un cinquième succès final. Mais les spéculations n’ont pas cessé depuis la révélation des 21 étapes de la prochaine édition. Comme si aucun autre concurrent ne pouvait se satisfaire de ces routes.

    L’organisation du Tour a une nouvelle fois misé sur un tracé de plus en plus difficile, avec une troisième semaine particulièrement rude. Cela débute à Barcelone par un contre-la-montre par équipes particulier : comme sur les dernières éditions de Paris-Nice, le temps sera pris sur le premier coureur de chaque formation franchissant la ligne d’arrivée au sommet de Montjuic. L’arrivée dans les Pyrénées sera plus douce qu’attendue avec une étape vers Les Angles, et une arrivée inédite jusqu’au cirque de Gavarnie (18,7 km à 3,7% de moyenne), après un passage sur le Tourmalet.

    ▶️ ✍ Avez-vous un commentaire à nous faire sur cet édito ou l’infolettre ? Envoyez-nous un e-mail à [email protected]

    Si les sprinteurs devraient avoir entre cinq et sept occasions de briller, le peloton s’aventurera par ailleurs sur toutes les chaînes montagneuses de l’Hexagone : le Massif central sera à l’honneur avec une arrivée désormais classique au Lioran, après le col du Perthus notamment. Place ensuite aux Vosges avec un premier passage sur le Ballon d’Alsace sur la 13e étape, avant une arrivée difficile au Markstein en passat par le Grand Ballon, le Ballon d’Alsace – encore – et le nouveau col du Haag, dans la forêt vosgienne.Le Jura suivra avec une montée rugueuse vers le Plateau de Solaison (11,3 km à 9,1% de moyenne) en clôture de la deuxième semaine de course.

    Cela annoncera le seul contre-la-montre individuel de l’épreuve, entre Évian et Thonon-les-Bains, soit 26 kilomètres encore une fois bien vallonnés. Les Alpes concluront cette troisième semaine folle, avec Orcières-Merlette le jeudi, une première arrivée sur l’Alpe d’Huez via ses 21 virages les plus célèbres le vendredi et une deuxième passage par un autre versant de l’Alpe d’Huez le samedi, au bout d’une étape dantesque de 5.600 mètres de dénivelé avec la Croix de Fer, le Télégraphe, le Galibier et le col de Sarenne en apéritifs.

    Les puncheurs pourront au moins profiter de l’étape finale tracée autour de Paris, avec une nouvelle triple boucle autour de Montmartre et la désormais célèbre rue Lepic. Les sprinteurs attendront, eux, une nouvelle occasion de briller sur les Champs-Élysées… un jour. L’objectif affiché est en tout cas de retarder au mieux l’échéance du maillot jaune, mais si un certain Slovène se présente effectivement au départ, nul doute qu’il profitera déjà des Pyrénées ou du Massif central pour faire parler sa puissance.

    Le parcours de la 113e édition masculine du Tour de France :

    Samedi 4 juillet 2026 – 1re étape : Barcelone 🇪🇸 > Barcelone 🇪🇸 (19 km, contre-la-montre par équipes ⏱️)

    Dimanche 5 juillet 2026 – 2e étape : Tarragone 🇪🇸 > Barcelone 🇪🇸 (182 km)

    Lundi 6 juillet 2026 – 3e étape : Granollers 🇪🇸 > Les Angles (196 km)

    Mardi 7 juillet 2026 – 4e étape : Carcassonne > Foix (182 km)

    Mercredi 8 juillet 2026 – 5e étape : Lannemezan > Pau (158 km)

    Jeudi 9 juillet 2026 – 6e étape : Pau > Gavarnie-Gèdre (186 km)

    Vendredi 10 juillet 2026 – 7e étape : Hagetmau > Bordeaux (175 km)

    Samedi 11 juillet 2026 – 8e étape : Périgueux > Bergerac (182 km)

    Dimanche 12 juillet 2026 – 9e étape : Malemort > Ussel (185 km)

    Lundi 13 juillet 2026 – Journée de repos dans le Cantal

    Mardi 14 juillet 2026 – 10e étape : Aurillac > Le Lioran (167 km)

    Mercredi 15 juillet 2026 – 11e étape : Vichy > Nevers (161 km)

    Jeudi 16 juillet 2026 – 12e étape : Circuit Nevers Magny-Cours > Chalon-sur-Saône (181 km)

    Vendredi 17 juillet 2026 – 13e étape : Dole > Belfort (205 km)

    Samedi 18 juillet 2026 – 14e étape : Mulhouse > Le Markstein (155 km)

    Dimanche 19 juillet 2026 – 15e étape : Champagnole > Plateau de Solaison (184 km)

    Lundi 20 juillet 2026 – Journée de repos en Haute-Savoie

    Mardi 21 juillet 2026 – 16e étape : Évian-les-Bains > Thonon-les-Bains (26 km – CLM individuel ⏱️)

    Mercredi 22 juillet 2026 – 17e étape : Chambery > Voiron (175 km)

    Jeudi 23 juillet 2026 – 18e étape : Voiron > Orcières-Merlette (185 km)

    Vendredi 24 juillet 2026 – 19e étape : Gap > Alpe d’Huez (128 km)

    Samedi 25 juillet 2026 – 20e étape : Le Bourg d’Oisans > Alpe d’Huez (171 km)

    Dimanche 26 juillet 2026 – 21e et dernière étape : Thoiry > Paris/Champs-Élysées (130 km)

    ▶️ ✍ Avez-vous un commentaire à nous faire sur cet édito ou l’infolettre ? Envoyez-nous un e-mail à [email protected]

    Le Tour de France Femmes compte pour sa part écrire sa propre histoire avec un déplacement cinq jours après l’arrivée de l’épreuve masculine, confirmant l’ambition de faire de la Grande Boucle féminine une épreuve à part entière. Aussi par rapport au reste du calendrier féminin. Car cette cinquième édition visera encore plus haut avec 1.175 kilomètres de distance et près de 18.800 mètres de dénivelé positif, des records pour des Grands Tours contemporains.

    Cela passera par un contre-la-montre individuel de 21 kilomètre dans les vignobles bourguignons, annonçant enfin un retour possible des rouleuses dans la course au maillot jaune. Le final sera également particulièrement usant avec deux étapes explosives dans le Beaujolais puis la vallée du Rhône, en vue d’une première arrivée sur le Mont Ventoux, nouveau mythe enfin escaladé par le peloton du Tour de France Femmes. L’avant-dernière étape sera plus typé pour les baroudeuses avant une dernière journée terrible, avec quatre fois le col d’Èze au programme, dont la dernière fois à 15 kilomètres de l’arrivée finale à Nice.

    Le tracé s’annonce plus équilibré que celui proposé cette saison, avec bien plus de possibilités de bousculer le classement général, au-delà du juge de paix attendu que sera le Mont Ventoux lors de l’antépénultième étape.

    Le parcours de la 5e édition féminine du Tour de France :

    Samedi 1er août 2026 – 1re étape : Lausanne 🇨🇭 > Lausanne 🇨🇭 (137 km)

    Dimanche 2 août 2026 – 2e étape : Aigle 🇨🇭 > Genève 🇨🇭 (149 km)

    Lundi 3 août 2026 – 3e étape : Genève 🇨🇭 > Poligny (157 km)

    Mardi 4 août 2026 – 4e étape : Gevrey-Chambertin > Dijon (21 km, CLM individuel ⏱️)

    Mercredi 5 août 2026 – 5e étape : Mâcon > Belleville-en-Beaujolais (140 km)

    Jeudi 6 août 2026 – 6e étape : Montbrison > Tournon-sur-Rhône (153 km)

    Vendredi 7 août 2026 – 7e étape : La Voulte-sur-Rhône > Mont Ventoux (144 km)

    Samedi 8 août 2026 – 8e étape : Sisteron > Nice (175 km)

    Dimanche 9 août 2026 – 9e et dernière étape : Nice > Nice (99 km)

    WorldTour : Jayco AlUla et Liv AlUla Jayco, surprenants absents des candidats provisoires à une licence

    Alors que la saison 2025 s’est doucement achevée, la prochaine est déjà bien en route avec l’annonce par l’Union Cycliste Internationale (UCI) de la liste des candidats aux statuts de WorldTeams et de ProTeams, les deux premières divisions cyclistes, pour 2026. Quelques surprises ont marqué cette première liste provisoire, alors qu’une décision définitive de l’UCI sur ces licences n’est pas attendue avant le 10 décembre prochain.

    Ainsi, 19 équipes ont fait une demande pour faire partie du WorldTour masculin de 2026 à 2028. On retrouve notamment dans cette liste Cofidis qui n’a pas obtenu les points nécessaires pour conserver une licence, ainsi que Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team (le nom du fournisseur de cycles s’est ajouté à Q36.5) qui n’a pas non plus rempli de critère sportif suffisant cette saison. D’autre part, comme attendu, Lotto a bien déposé une demande pour la fusion Lotto/Intermarché-Wanty prévue en 2026. Par contre, Jayco AlUla ne fait pas partie de cette liste, sans grande explication. Mais comme expliqué, la décision définitive autour des licences n’est prévue qu’en décembre et tout dossier peut encore être déposé d’ici là.

    Côté féminin, 16 équipes ont fait une demande, parmi lesquelles Cofidis, qui n’a cependant pas réuni le critère sportif pour bénéficier d’une place parmi le WorldTour la saison prochaine. Comme chez les hommes, Liv AlUla Jayco est la grande absente de la liste.

    Du côté des ProTeams, c’est la soupe à la grimace : on passera de sept à six équipes féminines de deuxième division la saison prochaine (avec l’arrivée notamment de Ma Petite Entreprise, en France, et de Lotto Ladies), alors que seuls 16 candidats tenteront d’accéder au statut ProTeam chez les hommes (dont la nouvelle équipe américaine de George Hincapie, Modern Adventure Pro Cycling, et la structure italienne MBH Bank CSB Ballan), là où on retrouvait 27 structures sous cette licence en 2018… Une confirmation de l’évolution d’un cyclisme à deux vitesses, qui ne laisse plus aucune place aux petits budgets sans vision d’avenir.

    La liste des candidats au WorldTour :

    HOMMES

    • Alpecin-Deceuninck 🇧🇪
    • Bahrain Victorious 🇧🇭
    • Cofidis 🇫🇷
    • Cycling Academy 🇮🇱
    • Decathlon CMA CGM Team 🇫🇷
    • EF Education-EasyPost 🇺🇸
    • Groupama-FDJ United 🇫🇷
    • INEOS Grenadiers 🇬🇧
    • Lidl-Trek 🇺🇸
    • Lotto Cycling Team 🇧🇪
    • Movistar Team 🇪🇸
    • Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 🇬🇧
    • Red Bull-Bora-Hansgrohe 🇩🇪
    • Soudal Quick-Step 🇧🇪
    • Team Picnic-PostNL 🇳🇱
    • Team Visma | Lease a Bike 🇳🇱
    • UAE Team Emirates XRG 🇦🇪
    • Uno-X Mobility 🇳🇴
    • XDS Astana Team 🇰🇿

    FEMMES

    • AG Insurance-Soudal Team 🇧🇪
    • Canyon//SRAM zondacrypto 🇩🇪
    • Cofidis Women Team 🇫🇷
    • EF Education-Oatly 🇺🇸
    • FDJ United-Suez 🇫🇷
    • Fenix-Deceuninck 🇧🇪
    • Human Powered Health 🇺🇸
    • Lidl-Trek 🇺🇸
    • Movistar Team 🇪🇸
    • Team Picnic-PostNL 🇳🇱
    • Team SD Worx-Protime 🇳🇱
    • Team Visma | Lease a Bike 🇳🇱
    • UAE Team ADQ 🇦🇪
    • Uno-X Mobility 🇳🇴

    La liste des candidats au statut ProTeam :

    HOMMES

    • Bardiani CSF 🇮🇹
    • Burgos-Burpellet BH 🇪🇸
    • Caja Rural-Seguros RGA 🇪🇸
    • Equipo Kern Pharma 🇪🇸
    • Euskaltel-Euskadi 🇪🇸
    • MBH Bank CSB Ballan 🇮🇹
    • Modern Adventure Pro Cycling 🇺🇸
    • Team Flanders-Baloise 🇧🇪
    • Team Novo Nordisk 🇺🇸
    • Team Polti VisitMalta 🇮🇹
    • Toscana Factory 🇮🇹
    • TotalEnergies 🇫🇷
    • Tudor Pro Cycling Team 🇨🇭
    • Unibet Tietema Rockets 🇫🇷

    FEMMES

    • Laboral Kutxa-Fundación Euskadi 🇪🇸
    • Lotto Ladies 🇧🇪
    • Ma Petite Entreprise 🇫🇷
    • St Michel-Preference Home-Auber 93 🇫🇷
    • Volkerwessels Cycling Team 🇳🇱
    • Winspace Orange Seal 🇫🇷

    Mondiaux sur piste : la Belgique en verve, même sans Kopecky

    La sélection belge de cyclisme sur piste a brillé cette semaine sur le vélodrome de Santiago du Chili, à l’occasion des championnats du monde de la discipline. Les attentes étaient effectivement grandes par rapport à la nouvelle génération présente en Amérique du Sud, alors que la star du groupe, Lotte Kopecky, avait annoncé son forfait à la suite d’une saison difficile et d’une blessure à une vertèbre, début septembre. Malgré cette absence, les jeunes pousses ont parfaitement profité de l’occasion pour se mettre en avant.

    La Belgique repart ainsi du Chili avec un titre mondial, comme l’an dernier. Lindsay De Vylder (30 ans) n’a pu prolonger sur l’omnium, conclu en troisième position, mais il a obtenu un premier maillot arc-en-ciel sur la course à l’américaine, au côté de Fabio Van den Bossche (25 ans), au bout d’une heure parfaitement maîtrisée. La jeune Hélène Hesters (20 ans), déjà sacrée championne d’Europe chez les juniors et les espoirs, a obtenu une médaille de bronze sur la course à l’élimination, confirmant sa progression constante sur ses épreuves d’endurance stratégique.

    La collecte de médailles aurait encore pu être plus fructueuse : Shari Bossuyt (25 ans), de retour de suspension l’été dernier, a dû se contenter de… trois quatrièmes places. Classée deuxième de l’omnium avant la quatrième et dernière épreuve, l’ex-championne d’Europe de la discipline, a subi la loi de la favorite néerlandaise Lorena Wiebes et n’a pu enchaîner les sprints pour glaner une médaille. Le lendemain, Bossuyt, accompagnée de Katrijn De Clercq (23 ans), est encore passée tout près du podium lors d’une course à l’américaine minée par les chutes. Malgré un finish costaud pour gagner le sprint final, les deux concurrentes belges ont terminé à cinq points du bronze. Enfin, lors de la poursuite par équipes, Bossuyt, De Clercq, Hesters et Luca Vierstraete (19 ans) ont également terminé quatrièmes, battues par la Grande-Bretagne, soit la meilleure performance de la sélection féminine belge aux Mondiaux.

    Autre satisfaction belge, Lowie Nulens (19 ans) a battu un nouveau record de Belgique sur la vitesse individuelle avec un temps de 9.836 secondes en qualifications. Il a ensuite été battu en seizièmes de finale. Jules Hesters espérait, pour sa part, faire aussi bien que sa sœur avec le bronze sur le scratch, mais il a été déclassé en raison d’une touche sur le concurrent portugais Iuri Leitão. Ce que le Gantois a dénoncé, estimant que c’est son adversaire qui a touché sa chaussure durant le sprint final.

    Par contre, l’équipe masculine de poursuite a connu une sacrée contre-performance avec une élimination en qualifications pour Lindsay De Vylder, Fabio Van den Bossche, accompagnés de Jasper De Buyst (31 ans) et Noah Vandenbranden (23 ans), à plus de huit secondes du record de Belgique. L’équipe devait faire face, il est vrai, à l’absence de Tuur Dens (25 ans), victime d’une lourde chute à l’entraînement.

    Ces Mondiaux ont été marqués par la domination néerlandaise, avec Harrie Lavreysen qui s’est offert les quatre titres mondiaux des disciplines de vitesse (keirin, kilomètre, vitesse individuelle et par équipes), mais aussi Hetty van de Wouw qui en a glané trois (kilomètre, vitesse individuelle et par équipes) et Lorena Wiebes qui a dominé deux disciplines (scratch et omnium). On notera également la belle course d’adieu de l’Italien Elia Viviani qui, avant sa retraite professionnelle à l’âge de 36 ans, s’est offert un troisième et dernier titre mondial sur la course à l’élimination.

    Les nouvelles des derniers jours

    ✍ Transferts

    • Le Français Benoît Cosnefroy a fait le choix, à 30 ans, de quitter Decathlon Ag2r La Mondiale, structure qu’il a connu depuis sa formation chez les espoirs en 2015, pour signer un contrat de deux saisons avec UAE Team Emirates XRG. Le puncheur sera attendu sur les classiques et courses par étapes d’une semaine au sein de la formation émiratie. Cosnefroy a notamment remporté la Bretagne Classic à Plouay en 2021, le Grand Prix de Québec en 2022 et la Flèche Brabançonne en 2024.

     

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    • Le Belge Laurens Huys (Arkéa-B&B Hôtels) a pour sa part retrouvé un contrat la saison prochaine au sein de l’équipe continentale française Nice Métropole Côte d’Azur. L’homme de 27 ans n’a pour l’heure pas réussi à confirmer ses résultats prometteurs de ses jeunes années, comme une 7e place sur le Tour de Norvège 2022, une 5e place de l’Alpes Isère Tour 2021 ou une 6e place sur le Tour de Hongrie cette même année.

     

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    • La ProTeam Unibet Tietema Rockets, qui s’appellera Unibet Rose Rockets la saison prochaine (lire plus bas), a enchaîné les annonces en cette fin de saison. L’équipe franco-néerlandaise a signé l’Allemand Jannis Peter (Team Vorarlberg, 24 ans) qui avait surpris le public avec un succès de prestige sur le Tour de République tchèque en août dernier. L’ancien champion d’Allemagne espoir a notamment terminé cette année 4e de ce Czech Tour, 9e du Tour d’Autriche et 10e du Tour de Grèce. La formation de Bas Tietema a également signé un vétéran : le Néerlandais Wout Poels (XDS Astana Team, 38 ans). L’ancien vainqueur de Liège-Bastogne-Liège et d’une étape du Tour de France et de la Vuelta, encore lauréat du Tour de Turquie cette saison, s’offrira ainsi un baroud d’honneur autour de ses pairs.

    • Bientôt dans le WorldTour, Uno-X Mobility a confirmé le retour du Danois Anthon Charmig dans son effectif en 2026. Le grimpeur de 27 ans retrouve le maillot jaune et rouge après un hiatus de deux ans sans grand succès chez XDS Astana Team. Il s’est relancé en septembre dernier avec une 7e place sur le Grand Prix de Québec, après une cinquième place sur le Tour de Langkawi et une sixième position sur le Tour de Kyushu en 2024.
    • XDS Astana Team a pour sa part annoncé l’arrivée d’un grand espoir dans son effectif : l’Autrichien Marco Schrettl. Le coureur de 22 ans a marqué les esprits avec sa médaille de bronze sur la course en ligne des espoirs lors des derniers Mondiaux sur route à Kigali. Celui qui a signé pour trois saisons a également remporté en 2025 le Grand Prix des Nations, le difficile Trophée de San Vendemiano et le titre autrichien de la course en ligne chez les espoirs.
    • Surprenante signature de la part de l’équipe allemande Canyon//SRAM zondacrypto : l’équipe a engagé pour une saison l’Allemande Sophie Alisch dans sa structure de développement. La coureuse de 23 ans se concentre sur le vélo depuis… le mois de juin dernier, après une première carrière dans la boxe. Celle qui a terminé invaincue dans les rangs professionnels a intégré le Top 10 mondial parmi plusieurs fédérations, mais a décidé de s’essayer à une autre discipline au fil des années. “Je voulais me pousser dans une autre voie, mettre mon corps, mon esprit et mes limites au défi et voir de quoi je suis capable en dehors du ring”, a-t-elle confié par communiqué, espérant ainsi franchir un nouveau palier dès cette saison.

     

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    ➡️ Prolongations

    • Au bout de l’une de ses meilleures saisons, le champion de Belgique sur route Tim Wellens a décidé de poursuivre pour deux ans supplémentaires son aventure avec UAE Team Emirates XRG. Le Norvégien Vegard Stake Laengen a pour sa part confirmé sa présence pour une année de plus avec l’équipe émiratie.
    • Movistar a également enchaîné les prolongations en cette fin octobre. Côté masculin, le Vénézuélien Orluis Aular (28 ans) et l’Équatorien Jefferson Cepeda (29 ans) ont signé jusqu’à fin 2028, alors que le Portugais Nelson Oliveira (36 ans) et l’Espagnol Jorge Arcas (33 ans) se sont engagés jusqu’à fin 2027. Enfin, le Colombien Nairo Quintana (35 ans) et l’Espagnol Albert Torres (35 ans) seront présents au moins une saison de plus.

    • Côté féminin, la Française Aude Biannic (34 ans), qui a fait son retour dans le peloton cette année après la naissance de son fils en novembre 2024, a paraphé un nouveau contrat de deux saisons. L’Espagnole Sara Martín (26 ans) a, elle, pris un engagement pour trois saisons, alors que la Brésilienne Ana Vitória Magalhães (25 ans) sera présente jusqu’à fin 2029 sous le maillot espagnol.
    • Déjà présente depuis quatre ans sous les couleurs de Canyon//SRAM zondacrypto, l’Italienne Soraya Paladin a signé un contrat jusqu’en 2027 avec la WorldTeam allemande. La cycliste de 32 ans a terminé cette saison deuxième de la classique de Navarre, cinquième du Trophée Palma et sixième du championnat d’Italie sur route.

    🏥 Sur la touche

    • Blessée au genou avant la reprise de la saison de cyclo-cross, la Néerlandaise Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix-Deceuninck) poursuit sa revalidation au chaud. Elle a toutefois bien repris l’entraînement il y a une dizaine de jours, a expliqué Christoiph Roodhooft au micro de Sporza. “Cela évolue dans le bon sens”, a-t-il confirmé, sans toutefois donner de date de retour de la coureuse de 27 ans.

    ❌ Sur le départ

     

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    📅 Programme

    • Le Tour d’Espagne masculin débutera à nouveau de l’étranger en 2026. Après le Piémont italien, place au Rocher monégasque. Monaco, qui a déjà accueilli le Grand Départ du Tour d’Italie en 1966 et du Tour de France en 2009, devient ainsi la première nation à accueillir la première étape de chaque Grand Tour. La course s’ouvrira le samedi 22 août par un contre-la-montre individuel intégralement tracé dans la principauté sur 9,6 kilomètres vallonnés. La course repartira le lendemain depuis le Palais princier de Monaco pour une étape en ligne vers la France.

    • Quand est-ce que Mathieu van der Poel reviendra dans les labourés ? Le co-manager d’Alpecin-Deceuninck Christoph Roodhooft a indiqué au micro de Sporza que le champion du monde est bien en train de se préparer pour l’hiver, avec l’objectif de décrocher un huitième titre mondial record à Hulst, le 1er février 2026. “Son programme sera révélé lors de la présentation des Mondiaux”, normalement en novembre, a-t-il expliqué.

    🤑 Économie

    • C’est officiel : Bas Tietema va disparaître du nom de l’équipe qu’il a créée en 2023. L’ex-cycliste devenu manager d’une ProTeam qui ne cesse de grandir depuis trois saisons a laissé place à un nouveau partenariat avec la marque allemande de cycles Rose (pour les quatre prochaines saisons). La formation s’appellera donc en 2026 Unibet Rose Rockets et a déjà dévoilé le nouveau maillot qu’elle arborera dans le peloton, à l’occasion du dernier Tour de Hollande.
    Photo : Instagram Unibet Rose Rockets

    💉 Dopage

    • L’Union Cycliste Internationale (UCI) a publié la semaine dernière un communiqué de presse concernant l’utilisation des cétones par les cyclistes professionnels. Il s’agit pour rappel de ces composés chimiques naturellement produits par le corps humain, mais aujourd’hui régulièrement consommées comme outils de récupération après les courses. Selon l’UCI, de récentes études scientifiques tendent à montrer un consensus selon lequel “ces compléments n’ont aucun effet sur la qualité de la récupération”. Dès lors, la fédération internationale estime qu’il n’y a “aucune raison” d’utiliser les cétones et “ne recommande pas l’inclusion de tels compléments dans les programmes nutritionnels des coureurs”. Sans toutefois annoncer une interdiction. Bref, un énième rappel concernant les cétones, mais qui ne change rien à la réglementation en vigueur.

    📌 Autres

    • L’information a été révélée par le média Escape Collective, alors qu’elle était passée en catimini lors de la dernière révision de la constitution de l’Union Cycliste Internationale (UCI), à l’occasion du dernier congrès de l’UCI à Kigali, le 25 septembre dernier : David Lappartient est désormais éligible à un quatrième mandat de quatre ans en tant que président de l’UCI, alors que cette limite était jusqu’ici fixée à trois mandats de quatre ans (sauf approbation d’une majorité des trois quarts lors d’un congrès de l’UCI pour un éventuel quatrième mandat). Cette fois, aucune condition n’est fixée concernant un quatrième mandat. Et comme le révèle Escape Collective, cette modification n’avait pas été présentée comme tel lors du congrès de l’UCI, évoquant simplement une “amélioration de la transparence des futurs processus électoraux” et des “changements autour de l’âge et des limites de mandature” pour l’UCI et les confédérations continentales. Une transparence particulière, donc…
    • Les nommés pour le Vélo d’Or, le traditionnel prix organisé par L’Équipe et Vélo Magazine et récompensant les meilleurs cyclistes de la saison, ont été dévoilés. Côté masculin, il sera difficile de contester le titre à Tadej Pogacar (UAE Team Emirates XRG), favori face à Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck), Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG), Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step), Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike), Mads Pedersen (Lidl-Trek), Tim Merlier (Soudal Quick-Step), Ben Healy (EF Education-Easy Post), Simon Yates (Team Visma | Lease a Bike) et João Almeida (UAE Team Emirates XRG).
    • Pour le prix féminin, la bataille sera intéressante entre Pauline Ferrand-Prévot (Team Visma | Lease a Bike), Demi Vollering (FDJ-Suez) et Lorena Wiebes (Team SD Worx-Protime). Elles seront en concurrence avec Kim Le Court-Pienaar (AG Insurance-Soudal), Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ), Kasia Niewiadoma (Canyon//SRAM zondacrypto), Marlen Reusser (Movistar Team), Marianne Vos (Team Visma | Lease a Bike), Puck Pieterse (Fenix-Deceuninck) et Mischa Bredewold (Team SD Worx-Protime).

    À lire, voir, écouter…

    • L’émission Affaires Sensibles de France Inter est revenue sur la rivalité entre Fausto Coppi et Gino Bartali dans le cyclisme des années 40 et 50. Un récit toujours ciselé, qui permet de se rappeler à quel point leur histoire commune était presque romancée dès leurs premiers coups de pédale. Les archives, rares, sont bien remises en valeur dans ce documentaire audio, magnifié par l’interview avec le journaliste français Pierre Carrey, qui rappelle les doutes autour de l’histoire de Gino Bartali sauvant la vie de personnes juives durant la Seconde Guerre mondiale. C’est à écouter en podcast sur le site de France Inter, en cliquant sur ce lien, et sur les plateformes d’écoute. Merci à Laurent pour la recommandation par e-mail !
    • Retour sur les parcours du Tour de France et du Tour de France Femmes 2026 à l’occasion du dernier épisode de la saison du podcast de la RTBF “On connaît nos classiques”. L’équipe cycliste du média public belge francophone se projette, mais comme le rappelle l’expérimenté Gérard Bulens : “Profitons de la course et tirons le bilan ensuite”. L’épisode reste cependant très intéressant sur les dynamiques des organisations cyclistes récentes. Je pointe enfin une idée de Jérôme Helguers que je soutiens pleinement : oui à la butte de Montmartre sur la dernière étape du Tour masculin, mais seulement une année sur deux, pour laisser aux sprinters une chance de briller à Paris. L’épisode est à écouter en podcast sur RTBF Auvio, en cliquant sur ce lien, et sur les plateformes d’écoute.
    • La descente de Cofidis hors du Top 18 synonyme de WorldTour était inéluctable au vu des résultats sportifs d’un groupe qui n’a jamais réussi à enchaîner les succès tant sur les courses de moindre envergure qu’au plus haut niveau. Cela se confirme à la lecture d’une enquête de L’Équipe sur le management toxique de Cédric Vasseur, remplacé en septembre dernier à la tête de l’équipe nordiste par Raphaël Jeune. Obsession des points UCI, problèmes de calendrier, mauvaise gestion des espoirs, harcèlement de la part de Cédric Vasseur, staff bousculé et remplacé… Autant de problèmes qui ont mené à la descente de Cofidis parmi les ProTeams. Même si certains au sein de l’équipe parle d’un mal pour un bien pour relancer la machine, sans la pression du WorldTour. L’article (en abonnement payant) est à lire en cliquant sur ce lien.

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    Les résultats des derniers jours

    Route

    • Tour du Guatemala 🇬🇹 (2.2)
      • 1re étape (24/10) : Bolivar Espinosa 🇵🇦 (Panama)
      • 2e étape (25/10) : Sebastian Calderon 🇨🇷 (7C-Economy Hyundai)
      • 3e étape (26/10) : Nicolas Paredes 🇨🇴 (Hino-One-La Red)
    • Championnats du Mexique sur route à Valle de Guadalupe 🇲🇽 (CN)
      • Contre-la-montre individuel – Élites femmes ⏱️ (23/10) : Sara Roel 🇲🇽 (-)
      • Contre-la-montre individuel – Élites hommes ⏱️ (23/10) : Isaac del Toro 🇲🇽 (UAE Team Emirates XRG)
      • Course en ligne – Élites femmes (24/10) : Andrea Ramirez 🇲🇽 (Pato Bike BMC Team)
      • Course en ligne – Élites hommes (25/10) : Isaac del Toro 🇲🇽 (UAE Team Emirates XRG)
    • Championnats d’Israël sur route à Mas’ade 🇮🇱 (CN)
      • Contre-la-montre individuel – Élites femmes ⏱️ (25/10) : Rotem Gafinovitz 🇮🇱 (-)
      • Contre-la-montre individuel – Élites hommes ⏱️ (25/10) : Nadav Raisberg 🇮🇱 (Israel-Premier Tech)

    Piste

    • Championnats du monde de cyclisme sur piste à Santiago du Chili 🇨🇱 (CM)
      • Course à l’américaine (Madison) – Élites femmes : Grande-Bretagne 🇬🇧 (Madelaine Leech et Katie Archibald)
      • Course à l’américaine (Madison) – Élites hommes : Belgique 🇧🇪 (Lindsay De Vylder et Fabio Van den Bossche)
      • Course à l’élimination – Élites femmes : Lara Gillespie 🇮🇪 (Irlande)
      • Course à l’élimination – Élites hommes : Elia Viviani 🇮🇹 (Italie)
      • Course aux points – Élites femmes : Yareli Acevedo Mendoza 🇲🇽 (Mexique)
      • Course aux points – Élites hommes : Joshua Tarling 🇬🇧 (Grande-Bretagne)
      • Keirin – Élites femmes : Mina Sato 🇯🇵 (Japon)
      • Keirin – Élites hommes : Harrie Lavreysen 🇳🇱 (Pays-Bas)
      • Kilomètre – Élites femmes : Hetty van de Wouw 🇳🇱 (Pays-Bas)
      • Kilomètre – Élites hommes : Harrie Lavreysen 🇳🇱 (Pays-Bas)
      • Omnium – Élites femmes : Lorena Wiebes 🇳🇱 (Pays-Bas)
      • Omnium – Élites hommes : Albert Torres 🇪🇸 (Espagne)
      • Poursuite individuelle – Élites femmes : Anna Morris 🇬🇧 (Grande-Bretagne)
      • Poursuite individuelle – Élites hommes : Josh Charlton 🇬🇧 (Grande-Bretagne)
      • Poursuite par équipes – Élites femmes : Italie 🇮🇹 (Vittoria Guazzini, Martina Fidanza, Martina Alzini et Federica Venturelli)
      • Poursuite par équipes – Élites hommes : Danemark 🇩🇰 (Tobias Hansen, Niklas Larsen, Frederik Madsen et Rasmus Pedersen)
      • Scratch – Élites femmes : Lorena Wiebes 🇳🇱 (Pays-Bas)
      • Scratch – Élites hommes : Moritz Augenstein 🇩🇪 (Allemagne)
      • Vitesse individuelle – Élites femmes : Hetty van de Wouw 🇳🇱 (Pays-Bas)
      • Vitesse individuelle – Élites hommes : Harrie Lavreysen 🇳🇱 (Pays-Bas)
      • Vitesse par équipes – Élites femmes : Pays-Bas 🇳🇱 (Kimberly Kalee, Hetty van de Wouw et Steffie van der Peet)
      • Vitesse par équipes – Élites hommes : Pays-Bas 🇳🇱 (Jeffrey Hoogland, Harrie Lavreysen et Roy van den Berg)

    Cyclo-cross

    • Kiremko Nacht van Woerden 🇳🇱 (C2)
      • Élites femmes (21/10) : Fem van Empel 🇳🇱 (Team Visma | Lease a Bike)
      • Élites hommes (21/10) : Felipe Orts 🇪🇸 (Ridley Racing Team)
    • Really Rad Festival of Cyclocross – Day 1 🇺🇸 (C1)
      • Élites femmes (25/10) : Maghalie Rochette 🇨🇦 (Seeker Adventure)
      • Élites hommes (25/10) : Andrew Strohmeyer 🇺🇸 (CXD Trek Bikes)
    • Exact Cross – Heerderstrand 🇳🇱 (C2)
      • Élites femmes (25/10) : Fem van Empel 🇳🇱 (Team Visma | Lease a Bike)
      • Élites hommes (25/10) : Joris Nieuwenhuis 🇳🇱 (Ridley Racing Team)

    • Coupe de France de cyclo-cross #1 – Albi 🇫🇷 (C2)
      • Élites femmes (25/10) : Célia Gery 🇫🇷 (AS Bike Racing-France Literie)
      • Élites hommes (25/10) : Aubin Sparfel 🇫🇷 (Decathlon Ag2r La Mondiale Development Team)
    • HSF System Cup #3 – Hlinsko 🇨🇿 (C2)
      • Élites femmes (25/10) : Kristyna Zemanová 🇨🇿 (Vif Cycling Team)
      • Élites hommes (25/10) : Vaclav Jezek 🇨🇿 (Brilon Racing Team MB)
    • Due Giorni Lombarda CX di Salvirola I 🇮🇹 (C2)
      • Élites femmes (25/10) : Carlotta Borello 🇮🇹 (Team Cingolani Specialized)
      • Élites hommes (25/10) : Filippo Fontana 🇮🇹 (-)
    • GP KH7 – Dark Cross Les Franqueses 🇪🇸 (C2)
      • Élites femmes (25/10) : Laia Bosch Ballus 🇪🇸 (Massi Baix Ter Women’s Team)
      • Élites hommes (25/10) : Javier Zaera Gisbert 🇪🇸 (Equipo Huesca La Magia Renault Auto Cuatro)
    • Major Taylor Cross Cup – Day 1 🇺🇸 (C2)
      • Élites femmes (25/10) : Lizzy Gunsalus 🇺🇸 (-)
      • Élites hommes (25/10) : Brody McDonald 🇺🇸 (Golden State Blazers)
    • Superprestige #1 – Vlaamse Druivencross à Overijse 🇧🇪 (C1)
      • Élites femmes (26/10) : Sara Casasola 🇮🇹 (Crelan-Corendon)
      • Élites hommes (26/10) : Michael Vanthourenhout 🇧🇪 (Pauwels Sauzen-Altez Industriebouw)

    • Coupe de France de cyclo-cross #2 – Albi 🇫🇷 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Célia Gery 🇫🇷 (AS Bike Racing-France Literie)
      • Élites hommes (26/10) : Alexis David 🇫🇷 (Amicale Cycliste Bisontine)
    • Swiss Cyclocross Cup #3 – Radquer Mettmentstetten 🇨🇭 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Line Burquier 🇫🇷 (Trinity Racing)
      • Élites hommes (26/10) : Théo Thomas 🇫🇷 (Sebmotobikes CX Team)
    • Really Rad Festival of Cyclocross – Day 2 🇺🇸 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Rafaelle Carrier 🇨🇦 (Arkéa-B&B Hôtels)
      • Élites hommes (26/10) : Andrew Strohmeyer 🇺🇸 (CXD Trek Bikes)
    • Major Taylor Cross Cup – Day 2 🇺🇸 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Lizzy Gunsalus 🇺🇸 (-)
      • Élites hommes (26/10) : Tofik Beshir 🇪🇹 (CXD Trek Bikes)
    • Due Giorni Lombarda CX di Salvirolla II 🇮🇹 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Carlotta Borello 🇮🇹 (Team Cingolani Specialized)
      • Élites hommes (26/10) : Mattia Agostinacchio 🇮🇹 (EF Education-Easy Post-Oatly)
    • Grand Prix de la Commune de Contern 🇱🇺 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Larissa Hartog 🇳🇱 (ZZPR.nl-Orange Babies Cycling Team)
      • Élites hommes (26/10) : Wout Janssen 🇧🇪 (Cyclis-Van der Plas CX Team)
    • Ciclocross Cidade Villa Real 🇵🇹 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Sara Cueta Vega 🇪🇸 (Unicaja-Gijon)
      • Élites hommes (26/10) : Mario Junquera San Millan 🇪🇸 (Unicaja-Gijon)
    • Grand Prix Podbrezova 🇸🇰 (C2)
      • Élites femmes (26/10) : Eliska Drbohlavova 🇨🇿 (-)
      • Élites hommes (26/10) : Krystof Bazant 🇨🇿 (-)

    L’agenda des prochains jours

    Mardi 28 octobre

    • Tour du Guatemala 🇬🇹 (2.2) – 5e étape

    Mercredi 29 octobre

    • Tour du Guatemala 🇬🇹 (2.2) – 6e étape

    Jeudi 30 octobre

    • Tour du Guatemala 🇬🇹 (2.2) – 7e étape

    Vendredi 31 octobre

    • Tour du Guatemala 🇬🇹 (2.2) – 8e étape

    Samedi 1er novembre

    • Tour du Guatemala 🇬🇹 (2.2) – 9e étape

    CYCLO-CROSS

    • Trophée X2O Badkamers #1 – Kopenbergcross à Audenarde 🇧🇪 (C1)
      • Infos et partants
      • 📺 Direct dès 13h35 sur VRT 1, Sporza.be et VRT Max, et dès 13h40 sur Eurosport 2 et HBO Max

    Dimanche 2 novembre

    • Tour du Guatemala 🇬🇹 (2.2) – 10e et dernière étape

    CYCLO-CROSS

    • Trophée X2O Badkamers #2 – Rapencross à Lokeren 🇧🇪 (C2)
      • Infos et partants
      • 📺 Direct dès 13h35 sur VRT 1, Sporza.be et VRT Max, et dès 13h40 sur Eurosport 2 et HBO Max

    Lundi 3 novembre

    • Aucune course UCI prévue ce jour

    Merci pour votre lecture !

    Vous retrouverez votre prochaine infolettre le lundi 3 novembre dans votre boîte aux lettres numérique !

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    #1 #2 #3 #4 #ASO #ChampionnatsDuMonde #Chili #CyclismeSurPiste #CyclismeSurRoute #Licences #Mondiaux #Parcours #ProTeams #SantiagoDuChili #TourDeFrance #TourDeFrance2026 #TourDeFranceFemmes #TourDeFranceFemmes2026 #UCI #WorldTeams #WorldTour

  13. FreitagsTexterei

    Die #FreitagsTexterei ist ein Hashtag was ist das? im Fediversum was ist das?. Jeden Freitag publiziert eine Person ein Bild mit diesem Hashtag und einem zweiten der Form #FtxWWJJ, wobei WW für die Kalenderwoche des Jahres steht und JJ für die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl.

    Die Regeln sind simpel: Bis zum Mittwoch der nächsten Woche sind alle Personen aufgerufen, sich von diesem Bild inspirieren zu lassen und einen kleinen Text, etwa eine Geschichte oder ein Gedicht dazu zu schreiben und als Antwort zu posten. Dieser Text soll inklusive der beiden Hashtags in 500 Zeichen passen.

    Die Person, welche das Bild gepostet hat, sucht sich unter den Texten nach völlig willkürlichen und individuellen Kriterien einen aus, dessen Autor*in dann die Aufgabe erhält, die nächste Runde auszurichten.

    Die Idee stammt nicht von mir, ich spiele erst seit August 2025 mit. Mir haben die Idee und viele Texte so gefallen, dass ich sie gerne hier sammeln will, bevor sie irgendwann im digitalen Nirwana verschwinden (viele sind es sogar schon – das Fediversum hat ein recht löcheriges Gedächtnis).

    Ich habe jetzt Texte seit März 24, wo sich die Spur des Spiels schließlich verliert.

    Ftx4725

    Aktuelle Runde! Ausgerichtet von Penelope

    Mina

    He du!

    Ja?

    Ich glaub, ich geh jetzt.

    Das geht nicht.

    Und warum nicht?

    Keiner hat dir gesagt, du kannst gehen.

    Wie denn? Sind doch alle weg.

    Du hast hier eine Aufgabe.

    Den Fensterrahmen halten? Der hält schon von alleine. Außerdem bist du auch noch da.

    Ich mag aber nicht alleine bleiben.

    Dann komm mit!

    Aber der Rahmen!

    Scheiß drauf!

    Na gut…


    Ein Glück, dass die Burg jenen Freitag als die Stützstangen verschwanden, für Besucher gesperrt war!

    Devin McColey

    Für 10 lange Jahre werden sie mich einsperren.
    Einsperren in einer Zelle, hoch oben im Turm.
    3650 mal werden Sonne und Mond an meinem Fenster vorbeiziehen.
    Dessen bin ich gleichgültig, doch fürchte ich den Tag, wenn die 10 Jahre verstrichen sind.
    Was werden sie dann mit mir machen? Irgendwas werden sie mit mir vorhaben, ansonsten wäre das Fenster meiner Zelle nicht vergittert.

    Stachelgarten

    Viola: Sigerith, komm bitte mal.
    Sigerith tritt ein und lacht kurz verhalten.
    Viola: Nun guck dir diesen Mist an!
    Beide gucken sich an und beginnen lauthals zu lachen.
    Sigerith: Ich hatte dich gewarnt, nimm dir nicht den Innenausstatter Jeronimus.
    Beide verstummen kurz, dann beginnen sie wieder lauthals zu lachen.
    Viola: Männer sind einfach dumme Esel!
    Sigerith: Welcher Vollpfosten montiert Gardinenstangen vertikal?
    Viola: Männer!
    Beide lachen lauthals.

    Viola C. Richards/Uddelhexe

    Hätte sie doch einen “Mind-Palace” wie Sherlock aus der BBC Serie. Eine Bibliothek voller Bücher, warm und nützlich.

    Doch ihren Mind-Palace erreichte man über eine hinabführende Leiter. Ein Moloch von unendlichen Dimensionen, gefüllt mit Informationen, Ängsten und Was-wäre-wenn Enzyklopädien.
    Das kleine Fenster, die einzige Lichtquelle, erhellte selten bis zur Ruprik: “Schönes”.

    Und zu klein und versperrt um hindurch nach draußen zu fliehen war es auch.

    Cord Gudegast

    Ihr kam bei dem Anblick ein Dylan Klassiker in den Kopf. Mit aufgestützten Ellenbogen ließ sie ihren Blick über die Landschaft unter dem Turmfenster schweifen. a, G, F, G. Das war eine Variante gewesen. Die anderen fielen ihr nicht ein. Bewundernswert. Viele große Songs aus vier Akkorden.
    Sie suchte die Gegend vergeblich nach 2 Reitern ab.
    „Es muss irgendeinen Ausweg geben …“, trällerte Thomas hinter ihr.
    „Kein Grund, sich aufzuregen …“, übernahm sie die zweite Stophe…

    Magda♪enaBerlin 💚 🦥 💚

    Die beiden Stäbe waren ein Anfang. Aber nichts, was so bleiben konnte. Was sollte sie jetzt tun? Nun musste sie doch noch einmal fragen, ob sie da nicht etwas machen könnten. Es gab keinen anderen Weg. Sie musste das Schweigen brechen. Denn auch der Blick in die schöne Landschaft konnte darüber nicht hinwegtrösten, dass diese beiden Gitterstäbe keinen ausreichenden Schutz vor all dem da draußen bieten konnten.

    Rudi Mentaer

    Hallo und herzlich willkommen zurück bei Radio Terrestrika. Ich bin Rudi Mentaer und berichte weiterhin aus dem Turm der #FreitagsTexterei und spreche gerade mit der Kuratorin @Penelope

    In Fachkreisen auch bekannt als #Ftx4725 geht es heute heiß einher. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen entstanden und die Parkplatzwächter kommen kaum nach alle Fahrräder und Roller einzuparken, so viele Besucher sind bereits eingetroffen.

    Bitte bleiben Sie dran, es bleibt weiterhin spannend!

    Ftx4625

    Ausgerichtet von PrinterAngel🏳️‍🌈

    Mina

    Vorspiel Landesorchester

    So viele Jahre des Übens; jetzt endlich in der Finalrunde.

    “Du kannst das, Mina”, sage ich mir. Im Geist fliegen meine Finger über die Saiten, das wird schon.

    Ich erstarre in Panik: In all dem Stress habe ich nicht daran gedacht, mich anzuziehen.

    Ich kann doch nicht nackt da raus, doch der Saal ist voll inzwischen. Man ruft mich, einmal, zweimal.

    Mit Tränen in den Augen und dem Cello irgendwie vor mir, trete ich hinaus…

    Edith Mair 💙💛

    Einlass. Herrschaften in eleganter Abendkleidung strömen herein. Es würde ein bezaubernder Abend werden! Über die Künstler_innen wollen sie nichts wissen.

    Man versprach den Musizierenden Abwechslung zu ihrem tristen Gefängnisalltag. Wer sich weigerte, wurde brutal bestraft.

    Sie betreten die Bühne, den Blick gesenkt. Schminke überdeckt die blauen Flecke. Stumme Hilfeschreie, ungehört. Die Flötistin blinzelt ihre Tränen zurück.

    Ein bezaubernder Abend.

    UtopiArte

    Und als das Jahr 2025 geschrieben stand entschloss sich die Stadt, welche der Weimarer Republik ihren Namen gab, die Bühne jenem zu bereiten was in den Jahren bis zur nächsten schicksalsschwangeren Abgeordnetenwahl des nächsten Reichstages der aktuellen noch freiheitlichen demokratischen auch wenn nicht mehr all zu sozialen Republik noch bevorstand.

    Die Bühne war ebenso leergefegt wie die Ränge des Theaters, denn keiner der wenigen noch aufrechten Humanisten wollte sich dem bevorstehenden Schauspiel nähern, noch es sich in den kühnsten Träumen ausmalen. Wer zahlt schon freiwillig Eintritt um einem Alptraum beizuwohnen, ganz zu schweigen davon gar als Teil der Inszenierung im Scheinwerferlicht der Bühne zu stehen.

    jeSuisatire duckundwech…ᘛ⁐̤ᕐᐷ

    Nach einer Weile begann D.Precht sich zu wundern warum dieser Ort so leer und totenstill war. Plötzlich schien ihm er hörte eine Tür und verdrehte sich um zu sehen wer wohl als nächstes zur Vorstellung kam.

    Ein Paukenschlag lies ihn aufschrecken, während er sich wieder zur Bühne drehte sah er noch kurz im Augenwinkel den Vorhang der fediArena verschwinden und eine Figur auf der Bühne stehen:

    Johnny Than

    …und plötzlich war die Bühne leer.

    Augenblicke zuvor saß sie noch in einer beeindruckenden Zauberer-Vorstellung. Jetzt schaute sie verwirrt von oben in den leeren Theater-Saal.

    Erst als sie aufstehen wollte, bemerkte sie Flügel, wo ihre Arme sein sollten. Ihr panischer Schrei war ein Krächzen, dann stürzte sie ab.
    .
    .
    .
    .
    Der Hausmeister wunderte sich, wie die Raben ins Theater kamen und warum sie ausgerechnet hier starben. Es war bereits der dritte diese Woche.

    Penelope

    👑

    Heute ist Derniere.
    Nach 161 Vorstellung kann sie es ihm endlich heimzahlen und er darf sich vor Publikum nichts anmerken lassen.

    Was hat sie diese Liebesszenen mit ihm gehasst, seit er sie für die Zweitbesetzung verlassen hat.

    Heute trägt sie NH3 als Parfüm und keinen kussfesten Lippenstift.
    Am meisten freut sie sich aber auf den exakt platzierten Reißnagel.
    Mit Wonne wird sie sich in der Schlußszene auf seinen Schoß sinken lassen.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Genau wie sie es sich gewünscht hatte. Die Stühle im Publikum, auf der Bühne die Garderobe mit den paar Mänteln, Tische , der Flügel – alles in rot. Nur der Teppich auf dem der Tisch und die Drehstühle aus den 70ern stehen in weiß.

    Ihr Lieblingsstück, . Wieviele tausend Mal hatte sie diesen Anblick genossen und den Knopf für die Vorhänge bedient.

    Zum Abschied hatten sie ihr diese Miniatur geschenkt.
    Mit dem Knopf für den Vorhang.

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    Das Bild bei meiner Oma war mir suspekt.
    Gruselig mit so vielen Menschen in einem Raum zu sitzen. Die Zuschauer atmeten dieselbe Luft, einaus, einaus
    Dennoch, Oma sehnte sich nach Live-Auftritten, die die Reform verbot. Zu viel Emotion, war wohl der Grund. Offiziell : Gesundheitsbedenken. Oma war überzeugt, es hing mit dem “freien Geist” zusammen. Ich war froh Unbekannten nicht so nah sein zu müssen und genoß es bei meinem Kulturkonsum alleine zu sein.

    Stachelgarten

    Morgen ist der Tag meiner Vergeltung! Endlich kann ich mich an dem Mann rächen, der meine Frau so schamlos verführt hatte; dieser hinterlistige Westentaschen-Casanova. Startenor schimpften sie ihn, ha, dass ich nicht lache; dieser elendige Bastard. Es wird schnell, unerwartet und eiskalt passieren. In dem Moment, wo er auf dem vorgesehenen Platz steht, seine Stimme erhebt, da werden sich 200 Liter Schweinegülle über ihn ergießen; Rache soll stinken!

    o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom

    Er schreckte hoch. Es war so ruhig.
    Erschreckt schaute er sich um. Es war niemand weiter im Saal.
    Hatte er etwa die Vorstellung verschlafen?
    Seit der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit hatte er immer noch Schlafprobleme. Sobald er irgendwo sass, schlief er auch schon ein.

    Da erklang der Gong.
    Puh, Glück gehabt, die Vorstellung hatte noch nicht angefangen.

    Blieb nur zu hoffen, dass ihn der Powernap die nächsten Stunden durchhalten liess.

    Feli

    “Ich bin das kleine Rampenlicht
    von diesem noblen Haus.
    Hier sorge ich für beste Sicht
    und leuchte alles aus.

    Ich strahl vom Anfang bis zuletzt
    und episch in die Breite
    und zeig euch auch von Goethes ‘Götz’
    die Schokoladenseite.

    Und wisst ihr mal am Ende nicht:
    ‘Was wollt uns jetzt der Dichter …?’,
    fragt mich, das kleine Rampenlicht!
    Ich mach ja Murmeln lichter.”

    Mike G. Hyrm

    reihenvollleer
    bühnenbestückt
    hintergrundrauschrot
    erhobenstill
    lebenentzogen
    fantasieerregend
    brummmurmelnzukunft
    klatschanfangende
    begeisterungstraum
    kreativitätsschillerndexstatisch
    blühendezufriedenheit
    ichgehnachhaus
    undkomm
    gernewieder

    Ftx4525

    Ausgerichtet von Sylvia Borin

    Penelope

    Das Kräftemessen
    zwischen Wurzeln und Teer
    zwischen Deich und Meer
    zwischen Mensch und Welt
    entscheidet nicht das Geld.

    Edith Mair 💙💛

    Die vier spielen Fangen und lachen viel.
    “Ich hab dich lieb!”, ruft Paulchen Mama nach.
    Sie dreht sich um und übersieht die Wurzel. Mama stürzt nach hinten und schlägt mit dem Kopf am Bordstein auf.

    An Allerheiligen gehen sie zum Friedhof. Nur wegen Oma, erklärt Papa.
    “Denn Mama ist gar nicht dort. Sie ist immer bei uns”, sagt er.
    Paulchen und Karin nicken. Sie wissen es. Mama ist bei ihnen, um sie zu beschützen. Für immer. Denn das tun Mamas.

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    “Der Weg ist das Ziel” wurde mir gesagt. Jetzt stehe ich hier. Der Weg, nicht versperrt, aber die Wurzel durchkreuzt ihn schon deutlich. Die Wurzel hat ein Ziel – Finden von Wasser. Sie bewegt sich, ist auf dem Weg. Aber wenn sie ankommt, wird sie nicht länger sondern dicker. Es ist ihr egal, ob sie im Weg ist. Dennoch verursacht die Kreuzung bei Ihr Abrieb, Abnutzung, auch Glanz, Farbe, Aufmerksamkeit …
    Der Weg ist das Ziel ? Ich marschiere weiter #Mammutmarsch #60

    Johnny Than

    Ein geteerter Weg, von oben schräg nach vorne fotografiert.
    Rechts und links ist grüner Grasbewuchs.
    Das besondere an diesem Bild ist eine Wurzel, die aus dem Boden wächst und wieder im Boden entschwindet.

    Das Holz der Wurzel ist blankgewienert, glatt poliert. Im schönsten Holzbraunton bricht damit die lebendige Erde durch den toten Asphalt.

    Ich sehe die Vergänglichkeit des künstlichen im Gegensatz zur Kraft der Natur (oder ist es eine olle Wurzel nur)?

    [Ich habe diesen Text als Bildbeschreibung verwendet. Mina]

    o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom

    Er hatte ja schon viele schlechte Radwege gesehen, aber dieser Wurzelaufbruch war übelst. Er hatte die Stelle schon mehrfach im Mängelmelder gemeldet, aber mehr als eine Lesebestätigung hatte er nie erhalten.
    Er konnte die Wurzel ja noch mit einem Bunny Hop vermeiden, aber er hatte schon gesehen, wie andere das Fahrrad über die Wurzel heben mussten.
    Er war sich ziemlich sicher, würde die Fahrbahn so aussehen, wäre schon längst etwas unternommen worden.

    Mina

    Der Geister Heim seit alter Zeit
    ein dichter Hain einst mächtig stand.

    Der Bäume Stämme stark und breit
    an des heutigen Städtchens Rand.

    Nichts ist geblieben von der Pracht.
    Wo der Menschen Wege liegen,

    verschwindet auch der Geister Macht.
    Nur wo sich die Wurzeln biegen

    und brechen durch des Wegs Asphalt,
    da erwachen die Gespenster.

    Dringen leise durch die Fenster.
    Erscheinen in fahler Gestalt.

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    👑

    Der alte Weg, früher sind sie ihn oft gegangen. Diese Wurzel war eigentlich immer schon da. Tausende Schritte haben sie blank und glatt poliert.
    Seit einigen Jahren wurde es aber immer weniger. Erst kamen sie seltener zu Besuch, dann wurde die Parzellen am Weg nach und nach aufgegeben.
    Jetzt bleibt das Laub liegen und die Pflanzen rankten über den Asphalt. Erste Risse bieten Lücken für kleine Blumen. In ein paar Jahren wird auch der Weg verschwunden sein.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Als wir ankamen und begannen den Planeten zu durchdringen, gab es diese Parasiten noch nicht. Dies kamen erst viele Millionen Sternumläufe später auf. Sie entwickelten sich dann rasant schnell und begannen unsere lichtsammelnden oberirdischen Ausläufer abzubeißen und zum Bau ihrer Nester und Unterschlupfe zu verwenden. Lästig, sehr lästig. Immerhin die Krisis dieses Befalls ist erreicht – sie werden sich selbst ausrotten. Sehr gute Aussichten

    Ftx4425

    Ausgerichtet von Aurin Azadî

    Johnny Than

    Im Museum: “Sie sehen hier ein Bild, welches zu einer Geschichte inspiriert. Diese Geschichten wurden dann von verschiedenen Autorys in ein Gerätenetzwerk geschrieben, dem Fediversum. Jede Erdwoche gab es ein neues Bild. Die Menschys, so nennen sich die Bewohnys dieses Planeten, haben so ihre Kreativität trainiert. Eine Geschichte lautete:

    • Schatz?

    – Ja, Schatz?

    • Was tust du da?

    – Ich suche einen Schatz.

    • Aber Schatz, ich bin doch hier.”

    Edith Mair 💙💛

    Gerade am 15. Hochzeitstag hatten wir heftig gestritten!
    Abends ging ich zum Strand und du warst hier. Es roch nach Meer, nach Oleander und deinem Parfum. Wir waren beide beschwipst vom Bordeaux – und vom Glück! Wie männlich ich sei, hauchtest du. Wir liebten uns voll Leidenschaft! Dann verschwandest du in der Dunkelheit.
    Ich kleidete mich an, griff in die Hosentasche und – mein verdammter Ehering war weg!

    Ich muss ihn finden. Sonst bin ich VERLOREN! ERLEDIGT! TOT!

    Sylvia Borin

    👑

    Harald suchte keine Schätze mehr. Seit seine Frau nicht mehr hier spazierte, horchte er dem Meer lieber mit seinem alten Metallsucher. Jedes Piepen war für ihn eine Erinnerung – ein verlorener Ring, ein vergessener Sommer. Heute klang das Gerät plötzlich hell – und er lächelte, als hätte das Meer ihm ein Wort zurückgegeben.

    Feli

    Hörst du die Regenwürmer husten?
    – Jetzt sei halt amal … wenn du immer dreinredst!

    Wie sie durchs dunkle Erdreich ziehn?
    – Sand! Das ist S

    Wie sie sich winden und dann verschwinden
    – Ehrlich, mir geht’s grad net anders.

    auf Nimmer-nimmer-Wiedersehn?
    – Hörst,

    Und wenn sie weg sind, ist da ein Loch.
    – Ja, da ist ein Loch. DU bist ein

    Und wenn sie wiederkommen, ist es immer no
    – Der Wurm, der grad gehustet hat: Bitte amal entspannt ein- und ausatmen!

    Serenityfreaksout

    Mann war das peinlich.
    Akribisch suchte er den Strand ab, auf dem sie vorhin gesessen hatten und sie ihm den Schlüssel vor die Nase hielt. Jetzt lag sie mit Handschellen gefesselt im Ferienhaus und der Schlüssel war weg.
    Viel lieber wäre er mit ihr gewandert, um zu reden. Er wollte nicht spießig wirken, Fesselspiele fand er einfach doof. Doch was er wollte, spielte sowieso nie eine Rolle.
    Da, ein Piepsen … er überlegte kurz, drehte sich abrupt um, und lief zur Fähre.

    Silvia Borin

    Als spät in der Nacht ein hungriger Straßenköter durchs offene Fenster schlüpfte, witterte er Wurst — und fand Metall. Er schnüffelte an den Handschellen, zerrte, bis die Frau aufschreckte. Im Mondlicht klirrte etwas: Der Hund hatte den Schlüssel am Halsband. Sie lachte erstickt, während draußen das Tuten der Fähre verklang. 🖖

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nach einem Tip war Sir Searchalot auf seiner Suche nach dem Heiligen Gral am Rande des Meeres angekommen.
    Jetzt konnte er sich daran machen, mit diesem komischen piependen Stockteller endlich den Gral zu finden.
    Der Verleiher hatte ihm einen horrenden Preis für den Stockteller berechnet, ihm aber auch garantiert, dass er damit etwas finden würde.

    Stachelgarten

    Emil war es echt leid, dass seine Internetverbindung immer so langsam war. Da er in Küstennähe wohnte, kam er auf den Gedanken das Seekabel direkt anzuzapfen. Jetzt musste er noch das Seekabel am Strand finden, um diesem bis zum Landverteiler folgen. Dann würde er schon irgendeinen Weg finden es anzuzapfen und ab dann: vorbei mit langsamem Internet.

    Penelope

    Im November hatte er den Strand immer für sich alleine und der Urlaub amortisierte sich quasi von selbst …

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    Du schau! Da kommt er wieder. Jetzt läuft er das fünfte Mal hier vorbei. Immer einen Meter versetzt. Immer hin und her stundenlang. Was glaubt der denn hier zu finden? Piratenschätze sind doch hier keine vergraben oder Störtebekers Gold. Der Strand wird doch eh jedes Jahr wieder aufgefüllt, da wären alte Schätze ja schon metertief im Sand. Da kann man doch gar nichts mehr finden.
    Sich mit so etwas zu beschäftigen, ist eine richtige Vergeudung des Urlaubs.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Sie konnte sich erinnern, dass er schon da vorbeilief als sie noch Kind war. Jeden Sonntagmorgen. Die Haare waren grauer geworden, er etwas fülliger.
    Er wohnte in dem Kleinen Haus am Ende der Straße hinter dem Schrottplatz. Das Haus war auch älter geworden und farbloser und die Rosen rankten wild.
    Es wurde erzählt er hätte mal eine Freundin gehabt, seine große Liebe und dann hätte er den Ring verloren…..

    Mina

    Von der Fabrik in Manchester in den Flieger, der sie auf dem Weg nach Hamburg im Flakfeuer an der Küste verlor, hatte sie sich tief in den Sand gebohrt.

    80 Jahre verloren und vergessen, fraß sich die Säure des Zünders langsam durch die Zündkapsel des Blindgängers, bis sie wieder scharf wurde.

    Der Strom, den der Magnet des Metallsuchers induzierte, ließ die Bombe zum Leben erwachen.

    Dumm gelaufen für den Mann, der nur seinen verlorenen Ring suchte.

    kunstkopfwestfale

    Lothars Metallsuchgerät war schon von Anfang an kaputt. Er hatte es irgendwann bei einem Billig-Elektronikversand bestellt. Trotzdem hatte er etwas sehr Wertvolles gefunden. Nur auf diese Art und Weise, mit seinen guten Kopfhörern am Strand entlang schlendernd, hörte Lothar seine Musik.
    Er konnte stundenlang gehen und zuhören, bevorzugt Stockhausen, Ligeti und Cage, aber auch Glass, Reich und Niblock. So kam er, jeden Montag, zu tiefer innerer Ruhe.

    pluhmen

    “Muscheln nuscheln”

    liarsworld

    Ach, ich armer Tropf, nun laufe ich hier den Strand ganz ab. Schon Stunden such ich mit Gerät nach etwas was ich jüngst verlor. Was war es nur. Ich grüble länger schon was war’s. Da, ein Ton im Hörer gar. Ein rostger Nagel ist’s. Gut daß ich lauf mit Schuhen rum, das Teil im Fuß das wär zu dumm. Noch immer fällt es mir nicht ein, was war es nur, was war es nur. Der Kopf der brummt Gedanken kreisen, das bringt mich bald noch zum Entgleisen. Ach ja, ich wollt verreisen.

    Easydor

    Machen Se doch Urlaub an der Ostsee, datt wird Se entspannen, ha! Ja, wer soll sich datt denn leisten können!? Ich muss heute noch für 80 Euro Krempel finden, datt sich datt hier rechnet. Nee, nee, nich mit mir, nich mit Horst-Günter Schablonski! Ich zeig euch schon, watt n schöner Urlaub is!
    Da kann de Gertrude noch so rumheulen, der Weihnachtsmann bin ich ja noch nich, ne?

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    Der Stab war neu, er fühlte sich haptisch gut an. Die Kälte zog in den Mantel und die Schritte auf dem harten Untergrund knirschten. Sonst war es hier schwerer vorwärts zu kommen. Der gefrorene Boden erleichterte es.

    Ich erschrak – ein lautes Fiepen, was war los ?

    Hatte der Verkäuferin nicht gesagt, das das Bundle aus Blindenstock und Ohrwärmer der letzte Schrei war und ich bei den Sehenden auf viele Gesprächsanbahnungen hoffen konnte .. ?

    Andreas Kilgus

    Er schob Susi über den Boden. Neben der sehr technischen Optik störte, dass es Ton nur über Kopfhörer gab. Sie war eben das billigste Modell.

    Mit Hover-Susi 1000 ging er aber immerhin wieder Gassi. Die konnte mit ihren Magneten zwar nur die 3 mitgelieferten Spezialstöckchen apportieren, aber bei nachlassenden Kräften ließen sich dafür einfach die Batterien wechseln. Das war besser als, wie zuletzt Pudel Bellfried, erneut einen treuen Weggefährten beerdigen zu müssen.

    Ftx4325

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    Erfolgreicher Einsatz der Stadtbild-Taskforce

    Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnte ein Bettler in der Fußgängerzone am alten Rathaus durch beherzten Zugriff mehrerer Mitarbeiter des Ordnungsamtes daran gehindert werden, Touristen und Einheimischen seinen unansehnlichen Anblick weiter aufzunötigen.

    “Wir tolerieren weder passiv-aggressives Knien noch persönliche Gegenstände auf dem Trottoir” hieß es in der Pressemitteilung.

    Kebapcioglu

    So viel Trubel in der großen Gasse
    Komme endlich dazu meinen Strom zu teilen
    Kein Wunder ich es ständig in mich Reinfresse
    Wie schafft man es dorthin zu eilen

    Der Strom ist hübsch gekleidet
    Mache mir Sorgen um mein Leid
    Sehe viele aber stagnieren
    Wie mich in meinem Kleid

    Es treffen sich kurz die meisten Blicke
    Erhasch wen ich am liebsten aufpieke

    Wie sind wir hierhin gekommen
    Ist der Bettler von den Bahnfahrten so erschöpft
    Besonnen wie geköpft

    Aurin Azadî

    👑

    Für jedermann sollte die Fußgängerzone sein. Für all die Menschen darin, die einkaufen, bummeln, plaudern. Solche Menschen, die sich scheinbar keine Gedanken machen müssen.

    Aber für den Bettler am Rande war sie nicht gemacht. Er kaufte nicht, er bummelte nicht, er plauderte nicht einmal. Er störte nur das Stadtbild.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Massen strömen durch die Gassen
    Zu huldigen dem Gotte Konsum

    An der Ecke unbeachtet, abgehängt
    Ein trauriger Hund mit seinem Herrchen

    Moni

    JEderMann?

    Dat ich nich lache!
    Die scheren sich nich um die da unten.

    Damit bin ich nich gemeint, och nich die Frau da mit’m Rad, wa.
    Die Kinder och nich! Und der da mit’m Rucksack, der gilt eh nur als Faulenzer, nä.

    Is am Ende eh egal, mit wieviel Kohle du abkratzt.
    Dat versteh’n die da oben och nich 😆.

    JEder Mensch müßte dat eigentlich heißen, wa?
    Abba auch dat woll’n se nich kapier’n. Die sortier’n gern allet.

    Jedermann ist am Ende eh arm dran!

    Stachelgarten

    Da saß ich an der Ecke und starrte ins Leere. Nicht, dass es nichts zu sehen gäbe, oh nein, Massen quälten sich vorbei, doch niemand kam, um mich zu streicheln oder mit mir zu sprechen.

    Allein mit meinem Menschen, zwei Seelen, die wahrlich besseres verdient hätten, aber wir hatten uns.

    Viele mögen denken das ist nicht viel, doch wie erbärmlich ein Leben auch sein mag, ich werde geliebt und liebe. Wir sind zwei Funken Hoffnung in dieser Welt.

    Penelope

    Meine Arbeit ist sehr anstrengend. Dabei weiß ich genau, wie ich sie viel besser und auch leichter machen könnte.
    Aber man lässt mich nicht.
    Stattdessen muss ich mir hier die Beine in den Bauch stehen.
    Zugegen, meinem Kollegen ergeht es noch schlechter. Die Sportskanone ist die totale Fehlbesetzung.
    Ach, wenn ich doch nur herumlaufen und mit dem Schwanz wedeln dürfte …
    Dann würden mir nicht nur die Herzen, sondern auch die Groschen zufliegen.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Mach eine Kreuzfahrt hatten sie gesagt, Da musst du dich um nix kümmern, hatten sie gesagt, Es gibt den ganzen Tag essen hatten sie gesagt. Und jetzt, nachdem man uns vom Schiff gelassen hat und wir 6000 in die engen Gassen der Altstadt fluten wird mir klar, dass ich keinen Moment dieser verdammten 3wöchigen Reise für mich alleine haben werde.
    Kreuzfahrten sind nichts für Soziophobiker… hatten sie nicht gesagt

    Edith Mair 💙💛

    Seht mich an! Ich bin hier! Ich bin nicht unsichtbar! Ich bin einer von euch! Ich lache gerne, kann mich ärgern, bin traurig.
    Früher hatte ich Familie und einen angesehenen Job. Ich war beliebt!
    Heute wechseln alle aus der Firma die Straßenseite, sobald sie mich sehen, und meine Ex zieht die Kinder weg, wenn sie mit mir reden wollen. Nur der Hund bleibt bei mir.
    Ich bin einer von euch. Ich bin euer Menetekel. Ihr könnt werden wie ich!
    Es geht schnell. Sehr schnell.

    MeerderWörter

    In der Salzburger Altstadt, in der Getreidegasse, – ein Touristenmagnet warum auch immer – sieht man Welten aufeinanderprallen – Touristen die sich durch die Gassen drängen, Menschen die daneben um Geld bitten, weil sie nichts mehr haben. Die Überheblichkeit einer Stadt die sich nach außen verkauft und nach innen nichts tut.

    Feli

    “Glaubst du an die Invasion?

    Glaubst du an das Böse

    dort draußen irgendwo?

    Was, wenn sie

    niemals hier waren?

    Wenn die Menschen keinem gehorchten

    als sich selbst?

    Nichts konsumierten

    als sich selbst?

    Wenn das Geld nie ihr Gott war

    sondern ihre Seele?

    37 Jahre nach seinem Kultfilm

    kehrt der Meister des Grauens zurück

    und mit ihm die dunklen Brillen.

    Es ist Zeit, zu sehen.

    John Carpenters ‘The Hollow’ – demnächst im Kino!”

    Mike G. Hyrm

    sehsucht
    insteinschlucht
    kapitaleflut
    drängelnd
    sozialrandverbannt
    angstvollschauend
    furchtsamblickende
    verstossenausgeschlossene
    versuchenbittend
    hilfeflehend
    handausstreckend
    krumenzuerhaschen
    mitleidlosvorwärtsdrängend
    gesichtsseelenlose
    gesellschaftswesen
    stoischeinanderignorierend
    weiterkonsumweiter
    unaufhaltsamwesenheit
    geldwirtschaftsknechtschaft
    biszumendegefangen

    Petros

    Es gab in Deutschland mal ein Land
    In dem man keine Bettler fand
    Doch war es damals unbeliebt
    Weswegen es heut nicht mehr gibt

    Die Fassaden sind heut hübsch gestrichen
    Die Gedanken von gestern längst verblichen
    Wir wollten sie, die neue Welt
    Doch keinen Armen, der sich zu uns gesellt.

    crosstalk {mediator}

    Die engen Schluchten ermöglichen es nicht: Nähe.
    Passanten, die mit dem Auge fokussiert – alleine wirken. Keiner interagiert:
    nicht der Bittende, nicht der Reisende, nicht die Schiebende, nicht die Flanierende, nicht das Paar, der Rollifahrer ?
    Der Eindruck einer südeuropäischen Altstadt, in denen sie, plauschen, schwatzen, gemeinsam tratschen, wahrnehmen, helfen, auffordern, schimpfen, lachen, ….nein

    J E D E R (bieder-) M A N N
    – g e h m e i n s c h a f t – ?

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    Sie schlenderte von einem Schaufenster zum anderen, betrachtete die Auslagen der Boutiquen intensiv aber eigentlich ohne Interesse. Sie hatte noch nicht einmal Anstalten gemacht einen der Läden zu betreten.
    Keines der ausgestellten Kleider würde in Größe 48 gut aussehen, wenn überhaupt “Große Größen” angeboten würden.
    Also würde sie sich an den Feiertagen wieder fragen lassen, wieso sie zum dritten Mal das selbe Kleid trug.

    Ftx4225

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    👑

    Sturmkrähe

    Die Krähen fliegen um den Turm,
    warnen lauthals vor dem Sturm
    der kommen wird und blasen wird
    und fegen wird und werfen wird
    und Zerstörung bringen wird.

    Refrain (2x):
    Oh weh, die Krähen fliegen wieder,
    und mit uns allen gehts hernieder.

    Die Krähen fliegen um den Turm
    warnen alle vor dem Sturm.
    Niemand versteht das laute Krächzen
    und unter dem gefallenen Turm
    werden wir schimpfen auf den Sturm
    und ob unsrer Verluste ächzen.

    [Refrain 2x]

    Stachelgarten

    Mit seiner schönen klangvollen Laute, aus warmen edlem Holz und wohlgeformt, unterwegs und frei durchs Land. Hinein in Dörfer, Städte, Burgen, Märkte, so sang er Tag aus, Tag ein, kündete aus vollem Herzen, frohen Mutes, freudig, weise, vom Geschehen dieser Welt. Wenn ihr ihn seht und hört, so grüßet ihn, haltet inne, verweilet kurz und hört ihm zu, dem wohlbekannten, hochgeschätzten Troubadour @johnnythan und lasst euch unterhalten und verzaubern.

    Mina

    Auch wenn sie noch nicht verfallen war, hatte seit Jahren kein Gottesdienst mehr in der kleinen Kirche am Strand stattgefunden, wie auch überhaupt kaum noch jemand im Dorf lebte, seit es hier keine Fischer mehr gab.

    Wenn doch, wäre der leblose Körper am Ufer wohl früher gefunden worden.

    Für die Krähen war es ein Fest. Von nah und fern kamen sie herbei. Noch Jahre später erzählten die Alten in den Nestern den Jungen von jenen Tagen des Überflusses.

    Feli

    Tradition

    Rabenschwarz die Tauben von
    Ruß auf Schnäbeln und Gefieder.
    Halloween heißt: Gothic Con!
    Und das Tagblatt titelt wieder:
    “Schwarz der Rock und schwarz der Frack
    – ist es Satanistenpack?”

    Bis zum Einlass – hang around,
    Abendsonne schmückt ganz herrlich.
    Jeder, der vorbeigeht, staunt.
    Und das Tagblatt mahnt wie jährlich:
    “Schwarz der Rock und schwarz der Frack
    – wehrt dem Satanistenpack!”

    Drum, zur Wintersonnenwende,
    kacken sie auf Zeitungsstände.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Kirchen, immer sind es Kirchen und Moscheen und Tempel die die Blicke auf sich ziehen, golden leuchten im Abendlicht. Die Rabenvögel, so oft als Unglücksbringer gescholten ob der ihrer schwarzen Federn, die das Abendlicht nicht leuchten lässt nisten in deren Nischen und Verzierungen und machen diese Häuser zu Lebensräumen. Vielleicht lauschen sie mehr den Gebeten die in den Häusern gesprochen werden als die abwesenden Götter – wer weiß das schon.

    Mike G. Hyrm

    rötlichschimmernd
    leuchtsteinmeer
    vögelsingend
    kannnichtmehr
    blickendhimmel
    fühlendzeit
    mitdir
    hier
    vorewigkeit
    wundersame
    hochzeitszeit
    dochjetzt
    kommichnur
    alleinzudir
    besuchendblumend
    sprichfühleinsamhier
    denkeoft
    deinlachen
    heilt
    schalltes
    inmir
    bisichendlich
    michzudirleg
    zusammenimmer
    undzujederzeit
    niemehreinsam
    alterzusammenhalt

    Edith Mair 💙💛

    Schau, sie sammeln sich wieder.
    Wo?
    Dort oben! Auf dem Kirchendach. Es sind bereits vier. Nein, sieben. Nein, zehn!
    Sie tu doch nichts.
    Das weißt du nicht! Jetzt sind es schon mehr als zwanzig!
    Aber sie sitzen nur.
    Sie kommen von allen Seiten! Das Dach ist jetzt voll! Und sie krächzen so bedrohlich.
    Ja, und? Lass sie doch.
    Ich hab Angst.
    Du Feigling! (klatscht laut) Jetzt fliegen sie weg.
    Nein! Sie fliegen auf uns zu! LAUF! Mama!
    Bleib stehen! Sie tun do

    Moni

    Ich weiß, ich war schon lange nicht mehr da.
    Habe schon lange nicht mehr in deine Fenster geblickt, und mich von ihrem Licht bescheinen lassen, wenn die Sonne durch sie hindurch schien.
    Vielleicht wird’s mal wieder Zeit, dich zu besuchen, die Ruhe zu genießen, ein Gespräch mit ihm zu führen, einfach alles abzuladen, mein Lieblingslied durch den Raum hallen zu lassen – oh ja :D, um danach erleichtert, entspannter wieder gehen zu können.

    Ftx4125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Moni

    Dieser Gang …
    je nach Stimmung geh ich ihn entlang.
    Am blöden Tagen würd ich ihn meiden, weil ich blind wär für die Wege.
    An schönen Tagen traue ich mich rein, weil ich die Abzweigungen sehe.

    Edith Mair 💙💛

    Dein Leben – ein ungewisser Weg.
    Forsch zögern,
    zaudernd entscheiden.
    Unendliche Endlichkeit.

    Ändert eine Abzweigung das Leben?
    Nimmst du sie? Die Entscheidung fällt schwer.
    Welcher Weg scheint richtig, welcher falsch?
    Manchmal geht’s nicht weiter,
    und es heißt umkehren.
    Doch nicht immer gibt es ein Zurück!
    Und meist triffst die Entscheidung du allein.
    Keine Hilfe, kein Rat, keine Rückhalt.

    Dein Leben.
    Forsch zögern,
    zaudernd entscheiden.
    Endliche Unendlichkeit.

    Mike G. Hyrm

    Erzählen Sie Ihren Traum.
    Das diffuse Licht lies mich nichts erkennen. Ich verspürte den eindringlichen Blick, mit dem ich beobachtet wurde. Vor allem fühlte ich es… Angst und Verzweiflung wenn ich daran dachte! Fahrig glitten meine Finger über zusammengepresste Lippen.
    Ich … Ich… also ich bin in dieser Dunkelheit. So Dunkel, so unerträgliche Nacht. Ich fühle die bleierne Schwärze zentnerschwer auf mir.
    Lichstrahlen … ein Gang … Schreie!

    Stachelgarten

    Nur noch diesen Gang entlang, nur ein paar Schritte, dann könnte er den Garten betreten. Sein Herz schlug so schnell, dass er Angst hatte es würde herausspringen, sein Mund war so trocken, dass er fürchtete nicht Hallo sagen zu können. Seit Monaten schrieben sie einander. Ihre Worte berührten sein Herz, sein geheimes Innerstes, doch als sie ihm unerwartet ein Foto schickte, da wusste er, er hatte seine große Liebe gefunden. Sein Herz war voller Liebe.

    Serenityfreaksout

    Wie hier nur entkommen? Weder Treppe noch Leiter waren zu sehen. Sie klebte förmlich an dieser seltsamen Wand. Kein Halt unter den Füßen. Nirgends ein Spalt, um sich daran hochziehen zu können. Unerreichbar weit oben schien Licht, ein Ausgang! „Raus, nur raus hier!“ raste es panisch in ihrem Kopf.
    Verzweifelt und hektisch tastete sie um sich.
    „Wechsle die Perspektive!“ raunte ihre innere Stimme leise.

    Zögernd stand sie auf und ging erleichtert nach draußen.

    Mina

    Der letzte Gang

    Die Schritte hinter ihm und das Johlen der Menge draußen ließen seine Knie weich werden.

    Gemessenen Schrittes ging Manfred den steinernen Gang entlang, an der letzten Tür drehte er sich nach links ins blendende Licht.

    “Geben wir ihnen das Spektakel” dachte er, als er die Augen öffnete und ins Freie trat.

    Die Stimme aus dem Lautsprecher tönte: “Und jetzt einen Applaus für Manfred Gerß für sein Abschiedsspiel von der Bundesliga!”

    Penelope

    👑

    Jeder Durchgang
    ist erst ein Anfang.

    Hinter allen Linken
    kann Glück Dir winken.

    Nicht alle Rechten
    führen zum Schlechten.

    Die Pforte nach oben
    ist heute verschoben.

    Nach unten aber führt
    weder Weg noch Steg.

    Ausnahmslos alle Tore und Türen
    … werden Dich …
    zum Leben verführen.

    Andreas Kilgus

    „Das ist jetzt also der Tunnel, den unser Warp-Antrieb geschaffen hat?”
    „Ja.”
    „Den entlang schieben wir unsere Raumkapsel nun auf den Pflanzenrollern aus dem Eck hinter uns?”
    „Ja, weiter ist unsere Technik halt noch nicht.”
    „Und da hinten kommen wir wirklich bei Kepler-11 raus?”
    „Ja, wenn wir am grünen Dings klingeln. Hast Du denn den Raumroutenwegweiser vorhin nicht gelesen?”
    „Ich hatte mir das alles in den Science Fiction Romanen halt nur immer ganz anders vorgestellt …”

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Verdammt müssen die Mülleimer immer am anderen Ende des Ganges stehen

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Dieser Level war etwas tricky.

    Was würde wohl in den seitlichen Eingängen zum Vorschein kommen?
    Feuersäulen?
    Steinstempel?
    Oder irgendwelche Monsterkreaturen?

    Und wieviel Zeit würde wohl bleiben, um die grüne Lootbox hinten zu erreichen, bevor die riesige Steinkugel hinter seinem Rücken ihn einholen würde?

    Seine Hand schwitzte etwas unter dem Controller.
    Er hoffte nur, dass die Lootbox es wert war, einen Versuch zu unternehmen.

    Ftx4025

    Ausgerichtet von Stachelgarten

    Johnny Than

    👑

    Endlich.
    Blau. Grün. Grau.
    Wasserblau. Pflanzengrün. Steingrau.

    Es ist viel schöner, als alles, was sie sich vorgestellt hatte. Die Luft ist schwindelerregend lecker, jeder Atemzug schmeckt vielfältig. Jeder Augenblick sieht Neues. Jeder leise Laut wird wahrgenommen. Synapsenfeuerwerk.

    Sie ist die Erste. Nach 200 Jahren im autarken Bunker die Erste, die wieder auf die Erdoberfläche zurückkehrt. Diesmal soll all diese Schönheit erhalten bleiben.

    Mike G. Hyrm

    blaugrün
    schmalgross
    pflanzenstein
    aufregendzufrieden
    wolkenfreiundnicht
    allesdochnichts
    fotogedanke
    sehnsuchterfurcht
    alle wörter
    auch diejenigen
    dazwischen
    fallenrollen
    während ich
    schaudenke
    sinnierflaniere
    über den grad
    meines selbst
    des bildes wegen
    vor mir
    in meinem kopf
    in meiner seele
    in meinem sein
    flieglaufe ich
    handhaltend
    mit allem mir
    in mir
    von mir
    an mir
    mirpurseinich
    mahalo

    Edith Mair 💙💛

    Hier hast du mir den Antrag gemacht und geschworen, ab jetzt treu zu sein!
    Am Abend hast du die Kellnerin angebraten. Hast behauptet, am Klo war eine Schlange, darum warst du so lange weg. Ich hab getan, als würde ich dir glauben.
    Heute wollte ich nochmals mit dir hierher gehen. Wegen der Romantik, hab ich behauptet.

    Es war nur ein kleiner Schubs. Bevor dein Schrei verklungen ist, bin ich kreischend nach unten gelaufen, weil mein Geliebter gestolpert sei.

    Tja.

    Andreas Kilgus

    KTX17/3f freute sich über den Anblick. Als Empfindung? Oder als von seinem neuronalen Netz aus den Kameradaten ermittelte, nach außen zu zeigende Exoregung, damit er in biologischer Gesellschaft nicht negativ auffiel?

    Einer bereits vor Ewigkeiten vergangenen Gesellschaft.

    Noch 850 Jahre würde seine Solarhaut genügend Energie liefern, um einsam über die Erde zu streifen. Er könnte sich aber auch einfach in eine Höhle mit Meerblick legen und auf 0% Akku warten …

    Mina

    Meeresrauschen, Blumenduft

    Dort drüben führt der Weg.
    Sieht man uns?

    Egal! Weißes Leinen fällt von schwarzen Schultern.

    Hungrige Lippen finden einander, Hände suchen.
    Wer braucht schon Worte, wenn Haut an Haut sich schmiegt,
    wieder und wieder, bis sich der Himmel erst rot verfärbt
    und seine Schwärze dann mit Sternen pudert.

    Ob wir uns je wiedersehen, wer kann es wissen?

    Dieser Tag bleibt uns für immer.

    Penelope

    Dieser neue Job war einfach super. Urlaubsimplementationen fürs Holodeck. Diesmal Portugal.
    Aber sie nahm sich wie immer ihre Freiheiten. Sie liebte nun mal krakelige Küstenlinien.
    Außerdem hatte sie einen Flupsi programmiert. So zumindest nannte sie dieses kleine Feenwesen mit Sprungfeder und Gleitflügeln.
    Und jetzt noch ein besondere Pflanze. Dann war ihre persönliche Signatur fertig.
    Etwas Fleischfressendes vielleicht?
    Oder einen wandernden Aronstab?

    Ftx3925

    Ausgerichtet von Mina

    jeSuisatire …ᘛ⁐̤ᕐᐷ

    #ultimasNoticias

    Caballitos Blancos en Buenos Aires salieron equivocadamente a manifestar frente al Banco de la Nación porque una
    @mina europea les dijo un jueves que ya era viernes y aun nadie les había pasado la cuota de whisky importado prometido como de costumbre.

    Stachelgarten

    👑

    Jolle: Hey, Bella und Hoppe, guckt bitte nicht so genau hin.
    Bella: Warum?
    Jolle: Habt ihr nicht gelesen, was im ALT Text steht: “Eine kleine Gruppe Schimmel.”
    alle lachen
    Hoppe: Die scheinen aber echt nett zu sein.
    Jolle: Ja schon, aber.. ach ich weiß nicht.
    Bella: Na komm Jolle, benimm dich nicht wie eine alte Mähre.
    Hoppe: Auf gehts, Jolle, mach an!
    Jolle: Na gut, hey ihr netten Zweibeiner: Wir sind keine Schimmel, wir sind seltene weiße Rappen, Ok?!

    Thomas Arend

    Wer hat den Einhörnern das Horn abgesägt?

    Johnny Than

    Auszug aus dem Archiv ungelöster Fälle
    “Die Zauberer”

    Beweismaterial F42, lose Blätter
    Handschriftliche Notizen

    Argentinien, 21.07.

    Diesmal dachten wir, würden wir die Gruppe, die sich “Die Zauberer” nennt, endlich fassen.
    Kurz vor dem Zugriff tauchte plötzlich eine Herde Pferde auf. Weiße Schimmel. Niemand wusste woher diese plötzlich kamen, die Verwirrung war komplett. Und einige der Pferde schienen leise zu lachen…

    Auch Mina war uns wieder entwischt.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hey, was guckst Du so genervt in Deinem 2-Tonnen-Stadtpanzer von #SUV?
    Wohl noch nie eine Pferde-#CriticalMass gesehen?

    Durch euern Strassen- und Mauerbau überall haben wir keinen Platz mehr, um mal frei los zu galoppieren.
    Daher treffen wir uns jetzt jeden zweiten Freitag im Monat, um mittags durch die Stadt zu ziehen.

    Und hör auf, den Corker anzupöbeln. Sonst gibt es ein paar Äpfel auf die Haube.

    PS: Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!

    Feli

    “Ein Sensationsfoto gelang Spätheimkehrenden am frühen Sonntag in Córdoba, als sie auf einen Junggesellinnenabschied trafen.

    Die Braut und ihre Gruppe kamen von einer Schaumparty im La Estación – und waren splitternackt.

    Fachleute halten das mit einem iPhone aufgenommene Bild für authentisch.

    So entstand letztlich durch Zufall ein Nachweis, der eine der großen Fragen der Zoologie zweifelsfrei beantwortet:

    Zebras sind _weiße_ Pferde mit _schwarzen_ Streifen.”

    ElGrossKotzo

    boah maxi ey, wann macht endlich die bar auf? ich steh mir hier schon die beine in den bauch

    Andreas Kilgus

    Die eigentlich pfiffige Idee der Zooleitung erwies sich in der Praxis als leider nur teilweise erfolgreich.

    So waren die Tiere nach dem Gang durch die Lkw-Waschstraße zwar wirklich sehr sauber und machten dank der umfänglichen Massagen durch die rotierenden Bürsten einen äußerst zufriedenen Eindruck, allerdings hatte die Wahl des Zusatzwaschprogramms „Intensivreinigung bei 45 °C” auch nicht zu übersehende Nebenwirkungen bei den Giraffen hinterlassen.

    einFale

    Die Schimmel auf dem grauen Hof,
    sie stehen rum und schauen doof.
    Trotz großer Köpfe sind sie never,
    leider, clever.

    Ftx3825

    Ausgerichtet von Early Twix 🏳️‍🌈

    Aurin Azadi

    Da saßen sie in der blauen Stunde am Meer, erschöpft vom Tag. Das Leben war mühsam, nachdem die meisten Menschen der Klimakatastrophe zum Opfer gefallen waren, weitere den Pandemien, und die Infrastruktur zusammengebrochen war. Sie hatten es aufgegeben, nach anderen zu suchen; ihre Energie brauchten sie für die Nahrungsbeschaffung. Aber es hatte auch seine Vorteile: Keine von außen aufgedrückten Pflichten, keine Geldprobleme. Einfach nur leben.

    Mina

    👑

    – Jenny?

    – Falk?

    – Meinst du, der kommt wieder?

    – Wie lang ist er jetzt weg?

    – Viertelstunde oder so

    – Dann wohl eher nicht

    – Meinst du, wir hätten?

    – Schätze schon

    – Der hat echt fit ausgesehen

    – Fand ich auch

    – Ich dachte, der taucht

    – Ich auch. Aber war wohl nicht.

    – Schon Kacke, irgendwie

    – Ziemlich, aber Wasser ist jetzt echt saukalt

    – Wer schwimmt schon im Oktober?!

    – Also ich nicht!

    – Jenny?

    – Ja?

    – Hast noch’n Bier?

    – Klar

    Stachelgarten

    Werbung: Sie lieben das Meer, lieben Bote und Schiffe, doch leider können Sie nicht schwimmen und haben furchtbare Angst vor dem Wasser?

    *trommelwirbel*

    Wir haben genau das richtige für Sie!

    Herzlich willkommen im Schulungszentrum “Het Zandkasteel aan Zee”.

    Bei uns können Trockenschwimmer in vollkommen sicherer Umgebung, bequem und unbeschwert ihren Strandkapitänsführerschein machen.

    Bitte kommen Sie einfach vorbei und erhalten eine Gratisstunde.

    Johnny Than

    Ode.

    Danke an die Rettermenschen,
    die Menschenretter, egal wo.

    Ihr seid Heldinnen und Helden,
    ihr seid super, ist halt so.

    Im Einsatz für die Sicherheit für jede*n,
    rettet alle, egal ob Fremd oder Bro.

    Wir danken euch, ihr Ersthelfende, Sanis,
    Feuerwehrmenschen, THW und co…

    Die Liste ist lang, ihr wisst, wen ich meine,
    wir danken euch allen, von Herzen. Jo.

    Mike G. Hyrm

    windpfeifendsäumelig
    träumeligsandstrandmeer
    leerwirklichwedernoch
    lochwolkenscheinblick
    rückstückengzusammen
    vergangenheitgedankensinnen
    spinnenzukunftsverbundenheit
    weitgeniesendhiermitdir
    irrmichnicht
    ichliebedich
    immerfortundimmerdar

    Feli

    • Was macht denn … Du hast doch die Hai-Flagge gesetzt?
    • Ja sicher. “Grün wie Gefahr.”
    • Du meinst gelb wie Gefahr.
    • Was?
    • Was?

    Edith Mair 💙💛

    Es ist so kalt hier!
    Ja. Italien wäre besser.
    Sagen wir aber niemandem, oder?
    Fix nicht. Wir erzählen, wie toll es hier war.
    Die Luft!
    Und die freundlichen Leute!
    Haha.
    Eh.
    Laden wir die Huberin wieder zum Dia-Abend ein?
    Klar, sie wird platzen vor Neid.
    Darauf kommt es an.
    Eben.
    Komm, ich will heiß duschen.
    Okay. Wird aber wieder nur lauwarm sein. Geh’n wir heute wieder Essen?
    Fix. Der Hotelfraß geht gar nicht.
    Und die primitiven Gäste!
    Erzählen wir aber niemandem.
    Nein.

    Armin Hanisch

    „Carlos, hast Du eigentlich den Chef gesehen?“

    „ist hinter uns bei den ersten Liegen.“

    „Da hab ich nachgesehen, da ist er nicht.“

    „Grab tiefer!“

    ElGrossKotzo

    hach herrlich, endlich ostsee vor berlin!
    schau, da hinten am horizont, da war mal hamburg.
    tut auch keiner vermissen… plop, plop

    Ftx3725

    Ausgerichtet von Easydor

    Brigitte

    Das läuten der Turmglocke verklungen. Die Straßen leergefegt – ein Fußgänger noch und ein Auto das übers Pflaster rumpelt.

    Wartend auf der Bank, werde ich langsam ungeduldig.

    Bald wird es dunkel. Hoffentlich ist nichts passiert. Das Telefon liegt zu Haus 🙄 warm und trocken.

    Bei jedem Geräusch ein kleiner Schrecken. Ein Hase bleibt kurz sitzen. Eine Eule landet fast geräuchlos im Baum.

    Endlich höre ich das Klappern seines alten Rades … und los.

    JohnnyThan

    Ich sitze hier auf der Bank und gehe meinem Auftrag nach. Beobachtungsposten. Unauffällig gekleidet.

    Ausgerechnet in Weinheim findet das Treffen der geheimen Untergrundorganisation “Die Zauberer” statt. Wir wissen nicht, was dieser geheime Zirkel vorhat, haben aber Hinweise auf eine gewaltige Verschwörung.

    Ich greife hinter mich und suche möglichst unauffällig nach meinem Schreibblock. Die drei da vorne links neben der Kirche sind verdächtig.

    Mina

    Fünf Mal schlug die Glocke.

    “Jetzt oder nie” dachte Karolin und erhob sich. Seit dem frühen Morgen hatte sie vor der Kirche gesessen, in Gedanken immer wieder die Worte durchgegangen, die sie sprechen würde.

    Unzählige Male war sie aufgestanden und jedes Mal voller Zweifel umgekehrt:

    Sollte sie tatsächlich dem Priester die Abgründe ihrer Seele anvertrauen, ihre Taten offenbaren, vielleicht ihre Seele retten oder doch besser die Vergangenheit ruhen lassen?

    Penelope

    Ihren statischen Berechnungen zufolge würde der Turm, nach den missratenen Stabilisierungsmaßnahmen am Fundament im letzten Jahr, in exakt 73 Sekunden erst 4,2cm auf der gegenüberliegenden Seite absacken, um dann aber doch auf die schon immer gefährdete Häuserzeile zu krachen.
    Die Anwohner hatte sie gewarnt.
    Als nun die arroganten Ignoranten der Überprüfungkomission den Turm betraten, musste sie sich – oder war es doch nur ihr Lachen – sehr zurückhalten.

    T3Z 🎨🐱📖

    Frustriert starrte Lu auf die kleine Dorfkirche. Das war nicht so gelaufen wie geplant. “Mist! Mist! Mist! Wie konnte ich das so verkacken?”, fluchte sie leise. Ihr Blick wanderte hinauf zum trüben Morgenhimmel. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Missmutig raffte sie sich auf und kehrte in die Kirche zurück. ‘Er hat gesagt, in einem Stück, aber vielleicht gibt er sich auch mit zwei zufrieden’, dachte sie wenig hoffnungsvoll als sie den Kopf des Priesters aufhob.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    👑

    Was für ein malerischer Ort – sagten die Touristen, diese pittoresken Häuser..

    Geh voraus, hatte er gesagt, dein Rock wippt so schön. Und sie ging voraus, durch die kalte Gasse mit ihren lächerlichen Blumenkästen, die versuchten das Böse zu übertünchen.

    Jetzt gehst du voraus, dachte sie und dein Sarg wird so schön schaukeln wenn deine feinen Freunde dich aus der Kirche tragen. Ruhe kalt und düster.

    Sie stand auf: Das war‘s Papa.

    Andreas Kilgus

    Der Turm neigte sich für einen besseren Blick auf den Mensch leicht zur Seite und sagte:

    „Eine weitere Verabredung hat Dich versetzt. Vereinbare eben nicht immer hier das erste Treffen. Jeder außer Dir merkt schon von Weitem, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt, und dreht um.
    Wo Du sitzt, stand früher der Galgen. Was habe ich Leute flehen und sterben gesehen …”

    Auf dem rechten Schuh des Menschen knackte eine grinsende Eidechse mit seltsam verrenktem Kopf eine Haselnuss.

    Ftx3625

    Ausgerichtet von T3Z 🎨🐱📖

    Early Twix

    Natürlich würde ihnen mal wieder niemand glauben.
    Egal wie viele Beweise sie noch brachten, lieber wollten sie diesen Mist mit dem Urknall glauben – dabei konnte man hier doch eindeutlich die Nahtstelle sehen an der die Welt aus zwei halben Hohlkugeln zusammengefügt worden war, nachdem die Ausserirdischen im Inneren den Motor befestigt hatten der die Welt drehte. Das erklärte einfach alles

    Andreas Kilgus

    „Meine Güte, wie kann man ausgerechnet hier landen! Deinen Führerschein hast Du wohl in der Kristallsechserbahn gewonnen!

    Vergessen, dass unser Organismus beim Kontakt mit H₂O Risse bekommt? Dass das bis zur Selbstauflösung gehen kann? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst dem Kartenmaterial von Erich von Däniken nicht trauen! Das ist ein Quatschlaberer, der wahrscheinlich als erster in Ohnmacht fällt, wenn er erfährt, dass wir tatsächlich Pyramiden als Raumschiffe nutzen!”

    Mina

    Unbekannte Helden:

    Man braucht sehr viel Übung, um auf der Erd-Absprungrampe Grönow die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.

    Viele Sprinter hatten es versucht und waren doch nur unsanft in den Bäumen hinter dem Hügel gelandet, bis K. Gumpig an einem sonnigen August-Morgen endlich das Kunststück gelang.

    Zeugen gab es leider keine und als er Jahre später aus der Umlaufbahn fiel, war er nicht mehr in der Verfassung selbst davon zu berichten.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Archäologie-Community.
    Das auch die Germanen Pyramiden als Grabmäler nutzten hatte alle überrascht.
    Der Cherusker Arminius hatte sich wohl die Pharaonen zum Vorbild genommen und die grüne Pyramide im Opfermoor als Grabmal errichten lassen.
    Durch die Dürre war der Wasserspiegel des Moors gesunken und ein Eingang aufgetaucht.
    Weitere Untersuchungen müssen nun mögliche Auswirkungen auf die germanische Geschichte zeigen.

    B.ella

    Als Kind hatte er sie und ihre Schwestern beim Spielen immer im Blick gehabt. Ihr Inneres versprach Abenteuer, während ihr Äußeres seiner Fantasie eine feste Form gab.

    Dann musste er fort.

    Das Gelb des Sandes und der Steine wandelte sich in blaues Wasser und grüne Bäume.

    Er hatte sie … sich? verloren.

    Bis zu dem Tag, an dem er durch diesen Park spazierte. Dort stand sie. Kleiner. Direkt am Wasser.
    Er setzte sich.

    Ein Stück Heimat in einem fremden Land.

    Holger Hellinger

    Im Jahr 2847 entdeckten ForscherInnen den Spiegelkern von Q-7. Die Pyramide ist kein Hügel, sondern ein uraltes Gerät, das das Erdmagnetfeld stabilisiert. Der See ist eine flüssige Nanobarriere, die Eindringlinge auflöst. Alle 23.456 Jahre sendet der Kern ein Signal. Drohnen, die ihn erklimmen wollten, schickten nur ein Bild zurück: ein Auge, das direkt in die Kamera blickte. Seitdem ist der Ort gesperrt.

    Feli

    Hundert Jahre später dachte kaum noch jemand an die schlimme Zeit. Das Tier war fast über Nacht ausgestorben, und seine Geschichte hatte es mitgenommen.

    Die Krähen am Fluss hatten eine Redensart, dass beim Louvre das Schöne nun außen war. Nur wenige der Alten wussten noch, woher sie kam.

    Die Winter waren eine Zeit des Friedens und des Überflusses. Aber auch dieser versprach einen heißen Sommer, und unterm Spiel versäumten wir nicht, uns neuen Speck anzuessen.

    Penelope

    Endlich hatte sie ihren Tauchschein in der Tasche. Endlich konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen:
    die Steinstufen hinabsteigen, dann Schritt für Schritt immer gerade aus, um genau gegenüber auf dem Steinpfad der Pyramide anzukommen.

    Mit Schwimmen hatten es schon Viele versucht. Sie musste sich wappnen, denn vielleicht würden ihr die Alle da unten begegnen.
    Ein Unten von dem bislang niemand wusste, wie tief es wirklich lag.

    Nun würde sie es erfahren.

    Johnny Than

    Ich sitze hier am See,
    und was ich da plötzlich seh,
    das find ich sehr perfide.

    Ich beobachte mit Graus
    wie aus dem Wasser raus
    wächst eine Pyramide.

    Ich seh die nassen Steine,
    fühle wie ich weine
    und glaub das alles nicht.

    Ruhe für 1000 Jahre,
    kommt jetzt die wahre
    Geschichte noch ans Licht?

    Jetzt hebt sich hier die Spitze
    ich merke, wie ich schwitze.
    Ich hab ein bisschen Schiss.

    Floh ich vor langem doch,
    weiß es wie gestern noch,
    aus meinem Atlantis.

    Easydor

    👑

    “Hier an dieser Treppe, weißt du noch? Deine Hände haben gezittert, fast geflüstert hast du. Ich habe mich in all den Jahren immer wieder gefragt, ob aus Zuneigung oder böser Erregung. Nun, ich kann’s jetzt ein bisschen besser verstehen; jetzt, wo du mir ausgeliefert bist, so wie ich damals dir, spüre ich das Adrenalin auch. Wenn ich dich einfach reinrollen lassen würde, es wäre ja nur ein tragischer Unfall, nicht?”
    Müde seufzend wendete sie den Rolli und schob ihn zum Altersstift zurück.
    Sie musste doch nur noch ein bisschen geduldig sein.

    Sternentau 🪷 🏳️‍⚧️ :antifa:

    »Hermann, hast du es dabei«, frage Lucie mit heiserer Grabesstimme. »Natürlich, mein Schatz«, hauchte er seiner Verblichenen ins Ohr. Sie saß am Fuß der Pyramide und planschte mit den Füßen im Wasser. »Der Knabe weinte bitterlich.« Lucie wurde verlegen einen Hauch weißer um die Wangen. »Aber für dich tue ich alles!« Er kniete zu ihr nieder.
    »Gnädigste, hiermit erbringe ich
    zum steten Andenken an Dich
    und deinen Geist
    das dem Knaben gestohlene
    Fürst-Pückler-Eis.«

    Ftx3525

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    “Dies ist der Tag” wusste Kurt. Seit Jahren hatte er die Klicklaute aus dem Äther mit dem Röhrenradio des Vaters abgehört und untersucht und war sich nun bezüglich Orts und Datums der Ankunft der Außerirdischen sicher.

    Den Spiegel des Leuchtfeuers hatte er gen Himmel gedreht, damit sie ihn fänden, während er aufmerksam den Himmel beobachtete.

    Der MS Möwe auf ihrem Weg Richtung Hafen fehlte nun allerdings die Orientierung und sie lief auf eine Sandbank.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Kommissar Thiel kniete neben der Leiche, um sich in die Gedanken des Täters zu versetzen.
    Wie wurde der Körper hierher gebracht?
    Warum wurde die Leiche hier abgelegt und nicht direkt am Leuchtfeuer?

    Thiel beugte sich hinunter und wollte sehen, ob in der Jacke ein Ausweis war.

    “THIIIIEL!!! FINGER WEG!!!” brüllte Boerne von weitem.
    “Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie Leichen erst nach meiner Untersuchung anfassen dürfen!”

    T3Z 🎨🐱📖

    👑

    “Also schön, Inge, einfach so wie’s im TikTok-Video gesagt wurde. Einfach hinlegen und Augen zu”, ermunterte sich die junge, dauergestresste Community Managerin von Deutschlands größter Fashion-Plattform selbst, während sie sich auf den feuchten Kies legte. Sie schloss die Augen, ignorierte ihre nass werdende Jacke und konzentrierte sich ganz auf das Meeresrauschen. Es war überraschend entspannend und funktionierte etwas zu gut. Kurz bevor die Flut kam, schlief sie ein.

    Stachelgarten

    Radio Bluna, auf 89,7 MHz: Herzlich willkommen zu den 7. Liegemeisterschaften.

    Mein Name ist Reiner Zufall und ich freue mich, dass sie zugeschaltet haben.

    Ich befinde mich direkt am Hammelbacher Leuchtturm und in wenigen Minuten beginnt die 2. Halbzeit.

    In der 1. Halbzeit hatte Anja Sommersprosse die Messlatte besonders hochgelegt, als sie mit einem 3fachen Rittberger den heiß begehrten Platz hinter den Gänseblümchen ergattern konnte.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Einfach in den Himmel schauen und das Meer hören und endlich nicht mehr müssen.

    Es wären nur noch 50 m gewesen, dann hätte sie es geschafft und wäre vor allen anderen am Leuchtfeuer gewesen. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel ergab das alles keinen Sinn mehr.

    Und dann begann sie zu lachen, lachte immer noch als Danny an ihr vorbei kam und sie irritiert anschaute, während er humpelnd weiter stolperte.

    Einfach in den Himmel schauen mehr würde sie heute nicht mehr tun

    Feli

    Angespült vom Meer
    lehrt mich ein stiller Kiesel
    Ruhe vor dem Sturm.

    Washed upon the shore
    a quiet pebble taught me
    calm before the storm.

    ä’Odner

    Es war ein kühler Frühlingstag. Sie liebte es sich einfach in den Kies zu legen, dem Rauschen der Wellen und dem Tuckern der Schiffe zu lauschen.

    Wie sonst sollte Gertrudis von ihrem Alltag im Pflegeheim entkommen, wo jede Überstunden schiebt, immer wieder wegen Erschöpfung ausfällt und die Politik einfach alles ausblendet.

    Einfach nur da liegen. Das Rauschen genießen. Die Monotonie.

    Chinga

    Müssten 80° sein
    Es wird
    Die Leute haben gar nicht mehr geglotzt diese Woche
    Bin wieder unauffällig
    Ob die Mädels schon zum Wettkampf aufgebrochen sind?
    Ein Zeichen wäre schön
    Bloß kein Foto

    Moni

    Fertig!
    Mensch, was für eine Fummelarbeit. Jaaa, ok, es sollte eine Rakete werden, grins, aber nun ist es eben ein Minileuchtturm geworden. Mensch muss auch mal um die Runde denken können 😉 Ja, es wurde auch kleiner als gedacht, aber ich kann mich bei Regen immer noch unten reinstellen! Allerdings brauche ich nun doch einen neuen Schlafplatz und muss den Koffer noch runterholen. Aber jetzt steht erst mal Ausruhen an, um mein Werk zu genießen!

    Penelope

    Eine Hommage

    “Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …”
    Ach, wie liebte er dieses Intro.

    Hier am Leuchtturm und am Meer fühlte er sich seinen Helden nah.
    Hier konnte er seinen gleichgültigen Eltern, seinem gemeinen und gewalttätigen Bruder, seinem faden Leben entfliehen.

    Captain Kirk war sein Vorbild. Klar! Oder doch der Doc?
    Spock fand einfach nur faszinierend ;-).

    “Beam me up, Scotty!” – Please!

    Balu

    Frei.heit

    Andreas Kilgus

    Viele Jahre waren vergangen, seit das Kiesbad geschlossen worden war. Von der Umzäunung gab es nur noch kümmerliche Reste, der Aussichtsturm der Badeaufsicht war verwaist und irgendwann zum Leuchtturm umfunktioniert worden. Na ja, eher zum Leuchttürmchen.

    Beim Abschalten der Wellenmaschine war die Bewegung der Massagekiesel schlagartig eingefroren. Die einstige Mächtigkeit der Brandung ließ sich immer noch erahnen.

    Antje lag einfach nur da und schwelgte in Erinnerungen.

    bettina_rbe

    har du fyr
    🔥
    🎶

    Ftx3425

    Ausgerichtet von Early Twix

    petros

    Here we are
    It’s the ancient heart
    Of Australia

    Rainbow Serpent
    MacDonell Ranges
    We see Tjoritja

    Singing place
    Into being
    Naming them

    We do not own
    We are here
    A short time only

    It isn’t ours
    It will be here
    Long time after us

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Erst wenn der letzte Baum verschwunden,
    die letzten Tiere und Insekten ausgestorben,
    die letzten Flüsse und Quellen versiegt,
    werdet ihr wohl endlich verstehen,
    dass eure NIMBY-Proteste gegen Windräder, Stromtrassen, PV-Parks oder Eisenbahnstrecken keine gute Idee waren.

    Da Rainer

    Warnung: Horthörnchen. Wanderer, wenn du diese Worte liest: Kehr um. Diese kleinen Gesellen sind aktiv, umtriebig und sehr schnell. Mehr als eine Forschendengruppe musst feststellen, das ihr Gepäck und Proviant plötzlich unauffindbar waren – weshalb auch fast Niemand Fantastan, die Heimat der Hörnchen, kennt. Ihre geheimnisvollen Lager sind Quell von Mythen und Legenden seit Alters her und bis heute von keinem lebenden Menschen entdeckt worden.

    T3Z 🎨🐱📖

    Leider bemerkte die Reisegruppe erst am Abend, genau eine Tagesreise von ihrem letzten Rastplatz und mehrere Wochen von jeglichen Hotels, Tanken und Supermärkten entfernt, dass sie Proviant und Gepäck nach der letzten ungemütlichen Nacht unter einem, dank dunklen Wolken, weniger romantischen Sternenhimmel als erwartet, zurück gelassen hatten, was Ulla mit einem lautstarken “Scheiße!” elegant und treffend zu kommentieren wusste.

    Easydor

    “Reisegruppe Krasse Survival-Tours?”
    “Äh ja, hier, wir 5.”
    “Eure Rucksäcke, Wasser für eine Woche, wenn ihr gut einteilt.”
    “Wir, ähm, was machen wir hier?”
    “Zielcamp hinter deeeem Berg da hinten.”
    “Was?! Moment, entschuldigen Sie, ich habe 5000…”
    “Pschsch…! Nicht so viel reden, kostet Kraft. Viel Glück!”

    Johnny Than

    👑

    Früher gab es hier eine grüne Wiese. Dann kam die Katastrophe. Jetzt war die Erde fast überall so kahl und steinig und unwirtlich.

    Und trotzdem: Wir kamen mit dem Auto her, haben Wasser in Plastikflaschen dabei, selbst unser restliches Gepäck enthält viel zu viel Kunststoff.

    “Ich glaube, wir lernen es nicht mehr”. Das denke ich mir, bevor wir losgehen, um in dieser Einöde die letzten Tiere der Erde zu suchen. Denn wir Menschen vermissen diese sehr.

    einFale

    “Eine Vergaserfüllung, nachdem die Exkursionsgruppe des Minimalistenvereins das traditionelle Alleshintersichlassen-Zeremoniell vollzogen hatte, kehrte plötzliche Stille ein, und Frank merkte an, dass man den Sprit vielleicht doch hätte mitnehmen sollen.”

    Mina

    Der Pachetecl ist ein hungriger Vulkan.

    Alle paar Jahre meldet er sich mit dumpfem Grollen und Lava aus der Tiefe. Ein Problem für den Lithium-Abbau in der Region.

    Zum Glück wissen die Einheimischen seit Jahrhunderten, wie er zu besänftigen ist:

    Wassergaben und ein Dutzend sauber in Schlafsäcke verpackte, gut verschnürte Abenteuer-Touristen am heiligen Ort zurückgelassen, stimmen ihn stets für ein paar Monate gnädig.

    Stachelgarten

    Heidi & Paul im Urlaub. Als sie eine kurze Pause machen, schnappt sich Paul das neue Fernglas und schaut in Fahrtrichtung und ruft laut: Boah, hier gibt es Pyramiden.
    Heidi: Was?
    Paul: Da vorne sind Pyramiden.
    Heidi: Hier gibt es keine Pyramiden.
    Paul: Bitte sieh hindurch.
    Heidi schaut durchs Fernglas und beginnt fürchterlich zu lachen.
    Paul: Was ist los?
    Heidi: Schatz, das ist eine Schutzfolie mit Werbung.
    Paul sieht hindurch und beide johlen laut.

    Feli

    “Dank der neuen App konnten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Schienenersatzverkehr einstellen.”

    Dahie

    “Sind wir jetzt da?”

    bee

    „Elon?“

    „Ja?”

    „Der Sauerstofftank…“

    Ftx3325

    Ausgerichtet von Easydor

    08/15 🤍 #RIPNatenom 💔

    “Ich möchte lieber nicht.” sagte Peter, als ihn sein Chef anwies, Herrn Tschernow die Wohnung zu kündigen.

    Er stand langsam auf, nahm seinen Hut, und verließ das Büro. Draußen schien die Sonne. Peter fühlte sich frei.

    Er kaufte sich ein Eis und schlenderte nach der Straße, in der Tschernow wohnte.

    (Frei nach Melville, Bartleby)

    bee

    Mespelkamp hatte sich seinen neuen Job im Digitalministerium ganz anders vorgestellt

    bettina_rbe

    Hallo, jemand zu Hause?
    Und ist der Spitz weg?
    Wo ist der Diwan?
    Wo ist mein Regenschirm?

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Endlich hatten sie es gefunden, das sagenumwobene Büro von Ernest Hemingway auf Kuba.
    Hier, auf dieser Schreibmaschine, hatte er wohl den Roman “Über den Fluss und in die Wälder” geschrieben.
    Was die Möbel wohl für Geschichten erzählen würden, wenn sie nur reden könnten?
    Ob wohl eins dieser am Boden liegenden Blätter zum Manuskript seines Romans gehört hatte?

    Sie hatten noch so viel zu tun, wenn sie alles untersuchen wollten, bevor sie Kuba wieder verlassen mussten.

    DoSchu

    Nach den Sternen greifen, über sich und die Gegebenheiten hinauswachsen, Hildes Motto von Anfang an. Das Bild hatte ihr Mann gemalt, der, der sie dann heiraten durfte. Sie wollte ihr Leben erzählen, von schönen Zeiten als Schlangenfrau im Zirkus, von schweren Zeiten als uneheliche Mutter, von Krieg und Wiederaufbau. Auf dem Boden der Kammer im Gartenschuppen mit dem ‚Hackepeter’ beschriebene Seiten. Anfänge. Erinnerungsfetzen. Dann: „Ich kann das nicht. Es tut zu weh.“

    Penelope

    Es war Sommer und es war heiß, ja unerträglich heiß, in ihrer fensterlosen Schreibstube.
    In der Mittagspause hatte sie auf dem Markt diesen witzigen Stand entdeckt.
    Dort gab es eine “Föhnhaube des Vergessens”, eine Flasche “Versteinerungselexier”, einen “Krachsack” und eben diesen “Ventilator des Grauens”.
    Und die Sachen waren billig!
    Nur der Händler gefiel ihr irgendwie nicht.
    Aber egal. Bei ihrem knappen Salär kam dieser Ventilator jetzt gerade recht.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    👑

    Als sie sich kurz umdrehte um den Rücken zu entspannen, entdeckte sie diese seltsam Erscheinung in der Ecke des Büros. Sie erinnerte sie an hitzeflirrende, wie Wasser scheinende Wellen auf heißem Asphalt im Sommer.

    Als sie darauf zuging umfing sie beißender Geruch und sie stand auf einem Trümmerfeld.
    Erschrocken machte sie einen Schritt rückwärts und stand wieder in ihrem Büro.
    Verwirrt wischte sie sich Spinnwegen aus dem Gesicht.

    Johnny Than

    Damals war sie verliebt. Voll und ganz, mit Haut und Haar verliebt. Sie hätte alles gegeben, um sich dieser Liebe hinzugeben.

    Das einzige Problem: Das Subjekt ihrer Liebe war unsterblich, sie selbst ein normaler Mensch. Eine Lebenszeit hätten sie zusammen haben können, doch sollte das wirklich reichen?

    Sie fand eine Lösung. Wenn sie nur geahnt hätte, wie lange die Ewigkeit ist, und wie schnell die Liebe langweilig wird, wenn man sich nur anstarren kann.

    Stachelgarten

    Dies alte dunkle Büro war mein Lohn, sozusagen ein Abstellgleis für allzu Neugierige. Man hatte mich eindringlich gewarnt:”Leg dich nicht mit Ma’ Baker an!”. Aber immerhin hatte ich eine dicke fette Schlagzeile, einen verdammten Tag Ruhm. Doch ich hätte es besser wissen müssen, zu viel Geld und Macht waren im Spiel. Zu viel Blut im Wasser, da, wo all die fetten Haie schwimmen. Ich hätte es wissen müssen, aber zumindest hat man mir keine Knochen gebrochen.

    Mina

    Versicherungsbüros gelten gemeinhin nicht als schöpferische Orte. Für die Vierergruppe ganz hinten, deren Aufgabe das Prüfen und Abheften von Berichten gewesen, war es das Paradies.

    Nie verirrte sich ein Chef hierher und man verbrachte die Tage mit dem gegenseitigen Vorlesen von Romanen und Gedichten. Klaus’ Porträt Ingrids war sein ganzer Stolz.

    Auch Jahrzehnte, nachdem die Rationalisierung sie verstreut hatte, kehrten ihre Geister gelegentlich zurück.

    Ftx3235

    Asugerichtet von Mina

    Stachelgarten

    Das alte Boot durchquert den Fluss,
    der Schiffersmann am Ruder sitzt,
    entspannt kaut er auf einer Nuss,
    erinnert sich und grinst verschmitzt.

    Die gefangenen Fische alle groß,
    in Gedanken rechnet er sich aus,
    sie bringen ihm gar üppig Moos,
    verkauft sie dann, wenn er Zuhaus.

    Doch nun geht es recht hurtig heim,
    durchquert gekonnt den langen Fluss,
    wünscht sich so mög es immer sein,
    erhofft von seiner Liebe einen Kuss.

    Andreas Kilgus

    „Guten Tag, ich bin’s wieder. Dieses Mal rufe ich aber wegen etwas anderem an. Den Motor des Boots habe ich zwischenzeitlich gestartet bekommen, es hat wirklich genau so funktioniert, wie Sie es beschrieben hatten. Vielen Dank nochmal! Allerdings habe ich trotz intensiver Suche die Bremse noch nicht gefunden. Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Kölner Dom noch sehen konnte: Haben Sie vielleicht auch hier einen Tipp für mich?”

    Herr Kreidl

    «Der Fischer»

    Herr Kreidl stand am Ufer – der Strom floss still wie ein Gespräch, das Zeit braucht. Ein langes Boot zog eine Linie, mit Anfang aber ohne Ende.
    „Was fangen sie?“ rief Herr Kreidl.
    Der Fischer, weder jung noch alt, antwortete nicht sofort, sondern zog eine Schnur ein, an deren Ende ein Gedanke hing:
    „Heute: Zweifel.
    Gestern: Hoffnung.
    Morgen: Erinnerung.“
    Herr Kreidl setzte sich, und der Strom begann, die Gedanken zu spiegeln.

    Easydor

    👑

    Auf dem Wasser kann man sich so schlecht orientieren. Die ganzen kleinen Wellen gaukeln Bewegung vor, wo gar keine ist. War es hier? Oder da hinten? Es war dunkel und das Wasser ist trüb. Warum tue ich das? Warum hierher? Ausgerechnet. Will ich unbedingt geschnappt werden? Was, wenn mich einer sieht? Dumm von mir, mitten am Tag hier rumzutuckern. Ich sollte hier nicht sein, einfach weiterfahren, einfach weiter, immer weiter. Man sieht nichts, das ist doch schon was. Ich komme davon. Ich komme bestimmt davon.

    Penelope

    Urwaldsaum
    Wildnistraum

    Gleitend
    schweben
    mit Fischen reden

    Rollen
    tauschen
    untertauchen
    Wasser atmen
    Fischen lauschen

    erquickend
    beglückend
    verzückend

    slowtiger

    “Jürgen!”
    “Wat is?”
    “Brauchst du noch n Generator?”
    “Nee, ich hab einn im Kahn.”

    SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Waterworld
    Drei Jahre war es nun her, dass die große Flut das Land bedeckt hatte. Nicht so dramatisch, wie in den Fiction Filmen der 2000er Jahre. Das Wasser war langsam angestiegen, so dass irgendwann niemand mehr einen Fuß auf trockenen Boden setzen konnte. Menschen lebten nun auf Hausbooten und in Stelzenhäusern. Katzen flogen wie Gleithörnchen von Ast zu Ast. Menschen bewegten sich mit Booten durch die Wasserwelt. Wer hätte das gedacht.

    Johnny Than

    Im Strom der Gezeiten gibt es auch ruhige, fast stille Gewässer. Hier sammelt sich die Zeit.

    Aber es gibt Entitäten, die in der zeitlosen Tiefe lauern. Verweile nicht zu lange, sonst weckst du ihren Jagdinstinkt.

    Und lass dich nicht vom vermeintlich sicheren Ufer täuschen – die Zeit hat ihre Finger überall, und der Übergang vom ruhigen Gewässer in die kleinteilige, vielfältige Staubwelt kann schnell mehr Zeit kosten, als du hast.

    Ruhe kurz, lebe lange.

    Ftx3125

    Ausgerichtet von SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Johnny Than

    Mit vollem Mund sprach der junge, gerade mal 50 Jahre alte, knorrige Baum:

    “Oh, danke Mama. Säugetier Rot-Grün ist meine absolute Lieblingsspeise.”

    Die Säugetiere würden natürlich nur Blätterrauschen, und langsames Äste aneinander reiben hören, sie hatten keine Ahnung von ihrer Sprache, oder ihrer geheim gehaltenen Wendigkeit, wenn es ums Essen ging.

    Er schmatzte genüßlich.

    Nun, dieses spezielle, leckere Säugetier hörte eh nichts mehr. “Schmatz, mhhhh.”

    Croco 🇺🇦

    Pippi ist tot!
    Der Baum hat sie gefressen und fast ist er fertig mit ihr. Nur die Strümpfe schauen raus.
    Annika und ich stehen hier unten und wissen nicht mehr weiter. Sie sagt immer, wenn wir vorbei gehen: das ist ein Limonadenbaum. Dort oben wachsen die besten Flaschen. Und wir sind schuld. Jedes Mal sagen wir: wir sehen keine Limonade! Wo soll die denn sein? Nur dieses Mal klettert sie hoch, um uns eine Flasche zu holen.

    Und jetzt will sie es uns beweisen. Ihr werdet schon sehen, ruft sie. Sie nimmt Anlauf und springt hoch, und der Baum schnappt zu. Es muss ihn wohl immer geärgert haben, dass sie ihn Limonadenbaum nennt.
    Nur was sollen wir tun? Wenn wir jetzt hochklettern, holt er uns auch.

    Andreas Kilgus

    Weiter links! Nein, nicht da … Noch etwas nach oben! Besser, mmmh, besser, oh ja, jetzt, besser, beeeeeeeesseeeeer, oh mein Gott … Aaaaaah!

    Danke. Nach 23 Jahren hatte ich ja echt die Hoffnung aufgegeben, dass doch noch irgendwann mal jemand vorbeikommt, mein verzweifeltes Windgeheule bemerkt und sich meiner annimmt. Du machst Dir keine Vorstellung, wie das gejuckt hat – und ich kann mich ja nicht mehr selbst kratzen, seit ich keine Äste und Zweige mehr habe!

    bee

    Einer alten Legende zufolge fanden sich alle verlorenen Socken am Ende der Zeit im Zauberwald von Gwynnthyrr wieder

    Mike G. Hyrm

    wessen dessen wesen
    einstmals keinerlei gewissen
    weder auch noch mutigem bissen
    mit festem besen
    unter der luft
    verfreilich
    salopp mit irrwitzender
    geschwindigkeitsflugübertretung
    vor gewissenloser aussicht
    ohne folgen reich zu sein
    auch nicht gewesen wahrlich war
    könnte in versuchtem
    versuchen einen
    unterabseitsliegenden
    baumling zu überzeugen
    unterschlupf zu finden
    ohne zu ahnen
    das dessen ahnen
    bereits urzeiten zuvorderst
    übergroßer sonnentau
    genannt wurde

    petros

    Kopfüber in den Spaß des Liebens

    Es ist Winter
    Der Wind weht frisch
    Im Baumstamm
    Fängt man keinen Fisch

    Das Laub verließ
    Den Baum schon lange
    Trotzdem ist mir
    Heut’ gar nicht bange.

    Was ich hier mache
    Feiner Mann?
    Wird nicht verraten
    Geht Dich nichts an.

    Wawuschel, toxic Jäger Jägerin

    “Huch wo sind wir denn heute gelandet?”
    Fragte Ringelstrumpf 1 Ringelstrumpf 2
    – Zumindest diesem war es nicht einerlei –
    “Jedenfalls sind wir nicht versandet”.

    “Woher willst Du das wissen?”
    Fragte Ringelstrumpf 2 Ringelstrumpf 1
    “Weil sich um uns rum viele Äste küssen!”
    “Knutsch mich ja nicht, ich bin nicht Deins!”

    “Er meint, dass Ihr im Wald gelandet seid,
    Bäume und Baumstümpfe weit und breit!
    Und nun RAUS AUS MEINEM BAUCH!”
    Ja, der weise Baumstamm fühlt auch.

    Mina

    👑

    Knorrig ragte die dicke Orta aus dem Ginsterdickicht. Von jeher hatte Jan sich zu der alten Eiche hingezogen gefühlt. Jetzt, mit 11, war er groß genug, in ihre Äste zu steigen.
    Wie klein das Dorf von hier oben schien!

    Ein Knarren des Holzes erschreckte ihn. Schnell hinunter! Doch anstatt den Stamm hinab ging es in ihn hinein, durch den Spalt, der sich geöffnet und geschwind geschlossen hatte.

    Gierig war die alte Orta nicht: 2-3 Kinder im Jahrhundert waren ihr genug.

    Ftx3025

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Andreas Kilgus

    „Schau mal, da läuft schon wieder Mathilde mit ihrer dämlichen Handtasche.”
    „Ich schau gar nicht hin, die bekommt sowieso schon viel zu viel Aufmerksamkeit.”
    „Ja, immer ihr Gefasel von der ‘Reederei-Gattin’ und der ‘Flotte’ ihres Mannes. Mathilde, Dein Mann hat zwei kleine Ruderboote und eines davon war so altersschwach, dass es neulich gesunken ist!”
    „… und dann hat sie sich auch noch den Oberkörper verlängern lassen, um die Nase höher tragen zu können. Ich fasse das alles nicht.”

    Penelope

    👑

    versunken
    verloren
    für immer dahin

    was waren sie neidisch
    weil ich Kapitänsfrau bin

    schaue vom Witwensteig
    hinaus aufs Meer
    strecke meinen Hals
    doch er kommt nicht mehr
    – und ich lieb ihn so sehr –

    trage als Gepäck
    überall hin
    das Schiff und das Meer
    und mein Herz ach so schwer

    Ftx2925

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Johnny Than

    👑

    Der alte Brunnen steht hier rum,
    und fühlt sich dabei ziemlich krumm.
    Kein Wasser pumpt mehr durch ihn raus,
    was soll er noch hier, es ist ein Graus.

    Er grämt sich sehr, wird kaum gestützt,
    und weiß gar nicht, was es nützt.
    Da streckt ganz vorsichtig von der Seite,
    eine Pflanze ihren Stengel sehr ins Weite.

    Der Brunnen fühlt sich berührt,
    ist von der Blüte ganz gerührt.
    Geht in sich und entdeckt tief drin,
    einen neuen Lebenssinn.

    “Brunnen und Blüte”

    Penelope

    Sie liebte ihr Biologiestudium aber Botanik würde sie abwählen. 100 Arten mit deutschem und lateinischem Namen bis Semesterende!
    Zum Glück hatte Mike, ihr Tutor, sich in sie verguckt. Nun schickte er täglich ein Bild einer Pflanze mit einer #Eselsbrücke.
    Heute war es … ja, was?
    Ein Pumpenschwingel? Nein. Schwingel war ein Gras. Diese hier hatte eher runde Blätter. Schacht…elhalm? Wasser…nabel? Eimerpflanze? Topfpflanzen, ha ha! Nein, Mist, sie kam nicht drauf …

    Ftx2825

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    Sie mussten noch vor Sonnenuntergang zum nächsten Ladepunkt kommen, um mit den letzten Strahlen des Tages aufzuladen. Sonst würden sie den teuren Strom aus der Batterie kaufen müssen. Morgen früh wollten sie vor Sonnenaufgang zurück.
    Silvia fuhr schnellstmöglich und dachte an den großen Stein, der ihnen fast lebendig vorgekommen war. An die komische Person, die daneben ihr Lager hatte. An das Unglaubliche und Unerklärliche, das Sie da gesehen hatten.

    bettina_rbe

    👑

    wer einen baum findet
    darf nachhause

    Ftx2725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    👑

    Prustend tauchte sie auf und schüttelte die bunt schillernden Tropfen aus ihren Locken.
    Sie musste immer noch lachen.
    Ihr neuer Bekannter hatte das Foto, das sie ihm von ihrer Welt geschickt hatte, tatsächlich falsch herum in seiner #FreitagsTexterei gepostet.

    Dabei sonderte die feste Materie doch ihre Essenz in großen bunten Tropfen ab, die dann in das “Meer der Möglichkeiten” fielen, in dem Sie gerade badete.

    Wie kam er darauf, dass die Essenz wie Luftblasen aufsteigen könnte?

    Johnny Than

    Die Heißluftballons im richtigen Licht über der alten Pyramide zu fotografieren, war nicht so einfach gewesen. Nach jahrelanger Arbeit und vielen Versuchen hatte sie es endlich geschafft. Ihre eigene Erfindung für bessere Farbfotografie kam endlich das erste Mal so richtig zur Geltung. Das Bild würde sie sicherlich in der ganzen Region bekannt machen, vielleicht im ganzen Land.
    In diesem Moment hörte sie hinter sich jemanden betont leise auftreten.

    bettina_rbe

    die maya laden zum feste
    von weit einschweben die gäste
    primero todos silban
    day-o day-o 🎵
    then they all drop
    guest gifts
    bananas
    around the red roof
    of seneschall‘s house

    oder
    die flugquallen
    haben sich
    ein wenig
    verflogen
    einfach
    zu trocken
    hier
    puh
    😥

    Ftx2625

    ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    Nichts vor ’45 darf hier rein
    nur neuere Kunst und Design.

    Die Front aus Glas
    modern geschwungen
    wirkt für mich
    etwas erzwungen.
    Der Stuhl aus Plastik
    braucht Diebstahlschutz,
    die erhofften Besucher
    Sonnenschutz.

    Doch heimlich schleicht sich
    Vergangenheit ein,
    die Spiegelung alter Fassaden
    – die find ich fein.

    Andreas Kilgus

    👑

    Gespannt warteten die Beobachtenden hinter der extra an diesem Platz errichteten Glasfront darauf, dass die noch ruhenden Flugquallen sich wie jedes Jahr um diese Zeit von ihren stangenförmigen Nistplätzen erheben und majestätisch durch die Lüfte schwebend zu neuen Revieren aufbrechen würden.

    Johnny Than

    Stühle sind Potenziale. Das Potenzial sich zu setzen, um zu ruhen oder sich auszutauschen, zu essen oder zu trinken. Diese Stühle hier haben heute auf eine besondere Aufgabe.

    Bald würden die Menschen runterlaufen von der Kaiserburg und den heutigen Konferenztag hier ausklingen lassen. Die “Konferenz der Hoffnung” war ein internationaler Rettungsversuch für die Menschheit.

    Die Stühle gaben sich alle Mühe, bereit zu sein und hofften für die Menschen.

    Ftx2525

    Ausgerichtet von Penelope

    bettina_rbe

    👑

    Tous les galets tous les cailloux
    susurrent ronronnent murmurent
    heureux heureux heureux
    Sisyphe reposant

    Andreas Kilgus

    Gerade nochmal gut gegangen. Sich während der Flucht vor ihm mit dem Jäger zu unterhalten – keine einfache Aufgabe. Dabei dann ausgerechnet auch noch auf das aus Säure bestehende Meer hinzurennen müssen …

    Die meist riesigen und erstaunlich beweglichen Steinblobs waren die dominierende Lebensform auf Astonia VII. Zum Glück konnte dieses Exemplar noch rechtzeitig davon überzeugt werden, dass man wegen ein paar Gallensteinen noch lange keine lohnenswerte Beute darstellt.

    Das große Lu und das kleine la

    Sauerteig war schon etwas Besonderes.
    Aber dass er so weit gehen würde, hatte Jens nicht erwartet.

    Johnny Than

    Endlich war er wirklich vor Ort. Erstaunt betrachtete er das Gebilde. Es lag hier wohl schon einige hundert Jahre. Er gehörte zu den wenigen, die um das Geheimnis wussten.

    Seine Großmutter lag hier verborgen. Seine Mutter würde bald hier liegen, und er danach. Sicher verborgen. Die Menschen hielten das Gebilde für Steine.

    Die Metamorphose der Oma war sicher bald abgeschlossen und sie würde sich in die Lüfte erheben und durch die Galaxies fliegen.

    Ftx2425

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    👑

    Dieser Spielewettbewerb war etwas ganz Besonderes. Das Gewinnerspiel würde direkt in großer Auflage auf den Markt kommen.
    Ein Kinderspiel für ihn, der jeden verregneten Urlaub retten konnte.

    Die Aufgabe war denkbar einfach. Die Firma hatte aus der Spieleproduktion der letzten Jahre einige Restposten an Spielfiguren, die statt Entsorgungkosten noch Gewinn einfahren sollten.
    Aber ach, kein Wunder, dass die hauseigenen Entwickler daran gescheitert waren …

    bettina_rbe

    ‚Viens voir, Olivier‘, dit Xavier, ‚voici ce fruit rare doré, je l‘ai ouvert pour toi. Tiens, son noyau d’espoir! On va vite le montrer à Johnny, notre inventeur. Il nous dira vers où nous devons planter le noyau afin que sur l’endroit pousse un bel arbre plein de fruits dorés chacun avec son noyau d’espoir!‘
    ‚Oui, allons-y!‘

    Ftx2325

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Alarmstart, sofort!!!” brüllte Commander McLane, während die blauen und grünen Laser der Frogs den Schutzschild des schnellen Raumkreuzers Orion immer wieder aufleuchten liessen.

    Andreas Kilgus

    Reglos lag er da, nur noch zu diesem Loch in der Decke starren könnend. Es heißt, zum Ende hin ginge man „ins Licht”. Darunter hatte er sich eine Art Tor aus weißem Leuchten vorgestellt. Nicht dieses bunte, aber wenig erhabene Gewirbel über ihm.

    Ihm wurde noch schwummeriger, es zog ihn nach oben – und eine engelsgleiche Stimme sprach: „Komm heim …”

    „… und nimm das nächste Mal weniger oder was anderes”, ergänzte der Kopf seiner von den anderen verständigten Mutter, der nun ins Blickfeld ragte.

    Penelope

    In letzter Zeit hatte sie den Eindruck, die jungen Mädchen tragen Kleider, die sie schon vor 40 Jahren nicht als Vorhang aufgehängt hätte.
    War Mode dazu verdammt, sich immer zu wiederholen?

    Und jetzt diese Diskobeleuchtung.
    Fehlte nur noch, daß auch pudriger Kunstnebel eingeblasen wurde.

    Das sollte die angesagteste Location hier am Ort sein??

    Das wirkte eher wie das Themenzimmer einer Demenzstation …
    Wo kam denn dieser Gedanke jetzt her?

    Johnny Than

    👑

    Außerirdische Wesen machen
    Lichtkreise bei der Landung
    Tickend senkt sich das Schiff

    Totale Menschheit hält den Atem an
    Es erklingen die ersten Alienworte: “Hi,
    Xavier ist mein Name, wir haben Früchte zu verkaufen.”
    Tja, so begann der extraterrestrische Handel.

    Feilschend.
    Erstaunt.
    Hungrig.
    Lachend.
    Toll.

    Hoffnung wurde gebracht, mit Verständnis und praktischem
    Austausch und führte zu fruchtbarem Miteinander.
    Hoffnung war, ist und bleibt Kern. 🙂

    Ftx2225

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    bettina_rbe

    👑

    il était une fois
    près de la chapelle
    au bout du chemin de croix
    le chien a enfin raconté à son maître
    wouf

    Penelope

    Warum nur sind wir ihm gefolgt?
    Der weiß doch nichts von uns und unseren Wünschen – von unseren Ängsten und Nöten. Der mit seine festen Mauern und verschließbaren Toren.

    Wir wollten freie Bänke sein in einem freien Wald und selbst bestimmen, wer sich auf uns setzen darf.

    Nun müssen wir das unwürdige Leben einer Parkbank führen.
    Arena für seine Anhänger.
    Die Straße ist voller Wachposten und seine Security hebt drohend das Bein …

    Penelope

    An diesem Ort ist immer Herbst
    selbst jetzt – mitten im Mai.

    Er mahnt uns an Vergänglichkeit
    an Tod und an das Sterben.

    Im Gegenzug erhalten wir
    Glück, Liebe, Lachen und Genuss.
    Das volle pralle Leben.

    Johnny Than

    Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier – das Publikum war damals begeistert gewesen.

    Seit der gescheiterten KI Revolution ist jedoch digitales komplett aus der Mode geraten. Seine früher sehr gefragte Fähigkeit entspricht damit nicht mehr dem Zeitgeist.

    Heute will niemand mehr einen Mann sehen, der sein Gesicht aussehen lassen kann wie Smileys. Er richtet sein Monokel und geht tief in Gedanken versunken weiter.

    Ftx2125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    DA sind also die ganzen Schilder hin!!11!!!

    Volker W.
    ehem. Bundesbenzinminister

    Penelope

    “Und Du meinst wirklich, das funktioniert?”

    “Ja klar. Stell den Menschen irgendwas hin, was sie nicht verstehen, und sie halten es für Kunst, schwadronieren was von metaphysischer Metaphorik oder richtungsweisender ökologischer Mobilitätstranzendenz und kommen nie auf die Idee, dass es sich dabei um eine hocheffiziente Hyperraumantenne handelt.”

    “Ähmm, ich habe mich eigentlich gefragt, ob dieses Ding wirklich geeignet ist, unseren Notruf abzusetzen …”

    Ftx2025

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    Außer Konkurrenz weil zu 63,5% von @Easydor #ftx1725 geklaut. So lange ich das im Kopf habe, fällt mir eh nix anderes ein.

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? – Auch nicht weiter als vor 30 Jahren.
    Und wie findest Du es?
    Das sage ich Dir wenn es fertig ist …

    Johnny Than

    _Chancenblick_

    Vor uns ein UNÜBERWINDBARER Berg. Wir können nicht durchsehen, was auf der anderen Seite ist. Der Mensch ist so, dass er dadurch noch UNBEDINGTER auf die andere Seite MUSS.
    Außenrum können wir nicht, außer mit einem weiten UMWEG. Anscheinend der einzige Weg, der GEZEIGT wird, sich uns zeigt.

    Doch ein kleines Loch in der Wand ist nicht ganz oben, das Seil reicht, wir können es schaffen. Reißen wir danach gemeinsam den ganzen Berg ein?

    Ftx1925

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    Mellville und Sina sind ja ein ganz hübsches Paar.
    Und Lars. Der einsame Eckensteher.
    Schau nur. Das Kleid hatte Gudrun auch beim letzten Fest an. Bei denen geht’s wohl finanziell bergab.
    Was haben Kai und Klaus nur so heimlich zu tuscheln?
    Wir bräuchten nicht nur einen durchsichtigen Spiegel, sondern auch noch Mikros.
    Tja, und unser Plan mit der Statue ging auch nicht auf. Von wegen “betrachten beim Betrachten”.
    Das nächste Mal kommt da das Buffet hin…

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Oh Mann, wie froh würde er sein, wenn er endlich seine Bachelorarbeit abgeschlossen und einen richtigen Job hätte!
    Endlich nicht mehr für einen Studentenjob bei irgendwelchen pseudo-intellektuellen Partys als Deko in komischen Kostümen rumstehen müssen!

    Was soll das jetzt eigentlich wieder darstellen?
    Einen griechischen Hermes oder einen römischen Merkur?
    Das wissen diese neureichen Bonzen wahrscheinlich selber nicht mal!
    Orrr!

    Easydor

    Treffpunkt Mercurius

    Wir treffen uns
    beim niedlichen Kind
    dem kann man nicht böse sein
    genau wie sein Vater
    es nicht sein konnte.
    Zum Dieb geboren
    am eigenen Bruder
    war das doch der Grundstock
    allen Handels.
    Sein Element überflüssig,
    unfassbar, toxisch,
    glänzend.
    Immer passend.
    Ist das die Fieberkurve
    oder der Börsenkurs?
    Wir treffen uns bei dem Bengel da
    dem kann man leider nicht böse sein.

    Ftx1825

    Ausgerichtet von SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Der mit dem Hund geht

    Diese seltene Aufnahme gelang Heinz Sielmann unter Einsatz seines Lebens. Sie zeigt drei Weibchen der gleichen Gattung in unterschiedlichen Phasen der Menopause.

    Johnny Than

    Mama, wir wollen nicht baden,
    nicht ins Wasser kriechen,
    den Dreck nicht abschaben,
    die Seife nicht riechen.

    Wir sind Kinder die spielen
    in Pfützen, nassem Gras und Matsch.
    Mit Spaß und ganz vielen
    Lachern, so lustig ist der Quatsch.

    Wir sind deine drei Kinder, lebendig und frei,
    ob mit Schmutzschicht ist doch einerlei.
    Mama, es heißt doch, Liebe macht blind,
    drum liebe uns Stinkemonster so wie wir sind.

    “Kinder, los jetzt, badet endlich” rief Mama da.

    Penelope

    “Jetzt geht es diesen miesen kleinen Biestern an den Kragen!”

    “Schau nur was sie aus der tollen Geburtstagstorte für unseren Kleinen gemacht habe.
    Ein einziger grüner Klumpen.”

    “Ja, und bei den Großen tun sie immer so schön. So mit himmelblauem Augenaufschlag und niedlichem Fiepen.”

    “Dümpeln gaaanz friedlich – aber uns ärgern sie, wo sie nur können.”

    “Und erst die Farbe! Kotzgelb!”

    “Los! Auf sie mit Gebrüll!
    Nieder mit den Quietscheenten!”

    Ftx1725

    Ausgerichtet von Penelope

    SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Für alle frisch zugeschalteten Zuschauer:
    Sie sind live dabei, beim großen Finale des ESC, des Encounter of Shifting Clouds, auch bekannt als “Wolkengucker-Weltmeisterschaft”!
    Und alles sieht nach einem Sieg der Herausforderin und Überraschungsfinalistin über den mehrmaligen Champion und Favoriten aus!
    Fans, Außenseiter-Sympathisanten und Sportwettende sind außer sich und sitzen nägelkauend auf den Tribünen!
    Ein geschichtsträchtiger Tag!

    Nur noch Sekunden!

    petros

    Kurz vor der Jahrtausendwende wanderten wir in den Bergen im Osten Usbekistans. Wir hörten einen Schafhirten und sahen ihn schließlich. Er kam mit einem kleinen Tablet, auf dem etwas Joghurt und Tee standen. Ich habe vergessen, was ihr aus unserem Rucksack dazu taten, aber wir saßen zusammen mit ihm und genossen die Einladung. Unsere dünne Zeltwand faszinierte ihn, sein Zelt hatte ein Holzgerüst, zwei Lagen Textilien und dazwischen Schafwolle.

    Easydor

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? Nur bis zu den Bergen halt.
    Was heißt denn nur?
    Naja, da is halt Ende.
    Ja, ok, stimmt.
    Aber is schon schön.
    Nervt keiner.
    Genau.

    bettina_rbe

    vorgestern oben mutterseelenallein
    nun hinunter gehen zu zwein
    neben ihr Johannes
    er bringt sie heim

    Ftx1625

    Ausgerichtet von Easydor

    Devin McColey

    “Du, Hannibal?”
    “Ja?”
    “Sicher das wir hier richtig sind?”
    “Ja.”
    “Aber sieht gar nicht aus wie die Alpen.”
    “Die Karte sagt das passt noch.”
    “Du, Hannibal.”
    “Was denn?”
    “Ich glaube wir schaffen das nicht mehr pünktlich da zu sein.”
    “Und wenn schon, die werden deswegen bestimmt keinen Streit anfangen.”

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ähh, Hallo, wir hätten da mal eine Frage.
    Wo geht es hier bitte zum nächsten Porzellanladen?

    Penelope

    seelenvolle giganten
    in ketten gelegt
    menschenmacht
    schlau erdacht
    Frieden hat viele gesichter

    bettina_rbe

    The animals went in two by two
    Each elephant with his own guru
    And then they all came to
    Elephant and castle
    They all went in
    For to get out of the rain

    Manon

    „Hopp, zwei, drei, vier, haltet Trab, zwei, drei, vier.
    Hopp, zwei, drei, vier, im Marsch, zwei, drei, vier.
    Stets ein Lied beim Marsch parat,
    das ist wichtig Kamerad,
    schmettern den Choral über Berg und Tal, wenn die Frühpatroulie naht, wenn die Frühpatroulie naht. Kompanie halt!“

    Ftx1525

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    FichtenNadelTannenGrün
    DunkelSchattenEfeuGrün
    BirkenBuchenLichtLaubGrün
    BlaugerahmtesWipfelGrün
    BraunumsäumtesBodenGrün
    DuftendesWaldmeisterGrün
    Atme • Ruhe • Schwelge

    Easydor

    Wie Licht durch das Grün
    läuft das Leben einen Weg
    erleuchtend durch mich

    Mike G. Hyrm

    dunkelhell
    gefleckt
    schattensonnig
    durchschaubar
    grünbraun
    durchschnitten
    lebentod
    vermixt
    widerspenstig
    zarthartnäckig
    kühlblinzelnder
    tanz
    mit duftiger
    zufriedenheitsbrise
    lachender freunde

    Ftx1425

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Easydor

    Nur weil ich ein Kind bin,
    heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann; im Gegenteil.
    Mehr als ihr weiß ich vom Kampf, mehr als ihr hab ich zu verlieren, mehr als ihr muss ich tun, mehr als ihr kann ich gewinnen, mehr als ihr erträume ich mir vom Leben.
    Viele kämpfen mit mir, jedes Kind für sich. Manche schaffen es nicht und hinterlassen tiefe Trauer.
    Vergessen wir sie nicht.

    bettina_rbe

    hey
    have a look
    hier sind
    farben
    find yours
    and fly

    Penelope

    Wir sind die LiNiKi,
    die Linken Ninja Kids.
    Unser Cape ist rot,
    wie unsere Überzeugung,
    so rot wie unser wildes junges Blut.
    Unsere Kriegsbemalung ist blau,
    die Farbe unserer Feinde.

    Die Wachsenen die reden nur.
    Noch dazu mit denen.
    Wir handeln jetzt,
    wir mischen auf.
    Blau muss in Strömen fließen,
    sich mit dem Braun der Fieslinge
    in der Gosse mischen.

    Nie mehr die Gedanken der Menschen verfärben!
    Nicht unser aller Zukunft verderben!

    Komm zu den bunten LiNiKi!

    Ftx1325

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    Also das sind doch wirklich Dilettanten, diese Menschen.
    Da wollen Sie die Geschichte von Ururgroßonkel Grant ehren, der damals im Spitzhackeweitwurf nicht nur die Hacke sondern auch seinen linken Arm verloren hat, der dann ja bekanntlich hier in den Fluss gefallen ist, wodurch wiederum die Furt entstand, durch welche der Handel der Stadt erblühte … alles schön und gut.
    Aber welcher Idiot würde einer Spitzhacke einen Metallschaft verpassen?

    Easydor

    Pickelhacke
    auf die Kacke
    knapp verreckte
    aufgeweckte
    linke Zecke
    kranke Pocke
    abgeleckte
    helle Glocke
    tiefe Hocke
    volle Macke
    rote Locke
    in die Ecke
    reingesteckte
    Pickelhacke

    Mike G. Hyrm

    es mag dereinst
    die sagenzeit
    dir sagen sagen
    sind gescheit
    drum fühle immerzu
    des ortes wesenheit
    zu eratmen
    höre zu
    lausche dem
    was dich berührt
    vereinahme zufriedenseeliglich
    nimm reichlich mit
    saug dich völlig voll
    in vollendet vollen zügen
    so viel es passt
    wo immer auch
    ein plätzcheneckchen
    frei ist

    Ftx1225

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    “Findest Du es nicht etwas übertrieben, dort mit der Kutsche vorzufahren?
    Klar, wir legen Wert auf Lebensart und Stil und was den “Neuen Mann” so ausmacht …”

    “Ich weiß schon was ich tue. Im Gegensatz zu Dir bin ich absolut stilsicher. Du hast ja sogar noch Deine Hausschuhe an – oder was soll das sein?”

    “Die sind bequem und wir gehen doch nur zum Frisör.”

    “Oh Mann, Du hast wirklich nichts kapiert. Außerdem heißt das jetzt “Barber Shop”!”

    Mike G. Hyrm

    altes neu
    scheu erscheint
    vergangene zeit
    wie war
    wahrheit wahrgenommen
    wie was
    eingenommen angesehen
    umwelt angehört
    bedachtsame behutsamkeit
    leben sinnen
    spürend bewusste
    traudich zwischenstillezeit

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Schon gehört, die Verwaltung will Droschkenplätze abschaffen.”
    “Waaas? Warum das denn?”
    “Die Plätze sollen dann für diese lauten und stinkenden komischen Automobile benutzt werden.”
    “Die spinnen doch! Diese neue Erfindung wird sich niemals durchsetzen.”

    Ftx1125

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hei Ho und ne Buddel voll Rum!
    🥳

    Penelope

    Es ist immer gefährlich, die Lieblingsplätze seiner Kindheit aufzusuchen, Lise.

    Du meinst wegen dem Piraten, Papa?

    Erstens heißt es wegen des Piraten, Lise, und zweitens – nein, das meine ich nicht.
    Oma Telse, wie alle sie nannten, hatte hier diesen bezaubernden kleinen Laden.
    Für uns Kinder gab es immer frische Limonade an diesen zwei winzigen Tischchen.
    So konnten wir uns ganz groß fühlen.
    Und jetzt …
    komm Lise, gehen wir. Ich kann gar nicht hinsehen.

    Easydor

    Sansibar

    Ist es nicht erstaunlich, dass, wenn wir in diese Welt geworfen werden, alles schon jemandem gehört?
    Jeder kleine Mensch beginnt, die Welt sich anzueignen; ein kleiner Stein, der einem dann gehört und ein Buch und vielleicht ein Bett. Wir lernen, wie man sich die Welt zu eigen macht und eigentlich doch nur anderen entwendet, denn alles ist schon verteilt. Die ehrlichsten in dieser Art, das waren die Piraten, die taten wenigstens gar nicht erst so. Deswegen hab ich das hier so.
    Dieser kleine Schuppen, das ist für mich wie Sansibar, sagte Opa mal.

    Ftx1025

    Ausgerichtet von Penelope

    Easydor

    “Boah, ich kann nicht mehr. Ich mach jetzt hier.”
    “Ja gut, dann mach schnell.
    […]
    Was dauert denn das so lange?”
    “Ich kann nicht.”
    “Was, warum denn nicht?”
    “Ich kann nicht, wenn jemand guckt.”
    “Aber ich guck doch gar nicht.”
    “Du nicht, aber der Baum.”

    Ftx0925

    Ausgerichtet von Easydor

    Easydor

    Piano-Mann

    Ich bin der Piano-Mann
    ich setz mich ans Piano ran
    leider ist es etwas angegraut
    ich spiel es trotzdem leis und laut.

    Es lässt sich fröhlich, munter spielen
    und die Tasten, die mitunter fielen
    verbergen ihren Kummer kaum
    wie meine Träume, die schon Schaum.

    Kannst du es hören, da fehlt ein Ton
    da klappert nur die Saite rum
    der Seele fehlt die Vibration
    so bleibt die Taste leider stumm.

    Das Lied das ich hier spielen will
    erinnert mich an Ilsebill
    das nich so will as ick wohl will
    Am Ende bleibt es still.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nichts, aber auch gar nichts konnte ihm so sehr die Laune verderben wie ein schlecht gestimmtes Klavier.

    Duncan Idaho

    “Mhhh, nur meine linke Hand ist noch zu gebrauchen – also werde ich mal dieses Stück probieren:
    Etüde für die linke Hand allein in As-dur, Op. 36 von Béla Bartók.
    Ob dies auch ohne Beine für die Pedale funktioniert? Wird bestimmt keiner merken….”

    Penelope

    Schon immer, schon als ganz kleines Mädchen, wollte sie Klavier spielen lernen. Bei ihrer Freundin durfte sie manchmal ein bisschen klimpern. Sie selbst bekam nur blöden Blockflötenunterricht.

    Nun hatte sie seit Jahren ein eigenes Instrument. Aber ach, der Beruf, die Freunde, sie kam einfach nie zum Üben.

    Heute würde sie sich aber durch nichts abbringen lassen. Sie würde sich so lange an das Instrument setzen, bis sie ’Autumn Leaves‘ fehlerfrei beherrschte!

    bettina_rbe

    🎵 🌷

    Ftx0825

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    Ftx0725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Kein Text gefunden

    Ftx0625

    Ausgerichtet von Easydor

    Thuni 🐟

    Die fünf Freunde waren den ganzen Tag am Strand und Frau Karin würde sich schon Sorgen machen, schliesslich wurde es schon dunkel und die Flut würde auch bald einsetzen.
    Sie beschlossen zu gehen.
    “Und was ist mit mir?” fragte Kevin.
    “Grab dich selbst aus, wenn du nicht ertrinken willst.” antwortete Anja fröhlich.

    fin 🦣

    “Ich hab’s. Ich hab’s”
    “Ich mag’s nicht mehr.”
    “Man. Zuerst heulst du uns das Ohr ab und ich grab hier den halben Strand um. Und jetzt willst du nicht mehr? Na los jetzt!”
    “Jungs, ey“, dachte Julia und grinste schadenfroh als Tom sich den sandigen Kaugummi angewidert in den Mund steckte.

    Andreas Kilgus

    Die Sonne weicht, der Tag verrinnt.
    Die Dunkelheit, die bald beginnt –
    dem Schein der Lampen weicht sie aus,
    die Kraft der Kegel meidend,
    nur drum herum ist sie zu Haus,
    leicht an der Störung leidend.

    Die Kinder ficht all das nicht an,
    beidseits der Stirne: Strahlen.
    Die Welt zieht sie in ihren Bann.
    Kein Eintritt zu bezahlen.

    Alles voller Wunder.
    Jede:r ist Erkunder.

    Mit reicher Beute geht es heim,
    der Schatz ist nicht zu greifen:
    Ist nicht im Käscher, sondern Keim
    neuer Gedankenschleifen.

    Ogenblick

    Gebannt starrten die 4 Kinder auf die Stelle im Sand, unter der sich jederzeit etwas regen sollte. “Was meint ihr, wie viele schlüpfen werden?” “Vielleicht hundert?” “Soo viiieeele?” “Hey ihr da unten”, flüsterte einer der Jungen, “kommt ruhig, wir sind hier!”
    Und so warteten sie in der Dunkelheit, nur die Stirnlampen gaben etwas Licht. Die Wellen plätscherten leise an den Strand, die Luft war lau. Eine kleine Gruppe von Kindern wartete auf die Babies, die sie beschützen wollten.

    Sascha Niedrig

    “Ach Ludo, mir macht das echt nicht so viel Spaß, wie dir. Ich finde, unsere Eltern übertreiben es mit dem UV-Schutz und morgen in der Schule gibt es sicher wieder Ärger, weil wir übermüdet sind. Ich will tagsüber draußen spielen!”

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    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Da standen sie, die beiden Fabrikschlote, etwas verschämt blickten sie runter auf den Nachbarturm. So viel Freude brachte dieses RiesenKarussell den Menschen. Alle lachten, jauchzten.
    Und sie selber?
    Aber eines Tages… Eines Tages würden auch sie die Menschen zum Lachen bringen. Sie würden aufhören zu rauchen und zu Rutschtürmen umfunktioniert. Jawoll! Nichts wünschten sie sich sehnlicher. Die Lichter waren schon mal ein Anfang! Immerhin.

    Easydor

    Ihr Haar im Wind zerzaust, die Augen lachend aufgerissen. Überflutet von Glück und Nervenkitzel schrie er es: “Willst du mich heiraten?!” Ein lautes “Jaa! Juhuu!” von ihr machte ihn völlig glücklich. “Wirklich?!”, schrie er und sah ihr glückliches Gesicht hinter dem anderen Mitfahrer wieder auftauchen. Sie lachte lauthals mit Tränen in den Augen. Er konnte sein Glück nicht fassen, er hatte sich getraut und sie hatte wirklich “ja” gesagt.
    Als sie unten zittrig aus ihren Sitzen stiegen, fiel sie ihm um den Hals: “Ach, das war toll. Was hast du da gebrüllt? Ich hab kein Wort verstanden.”

    bee

    Seit dem Ende der Bungeewelle hatte Mötzkes Kletterparadies erheblich an Attraktivität eingebüßt

    petros

    Fliegend, fast
    Nur von dünnen Ketten
    Vor dem Fall bewahrt
    Runde um Runde
    kommt das graue Ungetüm vorbei
    Industrie, schon sehr betagt

    In grauen Zeiten
    Rauchte der Schornstein
    Schwefel lag schwer in der Luft
    Es schaffte Arbeit
    Doch lag man oft auch
    Viel früher starr in der Gruft

    Nach dem Spass
    Runde um Runde
    Versuchen wir mit Vernunft
    Herauszufinden wie wir
    Gut leben heute
    Und gestalten die Zukunft

    Penelope

    „Ich habe es genau ausgerechnet.
    Wenn ich mich jetzt ausklinke,
    lande ich so auf dem Riesenrad,
    dass mich die dadurch umgelenkte Bescheunigung direkt auf die Spitze des linken Turmes katapultiert.
    Wirst schon sehen Annegret.
    Und Drei, Zwei, Eins und Uuuuuuui …“

    Ftx0425

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    umgraublaut mir
    bibbernd zitterlich
    ebenbildlich furchtsam
    zuwenigst
    malt sol
    gefunkelflimmer
    in meindein sein
    dieser wahrscheinlichkeit

    Ftx0325

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Kind, Wind, Find den Fehler im Bild.
    Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Gleichgültigkeit.
    Sand, Strand, Plastikwand.

    Ftx0225

    Ausgerichtet von Annie

    Lam ‘al Adie

    Charlie Brown will spielen
    Wind weht in kahlen Ästen
    Drache fliegt nicht mehr

    Ostfriesin

    Verspielt
    Vibrierend

    Verliebt
    Verwegen

    Verweht
    Vogelfrei

    Verfangen
    Versehentlich

    Verflucht
    Verdrossen

    Verloren
    Verzichtbar

    Vergessen?

    Mike G. Hyrm

    da hat sich ein drache in mir vergeästelt
    flüstert sie im seuselnden hoffnungswind
    ojemine welch zartbitter abenteuerliches kind
    vermag in zeitloser urzeit
    ein solch famoses wesen begleiten
    strömungen spüren
    tragen leiten lassen
    ungestüm wild
    ohne bewußtes ziel
    wahrhaftig aus dem bauch heraus
    kann das mal eine bruchlandung sein
    aufstehen ist dann eine wohlsame medizin
    vor allem nie den sand
    auf dem hartgefrorenen boden verstreuen
    lieber zwischen den zehen genießen

    Ftx0125

    Ausgerichtet von Ostfriesin

    bettina_rbe

    Die ente kommt mit
    ins neue jahr 🦆
    fröhliches 2025 🎈🍀

    Mike G. Hyrm

    wellenformende entlichkeit
    famos steintrist
    quadereingekreist
    durchbricht der einblick
    deutlicherkennbar
    hinaus
    hinüber
    hinfort
    wolkig umrahmende
    wassersehnsucht
    wenn nicht heute
    dann auf jeden fall
    gleichsofort

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ihn graute jedesmal davor, wenn er Post für die Meerkade hatte.

    Es war zwar ein idyllisches Gässchen direkt am Wasser, aber eines der Häuser dort hatte statt eines Wachhundes eine “Wachente”.

    Die sah zwar niedlich aus, so wie eine zu gross geratene Ente für die Badewanne, doch wenn es zu lange dauerte, Sendungen in den Briefschlitz zu stecken, musste er jedesmal aufpassen, dass die Ente nicht nach seinen Hosenbeinen schnappte.

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    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ostfriesin

    “Der Traum der Influenzerin”

    …Und endlich habe ich das Ziel meiner langen Suche gefunden:
    MICH selbst!
    Im Selfie-Hotel kann ich meiner Selbstverliebtheit ohne Scham nachgehen und bleibe dank Filter im Netz ewig jung. Hier checke ich nie wieder aus…

    Ftx5124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Lehrbuch, Sozialwissenschaften, Seite 64. Kapitel Wahrnehmung.

    Gesetz der Nähe: Reize, die nahe beieinander sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Gesetz der Ähnlichkeit: Reize, die sich ähnlich sehen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Ftx5024

    Ausgerichtet von petros

    Mike G. Hyrm

    die freiheit
    zu sein
    was ich bin
    entscheide ich
    für dich scheine
    ich etwas zu sein
    was ich für mich
    nie sein werde
    und nie sein will
    scheinbarkeit
    ist trügerisch
    ich jedenfalls
    in allen
    kunterbuntmannigfaltigen
    facettformen
    genieße mein mich
    jeder zeit
    in jedem blitzen
    der wahrnehmung

    Ftx4924

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    petros

    Der Bibliothekar vorm Bücherregal:
    Ich hoff’, was ich tu’, ist nicht fatal
    Wenn ich nur noch ein Plätzchen find
    Wo ich ein Buch reinstell’ geschwind
    Wo? Das ist schon fast egal.

    Mike G. Hyrm

    was mag
    an der
    nächsten buchecke
    liegen
    welche seite
    meines lebens
    wird dadurch
    berührt
    wie verändert es mich
    wenn ich diesen
    schritt tue
    die nächste
    seite umblättere
    tief hineingesogen
    zeitverlierend
    lausche ich
    staune ich
    gedachte gedanken
    mal fiktiv
    mal real
    mal ein kuddelmuddel
    aus allem möglichen
    und dann
    gibt es diese
    die mich
    mein ganzes
    leben
    voller gänze
    begleiten
    von denen ich
    erzähle
    darauf zurückkomme
    zitiere
    in denen ich lebe
    bücher
    leben mich lebendig

    Ftx4825

    Ausgerichtet von Duncan Idaho

    Mike G. Hyrm

    Spuren
    hinterlassen
    auf meinem Weg
    ist leicht
    wenn ich lebe
    wenn ich liebe
    wenn ich denke
    wenn ich entscheide
    Doch wie sieht mein Pfad
    ohne Schuhe aus
    ohne Hilfsmittel
    ohne Kleidung
    ohne Dinge
    purichmich fühlen in meinem Leben
    kann ich mich selbst dann
    tragen
    ertragen
    erleiden
    aushalten
    spüren
    nachempfinden
    oder schlüpfe ich doch gleich in meine heimeligen Hausschuhe? Vielleicht versuche ich es auch gar nicht & mache lieber den Natur-TV-kanal an!?
    Neuanfangsschwere!

    Ftx4724

    Ausgerichtet von Eightfiftythree

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    – Du, Darth?
    – Ja Mausi?
    – Als Christbaumanhänger für Nerds sind wir zum Verksuf angeboten worden. Und jetzt stehen wir hier. SO!!! *guckt an sich runter.
    – Ja Mausi.
    – Schau uns an. Wir sind nicht bei einem Nerd gelandet, sondern bei einem gelangweilten 9-Jährigen!
    -Pssst. Da kommt der Erzeuger des 9-jährigen!

    – ICH BIN DEIN VATER, LUC. So eine Sauerei im Zimmer. Räum endlich das Zeug weg!

    Mike G. Hyrm

    Darth Mouse
    oder
    Mouse Vader
    modular
    abwechslungsreich
    veränderbar
    Beherrscherinnen
    der Usb-Galaxie
    Absolut
    Kompromisslos
    schlichtweg
    lochaufimkopf
    mit Ohrhelm

    Ftx4624

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Texte gefunden

    Ftx4524

    Ausgerichtet von Ellen Bonte

    Nichts_weiter

    Er ging
    als wäre er gekommen,
    als könnte er einfach so
    verschwinden.
    Die, die ihm nachsahen,
    hätten ihn beinahe aufgenommen
    im Loslassen.

    Mike G. Hyrm

    hier ist
    an diesem ort
    ob tag
    egal
    wie nacht
    tumult
    gewirr
    menschpersönlichkeiten flanieren
    atmenleben
    reden
    fragen
    antworten
    gehen
    stehen
    denken
    streiten
    lieben
    finden
    verlieren
    zeitgehetzt manchmal
    manchmal völlig gelassen
    unatürlich bleibt
    naturgemäß dabei
    die menschgeschaffene
    umgebungsgestalt
    kühl strahlt
    beton
    glas
    mauern
    stahl
    leuchten
    auch bei den hitzigsten
    wortgefechten
    dem murmeligsten
    gesprächsgebrabbelraunen
    wo ist mein
    löwenzahn
    abgeblieben

    Kathante

    Wir saßen schon eine Weile still nebeneinander auf der Bank in der vollen Wartehalle des Bahnhofs, als sich der greise Herr mit dem Hut zu mir drehte, mich mit wässrigen Augen ansah und sagte: “Wissen Sie, junge Dame, Sie erinnern mich an sie. Als ich in Ihrem Alter war, sind wir viel zusammen gereist. Heute bin ich alt und allein und die Reise heute wird meine letzte sein.”
    “Wohin geht sie denn?”, fragte ich.
    ” Zu ihrem Grab, damit ich ihr sagen kann, dass ich bald wieder bei ihr bin.”

    Alexander Goeres 𒀯

    Endlich war er bereit, mir die Daten zu übergeben. Geheim, an einem öffentlichen Ort.
    “Kommse in die Markthalle, Café Rauchklappe”, sagte er und hustete in den Hörer.
    “Was!?”
    “Das findense schon. Aber allein. In einer Stunde!” Dann brach das Gespräch ab.
    Und da stand ich nun. Kennzeichen weiße Kopfbedeckung und zwei Tassen Kaffee. Das würde wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte.

    Ftx4424

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Eicke 🫧

    Wind Nordost, Startbahn null drei…

    bettina_rbe

    abiku en yoruba
    enfant cher enfant
    parti te nourrir
    de la terre illuminée
    des astres
    reviens petit reviens
    pour manger
    à nouveau
    la terre noire
    de ce monde

    Ellen Bonte

    Rebecca, kommst du?

    Aber Mama, der Engel sagt, die Lösung aller Probleme kostet nur eine freundliche Geste.

    Rebecca, was erzählst du für einen Unsinn. Es gibt keine Engel. Und die Lösung aller Probleme ist mit Gesten sicher nicht zu haben. Und jetzt komm, ich muss zum Yoga.

    Aber Mama, der Engel steht doch da.

    Jetzt hör auf mit dem Quatsch. Ich komm zu spät.

    Der Engel sagt, ich soll dir ausrichten, du bist die Mutter aller Probleme.

    Und wer ist der Vater?

    Mike G. Hyrm

    nässetrocken
    nebelklar
    unangekleided
    wetterwitterungsbedarfbedingt
    kapuzenkapauz
    blümigreichendübervoll
    weghinwegschreitend
    rückvorwärtshintenan
    körperstillwiegendwagend
    seheich
    höremich
    atmeauseintief
    berührendbeeindruckend
    überwältigendeinsamzusammen
    schlammfreiübersät
    kommeich
    näher
    tränenregenfeuchtglitzernd
    regenbogenerwartend
    abgewandeltabgewand
    näher
    binfast
    dortda
    reichefriedvoll
    einherzens
    gebenspräsentgeschenk
    friedvollentzückend
    glanzvollzufrieden
    endetnie

    Ftx4324

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Stück für Stück setzt sich die Welt für uns zusammen. Ein besonders grosses Stück am Tag, an dem du zu verstehen beginnst, dass tatsächlich all die 100en von Farben, die 1000en von Farbtönen nur aus ROT- BLAU – GELB entstehen. Die optische heilige Dreifaltigkeit. Aus so wenig wird so viel! Life is life.

    Ftx4224

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

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    Ftx4124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    bettina_rbe

    durchschaut
    von der
    glasharfe

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Wasser in Glas, Augen hinter Wasser, sehen klar und doch nur Zerrbilder. Alles eine Frage der Perspektive.
    „Arielle!!! Komm schon! Wir wollten doch noch in einen anderen Shop ein Bikini für den Urlaub kaufen!“

    DragoMikh

    Am Ende besteht der Menschliche Körper zu über Hälfte aus Wasser. Und eben jenes Wasser hatte ihn schon immer fasziniert. Egal ob Mann, Frau, Kind, oder Greis. Jeder konnte am Ende auf diesen elementaren, klaren Stoff reduziert werden. Und jetzt hätten sie ihn fast erwischt. Kommissar Schlosser stand in der Mitte des Kellerraums, in Regalen an den Wänden reihten sich die Gläser, die Trophäen.

    Ftx4024

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ach Ach!!!! Ich mag nimmer. Wir sind DAS popkulturelle Ereignis der vergangenen 50 Jahre. Was sag ich? 100 Jahre! Und was haben wir nun davon? Ein paar Kinder beweinen unser Erlischen, wenn sie ins Alter kommen um die Grausamkeit der tödlichen speienden Vulkane und Meteoriten zu realisieren. Ok. Aber sonst? Hängen wir in Museen rum, prangern von T-Shirt. Was für eine Nicht-Existenz soll das sein bitte? Ach, Ach…

    Mike G. Hyrm

    dinos
    obmittel
    obklein
    obgroß
    immerzu stets
    ebenso gewesen
    recht famos
    in aller munde
    tun kunde
    über die vergangenheit
    sinniere
    flaniere
    spaziere
    im wald
    ups
    was kommt
    da angehoppelt
    süßspitzzahn
    mit mamaschnabel
    ob ich sie
    füttern darf
    oder ich selbst
    gar ein happen bin
    auch das wird
    eines tages
    geschichte sein
    gleich
    spätestens
    in fünf minuten
    oder ich nehme
    sprichwörtlich
    die beine
    in die hand
    dann heißt es
    später
    er entschwand
    geschwind
    mit flatterndem
    verstand

    Ftx3924

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dr. Sarah Pohl

    “Hach,” seufzte sie und blickte hinauf in den Himmel.
    Sie wussste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte, aber das war ihr egal. Der Lärm der zurückkehrenden Zugvögel, das sanfte Blau des Himmels und dieses warme Kribbeln der Sonne auf ihrem Körper, all diese Dinge waren es wert, erlebt zu werden, auch wenn sie ihr Ende bedeuteten.
    Sie wünschte nur, dass ihre Karotten-Nase Nasenlöcher hätte, damit sie den Duft des Frühlings riechen könnte. Sie hatte so viel Schönes darüber gehört.

    Mike G. Hyrm

    biegt sich die schneegestalt
    der sonne entgegen
    könnte es bald regnen
    abtauen ist dann
    abhauen in slow motion
    nächsten winter
    versprochen
    gibt es ein neues schneewesen
    vielleicht diesmal
    mit Hut und Besen

    Ftx3824

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    Ftx3724

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ann Effes

    Ideales Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Durch den geradezu idyllischen Anblick des Holzsteges vor ihr eingelullt, durch das malerische Spiel von Licht und Schatten fast hypnotisiert, vergass sie, warum sie gekommen war: um zu prüfen, ob der Steg noch verkehrsfähig ist.
    Im Krankenhaus grübelte sie noch einige Tage, ob ihr der Grund einfiel, als sie durch das Holz brach, oder erst, als sie sich 4 Meter weiter unten den komplizierten Trümmerbruch zuzog.

    Mike G. Hyrm

    Ich wandleschreite
    vorwärst
    rückwärts
    seitwärts
    gehalten durch einen Weg
    stillstand
    sinnierend
    ungefähr auf halber Strecke
    schaue
    ich zurück
    nach vorne
    zu allen Seiten
    unter mich
    neben mich
    in mich hinein
    beruhigt
    friedlich
    entspannt
    stelle ich fest
    Natur ist ein GeborgenheitsOrt
    vieldeutbar undeutliche
    Schatten umspielen
    mich
    meine
    Gedanken-Gefühle-Seele
    mein IchSein
    im HierSein
    Ich möchte
    jetzt DortSein
    und bin erstmal
    hinweg
    fort
    genau da
    wo ich zufrieden bin

    Stachelvieh

    schritte
    mit bedacht
    vorwärts in bahnen
    gemalt vom licht
    das ziel erst
    eine idee
    vorstellbar
    nähert sich langsam
    beim schreiten
    den spielraum
    bedächtig vermessen
    ‘wege entstehen dadurch
    dass man sie geht’ *

    *franz kafka

    Ftx3624

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    Mike G. Hyrm

    rundbaumigartig
    ein abgeborchener
    steinbaumstumpf
    trotzig wildfahrig
    dem demuntgestümen
    witterungswetter trotzend
    einst stein auf stein
    empor gewachsen
    gereift
    vielleicht imposant
    vor monatsjahren
    vieledekadenher
    vollendet gewesen
    wenn überhaupt
    jetzt jedoch
    stück für stein
    stein um stück
    schluck von schluck
    in zeitenraffgeschwindigkeit
    abbröckelndbrüchig
    dabei holzwesen
    in form ähnlich
    betrachten den zerfall
    lächelnd
    den auch sie ahnen
    irgendwann ist jede zeit

    Ftx3524

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Mike G. Hyrm

    meck
    meck
    meck
    versteckt
    ausgeheckt
    alternative
    zwischenraumlösungen
    sind
    nichtimmer
    voller
    glitzer
    glimmer
    glamour
    praktisch
    und doch
    auf seine weise
    magisch
    denn in der
    fantasie
    ist schier
    alles
    jedes
    nichts
    mehr
    als möglich

    … ich sehe was, was du nichts siehst und es fängt mit xcool an

    Ftx3424

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    “Aua, aua, aua,” murmelte ein kleines Stimmchen, dann rief es laut “Mamaaaaaa!”
    Als sich nichts rührte, schimpfte die Stimme weiter: “Meine arme Blatt-Spitze, das kneift so. Aua! Warum hilft mir denn niemand?!”

    Im sterilen weißen Licht der Anzucht-Kammer versuchte die kleine Pflanze die Hülle ihres Samens abzuschütteln, aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie spürte die Anwesenheit der anderen Pflanzen um sich herum, doch die konnten sich auch nicht bewegen. Es war hoffnungslos.

    Mike G. Hyrm

    aaarrrgh käp’ten
    bick grünblattsegler
    lingsrechtsgeradevor voraus
    aaaahhhhaaa
    oooohhhhooo
    beim klaklaklusterpiep
    es ist die grüne minna
    derdiedas berühmtgefürchtete
    plattlaus griinböhrd
    pippi-in-die-augen-raten
    aiii maat
    alle pumperlinge an die decke
    macht die sechssiebeneindreiviertelpfünder klar
    wir pfeffern ein wenig
    salz in den quarkquatsch
    macht achtern achtet daraus
    was lungern die auch
    vor unserer schmutzinsel rum
    malleverleideten tuwasnichtgute
    enterkapern

    Ftx3324

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    fellkleid
    kleidsam
    beides
    auf jeweils
    eigenbesondre
    sichtartweise
    eingeschnürt
    platziert
    gemeinsam
    grimmiglächeln
    umschlungen
    eines
    um des
    anderes
    anderen
    mitohnewillenwahl
    zeitengedankengefühl
    altneu
    neualt
    allesmehrimmer
    ansichtswahrnehmung
    völlig
    gefangenindividuell
    im
    nächstfolgenden
    streichelbewußtseinsmoment

    stachelvieh

    katerstimmung

    wie schön doch meine dame ist
    ich glaub ich mag sie sehr
    sanft streicht sie durch mein seidenfell
    dann lieb ich sie noch mehr

    doch reicht es nun, so seh ich grund
    dass ich mich so empöre
    ich glaube fast das sie wohl meint
    dass ich ihr ganz gehöre

    da irrt die gute frau sich sehr
    wie kommt sie darauf bloß?
    ich bin doch ganz mein eigner herr
    ich hasse dich! lass los!

    Ftx3224

    Ausgerichtet von stachelvieh

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie hatte in einem Ratgeber gelesen, wie es geht.
    “Per Anhalter durch die Galaxis”, hatte der geheißen.

    Sie schaute nach unten. Der Verteilerkasten war nicht hoch, aber Runterfallen würde trotzdem wehtun.

    Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und schloss die Augen.

    ‘Neben den Boden fallen. Neben den Boden fallen…’dachte sie und machte einen Schritt.

    Das Gefühl des Fallens fehlte.
    Ihre Schuhe ebenfalls.

    Fliegen konnte doch nicht tatsächlich so einfach sein.

    Oder doch?

    Don Revog

    “Verflixter Regen” murmelte sie ärgerlich und kämpfte sich durch die böige Nässe. Der Sturm versuchte ihr ständig den Schirm aus der Hand zu schlagen. Als sie nach vorne schaute, sah sie entsetzt, wie eine Flutwelle die Straße herunterkam. Mühsam erklomm sie einen Televonverteiler. Keinen Moment zu früh. Nun stand sie im Sturm auf ihrer kleinen Insel. Aber nicht lange…

    Polizeirevier: “Nun Herr Poppins. Wo haben Sie Ihre Schwester zuletzt gesehen?”

    Mike G. Hyrm

    stromdeichaussicht
    ach schönbezaubernd
    hier stehendwartend
    erinnerungen
    sinnierend
    in bordeaux
    raufgehopstwahrgenommen
    fehlt lediglich
    ein paar
    passendfühlender
    wassersäckchenquanten
    welche vollmutig
    neugierig
    diesen einmaligausblick
    neufindempfindsam
    allsinnendberührend
    genießerfühlen
    miterlebenmöchten
    inklusive all
    kosmischuniversell
    facettenreichumfänglichem
    pippi und pipapo

    Dr. Sarah Pohl

    Sie stolperte – zum Glück fing ein Laternenpfahl sie auf. Ihr war schwindelig, aber sie konnte jetzt nicht ausruhen. Hinter ihr wurden das Johlen lauter.
    Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und riss jede Hoffnung auf ein Entkommen mit sich. Sie taumelte gegen einen Stromkasten und riss die Augen auf. Rote Schuhe, wie in ihrem Lieblingsbuch.
    Sie schlüpfte hinein, schlug die Fersen zusammen und die Welt verwandelte sich in einen Strudel.

    Als sie wieder zu sich kam war sie zu Hause.

    Ftx3124

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    stachelvieh

    augenblick

    der brunnen ist am abend
    mit lichtergold bestickt
    das teilt er mit den wellen
    jede bekommt ein stück
    das ist die zeit wo staunend
    man gern am ort verweilt
    wir fühlen uns am wohlsten
    dort, wo man gerne teilt

    Mike G. Hyrm

    aufkommende fastschwärze
    zwischendunkelhell genannt
    erscheinen funkelglitzerwesen
    blickt fast jeder gebannt
    dem leichtfröhlichspiel
    von naturpurelementen
    umrahmt vom blickenden lichteinfallumschwirren
    steingehauenes plätscherrauschen
    schwebend flötende gedanken
    musizierend bewegende seelenheit
    glücklichkeitsfrohsinn erfüllt
    geballtummantelnde zufriedenheit
    ergriffen von sehnsuchtsvollherz
    tanze ich verwirrendbegreifend
    umhergeführt in dem moment
    lippenformensingend

    bettina_rbe

    Espoir doré
    jaillissant du
    fond vert
    s’accrochant
    aux balustrades
    tout entouré
    d’un bleu minuit
    tendre

    JohnnyThan

    Sie konnte nicht erklären, warum Sie diese Orte suchte.
    Heute fand sie die Reste des “Herrenhäuser Kuppelbaus”, in dem Menschen nach der großen Katastrophe unter einer großen Kuppel lebten. Jetzt war alles Ruine.
    Beim Anblick des goldenen Brunnens fielen ihr die letzten Zeilen des Liedes ein, dass Ihre Eltern so gerne gesungen hatten:
    Einst waren sie mutig, zusammen und wild
    jetzt wird die Welt immer blasser
    am Brunnen zu lesen ein einsames Schild
    “Achtung, hier kein Trinkwasser”

    Ftx3024

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    wildvoll rase ich durchs leben
    voll spasshüpfiger lachseele
    wind umzäuselt meine segelgedanken
    klangvoll klappertrabend erschallt meine ohana
    mithinterimmerda
    glühendes augenbegeisterungsschauen
    spüre ich pur
    alles und nichts
    leben und tod
    trauer und hoffnung
    überladen angereichert
    von so unendlicher zufriedenheit
    genießatme ich alles ein
    so intensiv
    ich glaube
    es ist als
    wenn ich ertrinken würde
    nach luft schnappend
    zappelnd im nasselement strample
    ich spüre leben

    Der Wortgefährte

    Durch die Wüste

    Aus der Wüste heißem Sand
    zieht Schritt für Schritt die Karawane.
    Heiße Sonne, trockene Lunge,
    Kamele führt der Hirtenjunge.

    Durch Sand und Staub, durch Hitze, Wind,
    wie man es dort in Indien findt.
    Die Reise lang, der Weg beschwerlich,
    Der Lohn ist karg, die Arbeit ehrlich.

    Ein Abenteuer als Gefühl,
    und doch nur das Daheim als Ziel.
    Der Junge sieht das Haus von Ferne
    jetzt eilt er los und äß jetzt gerne.

    Die Herde eilt hinter ihm her
    Der Tag war lang, die Hitze schwer.
    Der Abend naht, nah auch das Ziel.
    Im Bild schwebt vage das Gefühl:

    Der Hirte führt, die Herde folgt
    in Sicherheit. Und das ist viel!

    Dr. Sarah Pohl

    Schon immer hatte er sich einen Hund gewünscht, aber seine Eltern waren dagegen. Als sie ein junges Kamel zur Aufzucht mitbrachten, sollte dies auch ein Trost für ihn sein. Erst wollte er, trotzig, nichts mit dem Tier zu tun haben, aber dann gewann der Trotz aus der anderen Richtung: “Dann wird das eben mein Hund”.
    Nie im Leben hätte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Stöckchen Holen dem kleinen Kamel so gut gefallen würde. Oder gar, dass die ganze Herde mitspielen wollen würde.

    Ftx2924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Mike G. Hyrm

    fenstrig
    blümig
    grünig
    rot
    flatterwesen
    schaut verdutzt
    wie
    auch ich
    wohl ebengleichso
    grauflügel
    fragt mich
    bisste auch
    verirrt worden
    oder
    wohnste
    hier etwa
    gibt es würmer
    oder schnecken
    gerne auch mal
    fette zecken
    sind leckaschmecka
    was guckste so
    und ich
    guckte wirklich
    soooooo
    machte das
    fenster auf
    war kurz
    darauf
    auch sehr
    froh
    als das
    piepmatssingeding
    flatterlings
    im rechten bogen
    in die kurve
    flugs biegend
    hinausfluxfleuchte
    dabei leicht
    keuchte…
    tschüss

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    “Ich schwöre, ich habe es mit eigenen Augen gesehen!”
    Die Mutter betrachtete erst den Vogel, dann ihre Tochter. Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Herd, auf dem noch immer die Suppe kochte.
    “Mama, der Vogel war eben IM Zimmer! Dann machte es Plopp, und er war draußen.”
    “Kind, du schaust zu viel Fernsehen. Jetzt deck den Tisch!”

    ***

    Das Herz des Formwandlers schlug noch immer ganz wild. Fast hatte ihn das Menschenkind gefangen.

    Aber eben nur fast.

    Ftx2824

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    Tom, Jonas und Lily starrten gebannt in die Flammen. Noch waren sie zu klein, um in ihrem Versteck hinter einigen Sträuchern spürbar zu sein, aber das Holz für das morgige Osterfeuer war gut trocken und die Flammen wuchsen schnell.
    “Meint ihr wirklich, dass das funktioniert?” fragte Tom zweifelnd.
    Lily versicherte ihm, dass es funktionieren würde. “Wir haben Haare und Fingernägel von Herrn Möller an der Vogelscheuche angebracht, das soll für Voodoo-Puppen reichen, hab ich gelesen.”

    Mike G. Hyrm

    huuiii
    prasseln
    knacken
    es wird heiß
    alles tanzt
    drumherum
    doch warum
    bräuche füllen
    keine bäuche
    manchmal
    ausblick in
    einblick aus
    furcht
    angst
    befremdlichkeit
    unwohlsein
    vor
    menschen
    meinungen
    unbekanntem
    anderssein
    hautfarben
    geschlechtern
    da halten
    sich gerne
    nicht wenige
    versuchend
    verzweifelt
    an etwas fest
    tradition
    kultur
    religion
    manchmal
    gehört dies
    wohl eher
    in ein museum
    wie ein
    tyrannosaurus rex
    dem wir auch
    nicht wirklich
    begegnen wollen
    da er uns frisst

    Ftx2724

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    grau und schwarz auf weiß
    zerrissen und doch vereint
    aus zwei wird eins
    sehen und gesehen werden
    doch ungehört auf ewig

    DragoMikh

    Ein Leben, zwei Welten, sie war ich und ich war sie. Eine Entscheidung. Der eine, oder der andere Weg. Doch als wir uns sahen machte es keinen Unterschied, denn unsere Wege hatten uns beide ausgerechnet hierher geführt.

    Dr. Sarah Pohl

    “Eine verlorene Schwester, meinst du wirklich?”
    “Na ja, vielleicht doch eher Cousine.”
    “Ach komm, man sieht nicht mal die Nase. Dann auch noch ohne richtige Augenfarbe… Das kann alles und nichts sein, ein unmöglicher Vergleich.”
    “Das ist doch gerade das Gute daran. Ich muss meine Interpretation nur überzeugend genug verkaufen, wie soll das jemand widerlegen? Vor allem, wenn wir zwei demente alte Damen zusammen bringen. So bekommt meine Oma eine reiche ‘Schwester’, die sie versorgt.”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Zwei Fotoschnipsel, zerrissen, geteilt,
    sollen zu einem Bild geheilt.
    Sollte das sein?
    Vielleicht nur zum Schein.

    Und doch, aus zwei wird eins, nicht meins, nicht deins.
    Nicht stimmig und sie passen irgendwie doch. Es ist nicht zu fassen
    Wie das Leben eben.

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie stellte sich auf die Zehenspitzen. Ihre Füße zitterten, doch gerade so konnte sie sich selbst, fast bis zur Nasenspitze im Spiegel sehen. So sehr sie sich auch reckte-weiter ging es nicht.

    Der Tisch erinnerte sich. An Zittern, an Zupfen, an Atem an der Kante.
    Vor 60 Jahren hatte ein anderes Mädchen genau dort gestanden. Füße bleck. Plumpe Lippen geschminkt, die Beinchen nicht lang genug, um mehr als das dunkle Haar und die Nasenspitze zu spiegeln

    Ftx2624

    Ausgerichtet von ~Tilde #Gartenzaun

    DragoMikh

    “Ich hätte vor der Reise den Zielort besser auskundschaften sollen… Ob die hier auch Erd Dollar nehmen?” fragte ich mich, als der Abschleppwagen meine Zeitmaschine anhängte. Immerhin hatte ich sie der Zeit passend getarnt.

    kolya

    In my dream a Japanese animation studio created an anime series based on an old manga series that revolved around a car which continuously measured Tessim and would display the result on a roof top mounted LCD display, like a huge alarm clock. Tessim signified the distance to a specific particle in the universe and the design was considered iconic.

    Hence the car was able to hunt intergalactic criminals through space. At the wheel was Anne Hathaway and her partner Anne Will who was keeping track of the bounties. Also she had a chip on her shoulder I think. The catch line of the series was: “Where there’s a Will, Anne Hathaway” Their arch nemesis was a sinister biker woman named Sophie Mono whose motorcycle always left a red trail. It was all rather silly.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Jetzt sieh Dir das an! Das kann doch wohl nicht wahr sein!”
    “Was ist denn los?”
    “Ist das denn zu glauben?! Welcher Vollhonk war das? Es gibt nur ein #Banksy-Gemälde in unserer Stadt und genau davor wird diese Karre abgestellt! Dabei ist da doch ein Halteverbot!”
    “Tja, was hast Du erwartet? Wenn #Falschparkende schon keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nehmen, dass sie da etwa Rücksicht auf sowas wie Kunst nehmen?

    Ron Revog

    Eigentlich mochte Abschlepp-Karl den Anzeigenhauptmeister. Der junge Mann bescherte ihm ständig ein gut gefülltes Auftragsbuch, indem er durch die Gegend zog u. Falschparker meldete.
    Aber das war diese Woche schon das dritte realistische Grafito zu dem er geschickt wurde,das suggerierte, dass hier ein Auto falsch geparkt wurde.
    Zugegeben. Ziemlich authentisch. Räder, Farben, Auto. Man könnte fast glauben,das sei ein echtes Parkverbotsschild.

    Mike G. Hyrm

    autoradrat
    speichige
    speichen
    klappernd
    plappern
    vor
    gemaltbepinselsprühten
    platten
    wandflächen
    quälend
    dabei
    singsang
    erschallt
    aus
    wildknarzigen
    autoradiolautnichtleisesprechern
    kopfschüttelnd
    personen
    daran
    vorbeiflanieren
    denn
    es
    ist
    doch
    klar
    wie
    es
    kommen
    wird
    abschleppen
    sandstrahlen
    ordnung
    muss
    hier
    her
    sonst
    tun
    sich
    viele
    so
    schwer
    kreativmuffelgesellschaftswesen
    möcht
    ich
    weniger
    werden
    füge
    noch
    rasch
    ein
    paar
    krakelige
    krakeleien
    hinzu

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Aus Archäologie Today:
    „In einem Land vor unserer Zeit…. Es begab sich dereinst, dass Menschen sich mit Benzingetriebenen Vehikeln fortbewegten. Heute kaum mehr vorstellbar. Aber es existieren noch Ablichtungen von besonders denkwürdigen Exemplaren. Das hier zum Beispiel lässt darauf schliessen, dass man damals von Ästhetik eine ganz andere Vorstellung hatte als heutzutage; sowohl was das Gefährt, als auch die Stadtgedtaltung betrifft.“

    Penelope

    “Warum hast Du denn gerade hier geparkt? Es gibt so viele tolle Graffiti in dieser Stadt.”

    “Überleg doch mal.
    Wenn da schon ein mega Gaffito ist, dann wird das doch so bald nicht übersprayt. Ehrencodex und so.

    Abgesehen davon kann ich dieses Hellblau mit Holzdekor einfach nicht mehr sehen. Selbst irgend ein blöder tag wäre mir da lieber.
    Also, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Sprayer vor dem Abschleppdienst kommt …”

    Ftx2524

    Ausgerichtet von DragoMikh

    Mike G. Hyrm

    Ich kann
    Ich will
    Ich werde
    fahren um die Erde
    betrachte alle Plätze
    jedes Fleckchen
    was mir gefällt.
    Immer unterwegs
    mit meinem treuen
    Klapperrumpelbil
    Du meinst?
    Ich bin ein Hund?
    Ja und?
    Freiheit bedeutet doch
    frei sein in Allem
    Vor allen in den
    Lebensweisen
    Konzepten
    dem Denken
    ich müsstesollte
    laut gesellschaftlicher Ordnung
    irgendwie so sein wie: Wer?
    Pfui … nee!
    Ich bin ein Hund
    ein Lebewesen
    vor allem ist
    meine Meinung
    kunterbunt
    Zudem und überhaupt!

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum.

    „Was denn?“

    „ Hunde sind Auto gefahren… Also nicht mitgefahren, sondern sie sassen am Steuer.… Überall wahren fahrende Hunde“

    „Echt? Tönt tatsächlich skurril.“

    „Was das wohl bedeuten mag?“

    „Hmmm. Keine Ahnung. Aber jedes Kind weiss, dass Hunde nicht Autofahren können“

    „Die glauben aber auch, dass WIR nicht Autofahren können! Miau!“

    ~Tilde #Gartenzaun

    Mit letzter Kraft hatte sich der Kommissar an der Motorhaube des Dienstwagens hochgezogen.
    “Räche mich”, war das letzte das er noch ächzend hervorbrachte, bevor er seinen Verletzungen endgültig erlag.

    Seitdem war Rex unermüdlich unterwegs gewesen. Und nun stand er dem Killer endlich gegenüber.
    Er trat auf Gas und ließ den Motor aufheulen.
    Durfte er das als Polizist wirklich tun? Aber wer würde schon einen Hund verdächtigen?

    Schlechter Beifahrer

    Guck nich so blöde!
    Hol mich hier raus!
    Mir ist scheißwarm!
    Tierquäler!

    Ftx2424

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    “Es läuft nicht gut.”
    “Doch Schatz. Das läuft toll.”
    “Aber wir sitzen hier schon seit Stunden und es hat sich noch kein Kind von mir schminken lassen.”
    “Die müssen erst warm werden.”
    “Bei Deinem Auftritt haben sie geheult.”
    “Hm…ja. Egal, wir werden fürs Event bezahlt.”
    “Vielleicht wäre Katze und Clown das bessere Motiv für uns gewesen?”
    “Ich hatte immer Angst vor Clowns. Diese Motive sind toll für’n Kindergeburtstag.”
    “Ja schon…aber bei Dreijährigen?”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dia de los muertes, sie wurden an einem Tisch für vier platziert, da schien was durcheinander gekommen zu sein. Aber es war auch viel los.

    Sie „Der Tod kommt ja nach dem Leben. Und vor dem Leben, da haben wir gar kein Wort für. Ist ja aber eigentlich dasselbe“

    Er „Wie wär es mit Dot davor und Tod danach?“

    Dieses erste Date gefiel ihr. Das könnte ja doch mal was werden.

    DragoMikh

    Es lief mir kalt den Rücken herunter. Ihre Blicke trafen mich, obwohl vier andere Tische zwischen uns lagen. Ich liebte meine Eltern. Doch nach der Beerdigung hoffte ich, sie würden endlich Ruhe finden.

    Ftx2324

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    Es war einmal
    ein TalNebel
    Er entdeckte ein Schild
    am Berg oben
    mit Fähnchen bunt
    flackernd beschmückt
    Neugierig
    wie Nebel nunmehr
    oder eher weniger
    bis nichts sind
    war auch dieser
    voller Wissbegierde
    Umwabernd
    umstreifend
    schlang er sich empor
    aus den Tiefen
    bis zur Spitze
    Legte sich in
    jede feste Ritze
    Kroch langsam
    doch stetig
    hochkonzentriert
    auf dem Rücken
    des Massivs
    Im Endeffekt
    deutlich zu weit
    Schoß darüber hinaus
    wurde zur Wolke
    welche sich im Tal ergoss

    bettina_rbe

    ways’n steps
    no one can teach
    neither godot nor God
    und jeder schritt auf dem grat so lebensbedrohlich wie Erstarrung.
    Warum?
    Weil es sich richtig anfühlt und der Berg da ist.
    ways to live each’n every day
    from birth to death.

    et encore
    entre Glarus et Graubünden
    il y a bien une crête
    qui se trouve
    dans les nuages
    pour ceux qui
    s‘y apprêtent

    Ron Revog

    Tourist: “Also was ich gerne wissen würde-“

    Bergführer:
    “Was wollen Sie wissen? Wo wir sind? Wohin wir gehen müssen? Warum die Fähnchen da hängen? Wie weit es bis zum Gipfel ist? Wie weit wir von oben schauen können? Ob wir über die Wolken kommen werden? Fragen Sie mich, ich kann Ihnen alles beantworten.”

    Tourist: “Ich möchte wissen, welcher Vollidiot sechs Betonsäcke über 2500m hoch geschleppt hat, nur um dieses blöde Schild einzubetonieren?”

    DragoMikh

    Das Schild stand schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzte dem Regen, Wetter und Kälte. Wanderer mochten das Schild. Es markierte einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Gipfel. Und das Schild mochte die Wanderer. Sie waren kräftig, ausdauernd und hatten wenig Fett. Denn das Schild achtete auf seine Ernährung.

    Ftx2224

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Startrek, das Holodeck. ENDLICH!!! Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
    In welche Welt soll ich bloss eintauchen?
    Ich weiss! Ein grosser Stein im Toskanischen Sommer. Weckt mich im Herbst.

    Mike G. Hyrm

    im gründigen grund
    schwarzes dunkel
    erwartet mich
    je höher ich
    hinauf aufsteige
    hinausklettere
    umso blauer erscheint
    das gänzlich ganze
    so abgehoben begrenzt
    durch weiße linien
    unsicher verfolge
    ich den zittrigen
    schemenhaften schattenwurf
    meines eignen selbstseins
    um zu entdecken
    was meine wahrnehmung
    in der vielfältigkeit
    wahrhaftig wahrnimmt
    was ist der schluss
    vom trug
    wenn schlußendlich
    mein ich mich frug
    wessen wahrheit
    ist sonderbar klar
    spricht
    für sich

    Ftx2124

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „NOTFALL hat’s geheissen! Ich seh hier nur n Scheiss Ziehbrunnen, der klemmt. WAS SOLL DAS? Wegen sowas komm ich an nem SONNTAG hier raus? Hab weiss Gott was besseres zu tun als einen ZIEBRUNNEN zu reparieren. War grad Skat spielen mit den Jungs!“

    „Tut mir ja leid. Aber morgen ist grosse Eröffnung und das ist DIE Hauptattraktion – Ziebrunnenerfahrung für jedermann“ Das muss morgen funktionieren!“

    „Nun, wenn ich schon da bin. Aber es wird teuer. Das sag ich Ihnen!“

    Mike G. Hyrm

    war wahr gewesen
    an wahrheit so belesen
    lustig bunte kunte träum
    vom schäumsteinigschönen brunnileinsein
    ohne staubigen besen
    dafür mit hängendem eimer
    im grüneligen grünen
    im kontrast der welt
    lediglich scheinbar meiner
    dacht ich seh ein dach
    was war wahr dabei
    jedenfalls
    sprach brunosetta
    das brunnen
    woher kommt das brummen
    bist du es einmaligere elmureeimer
    musst du wieder
    dieses seelenleidige
    gesummse summen
    dich fidelidumdarum
    benehmen
    ich hätts gerne weiter

    Ftx2024

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Mike G. Hyrm

    stolz stolziere ich mein mich

    so stolziere ich
    im sand
    gebannt
    entstand
    eine symphonie
    ich tanz
    dreh mich herum
    im kreis
    ohne s…
    scham meine ich
    ich die eule nicht
    ich die flaube nicht
    denn ich glaube nicht
    das jemand glaubt
    ich wär ein pfau
    schlau
    gewitzt
    überhitzt
    nicht die gedanken
    sonst könnten schranken
    ranken
    ich bleib
    was ich bin
    doch bin und spinn
    ich hier
    den ich bin ein tier
    dir
    eine verse
    eine strophe
    so tanze
    ich nach meinem lied
    was ich mag
    du auch

    Kastelzeichnerin

    Heinrich die Möwe spazierte, wie jeden Abend, auf der Suche nach einigermaßen essbaren Hinterlassenschaften der gut betuchten Touristen, am Strand entlang. Wie so oft sinnierte er darüber, wie es wohl so wäre als Tourist. Einmal in ferne Länder reisen, aus dem Leben hier ausbrechen… was würde er wohl an fremden Stränden finden? Welche Leckereien würden ihn erwarten?
    Lustlos pickte er nach einem abgekauten Pizzarand. Immer das gleiche, tagein, tagaus. Für den Rest seines Lebens.

    Ftx1924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Der Wortgefährte

    🎵

    Ein Männlein steht im Walde
    auf einem Bein

    Es trägt in Blaubeerfarben
    ein Mäntelein

    “Sag mal:”, fragt das Männlein klein,
    “Hält das Tipi? Stürzt es ein?”

    Vorsicht walten lassen
    hilft sicher sein!

    🎵

    Mike G. Hyrm

    Mein Dad hat mir oft davon erzählt, von unseren gemeinsamen AbenteuerWaldTouren, als ich ein kleiner Bub war. Seine Augen leuchteten immer wenn er davon erzählte, auch als ihn das ImmerMehrVergessen schon längst im Griff hatte. Das allerletzte Mal als ich ihn sah, nahm er meine Hand, sah mich mit seinen strahlenden Augen an & erzählte erneut amüsiert grinsend & leicht stockend von der urigen WaldAstHütte, die wir eines Tages im Frühsommer fanden … Ich liebe dich Dad.

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Auszug aus der Broschüre „Galaxien- und Zeitreisen leicht gemacht“:
    Aus unserer breiten Palette an Zeitportalen, finden Sie garantiert das Nonplusultra für ihre anstehende Zeitreise.
    Neben den extravaganten Portalen und exquisiten Zeitreisetoren, finden Sie die nachhaltigen Forest Zugänge neu besonders für u

    Wanda

    Der Friedhof der Wale bekam eine neue Heimat. Ob ein Wald aber nicht etwas ungewöhnlich war? Hat da jemand etwas verwechselt?

    “Schau mal Gepetto, weißt Du noch…?”
    “Ja, Pinocchio.
    Was ist das für ein seltsames Loch? Ich bleib lieber hier…”

    Ftx1824

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    Der gemeinsame Tag war herrlich gewesen. Die Shoppingtour durch die Kleinläden der Altstadt. Die tolle Bootsfahrt durch den Hafen.Das romantische Essen im Restaurant,mit dem Ausblick auf die im Sonnenuntergang heimkehrenden Fischer. Dann Kino und schließlich die gemeinsame Nacht.Auch total süß,dass er ihr diesen beleuchteten Schirm geschenkt hatte. Er ist einfach fantastisch und sieht gut aus. Und trotzdem: Von einem Mann mit dem Nachnamen Kamasutra hatte sie mehr erwartet.

    Der Wortgefährte

    Du hast Kirschblüten versprochen

    Es regnet
    Unter dem Schirm ist Licht
    Doch die Seele wurde klamm.

    Eine gefüllte Klangschale antwortet nicht
    Und ist das Frühling?

    Warten in sich

    Penelope

    Das hier sollte Regen sein?
    Nein, das konnte nicht sein. In all den Büchern, die sie gelesen hatte, wurde Regen als nass, kalt, unfreundlich, ja sogar gesundheitsschädlich beschrieben. Sie hatte sich wirklich gut vorbereitet, bevor sie diesen Planeten betrat.
    Aber das hier, das sah nicht aus wie Regen, eher wie Licht, reines Licht – nein, besser – wie Glück! Pures Glück, das vom Himmel fiel.
    Weg mit diesem Ding, diesem Schirm!
    Ahh! Das war wundervoll …

    Ftx1724

    Ausgerichtet von Holger_Marlow

    Der Wortgefährte

    🎶

    “Ich schmied’ det Eisen dat es kracht
    bis Stolpe an der Peene,
    und wenn das Eisen fertig ist
    kommt’s unten anne Beene
    vom Pferd, dat immer stolpern tut.
    Ich schmied’ det Eisen vor der Nacht
    Gott hilft mir, Gott ist gut!”

    🎶

    Ron Revog

    “Beeindruckend, wie viele Mönche Ihr als Handwerker hier auf dem Markt einsetzt, werter Abt. Aber warum sitzt jener Mönch so seltsam auf dem Ambos an dem er arbeitet?”
    “Bruder Long ist einer unserer unfreiwilligen Zugänge. Er wurde vom Präfekten überstellt,weil Weibsvolk sich von ihm belästigt fühlte. Immer wenn sich eine holde Maid näherte,stand seine Tunika weit vor. Er ist äußerst gut ausgestattet. Seitdem er so arbeitet,gibt es keine Probleme mehr. Idee der Oberin.”

    Ftx1624

    Ausgerichtet von Der Wortgefährte

    Penelope

    Ach, geliebter Heinrich,
    bei uns war es Liebe auf den ersten Blick,
    schon damals,
    im Sandkasten,
    auf dem Spielplatz,
    der heute ein “Naturerlebnisplatz” ist,
    hatten wir uns versprochen,
    wenn einer zuerst gehen muss,
    dann treffen wir uns hier.

    Und da bist Du.
    Ich habe Dich sofort erkannt.
    Kalt und hart.
    Aber warte nur,
    wenn die Sonne kommt,
    dann schmiegen ich mich endlich an Dich.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    Easydor

    Kann es sein? Ist es möglich, dass er im Lauf des Tages anschwillt und in der Nacht wieder schrumpft? Wie ein sehr langer Atemzug über den Tag hinweg? Dem Auge nicht sichtbar, und auch mit den Händen…? Nein, sie tastete jetzt schon seit 2 Stunden, sie fühlte es nicht. Aber sie hatte es doch gehört, das Knirschen, das sanfte Vibrieren, ganz eindeutig. Die ganze Nacht. Und dieser Ton, dieser tiefe Ton; versuchte er ihr etwas zu sagen? Sie konnte jetzt nicht mehr gehen.

    GEDANKENTaenze

    Sie war sichtlich angetan von der Größe des Steins, ja sie empfand so etwas wie Ehrfurcht. Sie wollte ein Zeichen setzen und ihn umarmen so wie man Bäume umarmt. Wollte etwas von seiner Stärke ausstrahlenden Aura einfangen.
    Kurz bevor sich ihre Hände auf den harten Stein legen konnten, spürte sie eine tiefe Wärme, die vom Innern des Steins kam, der zu ihr sprach:
    “Achte den Raum zwischen uns. Sind es nicht gerade die Freiräume, durch die wir uns annähern?

    Yendolosch

    “Sehnse, hier war dieser Riss, genau hier ist er rein, der Karlheinz.

    Einfach weg.

    Nur die Uhr hier, die ist geblieben, und seine Klamotten.

    Aber eigentlich kann er ja gar keine Zeit gehabt haben, die auszuziehen, nicht?
    Der ist ja direkt auf diesen Stein zu, und da hat er keinen Moment angehalten, direkt rein! Also müssen die Sachen da quasi, so, wie abgeschält worden sein, nicht? Wie wenn er so durchs Sieb gepresst wurde, und da ging nur er durch…”

    stachelvieh

    ich bin wie du
    wir ähneln uns
    ein gemisch aus
    verschiedenen stoffen
    sichtbar sind wir
    dem der uns sehen will
    mit unserer kontur
    die glattes umschließt
    und ebenso schrunden
    mögen wir zuweilen
    auch hart erscheinen
    eine berührung entfacht
    die wärme die uns
    gezeugt

    slowtiger

    “Bis hierher und nicht weiter!” Aber der Beton verhärtete seit März und wurde nur noch steif weitergeschoben. Das Rübenbeet konnte sie vergessen. Es war keine gute Idee gewesen, den mißlungenen Sauerteig ins frischgegossene Fundament nebenan zu werfen.

    JohnnyThan

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern. Insekten wuseln herum, mit ihrer ganz eigenen Art von Geräuschen.
    SIE ist hochkonzentriert. Das hier ist die letzte Prüfung, nach 24 Jahren Vorbereitung. Langsam hebt SIE die Hände zum Stein, ohne ihn zu berühren. Konzentriert sich. Atmet ruhig.

    Dann ist es für einen kurzen Moment ganz still, als ob die gesamte Natur den Atem anhält.

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern, Insekten wuseln herum. SIE… ist verschwunden.

    Ron Revog

    Mein Freund so kalt
    Und ich im Wald
    Dunkel die Nacht
    Der Tag nicht erwacht

    Wege voll wirren
    Wir sind am verirren
    Suchen von Sinnen
    Zeit am verrinnen

    Weg von hier fort
    Dem schutzlosen Ort
    Weg von der Schlacht
    In die wir gebracht

    Wolln nicht bekriegen
    Einander besiegen
    Weil Führer nur hassen
    Sie morden uns lassen

    Tag bricht herein
    Es folgt Sonnenschein
    Für mich zu ertragen
    Doch Ihr hört mich klagen

    Denn mein Freund der Troll
    Ist nun Stein.Nicht toll🖤

    traveling word

    Da liegt es im Weg und lässt mich nicht rein.
    Schwer, hart und kalt. Ein Herz aus Stein.
    Die Hand warm und stark bewegt es kein Stück.
    Der Geist leicht und frei, der drückt es zurück.
    Gedanken ziehen ein, bringen Wohl und Licht.
    Stein werde weich! Zerstöre es nicht!

    Dr. Sarah Pohl

    “Was machst du denn da?”
    “Ich kann den Felsen nicht anfassen.”
    “Wie bitte?”
    “Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann diesen Felsen nicht berühren. Ich wollte eine Probe von der Flechte da nehmen, aber es – geht – nicht.”
    “So ein Qua- … Was zum…”

    Der Stein-Troll, der nur hatte verhindern wollen, dass die Menschen ihm die Augenbrauen zupfen, fragte sich, ob der Schutz-Zauber wirklich so eine gute Idee gewesen war. Aber rückgängig machen konnte er ihn jetzt auch nicht mehr.

    Mike G. Hyrm

    Schein
    kühl mag es sein
    an einem heißen Tag
    doch Ursprung ist Energie
    Verdichtung oder Feuer
    ich spür mit allen Sinnen
    die Kraft die Ur, die Zeit
    so lass ich mich inspirieren
    vom ewig scheinbar Unvergänglichem

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Grau und erhaben, so steht er da
    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    jorger

    Der Moment, als die gutmütige Jaqueline das erste Mal bei den Klimaklebern mitmachte, war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.😇

    Ftx1524

    Ausgerichtet von Ron Revog

    Wanda

    Der Vulkan drohte erneut auszubrechen. Die Menschen waren voller Angst um ihr Leben, Hab und Gut.
    Da kam Lurchi und hatte eine Idee:
    “Kommt Leute, wir knoten den Vulkankegel mit einem Seil zu.”
    “Aber Lurchi, der Boden ist viel zu heiß dort oben!”
    “Mit unseren tollen Salamander-Schuhen passiert nichts!”

    Als sie wieder ins Dorf kamen, jubelten die Menschen ihnen zu und trugen sie auf Händen.
    Über dem Vulkankegel waren nur noch kleine Rauchwölkchen zu sehen.

    Der Wortgefährte

    Lurchis Freunde voll Verdruss
    warten endlos auf den Bus:
    denn sie kauften zuversichtlich ein
    Partygags von Amazon Prime.

    Da sprang Lurchi ein – wie schön:
    holt selbst die Ware im Citroën.

    So gelang die Party noch!
    Salamander, lebe hoch!

    ~Tilde #Gartenzaun

    Es war nur eine kleine Kundgebung, doch sie würde noch Auswirkungen haben. Die Bühne bestand nur aus einem alten Lieferwagen. Ein einzelner Polizist war zur Sicherung abgestellt worden.
    Der schwarz-gelbe Lurch streckte sich empor: “Waldgenossen und Waldgenossinnen, ich stehe hier vor fleißigen Mäusen, stolzen Zwergen, und wehrhaften Igeln. Wer aber für das Elend im Wald verantwortlich ist, ist klar: Es sind die Grünen!”

    Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Lurchi: “Wir sollen bei der #TourdeFrance teilnehmen!”

    Lurchis Freunde sind nicht sehr begeistert.
    Unkerich: “Tour de France? Sollen wir etwa #radfahren??”
    Igelmann: “Etwa als Mannschaft?”
    Mäusepiep: “Ist das nicht gefährlich?”
    Hopps: “Ich werde Jan Ullrich sehen!”
    Piping: “Hört sich nach viel Arbeit für mich an!”

    Lurchi versucht seine Freunde zu beruhigen:
    “Nein, wir sollen bei der Werbekarawane Merchandise verteilen. Lasst uns den Transporter beladen.”

    Ftx1424

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Wanda

    Auf der einen Seite der Tempel zu Marmoor, auf der anderen der Kristallpalast des Waldemar von und zu Weinberg.

    Aber Star des Abends ist Ceppa Schnirkel, sie raubt allen den Atem.

    Diese zierliche Schönheit! Diese Anmut und Elegance!
    Welch Farbkomposition!
    Phantastico!

    Der Wortgefährte

    “Mach Dir nichts draus” konstatierte die Schnecke aus Kriechenland und inspizierte mit aufgesetzten Stielaugen und wichtigwisserischer Miene den kristallenen Findling. “Das wird schon, das Material hast Du!”

    Sie schob sich mit ihrem buntglattspiralschönen Haus ein Stück näher und sagte leise, aber so bestimmt, dass es der Kristallbrocken hören musste: “Weißt Du, mein Haus sah vor dem Schleifen auch unförmig aus. Wir müssen nur wegnehmen, was zuviel ist! Wirst sehen!”

    Ron Revog

    Er drehte den Gashebel voll auf. Die Schleimgeneratoren pumpten am Limit. Sein Gleiter jagte über die Ebene. Er hatte Mühe ihn bei dieser Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. Das Kristallschiff war nah und dann hieß es Adieu rasender Planet.
    Wie hatte er sich so verschätzen können? Aus dem All sah alles so ruhig, friedlich u. nahrhaft aus. Wie hätte er ahnen können, dass sich das Leben hier in Zeitraffer abspielt? Verdammt,wo kam dieses Kameralinse so plötzlich her?

    ~Tilde #Gartenzaun

    Die Tierkinder tollten alle bereits durch den Garten und sammelten die Eier. Nur die kleine Schnecke war noch auf der Terasse.
    “Oh, wie schön! Ich habe was gefunden”, sagte sie plötzlich. Der Osterhase wollte gerade etwas einwenden, als sie sagte: “Ich weiß, das ist kein Osterei, aber ich freue mich trotzdem.”
    Gerührt suchte der Hase in seinem Körbchen und legte ihr einen kleinen, eiförmigen Salat neben den Stein.

    Ftx1324

    Ausgerichtet von Easydor

    Ron Revog

    Der dt. Bundesrat hat soeben den Weg zur #Cannabislegalisierung freigemacht. Damit fiel der Startschuss für
    die ersten Cannabissamen-Bestellungen. Hier werden die Samen,die aufwendig in lichtundurchlässiger Folie verpackt sind, in Bremerhafen entladen. Jeder Pack enthält ein Samenkorn einer neuen Züchtung. Da jeder Person lediglich drei Pflanzen erlaubt sind, wird diese neue Züchtung präferiert. Jede Cannabispflanze dieses Sorte wird ca. 12m hoch und liefert 120kg Ertrag.

    ~Tilde #Gartenzaun

    Stairway to Heaven (Country Version by The Boss Hoss) – YouTube

    Der Wortgefährte

    Pablo Escobar (1949 – 1993)

    war ein kolumbianischer Drogenbaron.
    In den 1970er-Jahren baute er ein Drogenimperium auf. Er soll er bis zu 1,5 Mio $ am Tag verdient haben. Um das Geld zu lagern, ließ er Geldbündel stapeln, dass sie aussahen wie Strohballen, die zum Schutz in reißfestes Plastik verschweißt wurden. Die Ballen türmte er in Freilagern, überdeckt mit Planen.

    Ein Vorfahre des Drogenbarons war der Lügenbaron Münchhausen.

    Quelle: Pinocchiopedia🤥

    fortyeight

    Eine besondere Absurdität liegt in der Idee, Heu ausgerechnet in Plastik zu hüllen. Ein leicht vergängliches Naturprodukt… Wasser mit Mikroplastik wird so dem nächsten Gras serviert. Für die menschliche Illusion von schimmelfreiem Heu. Gestapelte Riesenbausteine der Hybris…

    … dachte Blackcat, bohrte seine Krallen tiefer in die grüne Scheußlichkeit und sog den betörenden Duft ein, der durch die feinen Löcher drang. Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, dachte er.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Der kleine Blacky wusste, diesmal würde er das Versteckspiel mit seinen Geschwistern gewinnen.
    Das würde er ihnen dann die nächsten Tage genüsslich unter die Nase reiben.

    Ftx1224

    Ausgerichtet von fortyeight

    Wanda

    *Dystopie eines Badetags*

    Angela und Chantal blickten geradezu katatonisch ins Leere. War es das, was sie von der Zukunft erwartet haben, als sie die populistische Partei wählten, die ihnen etwas “ganz anderes” versprach? Erzwungene Lust am Baden mit Plastikgläsern und verblichenen Badekappen.

    Die neuen Weltherrscher Murks und Hocker müssen weg.

    Plötzlich, fast unmerklich, steckte ihnen die Unterwasserorganisation eine Nachricht zu…

    ~Tilde #Gartenzaun

    Solange das Wasser noch nicht die Schultern bedeckt, steht es uns nicht bis zum Hals.
    Darauf sollten wir anstoßen!

    Ron Revog

    “Der Naturschwimmkurs hat doch gut geklappt,hm?”
    “Bitte? Zwei sind ertrunken.”
    “Könnte schlimmer sein.”
    “Könnte WAS?”
    “Der eine wollte mit mir ausgehen.”
    “Oh…”
    “Der andere wollte mit DIR ausgehen.”
    “Ugh…Und-?”
    “Keine Sorge. Unfälle passieren. Eine eingeforderte Mutprobe an der falschen Stelle…”
    “Manchmal bist Du-“
    Sie fauchte: “Was? Kalt? Herzlos? Schatz, Du weißt, was sie mit Homosexuellen machen! Wenn herauskommt, dass wir-“
    “Psst!”

    #ScheißAfD!”
    “Stößchen?”

    *pling

    Der Wortgefährte

    Wir sind wie Marionetten,
    das Wasser umschließt uns fest
    In Heilewelt gefangen
    vom Schicksal und vom Rest

    Wir sehn die Flut mit Sorgen
    und sagen: “Uns geht’s gut!
    Gefahren gibt es immer
    wie gestern so auch morgen.”

    Doch unsre Herzen schlagen wild:
    Wir haben es vergeigt!
    Und trinken Sekt und Selters,
    während das Wasser steigt.
    Wir wellnessen in Enge
    beklagen böse Zeit…

    Das Wasser steigt uns bis zum Hals
    doch wir ertrinken nicht
    Denn wir sind wie die Puppen:
    die stört ihr Schicksal nicht.

    So halten wir zusammen,
    vereint in dieser Flut
    Und sollten Wellen toben:
    Der Kopf ist ja noch oben.

    Die Puppen harren weiter aus,
    im Luxus der Geschicht’,
    in unsrer Marionettenwelt,
    im Wasser bis zum Hals,
    so dicht.

    Penelope

    “Ja?
    Ach hallo, Detlev.
    Ja?
    Ja, doch, ich habe Deinen Entwurf erhalten.
    Wie ich ihn finde?
    Nun… also… als ich Dir das Foto der Badenixen aus den 30er Jahren gezeigt habe, mit der Bitte es für die Arena-Badekappen-Kampagne modern zu interpretieren, da hatte ich mir das anders vorgestellt…
    Nein.
    NEIN!
    Der Auftrag wurde schon an Denise vergeben.
    Nein, derzeit habe ich keine neue Kampagne für Dich.
    Ja, tut mir auch leid.
    Ja, Küsschen, Küsschen.”

    ’Oh Mann, der lernt es nie.’

    Andreas Kilgus

    • Juckt’s Dich auch so unter der Badekappe?
    • Jou.
    • Hörst auch Du schon knapp unter der Wasseroberfläche auf?
    • Jou.
    • Du hast also, wie ich, keine Arme und Hände, mit denen Du Dich kratzen könntest oder an den direkt vor unserer Nase stehenden Sekt kämest, richtig?
    • Jou.
    • Unser Künstler ist schon ein ziemlich grausamer, mieser Sack.
    • Ich sage nicht, wie ich’s gemacht habe, aber deswegen treibt er da hinten im Wasser …

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Isa war sauer.
    Wieder hatte sie sich von Pia überreden lassen.
    Es hiess, es sollte eine coole Poolparty geben.
    Und jetzt hing sie hier in einem trüben Tümpel bei irgendeinem sektähnlichen Gebräu in Plastikgläsern rum.
    Ihr brauner Koffer war auch noch beim Flug verlorengegangen.
    Da musste sie sich von Pia diesen komischen braunen Badeanzug borgen.
    Und damit kein Dreck in die Ohren kam, musste sie auch noch diese hässliche neongrüne Badekappe tragen.
    Orrrrr.

    JohnnyThan

    “Und das soll Kunst sein?” fragte meine Tochter mich mit großen Augen. Ich hatte ihr von Kunst erzählt – es gab jetzt weniger davon, daher war das Konzept ungewohnt.

    “Du hast gesagt ‘Kunst liegt im Auge der Betrachtenden’ – also in meinem Auge tut sich dazu nichts. Was sind das für komische Gefäße? Was haben die auf dem Kopf? Ich verstehe es nicht”.

    Seit der großen Katastrophe, die nicht plötzlich, aber dann sehr heftig innerhalb von ein paar Jahren passierte und viele Leben kostete, hatten solche Dinge wie Badekappen und Sektgläser keine Bedeutung mehr.

    Ich sagte: “Ich würde das Werk ‘Genuß des Niedergangs’ nennen.” Dann liefen wir schweigend weiter, vertieft in unsere jeweiligen Gedanken.

    Easydor

    Unsre Füße
    tief ins Sediment
    gegossen
    halten uns
    hier im See
    einander zugewandt.
    Die Schultern
    grün gesäumt
    stehe ich
    mit dir
    jubelbereit.
    Wenn das Wasser nun
    nicht weiter steigt
    ist das doch
    ein Grund
    zur Freude.

    Ftx1124

    Ausgerichtet von Der Hundepapi

    Kein Bild und keine Beiträge gefunden

    #60 #banksy #cannabislegalisierung #culture #deutsch #falschparkende #freitagstexterei #ftx1725 #ftx4725 #ftxvwmn #ftxwwjj #gartenzaun #literature #mammutmarsch #radfahren #ripnatenom #suv #tourdefrance #ultimasnoticias #wearenatenom

  14. FreitagsTexterei

    Die #FreitagsTexterei ist ein Hashtag im Fediversum. Jeden Freitag publiziert eine Person ein Bild mit diesem Hashtag und einem zweiten der Form #FtxWWJJ, wobei WW für die Kalenderwoche des Jahres steht und JJ für die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl.

    Die Regeln sind simpel: Bis zum Mittwoch der nächsten Woche sind alle Personen aufgerufen, sich von diesem Bild inspirieren zu lassen und einen kleinen Text, etwa eine Geschichte oder ein Gedicht dazu zu schreiben und als Antwort zu posten. Dieser Text soll inklusive der beiden Hashtags in 500 Zeichen passen.

    Die Person, welche das Bild gepostet hat, sucht sich unter den Texten nach völlig willkürlichen und individuellen Kriterien einen aus, dessen Autor*in dann die Aufgabe erhält, die nächste Runde auszurichten.

    Die Idee stammt nicht von mir, ich spiele erst seit August 2025 mit. Mir haben die Idee und viele Texte so gefallen, dass ich sie gerne hier sammeln will, bevor sie irgendwann im digitalen Nirwana verschwinden (viele sind es sogar schon – das Fediversum hat ein recht löcheriges Gedächtnis).

    Ich habe jetzt Texte seit März 24, wo sich die Spur des Spiels schließlich verliert.

    Ftx3625

    Aktuelle Runde (abgeschlossen). Ausgerichtet von T3Z 🎨🐱📖

    Early Twix

    Natürlich würde ihnen mal wieder niemand glauben.
    Egal wie viele Beweise sie noch brachten, lieber wollten sie diesen Mist mit dem Urknall glauben – dabei konnte man hier doch eindeutlich die Nahtstelle sehen an der die Welt aus zwei halben Hohlkugeln zusammengefügt worden war, nachdem die Ausserirdischen im Inneren den Motor befestigt hatten der die Welt drehte. Das erklärte einfach alles

    Andreas Kilgus

    „Meine Güte, wie kann man ausgerechnet hier landen! Deinen Führerschein hast Du wohl in der Kristallsechserbahn gewonnen!

    Vergessen, dass unser Organismus beim Kontakt mit H₂O Risse bekommt? Dass das bis zur Selbstauflösung gehen kann? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst dem Kartenmaterial von Erich von Däniken nicht trauen! Das ist ein Quatschlaberer, der wahrscheinlich als erster in Ohnmacht fällt, wenn er erfährt, dass wir tatsächlich Pyramiden als Raumschiffe nutzen!”

    Mina

    Unbekannte Helden:

    Man braucht sehr viel Übung, um auf der Erd-Absprungrampe Grönow die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.

    Viele Sprinter hatten es versucht und waren doch nur unsanft in den Bäumen hinter dem Hügel gelandet, bis K. Gumpig an einem sonnigen August-Morgen endlich das Kunststück gelang.

    Zeugen gab es leider keine und als er Jahre später aus der Umlaufbahn fiel, war er nicht mehr in der Verfassung selbst davon zu berichten.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Archäologie-Community.
    Das auch die Germanen Pyramiden als Grabmäler nutzten hatte alle überrascht.
    Der Cherusker Arminius hatte sich wohl die Pharaonen zum Vorbild genommen und die grüne Pyramide im Opfermoor als Grabmal errichten lassen.
    Durch die Dürre war der Wasserspiegel des Moors gesunken und ein Eingang aufgetaucht.
    Weitere Untersuchungen müssen nun mögliche Auswirkungen auf die germanische Geschichte zeigen.

    B.ella

    Als Kind hatte er sie und ihre Schwestern beim Spielen immer im Blick gehabt. Ihr Inneres versprach Abenteuer, während ihr Äußeres seiner Fantasie eine feste Form gab.

    Dann musste er fort.

    Das Gelb des Sandes und der Steine wandelte sich in blaues Wasser und grüne Bäume.

    Er hatte sie … sich? verloren.

    Bis zu dem Tag, an dem er durch diesen Park spazierte. Dort stand sie. Kleiner. Direkt am Wasser.
    Er setzte sich.

    Ein Stück Heimat in einem fremden Land.

    Holger Hellinger

    Im Jahr 2847 entdeckten ForscherInnen den Spiegelkern von Q-7. Die Pyramide ist kein Hügel, sondern ein uraltes Gerät, das das Erdmagnetfeld stabilisiert. Der See ist eine flüssige Nanobarriere, die Eindringlinge auflöst. Alle 23.456 Jahre sendet der Kern ein Signal. Drohnen, die ihn erklimmen wollten, schickten nur ein Bild zurück: ein Auge, das direkt in die Kamera blickte. Seitdem ist der Ort gesperrt.

    Feli

    Hundert Jahre später dachte kaum noch jemand an die schlimme Zeit. Das Tier war fast über Nacht ausgestorben, und seine Geschichte hatte es mitgenommen.

    Die Krähen am Fluss hatten eine Redensart, dass beim Louvre das Schöne nun außen war. Nur wenige der Alten wussten noch, woher sie kam.

    Die Winter waren eine Zeit des Friedens und des Überflusses. Aber auch dieser versprach einen heißen Sommer, und unterm Spiel versäumten wir nicht, uns neuen Speck anzuessen.

    Penelope

    Endlich hatte sie ihren Tauchschein in der Tasche. Endlich konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen:
    die Steinstufen hinabsteigen, dann Schritt für Schritt immer gerade aus, um genau gegenüber auf dem Steinpfad der Pyramide anzukommen.

    Mit Schwimmen hatten es schon Viele versucht. Sie musste sich wappnen, denn vielleicht würden ihr die Alle da unten begegnen.
    Ein Unten von dem bislang niemand wusste, wie tief es wirklich lag.

    Nun würde sie es erfahren.

    Johnny Than

    Ich sitze hier am See,
    und was ich da plötzlich seh,
    das find ich sehr perfide.

    Ich beobachte mit Graus
    wie aus dem Wasser raus
    wächst eine Pyramide.

    Ich seh die nassen Steine,
    fühle wie ich weine
    und glaub das alles nicht.

    Ruhe für 1000 Jahre,
    kommt jetzt die wahre
    Geschichte noch ans Licht?

    Jetzt hebt sich hier die Spitze
    ich merke, wie ich schwitze.
    Ich hab ein bisschen Schiss.

    Floh ich vor langem doch,
    weiß es wie gestern noch,
    aus meinem Atlantis.

    Easydor

    “Hier an dieser Treppe, weißt du noch? Deine Hände haben gezittert, fast geflüstert hast du. Ich habe mich in all den Jahren immer wieder gefragt, ob aus Zuneigung oder böser Erregung. Nun, ich kann’s jetzt ein bisschen besser verstehen; jetzt, wo du mir ausgeliefert bist, so wie ich damals dir, spüre ich das Adrenalin auch. Wenn ich dich einfach reinrollen lassen würde, es wäre ja nur ein tragischer Unfall, nicht?”
    Müde seufzend wendete sie den Rolli und schob ihn zum Altersstift zurück.
    Sie musste doch nur noch ein bisschen geduldig sein.

    Sternentau 🪷 🏳️‍⚧️ :antifa:

    »Hermann, hast du es dabei«, frage Lucie mit heiserer Grabesstimme. »Natürlich, mein Schatz«, hauchte er seiner Verblichenen ins Ohr. Sie saß am Fuß der Pyramide und planschte mit den Füßen im Wasser. »Der Knabe weinte bitterlich.« Lucie wurde verlegen einen Hauch weißer um die Wangen. »Aber für dich tue ich alles!« Er kniete zu ihr nieder.
    »Gnädigste, hiermit erbringe ich
    zum steten Andenken an Dich
    und deinen Geist
    das dem Knaben gestohlene
    Fürst-Pückler-Eis.«

    Ftx3525

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    “Dies ist der Tag” wusste Kurt. Seit Jahren hatte er die Klicklaute aus dem Äther mit dem Röhrenradio des Vaters abgehört und untersucht und war sich nun bezüglich Orts und Datums der Ankunft der Außerirdischen sicher.

    Den Spiegel des Leuchtfeuers hatte er gen Himmel gedreht, damit sie ihn fänden, während er aufmerksam den Himmel beobachtete.

    Der MS Möwe auf ihrem Weg Richtung Hafen fehlte nun allerdings die Orientierung und sie lief auf eine Sandbank.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Kommissar Thiel kniete neben der Leiche, um sich in die Gedanken des Täters zu versetzen.
    Wie wurde der Körper hierher gebracht?
    Warum wurde die Leiche hier abgelegt und nicht direkt am Leuchtfeuer?

    Thiel beugte sich hinunter und wollte sehen, ob in der Jacke ein Ausweis war.

    “THIIIIEL!!! FINGER WEG!!!” brüllte Boerne von weitem.
    “Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie Leichen erst nach meiner Untersuchung anfassen dürfen!”

    T3Z 🎨🐱📖

    “Also schön, Inge, einfach so wie’s im TikTok-Video gesagt wurde. Einfach hinlegen und Augen zu”, ermunterte sich die junge, dauergestresste Community Managerin von Deutschlands größter Fashion-Plattform selbst, während sie sich auf den feuchten Kies legte. Sie schloss die Augen, ignorierte ihre nass werdende Jacke und konzentrierte sich ganz auf das Meeresrauschen. Es war überraschend entspannend und funktionierte etwas zu gut. Kurz bevor die Flut kam, schlief sie ein.

    Stachelgarten

    Radio Bluna, auf 89,7 MHz: Herzlich willkommen zu den 7. Liegemeisterschaften.

    Mein Name ist Reiner Zufall und ich freue mich, dass sie zugeschaltet haben.

    Ich befinde mich direkt am Hammelbacher Leuchtturm und in wenigen Minuten beginnt die 2. Halbzeit.

    In der 1. Halbzeit hatte Anja Sommersprosse die Messlatte besonders hochgelegt, als sie mit einem 3fachen Rittberger den heiß begehrten Platz hinter den Gänseblümchen ergattern konnte.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Einfach in den Himmel schauen und das Meer hören und endlich nicht mehr müssen.

    Es wären nur noch 50 m gewesen, dann hätte sie es geschafft und wäre vor allen anderen am Leuchtfeuer gewesen. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel ergab das alles keinen Sinn mehr.

    Und dann begann sie zu lachen, lachte immer noch als Danny an ihr vorbei kam und sie irritiert anschaute, während er humpelnd weiter stolperte.

    Einfach in den Himmel schauen mehr würde sie heute nicht mehr tun

    Feli

    Angespült vom Meer
    lehrt mich ein stiller Kiesel
    Ruhe vor dem Sturm.

    Washed upon the shore
    a quiet pebble taught me
    calm before the storm.

    ä’Odner

    Es war ein kühler Frühlingstag. Sie liebte es sich einfach in den Kies zu legen, dem Rauschen der Wellen und dem Tuckern der Schiffe zu lauschen.

    Wie sonst sollte Gertrudis von ihrem Alltag im Pflegeheim entkommen, wo jede Überstunden schiebt, immer wieder wegen Erschöpfung ausfällt und die Politik einfach alles ausblendet.

    Einfach nur da liegen. Das Rauschen genießen. Die Monotonie.

    Chinga

    Müssten 80° sein
    Es wird
    Die Leute haben gar nicht mehr geglotzt diese Woche
    Bin wieder unauffällig
    Ob die Mädels schon zum Wettkampf aufgebrochen sind?
    Ein Zeichen wäre schön
    Bloß kein Foto

    Moni

    Fertig!
    Mensch, was für eine Fummelarbeit. Jaaa, ok, es sollte eine Rakete werden, grins, aber nun ist es eben ein Minileuchtturm geworden. Mensch muss auch mal um die Runde denken können 😉 Ja, es wurde auch kleiner als gedacht, aber ich kann mich bei Regen immer noch unten reinstellen! Allerdings brauche ich nun doch einen neuen Schlafplatz und muss den Koffer noch runterholen. Aber jetzt steht erst mal Ausruhen an, um mein Werk zu genießen!

    Penelope

    Eine Hommage

    “Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …”
    Ach, wie liebte er dieses Intro.

    Hier am Leuchtturm und am Meer fühlte er sich seinen Helden nah.
    Hier konnte er seinen gleichgültigen Eltern, seinem gemeinen und gewalttätigen Bruder, seinem faden Leben entfliehen.

    Captain Kirk war sein Vorbild. Klar! Oder doch der Doc?
    Spock fand einfach nur faszinierend ;-).

    “Beam me up, Scotty!” – Please!

    Balu

    Frei.heit

    Andreas Kilgus

    Viele Jahre waren vergangen, seit das Kiesbad geschlossen worden war. Von der Umzäunung gab es nur noch kümmerliche Reste, der Aussichtsturm der Badeaufsicht war verwaist und irgendwann zum Leuchtturm umfunktioniert worden. Na ja, eher zum Leuchttürmchen.

    Beim Abschalten der Wellenmaschine war die Bewegung der Massagekiesel schlagartig eingefroren. Die einstige Mächtigkeit der Brandung ließ sich immer noch erahnen.

    Antje lag einfach nur da und schwelgte in Erinnerungen.

    bettina_rbe

    har du fyr
    🔥
    🎶

    Ftx3425

    Ausgerichtet von Early Twix

    petros

    Here we are
    It’s the ancient heart
    Of Australia

    Rainbow Serpent
    MacDonell Ranges
    We see Tjoritja

    Singing place
    Into being
    Naming them

    We do not own
    We are here
    A short time only

    It isn’t ours
    It will be here
    Long time after us

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Erst wenn der letzte Baum verschwunden,
    die letzten Tiere und Insekten ausgestorben,
    die letzten Flüsse und Quellen versiegt,
    werdet ihr wohl endlich verstehen,
    dass eure NIMBY-Proteste gegen Windräder, Stromtrassen, PV-Parks oder Eisenbahnstrecken keine gute Idee waren.

    Da Rainer

    Warnung: Horthörnchen. Wanderer, wenn du diese Worte liest: Kehr um. Diese kleinen Gesellen sind aktiv, umtriebig und sehr schnell. Mehr als eine Forschendengruppe musst feststellen, das ihr Gepäck und Proviant plötzlich unauffindbar waren – weshalb auch fast Niemand Fantastan, die Heimat der Hörnchen, kennt. Ihre geheimnisvollen Lager sind Quell von Mythen und Legenden seit Alters her und bis heute von keinem lebenden Menschen entdeckt worden.

    T3Z 🎨🐱📖

    Leider bemerkte die Reisegruppe erst am Abend, genau eine Tagesreise von ihrem letzten Rastplatz und mehrere Wochen von jeglichen Hotels, Tanken und Supermärkten entfernt, dass sie Proviant und Gepäck nach der letzten ungemütlichen Nacht unter einem, dank dunklen Wolken, weniger romantischen Sternenhimmel als erwartet, zurück gelassen hatten, was Ulla mit einem lautstarken “Scheiße!” elegant und treffend zu kommentieren wusste.

    Easydor

    “Reisegruppe Krasse Survival-Tours?”
    “Äh ja, hier, wir 5.”
    “Eure Rucksäcke, Wasser für eine Woche, wenn ihr gut einteilt.”
    “Wir, ähm, was machen wir hier?”
    “Zielcamp hinter deeeem Berg da hinten.”
    “Was?! Moment, entschuldigen Sie, ich habe 5000…”
    “Pschsch…! Nicht so viel reden, kostet Kraft. Viel Glück!”

    Johnny Than

    Früher gab es hier eine grüne Wiese. Dann kam die Katastrophe. Jetzt war die Erde fast überall so kahl und steinig und unwirtlich.

    Und trotzdem: Wir kamen mit dem Auto her, haben Wasser in Plastikflaschen dabei, selbst unser restliches Gepäck enthält viel zu viel Kunststoff.

    “Ich glaube, wir lernen es nicht mehr”. Das denke ich mir, bevor wir losgehen, um in dieser Einöde die letzten Tiere der Erde zu suchen. Denn wir Menschen vermissen diese sehr.

    einFale

    “Eine Vergaserfüllung, nachdem die Exkursionsgruppe des Minimalistenvereins das traditionelle Alleshintersichlassen-Zeremoniell vollzogen hatte, kehrte plötzliche Stille ein, und Frank merkte an, dass man den Sprit vielleicht doch hätte mitnehmen sollen.”

    Mina

    Der Pachetecl ist ein hungriger Vulkan.

    Alle paar Jahre meldet er sich mit dumpfem Grollen und Lava aus der Tiefe. Ein Problem für den Lithium-Abbau in der Region.

    Zum Glück wissen die Einheimischen seit Jahrhunderten, wie er zu besänftigen ist:

    Wassergaben und ein Dutzend sauber in Schlafsäcke verpackte, gut verschnürte Abenteuer-Touristen am heiligen Ort zurückgelassen, stimmen ihn stets für ein paar Monate gnädig.

    Stachelgarten

    Heidi & Paul im Urlaub. Als sie eine kurze Pause machen, schnappt sich Paul das neue Fernglas und schaut in Fahrtrichtung und ruft laut: Boah, hier gibt es Pyramiden.
    Heidi: Was?
    Paul: Da vorne sind Pyramiden.
    Heidi: Hier gibt es keine Pyramiden.
    Paul: Bitte sieh hindurch.
    Heidi schaut durchs Fernglas und beginnt fürchterlich zu lachen.
    Paul: Was ist los?
    Heidi: Schatz, das ist eine Schutzfolie mit Werbung.
    Paul sieht hindurch und beide johlen laut.

    Feli

    “Dank der neuen App konnten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Schienenersatzverkehr einstellen.”

    Dahie

    “Sind wir jetzt da?”

    bee

    „Elon?“

    „Ja?”

    „Der Sauerstofftank…“

    Ftx3325

    Ausgerichtet von Easydor

    08/15 🤍 #RIPNatenom 💔

    “Ich möchte lieber nicht.” sagte Peter, als ihn sein Chef anwies, Herrn Tschernow die Wohnung zu kündigen.

    Er stand langsam auf, nahm seinen Hut, und verließ das Büro. Draußen schien die Sonne. Peter fühlte sich frei.

    Er kaufte sich ein Eis und schlenderte nach der Straße, in der Tschernow wohnte.

    (Frei nach Melville, Bartleby)

    bee

    Mespelkamp hatte sich seinen neuen Job im Digitalministerium ganz anders vorgestellt

    bettina_rbe

    Hallo, jemand zu Hause?
    Und ist der Spitz weg?
    Wo ist der Diwan?
    Wo ist mein Regenschirm?

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Endlich hatten sie es gefunden, das sagenumwobene Büro von Ernest Hemingway auf Kuba.
    Hier, auf dieser Schreibmaschine, hatte er wohl den Roman “Über den Fluss und in die Wälder” geschrieben.
    Was die Möbel wohl für Geschichten erzählen würden, wenn sie nur reden könnten?
    Ob wohl eins dieser am Boden liegenden Blätter zum Manuskript seines Romans gehört hatte?

    Sie hatten noch so viel zu tun, wenn sie alles untersuchen wollten, bevor sie Kuba wieder verlassen mussten.

    DoSchu

    Nach den Sternen greifen, über sich und die Gegebenheiten hinauswachsen, Hildes Motto von Anfang an. Das Bild hatte ihr Mann gemalt, der, der sie dann heiraten durfte. Sie wollte ihr Leben erzählen, von schönen Zeiten als Schlangenfrau im Zirkus, von schweren Zeiten als uneheliche Mutter, von Krieg und Wiederaufbau. Auf dem Boden der Kammer im Gartenschuppen mit dem ‚Hackepeter’ beschriebene Seiten. Anfänge. Erinnerungsfetzen. Dann: „Ich kann das nicht. Es tut zu weh.“

    Penelope

    Es war Sommer und es war heiß, ja unerträglich heiß, in ihrer fensterlosen Schreibstube.
    In der Mittagspause hatte sie auf dem Markt diesen witzigen Stand entdeckt.
    Dort gab es eine “Föhnhaube des Vergessens”, eine Flasche “Versteinerungselexier”, einen “Krachsack” und eben diesen “Ventilator des Grauens”.
    Und die Sachen waren billig!
    Nur der Händler gefiel ihr irgendwie nicht.
    Aber egal. Bei ihrem knappen Salär kam dieser Ventilator jetzt gerade recht.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Als sie sich kurz umdrehte um den Rücken zu entspannen, entdeckte sie diese seltsam Erscheinung in der Ecke des Büros. Sie erinnerte sie an hitzeflirrende, wie Wasser scheinende Wellen auf heißem Asphalt im Sommer.

    Als sie darauf zuging umfing sie beißender Geruch und sie stand auf einem Trümmerfeld.
    Erschrocken machte sie einen Schritt rückwärts und stand wieder in ihrem Büro.
    Verwirrt wischte sie sich Spinnwegen aus dem Gesicht.

    Johnny Than

    Damals war sie verliebt. Voll und ganz, mit Haut und Haar verliebt. Sie hätte alles gegeben, um sich dieser Liebe hinzugeben.

    Das einzige Problem: Das Subjekt ihrer Liebe war unsterblich, sie selbst ein normaler Mensch. Eine Lebenszeit hätten sie zusammen haben können, doch sollte das wirklich reichen?

    Sie fand eine Lösung. Wenn sie nur geahnt hätte, wie lange die Ewigkeit ist, und wie schnell die Liebe langweilig wird, wenn man sich nur anstarren kann.

    Stachelgarten

    Dies alte dunkle Büro war mein Lohn, sozusagen ein Abstellgleis für allzu Neugierige. Man hatte mich eindringlich gewarnt:”Leg dich nicht mit Ma’ Baker an!”. Aber immerhin hatte ich eine dicke fette Schlagzeile, einen verdammten Tag Ruhm. Doch ich hätte es besser wissen müssen, zu viel Geld und Macht waren im Spiel. Zu viel Blut im Wasser, da, wo all die fetten Haie schwimmen. Ich hätte es wissen müssen, aber zumindest hat man mir keine Knochen gebrochen.

    Mina

    Versicherungsbüros gelten gemeinhin nicht als schöpferische Orte. Für die Vierergruppe ganz hinten, deren Aufgabe das Prüfen und Abheften von Berichten gewesen, war es das Paradies.

    Nie verirrte sich ein Chef hierher und man verbrachte die Tage mit dem gegenseitigen Vorlesen von Romanen und Gedichten. Klaus’ Porträt Ingrids war sein ganzer Stolz.

    Auch Jahrzehnte, nachdem die Rationalisierung sie verstreut hatte, kehrten ihre Geister gelegentlich zurück.

    Ftx3235

    Asugerichtet von Mina

    Stachelgarten

    Das alte Boot durchquert den Fluss,
    der Schiffersmann am Ruder sitzt,
    entspannt kaut er auf einer Nuss,
    erinnert sich und grinst verschmitzt.

    Die gefangenen Fische alle groß,
    in Gedanken rechnet er sich aus,
    sie bringen ihm gar üppig Moos,
    verkauft sie dann, wenn er Zuhaus.

    Doch nun geht es recht hurtig heim,
    durchquert gekonnt den langen Fluss,
    wünscht sich so mög es immer sein,
    erhofft von seiner Liebe einen Kuss.

    Andreas Kilgus

    „Guten Tag, ich bin’s wieder. Dieses Mal rufe ich aber wegen etwas anderem an. Den Motor des Boots habe ich zwischenzeitlich gestartet bekommen, es hat wirklich genau so funktioniert, wie Sie es beschrieben hatten. Vielen Dank nochmal! Allerdings habe ich trotz intensiver Suche die Bremse noch nicht gefunden. Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Kölner Dom noch sehen konnte: Haben Sie vielleicht auch hier einen Tipp für mich?”

    Herr Kreidl

    «Der Fischer»

    Herr Kreidl stand am Ufer – der Strom floss still wie ein Gespräch, das Zeit braucht. Ein langes Boot zog eine Linie, mit Anfang aber ohne Ende.
    „Was fangen sie?“ rief Herr Kreidl.
    Der Fischer, weder jung noch alt, antwortete nicht sofort, sondern zog eine Schnur ein, an deren Ende ein Gedanke hing:
    „Heute: Zweifel.
    Gestern: Hoffnung.
    Morgen: Erinnerung.“
    Herr Kreidl setzte sich, und der Strom begann, die Gedanken zu spiegeln.

    Easydor

    Auf dem Wasser kann man sich so schlecht orientieren. Die ganzen kleinen Wellen gaukeln Bewegung vor, wo gar keine ist. War es hier? Oder da hinten? Es war dunkel und das Wasser ist trüb. Warum tue ich das? Warum hierher? Ausgerechnet. Will ich unbedingt geschnappt werden? Was, wenn mich einer sieht? Dumm von mir, mitten am Tag hier rumzutuckern. Ich sollte hier nicht sein, einfach weiterfahren, einfach weiter, immer weiter. Man sieht nichts, das ist doch schon was. Ich komme davon. Ich komme bestimmt davon.

    Penelope

    Urwaldsaum
    Wildnistraum

    Gleitend
    schweben
    mit Fischen reden

    Rollen
    tauschen
    untertauchen
    Wasser atmen
    Fischen lauschen

    erquickend
    beglückend
    verzückend

    slowtiger

    “Jürgen!”
    “Wat is?”
    “Brauchst du noch n Generator?”
    “Nee, ich hab einn im Kahn.”

    SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Waterworld
    Drei Jahre war es nun her, dass die große Flut das Land bedeckt hatte. Nicht so dramatisch, wie in den Fiction Filmen der 2000er Jahre. Das Wasser war langsam angestiegen, so dass irgendwann niemand mehr einen Fuß auf trockenen Boden setzen konnte. Menschen lebten nun auf Hausbooten und in Stelzenhäusern. Katzen flogen wie Gleithörnchen von Ast zu Ast. Menschen bewegten sich mit Booten durch die Wasserwelt. Wer hätte das gedacht.

    Johnny Than

    Im Strom der Gezeiten gibt es auch ruhige, fast stille Gewässer. Hier sammelt sich die Zeit.

    Aber es gibt Entitäten, die in der zeitlosen Tiefe lauern. Verweile nicht zu lange, sonst weckst du ihren Jagdinstinkt.

    Und lass dich nicht vom vermeintlich sicheren Ufer täuschen – die Zeit hat ihre Finger überall, und der Übergang vom ruhigen Gewässer in die kleinteilige, vielfältige Staubwelt kann schnell mehr Zeit kosten, als du hast.

    Ruhe kurz, lebe lange.

    Ftx3125

    Ausgerichtet von SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Johnny Than

    Mit vollem Mund sprach der junge, gerade mal 50 Jahre alte, knorrige Baum:

    “Oh, danke Mama. Säugetier Rot-Grün ist meine absolute Lieblingsspeise.”

    Die Säugetiere würden natürlich nur Blätterrauschen, und langsames Äste aneinander reiben hören, sie hatten keine Ahnung von ihrer Sprache, oder ihrer geheim gehaltenen Wendigkeit, wenn es ums Essen ging.

    Er schmatzte genüßlich.

    Nun, dieses spezielle, leckere Säugetier hörte eh nichts mehr. “Schmatz, mhhhh.”

    Croco 🇺🇦

    Pippi ist tot!
    Der Baum hat sie gefressen und fast ist er fertig mit ihr. Nur die Strümpfe schauen raus.
    Annika und ich stehen hier unten und wissen nicht mehr weiter. Sie sagt immer, wenn wir vorbei gehen: das ist ein Limonadenbaum. Dort oben wachsen die besten Flaschen. Und wir sind schuld. Jedes Mal sagen wir: wir sehen keine Limonade! Wo soll die denn sein? Nur dieses Mal klettert sie hoch, um uns eine Flasche zu holen.

    Und jetzt will sie es uns beweisen. Ihr werdet schon sehen, ruft sie. Sie nimmt Anlauf und springt hoch, und der Baum schnappt zu. Es muss ihn wohl immer geärgert haben, dass sie ihn Limonadenbaum nennt.
    Nur was sollen wir tun? Wenn wir jetzt hochklettern, holt er uns auch.

    Andreas Kilgus

    Weiter links! Nein, nicht da … Noch etwas nach oben! Besser, mmmh, besser, oh ja, jetzt, besser, beeeeeeeesseeeeer, oh mein Gott … Aaaaaah!

    Danke. Nach 23 Jahren hatte ich ja echt die Hoffnung aufgegeben, dass doch noch irgendwann mal jemand vorbeikommt, mein verzweifeltes Windgeheule bemerkt und sich meiner annimmt. Du machst Dir keine Vorstellung, wie das gejuckt hat – und ich kann mich ja nicht mehr selbst kratzen, seit ich keine Äste und Zweige mehr habe!

    bee

    Einer alten Legende zufolge fanden sich alle verlorenen Socken am Ende der Zeit im Zauberwald von Gwynnthyrr wieder

    Mike G. Hyrm

    wessen dessen wesen
    einstmals keinerlei gewissen
    weder auch noch mutigem bissen
    mit festem besen
    unter der luft
    verfreilich
    salopp mit irrwitzender
    geschwindigkeitsflugübertretung
    vor gewissenloser aussicht
    ohne folgen reich zu sein
    auch nicht gewesen wahrlich war
    könnte in versuchtem
    versuchen einen
    unterabseitsliegenden
    baumling zu überzeugen
    unterschlupf zu finden
    ohne zu ahnen
    das dessen ahnen
    bereits urzeiten zuvorderst
    übergroßer sonnentau
    genannt wurde

    petros

    Kopfüber in den Spaß des Liebens

    Es ist Winter
    Der Wind weht frisch
    Im Baumstamm
    Fängt man keinen Fisch

    Das Laub verließ
    Den Baum schon lange
    Trotzdem ist mir
    Heut’ gar nicht bange.

    Was ich hier mache
    Feiner Mann?
    Wird nicht verraten
    Geht Dich nichts an.

    Wawuschel, toxic Jäger Jägerin

    “Huch wo sind wir denn heute gelandet?”
    Fragte Ringelstrumpf 1 Ringelstrumpf 2
    – Zumindest diesem war es nicht einerlei –
    “Jedenfalls sind wir nicht versandet”.

    “Woher willst Du das wissen?”
    Fragte Ringelstrumpf 2 Ringelstrumpf 1
    “Weil sich um uns rum viele Äste küssen!”
    “Knutsch mich ja nicht, ich bin nicht Deins!”

    “Er meint, dass Ihr im Wald gelandet seid,
    Bäume und Baumstümpfe weit und breit!
    Und nun RAUS AUS MEINEM BAUCH!”
    Ja, der weise Baumstamm fühlt auch.

    Mina

    Knorrig ragte die dicke Orta aus dem Ginsterdickicht. Von jeher hatte Jan sich zu der alten Eiche hingezogen gefühlt. Jetzt, mit 11, war er groß genug, in ihre Äste zu steigen.
    Wie klein das Dorf von hier oben schien!

    Ein Knarren des Holzes erschreckte ihn. Schnell hinunter! Doch anstatt den Stamm hinab ging es in ihn hinein, durch den Spalt, der sich geöffnet und geschwind geschlossen hatte.

    Gierig war die alte Orta nicht: 2-3 Kinder im Jahrhundert waren ihr genug.

    Ftx3025

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Andreas Kilgus

    „Schau mal, da läuft schon wieder Mathilde mit ihrer dämlichen Handtasche.”
    „Ich schau gar nicht hin, die bekommt sowieso schon viel zu viel Aufmerksamkeit.”
    „Ja, immer ihr Gefasel von der ‘Reederei-Gattin’ und der ‘Flotte’ ihres Mannes. Mathilde, Dein Mann hat zwei kleine Ruderboote und eines davon war so altersschwach, dass es neulich gesunken ist!”
    „… und dann hat sie sich auch noch den Oberkörper verlängern lassen, um die Nase höher tragen zu können. Ich fasse das alles nicht.”

    Penelope

    versunken
    verloren
    für immer dahin

    was waren sie neidisch
    weil ich Kapitänsfrau bin

    schaue vom Witwensteig
    hinaus aufs Meer
    strecke meinen Hals
    doch er kommt nicht mehr
    – und ich lieb ihn so sehr –

    trage als Gepäck
    überall hin
    das Schiff und das Meer
    und mein Herz ach so schwer

    Ftx2925

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Johnny Than

    Der alte Brunnen steht hier rum,
    und fühlt sich dabei ziemlich krumm.
    Kein Wasser pumpt mehr durch ihn raus,
    was soll er noch hier, es ist ein Graus.

    Er grämt sich sehr, wird kaum gestützt,
    und weiß gar nicht, was es nützt.
    Da streckt ganz vorsichtig von der Seite,
    eine Pflanze ihren Stengel sehr ins Weite.

    Der Brunnen fühlt sich berührt,
    ist von der Blüte ganz gerührt.
    Geht in sich und entdeckt tief drin,
    einen neuen Lebenssinn.

    “Brunnen und Blüte”

    Penelope

    Sie liebte ihr Biologiestudium aber Botanik würde sie abwählen. 100 Arten mit deutschem und lateinischem Namen bis Semesterende!
    Zum Glück hatte Mike, ihr Tutor, sich in sie verguckt. Nun schickte er täglich ein Bild einer Pflanze mit einer #Eselsbrücke.
    Heute war es … ja, was?
    Ein Pumpenschwingel? Nein. Schwingel war ein Gras. Diese hier hatte eher runde Blätter. Schacht…elhalm? Wasser…nabel? Eimerpflanze? Topfpflanzen, ha ha! Nein, Mist, sie kam nicht drauf …

    Ftx2825

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    Sie mussten noch vor Sonnenuntergang zum nächsten Ladepunkt kommen, um mit den letzten Strahlen des Tages aufzuladen. Sonst würden sie den teuren Strom aus der Batterie kaufen müssen. Morgen früh wollten sie vor Sonnenaufgang zurück.
    Silvia fuhr schnellstmöglich und dachte an den großen Stein, der ihnen fast lebendig vorgekommen war. An die komische Person, die daneben ihr Lager hatte. An das Unglaubliche und Unerklärliche, das Sie da gesehen hatten.

    bettina_rbe

    wer einen baum findet
    darf nachhause

    Ftx2725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    Prustend tauchte sie auf und schüttelte die bunt schillernden Tropfen aus ihren Locken.
    Sie musste immer noch lachen.
    Ihr neuer Bekannter hatte das Foto, das sie ihm von ihrer Welt geschickt hatte, tatsächlich falsch herum in seiner #FreitagsTexterei gepostet.

    Dabei sonderte die feste Materie doch ihre Essenz in großen bunten Tropfen ab, die dann in das “Meer der Möglichkeiten” fielen, in dem Sie gerade badete.

    Wie kam er darauf, dass die Essenz wie Luftblasen aufsteigen könnte?

    Johnny Than

    Die Heißluftballons im richtigen Licht über der alten Pyramide zu fotografieren, war nicht so einfach gewesen. Nach jahrelanger Arbeit und vielen Versuchen hatte sie es endlich geschafft. Ihre eigene Erfindung für bessere Farbfotografie kam endlich das erste Mal so richtig zur Geltung. Das Bild würde sie sicherlich in der ganzen Region bekannt machen, vielleicht im ganzen Land.
    In diesem Moment hörte sie hinter sich jemanden betont leise auftreten.

    bettina_rbe

    die maya laden zum feste
    von weit einschweben die gäste
    primero todos silban
    day-o day-o 🎵
    then they all drop
    guest gifts
    bananas
    around the red roof
    of seneschall‘s house

    oder
    die flugquallen
    haben sich
    ein wenig
    verflogen
    einfach
    zu trocken
    hier
    puh
    😥

    Ftx2625

    ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    Nichts vor ’45 darf hier rein
    nur neuere Kunst und Design.

    Die Front aus Glas
    modern geschwungen
    wirkt für mich
    etwas erzwungen.
    Der Stuhl aus Plastik
    braucht Diebstahlschutz,
    die erhofften Besucher
    Sonnenschutz.

    Doch heimlich schleicht sich
    Vergangenheit ein,
    die Spiegelung alter Fassaden
    – die find ich fein.

    Andreas Kilgus

    Gespannt warteten die Beobachtenden hinter der extra an diesem Platz errichteten Glasfront darauf, dass die noch ruhenden Flugquallen sich wie jedes Jahr um diese Zeit von ihren stangenförmigen Nistplätzen erheben und majestätisch durch die Lüfte schwebend zu neuen Revieren aufbrechen würden.

    Johnny Than

    Stühle sind Potenziale. Das Potenzial sich zu setzen, um zu ruhen oder sich auszutauschen, zu essen oder zu trinken. Diese Stühle hier haben heute auf eine besondere Aufgabe.

    Bald würden die Menschen runterlaufen von der Kaiserburg und den heutigen Konferenztag hier ausklingen lassen. Die “Konferenz der Hoffnung” war ein internationaler Rettungsversuch für die Menschheit.

    Die Stühle gaben sich alle Mühe, bereit zu sein und hofften für die Menschen.

    Ftx2525

    Ausgerichtet von Penelope

    bettina_rbe

    Tous les galets tous les cailloux
    susurrent ronronnent murmurent
    heureux heureux heureux
    Sisyphe reposant

    Andreas Kilgus

    Gerade nochmal gut gegangen. Sich während der Flucht vor ihm mit dem Jäger zu unterhalten – keine einfache Aufgabe. Dabei dann ausgerechnet auch noch auf das aus Säure bestehende Meer hinzurennen müssen …

    Die meist riesigen und erstaunlich beweglichen Steinblobs waren die dominierende Lebensform auf Astonia VII. Zum Glück konnte dieses Exemplar noch rechtzeitig davon überzeugt werden, dass man wegen ein paar Gallensteinen noch lange keine lohnenswerte Beute darstellt.

    Das große Lu und das kleine la

    Sauerteig war schon etwas Besonderes.
    Aber dass er so weit gehen würde, hatte Jens nicht erwartet.

    Johnny Than

    Endlich war er wirklich vor Ort. Erstaunt betrachtete er das Gebilde. Es lag hier wohl schon einige hundert Jahre. Er gehörte zu den wenigen, die um das Geheimnis wussten.

    Seine Großmutter lag hier verborgen. Seine Mutter würde bald hier liegen, und er danach. Sicher verborgen. Die Menschen hielten das Gebilde für Steine.

    Die Metamorphose der Oma war sicher bald abgeschlossen und sie würde sich in die Lüfte erheben und durch die Galaxies fliegen.

    Ftx2425

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    Dieser Spielewettbewerb war etwas ganz Besonderes. Das Gewinnerspiel würde direkt in großer Auflage auf den Markt kommen.
    Ein Kinderspiel für ihn, der jeden verregneten Urlaub retten konnte.

    Die Aufgabe war denkbar einfach. Die Firma hatte aus der Spieleproduktion der letzten Jahre einige Restposten an Spielfiguren, die statt Entsorgungkosten noch Gewinn einfahren sollten.
    Aber ach, kein Wunder, dass die hauseigenen Entwickler daran gescheitert waren …

    bettina_rbe

    ‚Viens voir, Olivier‘, dit Xavier, ‚voici ce fruit rare doré, je l‘ai ouvert pour toi. Tiens, son noyau d’espoir! On va vite le montrer à Johnny, notre inventeur. Il nous dira vers où nous devons planter le noyau afin que sur l’endroit pousse un bel arbre plein de fruits dorés chacun avec son noyau d’espoir!‘
    ‚Oui, allons-y!‘

    Ftx2325

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Alarmstart, sofort!!!” brüllte Commander McLane, während die blauen und grünen Laser der Frogs den Schutzschild des schnellen Raumkreuzers Orion immer wieder aufleuchten liessen.

    Andreas Kilgus

    Reglos lag er da, nur noch zu diesem Loch in der Decke starren könnend. Es heißt, zum Ende hin ginge man „ins Licht”. Darunter hatte er sich eine Art Tor aus weißem Leuchten vorgestellt. Nicht dieses bunte, aber wenig erhabene Gewirbel über ihm.

    Ihm wurde noch schwummeriger, es zog ihn nach oben – und eine engelsgleiche Stimme sprach: „Komm heim …”

    „… und nimm das nächste Mal weniger oder was anderes”, ergänzte der Kopf seiner von den anderen verständigten Mutter, der nun ins Blickfeld ragte.

    Penelope

    In letzter Zeit hatte sie den Eindruck, die jungen Mädchen tragen Kleider, die sie schon vor 40 Jahren nicht als Vorhang aufgehängt hätte.
    War Mode dazu verdammt, sich immer zu wiederholen?

    Und jetzt diese Diskobeleuchtung.
    Fehlte nur noch, daß auch pudriger Kunstnebel eingeblasen wurde.

    Das sollte die angesagteste Location hier am Ort sein??

    Das wirkte eher wie das Themenzimmer einer Demenzstation …
    Wo kam denn dieser Gedanke jetzt her?

    Johnny Than

    Außerirdische Wesen machen
    Lichtkreise bei der Landung
    Tickend senkt sich das Schiff

    Totale Menschheit hält den Atem an
    Es erklingen die ersten Alienworte: “Hi,
    Xavier ist mein Name, wir haben Früchte zu verkaufen.”
    Tja, so begann der extraterrestrische Handel.

    Feilschend.
    Erstaunt.
    Hungrig.
    Lachend.
    Toll.

    Hoffnung wurde gebracht, mit Verständnis und praktischem
    Austausch und führte zu fruchtbarem Miteinander.
    Hoffnung war, ist und bleibt Kern. 🙂

    Ftx2225

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    bettina_rbe

    il était une fois
    près de la chapelle
    au bout du chemin de croix
    le chien a enfin raconté à son maître
    wouf

    Penelope

    Warum nur sind wir ihm gefolgt?
    Der weiß doch nichts von uns und unseren Wünschen – von unseren Ängsten und Nöten. Der mit seine festen Mauern und verschließbaren Toren.

    Wir wollten freie Bänke sein in einem freien Wald und selbst bestimmen, wer sich auf uns setzen darf.

    Nun müssen wir das unwürdige Leben einer Parkbank führen.
    Arena für seine Anhänger.
    Die Straße ist voller Wachposten und seine Security hebt drohend das Bein …

    Penelope

    An diesem Ort ist immer Herbst
    selbst jetzt – mitten im Mai.

    Er mahnt uns an Vergänglichkeit
    an Tod und an das Sterben.

    Im Gegenzug erhalten wir
    Glück, Liebe, Lachen und Genuss.
    Das volle pralle Leben.

    Johnny Than

    Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier – das Publikum war damals begeistert gewesen.

    Seit der gescheiterten KI Revolution ist jedoch digitales komplett aus der Mode geraten. Seine früher sehr gefragte Fähigkeit entspricht damit nicht mehr dem Zeitgeist.

    Heute will niemand mehr einen Mann sehen, der sein Gesicht aussehen lassen kann wie Smileys. Er richtet sein Monokel und geht tief in Gedanken versunken weiter.

    Ftx2125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    DA sind also die ganzen Schilder hin!!11!!!

    Volker W.
    ehem. Bundesbenzinminister

    Penelope

    “Und Du meinst wirklich, das funktioniert?”

    “Ja klar. Stell den Menschen irgendwas hin, was sie nicht verstehen, und sie halten es für Kunst, schwadronieren was von metaphysischer Metaphorik oder richtungsweisender ökologischer Mobilitätstranzendenz und kommen nie auf die Idee, dass es sich dabei um eine hocheffiziente Hyperraumantenne handelt.”

    “Ähmm, ich habe mich eigentlich gefragt, ob dieses Ding wirklich geeignet ist, unseren Notruf abzusetzen …”

    Ftx2025

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    Außer Konkurrenz weil zu 63,5% von @Easydor #ftx1725 geklaut. So lange ich das im Kopf habe, fällt mir eh nix anderes ein.

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? – Auch nicht weiter als vor 30 Jahren.
    Und wie findest Du es?
    Das sage ich Dir wenn es fertig ist …

    Johnny Than

    _Chancenblick_

    Vor uns ein UNÜBERWINDBARER Berg. Wir können nicht durchsehen, was auf der anderen Seite ist. Der Mensch ist so, dass er dadurch noch UNBEDINGTER auf die andere Seite MUSS.
    Außenrum können wir nicht, außer mit einem weiten UMWEG. Anscheinend der einzige Weg, der GEZEIGT wird, sich uns zeigt.

    Doch ein kleines Loch in der Wand ist nicht ganz oben, das Seil reicht, wir können es schaffen. Reißen wir danach gemeinsam den ganzen Berg ein?

    Ftx1925

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    Mellville und Sina sind ja ein ganz hübsches Paar.
    Und Lars. Der einsame Eckensteher.
    Schau nur. Das Kleid hatte Gudrun auch beim letzten Fest an. Bei denen geht’s wohl finanziell bergab.
    Was haben Kai und Klaus nur so heimlich zu tuscheln?
    Wir bräuchten nicht nur einen durchsichtigen Spiegel, sondern auch noch Mikros.
    Tja, und unser Plan mit der Statue ging auch nicht auf. Von wegen “betrachten beim Betrachten”.
    Das nächste Mal kommt da das Buffet hin…

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Oh Mann, wie froh würde er sein, wenn er endlich seine Bachelorarbeit abgeschlossen und einen richtigen Job hätte!
    Endlich nicht mehr für einen Studentenjob bei irgendwelchen pseudo-intellektuellen Partys als Deko in komischen Kostümen rumstehen müssen!

    Was soll das jetzt eigentlich wieder darstellen?
    Einen griechischen Hermes oder einen römischen Merkur?
    Das wissen diese neureichen Bonzen wahrscheinlich selber nicht mal!
    Orrr!

    Easydor

    Treffpunkt Mercurius

    Wir treffen uns
    beim niedlichen Kind
    dem kann man nicht böse sein
    genau wie sein Vater
    es nicht sein konnte.
    Zum Dieb geboren
    am eigenen Bruder
    war das doch der Grundstock
    allen Handels.
    Sein Element überflüssig,
    unfassbar, toxisch,
    glänzend.
    Immer passend.
    Ist das die Fieberkurve
    oder der Börsenkurs?
    Wir treffen uns bei dem Bengel da
    dem kann man leider nicht böse sein.

    Ftx1825

    Ausgerichtet von SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Der mit dem Hund geht

    Diese seltene Aufnahme gelang Heinz Sielmann unter Einsatz seines Lebens. Sie zeigt drei Weibchen der gleichen Gattung in unterschiedlichen Phasen der Menopause.

    Johnny Than

    Mama, wir wollen nicht baden,
    nicht ins Wasser kriechen,
    den Dreck nicht abschaben,
    die Seife nicht riechen.

    Wir sind Kinder die spielen
    in Pfützen, nassem Gras und Matsch.
    Mit Spaß und ganz vielen
    Lachern, so lustig ist der Quatsch.

    Wir sind deine drei Kinder, lebendig und frei,
    ob mit Schmutzschicht ist doch einerlei.
    Mama, es heißt doch, Liebe macht blind,
    drum liebe uns Stinkemonster so wie wir sind.

    “Kinder, los jetzt, badet endlich” rief Mama da.

    Penelope

    “Jetzt geht es diesen miesen kleinen Biestern an den Kragen!”

    “Schau nur was sie aus der tollen Geburtstagstorte für unseren Kleinen gemacht habe.
    Ein einziger grüner Klumpen.”

    “Ja, und bei den Großen tun sie immer so schön. So mit himmelblauem Augenaufschlag und niedlichem Fiepen.”

    “Dümpeln gaaanz friedlich – aber uns ärgern sie, wo sie nur können.”

    “Und erst die Farbe! Kotzgelb!”

    “Los! Auf sie mit Gebrüll!
    Nieder mit den Quietscheenten!”

    Ftx1725

    Ausgerichtet von Penelope

    SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Für alle frisch zugeschalteten Zuschauer:
    Sie sind live dabei, beim großen Finale des ESC, des Encounter of Shifting Clouds, auch bekannt als “Wolkengucker-Weltmeisterschaft”!
    Und alles sieht nach einem Sieg der Herausforderin und Überraschungsfinalistin über den mehrmaligen Champion und Favoriten aus!
    Fans, Außenseiter-Sympathisanten und Sportwettende sind außer sich und sitzen nägelkauend auf den Tribünen!
    Ein geschichtsträchtiger Tag!

    Nur noch Sekunden!

    petros

    Kurz vor der Jahrtausendwende wanderten wir in den Bergen im Osten Usbekistans. Wir hörten einen Schafhirten und sahen ihn schließlich. Er kam mit einem kleinen Tablet, auf dem etwas Joghurt und Tee standen. Ich habe vergessen, was ihr aus unserem Rucksack dazu taten, aber wir saßen zusammen mit ihm und genossen die Einladung. Unsere dünne Zeltwand faszinierte ihn, sein Zelt hatte ein Holzgerüst, zwei Lagen Textilien und dazwischen Schafwolle.

    Easydor

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? Nur bis zu den Bergen halt.
    Was heißt denn nur?
    Naja, da is halt Ende.
    Ja, ok, stimmt.
    Aber is schon schön.
    Nervt keiner.
    Genau.

    bettina_rbe

    vorgestern oben mutterseelenallein
    nun hinunter gehen zu zwein
    neben ihr Johannes
    er bringt sie heim

    Ftx1625

    Ausgerichtet von Easydor

    Devin McColey

    “Du, Hannibal?”
    “Ja?”
    “Sicher das wir hier richtig sind?”
    “Ja.”
    “Aber sieht gar nicht aus wie die Alpen.”
    “Die Karte sagt das passt noch.”
    “Du, Hannibal.”
    “Was denn?”
    “Ich glaube wir schaffen das nicht mehr pünktlich da zu sein.”
    “Und wenn schon, die werden deswegen bestimmt keinen Streit anfangen.”

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ähh, Hallo, wir hätten da mal eine Frage.
    Wo geht es hier bitte zum nächsten Porzellanladen?

    Penelope

    seelenvolle giganten
    in ketten gelegt
    menschenmacht
    schlau erdacht
    Frieden hat viele gesichter

    bettina_rbe

    The animals went in two by two
    Each elephant with his own guru
    And then they all came to
    Elephant and castle
    They all went in
    For to get out of the rain

    Manon

    „Hopp, zwei, drei, vier, haltet Trab, zwei, drei, vier.
    Hopp, zwei, drei, vier, im Marsch, zwei, drei, vier.
    Stets ein Lied beim Marsch parat,
    das ist wichtig Kamerad,
    schmettern den Choral über Berg und Tal, wenn die Frühpatroulie naht, wenn die Frühpatroulie naht. Kompanie halt!“

    Ftx1525

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    FichtenNadelTannenGrün
    DunkelSchattenEfeuGrün
    BirkenBuchenLichtLaubGrün
    BlaugerahmtesWipfelGrün
    BraunumsäumtesBodenGrün
    DuftendesWaldmeisterGrün
    Atme • Ruhe • Schwelge

    Easydor

    Wie Licht durch das Grün
    läuft das Leben einen Weg
    erleuchtend durch mich

    Mike G. Hyrm

    dunkelhell
    gefleckt
    schattensonnig
    durchschaubar
    grünbraun
    durchschnitten
    lebentod
    vermixt
    widerspenstig
    zarthartnäckig
    kühlblinzelnder
    tanz
    mit duftiger
    zufriedenheitsbrise
    lachender freunde

    Ftx1425

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Easydor

    Nur weil ich ein Kind bin,
    heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann; im Gegenteil.
    Mehr als ihr weiß ich vom Kampf, mehr als ihr hab ich zu verlieren, mehr als ihr muss ich tun, mehr als ihr kann ich gewinnen, mehr als ihr erträume ich mir vom Leben.
    Viele kämpfen mit mir, jedes Kind für sich. Manche schaffen es nicht und hinterlassen tiefe Trauer.
    Vergessen wir sie nicht.

    bettina_rbe

    hey
    have a look
    hier sind
    farben
    find yours
    and fly

    Penelope

    Wir sind die LiNiKi,
    die Linken Ninja Kids.
    Unser Cape ist rot,
    wie unsere Überzeugung,
    so rot wie unser wildes junges Blut.
    Unsere Kriegsbemalung ist blau,
    die Farbe unserer Feinde.

    Die Wachsenen die reden nur.
    Noch dazu mit denen.
    Wir handeln jetzt,
    wir mischen auf.
    Blau muss in Strömen fließen,
    sich mit dem Braun der Fieslinge
    in der Gosse mischen.

    Nie mehr die Gedanken der Menschen verfärben!
    Nicht unser aller Zukunft verderben!

    Komm zu den bunten LiNiKi!

    Ftx1325

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    Also das sind doch wirklich Dilettanten, diese Menschen.
    Da wollen Sie die Geschichte von Ururgroßonkel Grant ehren, der damals im Spitzhackeweitwurf nicht nur die Hacke sondern auch seinen linken Arm verloren hat, der dann ja bekanntlich hier in den Fluss gefallen ist, wodurch wiederum die Furt entstand, durch welche der Handel der Stadt erblühte … alles schön und gut.
    Aber welcher Idiot würde einer Spitzhacke einen Metallschaft verpassen?

    Easydor

    Pickelhacke
    auf die Kacke
    knapp verreckte
    aufgeweckte
    linke Zecke
    kranke Pocke
    abgeleckte
    helle Glocke
    tiefe Hocke
    volle Macke
    rote Locke
    in die Ecke
    reingesteckte
    Pickelhacke

    Mike G. Hyrm

    es mag dereinst
    die sagenzeit
    dir sagen sagen
    sind gescheit
    drum fühle immerzu
    des ortes wesenheit
    zu eratmen
    höre zu
    lausche dem
    was dich berührt
    vereinahme zufriedenseeliglich
    nimm reichlich mit
    saug dich völlig voll
    in vollendet vollen zügen
    so viel es passt
    wo immer auch
    ein plätzcheneckchen
    frei ist

    Ftx1225

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    “Findest Du es nicht etwas übertrieben, dort mit der Kutsche vorzufahren?
    Klar, wir legen Wert auf Lebensart und Stil und was den “Neuen Mann” so ausmacht …”

    “Ich weiß schon was ich tue. Im Gegensatz zu Dir bin ich absolut stilsicher. Du hast ja sogar noch Deine Hausschuhe an – oder was soll das sein?”

    “Die sind bequem und wir gehen doch nur zum Frisör.”

    “Oh Mann, Du hast wirklich nichts kapiert. Außerdem heißt das jetzt “Barber Shop”!”

    Mike G. Hyrm

    altes neu
    scheu erscheint
    vergangene zeit
    wie war
    wahrheit wahrgenommen
    wie was
    eingenommen angesehen
    umwelt angehört
    bedachtsame behutsamkeit
    leben sinnen
    spürend bewusste
    traudich zwischenstillezeit

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Schon gehört, die Verwaltung will Droschkenplätze abschaffen.”
    “Waaas? Warum das denn?”
    “Die Plätze sollen dann für diese lauten und stinkenden komischen Automobile benutzt werden.”
    “Die spinnen doch! Diese neue Erfindung wird sich niemals durchsetzen.”

    Ftx1125

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hei Ho und ne Buddel voll Rum!
    🥳

    Penelope

    Es ist immer gefährlich, die Lieblingsplätze seiner Kindheit aufzusuchen, Lise.

    Du meinst wegen dem Piraten, Papa?

    Erstens heißt es wegen des Piraten, Lise, und zweitens – nein, das meine ich nicht.
    Oma Telse, wie alle sie nannten, hatte hier diesen bezaubernden kleinen Laden.
    Für uns Kinder gab es immer frische Limonade an diesen zwei winzigen Tischchen.
    So konnten wir uns ganz groß fühlen.
    Und jetzt …
    komm Lise, gehen wir. Ich kann gar nicht hinsehen.

    Easydor

    Sansibar

    Ist es nicht erstaunlich, dass, wenn wir in diese Welt geworfen werden, alles schon jemandem gehört?
    Jeder kleine Mensch beginnt, die Welt sich anzueignen; ein kleiner Stein, der einem dann gehört und ein Buch und vielleicht ein Bett. Wir lernen, wie man sich die Welt zu eigen macht und eigentlich doch nur anderen entwendet, denn alles ist schon verteilt. Die ehrlichsten in dieser Art, das waren die Piraten, die taten wenigstens gar nicht erst so. Deswegen hab ich das hier so.
    Dieser kleine Schuppen, das ist für mich wie Sansibar, sagte Opa mal.

    Ftx1025

    Ausgerichtet von Penelope

    Easydor

    “Boah, ich kann nicht mehr. Ich mach jetzt hier.”
    “Ja gut, dann mach schnell.
    […]
    Was dauert denn das so lange?”
    “Ich kann nicht.”
    “Was, warum denn nicht?”
    “Ich kann nicht, wenn jemand guckt.”
    “Aber ich guck doch gar nicht.”
    “Du nicht, aber der Baum.”

    Ftx0925

    Ausgerichtet von Easydor

    Easydor

    Piano-Mann

    Ich bin der Piano-Mann
    ich setz mich ans Piano ran
    leider ist es etwas angegraut
    ich spiel es trotzdem leis und laut.

    Es lässt sich fröhlich, munter spielen
    und die Tasten, die mitunter fielen
    verbergen ihren Kummer kaum
    wie meine Träume, die schon Schaum.

    Kannst du es hören, da fehlt ein Ton
    da klappert nur die Saite rum
    der Seele fehlt die Vibration
    so bleibt die Taste leider stumm.

    Das Lied das ich hier spielen will
    erinnert mich an Ilsebill
    das nich so will as ick wohl will
    Am Ende bleibt es still.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nichts, aber auch gar nichts konnte ihm so sehr die Laune verderben wie ein schlecht gestimmtes Klavier.

    Duncan Idaho

    “Mhhh, nur meine linke Hand ist noch zu gebrauchen – also werde ich mal dieses Stück probieren:
    Etüde für die linke Hand allein in As-dur, Op. 36 von Béla Bartók.
    Ob dies auch ohne Beine für die Pedale funktioniert? Wird bestimmt keiner merken….”

    Penelope

    Schon immer, schon als ganz kleines Mädchen, wollte sie Klavier spielen lernen. Bei ihrer Freundin durfte sie manchmal ein bisschen klimpern. Sie selbst bekam nur blöden Blockflötenunterricht.

    Nun hatte sie seit Jahren ein eigenes Instrument. Aber ach, der Beruf, die Freunde, sie kam einfach nie zum Üben.

    Heute würde sie sich aber durch nichts abbringen lassen. Sie würde sich so lange an das Instrument setzen, bis sie ’Autumn Leaves‘ fehlerfrei beherrschte!

    bettina_rbe

    🎵 🌷

    Ftx0825

    Kein Bild und kein Text gefunden

    Ftx0725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Kein Text gefunden

    Ftx0625

    Ausgerichtet von Easydor

    Thuni 🐟

    Die fünf Freunde waren den ganzen Tag am Strand und Frau Karin würde sich schon Sorgen machen, schliesslich wurde es schon dunkel und die Flut würde auch bald einsetzen.
    Sie beschlossen zu gehen.
    “Und was ist mit mir?” fragte Kevin.
    “Grab dich selbst aus, wenn du nicht ertrinken willst.” antwortete Anja fröhlich.

    fin 🦣

    “Ich hab’s. Ich hab’s”
    “Ich mag’s nicht mehr.”
    “Man. Zuerst heulst du uns das Ohr ab und ich grab hier den halben Strand um. Und jetzt willst du nicht mehr? Na los jetzt!”
    “Jungs, ey“, dachte Julia und grinste schadenfroh als Tom sich den sandigen Kaugummi angewidert in den Mund steckte.

    Andreas Kilgus

    Die Sonne weicht, der Tag verrinnt.
    Die Dunkelheit, die bald beginnt –
    dem Schein der Lampen weicht sie aus,
    die Kraft der Kegel meidend,
    nur drum herum ist sie zu Haus,
    leicht an der Störung leidend.

    Die Kinder ficht all das nicht an,
    beidseits der Stirne: Strahlen.
    Die Welt zieht sie in ihren Bann.
    Kein Eintritt zu bezahlen.

    Alles voller Wunder.
    Jede:r ist Erkunder.

    Mit reicher Beute geht es heim,
    der Schatz ist nicht zu greifen:
    Ist nicht im Käscher, sondern Keim
    neuer Gedankenschleifen.

    Ogenblick

    Gebannt starrten die 4 Kinder auf die Stelle im Sand, unter der sich jederzeit etwas regen sollte. “Was meint ihr, wie viele schlüpfen werden?” “Vielleicht hundert?” “Soo viiieeele?” “Hey ihr da unten”, flüsterte einer der Jungen, “kommt ruhig, wir sind hier!”
    Und so warteten sie in der Dunkelheit, nur die Stirnlampen gaben etwas Licht. Die Wellen plätscherten leise an den Strand, die Luft war lau. Eine kleine Gruppe von Kindern wartete auf die Babies, die sie beschützen wollten.

    Sascha Niedrig

    “Ach Ludo, mir macht das echt nicht so viel Spaß, wie dir. Ich finde, unsere Eltern übertreiben es mit dem UV-Schutz und morgen in der Schule gibt es sicher wieder Ärger, weil wir übermüdet sind. Ich will tagsüber draußen spielen!”

    Ftx0525

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Da standen sie, die beiden Fabrikschlote, etwas verschämt blickten sie runter auf den Nachbarturm. So viel Freude brachte dieses RiesenKarussell den Menschen. Alle lachten, jauchzten.
    Und sie selber?
    Aber eines Tages… Eines Tages würden auch sie die Menschen zum Lachen bringen. Sie würden aufhören zu rauchen und zu Rutschtürmen umfunktioniert. Jawoll! Nichts wünschten sie sich sehnlicher. Die Lichter waren schon mal ein Anfang! Immerhin.

    Easydor

    Ihr Haar im Wind zerzaust, die Augen lachend aufgerissen. Überflutet von Glück und Nervenkitzel schrie er es: “Willst du mich heiraten?!” Ein lautes “Jaa! Juhuu!” von ihr machte ihn völlig glücklich. “Wirklich?!”, schrie er und sah ihr glückliches Gesicht hinter dem anderen Mitfahrer wieder auftauchen. Sie lachte lauthals mit Tränen in den Augen. Er konnte sein Glück nicht fassen, er hatte sich getraut und sie hatte wirklich “ja” gesagt.
    Als sie unten zittrig aus ihren Sitzen stiegen, fiel sie ihm um den Hals: “Ach, das war toll. Was hast du da gebrüllt? Ich hab kein Wort verstanden.”

    bee

    Seit dem Ende der Bungeewelle hatte Mötzkes Kletterparadies erheblich an Attraktivität eingebüßt

    petros

    Fliegend, fast
    Nur von dünnen Ketten
    Vor dem Fall bewahrt
    Runde um Runde
    kommt das graue Ungetüm vorbei
    Industrie, schon sehr betagt

    In grauen Zeiten
    Rauchte der Schornstein
    Schwefel lag schwer in der Luft
    Es schaffte Arbeit
    Doch lag man oft auch
    Viel früher starr in der Gruft

    Nach dem Spass
    Runde um Runde
    Versuchen wir mit Vernunft
    Herauszufinden wie wir
    Gut leben heute
    Und gestalten die Zukunft

    Penelope

    „Ich habe es genau ausgerechnet.
    Wenn ich mich jetzt ausklinke,
    lande ich so auf dem Riesenrad,
    dass mich die dadurch umgelenkte Bescheunigung direkt auf die Spitze des linken Turmes katapultiert.
    Wirst schon sehen Annegret.
    Und Drei, Zwei, Eins und Uuuuuuui …“

    Ftx0425

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    umgraublaut mir
    bibbernd zitterlich
    ebenbildlich furchtsam
    zuwenigst
    malt sol
    gefunkelflimmer
    in meindein sein
    dieser wahrscheinlichkeit

    Ftx0325

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Kind, Wind, Find den Fehler im Bild.
    Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Gleichgültigkeit.
    Sand, Strand, Plastikwand.

    Ftx0225

    Ausgerichtet von Annie

    Lam ‘al Adie

    Charlie Brown will spielen
    Wind weht in kahlen Ästen
    Drache fliegt nicht mehr

    Ostfriesin

    Verspielt
    Vibrierend

    Verliebt
    Verwegen

    Verweht
    Vogelfrei

    Verfangen
    Versehentlich

    Verflucht
    Verdrossen

    Verloren
    Verzichtbar

    Vergessen?

    Mike G. Hyrm

    da hat sich ein drache in mir vergeästelt
    flüstert sie im seuselnden hoffnungswind
    ojemine welch zartbitter abenteuerliches kind
    vermag in zeitloser urzeit
    ein solch famoses wesen begleiten
    strömungen spüren
    tragen leiten lassen
    ungestüm wild
    ohne bewußtes ziel
    wahrhaftig aus dem bauch heraus
    kann das mal eine bruchlandung sein
    aufstehen ist dann eine wohlsame medizin
    vor allem nie den sand
    auf dem hartgefrorenen boden verstreuen
    lieber zwischen den zehen genießen

    Ftx0125

    Ausgerichtet von Ostfriesin

    bettina_rbe

    Die ente kommt mit
    ins neue jahr 🦆
    fröhliches 2025 🎈🍀

    Mike G. Hyrm

    wellenformende entlichkeit
    famos steintrist
    quadereingekreist
    durchbricht der einblick
    deutlicherkennbar
    hinaus
    hinüber
    hinfort
    wolkig umrahmende
    wassersehnsucht
    wenn nicht heute
    dann auf jeden fall
    gleichsofort

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ihn graute jedesmal davor, wenn er Post für die Meerkade hatte.

    Es war zwar ein idyllisches Gässchen direkt am Wasser, aber eines der Häuser dort hatte statt eines Wachhundes eine “Wachente”.

    Die sah zwar niedlich aus, so wie eine zu gross geratene Ente für die Badewanne, doch wenn es zu lange dauerte, Sendungen in den Briefschlitz zu stecken, musste er jedesmal aufpassen, dass die Ente nicht nach seinen Hosenbeinen schnappte.

    Ftx5224

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ostfriesin

    “Der Traum der Influenzerin”

    …Und endlich habe ich das Ziel meiner langen Suche gefunden:
    MICH selbst!
    Im Selfie-Hotel kann ich meiner Selbstverliebtheit ohne Scham nachgehen und bleibe dank Filter im Netz ewig jung. Hier checke ich nie wieder aus…

    Ftx5124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Lehrbuch, Sozialwissenschaften, Seite 64. Kapitel Wahrnehmung.

    Gesetz der Nähe: Reize, die nahe beieinander sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Gesetz der Ähnlichkeit: Reize, die sich ähnlich sehen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Ftx5024

    Ausgerichtet von petros

    Mike G. Hyrm

    die freiheit
    zu sein
    was ich bin
    entscheide ich
    für dich scheine
    ich etwas zu sein
    was ich für mich
    nie sein werde
    und nie sein will
    scheinbarkeit
    ist trügerisch
    ich jedenfalls
    in allen
    kunterbuntmannigfaltigen
    facettformen
    genieße mein mich
    jeder zeit
    in jedem blitzen
    der wahrnehmung

    Ftx4924

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    petros

    Der Bibliothekar vorm Bücherregal:
    Ich hoff’, was ich tu’, ist nicht fatal
    Wenn ich nur noch ein Plätzchen find
    Wo ich ein Buch reinstell’ geschwind
    Wo? Das ist schon fast egal.

    Mike G. Hyrm

    was mag
    an der
    nächsten buchecke
    liegen
    welche seite
    meines lebens
    wird dadurch
    berührt
    wie verändert es mich
    wenn ich diesen
    schritt tue
    die nächste
    seite umblättere
    tief hineingesogen
    zeitverlierend
    lausche ich
    staune ich
    gedachte gedanken
    mal fiktiv
    mal real
    mal ein kuddelmuddel
    aus allem möglichen
    und dann
    gibt es diese
    die mich
    mein ganzes
    leben
    voller gänze
    begleiten
    von denen ich
    erzähle
    darauf zurückkomme
    zitiere
    in denen ich lebe
    bücher
    leben mich lebendig

    Ftx4825

    Ausgerichtet von Duncan Idaho

    Mike G. Hyrm

    Spuren
    hinterlassen
    auf meinem Weg
    ist leicht
    wenn ich lebe
    wenn ich liebe
    wenn ich denke
    wenn ich entscheide
    Doch wie sieht mein Pfad
    ohne Schuhe aus
    ohne Hilfsmittel
    ohne Kleidung
    ohne Dinge
    purichmich fühlen in meinem Leben
    kann ich mich selbst dann
    tragen
    ertragen
    erleiden
    aushalten
    spüren
    nachempfinden
    oder schlüpfe ich doch gleich in meine heimeligen Hausschuhe? Vielleicht versuche ich es auch gar nicht & mache lieber den Natur-TV-kanal an!?
    Neuanfangsschwere!

    Ftx4724

    Ausgerichtet von Eightfiftythree

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    – Du, Darth?
    – Ja Mausi?
    – Als Christbaumanhänger für Nerds sind wir zum Verksuf angeboten worden. Und jetzt stehen wir hier. SO!!! *guckt an sich runter.
    – Ja Mausi.
    – Schau uns an. Wir sind nicht bei einem Nerd gelandet, sondern bei einem gelangweilten 9-Jährigen!
    -Pssst. Da kommt der Erzeuger des 9-jährigen!

    – ICH BIN DEIN VATER, LUC. So eine Sauerei im Zimmer. Räum endlich das Zeug weg!

    Mike G. Hyrm

    Darth Mouse
    oder
    Mouse Vader
    modular
    abwechslungsreich
    veränderbar
    Beherrscherinnen
    der Usb-Galaxie
    Absolut
    Kompromisslos
    schlichtweg
    lochaufimkopf
    mit Ohrhelm

    Ftx4624

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Texte gefunden

    Ftx4524

    Ausgerichtet von Ellen Bonte

    Nichts_weiter

    Er ging
    als wäre er gekommen,
    als könnte er einfach so
    verschwinden.
    Die, die ihm nachsahen,
    hätten ihn beinahe aufgenommen
    im Loslassen.

    Mike G. Hyrm

    hier ist
    an diesem ort
    ob tag
    egal
    wie nacht
    tumult
    gewirr
    menschpersönlichkeiten flanieren
    atmenleben
    reden
    fragen
    antworten
    gehen
    stehen
    denken
    streiten
    lieben
    finden
    verlieren
    zeitgehetzt manchmal
    manchmal völlig gelassen
    unatürlich bleibt
    naturgemäß dabei
    die menschgeschaffene
    umgebungsgestalt
    kühl strahlt
    beton
    glas
    mauern
    stahl
    leuchten
    auch bei den hitzigsten
    wortgefechten
    dem murmeligsten
    gesprächsgebrabbelraunen
    wo ist mein
    löwenzahn
    abgeblieben

    Kathante

    Wir saßen schon eine Weile still nebeneinander auf der Bank in der vollen Wartehalle des Bahnhofs, als sich der greise Herr mit dem Hut zu mir drehte, mich mit wässrigen Augen ansah und sagte: “Wissen Sie, junge Dame, Sie erinnern mich an sie. Als ich in Ihrem Alter war, sind wir viel zusammen gereist. Heute bin ich alt und allein und die Reise heute wird meine letzte sein.”
    “Wohin geht sie denn?”, fragte ich.
    ” Zu ihrem Grab, damit ich ihr sagen kann, dass ich bald wieder bei ihr bin.”

    Alexander Goeres 𒀯

    Endlich war er bereit, mir die Daten zu übergeben. Geheim, an einem öffentlichen Ort.
    “Kommse in die Markthalle, Café Rauchklappe”, sagte er und hustete in den Hörer.
    “Was!?”
    “Das findense schon. Aber allein. In einer Stunde!” Dann brach das Gespräch ab.
    Und da stand ich nun. Kennzeichen weiße Kopfbedeckung und zwei Tassen Kaffee. Das würde wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte.

    Ftx4424

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Eicke 🫧

    Wind Nordost, Startbahn null drei…

    bettina_rbe

    abiku en yoruba
    enfant cher enfant
    parti te nourrir
    de la terre illuminée
    des astres
    reviens petit reviens
    pour manger
    à nouveau
    la terre noire
    de ce monde

    Ellen Bonte

    Rebecca, kommst du?

    Aber Mama, der Engel sagt, die Lösung aller Probleme kostet nur eine freundliche Geste.

    Rebecca, was erzählst du für einen Unsinn. Es gibt keine Engel. Und die Lösung aller Probleme ist mit Gesten sicher nicht zu haben. Und jetzt komm, ich muss zum Yoga.

    Aber Mama, der Engel steht doch da.

    Jetzt hör auf mit dem Quatsch. Ich komm zu spät.

    Der Engel sagt, ich soll dir ausrichten, du bist die Mutter aller Probleme.

    Und wer ist der Vater?

    Mike G. Hyrm

    nässetrocken
    nebelklar
    unangekleided
    wetterwitterungsbedarfbedingt
    kapuzenkapauz
    blümigreichendübervoll
    weghinwegschreitend
    rückvorwärtshintenan
    körperstillwiegendwagend
    seheich
    höremich
    atmeauseintief
    berührendbeeindruckend
    überwältigendeinsamzusammen
    schlammfreiübersät
    kommeich
    näher
    tränenregenfeuchtglitzernd
    regenbogenerwartend
    abgewandeltabgewand
    näher
    binfast
    dortda
    reichefriedvoll
    einherzens
    gebenspräsentgeschenk
    friedvollentzückend
    glanzvollzufrieden
    endetnie

    Ftx4324

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Stück für Stück setzt sich die Welt für uns zusammen. Ein besonders grosses Stück am Tag, an dem du zu verstehen beginnst, dass tatsächlich all die 100en von Farben, die 1000en von Farbtönen nur aus ROT- BLAU – GELB entstehen. Die optische heilige Dreifaltigkeit. Aus so wenig wird so viel! Life is life.

    Ftx4224

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Beiträge gefunden

    Ftx4124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    bettina_rbe

    durchschaut
    von der
    glasharfe

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Wasser in Glas, Augen hinter Wasser, sehen klar und doch nur Zerrbilder. Alles eine Frage der Perspektive.
    „Arielle!!! Komm schon! Wir wollten doch noch in einen anderen Shop ein Bikini für den Urlaub kaufen!“

    DragoMikh

    Am Ende besteht der Menschliche Körper zu über Hälfte aus Wasser. Und eben jenes Wasser hatte ihn schon immer fasziniert. Egal ob Mann, Frau, Kind, oder Greis. Jeder konnte am Ende auf diesen elementaren, klaren Stoff reduziert werden. Und jetzt hätten sie ihn fast erwischt. Kommissar Schlosser stand in der Mitte des Kellerraums, in Regalen an den Wänden reihten sich die Gläser, die Trophäen.

    Ftx4024

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ach Ach!!!! Ich mag nimmer. Wir sind DAS popkulturelle Ereignis der vergangenen 50 Jahre. Was sag ich? 100 Jahre! Und was haben wir nun davon? Ein paar Kinder beweinen unser Erlischen, wenn sie ins Alter kommen um die Grausamkeit der tödlichen speienden Vulkane und Meteoriten zu realisieren. Ok. Aber sonst? Hängen wir in Museen rum, prangern von T-Shirt. Was für eine Nicht-Existenz soll das sein bitte? Ach, Ach…

    Mike G. Hyrm

    dinos
    obmittel
    obklein
    obgroß
    immerzu stets
    ebenso gewesen
    recht famos
    in aller munde
    tun kunde
    über die vergangenheit
    sinniere
    flaniere
    spaziere
    im wald
    ups
    was kommt
    da angehoppelt
    süßspitzzahn
    mit mamaschnabel
    ob ich sie
    füttern darf
    oder ich selbst
    gar ein happen bin
    auch das wird
    eines tages
    geschichte sein
    gleich
    spätestens
    in fünf minuten
    oder ich nehme
    sprichwörtlich
    die beine
    in die hand
    dann heißt es
    später
    er entschwand
    geschwind
    mit flatterndem
    verstand

    Ftx3924

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dr. Sarah Pohl

    “Hach,” seufzte sie und blickte hinauf in den Himmel.
    Sie wussste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte, aber das war ihr egal. Der Lärm der zurückkehrenden Zugvögel, das sanfte Blau des Himmels und dieses warme Kribbeln der Sonne auf ihrem Körper, all diese Dinge waren es wert, erlebt zu werden, auch wenn sie ihr Ende bedeuteten.
    Sie wünschte nur, dass ihre Karotten-Nase Nasenlöcher hätte, damit sie den Duft des Frühlings riechen könnte. Sie hatte so viel Schönes darüber gehört.

    Mike G. Hyrm

    biegt sich die schneegestalt
    der sonne entgegen
    könnte es bald regnen
    abtauen ist dann
    abhauen in slow motion
    nächsten winter
    versprochen
    gibt es ein neues schneewesen
    vielleicht diesmal
    mit Hut und Besen

    Ftx3824

    Kein Beitrag gefunden

    Ftx3724

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ann Effes

    Ideales Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Durch den geradezu idyllischen Anblick des Holzsteges vor ihr eingelullt, durch das malerische Spiel von Licht und Schatten fast hypnotisiert, vergass sie, warum sie gekommen war: um zu prüfen, ob der Steg noch verkehrsfähig ist.
    Im Krankenhaus grübelte sie noch einige Tage, ob ihr der Grund einfiel, als sie durch das Holz brach, oder erst, als sie sich 4 Meter weiter unten den komplizierten Trümmerbruch zuzog.

    Mike G. Hyrm

    Ich wandleschreite
    vorwärst
    rückwärts
    seitwärts
    gehalten durch einen Weg
    stillstand
    sinnierend
    ungefähr auf halber Strecke
    schaue
    ich zurück
    nach vorne
    zu allen Seiten
    unter mich
    neben mich
    in mich hinein
    beruhigt
    friedlich
    entspannt
    stelle ich fest
    Natur ist ein GeborgenheitsOrt
    vieldeutbar undeutliche
    Schatten umspielen
    mich
    meine
    Gedanken-Gefühle-Seele
    mein IchSein
    im HierSein
    Ich möchte
    jetzt DortSein
    und bin erstmal
    hinweg
    fort
    genau da
    wo ich zufrieden bin

    Stachelvieh

    schritte
    mit bedacht
    vorwärts in bahnen
    gemalt vom licht
    das ziel erst
    eine idee
    vorstellbar
    nähert sich langsam
    beim schreiten
    den spielraum
    bedächtig vermessen
    ‘wege entstehen dadurch
    dass man sie geht’ *

    *franz kafka

    Ftx3624

    Kein Bild gefunden

    Mike G. Hyrm

    rundbaumigartig
    ein abgeborchener
    steinbaumstumpf
    trotzig wildfahrig
    dem demuntgestümen
    witterungswetter trotzend
    einst stein auf stein
    empor gewachsen
    gereift
    vielleicht imposant
    vor monatsjahren
    vieledekadenher
    vollendet gewesen
    wenn überhaupt
    jetzt jedoch
    stück für stein
    stein um stück
    schluck von schluck
    in zeitenraffgeschwindigkeit
    abbröckelndbrüchig
    dabei holzwesen
    in form ähnlich
    betrachten den zerfall
    lächelnd
    den auch sie ahnen
    irgendwann ist jede zeit

    Ftx3524

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Mike G. Hyrm

    meck
    meck
    meck
    versteckt
    ausgeheckt
    alternative
    zwischenraumlösungen
    sind
    nichtimmer
    voller
    glitzer
    glimmer
    glamour
    praktisch
    und doch
    auf seine weise
    magisch
    denn in der
    fantasie
    ist schier
    alles
    jedes
    nichts
    mehr
    als möglich

    … ich sehe was, was du nichts siehst und es fängt mit xcool an

    Ftx3424

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    “Aua, aua, aua,” murmelte ein kleines Stimmchen, dann rief es laut “Mamaaaaaa!”
    Als sich nichts rührte, schimpfte die Stimme weiter: “Meine arme Blatt-Spitze, das kneift so. Aua! Warum hilft mir denn niemand?!”

    Im sterilen weißen Licht der Anzucht-Kammer versuchte die kleine Pflanze die Hülle ihres Samens abzuschütteln, aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie spürte die Anwesenheit der anderen Pflanzen um sich herum, doch die konnten sich auch nicht bewegen. Es war hoffnungslos.

    Mike G. Hyrm

    aaarrrgh käp’ten
    bick grünblattsegler
    lingsrechtsgeradevor voraus
    aaaahhhhaaa
    oooohhhhooo
    beim klaklaklusterpiep
    es ist die grüne minna
    derdiedas berühmtgefürchtete
    plattlaus griinböhrd
    pippi-in-die-augen-raten
    aiii maat
    alle pumperlinge an die decke
    macht die sechssiebeneindreiviertelpfünder klar
    wir pfeffern ein wenig
    salz in den quarkquatsch
    macht achtern achtet daraus
    was lungern die auch
    vor unserer schmutzinsel rum
    malleverleideten tuwasnichtgute
    enterkapern

    Ftx3324

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    fellkleid
    kleidsam
    beides
    auf jeweils
    eigenbesondre
    sichtartweise
    eingeschnürt
    platziert
    gemeinsam
    grimmiglächeln
    umschlungen
    eines
    um des
    anderes
    anderen
    mitohnewillenwahl
    zeitengedankengefühl
    altneu
    neualt
    allesmehrimmer
    ansichtswahrnehmung
    völlig
    gefangenindividuell
    im
    nächstfolgenden
    streichelbewußtseinsmoment

    stachelvieh

    katerstimmung

    wie schön doch meine dame ist
    ich glaub ich mag sie sehr
    sanft streicht sie durch mein seidenfell
    dann lieb ich sie noch mehr

    doch reicht es nun, so seh ich grund
    dass ich mich so empöre
    ich glaube fast das sie wohl meint
    dass ich ihr ganz gehöre

    da irrt die gute frau sich sehr
    wie kommt sie darauf bloß?
    ich bin doch ganz mein eigner herr
    ich hasse dich! lass los!

    Ftx3224

    Ausgerichtet von stachelvieh

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie hatte in einem Ratgeber gelesen, wie es geht.
    “Per Anhalter durch die Galaxis”, hatte der geheißen.

    Sie schaute nach unten. Der Verteilerkasten war nicht hoch, aber Runterfallen würde trotzdem wehtun.

    Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und schloss die Augen.

    ‘Neben den Boden fallen. Neben den Boden fallen…’dachte sie und machte einen Schritt.

    Das Gefühl des Fallens fehlte.
    Ihre Schuhe ebenfalls.

    Fliegen konnte doch nicht tatsächlich so einfach sein.

    Oder doch?

    Don Revog

    “Verflixter Regen” murmelte sie ärgerlich und kämpfte sich durch die böige Nässe. Der Sturm versuchte ihr ständig den Schirm aus der Hand zu schlagen. Als sie nach vorne schaute, sah sie entsetzt, wie eine Flutwelle die Straße herunterkam. Mühsam erklomm sie einen Televonverteiler. Keinen Moment zu früh. Nun stand sie im Sturm auf ihrer kleinen Insel. Aber nicht lange…

    Polizeirevier: “Nun Herr Poppins. Wo haben Sie Ihre Schwester zuletzt gesehen?”

    Mike G. Hyrm

    stromdeichaussicht
    ach schönbezaubernd
    hier stehendwartend
    erinnerungen
    sinnierend
    in bordeaux
    raufgehopstwahrgenommen
    fehlt lediglich
    ein paar
    passendfühlender
    wassersäckchenquanten
    welche vollmutig
    neugierig
    diesen einmaligausblick
    neufindempfindsam
    allsinnendberührend
    genießerfühlen
    miterlebenmöchten
    inklusive all
    kosmischuniversell
    facettenreichumfänglichem
    pippi und pipapo

    Dr. Sarah Pohl

    Sie stolperte – zum Glück fing ein Laternenpfahl sie auf. Ihr war schwindelig, aber sie konnte jetzt nicht ausruhen. Hinter ihr wurden das Johlen lauter.
    Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und riss jede Hoffnung auf ein Entkommen mit sich. Sie taumelte gegen einen Stromkasten und riss die Augen auf. Rote Schuhe, wie in ihrem Lieblingsbuch.
    Sie schlüpfte hinein, schlug die Fersen zusammen und die Welt verwandelte sich in einen Strudel.

    Als sie wieder zu sich kam war sie zu Hause.

    Ftx3124

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    stachelvieh

    augenblick

    der brunnen ist am abend
    mit lichtergold bestickt
    das teilt er mit den wellen
    jede bekommt ein stück
    das ist die zeit wo staunend
    man gern am ort verweilt
    wir fühlen uns am wohlsten
    dort, wo man gerne teilt

    Mike G. Hyrm

    aufkommende fastschwärze
    zwischendunkelhell genannt
    erscheinen funkelglitzerwesen
    blickt fast jeder gebannt
    dem leichtfröhlichspiel
    von naturpurelementen
    umrahmt vom blickenden lichteinfallumschwirren
    steingehauenes plätscherrauschen
    schwebend flötende gedanken
    musizierend bewegende seelenheit
    glücklichkeitsfrohsinn erfüllt
    geballtummantelnde zufriedenheit
    ergriffen von sehnsuchtsvollherz
    tanze ich verwirrendbegreifend
    umhergeführt in dem moment
    lippenformensingend

    bettina_rbe

    Espoir doré
    jaillissant du
    fond vert
    s’accrochant
    aux balustrades
    tout entouré
    d’un bleu minuit
    tendre

    JohnnyThan

    Sie konnte nicht erklären, warum Sie diese Orte suchte.
    Heute fand sie die Reste des “Herrenhäuser Kuppelbaus”, in dem Menschen nach der großen Katastrophe unter einer großen Kuppel lebten. Jetzt war alles Ruine.
    Beim Anblick des goldenen Brunnens fielen ihr die letzten Zeilen des Liedes ein, dass Ihre Eltern so gerne gesungen hatten:
    Einst waren sie mutig, zusammen und wild
    jetzt wird die Welt immer blasser
    am Brunnen zu lesen ein einsames Schild
    “Achtung, hier kein Trinkwasser”

    Ftx3024

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    wildvoll rase ich durchs leben
    voll spasshüpfiger lachseele
    wind umzäuselt meine segelgedanken
    klangvoll klappertrabend erschallt meine ohana
    mithinterimmerda
    glühendes augenbegeisterungsschauen
    spüre ich pur
    alles und nichts
    leben und tod
    trauer und hoffnung
    überladen angereichert
    von so unendlicher zufriedenheit
    genießatme ich alles ein
    so intensiv
    ich glaube
    es ist als
    wenn ich ertrinken würde
    nach luft schnappend
    zappelnd im nasselement strample
    ich spüre leben

    Der Wortgefährte

    Durch die Wüste

    Aus der Wüste heißem Sand
    zieht Schritt für Schritt die Karawane.
    Heiße Sonne, trockene Lunge,
    Kamele führt der Hirtenjunge.

    Durch Sand und Staub, durch Hitze, Wind,
    wie man es dort in Indien findt.
    Die Reise lang, der Weg beschwerlich,
    Der Lohn ist karg, die Arbeit ehrlich.

    Ein Abenteuer als Gefühl,
    und doch nur das Daheim als Ziel.
    Der Junge sieht das Haus von Ferne
    jetzt eilt er los und äß jetzt gerne.

    Die Herde eilt hinter ihm her
    Der Tag war lang, die Hitze schwer.
    Der Abend naht, nah auch das Ziel.
    Im Bild schwebt vage das Gefühl:

    Der Hirte führt, die Herde folgt
    in Sicherheit. Und das ist viel!

    Dr. Sarah Pohl

    Schon immer hatte er sich einen Hund gewünscht, aber seine Eltern waren dagegen. Als sie ein junges Kamel zur Aufzucht mitbrachten, sollte dies auch ein Trost für ihn sein. Erst wollte er, trotzig, nichts mit dem Tier zu tun haben, aber dann gewann der Trotz aus der anderen Richtung: “Dann wird das eben mein Hund”.
    Nie im Leben hätte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Stöckchen Holen dem kleinen Kamel so gut gefallen würde. Oder gar, dass die ganze Herde mitspielen wollen würde.

    Ftx2924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Mike G. Hyrm

    fenstrig
    blümig
    grünig
    rot
    flatterwesen
    schaut verdutzt
    wie
    auch ich
    wohl ebengleichso
    grauflügel
    fragt mich
    bisste auch
    verirrt worden
    oder
    wohnste
    hier etwa
    gibt es würmer
    oder schnecken
    gerne auch mal
    fette zecken
    sind leckaschmecka
    was guckste so
    und ich
    guckte wirklich
    soooooo
    machte das
    fenster auf
    war kurz
    darauf
    auch sehr
    froh
    als das
    piepmatssingeding
    flatterlings
    im rechten bogen
    in die kurve
    flugs biegend
    hinausfluxfleuchte
    dabei leicht
    keuchte…
    tschüss

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    “Ich schwöre, ich habe es mit eigenen Augen gesehen!”
    Die Mutter betrachtete erst den Vogel, dann ihre Tochter. Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Herd, auf dem noch immer die Suppe kochte.
    “Mama, der Vogel war eben IM Zimmer! Dann machte es Plopp, und er war draußen.”
    “Kind, du schaust zu viel Fernsehen. Jetzt deck den Tisch!”

    ***

    Das Herz des Formwandlers schlug noch immer ganz wild. Fast hatte ihn das Menschenkind gefangen.

    Aber eben nur fast.

    Ftx2824

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    Tom, Jonas und Lily starrten gebannt in die Flammen. Noch waren sie zu klein, um in ihrem Versteck hinter einigen Sträuchern spürbar zu sein, aber das Holz für das morgige Osterfeuer war gut trocken und die Flammen wuchsen schnell.
    “Meint ihr wirklich, dass das funktioniert?” fragte Tom zweifelnd.
    Lily versicherte ihm, dass es funktionieren würde. “Wir haben Haare und Fingernägel von Herrn Möller an der Vogelscheuche angebracht, das soll für Voodoo-Puppen reichen, hab ich gelesen.”

    Mike G. Hyrm

    huuiii
    prasseln
    knacken
    es wird heiß
    alles tanzt
    drumherum
    doch warum
    bräuche füllen
    keine bäuche
    manchmal
    ausblick in
    einblick aus
    furcht
    angst
    befremdlichkeit
    unwohlsein
    vor
    menschen
    meinungen
    unbekanntem
    anderssein
    hautfarben
    geschlechtern
    da halten
    sich gerne
    nicht wenige
    versuchend
    verzweifelt
    an etwas fest
    tradition
    kultur
    religion
    manchmal
    gehört dies
    wohl eher
    in ein museum
    wie ein
    tyrannosaurus rex
    dem wir auch
    nicht wirklich
    begegnen wollen
    da er uns frisst

    Ftx2724

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    grau und schwarz auf weiß
    zerrissen und doch vereint
    aus zwei wird eins
    sehen und gesehen werden
    doch ungehört auf ewig

    DragoMikh

    Ein Leben, zwei Welten, sie war ich und ich war sie. Eine Entscheidung. Der eine, oder der andere Weg. Doch als wir uns sahen machte es keinen Unterschied, denn unsere Wege hatten uns beide ausgerechnet hierher geführt.

    Dr. Sarah Pohl

    “Eine verlorene Schwester, meinst du wirklich?”
    “Na ja, vielleicht doch eher Cousine.”
    “Ach komm, man sieht nicht mal die Nase. Dann auch noch ohne richtige Augenfarbe… Das kann alles und nichts sein, ein unmöglicher Vergleich.”
    “Das ist doch gerade das Gute daran. Ich muss meine Interpretation nur überzeugend genug verkaufen, wie soll das jemand widerlegen? Vor allem, wenn wir zwei demente alte Damen zusammen bringen. So bekommt meine Oma eine reiche ‘Schwester’, die sie versorgt.”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Zwei Fotoschnipsel, zerrissen, geteilt,
    sollen zu einem Bild geheilt.
    Sollte das sein?
    Vielleicht nur zum Schein.

    Und doch, aus zwei wird eins, nicht meins, nicht deins.
    Nicht stimmig und sie passen irgendwie doch. Es ist nicht zu fassen
    Wie das Leben eben.

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie stellte sich auf die Zehenspitzen. Ihre Füße zitterten, doch gerade so konnte sie sich selbst, fast bis zur Nasenspitze im Spiegel sehen. So sehr sie sich auch reckte-weiter ging es nicht.

    Der Tisch erinnerte sich. An Zittern, an Zupfen, an Atem an der Kante.
    Vor 60 Jahren hatte ein anderes Mädchen genau dort gestanden. Füße bleck. Plumpe Lippen geschminkt, die Beinchen nicht lang genug, um mehr als das dunkle Haar und die Nasenspitze zu spiegeln

    Ftx2624

    Ausgerichtet von ~Tilde #Gartenzaun

    DragoMikh

    “Ich hätte vor der Reise den Zielort besser auskundschaften sollen… Ob die hier auch Erd Dollar nehmen?” fragte ich mich, als der Abschleppwagen meine Zeitmaschine anhängte. Immerhin hatte ich sie der Zeit passend getarnt.

    kolya

    In my dream a Japanese animation studio created an anime series based on an old manga series that revolved around a car which continuously measured Tessim and would display the result on a roof top mounted LCD display, like a huge alarm clock. Tessim signified the distance to a specific particle in the universe and the design was considered iconic.

    Hence the car was able to hunt intergalactic criminals through space. At the wheel was Anne Hathaway and her partner Anne Will who was keeping track of the bounties. Also she had a chip on her shoulder I think. The catch line of the series was: “Where there’s a Will, Anne Hathaway” Their arch nemesis was a sinister biker woman named Sophie Mono whose motorcycle always left a red trail. It was all rather silly.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Jetzt sieh Dir das an! Das kann doch wohl nicht wahr sein!”
    “Was ist denn los?”
    “Ist das denn zu glauben?! Welcher Vollhonk war das? Es gibt nur ein #Banksy-Gemälde in unserer Stadt und genau davor wird diese Karre abgestellt! Dabei ist da doch ein Halteverbot!”
    “Tja, was hast Du erwartet? Wenn #Falschparkende schon keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nehmen, dass sie da etwa Rücksicht auf sowas wie Kunst nehmen?

    Ron Revog

    Eigentlich mochte Abschlepp-Karl den Anzeigenhauptmeister. Der junge Mann bescherte ihm ständig ein gut gefülltes Auftragsbuch, indem er durch die Gegend zog u. Falschparker meldete.
    Aber das war diese Woche schon das dritte realistische Grafito zu dem er geschickt wurde,das suggerierte, dass hier ein Auto falsch geparkt wurde.
    Zugegeben. Ziemlich authentisch. Räder, Farben, Auto. Man könnte fast glauben,das sei ein echtes Parkverbotsschild.

    Mike G. Hyrm

    autoradrat
    speichige
    speichen
    klappernd
    plappern
    vor
    gemaltbepinselsprühten
    platten
    wandflächen
    quälend
    dabei
    singsang
    erschallt
    aus
    wildknarzigen
    autoradiolautnichtleisesprechern
    kopfschüttelnd
    personen
    daran
    vorbeiflanieren
    denn
    es
    ist
    doch
    klar
    wie
    es
    kommen
    wird
    abschleppen
    sandstrahlen
    ordnung
    muss
    hier
    her
    sonst
    tun
    sich
    viele
    so
    schwer
    kreativmuffelgesellschaftswesen
    möcht
    ich
    weniger
    werden
    füge
    noch
    rasch
    ein
    paar
    krakelige
    krakeleien
    hinzu

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Aus Archäologie Today:
    „In einem Land vor unserer Zeit…. Es begab sich dereinst, dass Menschen sich mit Benzingetriebenen Vehikeln fortbewegten. Heute kaum mehr vorstellbar. Aber es existieren noch Ablichtungen von besonders denkwürdigen Exemplaren. Das hier zum Beispiel lässt darauf schliessen, dass man damals von Ästhetik eine ganz andere Vorstellung hatte als heutzutage; sowohl was das Gefährt, als auch die Stadtgedtaltung betrifft.“

    Penelope

    “Warum hast Du denn gerade hier geparkt? Es gibt so viele tolle Graffiti in dieser Stadt.”

    “Überleg doch mal.
    Wenn da schon ein mega Gaffito ist, dann wird das doch so bald nicht übersprayt. Ehrencodex und so.

    Abgesehen davon kann ich dieses Hellblau mit Holzdekor einfach nicht mehr sehen. Selbst irgend ein blöder tag wäre mir da lieber.
    Also, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Sprayer vor dem Abschleppdienst kommt …”

    Ftx2524

    Ausgerichtet von DragoMikh

    Mike G. Hyrm

    Ich kann
    Ich will
    Ich werde
    fahren um die Erde
    betrachte alle Plätze
    jedes Fleckchen
    was mir gefällt.
    Immer unterwegs
    mit meinem treuen
    Klapperrumpelbil
    Du meinst?
    Ich bin ein Hund?
    Ja und?
    Freiheit bedeutet doch
    frei sein in Allem
    Vor allen in den
    Lebensweisen
    Konzepten
    dem Denken
    ich müsstesollte
    laut gesellschaftlicher Ordnung
    irgendwie so sein wie: Wer?
    Pfui … nee!
    Ich bin ein Hund
    ein Lebewesen
    vor allem ist
    meine Meinung
    kunterbunt
    Zudem und überhaupt!

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum.

    „Was denn?“

    „ Hunde sind Auto gefahren… Also nicht mitgefahren, sondern sie sassen am Steuer.… Überall wahren fahrende Hunde“

    „Echt? Tönt tatsächlich skurril.“

    „Was das wohl bedeuten mag?“

    „Hmmm. Keine Ahnung. Aber jedes Kind weiss, dass Hunde nicht Autofahren können“

    „Die glauben aber auch, dass WIR nicht Autofahren können! Miau!“

    ~Tilde #Gartenzaun

    Mit letzter Kraft hatte sich der Kommissar an der Motorhaube des Dienstwagens hochgezogen.
    “Räche mich”, war das letzte das er noch ächzend hervorbrachte, bevor er seinen Verletzungen endgültig erlag.

    Seitdem war Rex unermüdlich unterwegs gewesen. Und nun stand er dem Killer endlich gegenüber.
    Er trat auf Gas und ließ den Motor aufheulen.
    Durfte er das als Polizist wirklich tun? Aber wer würde schon einen Hund verdächtigen?

    Schlechter Beifahrer

    Guck nich so blöde!
    Hol mich hier raus!
    Mir ist scheißwarm!
    Tierquäler!

    Ftx2424

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    “Es läuft nicht gut.”
    “Doch Schatz. Das läuft toll.”
    “Aber wir sitzen hier schon seit Stunden und es hat sich noch kein Kind von mir schminken lassen.”
    “Die müssen erst warm werden.”
    “Bei Deinem Auftritt haben sie geheult.”
    “Hm…ja. Egal, wir werden fürs Event bezahlt.”
    “Vielleicht wäre Katze und Clown das bessere Motiv für uns gewesen?”
    “Ich hatte immer Angst vor Clowns. Diese Motive sind toll für’n Kindergeburtstag.”
    “Ja schon…aber bei Dreijährigen?”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dia de los muertes, sie wurden an einem Tisch für vier platziert, da schien was durcheinander gekommen zu sein. Aber es war auch viel los.

    Sie „Der Tod kommt ja nach dem Leben. Und vor dem Leben, da haben wir gar kein Wort für. Ist ja aber eigentlich dasselbe“

    Er „Wie wär es mit Dot davor und Tod danach?“

    Dieses erste Date gefiel ihr. Das könnte ja doch mal was werden.

    DragoMikh

    Es lief mir kalt den Rücken herunter. Ihre Blicke trafen mich, obwohl vier andere Tische zwischen uns lagen. Ich liebte meine Eltern. Doch nach der Beerdigung hoffte ich, sie würden endlich Ruhe finden.

    Ftx2324

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    Es war einmal
    ein TalNebel
    Er entdeckte ein Schild
    am Berg oben
    mit Fähnchen bunt
    flackernd beschmückt
    Neugierig
    wie Nebel nunmehr
    oder eher weniger
    bis nichts sind
    war auch dieser
    voller Wissbegierde
    Umwabernd
    umstreifend
    schlang er sich empor
    aus den Tiefen
    bis zur Spitze
    Legte sich in
    jede feste Ritze
    Kroch langsam
    doch stetig
    hochkonzentriert
    auf dem Rücken
    des Massivs
    Im Endeffekt
    deutlich zu weit
    Schoß darüber hinaus
    wurde zur Wolke
    welche sich im Tal ergoss

    bettina_rbe

    ways’n steps
    no one can teach
    neither godot nor God
    und jeder schritt auf dem grat so lebensbedrohlich wie Erstarrung.
    Warum?
    Weil es sich richtig anfühlt und der Berg da ist.
    ways to live each’n every day
    from birth to death.

    et encore
    entre Glarus et Graubünden
    il y a bien une crête
    qui se trouve
    dans les nuages
    pour ceux qui
    s‘y apprêtent

    Ron Revog

    Tourist: “Also was ich gerne wissen würde-“

    Bergführer:
    “Was wollen Sie wissen? Wo wir sind? Wohin wir gehen müssen? Warum die Fähnchen da hängen? Wie weit es bis zum Gipfel ist? Wie weit wir von oben schauen können? Ob wir über die Wolken kommen werden? Fragen Sie mich, ich kann Ihnen alles beantworten.”

    Tourist: “Ich möchte wissen, welcher Vollidiot sechs Betonsäcke über 2500m hoch geschleppt hat, nur um dieses blöde Schild einzubetonieren?”

    DragoMikh

    Das Schild stand schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzte dem Regen, Wetter und Kälte. Wanderer mochten das Schild. Es markierte einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Gipfel. Und das Schild mochte die Wanderer. Sie waren kräftig, ausdauernd und hatten wenig Fett. Denn das Schild achtete auf seine Ernährung.

    Ftx2224

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Startrek, das Holodeck. ENDLICH!!! Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
    In welche Welt soll ich bloss eintauchen?
    Ich weiss! Ein grosser Stein im Toskanischen Sommer. Weckt mich im Herbst.

    Mike G. Hyrm

    im gründigen grund
    schwarzes dunkel
    erwartet mich
    je höher ich
    hinauf aufsteige
    hinausklettere
    umso blauer erscheint
    das gänzlich ganze
    so abgehoben begrenzt
    durch weiße linien
    unsicher verfolge
    ich den zittrigen
    schemenhaften schattenwurf
    meines eignen selbstseins
    um zu entdecken
    was meine wahrnehmung
    in der vielfältigkeit
    wahrhaftig wahrnimmt
    was ist der schluss
    vom trug
    wenn schlußendlich
    mein ich mich frug
    wessen wahrheit
    ist sonderbar klar
    spricht
    für sich

    Ftx2124

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „NOTFALL hat’s geheissen! Ich seh hier nur n Scheiss Ziehbrunnen, der klemmt. WAS SOLL DAS? Wegen sowas komm ich an nem SONNTAG hier raus? Hab weiss Gott was besseres zu tun als einen ZIEBRUNNEN zu reparieren. War grad Skat spielen mit den Jungs!“

    „Tut mir ja leid. Aber morgen ist grosse Eröffnung und das ist DIE Hauptattraktion – Ziebrunnenerfahrung für jedermann“ Das muss morgen funktionieren!“

    „Nun, wenn ich schon da bin. Aber es wird teuer. Das sag ich Ihnen!“

    Mike G. Hyrm

    war wahr gewesen
    an wahrheit so belesen
    lustig bunte kunte träum
    vom schäumsteinigschönen brunnileinsein
    ohne staubigen besen
    dafür mit hängendem eimer
    im grüneligen grünen
    im kontrast der welt
    lediglich scheinbar meiner
    dacht ich seh ein dach
    was war wahr dabei
    jedenfalls
    sprach brunosetta
    das brunnen
    woher kommt das brummen
    bist du es einmaligere elmureeimer
    musst du wieder
    dieses seelenleidige
    gesummse summen
    dich fidelidumdarum
    benehmen
    ich hätts gerne weiter

    Ftx2024

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Mike G. Hyrm

    stolz stolziere ich mein mich

    so stolziere ich
    im sand
    gebannt
    entstand
    eine symphonie
    ich tanz
    dreh mich herum
    im kreis
    ohne s…
    scham meine ich
    ich die eule nicht
    ich die flaube nicht
    denn ich glaube nicht
    das jemand glaubt
    ich wär ein pfau
    schlau
    gewitzt
    überhitzt
    nicht die gedanken
    sonst könnten schranken
    ranken
    ich bleib
    was ich bin
    doch bin und spinn
    ich hier
    den ich bin ein tier
    dir
    eine verse
    eine strophe
    so tanze
    ich nach meinem lied
    was ich mag
    du auch

    Kastelzeichnerin

    Heinrich die Möwe spazierte, wie jeden Abend, auf der Suche nach einigermaßen essbaren Hinterlassenschaften der gut betuchten Touristen, am Strand entlang. Wie so oft sinnierte er darüber, wie es wohl so wäre als Tourist. Einmal in ferne Länder reisen, aus dem Leben hier ausbrechen… was würde er wohl an fremden Stränden finden? Welche Leckereien würden ihn erwarten?
    Lustlos pickte er nach einem abgekauten Pizzarand. Immer das gleiche, tagein, tagaus. Für den Rest seines Lebens.

    Ftx1924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Der Wortgefährte

    🎵

    Ein Männlein steht im Walde
    auf einem Bein

    Es trägt in Blaubeerfarben
    ein Mäntelein

    “Sag mal:”, fragt das Männlein klein,
    “Hält das Tipi? Stürzt es ein?”

    Vorsicht walten lassen
    hilft sicher sein!

    🎵

    Mike G. Hyrm

    Mein Dad hat mir oft davon erzählt, von unseren gemeinsamen AbenteuerWaldTouren, als ich ein kleiner Bub war. Seine Augen leuchteten immer wenn er davon erzählte, auch als ihn das ImmerMehrVergessen schon längst im Griff hatte. Das allerletzte Mal als ich ihn sah, nahm er meine Hand, sah mich mit seinen strahlenden Augen an & erzählte erneut amüsiert grinsend & leicht stockend von der urigen WaldAstHütte, die wir eines Tages im Frühsommer fanden … Ich liebe dich Dad.

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Auszug aus der Broschüre „Galaxien- und Zeitreisen leicht gemacht“:
    Aus unserer breiten Palette an Zeitportalen, finden Sie garantiert das Nonplusultra für ihre anstehende Zeitreise.
    Neben den extravaganten Portalen und exquisiten Zeitreisetoren, finden Sie die nachhaltigen Forest Zugänge neu besonders für u

    Wanda

    Der Friedhof der Wale bekam eine neue Heimat. Ob ein Wald aber nicht etwas ungewöhnlich war? Hat da jemand etwas verwechselt?

    “Schau mal Gepetto, weißt Du noch…?”
    “Ja, Pinocchio.
    Was ist das für ein seltsames Loch? Ich bleib lieber hier…”

    Ftx1824

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    Der gemeinsame Tag war herrlich gewesen. Die Shoppingtour durch die Kleinläden der Altstadt. Die tolle Bootsfahrt durch den Hafen.Das romantische Essen im Restaurant,mit dem Ausblick auf die im Sonnenuntergang heimkehrenden Fischer. Dann Kino und schließlich die gemeinsame Nacht.Auch total süß,dass er ihr diesen beleuchteten Schirm geschenkt hatte. Er ist einfach fantastisch und sieht gut aus. Und trotzdem: Von einem Mann mit dem Nachnamen Kamasutra hatte sie mehr erwartet.

    Der Wortgefährte

    Du hast Kirschblüten versprochen

    Es regnet
    Unter dem Schirm ist Licht
    Doch die Seele wurde klamm.

    Eine gefüllte Klangschale antwortet nicht
    Und ist das Frühling?

    Warten in sich

    Penelope

    Das hier sollte Regen sein?
    Nein, das konnte nicht sein. In all den Büchern, die sie gelesen hatte, wurde Regen als nass, kalt, unfreundlich, ja sogar gesundheitsschädlich beschrieben. Sie hatte sich wirklich gut vorbereitet, bevor sie diesen Planeten betrat.
    Aber das hier, das sah nicht aus wie Regen, eher wie Licht, reines Licht – nein, besser – wie Glück! Pures Glück, das vom Himmel fiel.
    Weg mit diesem Ding, diesem Schirm!
    Ahh! Das war wundervoll …

    Ftx1724

    Ausgerichtet von Holger_Marlow

    Der Wortgefährte

    🎶

    “Ich schmied’ det Eisen dat es kracht
    bis Stolpe an der Peene,
    und wenn das Eisen fertig ist
    kommt’s unten anne Beene
    vom Pferd, dat immer stolpern tut.
    Ich schmied’ det Eisen vor der Nacht
    Gott hilft mir, Gott ist gut!”

    🎶

    Ron Revog

    “Beeindruckend, wie viele Mönche Ihr als Handwerker hier auf dem Markt einsetzt, werter Abt. Aber warum sitzt jener Mönch so seltsam auf dem Ambos an dem er arbeitet?”
    “Bruder Long ist einer unserer unfreiwilligen Zugänge. Er wurde vom Präfekten überstellt,weil Weibsvolk sich von ihm belästigt fühlte. Immer wenn sich eine holde Maid näherte,stand seine Tunika weit vor. Er ist äußerst gut ausgestattet. Seitdem er so arbeitet,gibt es keine Probleme mehr. Idee der Oberin.”

    Ftx1624

    Ausgerichtet von Der Wortgefährte

    Penelope

    Ach, geliebter Heinrich,
    bei uns war es Liebe auf den ersten Blick,
    schon damals,
    im Sandkasten,
    auf dem Spielplatz,
    der heute ein “Naturerlebnisplatz” ist,
    hatten wir uns versprochen,
    wenn einer zuerst gehen muss,
    dann treffen wir uns hier.

    Und da bist Du.
    Ich habe Dich sofort erkannt.
    Kalt und hart.
    Aber warte nur,
    wenn die Sonne kommt,
    dann schmiegen ich mich endlich an Dich.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    Easydor

    Kann es sein? Ist es möglich, dass er im Lauf des Tages anschwillt und in der Nacht wieder schrumpft? Wie ein sehr langer Atemzug über den Tag hinweg? Dem Auge nicht sichtbar, und auch mit den Händen…? Nein, sie tastete jetzt schon seit 2 Stunden, sie fühlte es nicht. Aber sie hatte es doch gehört, das Knirschen, das sanfte Vibrieren, ganz eindeutig. Die ganze Nacht. Und dieser Ton, dieser tiefe Ton; versuchte er ihr etwas zu sagen? Sie konnte jetzt nicht mehr gehen.

    GEDANKENTaenze

    Sie war sichtlich angetan von der Größe des Steins, ja sie empfand so etwas wie Ehrfurcht. Sie wollte ein Zeichen setzen und ihn umarmen so wie man Bäume umarmt. Wollte etwas von seiner Stärke ausstrahlenden Aura einfangen.
    Kurz bevor sich ihre Hände auf den harten Stein legen konnten, spürte sie eine tiefe Wärme, die vom Innern des Steins kam, der zu ihr sprach:
    “Achte den Raum zwischen uns. Sind es nicht gerade die Freiräume, durch die wir uns annähern?

    Yendolosch

    “Sehnse, hier war dieser Riss, genau hier ist er rein, der Karlheinz.

    Einfach weg.

    Nur die Uhr hier, die ist geblieben, und seine Klamotten.

    Aber eigentlich kann er ja gar keine Zeit gehabt haben, die auszuziehen, nicht?
    Der ist ja direkt auf diesen Stein zu, und da hat er keinen Moment angehalten, direkt rein! Also müssen die Sachen da quasi, so, wie abgeschält worden sein, nicht? Wie wenn er so durchs Sieb gepresst wurde, und da ging nur er durch…”

    stachelvieh

    ich bin wie du
    wir ähneln uns
    ein gemisch aus
    verschiedenen stoffen
    sichtbar sind wir
    dem der uns sehen will
    mit unserer kontur
    die glattes umschließt
    und ebenso schrunden
    mögen wir zuweilen
    auch hart erscheinen
    eine berührung entfacht
    die wärme die uns
    gezeugt

    slowtiger

    “Bis hierher und nicht weiter!” Aber der Beton verhärtete seit März und wurde nur noch steif weitergeschoben. Das Rübenbeet konnte sie vergessen. Es war keine gute Idee gewesen, den mißlungenen Sauerteig ins frischgegossene Fundament nebenan zu werfen.

    JohnnyThan

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern. Insekten wuseln herum, mit ihrer ganz eigenen Art von Geräuschen.
    SIE ist hochkonzentriert. Das hier ist die letzte Prüfung, nach 24 Jahren Vorbereitung. Langsam hebt SIE die Hände zum Stein, ohne ihn zu berühren. Konzentriert sich. Atmet ruhig.

    Dann ist es für einen kurzen Moment ganz still, als ob die gesamte Natur den Atem anhält.

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern, Insekten wuseln herum. SIE… ist verschwunden.

    Ron Revog

    Mein Freund so kalt
    Und ich im Wald
    Dunkel die Nacht
    Der Tag nicht erwacht

    Wege voll wirren
    Wir sind am verirren
    Suchen von Sinnen
    Zeit am verrinnen

    Weg von hier fort
    Dem schutzlosen Ort
    Weg von der Schlacht
    In die wir gebracht

    Wolln nicht bekriegen
    Einander besiegen
    Weil Führer nur hassen
    Sie morden uns lassen

    Tag bricht herein
    Es folgt Sonnenschein
    Für mich zu ertragen
    Doch Ihr hört mich klagen

    Denn mein Freund der Troll
    Ist nun Stein.Nicht toll🖤

    traveling word

    Da liegt es im Weg und lässt mich nicht rein.
    Schwer, hart und kalt. Ein Herz aus Stein.
    Die Hand warm und stark bewegt es kein Stück.
    Der Geist leicht und frei, der drückt es zurück.
    Gedanken ziehen ein, bringen Wohl und Licht.
    Stein werde weich! Zerstöre es nicht!

    Dr. Sarah Pohl

    “Was machst du denn da?”
    “Ich kann den Felsen nicht anfassen.”
    “Wie bitte?”
    “Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann diesen Felsen nicht berühren. Ich wollte eine Probe von der Flechte da nehmen, aber es – geht – nicht.”
    “So ein Qua- … Was zum…”

    Der Stein-Troll, der nur hatte verhindern wollen, dass die Menschen ihm die Augenbrauen zupfen, fragte sich, ob der Schutz-Zauber wirklich so eine gute Idee gewesen war. Aber rückgängig machen konnte er ihn jetzt auch nicht mehr.

    Mike G. Hyrm

    Schein
    kühl mag es sein
    an einem heißen Tag
    doch Ursprung ist Energie
    Verdichtung oder Feuer
    ich spür mit allen Sinnen
    die Kraft die Ur, die Zeit
    so lass ich mich inspirieren
    vom ewig scheinbar Unvergänglichem

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Grau und erhaben, so steht er da
    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    jorger

    Der Moment, als die gutmütige Jaqueline das erste Mal bei den Klimaklebern mitmachte, war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.😇

    Ftx1524

    Ausgerichtet von Ron Revog

    Wanda

    Der Vulkan drohte erneut auszubrechen. Die Menschen waren voller Angst um ihr Leben, Hab und Gut.
    Da kam Lurchi und hatte eine Idee:
    “Kommt Leute, wir knoten den Vulkankegel mit einem Seil zu.”
    “Aber Lurchi, der Boden ist viel zu heiß dort oben!”
    “Mit unseren tollen Salamander-Schuhen passiert nichts!”

    Als sie wieder ins Dorf kamen, jubelten die Menschen ihnen zu und trugen sie auf Händen.
    Über dem Vulkankegel waren nur noch kleine Rauchwölkchen zu sehen.

    Der Wortgefährte

    Lurchis Freunde voll Verdruss
    warten endlos auf den Bus:
    denn sie kauften zuversichtlich ein
    Partygags von Amazon Prime.

    Da sprang Lurchi ein – wie schön:
    holt selbst die Ware im Citroën.

    So gelang die Party noch!
    Salamander, lebe hoch!

    ~Tilde #Gartenzaun

    Es war nur eine kleine Kundgebung, doch sie würde noch Auswirkungen haben. Die Bühne bestand nur aus einem alten Lieferwagen. Ein einzelner Polizist war zur Sicherung abgestellt worden.
    Der schwarz-gelbe Lurch streckte sich empor: “Waldgenossen und Waldgenossinnen, ich stehe hier vor fleißigen Mäusen, stolzen Zwergen, und wehrhaften Igeln. Wer aber für das Elend im Wald verantwortlich ist, ist klar: Es sind die Grünen!”

    Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Lurchi: “Wir sollen bei der #TourdeFrance teilnehmen!”

    Lurchis Freunde sind nicht sehr begeistert.
    Unkerich: “Tour de France? Sollen wir etwa #radfahren??”
    Igelmann: “Etwa als Mannschaft?”
    Mäusepiep: “Ist das nicht gefährlich?”
    Hopps: “Ich werde Jan Ullrich sehen!”
    Piping: “Hört sich nach viel Arbeit für mich an!”

    Lurchi versucht seine Freunde zu beruhigen:
    “Nein, wir sollen bei der Werbekarawane Merchandise verteilen. Lasst uns den Transporter beladen.”

    Ftx1424

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Wanda

    Auf der einen Seite der Tempel zu Marmoor, auf der anderen der Kristallpalast des Waldemar von und zu Weinberg.

    Aber Star des Abends ist Ceppa Schnirkel, sie raubt allen den Atem.

    Diese zierliche Schönheit! Diese Anmut und Elegance!
    Welch Farbkomposition!
    Phantastico!

    Der Wortgefährte

    “Mach Dir nichts draus” konstatierte die Schnecke aus Kriechenland und inspizierte mit aufgesetzten Stielaugen und wichtigwisserischer Miene den kristallenen Findling. “Das wird schon, das Material hast Du!”

    Sie schob sich mit ihrem buntglattspiralschönen Haus ein Stück näher und sagte leise, aber so bestimmt, dass es der Kristallbrocken hören musste: “Weißt Du, mein Haus sah vor dem Schleifen auch unförmig aus. Wir müssen nur wegnehmen, was zuviel ist! Wirst sehen!”

    Ron Revog

    Er drehte den Gashebel voll auf. Die Schleimgeneratoren pumpten am Limit. Sein Gleiter jagte über die Ebene. Er hatte Mühe ihn bei dieser Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. Das Kristallschiff war nah und dann hieß es Adieu rasender Planet.
    Wie hatte er sich so verschätzen können? Aus dem All sah alles so ruhig, friedlich u. nahrhaft aus. Wie hätte er ahnen können, dass sich das Leben hier in Zeitraffer abspielt? Verdammt,wo kam dieses Kameralinse so plötzlich her?

    ~Tilde #Gartenzaun

    Die Tierkinder tollten alle bereits durch den Garten und sammelten die Eier. Nur die kleine Schnecke war noch auf der Terasse.
    “Oh, wie schön! Ich habe was gefunden”, sagte sie plötzlich. Der Osterhase wollte gerade etwas einwenden, als sie sagte: “Ich weiß, das ist kein Osterei, aber ich freue mich trotzdem.”
    Gerührt suchte der Hase in seinem Körbchen und legte ihr einen kleinen, eiförmigen Salat neben den Stein.

    Ftx1324

    Ausgerichtet von Easydor

    Ron Revog

    Der dt. Bundesrat hat soeben den Weg zur #Cannabislegalisierung freigemacht. Damit fiel der Startschuss für
    die ersten Cannabissamen-Bestellungen. Hier werden die Samen,die aufwendig in lichtundurchlässiger Folie verpackt sind, in Bremerhafen entladen. Jeder Pack enthält ein Samenkorn einer neuen Züchtung. Da jeder Person lediglich drei Pflanzen erlaubt sind, wird diese neue Züchtung präferiert. Jede Cannabispflanze dieses Sorte wird ca. 12m hoch und liefert 120kg Ertrag.

    ~Tilde #Gartenzaun

    Stairway to Heaven (Country Version by The Boss Hoss) – YouTube

    Der Wortgefährte

    Pablo Escobar (1949 – 1993)

    war ein kolumbianischer Drogenbaron.
    In den 1970er-Jahren baute er ein Drogenimperium auf. Er soll er bis zu 1,5 Mio $ am Tag verdient haben. Um das Geld zu lagern, ließ er Geldbündel stapeln, dass sie aussahen wie Strohballen, die zum Schutz in reißfestes Plastik verschweißt wurden. Die Ballen türmte er in Freilagern, überdeckt mit Planen.

    Ein Vorfahre des Drogenbarons war der Lügenbaron Münchhausen.

    Quelle: Pinocchiopedia🤥

    fortyeight

    Eine besondere Absurdität liegt in der Idee, Heu ausgerechnet in Plastik zu hüllen. Ein leicht vergängliches Naturprodukt… Wasser mit Mikroplastik wird so dem nächsten Gras serviert. Für die menschliche Illusion von schimmelfreiem Heu. Gestapelte Riesenbausteine der Hybris…

    … dachte Blackcat, bohrte seine Krallen tiefer in die grüne Scheußlichkeit und sog den betörenden Duft ein, der durch die feinen Löcher drang. Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, dachte er.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Der kleine Blacky wusste, diesmal würde er das Versteckspiel mit seinen Geschwistern gewinnen.
    Das würde er ihnen dann die nächsten Tage genüsslich unter die Nase reiben.

    Ftx1224

    Ausgerichtet von fortyeight

    Wanda

    *Dystopie eines Badetags*

    Angela und Chantal blickten geradezu katatonisch ins Leere. War es das, was sie von der Zukunft erwartet haben, als sie die populistische Partei wählten, die ihnen etwas “ganz anderes” versprach? Erzwungene Lust am Baden mit Plastikgläsern und verblichenen Badekappen.

    Die neuen Weltherrscher Murks und Hocker müssen weg.

    Plötzlich, fast unmerklich, steckte ihnen die Unterwasserorganisation eine Nachricht zu…

    ~Tilde #Gartenzaun

    Solange das Wasser noch nicht die Schultern bedeckt, steht es uns nicht bis zum Hals.
    Darauf sollten wir anstoßen!

    Ron Revog

    “Der Naturschwimmkurs hat doch gut geklappt,hm?”
    “Bitte? Zwei sind ertrunken.”
    “Könnte schlimmer sein.”
    “Könnte WAS?”
    “Der eine wollte mit mir ausgehen.”
    “Oh…”
    “Der andere wollte mit DIR ausgehen.”
    “Ugh…Und-?”
    “Keine Sorge. Unfälle passieren. Eine eingeforderte Mutprobe an der falschen Stelle…”
    “Manchmal bist Du-“
    Sie fauchte: “Was? Kalt? Herzlos? Schatz, Du weißt, was sie mit Homosexuellen machen! Wenn herauskommt, dass wir-“
    “Psst!”

    #ScheißAfD!”
    “Stößchen?”

    *pling

    Der Wortgefährte

    Wir sind wie Marionetten,
    das Wasser umschließt uns fest
    In Heilewelt gefangen
    vom Schicksal und vom Rest

    Wir sehn die Flut mit Sorgen
    und sagen: “Uns geht’s gut!
    Gefahren gibt es immer
    wie gestern so auch morgen.”

    Doch unsre Herzen schlagen wild:
    Wir haben es vergeigt!
    Und trinken Sekt und Selters,
    während das Wasser steigt.
    Wir wellnessen in Enge
    beklagen böse Zeit…

    Das Wasser steigt uns bis zum Hals
    doch wir ertrinken nicht
    Denn wir sind wie die Puppen:
    die stört ihr Schicksal nicht.

    So halten wir zusammen,
    vereint in dieser Flut
    Und sollten Wellen toben:
    Der Kopf ist ja noch oben.

    Die Puppen harren weiter aus,
    im Luxus der Geschicht’,
    in unsrer Marionettenwelt,
    im Wasser bis zum Hals,
    so dicht.

    Penelope

    “Ja?
    Ach hallo, Detlev.
    Ja?
    Ja, doch, ich habe Deinen Entwurf erhalten.
    Wie ich ihn finde?
    Nun… also… als ich Dir das Foto der Badenixen aus den 30er Jahren gezeigt habe, mit der Bitte es für die Arena-Badekappen-Kampagne modern zu interpretieren, da hatte ich mir das anders vorgestellt…
    Nein.
    NEIN!
    Der Auftrag wurde schon an Denise vergeben.
    Nein, derzeit habe ich keine neue Kampagne für Dich.
    Ja, tut mir auch leid.
    Ja, Küsschen, Küsschen.”

    ’Oh Mann, der lernt es nie.’

    Andreas Kilgus

    • Juckt’s Dich auch so unter der Badekappe?
    • Jou.
    • Hörst auch Du schon knapp unter der Wasseroberfläche auf?
    • Jou.
    • Du hast also, wie ich, keine Arme und Hände, mit denen Du Dich kratzen könntest oder an den direkt vor unserer Nase stehenden Sekt kämest, richtig?
    • Jou.
    • Unser Künstler ist schon ein ziemlich grausamer, mieser Sack.
    • Ich sage nicht, wie ich’s gemacht habe, aber deswegen treibt er da hinten im Wasser …

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Isa war sauer.
    Wieder hatte sie sich von Pia überreden lassen.
    Es hiess, es sollte eine coole Poolparty geben.
    Und jetzt hing sie hier in einem trüben Tümpel bei irgendeinem sektähnlichen Gebräu in Plastikgläsern rum.
    Ihr brauner Koffer war auch noch beim Flug verlorengegangen.
    Da musste sie sich von Pia diesen komischen braunen Badeanzug borgen.
    Und damit kein Dreck in die Ohren kam, musste sie auch noch diese hässliche neongrüne Badekappe tragen.
    Orrrrr.

    JohnnyThan

    “Und das soll Kunst sein?” fragte meine Tochter mich mit großen Augen. Ich hatte ihr von Kunst erzählt – es gab jetzt weniger davon, daher war das Konzept ungewohnt.

    “Du hast gesagt ‘Kunst liegt im Auge der Betrachtenden’ – also in meinem Auge tut sich dazu nichts. Was sind das für komische Gefäße? Was haben die auf dem Kopf? Ich verstehe es nicht”.

    Seit der großen Katastrophe, die nicht plötzlich, aber dann sehr heftig innerhalb von ein paar Jahren passierte und viele Leben kostete, hatten solche Dinge wie Badekappen und Sektgläser keine Bedeutung mehr.

    Ich sagte: “Ich würde das Werk ‘Genuß des Niedergangs’ nennen.” Dann liefen wir schweigend weiter, vertieft in unsere jeweiligen Gedanken.

    Easydor

    Unsre Füße
    tief ins Sediment
    gegossen
    halten uns
    hier im See
    einander zugewandt.
    Die Schultern
    grün gesäumt
    stehe ich
    mit dir
    jubelbereit.
    Wenn das Wasser nun
    nicht weiter steigt
    ist das doch
    ein Grund
    zur Freude.

    Ftx1124

    Ausgerichtet von Der Hundepapi

    Kein Bild und keine Beiträge gefunden

    #Banksy #Cannabislegalisierung #culture #deutsch #Falschparkende #FreitagsTexterei #ftx1725 #FtxVWMN #FtxWWJJ #Gartenzaun #literature #radfahren #RIPNatenom #TourdeFrance #WeAreNatenom

  15. FreitagsTexterei

    Die #FreitagsTexterei ist ein Hashtag was ist das? im Fediversum was ist das?. Jeden Freitag publiziert eine Person ein Bild mit diesem Hashtag und einem zweiten der Form #FtxWWJJ, wobei WW für die Kalenderwoche des Jahres steht und JJ für die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl.

    Die Regeln sind simpel: Bis zum Mittwoch der nächsten Woche sind alle Personen aufgerufen, sich von diesem Bild inspirieren zu lassen und einen kleinen Text, etwa eine Geschichte oder ein Gedicht dazu zu schreiben und als Antwort zu posten. Dieser Text soll inklusive der beiden Hashtags in 500 Zeichen passen.

    Die Person, welche das Bild gepostet hat, sucht sich unter den Texten nach völlig willkürlichen und individuellen Kriterien einen aus, dessen Autor*in dann die Aufgabe erhält, die nächste Runde auszurichten.

    Die Idee stammt nicht von mir, ich spiele erst seit August 2025 mit. Mir haben die Idee und viele Texte so gefallen, dass ich sie gerne hier sammeln will, bevor sie irgendwann im digitalen Nirwana verschwinden (viele sind es sogar schon – das Fediversum hat ein recht löcheriges Gedächtnis).

    Ich habe jetzt Texte seit März 24, wo sich die Spur des Spiels schließlich verliert.

    Ftx4725

    Aktuelle Runde! Ausgerichtet von Penelope

    Mina

    He du!

    Ja?

    Ich glaub, ich geh jetzt.

    Das geht nicht.

    Und warum nicht?

    Keiner hat dir gesagt, du kannst gehen.

    Wie denn? Sind doch alle weg.

    Du hast hier eine Aufgabe.

    Den Fensterrahmen halten? Der hält schon von alleine. Außerdem bist du auch noch da.

    Ich mag aber nicht alleine bleiben.

    Dann komm mit!

    Aber der Rahmen!

    Scheiß drauf!

    Na gut…


    Ein Glück, dass die Burg jenen Freitag, als die Stützstangen verschwanden, für Besucher gesperrt war!

    Devin McColey

    Für 10 lange Jahre werden sie mich einsperren.
    Einsperren in einer Zelle, hoch oben im Turm.
    3650 mal werden Sonne und Mond an meinem Fenster vorbeiziehen.
    Dessen bin ich gleichgültig, doch fürchte ich den Tag, wenn die 10 Jahre verstrichen sind.
    Was werden sie dann mit mir machen? Irgendwas werden sie mit mir vorhaben, ansonsten wäre das Fenster meiner Zelle nicht vergittert.

    Stachelgarten

    Viola: Sigerith, komm bitte mal.
    Sigerith tritt ein und lacht kurz verhalten.
    Viola: Nun guck dir diesen Mist an!
    Beide gucken sich an und beginnen lauthals zu lachen.
    Sigerith: Ich hatte dich gewarnt, nimm dir nicht den Innenausstatter Jeronimus.
    Beide verstummen kurz, dann beginnen sie wieder lauthals zu lachen.
    Viola: Männer sind einfach dumme Esel!
    Sigerith: Welcher Vollpfosten montiert Gardinenstangen vertikal?
    Viola: Männer!
    Beide lachen lauthals.

    Viola C. Richards/Uddelhexe

    Hätte sie doch einen “Mind-Palace” wie Sherlock aus der BBC Serie. Eine Bibliothek voller Bücher, warm und nützlich.

    Doch ihren Mind-Palace erreichte man über eine hinabführende Leiter. Ein Moloch von unendlichen Dimensionen, gefüllt mit Informationen, Ängsten und Was-wäre-wenn Enzyklopädien.
    Das kleine Fenster, die einzige Lichtquelle, erhellte selten bis zur Ruprik: “Schönes”.

    Und zu klein und versperrt um hindurch nach draußen zu fliehen war es auch.

    Cord Gudegast

    Ihr kam bei dem Anblick ein Dylan Klassiker in den Kopf. Mit aufgestützten Ellenbogen ließ sie ihren Blick über die Landschaft unter dem Turmfenster schweifen. a, G, F, G. Das war eine Variante gewesen. Die anderen fielen ihr nicht ein. Bewundernswert. Viele große Songs aus vier Akkorden.
    Sie suchte die Gegend vergeblich nach 2 Reitern ab.
    „Es muss irgendeinen Ausweg geben …“, trällerte Thomas hinter ihr.
    „Kein Grund, sich aufzuregen …“, übernahm sie die zweite Stophe…

    Magda♪enaBerlin 💚 🦥 💚

    Die beiden Stäbe waren ein Anfang. Aber nichts, was so bleiben konnte. Was sollte sie jetzt tun? Nun musste sie doch noch einmal fragen, ob sie da nicht etwas machen könnten. Es gab keinen anderen Weg. Sie musste das Schweigen brechen. Denn auch der Blick in die schöne Landschaft konnte darüber nicht hinwegtrösten, dass diese beiden Gitterstäbe keinen ausreichenden Schutz vor all dem da draußen bieten konnten.

    crosstalk {mediator}

    #

    Ich. Will. Hier. RAUS.

    #

    🌎

    Johnny Than

    Freiheit, Freiheit, ist das einzige was zählt.
    Freiheit, Freiheit, das ist das was mir jetzt fehlt.

    Doch meine Gedanken, zerreißen die Schranken,
    es bleibet dabei, die Gedanken sind frei.

    Ich denk an dich, nicht nur wenn es regnet,
    A N N A, wie wir uns begegnet.

    Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day…

    Spiel mir das Lied vom Tod.

    Wind of Change. Open Doors.

    Better run, better run, faster than their bullet.

    Tschüssi macht’s gut.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    “Wer hat die Stangen da angebracht?”, fragte Christine und schaute ihren Freund verwirrt an.

    Dann zerrte sie an den Gitterstäben und schrie: “Ich muss hier raus!”

    “Ich bin hier schon einmal rausgesprungen” sagte sie dann mehr zu sich selbst.

    “Christine..” versuchte ihr Freund sie zu beruhigen.

    Doch sie beachtete ihn nicht und sprach weiter:

    “Ich bin Christine, Christine May, geboren 1611. Ich will leben ich muss hier raus. ich bin keine Hexe.”

    Feli

    maus-geht-aus.com
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    > Fotogalerie

    (9/23) Bei Tag bekommt die Bühne einen ganz eigenen Charme. Wo nachts im effektvollen Sternenhimmelambiente die Hüllen fallen, treffen sich seit letztem Jahr mehrmals in der Woche bei schönster Aussicht Cardio-Gruppen der Volkshochschule.

    o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom

    Diesen Ausblick konnte er den ganzen Tag über geniessen. Aber er musste sich ranhalten, das Novum Testamentum Graece übersetzte sich leider nicht von allein. Er hatte heute erst 5 Seiten geschafft.
    Seufzend schreibt er weiter.

    “Junker Jörg …” erklingt es auf einmal hinter ihm.

    Vor Schreck stösst er das Tintenfass um, so dass sich die Tinte über den halb beschriebenen Bogen Papier ergiesst.

    Verdammt, er sollte dem Diener endlich eine Glocke umhängen.

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    Komm jetzt! Du hast die Aussicht doch letztes und vorletztes Jahr schon gesehen.

    Lass mich noch einen Augenblick schauen. Irgendwie ist die Landschaft nicht mehr die selbe.

    Wieso? Sind da jetzt andere Bäume und Hügel?

    Nein, aber da rechts sind drei von diesen Windrädern. Du muss nur mal hinsehen, wie hässlich die sind.

    Echt jetzt? Ja, da sind sie, jetzt auch hier, diese Dinger. Da braucht man ja wirklich nicht mehr in Urlaub fahren.

    Ftx4625

    Ausgerichtet von PrinterAngel🏳️‍🌈

    Mina

    Vorspiel Landesorchester

    So viele Jahre des Übens; jetzt endlich in der Finalrunde.

    “Du kannst das, Mina”, sage ich mir. Im Geist fliegen meine Finger über die Saiten, das wird schon.

    Ich erstarre in Panik: In all dem Stress habe ich nicht daran gedacht, mich anzuziehen.

    Ich kann doch nicht nackt da raus, doch der Saal ist voll inzwischen. Man ruft mich, einmal, zweimal.

    Mit Tränen in den Augen und dem Cello irgendwie vor mir, trete ich hinaus…

    Edith Mair 💙💛

    Einlass. Herrschaften in eleganter Abendkleidung strömen herein. Es würde ein bezaubernder Abend werden! Über die Künstler_innen wollen sie nichts wissen.

    Man versprach den Musizierenden Abwechslung zu ihrem tristen Gefängnisalltag. Wer sich weigerte, wurde brutal bestraft.

    Sie betreten die Bühne, den Blick gesenkt. Schminke überdeckt die blauen Flecke. Stumme Hilfeschreie, ungehört. Die Flötistin blinzelt ihre Tränen zurück.

    Ein bezaubernder Abend.

    UtopiArte

    Und als das Jahr 2025 geschrieben stand entschloss sich die Stadt, welche der Weimarer Republik ihren Namen gab, die Bühne jenem zu bereiten was in den Jahren bis zur nächsten schicksalsschwangeren Abgeordnetenwahl des nächsten Reichstages der aktuellen noch freiheitlichen demokratischen auch wenn nicht mehr all zu sozialen Republik noch bevorstand.

    Die Bühne war ebenso leergefegt wie die Ränge des Theaters, denn keiner der wenigen noch aufrechten Humanisten wollte sich dem bevorstehenden Schauspiel nähern, noch es sich in den kühnsten Träumen ausmalen. Wer zahlt schon freiwillig Eintritt um einem Alptraum beizuwohnen, ganz zu schweigen davon gar als Teil der Inszenierung im Scheinwerferlicht der Bühne zu stehen.

    jeSuisatire duckundwech…ᘛ⁐̤ᕐᐷ

    Nach einer Weile begann D.Precht sich zu wundern warum dieser Ort so leer und totenstill war. Plötzlich schien ihm er hörte eine Tür und verdrehte sich um zu sehen wer wohl als nächstes zur Vorstellung kam.

    Ein Paukenschlag lies ihn aufschrecken, während er sich wieder zur Bühne drehte sah er noch kurz im Augenwinkel den Vorhang der fediArena verschwinden und eine Figur auf der Bühne stehen:

    Johnny Than

    …und plötzlich war die Bühne leer.

    Augenblicke zuvor saß sie noch in einer beeindruckenden Zauberer-Vorstellung. Jetzt schaute sie verwirrt von oben in den leeren Theater-Saal.

    Erst als sie aufstehen wollte, bemerkte sie Flügel, wo ihre Arme sein sollten. Ihr panischer Schrei war ein Krächzen, dann stürzte sie ab.
    .
    .
    .
    .
    Der Hausmeister wunderte sich, wie die Raben ins Theater kamen und warum sie ausgerechnet hier starben. Es war bereits der dritte diese Woche.

    Penelope

    👑

    Heute ist Derniere.
    Nach 161 Vorstellung kann sie es ihm endlich heimzahlen und er darf sich vor Publikum nichts anmerken lassen.

    Was hat sie diese Liebesszenen mit ihm gehasst, seit er sie für die Zweitbesetzung verlassen hat.

    Heute trägt sie NH3 als Parfüm und keinen kussfesten Lippenstift.
    Am meisten freut sie sich aber auf den exakt platzierten Reißnagel.
    Mit Wonne wird sie sich in der Schlußszene auf seinen Schoß sinken lassen.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Genau wie sie es sich gewünscht hatte. Die Stühle im Publikum, auf der Bühne die Garderobe mit den paar Mänteln, Tische , der Flügel – alles in rot. Nur der Teppich auf dem der Tisch und die Drehstühle aus den 70ern stehen in weiß.

    Ihr Lieblingsstück, . Wieviele tausend Mal hatte sie diesen Anblick genossen und den Knopf für die Vorhänge bedient.

    Zum Abschied hatten sie ihr diese Miniatur geschenkt.
    Mit dem Knopf für den Vorhang.

    crosstalk {mediator}

    Das Bild bei meiner Oma war mir suspekt.
    Gruselig mit so vielen Menschen in einem Raum zu sitzen. Die Zuschauer atmeten dieselbe Luft, einaus, einaus
    Dennoch, Oma sehnte sich nach Live-Auftritten, die die Reform verbot. Zu viel Emotion, war wohl der Grund. Offiziell : Gesundheitsbedenken. Oma war überzeugt, es hing mit dem “freien Geist” zusammen. Ich war froh Unbekannten nicht so nah sein zu müssen und genoß es bei meinem Kulturkonsum alleine zu sein.

    Stachelgarten

    Morgen ist der Tag meiner Vergeltung! Endlich kann ich mich an dem Mann rächen, der meine Frau so schamlos verführt hatte; dieser hinterlistige Westentaschen-Casanova. Startenor schimpften sie ihn, ha, dass ich nicht lache; dieser elendige Bastard. Es wird schnell, unerwartet und eiskalt passieren. In dem Moment, wo er auf dem vorgesehenen Platz steht, seine Stimme erhebt, da werden sich 200 Liter Schweinegülle über ihn ergießen; Rache soll stinken!

    o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom

    Er schreckte hoch. Es war so ruhig.
    Erschreckt schaute er sich um. Es war niemand weiter im Saal.
    Hatte er etwa die Vorstellung verschlafen?
    Seit der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit hatte er immer noch Schlafprobleme. Sobald er irgendwo sass, schlief er auch schon ein.

    Da erklang der Gong.
    Puh, Glück gehabt, die Vorstellung hatte noch nicht angefangen.

    Blieb nur zu hoffen, dass ihn der Powernap die nächsten Stunden durchhalten liess.

    Feli

    “Ich bin das kleine Rampenlicht
    von diesem noblen Haus.
    Hier sorge ich für beste Sicht
    und leuchte alles aus.

    Ich strahl vom Anfang bis zuletzt
    und episch in die Breite
    und zeig euch auch von Goethes ‘Götz’
    die Schokoladenseite.

    Und wisst ihr mal am Ende nicht:
    ‘Was wollt uns jetzt der Dichter …?’,
    fragt mich, das kleine Rampenlicht!
    Ich mach ja Murmeln lichter.”

    Mike G. Hyrm

    reihenvollleer
    bühnenbestückt
    hintergrundrauschrot
    erhobenstill
    lebenentzogen
    fantasieerregend
    brummmurmelnzukunft
    klatschanfangende
    begeisterungstraum
    kreativitätsschillerndexstatisch
    blühendezufriedenheit
    ichgehnachhaus
    undkomm
    gernewieder

    Ftx4525

    Ausgerichtet von Sylvia Borin

    Penelope

    Das Kräftemessen
    zwischen Wurzeln und Teer
    zwischen Deich und Meer
    zwischen Mensch und Welt
    entscheidet nicht das Geld.

    Edith Mair 💙💛

    Die vier spielen Fangen und lachen viel.
    “Ich hab dich lieb!”, ruft Paulchen Mama nach.
    Sie dreht sich um und übersieht die Wurzel. Mama stürzt nach hinten und schlägt mit dem Kopf am Bordstein auf.

    An Allerheiligen gehen sie zum Friedhof. Nur wegen Oma, erklärt Papa.
    “Denn Mama ist gar nicht dort. Sie ist immer bei uns”, sagt er.
    Paulchen und Karin nicken. Sie wissen es. Mama ist bei ihnen, um sie zu beschützen. Für immer. Denn das tun Mamas.

    crosstalk {mediator}

    “Der Weg ist das Ziel” wurde mir gesagt. Jetzt stehe ich hier. Der Weg, nicht versperrt, aber die Wurzel durchkreuzt ihn schon deutlich. Die Wurzel hat ein Ziel – Finden von Wasser. Sie bewegt sich, ist auf dem Weg. Aber wenn sie ankommt, wird sie nicht länger sondern dicker. Es ist ihr egal, ob sie im Weg ist. Dennoch verursacht die Kreuzung bei Ihr Abrieb, Abnutzung, auch Glanz, Farbe, Aufmerksamkeit …
    Der Weg ist das Ziel ? Ich marschiere weiter #Mammutmarsch #60

    Johnny Than

    Ein geteerter Weg, von oben schräg nach vorne fotografiert.
    Rechts und links ist grüner Grasbewuchs.
    Das besondere an diesem Bild ist eine Wurzel, die aus dem Boden wächst und wieder im Boden entschwindet.

    Das Holz der Wurzel ist blankgewienert, glatt poliert. Im schönsten Holzbraunton bricht damit die lebendige Erde durch den toten Asphalt.

    Ich sehe die Vergänglichkeit des künstlichen im Gegensatz zur Kraft der Natur (oder ist es eine olle Wurzel nur)?

    [Ich habe diesen Text als Bildbeschreibung verwendet. Mina]

    o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom

    Er hatte ja schon viele schlechte Radwege gesehen, aber dieser Wurzelaufbruch war übelst. Er hatte die Stelle schon mehrfach im Mängelmelder gemeldet, aber mehr als eine Lesebestätigung hatte er nie erhalten.
    Er konnte die Wurzel ja noch mit einem Bunny Hop vermeiden, aber er hatte schon gesehen, wie andere das Fahrrad über die Wurzel heben mussten.
    Er war sich ziemlich sicher, würde die Fahrbahn so aussehen, wäre schon längst etwas unternommen worden.

    Mina

    Der Geister Heim seit alter Zeit
    ein dichter Hain einst mächtig stand.

    Der Bäume Stämme stark und breit
    an des heutigen Städtchens Rand.

    Nichts ist geblieben von der Pracht.
    Wo der Menschen Wege liegen,

    verschwindet auch der Geister Macht.
    Nur wo sich die Wurzeln biegen

    und brechen durch des Wegs Asphalt,
    da erwachen die Gespenster.

    Dringen leise durch die Fenster.
    Erscheinen in fahler Gestalt.

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    👑

    Der alte Weg, früher sind sie ihn oft gegangen. Diese Wurzel war eigentlich immer schon da. Tausende Schritte haben sie blank und glatt poliert.
    Seit einigen Jahren wurde es aber immer weniger. Erst kamen sie seltener zu Besuch, dann wurde die Parzellen am Weg nach und nach aufgegeben.
    Jetzt bleibt das Laub liegen und die Pflanzen rankten über den Asphalt. Erste Risse bieten Lücken für kleine Blumen. In ein paar Jahren wird auch der Weg verschwunden sein.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Als wir ankamen und begannen den Planeten zu durchdringen, gab es diese Parasiten noch nicht. Dies kamen erst viele Millionen Sternumläufe später auf. Sie entwickelten sich dann rasant schnell und begannen unsere lichtsammelnden oberirdischen Ausläufer abzubeißen und zum Bau ihrer Nester und Unterschlupfe zu verwenden. Lästig, sehr lästig. Immerhin die Krisis dieses Befalls ist erreicht – sie werden sich selbst ausrotten. Sehr gute Aussichten

    Ftx4425

    Ausgerichtet von Aurin Azadî

    Johnny Than

    Im Museum: “Sie sehen hier ein Bild, welches zu einer Geschichte inspiriert. Diese Geschichten wurden dann von verschiedenen Autorys in ein Gerätenetzwerk geschrieben, dem Fediversum. Jede Erdwoche gab es ein neues Bild. Die Menschys, so nennen sich die Bewohnys dieses Planeten, haben so ihre Kreativität trainiert. Eine Geschichte lautete:

    • Schatz?

    – Ja, Schatz?

    • Was tust du da?

    – Ich suche einen Schatz.

    • Aber Schatz, ich bin doch hier.”

    Edith Mair 💙💛

    Gerade am 15. Hochzeitstag hatten wir heftig gestritten!
    Abends ging ich zum Strand und du warst hier. Es roch nach Meer, nach Oleander und deinem Parfum. Wir waren beide beschwipst vom Bordeaux – und vom Glück! Wie männlich ich sei, hauchtest du. Wir liebten uns voll Leidenschaft! Dann verschwandest du in der Dunkelheit.
    Ich kleidete mich an, griff in die Hosentasche und – mein verdammter Ehering war weg!

    Ich muss ihn finden. Sonst bin ich VERLOREN! ERLEDIGT! TOT!

    Sylvia Borin

    👑

    Harald suchte keine Schätze mehr. Seit seine Frau nicht mehr hier spazierte, horchte er dem Meer lieber mit seinem alten Metallsucher. Jedes Piepen war für ihn eine Erinnerung – ein verlorener Ring, ein vergessener Sommer. Heute klang das Gerät plötzlich hell – und er lächelte, als hätte das Meer ihm ein Wort zurückgegeben.

    Feli

    Hörst du die Regenwürmer husten?
    – Jetzt sei halt amal … wenn du immer dreinredst!

    Wie sie durchs dunkle Erdreich ziehn?
    – Sand! Das ist S

    Wie sie sich winden und dann verschwinden
    – Ehrlich, mir geht’s grad net anders.

    auf Nimmer-nimmer-Wiedersehn?
    – Hörst,

    Und wenn sie weg sind, ist da ein Loch.
    – Ja, da ist ein Loch. DU bist ein

    Und wenn sie wiederkommen, ist es immer no
    – Der Wurm, der grad gehustet hat: Bitte amal entspannt ein- und ausatmen!

    Serenityfreaksout

    Mann war das peinlich.
    Akribisch suchte er den Strand ab, auf dem sie vorhin gesessen hatten und sie ihm den Schlüssel vor die Nase hielt. Jetzt lag sie mit Handschellen gefesselt im Ferienhaus und der Schlüssel war weg.
    Viel lieber wäre er mit ihr gewandert, um zu reden. Er wollte nicht spießig wirken, Fesselspiele fand er einfach doof. Doch was er wollte, spielte sowieso nie eine Rolle.
    Da, ein Piepsen … er überlegte kurz, drehte sich abrupt um, und lief zur Fähre.

    Silvia Borin

    Als spät in der Nacht ein hungriger Straßenköter durchs offene Fenster schlüpfte, witterte er Wurst — und fand Metall. Er schnüffelte an den Handschellen, zerrte, bis die Frau aufschreckte. Im Mondlicht klirrte etwas: Der Hund hatte den Schlüssel am Halsband. Sie lachte erstickt, während draußen das Tuten der Fähre verklang. 🖖

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nach einem Tip war Sir Searchalot auf seiner Suche nach dem Heiligen Gral am Rande des Meeres angekommen.
    Jetzt konnte er sich daran machen, mit diesem komischen piependen Stockteller endlich den Gral zu finden.
    Der Verleiher hatte ihm einen horrenden Preis für den Stockteller berechnet, ihm aber auch garantiert, dass er damit etwas finden würde.

    Stachelgarten

    Emil war es echt leid, dass seine Internetverbindung immer so langsam war. Da er in Küstennähe wohnte, kam er auf den Gedanken das Seekabel direkt anzuzapfen. Jetzt musste er noch das Seekabel am Strand finden, um diesem bis zum Landverteiler folgen. Dann würde er schon irgendeinen Weg finden es anzuzapfen und ab dann: vorbei mit langsamem Internet.

    Penelope

    Im November hatte er den Strand immer für sich alleine und der Urlaub amortisierte sich quasi von selbst …

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    Du schau! Da kommt er wieder. Jetzt läuft er das fünfte Mal hier vorbei. Immer einen Meter versetzt. Immer hin und her stundenlang. Was glaubt der denn hier zu finden? Piratenschätze sind doch hier keine vergraben oder Störtebekers Gold. Der Strand wird doch eh jedes Jahr wieder aufgefüllt, da wären alte Schätze ja schon metertief im Sand. Da kann man doch gar nichts mehr finden.
    Sich mit so etwas zu beschäftigen, ist eine richtige Vergeudung des Urlaubs.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Sie konnte sich erinnern, dass er schon da vorbeilief als sie noch Kind war. Jeden Sonntagmorgen. Die Haare waren grauer geworden, er etwas fülliger.
    Er wohnte in dem Kleinen Haus am Ende der Straße hinter dem Schrottplatz. Das Haus war auch älter geworden und farbloser und die Rosen rankten wild.
    Es wurde erzählt er hätte mal eine Freundin gehabt, seine große Liebe und dann hätte er den Ring verloren…..

    Mina

    Von der Fabrik in Manchester in den Flieger, der sie auf dem Weg nach Hamburg im Flakfeuer an der Küste verlor, hatte sie sich tief in den Sand gebohrt.

    80 Jahre verloren und vergessen, fraß sich die Säure des Zünders langsam durch die Zündkapsel des Blindgängers, bis sie wieder scharf wurde.

    Der Strom, den der Magnet des Metallsuchers induzierte, ließ die Bombe zum Leben erwachen.

    Dumm gelaufen für den Mann, der nur seinen verlorenen Ring suchte.

    kunstkopfwestfale

    Lothars Metallsuchgerät war schon von Anfang an kaputt. Er hatte es irgendwann bei einem Billig-Elektronikversand bestellt. Trotzdem hatte er etwas sehr Wertvolles gefunden. Nur auf diese Art und Weise, mit seinen guten Kopfhörern am Strand entlang schlendernd, hörte Lothar seine Musik.
    Er konnte stundenlang gehen und zuhören, bevorzugt Stockhausen, Ligeti und Cage, aber auch Glass, Reich und Niblock. So kam er, jeden Montag, zu tiefer innerer Ruhe.

    pluhmen

    “Muscheln nuscheln”

    liarsworld

    Ach, ich armer Tropf, nun laufe ich hier den Strand ganz ab. Schon Stunden such ich mit Gerät nach etwas was ich jüngst verlor. Was war es nur. Ich grüble länger schon was war’s. Da, ein Ton im Hörer gar. Ein rostger Nagel ist’s. Gut daß ich lauf mit Schuhen rum, das Teil im Fuß das wär zu dumm. Noch immer fällt es mir nicht ein, was war es nur, was war es nur. Der Kopf der brummt Gedanken kreisen, das bringt mich bald noch zum Entgleisen. Ach ja, ich wollt verreisen.

    Easydor

    Machen Se doch Urlaub an der Ostsee, datt wird Se entspannen, ha! Ja, wer soll sich datt denn leisten können!? Ich muss heute noch für 80 Euro Krempel finden, datt sich datt hier rechnet. Nee, nee, nich mit mir, nich mit Horst-Günter Schablonski! Ich zeig euch schon, watt n schöner Urlaub is!
    Da kann de Gertrude noch so rumheulen, der Weihnachtsmann bin ich ja noch nich, ne?

    crosstalk {mediator}

    Der Stab war neu, er fühlte sich haptisch gut an. Die Kälte zog in den Mantel und die Schritte auf dem harten Untergrund knirschten. Sonst war es hier schwerer vorwärts zu kommen. Der gefrorene Boden erleichterte es.

    Ich erschrak – ein lautes Fiepen, was war los ?

    Hatte der Verkäuferin nicht gesagt, das das Bundle aus Blindenstock und Ohrwärmer der letzte Schrei war und ich bei den Sehenden auf viele Gesprächsanbahnungen hoffen konnte .. ?

    Andreas Kilgus

    Er schob Susi über den Boden. Neben der sehr technischen Optik störte, dass es Ton nur über Kopfhörer gab. Sie war eben das billigste Modell.

    Mit Hover-Susi 1000 ging er aber immerhin wieder Gassi. Die konnte mit ihren Magneten zwar nur die 3 mitgelieferten Spezialstöckchen apportieren, aber bei nachlassenden Kräften ließen sich dafür einfach die Batterien wechseln. Das war besser als, wie zuletzt Pudel Bellfried, erneut einen treuen Weggefährten beerdigen zu müssen.

    Ftx4325

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    Erfolgreicher Einsatz der Stadtbild-Taskforce

    Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnte ein Bettler in der Fußgängerzone am alten Rathaus durch beherzten Zugriff mehrerer Mitarbeiter des Ordnungsamtes daran gehindert werden, Touristen und Einheimischen seinen unansehnlichen Anblick weiter aufzunötigen.

    “Wir tolerieren weder passiv-aggressives Knien noch persönliche Gegenstände auf dem Trottoir” hieß es in der Pressemitteilung.

    Kebapcioglu

    So viel Trubel in der großen Gasse
    Komme endlich dazu meinen Strom zu teilen
    Kein Wunder ich es ständig in mich Reinfresse
    Wie schafft man es dorthin zu eilen

    Der Strom ist hübsch gekleidet
    Mache mir Sorgen um mein Leid
    Sehe viele aber stagnieren
    Wie mich in meinem Kleid

    Es treffen sich kurz die meisten Blicke
    Erhasch wen ich am liebsten aufpieke

    Wie sind wir hierhin gekommen
    Ist der Bettler von den Bahnfahrten so erschöpft
    Besonnen wie geköpft

    Aurin Azadî

    👑

    Für jedermann sollte die Fußgängerzone sein. Für all die Menschen darin, die einkaufen, bummeln, plaudern. Solche Menschen, die sich scheinbar keine Gedanken machen müssen.

    Aber für den Bettler am Rande war sie nicht gemacht. Er kaufte nicht, er bummelte nicht, er plauderte nicht einmal. Er störte nur das Stadtbild.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Massen strömen durch die Gassen
    Zu huldigen dem Gotte Konsum

    An der Ecke unbeachtet, abgehängt
    Ein trauriger Hund mit seinem Herrchen

    Moni

    JEderMann?

    Dat ich nich lache!
    Die scheren sich nich um die da unten.

    Damit bin ich nich gemeint, och nich die Frau da mit’m Rad, wa.
    Die Kinder och nich! Und der da mit’m Rucksack, der gilt eh nur als Faulenzer, nä.

    Is am Ende eh egal, mit wieviel Kohle du abkratzt.
    Dat versteh’n die da oben och nich 😆.

    JEder Mensch müßte dat eigentlich heißen, wa?
    Abba auch dat woll’n se nich kapier’n. Die sortier’n gern allet.

    Jedermann ist am Ende eh arm dran!

    Stachelgarten

    Da saß ich an der Ecke und starrte ins Leere. Nicht, dass es nichts zu sehen gäbe, oh nein, Massen quälten sich vorbei, doch niemand kam, um mich zu streicheln oder mit mir zu sprechen.

    Allein mit meinem Menschen, zwei Seelen, die wahrlich besseres verdient hätten, aber wir hatten uns.

    Viele mögen denken das ist nicht viel, doch wie erbärmlich ein Leben auch sein mag, ich werde geliebt und liebe. Wir sind zwei Funken Hoffnung in dieser Welt.

    Penelope

    Meine Arbeit ist sehr anstrengend. Dabei weiß ich genau, wie ich sie viel besser und auch leichter machen könnte.
    Aber man lässt mich nicht.
    Stattdessen muss ich mir hier die Beine in den Bauch stehen.
    Zugegen, meinem Kollegen ergeht es noch schlechter. Die Sportskanone ist die totale Fehlbesetzung.
    Ach, wenn ich doch nur herumlaufen und mit dem Schwanz wedeln dürfte …
    Dann würden mir nicht nur die Herzen, sondern auch die Groschen zufliegen.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Mach eine Kreuzfahrt hatten sie gesagt, Da musst du dich um nix kümmern, hatten sie gesagt, Es gibt den ganzen Tag essen hatten sie gesagt. Und jetzt, nachdem man uns vom Schiff gelassen hat und wir 6000 in die engen Gassen der Altstadt fluten wird mir klar, dass ich keinen Moment dieser verdammten 3wöchigen Reise für mich alleine haben werde.
    Kreuzfahrten sind nichts für Soziophobiker… hatten sie nicht gesagt

    Edith Mair 💙💛

    Seht mich an! Ich bin hier! Ich bin nicht unsichtbar! Ich bin einer von euch! Ich lache gerne, kann mich ärgern, bin traurig.
    Früher hatte ich Familie und einen angesehenen Job. Ich war beliebt!
    Heute wechseln alle aus der Firma die Straßenseite, sobald sie mich sehen, und meine Ex zieht die Kinder weg, wenn sie mit mir reden wollen. Nur der Hund bleibt bei mir.
    Ich bin einer von euch. Ich bin euer Menetekel. Ihr könnt werden wie ich!
    Es geht schnell. Sehr schnell.

    MeerderWörter

    In der Salzburger Altstadt, in der Getreidegasse, – ein Touristenmagnet warum auch immer – sieht man Welten aufeinanderprallen – Touristen die sich durch die Gassen drängen, Menschen die daneben um Geld bitten, weil sie nichts mehr haben. Die Überheblichkeit einer Stadt die sich nach außen verkauft und nach innen nichts tut.

    Feli

    “Glaubst du an die Invasion?

    Glaubst du an das Böse

    dort draußen irgendwo?

    Was, wenn sie

    niemals hier waren?

    Wenn die Menschen keinem gehorchten

    als sich selbst?

    Nichts konsumierten

    als sich selbst?

    Wenn das Geld nie ihr Gott war

    sondern ihre Seele?

    37 Jahre nach seinem Kultfilm

    kehrt der Meister des Grauens zurück

    und mit ihm die dunklen Brillen.

    Es ist Zeit, zu sehen.

    John Carpenters ‘The Hollow’ – demnächst im Kino!”

    Mike G. Hyrm

    sehsucht
    insteinschlucht
    kapitaleflut
    drängelnd
    sozialrandverbannt
    angstvollschauend
    furchtsamblickende
    verstossenausgeschlossene
    versuchenbittend
    hilfeflehend
    handausstreckend
    krumenzuerhaschen
    mitleidlosvorwärtsdrängend
    gesichtsseelenlose
    gesellschaftswesen
    stoischeinanderignorierend
    weiterkonsumweiter
    unaufhaltsamwesenheit
    geldwirtschaftsknechtschaft
    biszumendegefangen

    Petros

    Es gab in Deutschland mal ein Land
    In dem man keine Bettler fand
    Doch war es damals unbeliebt
    Weswegen es heut nicht mehr gibt

    Die Fassaden sind heut hübsch gestrichen
    Die Gedanken von gestern längst verblichen
    Wir wollten sie, die neue Welt
    Doch keinen Armen, der sich zu uns gesellt.

    crosstalk {mediator}

    Die engen Schluchten ermöglichen es nicht: Nähe.
    Passanten, die mit dem Auge fokussiert – alleine wirken. Keiner interagiert:
    nicht der Bittende, nicht der Reisende, nicht die Schiebende, nicht die Flanierende, nicht das Paar, der Rollifahrer ?
    Der Eindruck einer südeuropäischen Altstadt, in denen sie, plauschen, schwatzen, gemeinsam tratschen, wahrnehmen, helfen, auffordern, schimpfen, lachen, ….nein

    J E D E R (bieder-) M A N N
    – g e h m e i n s c h a f t – ?

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    Sie schlenderte von einem Schaufenster zum anderen, betrachtete die Auslagen der Boutiquen intensiv aber eigentlich ohne Interesse. Sie hatte noch nicht einmal Anstalten gemacht einen der Läden zu betreten.
    Keines der ausgestellten Kleider würde in Größe 48 gut aussehen, wenn überhaupt “Große Größen” angeboten würden.
    Also würde sie sich an den Feiertagen wieder fragen lassen, wieso sie zum dritten Mal das selbe Kleid trug.

    Ftx4225

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    👑

    Sturmkrähe

    Die Krähen fliegen um den Turm,
    warnen lauthals vor dem Sturm
    der kommen wird und blasen wird
    und fegen wird und werfen wird
    und Zerstörung bringen wird.

    Refrain (2x):
    Oh weh, die Krähen fliegen wieder,
    und mit uns allen gehts hernieder.

    Die Krähen fliegen um den Turm
    warnen alle vor dem Sturm.
    Niemand versteht das laute Krächzen
    und unter dem gefallenen Turm
    werden wir schimpfen auf den Sturm
    und ob unsrer Verluste ächzen.

    [Refrain 2x]

    Stachelgarten

    Mit seiner schönen klangvollen Laute, aus warmen edlem Holz und wohlgeformt, unterwegs und frei durchs Land. Hinein in Dörfer, Städte, Burgen, Märkte, so sang er Tag aus, Tag ein, kündete aus vollem Herzen, frohen Mutes, freudig, weise, vom Geschehen dieser Welt. Wenn ihr ihn seht und hört, so grüßet ihn, haltet inne, verweilet kurz und hört ihm zu, dem wohlbekannten, hochgeschätzten Troubadour @johnnythan und lasst euch unterhalten und verzaubern.

    Mina

    Auch wenn sie noch nicht verfallen war, hatte seit Jahren kein Gottesdienst mehr in der kleinen Kirche am Strand stattgefunden, wie auch überhaupt kaum noch jemand im Dorf lebte, seit es hier keine Fischer mehr gab.

    Wenn doch, wäre der leblose Körper am Ufer wohl früher gefunden worden.

    Für die Krähen war es ein Fest. Von nah und fern kamen sie herbei. Noch Jahre später erzählten die Alten in den Nestern den Jungen von jenen Tagen des Überflusses.

    Feli

    Tradition

    Rabenschwarz die Tauben von
    Ruß auf Schnäbeln und Gefieder.
    Halloween heißt: Gothic Con!
    Und das Tagblatt titelt wieder:
    “Schwarz der Rock und schwarz der Frack
    – ist es Satanistenpack?”

    Bis zum Einlass – hang around,
    Abendsonne schmückt ganz herrlich.
    Jeder, der vorbeigeht, staunt.
    Und das Tagblatt mahnt wie jährlich:
    “Schwarz der Rock und schwarz der Frack
    – wehrt dem Satanistenpack!”

    Drum, zur Wintersonnenwende,
    kacken sie auf Zeitungsstände.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Kirchen, immer sind es Kirchen und Moscheen und Tempel die die Blicke auf sich ziehen, golden leuchten im Abendlicht. Die Rabenvögel, so oft als Unglücksbringer gescholten ob der ihrer schwarzen Federn, die das Abendlicht nicht leuchten lässt nisten in deren Nischen und Verzierungen und machen diese Häuser zu Lebensräumen. Vielleicht lauschen sie mehr den Gebeten die in den Häusern gesprochen werden als die abwesenden Götter – wer weiß das schon.

    Mike G. Hyrm

    rötlichschimmernd
    leuchtsteinmeer
    vögelsingend
    kannnichtmehr
    blickendhimmel
    fühlendzeit
    mitdir
    hier
    vorewigkeit
    wundersame
    hochzeitszeit
    dochjetzt
    kommichnur
    alleinzudir
    besuchendblumend
    sprichfühleinsamhier
    denkeoft
    deinlachen
    heilt
    schalltes
    inmir
    bisichendlich
    michzudirleg
    zusammenimmer
    undzujederzeit
    niemehreinsam
    alterzusammenhalt

    Edith Mair 💙💛

    Schau, sie sammeln sich wieder.
    Wo?
    Dort oben! Auf dem Kirchendach. Es sind bereits vier. Nein, sieben. Nein, zehn!
    Sie tu doch nichts.
    Das weißt du nicht! Jetzt sind es schon mehr als zwanzig!
    Aber sie sitzen nur.
    Sie kommen von allen Seiten! Das Dach ist jetzt voll! Und sie krächzen so bedrohlich.
    Ja, und? Lass sie doch.
    Ich hab Angst.
    Du Feigling! (klatscht laut) Jetzt fliegen sie weg.
    Nein! Sie fliegen auf uns zu! LAUF! Mama!
    Bleib stehen! Sie tun do

    Moni

    Ich weiß, ich war schon lange nicht mehr da.
    Habe schon lange nicht mehr in deine Fenster geblickt, und mich von ihrem Licht bescheinen lassen, wenn die Sonne durch sie hindurch schien.
    Vielleicht wird’s mal wieder Zeit, dich zu besuchen, die Ruhe zu genießen, ein Gespräch mit ihm zu führen, einfach alles abzuladen, mein Lieblingslied durch den Raum hallen zu lassen – oh ja :D, um danach erleichtert, entspannter wieder gehen zu können.

    Ftx4125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Moni

    Dieser Gang …
    je nach Stimmung geh ich ihn entlang.
    Am blöden Tagen würd ich ihn meiden, weil ich blind wär für die Wege.
    An schönen Tagen traue ich mich rein, weil ich die Abzweigungen sehe.

    Edith Mair 💙💛

    Dein Leben – ein ungewisser Weg.
    Forsch zögern,
    zaudernd entscheiden.
    Unendliche Endlichkeit.

    Ändert eine Abzweigung das Leben?
    Nimmst du sie? Die Entscheidung fällt schwer.
    Welcher Weg scheint richtig, welcher falsch?
    Manchmal geht’s nicht weiter,
    und es heißt umkehren.
    Doch nicht immer gibt es ein Zurück!
    Und meist triffst die Entscheidung du allein.
    Keine Hilfe, kein Rat, keine Rückhalt.

    Dein Leben.
    Forsch zögern,
    zaudernd entscheiden.
    Endliche Unendlichkeit.

    Mike G. Hyrm

    Erzählen Sie Ihren Traum.
    Das diffuse Licht lies mich nichts erkennen. Ich verspürte den eindringlichen Blick, mit dem ich beobachtet wurde. Vor allem fühlte ich es… Angst und Verzweiflung wenn ich daran dachte! Fahrig glitten meine Finger über zusammengepresste Lippen.
    Ich … Ich… also ich bin in dieser Dunkelheit. So Dunkel, so unerträgliche Nacht. Ich fühle die bleierne Schwärze zentnerschwer auf mir.
    Lichstrahlen … ein Gang … Schreie!

    Stachelgarten

    Nur noch diesen Gang entlang, nur ein paar Schritte, dann könnte er den Garten betreten. Sein Herz schlug so schnell, dass er Angst hatte es würde herausspringen, sein Mund war so trocken, dass er fürchtete nicht Hallo sagen zu können. Seit Monaten schrieben sie einander. Ihre Worte berührten sein Herz, sein geheimes Innerstes, doch als sie ihm unerwartet ein Foto schickte, da wusste er, er hatte seine große Liebe gefunden. Sein Herz war voller Liebe.

    Serenityfreaksout

    Wie hier nur entkommen? Weder Treppe noch Leiter waren zu sehen. Sie klebte förmlich an dieser seltsamen Wand. Kein Halt unter den Füßen. Nirgends ein Spalt, um sich daran hochziehen zu können. Unerreichbar weit oben schien Licht, ein Ausgang! „Raus, nur raus hier!“ raste es panisch in ihrem Kopf.
    Verzweifelt und hektisch tastete sie um sich.
    „Wechsle die Perspektive!“ raunte ihre innere Stimme leise.

    Zögernd stand sie auf und ging erleichtert nach draußen.

    Mina

    Der letzte Gang

    Die Schritte hinter ihm und das Johlen der Menge draußen ließen seine Knie weich werden.

    Gemessenen Schrittes ging Manfred den steinernen Gang entlang, an der letzten Tür drehte er sich nach links ins blendende Licht.

    “Geben wir ihnen das Spektakel” dachte er, als er die Augen öffnete und ins Freie trat.

    Die Stimme aus dem Lautsprecher tönte: “Und jetzt einen Applaus für Manfred Gerß für sein Abschiedsspiel von der Bundesliga!”

    Penelope

    👑

    Jeder Durchgang
    ist erst ein Anfang.

    Hinter allen Linken
    kann Glück Dir winken.

    Nicht alle Rechten
    führen zum Schlechten.

    Die Pforte nach oben
    ist heute verschoben.

    Nach unten aber führt
    weder Weg noch Steg.

    Ausnahmslos alle Tore und Türen
    … werden Dich …
    zum Leben verführen.

    Andreas Kilgus

    „Das ist jetzt also der Tunnel, den unser Warp-Antrieb geschaffen hat?”
    „Ja.”
    „Den entlang schieben wir unsere Raumkapsel nun auf den Pflanzenrollern aus dem Eck hinter uns?”
    „Ja, weiter ist unsere Technik halt noch nicht.”
    „Und da hinten kommen wir wirklich bei Kepler-11 raus?”
    „Ja, wenn wir am grünen Dings klingeln. Hast Du denn den Raumroutenwegweiser vorhin nicht gelesen?”
    „Ich hatte mir das alles in den Science Fiction Romanen halt nur immer ganz anders vorgestellt …”

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Verdammt müssen die Mülleimer immer am anderen Ende des Ganges stehen

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Dieser Level war etwas tricky.

    Was würde wohl in den seitlichen Eingängen zum Vorschein kommen?
    Feuersäulen?
    Steinstempel?
    Oder irgendwelche Monsterkreaturen?

    Und wieviel Zeit würde wohl bleiben, um die grüne Lootbox hinten zu erreichen, bevor die riesige Steinkugel hinter seinem Rücken ihn einholen würde?

    Seine Hand schwitzte etwas unter dem Controller.
    Er hoffte nur, dass die Lootbox es wert war, einen Versuch zu unternehmen.

    Ftx4025

    Ausgerichtet von Stachelgarten

    Johnny Than

    👑

    Endlich.
    Blau. Grün. Grau.
    Wasserblau. Pflanzengrün. Steingrau.

    Es ist viel schöner, als alles, was sie sich vorgestellt hatte. Die Luft ist schwindelerregend lecker, jeder Atemzug schmeckt vielfältig. Jeder Augenblick sieht Neues. Jeder leise Laut wird wahrgenommen. Synapsenfeuerwerk.

    Sie ist die Erste. Nach 200 Jahren im autarken Bunker die Erste, die wieder auf die Erdoberfläche zurückkehrt. Diesmal soll all diese Schönheit erhalten bleiben.

    Mike G. Hyrm

    blaugrün
    schmalgross
    pflanzenstein
    aufregendzufrieden
    wolkenfreiundnicht
    allesdochnichts
    fotogedanke
    sehnsuchterfurcht
    alle wörter
    auch diejenigen
    dazwischen
    fallenrollen
    während ich
    schaudenke
    sinnierflaniere
    über den grad
    meines selbst
    des bildes wegen
    vor mir
    in meinem kopf
    in meiner seele
    in meinem sein
    flieglaufe ich
    handhaltend
    mit allem mir
    in mir
    von mir
    an mir
    mirpurseinich
    mahalo

    Edith Mair 💙💛

    Hier hast du mir den Antrag gemacht und geschworen, ab jetzt treu zu sein!
    Am Abend hast du die Kellnerin angebraten. Hast behauptet, am Klo war eine Schlange, darum warst du so lange weg. Ich hab getan, als würde ich dir glauben.
    Heute wollte ich nochmals mit dir hierher gehen. Wegen der Romantik, hab ich behauptet.

    Es war nur ein kleiner Schubs. Bevor dein Schrei verklungen ist, bin ich kreischend nach unten gelaufen, weil mein Geliebter gestolpert sei.

    Tja.

    Andreas Kilgus

    KTX17/3f freute sich über den Anblick. Als Empfindung? Oder als von seinem neuronalen Netz aus den Kameradaten ermittelte, nach außen zu zeigende Exoregung, damit er in biologischer Gesellschaft nicht negativ auffiel?

    Einer bereits vor Ewigkeiten vergangenen Gesellschaft.

    Noch 850 Jahre würde seine Solarhaut genügend Energie liefern, um einsam über die Erde zu streifen. Er könnte sich aber auch einfach in eine Höhle mit Meerblick legen und auf 0% Akku warten …

    Mina

    Meeresrauschen, Blumenduft

    Dort drüben führt der Weg.
    Sieht man uns?

    Egal! Weißes Leinen fällt von schwarzen Schultern.

    Hungrige Lippen finden einander, Hände suchen.
    Wer braucht schon Worte, wenn Haut an Haut sich schmiegt,
    wieder und wieder, bis sich der Himmel erst rot verfärbt
    und seine Schwärze dann mit Sternen pudert.

    Ob wir uns je wiedersehen, wer kann es wissen?

    Dieser Tag bleibt uns für immer.

    Penelope

    Dieser neue Job war einfach super. Urlaubsimplementationen fürs Holodeck. Diesmal Portugal.
    Aber sie nahm sich wie immer ihre Freiheiten. Sie liebte nun mal krakelige Küstenlinien.
    Außerdem hatte sie einen Flupsi programmiert. So zumindest nannte sie dieses kleine Feenwesen mit Sprungfeder und Gleitflügeln.
    Und jetzt noch ein besondere Pflanze. Dann war ihre persönliche Signatur fertig.
    Etwas Fleischfressendes vielleicht?
    Oder einen wandernden Aronstab?

    Ftx3925

    Ausgerichtet von Mina

    jeSuisatire …ᘛ⁐̤ᕐᐷ

    #ultimasNoticias

    Caballitos Blancos en Buenos Aires salieron equivocadamente a manifestar frente al Banco de la Nación porque una
    @mina europea les dijo un jueves que ya era viernes y aun nadie les había pasado la cuota de whisky importado prometido como de costumbre.

    Stachelgarten

    👑

    Jolle: Hey, Bella und Hoppe, guckt bitte nicht so genau hin.
    Bella: Warum?
    Jolle: Habt ihr nicht gelesen, was im ALT Text steht: “Eine kleine Gruppe Schimmel.”
    alle lachen
    Hoppe: Die scheinen aber echt nett zu sein.
    Jolle: Ja schon, aber.. ach ich weiß nicht.
    Bella: Na komm Jolle, benimm dich nicht wie eine alte Mähre.
    Hoppe: Auf gehts, Jolle, mach an!
    Jolle: Na gut, hey ihr netten Zweibeiner: Wir sind keine Schimmel, wir sind seltene weiße Rappen, Ok?!

    Thomas Arend

    Wer hat den Einhörnern das Horn abgesägt?

    Johnny Than

    Auszug aus dem Archiv ungelöster Fälle
    “Die Zauberer”

    Beweismaterial F42, lose Blätter
    Handschriftliche Notizen

    Argentinien, 21.07.

    Diesmal dachten wir, würden wir die Gruppe, die sich “Die Zauberer” nennt, endlich fassen.
    Kurz vor dem Zugriff tauchte plötzlich eine Herde Pferde auf. Weiße Schimmel. Niemand wusste woher diese plötzlich kamen, die Verwirrung war komplett. Und einige der Pferde schienen leise zu lachen…

    Auch Mina war uns wieder entwischt.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hey, was guckst Du so genervt in Deinem 2-Tonnen-Stadtpanzer von #SUV?
    Wohl noch nie eine Pferde-#CriticalMass gesehen?

    Durch euern Strassen- und Mauerbau überall haben wir keinen Platz mehr, um mal frei los zu galoppieren.
    Daher treffen wir uns jetzt jeden zweiten Freitag im Monat, um mittags durch die Stadt zu ziehen.

    Und hör auf, den Corker anzupöbeln. Sonst gibt es ein paar Äpfel auf die Haube.

    PS: Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!

    Feli

    “Ein Sensationsfoto gelang Spätheimkehrenden am frühen Sonntag in Córdoba, als sie auf einen Junggesellinnenabschied trafen.

    Die Braut und ihre Gruppe kamen von einer Schaumparty im La Estación – und waren splitternackt.

    Fachleute halten das mit einem iPhone aufgenommene Bild für authentisch.

    So entstand letztlich durch Zufall ein Nachweis, der eine der großen Fragen der Zoologie zweifelsfrei beantwortet:

    Zebras sind _weiße_ Pferde mit _schwarzen_ Streifen.”

    ElGrossKotzo

    boah maxi ey, wann macht endlich die bar auf? ich steh mir hier schon die beine in den bauch

    Andreas Kilgus

    Die eigentlich pfiffige Idee der Zooleitung erwies sich in der Praxis als leider nur teilweise erfolgreich.

    So waren die Tiere nach dem Gang durch die Lkw-Waschstraße zwar wirklich sehr sauber und machten dank der umfänglichen Massagen durch die rotierenden Bürsten einen äußerst zufriedenen Eindruck, allerdings hatte die Wahl des Zusatzwaschprogramms „Intensivreinigung bei 45 °C” auch nicht zu übersehende Nebenwirkungen bei den Giraffen hinterlassen.

    einFale

    Die Schimmel auf dem grauen Hof,
    sie stehen rum und schauen doof.
    Trotz großer Köpfe sind sie never,
    leider, clever.

    Ftx3825

    Ausgerichtet von Early Twix 🏳️‍🌈

    Aurin Azadi

    Da saßen sie in der blauen Stunde am Meer, erschöpft vom Tag. Das Leben war mühsam, nachdem die meisten Menschen der Klimakatastrophe zum Opfer gefallen waren, weitere den Pandemien, und die Infrastruktur zusammengebrochen war. Sie hatten es aufgegeben, nach anderen zu suchen; ihre Energie brauchten sie für die Nahrungsbeschaffung. Aber es hatte auch seine Vorteile: Keine von außen aufgedrückten Pflichten, keine Geldprobleme. Einfach nur leben.

    Mina

    👑

    – Jenny?

    – Falk?

    – Meinst du, der kommt wieder?

    – Wie lang ist er jetzt weg?

    – Viertelstunde oder so

    – Dann wohl eher nicht

    – Meinst du, wir hätten?

    – Schätze schon

    – Der hat echt fit ausgesehen

    – Fand ich auch

    – Ich dachte, der taucht

    – Ich auch. Aber war wohl nicht.

    – Schon Kacke, irgendwie

    – Ziemlich, aber Wasser ist jetzt echt saukalt

    – Wer schwimmt schon im Oktober?!

    – Also ich nicht!

    – Jenny?

    – Ja?

    – Hast noch’n Bier?

    – Klar

    Stachelgarten

    Werbung: Sie lieben das Meer, lieben Bote und Schiffe, doch leider können Sie nicht schwimmen und haben furchtbare Angst vor dem Wasser?

    *trommelwirbel*

    Wir haben genau das richtige für Sie!

    Herzlich willkommen im Schulungszentrum “Het Zandkasteel aan Zee”.

    Bei uns können Trockenschwimmer in vollkommen sicherer Umgebung, bequem und unbeschwert ihren Strandkapitänsführerschein machen.

    Bitte kommen Sie einfach vorbei und erhalten eine Gratisstunde.

    Johnny Than

    Ode.

    Danke an die Rettermenschen,
    die Menschenretter, egal wo.

    Ihr seid Heldinnen und Helden,
    ihr seid super, ist halt so.

    Im Einsatz für die Sicherheit für jede*n,
    rettet alle, egal ob Fremd oder Bro.

    Wir danken euch, ihr Ersthelfende, Sanis,
    Feuerwehrmenschen, THW und co…

    Die Liste ist lang, ihr wisst, wen ich meine,
    wir danken euch allen, von Herzen. Jo.

    Mike G. Hyrm

    windpfeifendsäumelig
    träumeligsandstrandmeer
    leerwirklichwedernoch
    lochwolkenscheinblick
    rückstückengzusammen
    vergangenheitgedankensinnen
    spinnenzukunftsverbundenheit
    weitgeniesendhiermitdir
    irrmichnicht
    ichliebedich
    immerfortundimmerdar

    Feli

    • Was macht denn … Du hast doch die Hai-Flagge gesetzt?
    • Ja sicher. “Grün wie Gefahr.”
    • Du meinst gelb wie Gefahr.
    • Was?
    • Was?

    Edith Mair 💙💛

    Es ist so kalt hier!
    Ja. Italien wäre besser.
    Sagen wir aber niemandem, oder?
    Fix nicht. Wir erzählen, wie toll es hier war.
    Die Luft!
    Und die freundlichen Leute!
    Haha.
    Eh.
    Laden wir die Huberin wieder zum Dia-Abend ein?
    Klar, sie wird platzen vor Neid.
    Darauf kommt es an.
    Eben.
    Komm, ich will heiß duschen.
    Okay. Wird aber wieder nur lauwarm sein. Geh’n wir heute wieder Essen?
    Fix. Der Hotelfraß geht gar nicht.
    Und die primitiven Gäste!
    Erzählen wir aber niemandem.
    Nein.

    Armin Hanisch

    „Carlos, hast Du eigentlich den Chef gesehen?“

    „ist hinter uns bei den ersten Liegen.“

    „Da hab ich nachgesehen, da ist er nicht.“

    „Grab tiefer!“

    ElGrossKotzo

    hach herrlich, endlich ostsee vor berlin!
    schau, da hinten am horizont, da war mal hamburg.
    tut auch keiner vermissen… plop, plop

    Ftx3725

    Ausgerichtet von Easydor

    Brigitte

    Das läuten der Turmglocke verklungen. Die Straßen leergefegt – ein Fußgänger noch und ein Auto das übers Pflaster rumpelt.

    Wartend auf der Bank, werde ich langsam ungeduldig.

    Bald wird es dunkel. Hoffentlich ist nichts passiert. Das Telefon liegt zu Haus 🙄 warm und trocken.

    Bei jedem Geräusch ein kleiner Schrecken. Ein Hase bleibt kurz sitzen. Eine Eule landet fast geräuchlos im Baum.

    Endlich höre ich das Klappern seines alten Rades … und los.

    JohnnyThan

    Ich sitze hier auf der Bank und gehe meinem Auftrag nach. Beobachtungsposten. Unauffällig gekleidet.

    Ausgerechnet in Weinheim findet das Treffen der geheimen Untergrundorganisation “Die Zauberer” statt. Wir wissen nicht, was dieser geheime Zirkel vorhat, haben aber Hinweise auf eine gewaltige Verschwörung.

    Ich greife hinter mich und suche möglichst unauffällig nach meinem Schreibblock. Die drei da vorne links neben der Kirche sind verdächtig.

    Mina

    Fünf Mal schlug die Glocke.

    “Jetzt oder nie” dachte Karolin und erhob sich. Seit dem frühen Morgen hatte sie vor der Kirche gesessen, in Gedanken immer wieder die Worte durchgegangen, die sie sprechen würde.

    Unzählige Male war sie aufgestanden und jedes Mal voller Zweifel umgekehrt:

    Sollte sie tatsächlich dem Priester die Abgründe ihrer Seele anvertrauen, ihre Taten offenbaren, vielleicht ihre Seele retten oder doch besser die Vergangenheit ruhen lassen?

    Penelope

    Ihren statischen Berechnungen zufolge würde der Turm, nach den missratenen Stabilisierungsmaßnahmen am Fundament im letzten Jahr, in exakt 73 Sekunden erst 4,2cm auf der gegenüberliegenden Seite absacken, um dann aber doch auf die schon immer gefährdete Häuserzeile zu krachen.
    Die Anwohner hatte sie gewarnt.
    Als nun die arroganten Ignoranten der Überprüfungkomission den Turm betraten, musste sie sich – oder war es doch nur ihr Lachen – sehr zurückhalten.

    T3Z 🎨🐱📖

    Frustriert starrte Lu auf die kleine Dorfkirche. Das war nicht so gelaufen wie geplant. “Mist! Mist! Mist! Wie konnte ich das so verkacken?”, fluchte sie leise. Ihr Blick wanderte hinauf zum trüben Morgenhimmel. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Missmutig raffte sie sich auf und kehrte in die Kirche zurück. ‘Er hat gesagt, in einem Stück, aber vielleicht gibt er sich auch mit zwei zufrieden’, dachte sie wenig hoffnungsvoll als sie den Kopf des Priesters aufhob.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    👑

    Was für ein malerischer Ort – sagten die Touristen, diese pittoresken Häuser..

    Geh voraus, hatte er gesagt, dein Rock wippt so schön. Und sie ging voraus, durch die kalte Gasse mit ihren lächerlichen Blumenkästen, die versuchten das Böse zu übertünchen.

    Jetzt gehst du voraus, dachte sie und dein Sarg wird so schön schaukeln wenn deine feinen Freunde dich aus der Kirche tragen. Ruhe kalt und düster.

    Sie stand auf: Das war‘s Papa.

    Andreas Kilgus

    Der Turm neigte sich für einen besseren Blick auf den Mensch leicht zur Seite und sagte:

    „Eine weitere Verabredung hat Dich versetzt. Vereinbare eben nicht immer hier das erste Treffen. Jeder außer Dir merkt schon von Weitem, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt, und dreht um.
    Wo Du sitzt, stand früher der Galgen. Was habe ich Leute flehen und sterben gesehen …”

    Auf dem rechten Schuh des Menschen knackte eine grinsende Eidechse mit seltsam verrenktem Kopf eine Haselnuss.

    Ftx3625

    Ausgerichtet von T3Z 🎨🐱📖

    Early Twix

    Natürlich würde ihnen mal wieder niemand glauben.
    Egal wie viele Beweise sie noch brachten, lieber wollten sie diesen Mist mit dem Urknall glauben – dabei konnte man hier doch eindeutlich die Nahtstelle sehen an der die Welt aus zwei halben Hohlkugeln zusammengefügt worden war, nachdem die Ausserirdischen im Inneren den Motor befestigt hatten der die Welt drehte. Das erklärte einfach alles

    Andreas Kilgus

    „Meine Güte, wie kann man ausgerechnet hier landen! Deinen Führerschein hast Du wohl in der Kristallsechserbahn gewonnen!

    Vergessen, dass unser Organismus beim Kontakt mit H₂O Risse bekommt? Dass das bis zur Selbstauflösung gehen kann? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst dem Kartenmaterial von Erich von Däniken nicht trauen! Das ist ein Quatschlaberer, der wahrscheinlich als erster in Ohnmacht fällt, wenn er erfährt, dass wir tatsächlich Pyramiden als Raumschiffe nutzen!”

    Mina

    Unbekannte Helden:

    Man braucht sehr viel Übung, um auf der Erd-Absprungrampe Grönow die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.

    Viele Sprinter hatten es versucht und waren doch nur unsanft in den Bäumen hinter dem Hügel gelandet, bis K. Gumpig an einem sonnigen August-Morgen endlich das Kunststück gelang.

    Zeugen gab es leider keine und als er Jahre später aus der Umlaufbahn fiel, war er nicht mehr in der Verfassung selbst davon zu berichten.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Archäologie-Community.
    Das auch die Germanen Pyramiden als Grabmäler nutzten hatte alle überrascht.
    Der Cherusker Arminius hatte sich wohl die Pharaonen zum Vorbild genommen und die grüne Pyramide im Opfermoor als Grabmal errichten lassen.
    Durch die Dürre war der Wasserspiegel des Moors gesunken und ein Eingang aufgetaucht.
    Weitere Untersuchungen müssen nun mögliche Auswirkungen auf die germanische Geschichte zeigen.

    B.ella

    Als Kind hatte er sie und ihre Schwestern beim Spielen immer im Blick gehabt. Ihr Inneres versprach Abenteuer, während ihr Äußeres seiner Fantasie eine feste Form gab.

    Dann musste er fort.

    Das Gelb des Sandes und der Steine wandelte sich in blaues Wasser und grüne Bäume.

    Er hatte sie … sich? verloren.

    Bis zu dem Tag, an dem er durch diesen Park spazierte. Dort stand sie. Kleiner. Direkt am Wasser.
    Er setzte sich.

    Ein Stück Heimat in einem fremden Land.

    Holger Hellinger

    Im Jahr 2847 entdeckten ForscherInnen den Spiegelkern von Q-7. Die Pyramide ist kein Hügel, sondern ein uraltes Gerät, das das Erdmagnetfeld stabilisiert. Der See ist eine flüssige Nanobarriere, die Eindringlinge auflöst. Alle 23.456 Jahre sendet der Kern ein Signal. Drohnen, die ihn erklimmen wollten, schickten nur ein Bild zurück: ein Auge, das direkt in die Kamera blickte. Seitdem ist der Ort gesperrt.

    Feli

    Hundert Jahre später dachte kaum noch jemand an die schlimme Zeit. Das Tier war fast über Nacht ausgestorben, und seine Geschichte hatte es mitgenommen.

    Die Krähen am Fluss hatten eine Redensart, dass beim Louvre das Schöne nun außen war. Nur wenige der Alten wussten noch, woher sie kam.

    Die Winter waren eine Zeit des Friedens und des Überflusses. Aber auch dieser versprach einen heißen Sommer, und unterm Spiel versäumten wir nicht, uns neuen Speck anzuessen.

    Penelope

    Endlich hatte sie ihren Tauchschein in der Tasche. Endlich konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen:
    die Steinstufen hinabsteigen, dann Schritt für Schritt immer gerade aus, um genau gegenüber auf dem Steinpfad der Pyramide anzukommen.

    Mit Schwimmen hatten es schon Viele versucht. Sie musste sich wappnen, denn vielleicht würden ihr die Alle da unten begegnen.
    Ein Unten von dem bislang niemand wusste, wie tief es wirklich lag.

    Nun würde sie es erfahren.

    Johnny Than

    Ich sitze hier am See,
    und was ich da plötzlich seh,
    das find ich sehr perfide.

    Ich beobachte mit Graus
    wie aus dem Wasser raus
    wächst eine Pyramide.

    Ich seh die nassen Steine,
    fühle wie ich weine
    und glaub das alles nicht.

    Ruhe für 1000 Jahre,
    kommt jetzt die wahre
    Geschichte noch ans Licht?

    Jetzt hebt sich hier die Spitze
    ich merke, wie ich schwitze.
    Ich hab ein bisschen Schiss.

    Floh ich vor langem doch,
    weiß es wie gestern noch,
    aus meinem Atlantis.

    Easydor

    👑

    “Hier an dieser Treppe, weißt du noch? Deine Hände haben gezittert, fast geflüstert hast du. Ich habe mich in all den Jahren immer wieder gefragt, ob aus Zuneigung oder böser Erregung. Nun, ich kann’s jetzt ein bisschen besser verstehen; jetzt, wo du mir ausgeliefert bist, so wie ich damals dir, spüre ich das Adrenalin auch. Wenn ich dich einfach reinrollen lassen würde, es wäre ja nur ein tragischer Unfall, nicht?”
    Müde seufzend wendete sie den Rolli und schob ihn zum Altersstift zurück.
    Sie musste doch nur noch ein bisschen geduldig sein.

    Sternentau 🪷 🏳️‍⚧️ :antifa:

    »Hermann, hast du es dabei«, frage Lucie mit heiserer Grabesstimme. »Natürlich, mein Schatz«, hauchte er seiner Verblichenen ins Ohr. Sie saß am Fuß der Pyramide und planschte mit den Füßen im Wasser. »Der Knabe weinte bitterlich.« Lucie wurde verlegen einen Hauch weißer um die Wangen. »Aber für dich tue ich alles!« Er kniete zu ihr nieder.
    »Gnädigste, hiermit erbringe ich
    zum steten Andenken an Dich
    und deinen Geist
    das dem Knaben gestohlene
    Fürst-Pückler-Eis.«

    Ftx3525

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    “Dies ist der Tag” wusste Kurt. Seit Jahren hatte er die Klicklaute aus dem Äther mit dem Röhrenradio des Vaters abgehört und untersucht und war sich nun bezüglich Orts und Datums der Ankunft der Außerirdischen sicher.

    Den Spiegel des Leuchtfeuers hatte er gen Himmel gedreht, damit sie ihn fänden, während er aufmerksam den Himmel beobachtete.

    Der MS Möwe auf ihrem Weg Richtung Hafen fehlte nun allerdings die Orientierung und sie lief auf eine Sandbank.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Kommissar Thiel kniete neben der Leiche, um sich in die Gedanken des Täters zu versetzen.
    Wie wurde der Körper hierher gebracht?
    Warum wurde die Leiche hier abgelegt und nicht direkt am Leuchtfeuer?

    Thiel beugte sich hinunter und wollte sehen, ob in der Jacke ein Ausweis war.

    “THIIIIEL!!! FINGER WEG!!!” brüllte Boerne von weitem.
    “Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie Leichen erst nach meiner Untersuchung anfassen dürfen!”

    T3Z 🎨🐱📖

    👑

    “Also schön, Inge, einfach so wie’s im TikTok-Video gesagt wurde. Einfach hinlegen und Augen zu”, ermunterte sich die junge, dauergestresste Community Managerin von Deutschlands größter Fashion-Plattform selbst, während sie sich auf den feuchten Kies legte. Sie schloss die Augen, ignorierte ihre nass werdende Jacke und konzentrierte sich ganz auf das Meeresrauschen. Es war überraschend entspannend und funktionierte etwas zu gut. Kurz bevor die Flut kam, schlief sie ein.

    Stachelgarten

    Radio Bluna, auf 89,7 MHz: Herzlich willkommen zu den 7. Liegemeisterschaften.

    Mein Name ist Reiner Zufall und ich freue mich, dass sie zugeschaltet haben.

    Ich befinde mich direkt am Hammelbacher Leuchtturm und in wenigen Minuten beginnt die 2. Halbzeit.

    In der 1. Halbzeit hatte Anja Sommersprosse die Messlatte besonders hochgelegt, als sie mit einem 3fachen Rittberger den heiß begehrten Platz hinter den Gänseblümchen ergattern konnte.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Einfach in den Himmel schauen und das Meer hören und endlich nicht mehr müssen.

    Es wären nur noch 50 m gewesen, dann hätte sie es geschafft und wäre vor allen anderen am Leuchtfeuer gewesen. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel ergab das alles keinen Sinn mehr.

    Und dann begann sie zu lachen, lachte immer noch als Danny an ihr vorbei kam und sie irritiert anschaute, während er humpelnd weiter stolperte.

    Einfach in den Himmel schauen mehr würde sie heute nicht mehr tun

    Feli

    Angespült vom Meer
    lehrt mich ein stiller Kiesel
    Ruhe vor dem Sturm.

    Washed upon the shore
    a quiet pebble taught me
    calm before the storm.

    ä’Odner

    Es war ein kühler Frühlingstag. Sie liebte es sich einfach in den Kies zu legen, dem Rauschen der Wellen und dem Tuckern der Schiffe zu lauschen.

    Wie sonst sollte Gertrudis von ihrem Alltag im Pflegeheim entkommen, wo jede Überstunden schiebt, immer wieder wegen Erschöpfung ausfällt und die Politik einfach alles ausblendet.

    Einfach nur da liegen. Das Rauschen genießen. Die Monotonie.

    Chinga

    Müssten 80° sein
    Es wird
    Die Leute haben gar nicht mehr geglotzt diese Woche
    Bin wieder unauffällig
    Ob die Mädels schon zum Wettkampf aufgebrochen sind?
    Ein Zeichen wäre schön
    Bloß kein Foto

    Moni

    Fertig!
    Mensch, was für eine Fummelarbeit. Jaaa, ok, es sollte eine Rakete werden, grins, aber nun ist es eben ein Minileuchtturm geworden. Mensch muss auch mal um die Runde denken können 😉 Ja, es wurde auch kleiner als gedacht, aber ich kann mich bei Regen immer noch unten reinstellen! Allerdings brauche ich nun doch einen neuen Schlafplatz und muss den Koffer noch runterholen. Aber jetzt steht erst mal Ausruhen an, um mein Werk zu genießen!

    Penelope

    Eine Hommage

    “Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …”
    Ach, wie liebte er dieses Intro.

    Hier am Leuchtturm und am Meer fühlte er sich seinen Helden nah.
    Hier konnte er seinen gleichgültigen Eltern, seinem gemeinen und gewalttätigen Bruder, seinem faden Leben entfliehen.

    Captain Kirk war sein Vorbild. Klar! Oder doch der Doc?
    Spock fand einfach nur faszinierend ;-).

    “Beam me up, Scotty!” – Please!

    Balu

    Frei.heit

    Andreas Kilgus

    Viele Jahre waren vergangen, seit das Kiesbad geschlossen worden war. Von der Umzäunung gab es nur noch kümmerliche Reste, der Aussichtsturm der Badeaufsicht war verwaist und irgendwann zum Leuchtturm umfunktioniert worden. Na ja, eher zum Leuchttürmchen.

    Beim Abschalten der Wellenmaschine war die Bewegung der Massagekiesel schlagartig eingefroren. Die einstige Mächtigkeit der Brandung ließ sich immer noch erahnen.

    Antje lag einfach nur da und schwelgte in Erinnerungen.

    bettina_rbe

    har du fyr
    🔥
    🎶

    Ftx3425

    Ausgerichtet von Early Twix

    petros

    Here we are
    It’s the ancient heart
    Of Australia

    Rainbow Serpent
    MacDonell Ranges
    We see Tjoritja

    Singing place
    Into being
    Naming them

    We do not own
    We are here
    A short time only

    It isn’t ours
    It will be here
    Long time after us

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Erst wenn der letzte Baum verschwunden,
    die letzten Tiere und Insekten ausgestorben,
    die letzten Flüsse und Quellen versiegt,
    werdet ihr wohl endlich verstehen,
    dass eure NIMBY-Proteste gegen Windräder, Stromtrassen, PV-Parks oder Eisenbahnstrecken keine gute Idee waren.

    Da Rainer

    Warnung: Horthörnchen. Wanderer, wenn du diese Worte liest: Kehr um. Diese kleinen Gesellen sind aktiv, umtriebig und sehr schnell. Mehr als eine Forschendengruppe musst feststellen, das ihr Gepäck und Proviant plötzlich unauffindbar waren – weshalb auch fast Niemand Fantastan, die Heimat der Hörnchen, kennt. Ihre geheimnisvollen Lager sind Quell von Mythen und Legenden seit Alters her und bis heute von keinem lebenden Menschen entdeckt worden.

    T3Z 🎨🐱📖

    Leider bemerkte die Reisegruppe erst am Abend, genau eine Tagesreise von ihrem letzten Rastplatz und mehrere Wochen von jeglichen Hotels, Tanken und Supermärkten entfernt, dass sie Proviant und Gepäck nach der letzten ungemütlichen Nacht unter einem, dank dunklen Wolken, weniger romantischen Sternenhimmel als erwartet, zurück gelassen hatten, was Ulla mit einem lautstarken “Scheiße!” elegant und treffend zu kommentieren wusste.

    Easydor

    “Reisegruppe Krasse Survival-Tours?”
    “Äh ja, hier, wir 5.”
    “Eure Rucksäcke, Wasser für eine Woche, wenn ihr gut einteilt.”
    “Wir, ähm, was machen wir hier?”
    “Zielcamp hinter deeeem Berg da hinten.”
    “Was?! Moment, entschuldigen Sie, ich habe 5000…”
    “Pschsch…! Nicht so viel reden, kostet Kraft. Viel Glück!”

    Johnny Than

    👑

    Früher gab es hier eine grüne Wiese. Dann kam die Katastrophe. Jetzt war die Erde fast überall so kahl und steinig und unwirtlich.

    Und trotzdem: Wir kamen mit dem Auto her, haben Wasser in Plastikflaschen dabei, selbst unser restliches Gepäck enthält viel zu viel Kunststoff.

    “Ich glaube, wir lernen es nicht mehr”. Das denke ich mir, bevor wir losgehen, um in dieser Einöde die letzten Tiere der Erde zu suchen. Denn wir Menschen vermissen diese sehr.

    einFale

    “Eine Vergaserfüllung, nachdem die Exkursionsgruppe des Minimalistenvereins das traditionelle Alleshintersichlassen-Zeremoniell vollzogen hatte, kehrte plötzliche Stille ein, und Frank merkte an, dass man den Sprit vielleicht doch hätte mitnehmen sollen.”

    Mina

    Der Pachetecl ist ein hungriger Vulkan.

    Alle paar Jahre meldet er sich mit dumpfem Grollen und Lava aus der Tiefe. Ein Problem für den Lithium-Abbau in der Region.

    Zum Glück wissen die Einheimischen seit Jahrhunderten, wie er zu besänftigen ist:

    Wassergaben und ein Dutzend sauber in Schlafsäcke verpackte, gut verschnürte Abenteuer-Touristen am heiligen Ort zurückgelassen, stimmen ihn stets für ein paar Monate gnädig.

    Stachelgarten

    Heidi & Paul im Urlaub. Als sie eine kurze Pause machen, schnappt sich Paul das neue Fernglas und schaut in Fahrtrichtung und ruft laut: Boah, hier gibt es Pyramiden.
    Heidi: Was?
    Paul: Da vorne sind Pyramiden.
    Heidi: Hier gibt es keine Pyramiden.
    Paul: Bitte sieh hindurch.
    Heidi schaut durchs Fernglas und beginnt fürchterlich zu lachen.
    Paul: Was ist los?
    Heidi: Schatz, das ist eine Schutzfolie mit Werbung.
    Paul sieht hindurch und beide johlen laut.

    Feli

    “Dank der neuen App konnten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Schienenersatzverkehr einstellen.”

    Dahie

    “Sind wir jetzt da?”

    bee

    „Elon?“

    „Ja?”

    „Der Sauerstofftank…“

    Ftx3325

    Ausgerichtet von Easydor

    08/15 🤍 #RIPNatenom 💔

    “Ich möchte lieber nicht.” sagte Peter, als ihn sein Chef anwies, Herrn Tschernow die Wohnung zu kündigen.

    Er stand langsam auf, nahm seinen Hut, und verließ das Büro. Draußen schien die Sonne. Peter fühlte sich frei.

    Er kaufte sich ein Eis und schlenderte nach der Straße, in der Tschernow wohnte.

    (Frei nach Melville, Bartleby)

    bee

    Mespelkamp hatte sich seinen neuen Job im Digitalministerium ganz anders vorgestellt

    bettina_rbe

    Hallo, jemand zu Hause?
    Und ist der Spitz weg?
    Wo ist der Diwan?
    Wo ist mein Regenschirm?

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Endlich hatten sie es gefunden, das sagenumwobene Büro von Ernest Hemingway auf Kuba.
    Hier, auf dieser Schreibmaschine, hatte er wohl den Roman “Über den Fluss und in die Wälder” geschrieben.
    Was die Möbel wohl für Geschichten erzählen würden, wenn sie nur reden könnten?
    Ob wohl eins dieser am Boden liegenden Blätter zum Manuskript seines Romans gehört hatte?

    Sie hatten noch so viel zu tun, wenn sie alles untersuchen wollten, bevor sie Kuba wieder verlassen mussten.

    DoSchu

    Nach den Sternen greifen, über sich und die Gegebenheiten hinauswachsen, Hildes Motto von Anfang an. Das Bild hatte ihr Mann gemalt, der, der sie dann heiraten durfte. Sie wollte ihr Leben erzählen, von schönen Zeiten als Schlangenfrau im Zirkus, von schweren Zeiten als uneheliche Mutter, von Krieg und Wiederaufbau. Auf dem Boden der Kammer im Gartenschuppen mit dem ‚Hackepeter’ beschriebene Seiten. Anfänge. Erinnerungsfetzen. Dann: „Ich kann das nicht. Es tut zu weh.“

    Penelope

    Es war Sommer und es war heiß, ja unerträglich heiß, in ihrer fensterlosen Schreibstube.
    In der Mittagspause hatte sie auf dem Markt diesen witzigen Stand entdeckt.
    Dort gab es eine “Föhnhaube des Vergessens”, eine Flasche “Versteinerungselexier”, einen “Krachsack” und eben diesen “Ventilator des Grauens”.
    Und die Sachen waren billig!
    Nur der Händler gefiel ihr irgendwie nicht.
    Aber egal. Bei ihrem knappen Salär kam dieser Ventilator jetzt gerade recht.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    👑

    Als sie sich kurz umdrehte um den Rücken zu entspannen, entdeckte sie diese seltsam Erscheinung in der Ecke des Büros. Sie erinnerte sie an hitzeflirrende, wie Wasser scheinende Wellen auf heißem Asphalt im Sommer.

    Als sie darauf zuging umfing sie beißender Geruch und sie stand auf einem Trümmerfeld.
    Erschrocken machte sie einen Schritt rückwärts und stand wieder in ihrem Büro.
    Verwirrt wischte sie sich Spinnwegen aus dem Gesicht.

    Johnny Than

    Damals war sie verliebt. Voll und ganz, mit Haut und Haar verliebt. Sie hätte alles gegeben, um sich dieser Liebe hinzugeben.

    Das einzige Problem: Das Subjekt ihrer Liebe war unsterblich, sie selbst ein normaler Mensch. Eine Lebenszeit hätten sie zusammen haben können, doch sollte das wirklich reichen?

    Sie fand eine Lösung. Wenn sie nur geahnt hätte, wie lange die Ewigkeit ist, und wie schnell die Liebe langweilig wird, wenn man sich nur anstarren kann.

    Stachelgarten

    Dies alte dunkle Büro war mein Lohn, sozusagen ein Abstellgleis für allzu Neugierige. Man hatte mich eindringlich gewarnt:”Leg dich nicht mit Ma’ Baker an!”. Aber immerhin hatte ich eine dicke fette Schlagzeile, einen verdammten Tag Ruhm. Doch ich hätte es besser wissen müssen, zu viel Geld und Macht waren im Spiel. Zu viel Blut im Wasser, da, wo all die fetten Haie schwimmen. Ich hätte es wissen müssen, aber zumindest hat man mir keine Knochen gebrochen.

    Mina

    Versicherungsbüros gelten gemeinhin nicht als schöpferische Orte. Für die Vierergruppe ganz hinten, deren Aufgabe das Prüfen und Abheften von Berichten gewesen, war es das Paradies.

    Nie verirrte sich ein Chef hierher und man verbrachte die Tage mit dem gegenseitigen Vorlesen von Romanen und Gedichten. Klaus’ Porträt Ingrids war sein ganzer Stolz.

    Auch Jahrzehnte, nachdem die Rationalisierung sie verstreut hatte, kehrten ihre Geister gelegentlich zurück.

    Ftx3235

    Asugerichtet von Mina

    Stachelgarten

    Das alte Boot durchquert den Fluss,
    der Schiffersmann am Ruder sitzt,
    entspannt kaut er auf einer Nuss,
    erinnert sich und grinst verschmitzt.

    Die gefangenen Fische alle groß,
    in Gedanken rechnet er sich aus,
    sie bringen ihm gar üppig Moos,
    verkauft sie dann, wenn er Zuhaus.

    Doch nun geht es recht hurtig heim,
    durchquert gekonnt den langen Fluss,
    wünscht sich so mög es immer sein,
    erhofft von seiner Liebe einen Kuss.

    Andreas Kilgus

    „Guten Tag, ich bin’s wieder. Dieses Mal rufe ich aber wegen etwas anderem an. Den Motor des Boots habe ich zwischenzeitlich gestartet bekommen, es hat wirklich genau so funktioniert, wie Sie es beschrieben hatten. Vielen Dank nochmal! Allerdings habe ich trotz intensiver Suche die Bremse noch nicht gefunden. Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Kölner Dom noch sehen konnte: Haben Sie vielleicht auch hier einen Tipp für mich?”

    Herr Kreidl

    «Der Fischer»

    Herr Kreidl stand am Ufer – der Strom floss still wie ein Gespräch, das Zeit braucht. Ein langes Boot zog eine Linie, mit Anfang aber ohne Ende.
    „Was fangen sie?“ rief Herr Kreidl.
    Der Fischer, weder jung noch alt, antwortete nicht sofort, sondern zog eine Schnur ein, an deren Ende ein Gedanke hing:
    „Heute: Zweifel.
    Gestern: Hoffnung.
    Morgen: Erinnerung.“
    Herr Kreidl setzte sich, und der Strom begann, die Gedanken zu spiegeln.

    Easydor

    👑

    Auf dem Wasser kann man sich so schlecht orientieren. Die ganzen kleinen Wellen gaukeln Bewegung vor, wo gar keine ist. War es hier? Oder da hinten? Es war dunkel und das Wasser ist trüb. Warum tue ich das? Warum hierher? Ausgerechnet. Will ich unbedingt geschnappt werden? Was, wenn mich einer sieht? Dumm von mir, mitten am Tag hier rumzutuckern. Ich sollte hier nicht sein, einfach weiterfahren, einfach weiter, immer weiter. Man sieht nichts, das ist doch schon was. Ich komme davon. Ich komme bestimmt davon.

    Penelope

    Urwaldsaum
    Wildnistraum

    Gleitend
    schweben
    mit Fischen reden

    Rollen
    tauschen
    untertauchen
    Wasser atmen
    Fischen lauschen

    erquickend
    beglückend
    verzückend

    slowtiger

    “Jürgen!”
    “Wat is?”
    “Brauchst du noch n Generator?”
    “Nee, ich hab einn im Kahn.”

    SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Waterworld
    Drei Jahre war es nun her, dass die große Flut das Land bedeckt hatte. Nicht so dramatisch, wie in den Fiction Filmen der 2000er Jahre. Das Wasser war langsam angestiegen, so dass irgendwann niemand mehr einen Fuß auf trockenen Boden setzen konnte. Menschen lebten nun auf Hausbooten und in Stelzenhäusern. Katzen flogen wie Gleithörnchen von Ast zu Ast. Menschen bewegten sich mit Booten durch die Wasserwelt. Wer hätte das gedacht.

    Johnny Than

    Im Strom der Gezeiten gibt es auch ruhige, fast stille Gewässer. Hier sammelt sich die Zeit.

    Aber es gibt Entitäten, die in der zeitlosen Tiefe lauern. Verweile nicht zu lange, sonst weckst du ihren Jagdinstinkt.

    Und lass dich nicht vom vermeintlich sicheren Ufer täuschen – die Zeit hat ihre Finger überall, und der Übergang vom ruhigen Gewässer in die kleinteilige, vielfältige Staubwelt kann schnell mehr Zeit kosten, als du hast.

    Ruhe kurz, lebe lange.

    Ftx3125

    Ausgerichtet von SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Johnny Than

    Mit vollem Mund sprach der junge, gerade mal 50 Jahre alte, knorrige Baum:

    “Oh, danke Mama. Säugetier Rot-Grün ist meine absolute Lieblingsspeise.”

    Die Säugetiere würden natürlich nur Blätterrauschen, und langsames Äste aneinander reiben hören, sie hatten keine Ahnung von ihrer Sprache, oder ihrer geheim gehaltenen Wendigkeit, wenn es ums Essen ging.

    Er schmatzte genüßlich.

    Nun, dieses spezielle, leckere Säugetier hörte eh nichts mehr. “Schmatz, mhhhh.”

    Croco 🇺🇦

    Pippi ist tot!
    Der Baum hat sie gefressen und fast ist er fertig mit ihr. Nur die Strümpfe schauen raus.
    Annika und ich stehen hier unten und wissen nicht mehr weiter. Sie sagt immer, wenn wir vorbei gehen: das ist ein Limonadenbaum. Dort oben wachsen die besten Flaschen. Und wir sind schuld. Jedes Mal sagen wir: wir sehen keine Limonade! Wo soll die denn sein? Nur dieses Mal klettert sie hoch, um uns eine Flasche zu holen.

    Und jetzt will sie es uns beweisen. Ihr werdet schon sehen, ruft sie. Sie nimmt Anlauf und springt hoch, und der Baum schnappt zu. Es muss ihn wohl immer geärgert haben, dass sie ihn Limonadenbaum nennt.
    Nur was sollen wir tun? Wenn wir jetzt hochklettern, holt er uns auch.

    Andreas Kilgus

    Weiter links! Nein, nicht da … Noch etwas nach oben! Besser, mmmh, besser, oh ja, jetzt, besser, beeeeeeeesseeeeer, oh mein Gott … Aaaaaah!

    Danke. Nach 23 Jahren hatte ich ja echt die Hoffnung aufgegeben, dass doch noch irgendwann mal jemand vorbeikommt, mein verzweifeltes Windgeheule bemerkt und sich meiner annimmt. Du machst Dir keine Vorstellung, wie das gejuckt hat – und ich kann mich ja nicht mehr selbst kratzen, seit ich keine Äste und Zweige mehr habe!

    bee

    Einer alten Legende zufolge fanden sich alle verlorenen Socken am Ende der Zeit im Zauberwald von Gwynnthyrr wieder

    Mike G. Hyrm

    wessen dessen wesen
    einstmals keinerlei gewissen
    weder auch noch mutigem bissen
    mit festem besen
    unter der luft
    verfreilich
    salopp mit irrwitzender
    geschwindigkeitsflugübertretung
    vor gewissenloser aussicht
    ohne folgen reich zu sein
    auch nicht gewesen wahrlich war
    könnte in versuchtem
    versuchen einen
    unterabseitsliegenden
    baumling zu überzeugen
    unterschlupf zu finden
    ohne zu ahnen
    das dessen ahnen
    bereits urzeiten zuvorderst
    übergroßer sonnentau
    genannt wurde

    petros

    Kopfüber in den Spaß des Liebens

    Es ist Winter
    Der Wind weht frisch
    Im Baumstamm
    Fängt man keinen Fisch

    Das Laub verließ
    Den Baum schon lange
    Trotzdem ist mir
    Heut’ gar nicht bange.

    Was ich hier mache
    Feiner Mann?
    Wird nicht verraten
    Geht Dich nichts an.

    Wawuschel, toxic Jäger Jägerin

    “Huch wo sind wir denn heute gelandet?”
    Fragte Ringelstrumpf 1 Ringelstrumpf 2
    – Zumindest diesem war es nicht einerlei –
    “Jedenfalls sind wir nicht versandet”.

    “Woher willst Du das wissen?”
    Fragte Ringelstrumpf 2 Ringelstrumpf 1
    “Weil sich um uns rum viele Äste küssen!”
    “Knutsch mich ja nicht, ich bin nicht Deins!”

    “Er meint, dass Ihr im Wald gelandet seid,
    Bäume und Baumstümpfe weit und breit!
    Und nun RAUS AUS MEINEM BAUCH!”
    Ja, der weise Baumstamm fühlt auch.

    Mina

    👑

    Knorrig ragte die dicke Orta aus dem Ginsterdickicht. Von jeher hatte Jan sich zu der alten Eiche hingezogen gefühlt. Jetzt, mit 11, war er groß genug, in ihre Äste zu steigen.
    Wie klein das Dorf von hier oben schien!

    Ein Knarren des Holzes erschreckte ihn. Schnell hinunter! Doch anstatt den Stamm hinab ging es in ihn hinein, durch den Spalt, der sich geöffnet und geschwind geschlossen hatte.

    Gierig war die alte Orta nicht: 2-3 Kinder im Jahrhundert waren ihr genug.

    Ftx3025

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Andreas Kilgus

    „Schau mal, da läuft schon wieder Mathilde mit ihrer dämlichen Handtasche.”
    „Ich schau gar nicht hin, die bekommt sowieso schon viel zu viel Aufmerksamkeit.”
    „Ja, immer ihr Gefasel von der ‘Reederei-Gattin’ und der ‘Flotte’ ihres Mannes. Mathilde, Dein Mann hat zwei kleine Ruderboote und eines davon war so altersschwach, dass es neulich gesunken ist!”
    „… und dann hat sie sich auch noch den Oberkörper verlängern lassen, um die Nase höher tragen zu können. Ich fasse das alles nicht.”

    Penelope

    👑

    versunken
    verloren
    für immer dahin

    was waren sie neidisch
    weil ich Kapitänsfrau bin

    schaue vom Witwensteig
    hinaus aufs Meer
    strecke meinen Hals
    doch er kommt nicht mehr
    – und ich lieb ihn so sehr –

    trage als Gepäck
    überall hin
    das Schiff und das Meer
    und mein Herz ach so schwer

    Ftx2925

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Johnny Than

    👑

    Der alte Brunnen steht hier rum,
    und fühlt sich dabei ziemlich krumm.
    Kein Wasser pumpt mehr durch ihn raus,
    was soll er noch hier, es ist ein Graus.

    Er grämt sich sehr, wird kaum gestützt,
    und weiß gar nicht, was es nützt.
    Da streckt ganz vorsichtig von der Seite,
    eine Pflanze ihren Stengel sehr ins Weite.

    Der Brunnen fühlt sich berührt,
    ist von der Blüte ganz gerührt.
    Geht in sich und entdeckt tief drin,
    einen neuen Lebenssinn.

    “Brunnen und Blüte”

    Penelope

    Sie liebte ihr Biologiestudium aber Botanik würde sie abwählen. 100 Arten mit deutschem und lateinischem Namen bis Semesterende!
    Zum Glück hatte Mike, ihr Tutor, sich in sie verguckt. Nun schickte er täglich ein Bild einer Pflanze mit einer #Eselsbrücke.
    Heute war es … ja, was?
    Ein Pumpenschwingel? Nein. Schwingel war ein Gras. Diese hier hatte eher runde Blätter. Schacht…elhalm? Wasser…nabel? Eimerpflanze? Topfpflanzen, ha ha! Nein, Mist, sie kam nicht drauf …

    Ftx2825

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    Sie mussten noch vor Sonnenuntergang zum nächsten Ladepunkt kommen, um mit den letzten Strahlen des Tages aufzuladen. Sonst würden sie den teuren Strom aus der Batterie kaufen müssen. Morgen früh wollten sie vor Sonnenaufgang zurück.
    Silvia fuhr schnellstmöglich und dachte an den großen Stein, der ihnen fast lebendig vorgekommen war. An die komische Person, die daneben ihr Lager hatte. An das Unglaubliche und Unerklärliche, das Sie da gesehen hatten.

    bettina_rbe

    👑

    wer einen baum findet
    darf nachhause

    Ftx2725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    👑

    Prustend tauchte sie auf und schüttelte die bunt schillernden Tropfen aus ihren Locken.
    Sie musste immer noch lachen.
    Ihr neuer Bekannter hatte das Foto, das sie ihm von ihrer Welt geschickt hatte, tatsächlich falsch herum in seiner #FreitagsTexterei gepostet.

    Dabei sonderte die feste Materie doch ihre Essenz in großen bunten Tropfen ab, die dann in das “Meer der Möglichkeiten” fielen, in dem Sie gerade badete.

    Wie kam er darauf, dass die Essenz wie Luftblasen aufsteigen könnte?

    Johnny Than

    Die Heißluftballons im richtigen Licht über der alten Pyramide zu fotografieren, war nicht so einfach gewesen. Nach jahrelanger Arbeit und vielen Versuchen hatte sie es endlich geschafft. Ihre eigene Erfindung für bessere Farbfotografie kam endlich das erste Mal so richtig zur Geltung. Das Bild würde sie sicherlich in der ganzen Region bekannt machen, vielleicht im ganzen Land.
    In diesem Moment hörte sie hinter sich jemanden betont leise auftreten.

    bettina_rbe

    die maya laden zum feste
    von weit einschweben die gäste
    primero todos silban
    day-o day-o 🎵
    then they all drop
    guest gifts
    bananas
    around the red roof
    of seneschall‘s house

    oder
    die flugquallen
    haben sich
    ein wenig
    verflogen
    einfach
    zu trocken
    hier
    puh
    😥

    Ftx2625

    ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    Nichts vor ’45 darf hier rein
    nur neuere Kunst und Design.

    Die Front aus Glas
    modern geschwungen
    wirkt für mich
    etwas erzwungen.
    Der Stuhl aus Plastik
    braucht Diebstahlschutz,
    die erhofften Besucher
    Sonnenschutz.

    Doch heimlich schleicht sich
    Vergangenheit ein,
    die Spiegelung alter Fassaden
    – die find ich fein.

    Andreas Kilgus

    👑

    Gespannt warteten die Beobachtenden hinter der extra an diesem Platz errichteten Glasfront darauf, dass die noch ruhenden Flugquallen sich wie jedes Jahr um diese Zeit von ihren stangenförmigen Nistplätzen erheben und majestätisch durch die Lüfte schwebend zu neuen Revieren aufbrechen würden.

    Johnny Than

    Stühle sind Potenziale. Das Potenzial sich zu setzen, um zu ruhen oder sich auszutauschen, zu essen oder zu trinken. Diese Stühle hier haben heute auf eine besondere Aufgabe.

    Bald würden die Menschen runterlaufen von der Kaiserburg und den heutigen Konferenztag hier ausklingen lassen. Die “Konferenz der Hoffnung” war ein internationaler Rettungsversuch für die Menschheit.

    Die Stühle gaben sich alle Mühe, bereit zu sein und hofften für die Menschen.

    Ftx2525

    Ausgerichtet von Penelope

    bettina_rbe

    👑

    Tous les galets tous les cailloux
    susurrent ronronnent murmurent
    heureux heureux heureux
    Sisyphe reposant

    Andreas Kilgus

    Gerade nochmal gut gegangen. Sich während der Flucht vor ihm mit dem Jäger zu unterhalten – keine einfache Aufgabe. Dabei dann ausgerechnet auch noch auf das aus Säure bestehende Meer hinzurennen müssen …

    Die meist riesigen und erstaunlich beweglichen Steinblobs waren die dominierende Lebensform auf Astonia VII. Zum Glück konnte dieses Exemplar noch rechtzeitig davon überzeugt werden, dass man wegen ein paar Gallensteinen noch lange keine lohnenswerte Beute darstellt.

    Das große Lu und das kleine la

    Sauerteig war schon etwas Besonderes.
    Aber dass er so weit gehen würde, hatte Jens nicht erwartet.

    Johnny Than

    Endlich war er wirklich vor Ort. Erstaunt betrachtete er das Gebilde. Es lag hier wohl schon einige hundert Jahre. Er gehörte zu den wenigen, die um das Geheimnis wussten.

    Seine Großmutter lag hier verborgen. Seine Mutter würde bald hier liegen, und er danach. Sicher verborgen. Die Menschen hielten das Gebilde für Steine.

    Die Metamorphose der Oma war sicher bald abgeschlossen und sie würde sich in die Lüfte erheben und durch die Galaxies fliegen.

    Ftx2425

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    👑

    Dieser Spielewettbewerb war etwas ganz Besonderes. Das Gewinnerspiel würde direkt in großer Auflage auf den Markt kommen.
    Ein Kinderspiel für ihn, der jeden verregneten Urlaub retten konnte.

    Die Aufgabe war denkbar einfach. Die Firma hatte aus der Spieleproduktion der letzten Jahre einige Restposten an Spielfiguren, die statt Entsorgungkosten noch Gewinn einfahren sollten.
    Aber ach, kein Wunder, dass die hauseigenen Entwickler daran gescheitert waren …

    bettina_rbe

    ‚Viens voir, Olivier‘, dit Xavier, ‚voici ce fruit rare doré, je l‘ai ouvert pour toi. Tiens, son noyau d’espoir! On va vite le montrer à Johnny, notre inventeur. Il nous dira vers où nous devons planter le noyau afin que sur l’endroit pousse un bel arbre plein de fruits dorés chacun avec son noyau d’espoir!‘
    ‚Oui, allons-y!‘

    Ftx2325

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Alarmstart, sofort!!!” brüllte Commander McLane, während die blauen und grünen Laser der Frogs den Schutzschild des schnellen Raumkreuzers Orion immer wieder aufleuchten liessen.

    Andreas Kilgus

    Reglos lag er da, nur noch zu diesem Loch in der Decke starren könnend. Es heißt, zum Ende hin ginge man „ins Licht”. Darunter hatte er sich eine Art Tor aus weißem Leuchten vorgestellt. Nicht dieses bunte, aber wenig erhabene Gewirbel über ihm.

    Ihm wurde noch schwummeriger, es zog ihn nach oben – und eine engelsgleiche Stimme sprach: „Komm heim …”

    „… und nimm das nächste Mal weniger oder was anderes”, ergänzte der Kopf seiner von den anderen verständigten Mutter, der nun ins Blickfeld ragte.

    Penelope

    In letzter Zeit hatte sie den Eindruck, die jungen Mädchen tragen Kleider, die sie schon vor 40 Jahren nicht als Vorhang aufgehängt hätte.
    War Mode dazu verdammt, sich immer zu wiederholen?

    Und jetzt diese Diskobeleuchtung.
    Fehlte nur noch, daß auch pudriger Kunstnebel eingeblasen wurde.

    Das sollte die angesagteste Location hier am Ort sein??

    Das wirkte eher wie das Themenzimmer einer Demenzstation …
    Wo kam denn dieser Gedanke jetzt her?

    Johnny Than

    👑

    Außerirdische Wesen machen
    Lichtkreise bei der Landung
    Tickend senkt sich das Schiff

    Totale Menschheit hält den Atem an
    Es erklingen die ersten Alienworte: “Hi,
    Xavier ist mein Name, wir haben Früchte zu verkaufen.”
    Tja, so begann der extraterrestrische Handel.

    Feilschend.
    Erstaunt.
    Hungrig.
    Lachend.
    Toll.

    Hoffnung wurde gebracht, mit Verständnis und praktischem
    Austausch und führte zu fruchtbarem Miteinander.
    Hoffnung war, ist und bleibt Kern. 🙂

    Ftx2225

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    bettina_rbe

    👑

    il était une fois
    près de la chapelle
    au bout du chemin de croix
    le chien a enfin raconté à son maître
    wouf

    Penelope

    Warum nur sind wir ihm gefolgt?
    Der weiß doch nichts von uns und unseren Wünschen – von unseren Ängsten und Nöten. Der mit seine festen Mauern und verschließbaren Toren.

    Wir wollten freie Bänke sein in einem freien Wald und selbst bestimmen, wer sich auf uns setzen darf.

    Nun müssen wir das unwürdige Leben einer Parkbank führen.
    Arena für seine Anhänger.
    Die Straße ist voller Wachposten und seine Security hebt drohend das Bein …

    Penelope

    An diesem Ort ist immer Herbst
    selbst jetzt – mitten im Mai.

    Er mahnt uns an Vergänglichkeit
    an Tod und an das Sterben.

    Im Gegenzug erhalten wir
    Glück, Liebe, Lachen und Genuss.
    Das volle pralle Leben.

    Johnny Than

    Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier – das Publikum war damals begeistert gewesen.

    Seit der gescheiterten KI Revolution ist jedoch digitales komplett aus der Mode geraten. Seine früher sehr gefragte Fähigkeit entspricht damit nicht mehr dem Zeitgeist.

    Heute will niemand mehr einen Mann sehen, der sein Gesicht aussehen lassen kann wie Smileys. Er richtet sein Monokel und geht tief in Gedanken versunken weiter.

    Ftx2125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    DA sind also die ganzen Schilder hin!!11!!!

    Volker W.
    ehem. Bundesbenzinminister

    Penelope

    “Und Du meinst wirklich, das funktioniert?”

    “Ja klar. Stell den Menschen irgendwas hin, was sie nicht verstehen, und sie halten es für Kunst, schwadronieren was von metaphysischer Metaphorik oder richtungsweisender ökologischer Mobilitätstranzendenz und kommen nie auf die Idee, dass es sich dabei um eine hocheffiziente Hyperraumantenne handelt.”

    “Ähmm, ich habe mich eigentlich gefragt, ob dieses Ding wirklich geeignet ist, unseren Notruf abzusetzen …”

    Ftx2025

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    Außer Konkurrenz weil zu 63,5% von @Easydor #ftx1725 geklaut. So lange ich das im Kopf habe, fällt mir eh nix anderes ein.

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? – Auch nicht weiter als vor 30 Jahren.
    Und wie findest Du es?
    Das sage ich Dir wenn es fertig ist …

    Johnny Than

    _Chancenblick_

    Vor uns ein UNÜBERWINDBARER Berg. Wir können nicht durchsehen, was auf der anderen Seite ist. Der Mensch ist so, dass er dadurch noch UNBEDINGTER auf die andere Seite MUSS.
    Außenrum können wir nicht, außer mit einem weiten UMWEG. Anscheinend der einzige Weg, der GEZEIGT wird, sich uns zeigt.

    Doch ein kleines Loch in der Wand ist nicht ganz oben, das Seil reicht, wir können es schaffen. Reißen wir danach gemeinsam den ganzen Berg ein?

    Ftx1925

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    Mellville und Sina sind ja ein ganz hübsches Paar.
    Und Lars. Der einsame Eckensteher.
    Schau nur. Das Kleid hatte Gudrun auch beim letzten Fest an. Bei denen geht’s wohl finanziell bergab.
    Was haben Kai und Klaus nur so heimlich zu tuscheln?
    Wir bräuchten nicht nur einen durchsichtigen Spiegel, sondern auch noch Mikros.
    Tja, und unser Plan mit der Statue ging auch nicht auf. Von wegen “betrachten beim Betrachten”.
    Das nächste Mal kommt da das Buffet hin…

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Oh Mann, wie froh würde er sein, wenn er endlich seine Bachelorarbeit abgeschlossen und einen richtigen Job hätte!
    Endlich nicht mehr für einen Studentenjob bei irgendwelchen pseudo-intellektuellen Partys als Deko in komischen Kostümen rumstehen müssen!

    Was soll das jetzt eigentlich wieder darstellen?
    Einen griechischen Hermes oder einen römischen Merkur?
    Das wissen diese neureichen Bonzen wahrscheinlich selber nicht mal!
    Orrr!

    Easydor

    Treffpunkt Mercurius

    Wir treffen uns
    beim niedlichen Kind
    dem kann man nicht böse sein
    genau wie sein Vater
    es nicht sein konnte.
    Zum Dieb geboren
    am eigenen Bruder
    war das doch der Grundstock
    allen Handels.
    Sein Element überflüssig,
    unfassbar, toxisch,
    glänzend.
    Immer passend.
    Ist das die Fieberkurve
    oder der Börsenkurs?
    Wir treffen uns bei dem Bengel da
    dem kann man leider nicht böse sein.

    Ftx1825

    Ausgerichtet von SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Der mit dem Hund geht

    Diese seltene Aufnahme gelang Heinz Sielmann unter Einsatz seines Lebens. Sie zeigt drei Weibchen der gleichen Gattung in unterschiedlichen Phasen der Menopause.

    Johnny Than

    Mama, wir wollen nicht baden,
    nicht ins Wasser kriechen,
    den Dreck nicht abschaben,
    die Seife nicht riechen.

    Wir sind Kinder die spielen
    in Pfützen, nassem Gras und Matsch.
    Mit Spaß und ganz vielen
    Lachern, so lustig ist der Quatsch.

    Wir sind deine drei Kinder, lebendig und frei,
    ob mit Schmutzschicht ist doch einerlei.
    Mama, es heißt doch, Liebe macht blind,
    drum liebe uns Stinkemonster so wie wir sind.

    “Kinder, los jetzt, badet endlich” rief Mama da.

    Penelope

    “Jetzt geht es diesen miesen kleinen Biestern an den Kragen!”

    “Schau nur was sie aus der tollen Geburtstagstorte für unseren Kleinen gemacht habe.
    Ein einziger grüner Klumpen.”

    “Ja, und bei den Großen tun sie immer so schön. So mit himmelblauem Augenaufschlag und niedlichem Fiepen.”

    “Dümpeln gaaanz friedlich – aber uns ärgern sie, wo sie nur können.”

    “Und erst die Farbe! Kotzgelb!”

    “Los! Auf sie mit Gebrüll!
    Nieder mit den Quietscheenten!”

    Ftx1725

    Ausgerichtet von Penelope

    SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Für alle frisch zugeschalteten Zuschauer:
    Sie sind live dabei, beim großen Finale des ESC, des Encounter of Shifting Clouds, auch bekannt als “Wolkengucker-Weltmeisterschaft”!
    Und alles sieht nach einem Sieg der Herausforderin und Überraschungsfinalistin über den mehrmaligen Champion und Favoriten aus!
    Fans, Außenseiter-Sympathisanten und Sportwettende sind außer sich und sitzen nägelkauend auf den Tribünen!
    Ein geschichtsträchtiger Tag!

    Nur noch Sekunden!

    petros

    Kurz vor der Jahrtausendwende wanderten wir in den Bergen im Osten Usbekistans. Wir hörten einen Schafhirten und sahen ihn schließlich. Er kam mit einem kleinen Tablet, auf dem etwas Joghurt und Tee standen. Ich habe vergessen, was ihr aus unserem Rucksack dazu taten, aber wir saßen zusammen mit ihm und genossen die Einladung. Unsere dünne Zeltwand faszinierte ihn, sein Zelt hatte ein Holzgerüst, zwei Lagen Textilien und dazwischen Schafwolle.

    Easydor

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? Nur bis zu den Bergen halt.
    Was heißt denn nur?
    Naja, da is halt Ende.
    Ja, ok, stimmt.
    Aber is schon schön.
    Nervt keiner.
    Genau.

    bettina_rbe

    vorgestern oben mutterseelenallein
    nun hinunter gehen zu zwein
    neben ihr Johannes
    er bringt sie heim

    Ftx1625

    Ausgerichtet von Easydor

    Devin McColey

    “Du, Hannibal?”
    “Ja?”
    “Sicher das wir hier richtig sind?”
    “Ja.”
    “Aber sieht gar nicht aus wie die Alpen.”
    “Die Karte sagt das passt noch.”
    “Du, Hannibal.”
    “Was denn?”
    “Ich glaube wir schaffen das nicht mehr pünktlich da zu sein.”
    “Und wenn schon, die werden deswegen bestimmt keinen Streit anfangen.”

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ähh, Hallo, wir hätten da mal eine Frage.
    Wo geht es hier bitte zum nächsten Porzellanladen?

    Penelope

    seelenvolle giganten
    in ketten gelegt
    menschenmacht
    schlau erdacht
    Frieden hat viele gesichter

    bettina_rbe

    The animals went in two by two
    Each elephant with his own guru
    And then they all came to
    Elephant and castle
    They all went in
    For to get out of the rain

    Manon

    „Hopp, zwei, drei, vier, haltet Trab, zwei, drei, vier.
    Hopp, zwei, drei, vier, im Marsch, zwei, drei, vier.
    Stets ein Lied beim Marsch parat,
    das ist wichtig Kamerad,
    schmettern den Choral über Berg und Tal, wenn die Frühpatroulie naht, wenn die Frühpatroulie naht. Kompanie halt!“

    Ftx1525

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    FichtenNadelTannenGrün
    DunkelSchattenEfeuGrün
    BirkenBuchenLichtLaubGrün
    BlaugerahmtesWipfelGrün
    BraunumsäumtesBodenGrün
    DuftendesWaldmeisterGrün
    Atme • Ruhe • Schwelge

    Easydor

    Wie Licht durch das Grün
    läuft das Leben einen Weg
    erleuchtend durch mich

    Mike G. Hyrm

    dunkelhell
    gefleckt
    schattensonnig
    durchschaubar
    grünbraun
    durchschnitten
    lebentod
    vermixt
    widerspenstig
    zarthartnäckig
    kühlblinzelnder
    tanz
    mit duftiger
    zufriedenheitsbrise
    lachender freunde

    Ftx1425

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Easydor

    Nur weil ich ein Kind bin,
    heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann; im Gegenteil.
    Mehr als ihr weiß ich vom Kampf, mehr als ihr hab ich zu verlieren, mehr als ihr muss ich tun, mehr als ihr kann ich gewinnen, mehr als ihr erträume ich mir vom Leben.
    Viele kämpfen mit mir, jedes Kind für sich. Manche schaffen es nicht und hinterlassen tiefe Trauer.
    Vergessen wir sie nicht.

    bettina_rbe

    hey
    have a look
    hier sind
    farben
    find yours
    and fly

    Penelope

    Wir sind die LiNiKi,
    die Linken Ninja Kids.
    Unser Cape ist rot,
    wie unsere Überzeugung,
    so rot wie unser wildes junges Blut.
    Unsere Kriegsbemalung ist blau,
    die Farbe unserer Feinde.

    Die Wachsenen die reden nur.
    Noch dazu mit denen.
    Wir handeln jetzt,
    wir mischen auf.
    Blau muss in Strömen fließen,
    sich mit dem Braun der Fieslinge
    in der Gosse mischen.

    Nie mehr die Gedanken der Menschen verfärben!
    Nicht unser aller Zukunft verderben!

    Komm zu den bunten LiNiKi!

    Ftx1325

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    Also das sind doch wirklich Dilettanten, diese Menschen.
    Da wollen Sie die Geschichte von Ururgroßonkel Grant ehren, der damals im Spitzhackeweitwurf nicht nur die Hacke sondern auch seinen linken Arm verloren hat, der dann ja bekanntlich hier in den Fluss gefallen ist, wodurch wiederum die Furt entstand, durch welche der Handel der Stadt erblühte … alles schön und gut.
    Aber welcher Idiot würde einer Spitzhacke einen Metallschaft verpassen?

    Easydor

    Pickelhacke
    auf die Kacke
    knapp verreckte
    aufgeweckte
    linke Zecke
    kranke Pocke
    abgeleckte
    helle Glocke
    tiefe Hocke
    volle Macke
    rote Locke
    in die Ecke
    reingesteckte
    Pickelhacke

    Mike G. Hyrm

    es mag dereinst
    die sagenzeit
    dir sagen sagen
    sind gescheit
    drum fühle immerzu
    des ortes wesenheit
    zu eratmen
    höre zu
    lausche dem
    was dich berührt
    vereinahme zufriedenseeliglich
    nimm reichlich mit
    saug dich völlig voll
    in vollendet vollen zügen
    so viel es passt
    wo immer auch
    ein plätzcheneckchen
    frei ist

    Ftx1225

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    “Findest Du es nicht etwas übertrieben, dort mit der Kutsche vorzufahren?
    Klar, wir legen Wert auf Lebensart und Stil und was den “Neuen Mann” so ausmacht …”

    “Ich weiß schon was ich tue. Im Gegensatz zu Dir bin ich absolut stilsicher. Du hast ja sogar noch Deine Hausschuhe an – oder was soll das sein?”

    “Die sind bequem und wir gehen doch nur zum Frisör.”

    “Oh Mann, Du hast wirklich nichts kapiert. Außerdem heißt das jetzt “Barber Shop”!”

    Mike G. Hyrm

    altes neu
    scheu erscheint
    vergangene zeit
    wie war
    wahrheit wahrgenommen
    wie was
    eingenommen angesehen
    umwelt angehört
    bedachtsame behutsamkeit
    leben sinnen
    spürend bewusste
    traudich zwischenstillezeit

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Schon gehört, die Verwaltung will Droschkenplätze abschaffen.”
    “Waaas? Warum das denn?”
    “Die Plätze sollen dann für diese lauten und stinkenden komischen Automobile benutzt werden.”
    “Die spinnen doch! Diese neue Erfindung wird sich niemals durchsetzen.”

    Ftx1125

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hei Ho und ne Buddel voll Rum!
    🥳

    Penelope

    Es ist immer gefährlich, die Lieblingsplätze seiner Kindheit aufzusuchen, Lise.

    Du meinst wegen dem Piraten, Papa?

    Erstens heißt es wegen des Piraten, Lise, und zweitens – nein, das meine ich nicht.
    Oma Telse, wie alle sie nannten, hatte hier diesen bezaubernden kleinen Laden.
    Für uns Kinder gab es immer frische Limonade an diesen zwei winzigen Tischchen.
    So konnten wir uns ganz groß fühlen.
    Und jetzt …
    komm Lise, gehen wir. Ich kann gar nicht hinsehen.

    Easydor

    Sansibar

    Ist es nicht erstaunlich, dass, wenn wir in diese Welt geworfen werden, alles schon jemandem gehört?
    Jeder kleine Mensch beginnt, die Welt sich anzueignen; ein kleiner Stein, der einem dann gehört und ein Buch und vielleicht ein Bett. Wir lernen, wie man sich die Welt zu eigen macht und eigentlich doch nur anderen entwendet, denn alles ist schon verteilt. Die ehrlichsten in dieser Art, das waren die Piraten, die taten wenigstens gar nicht erst so. Deswegen hab ich das hier so.
    Dieser kleine Schuppen, das ist für mich wie Sansibar, sagte Opa mal.

    Ftx1025

    Ausgerichtet von Penelope

    Easydor

    “Boah, ich kann nicht mehr. Ich mach jetzt hier.”
    “Ja gut, dann mach schnell.
    […]
    Was dauert denn das so lange?”
    “Ich kann nicht.”
    “Was, warum denn nicht?”
    “Ich kann nicht, wenn jemand guckt.”
    “Aber ich guck doch gar nicht.”
    “Du nicht, aber der Baum.”

    Ftx0925

    Ausgerichtet von Easydor

    Easydor

    Piano-Mann

    Ich bin der Piano-Mann
    ich setz mich ans Piano ran
    leider ist es etwas angegraut
    ich spiel es trotzdem leis und laut.

    Es lässt sich fröhlich, munter spielen
    und die Tasten, die mitunter fielen
    verbergen ihren Kummer kaum
    wie meine Träume, die schon Schaum.

    Kannst du es hören, da fehlt ein Ton
    da klappert nur die Saite rum
    der Seele fehlt die Vibration
    so bleibt die Taste leider stumm.

    Das Lied das ich hier spielen will
    erinnert mich an Ilsebill
    das nich so will as ick wohl will
    Am Ende bleibt es still.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nichts, aber auch gar nichts konnte ihm so sehr die Laune verderben wie ein schlecht gestimmtes Klavier.

    Duncan Idaho

    “Mhhh, nur meine linke Hand ist noch zu gebrauchen – also werde ich mal dieses Stück probieren:
    Etüde für die linke Hand allein in As-dur, Op. 36 von Béla Bartók.
    Ob dies auch ohne Beine für die Pedale funktioniert? Wird bestimmt keiner merken….”

    Penelope

    Schon immer, schon als ganz kleines Mädchen, wollte sie Klavier spielen lernen. Bei ihrer Freundin durfte sie manchmal ein bisschen klimpern. Sie selbst bekam nur blöden Blockflötenunterricht.

    Nun hatte sie seit Jahren ein eigenes Instrument. Aber ach, der Beruf, die Freunde, sie kam einfach nie zum Üben.

    Heute würde sie sich aber durch nichts abbringen lassen. Sie würde sich so lange an das Instrument setzen, bis sie ’Autumn Leaves‘ fehlerfrei beherrschte!

    bettina_rbe

    🎵 🌷

    Ftx0825

    Kein Bild und kein Text gefunden

    Ftx0725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Kein Text gefunden

    Ftx0625

    Ausgerichtet von Easydor

    Thuni 🐟

    Die fünf Freunde waren den ganzen Tag am Strand und Frau Karin würde sich schon Sorgen machen, schliesslich wurde es schon dunkel und die Flut würde auch bald einsetzen.
    Sie beschlossen zu gehen.
    “Und was ist mit mir?” fragte Kevin.
    “Grab dich selbst aus, wenn du nicht ertrinken willst.” antwortete Anja fröhlich.

    fin 🦣

    “Ich hab’s. Ich hab’s”
    “Ich mag’s nicht mehr.”
    “Man. Zuerst heulst du uns das Ohr ab und ich grab hier den halben Strand um. Und jetzt willst du nicht mehr? Na los jetzt!”
    “Jungs, ey“, dachte Julia und grinste schadenfroh als Tom sich den sandigen Kaugummi angewidert in den Mund steckte.

    Andreas Kilgus

    Die Sonne weicht, der Tag verrinnt.
    Die Dunkelheit, die bald beginnt –
    dem Schein der Lampen weicht sie aus,
    die Kraft der Kegel meidend,
    nur drum herum ist sie zu Haus,
    leicht an der Störung leidend.

    Die Kinder ficht all das nicht an,
    beidseits der Stirne: Strahlen.
    Die Welt zieht sie in ihren Bann.
    Kein Eintritt zu bezahlen.

    Alles voller Wunder.
    Jede:r ist Erkunder.

    Mit reicher Beute geht es heim,
    der Schatz ist nicht zu greifen:
    Ist nicht im Käscher, sondern Keim
    neuer Gedankenschleifen.

    Ogenblick

    Gebannt starrten die 4 Kinder auf die Stelle im Sand, unter der sich jederzeit etwas regen sollte. “Was meint ihr, wie viele schlüpfen werden?” “Vielleicht hundert?” “Soo viiieeele?” “Hey ihr da unten”, flüsterte einer der Jungen, “kommt ruhig, wir sind hier!”
    Und so warteten sie in der Dunkelheit, nur die Stirnlampen gaben etwas Licht. Die Wellen plätscherten leise an den Strand, die Luft war lau. Eine kleine Gruppe von Kindern wartete auf die Babies, die sie beschützen wollten.

    Sascha Niedrig

    “Ach Ludo, mir macht das echt nicht so viel Spaß, wie dir. Ich finde, unsere Eltern übertreiben es mit dem UV-Schutz und morgen in der Schule gibt es sicher wieder Ärger, weil wir übermüdet sind. Ich will tagsüber draußen spielen!”

    Ftx0525

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Da standen sie, die beiden Fabrikschlote, etwas verschämt blickten sie runter auf den Nachbarturm. So viel Freude brachte dieses RiesenKarussell den Menschen. Alle lachten, jauchzten.
    Und sie selber?
    Aber eines Tages… Eines Tages würden auch sie die Menschen zum Lachen bringen. Sie würden aufhören zu rauchen und zu Rutschtürmen umfunktioniert. Jawoll! Nichts wünschten sie sich sehnlicher. Die Lichter waren schon mal ein Anfang! Immerhin.

    Easydor

    Ihr Haar im Wind zerzaust, die Augen lachend aufgerissen. Überflutet von Glück und Nervenkitzel schrie er es: “Willst du mich heiraten?!” Ein lautes “Jaa! Juhuu!” von ihr machte ihn völlig glücklich. “Wirklich?!”, schrie er und sah ihr glückliches Gesicht hinter dem anderen Mitfahrer wieder auftauchen. Sie lachte lauthals mit Tränen in den Augen. Er konnte sein Glück nicht fassen, er hatte sich getraut und sie hatte wirklich “ja” gesagt.
    Als sie unten zittrig aus ihren Sitzen stiegen, fiel sie ihm um den Hals: “Ach, das war toll. Was hast du da gebrüllt? Ich hab kein Wort verstanden.”

    bee

    Seit dem Ende der Bungeewelle hatte Mötzkes Kletterparadies erheblich an Attraktivität eingebüßt

    petros

    Fliegend, fast
    Nur von dünnen Ketten
    Vor dem Fall bewahrt
    Runde um Runde
    kommt das graue Ungetüm vorbei
    Industrie, schon sehr betagt

    In grauen Zeiten
    Rauchte der Schornstein
    Schwefel lag schwer in der Luft
    Es schaffte Arbeit
    Doch lag man oft auch
    Viel früher starr in der Gruft

    Nach dem Spass
    Runde um Runde
    Versuchen wir mit Vernunft
    Herauszufinden wie wir
    Gut leben heute
    Und gestalten die Zukunft

    Penelope

    „Ich habe es genau ausgerechnet.
    Wenn ich mich jetzt ausklinke,
    lande ich so auf dem Riesenrad,
    dass mich die dadurch umgelenkte Bescheunigung direkt auf die Spitze des linken Turmes katapultiert.
    Wirst schon sehen Annegret.
    Und Drei, Zwei, Eins und Uuuuuuui …“

    Ftx0425

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    umgraublaut mir
    bibbernd zitterlich
    ebenbildlich furchtsam
    zuwenigst
    malt sol
    gefunkelflimmer
    in meindein sein
    dieser wahrscheinlichkeit

    Ftx0325

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Kind, Wind, Find den Fehler im Bild.
    Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Gleichgültigkeit.
    Sand, Strand, Plastikwand.

    Ftx0225

    Ausgerichtet von Annie

    Lam ‘al Adie

    Charlie Brown will spielen
    Wind weht in kahlen Ästen
    Drache fliegt nicht mehr

    Ostfriesin

    Verspielt
    Vibrierend

    Verliebt
    Verwegen

    Verweht
    Vogelfrei

    Verfangen
    Versehentlich

    Verflucht
    Verdrossen

    Verloren
    Verzichtbar

    Vergessen?

    Mike G. Hyrm

    da hat sich ein drache in mir vergeästelt
    flüstert sie im seuselnden hoffnungswind
    ojemine welch zartbitter abenteuerliches kind
    vermag in zeitloser urzeit
    ein solch famoses wesen begleiten
    strömungen spüren
    tragen leiten lassen
    ungestüm wild
    ohne bewußtes ziel
    wahrhaftig aus dem bauch heraus
    kann das mal eine bruchlandung sein
    aufstehen ist dann eine wohlsame medizin
    vor allem nie den sand
    auf dem hartgefrorenen boden verstreuen
    lieber zwischen den zehen genießen

    Ftx0125

    Ausgerichtet von Ostfriesin

    bettina_rbe

    Die ente kommt mit
    ins neue jahr 🦆
    fröhliches 2025 🎈🍀

    Mike G. Hyrm

    wellenformende entlichkeit
    famos steintrist
    quadereingekreist
    durchbricht der einblick
    deutlicherkennbar
    hinaus
    hinüber
    hinfort
    wolkig umrahmende
    wassersehnsucht
    wenn nicht heute
    dann auf jeden fall
    gleichsofort

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ihn graute jedesmal davor, wenn er Post für die Meerkade hatte.

    Es war zwar ein idyllisches Gässchen direkt am Wasser, aber eines der Häuser dort hatte statt eines Wachhundes eine “Wachente”.

    Die sah zwar niedlich aus, so wie eine zu gross geratene Ente für die Badewanne, doch wenn es zu lange dauerte, Sendungen in den Briefschlitz zu stecken, musste er jedesmal aufpassen, dass die Ente nicht nach seinen Hosenbeinen schnappte.

    Ftx5224

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ostfriesin

    “Der Traum der Influenzerin”

    …Und endlich habe ich das Ziel meiner langen Suche gefunden:
    MICH selbst!
    Im Selfie-Hotel kann ich meiner Selbstverliebtheit ohne Scham nachgehen und bleibe dank Filter im Netz ewig jung. Hier checke ich nie wieder aus…

    Ftx5124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Lehrbuch, Sozialwissenschaften, Seite 64. Kapitel Wahrnehmung.

    Gesetz der Nähe: Reize, die nahe beieinander sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Gesetz der Ähnlichkeit: Reize, die sich ähnlich sehen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Ftx5024

    Ausgerichtet von petros

    Mike G. Hyrm

    die freiheit
    zu sein
    was ich bin
    entscheide ich
    für dich scheine
    ich etwas zu sein
    was ich für mich
    nie sein werde
    und nie sein will
    scheinbarkeit
    ist trügerisch
    ich jedenfalls
    in allen
    kunterbuntmannigfaltigen
    facettformen
    genieße mein mich
    jeder zeit
    in jedem blitzen
    der wahrnehmung

    Ftx4924

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    petros

    Der Bibliothekar vorm Bücherregal:
    Ich hoff’, was ich tu’, ist nicht fatal
    Wenn ich nur noch ein Plätzchen find
    Wo ich ein Buch reinstell’ geschwind
    Wo? Das ist schon fast egal.

    Mike G. Hyrm

    was mag
    an der
    nächsten buchecke
    liegen
    welche seite
    meines lebens
    wird dadurch
    berührt
    wie verändert es mich
    wenn ich diesen
    schritt tue
    die nächste
    seite umblättere
    tief hineingesogen
    zeitverlierend
    lausche ich
    staune ich
    gedachte gedanken
    mal fiktiv
    mal real
    mal ein kuddelmuddel
    aus allem möglichen
    und dann
    gibt es diese
    die mich
    mein ganzes
    leben
    voller gänze
    begleiten
    von denen ich
    erzähle
    darauf zurückkomme
    zitiere
    in denen ich lebe
    bücher
    leben mich lebendig

    Ftx4825

    Ausgerichtet von Duncan Idaho

    Mike G. Hyrm

    Spuren
    hinterlassen
    auf meinem Weg
    ist leicht
    wenn ich lebe
    wenn ich liebe
    wenn ich denke
    wenn ich entscheide
    Doch wie sieht mein Pfad
    ohne Schuhe aus
    ohne Hilfsmittel
    ohne Kleidung
    ohne Dinge
    purichmich fühlen in meinem Leben
    kann ich mich selbst dann
    tragen
    ertragen
    erleiden
    aushalten
    spüren
    nachempfinden
    oder schlüpfe ich doch gleich in meine heimeligen Hausschuhe? Vielleicht versuche ich es auch gar nicht & mache lieber den Natur-TV-kanal an!?
    Neuanfangsschwere!

    Ftx4724

    Ausgerichtet von Eightfiftythree

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    – Du, Darth?
    – Ja Mausi?
    – Als Christbaumanhänger für Nerds sind wir zum Verksuf angeboten worden. Und jetzt stehen wir hier. SO!!! *guckt an sich runter.
    – Ja Mausi.
    – Schau uns an. Wir sind nicht bei einem Nerd gelandet, sondern bei einem gelangweilten 9-Jährigen!
    -Pssst. Da kommt der Erzeuger des 9-jährigen!

    – ICH BIN DEIN VATER, LUC. So eine Sauerei im Zimmer. Räum endlich das Zeug weg!

    Mike G. Hyrm

    Darth Mouse
    oder
    Mouse Vader
    modular
    abwechslungsreich
    veränderbar
    Beherrscherinnen
    der Usb-Galaxie
    Absolut
    Kompromisslos
    schlichtweg
    lochaufimkopf
    mit Ohrhelm

    Ftx4624

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Texte gefunden

    Ftx4524

    Ausgerichtet von Ellen Bonte

    Nichts_weiter

    Er ging
    als wäre er gekommen,
    als könnte er einfach so
    verschwinden.
    Die, die ihm nachsahen,
    hätten ihn beinahe aufgenommen
    im Loslassen.

    Mike G. Hyrm

    hier ist
    an diesem ort
    ob tag
    egal
    wie nacht
    tumult
    gewirr
    menschpersönlichkeiten flanieren
    atmenleben
    reden
    fragen
    antworten
    gehen
    stehen
    denken
    streiten
    lieben
    finden
    verlieren
    zeitgehetzt manchmal
    manchmal völlig gelassen
    unatürlich bleibt
    naturgemäß dabei
    die menschgeschaffene
    umgebungsgestalt
    kühl strahlt
    beton
    glas
    mauern
    stahl
    leuchten
    auch bei den hitzigsten
    wortgefechten
    dem murmeligsten
    gesprächsgebrabbelraunen
    wo ist mein
    löwenzahn
    abgeblieben

    Kathante

    Wir saßen schon eine Weile still nebeneinander auf der Bank in der vollen Wartehalle des Bahnhofs, als sich der greise Herr mit dem Hut zu mir drehte, mich mit wässrigen Augen ansah und sagte: “Wissen Sie, junge Dame, Sie erinnern mich an sie. Als ich in Ihrem Alter war, sind wir viel zusammen gereist. Heute bin ich alt und allein und die Reise heute wird meine letzte sein.”
    “Wohin geht sie denn?”, fragte ich.
    ” Zu ihrem Grab, damit ich ihr sagen kann, dass ich bald wieder bei ihr bin.”

    Alexander Goeres 𒀯

    Endlich war er bereit, mir die Daten zu übergeben. Geheim, an einem öffentlichen Ort.
    “Kommse in die Markthalle, Café Rauchklappe”, sagte er und hustete in den Hörer.
    “Was!?”
    “Das findense schon. Aber allein. In einer Stunde!” Dann brach das Gespräch ab.
    Und da stand ich nun. Kennzeichen weiße Kopfbedeckung und zwei Tassen Kaffee. Das würde wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte.

    Ftx4424

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Eicke 🫧

    Wind Nordost, Startbahn null drei…

    bettina_rbe

    abiku en yoruba
    enfant cher enfant
    parti te nourrir
    de la terre illuminée
    des astres
    reviens petit reviens
    pour manger
    à nouveau
    la terre noire
    de ce monde

    Ellen Bonte

    Rebecca, kommst du?

    Aber Mama, der Engel sagt, die Lösung aller Probleme kostet nur eine freundliche Geste.

    Rebecca, was erzählst du für einen Unsinn. Es gibt keine Engel. Und die Lösung aller Probleme ist mit Gesten sicher nicht zu haben. Und jetzt komm, ich muss zum Yoga.

    Aber Mama, der Engel steht doch da.

    Jetzt hör auf mit dem Quatsch. Ich komm zu spät.

    Der Engel sagt, ich soll dir ausrichten, du bist die Mutter aller Probleme.

    Und wer ist der Vater?

    Mike G. Hyrm

    nässetrocken
    nebelklar
    unangekleided
    wetterwitterungsbedarfbedingt
    kapuzenkapauz
    blümigreichendübervoll
    weghinwegschreitend
    rückvorwärtshintenan
    körperstillwiegendwagend
    seheich
    höremich
    atmeauseintief
    berührendbeeindruckend
    überwältigendeinsamzusammen
    schlammfreiübersät
    kommeich
    näher
    tränenregenfeuchtglitzernd
    regenbogenerwartend
    abgewandeltabgewand
    näher
    binfast
    dortda
    reichefriedvoll
    einherzens
    gebenspräsentgeschenk
    friedvollentzückend
    glanzvollzufrieden
    endetnie

    Ftx4324

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Stück für Stück setzt sich die Welt für uns zusammen. Ein besonders grosses Stück am Tag, an dem du zu verstehen beginnst, dass tatsächlich all die 100en von Farben, die 1000en von Farbtönen nur aus ROT- BLAU – GELB entstehen. Die optische heilige Dreifaltigkeit. Aus so wenig wird so viel! Life is life.

    Ftx4224

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Beiträge gefunden

    Ftx4124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    bettina_rbe

    durchschaut
    von der
    glasharfe

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Wasser in Glas, Augen hinter Wasser, sehen klar und doch nur Zerrbilder. Alles eine Frage der Perspektive.
    „Arielle!!! Komm schon! Wir wollten doch noch in einen anderen Shop ein Bikini für den Urlaub kaufen!“

    DragoMikh

    Am Ende besteht der Menschliche Körper zu über Hälfte aus Wasser. Und eben jenes Wasser hatte ihn schon immer fasziniert. Egal ob Mann, Frau, Kind, oder Greis. Jeder konnte am Ende auf diesen elementaren, klaren Stoff reduziert werden. Und jetzt hätten sie ihn fast erwischt. Kommissar Schlosser stand in der Mitte des Kellerraums, in Regalen an den Wänden reihten sich die Gläser, die Trophäen.

    Ftx4024

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ach Ach!!!! Ich mag nimmer. Wir sind DAS popkulturelle Ereignis der vergangenen 50 Jahre. Was sag ich? 100 Jahre! Und was haben wir nun davon? Ein paar Kinder beweinen unser Erlischen, wenn sie ins Alter kommen um die Grausamkeit der tödlichen speienden Vulkane und Meteoriten zu realisieren. Ok. Aber sonst? Hängen wir in Museen rum, prangern von T-Shirt. Was für eine Nicht-Existenz soll das sein bitte? Ach, Ach…

    Mike G. Hyrm

    dinos
    obmittel
    obklein
    obgroß
    immerzu stets
    ebenso gewesen
    recht famos
    in aller munde
    tun kunde
    über die vergangenheit
    sinniere
    flaniere
    spaziere
    im wald
    ups
    was kommt
    da angehoppelt
    süßspitzzahn
    mit mamaschnabel
    ob ich sie
    füttern darf
    oder ich selbst
    gar ein happen bin
    auch das wird
    eines tages
    geschichte sein
    gleich
    spätestens
    in fünf minuten
    oder ich nehme
    sprichwörtlich
    die beine
    in die hand
    dann heißt es
    später
    er entschwand
    geschwind
    mit flatterndem
    verstand

    Ftx3924

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dr. Sarah Pohl

    “Hach,” seufzte sie und blickte hinauf in den Himmel.
    Sie wussste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte, aber das war ihr egal. Der Lärm der zurückkehrenden Zugvögel, das sanfte Blau des Himmels und dieses warme Kribbeln der Sonne auf ihrem Körper, all diese Dinge waren es wert, erlebt zu werden, auch wenn sie ihr Ende bedeuteten.
    Sie wünschte nur, dass ihre Karotten-Nase Nasenlöcher hätte, damit sie den Duft des Frühlings riechen könnte. Sie hatte so viel Schönes darüber gehört.

    Mike G. Hyrm

    biegt sich die schneegestalt
    der sonne entgegen
    könnte es bald regnen
    abtauen ist dann
    abhauen in slow motion
    nächsten winter
    versprochen
    gibt es ein neues schneewesen
    vielleicht diesmal
    mit Hut und Besen

    Ftx3824

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    Ftx3724

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ann Effes

    Ideales Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Durch den geradezu idyllischen Anblick des Holzsteges vor ihr eingelullt, durch das malerische Spiel von Licht und Schatten fast hypnotisiert, vergass sie, warum sie gekommen war: um zu prüfen, ob der Steg noch verkehrsfähig ist.
    Im Krankenhaus grübelte sie noch einige Tage, ob ihr der Grund einfiel, als sie durch das Holz brach, oder erst, als sie sich 4 Meter weiter unten den komplizierten Trümmerbruch zuzog.

    Mike G. Hyrm

    Ich wandleschreite
    vorwärst
    rückwärts
    seitwärts
    gehalten durch einen Weg
    stillstand
    sinnierend
    ungefähr auf halber Strecke
    schaue
    ich zurück
    nach vorne
    zu allen Seiten
    unter mich
    neben mich
    in mich hinein
    beruhigt
    friedlich
    entspannt
    stelle ich fest
    Natur ist ein GeborgenheitsOrt
    vieldeutbar undeutliche
    Schatten umspielen
    mich
    meine
    Gedanken-Gefühle-Seele
    mein IchSein
    im HierSein
    Ich möchte
    jetzt DortSein
    und bin erstmal
    hinweg
    fort
    genau da
    wo ich zufrieden bin

    Stachelvieh

    schritte
    mit bedacht
    vorwärts in bahnen
    gemalt vom licht
    das ziel erst
    eine idee
    vorstellbar
    nähert sich langsam
    beim schreiten
    den spielraum
    bedächtig vermessen
    ‘wege entstehen dadurch
    dass man sie geht’ *

    *franz kafka

    Ftx3624

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    Mike G. Hyrm

    rundbaumigartig
    ein abgeborchener
    steinbaumstumpf
    trotzig wildfahrig
    dem demuntgestümen
    witterungswetter trotzend
    einst stein auf stein
    empor gewachsen
    gereift
    vielleicht imposant
    vor monatsjahren
    vieledekadenher
    vollendet gewesen
    wenn überhaupt
    jetzt jedoch
    stück für stein
    stein um stück
    schluck von schluck
    in zeitenraffgeschwindigkeit
    abbröckelndbrüchig
    dabei holzwesen
    in form ähnlich
    betrachten den zerfall
    lächelnd
    den auch sie ahnen
    irgendwann ist jede zeit

    Ftx3524

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Mike G. Hyrm

    meck
    meck
    meck
    versteckt
    ausgeheckt
    alternative
    zwischenraumlösungen
    sind
    nichtimmer
    voller
    glitzer
    glimmer
    glamour
    praktisch
    und doch
    auf seine weise
    magisch
    denn in der
    fantasie
    ist schier
    alles
    jedes
    nichts
    mehr
    als möglich

    … ich sehe was, was du nichts siehst und es fängt mit xcool an

    Ftx3424

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    “Aua, aua, aua,” murmelte ein kleines Stimmchen, dann rief es laut “Mamaaaaaa!”
    Als sich nichts rührte, schimpfte die Stimme weiter: “Meine arme Blatt-Spitze, das kneift so. Aua! Warum hilft mir denn niemand?!”

    Im sterilen weißen Licht der Anzucht-Kammer versuchte die kleine Pflanze die Hülle ihres Samens abzuschütteln, aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie spürte die Anwesenheit der anderen Pflanzen um sich herum, doch die konnten sich auch nicht bewegen. Es war hoffnungslos.

    Mike G. Hyrm

    aaarrrgh käp’ten
    bick grünblattsegler
    lingsrechtsgeradevor voraus
    aaaahhhhaaa
    oooohhhhooo
    beim klaklaklusterpiep
    es ist die grüne minna
    derdiedas berühmtgefürchtete
    plattlaus griinböhrd
    pippi-in-die-augen-raten
    aiii maat
    alle pumperlinge an die decke
    macht die sechssiebeneindreiviertelpfünder klar
    wir pfeffern ein wenig
    salz in den quarkquatsch
    macht achtern achtet daraus
    was lungern die auch
    vor unserer schmutzinsel rum
    malleverleideten tuwasnichtgute
    enterkapern

    Ftx3324

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    fellkleid
    kleidsam
    beides
    auf jeweils
    eigenbesondre
    sichtartweise
    eingeschnürt
    platziert
    gemeinsam
    grimmiglächeln
    umschlungen
    eines
    um des
    anderes
    anderen
    mitohnewillenwahl
    zeitengedankengefühl
    altneu
    neualt
    allesmehrimmer
    ansichtswahrnehmung
    völlig
    gefangenindividuell
    im
    nächstfolgenden
    streichelbewußtseinsmoment

    stachelvieh

    katerstimmung

    wie schön doch meine dame ist
    ich glaub ich mag sie sehr
    sanft streicht sie durch mein seidenfell
    dann lieb ich sie noch mehr

    doch reicht es nun, so seh ich grund
    dass ich mich so empöre
    ich glaube fast das sie wohl meint
    dass ich ihr ganz gehöre

    da irrt die gute frau sich sehr
    wie kommt sie darauf bloß?
    ich bin doch ganz mein eigner herr
    ich hasse dich! lass los!

    Ftx3224

    Ausgerichtet von stachelvieh

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie hatte in einem Ratgeber gelesen, wie es geht.
    “Per Anhalter durch die Galaxis”, hatte der geheißen.

    Sie schaute nach unten. Der Verteilerkasten war nicht hoch, aber Runterfallen würde trotzdem wehtun.

    Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und schloss die Augen.

    ‘Neben den Boden fallen. Neben den Boden fallen…’dachte sie und machte einen Schritt.

    Das Gefühl des Fallens fehlte.
    Ihre Schuhe ebenfalls.

    Fliegen konnte doch nicht tatsächlich so einfach sein.

    Oder doch?

    Don Revog

    “Verflixter Regen” murmelte sie ärgerlich und kämpfte sich durch die böige Nässe. Der Sturm versuchte ihr ständig den Schirm aus der Hand zu schlagen. Als sie nach vorne schaute, sah sie entsetzt, wie eine Flutwelle die Straße herunterkam. Mühsam erklomm sie einen Televonverteiler. Keinen Moment zu früh. Nun stand sie im Sturm auf ihrer kleinen Insel. Aber nicht lange…

    Polizeirevier: “Nun Herr Poppins. Wo haben Sie Ihre Schwester zuletzt gesehen?”

    Mike G. Hyrm

    stromdeichaussicht
    ach schönbezaubernd
    hier stehendwartend
    erinnerungen
    sinnierend
    in bordeaux
    raufgehopstwahrgenommen
    fehlt lediglich
    ein paar
    passendfühlender
    wassersäckchenquanten
    welche vollmutig
    neugierig
    diesen einmaligausblick
    neufindempfindsam
    allsinnendberührend
    genießerfühlen
    miterlebenmöchten
    inklusive all
    kosmischuniversell
    facettenreichumfänglichem
    pippi und pipapo

    Dr. Sarah Pohl

    Sie stolperte – zum Glück fing ein Laternenpfahl sie auf. Ihr war schwindelig, aber sie konnte jetzt nicht ausruhen. Hinter ihr wurden das Johlen lauter.
    Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und riss jede Hoffnung auf ein Entkommen mit sich. Sie taumelte gegen einen Stromkasten und riss die Augen auf. Rote Schuhe, wie in ihrem Lieblingsbuch.
    Sie schlüpfte hinein, schlug die Fersen zusammen und die Welt verwandelte sich in einen Strudel.

    Als sie wieder zu sich kam war sie zu Hause.

    Ftx3124

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    stachelvieh

    augenblick

    der brunnen ist am abend
    mit lichtergold bestickt
    das teilt er mit den wellen
    jede bekommt ein stück
    das ist die zeit wo staunend
    man gern am ort verweilt
    wir fühlen uns am wohlsten
    dort, wo man gerne teilt

    Mike G. Hyrm

    aufkommende fastschwärze
    zwischendunkelhell genannt
    erscheinen funkelglitzerwesen
    blickt fast jeder gebannt
    dem leichtfröhlichspiel
    von naturpurelementen
    umrahmt vom blickenden lichteinfallumschwirren
    steingehauenes plätscherrauschen
    schwebend flötende gedanken
    musizierend bewegende seelenheit
    glücklichkeitsfrohsinn erfüllt
    geballtummantelnde zufriedenheit
    ergriffen von sehnsuchtsvollherz
    tanze ich verwirrendbegreifend
    umhergeführt in dem moment
    lippenformensingend

    bettina_rbe

    Espoir doré
    jaillissant du
    fond vert
    s’accrochant
    aux balustrades
    tout entouré
    d’un bleu minuit
    tendre

    JohnnyThan

    Sie konnte nicht erklären, warum Sie diese Orte suchte.
    Heute fand sie die Reste des “Herrenhäuser Kuppelbaus”, in dem Menschen nach der großen Katastrophe unter einer großen Kuppel lebten. Jetzt war alles Ruine.
    Beim Anblick des goldenen Brunnens fielen ihr die letzten Zeilen des Liedes ein, dass Ihre Eltern so gerne gesungen hatten:
    Einst waren sie mutig, zusammen und wild
    jetzt wird die Welt immer blasser
    am Brunnen zu lesen ein einsames Schild
    “Achtung, hier kein Trinkwasser”

    Ftx3024

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    wildvoll rase ich durchs leben
    voll spasshüpfiger lachseele
    wind umzäuselt meine segelgedanken
    klangvoll klappertrabend erschallt meine ohana
    mithinterimmerda
    glühendes augenbegeisterungsschauen
    spüre ich pur
    alles und nichts
    leben und tod
    trauer und hoffnung
    überladen angereichert
    von so unendlicher zufriedenheit
    genießatme ich alles ein
    so intensiv
    ich glaube
    es ist als
    wenn ich ertrinken würde
    nach luft schnappend
    zappelnd im nasselement strample
    ich spüre leben

    Der Wortgefährte

    Durch die Wüste

    Aus der Wüste heißem Sand
    zieht Schritt für Schritt die Karawane.
    Heiße Sonne, trockene Lunge,
    Kamele führt der Hirtenjunge.

    Durch Sand und Staub, durch Hitze, Wind,
    wie man es dort in Indien findt.
    Die Reise lang, der Weg beschwerlich,
    Der Lohn ist karg, die Arbeit ehrlich.

    Ein Abenteuer als Gefühl,
    und doch nur das Daheim als Ziel.
    Der Junge sieht das Haus von Ferne
    jetzt eilt er los und äß jetzt gerne.

    Die Herde eilt hinter ihm her
    Der Tag war lang, die Hitze schwer.
    Der Abend naht, nah auch das Ziel.
    Im Bild schwebt vage das Gefühl:

    Der Hirte führt, die Herde folgt
    in Sicherheit. Und das ist viel!

    Dr. Sarah Pohl

    Schon immer hatte er sich einen Hund gewünscht, aber seine Eltern waren dagegen. Als sie ein junges Kamel zur Aufzucht mitbrachten, sollte dies auch ein Trost für ihn sein. Erst wollte er, trotzig, nichts mit dem Tier zu tun haben, aber dann gewann der Trotz aus der anderen Richtung: “Dann wird das eben mein Hund”.
    Nie im Leben hätte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Stöckchen Holen dem kleinen Kamel so gut gefallen würde. Oder gar, dass die ganze Herde mitspielen wollen würde.

    Ftx2924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Mike G. Hyrm

    fenstrig
    blümig
    grünig
    rot
    flatterwesen
    schaut verdutzt
    wie
    auch ich
    wohl ebengleichso
    grauflügel
    fragt mich
    bisste auch
    verirrt worden
    oder
    wohnste
    hier etwa
    gibt es würmer
    oder schnecken
    gerne auch mal
    fette zecken
    sind leckaschmecka
    was guckste so
    und ich
    guckte wirklich
    soooooo
    machte das
    fenster auf
    war kurz
    darauf
    auch sehr
    froh
    als das
    piepmatssingeding
    flatterlings
    im rechten bogen
    in die kurve
    flugs biegend
    hinausfluxfleuchte
    dabei leicht
    keuchte…
    tschüss

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    “Ich schwöre, ich habe es mit eigenen Augen gesehen!”
    Die Mutter betrachtete erst den Vogel, dann ihre Tochter. Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Herd, auf dem noch immer die Suppe kochte.
    “Mama, der Vogel war eben IM Zimmer! Dann machte es Plopp, und er war draußen.”
    “Kind, du schaust zu viel Fernsehen. Jetzt deck den Tisch!”

    ***

    Das Herz des Formwandlers schlug noch immer ganz wild. Fast hatte ihn das Menschenkind gefangen.

    Aber eben nur fast.

    Ftx2824

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    Tom, Jonas und Lily starrten gebannt in die Flammen. Noch waren sie zu klein, um in ihrem Versteck hinter einigen Sträuchern spürbar zu sein, aber das Holz für das morgige Osterfeuer war gut trocken und die Flammen wuchsen schnell.
    “Meint ihr wirklich, dass das funktioniert?” fragte Tom zweifelnd.
    Lily versicherte ihm, dass es funktionieren würde. “Wir haben Haare und Fingernägel von Herrn Möller an der Vogelscheuche angebracht, das soll für Voodoo-Puppen reichen, hab ich gelesen.”

    Mike G. Hyrm

    huuiii
    prasseln
    knacken
    es wird heiß
    alles tanzt
    drumherum
    doch warum
    bräuche füllen
    keine bäuche
    manchmal
    ausblick in
    einblick aus
    furcht
    angst
    befremdlichkeit
    unwohlsein
    vor
    menschen
    meinungen
    unbekanntem
    anderssein
    hautfarben
    geschlechtern
    da halten
    sich gerne
    nicht wenige
    versuchend
    verzweifelt
    an etwas fest
    tradition
    kultur
    religion
    manchmal
    gehört dies
    wohl eher
    in ein museum
    wie ein
    tyrannosaurus rex
    dem wir auch
    nicht wirklich
    begegnen wollen
    da er uns frisst

    Ftx2724

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    grau und schwarz auf weiß
    zerrissen und doch vereint
    aus zwei wird eins
    sehen und gesehen werden
    doch ungehört auf ewig

    DragoMikh

    Ein Leben, zwei Welten, sie war ich und ich war sie. Eine Entscheidung. Der eine, oder der andere Weg. Doch als wir uns sahen machte es keinen Unterschied, denn unsere Wege hatten uns beide ausgerechnet hierher geführt.

    Dr. Sarah Pohl

    “Eine verlorene Schwester, meinst du wirklich?”
    “Na ja, vielleicht doch eher Cousine.”
    “Ach komm, man sieht nicht mal die Nase. Dann auch noch ohne richtige Augenfarbe… Das kann alles und nichts sein, ein unmöglicher Vergleich.”
    “Das ist doch gerade das Gute daran. Ich muss meine Interpretation nur überzeugend genug verkaufen, wie soll das jemand widerlegen? Vor allem, wenn wir zwei demente alte Damen zusammen bringen. So bekommt meine Oma eine reiche ‘Schwester’, die sie versorgt.”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Zwei Fotoschnipsel, zerrissen, geteilt,
    sollen zu einem Bild geheilt.
    Sollte das sein?
    Vielleicht nur zum Schein.

    Und doch, aus zwei wird eins, nicht meins, nicht deins.
    Nicht stimmig und sie passen irgendwie doch. Es ist nicht zu fassen
    Wie das Leben eben.

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie stellte sich auf die Zehenspitzen. Ihre Füße zitterten, doch gerade so konnte sie sich selbst, fast bis zur Nasenspitze im Spiegel sehen. So sehr sie sich auch reckte-weiter ging es nicht.

    Der Tisch erinnerte sich. An Zittern, an Zupfen, an Atem an der Kante.
    Vor 60 Jahren hatte ein anderes Mädchen genau dort gestanden. Füße bleck. Plumpe Lippen geschminkt, die Beinchen nicht lang genug, um mehr als das dunkle Haar und die Nasenspitze zu spiegeln

    Ftx2624

    Ausgerichtet von ~Tilde #Gartenzaun

    DragoMikh

    “Ich hätte vor der Reise den Zielort besser auskundschaften sollen… Ob die hier auch Erd Dollar nehmen?” fragte ich mich, als der Abschleppwagen meine Zeitmaschine anhängte. Immerhin hatte ich sie der Zeit passend getarnt.

    kolya

    In my dream a Japanese animation studio created an anime series based on an old manga series that revolved around a car which continuously measured Tessim and would display the result on a roof top mounted LCD display, like a huge alarm clock. Tessim signified the distance to a specific particle in the universe and the design was considered iconic.

    Hence the car was able to hunt intergalactic criminals through space. At the wheel was Anne Hathaway and her partner Anne Will who was keeping track of the bounties. Also she had a chip on her shoulder I think. The catch line of the series was: “Where there’s a Will, Anne Hathaway” Their arch nemesis was a sinister biker woman named Sophie Mono whose motorcycle always left a red trail. It was all rather silly.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Jetzt sieh Dir das an! Das kann doch wohl nicht wahr sein!”
    “Was ist denn los?”
    “Ist das denn zu glauben?! Welcher Vollhonk war das? Es gibt nur ein #Banksy-Gemälde in unserer Stadt und genau davor wird diese Karre abgestellt! Dabei ist da doch ein Halteverbot!”
    “Tja, was hast Du erwartet? Wenn #Falschparkende schon keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nehmen, dass sie da etwa Rücksicht auf sowas wie Kunst nehmen?

    Ron Revog

    Eigentlich mochte Abschlepp-Karl den Anzeigenhauptmeister. Der junge Mann bescherte ihm ständig ein gut gefülltes Auftragsbuch, indem er durch die Gegend zog u. Falschparker meldete.
    Aber das war diese Woche schon das dritte realistische Grafito zu dem er geschickt wurde,das suggerierte, dass hier ein Auto falsch geparkt wurde.
    Zugegeben. Ziemlich authentisch. Räder, Farben, Auto. Man könnte fast glauben,das sei ein echtes Parkverbotsschild.

    Mike G. Hyrm

    autoradrat
    speichige
    speichen
    klappernd
    plappern
    vor
    gemaltbepinselsprühten
    platten
    wandflächen
    quälend
    dabei
    singsang
    erschallt
    aus
    wildknarzigen
    autoradiolautnichtleisesprechern
    kopfschüttelnd
    personen
    daran
    vorbeiflanieren
    denn
    es
    ist
    doch
    klar
    wie
    es
    kommen
    wird
    abschleppen
    sandstrahlen
    ordnung
    muss
    hier
    her
    sonst
    tun
    sich
    viele
    so
    schwer
    kreativmuffelgesellschaftswesen
    möcht
    ich
    weniger
    werden
    füge
    noch
    rasch
    ein
    paar
    krakelige
    krakeleien
    hinzu

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Aus Archäologie Today:
    „In einem Land vor unserer Zeit…. Es begab sich dereinst, dass Menschen sich mit Benzingetriebenen Vehikeln fortbewegten. Heute kaum mehr vorstellbar. Aber es existieren noch Ablichtungen von besonders denkwürdigen Exemplaren. Das hier zum Beispiel lässt darauf schliessen, dass man damals von Ästhetik eine ganz andere Vorstellung hatte als heutzutage; sowohl was das Gefährt, als auch die Stadtgedtaltung betrifft.“

    Penelope

    “Warum hast Du denn gerade hier geparkt? Es gibt so viele tolle Graffiti in dieser Stadt.”

    “Überleg doch mal.
    Wenn da schon ein mega Gaffito ist, dann wird das doch so bald nicht übersprayt. Ehrencodex und so.

    Abgesehen davon kann ich dieses Hellblau mit Holzdekor einfach nicht mehr sehen. Selbst irgend ein blöder tag wäre mir da lieber.
    Also, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Sprayer vor dem Abschleppdienst kommt …”

    Ftx2524

    Ausgerichtet von DragoMikh

    Mike G. Hyrm

    Ich kann
    Ich will
    Ich werde
    fahren um die Erde
    betrachte alle Plätze
    jedes Fleckchen
    was mir gefällt.
    Immer unterwegs
    mit meinem treuen
    Klapperrumpelbil
    Du meinst?
    Ich bin ein Hund?
    Ja und?
    Freiheit bedeutet doch
    frei sein in Allem
    Vor allen in den
    Lebensweisen
    Konzepten
    dem Denken
    ich müsstesollte
    laut gesellschaftlicher Ordnung
    irgendwie so sein wie: Wer?
    Pfui … nee!
    Ich bin ein Hund
    ein Lebewesen
    vor allem ist
    meine Meinung
    kunterbunt
    Zudem und überhaupt!

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum.

    „Was denn?“

    „ Hunde sind Auto gefahren… Also nicht mitgefahren, sondern sie sassen am Steuer.… Überall wahren fahrende Hunde“

    „Echt? Tönt tatsächlich skurril.“

    „Was das wohl bedeuten mag?“

    „Hmmm. Keine Ahnung. Aber jedes Kind weiss, dass Hunde nicht Autofahren können“

    „Die glauben aber auch, dass WIR nicht Autofahren können! Miau!“

    ~Tilde #Gartenzaun

    Mit letzter Kraft hatte sich der Kommissar an der Motorhaube des Dienstwagens hochgezogen.
    “Räche mich”, war das letzte das er noch ächzend hervorbrachte, bevor er seinen Verletzungen endgültig erlag.

    Seitdem war Rex unermüdlich unterwegs gewesen. Und nun stand er dem Killer endlich gegenüber.
    Er trat auf Gas und ließ den Motor aufheulen.
    Durfte er das als Polizist wirklich tun? Aber wer würde schon einen Hund verdächtigen?

    Schlechter Beifahrer

    Guck nich so blöde!
    Hol mich hier raus!
    Mir ist scheißwarm!
    Tierquäler!

    Ftx2424

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    “Es läuft nicht gut.”
    “Doch Schatz. Das läuft toll.”
    “Aber wir sitzen hier schon seit Stunden und es hat sich noch kein Kind von mir schminken lassen.”
    “Die müssen erst warm werden.”
    “Bei Deinem Auftritt haben sie geheult.”
    “Hm…ja. Egal, wir werden fürs Event bezahlt.”
    “Vielleicht wäre Katze und Clown das bessere Motiv für uns gewesen?”
    “Ich hatte immer Angst vor Clowns. Diese Motive sind toll für’n Kindergeburtstag.”
    “Ja schon…aber bei Dreijährigen?”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dia de los muertes, sie wurden an einem Tisch für vier platziert, da schien was durcheinander gekommen zu sein. Aber es war auch viel los.

    Sie „Der Tod kommt ja nach dem Leben. Und vor dem Leben, da haben wir gar kein Wort für. Ist ja aber eigentlich dasselbe“

    Er „Wie wär es mit Dot davor und Tod danach?“

    Dieses erste Date gefiel ihr. Das könnte ja doch mal was werden.

    DragoMikh

    Es lief mir kalt den Rücken herunter. Ihre Blicke trafen mich, obwohl vier andere Tische zwischen uns lagen. Ich liebte meine Eltern. Doch nach der Beerdigung hoffte ich, sie würden endlich Ruhe finden.

    Ftx2324

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    Es war einmal
    ein TalNebel
    Er entdeckte ein Schild
    am Berg oben
    mit Fähnchen bunt
    flackernd beschmückt
    Neugierig
    wie Nebel nunmehr
    oder eher weniger
    bis nichts sind
    war auch dieser
    voller Wissbegierde
    Umwabernd
    umstreifend
    schlang er sich empor
    aus den Tiefen
    bis zur Spitze
    Legte sich in
    jede feste Ritze
    Kroch langsam
    doch stetig
    hochkonzentriert
    auf dem Rücken
    des Massivs
    Im Endeffekt
    deutlich zu weit
    Schoß darüber hinaus
    wurde zur Wolke
    welche sich im Tal ergoss

    bettina_rbe

    ways’n steps
    no one can teach
    neither godot nor God
    und jeder schritt auf dem grat so lebensbedrohlich wie Erstarrung.
    Warum?
    Weil es sich richtig anfühlt und der Berg da ist.
    ways to live each’n every day
    from birth to death.

    et encore
    entre Glarus et Graubünden
    il y a bien une crête
    qui se trouve
    dans les nuages
    pour ceux qui
    s‘y apprêtent

    Ron Revog

    Tourist: “Also was ich gerne wissen würde-“

    Bergführer:
    “Was wollen Sie wissen? Wo wir sind? Wohin wir gehen müssen? Warum die Fähnchen da hängen? Wie weit es bis zum Gipfel ist? Wie weit wir von oben schauen können? Ob wir über die Wolken kommen werden? Fragen Sie mich, ich kann Ihnen alles beantworten.”

    Tourist: “Ich möchte wissen, welcher Vollidiot sechs Betonsäcke über 2500m hoch geschleppt hat, nur um dieses blöde Schild einzubetonieren?”

    DragoMikh

    Das Schild stand schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzte dem Regen, Wetter und Kälte. Wanderer mochten das Schild. Es markierte einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Gipfel. Und das Schild mochte die Wanderer. Sie waren kräftig, ausdauernd und hatten wenig Fett. Denn das Schild achtete auf seine Ernährung.

    Ftx2224

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Startrek, das Holodeck. ENDLICH!!! Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
    In welche Welt soll ich bloss eintauchen?
    Ich weiss! Ein grosser Stein im Toskanischen Sommer. Weckt mich im Herbst.

    Mike G. Hyrm

    im gründigen grund
    schwarzes dunkel
    erwartet mich
    je höher ich
    hinauf aufsteige
    hinausklettere
    umso blauer erscheint
    das gänzlich ganze
    so abgehoben begrenzt
    durch weiße linien
    unsicher verfolge
    ich den zittrigen
    schemenhaften schattenwurf
    meines eignen selbstseins
    um zu entdecken
    was meine wahrnehmung
    in der vielfältigkeit
    wahrhaftig wahrnimmt
    was ist der schluss
    vom trug
    wenn schlußendlich
    mein ich mich frug
    wessen wahrheit
    ist sonderbar klar
    spricht
    für sich

    Ftx2124

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „NOTFALL hat’s geheissen! Ich seh hier nur n Scheiss Ziehbrunnen, der klemmt. WAS SOLL DAS? Wegen sowas komm ich an nem SONNTAG hier raus? Hab weiss Gott was besseres zu tun als einen ZIEBRUNNEN zu reparieren. War grad Skat spielen mit den Jungs!“

    „Tut mir ja leid. Aber morgen ist grosse Eröffnung und das ist DIE Hauptattraktion – Ziebrunnenerfahrung für jedermann“ Das muss morgen funktionieren!“

    „Nun, wenn ich schon da bin. Aber es wird teuer. Das sag ich Ihnen!“

    Mike G. Hyrm

    war wahr gewesen
    an wahrheit so belesen
    lustig bunte kunte träum
    vom schäumsteinigschönen brunnileinsein
    ohne staubigen besen
    dafür mit hängendem eimer
    im grüneligen grünen
    im kontrast der welt
    lediglich scheinbar meiner
    dacht ich seh ein dach
    was war wahr dabei
    jedenfalls
    sprach brunosetta
    das brunnen
    woher kommt das brummen
    bist du es einmaligere elmureeimer
    musst du wieder
    dieses seelenleidige
    gesummse summen
    dich fidelidumdarum
    benehmen
    ich hätts gerne weiter

    Ftx2024

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Mike G. Hyrm

    stolz stolziere ich mein mich

    so stolziere ich
    im sand
    gebannt
    entstand
    eine symphonie
    ich tanz
    dreh mich herum
    im kreis
    ohne s…
    scham meine ich
    ich die eule nicht
    ich die flaube nicht
    denn ich glaube nicht
    das jemand glaubt
    ich wär ein pfau
    schlau
    gewitzt
    überhitzt
    nicht die gedanken
    sonst könnten schranken
    ranken
    ich bleib
    was ich bin
    doch bin und spinn
    ich hier
    den ich bin ein tier
    dir
    eine verse
    eine strophe
    so tanze
    ich nach meinem lied
    was ich mag
    du auch

    Kastelzeichnerin

    Heinrich die Möwe spazierte, wie jeden Abend, auf der Suche nach einigermaßen essbaren Hinterlassenschaften der gut betuchten Touristen, am Strand entlang. Wie so oft sinnierte er darüber, wie es wohl so wäre als Tourist. Einmal in ferne Länder reisen, aus dem Leben hier ausbrechen… was würde er wohl an fremden Stränden finden? Welche Leckereien würden ihn erwarten?
    Lustlos pickte er nach einem abgekauten Pizzarand. Immer das gleiche, tagein, tagaus. Für den Rest seines Lebens.

    Ftx1924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Der Wortgefährte

    🎵

    Ein Männlein steht im Walde
    auf einem Bein

    Es trägt in Blaubeerfarben
    ein Mäntelein

    “Sag mal:”, fragt das Männlein klein,
    “Hält das Tipi? Stürzt es ein?”

    Vorsicht walten lassen
    hilft sicher sein!

    🎵

    Mike G. Hyrm

    Mein Dad hat mir oft davon erzählt, von unseren gemeinsamen AbenteuerWaldTouren, als ich ein kleiner Bub war. Seine Augen leuchteten immer wenn er davon erzählte, auch als ihn das ImmerMehrVergessen schon längst im Griff hatte. Das allerletzte Mal als ich ihn sah, nahm er meine Hand, sah mich mit seinen strahlenden Augen an & erzählte erneut amüsiert grinsend & leicht stockend von der urigen WaldAstHütte, die wir eines Tages im Frühsommer fanden … Ich liebe dich Dad.

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Auszug aus der Broschüre „Galaxien- und Zeitreisen leicht gemacht“:
    Aus unserer breiten Palette an Zeitportalen, finden Sie garantiert das Nonplusultra für ihre anstehende Zeitreise.
    Neben den extravaganten Portalen und exquisiten Zeitreisetoren, finden Sie die nachhaltigen Forest Zugänge neu besonders für u

    Wanda

    Der Friedhof der Wale bekam eine neue Heimat. Ob ein Wald aber nicht etwas ungewöhnlich war? Hat da jemand etwas verwechselt?

    “Schau mal Gepetto, weißt Du noch…?”
    “Ja, Pinocchio.
    Was ist das für ein seltsames Loch? Ich bleib lieber hier…”

    Ftx1824

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    Der gemeinsame Tag war herrlich gewesen. Die Shoppingtour durch die Kleinläden der Altstadt. Die tolle Bootsfahrt durch den Hafen.Das romantische Essen im Restaurant,mit dem Ausblick auf die im Sonnenuntergang heimkehrenden Fischer. Dann Kino und schließlich die gemeinsame Nacht.Auch total süß,dass er ihr diesen beleuchteten Schirm geschenkt hatte. Er ist einfach fantastisch und sieht gut aus. Und trotzdem: Von einem Mann mit dem Nachnamen Kamasutra hatte sie mehr erwartet.

    Der Wortgefährte

    Du hast Kirschblüten versprochen

    Es regnet
    Unter dem Schirm ist Licht
    Doch die Seele wurde klamm.

    Eine gefüllte Klangschale antwortet nicht
    Und ist das Frühling?

    Warten in sich

    Penelope

    Das hier sollte Regen sein?
    Nein, das konnte nicht sein. In all den Büchern, die sie gelesen hatte, wurde Regen als nass, kalt, unfreundlich, ja sogar gesundheitsschädlich beschrieben. Sie hatte sich wirklich gut vorbereitet, bevor sie diesen Planeten betrat.
    Aber das hier, das sah nicht aus wie Regen, eher wie Licht, reines Licht – nein, besser – wie Glück! Pures Glück, das vom Himmel fiel.
    Weg mit diesem Ding, diesem Schirm!
    Ahh! Das war wundervoll …

    Ftx1724

    Ausgerichtet von Holger_Marlow

    Der Wortgefährte

    🎶

    “Ich schmied’ det Eisen dat es kracht
    bis Stolpe an der Peene,
    und wenn das Eisen fertig ist
    kommt’s unten anne Beene
    vom Pferd, dat immer stolpern tut.
    Ich schmied’ det Eisen vor der Nacht
    Gott hilft mir, Gott ist gut!”

    🎶

    Ron Revog

    “Beeindruckend, wie viele Mönche Ihr als Handwerker hier auf dem Markt einsetzt, werter Abt. Aber warum sitzt jener Mönch so seltsam auf dem Ambos an dem er arbeitet?”
    “Bruder Long ist einer unserer unfreiwilligen Zugänge. Er wurde vom Präfekten überstellt,weil Weibsvolk sich von ihm belästigt fühlte. Immer wenn sich eine holde Maid näherte,stand seine Tunika weit vor. Er ist äußerst gut ausgestattet. Seitdem er so arbeitet,gibt es keine Probleme mehr. Idee der Oberin.”

    Ftx1624

    Ausgerichtet von Der Wortgefährte

    Penelope

    Ach, geliebter Heinrich,
    bei uns war es Liebe auf den ersten Blick,
    schon damals,
    im Sandkasten,
    auf dem Spielplatz,
    der heute ein “Naturerlebnisplatz” ist,
    hatten wir uns versprochen,
    wenn einer zuerst gehen muss,
    dann treffen wir uns hier.

    Und da bist Du.
    Ich habe Dich sofort erkannt.
    Kalt und hart.
    Aber warte nur,
    wenn die Sonne kommt,
    dann schmiegen ich mich endlich an Dich.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    Easydor

    Kann es sein? Ist es möglich, dass er im Lauf des Tages anschwillt und in der Nacht wieder schrumpft? Wie ein sehr langer Atemzug über den Tag hinweg? Dem Auge nicht sichtbar, und auch mit den Händen…? Nein, sie tastete jetzt schon seit 2 Stunden, sie fühlte es nicht. Aber sie hatte es doch gehört, das Knirschen, das sanfte Vibrieren, ganz eindeutig. Die ganze Nacht. Und dieser Ton, dieser tiefe Ton; versuchte er ihr etwas zu sagen? Sie konnte jetzt nicht mehr gehen.

    GEDANKENTaenze

    Sie war sichtlich angetan von der Größe des Steins, ja sie empfand so etwas wie Ehrfurcht. Sie wollte ein Zeichen setzen und ihn umarmen so wie man Bäume umarmt. Wollte etwas von seiner Stärke ausstrahlenden Aura einfangen.
    Kurz bevor sich ihre Hände auf den harten Stein legen konnten, spürte sie eine tiefe Wärme, die vom Innern des Steins kam, der zu ihr sprach:
    “Achte den Raum zwischen uns. Sind es nicht gerade die Freiräume, durch die wir uns annähern?

    Yendolosch

    “Sehnse, hier war dieser Riss, genau hier ist er rein, der Karlheinz.

    Einfach weg.

    Nur die Uhr hier, die ist geblieben, und seine Klamotten.

    Aber eigentlich kann er ja gar keine Zeit gehabt haben, die auszuziehen, nicht?
    Der ist ja direkt auf diesen Stein zu, und da hat er keinen Moment angehalten, direkt rein! Also müssen die Sachen da quasi, so, wie abgeschält worden sein, nicht? Wie wenn er so durchs Sieb gepresst wurde, und da ging nur er durch…”

    stachelvieh

    ich bin wie du
    wir ähneln uns
    ein gemisch aus
    verschiedenen stoffen
    sichtbar sind wir
    dem der uns sehen will
    mit unserer kontur
    die glattes umschließt
    und ebenso schrunden
    mögen wir zuweilen
    auch hart erscheinen
    eine berührung entfacht
    die wärme die uns
    gezeugt

    slowtiger

    “Bis hierher und nicht weiter!” Aber der Beton verhärtete seit März und wurde nur noch steif weitergeschoben. Das Rübenbeet konnte sie vergessen. Es war keine gute Idee gewesen, den mißlungenen Sauerteig ins frischgegossene Fundament nebenan zu werfen.

    JohnnyThan

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern. Insekten wuseln herum, mit ihrer ganz eigenen Art von Geräuschen.
    SIE ist hochkonzentriert. Das hier ist die letzte Prüfung, nach 24 Jahren Vorbereitung. Langsam hebt SIE die Hände zum Stein, ohne ihn zu berühren. Konzentriert sich. Atmet ruhig.

    Dann ist es für einen kurzen Moment ganz still, als ob die gesamte Natur den Atem anhält.

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern, Insekten wuseln herum. SIE… ist verschwunden.

    Ron Revog

    Mein Freund so kalt
    Und ich im Wald
    Dunkel die Nacht
    Der Tag nicht erwacht

    Wege voll wirren
    Wir sind am verirren
    Suchen von Sinnen
    Zeit am verrinnen

    Weg von hier fort
    Dem schutzlosen Ort
    Weg von der Schlacht
    In die wir gebracht

    Wolln nicht bekriegen
    Einander besiegen
    Weil Führer nur hassen
    Sie morden uns lassen

    Tag bricht herein
    Es folgt Sonnenschein
    Für mich zu ertragen
    Doch Ihr hört mich klagen

    Denn mein Freund der Troll
    Ist nun Stein.Nicht toll🖤

    traveling word

    Da liegt es im Weg und lässt mich nicht rein.
    Schwer, hart und kalt. Ein Herz aus Stein.
    Die Hand warm und stark bewegt es kein Stück.
    Der Geist leicht und frei, der drückt es zurück.
    Gedanken ziehen ein, bringen Wohl und Licht.
    Stein werde weich! Zerstöre es nicht!

    Dr. Sarah Pohl

    “Was machst du denn da?”
    “Ich kann den Felsen nicht anfassen.”
    “Wie bitte?”
    “Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann diesen Felsen nicht berühren. Ich wollte eine Probe von der Flechte da nehmen, aber es – geht – nicht.”
    “So ein Qua- … Was zum…”

    Der Stein-Troll, der nur hatte verhindern wollen, dass die Menschen ihm die Augenbrauen zupfen, fragte sich, ob der Schutz-Zauber wirklich so eine gute Idee gewesen war. Aber rückgängig machen konnte er ihn jetzt auch nicht mehr.

    Mike G. Hyrm

    Schein
    kühl mag es sein
    an einem heißen Tag
    doch Ursprung ist Energie
    Verdichtung oder Feuer
    ich spür mit allen Sinnen
    die Kraft die Ur, die Zeit
    so lass ich mich inspirieren
    vom ewig scheinbar Unvergänglichem

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Grau und erhaben, so steht er da
    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    jorger

    Der Moment, als die gutmütige Jaqueline das erste Mal bei den Klimaklebern mitmachte, war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.😇

    Ftx1524

    Ausgerichtet von Ron Revog

    Wanda

    Der Vulkan drohte erneut auszubrechen. Die Menschen waren voller Angst um ihr Leben, Hab und Gut.
    Da kam Lurchi und hatte eine Idee:
    “Kommt Leute, wir knoten den Vulkankegel mit einem Seil zu.”
    “Aber Lurchi, der Boden ist viel zu heiß dort oben!”
    “Mit unseren tollen Salamander-Schuhen passiert nichts!”

    Als sie wieder ins Dorf kamen, jubelten die Menschen ihnen zu und trugen sie auf Händen.
    Über dem Vulkankegel waren nur noch kleine Rauchwölkchen zu sehen.

    Der Wortgefährte

    Lurchis Freunde voll Verdruss
    warten endlos auf den Bus:
    denn sie kauften zuversichtlich ein
    Partygags von Amazon Prime.

    Da sprang Lurchi ein – wie schön:
    holt selbst die Ware im Citroën.

    So gelang die Party noch!
    Salamander, lebe hoch!

    ~Tilde #Gartenzaun

    Es war nur eine kleine Kundgebung, doch sie würde noch Auswirkungen haben. Die Bühne bestand nur aus einem alten Lieferwagen. Ein einzelner Polizist war zur Sicherung abgestellt worden.
    Der schwarz-gelbe Lurch streckte sich empor: “Waldgenossen und Waldgenossinnen, ich stehe hier vor fleißigen Mäusen, stolzen Zwergen, und wehrhaften Igeln. Wer aber für das Elend im Wald verantwortlich ist, ist klar: Es sind die Grünen!”

    Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Lurchi: “Wir sollen bei der #TourdeFrance teilnehmen!”

    Lurchis Freunde sind nicht sehr begeistert.
    Unkerich: “Tour de France? Sollen wir etwa #radfahren??”
    Igelmann: “Etwa als Mannschaft?”
    Mäusepiep: “Ist das nicht gefährlich?”
    Hopps: “Ich werde Jan Ullrich sehen!”
    Piping: “Hört sich nach viel Arbeit für mich an!”

    Lurchi versucht seine Freunde zu beruhigen:
    “Nein, wir sollen bei der Werbekarawane Merchandise verteilen. Lasst uns den Transporter beladen.”

    Ftx1424

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Wanda

    Auf der einen Seite der Tempel zu Marmoor, auf der anderen der Kristallpalast des Waldemar von und zu Weinberg.

    Aber Star des Abends ist Ceppa Schnirkel, sie raubt allen den Atem.

    Diese zierliche Schönheit! Diese Anmut und Elegance!
    Welch Farbkomposition!
    Phantastico!

    Der Wortgefährte

    “Mach Dir nichts draus” konstatierte die Schnecke aus Kriechenland und inspizierte mit aufgesetzten Stielaugen und wichtigwisserischer Miene den kristallenen Findling. “Das wird schon, das Material hast Du!”

    Sie schob sich mit ihrem buntglattspiralschönen Haus ein Stück näher und sagte leise, aber so bestimmt, dass es der Kristallbrocken hören musste: “Weißt Du, mein Haus sah vor dem Schleifen auch unförmig aus. Wir müssen nur wegnehmen, was zuviel ist! Wirst sehen!”

    Ron Revog

    Er drehte den Gashebel voll auf. Die Schleimgeneratoren pumpten am Limit. Sein Gleiter jagte über die Ebene. Er hatte Mühe ihn bei dieser Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. Das Kristallschiff war nah und dann hieß es Adieu rasender Planet.
    Wie hatte er sich so verschätzen können? Aus dem All sah alles so ruhig, friedlich u. nahrhaft aus. Wie hätte er ahnen können, dass sich das Leben hier in Zeitraffer abspielt? Verdammt,wo kam dieses Kameralinse so plötzlich her?

    ~Tilde #Gartenzaun

    Die Tierkinder tollten alle bereits durch den Garten und sammelten die Eier. Nur die kleine Schnecke war noch auf der Terasse.
    “Oh, wie schön! Ich habe was gefunden”, sagte sie plötzlich. Der Osterhase wollte gerade etwas einwenden, als sie sagte: “Ich weiß, das ist kein Osterei, aber ich freue mich trotzdem.”
    Gerührt suchte der Hase in seinem Körbchen und legte ihr einen kleinen, eiförmigen Salat neben den Stein.

    Ftx1324

    Ausgerichtet von Easydor

    Ron Revog

    Der dt. Bundesrat hat soeben den Weg zur #Cannabislegalisierung freigemacht. Damit fiel der Startschuss für
    die ersten Cannabissamen-Bestellungen. Hier werden die Samen,die aufwendig in lichtundurchlässiger Folie verpackt sind, in Bremerhafen entladen. Jeder Pack enthält ein Samenkorn einer neuen Züchtung. Da jeder Person lediglich drei Pflanzen erlaubt sind, wird diese neue Züchtung präferiert. Jede Cannabispflanze dieses Sorte wird ca. 12m hoch und liefert 120kg Ertrag.

    ~Tilde #Gartenzaun

    Stairway to Heaven (Country Version by The Boss Hoss) – YouTube

    Der Wortgefährte

    Pablo Escobar (1949 – 1993)

    war ein kolumbianischer Drogenbaron.
    In den 1970er-Jahren baute er ein Drogenimperium auf. Er soll er bis zu 1,5 Mio $ am Tag verdient haben. Um das Geld zu lagern, ließ er Geldbündel stapeln, dass sie aussahen wie Strohballen, die zum Schutz in reißfestes Plastik verschweißt wurden. Die Ballen türmte er in Freilagern, überdeckt mit Planen.

    Ein Vorfahre des Drogenbarons war der Lügenbaron Münchhausen.

    Quelle: Pinocchiopedia🤥

    fortyeight

    Eine besondere Absurdität liegt in der Idee, Heu ausgerechnet in Plastik zu hüllen. Ein leicht vergängliches Naturprodukt… Wasser mit Mikroplastik wird so dem nächsten Gras serviert. Für die menschliche Illusion von schimmelfreiem Heu. Gestapelte Riesenbausteine der Hybris…

    … dachte Blackcat, bohrte seine Krallen tiefer in die grüne Scheußlichkeit und sog den betörenden Duft ein, der durch die feinen Löcher drang. Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, dachte er.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Der kleine Blacky wusste, diesmal würde er das Versteckspiel mit seinen Geschwistern gewinnen.
    Das würde er ihnen dann die nächsten Tage genüsslich unter die Nase reiben.

    Ftx1224

    Ausgerichtet von fortyeight

    Wanda

    *Dystopie eines Badetags*

    Angela und Chantal blickten geradezu katatonisch ins Leere. War es das, was sie von der Zukunft erwartet haben, als sie die populistische Partei wählten, die ihnen etwas “ganz anderes” versprach? Erzwungene Lust am Baden mit Plastikgläsern und verblichenen Badekappen.

    Die neuen Weltherrscher Murks und Hocker müssen weg.

    Plötzlich, fast unmerklich, steckte ihnen die Unterwasserorganisation eine Nachricht zu…

    ~Tilde #Gartenzaun

    Solange das Wasser noch nicht die Schultern bedeckt, steht es uns nicht bis zum Hals.
    Darauf sollten wir anstoßen!

    Ron Revog

    “Der Naturschwimmkurs hat doch gut geklappt,hm?”
    “Bitte? Zwei sind ertrunken.”
    “Könnte schlimmer sein.”
    “Könnte WAS?”
    “Der eine wollte mit mir ausgehen.”
    “Oh…”
    “Der andere wollte mit DIR ausgehen.”
    “Ugh…Und-?”
    “Keine Sorge. Unfälle passieren. Eine eingeforderte Mutprobe an der falschen Stelle…”
    “Manchmal bist Du-“
    Sie fauchte: “Was? Kalt? Herzlos? Schatz, Du weißt, was sie mit Homosexuellen machen! Wenn herauskommt, dass wir-“
    “Psst!”

    #ScheißAfD!”
    “Stößchen?”

    *pling

    Der Wortgefährte

    Wir sind wie Marionetten,
    das Wasser umschließt uns fest
    In Heilewelt gefangen
    vom Schicksal und vom Rest

    Wir sehn die Flut mit Sorgen
    und sagen: “Uns geht’s gut!
    Gefahren gibt es immer
    wie gestern so auch morgen.”

    Doch unsre Herzen schlagen wild:
    Wir haben es vergeigt!
    Und trinken Sekt und Selters,
    während das Wasser steigt.
    Wir wellnessen in Enge
    beklagen böse Zeit…

    Das Wasser steigt uns bis zum Hals
    doch wir ertrinken nicht
    Denn wir sind wie die Puppen:
    die stört ihr Schicksal nicht.

    So halten wir zusammen,
    vereint in dieser Flut
    Und sollten Wellen toben:
    Der Kopf ist ja noch oben.

    Die Puppen harren weiter aus,
    im Luxus der Geschicht’,
    in unsrer Marionettenwelt,
    im Wasser bis zum Hals,
    so dicht.

    Penelope

    “Ja?
    Ach hallo, Detlev.
    Ja?
    Ja, doch, ich habe Deinen Entwurf erhalten.
    Wie ich ihn finde?
    Nun… also… als ich Dir das Foto der Badenixen aus den 30er Jahren gezeigt habe, mit der Bitte es für die Arena-Badekappen-Kampagne modern zu interpretieren, da hatte ich mir das anders vorgestellt…
    Nein.
    NEIN!
    Der Auftrag wurde schon an Denise vergeben.
    Nein, derzeit habe ich keine neue Kampagne für Dich.
    Ja, tut mir auch leid.
    Ja, Küsschen, Küsschen.”

    ’Oh Mann, der lernt es nie.’

    Andreas Kilgus

    • Juckt’s Dich auch so unter der Badekappe?
    • Jou.
    • Hörst auch Du schon knapp unter der Wasseroberfläche auf?
    • Jou.
    • Du hast also, wie ich, keine Arme und Hände, mit denen Du Dich kratzen könntest oder an den direkt vor unserer Nase stehenden Sekt kämest, richtig?
    • Jou.
    • Unser Künstler ist schon ein ziemlich grausamer, mieser Sack.
    • Ich sage nicht, wie ich’s gemacht habe, aber deswegen treibt er da hinten im Wasser …

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Isa war sauer.
    Wieder hatte sie sich von Pia überreden lassen.
    Es hiess, es sollte eine coole Poolparty geben.
    Und jetzt hing sie hier in einem trüben Tümpel bei irgendeinem sektähnlichen Gebräu in Plastikgläsern rum.
    Ihr brauner Koffer war auch noch beim Flug verlorengegangen.
    Da musste sie sich von Pia diesen komischen braunen Badeanzug borgen.
    Und damit kein Dreck in die Ohren kam, musste sie auch noch diese hässliche neongrüne Badekappe tragen.
    Orrrrr.

    JohnnyThan

    “Und das soll Kunst sein?” fragte meine Tochter mich mit großen Augen. Ich hatte ihr von Kunst erzählt – es gab jetzt weniger davon, daher war das Konzept ungewohnt.

    “Du hast gesagt ‘Kunst liegt im Auge der Betrachtenden’ – also in meinem Auge tut sich dazu nichts. Was sind das für komische Gefäße? Was haben die auf dem Kopf? Ich verstehe es nicht”.

    Seit der großen Katastrophe, die nicht plötzlich, aber dann sehr heftig innerhalb von ein paar Jahren passierte und viele Leben kostete, hatten solche Dinge wie Badekappen und Sektgläser keine Bedeutung mehr.

    Ich sagte: “Ich würde das Werk ‘Genuß des Niedergangs’ nennen.” Dann liefen wir schweigend weiter, vertieft in unsere jeweiligen Gedanken.

    Easydor

    Unsre Füße
    tief ins Sediment
    gegossen
    halten uns
    hier im See
    einander zugewandt.
    Die Schultern
    grün gesäumt
    stehe ich
    mit dir
    jubelbereit.
    Wenn das Wasser nun
    nicht weiter steigt
    ist das doch
    ein Grund
    zur Freude.

    Ftx1124

    Ausgerichtet von Der Hundepapi

    Kein Bild und keine Beiträge gefunden

    #60 #banksy #cannabislegalisierung #culture #deutsch #falschparkende #freitagstexterei #ftx1725 #ftx4725 #ftxvwmn #ftxwwjj #gartenzaun #literature #mammutmarsch #radfahren #ripnatenom #suv #tourdefrance #ultimasnoticias #wearenatenom

  16. FreitagsTexterei

    Die #FreitagsTexterei ist ein Hashtag was ist das? im Fediversum was ist das?. Jeden Freitag publiziert eine Person ein Bild mit diesem Hashtag und einem zweiten der Form #FtxWWJJ, wobei WW für die Kalenderwoche des Jahres steht und JJ für die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl.

    Die Regeln sind simpel: Bis zum Mittwoch der nächsten Woche sind alle Personen aufgerufen, sich von diesem Bild inspirieren zu lassen und einen kleinen Text, etwa eine Geschichte oder ein Gedicht dazu zu schreiben und als Antwort zu posten. Dieser Text soll inklusive der beiden Hashtags in 500 Zeichen passen.

    Die Person, welche das Bild gepostet hat, sucht sich unter den Texten nach völlig willkürlichen und individuellen Kriterien einen aus, dessen Autor*in dann die Aufgabe erhält, die nächste Runde auszurichten.

    Die Idee stammt nicht von mir, ich spiele erst seit August 2025 mit. Mir haben die Idee und viele Texte so gefallen, dass ich sie gerne hier sammeln will, bevor sie irgendwann im digitalen Nirwana verschwinden (viele sind es sogar schon – das Fediversum hat ein recht löcheriges Gedächtnis).

    Ich habe jetzt Texte seit März 24, wo sich die Spur des Spiels schließlich verliert.

    Ftx4625

    Aktuelle Runde! Ausgerichtet von PrinterAngel🏳️‍🌈

    Mina

    Vorspiel Landesorchester

    So viele Jahre des Übens; jetzt endlich in der Finalrunde.

    “Du kannst das, Mina”, sage ich mir. Im Geist fliegen meine Finger über die Saiten, das wird schon.

    Ich erstarre in Panik: In all dem Stress habe ich nicht daran gedacht, mich anzuziehen.

    Ich kann doch nicht nackt da raus, doch der Saal ist voll inzwischen. Man ruft mich, einmal, zweimal.

    Mit Tränen in den Augen und dem Cello irgendwie vor mir, trete ich hinaus…

    Edith Mair 💙💛

    Einlass. Herrschaften in eleganter Abendkleidung strömen herein. Es würde ein bezaubernder Abend werden! Über die Künstler_innen wollen sie nichts wissen.

    Man versprach den Musizierenden Abwechslung zu ihrem tristen Gefängnisalltag. Wer sich weigerte, wurde brutal bestraft.

    Sie betreten die Bühne, den Blick gesenkt. Schminke überdeckt die blauen Flecke. Stumme Hilfeschreie, ungehört. Die Flötistin blinzelt ihre Tränen zurück.

    Ein bezaubernder Abend.

    UtopiArte

    Und als das Jahr 2025 geschrieben stand entschloss sich die Stadt, welche der Weimarer Republik ihren Namen gab, die Bühne jenem zu bereiten was in den Jahren bis zur nächsten schicksalsschwangeren Abgeordnetenwahl des nächsten Reichstages der aktuellen noch freiheitlichen demokratischen auch wenn nicht mehr all zu sozialen Republik noch bevorstand.

    Die Bühne war ebenso leergefegt wie die Ränge des Theaters, denn keiner der wenigen noch aufrechten Humanisten wollte sich dem bevorstehenden Schauspiel nähern, noch es sich in den kühnsten Träumen ausmalen. Wer zahlt schon freiwillig Eintritt um einem Alptraum beizuwohnen, ganz zu schweigen davon gar als Teil der Inszenierung im Scheinwerferlicht der Bühne zu stehen.

    Johnny Than

    …und plötzlich war die Bühne leer.

    Augenblicke zuvor saß sie noch in einer beeindruckenden Zauberer-Vorstellung. Jetzt schaute sie verwirrt von oben in den leeren Theater-Saal.

    Erst als sie aufstehen wollte, bemerkte sie Flügel, wo ihre Arme sein sollten. Ihr panischer Schrei war ein Krächzen, dann stürzte sie ab.
    .
    .
    .
    .
    Der Hausmeister wunderte sich, wie die Raben ins Theater kamen und warum sie ausgerechnet hier starben. Es war bereits der dritte diese Woche.

    Penelope

    Heute ist Derniere.
    Nach 161 Vorstellung kann sie es ihm endlich heimzahlen und er darf sich vor Publikum nichts anmerken lassen.

    Was hat sie diese Liebesszenen mit ihm gehasst, seit er sie für die Zweitbesetzung verlassen hat.

    Heute trägt sie NH3 als Parfüm und keinen kussfesten Lippenstift.
    Am meisten freut sie sich aber auf den exakt platzierten Reißnagel.
    Mit Wonne wird sie sich in der Schlußszene auf seinen Schoß sinken lassen.

    Ftx4525

    Ausgerichtet von Sylvia Borin

    Penelope

    Das Kräftemessen
    zwischen Wurzeln und Teer
    zwischen Deich und Meer
    zwischen Mensch und Welt
    entscheidet nicht das Geld.

    Edith Mair 💙💛

    Die vier spielen Fangen und lachen viel.
    “Ich hab dich lieb!”, ruft Paulchen Mama nach.
    Sie dreht sich um und übersieht die Wurzel. Mama stürzt nach hinten und schlägt mit dem Kopf am Bordstein auf.

    An Allerheiligen gehen sie zum Friedhof. Nur wegen Oma, erklärt Papa.
    “Denn Mama ist gar nicht dort. Sie ist immer bei uns”, sagt er.
    Paulchen und Karin nicken. Sie wissen es. Mama ist bei ihnen, um sie zu beschützen. Für immer. Denn das tun Mamas.

    crosstalk {mediator}

    “Der Weg ist das Ziel” wurde mir gesagt. Jetzt stehe ich hier. Der Weg, nicht versperrt, aber die Wurzel durchkreuzt ihn schon deutlich. Die Wurzel hat ein Ziel – Finden von Wasser. Sie bewegt sich, ist auf dem Weg. Aber wenn sie ankommt, wird sie nicht länger sondern dicker. Es ist ihr egal, ob sie im Weg ist. Dennoch verursacht die Kreuzung bei Ihr Abrieb, Abnutzung, auch Glanz, Farbe, Aufmerksamkeit …
    Der Weg ist das Ziel ? Ich marschiere weiter #Mammutmarsch #60

    Johnny Than

    Ein geteerter Weg, von oben schräg nach vorne fotografiert.
    Rechts und links ist grüner Grasbewuchs.
    Das besondere an diesem Bild ist eine Wurzel, die aus dem Boden wächst und wieder im Boden entschwindet.

    Das Holz der Wurzel ist blankgewienert, glatt poliert. Im schönsten Holzbraunton bricht damit die lebendige Erde durch den toten Asphalt.

    Ich sehe die Vergänglichkeit des künstlichen im Gegensatz zur Kraft der Natur (oder ist es eine olle Wurzel nur)?

    [Ich habe diesen Text als Bildbeschreibung verwendet. Mina]

    o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom

    Er hatte ja schon viele schlechte Radwege gesehen, aber dieser Wurzelaufbruch war übelst. Er hatte die Stelle schon mehrfach im Mängelmelder gemeldet, aber mehr als eine Lesebestätigung hatte er nie erhalten.
    Er konnte die Wurzel ja noch mit einem Bunny Hop vermeiden, aber er hatte schon gesehen, wie andere das Fahrrad über die Wurzel heben mussten.
    Er war sich ziemlich sicher, würde die Fahrbahn so aussehen, wäre schon längst etwas unternommen worden.

    Mina

    Der Geister Heim seit alter Zeit
    ein dichter Hain einst mächtig stand.

    Der Bäume Stämme stark und breit
    an des heutigen Städtchens Rand.

    Nichts ist geblieben von der Pracht.
    Wo der Menschen Wege liegen,

    verschwindet auch der Geister Macht.
    Nur wo sich die Wurzeln biegen

    und brechen durch des Wegs Asphalt,
    da erwachen die Gespenster.

    Dringen leise durch die Fenster.
    Erscheinen in fahler Gestalt.

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    👑

    Der alte Weg, früher sind sie ihn oft gegangen. Diese Wurzel war eigentlich immer schon da. Tausende Schritte haben sie blank und glatt poliert.
    Seit einigen Jahren wurde es aber immer weniger. Erst kamen sie seltener zu Besuch, dann wurde die Parzellen am Weg nach und nach aufgegeben.
    Jetzt bleibt das Laub liegen und die Pflanzen rankten über den Asphalt. Erste Risse bieten Lücken für kleine Blumen. In ein paar Jahren wird auch der Weg verschwunden sein.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Als wir ankamen und begannen den Planeten zu durchdringen, gab es diese Parasiten noch nicht. Dies kamen erst viele Millionen Sternumläufe später auf. Sie entwickelten sich dann rasant schnell und begannen unsere lichtsammelnden oberirdischen Ausläufer abzubeißen und zum Bau ihrer Nester und Unterschlupfe zu verwenden. Lästig, sehr lästig. Immerhin die Krisis dieses Befalls ist erreicht – sie werden sich selbst ausrotten. Sehr gute Aussichten

    Ftx4425

    Ausgerichtet von Aurin Azadî

    Johnny Than

    Im Museum: “Sie sehen hier ein Bild, welches zu einer Geschichte inspiriert. Diese Geschichten wurden dann von verschiedenen Autorys in ein Gerätenetzwerk geschrieben, dem Fediversum. Jede Erdwoche gab es ein neues Bild. Die Menschys, so nennen sich die Bewohnys dieses Planeten, haben so ihre Kreativität trainiert. Eine Geschichte lautete:

    • Schatz?

    – Ja, Schatz?

    • Was tust du da?

    – Ich suche einen Schatz.

    • Aber Schatz, ich bin doch hier.”

    Edith Mair 💙💛

    Gerade am 15. Hochzeitstag hatten wir heftig gestritten!
    Abends ging ich zum Strand und du warst hier. Es roch nach Meer, nach Oleander und deinem Parfum. Wir waren beide beschwipst vom Bordeaux – und vom Glück! Wie männlich ich sei, hauchtest du. Wir liebten uns voll Leidenschaft! Dann verschwandest du in der Dunkelheit.
    Ich kleidete mich an, griff in die Hosentasche und – mein verdammter Ehering war weg!

    Ich muss ihn finden. Sonst bin ich VERLOREN! ERLEDIGT! TOT!

    Sylvia Borin

    👑

    Harald suchte keine Schätze mehr. Seit seine Frau nicht mehr hier spazierte, horchte er dem Meer lieber mit seinem alten Metallsucher. Jedes Piepen war für ihn eine Erinnerung – ein verlorener Ring, ein vergessener Sommer. Heute klang das Gerät plötzlich hell – und er lächelte, als hätte das Meer ihm ein Wort zurückgegeben.

    Feli

    Hörst du die Regenwürmer husten?
    – Jetzt sei halt amal … wenn du immer dreinredst!

    Wie sie durchs dunkle Erdreich ziehn?
    – Sand! Das ist S

    Wie sie sich winden und dann verschwinden
    – Ehrlich, mir geht’s grad net anders.

    auf Nimmer-nimmer-Wiedersehn?
    – Hörst,

    Und wenn sie weg sind, ist da ein Loch.
    – Ja, da ist ein Loch. DU bist ein

    Und wenn sie wiederkommen, ist es immer no
    – Der Wurm, der grad gehustet hat: Bitte amal entspannt ein- und ausatmen!

    Serenityfreaksout

    Mann war das peinlich.
    Akribisch suchte er den Strand ab, auf dem sie vorhin gesessen hatten und sie ihm den Schlüssel vor die Nase hielt. Jetzt lag sie mit Handschellen gefesselt im Ferienhaus und der Schlüssel war weg.
    Viel lieber wäre er mit ihr gewandert, um zu reden. Er wollte nicht spießig wirken, Fesselspiele fand er einfach doof. Doch was er wollte, spielte sowieso nie eine Rolle.
    Da, ein Piepsen … er überlegte kurz, drehte sich abrupt um, und lief zur Fähre.

    Silvia Borin

    Als spät in der Nacht ein hungriger Straßenköter durchs offene Fenster schlüpfte, witterte er Wurst — und fand Metall. Er schnüffelte an den Handschellen, zerrte, bis die Frau aufschreckte. Im Mondlicht klirrte etwas: Der Hund hatte den Schlüssel am Halsband. Sie lachte erstickt, während draußen das Tuten der Fähre verklang. 🖖

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nach einem Tip war Sir Searchalot auf seiner Suche nach dem Heiligen Gral am Rande des Meeres angekommen.
    Jetzt konnte er sich daran machen, mit diesem komischen piependen Stockteller endlich den Gral zu finden.
    Der Verleiher hatte ihm einen horrenden Preis für den Stockteller berechnet, ihm aber auch garantiert, dass er damit etwas finden würde.

    Stachelgarten

    Emil war es echt leid, dass seine Internetverbindung immer so langsam war. Da er in Küstennähe wohnte, kam er auf den Gedanken das Seekabel direkt anzuzapfen. Jetzt musste er noch das Seekabel am Strand finden, um diesem bis zum Landverteiler folgen. Dann würde er schon irgendeinen Weg finden es anzuzapfen und ab dann: vorbei mit langsamem Internet.

    Penelope

    Im November hatte er den Strand immer für sich alleine und der Urlaub amortisierte sich quasi von selbst …

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    Du schau! Da kommt er wieder. Jetzt läuft er das fünfte Mal hier vorbei. Immer einen Meter versetzt. Immer hin und her stundenlang. Was glaubt der denn hier zu finden? Piratenschätze sind doch hier keine vergraben oder Störtebekers Gold. Der Strand wird doch eh jedes Jahr wieder aufgefüllt, da wären alte Schätze ja schon metertief im Sand. Da kann man doch gar nichts mehr finden.
    Sich mit so etwas zu beschäftigen, ist eine richtige Vergeudung des Urlaubs.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Sie konnte sich erinnern, dass er schon da vorbeilief als sie noch Kind war. Jeden Sonntagmorgen. Die Haare waren grauer geworden, er etwas fülliger.
    Er wohnte in dem Kleinen Haus am Ende der Straße hinter dem Schrottplatz. Das Haus war auch älter geworden und farbloser und die Rosen rankten wild.
    Es wurde erzählt er hätte mal eine Freundin gehabt, seine große Liebe und dann hätte er den Ring verloren…..

    Mina

    Von der Fabrik in Manchester in den Flieger, der sie auf dem Weg nach Hamburg im Flakfeuer an der Küste verlor, hatte sie sich tief in den Sand gebohrt.

    80 Jahre verloren und vergessen, fraß sich die Säure des Zünders langsam durch die Zündkapsel des Blindgängers, bis sie wieder scharf wurde.

    Der Strom, den der Magnet des Metallsuchers induzierte, ließ die Bombe zum Leben erwachen.

    Dumm gelaufen für den Mann, der nur seinen verlorenen Ring suchte.

    kunstkopfwestfale

    Lothars Metallsuchgerät war schon von Anfang an kaputt. Er hatte es irgendwann bei einem Billig-Elektronikversand bestellt. Trotzdem hatte er etwas sehr Wertvolles gefunden. Nur auf diese Art und Weise, mit seinen guten Kopfhörern am Strand entlang schlendernd, hörte Lothar seine Musik.
    Er konnte stundenlang gehen und zuhören, bevorzugt Stockhausen, Ligeti und Cage, aber auch Glass, Reich und Niblock. So kam er, jeden Montag, zu tiefer innerer Ruhe.

    pluhmen

    “Muscheln nuscheln”

    liarsworld

    Ach, ich armer Tropf, nun laufe ich hier den Strand ganz ab. Schon Stunden such ich mit Gerät nach etwas was ich jüngst verlor. Was war es nur. Ich grüble länger schon was war’s. Da, ein Ton im Hörer gar. Ein rostger Nagel ist’s. Gut daß ich lauf mit Schuhen rum, das Teil im Fuß das wär zu dumm. Noch immer fällt es mir nicht ein, was war es nur, was war es nur. Der Kopf der brummt Gedanken kreisen, das bringt mich bald noch zum Entgleisen. Ach ja, ich wollt verreisen.

    Easydor

    Machen Se doch Urlaub an der Ostsee, datt wird Se entspannen, ha! Ja, wer soll sich datt denn leisten können!? Ich muss heute noch für 80 Euro Krempel finden, datt sich datt hier rechnet. Nee, nee, nich mit mir, nich mit Horst-Günter Schablonski! Ich zeig euch schon, watt n schöner Urlaub is!
    Da kann de Gertrude noch so rumheulen, der Weihnachtsmann bin ich ja noch nich, ne?

    crosstalk {mediator}

    Der Stab war neu, er fühlte sich haptisch gut an. Die Kälte zog in den Mantel und die Schritte auf dem harten Untergrund knirschten. Sonst war es hier schwerer vorwärts zu kommen. Der gefrorene Boden erleichterte es.

    Ich erschrak – ein lautes Fiepen, was war los ?

    Hatte der Verkäuferin nicht gesagt, das das Bundle aus Blindenstock und Ohrwärmer der letzte Schrei war und ich bei den Sehenden auf viele Gesprächsanbahnungen hoffen konnte .. ?

    Andreas Kilgus

    Er schob Susi über den Boden. Neben der sehr technischen Optik störte, dass es Ton nur über Kopfhörer gab. Sie war eben das billigste Modell.

    Mit Hover-Susi 1000 ging er aber immerhin wieder Gassi. Die konnte mit ihren Magneten zwar nur die 3 mitgelieferten Spezialstöckchen apportieren, aber bei nachlassenden Kräften ließen sich dafür einfach die Batterien wechseln. Das war besser als, wie zuletzt Pudel Bellfried, erneut einen treuen Weggefährten beerdigen zu müssen.

    Ftx4325

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    Erfolgreicher Einsatz der Stadtbild-Taskforce

    Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnte ein Bettler in der Fußgängerzone am alten Rathaus durch beherzten Zugriff mehrerer Mitarbeiter des Ordnungsamtes daran gehindert werden, Touristen und Einheimischen seinen unansehnlichen Anblick weiter aufzunötigen.

    “Wir tolerieren weder passiv-aggressives Knien noch persönliche Gegenstände auf dem Trottoir” hieß es in der Pressemitteilung.

    Kebapcioglu

    So viel Trubel in der großen Gasse
    Komme endlich dazu meinen Strom zu teilen
    Kein Wunder ich es ständig in mich Reinfresse
    Wie schafft man es dorthin zu eilen

    Der Strom ist hübsch gekleidet
    Mache mir Sorgen um mein Leid
    Sehe viele aber stagnieren
    Wie mich in meinem Kleid

    Es treffen sich kurz die meisten Blicke
    Erhasch wen ich am liebsten aufpieke

    Wie sind wir hierhin gekommen
    Ist der Bettler von den Bahnfahrten so erschöpft
    Besonnen wie geköpft

    Aurin Azadî

    👑

    Für jedermann sollte die Fußgängerzone sein. Für all die Menschen darin, die einkaufen, bummeln, plaudern. Solche Menschen, die sich scheinbar keine Gedanken machen müssen.

    Aber für den Bettler am Rande war sie nicht gemacht. Er kaufte nicht, er bummelte nicht, er plauderte nicht einmal. Er störte nur das Stadtbild.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Massen strömen durch die Gassen
    Zu huldigen dem Gotte Konsum

    An der Ecke unbeachtet, abgehängt
    Ein trauriger Hund mit seinem Herrchen

    Moni

    JEderMann?

    Dat ich nich lache!
    Die scheren sich nich um die da unten.

    Damit bin ich nich gemeint, och nich die Frau da mit’m Rad, wa.
    Die Kinder och nich! Und der da mit’m Rucksack, der gilt eh nur als Faulenzer, nä.

    Is am Ende eh egal, mit wieviel Kohle du abkratzt.
    Dat versteh’n die da oben och nich 😆.

    JEder Mensch müßte dat eigentlich heißen, wa?
    Abba auch dat woll’n se nich kapier’n. Die sortier’n gern allet.

    Jedermann ist am Ende eh arm dran!

    Stachelgarten

    Da saß ich an der Ecke und starrte ins Leere. Nicht, dass es nichts zu sehen gäbe, oh nein, Massen quälten sich vorbei, doch niemand kam, um mich zu streicheln oder mit mir zu sprechen.

    Allein mit meinem Menschen, zwei Seelen, die wahrlich besseres verdient hätten, aber wir hatten uns.

    Viele mögen denken das ist nicht viel, doch wie erbärmlich ein Leben auch sein mag, ich werde geliebt und liebe. Wir sind zwei Funken Hoffnung in dieser Welt.

    Penelope

    Meine Arbeit ist sehr anstrengend. Dabei weiß ich genau, wie ich sie viel besser und auch leichter machen könnte.
    Aber man lässt mich nicht.
    Stattdessen muss ich mir hier die Beine in den Bauch stehen.
    Zugegen, meinem Kollegen ergeht es noch schlechter. Die Sportskanone ist die totale Fehlbesetzung.
    Ach, wenn ich doch nur herumlaufen und mit dem Schwanz wedeln dürfte …
    Dann würden mir nicht nur die Herzen, sondern auch die Groschen zufliegen.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Mach eine Kreuzfahrt hatten sie gesagt, Da musst du dich um nix kümmern, hatten sie gesagt, Es gibt den ganzen Tag essen hatten sie gesagt. Und jetzt, nachdem man uns vom Schiff gelassen hat und wir 6000 in die engen Gassen der Altstadt fluten wird mir klar, dass ich keinen Moment dieser verdammten 3wöchigen Reise für mich alleine haben werde.
    Kreuzfahrten sind nichts für Soziophobiker… hatten sie nicht gesagt

    Edith Mair 💙💛

    Seht mich an! Ich bin hier! Ich bin nicht unsichtbar! Ich bin einer von euch! Ich lache gerne, kann mich ärgern, bin traurig.
    Früher hatte ich Familie und einen angesehenen Job. Ich war beliebt!
    Heute wechseln alle aus der Firma die Straßenseite, sobald sie mich sehen, und meine Ex zieht die Kinder weg, wenn sie mit mir reden wollen. Nur der Hund bleibt bei mir.
    Ich bin einer von euch. Ich bin euer Menetekel. Ihr könnt werden wie ich!
    Es geht schnell. Sehr schnell.

    MeerderWörter

    In der Salzburger Altstadt, in der Getreidegasse, – ein Touristenmagnet warum auch immer – sieht man Welten aufeinanderprallen – Touristen die sich durch die Gassen drängen, Menschen die daneben um Geld bitten, weil sie nichts mehr haben. Die Überheblichkeit einer Stadt die sich nach außen verkauft und nach innen nichts tut.

    Feli

    “Glaubst du an die Invasion?

    Glaubst du an das Böse

    dort draußen irgendwo?

    Was, wenn sie

    niemals hier waren?

    Wenn die Menschen keinem gehorchten

    als sich selbst?

    Nichts konsumierten

    als sich selbst?

    Wenn das Geld nie ihr Gott war

    sondern ihre Seele?

    37 Jahre nach seinem Kultfilm

    kehrt der Meister des Grauens zurück

    und mit ihm die dunklen Brillen.

    Es ist Zeit, zu sehen.

    John Carpenters ‘The Hollow’ – demnächst im Kino!”

    Mike G. Hyrm

    sehsucht
    insteinschlucht
    kapitaleflut
    drängelnd
    sozialrandverbannt
    angstvollschauend
    furchtsamblickende
    verstossenausgeschlossene
    versuchenbittend
    hilfeflehend
    handausstreckend
    krumenzuerhaschen
    mitleidlosvorwärtsdrängend
    gesichtsseelenlose
    gesellschaftswesen
    stoischeinanderignorierend
    weiterkonsumweiter
    unaufhaltsamwesenheit
    geldwirtschaftsknechtschaft
    biszumendegefangen

    Petros

    Es gab in Deutschland mal ein Land
    In dem man keine Bettler fand
    Doch war es damals unbeliebt
    Weswegen es heut nicht mehr gibt

    Die Fassaden sind heut hübsch gestrichen
    Die Gedanken von gestern längst verblichen
    Wir wollten sie, die neue Welt
    Doch keinen Armen, der sich zu uns gesellt.

    crosstalk {mediator}

    Die engen Schluchten ermöglichen es nicht: Nähe.
    Passanten, die mit dem Auge fokussiert – alleine wirken. Keiner interagiert:
    nicht der Bittende, nicht der Reisende, nicht die Schiebende, nicht die Flanierende, nicht das Paar, der Rollifahrer ?
    Der Eindruck einer südeuropäischen Altstadt, in denen sie, plauschen, schwatzen, gemeinsam tratschen, wahrnehmen, helfen, auffordern, schimpfen, lachen, ….nein

    J E D E R (bieder-) M A N N
    – g e h m e i n s c h a f t – ?

    PrinterAngel🏳️‍🌈

    Sie schlenderte von einem Schaufenster zum anderen, betrachtete die Auslagen der Boutiquen intensiv aber eigentlich ohne Interesse. Sie hatte noch nicht einmal Anstalten gemacht einen der Läden zu betreten.
    Keines der ausgestellten Kleider würde in Größe 48 gut aussehen, wenn überhaupt “Große Größen” angeboten würden.
    Also würde sie sich an den Feiertagen wieder fragen lassen, wieso sie zum dritten Mal das selbe Kleid trug.

    Ftx4225

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    👑

    Sturmkrähe

    Die Krähen fliegen um den Turm,
    warnen lauthals vor dem Sturm
    der kommen wird und blasen wird
    und fegen wird und werfen wird
    und Zerstörung bringen wird.

    Refrain (2x):
    Oh weh, die Krähen fliegen wieder,
    und mit uns allen gehts hernieder.

    Die Krähen fliegen um den Turm
    warnen alle vor dem Sturm.
    Niemand versteht das laute Krächzen
    und unter dem gefallenen Turm
    werden wir schimpfen auf den Sturm
    und ob unsrer Verluste ächzen.

    [Refrain 2x]

    Stachelgarten

    Mit seiner schönen klangvollen Laute, aus warmen edlem Holz und wohlgeformt, unterwegs und frei durchs Land. Hinein in Dörfer, Städte, Burgen, Märkte, so sang er Tag aus, Tag ein, kündete aus vollem Herzen, frohen Mutes, freudig, weise, vom Geschehen dieser Welt. Wenn ihr ihn seht und hört, so grüßet ihn, haltet inne, verweilet kurz und hört ihm zu, dem wohlbekannten, hochgeschätzten Troubadour @johnnythan und lasst euch unterhalten und verzaubern.

    Mina

    Auch wenn sie noch nicht verfallen war, hatte seit Jahren kein Gottesdienst mehr in der kleinen Kirche am Strand stattgefunden, wie auch überhaupt kaum noch jemand im Dorf lebte, seit es hier keine Fischer mehr gab.

    Wenn doch, wäre der leblose Körper am Ufer wohl früher gefunden worden.

    Für die Krähen war es ein Fest. Von nah und fern kamen sie herbei. Noch Jahre später erzählten die Alten in den Nestern den Jungen von jenen Tagen des Überflusses.

    Feli

    Tradition

    Rabenschwarz die Tauben von
    Ruß auf Schnäbeln und Gefieder.
    Halloween heißt: Gothic Con!
    Und das Tagblatt titelt wieder:
    “Schwarz der Rock und schwarz der Frack
    – ist es Satanistenpack?”

    Bis zum Einlass – hang around,
    Abendsonne schmückt ganz herrlich.
    Jeder, der vorbeigeht, staunt.
    Und das Tagblatt mahnt wie jährlich:
    “Schwarz der Rock und schwarz der Frack
    – wehrt dem Satanistenpack!”

    Drum, zur Wintersonnenwende,
    kacken sie auf Zeitungsstände.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Kirchen, immer sind es Kirchen und Moscheen und Tempel die die Blicke auf sich ziehen, golden leuchten im Abendlicht. Die Rabenvögel, so oft als Unglücksbringer gescholten ob der ihrer schwarzen Federn, die das Abendlicht nicht leuchten lässt nisten in deren Nischen und Verzierungen und machen diese Häuser zu Lebensräumen. Vielleicht lauschen sie mehr den Gebeten die in den Häusern gesprochen werden als die abwesenden Götter – wer weiß das schon.

    Mike G. Hyrm

    rötlichschimmernd
    leuchtsteinmeer
    vögelsingend
    kannnichtmehr
    blickendhimmel
    fühlendzeit
    mitdir
    hier
    vorewigkeit
    wundersame
    hochzeitszeit
    dochjetzt
    kommichnur
    alleinzudir
    besuchendblumend
    sprichfühleinsamhier
    denkeoft
    deinlachen
    heilt
    schalltes
    inmir
    bisichendlich
    michzudirleg
    zusammenimmer
    undzujederzeit
    niemehreinsam
    alterzusammenhalt

    Edith Mair 💙💛

    Schau, sie sammeln sich wieder.
    Wo?
    Dort oben! Auf dem Kirchendach. Es sind bereits vier. Nein, sieben. Nein, zehn!
    Sie tu doch nichts.
    Das weißt du nicht! Jetzt sind es schon mehr als zwanzig!
    Aber sie sitzen nur.
    Sie kommen von allen Seiten! Das Dach ist jetzt voll! Und sie krächzen so bedrohlich.
    Ja, und? Lass sie doch.
    Ich hab Angst.
    Du Feigling! (klatscht laut) Jetzt fliegen sie weg.
    Nein! Sie fliegen auf uns zu! LAUF! Mama!
    Bleib stehen! Sie tun do

    Moni

    Ich weiß, ich war schon lange nicht mehr da.
    Habe schon lange nicht mehr in deine Fenster geblickt, und mich von ihrem Licht bescheinen lassen, wenn die Sonne durch sie hindurch schien.
    Vielleicht wird’s mal wieder Zeit, dich zu besuchen, die Ruhe zu genießen, ein Gespräch mit ihm zu führen, einfach alles abzuladen, mein Lieblingslied durch den Raum hallen zu lassen – oh ja :D, um danach erleichtert, entspannter wieder gehen zu können.

    Ftx4125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Moni

    Dieser Gang …
    je nach Stimmung geh ich ihn entlang.
    Am blöden Tagen würd ich ihn meiden, weil ich blind wär für die Wege.
    An schönen Tagen traue ich mich rein, weil ich die Abzweigungen sehe.

    Edith Mair 💙💛

    Dein Leben – ein ungewisser Weg.
    Forsch zögern,
    zaudernd entscheiden.
    Unendliche Endlichkeit.

    Ändert eine Abzweigung das Leben?
    Nimmst du sie? Die Entscheidung fällt schwer.
    Welcher Weg scheint richtig, welcher falsch?
    Manchmal geht’s nicht weiter,
    und es heißt umkehren.
    Doch nicht immer gibt es ein Zurück!
    Und meist triffst die Entscheidung du allein.
    Keine Hilfe, kein Rat, keine Rückhalt.

    Dein Leben.
    Forsch zögern,
    zaudernd entscheiden.
    Endliche Unendlichkeit.

    Mike G. Hyrm

    Erzählen Sie Ihren Traum.
    Das diffuse Licht lies mich nichts erkennen. Ich verspürte den eindringlichen Blick, mit dem ich beobachtet wurde. Vor allem fühlte ich es… Angst und Verzweiflung wenn ich daran dachte! Fahrig glitten meine Finger über zusammengepresste Lippen.
    Ich … Ich… also ich bin in dieser Dunkelheit. So Dunkel, so unerträgliche Nacht. Ich fühle die bleierne Schwärze zentnerschwer auf mir.
    Lichstrahlen … ein Gang … Schreie!

    Stachelgarten

    Nur noch diesen Gang entlang, nur ein paar Schritte, dann könnte er den Garten betreten. Sein Herz schlug so schnell, dass er Angst hatte es würde herausspringen, sein Mund war so trocken, dass er fürchtete nicht Hallo sagen zu können. Seit Monaten schrieben sie einander. Ihre Worte berührten sein Herz, sein geheimes Innerstes, doch als sie ihm unerwartet ein Foto schickte, da wusste er, er hatte seine große Liebe gefunden. Sein Herz war voller Liebe.

    Serenityfreaksout

    Wie hier nur entkommen? Weder Treppe noch Leiter waren zu sehen. Sie klebte förmlich an dieser seltsamen Wand. Kein Halt unter den Füßen. Nirgends ein Spalt, um sich daran hochziehen zu können. Unerreichbar weit oben schien Licht, ein Ausgang! „Raus, nur raus hier!“ raste es panisch in ihrem Kopf.
    Verzweifelt und hektisch tastete sie um sich.
    „Wechsle die Perspektive!“ raunte ihre innere Stimme leise.

    Zögernd stand sie auf und ging erleichtert nach draußen.

    Mina

    Der letzte Gang

    Die Schritte hinter ihm und das Johlen der Menge draußen ließen seine Knie weich werden.

    Gemessenen Schrittes ging Manfred den steinernen Gang entlang, an der letzten Tür drehte er sich nach links ins blendende Licht.

    “Geben wir ihnen das Spektakel” dachte er, als er die Augen öffnete und ins Freie trat.

    Die Stimme aus dem Lautsprecher tönte: “Und jetzt einen Applaus für Manfred Gerß für sein Abschiedsspiel von der Bundesliga!”

    Penelope

    👑

    Jeder Durchgang
    ist erst ein Anfang.

    Hinter allen Linken
    kann Glück Dir winken.

    Nicht alle Rechten
    führen zum Schlechten.

    Die Pforte nach oben
    ist heute verschoben.

    Nach unten aber führt
    weder Weg noch Steg.

    Ausnahmslos alle Tore und Türen
    … werden Dich …
    zum Leben verführen.

    Andreas Kilgus

    „Das ist jetzt also der Tunnel, den unser Warp-Antrieb geschaffen hat?”
    „Ja.”
    „Den entlang schieben wir unsere Raumkapsel nun auf den Pflanzenrollern aus dem Eck hinter uns?”
    „Ja, weiter ist unsere Technik halt noch nicht.”
    „Und da hinten kommen wir wirklich bei Kepler-11 raus?”
    „Ja, wenn wir am grünen Dings klingeln. Hast Du denn den Raumroutenwegweiser vorhin nicht gelesen?”
    „Ich hatte mir das alles in den Science Fiction Romanen halt nur immer ganz anders vorgestellt …”

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Verdammt müssen die Mülleimer immer am anderen Ende des Ganges stehen

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Dieser Level war etwas tricky.

    Was würde wohl in den seitlichen Eingängen zum Vorschein kommen?
    Feuersäulen?
    Steinstempel?
    Oder irgendwelche Monsterkreaturen?

    Und wieviel Zeit würde wohl bleiben, um die grüne Lootbox hinten zu erreichen, bevor die riesige Steinkugel hinter seinem Rücken ihn einholen würde?

    Seine Hand schwitzte etwas unter dem Controller.
    Er hoffte nur, dass die Lootbox es wert war, einen Versuch zu unternehmen.

    Ftx4025

    Ausgerichtet von Stachelgarten

    Johnny Than

    👑

    Endlich.
    Blau. Grün. Grau.
    Wasserblau. Pflanzengrün. Steingrau.

    Es ist viel schöner, als alles, was sie sich vorgestellt hatte. Die Luft ist schwindelerregend lecker, jeder Atemzug schmeckt vielfältig. Jeder Augenblick sieht Neues. Jeder leise Laut wird wahrgenommen. Synapsenfeuerwerk.

    Sie ist die Erste. Nach 200 Jahren im autarken Bunker die Erste, die wieder auf die Erdoberfläche zurückkehrt. Diesmal soll all diese Schönheit erhalten bleiben.

    Mike G. Hyrm

    blaugrün
    schmalgross
    pflanzenstein
    aufregendzufrieden
    wolkenfreiundnicht
    allesdochnichts
    fotogedanke
    sehnsuchterfurcht
    alle wörter
    auch diejenigen
    dazwischen
    fallenrollen
    während ich
    schaudenke
    sinnierflaniere
    über den grad
    meines selbst
    des bildes wegen
    vor mir
    in meinem kopf
    in meiner seele
    in meinem sein
    flieglaufe ich
    handhaltend
    mit allem mir
    in mir
    von mir
    an mir
    mirpurseinich
    mahalo

    Edith Mair 💙💛

    Hier hast du mir den Antrag gemacht und geschworen, ab jetzt treu zu sein!
    Am Abend hast du die Kellnerin angebraten. Hast behauptet, am Klo war eine Schlange, darum warst du so lange weg. Ich hab getan, als würde ich dir glauben.
    Heute wollte ich nochmals mit dir hierher gehen. Wegen der Romantik, hab ich behauptet.

    Es war nur ein kleiner Schubs. Bevor dein Schrei verklungen ist, bin ich kreischend nach unten gelaufen, weil mein Geliebter gestolpert sei.

    Tja.

    Andreas Kilgus

    KTX17/3f freute sich über den Anblick. Als Empfindung? Oder als von seinem neuronalen Netz aus den Kameradaten ermittelte, nach außen zu zeigende Exoregung, damit er in biologischer Gesellschaft nicht negativ auffiel?

    Einer bereits vor Ewigkeiten vergangenen Gesellschaft.

    Noch 850 Jahre würde seine Solarhaut genügend Energie liefern, um einsam über die Erde zu streifen. Er könnte sich aber auch einfach in eine Höhle mit Meerblick legen und auf 0% Akku warten …

    Mina

    Meeresrauschen, Blumenduft

    Dort drüben führt der Weg.
    Sieht man uns?

    Egal! Weißes Leinen fällt von schwarzen Schultern.

    Hungrige Lippen finden einander, Hände suchen.
    Wer braucht schon Worte, wenn Haut an Haut sich schmiegt,
    wieder und wieder, bis sich der Himmel erst rot verfärbt
    und seine Schwärze dann mit Sternen pudert.

    Ob wir uns je wiedersehen, wer kann es wissen?

    Dieser Tag bleibt uns für immer.

    Penelope

    Dieser neue Job war einfach super. Urlaubsimplementationen fürs Holodeck. Diesmal Portugal.
    Aber sie nahm sich wie immer ihre Freiheiten. Sie liebte nun mal krakelige Küstenlinien.
    Außerdem hatte sie einen Flupsi programmiert. So zumindest nannte sie dieses kleine Feenwesen mit Sprungfeder und Gleitflügeln.
    Und jetzt noch ein besondere Pflanze. Dann war ihre persönliche Signatur fertig.
    Etwas Fleischfressendes vielleicht?
    Oder einen wandernden Aronstab?

    Ftx3925

    Ausgerichtet von Mina

    jeSuisatire …ᘛ⁐̤ᕐᐷ

    #ultimasNoticias

    Caballitos Blancos en Buenos Aires salieron equivocadamente a manifestar frente al Banco de la Nación porque una
    @mina europea les dijo un jueves que ya era viernes y aun nadie les había pasado la cuota de whisky importado prometido como de costumbre.

    Stachelgarten

    👑

    Jolle: Hey, Bella und Hoppe, guckt bitte nicht so genau hin.
    Bella: Warum?
    Jolle: Habt ihr nicht gelesen, was im ALT Text steht: “Eine kleine Gruppe Schimmel.”
    alle lachen
    Hoppe: Die scheinen aber echt nett zu sein.
    Jolle: Ja schon, aber.. ach ich weiß nicht.
    Bella: Na komm Jolle, benimm dich nicht wie eine alte Mähre.
    Hoppe: Auf gehts, Jolle, mach an!
    Jolle: Na gut, hey ihr netten Zweibeiner: Wir sind keine Schimmel, wir sind seltene weiße Rappen, Ok?!

    Thomas Arend

    Wer hat den Einhörnern das Horn abgesägt?

    Johnny Than

    Auszug aus dem Archiv ungelöster Fälle
    “Die Zauberer”

    Beweismaterial F42, lose Blätter
    Handschriftliche Notizen

    Argentinien, 21.07.

    Diesmal dachten wir, würden wir die Gruppe, die sich “Die Zauberer” nennt, endlich fassen.
    Kurz vor dem Zugriff tauchte plötzlich eine Herde Pferde auf. Weiße Schimmel. Niemand wusste woher diese plötzlich kamen, die Verwirrung war komplett. Und einige der Pferde schienen leise zu lachen…

    Auch Mina war uns wieder entwischt.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hey, was guckst Du so genervt in Deinem 2-Tonnen-Stadtpanzer von #SUV?
    Wohl noch nie eine Pferde-#CriticalMass gesehen?

    Durch euern Strassen- und Mauerbau überall haben wir keinen Platz mehr, um mal frei los zu galoppieren.
    Daher treffen wir uns jetzt jeden zweiten Freitag im Monat, um mittags durch die Stadt zu ziehen.

    Und hör auf, den Corker anzupöbeln. Sonst gibt es ein paar Äpfel auf die Haube.

    PS: Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!

    Feli

    “Ein Sensationsfoto gelang Spätheimkehrenden am frühen Sonntag in Córdoba, als sie auf einen Junggesellinnenabschied trafen.

    Die Braut und ihre Gruppe kamen von einer Schaumparty im La Estación – und waren splitternackt.

    Fachleute halten das mit einem iPhone aufgenommene Bild für authentisch.

    So entstand letztlich durch Zufall ein Nachweis, der eine der großen Fragen der Zoologie zweifelsfrei beantwortet:

    Zebras sind _weiße_ Pferde mit _schwarzen_ Streifen.”

    ElGrossKotzo

    boah maxi ey, wann macht endlich die bar auf? ich steh mir hier schon die beine in den bauch

    Andreas Kilgus

    Die eigentlich pfiffige Idee der Zooleitung erwies sich in der Praxis als leider nur teilweise erfolgreich.

    So waren die Tiere nach dem Gang durch die Lkw-Waschstraße zwar wirklich sehr sauber und machten dank der umfänglichen Massagen durch die rotierenden Bürsten einen äußerst zufriedenen Eindruck, allerdings hatte die Wahl des Zusatzwaschprogramms „Intensivreinigung bei 45 °C” auch nicht zu übersehende Nebenwirkungen bei den Giraffen hinterlassen.

    einFale

    Die Schimmel auf dem grauen Hof,
    sie stehen rum und schauen doof.
    Trotz großer Köpfe sind sie never,
    leider, clever.

    Ftx3825

    Ausgerichtet von Early Twix 🏳️‍🌈

    Aurin Azadi

    Da saßen sie in der blauen Stunde am Meer, erschöpft vom Tag. Das Leben war mühsam, nachdem die meisten Menschen der Klimakatastrophe zum Opfer gefallen waren, weitere den Pandemien, und die Infrastruktur zusammengebrochen war. Sie hatten es aufgegeben, nach anderen zu suchen; ihre Energie brauchten sie für die Nahrungsbeschaffung. Aber es hatte auch seine Vorteile: Keine von außen aufgedrückten Pflichten, keine Geldprobleme. Einfach nur leben.

    Mina

    👑

    – Jenny?

    – Falk?

    – Meinst du, der kommt wieder?

    – Wie lang ist er jetzt weg?

    – Viertelstunde oder so

    – Dann wohl eher nicht

    – Meinst du, wir hätten?

    – Schätze schon

    – Der hat echt fit ausgesehen

    – Fand ich auch

    – Ich dachte, der taucht

    – Ich auch. Aber war wohl nicht.

    – Schon Kacke, irgendwie

    – Ziemlich, aber Wasser ist jetzt echt saukalt

    – Wer schwimmt schon im Oktober?!

    – Also ich nicht!

    – Jenny?

    – Ja?

    – Hast noch’n Bier?

    – Klar

    Stachelgarten

    Werbung: Sie lieben das Meer, lieben Bote und Schiffe, doch leider können Sie nicht schwimmen und haben furchtbare Angst vor dem Wasser?

    *trommelwirbel*

    Wir haben genau das richtige für Sie!

    Herzlich willkommen im Schulungszentrum “Het Zandkasteel aan Zee”.

    Bei uns können Trockenschwimmer in vollkommen sicherer Umgebung, bequem und unbeschwert ihren Strandkapitänsführerschein machen.

    Bitte kommen Sie einfach vorbei und erhalten eine Gratisstunde.

    Johnny Than

    Ode.

    Danke an die Rettermenschen,
    die Menschenretter, egal wo.

    Ihr seid Heldinnen und Helden,
    ihr seid super, ist halt so.

    Im Einsatz für die Sicherheit für jede*n,
    rettet alle, egal ob Fremd oder Bro.

    Wir danken euch, ihr Ersthelfende, Sanis,
    Feuerwehrmenschen, THW und co…

    Die Liste ist lang, ihr wisst, wen ich meine,
    wir danken euch allen, von Herzen. Jo.

    Mike G. Hyrm

    windpfeifendsäumelig
    träumeligsandstrandmeer
    leerwirklichwedernoch
    lochwolkenscheinblick
    rückstückengzusammen
    vergangenheitgedankensinnen
    spinnenzukunftsverbundenheit
    weitgeniesendhiermitdir
    irrmichnicht
    ichliebedich
    immerfortundimmerdar

    Feli

    • Was macht denn … Du hast doch die Hai-Flagge gesetzt?
    • Ja sicher. “Grün wie Gefahr.”
    • Du meinst gelb wie Gefahr.
    • Was?
    • Was?

    Edith Mair 💙💛

    Es ist so kalt hier!
    Ja. Italien wäre besser.
    Sagen wir aber niemandem, oder?
    Fix nicht. Wir erzählen, wie toll es hier war.
    Die Luft!
    Und die freundlichen Leute!
    Haha.
    Eh.
    Laden wir die Huberin wieder zum Dia-Abend ein?
    Klar, sie wird platzen vor Neid.
    Darauf kommt es an.
    Eben.
    Komm, ich will heiß duschen.
    Okay. Wird aber wieder nur lauwarm sein. Geh’n wir heute wieder Essen?
    Fix. Der Hotelfraß geht gar nicht.
    Und die primitiven Gäste!
    Erzählen wir aber niemandem.
    Nein.

    Armin Hanisch

    „Carlos, hast Du eigentlich den Chef gesehen?“

    „ist hinter uns bei den ersten Liegen.“

    „Da hab ich nachgesehen, da ist er nicht.“

    „Grab tiefer!“

    ElGrossKotzo

    hach herrlich, endlich ostsee vor berlin!
    schau, da hinten am horizont, da war mal hamburg.
    tut auch keiner vermissen… plop, plop

    Ftx3725

    Ausgerichtet von Easydor

    Brigitte

    Das läuten der Turmglocke verklungen. Die Straßen leergefegt – ein Fußgänger noch und ein Auto das übers Pflaster rumpelt.

    Wartend auf der Bank, werde ich langsam ungeduldig.

    Bald wird es dunkel. Hoffentlich ist nichts passiert. Das Telefon liegt zu Haus 🙄 warm und trocken.

    Bei jedem Geräusch ein kleiner Schrecken. Ein Hase bleibt kurz sitzen. Eine Eule landet fast geräuchlos im Baum.

    Endlich höre ich das Klappern seines alten Rades … und los.

    JohnnyThan

    Ich sitze hier auf der Bank und gehe meinem Auftrag nach. Beobachtungsposten. Unauffällig gekleidet.

    Ausgerechnet in Weinheim findet das Treffen der geheimen Untergrundorganisation “Die Zauberer” statt. Wir wissen nicht, was dieser geheime Zirkel vorhat, haben aber Hinweise auf eine gewaltige Verschwörung.

    Ich greife hinter mich und suche möglichst unauffällig nach meinem Schreibblock. Die drei da vorne links neben der Kirche sind verdächtig.

    Mina

    Fünf Mal schlug die Glocke.

    “Jetzt oder nie” dachte Karolin und erhob sich. Seit dem frühen Morgen hatte sie vor der Kirche gesessen, in Gedanken immer wieder die Worte durchgegangen, die sie sprechen würde.

    Unzählige Male war sie aufgestanden und jedes Mal voller Zweifel umgekehrt:

    Sollte sie tatsächlich dem Priester die Abgründe ihrer Seele anvertrauen, ihre Taten offenbaren, vielleicht ihre Seele retten oder doch besser die Vergangenheit ruhen lassen?

    Penelope

    Ihren statischen Berechnungen zufolge würde der Turm, nach den missratenen Stabilisierungsmaßnahmen am Fundament im letzten Jahr, in exakt 73 Sekunden erst 4,2cm auf der gegenüberliegenden Seite absacken, um dann aber doch auf die schon immer gefährdete Häuserzeile zu krachen.
    Die Anwohner hatte sie gewarnt.
    Als nun die arroganten Ignoranten der Überprüfungkomission den Turm betraten, musste sie sich – oder war es doch nur ihr Lachen – sehr zurückhalten.

    T3Z 🎨🐱📖

    Frustriert starrte Lu auf die kleine Dorfkirche. Das war nicht so gelaufen wie geplant. “Mist! Mist! Mist! Wie konnte ich das so verkacken?”, fluchte sie leise. Ihr Blick wanderte hinauf zum trüben Morgenhimmel. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Missmutig raffte sie sich auf und kehrte in die Kirche zurück. ‘Er hat gesagt, in einem Stück, aber vielleicht gibt er sich auch mit zwei zufrieden’, dachte sie wenig hoffnungsvoll als sie den Kopf des Priesters aufhob.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    👑

    Was für ein malerischer Ort – sagten die Touristen, diese pittoresken Häuser..

    Geh voraus, hatte er gesagt, dein Rock wippt so schön. Und sie ging voraus, durch die kalte Gasse mit ihren lächerlichen Blumenkästen, die versuchten das Böse zu übertünchen.

    Jetzt gehst du voraus, dachte sie und dein Sarg wird so schön schaukeln wenn deine feinen Freunde dich aus der Kirche tragen. Ruhe kalt und düster.

    Sie stand auf: Das war‘s Papa.

    Andreas Kilgus

    Der Turm neigte sich für einen besseren Blick auf den Mensch leicht zur Seite und sagte:

    „Eine weitere Verabredung hat Dich versetzt. Vereinbare eben nicht immer hier das erste Treffen. Jeder außer Dir merkt schon von Weitem, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt, und dreht um.
    Wo Du sitzt, stand früher der Galgen. Was habe ich Leute flehen und sterben gesehen …”

    Auf dem rechten Schuh des Menschen knackte eine grinsende Eidechse mit seltsam verrenktem Kopf eine Haselnuss.

    Ftx3625

    Ausgerichtet von T3Z 🎨🐱📖

    Early Twix

    Natürlich würde ihnen mal wieder niemand glauben.
    Egal wie viele Beweise sie noch brachten, lieber wollten sie diesen Mist mit dem Urknall glauben – dabei konnte man hier doch eindeutlich die Nahtstelle sehen an der die Welt aus zwei halben Hohlkugeln zusammengefügt worden war, nachdem die Ausserirdischen im Inneren den Motor befestigt hatten der die Welt drehte. Das erklärte einfach alles

    Andreas Kilgus

    „Meine Güte, wie kann man ausgerechnet hier landen! Deinen Führerschein hast Du wohl in der Kristallsechserbahn gewonnen!

    Vergessen, dass unser Organismus beim Kontakt mit H₂O Risse bekommt? Dass das bis zur Selbstauflösung gehen kann? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst dem Kartenmaterial von Erich von Däniken nicht trauen! Das ist ein Quatschlaberer, der wahrscheinlich als erster in Ohnmacht fällt, wenn er erfährt, dass wir tatsächlich Pyramiden als Raumschiffe nutzen!”

    Mina

    Unbekannte Helden:

    Man braucht sehr viel Übung, um auf der Erd-Absprungrampe Grönow die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.

    Viele Sprinter hatten es versucht und waren doch nur unsanft in den Bäumen hinter dem Hügel gelandet, bis K. Gumpig an einem sonnigen August-Morgen endlich das Kunststück gelang.

    Zeugen gab es leider keine und als er Jahre später aus der Umlaufbahn fiel, war er nicht mehr in der Verfassung selbst davon zu berichten.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Archäologie-Community.
    Das auch die Germanen Pyramiden als Grabmäler nutzten hatte alle überrascht.
    Der Cherusker Arminius hatte sich wohl die Pharaonen zum Vorbild genommen und die grüne Pyramide im Opfermoor als Grabmal errichten lassen.
    Durch die Dürre war der Wasserspiegel des Moors gesunken und ein Eingang aufgetaucht.
    Weitere Untersuchungen müssen nun mögliche Auswirkungen auf die germanische Geschichte zeigen.

    B.ella

    Als Kind hatte er sie und ihre Schwestern beim Spielen immer im Blick gehabt. Ihr Inneres versprach Abenteuer, während ihr Äußeres seiner Fantasie eine feste Form gab.

    Dann musste er fort.

    Das Gelb des Sandes und der Steine wandelte sich in blaues Wasser und grüne Bäume.

    Er hatte sie … sich? verloren.

    Bis zu dem Tag, an dem er durch diesen Park spazierte. Dort stand sie. Kleiner. Direkt am Wasser.
    Er setzte sich.

    Ein Stück Heimat in einem fremden Land.

    Holger Hellinger

    Im Jahr 2847 entdeckten ForscherInnen den Spiegelkern von Q-7. Die Pyramide ist kein Hügel, sondern ein uraltes Gerät, das das Erdmagnetfeld stabilisiert. Der See ist eine flüssige Nanobarriere, die Eindringlinge auflöst. Alle 23.456 Jahre sendet der Kern ein Signal. Drohnen, die ihn erklimmen wollten, schickten nur ein Bild zurück: ein Auge, das direkt in die Kamera blickte. Seitdem ist der Ort gesperrt.

    Feli

    Hundert Jahre später dachte kaum noch jemand an die schlimme Zeit. Das Tier war fast über Nacht ausgestorben, und seine Geschichte hatte es mitgenommen.

    Die Krähen am Fluss hatten eine Redensart, dass beim Louvre das Schöne nun außen war. Nur wenige der Alten wussten noch, woher sie kam.

    Die Winter waren eine Zeit des Friedens und des Überflusses. Aber auch dieser versprach einen heißen Sommer, und unterm Spiel versäumten wir nicht, uns neuen Speck anzuessen.

    Penelope

    Endlich hatte sie ihren Tauchschein in der Tasche. Endlich konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen:
    die Steinstufen hinabsteigen, dann Schritt für Schritt immer gerade aus, um genau gegenüber auf dem Steinpfad der Pyramide anzukommen.

    Mit Schwimmen hatten es schon Viele versucht. Sie musste sich wappnen, denn vielleicht würden ihr die Alle da unten begegnen.
    Ein Unten von dem bislang niemand wusste, wie tief es wirklich lag.

    Nun würde sie es erfahren.

    Johnny Than

    Ich sitze hier am See,
    und was ich da plötzlich seh,
    das find ich sehr perfide.

    Ich beobachte mit Graus
    wie aus dem Wasser raus
    wächst eine Pyramide.

    Ich seh die nassen Steine,
    fühle wie ich weine
    und glaub das alles nicht.

    Ruhe für 1000 Jahre,
    kommt jetzt die wahre
    Geschichte noch ans Licht?

    Jetzt hebt sich hier die Spitze
    ich merke, wie ich schwitze.
    Ich hab ein bisschen Schiss.

    Floh ich vor langem doch,
    weiß es wie gestern noch,
    aus meinem Atlantis.

    Easydor

    👑

    “Hier an dieser Treppe, weißt du noch? Deine Hände haben gezittert, fast geflüstert hast du. Ich habe mich in all den Jahren immer wieder gefragt, ob aus Zuneigung oder böser Erregung. Nun, ich kann’s jetzt ein bisschen besser verstehen; jetzt, wo du mir ausgeliefert bist, so wie ich damals dir, spüre ich das Adrenalin auch. Wenn ich dich einfach reinrollen lassen würde, es wäre ja nur ein tragischer Unfall, nicht?”
    Müde seufzend wendete sie den Rolli und schob ihn zum Altersstift zurück.
    Sie musste doch nur noch ein bisschen geduldig sein.

    Sternentau 🪷 🏳️‍⚧️ :antifa:

    »Hermann, hast du es dabei«, frage Lucie mit heiserer Grabesstimme. »Natürlich, mein Schatz«, hauchte er seiner Verblichenen ins Ohr. Sie saß am Fuß der Pyramide und planschte mit den Füßen im Wasser. »Der Knabe weinte bitterlich.« Lucie wurde verlegen einen Hauch weißer um die Wangen. »Aber für dich tue ich alles!« Er kniete zu ihr nieder.
    »Gnädigste, hiermit erbringe ich
    zum steten Andenken an Dich
    und deinen Geist
    das dem Knaben gestohlene
    Fürst-Pückler-Eis.«

    Ftx3525

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    “Dies ist der Tag” wusste Kurt. Seit Jahren hatte er die Klicklaute aus dem Äther mit dem Röhrenradio des Vaters abgehört und untersucht und war sich nun bezüglich Orts und Datums der Ankunft der Außerirdischen sicher.

    Den Spiegel des Leuchtfeuers hatte er gen Himmel gedreht, damit sie ihn fänden, während er aufmerksam den Himmel beobachtete.

    Der MS Möwe auf ihrem Weg Richtung Hafen fehlte nun allerdings die Orientierung und sie lief auf eine Sandbank.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Kommissar Thiel kniete neben der Leiche, um sich in die Gedanken des Täters zu versetzen.
    Wie wurde der Körper hierher gebracht?
    Warum wurde die Leiche hier abgelegt und nicht direkt am Leuchtfeuer?

    Thiel beugte sich hinunter und wollte sehen, ob in der Jacke ein Ausweis war.

    “THIIIIEL!!! FINGER WEG!!!” brüllte Boerne von weitem.
    “Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie Leichen erst nach meiner Untersuchung anfassen dürfen!”

    T3Z 🎨🐱📖

    👑

    “Also schön, Inge, einfach so wie’s im TikTok-Video gesagt wurde. Einfach hinlegen und Augen zu”, ermunterte sich die junge, dauergestresste Community Managerin von Deutschlands größter Fashion-Plattform selbst, während sie sich auf den feuchten Kies legte. Sie schloss die Augen, ignorierte ihre nass werdende Jacke und konzentrierte sich ganz auf das Meeresrauschen. Es war überraschend entspannend und funktionierte etwas zu gut. Kurz bevor die Flut kam, schlief sie ein.

    Stachelgarten

    Radio Bluna, auf 89,7 MHz: Herzlich willkommen zu den 7. Liegemeisterschaften.

    Mein Name ist Reiner Zufall und ich freue mich, dass sie zugeschaltet haben.

    Ich befinde mich direkt am Hammelbacher Leuchtturm und in wenigen Minuten beginnt die 2. Halbzeit.

    In der 1. Halbzeit hatte Anja Sommersprosse die Messlatte besonders hochgelegt, als sie mit einem 3fachen Rittberger den heiß begehrten Platz hinter den Gänseblümchen ergattern konnte.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Einfach in den Himmel schauen und das Meer hören und endlich nicht mehr müssen.

    Es wären nur noch 50 m gewesen, dann hätte sie es geschafft und wäre vor allen anderen am Leuchtfeuer gewesen. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel ergab das alles keinen Sinn mehr.

    Und dann begann sie zu lachen, lachte immer noch als Danny an ihr vorbei kam und sie irritiert anschaute, während er humpelnd weiter stolperte.

    Einfach in den Himmel schauen mehr würde sie heute nicht mehr tun

    Feli

    Angespült vom Meer
    lehrt mich ein stiller Kiesel
    Ruhe vor dem Sturm.

    Washed upon the shore
    a quiet pebble taught me
    calm before the storm.

    ä’Odner

    Es war ein kühler Frühlingstag. Sie liebte es sich einfach in den Kies zu legen, dem Rauschen der Wellen und dem Tuckern der Schiffe zu lauschen.

    Wie sonst sollte Gertrudis von ihrem Alltag im Pflegeheim entkommen, wo jede Überstunden schiebt, immer wieder wegen Erschöpfung ausfällt und die Politik einfach alles ausblendet.

    Einfach nur da liegen. Das Rauschen genießen. Die Monotonie.

    Chinga

    Müssten 80° sein
    Es wird
    Die Leute haben gar nicht mehr geglotzt diese Woche
    Bin wieder unauffällig
    Ob die Mädels schon zum Wettkampf aufgebrochen sind?
    Ein Zeichen wäre schön
    Bloß kein Foto

    Moni

    Fertig!
    Mensch, was für eine Fummelarbeit. Jaaa, ok, es sollte eine Rakete werden, grins, aber nun ist es eben ein Minileuchtturm geworden. Mensch muss auch mal um die Runde denken können 😉 Ja, es wurde auch kleiner als gedacht, aber ich kann mich bei Regen immer noch unten reinstellen! Allerdings brauche ich nun doch einen neuen Schlafplatz und muss den Koffer noch runterholen. Aber jetzt steht erst mal Ausruhen an, um mein Werk zu genießen!

    Penelope

    Eine Hommage

    “Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …”
    Ach, wie liebte er dieses Intro.

    Hier am Leuchtturm und am Meer fühlte er sich seinen Helden nah.
    Hier konnte er seinen gleichgültigen Eltern, seinem gemeinen und gewalttätigen Bruder, seinem faden Leben entfliehen.

    Captain Kirk war sein Vorbild. Klar! Oder doch der Doc?
    Spock fand einfach nur faszinierend ;-).

    “Beam me up, Scotty!” – Please!

    Balu

    Frei.heit

    Andreas Kilgus

    Viele Jahre waren vergangen, seit das Kiesbad geschlossen worden war. Von der Umzäunung gab es nur noch kümmerliche Reste, der Aussichtsturm der Badeaufsicht war verwaist und irgendwann zum Leuchtturm umfunktioniert worden. Na ja, eher zum Leuchttürmchen.

    Beim Abschalten der Wellenmaschine war die Bewegung der Massagekiesel schlagartig eingefroren. Die einstige Mächtigkeit der Brandung ließ sich immer noch erahnen.

    Antje lag einfach nur da und schwelgte in Erinnerungen.

    bettina_rbe

    har du fyr
    🔥
    🎶

    Ftx3425

    Ausgerichtet von Early Twix

    petros

    Here we are
    It’s the ancient heart
    Of Australia

    Rainbow Serpent
    MacDonell Ranges
    We see Tjoritja

    Singing place
    Into being
    Naming them

    We do not own
    We are here
    A short time only

    It isn’t ours
    It will be here
    Long time after us

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Erst wenn der letzte Baum verschwunden,
    die letzten Tiere und Insekten ausgestorben,
    die letzten Flüsse und Quellen versiegt,
    werdet ihr wohl endlich verstehen,
    dass eure NIMBY-Proteste gegen Windräder, Stromtrassen, PV-Parks oder Eisenbahnstrecken keine gute Idee waren.

    Da Rainer

    Warnung: Horthörnchen. Wanderer, wenn du diese Worte liest: Kehr um. Diese kleinen Gesellen sind aktiv, umtriebig und sehr schnell. Mehr als eine Forschendengruppe musst feststellen, das ihr Gepäck und Proviant plötzlich unauffindbar waren – weshalb auch fast Niemand Fantastan, die Heimat der Hörnchen, kennt. Ihre geheimnisvollen Lager sind Quell von Mythen und Legenden seit Alters her und bis heute von keinem lebenden Menschen entdeckt worden.

    T3Z 🎨🐱📖

    Leider bemerkte die Reisegruppe erst am Abend, genau eine Tagesreise von ihrem letzten Rastplatz und mehrere Wochen von jeglichen Hotels, Tanken und Supermärkten entfernt, dass sie Proviant und Gepäck nach der letzten ungemütlichen Nacht unter einem, dank dunklen Wolken, weniger romantischen Sternenhimmel als erwartet, zurück gelassen hatten, was Ulla mit einem lautstarken “Scheiße!” elegant und treffend zu kommentieren wusste.

    Easydor

    “Reisegruppe Krasse Survival-Tours?”
    “Äh ja, hier, wir 5.”
    “Eure Rucksäcke, Wasser für eine Woche, wenn ihr gut einteilt.”
    “Wir, ähm, was machen wir hier?”
    “Zielcamp hinter deeeem Berg da hinten.”
    “Was?! Moment, entschuldigen Sie, ich habe 5000…”
    “Pschsch…! Nicht so viel reden, kostet Kraft. Viel Glück!”

    Johnny Than

    👑

    Früher gab es hier eine grüne Wiese. Dann kam die Katastrophe. Jetzt war die Erde fast überall so kahl und steinig und unwirtlich.

    Und trotzdem: Wir kamen mit dem Auto her, haben Wasser in Plastikflaschen dabei, selbst unser restliches Gepäck enthält viel zu viel Kunststoff.

    “Ich glaube, wir lernen es nicht mehr”. Das denke ich mir, bevor wir losgehen, um in dieser Einöde die letzten Tiere der Erde zu suchen. Denn wir Menschen vermissen diese sehr.

    einFale

    “Eine Vergaserfüllung, nachdem die Exkursionsgruppe des Minimalistenvereins das traditionelle Alleshintersichlassen-Zeremoniell vollzogen hatte, kehrte plötzliche Stille ein, und Frank merkte an, dass man den Sprit vielleicht doch hätte mitnehmen sollen.”

    Mina

    Der Pachetecl ist ein hungriger Vulkan.

    Alle paar Jahre meldet er sich mit dumpfem Grollen und Lava aus der Tiefe. Ein Problem für den Lithium-Abbau in der Region.

    Zum Glück wissen die Einheimischen seit Jahrhunderten, wie er zu besänftigen ist:

    Wassergaben und ein Dutzend sauber in Schlafsäcke verpackte, gut verschnürte Abenteuer-Touristen am heiligen Ort zurückgelassen, stimmen ihn stets für ein paar Monate gnädig.

    Stachelgarten

    Heidi & Paul im Urlaub. Als sie eine kurze Pause machen, schnappt sich Paul das neue Fernglas und schaut in Fahrtrichtung und ruft laut: Boah, hier gibt es Pyramiden.
    Heidi: Was?
    Paul: Da vorne sind Pyramiden.
    Heidi: Hier gibt es keine Pyramiden.
    Paul: Bitte sieh hindurch.
    Heidi schaut durchs Fernglas und beginnt fürchterlich zu lachen.
    Paul: Was ist los?
    Heidi: Schatz, das ist eine Schutzfolie mit Werbung.
    Paul sieht hindurch und beide johlen laut.

    Feli

    “Dank der neuen App konnten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Schienenersatzverkehr einstellen.”

    Dahie

    “Sind wir jetzt da?”

    bee

    „Elon?“

    „Ja?”

    „Der Sauerstofftank…“

    Ftx3325

    Ausgerichtet von Easydor

    08/15 🤍 #RIPNatenom 💔

    “Ich möchte lieber nicht.” sagte Peter, als ihn sein Chef anwies, Herrn Tschernow die Wohnung zu kündigen.

    Er stand langsam auf, nahm seinen Hut, und verließ das Büro. Draußen schien die Sonne. Peter fühlte sich frei.

    Er kaufte sich ein Eis und schlenderte nach der Straße, in der Tschernow wohnte.

    (Frei nach Melville, Bartleby)

    bee

    Mespelkamp hatte sich seinen neuen Job im Digitalministerium ganz anders vorgestellt

    bettina_rbe

    Hallo, jemand zu Hause?
    Und ist der Spitz weg?
    Wo ist der Diwan?
    Wo ist mein Regenschirm?

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Endlich hatten sie es gefunden, das sagenumwobene Büro von Ernest Hemingway auf Kuba.
    Hier, auf dieser Schreibmaschine, hatte er wohl den Roman “Über den Fluss und in die Wälder” geschrieben.
    Was die Möbel wohl für Geschichten erzählen würden, wenn sie nur reden könnten?
    Ob wohl eins dieser am Boden liegenden Blätter zum Manuskript seines Romans gehört hatte?

    Sie hatten noch so viel zu tun, wenn sie alles untersuchen wollten, bevor sie Kuba wieder verlassen mussten.

    DoSchu

    Nach den Sternen greifen, über sich und die Gegebenheiten hinauswachsen, Hildes Motto von Anfang an. Das Bild hatte ihr Mann gemalt, der, der sie dann heiraten durfte. Sie wollte ihr Leben erzählen, von schönen Zeiten als Schlangenfrau im Zirkus, von schweren Zeiten als uneheliche Mutter, von Krieg und Wiederaufbau. Auf dem Boden der Kammer im Gartenschuppen mit dem ‚Hackepeter’ beschriebene Seiten. Anfänge. Erinnerungsfetzen. Dann: „Ich kann das nicht. Es tut zu weh.“

    Penelope

    Es war Sommer und es war heiß, ja unerträglich heiß, in ihrer fensterlosen Schreibstube.
    In der Mittagspause hatte sie auf dem Markt diesen witzigen Stand entdeckt.
    Dort gab es eine “Föhnhaube des Vergessens”, eine Flasche “Versteinerungselexier”, einen “Krachsack” und eben diesen “Ventilator des Grauens”.
    Und die Sachen waren billig!
    Nur der Händler gefiel ihr irgendwie nicht.
    Aber egal. Bei ihrem knappen Salär kam dieser Ventilator jetzt gerade recht.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    👑

    Als sie sich kurz umdrehte um den Rücken zu entspannen, entdeckte sie diese seltsam Erscheinung in der Ecke des Büros. Sie erinnerte sie an hitzeflirrende, wie Wasser scheinende Wellen auf heißem Asphalt im Sommer.

    Als sie darauf zuging umfing sie beißender Geruch und sie stand auf einem Trümmerfeld.
    Erschrocken machte sie einen Schritt rückwärts und stand wieder in ihrem Büro.
    Verwirrt wischte sie sich Spinnwegen aus dem Gesicht.

    Johnny Than

    Damals war sie verliebt. Voll und ganz, mit Haut und Haar verliebt. Sie hätte alles gegeben, um sich dieser Liebe hinzugeben.

    Das einzige Problem: Das Subjekt ihrer Liebe war unsterblich, sie selbst ein normaler Mensch. Eine Lebenszeit hätten sie zusammen haben können, doch sollte das wirklich reichen?

    Sie fand eine Lösung. Wenn sie nur geahnt hätte, wie lange die Ewigkeit ist, und wie schnell die Liebe langweilig wird, wenn man sich nur anstarren kann.

    Stachelgarten

    Dies alte dunkle Büro war mein Lohn, sozusagen ein Abstellgleis für allzu Neugierige. Man hatte mich eindringlich gewarnt:”Leg dich nicht mit Ma’ Baker an!”. Aber immerhin hatte ich eine dicke fette Schlagzeile, einen verdammten Tag Ruhm. Doch ich hätte es besser wissen müssen, zu viel Geld und Macht waren im Spiel. Zu viel Blut im Wasser, da, wo all die fetten Haie schwimmen. Ich hätte es wissen müssen, aber zumindest hat man mir keine Knochen gebrochen.

    Mina

    Versicherungsbüros gelten gemeinhin nicht als schöpferische Orte. Für die Vierergruppe ganz hinten, deren Aufgabe das Prüfen und Abheften von Berichten gewesen, war es das Paradies.

    Nie verirrte sich ein Chef hierher und man verbrachte die Tage mit dem gegenseitigen Vorlesen von Romanen und Gedichten. Klaus’ Porträt Ingrids war sein ganzer Stolz.

    Auch Jahrzehnte, nachdem die Rationalisierung sie verstreut hatte, kehrten ihre Geister gelegentlich zurück.

    Ftx3235

    Asugerichtet von Mina

    Stachelgarten

    Das alte Boot durchquert den Fluss,
    der Schiffersmann am Ruder sitzt,
    entspannt kaut er auf einer Nuss,
    erinnert sich und grinst verschmitzt.

    Die gefangenen Fische alle groß,
    in Gedanken rechnet er sich aus,
    sie bringen ihm gar üppig Moos,
    verkauft sie dann, wenn er Zuhaus.

    Doch nun geht es recht hurtig heim,
    durchquert gekonnt den langen Fluss,
    wünscht sich so mög es immer sein,
    erhofft von seiner Liebe einen Kuss.

    Andreas Kilgus

    „Guten Tag, ich bin’s wieder. Dieses Mal rufe ich aber wegen etwas anderem an. Den Motor des Boots habe ich zwischenzeitlich gestartet bekommen, es hat wirklich genau so funktioniert, wie Sie es beschrieben hatten. Vielen Dank nochmal! Allerdings habe ich trotz intensiver Suche die Bremse noch nicht gefunden. Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Kölner Dom noch sehen konnte: Haben Sie vielleicht auch hier einen Tipp für mich?”

    Herr Kreidl

    «Der Fischer»

    Herr Kreidl stand am Ufer – der Strom floss still wie ein Gespräch, das Zeit braucht. Ein langes Boot zog eine Linie, mit Anfang aber ohne Ende.
    „Was fangen sie?“ rief Herr Kreidl.
    Der Fischer, weder jung noch alt, antwortete nicht sofort, sondern zog eine Schnur ein, an deren Ende ein Gedanke hing:
    „Heute: Zweifel.
    Gestern: Hoffnung.
    Morgen: Erinnerung.“
    Herr Kreidl setzte sich, und der Strom begann, die Gedanken zu spiegeln.

    Easydor

    👑

    Auf dem Wasser kann man sich so schlecht orientieren. Die ganzen kleinen Wellen gaukeln Bewegung vor, wo gar keine ist. War es hier? Oder da hinten? Es war dunkel und das Wasser ist trüb. Warum tue ich das? Warum hierher? Ausgerechnet. Will ich unbedingt geschnappt werden? Was, wenn mich einer sieht? Dumm von mir, mitten am Tag hier rumzutuckern. Ich sollte hier nicht sein, einfach weiterfahren, einfach weiter, immer weiter. Man sieht nichts, das ist doch schon was. Ich komme davon. Ich komme bestimmt davon.

    Penelope

    Urwaldsaum
    Wildnistraum

    Gleitend
    schweben
    mit Fischen reden

    Rollen
    tauschen
    untertauchen
    Wasser atmen
    Fischen lauschen

    erquickend
    beglückend
    verzückend

    slowtiger

    “Jürgen!”
    “Wat is?”
    “Brauchst du noch n Generator?”
    “Nee, ich hab einn im Kahn.”

    SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Waterworld
    Drei Jahre war es nun her, dass die große Flut das Land bedeckt hatte. Nicht so dramatisch, wie in den Fiction Filmen der 2000er Jahre. Das Wasser war langsam angestiegen, so dass irgendwann niemand mehr einen Fuß auf trockenen Boden setzen konnte. Menschen lebten nun auf Hausbooten und in Stelzenhäusern. Katzen flogen wie Gleithörnchen von Ast zu Ast. Menschen bewegten sich mit Booten durch die Wasserwelt. Wer hätte das gedacht.

    Johnny Than

    Im Strom der Gezeiten gibt es auch ruhige, fast stille Gewässer. Hier sammelt sich die Zeit.

    Aber es gibt Entitäten, die in der zeitlosen Tiefe lauern. Verweile nicht zu lange, sonst weckst du ihren Jagdinstinkt.

    Und lass dich nicht vom vermeintlich sicheren Ufer täuschen – die Zeit hat ihre Finger überall, und der Übergang vom ruhigen Gewässer in die kleinteilige, vielfältige Staubwelt kann schnell mehr Zeit kosten, als du hast.

    Ruhe kurz, lebe lange.

    Ftx3125

    Ausgerichtet von SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Johnny Than

    Mit vollem Mund sprach der junge, gerade mal 50 Jahre alte, knorrige Baum:

    “Oh, danke Mama. Säugetier Rot-Grün ist meine absolute Lieblingsspeise.”

    Die Säugetiere würden natürlich nur Blätterrauschen, und langsames Äste aneinander reiben hören, sie hatten keine Ahnung von ihrer Sprache, oder ihrer geheim gehaltenen Wendigkeit, wenn es ums Essen ging.

    Er schmatzte genüßlich.

    Nun, dieses spezielle, leckere Säugetier hörte eh nichts mehr. “Schmatz, mhhhh.”

    Croco 🇺🇦

    Pippi ist tot!
    Der Baum hat sie gefressen und fast ist er fertig mit ihr. Nur die Strümpfe schauen raus.
    Annika und ich stehen hier unten und wissen nicht mehr weiter. Sie sagt immer, wenn wir vorbei gehen: das ist ein Limonadenbaum. Dort oben wachsen die besten Flaschen. Und wir sind schuld. Jedes Mal sagen wir: wir sehen keine Limonade! Wo soll die denn sein? Nur dieses Mal klettert sie hoch, um uns eine Flasche zu holen.

    Und jetzt will sie es uns beweisen. Ihr werdet schon sehen, ruft sie. Sie nimmt Anlauf und springt hoch, und der Baum schnappt zu. Es muss ihn wohl immer geärgert haben, dass sie ihn Limonadenbaum nennt.
    Nur was sollen wir tun? Wenn wir jetzt hochklettern, holt er uns auch.

    Andreas Kilgus

    Weiter links! Nein, nicht da … Noch etwas nach oben! Besser, mmmh, besser, oh ja, jetzt, besser, beeeeeeeesseeeeer, oh mein Gott … Aaaaaah!

    Danke. Nach 23 Jahren hatte ich ja echt die Hoffnung aufgegeben, dass doch noch irgendwann mal jemand vorbeikommt, mein verzweifeltes Windgeheule bemerkt und sich meiner annimmt. Du machst Dir keine Vorstellung, wie das gejuckt hat – und ich kann mich ja nicht mehr selbst kratzen, seit ich keine Äste und Zweige mehr habe!

    bee

    Einer alten Legende zufolge fanden sich alle verlorenen Socken am Ende der Zeit im Zauberwald von Gwynnthyrr wieder

    Mike G. Hyrm

    wessen dessen wesen
    einstmals keinerlei gewissen
    weder auch noch mutigem bissen
    mit festem besen
    unter der luft
    verfreilich
    salopp mit irrwitzender
    geschwindigkeitsflugübertretung
    vor gewissenloser aussicht
    ohne folgen reich zu sein
    auch nicht gewesen wahrlich war
    könnte in versuchtem
    versuchen einen
    unterabseitsliegenden
    baumling zu überzeugen
    unterschlupf zu finden
    ohne zu ahnen
    das dessen ahnen
    bereits urzeiten zuvorderst
    übergroßer sonnentau
    genannt wurde

    petros

    Kopfüber in den Spaß des Liebens

    Es ist Winter
    Der Wind weht frisch
    Im Baumstamm
    Fängt man keinen Fisch

    Das Laub verließ
    Den Baum schon lange
    Trotzdem ist mir
    Heut’ gar nicht bange.

    Was ich hier mache
    Feiner Mann?
    Wird nicht verraten
    Geht Dich nichts an.

    Wawuschel, toxic Jäger Jägerin

    “Huch wo sind wir denn heute gelandet?”
    Fragte Ringelstrumpf 1 Ringelstrumpf 2
    – Zumindest diesem war es nicht einerlei –
    “Jedenfalls sind wir nicht versandet”.

    “Woher willst Du das wissen?”
    Fragte Ringelstrumpf 2 Ringelstrumpf 1
    “Weil sich um uns rum viele Äste küssen!”
    “Knutsch mich ja nicht, ich bin nicht Deins!”

    “Er meint, dass Ihr im Wald gelandet seid,
    Bäume und Baumstümpfe weit und breit!
    Und nun RAUS AUS MEINEM BAUCH!”
    Ja, der weise Baumstamm fühlt auch.

    Mina

    👑

    Knorrig ragte die dicke Orta aus dem Ginsterdickicht. Von jeher hatte Jan sich zu der alten Eiche hingezogen gefühlt. Jetzt, mit 11, war er groß genug, in ihre Äste zu steigen.
    Wie klein das Dorf von hier oben schien!

    Ein Knarren des Holzes erschreckte ihn. Schnell hinunter! Doch anstatt den Stamm hinab ging es in ihn hinein, durch den Spalt, der sich geöffnet und geschwind geschlossen hatte.

    Gierig war die alte Orta nicht: 2-3 Kinder im Jahrhundert waren ihr genug.

    Ftx3025

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Andreas Kilgus

    „Schau mal, da läuft schon wieder Mathilde mit ihrer dämlichen Handtasche.”
    „Ich schau gar nicht hin, die bekommt sowieso schon viel zu viel Aufmerksamkeit.”
    „Ja, immer ihr Gefasel von der ‘Reederei-Gattin’ und der ‘Flotte’ ihres Mannes. Mathilde, Dein Mann hat zwei kleine Ruderboote und eines davon war so altersschwach, dass es neulich gesunken ist!”
    „… und dann hat sie sich auch noch den Oberkörper verlängern lassen, um die Nase höher tragen zu können. Ich fasse das alles nicht.”

    Penelope

    👑

    versunken
    verloren
    für immer dahin

    was waren sie neidisch
    weil ich Kapitänsfrau bin

    schaue vom Witwensteig
    hinaus aufs Meer
    strecke meinen Hals
    doch er kommt nicht mehr
    – und ich lieb ihn so sehr –

    trage als Gepäck
    überall hin
    das Schiff und das Meer
    und mein Herz ach so schwer

    Ftx2925

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Johnny Than

    👑

    Der alte Brunnen steht hier rum,
    und fühlt sich dabei ziemlich krumm.
    Kein Wasser pumpt mehr durch ihn raus,
    was soll er noch hier, es ist ein Graus.

    Er grämt sich sehr, wird kaum gestützt,
    und weiß gar nicht, was es nützt.
    Da streckt ganz vorsichtig von der Seite,
    eine Pflanze ihren Stengel sehr ins Weite.

    Der Brunnen fühlt sich berührt,
    ist von der Blüte ganz gerührt.
    Geht in sich und entdeckt tief drin,
    einen neuen Lebenssinn.

    “Brunnen und Blüte”

    Penelope

    Sie liebte ihr Biologiestudium aber Botanik würde sie abwählen. 100 Arten mit deutschem und lateinischem Namen bis Semesterende!
    Zum Glück hatte Mike, ihr Tutor, sich in sie verguckt. Nun schickte er täglich ein Bild einer Pflanze mit einer #Eselsbrücke.
    Heute war es … ja, was?
    Ein Pumpenschwingel? Nein. Schwingel war ein Gras. Diese hier hatte eher runde Blätter. Schacht…elhalm? Wasser…nabel? Eimerpflanze? Topfpflanzen, ha ha! Nein, Mist, sie kam nicht drauf …

    Ftx2825

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    Sie mussten noch vor Sonnenuntergang zum nächsten Ladepunkt kommen, um mit den letzten Strahlen des Tages aufzuladen. Sonst würden sie den teuren Strom aus der Batterie kaufen müssen. Morgen früh wollten sie vor Sonnenaufgang zurück.
    Silvia fuhr schnellstmöglich und dachte an den großen Stein, der ihnen fast lebendig vorgekommen war. An die komische Person, die daneben ihr Lager hatte. An das Unglaubliche und Unerklärliche, das Sie da gesehen hatten.

    bettina_rbe

    👑

    wer einen baum findet
    darf nachhause

    Ftx2725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    👑

    Prustend tauchte sie auf und schüttelte die bunt schillernden Tropfen aus ihren Locken.
    Sie musste immer noch lachen.
    Ihr neuer Bekannter hatte das Foto, das sie ihm von ihrer Welt geschickt hatte, tatsächlich falsch herum in seiner #FreitagsTexterei gepostet.

    Dabei sonderte die feste Materie doch ihre Essenz in großen bunten Tropfen ab, die dann in das “Meer der Möglichkeiten” fielen, in dem Sie gerade badete.

    Wie kam er darauf, dass die Essenz wie Luftblasen aufsteigen könnte?

    Johnny Than

    Die Heißluftballons im richtigen Licht über der alten Pyramide zu fotografieren, war nicht so einfach gewesen. Nach jahrelanger Arbeit und vielen Versuchen hatte sie es endlich geschafft. Ihre eigene Erfindung für bessere Farbfotografie kam endlich das erste Mal so richtig zur Geltung. Das Bild würde sie sicherlich in der ganzen Region bekannt machen, vielleicht im ganzen Land.
    In diesem Moment hörte sie hinter sich jemanden betont leise auftreten.

    bettina_rbe

    die maya laden zum feste
    von weit einschweben die gäste
    primero todos silban
    day-o day-o 🎵
    then they all drop
    guest gifts
    bananas
    around the red roof
    of seneschall‘s house

    oder
    die flugquallen
    haben sich
    ein wenig
    verflogen
    einfach
    zu trocken
    hier
    puh
    😥

    Ftx2625

    ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    Nichts vor ’45 darf hier rein
    nur neuere Kunst und Design.

    Die Front aus Glas
    modern geschwungen
    wirkt für mich
    etwas erzwungen.
    Der Stuhl aus Plastik
    braucht Diebstahlschutz,
    die erhofften Besucher
    Sonnenschutz.

    Doch heimlich schleicht sich
    Vergangenheit ein,
    die Spiegelung alter Fassaden
    – die find ich fein.

    Andreas Kilgus

    👑

    Gespannt warteten die Beobachtenden hinter der extra an diesem Platz errichteten Glasfront darauf, dass die noch ruhenden Flugquallen sich wie jedes Jahr um diese Zeit von ihren stangenförmigen Nistplätzen erheben und majestätisch durch die Lüfte schwebend zu neuen Revieren aufbrechen würden.

    Johnny Than

    Stühle sind Potenziale. Das Potenzial sich zu setzen, um zu ruhen oder sich auszutauschen, zu essen oder zu trinken. Diese Stühle hier haben heute auf eine besondere Aufgabe.

    Bald würden die Menschen runterlaufen von der Kaiserburg und den heutigen Konferenztag hier ausklingen lassen. Die “Konferenz der Hoffnung” war ein internationaler Rettungsversuch für die Menschheit.

    Die Stühle gaben sich alle Mühe, bereit zu sein und hofften für die Menschen.

    Ftx2525

    Ausgerichtet von Penelope

    bettina_rbe

    👑

    Tous les galets tous les cailloux
    susurrent ronronnent murmurent
    heureux heureux heureux
    Sisyphe reposant

    Andreas Kilgus

    Gerade nochmal gut gegangen. Sich während der Flucht vor ihm mit dem Jäger zu unterhalten – keine einfache Aufgabe. Dabei dann ausgerechnet auch noch auf das aus Säure bestehende Meer hinzurennen müssen …

    Die meist riesigen und erstaunlich beweglichen Steinblobs waren die dominierende Lebensform auf Astonia VII. Zum Glück konnte dieses Exemplar noch rechtzeitig davon überzeugt werden, dass man wegen ein paar Gallensteinen noch lange keine lohnenswerte Beute darstellt.

    Das große Lu und das kleine la

    Sauerteig war schon etwas Besonderes.
    Aber dass er so weit gehen würde, hatte Jens nicht erwartet.

    Johnny Than

    Endlich war er wirklich vor Ort. Erstaunt betrachtete er das Gebilde. Es lag hier wohl schon einige hundert Jahre. Er gehörte zu den wenigen, die um das Geheimnis wussten.

    Seine Großmutter lag hier verborgen. Seine Mutter würde bald hier liegen, und er danach. Sicher verborgen. Die Menschen hielten das Gebilde für Steine.

    Die Metamorphose der Oma war sicher bald abgeschlossen und sie würde sich in die Lüfte erheben und durch die Galaxies fliegen.

    Ftx2425

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    👑

    Dieser Spielewettbewerb war etwas ganz Besonderes. Das Gewinnerspiel würde direkt in großer Auflage auf den Markt kommen.
    Ein Kinderspiel für ihn, der jeden verregneten Urlaub retten konnte.

    Die Aufgabe war denkbar einfach. Die Firma hatte aus der Spieleproduktion der letzten Jahre einige Restposten an Spielfiguren, die statt Entsorgungkosten noch Gewinn einfahren sollten.
    Aber ach, kein Wunder, dass die hauseigenen Entwickler daran gescheitert waren …

    bettina_rbe

    ‚Viens voir, Olivier‘, dit Xavier, ‚voici ce fruit rare doré, je l‘ai ouvert pour toi. Tiens, son noyau d’espoir! On va vite le montrer à Johnny, notre inventeur. Il nous dira vers où nous devons planter le noyau afin que sur l’endroit pousse un bel arbre plein de fruits dorés chacun avec son noyau d’espoir!‘
    ‚Oui, allons-y!‘

    Ftx2325

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Alarmstart, sofort!!!” brüllte Commander McLane, während die blauen und grünen Laser der Frogs den Schutzschild des schnellen Raumkreuzers Orion immer wieder aufleuchten liessen.

    Andreas Kilgus

    Reglos lag er da, nur noch zu diesem Loch in der Decke starren könnend. Es heißt, zum Ende hin ginge man „ins Licht”. Darunter hatte er sich eine Art Tor aus weißem Leuchten vorgestellt. Nicht dieses bunte, aber wenig erhabene Gewirbel über ihm.

    Ihm wurde noch schwummeriger, es zog ihn nach oben – und eine engelsgleiche Stimme sprach: „Komm heim …”

    „… und nimm das nächste Mal weniger oder was anderes”, ergänzte der Kopf seiner von den anderen verständigten Mutter, der nun ins Blickfeld ragte.

    Penelope

    In letzter Zeit hatte sie den Eindruck, die jungen Mädchen tragen Kleider, die sie schon vor 40 Jahren nicht als Vorhang aufgehängt hätte.
    War Mode dazu verdammt, sich immer zu wiederholen?

    Und jetzt diese Diskobeleuchtung.
    Fehlte nur noch, daß auch pudriger Kunstnebel eingeblasen wurde.

    Das sollte die angesagteste Location hier am Ort sein??

    Das wirkte eher wie das Themenzimmer einer Demenzstation …
    Wo kam denn dieser Gedanke jetzt her?

    Johnny Than

    👑

    Außerirdische Wesen machen
    Lichtkreise bei der Landung
    Tickend senkt sich das Schiff

    Totale Menschheit hält den Atem an
    Es erklingen die ersten Alienworte: “Hi,
    Xavier ist mein Name, wir haben Früchte zu verkaufen.”
    Tja, so begann der extraterrestrische Handel.

    Feilschend.
    Erstaunt.
    Hungrig.
    Lachend.
    Toll.

    Hoffnung wurde gebracht, mit Verständnis und praktischem
    Austausch und führte zu fruchtbarem Miteinander.
    Hoffnung war, ist und bleibt Kern. 🙂

    Ftx2225

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    bettina_rbe

    👑

    il était une fois
    près de la chapelle
    au bout du chemin de croix
    le chien a enfin raconté à son maître
    wouf

    Penelope

    Warum nur sind wir ihm gefolgt?
    Der weiß doch nichts von uns und unseren Wünschen – von unseren Ängsten und Nöten. Der mit seine festen Mauern und verschließbaren Toren.

    Wir wollten freie Bänke sein in einem freien Wald und selbst bestimmen, wer sich auf uns setzen darf.

    Nun müssen wir das unwürdige Leben einer Parkbank führen.
    Arena für seine Anhänger.
    Die Straße ist voller Wachposten und seine Security hebt drohend das Bein …

    Penelope

    An diesem Ort ist immer Herbst
    selbst jetzt – mitten im Mai.

    Er mahnt uns an Vergänglichkeit
    an Tod und an das Sterben.

    Im Gegenzug erhalten wir
    Glück, Liebe, Lachen und Genuss.
    Das volle pralle Leben.

    Johnny Than

    Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier – das Publikum war damals begeistert gewesen.

    Seit der gescheiterten KI Revolution ist jedoch digitales komplett aus der Mode geraten. Seine früher sehr gefragte Fähigkeit entspricht damit nicht mehr dem Zeitgeist.

    Heute will niemand mehr einen Mann sehen, der sein Gesicht aussehen lassen kann wie Smileys. Er richtet sein Monokel und geht tief in Gedanken versunken weiter.

    Ftx2125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    DA sind also die ganzen Schilder hin!!11!!!

    Volker W.
    ehem. Bundesbenzinminister

    Penelope

    “Und Du meinst wirklich, das funktioniert?”

    “Ja klar. Stell den Menschen irgendwas hin, was sie nicht verstehen, und sie halten es für Kunst, schwadronieren was von metaphysischer Metaphorik oder richtungsweisender ökologischer Mobilitätstranzendenz und kommen nie auf die Idee, dass es sich dabei um eine hocheffiziente Hyperraumantenne handelt.”

    “Ähmm, ich habe mich eigentlich gefragt, ob dieses Ding wirklich geeignet ist, unseren Notruf abzusetzen …”

    Ftx2025

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    Außer Konkurrenz weil zu 63,5% von @Easydor #ftx1725 geklaut. So lange ich das im Kopf habe, fällt mir eh nix anderes ein.

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? – Auch nicht weiter als vor 30 Jahren.
    Und wie findest Du es?
    Das sage ich Dir wenn es fertig ist …

    Johnny Than

    _Chancenblick_

    Vor uns ein UNÜBERWINDBARER Berg. Wir können nicht durchsehen, was auf der anderen Seite ist. Der Mensch ist so, dass er dadurch noch UNBEDINGTER auf die andere Seite MUSS.
    Außenrum können wir nicht, außer mit einem weiten UMWEG. Anscheinend der einzige Weg, der GEZEIGT wird, sich uns zeigt.

    Doch ein kleines Loch in der Wand ist nicht ganz oben, das Seil reicht, wir können es schaffen. Reißen wir danach gemeinsam den ganzen Berg ein?

    Ftx1925

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    Mellville und Sina sind ja ein ganz hübsches Paar.
    Und Lars. Der einsame Eckensteher.
    Schau nur. Das Kleid hatte Gudrun auch beim letzten Fest an. Bei denen geht’s wohl finanziell bergab.
    Was haben Kai und Klaus nur so heimlich zu tuscheln?
    Wir bräuchten nicht nur einen durchsichtigen Spiegel, sondern auch noch Mikros.
    Tja, und unser Plan mit der Statue ging auch nicht auf. Von wegen “betrachten beim Betrachten”.
    Das nächste Mal kommt da das Buffet hin…

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Oh Mann, wie froh würde er sein, wenn er endlich seine Bachelorarbeit abgeschlossen und einen richtigen Job hätte!
    Endlich nicht mehr für einen Studentenjob bei irgendwelchen pseudo-intellektuellen Partys als Deko in komischen Kostümen rumstehen müssen!

    Was soll das jetzt eigentlich wieder darstellen?
    Einen griechischen Hermes oder einen römischen Merkur?
    Das wissen diese neureichen Bonzen wahrscheinlich selber nicht mal!
    Orrr!

    Easydor

    Treffpunkt Mercurius

    Wir treffen uns
    beim niedlichen Kind
    dem kann man nicht böse sein
    genau wie sein Vater
    es nicht sein konnte.
    Zum Dieb geboren
    am eigenen Bruder
    war das doch der Grundstock
    allen Handels.
    Sein Element überflüssig,
    unfassbar, toxisch,
    glänzend.
    Immer passend.
    Ist das die Fieberkurve
    oder der Börsenkurs?
    Wir treffen uns bei dem Bengel da
    dem kann man leider nicht böse sein.

    Ftx1825

    Ausgerichtet von SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Der mit dem Hund geht

    Diese seltene Aufnahme gelang Heinz Sielmann unter Einsatz seines Lebens. Sie zeigt drei Weibchen der gleichen Gattung in unterschiedlichen Phasen der Menopause.

    Johnny Than

    Mama, wir wollen nicht baden,
    nicht ins Wasser kriechen,
    den Dreck nicht abschaben,
    die Seife nicht riechen.

    Wir sind Kinder die spielen
    in Pfützen, nassem Gras und Matsch.
    Mit Spaß und ganz vielen
    Lachern, so lustig ist der Quatsch.

    Wir sind deine drei Kinder, lebendig und frei,
    ob mit Schmutzschicht ist doch einerlei.
    Mama, es heißt doch, Liebe macht blind,
    drum liebe uns Stinkemonster so wie wir sind.

    “Kinder, los jetzt, badet endlich” rief Mama da.

    Penelope

    “Jetzt geht es diesen miesen kleinen Biestern an den Kragen!”

    “Schau nur was sie aus der tollen Geburtstagstorte für unseren Kleinen gemacht habe.
    Ein einziger grüner Klumpen.”

    “Ja, und bei den Großen tun sie immer so schön. So mit himmelblauem Augenaufschlag und niedlichem Fiepen.”

    “Dümpeln gaaanz friedlich – aber uns ärgern sie, wo sie nur können.”

    “Und erst die Farbe! Kotzgelb!”

    “Los! Auf sie mit Gebrüll!
    Nieder mit den Quietscheenten!”

    Ftx1725

    Ausgerichtet von Penelope

    SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Für alle frisch zugeschalteten Zuschauer:
    Sie sind live dabei, beim großen Finale des ESC, des Encounter of Shifting Clouds, auch bekannt als “Wolkengucker-Weltmeisterschaft”!
    Und alles sieht nach einem Sieg der Herausforderin und Überraschungsfinalistin über den mehrmaligen Champion und Favoriten aus!
    Fans, Außenseiter-Sympathisanten und Sportwettende sind außer sich und sitzen nägelkauend auf den Tribünen!
    Ein geschichtsträchtiger Tag!

    Nur noch Sekunden!

    petros

    Kurz vor der Jahrtausendwende wanderten wir in den Bergen im Osten Usbekistans. Wir hörten einen Schafhirten und sahen ihn schließlich. Er kam mit einem kleinen Tablet, auf dem etwas Joghurt und Tee standen. Ich habe vergessen, was ihr aus unserem Rucksack dazu taten, aber wir saßen zusammen mit ihm und genossen die Einladung. Unsere dünne Zeltwand faszinierte ihn, sein Zelt hatte ein Holzgerüst, zwei Lagen Textilien und dazwischen Schafwolle.

    Easydor

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? Nur bis zu den Bergen halt.
    Was heißt denn nur?
    Naja, da is halt Ende.
    Ja, ok, stimmt.
    Aber is schon schön.
    Nervt keiner.
    Genau.

    bettina_rbe

    vorgestern oben mutterseelenallein
    nun hinunter gehen zu zwein
    neben ihr Johannes
    er bringt sie heim

    Ftx1625

    Ausgerichtet von Easydor

    Devin McColey

    “Du, Hannibal?”
    “Ja?”
    “Sicher das wir hier richtig sind?”
    “Ja.”
    “Aber sieht gar nicht aus wie die Alpen.”
    “Die Karte sagt das passt noch.”
    “Du, Hannibal.”
    “Was denn?”
    “Ich glaube wir schaffen das nicht mehr pünktlich da zu sein.”
    “Und wenn schon, die werden deswegen bestimmt keinen Streit anfangen.”

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ähh, Hallo, wir hätten da mal eine Frage.
    Wo geht es hier bitte zum nächsten Porzellanladen?

    Penelope

    seelenvolle giganten
    in ketten gelegt
    menschenmacht
    schlau erdacht
    Frieden hat viele gesichter

    bettina_rbe

    The animals went in two by two
    Each elephant with his own guru
    And then they all came to
    Elephant and castle
    They all went in
    For to get out of the rain

    Manon

    „Hopp, zwei, drei, vier, haltet Trab, zwei, drei, vier.
    Hopp, zwei, drei, vier, im Marsch, zwei, drei, vier.
    Stets ein Lied beim Marsch parat,
    das ist wichtig Kamerad,
    schmettern den Choral über Berg und Tal, wenn die Frühpatroulie naht, wenn die Frühpatroulie naht. Kompanie halt!“

    Ftx1525

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    FichtenNadelTannenGrün
    DunkelSchattenEfeuGrün
    BirkenBuchenLichtLaubGrün
    BlaugerahmtesWipfelGrün
    BraunumsäumtesBodenGrün
    DuftendesWaldmeisterGrün
    Atme • Ruhe • Schwelge

    Easydor

    Wie Licht durch das Grün
    läuft das Leben einen Weg
    erleuchtend durch mich

    Mike G. Hyrm

    dunkelhell
    gefleckt
    schattensonnig
    durchschaubar
    grünbraun
    durchschnitten
    lebentod
    vermixt
    widerspenstig
    zarthartnäckig
    kühlblinzelnder
    tanz
    mit duftiger
    zufriedenheitsbrise
    lachender freunde

    Ftx1425

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Easydor

    Nur weil ich ein Kind bin,
    heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann; im Gegenteil.
    Mehr als ihr weiß ich vom Kampf, mehr als ihr hab ich zu verlieren, mehr als ihr muss ich tun, mehr als ihr kann ich gewinnen, mehr als ihr erträume ich mir vom Leben.
    Viele kämpfen mit mir, jedes Kind für sich. Manche schaffen es nicht und hinterlassen tiefe Trauer.
    Vergessen wir sie nicht.

    bettina_rbe

    hey
    have a look
    hier sind
    farben
    find yours
    and fly

    Penelope

    Wir sind die LiNiKi,
    die Linken Ninja Kids.
    Unser Cape ist rot,
    wie unsere Überzeugung,
    so rot wie unser wildes junges Blut.
    Unsere Kriegsbemalung ist blau,
    die Farbe unserer Feinde.

    Die Wachsenen die reden nur.
    Noch dazu mit denen.
    Wir handeln jetzt,
    wir mischen auf.
    Blau muss in Strömen fließen,
    sich mit dem Braun der Fieslinge
    in der Gosse mischen.

    Nie mehr die Gedanken der Menschen verfärben!
    Nicht unser aller Zukunft verderben!

    Komm zu den bunten LiNiKi!

    Ftx1325

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    Also das sind doch wirklich Dilettanten, diese Menschen.
    Da wollen Sie die Geschichte von Ururgroßonkel Grant ehren, der damals im Spitzhackeweitwurf nicht nur die Hacke sondern auch seinen linken Arm verloren hat, der dann ja bekanntlich hier in den Fluss gefallen ist, wodurch wiederum die Furt entstand, durch welche der Handel der Stadt erblühte … alles schön und gut.
    Aber welcher Idiot würde einer Spitzhacke einen Metallschaft verpassen?

    Easydor

    Pickelhacke
    auf die Kacke
    knapp verreckte
    aufgeweckte
    linke Zecke
    kranke Pocke
    abgeleckte
    helle Glocke
    tiefe Hocke
    volle Macke
    rote Locke
    in die Ecke
    reingesteckte
    Pickelhacke

    Mike G. Hyrm

    es mag dereinst
    die sagenzeit
    dir sagen sagen
    sind gescheit
    drum fühle immerzu
    des ortes wesenheit
    zu eratmen
    höre zu
    lausche dem
    was dich berührt
    vereinahme zufriedenseeliglich
    nimm reichlich mit
    saug dich völlig voll
    in vollendet vollen zügen
    so viel es passt
    wo immer auch
    ein plätzcheneckchen
    frei ist

    Ftx1225

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    “Findest Du es nicht etwas übertrieben, dort mit der Kutsche vorzufahren?
    Klar, wir legen Wert auf Lebensart und Stil und was den “Neuen Mann” so ausmacht …”

    “Ich weiß schon was ich tue. Im Gegensatz zu Dir bin ich absolut stilsicher. Du hast ja sogar noch Deine Hausschuhe an – oder was soll das sein?”

    “Die sind bequem und wir gehen doch nur zum Frisör.”

    “Oh Mann, Du hast wirklich nichts kapiert. Außerdem heißt das jetzt “Barber Shop”!”

    Mike G. Hyrm

    altes neu
    scheu erscheint
    vergangene zeit
    wie war
    wahrheit wahrgenommen
    wie was
    eingenommen angesehen
    umwelt angehört
    bedachtsame behutsamkeit
    leben sinnen
    spürend bewusste
    traudich zwischenstillezeit

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Schon gehört, die Verwaltung will Droschkenplätze abschaffen.”
    “Waaas? Warum das denn?”
    “Die Plätze sollen dann für diese lauten und stinkenden komischen Automobile benutzt werden.”
    “Die spinnen doch! Diese neue Erfindung wird sich niemals durchsetzen.”

    Ftx1125

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hei Ho und ne Buddel voll Rum!
    🥳

    Penelope

    Es ist immer gefährlich, die Lieblingsplätze seiner Kindheit aufzusuchen, Lise.

    Du meinst wegen dem Piraten, Papa?

    Erstens heißt es wegen des Piraten, Lise, und zweitens – nein, das meine ich nicht.
    Oma Telse, wie alle sie nannten, hatte hier diesen bezaubernden kleinen Laden.
    Für uns Kinder gab es immer frische Limonade an diesen zwei winzigen Tischchen.
    So konnten wir uns ganz groß fühlen.
    Und jetzt …
    komm Lise, gehen wir. Ich kann gar nicht hinsehen.

    Easydor

    Sansibar

    Ist es nicht erstaunlich, dass, wenn wir in diese Welt geworfen werden, alles schon jemandem gehört?
    Jeder kleine Mensch beginnt, die Welt sich anzueignen; ein kleiner Stein, der einem dann gehört und ein Buch und vielleicht ein Bett. Wir lernen, wie man sich die Welt zu eigen macht und eigentlich doch nur anderen entwendet, denn alles ist schon verteilt. Die ehrlichsten in dieser Art, das waren die Piraten, die taten wenigstens gar nicht erst so. Deswegen hab ich das hier so.
    Dieser kleine Schuppen, das ist für mich wie Sansibar, sagte Opa mal.

    Ftx1025

    Ausgerichtet von Penelope

    Easydor

    “Boah, ich kann nicht mehr. Ich mach jetzt hier.”
    “Ja gut, dann mach schnell.
    […]
    Was dauert denn das so lange?”
    “Ich kann nicht.”
    “Was, warum denn nicht?”
    “Ich kann nicht, wenn jemand guckt.”
    “Aber ich guck doch gar nicht.”
    “Du nicht, aber der Baum.”

    Ftx0925

    Ausgerichtet von Easydor

    Easydor

    Piano-Mann

    Ich bin der Piano-Mann
    ich setz mich ans Piano ran
    leider ist es etwas angegraut
    ich spiel es trotzdem leis und laut.

    Es lässt sich fröhlich, munter spielen
    und die Tasten, die mitunter fielen
    verbergen ihren Kummer kaum
    wie meine Träume, die schon Schaum.

    Kannst du es hören, da fehlt ein Ton
    da klappert nur die Saite rum
    der Seele fehlt die Vibration
    so bleibt die Taste leider stumm.

    Das Lied das ich hier spielen will
    erinnert mich an Ilsebill
    das nich so will as ick wohl will
    Am Ende bleibt es still.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nichts, aber auch gar nichts konnte ihm so sehr die Laune verderben wie ein schlecht gestimmtes Klavier.

    Duncan Idaho

    “Mhhh, nur meine linke Hand ist noch zu gebrauchen – also werde ich mal dieses Stück probieren:
    Etüde für die linke Hand allein in As-dur, Op. 36 von Béla Bartók.
    Ob dies auch ohne Beine für die Pedale funktioniert? Wird bestimmt keiner merken….”

    Penelope

    Schon immer, schon als ganz kleines Mädchen, wollte sie Klavier spielen lernen. Bei ihrer Freundin durfte sie manchmal ein bisschen klimpern. Sie selbst bekam nur blöden Blockflötenunterricht.

    Nun hatte sie seit Jahren ein eigenes Instrument. Aber ach, der Beruf, die Freunde, sie kam einfach nie zum Üben.

    Heute würde sie sich aber durch nichts abbringen lassen. Sie würde sich so lange an das Instrument setzen, bis sie ’Autumn Leaves‘ fehlerfrei beherrschte!

    bettina_rbe

    🎵 🌷

    Ftx0825

    Kein Bild und kein Text gefunden

    Ftx0725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Kein Text gefunden

    Ftx0625

    Ausgerichtet von Easydor

    Thuni 🐟

    Die fünf Freunde waren den ganzen Tag am Strand und Frau Karin würde sich schon Sorgen machen, schliesslich wurde es schon dunkel und die Flut würde auch bald einsetzen.
    Sie beschlossen zu gehen.
    “Und was ist mit mir?” fragte Kevin.
    “Grab dich selbst aus, wenn du nicht ertrinken willst.” antwortete Anja fröhlich.

    fin 🦣

    “Ich hab’s. Ich hab’s”
    “Ich mag’s nicht mehr.”
    “Man. Zuerst heulst du uns das Ohr ab und ich grab hier den halben Strand um. Und jetzt willst du nicht mehr? Na los jetzt!”
    “Jungs, ey“, dachte Julia und grinste schadenfroh als Tom sich den sandigen Kaugummi angewidert in den Mund steckte.

    Andreas Kilgus

    Die Sonne weicht, der Tag verrinnt.
    Die Dunkelheit, die bald beginnt –
    dem Schein der Lampen weicht sie aus,
    die Kraft der Kegel meidend,
    nur drum herum ist sie zu Haus,
    leicht an der Störung leidend.

    Die Kinder ficht all das nicht an,
    beidseits der Stirne: Strahlen.
    Die Welt zieht sie in ihren Bann.
    Kein Eintritt zu bezahlen.

    Alles voller Wunder.
    Jede:r ist Erkunder.

    Mit reicher Beute geht es heim,
    der Schatz ist nicht zu greifen:
    Ist nicht im Käscher, sondern Keim
    neuer Gedankenschleifen.

    Ogenblick

    Gebannt starrten die 4 Kinder auf die Stelle im Sand, unter der sich jederzeit etwas regen sollte. “Was meint ihr, wie viele schlüpfen werden?” “Vielleicht hundert?” “Soo viiieeele?” “Hey ihr da unten”, flüsterte einer der Jungen, “kommt ruhig, wir sind hier!”
    Und so warteten sie in der Dunkelheit, nur die Stirnlampen gaben etwas Licht. Die Wellen plätscherten leise an den Strand, die Luft war lau. Eine kleine Gruppe von Kindern wartete auf die Babies, die sie beschützen wollten.

    Sascha Niedrig

    “Ach Ludo, mir macht das echt nicht so viel Spaß, wie dir. Ich finde, unsere Eltern übertreiben es mit dem UV-Schutz und morgen in der Schule gibt es sicher wieder Ärger, weil wir übermüdet sind. Ich will tagsüber draußen spielen!”

    Ftx0525

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Da standen sie, die beiden Fabrikschlote, etwas verschämt blickten sie runter auf den Nachbarturm. So viel Freude brachte dieses RiesenKarussell den Menschen. Alle lachten, jauchzten.
    Und sie selber?
    Aber eines Tages… Eines Tages würden auch sie die Menschen zum Lachen bringen. Sie würden aufhören zu rauchen und zu Rutschtürmen umfunktioniert. Jawoll! Nichts wünschten sie sich sehnlicher. Die Lichter waren schon mal ein Anfang! Immerhin.

    Easydor

    Ihr Haar im Wind zerzaust, die Augen lachend aufgerissen. Überflutet von Glück und Nervenkitzel schrie er es: “Willst du mich heiraten?!” Ein lautes “Jaa! Juhuu!” von ihr machte ihn völlig glücklich. “Wirklich?!”, schrie er und sah ihr glückliches Gesicht hinter dem anderen Mitfahrer wieder auftauchen. Sie lachte lauthals mit Tränen in den Augen. Er konnte sein Glück nicht fassen, er hatte sich getraut und sie hatte wirklich “ja” gesagt.
    Als sie unten zittrig aus ihren Sitzen stiegen, fiel sie ihm um den Hals: “Ach, das war toll. Was hast du da gebrüllt? Ich hab kein Wort verstanden.”

    bee

    Seit dem Ende der Bungeewelle hatte Mötzkes Kletterparadies erheblich an Attraktivität eingebüßt

    petros

    Fliegend, fast
    Nur von dünnen Ketten
    Vor dem Fall bewahrt
    Runde um Runde
    kommt das graue Ungetüm vorbei
    Industrie, schon sehr betagt

    In grauen Zeiten
    Rauchte der Schornstein
    Schwefel lag schwer in der Luft
    Es schaffte Arbeit
    Doch lag man oft auch
    Viel früher starr in der Gruft

    Nach dem Spass
    Runde um Runde
    Versuchen wir mit Vernunft
    Herauszufinden wie wir
    Gut leben heute
    Und gestalten die Zukunft

    Penelope

    „Ich habe es genau ausgerechnet.
    Wenn ich mich jetzt ausklinke,
    lande ich so auf dem Riesenrad,
    dass mich die dadurch umgelenkte Bescheunigung direkt auf die Spitze des linken Turmes katapultiert.
    Wirst schon sehen Annegret.
    Und Drei, Zwei, Eins und Uuuuuuui …“

    Ftx0425

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    umgraublaut mir
    bibbernd zitterlich
    ebenbildlich furchtsam
    zuwenigst
    malt sol
    gefunkelflimmer
    in meindein sein
    dieser wahrscheinlichkeit

    Ftx0325

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Kind, Wind, Find den Fehler im Bild.
    Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Gleichgültigkeit.
    Sand, Strand, Plastikwand.

    Ftx0225

    Ausgerichtet von Annie

    Lam ‘al Adie

    Charlie Brown will spielen
    Wind weht in kahlen Ästen
    Drache fliegt nicht mehr

    Ostfriesin

    Verspielt
    Vibrierend

    Verliebt
    Verwegen

    Verweht
    Vogelfrei

    Verfangen
    Versehentlich

    Verflucht
    Verdrossen

    Verloren
    Verzichtbar

    Vergessen?

    Mike G. Hyrm

    da hat sich ein drache in mir vergeästelt
    flüstert sie im seuselnden hoffnungswind
    ojemine welch zartbitter abenteuerliches kind
    vermag in zeitloser urzeit
    ein solch famoses wesen begleiten
    strömungen spüren
    tragen leiten lassen
    ungestüm wild
    ohne bewußtes ziel
    wahrhaftig aus dem bauch heraus
    kann das mal eine bruchlandung sein
    aufstehen ist dann eine wohlsame medizin
    vor allem nie den sand
    auf dem hartgefrorenen boden verstreuen
    lieber zwischen den zehen genießen

    Ftx0125

    Ausgerichtet von Ostfriesin

    bettina_rbe

    Die ente kommt mit
    ins neue jahr 🦆
    fröhliches 2025 🎈🍀

    Mike G. Hyrm

    wellenformende entlichkeit
    famos steintrist
    quadereingekreist
    durchbricht der einblick
    deutlicherkennbar
    hinaus
    hinüber
    hinfort
    wolkig umrahmende
    wassersehnsucht
    wenn nicht heute
    dann auf jeden fall
    gleichsofort

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ihn graute jedesmal davor, wenn er Post für die Meerkade hatte.

    Es war zwar ein idyllisches Gässchen direkt am Wasser, aber eines der Häuser dort hatte statt eines Wachhundes eine “Wachente”.

    Die sah zwar niedlich aus, so wie eine zu gross geratene Ente für die Badewanne, doch wenn es zu lange dauerte, Sendungen in den Briefschlitz zu stecken, musste er jedesmal aufpassen, dass die Ente nicht nach seinen Hosenbeinen schnappte.

    Ftx5224

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ostfriesin

    “Der Traum der Influenzerin”

    …Und endlich habe ich das Ziel meiner langen Suche gefunden:
    MICH selbst!
    Im Selfie-Hotel kann ich meiner Selbstverliebtheit ohne Scham nachgehen und bleibe dank Filter im Netz ewig jung. Hier checke ich nie wieder aus…

    Ftx5124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Lehrbuch, Sozialwissenschaften, Seite 64. Kapitel Wahrnehmung.

    Gesetz der Nähe: Reize, die nahe beieinander sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Gesetz der Ähnlichkeit: Reize, die sich ähnlich sehen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Ftx5024

    Ausgerichtet von petros

    Mike G. Hyrm

    die freiheit
    zu sein
    was ich bin
    entscheide ich
    für dich scheine
    ich etwas zu sein
    was ich für mich
    nie sein werde
    und nie sein will
    scheinbarkeit
    ist trügerisch
    ich jedenfalls
    in allen
    kunterbuntmannigfaltigen
    facettformen
    genieße mein mich
    jeder zeit
    in jedem blitzen
    der wahrnehmung

    Ftx4924

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    petros

    Der Bibliothekar vorm Bücherregal:
    Ich hoff’, was ich tu’, ist nicht fatal
    Wenn ich nur noch ein Plätzchen find
    Wo ich ein Buch reinstell’ geschwind
    Wo? Das ist schon fast egal.

    Mike G. Hyrm

    was mag
    an der
    nächsten buchecke
    liegen
    welche seite
    meines lebens
    wird dadurch
    berührt
    wie verändert es mich
    wenn ich diesen
    schritt tue
    die nächste
    seite umblättere
    tief hineingesogen
    zeitverlierend
    lausche ich
    staune ich
    gedachte gedanken
    mal fiktiv
    mal real
    mal ein kuddelmuddel
    aus allem möglichen
    und dann
    gibt es diese
    die mich
    mein ganzes
    leben
    voller gänze
    begleiten
    von denen ich
    erzähle
    darauf zurückkomme
    zitiere
    in denen ich lebe
    bücher
    leben mich lebendig

    Ftx4825

    Ausgerichtet von Duncan Idaho

    Mike G. Hyrm

    Spuren
    hinterlassen
    auf meinem Weg
    ist leicht
    wenn ich lebe
    wenn ich liebe
    wenn ich denke
    wenn ich entscheide
    Doch wie sieht mein Pfad
    ohne Schuhe aus
    ohne Hilfsmittel
    ohne Kleidung
    ohne Dinge
    purichmich fühlen in meinem Leben
    kann ich mich selbst dann
    tragen
    ertragen
    erleiden
    aushalten
    spüren
    nachempfinden
    oder schlüpfe ich doch gleich in meine heimeligen Hausschuhe? Vielleicht versuche ich es auch gar nicht & mache lieber den Natur-TV-kanal an!?
    Neuanfangsschwere!

    Ftx4724

    Ausgerichtet von Eightfiftythree

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    – Du, Darth?
    – Ja Mausi?
    – Als Christbaumanhänger für Nerds sind wir zum Verksuf angeboten worden. Und jetzt stehen wir hier. SO!!! *guckt an sich runter.
    – Ja Mausi.
    – Schau uns an. Wir sind nicht bei einem Nerd gelandet, sondern bei einem gelangweilten 9-Jährigen!
    -Pssst. Da kommt der Erzeuger des 9-jährigen!

    – ICH BIN DEIN VATER, LUC. So eine Sauerei im Zimmer. Räum endlich das Zeug weg!

    Mike G. Hyrm

    Darth Mouse
    oder
    Mouse Vader
    modular
    abwechslungsreich
    veränderbar
    Beherrscherinnen
    der Usb-Galaxie
    Absolut
    Kompromisslos
    schlichtweg
    lochaufimkopf
    mit Ohrhelm

    Ftx4624

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Texte gefunden

    Ftx4524

    Ausgerichtet von Ellen Bonte

    Nichts_weiter

    Er ging
    als wäre er gekommen,
    als könnte er einfach so
    verschwinden.
    Die, die ihm nachsahen,
    hätten ihn beinahe aufgenommen
    im Loslassen.

    Mike G. Hyrm

    hier ist
    an diesem ort
    ob tag
    egal
    wie nacht
    tumult
    gewirr
    menschpersönlichkeiten flanieren
    atmenleben
    reden
    fragen
    antworten
    gehen
    stehen
    denken
    streiten
    lieben
    finden
    verlieren
    zeitgehetzt manchmal
    manchmal völlig gelassen
    unatürlich bleibt
    naturgemäß dabei
    die menschgeschaffene
    umgebungsgestalt
    kühl strahlt
    beton
    glas
    mauern
    stahl
    leuchten
    auch bei den hitzigsten
    wortgefechten
    dem murmeligsten
    gesprächsgebrabbelraunen
    wo ist mein
    löwenzahn
    abgeblieben

    Kathante

    Wir saßen schon eine Weile still nebeneinander auf der Bank in der vollen Wartehalle des Bahnhofs, als sich der greise Herr mit dem Hut zu mir drehte, mich mit wässrigen Augen ansah und sagte: “Wissen Sie, junge Dame, Sie erinnern mich an sie. Als ich in Ihrem Alter war, sind wir viel zusammen gereist. Heute bin ich alt und allein und die Reise heute wird meine letzte sein.”
    “Wohin geht sie denn?”, fragte ich.
    ” Zu ihrem Grab, damit ich ihr sagen kann, dass ich bald wieder bei ihr bin.”

    Alexander Goeres 𒀯

    Endlich war er bereit, mir die Daten zu übergeben. Geheim, an einem öffentlichen Ort.
    “Kommse in die Markthalle, Café Rauchklappe”, sagte er und hustete in den Hörer.
    “Was!?”
    “Das findense schon. Aber allein. In einer Stunde!” Dann brach das Gespräch ab.
    Und da stand ich nun. Kennzeichen weiße Kopfbedeckung und zwei Tassen Kaffee. Das würde wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte.

    Ftx4424

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Eicke 🫧

    Wind Nordost, Startbahn null drei…

    bettina_rbe

    abiku en yoruba
    enfant cher enfant
    parti te nourrir
    de la terre illuminée
    des astres
    reviens petit reviens
    pour manger
    à nouveau
    la terre noire
    de ce monde

    Ellen Bonte

    Rebecca, kommst du?

    Aber Mama, der Engel sagt, die Lösung aller Probleme kostet nur eine freundliche Geste.

    Rebecca, was erzählst du für einen Unsinn. Es gibt keine Engel. Und die Lösung aller Probleme ist mit Gesten sicher nicht zu haben. Und jetzt komm, ich muss zum Yoga.

    Aber Mama, der Engel steht doch da.

    Jetzt hör auf mit dem Quatsch. Ich komm zu spät.

    Der Engel sagt, ich soll dir ausrichten, du bist die Mutter aller Probleme.

    Und wer ist der Vater?

    Mike G. Hyrm

    nässetrocken
    nebelklar
    unangekleided
    wetterwitterungsbedarfbedingt
    kapuzenkapauz
    blümigreichendübervoll
    weghinwegschreitend
    rückvorwärtshintenan
    körperstillwiegendwagend
    seheich
    höremich
    atmeauseintief
    berührendbeeindruckend
    überwältigendeinsamzusammen
    schlammfreiübersät
    kommeich
    näher
    tränenregenfeuchtglitzernd
    regenbogenerwartend
    abgewandeltabgewand
    näher
    binfast
    dortda
    reichefriedvoll
    einherzens
    gebenspräsentgeschenk
    friedvollentzückend
    glanzvollzufrieden
    endetnie

    Ftx4324

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Stück für Stück setzt sich die Welt für uns zusammen. Ein besonders grosses Stück am Tag, an dem du zu verstehen beginnst, dass tatsächlich all die 100en von Farben, die 1000en von Farbtönen nur aus ROT- BLAU – GELB entstehen. Die optische heilige Dreifaltigkeit. Aus so wenig wird so viel! Life is life.

    Ftx4224

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Beiträge gefunden

    Ftx4124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    bettina_rbe

    durchschaut
    von der
    glasharfe

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Wasser in Glas, Augen hinter Wasser, sehen klar und doch nur Zerrbilder. Alles eine Frage der Perspektive.
    „Arielle!!! Komm schon! Wir wollten doch noch in einen anderen Shop ein Bikini für den Urlaub kaufen!“

    DragoMikh

    Am Ende besteht der Menschliche Körper zu über Hälfte aus Wasser. Und eben jenes Wasser hatte ihn schon immer fasziniert. Egal ob Mann, Frau, Kind, oder Greis. Jeder konnte am Ende auf diesen elementaren, klaren Stoff reduziert werden. Und jetzt hätten sie ihn fast erwischt. Kommissar Schlosser stand in der Mitte des Kellerraums, in Regalen an den Wänden reihten sich die Gläser, die Trophäen.

    Ftx4024

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ach Ach!!!! Ich mag nimmer. Wir sind DAS popkulturelle Ereignis der vergangenen 50 Jahre. Was sag ich? 100 Jahre! Und was haben wir nun davon? Ein paar Kinder beweinen unser Erlischen, wenn sie ins Alter kommen um die Grausamkeit der tödlichen speienden Vulkane und Meteoriten zu realisieren. Ok. Aber sonst? Hängen wir in Museen rum, prangern von T-Shirt. Was für eine Nicht-Existenz soll das sein bitte? Ach, Ach…

    Mike G. Hyrm

    dinos
    obmittel
    obklein
    obgroß
    immerzu stets
    ebenso gewesen
    recht famos
    in aller munde
    tun kunde
    über die vergangenheit
    sinniere
    flaniere
    spaziere
    im wald
    ups
    was kommt
    da angehoppelt
    süßspitzzahn
    mit mamaschnabel
    ob ich sie
    füttern darf
    oder ich selbst
    gar ein happen bin
    auch das wird
    eines tages
    geschichte sein
    gleich
    spätestens
    in fünf minuten
    oder ich nehme
    sprichwörtlich
    die beine
    in die hand
    dann heißt es
    später
    er entschwand
    geschwind
    mit flatterndem
    verstand

    Ftx3924

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dr. Sarah Pohl

    “Hach,” seufzte sie und blickte hinauf in den Himmel.
    Sie wussste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte, aber das war ihr egal. Der Lärm der zurückkehrenden Zugvögel, das sanfte Blau des Himmels und dieses warme Kribbeln der Sonne auf ihrem Körper, all diese Dinge waren es wert, erlebt zu werden, auch wenn sie ihr Ende bedeuteten.
    Sie wünschte nur, dass ihre Karotten-Nase Nasenlöcher hätte, damit sie den Duft des Frühlings riechen könnte. Sie hatte so viel Schönes darüber gehört.

    Mike G. Hyrm

    biegt sich die schneegestalt
    der sonne entgegen
    könnte es bald regnen
    abtauen ist dann
    abhauen in slow motion
    nächsten winter
    versprochen
    gibt es ein neues schneewesen
    vielleicht diesmal
    mit Hut und Besen

    Ftx3824

    Kein Beitrag gefunden

    Ftx3724

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ann Effes

    Ideales Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Durch den geradezu idyllischen Anblick des Holzsteges vor ihr eingelullt, durch das malerische Spiel von Licht und Schatten fast hypnotisiert, vergass sie, warum sie gekommen war: um zu prüfen, ob der Steg noch verkehrsfähig ist.
    Im Krankenhaus grübelte sie noch einige Tage, ob ihr der Grund einfiel, als sie durch das Holz brach, oder erst, als sie sich 4 Meter weiter unten den komplizierten Trümmerbruch zuzog.

    Mike G. Hyrm

    Ich wandleschreite
    vorwärst
    rückwärts
    seitwärts
    gehalten durch einen Weg
    stillstand
    sinnierend
    ungefähr auf halber Strecke
    schaue
    ich zurück
    nach vorne
    zu allen Seiten
    unter mich
    neben mich
    in mich hinein
    beruhigt
    friedlich
    entspannt
    stelle ich fest
    Natur ist ein GeborgenheitsOrt
    vieldeutbar undeutliche
    Schatten umspielen
    mich
    meine
    Gedanken-Gefühle-Seele
    mein IchSein
    im HierSein
    Ich möchte
    jetzt DortSein
    und bin erstmal
    hinweg
    fort
    genau da
    wo ich zufrieden bin

    Stachelvieh

    schritte
    mit bedacht
    vorwärts in bahnen
    gemalt vom licht
    das ziel erst
    eine idee
    vorstellbar
    nähert sich langsam
    beim schreiten
    den spielraum
    bedächtig vermessen
    ‘wege entstehen dadurch
    dass man sie geht’ *

    *franz kafka

    Ftx3624

    Kein Bild gefunden

    Mike G. Hyrm

    rundbaumigartig
    ein abgeborchener
    steinbaumstumpf
    trotzig wildfahrig
    dem demuntgestümen
    witterungswetter trotzend
    einst stein auf stein
    empor gewachsen
    gereift
    vielleicht imposant
    vor monatsjahren
    vieledekadenher
    vollendet gewesen
    wenn überhaupt
    jetzt jedoch
    stück für stein
    stein um stück
    schluck von schluck
    in zeitenraffgeschwindigkeit
    abbröckelndbrüchig
    dabei holzwesen
    in form ähnlich
    betrachten den zerfall
    lächelnd
    den auch sie ahnen
    irgendwann ist jede zeit

    Ftx3524

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Mike G. Hyrm

    meck
    meck
    meck
    versteckt
    ausgeheckt
    alternative
    zwischenraumlösungen
    sind
    nichtimmer
    voller
    glitzer
    glimmer
    glamour
    praktisch
    und doch
    auf seine weise
    magisch
    denn in der
    fantasie
    ist schier
    alles
    jedes
    nichts
    mehr
    als möglich

    … ich sehe was, was du nichts siehst und es fängt mit xcool an

    Ftx3424

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    “Aua, aua, aua,” murmelte ein kleines Stimmchen, dann rief es laut “Mamaaaaaa!”
    Als sich nichts rührte, schimpfte die Stimme weiter: “Meine arme Blatt-Spitze, das kneift so. Aua! Warum hilft mir denn niemand?!”

    Im sterilen weißen Licht der Anzucht-Kammer versuchte die kleine Pflanze die Hülle ihres Samens abzuschütteln, aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie spürte die Anwesenheit der anderen Pflanzen um sich herum, doch die konnten sich auch nicht bewegen. Es war hoffnungslos.

    Mike G. Hyrm

    aaarrrgh käp’ten
    bick grünblattsegler
    lingsrechtsgeradevor voraus
    aaaahhhhaaa
    oooohhhhooo
    beim klaklaklusterpiep
    es ist die grüne minna
    derdiedas berühmtgefürchtete
    plattlaus griinböhrd
    pippi-in-die-augen-raten
    aiii maat
    alle pumperlinge an die decke
    macht die sechssiebeneindreiviertelpfünder klar
    wir pfeffern ein wenig
    salz in den quarkquatsch
    macht achtern achtet daraus
    was lungern die auch
    vor unserer schmutzinsel rum
    malleverleideten tuwasnichtgute
    enterkapern

    Ftx3324

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    fellkleid
    kleidsam
    beides
    auf jeweils
    eigenbesondre
    sichtartweise
    eingeschnürt
    platziert
    gemeinsam
    grimmiglächeln
    umschlungen
    eines
    um des
    anderes
    anderen
    mitohnewillenwahl
    zeitengedankengefühl
    altneu
    neualt
    allesmehrimmer
    ansichtswahrnehmung
    völlig
    gefangenindividuell
    im
    nächstfolgenden
    streichelbewußtseinsmoment

    stachelvieh

    katerstimmung

    wie schön doch meine dame ist
    ich glaub ich mag sie sehr
    sanft streicht sie durch mein seidenfell
    dann lieb ich sie noch mehr

    doch reicht es nun, so seh ich grund
    dass ich mich so empöre
    ich glaube fast das sie wohl meint
    dass ich ihr ganz gehöre

    da irrt die gute frau sich sehr
    wie kommt sie darauf bloß?
    ich bin doch ganz mein eigner herr
    ich hasse dich! lass los!

    Ftx3224

    Ausgerichtet von stachelvieh

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie hatte in einem Ratgeber gelesen, wie es geht.
    “Per Anhalter durch die Galaxis”, hatte der geheißen.

    Sie schaute nach unten. Der Verteilerkasten war nicht hoch, aber Runterfallen würde trotzdem wehtun.

    Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und schloss die Augen.

    ‘Neben den Boden fallen. Neben den Boden fallen…’dachte sie und machte einen Schritt.

    Das Gefühl des Fallens fehlte.
    Ihre Schuhe ebenfalls.

    Fliegen konnte doch nicht tatsächlich so einfach sein.

    Oder doch?

    Don Revog

    “Verflixter Regen” murmelte sie ärgerlich und kämpfte sich durch die böige Nässe. Der Sturm versuchte ihr ständig den Schirm aus der Hand zu schlagen. Als sie nach vorne schaute, sah sie entsetzt, wie eine Flutwelle die Straße herunterkam. Mühsam erklomm sie einen Televonverteiler. Keinen Moment zu früh. Nun stand sie im Sturm auf ihrer kleinen Insel. Aber nicht lange…

    Polizeirevier: “Nun Herr Poppins. Wo haben Sie Ihre Schwester zuletzt gesehen?”

    Mike G. Hyrm

    stromdeichaussicht
    ach schönbezaubernd
    hier stehendwartend
    erinnerungen
    sinnierend
    in bordeaux
    raufgehopstwahrgenommen
    fehlt lediglich
    ein paar
    passendfühlender
    wassersäckchenquanten
    welche vollmutig
    neugierig
    diesen einmaligausblick
    neufindempfindsam
    allsinnendberührend
    genießerfühlen
    miterlebenmöchten
    inklusive all
    kosmischuniversell
    facettenreichumfänglichem
    pippi und pipapo

    Dr. Sarah Pohl

    Sie stolperte – zum Glück fing ein Laternenpfahl sie auf. Ihr war schwindelig, aber sie konnte jetzt nicht ausruhen. Hinter ihr wurden das Johlen lauter.
    Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und riss jede Hoffnung auf ein Entkommen mit sich. Sie taumelte gegen einen Stromkasten und riss die Augen auf. Rote Schuhe, wie in ihrem Lieblingsbuch.
    Sie schlüpfte hinein, schlug die Fersen zusammen und die Welt verwandelte sich in einen Strudel.

    Als sie wieder zu sich kam war sie zu Hause.

    Ftx3124

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    stachelvieh

    augenblick

    der brunnen ist am abend
    mit lichtergold bestickt
    das teilt er mit den wellen
    jede bekommt ein stück
    das ist die zeit wo staunend
    man gern am ort verweilt
    wir fühlen uns am wohlsten
    dort, wo man gerne teilt

    Mike G. Hyrm

    aufkommende fastschwärze
    zwischendunkelhell genannt
    erscheinen funkelglitzerwesen
    blickt fast jeder gebannt
    dem leichtfröhlichspiel
    von naturpurelementen
    umrahmt vom blickenden lichteinfallumschwirren
    steingehauenes plätscherrauschen
    schwebend flötende gedanken
    musizierend bewegende seelenheit
    glücklichkeitsfrohsinn erfüllt
    geballtummantelnde zufriedenheit
    ergriffen von sehnsuchtsvollherz
    tanze ich verwirrendbegreifend
    umhergeführt in dem moment
    lippenformensingend

    bettina_rbe

    Espoir doré
    jaillissant du
    fond vert
    s’accrochant
    aux balustrades
    tout entouré
    d’un bleu minuit
    tendre

    JohnnyThan

    Sie konnte nicht erklären, warum Sie diese Orte suchte.
    Heute fand sie die Reste des “Herrenhäuser Kuppelbaus”, in dem Menschen nach der großen Katastrophe unter einer großen Kuppel lebten. Jetzt war alles Ruine.
    Beim Anblick des goldenen Brunnens fielen ihr die letzten Zeilen des Liedes ein, dass Ihre Eltern so gerne gesungen hatten:
    Einst waren sie mutig, zusammen und wild
    jetzt wird die Welt immer blasser
    am Brunnen zu lesen ein einsames Schild
    “Achtung, hier kein Trinkwasser”

    Ftx3024

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    wildvoll rase ich durchs leben
    voll spasshüpfiger lachseele
    wind umzäuselt meine segelgedanken
    klangvoll klappertrabend erschallt meine ohana
    mithinterimmerda
    glühendes augenbegeisterungsschauen
    spüre ich pur
    alles und nichts
    leben und tod
    trauer und hoffnung
    überladen angereichert
    von so unendlicher zufriedenheit
    genießatme ich alles ein
    so intensiv
    ich glaube
    es ist als
    wenn ich ertrinken würde
    nach luft schnappend
    zappelnd im nasselement strample
    ich spüre leben

    Der Wortgefährte

    Durch die Wüste

    Aus der Wüste heißem Sand
    zieht Schritt für Schritt die Karawane.
    Heiße Sonne, trockene Lunge,
    Kamele führt der Hirtenjunge.

    Durch Sand und Staub, durch Hitze, Wind,
    wie man es dort in Indien findt.
    Die Reise lang, der Weg beschwerlich,
    Der Lohn ist karg, die Arbeit ehrlich.

    Ein Abenteuer als Gefühl,
    und doch nur das Daheim als Ziel.
    Der Junge sieht das Haus von Ferne
    jetzt eilt er los und äß jetzt gerne.

    Die Herde eilt hinter ihm her
    Der Tag war lang, die Hitze schwer.
    Der Abend naht, nah auch das Ziel.
    Im Bild schwebt vage das Gefühl:

    Der Hirte führt, die Herde folgt
    in Sicherheit. Und das ist viel!

    Dr. Sarah Pohl

    Schon immer hatte er sich einen Hund gewünscht, aber seine Eltern waren dagegen. Als sie ein junges Kamel zur Aufzucht mitbrachten, sollte dies auch ein Trost für ihn sein. Erst wollte er, trotzig, nichts mit dem Tier zu tun haben, aber dann gewann der Trotz aus der anderen Richtung: “Dann wird das eben mein Hund”.
    Nie im Leben hätte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Stöckchen Holen dem kleinen Kamel so gut gefallen würde. Oder gar, dass die ganze Herde mitspielen wollen würde.

    Ftx2924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Mike G. Hyrm

    fenstrig
    blümig
    grünig
    rot
    flatterwesen
    schaut verdutzt
    wie
    auch ich
    wohl ebengleichso
    grauflügel
    fragt mich
    bisste auch
    verirrt worden
    oder
    wohnste
    hier etwa
    gibt es würmer
    oder schnecken
    gerne auch mal
    fette zecken
    sind leckaschmecka
    was guckste so
    und ich
    guckte wirklich
    soooooo
    machte das
    fenster auf
    war kurz
    darauf
    auch sehr
    froh
    als das
    piepmatssingeding
    flatterlings
    im rechten bogen
    in die kurve
    flugs biegend
    hinausfluxfleuchte
    dabei leicht
    keuchte…
    tschüss

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    “Ich schwöre, ich habe es mit eigenen Augen gesehen!”
    Die Mutter betrachtete erst den Vogel, dann ihre Tochter. Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Herd, auf dem noch immer die Suppe kochte.
    “Mama, der Vogel war eben IM Zimmer! Dann machte es Plopp, und er war draußen.”
    “Kind, du schaust zu viel Fernsehen. Jetzt deck den Tisch!”

    ***

    Das Herz des Formwandlers schlug noch immer ganz wild. Fast hatte ihn das Menschenkind gefangen.

    Aber eben nur fast.

    Ftx2824

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    Tom, Jonas und Lily starrten gebannt in die Flammen. Noch waren sie zu klein, um in ihrem Versteck hinter einigen Sträuchern spürbar zu sein, aber das Holz für das morgige Osterfeuer war gut trocken und die Flammen wuchsen schnell.
    “Meint ihr wirklich, dass das funktioniert?” fragte Tom zweifelnd.
    Lily versicherte ihm, dass es funktionieren würde. “Wir haben Haare und Fingernägel von Herrn Möller an der Vogelscheuche angebracht, das soll für Voodoo-Puppen reichen, hab ich gelesen.”

    Mike G. Hyrm

    huuiii
    prasseln
    knacken
    es wird heiß
    alles tanzt
    drumherum
    doch warum
    bräuche füllen
    keine bäuche
    manchmal
    ausblick in
    einblick aus
    furcht
    angst
    befremdlichkeit
    unwohlsein
    vor
    menschen
    meinungen
    unbekanntem
    anderssein
    hautfarben
    geschlechtern
    da halten
    sich gerne
    nicht wenige
    versuchend
    verzweifelt
    an etwas fest
    tradition
    kultur
    religion
    manchmal
    gehört dies
    wohl eher
    in ein museum
    wie ein
    tyrannosaurus rex
    dem wir auch
    nicht wirklich
    begegnen wollen
    da er uns frisst

    Ftx2724

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    grau und schwarz auf weiß
    zerrissen und doch vereint
    aus zwei wird eins
    sehen und gesehen werden
    doch ungehört auf ewig

    DragoMikh

    Ein Leben, zwei Welten, sie war ich und ich war sie. Eine Entscheidung. Der eine, oder der andere Weg. Doch als wir uns sahen machte es keinen Unterschied, denn unsere Wege hatten uns beide ausgerechnet hierher geführt.

    Dr. Sarah Pohl

    “Eine verlorene Schwester, meinst du wirklich?”
    “Na ja, vielleicht doch eher Cousine.”
    “Ach komm, man sieht nicht mal die Nase. Dann auch noch ohne richtige Augenfarbe… Das kann alles und nichts sein, ein unmöglicher Vergleich.”
    “Das ist doch gerade das Gute daran. Ich muss meine Interpretation nur überzeugend genug verkaufen, wie soll das jemand widerlegen? Vor allem, wenn wir zwei demente alte Damen zusammen bringen. So bekommt meine Oma eine reiche ‘Schwester’, die sie versorgt.”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Zwei Fotoschnipsel, zerrissen, geteilt,
    sollen zu einem Bild geheilt.
    Sollte das sein?
    Vielleicht nur zum Schein.

    Und doch, aus zwei wird eins, nicht meins, nicht deins.
    Nicht stimmig und sie passen irgendwie doch. Es ist nicht zu fassen
    Wie das Leben eben.

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie stellte sich auf die Zehenspitzen. Ihre Füße zitterten, doch gerade so konnte sie sich selbst, fast bis zur Nasenspitze im Spiegel sehen. So sehr sie sich auch reckte-weiter ging es nicht.

    Der Tisch erinnerte sich. An Zittern, an Zupfen, an Atem an der Kante.
    Vor 60 Jahren hatte ein anderes Mädchen genau dort gestanden. Füße bleck. Plumpe Lippen geschminkt, die Beinchen nicht lang genug, um mehr als das dunkle Haar und die Nasenspitze zu spiegeln

    Ftx2624

    Ausgerichtet von ~Tilde #Gartenzaun

    DragoMikh

    “Ich hätte vor der Reise den Zielort besser auskundschaften sollen… Ob die hier auch Erd Dollar nehmen?” fragte ich mich, als der Abschleppwagen meine Zeitmaschine anhängte. Immerhin hatte ich sie der Zeit passend getarnt.

    kolya

    In my dream a Japanese animation studio created an anime series based on an old manga series that revolved around a car which continuously measured Tessim and would display the result on a roof top mounted LCD display, like a huge alarm clock. Tessim signified the distance to a specific particle in the universe and the design was considered iconic.

    Hence the car was able to hunt intergalactic criminals through space. At the wheel was Anne Hathaway and her partner Anne Will who was keeping track of the bounties. Also she had a chip on her shoulder I think. The catch line of the series was: “Where there’s a Will, Anne Hathaway” Their arch nemesis was a sinister biker woman named Sophie Mono whose motorcycle always left a red trail. It was all rather silly.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Jetzt sieh Dir das an! Das kann doch wohl nicht wahr sein!”
    “Was ist denn los?”
    “Ist das denn zu glauben?! Welcher Vollhonk war das? Es gibt nur ein #Banksy-Gemälde in unserer Stadt und genau davor wird diese Karre abgestellt! Dabei ist da doch ein Halteverbot!”
    “Tja, was hast Du erwartet? Wenn #Falschparkende schon keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nehmen, dass sie da etwa Rücksicht auf sowas wie Kunst nehmen?

    Ron Revog

    Eigentlich mochte Abschlepp-Karl den Anzeigenhauptmeister. Der junge Mann bescherte ihm ständig ein gut gefülltes Auftragsbuch, indem er durch die Gegend zog u. Falschparker meldete.
    Aber das war diese Woche schon das dritte realistische Grafito zu dem er geschickt wurde,das suggerierte, dass hier ein Auto falsch geparkt wurde.
    Zugegeben. Ziemlich authentisch. Räder, Farben, Auto. Man könnte fast glauben,das sei ein echtes Parkverbotsschild.

    Mike G. Hyrm

    autoradrat
    speichige
    speichen
    klappernd
    plappern
    vor
    gemaltbepinselsprühten
    platten
    wandflächen
    quälend
    dabei
    singsang
    erschallt
    aus
    wildknarzigen
    autoradiolautnichtleisesprechern
    kopfschüttelnd
    personen
    daran
    vorbeiflanieren
    denn
    es
    ist
    doch
    klar
    wie
    es
    kommen
    wird
    abschleppen
    sandstrahlen
    ordnung
    muss
    hier
    her
    sonst
    tun
    sich
    viele
    so
    schwer
    kreativmuffelgesellschaftswesen
    möcht
    ich
    weniger
    werden
    füge
    noch
    rasch
    ein
    paar
    krakelige
    krakeleien
    hinzu

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Aus Archäologie Today:
    „In einem Land vor unserer Zeit…. Es begab sich dereinst, dass Menschen sich mit Benzingetriebenen Vehikeln fortbewegten. Heute kaum mehr vorstellbar. Aber es existieren noch Ablichtungen von besonders denkwürdigen Exemplaren. Das hier zum Beispiel lässt darauf schliessen, dass man damals von Ästhetik eine ganz andere Vorstellung hatte als heutzutage; sowohl was das Gefährt, als auch die Stadtgedtaltung betrifft.“

    Penelope

    “Warum hast Du denn gerade hier geparkt? Es gibt so viele tolle Graffiti in dieser Stadt.”

    “Überleg doch mal.
    Wenn da schon ein mega Gaffito ist, dann wird das doch so bald nicht übersprayt. Ehrencodex und so.

    Abgesehen davon kann ich dieses Hellblau mit Holzdekor einfach nicht mehr sehen. Selbst irgend ein blöder tag wäre mir da lieber.
    Also, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Sprayer vor dem Abschleppdienst kommt …”

    Ftx2524

    Ausgerichtet von DragoMikh

    Mike G. Hyrm

    Ich kann
    Ich will
    Ich werde
    fahren um die Erde
    betrachte alle Plätze
    jedes Fleckchen
    was mir gefällt.
    Immer unterwegs
    mit meinem treuen
    Klapperrumpelbil
    Du meinst?
    Ich bin ein Hund?
    Ja und?
    Freiheit bedeutet doch
    frei sein in Allem
    Vor allen in den
    Lebensweisen
    Konzepten
    dem Denken
    ich müsstesollte
    laut gesellschaftlicher Ordnung
    irgendwie so sein wie: Wer?
    Pfui … nee!
    Ich bin ein Hund
    ein Lebewesen
    vor allem ist
    meine Meinung
    kunterbunt
    Zudem und überhaupt!

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum.

    „Was denn?“

    „ Hunde sind Auto gefahren… Also nicht mitgefahren, sondern sie sassen am Steuer.… Überall wahren fahrende Hunde“

    „Echt? Tönt tatsächlich skurril.“

    „Was das wohl bedeuten mag?“

    „Hmmm. Keine Ahnung. Aber jedes Kind weiss, dass Hunde nicht Autofahren können“

    „Die glauben aber auch, dass WIR nicht Autofahren können! Miau!“

    ~Tilde #Gartenzaun

    Mit letzter Kraft hatte sich der Kommissar an der Motorhaube des Dienstwagens hochgezogen.
    “Räche mich”, war das letzte das er noch ächzend hervorbrachte, bevor er seinen Verletzungen endgültig erlag.

    Seitdem war Rex unermüdlich unterwegs gewesen. Und nun stand er dem Killer endlich gegenüber.
    Er trat auf Gas und ließ den Motor aufheulen.
    Durfte er das als Polizist wirklich tun? Aber wer würde schon einen Hund verdächtigen?

    Schlechter Beifahrer

    Guck nich so blöde!
    Hol mich hier raus!
    Mir ist scheißwarm!
    Tierquäler!

    Ftx2424

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    “Es läuft nicht gut.”
    “Doch Schatz. Das läuft toll.”
    “Aber wir sitzen hier schon seit Stunden und es hat sich noch kein Kind von mir schminken lassen.”
    “Die müssen erst warm werden.”
    “Bei Deinem Auftritt haben sie geheult.”
    “Hm…ja. Egal, wir werden fürs Event bezahlt.”
    “Vielleicht wäre Katze und Clown das bessere Motiv für uns gewesen?”
    “Ich hatte immer Angst vor Clowns. Diese Motive sind toll für’n Kindergeburtstag.”
    “Ja schon…aber bei Dreijährigen?”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dia de los muertes, sie wurden an einem Tisch für vier platziert, da schien was durcheinander gekommen zu sein. Aber es war auch viel los.

    Sie „Der Tod kommt ja nach dem Leben. Und vor dem Leben, da haben wir gar kein Wort für. Ist ja aber eigentlich dasselbe“

    Er „Wie wär es mit Dot davor und Tod danach?“

    Dieses erste Date gefiel ihr. Das könnte ja doch mal was werden.

    DragoMikh

    Es lief mir kalt den Rücken herunter. Ihre Blicke trafen mich, obwohl vier andere Tische zwischen uns lagen. Ich liebte meine Eltern. Doch nach der Beerdigung hoffte ich, sie würden endlich Ruhe finden.

    Ftx2324

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    Es war einmal
    ein TalNebel
    Er entdeckte ein Schild
    am Berg oben
    mit Fähnchen bunt
    flackernd beschmückt
    Neugierig
    wie Nebel nunmehr
    oder eher weniger
    bis nichts sind
    war auch dieser
    voller Wissbegierde
    Umwabernd
    umstreifend
    schlang er sich empor
    aus den Tiefen
    bis zur Spitze
    Legte sich in
    jede feste Ritze
    Kroch langsam
    doch stetig
    hochkonzentriert
    auf dem Rücken
    des Massivs
    Im Endeffekt
    deutlich zu weit
    Schoß darüber hinaus
    wurde zur Wolke
    welche sich im Tal ergoss

    bettina_rbe

    ways’n steps
    no one can teach
    neither godot nor God
    und jeder schritt auf dem grat so lebensbedrohlich wie Erstarrung.
    Warum?
    Weil es sich richtig anfühlt und der Berg da ist.
    ways to live each’n every day
    from birth to death.

    et encore
    entre Glarus et Graubünden
    il y a bien une crête
    qui se trouve
    dans les nuages
    pour ceux qui
    s‘y apprêtent

    Ron Revog

    Tourist: “Also was ich gerne wissen würde-“

    Bergführer:
    “Was wollen Sie wissen? Wo wir sind? Wohin wir gehen müssen? Warum die Fähnchen da hängen? Wie weit es bis zum Gipfel ist? Wie weit wir von oben schauen können? Ob wir über die Wolken kommen werden? Fragen Sie mich, ich kann Ihnen alles beantworten.”

    Tourist: “Ich möchte wissen, welcher Vollidiot sechs Betonsäcke über 2500m hoch geschleppt hat, nur um dieses blöde Schild einzubetonieren?”

    DragoMikh

    Das Schild stand schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzte dem Regen, Wetter und Kälte. Wanderer mochten das Schild. Es markierte einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Gipfel. Und das Schild mochte die Wanderer. Sie waren kräftig, ausdauernd und hatten wenig Fett. Denn das Schild achtete auf seine Ernährung.

    Ftx2224

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Startrek, das Holodeck. ENDLICH!!! Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
    In welche Welt soll ich bloss eintauchen?
    Ich weiss! Ein grosser Stein im Toskanischen Sommer. Weckt mich im Herbst.

    Mike G. Hyrm

    im gründigen grund
    schwarzes dunkel
    erwartet mich
    je höher ich
    hinauf aufsteige
    hinausklettere
    umso blauer erscheint
    das gänzlich ganze
    so abgehoben begrenzt
    durch weiße linien
    unsicher verfolge
    ich den zittrigen
    schemenhaften schattenwurf
    meines eignen selbstseins
    um zu entdecken
    was meine wahrnehmung
    in der vielfältigkeit
    wahrhaftig wahrnimmt
    was ist der schluss
    vom trug
    wenn schlußendlich
    mein ich mich frug
    wessen wahrheit
    ist sonderbar klar
    spricht
    für sich

    Ftx2124

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „NOTFALL hat’s geheissen! Ich seh hier nur n Scheiss Ziehbrunnen, der klemmt. WAS SOLL DAS? Wegen sowas komm ich an nem SONNTAG hier raus? Hab weiss Gott was besseres zu tun als einen ZIEBRUNNEN zu reparieren. War grad Skat spielen mit den Jungs!“

    „Tut mir ja leid. Aber morgen ist grosse Eröffnung und das ist DIE Hauptattraktion – Ziebrunnenerfahrung für jedermann“ Das muss morgen funktionieren!“

    „Nun, wenn ich schon da bin. Aber es wird teuer. Das sag ich Ihnen!“

    Mike G. Hyrm

    war wahr gewesen
    an wahrheit so belesen
    lustig bunte kunte träum
    vom schäumsteinigschönen brunnileinsein
    ohne staubigen besen
    dafür mit hängendem eimer
    im grüneligen grünen
    im kontrast der welt
    lediglich scheinbar meiner
    dacht ich seh ein dach
    was war wahr dabei
    jedenfalls
    sprach brunosetta
    das brunnen
    woher kommt das brummen
    bist du es einmaligere elmureeimer
    musst du wieder
    dieses seelenleidige
    gesummse summen
    dich fidelidumdarum
    benehmen
    ich hätts gerne weiter

    Ftx2024

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Mike G. Hyrm

    stolz stolziere ich mein mich

    so stolziere ich
    im sand
    gebannt
    entstand
    eine symphonie
    ich tanz
    dreh mich herum
    im kreis
    ohne s…
    scham meine ich
    ich die eule nicht
    ich die flaube nicht
    denn ich glaube nicht
    das jemand glaubt
    ich wär ein pfau
    schlau
    gewitzt
    überhitzt
    nicht die gedanken
    sonst könnten schranken
    ranken
    ich bleib
    was ich bin
    doch bin und spinn
    ich hier
    den ich bin ein tier
    dir
    eine verse
    eine strophe
    so tanze
    ich nach meinem lied
    was ich mag
    du auch

    Kastelzeichnerin

    Heinrich die Möwe spazierte, wie jeden Abend, auf der Suche nach einigermaßen essbaren Hinterlassenschaften der gut betuchten Touristen, am Strand entlang. Wie so oft sinnierte er darüber, wie es wohl so wäre als Tourist. Einmal in ferne Länder reisen, aus dem Leben hier ausbrechen… was würde er wohl an fremden Stränden finden? Welche Leckereien würden ihn erwarten?
    Lustlos pickte er nach einem abgekauten Pizzarand. Immer das gleiche, tagein, tagaus. Für den Rest seines Lebens.

    Ftx1924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Der Wortgefährte

    🎵

    Ein Männlein steht im Walde
    auf einem Bein

    Es trägt in Blaubeerfarben
    ein Mäntelein

    “Sag mal:”, fragt das Männlein klein,
    “Hält das Tipi? Stürzt es ein?”

    Vorsicht walten lassen
    hilft sicher sein!

    🎵

    Mike G. Hyrm

    Mein Dad hat mir oft davon erzählt, von unseren gemeinsamen AbenteuerWaldTouren, als ich ein kleiner Bub war. Seine Augen leuchteten immer wenn er davon erzählte, auch als ihn das ImmerMehrVergessen schon längst im Griff hatte. Das allerletzte Mal als ich ihn sah, nahm er meine Hand, sah mich mit seinen strahlenden Augen an & erzählte erneut amüsiert grinsend & leicht stockend von der urigen WaldAstHütte, die wir eines Tages im Frühsommer fanden … Ich liebe dich Dad.

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Auszug aus der Broschüre „Galaxien- und Zeitreisen leicht gemacht“:
    Aus unserer breiten Palette an Zeitportalen, finden Sie garantiert das Nonplusultra für ihre anstehende Zeitreise.
    Neben den extravaganten Portalen und exquisiten Zeitreisetoren, finden Sie die nachhaltigen Forest Zugänge neu besonders für u

    Wanda

    Der Friedhof der Wale bekam eine neue Heimat. Ob ein Wald aber nicht etwas ungewöhnlich war? Hat da jemand etwas verwechselt?

    “Schau mal Gepetto, weißt Du noch…?”
    “Ja, Pinocchio.
    Was ist das für ein seltsames Loch? Ich bleib lieber hier…”

    Ftx1824

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    Der gemeinsame Tag war herrlich gewesen. Die Shoppingtour durch die Kleinläden der Altstadt. Die tolle Bootsfahrt durch den Hafen.Das romantische Essen im Restaurant,mit dem Ausblick auf die im Sonnenuntergang heimkehrenden Fischer. Dann Kino und schließlich die gemeinsame Nacht.Auch total süß,dass er ihr diesen beleuchteten Schirm geschenkt hatte. Er ist einfach fantastisch und sieht gut aus. Und trotzdem: Von einem Mann mit dem Nachnamen Kamasutra hatte sie mehr erwartet.

    Der Wortgefährte

    Du hast Kirschblüten versprochen

    Es regnet
    Unter dem Schirm ist Licht
    Doch die Seele wurde klamm.

    Eine gefüllte Klangschale antwortet nicht
    Und ist das Frühling?

    Warten in sich

    Penelope

    Das hier sollte Regen sein?
    Nein, das konnte nicht sein. In all den Büchern, die sie gelesen hatte, wurde Regen als nass, kalt, unfreundlich, ja sogar gesundheitsschädlich beschrieben. Sie hatte sich wirklich gut vorbereitet, bevor sie diesen Planeten betrat.
    Aber das hier, das sah nicht aus wie Regen, eher wie Licht, reines Licht – nein, besser – wie Glück! Pures Glück, das vom Himmel fiel.
    Weg mit diesem Ding, diesem Schirm!
    Ahh! Das war wundervoll …

    Ftx1724

    Ausgerichtet von Holger_Marlow

    Der Wortgefährte

    🎶

    “Ich schmied’ det Eisen dat es kracht
    bis Stolpe an der Peene,
    und wenn das Eisen fertig ist
    kommt’s unten anne Beene
    vom Pferd, dat immer stolpern tut.
    Ich schmied’ det Eisen vor der Nacht
    Gott hilft mir, Gott ist gut!”

    🎶

    Ron Revog

    “Beeindruckend, wie viele Mönche Ihr als Handwerker hier auf dem Markt einsetzt, werter Abt. Aber warum sitzt jener Mönch so seltsam auf dem Ambos an dem er arbeitet?”
    “Bruder Long ist einer unserer unfreiwilligen Zugänge. Er wurde vom Präfekten überstellt,weil Weibsvolk sich von ihm belästigt fühlte. Immer wenn sich eine holde Maid näherte,stand seine Tunika weit vor. Er ist äußerst gut ausgestattet. Seitdem er so arbeitet,gibt es keine Probleme mehr. Idee der Oberin.”

    Ftx1624

    Ausgerichtet von Der Wortgefährte

    Penelope

    Ach, geliebter Heinrich,
    bei uns war es Liebe auf den ersten Blick,
    schon damals,
    im Sandkasten,
    auf dem Spielplatz,
    der heute ein “Naturerlebnisplatz” ist,
    hatten wir uns versprochen,
    wenn einer zuerst gehen muss,
    dann treffen wir uns hier.

    Und da bist Du.
    Ich habe Dich sofort erkannt.
    Kalt und hart.
    Aber warte nur,
    wenn die Sonne kommt,
    dann schmiegen ich mich endlich an Dich.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    Easydor

    Kann es sein? Ist es möglich, dass er im Lauf des Tages anschwillt und in der Nacht wieder schrumpft? Wie ein sehr langer Atemzug über den Tag hinweg? Dem Auge nicht sichtbar, und auch mit den Händen…? Nein, sie tastete jetzt schon seit 2 Stunden, sie fühlte es nicht. Aber sie hatte es doch gehört, das Knirschen, das sanfte Vibrieren, ganz eindeutig. Die ganze Nacht. Und dieser Ton, dieser tiefe Ton; versuchte er ihr etwas zu sagen? Sie konnte jetzt nicht mehr gehen.

    GEDANKENTaenze

    Sie war sichtlich angetan von der Größe des Steins, ja sie empfand so etwas wie Ehrfurcht. Sie wollte ein Zeichen setzen und ihn umarmen so wie man Bäume umarmt. Wollte etwas von seiner Stärke ausstrahlenden Aura einfangen.
    Kurz bevor sich ihre Hände auf den harten Stein legen konnten, spürte sie eine tiefe Wärme, die vom Innern des Steins kam, der zu ihr sprach:
    “Achte den Raum zwischen uns. Sind es nicht gerade die Freiräume, durch die wir uns annähern?

    Yendolosch

    “Sehnse, hier war dieser Riss, genau hier ist er rein, der Karlheinz.

    Einfach weg.

    Nur die Uhr hier, die ist geblieben, und seine Klamotten.

    Aber eigentlich kann er ja gar keine Zeit gehabt haben, die auszuziehen, nicht?
    Der ist ja direkt auf diesen Stein zu, und da hat er keinen Moment angehalten, direkt rein! Also müssen die Sachen da quasi, so, wie abgeschält worden sein, nicht? Wie wenn er so durchs Sieb gepresst wurde, und da ging nur er durch…”

    stachelvieh

    ich bin wie du
    wir ähneln uns
    ein gemisch aus
    verschiedenen stoffen
    sichtbar sind wir
    dem der uns sehen will
    mit unserer kontur
    die glattes umschließt
    und ebenso schrunden
    mögen wir zuweilen
    auch hart erscheinen
    eine berührung entfacht
    die wärme die uns
    gezeugt

    slowtiger

    “Bis hierher und nicht weiter!” Aber der Beton verhärtete seit März und wurde nur noch steif weitergeschoben. Das Rübenbeet konnte sie vergessen. Es war keine gute Idee gewesen, den mißlungenen Sauerteig ins frischgegossene Fundament nebenan zu werfen.

    JohnnyThan

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern. Insekten wuseln herum, mit ihrer ganz eigenen Art von Geräuschen.
    SIE ist hochkonzentriert. Das hier ist die letzte Prüfung, nach 24 Jahren Vorbereitung. Langsam hebt SIE die Hände zum Stein, ohne ihn zu berühren. Konzentriert sich. Atmet ruhig.

    Dann ist es für einen kurzen Moment ganz still, als ob die gesamte Natur den Atem anhält.

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern, Insekten wuseln herum. SIE… ist verschwunden.

    Ron Revog

    Mein Freund so kalt
    Und ich im Wald
    Dunkel die Nacht
    Der Tag nicht erwacht

    Wege voll wirren
    Wir sind am verirren
    Suchen von Sinnen
    Zeit am verrinnen

    Weg von hier fort
    Dem schutzlosen Ort
    Weg von der Schlacht
    In die wir gebracht

    Wolln nicht bekriegen
    Einander besiegen
    Weil Führer nur hassen
    Sie morden uns lassen

    Tag bricht herein
    Es folgt Sonnenschein
    Für mich zu ertragen
    Doch Ihr hört mich klagen

    Denn mein Freund der Troll
    Ist nun Stein.Nicht toll🖤

    traveling word

    Da liegt es im Weg und lässt mich nicht rein.
    Schwer, hart und kalt. Ein Herz aus Stein.
    Die Hand warm und stark bewegt es kein Stück.
    Der Geist leicht und frei, der drückt es zurück.
    Gedanken ziehen ein, bringen Wohl und Licht.
    Stein werde weich! Zerstöre es nicht!

    Dr. Sarah Pohl

    “Was machst du denn da?”
    “Ich kann den Felsen nicht anfassen.”
    “Wie bitte?”
    “Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann diesen Felsen nicht berühren. Ich wollte eine Probe von der Flechte da nehmen, aber es – geht – nicht.”
    “So ein Qua- … Was zum…”

    Der Stein-Troll, der nur hatte verhindern wollen, dass die Menschen ihm die Augenbrauen zupfen, fragte sich, ob der Schutz-Zauber wirklich so eine gute Idee gewesen war. Aber rückgängig machen konnte er ihn jetzt auch nicht mehr.

    Mike G. Hyrm

    Schein
    kühl mag es sein
    an einem heißen Tag
    doch Ursprung ist Energie
    Verdichtung oder Feuer
    ich spür mit allen Sinnen
    die Kraft die Ur, die Zeit
    so lass ich mich inspirieren
    vom ewig scheinbar Unvergänglichem

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Grau und erhaben, so steht er da
    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    jorger

    Der Moment, als die gutmütige Jaqueline das erste Mal bei den Klimaklebern mitmachte, war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.😇

    Ftx1524

    Ausgerichtet von Ron Revog

    Wanda

    Der Vulkan drohte erneut auszubrechen. Die Menschen waren voller Angst um ihr Leben, Hab und Gut.
    Da kam Lurchi und hatte eine Idee:
    “Kommt Leute, wir knoten den Vulkankegel mit einem Seil zu.”
    “Aber Lurchi, der Boden ist viel zu heiß dort oben!”
    “Mit unseren tollen Salamander-Schuhen passiert nichts!”

    Als sie wieder ins Dorf kamen, jubelten die Menschen ihnen zu und trugen sie auf Händen.
    Über dem Vulkankegel waren nur noch kleine Rauchwölkchen zu sehen.

    Der Wortgefährte

    Lurchis Freunde voll Verdruss
    warten endlos auf den Bus:
    denn sie kauften zuversichtlich ein
    Partygags von Amazon Prime.

    Da sprang Lurchi ein – wie schön:
    holt selbst die Ware im Citroën.

    So gelang die Party noch!
    Salamander, lebe hoch!

    ~Tilde #Gartenzaun

    Es war nur eine kleine Kundgebung, doch sie würde noch Auswirkungen haben. Die Bühne bestand nur aus einem alten Lieferwagen. Ein einzelner Polizist war zur Sicherung abgestellt worden.
    Der schwarz-gelbe Lurch streckte sich empor: “Waldgenossen und Waldgenossinnen, ich stehe hier vor fleißigen Mäusen, stolzen Zwergen, und wehrhaften Igeln. Wer aber für das Elend im Wald verantwortlich ist, ist klar: Es sind die Grünen!”

    Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Lurchi: “Wir sollen bei der #TourdeFrance teilnehmen!”

    Lurchis Freunde sind nicht sehr begeistert.
    Unkerich: “Tour de France? Sollen wir etwa #radfahren??”
    Igelmann: “Etwa als Mannschaft?”
    Mäusepiep: “Ist das nicht gefährlich?”
    Hopps: “Ich werde Jan Ullrich sehen!”
    Piping: “Hört sich nach viel Arbeit für mich an!”

    Lurchi versucht seine Freunde zu beruhigen:
    “Nein, wir sollen bei der Werbekarawane Merchandise verteilen. Lasst uns den Transporter beladen.”

    Ftx1424

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Wanda

    Auf der einen Seite der Tempel zu Marmoor, auf der anderen der Kristallpalast des Waldemar von und zu Weinberg.

    Aber Star des Abends ist Ceppa Schnirkel, sie raubt allen den Atem.

    Diese zierliche Schönheit! Diese Anmut und Elegance!
    Welch Farbkomposition!
    Phantastico!

    Der Wortgefährte

    “Mach Dir nichts draus” konstatierte die Schnecke aus Kriechenland und inspizierte mit aufgesetzten Stielaugen und wichtigwisserischer Miene den kristallenen Findling. “Das wird schon, das Material hast Du!”

    Sie schob sich mit ihrem buntglattspiralschönen Haus ein Stück näher und sagte leise, aber so bestimmt, dass es der Kristallbrocken hören musste: “Weißt Du, mein Haus sah vor dem Schleifen auch unförmig aus. Wir müssen nur wegnehmen, was zuviel ist! Wirst sehen!”

    Ron Revog

    Er drehte den Gashebel voll auf. Die Schleimgeneratoren pumpten am Limit. Sein Gleiter jagte über die Ebene. Er hatte Mühe ihn bei dieser Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. Das Kristallschiff war nah und dann hieß es Adieu rasender Planet.
    Wie hatte er sich so verschätzen können? Aus dem All sah alles so ruhig, friedlich u. nahrhaft aus. Wie hätte er ahnen können, dass sich das Leben hier in Zeitraffer abspielt? Verdammt,wo kam dieses Kameralinse so plötzlich her?

    ~Tilde #Gartenzaun

    Die Tierkinder tollten alle bereits durch den Garten und sammelten die Eier. Nur die kleine Schnecke war noch auf der Terasse.
    “Oh, wie schön! Ich habe was gefunden”, sagte sie plötzlich. Der Osterhase wollte gerade etwas einwenden, als sie sagte: “Ich weiß, das ist kein Osterei, aber ich freue mich trotzdem.”
    Gerührt suchte der Hase in seinem Körbchen und legte ihr einen kleinen, eiförmigen Salat neben den Stein.

    Ftx1324

    Ausgerichtet von Easydor

    Ron Revog

    Der dt. Bundesrat hat soeben den Weg zur #Cannabislegalisierung freigemacht. Damit fiel der Startschuss für
    die ersten Cannabissamen-Bestellungen. Hier werden die Samen,die aufwendig in lichtundurchlässiger Folie verpackt sind, in Bremerhafen entladen. Jeder Pack enthält ein Samenkorn einer neuen Züchtung. Da jeder Person lediglich drei Pflanzen erlaubt sind, wird diese neue Züchtung präferiert. Jede Cannabispflanze dieses Sorte wird ca. 12m hoch und liefert 120kg Ertrag.

    ~Tilde #Gartenzaun

    Stairway to Heaven (Country Version by The Boss Hoss) – YouTube

    Der Wortgefährte

    Pablo Escobar (1949 – 1993)

    war ein kolumbianischer Drogenbaron.
    In den 1970er-Jahren baute er ein Drogenimperium auf. Er soll er bis zu 1,5 Mio $ am Tag verdient haben. Um das Geld zu lagern, ließ er Geldbündel stapeln, dass sie aussahen wie Strohballen, die zum Schutz in reißfestes Plastik verschweißt wurden. Die Ballen türmte er in Freilagern, überdeckt mit Planen.

    Ein Vorfahre des Drogenbarons war der Lügenbaron Münchhausen.

    Quelle: Pinocchiopedia🤥

    fortyeight

    Eine besondere Absurdität liegt in der Idee, Heu ausgerechnet in Plastik zu hüllen. Ein leicht vergängliches Naturprodukt… Wasser mit Mikroplastik wird so dem nächsten Gras serviert. Für die menschliche Illusion von schimmelfreiem Heu. Gestapelte Riesenbausteine der Hybris…

    … dachte Blackcat, bohrte seine Krallen tiefer in die grüne Scheußlichkeit und sog den betörenden Duft ein, der durch die feinen Löcher drang. Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, dachte er.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Der kleine Blacky wusste, diesmal würde er das Versteckspiel mit seinen Geschwistern gewinnen.
    Das würde er ihnen dann die nächsten Tage genüsslich unter die Nase reiben.

    Ftx1224

    Ausgerichtet von fortyeight

    Wanda

    *Dystopie eines Badetags*

    Angela und Chantal blickten geradezu katatonisch ins Leere. War es das, was sie von der Zukunft erwartet haben, als sie die populistische Partei wählten, die ihnen etwas “ganz anderes” versprach? Erzwungene Lust am Baden mit Plastikgläsern und verblichenen Badekappen.

    Die neuen Weltherrscher Murks und Hocker müssen weg.

    Plötzlich, fast unmerklich, steckte ihnen die Unterwasserorganisation eine Nachricht zu…

    ~Tilde #Gartenzaun

    Solange das Wasser noch nicht die Schultern bedeckt, steht es uns nicht bis zum Hals.
    Darauf sollten wir anstoßen!

    Ron Revog

    “Der Naturschwimmkurs hat doch gut geklappt,hm?”
    “Bitte? Zwei sind ertrunken.”
    “Könnte schlimmer sein.”
    “Könnte WAS?”
    “Der eine wollte mit mir ausgehen.”
    “Oh…”
    “Der andere wollte mit DIR ausgehen.”
    “Ugh…Und-?”
    “Keine Sorge. Unfälle passieren. Eine eingeforderte Mutprobe an der falschen Stelle…”
    “Manchmal bist Du-“
    Sie fauchte: “Was? Kalt? Herzlos? Schatz, Du weißt, was sie mit Homosexuellen machen! Wenn herauskommt, dass wir-“
    “Psst!”

    #ScheißAfD!”
    “Stößchen?”

    *pling

    Der Wortgefährte

    Wir sind wie Marionetten,
    das Wasser umschließt uns fest
    In Heilewelt gefangen
    vom Schicksal und vom Rest

    Wir sehn die Flut mit Sorgen
    und sagen: “Uns geht’s gut!
    Gefahren gibt es immer
    wie gestern so auch morgen.”

    Doch unsre Herzen schlagen wild:
    Wir haben es vergeigt!
    Und trinken Sekt und Selters,
    während das Wasser steigt.
    Wir wellnessen in Enge
    beklagen böse Zeit…

    Das Wasser steigt uns bis zum Hals
    doch wir ertrinken nicht
    Denn wir sind wie die Puppen:
    die stört ihr Schicksal nicht.

    So halten wir zusammen,
    vereint in dieser Flut
    Und sollten Wellen toben:
    Der Kopf ist ja noch oben.

    Die Puppen harren weiter aus,
    im Luxus der Geschicht’,
    in unsrer Marionettenwelt,
    im Wasser bis zum Hals,
    so dicht.

    Penelope

    “Ja?
    Ach hallo, Detlev.
    Ja?
    Ja, doch, ich habe Deinen Entwurf erhalten.
    Wie ich ihn finde?
    Nun… also… als ich Dir das Foto der Badenixen aus den 30er Jahren gezeigt habe, mit der Bitte es für die Arena-Badekappen-Kampagne modern zu interpretieren, da hatte ich mir das anders vorgestellt…
    Nein.
    NEIN!
    Der Auftrag wurde schon an Denise vergeben.
    Nein, derzeit habe ich keine neue Kampagne für Dich.
    Ja, tut mir auch leid.
    Ja, Küsschen, Küsschen.”

    ’Oh Mann, der lernt es nie.’

    Andreas Kilgus

    • Juckt’s Dich auch so unter der Badekappe?
    • Jou.
    • Hörst auch Du schon knapp unter der Wasseroberfläche auf?
    • Jou.
    • Du hast also, wie ich, keine Arme und Hände, mit denen Du Dich kratzen könntest oder an den direkt vor unserer Nase stehenden Sekt kämest, richtig?
    • Jou.
    • Unser Künstler ist schon ein ziemlich grausamer, mieser Sack.
    • Ich sage nicht, wie ich’s gemacht habe, aber deswegen treibt er da hinten im Wasser …

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Isa war sauer.
    Wieder hatte sie sich von Pia überreden lassen.
    Es hiess, es sollte eine coole Poolparty geben.
    Und jetzt hing sie hier in einem trüben Tümpel bei irgendeinem sektähnlichen Gebräu in Plastikgläsern rum.
    Ihr brauner Koffer war auch noch beim Flug verlorengegangen.
    Da musste sie sich von Pia diesen komischen braunen Badeanzug borgen.
    Und damit kein Dreck in die Ohren kam, musste sie auch noch diese hässliche neongrüne Badekappe tragen.
    Orrrrr.

    JohnnyThan

    “Und das soll Kunst sein?” fragte meine Tochter mich mit großen Augen. Ich hatte ihr von Kunst erzählt – es gab jetzt weniger davon, daher war das Konzept ungewohnt.

    “Du hast gesagt ‘Kunst liegt im Auge der Betrachtenden’ – also in meinem Auge tut sich dazu nichts. Was sind das für komische Gefäße? Was haben die auf dem Kopf? Ich verstehe es nicht”.

    Seit der großen Katastrophe, die nicht plötzlich, aber dann sehr heftig innerhalb von ein paar Jahren passierte und viele Leben kostete, hatten solche Dinge wie Badekappen und Sektgläser keine Bedeutung mehr.

    Ich sagte: “Ich würde das Werk ‘Genuß des Niedergangs’ nennen.” Dann liefen wir schweigend weiter, vertieft in unsere jeweiligen Gedanken.

    Easydor

    Unsre Füße
    tief ins Sediment
    gegossen
    halten uns
    hier im See
    einander zugewandt.
    Die Schultern
    grün gesäumt
    stehe ich
    mit dir
    jubelbereit.
    Wenn das Wasser nun
    nicht weiter steigt
    ist das doch
    ein Grund
    zur Freude.

    Ftx1124

    Ausgerichtet von Der Hundepapi

    Kein Bild und keine Beiträge gefunden

    #60 #Banksy #Cannabislegalisierung #culture #deutsch #Falschparkende #FreitagsTexterei #ftx1725 #FtxVWMN #FtxWWJJ #Gartenzaun #literature #Mammutmarsch #radfahren #RIPNatenom #SUV #TourdeFrance #ultimasNoticias #WeAreNatenom

  17. FreitagsTexterei

    Die #FreitagsTexterei ist ein Hashtag was ist das? im Fediversum was ist das?. Jeden Freitag publiziert eine Person ein Bild mit diesem Hashtag und einem zweiten der Form #FtxWWJJ, wobei WW für die Kalenderwoche des Jahres steht und JJ für die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl.

    Die Regeln sind simpel: Bis zum Mittwoch der nächsten Woche sind alle Personen aufgerufen, sich von diesem Bild inspirieren zu lassen und einen kleinen Text, etwa eine Geschichte oder ein Gedicht dazu zu schreiben und als Antwort zu posten. Dieser Text soll inklusive der beiden Hashtags in 500 Zeichen passen.

    Die Person, welche das Bild gepostet hat, sucht sich unter den Texten nach völlig willkürlichen und individuellen Kriterien einen aus, dessen Autor*in dann die Aufgabe erhält, die nächste Runde auszurichten.

    Die Idee stammt nicht von mir, ich spiele erst seit August 2025 mit. Mir haben die Idee und viele Texte so gefallen, dass ich sie gerne hier sammeln will, bevor sie irgendwann im digitalen Nirwana verschwinden (viele sind es sogar schon – das Fediversum hat ein recht löcheriges Gedächtnis).

    Ich habe jetzt Texte seit März 24, wo sich die Spur des Spiels schließlich verliert.

    Ftx3925

    Aktuelle Runde. Ausgerichtet von Mina

    jeSuisatire …ᘛ⁐̤ᕐᐷ

    #ultimasNoticias

    Caballitos Blancos en Buenos Aires salieron equivocadamente a manifestar frente al Banco de la Nación porque una
    @mina europea les dijo un jueves que ya era viernes y aun nadie les había pasado la cuota de whisky importado prometido como de costumbre.

    Stachelgarten

    Jolle: Hey, Bella und Hoppe, guckt bitte nicht so genau hin.
    Bella: Warum?
    Jolle: Habt ihr nicht gelesen, was im ALT Text steht: “Eine kleine Gruppe Schimmel.”
    alle lachen
    Hoppe: Die scheinen aber echt nett zu sein.
    Jolle: Ja schon, aber.. ach ich weiß nicht.
    Bella: Na komm Jolle, benimm dich nicht wie eine alte Mähre.
    Hoppe: Auf gehts, Jolle, mach an!
    Jolle: Na gut, hey ihr netten Zweibeiner: Wir sind keine Schimmel, wir sind seltene weiße Rappen, Ok?!

    Thomas Arend

    Wer hat den Einhörnern das Horn abgesägt?

    Johnny Than

    Auszug aus dem Archiv ungelöster Fälle
    “Die Zauberer”

    Beweismaterial F42, lose Blätter
    Handschriftliche Notizen

    Argentinien, 21.07.

    Diesmal dachten wir, würden wir die Gruppe, die sich “Die Zauberer” nennt, endlich fassen.
    Kurz vor dem Zugriff tauchte plötzlich eine Herde Pferde auf. Weiße Schimmel. Niemand wusste woher diese plötzlich kamen, die Verwirrung war komplett. Und einige der Pferde schienen leise zu lachen…

    Auch Mina war uns wieder entwischt.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hey, was guckst Du so genervt in Deinem 2-Tonnen-Stadtpanzer von #SUV?
    Wohl noch nie eine Pferde-#CriticalMass gesehen?

    Durch euern Strassen- und Mauerbau überall haben wir keinen Platz mehr, um mal frei los zu galoppieren.
    Daher treffen wir uns jetzt jeden zweiten Freitag im Monat, um mittags durch die Stadt zu ziehen.

    Und hör auf, den Corker anzupöbeln. Sonst gibt es ein paar Äpfel auf die Haube.

    PS: Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!

    Feli

    “Ein Sensationsfoto gelang Spätheimkehrenden am frühen Sonntag in Córdoba, als sie auf einen Junggesellinnenabschied trafen.

    Die Braut und ihre Gruppe kamen von einer Schaumparty im La Estación – und waren splitternackt.

    Fachleute halten das mit einem iPhone aufgenommene Bild für authentisch.

    So entstand letztlich durch Zufall ein Nachweis, der eine der großen Fragen der Zoologie zweifelsfrei beantwortet:

    Zebras sind _weiße_ Pferde mit _schwarzen_ Streifen.”

    ElGrossKotzo

    boah maxi ey, wann macht endlich die bar auf? ich steh mir hier schon die beine in den bauch

    Andreas Kilgus

    Die eigentlich pfiffige Idee der Zooleitung erwies sich in der Praxis als leider nur teilweise erfolgreich.

    So waren die Tiere nach dem Gang durch die Lkw-Waschstraße zwar wirklich sehr sauber und machten dank der umfänglichen Massagen durch die rotierenden Bürsten einen äußerst zufriedenen Eindruck, allerdings hatte die Wahl des Zusatzwaschprogramms „Intensivreinigung bei 45 °C” auch nicht zu übersehende Nebenwirkungen bei den Giraffen hinterlassen.

    Ftx3825

    Ausgerichtet von Early Twix 🏳️‍🌈

    Aurin Azadi

    Da saßen sie in der blauen Stunde am Meer, erschöpft vom Tag. Das Leben war mühsam, nachdem die meisten Menschen der Klimakatastrophe zum Opfer gefallen waren, weitere den Pandemien, und die Infrastruktur zusammengebrochen war. Sie hatten es aufgegeben, nach anderen zu suchen; ihre Energie brauchten sie für die Nahrungsbeschaffung. Aber es hatte auch seine Vorteile: Keine von außen aufgedrückten Pflichten, keine Geldprobleme. Einfach nur leben.

    Mina

    – Jenny?

    – Falk?

    – Meinst du, der kommt wieder?

    – Wie lang ist er jetzt weg?

    – Viertelstunde oder so

    – Dann wohl eher nicht

    – Meinst du, wir hätten?

    – Schätze schon

    – Der hat echt fit ausgesehen

    – Fand ich auch

    – Ich dachte, der taucht

    – Ich auch. Aber war wohl nicht.

    – Schon Kacke, irgendwie

    – Ziemlich, aber Wasser ist jetzt echt saukalt

    – Wer schwimmt schon im Oktober?!

    – Also ich nicht!

    – Jenny?

    – Ja?

    – Hast noch’n Bier?

    – Klar

    Stachelgarten

    Werbung: Sie lieben das Meer, lieben Bote und Schiffe, doch leider können Sie nicht schwimmen und haben furchtbare Angst vor dem Wasser?

    *trommelwirbel*

    Wir haben genau das richtige für Sie!

    Herzlich willkommen im Schulungszentrum “Het Zandkasteel aan Zee”.

    Bei uns können Trockenschwimmer in vollkommen sicherer Umgebung, bequem und unbeschwert ihren Strandkapitänsführerschein machen.

    Bitte kommen Sie einfach vorbei und erhalten eine Gratisstunde.

    Johnny Than

    Ode.

    Danke an die Rettermenschen,
    die Menschenretter, egal wo.

    Ihr seid Heldinnen und Helden,
    ihr seid super, ist halt so.

    Im Einsatz für die Sicherheit für jede*n,
    rettet alle, egal ob Fremd oder Bro.

    Wir danken euch, ihr Ersthelfende, Sanis,
    Feuerwehrmenschen, THW und co…

    Die Liste ist lang, ihr wisst, wen ich meine,
    wir danken euch allen, von Herzen. Jo.

    Mike G. Hyrm

    windpfeifendsäumelig
    träumeligsandstrandmeer
    leerwirklichwedernoch
    lochwolkenscheinblick
    rückstückengzusammen
    vergangenheitgedankensinnen
    spinnenzukunftsverbundenheit
    weitgeniesendhiermitdir
    irrmichnicht
    ichliebedich
    immerfortundimmerdar

    Feli

    • Was macht denn … Du hast doch die Hai-Flagge gesetzt?
    • Ja sicher. “Grün wie Gefahr.”
    • Du meinst gelb wie Gefahr.
    • Was?
    • Was?

    Edith Mair 💙💛

    Es ist so kalt hier!
    Ja. Italien wäre besser.
    Sagen wir aber niemandem, oder?
    Fix nicht. Wir erzählen, wie toll es hier war.
    Die Luft!
    Und die freundlichen Leute!
    Haha.
    Eh.
    Laden wir die Huberin wieder zum Dia-Abend ein?
    Klar, sie wird platzen vor Neid.
    Darauf kommt es an.
    Eben.
    Komm, ich will heiß duschen.
    Okay. Wird aber wieder nur lauwarm sein. Geh’n wir heute wieder Essen?
    Fix. Der Hotelfraß geht gar nicht.
    Und die primitiven Gäste!
    Erzählen wir aber niemandem.
    Nein.

    Armin Hanisch

    „Carlos, hast Du eigentlich den Chef gesehen?“

    „ist hinter uns bei den ersten Liegen.“

    „Da hab ich nachgesehen, da ist er nicht.“

    „Grab tiefer!“

    ElGrossKotzo

    hach herrlich, endlich ostsee vor berlin!
    schau, da hinten am horizont, da war mal hamburg.
    tut auch keiner vermissen… plop, plop

    Ftx3725

    Ausgerichtet von Easydor

    Brigitte

    Das läuten der Turmglocke verklungen. Die Straßen leergefegt – ein Fußgänger noch und ein Auto das übers Pflaster rumpelt.

    Wartend auf der Bank, werde ich langsam ungeduldig.

    Bald wird es dunkel. Hoffentlich ist nichts passiert. Das Telefon liegt zu Haus 🙄 warm und trocken.

    Bei jedem Geräusch ein kleiner Schrecken. Ein Hase bleibt kurz sitzen. Eine Eule landet fast geräuchlos im Baum.

    Endlich höre ich das Klappern seines alten Rades … und los.

    JohnnyThan

    Ich sitze hier auf der Bank und gehe meinem Auftrag nach. Beobachtungsposten. Unauffällig gekleidet.

    Ausgerechnet in Weinheim findet das Treffen der geheimen Untergrundorganisation “Die Zauberer” statt. Wir wissen nicht, was dieser geheime Zirkel vorhat, haben aber Hinweise auf eine gewaltige Verschwörung.

    Ich greife hinter mich und suche möglichst unauffällig nach meinem Schreibblock. Die drei da vorne links neben der Kirche sind verdächtig.

    Mina

    Fünf Mal schlug die Glocke.

    “Jetzt oder nie” dachte Karolin und erhob sich. Seit dem frühen Morgen hatte sie vor der Kirche gesessen, in Gedanken immer wieder die Worte durchgegangen, die sie sprechen würde.

    Unzählige Male war sie aufgestanden und jedes Mal voller Zweifel umgekehrt:

    Sollte sie tatsächlich dem Priester die Abgründe ihrer Seele anvertrauen, ihre Taten offenbaren, vielleicht ihre Seele retten oder doch besser die Vergangenheit ruhen lassen?

    Penelope

    Ihren statischen Berechnungen zufolge würde der Turm, nach den missratenen Stabilisierungsmaßnahmen am Fundament im letzten Jahr, in exakt 73 Sekunden erst 4,2cm auf der gegenüberliegenden Seite absacken, um dann aber doch auf die schon immer gefährdete Häuserzeile zu krachen.
    Die Anwohner hatte sie gewarnt.
    Als nun die arroganten Ignoranten der Überprüfungkomission den Turm betraten, musste sie sich – oder war es doch nur ihr Lachen – sehr zurückhalten.

    T3Z 🎨🐱📖

    Frustriert starrte Lu auf die kleine Dorfkirche. Das war nicht so gelaufen wie geplant. “Mist! Mist! Mist! Wie konnte ich das so verkacken?”, fluchte sie leise. Ihr Blick wanderte hinauf zum trüben Morgenhimmel. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Missmutig raffte sie sich auf und kehrte in die Kirche zurück. ‘Er hat gesagt, in einem Stück, aber vielleicht gibt er sich auch mit zwei zufrieden’, dachte sie wenig hoffnungsvoll als sie den Kopf des Priesters aufhob.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Was für ein malerischer Ort – sagten die Touristen, diese pittoresken Häuser..

    Geh voraus, hatte er gesagt, dein Rock wippt so schön. Und sie ging voraus, durch die kalte Gasse mit ihren lächerlichen Blumenkästen, die versuchten das Böse zu übertünchen.

    Jetzt gehst du voraus, dachte sie und dein Sarg wird so schön schaukeln wenn deine feinen Freunde dich aus der Kirche tragen. Ruhe kalt und düster.

    Sie stand auf: Das war‘s Papa.

    Andreas Kilgus

    Der Turm neigte sich für einen besseren Blick auf den Mensch leicht zur Seite und sagte:

    „Eine weitere Verabredung hat Dich versetzt. Vereinbare eben nicht immer hier das erste Treffen. Jeder außer Dir merkt schon von Weitem, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt, und dreht um.
    Wo Du sitzt, stand früher der Galgen. Was habe ich Leute flehen und sterben gesehen …”

    Auf dem rechten Schuh des Menschen knackte eine grinsende Eidechse mit seltsam verrenktem Kopf eine Haselnuss.

    Ftx3625

    Ausgerichtet von T3Z 🎨🐱📖

    Early Twix

    Natürlich würde ihnen mal wieder niemand glauben.
    Egal wie viele Beweise sie noch brachten, lieber wollten sie diesen Mist mit dem Urknall glauben – dabei konnte man hier doch eindeutlich die Nahtstelle sehen an der die Welt aus zwei halben Hohlkugeln zusammengefügt worden war, nachdem die Ausserirdischen im Inneren den Motor befestigt hatten der die Welt drehte. Das erklärte einfach alles

    Andreas Kilgus

    „Meine Güte, wie kann man ausgerechnet hier landen! Deinen Führerschein hast Du wohl in der Kristallsechserbahn gewonnen!

    Vergessen, dass unser Organismus beim Kontakt mit H₂O Risse bekommt? Dass das bis zur Selbstauflösung gehen kann? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst dem Kartenmaterial von Erich von Däniken nicht trauen! Das ist ein Quatschlaberer, der wahrscheinlich als erster in Ohnmacht fällt, wenn er erfährt, dass wir tatsächlich Pyramiden als Raumschiffe nutzen!”

    Mina

    Unbekannte Helden:

    Man braucht sehr viel Übung, um auf der Erd-Absprungrampe Grönow die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.

    Viele Sprinter hatten es versucht und waren doch nur unsanft in den Bäumen hinter dem Hügel gelandet, bis K. Gumpig an einem sonnigen August-Morgen endlich das Kunststück gelang.

    Zeugen gab es leider keine und als er Jahre später aus der Umlaufbahn fiel, war er nicht mehr in der Verfassung selbst davon zu berichten.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Archäologie-Community.
    Das auch die Germanen Pyramiden als Grabmäler nutzten hatte alle überrascht.
    Der Cherusker Arminius hatte sich wohl die Pharaonen zum Vorbild genommen und die grüne Pyramide im Opfermoor als Grabmal errichten lassen.
    Durch die Dürre war der Wasserspiegel des Moors gesunken und ein Eingang aufgetaucht.
    Weitere Untersuchungen müssen nun mögliche Auswirkungen auf die germanische Geschichte zeigen.

    B.ella

    Als Kind hatte er sie und ihre Schwestern beim Spielen immer im Blick gehabt. Ihr Inneres versprach Abenteuer, während ihr Äußeres seiner Fantasie eine feste Form gab.

    Dann musste er fort.

    Das Gelb des Sandes und der Steine wandelte sich in blaues Wasser und grüne Bäume.

    Er hatte sie … sich? verloren.

    Bis zu dem Tag, an dem er durch diesen Park spazierte. Dort stand sie. Kleiner. Direkt am Wasser.
    Er setzte sich.

    Ein Stück Heimat in einem fremden Land.

    Holger Hellinger

    Im Jahr 2847 entdeckten ForscherInnen den Spiegelkern von Q-7. Die Pyramide ist kein Hügel, sondern ein uraltes Gerät, das das Erdmagnetfeld stabilisiert. Der See ist eine flüssige Nanobarriere, die Eindringlinge auflöst. Alle 23.456 Jahre sendet der Kern ein Signal. Drohnen, die ihn erklimmen wollten, schickten nur ein Bild zurück: ein Auge, das direkt in die Kamera blickte. Seitdem ist der Ort gesperrt.

    Feli

    Hundert Jahre später dachte kaum noch jemand an die schlimme Zeit. Das Tier war fast über Nacht ausgestorben, und seine Geschichte hatte es mitgenommen.

    Die Krähen am Fluss hatten eine Redensart, dass beim Louvre das Schöne nun außen war. Nur wenige der Alten wussten noch, woher sie kam.

    Die Winter waren eine Zeit des Friedens und des Überflusses. Aber auch dieser versprach einen heißen Sommer, und unterm Spiel versäumten wir nicht, uns neuen Speck anzuessen.

    Penelope

    Endlich hatte sie ihren Tauchschein in der Tasche. Endlich konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen:
    die Steinstufen hinabsteigen, dann Schritt für Schritt immer gerade aus, um genau gegenüber auf dem Steinpfad der Pyramide anzukommen.

    Mit Schwimmen hatten es schon Viele versucht. Sie musste sich wappnen, denn vielleicht würden ihr die Alle da unten begegnen.
    Ein Unten von dem bislang niemand wusste, wie tief es wirklich lag.

    Nun würde sie es erfahren.

    Johnny Than

    Ich sitze hier am See,
    und was ich da plötzlich seh,
    das find ich sehr perfide.

    Ich beobachte mit Graus
    wie aus dem Wasser raus
    wächst eine Pyramide.

    Ich seh die nassen Steine,
    fühle wie ich weine
    und glaub das alles nicht.

    Ruhe für 1000 Jahre,
    kommt jetzt die wahre
    Geschichte noch ans Licht?

    Jetzt hebt sich hier die Spitze
    ich merke, wie ich schwitze.
    Ich hab ein bisschen Schiss.

    Floh ich vor langem doch,
    weiß es wie gestern noch,
    aus meinem Atlantis.

    Easydor

    “Hier an dieser Treppe, weißt du noch? Deine Hände haben gezittert, fast geflüstert hast du. Ich habe mich in all den Jahren immer wieder gefragt, ob aus Zuneigung oder böser Erregung. Nun, ich kann’s jetzt ein bisschen besser verstehen; jetzt, wo du mir ausgeliefert bist, so wie ich damals dir, spüre ich das Adrenalin auch. Wenn ich dich einfach reinrollen lassen würde, es wäre ja nur ein tragischer Unfall, nicht?”
    Müde seufzend wendete sie den Rolli und schob ihn zum Altersstift zurück.
    Sie musste doch nur noch ein bisschen geduldig sein.

    Sternentau 🪷 🏳️‍⚧️ :antifa:

    »Hermann, hast du es dabei«, frage Lucie mit heiserer Grabesstimme. »Natürlich, mein Schatz«, hauchte er seiner Verblichenen ins Ohr. Sie saß am Fuß der Pyramide und planschte mit den Füßen im Wasser. »Der Knabe weinte bitterlich.« Lucie wurde verlegen einen Hauch weißer um die Wangen. »Aber für dich tue ich alles!« Er kniete zu ihr nieder.
    »Gnädigste, hiermit erbringe ich
    zum steten Andenken an Dich
    und deinen Geist
    das dem Knaben gestohlene
    Fürst-Pückler-Eis.«

    Ftx3525

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Mina

    “Dies ist der Tag” wusste Kurt. Seit Jahren hatte er die Klicklaute aus dem Äther mit dem Röhrenradio des Vaters abgehört und untersucht und war sich nun bezüglich Orts und Datums der Ankunft der Außerirdischen sicher.

    Den Spiegel des Leuchtfeuers hatte er gen Himmel gedreht, damit sie ihn fänden, während er aufmerksam den Himmel beobachtete.

    Der MS Möwe auf ihrem Weg Richtung Hafen fehlte nun allerdings die Orientierung und sie lief auf eine Sandbank.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Kommissar Thiel kniete neben der Leiche, um sich in die Gedanken des Täters zu versetzen.
    Wie wurde der Körper hierher gebracht?
    Warum wurde die Leiche hier abgelegt und nicht direkt am Leuchtfeuer?

    Thiel beugte sich hinunter und wollte sehen, ob in der Jacke ein Ausweis war.

    “THIIIIEL!!! FINGER WEG!!!” brüllte Boerne von weitem.
    “Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie Leichen erst nach meiner Untersuchung anfassen dürfen!”

    T3Z 🎨🐱📖

    “Also schön, Inge, einfach so wie’s im TikTok-Video gesagt wurde. Einfach hinlegen und Augen zu”, ermunterte sich die junge, dauergestresste Community Managerin von Deutschlands größter Fashion-Plattform selbst, während sie sich auf den feuchten Kies legte. Sie schloss die Augen, ignorierte ihre nass werdende Jacke und konzentrierte sich ganz auf das Meeresrauschen. Es war überraschend entspannend und funktionierte etwas zu gut. Kurz bevor die Flut kam, schlief sie ein.

    Stachelgarten

    Radio Bluna, auf 89,7 MHz: Herzlich willkommen zu den 7. Liegemeisterschaften.

    Mein Name ist Reiner Zufall und ich freue mich, dass sie zugeschaltet haben.

    Ich befinde mich direkt am Hammelbacher Leuchtturm und in wenigen Minuten beginnt die 2. Halbzeit.

    In der 1. Halbzeit hatte Anja Sommersprosse die Messlatte besonders hochgelegt, als sie mit einem 3fachen Rittberger den heiß begehrten Platz hinter den Gänseblümchen ergattern konnte.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Einfach in den Himmel schauen und das Meer hören und endlich nicht mehr müssen.

    Es wären nur noch 50 m gewesen, dann hätte sie es geschafft und wäre vor allen anderen am Leuchtfeuer gewesen. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel ergab das alles keinen Sinn mehr.

    Und dann begann sie zu lachen, lachte immer noch als Danny an ihr vorbei kam und sie irritiert anschaute, während er humpelnd weiter stolperte.

    Einfach in den Himmel schauen mehr würde sie heute nicht mehr tun

    Feli

    Angespült vom Meer
    lehrt mich ein stiller Kiesel
    Ruhe vor dem Sturm.

    Washed upon the shore
    a quiet pebble taught me
    calm before the storm.

    ä’Odner

    Es war ein kühler Frühlingstag. Sie liebte es sich einfach in den Kies zu legen, dem Rauschen der Wellen und dem Tuckern der Schiffe zu lauschen.

    Wie sonst sollte Gertrudis von ihrem Alltag im Pflegeheim entkommen, wo jede Überstunden schiebt, immer wieder wegen Erschöpfung ausfällt und die Politik einfach alles ausblendet.

    Einfach nur da liegen. Das Rauschen genießen. Die Monotonie.

    Chinga

    Müssten 80° sein
    Es wird
    Die Leute haben gar nicht mehr geglotzt diese Woche
    Bin wieder unauffällig
    Ob die Mädels schon zum Wettkampf aufgebrochen sind?
    Ein Zeichen wäre schön
    Bloß kein Foto

    Moni

    Fertig!
    Mensch, was für eine Fummelarbeit. Jaaa, ok, es sollte eine Rakete werden, grins, aber nun ist es eben ein Minileuchtturm geworden. Mensch muss auch mal um die Runde denken können 😉 Ja, es wurde auch kleiner als gedacht, aber ich kann mich bei Regen immer noch unten reinstellen! Allerdings brauche ich nun doch einen neuen Schlafplatz und muss den Koffer noch runterholen. Aber jetzt steht erst mal Ausruhen an, um mein Werk zu genießen!

    Penelope

    Eine Hommage

    “Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …”
    Ach, wie liebte er dieses Intro.

    Hier am Leuchtturm und am Meer fühlte er sich seinen Helden nah.
    Hier konnte er seinen gleichgültigen Eltern, seinem gemeinen und gewalttätigen Bruder, seinem faden Leben entfliehen.

    Captain Kirk war sein Vorbild. Klar! Oder doch der Doc?
    Spock fand einfach nur faszinierend ;-).

    “Beam me up, Scotty!” – Please!

    Balu

    Frei.heit

    Andreas Kilgus

    Viele Jahre waren vergangen, seit das Kiesbad geschlossen worden war. Von der Umzäunung gab es nur noch kümmerliche Reste, der Aussichtsturm der Badeaufsicht war verwaist und irgendwann zum Leuchtturm umfunktioniert worden. Na ja, eher zum Leuchttürmchen.

    Beim Abschalten der Wellenmaschine war die Bewegung der Massagekiesel schlagartig eingefroren. Die einstige Mächtigkeit der Brandung ließ sich immer noch erahnen.

    Antje lag einfach nur da und schwelgte in Erinnerungen.

    bettina_rbe

    har du fyr
    🔥
    🎶

    Ftx3425

    Ausgerichtet von Early Twix

    petros

    Here we are
    It’s the ancient heart
    Of Australia

    Rainbow Serpent
    MacDonell Ranges
    We see Tjoritja

    Singing place
    Into being
    Naming them

    We do not own
    We are here
    A short time only

    It isn’t ours
    It will be here
    Long time after us

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Erst wenn der letzte Baum verschwunden,
    die letzten Tiere und Insekten ausgestorben,
    die letzten Flüsse und Quellen versiegt,
    werdet ihr wohl endlich verstehen,
    dass eure NIMBY-Proteste gegen Windräder, Stromtrassen, PV-Parks oder Eisenbahnstrecken keine gute Idee waren.

    Da Rainer

    Warnung: Horthörnchen. Wanderer, wenn du diese Worte liest: Kehr um. Diese kleinen Gesellen sind aktiv, umtriebig und sehr schnell. Mehr als eine Forschendengruppe musst feststellen, das ihr Gepäck und Proviant plötzlich unauffindbar waren – weshalb auch fast Niemand Fantastan, die Heimat der Hörnchen, kennt. Ihre geheimnisvollen Lager sind Quell von Mythen und Legenden seit Alters her und bis heute von keinem lebenden Menschen entdeckt worden.

    T3Z 🎨🐱📖

    Leider bemerkte die Reisegruppe erst am Abend, genau eine Tagesreise von ihrem letzten Rastplatz und mehrere Wochen von jeglichen Hotels, Tanken und Supermärkten entfernt, dass sie Proviant und Gepäck nach der letzten ungemütlichen Nacht unter einem, dank dunklen Wolken, weniger romantischen Sternenhimmel als erwartet, zurück gelassen hatten, was Ulla mit einem lautstarken “Scheiße!” elegant und treffend zu kommentieren wusste.

    Easydor

    “Reisegruppe Krasse Survival-Tours?”
    “Äh ja, hier, wir 5.”
    “Eure Rucksäcke, Wasser für eine Woche, wenn ihr gut einteilt.”
    “Wir, ähm, was machen wir hier?”
    “Zielcamp hinter deeeem Berg da hinten.”
    “Was?! Moment, entschuldigen Sie, ich habe 5000…”
    “Pschsch…! Nicht so viel reden, kostet Kraft. Viel Glück!”

    Johnny Than

    Früher gab es hier eine grüne Wiese. Dann kam die Katastrophe. Jetzt war die Erde fast überall so kahl und steinig und unwirtlich.

    Und trotzdem: Wir kamen mit dem Auto her, haben Wasser in Plastikflaschen dabei, selbst unser restliches Gepäck enthält viel zu viel Kunststoff.

    “Ich glaube, wir lernen es nicht mehr”. Das denke ich mir, bevor wir losgehen, um in dieser Einöde die letzten Tiere der Erde zu suchen. Denn wir Menschen vermissen diese sehr.

    einFale

    “Eine Vergaserfüllung, nachdem die Exkursionsgruppe des Minimalistenvereins das traditionelle Alleshintersichlassen-Zeremoniell vollzogen hatte, kehrte plötzliche Stille ein, und Frank merkte an, dass man den Sprit vielleicht doch hätte mitnehmen sollen.”

    Mina

    Der Pachetecl ist ein hungriger Vulkan.

    Alle paar Jahre meldet er sich mit dumpfem Grollen und Lava aus der Tiefe. Ein Problem für den Lithium-Abbau in der Region.

    Zum Glück wissen die Einheimischen seit Jahrhunderten, wie er zu besänftigen ist:

    Wassergaben und ein Dutzend sauber in Schlafsäcke verpackte, gut verschnürte Abenteuer-Touristen am heiligen Ort zurückgelassen, stimmen ihn stets für ein paar Monate gnädig.

    Stachelgarten

    Heidi & Paul im Urlaub. Als sie eine kurze Pause machen, schnappt sich Paul das neue Fernglas und schaut in Fahrtrichtung und ruft laut: Boah, hier gibt es Pyramiden.
    Heidi: Was?
    Paul: Da vorne sind Pyramiden.
    Heidi: Hier gibt es keine Pyramiden.
    Paul: Bitte sieh hindurch.
    Heidi schaut durchs Fernglas und beginnt fürchterlich zu lachen.
    Paul: Was ist los?
    Heidi: Schatz, das ist eine Schutzfolie mit Werbung.
    Paul sieht hindurch und beide johlen laut.

    Feli

    “Dank der neuen App konnten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Schienenersatzverkehr einstellen.”

    Dahie

    “Sind wir jetzt da?”

    bee

    „Elon?“

    „Ja?”

    „Der Sauerstofftank…“

    Ftx3325

    Ausgerichtet von Easydor

    08/15 🤍 #RIPNatenom 💔

    “Ich möchte lieber nicht.” sagte Peter, als ihn sein Chef anwies, Herrn Tschernow die Wohnung zu kündigen.

    Er stand langsam auf, nahm seinen Hut, und verließ das Büro. Draußen schien die Sonne. Peter fühlte sich frei.

    Er kaufte sich ein Eis und schlenderte nach der Straße, in der Tschernow wohnte.

    (Frei nach Melville, Bartleby)

    bee

    Mespelkamp hatte sich seinen neuen Job im Digitalministerium ganz anders vorgestellt

    bettina_rbe

    Hallo, jemand zu Hause?
    Und ist der Spitz weg?
    Wo ist der Diwan?
    Wo ist mein Regenschirm?

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Endlich hatten sie es gefunden, das sagenumwobene Büro von Ernest Hemingway auf Kuba.
    Hier, auf dieser Schreibmaschine, hatte er wohl den Roman “Über den Fluss und in die Wälder” geschrieben.
    Was die Möbel wohl für Geschichten erzählen würden, wenn sie nur reden könnten?
    Ob wohl eins dieser am Boden liegenden Blätter zum Manuskript seines Romans gehört hatte?

    Sie hatten noch so viel zu tun, wenn sie alles untersuchen wollten, bevor sie Kuba wieder verlassen mussten.

    DoSchu

    Nach den Sternen greifen, über sich und die Gegebenheiten hinauswachsen, Hildes Motto von Anfang an. Das Bild hatte ihr Mann gemalt, der, der sie dann heiraten durfte. Sie wollte ihr Leben erzählen, von schönen Zeiten als Schlangenfrau im Zirkus, von schweren Zeiten als uneheliche Mutter, von Krieg und Wiederaufbau. Auf dem Boden der Kammer im Gartenschuppen mit dem ‚Hackepeter’ beschriebene Seiten. Anfänge. Erinnerungsfetzen. Dann: „Ich kann das nicht. Es tut zu weh.“

    Penelope

    Es war Sommer und es war heiß, ja unerträglich heiß, in ihrer fensterlosen Schreibstube.
    In der Mittagspause hatte sie auf dem Markt diesen witzigen Stand entdeckt.
    Dort gab es eine “Föhnhaube des Vergessens”, eine Flasche “Versteinerungselexier”, einen “Krachsack” und eben diesen “Ventilator des Grauens”.
    Und die Sachen waren billig!
    Nur der Händler gefiel ihr irgendwie nicht.
    Aber egal. Bei ihrem knappen Salär kam dieser Ventilator jetzt gerade recht.

    Early Twix 🏳️‍🌈

    Als sie sich kurz umdrehte um den Rücken zu entspannen, entdeckte sie diese seltsam Erscheinung in der Ecke des Büros. Sie erinnerte sie an hitzeflirrende, wie Wasser scheinende Wellen auf heißem Asphalt im Sommer.

    Als sie darauf zuging umfing sie beißender Geruch und sie stand auf einem Trümmerfeld.
    Erschrocken machte sie einen Schritt rückwärts und stand wieder in ihrem Büro.
    Verwirrt wischte sie sich Spinnwegen aus dem Gesicht.

    Johnny Than

    Damals war sie verliebt. Voll und ganz, mit Haut und Haar verliebt. Sie hätte alles gegeben, um sich dieser Liebe hinzugeben.

    Das einzige Problem: Das Subjekt ihrer Liebe war unsterblich, sie selbst ein normaler Mensch. Eine Lebenszeit hätten sie zusammen haben können, doch sollte das wirklich reichen?

    Sie fand eine Lösung. Wenn sie nur geahnt hätte, wie lange die Ewigkeit ist, und wie schnell die Liebe langweilig wird, wenn man sich nur anstarren kann.

    Stachelgarten

    Dies alte dunkle Büro war mein Lohn, sozusagen ein Abstellgleis für allzu Neugierige. Man hatte mich eindringlich gewarnt:”Leg dich nicht mit Ma’ Baker an!”. Aber immerhin hatte ich eine dicke fette Schlagzeile, einen verdammten Tag Ruhm. Doch ich hätte es besser wissen müssen, zu viel Geld und Macht waren im Spiel. Zu viel Blut im Wasser, da, wo all die fetten Haie schwimmen. Ich hätte es wissen müssen, aber zumindest hat man mir keine Knochen gebrochen.

    Mina

    Versicherungsbüros gelten gemeinhin nicht als schöpferische Orte. Für die Vierergruppe ganz hinten, deren Aufgabe das Prüfen und Abheften von Berichten gewesen, war es das Paradies.

    Nie verirrte sich ein Chef hierher und man verbrachte die Tage mit dem gegenseitigen Vorlesen von Romanen und Gedichten. Klaus’ Porträt Ingrids war sein ganzer Stolz.

    Auch Jahrzehnte, nachdem die Rationalisierung sie verstreut hatte, kehrten ihre Geister gelegentlich zurück.

    Ftx3235

    Asugerichtet von Mina

    Stachelgarten

    Das alte Boot durchquert den Fluss,
    der Schiffersmann am Ruder sitzt,
    entspannt kaut er auf einer Nuss,
    erinnert sich und grinst verschmitzt.

    Die gefangenen Fische alle groß,
    in Gedanken rechnet er sich aus,
    sie bringen ihm gar üppig Moos,
    verkauft sie dann, wenn er Zuhaus.

    Doch nun geht es recht hurtig heim,
    durchquert gekonnt den langen Fluss,
    wünscht sich so mög es immer sein,
    erhofft von seiner Liebe einen Kuss.

    Andreas Kilgus

    „Guten Tag, ich bin’s wieder. Dieses Mal rufe ich aber wegen etwas anderem an. Den Motor des Boots habe ich zwischenzeitlich gestartet bekommen, es hat wirklich genau so funktioniert, wie Sie es beschrieben hatten. Vielen Dank nochmal! Allerdings habe ich trotz intensiver Suche die Bremse noch nicht gefunden. Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Kölner Dom noch sehen konnte: Haben Sie vielleicht auch hier einen Tipp für mich?”

    Herr Kreidl

    «Der Fischer»

    Herr Kreidl stand am Ufer – der Strom floss still wie ein Gespräch, das Zeit braucht. Ein langes Boot zog eine Linie, mit Anfang aber ohne Ende.
    „Was fangen sie?“ rief Herr Kreidl.
    Der Fischer, weder jung noch alt, antwortete nicht sofort, sondern zog eine Schnur ein, an deren Ende ein Gedanke hing:
    „Heute: Zweifel.
    Gestern: Hoffnung.
    Morgen: Erinnerung.“
    Herr Kreidl setzte sich, und der Strom begann, die Gedanken zu spiegeln.

    Easydor

    Auf dem Wasser kann man sich so schlecht orientieren. Die ganzen kleinen Wellen gaukeln Bewegung vor, wo gar keine ist. War es hier? Oder da hinten? Es war dunkel und das Wasser ist trüb. Warum tue ich das? Warum hierher? Ausgerechnet. Will ich unbedingt geschnappt werden? Was, wenn mich einer sieht? Dumm von mir, mitten am Tag hier rumzutuckern. Ich sollte hier nicht sein, einfach weiterfahren, einfach weiter, immer weiter. Man sieht nichts, das ist doch schon was. Ich komme davon. Ich komme bestimmt davon.

    Penelope

    Urwaldsaum
    Wildnistraum

    Gleitend
    schweben
    mit Fischen reden

    Rollen
    tauschen
    untertauchen
    Wasser atmen
    Fischen lauschen

    erquickend
    beglückend
    verzückend

    slowtiger

    “Jürgen!”
    “Wat is?”
    “Brauchst du noch n Generator?”
    “Nee, ich hab einn im Kahn.”

    SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Waterworld
    Drei Jahre war es nun her, dass die große Flut das Land bedeckt hatte. Nicht so dramatisch, wie in den Fiction Filmen der 2000er Jahre. Das Wasser war langsam angestiegen, so dass irgendwann niemand mehr einen Fuß auf trockenen Boden setzen konnte. Menschen lebten nun auf Hausbooten und in Stelzenhäusern. Katzen flogen wie Gleithörnchen von Ast zu Ast. Menschen bewegten sich mit Booten durch die Wasserwelt. Wer hätte das gedacht.

    Johnny Than

    Im Strom der Gezeiten gibt es auch ruhige, fast stille Gewässer. Hier sammelt sich die Zeit.

    Aber es gibt Entitäten, die in der zeitlosen Tiefe lauern. Verweile nicht zu lange, sonst weckst du ihren Jagdinstinkt.

    Und lass dich nicht vom vermeintlich sicheren Ufer täuschen – die Zeit hat ihre Finger überall, und der Übergang vom ruhigen Gewässer in die kleinteilige, vielfältige Staubwelt kann schnell mehr Zeit kosten, als du hast.

    Ruhe kurz, lebe lange.

    Ftx3125

    Ausgerichtet von SΛNDRΛ :verified_coffee:

    Johnny Than

    Mit vollem Mund sprach der junge, gerade mal 50 Jahre alte, knorrige Baum:

    “Oh, danke Mama. Säugetier Rot-Grün ist meine absolute Lieblingsspeise.”

    Die Säugetiere würden natürlich nur Blätterrauschen, und langsames Äste aneinander reiben hören, sie hatten keine Ahnung von ihrer Sprache, oder ihrer geheim gehaltenen Wendigkeit, wenn es ums Essen ging.

    Er schmatzte genüßlich.

    Nun, dieses spezielle, leckere Säugetier hörte eh nichts mehr. “Schmatz, mhhhh.”

    Croco 🇺🇦

    Pippi ist tot!
    Der Baum hat sie gefressen und fast ist er fertig mit ihr. Nur die Strümpfe schauen raus.
    Annika und ich stehen hier unten und wissen nicht mehr weiter. Sie sagt immer, wenn wir vorbei gehen: das ist ein Limonadenbaum. Dort oben wachsen die besten Flaschen. Und wir sind schuld. Jedes Mal sagen wir: wir sehen keine Limonade! Wo soll die denn sein? Nur dieses Mal klettert sie hoch, um uns eine Flasche zu holen.

    Und jetzt will sie es uns beweisen. Ihr werdet schon sehen, ruft sie. Sie nimmt Anlauf und springt hoch, und der Baum schnappt zu. Es muss ihn wohl immer geärgert haben, dass sie ihn Limonadenbaum nennt.
    Nur was sollen wir tun? Wenn wir jetzt hochklettern, holt er uns auch.

    Andreas Kilgus

    Weiter links! Nein, nicht da … Noch etwas nach oben! Besser, mmmh, besser, oh ja, jetzt, besser, beeeeeeeesseeeeer, oh mein Gott … Aaaaaah!

    Danke. Nach 23 Jahren hatte ich ja echt die Hoffnung aufgegeben, dass doch noch irgendwann mal jemand vorbeikommt, mein verzweifeltes Windgeheule bemerkt und sich meiner annimmt. Du machst Dir keine Vorstellung, wie das gejuckt hat – und ich kann mich ja nicht mehr selbst kratzen, seit ich keine Äste und Zweige mehr habe!

    bee

    Einer alten Legende zufolge fanden sich alle verlorenen Socken am Ende der Zeit im Zauberwald von Gwynnthyrr wieder

    Mike G. Hyrm

    wessen dessen wesen
    einstmals keinerlei gewissen
    weder auch noch mutigem bissen
    mit festem besen
    unter der luft
    verfreilich
    salopp mit irrwitzender
    geschwindigkeitsflugübertretung
    vor gewissenloser aussicht
    ohne folgen reich zu sein
    auch nicht gewesen wahrlich war
    könnte in versuchtem
    versuchen einen
    unterabseitsliegenden
    baumling zu überzeugen
    unterschlupf zu finden
    ohne zu ahnen
    das dessen ahnen
    bereits urzeiten zuvorderst
    übergroßer sonnentau
    genannt wurde

    petros

    Kopfüber in den Spaß des Liebens

    Es ist Winter
    Der Wind weht frisch
    Im Baumstamm
    Fängt man keinen Fisch

    Das Laub verließ
    Den Baum schon lange
    Trotzdem ist mir
    Heut’ gar nicht bange.

    Was ich hier mache
    Feiner Mann?
    Wird nicht verraten
    Geht Dich nichts an.

    Wawuschel, toxic Jäger Jägerin

    “Huch wo sind wir denn heute gelandet?”
    Fragte Ringelstrumpf 1 Ringelstrumpf 2
    – Zumindest diesem war es nicht einerlei –
    “Jedenfalls sind wir nicht versandet”.

    “Woher willst Du das wissen?”
    Fragte Ringelstrumpf 2 Ringelstrumpf 1
    “Weil sich um uns rum viele Äste küssen!”
    “Knutsch mich ja nicht, ich bin nicht Deins!”

    “Er meint, dass Ihr im Wald gelandet seid,
    Bäume und Baumstümpfe weit und breit!
    Und nun RAUS AUS MEINEM BAUCH!”
    Ja, der weise Baumstamm fühlt auch.

    Mina

    Knorrig ragte die dicke Orta aus dem Ginsterdickicht. Von jeher hatte Jan sich zu der alten Eiche hingezogen gefühlt. Jetzt, mit 11, war er groß genug, in ihre Äste zu steigen.
    Wie klein das Dorf von hier oben schien!

    Ein Knarren des Holzes erschreckte ihn. Schnell hinunter! Doch anstatt den Stamm hinab ging es in ihn hinein, durch den Spalt, der sich geöffnet und geschwind geschlossen hatte.

    Gierig war die alte Orta nicht: 2-3 Kinder im Jahrhundert waren ihr genug.

    Ftx3025

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Andreas Kilgus

    „Schau mal, da läuft schon wieder Mathilde mit ihrer dämlichen Handtasche.”
    „Ich schau gar nicht hin, die bekommt sowieso schon viel zu viel Aufmerksamkeit.”
    „Ja, immer ihr Gefasel von der ‘Reederei-Gattin’ und der ‘Flotte’ ihres Mannes. Mathilde, Dein Mann hat zwei kleine Ruderboote und eines davon war so altersschwach, dass es neulich gesunken ist!”
    „… und dann hat sie sich auch noch den Oberkörper verlängern lassen, um die Nase höher tragen zu können. Ich fasse das alles nicht.”

    Penelope

    versunken
    verloren
    für immer dahin

    was waren sie neidisch
    weil ich Kapitänsfrau bin

    schaue vom Witwensteig
    hinaus aufs Meer
    strecke meinen Hals
    doch er kommt nicht mehr
    – und ich lieb ihn so sehr –

    trage als Gepäck
    überall hin
    das Schiff und das Meer
    und mein Herz ach so schwer

    Ftx2925

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Johnny Than

    Der alte Brunnen steht hier rum,
    und fühlt sich dabei ziemlich krumm.
    Kein Wasser pumpt mehr durch ihn raus,
    was soll er noch hier, es ist ein Graus.

    Er grämt sich sehr, wird kaum gestützt,
    und weiß gar nicht, was es nützt.
    Da streckt ganz vorsichtig von der Seite,
    eine Pflanze ihren Stengel sehr ins Weite.

    Der Brunnen fühlt sich berührt,
    ist von der Blüte ganz gerührt.
    Geht in sich und entdeckt tief drin,
    einen neuen Lebenssinn.

    “Brunnen und Blüte”

    Penelope

    Sie liebte ihr Biologiestudium aber Botanik würde sie abwählen. 100 Arten mit deutschem und lateinischem Namen bis Semesterende!
    Zum Glück hatte Mike, ihr Tutor, sich in sie verguckt. Nun schickte er täglich ein Bild einer Pflanze mit einer #Eselsbrücke.
    Heute war es … ja, was?
    Ein Pumpenschwingel? Nein. Schwingel war ein Gras. Diese hier hatte eher runde Blätter. Schacht…elhalm? Wasser…nabel? Eimerpflanze? Topfpflanzen, ha ha! Nein, Mist, sie kam nicht drauf …

    Ftx2825

    Ausgerichtet von Penelope

    Johnny Than

    Sie mussten noch vor Sonnenuntergang zum nächsten Ladepunkt kommen, um mit den letzten Strahlen des Tages aufzuladen. Sonst würden sie den teuren Strom aus der Batterie kaufen müssen. Morgen früh wollten sie vor Sonnenaufgang zurück.
    Silvia fuhr schnellstmöglich und dachte an den großen Stein, der ihnen fast lebendig vorgekommen war. An die komische Person, die daneben ihr Lager hatte. An das Unglaubliche und Unerklärliche, das Sie da gesehen hatten.

    bettina_rbe

    wer einen baum findet
    darf nachhause

    Ftx2725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    Prustend tauchte sie auf und schüttelte die bunt schillernden Tropfen aus ihren Locken.
    Sie musste immer noch lachen.
    Ihr neuer Bekannter hatte das Foto, das sie ihm von ihrer Welt geschickt hatte, tatsächlich falsch herum in seiner #FreitagsTexterei gepostet.

    Dabei sonderte die feste Materie doch ihre Essenz in großen bunten Tropfen ab, die dann in das “Meer der Möglichkeiten” fielen, in dem Sie gerade badete.

    Wie kam er darauf, dass die Essenz wie Luftblasen aufsteigen könnte?

    Johnny Than

    Die Heißluftballons im richtigen Licht über der alten Pyramide zu fotografieren, war nicht so einfach gewesen. Nach jahrelanger Arbeit und vielen Versuchen hatte sie es endlich geschafft. Ihre eigene Erfindung für bessere Farbfotografie kam endlich das erste Mal so richtig zur Geltung. Das Bild würde sie sicherlich in der ganzen Region bekannt machen, vielleicht im ganzen Land.
    In diesem Moment hörte sie hinter sich jemanden betont leise auftreten.

    bettina_rbe

    die maya laden zum feste
    von weit einschweben die gäste
    primero todos silban
    day-o day-o 🎵
    then they all drop
    guest gifts
    bananas
    around the red roof
    of seneschall‘s house

    oder
    die flugquallen
    haben sich
    ein wenig
    verflogen
    einfach
    zu trocken
    hier
    puh
    😥

    Ftx2625

    ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    Nichts vor ’45 darf hier rein
    nur neuere Kunst und Design.

    Die Front aus Glas
    modern geschwungen
    wirkt für mich
    etwas erzwungen.
    Der Stuhl aus Plastik
    braucht Diebstahlschutz,
    die erhofften Besucher
    Sonnenschutz.

    Doch heimlich schleicht sich
    Vergangenheit ein,
    die Spiegelung alter Fassaden
    – die find ich fein.

    Andreas Kilgus

    Gespannt warteten die Beobachtenden hinter der extra an diesem Platz errichteten Glasfront darauf, dass die noch ruhenden Flugquallen sich wie jedes Jahr um diese Zeit von ihren stangenförmigen Nistplätzen erheben und majestätisch durch die Lüfte schwebend zu neuen Revieren aufbrechen würden.

    Johnny Than

    Stühle sind Potenziale. Das Potenzial sich zu setzen, um zu ruhen oder sich auszutauschen, zu essen oder zu trinken. Diese Stühle hier haben heute auf eine besondere Aufgabe.

    Bald würden die Menschen runterlaufen von der Kaiserburg und den heutigen Konferenztag hier ausklingen lassen. Die “Konferenz der Hoffnung” war ein internationaler Rettungsversuch für die Menschheit.

    Die Stühle gaben sich alle Mühe, bereit zu sein und hofften für die Menschen.

    Ftx2525

    Ausgerichtet von Penelope

    bettina_rbe

    Tous les galets tous les cailloux
    susurrent ronronnent murmurent
    heureux heureux heureux
    Sisyphe reposant

    Andreas Kilgus

    Gerade nochmal gut gegangen. Sich während der Flucht vor ihm mit dem Jäger zu unterhalten – keine einfache Aufgabe. Dabei dann ausgerechnet auch noch auf das aus Säure bestehende Meer hinzurennen müssen …

    Die meist riesigen und erstaunlich beweglichen Steinblobs waren die dominierende Lebensform auf Astonia VII. Zum Glück konnte dieses Exemplar noch rechtzeitig davon überzeugt werden, dass man wegen ein paar Gallensteinen noch lange keine lohnenswerte Beute darstellt.

    Das große Lu und das kleine la

    Sauerteig war schon etwas Besonderes.
    Aber dass er so weit gehen würde, hatte Jens nicht erwartet.

    Johnny Than

    Endlich war er wirklich vor Ort. Erstaunt betrachtete er das Gebilde. Es lag hier wohl schon einige hundert Jahre. Er gehörte zu den wenigen, die um das Geheimnis wussten.

    Seine Großmutter lag hier verborgen. Seine Mutter würde bald hier liegen, und er danach. Sicher verborgen. Die Menschen hielten das Gebilde für Steine.

    Die Metamorphose der Oma war sicher bald abgeschlossen und sie würde sich in die Lüfte erheben und durch die Galaxies fliegen.

    Ftx2425

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    Dieser Spielewettbewerb war etwas ganz Besonderes. Das Gewinnerspiel würde direkt in großer Auflage auf den Markt kommen.
    Ein Kinderspiel für ihn, der jeden verregneten Urlaub retten konnte.

    Die Aufgabe war denkbar einfach. Die Firma hatte aus der Spieleproduktion der letzten Jahre einige Restposten an Spielfiguren, die statt Entsorgungkosten noch Gewinn einfahren sollten.
    Aber ach, kein Wunder, dass die hauseigenen Entwickler daran gescheitert waren …

    bettina_rbe

    ‚Viens voir, Olivier‘, dit Xavier, ‚voici ce fruit rare doré, je l‘ai ouvert pour toi. Tiens, son noyau d’espoir! On va vite le montrer à Johnny, notre inventeur. Il nous dira vers où nous devons planter le noyau afin que sur l’endroit pousse un bel arbre plein de fruits dorés chacun avec son noyau d’espoir!‘
    ‚Oui, allons-y!‘

    Ftx2325

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Alarmstart, sofort!!!” brüllte Commander McLane, während die blauen und grünen Laser der Frogs den Schutzschild des schnellen Raumkreuzers Orion immer wieder aufleuchten liessen.

    Andreas Kilgus

    Reglos lag er da, nur noch zu diesem Loch in der Decke starren könnend. Es heißt, zum Ende hin ginge man „ins Licht”. Darunter hatte er sich eine Art Tor aus weißem Leuchten vorgestellt. Nicht dieses bunte, aber wenig erhabene Gewirbel über ihm.

    Ihm wurde noch schwummeriger, es zog ihn nach oben – und eine engelsgleiche Stimme sprach: „Komm heim …”

    „… und nimm das nächste Mal weniger oder was anderes”, ergänzte der Kopf seiner von den anderen verständigten Mutter, der nun ins Blickfeld ragte.

    Penelope

    In letzter Zeit hatte sie den Eindruck, die jungen Mädchen tragen Kleider, die sie schon vor 40 Jahren nicht als Vorhang aufgehängt hätte.
    War Mode dazu verdammt, sich immer zu wiederholen?

    Und jetzt diese Diskobeleuchtung.
    Fehlte nur noch, daß auch pudriger Kunstnebel eingeblasen wurde.

    Das sollte die angesagteste Location hier am Ort sein??

    Das wirkte eher wie das Themenzimmer einer Demenzstation …
    Wo kam denn dieser Gedanke jetzt her?

    Johnny Than

    Außerirdische Wesen machen
    Lichtkreise bei der Landung
    Tickend senkt sich das Schiff

    Totale Menschheit hält den Atem an
    Es erklingen die ersten Alienworte: “Hi,
    Xavier ist mein Name, wir haben Früchte zu verkaufen.”
    Tja, so begann der extraterrestrische Handel.

    Feilschend.
    Erstaunt.
    Hungrig.
    Lachend.
    Toll.

    Hoffnung wurde gebracht, mit Verständnis und praktischem
    Austausch und führte zu fruchtbarem Miteinander.
    Hoffnung war, ist und bleibt Kern. 🙂

    Ftx2225

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    bettina_rbe

    il était une fois
    près de la chapelle
    au bout du chemin de croix
    le chien a enfin raconté à son maître
    wouf

    Penelope

    Warum nur sind wir ihm gefolgt?
    Der weiß doch nichts von uns und unseren Wünschen – von unseren Ängsten und Nöten. Der mit seine festen Mauern und verschließbaren Toren.

    Wir wollten freie Bänke sein in einem freien Wald und selbst bestimmen, wer sich auf uns setzen darf.

    Nun müssen wir das unwürdige Leben einer Parkbank führen.
    Arena für seine Anhänger.
    Die Straße ist voller Wachposten und seine Security hebt drohend das Bein …

    Penelope

    An diesem Ort ist immer Herbst
    selbst jetzt – mitten im Mai.

    Er mahnt uns an Vergänglichkeit
    an Tod und an das Sterben.

    Im Gegenzug erhalten wir
    Glück, Liebe, Lachen und Genuss.
    Das volle pralle Leben.

    Johnny Than

    Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier – das Publikum war damals begeistert gewesen.

    Seit der gescheiterten KI Revolution ist jedoch digitales komplett aus der Mode geraten. Seine früher sehr gefragte Fähigkeit entspricht damit nicht mehr dem Zeitgeist.

    Heute will niemand mehr einen Mann sehen, der sein Gesicht aussehen lassen kann wie Smileys. Er richtet sein Monokel und geht tief in Gedanken versunken weiter.

    Ftx2125

    Ausgerichtet von Johnny Than

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    DA sind also die ganzen Schilder hin!!11!!!

    Volker W.
    ehem. Bundesbenzinminister

    Penelope

    “Und Du meinst wirklich, das funktioniert?”

    “Ja klar. Stell den Menschen irgendwas hin, was sie nicht verstehen, und sie halten es für Kunst, schwadronieren was von metaphysischer Metaphorik oder richtungsweisender ökologischer Mobilitätstranzendenz und kommen nie auf die Idee, dass es sich dabei um eine hocheffiziente Hyperraumantenne handelt.”

    “Ähmm, ich habe mich eigentlich gefragt, ob dieses Ding wirklich geeignet ist, unseren Notruf abzusetzen …”

    Ftx2025

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    Außer Konkurrenz weil zu 63,5% von @Easydor #ftx1725 geklaut. So lange ich das im Kopf habe, fällt mir eh nix anderes ein.

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? – Auch nicht weiter als vor 30 Jahren.
    Und wie findest Du es?
    Das sage ich Dir wenn es fertig ist …

    Johnny Than

    _Chancenblick_

    Vor uns ein UNÜBERWINDBARER Berg. Wir können nicht durchsehen, was auf der anderen Seite ist. Der Mensch ist so, dass er dadurch noch UNBEDINGTER auf die andere Seite MUSS.
    Außenrum können wir nicht, außer mit einem weiten UMWEG. Anscheinend der einzige Weg, der GEZEIGT wird, sich uns zeigt.

    Doch ein kleines Loch in der Wand ist nicht ganz oben, das Seil reicht, wir können es schaffen. Reißen wir danach gemeinsam den ganzen Berg ein?

    Ftx1925

    Ausgerichtet von Johnny Than

    Penelope

    Mellville und Sina sind ja ein ganz hübsches Paar.
    Und Lars. Der einsame Eckensteher.
    Schau nur. Das Kleid hatte Gudrun auch beim letzten Fest an. Bei denen geht’s wohl finanziell bergab.
    Was haben Kai und Klaus nur so heimlich zu tuscheln?
    Wir bräuchten nicht nur einen durchsichtigen Spiegel, sondern auch noch Mikros.
    Tja, und unser Plan mit der Statue ging auch nicht auf. Von wegen “betrachten beim Betrachten”.
    Das nächste Mal kommt da das Buffet hin…

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Oh Mann, wie froh würde er sein, wenn er endlich seine Bachelorarbeit abgeschlossen und einen richtigen Job hätte!
    Endlich nicht mehr für einen Studentenjob bei irgendwelchen pseudo-intellektuellen Partys als Deko in komischen Kostümen rumstehen müssen!

    Was soll das jetzt eigentlich wieder darstellen?
    Einen griechischen Hermes oder einen römischen Merkur?
    Das wissen diese neureichen Bonzen wahrscheinlich selber nicht mal!
    Orrr!

    Easydor

    Treffpunkt Mercurius

    Wir treffen uns
    beim niedlichen Kind
    dem kann man nicht böse sein
    genau wie sein Vater
    es nicht sein konnte.
    Zum Dieb geboren
    am eigenen Bruder
    war das doch der Grundstock
    allen Handels.
    Sein Element überflüssig,
    unfassbar, toxisch,
    glänzend.
    Immer passend.
    Ist das die Fieberkurve
    oder der Börsenkurs?
    Wir treffen uns bei dem Bengel da
    dem kann man leider nicht böse sein.

    Ftx1825

    Ausgerichtet von SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Der mit dem Hund geht

    Diese seltene Aufnahme gelang Heinz Sielmann unter Einsatz seines Lebens. Sie zeigt drei Weibchen der gleichen Gattung in unterschiedlichen Phasen der Menopause.

    Johnny Than

    Mama, wir wollen nicht baden,
    nicht ins Wasser kriechen,
    den Dreck nicht abschaben,
    die Seife nicht riechen.

    Wir sind Kinder die spielen
    in Pfützen, nassem Gras und Matsch.
    Mit Spaß und ganz vielen
    Lachern, so lustig ist der Quatsch.

    Wir sind deine drei Kinder, lebendig und frei,
    ob mit Schmutzschicht ist doch einerlei.
    Mama, es heißt doch, Liebe macht blind,
    drum liebe uns Stinkemonster so wie wir sind.

    “Kinder, los jetzt, badet endlich” rief Mama da.

    Penelope

    “Jetzt geht es diesen miesen kleinen Biestern an den Kragen!”

    “Schau nur was sie aus der tollen Geburtstagstorte für unseren Kleinen gemacht habe.
    Ein einziger grüner Klumpen.”

    “Ja, und bei den Großen tun sie immer so schön. So mit himmelblauem Augenaufschlag und niedlichem Fiepen.”

    “Dümpeln gaaanz friedlich – aber uns ärgern sie, wo sie nur können.”

    “Und erst die Farbe! Kotzgelb!”

    “Los! Auf sie mit Gebrüll!
    Nieder mit den Quietscheenten!”

    Ftx1725

    Ausgerichtet von Penelope

    SystemFEEler 🧚‍♀️{ }

    Für alle frisch zugeschalteten Zuschauer:
    Sie sind live dabei, beim großen Finale des ESC, des Encounter of Shifting Clouds, auch bekannt als “Wolkengucker-Weltmeisterschaft”!
    Und alles sieht nach einem Sieg der Herausforderin und Überraschungsfinalistin über den mehrmaligen Champion und Favoriten aus!
    Fans, Außenseiter-Sympathisanten und Sportwettende sind außer sich und sitzen nägelkauend auf den Tribünen!
    Ein geschichtsträchtiger Tag!

    Nur noch Sekunden!

    petros

    Kurz vor der Jahrtausendwende wanderten wir in den Bergen im Osten Usbekistans. Wir hörten einen Schafhirten und sahen ihn schließlich. Er kam mit einem kleinen Tablet, auf dem etwas Joghurt und Tee standen. Ich habe vergessen, was ihr aus unserem Rucksack dazu taten, aber wir saßen zusammen mit ihm und genossen die Einladung. Unsere dünne Zeltwand faszinierte ihn, sein Zelt hatte ein Holzgerüst, zwei Lagen Textilien und dazwischen Schafwolle.

    Easydor

    Und?
    Und was?
    Ja und, was sagst du?
    Zu was?
    Zu dem hier.
    Was soll ich denn sagen?
    Na, guck doch mal.
    Ja, mach ich ja.
    Und?
    Was, und?
    Guck doch mal, wie weit.
    Wie weit? Nur bis zu den Bergen halt.
    Was heißt denn nur?
    Naja, da is halt Ende.
    Ja, ok, stimmt.
    Aber is schon schön.
    Nervt keiner.
    Genau.

    bettina_rbe

    vorgestern oben mutterseelenallein
    nun hinunter gehen zu zwein
    neben ihr Johannes
    er bringt sie heim

    Ftx1625

    Ausgerichtet von Easydor

    Devin McColey

    “Du, Hannibal?”
    “Ja?”
    “Sicher das wir hier richtig sind?”
    “Ja.”
    “Aber sieht gar nicht aus wie die Alpen.”
    “Die Karte sagt das passt noch.”
    “Du, Hannibal.”
    “Was denn?”
    “Ich glaube wir schaffen das nicht mehr pünktlich da zu sein.”
    “Und wenn schon, die werden deswegen bestimmt keinen Streit anfangen.”

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ähh, Hallo, wir hätten da mal eine Frage.
    Wo geht es hier bitte zum nächsten Porzellanladen?

    Penelope

    seelenvolle giganten
    in ketten gelegt
    menschenmacht
    schlau erdacht
    Frieden hat viele gesichter

    bettina_rbe

    The animals went in two by two
    Each elephant with his own guru
    And then they all came to
    Elephant and castle
    They all went in
    For to get out of the rain

    Manon

    „Hopp, zwei, drei, vier, haltet Trab, zwei, drei, vier.
    Hopp, zwei, drei, vier, im Marsch, zwei, drei, vier.
    Stets ein Lied beim Marsch parat,
    das ist wichtig Kamerad,
    schmettern den Choral über Berg und Tal, wenn die Frühpatroulie naht, wenn die Frühpatroulie naht. Kompanie halt!“

    Ftx1525

    Ausgerichtet von bettina_rbe

    Penelope

    FichtenNadelTannenGrün
    DunkelSchattenEfeuGrün
    BirkenBuchenLichtLaubGrün
    BlaugerahmtesWipfelGrün
    BraunumsäumtesBodenGrün
    DuftendesWaldmeisterGrün
    Atme • Ruhe • Schwelge

    Easydor

    Wie Licht durch das Grün
    läuft das Leben einen Weg
    erleuchtend durch mich

    Mike G. Hyrm

    dunkelhell
    gefleckt
    schattensonnig
    durchschaubar
    grünbraun
    durchschnitten
    lebentod
    vermixt
    widerspenstig
    zarthartnäckig
    kühlblinzelnder
    tanz
    mit duftiger
    zufriedenheitsbrise
    lachender freunde

    Ftx1425

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Easydor

    Nur weil ich ein Kind bin,
    heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann; im Gegenteil.
    Mehr als ihr weiß ich vom Kampf, mehr als ihr hab ich zu verlieren, mehr als ihr muss ich tun, mehr als ihr kann ich gewinnen, mehr als ihr erträume ich mir vom Leben.
    Viele kämpfen mit mir, jedes Kind für sich. Manche schaffen es nicht und hinterlassen tiefe Trauer.
    Vergessen wir sie nicht.

    bettina_rbe

    hey
    have a look
    hier sind
    farben
    find yours
    and fly

    Penelope

    Wir sind die LiNiKi,
    die Linken Ninja Kids.
    Unser Cape ist rot,
    wie unsere Überzeugung,
    so rot wie unser wildes junges Blut.
    Unsere Kriegsbemalung ist blau,
    die Farbe unserer Feinde.

    Die Wachsenen die reden nur.
    Noch dazu mit denen.
    Wir handeln jetzt,
    wir mischen auf.
    Blau muss in Strömen fließen,
    sich mit dem Braun der Fieslinge
    in der Gosse mischen.

    Nie mehr die Gedanken der Menschen verfärben!
    Nicht unser aller Zukunft verderben!

    Komm zu den bunten LiNiKi!

    Ftx1325

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Penelope

    Also das sind doch wirklich Dilettanten, diese Menschen.
    Da wollen Sie die Geschichte von Ururgroßonkel Grant ehren, der damals im Spitzhackeweitwurf nicht nur die Hacke sondern auch seinen linken Arm verloren hat, der dann ja bekanntlich hier in den Fluss gefallen ist, wodurch wiederum die Furt entstand, durch welche der Handel der Stadt erblühte … alles schön und gut.
    Aber welcher Idiot würde einer Spitzhacke einen Metallschaft verpassen?

    Easydor

    Pickelhacke
    auf die Kacke
    knapp verreckte
    aufgeweckte
    linke Zecke
    kranke Pocke
    abgeleckte
    helle Glocke
    tiefe Hocke
    volle Macke
    rote Locke
    in die Ecke
    reingesteckte
    Pickelhacke

    Mike G. Hyrm

    es mag dereinst
    die sagenzeit
    dir sagen sagen
    sind gescheit
    drum fühle immerzu
    des ortes wesenheit
    zu eratmen
    höre zu
    lausche dem
    was dich berührt
    vereinahme zufriedenseeliglich
    nimm reichlich mit
    saug dich völlig voll
    in vollendet vollen zügen
    so viel es passt
    wo immer auch
    ein plätzcheneckchen
    frei ist

    Ftx1225

    Ausgerichtet von Easydor

    Penelope

    “Findest Du es nicht etwas übertrieben, dort mit der Kutsche vorzufahren?
    Klar, wir legen Wert auf Lebensart und Stil und was den “Neuen Mann” so ausmacht …”

    “Ich weiß schon was ich tue. Im Gegensatz zu Dir bin ich absolut stilsicher. Du hast ja sogar noch Deine Hausschuhe an – oder was soll das sein?”

    “Die sind bequem und wir gehen doch nur zum Frisör.”

    “Oh Mann, Du hast wirklich nichts kapiert. Außerdem heißt das jetzt “Barber Shop”!”

    Mike G. Hyrm

    altes neu
    scheu erscheint
    vergangene zeit
    wie war
    wahrheit wahrgenommen
    wie was
    eingenommen angesehen
    umwelt angehört
    bedachtsame behutsamkeit
    leben sinnen
    spürend bewusste
    traudich zwischenstillezeit

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Schon gehört, die Verwaltung will Droschkenplätze abschaffen.”
    “Waaas? Warum das denn?”
    “Die Plätze sollen dann für diese lauten und stinkenden komischen Automobile benutzt werden.”
    “Die spinnen doch! Diese neue Erfindung wird sich niemals durchsetzen.”

    Ftx1125

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Hei Ho und ne Buddel voll Rum!
    🥳

    Penelope

    Es ist immer gefährlich, die Lieblingsplätze seiner Kindheit aufzusuchen, Lise.

    Du meinst wegen dem Piraten, Papa?

    Erstens heißt es wegen des Piraten, Lise, und zweitens – nein, das meine ich nicht.
    Oma Telse, wie alle sie nannten, hatte hier diesen bezaubernden kleinen Laden.
    Für uns Kinder gab es immer frische Limonade an diesen zwei winzigen Tischchen.
    So konnten wir uns ganz groß fühlen.
    Und jetzt …
    komm Lise, gehen wir. Ich kann gar nicht hinsehen.

    Easydor

    Sansibar

    Ist es nicht erstaunlich, dass, wenn wir in diese Welt geworfen werden, alles schon jemandem gehört?
    Jeder kleine Mensch beginnt, die Welt sich anzueignen; ein kleiner Stein, der einem dann gehört und ein Buch und vielleicht ein Bett. Wir lernen, wie man sich die Welt zu eigen macht und eigentlich doch nur anderen entwendet, denn alles ist schon verteilt. Die ehrlichsten in dieser Art, das waren die Piraten, die taten wenigstens gar nicht erst so. Deswegen hab ich das hier so.
    Dieser kleine Schuppen, das ist für mich wie Sansibar, sagte Opa mal.

    Ftx1025

    Ausgerichtet von Penelope

    Easydor

    “Boah, ich kann nicht mehr. Ich mach jetzt hier.”
    “Ja gut, dann mach schnell.
    […]
    Was dauert denn das so lange?”
    “Ich kann nicht.”
    “Was, warum denn nicht?”
    “Ich kann nicht, wenn jemand guckt.”
    “Aber ich guck doch gar nicht.”
    “Du nicht, aber der Baum.”

    Ftx0925

    Ausgerichtet von Easydor

    Easydor

    Piano-Mann

    Ich bin der Piano-Mann
    ich setz mich ans Piano ran
    leider ist es etwas angegraut
    ich spiel es trotzdem leis und laut.

    Es lässt sich fröhlich, munter spielen
    und die Tasten, die mitunter fielen
    verbergen ihren Kummer kaum
    wie meine Träume, die schon Schaum.

    Kannst du es hören, da fehlt ein Ton
    da klappert nur die Saite rum
    der Seele fehlt die Vibration
    so bleibt die Taste leider stumm.

    Das Lied das ich hier spielen will
    erinnert mich an Ilsebill
    das nich so will as ick wohl will
    Am Ende bleibt es still.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Nichts, aber auch gar nichts konnte ihm so sehr die Laune verderben wie ein schlecht gestimmtes Klavier.

    Duncan Idaho

    “Mhhh, nur meine linke Hand ist noch zu gebrauchen – also werde ich mal dieses Stück probieren:
    Etüde für die linke Hand allein in As-dur, Op. 36 von Béla Bartók.
    Ob dies auch ohne Beine für die Pedale funktioniert? Wird bestimmt keiner merken….”

    Penelope

    Schon immer, schon als ganz kleines Mädchen, wollte sie Klavier spielen lernen. Bei ihrer Freundin durfte sie manchmal ein bisschen klimpern. Sie selbst bekam nur blöden Blockflötenunterricht.

    Nun hatte sie seit Jahren ein eigenes Instrument. Aber ach, der Beruf, die Freunde, sie kam einfach nie zum Üben.

    Heute würde sie sich aber durch nichts abbringen lassen. Sie würde sich so lange an das Instrument setzen, bis sie ’Autumn Leaves‘ fehlerfrei beherrschte!

    bettina_rbe

    🎵 🌷

    Ftx0825

    Kein Bild und kein Text gefunden

    Ftx0725

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    Kein Text gefunden

    Ftx0625

    Ausgerichtet von Easydor

    Thuni 🐟

    Die fünf Freunde waren den ganzen Tag am Strand und Frau Karin würde sich schon Sorgen machen, schliesslich wurde es schon dunkel und die Flut würde auch bald einsetzen.
    Sie beschlossen zu gehen.
    “Und was ist mit mir?” fragte Kevin.
    “Grab dich selbst aus, wenn du nicht ertrinken willst.” antwortete Anja fröhlich.

    fin 🦣

    “Ich hab’s. Ich hab’s”
    “Ich mag’s nicht mehr.”
    “Man. Zuerst heulst du uns das Ohr ab und ich grab hier den halben Strand um. Und jetzt willst du nicht mehr? Na los jetzt!”
    “Jungs, ey“, dachte Julia und grinste schadenfroh als Tom sich den sandigen Kaugummi angewidert in den Mund steckte.

    Andreas Kilgus

    Die Sonne weicht, der Tag verrinnt.
    Die Dunkelheit, die bald beginnt –
    dem Schein der Lampen weicht sie aus,
    die Kraft der Kegel meidend,
    nur drum herum ist sie zu Haus,
    leicht an der Störung leidend.

    Die Kinder ficht all das nicht an,
    beidseits der Stirne: Strahlen.
    Die Welt zieht sie in ihren Bann.
    Kein Eintritt zu bezahlen.

    Alles voller Wunder.
    Jede:r ist Erkunder.

    Mit reicher Beute geht es heim,
    der Schatz ist nicht zu greifen:
    Ist nicht im Käscher, sondern Keim
    neuer Gedankenschleifen.

    Ogenblick

    Gebannt starrten die 4 Kinder auf die Stelle im Sand, unter der sich jederzeit etwas regen sollte. “Was meint ihr, wie viele schlüpfen werden?” “Vielleicht hundert?” “Soo viiieeele?” “Hey ihr da unten”, flüsterte einer der Jungen, “kommt ruhig, wir sind hier!”
    Und so warteten sie in der Dunkelheit, nur die Stirnlampen gaben etwas Licht. Die Wellen plätscherten leise an den Strand, die Luft war lau. Eine kleine Gruppe von Kindern wartete auf die Babies, die sie beschützen wollten.

    Sascha Niedrig

    “Ach Ludo, mir macht das echt nicht so viel Spaß, wie dir. Ich finde, unsere Eltern übertreiben es mit dem UV-Schutz und morgen in der Schule gibt es sicher wieder Ärger, weil wir übermüdet sind. Ich will tagsüber draußen spielen!”

    Ftx0525

    Ausgerichtet von Andreas Kilgus

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Da standen sie, die beiden Fabrikschlote, etwas verschämt blickten sie runter auf den Nachbarturm. So viel Freude brachte dieses RiesenKarussell den Menschen. Alle lachten, jauchzten.
    Und sie selber?
    Aber eines Tages… Eines Tages würden auch sie die Menschen zum Lachen bringen. Sie würden aufhören zu rauchen und zu Rutschtürmen umfunktioniert. Jawoll! Nichts wünschten sie sich sehnlicher. Die Lichter waren schon mal ein Anfang! Immerhin.

    Easydor

    Ihr Haar im Wind zerzaust, die Augen lachend aufgerissen. Überflutet von Glück und Nervenkitzel schrie er es: “Willst du mich heiraten?!” Ein lautes “Jaa! Juhuu!” von ihr machte ihn völlig glücklich. “Wirklich?!”, schrie er und sah ihr glückliches Gesicht hinter dem anderen Mitfahrer wieder auftauchen. Sie lachte lauthals mit Tränen in den Augen. Er konnte sein Glück nicht fassen, er hatte sich getraut und sie hatte wirklich “ja” gesagt.
    Als sie unten zittrig aus ihren Sitzen stiegen, fiel sie ihm um den Hals: “Ach, das war toll. Was hast du da gebrüllt? Ich hab kein Wort verstanden.”

    bee

    Seit dem Ende der Bungeewelle hatte Mötzkes Kletterparadies erheblich an Attraktivität eingebüßt

    petros

    Fliegend, fast
    Nur von dünnen Ketten
    Vor dem Fall bewahrt
    Runde um Runde
    kommt das graue Ungetüm vorbei
    Industrie, schon sehr betagt

    In grauen Zeiten
    Rauchte der Schornstein
    Schwefel lag schwer in der Luft
    Es schaffte Arbeit
    Doch lag man oft auch
    Viel früher starr in der Gruft

    Nach dem Spass
    Runde um Runde
    Versuchen wir mit Vernunft
    Herauszufinden wie wir
    Gut leben heute
    Und gestalten die Zukunft

    Penelope

    „Ich habe es genau ausgerechnet.
    Wenn ich mich jetzt ausklinke,
    lande ich so auf dem Riesenrad,
    dass mich die dadurch umgelenkte Bescheunigung direkt auf die Spitze des linken Turmes katapultiert.
    Wirst schon sehen Annegret.
    Und Drei, Zwei, Eins und Uuuuuuui …“

    Ftx0425

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    umgraublaut mir
    bibbernd zitterlich
    ebenbildlich furchtsam
    zuwenigst
    malt sol
    gefunkelflimmer
    in meindein sein
    dieser wahrscheinlichkeit

    Ftx0325

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Kind, Wind, Find den Fehler im Bild.
    Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Gleichgültigkeit.
    Sand, Strand, Plastikwand.

    Ftx0225

    Ausgerichtet von Annie

    Lam ‘al Adie

    Charlie Brown will spielen
    Wind weht in kahlen Ästen
    Drache fliegt nicht mehr

    Ostfriesin

    Verspielt
    Vibrierend

    Verliebt
    Verwegen

    Verweht
    Vogelfrei

    Verfangen
    Versehentlich

    Verflucht
    Verdrossen

    Verloren
    Verzichtbar

    Vergessen?

    Mike G. Hyrm

    da hat sich ein drache in mir vergeästelt
    flüstert sie im seuselnden hoffnungswind
    ojemine welch zartbitter abenteuerliches kind
    vermag in zeitloser urzeit
    ein solch famoses wesen begleiten
    strömungen spüren
    tragen leiten lassen
    ungestüm wild
    ohne bewußtes ziel
    wahrhaftig aus dem bauch heraus
    kann das mal eine bruchlandung sein
    aufstehen ist dann eine wohlsame medizin
    vor allem nie den sand
    auf dem hartgefrorenen boden verstreuen
    lieber zwischen den zehen genießen

    Ftx0125

    Ausgerichtet von Ostfriesin

    bettina_rbe

    Die ente kommt mit
    ins neue jahr 🦆
    fröhliches 2025 🎈🍀

    Mike G. Hyrm

    wellenformende entlichkeit
    famos steintrist
    quadereingekreist
    durchbricht der einblick
    deutlicherkennbar
    hinaus
    hinüber
    hinfort
    wolkig umrahmende
    wassersehnsucht
    wenn nicht heute
    dann auf jeden fall
    gleichsofort

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ihn graute jedesmal davor, wenn er Post für die Meerkade hatte.

    Es war zwar ein idyllisches Gässchen direkt am Wasser, aber eines der Häuser dort hatte statt eines Wachhundes eine “Wachente”.

    Die sah zwar niedlich aus, so wie eine zu gross geratene Ente für die Badewanne, doch wenn es zu lange dauerte, Sendungen in den Briefschlitz zu stecken, musste er jedesmal aufpassen, dass die Ente nicht nach seinen Hosenbeinen schnappte.

    Ftx5224

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ostfriesin

    “Der Traum der Influenzerin”

    …Und endlich habe ich das Ziel meiner langen Suche gefunden:
    MICH selbst!
    Im Selfie-Hotel kann ich meiner Selbstverliebtheit ohne Scham nachgehen und bleibe dank Filter im Netz ewig jung. Hier checke ich nie wieder aus…

    Ftx5124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Lehrbuch, Sozialwissenschaften, Seite 64. Kapitel Wahrnehmung.

    Gesetz der Nähe: Reize, die nahe beieinander sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Gesetz der Ähnlichkeit: Reize, die sich ähnlich sehen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.

    Ftx5024

    Ausgerichtet von petros

    Mike G. Hyrm

    die freiheit
    zu sein
    was ich bin
    entscheide ich
    für dich scheine
    ich etwas zu sein
    was ich für mich
    nie sein werde
    und nie sein will
    scheinbarkeit
    ist trügerisch
    ich jedenfalls
    in allen
    kunterbuntmannigfaltigen
    facettformen
    genieße mein mich
    jeder zeit
    in jedem blitzen
    der wahrnehmung

    Ftx4924

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    petros

    Der Bibliothekar vorm Bücherregal:
    Ich hoff’, was ich tu’, ist nicht fatal
    Wenn ich nur noch ein Plätzchen find
    Wo ich ein Buch reinstell’ geschwind
    Wo? Das ist schon fast egal.

    Mike G. Hyrm

    was mag
    an der
    nächsten buchecke
    liegen
    welche seite
    meines lebens
    wird dadurch
    berührt
    wie verändert es mich
    wenn ich diesen
    schritt tue
    die nächste
    seite umblättere
    tief hineingesogen
    zeitverlierend
    lausche ich
    staune ich
    gedachte gedanken
    mal fiktiv
    mal real
    mal ein kuddelmuddel
    aus allem möglichen
    und dann
    gibt es diese
    die mich
    mein ganzes
    leben
    voller gänze
    begleiten
    von denen ich
    erzähle
    darauf zurückkomme
    zitiere
    in denen ich lebe
    bücher
    leben mich lebendig

    Ftx4825

    Ausgerichtet von Duncan Idaho

    Mike G. Hyrm

    Spuren
    hinterlassen
    auf meinem Weg
    ist leicht
    wenn ich lebe
    wenn ich liebe
    wenn ich denke
    wenn ich entscheide
    Doch wie sieht mein Pfad
    ohne Schuhe aus
    ohne Hilfsmittel
    ohne Kleidung
    ohne Dinge
    purichmich fühlen in meinem Leben
    kann ich mich selbst dann
    tragen
    ertragen
    erleiden
    aushalten
    spüren
    nachempfinden
    oder schlüpfe ich doch gleich in meine heimeligen Hausschuhe? Vielleicht versuche ich es auch gar nicht & mache lieber den Natur-TV-kanal an!?
    Neuanfangsschwere!

    Ftx4724

    Ausgerichtet von Eightfiftythree

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    – Du, Darth?
    – Ja Mausi?
    – Als Christbaumanhänger für Nerds sind wir zum Verksuf angeboten worden. Und jetzt stehen wir hier. SO!!! *guckt an sich runter.
    – Ja Mausi.
    – Schau uns an. Wir sind nicht bei einem Nerd gelandet, sondern bei einem gelangweilten 9-Jährigen!
    -Pssst. Da kommt der Erzeuger des 9-jährigen!

    – ICH BIN DEIN VATER, LUC. So eine Sauerei im Zimmer. Räum endlich das Zeug weg!

    Mike G. Hyrm

    Darth Mouse
    oder
    Mouse Vader
    modular
    abwechslungsreich
    veränderbar
    Beherrscherinnen
    der Usb-Galaxie
    Absolut
    Kompromisslos
    schlichtweg
    lochaufimkopf
    mit Ohrhelm

    Ftx4624

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Texte gefunden

    Ftx4524

    Ausgerichtet von Ellen Bonte

    Nichts_weiter

    Er ging
    als wäre er gekommen,
    als könnte er einfach so
    verschwinden.
    Die, die ihm nachsahen,
    hätten ihn beinahe aufgenommen
    im Loslassen.

    Mike G. Hyrm

    hier ist
    an diesem ort
    ob tag
    egal
    wie nacht
    tumult
    gewirr
    menschpersönlichkeiten flanieren
    atmenleben
    reden
    fragen
    antworten
    gehen
    stehen
    denken
    streiten
    lieben
    finden
    verlieren
    zeitgehetzt manchmal
    manchmal völlig gelassen
    unatürlich bleibt
    naturgemäß dabei
    die menschgeschaffene
    umgebungsgestalt
    kühl strahlt
    beton
    glas
    mauern
    stahl
    leuchten
    auch bei den hitzigsten
    wortgefechten
    dem murmeligsten
    gesprächsgebrabbelraunen
    wo ist mein
    löwenzahn
    abgeblieben

    Kathante

    Wir saßen schon eine Weile still nebeneinander auf der Bank in der vollen Wartehalle des Bahnhofs, als sich der greise Herr mit dem Hut zu mir drehte, mich mit wässrigen Augen ansah und sagte: “Wissen Sie, junge Dame, Sie erinnern mich an sie. Als ich in Ihrem Alter war, sind wir viel zusammen gereist. Heute bin ich alt und allein und die Reise heute wird meine letzte sein.”
    “Wohin geht sie denn?”, fragte ich.
    ” Zu ihrem Grab, damit ich ihr sagen kann, dass ich bald wieder bei ihr bin.”

    Alexander Goeres 𒀯

    Endlich war er bereit, mir die Daten zu übergeben. Geheim, an einem öffentlichen Ort.
    “Kommse in die Markthalle, Café Rauchklappe”, sagte er und hustete in den Hörer.
    “Was!?”
    “Das findense schon. Aber allein. In einer Stunde!” Dann brach das Gespräch ab.
    Und da stand ich nun. Kennzeichen weiße Kopfbedeckung und zwei Tassen Kaffee. Das würde wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte.

    Ftx4424

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Eicke 🫧

    Wind Nordost, Startbahn null drei…

    bettina_rbe

    abiku en yoruba
    enfant cher enfant
    parti te nourrir
    de la terre illuminée
    des astres
    reviens petit reviens
    pour manger
    à nouveau
    la terre noire
    de ce monde

    Ellen Bonte

    Rebecca, kommst du?

    Aber Mama, der Engel sagt, die Lösung aller Probleme kostet nur eine freundliche Geste.

    Rebecca, was erzählst du für einen Unsinn. Es gibt keine Engel. Und die Lösung aller Probleme ist mit Gesten sicher nicht zu haben. Und jetzt komm, ich muss zum Yoga.

    Aber Mama, der Engel steht doch da.

    Jetzt hör auf mit dem Quatsch. Ich komm zu spät.

    Der Engel sagt, ich soll dir ausrichten, du bist die Mutter aller Probleme.

    Und wer ist der Vater?

    Mike G. Hyrm

    nässetrocken
    nebelklar
    unangekleided
    wetterwitterungsbedarfbedingt
    kapuzenkapauz
    blümigreichendübervoll
    weghinwegschreitend
    rückvorwärtshintenan
    körperstillwiegendwagend
    seheich
    höremich
    atmeauseintief
    berührendbeeindruckend
    überwältigendeinsamzusammen
    schlammfreiübersät
    kommeich
    näher
    tränenregenfeuchtglitzernd
    regenbogenerwartend
    abgewandeltabgewand
    näher
    binfast
    dortda
    reichefriedvoll
    einherzens
    gebenspräsentgeschenk
    friedvollentzückend
    glanzvollzufrieden
    endetnie

    Ftx4324

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Stück für Stück setzt sich die Welt für uns zusammen. Ein besonders grosses Stück am Tag, an dem du zu verstehen beginnst, dass tatsächlich all die 100en von Farben, die 1000en von Farbtönen nur aus ROT- BLAU – GELB entstehen. Die optische heilige Dreifaltigkeit. Aus so wenig wird so viel! Life is life.

    Ftx4224

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Keine Beiträge gefunden

    Ftx4124

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    bettina_rbe

    durchschaut
    von der
    glasharfe

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Wasser in Glas, Augen hinter Wasser, sehen klar und doch nur Zerrbilder. Alles eine Frage der Perspektive.
    „Arielle!!! Komm schon! Wir wollten doch noch in einen anderen Shop ein Bikini für den Urlaub kaufen!“

    DragoMikh

    Am Ende besteht der Menschliche Körper zu über Hälfte aus Wasser. Und eben jenes Wasser hatte ihn schon immer fasziniert. Egal ob Mann, Frau, Kind, oder Greis. Jeder konnte am Ende auf diesen elementaren, klaren Stoff reduziert werden. Und jetzt hätten sie ihn fast erwischt. Kommissar Schlosser stand in der Mitte des Kellerraums, in Regalen an den Wänden reihten sich die Gläser, die Trophäen.

    Ftx4024

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Ach Ach!!!! Ich mag nimmer. Wir sind DAS popkulturelle Ereignis der vergangenen 50 Jahre. Was sag ich? 100 Jahre! Und was haben wir nun davon? Ein paar Kinder beweinen unser Erlischen, wenn sie ins Alter kommen um die Grausamkeit der tödlichen speienden Vulkane und Meteoriten zu realisieren. Ok. Aber sonst? Hängen wir in Museen rum, prangern von T-Shirt. Was für eine Nicht-Existenz soll das sein bitte? Ach, Ach…

    Mike G. Hyrm

    dinos
    obmittel
    obklein
    obgroß
    immerzu stets
    ebenso gewesen
    recht famos
    in aller munde
    tun kunde
    über die vergangenheit
    sinniere
    flaniere
    spaziere
    im wald
    ups
    was kommt
    da angehoppelt
    süßspitzzahn
    mit mamaschnabel
    ob ich sie
    füttern darf
    oder ich selbst
    gar ein happen bin
    auch das wird
    eines tages
    geschichte sein
    gleich
    spätestens
    in fünf minuten
    oder ich nehme
    sprichwörtlich
    die beine
    in die hand
    dann heißt es
    später
    er entschwand
    geschwind
    mit flatterndem
    verstand

    Ftx3924

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dr. Sarah Pohl

    “Hach,” seufzte sie und blickte hinauf in den Himmel.
    Sie wussste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte, aber das war ihr egal. Der Lärm der zurückkehrenden Zugvögel, das sanfte Blau des Himmels und dieses warme Kribbeln der Sonne auf ihrem Körper, all diese Dinge waren es wert, erlebt zu werden, auch wenn sie ihr Ende bedeuteten.
    Sie wünschte nur, dass ihre Karotten-Nase Nasenlöcher hätte, damit sie den Duft des Frühlings riechen könnte. Sie hatte so viel Schönes darüber gehört.

    Mike G. Hyrm

    biegt sich die schneegestalt
    der sonne entgegen
    könnte es bald regnen
    abtauen ist dann
    abhauen in slow motion
    nächsten winter
    versprochen
    gibt es ein neues schneewesen
    vielleicht diesmal
    mit Hut und Besen

    Ftx3824

    Kein Beitrag gefunden

    Ftx3724

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Ann Effes

    Ideales Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Durch den geradezu idyllischen Anblick des Holzsteges vor ihr eingelullt, durch das malerische Spiel von Licht und Schatten fast hypnotisiert, vergass sie, warum sie gekommen war: um zu prüfen, ob der Steg noch verkehrsfähig ist.
    Im Krankenhaus grübelte sie noch einige Tage, ob ihr der Grund einfiel, als sie durch das Holz brach, oder erst, als sie sich 4 Meter weiter unten den komplizierten Trümmerbruch zuzog.

    Mike G. Hyrm

    Ich wandleschreite
    vorwärst
    rückwärts
    seitwärts
    gehalten durch einen Weg
    stillstand
    sinnierend
    ungefähr auf halber Strecke
    schaue
    ich zurück
    nach vorne
    zu allen Seiten
    unter mich
    neben mich
    in mich hinein
    beruhigt
    friedlich
    entspannt
    stelle ich fest
    Natur ist ein GeborgenheitsOrt
    vieldeutbar undeutliche
    Schatten umspielen
    mich
    meine
    Gedanken-Gefühle-Seele
    mein IchSein
    im HierSein
    Ich möchte
    jetzt DortSein
    und bin erstmal
    hinweg
    fort
    genau da
    wo ich zufrieden bin

    Stachelvieh

    schritte
    mit bedacht
    vorwärts in bahnen
    gemalt vom licht
    das ziel erst
    eine idee
    vorstellbar
    nähert sich langsam
    beim schreiten
    den spielraum
    bedächtig vermessen
    ‘wege entstehen dadurch
    dass man sie geht’ *

    *franz kafka

    Ftx3624

    Kein Bild gefunden

    Mike G. Hyrm

    rundbaumigartig
    ein abgeborchener
    steinbaumstumpf
    trotzig wildfahrig
    dem demuntgestümen
    witterungswetter trotzend
    einst stein auf stein
    empor gewachsen
    gereift
    vielleicht imposant
    vor monatsjahren
    vieledekadenher
    vollendet gewesen
    wenn überhaupt
    jetzt jedoch
    stück für stein
    stein um stück
    schluck von schluck
    in zeitenraffgeschwindigkeit
    abbröckelndbrüchig
    dabei holzwesen
    in form ähnlich
    betrachten den zerfall
    lächelnd
    den auch sie ahnen
    irgendwann ist jede zeit

    Ftx3524

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Mike G. Hyrm

    meck
    meck
    meck
    versteckt
    ausgeheckt
    alternative
    zwischenraumlösungen
    sind
    nichtimmer
    voller
    glitzer
    glimmer
    glamour
    praktisch
    und doch
    auf seine weise
    magisch
    denn in der
    fantasie
    ist schier
    alles
    jedes
    nichts
    mehr
    als möglich

    … ich sehe was, was du nichts siehst und es fängt mit xcool an

    Ftx3424

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    “Aua, aua, aua,” murmelte ein kleines Stimmchen, dann rief es laut “Mamaaaaaa!”
    Als sich nichts rührte, schimpfte die Stimme weiter: “Meine arme Blatt-Spitze, das kneift so. Aua! Warum hilft mir denn niemand?!”

    Im sterilen weißen Licht der Anzucht-Kammer versuchte die kleine Pflanze die Hülle ihres Samens abzuschütteln, aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie spürte die Anwesenheit der anderen Pflanzen um sich herum, doch die konnten sich auch nicht bewegen. Es war hoffnungslos.

    Mike G. Hyrm

    aaarrrgh käp’ten
    bick grünblattsegler
    lingsrechtsgeradevor voraus
    aaaahhhhaaa
    oooohhhhooo
    beim klaklaklusterpiep
    es ist die grüne minna
    derdiedas berühmtgefürchtete
    plattlaus griinböhrd
    pippi-in-die-augen-raten
    aiii maat
    alle pumperlinge an die decke
    macht die sechssiebeneindreiviertelpfünder klar
    wir pfeffern ein wenig
    salz in den quarkquatsch
    macht achtern achtet daraus
    was lungern die auch
    vor unserer schmutzinsel rum
    malleverleideten tuwasnichtgute
    enterkapern

    Ftx3324

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    fellkleid
    kleidsam
    beides
    auf jeweils
    eigenbesondre
    sichtartweise
    eingeschnürt
    platziert
    gemeinsam
    grimmiglächeln
    umschlungen
    eines
    um des
    anderes
    anderen
    mitohnewillenwahl
    zeitengedankengefühl
    altneu
    neualt
    allesmehrimmer
    ansichtswahrnehmung
    völlig
    gefangenindividuell
    im
    nächstfolgenden
    streichelbewußtseinsmoment

    stachelvieh

    katerstimmung

    wie schön doch meine dame ist
    ich glaub ich mag sie sehr
    sanft streicht sie durch mein seidenfell
    dann lieb ich sie noch mehr

    doch reicht es nun, so seh ich grund
    dass ich mich so empöre
    ich glaube fast das sie wohl meint
    dass ich ihr ganz gehöre

    da irrt die gute frau sich sehr
    wie kommt sie darauf bloß?
    ich bin doch ganz mein eigner herr
    ich hasse dich! lass los!

    Ftx3224

    Ausgerichtet von stachelvieh

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie hatte in einem Ratgeber gelesen, wie es geht.
    “Per Anhalter durch die Galaxis”, hatte der geheißen.

    Sie schaute nach unten. Der Verteilerkasten war nicht hoch, aber Runterfallen würde trotzdem wehtun.

    Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und schloss die Augen.

    ‘Neben den Boden fallen. Neben den Boden fallen…’dachte sie und machte einen Schritt.

    Das Gefühl des Fallens fehlte.
    Ihre Schuhe ebenfalls.

    Fliegen konnte doch nicht tatsächlich so einfach sein.

    Oder doch?

    Don Revog

    “Verflixter Regen” murmelte sie ärgerlich und kämpfte sich durch die böige Nässe. Der Sturm versuchte ihr ständig den Schirm aus der Hand zu schlagen. Als sie nach vorne schaute, sah sie entsetzt, wie eine Flutwelle die Straße herunterkam. Mühsam erklomm sie einen Televonverteiler. Keinen Moment zu früh. Nun stand sie im Sturm auf ihrer kleinen Insel. Aber nicht lange…

    Polizeirevier: “Nun Herr Poppins. Wo haben Sie Ihre Schwester zuletzt gesehen?”

    Mike G. Hyrm

    stromdeichaussicht
    ach schönbezaubernd
    hier stehendwartend
    erinnerungen
    sinnierend
    in bordeaux
    raufgehopstwahrgenommen
    fehlt lediglich
    ein paar
    passendfühlender
    wassersäckchenquanten
    welche vollmutig
    neugierig
    diesen einmaligausblick
    neufindempfindsam
    allsinnendberührend
    genießerfühlen
    miterlebenmöchten
    inklusive all
    kosmischuniversell
    facettenreichumfänglichem
    pippi und pipapo

    Dr. Sarah Pohl

    Sie stolperte – zum Glück fing ein Laternenpfahl sie auf. Ihr war schwindelig, aber sie konnte jetzt nicht ausruhen. Hinter ihr wurden das Johlen lauter.
    Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und riss jede Hoffnung auf ein Entkommen mit sich. Sie taumelte gegen einen Stromkasten und riss die Augen auf. Rote Schuhe, wie in ihrem Lieblingsbuch.
    Sie schlüpfte hinein, schlug die Fersen zusammen und die Welt verwandelte sich in einen Strudel.

    Als sie wieder zu sich kam war sie zu Hause.

    Ftx3124

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    stachelvieh

    augenblick

    der brunnen ist am abend
    mit lichtergold bestickt
    das teilt er mit den wellen
    jede bekommt ein stück
    das ist die zeit wo staunend
    man gern am ort verweilt
    wir fühlen uns am wohlsten
    dort, wo man gerne teilt

    Mike G. Hyrm

    aufkommende fastschwärze
    zwischendunkelhell genannt
    erscheinen funkelglitzerwesen
    blickt fast jeder gebannt
    dem leichtfröhlichspiel
    von naturpurelementen
    umrahmt vom blickenden lichteinfallumschwirren
    steingehauenes plätscherrauschen
    schwebend flötende gedanken
    musizierend bewegende seelenheit
    glücklichkeitsfrohsinn erfüllt
    geballtummantelnde zufriedenheit
    ergriffen von sehnsuchtsvollherz
    tanze ich verwirrendbegreifend
    umhergeführt in dem moment
    lippenformensingend

    bettina_rbe

    Espoir doré
    jaillissant du
    fond vert
    s’accrochant
    aux balustrades
    tout entouré
    d’un bleu minuit
    tendre

    JohnnyThan

    Sie konnte nicht erklären, warum Sie diese Orte suchte.
    Heute fand sie die Reste des “Herrenhäuser Kuppelbaus”, in dem Menschen nach der großen Katastrophe unter einer großen Kuppel lebten. Jetzt war alles Ruine.
    Beim Anblick des goldenen Brunnens fielen ihr die letzten Zeilen des Liedes ein, dass Ihre Eltern so gerne gesungen hatten:
    Einst waren sie mutig, zusammen und wild
    jetzt wird die Welt immer blasser
    am Brunnen zu lesen ein einsames Schild
    “Achtung, hier kein Trinkwasser”

    Ftx3024

    Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Mike G. Hyrm

    wildvoll rase ich durchs leben
    voll spasshüpfiger lachseele
    wind umzäuselt meine segelgedanken
    klangvoll klappertrabend erschallt meine ohana
    mithinterimmerda
    glühendes augenbegeisterungsschauen
    spüre ich pur
    alles und nichts
    leben und tod
    trauer und hoffnung
    überladen angereichert
    von so unendlicher zufriedenheit
    genießatme ich alles ein
    so intensiv
    ich glaube
    es ist als
    wenn ich ertrinken würde
    nach luft schnappend
    zappelnd im nasselement strample
    ich spüre leben

    Der Wortgefährte

    Durch die Wüste

    Aus der Wüste heißem Sand
    zieht Schritt für Schritt die Karawane.
    Heiße Sonne, trockene Lunge,
    Kamele führt der Hirtenjunge.

    Durch Sand und Staub, durch Hitze, Wind,
    wie man es dort in Indien findt.
    Die Reise lang, der Weg beschwerlich,
    Der Lohn ist karg, die Arbeit ehrlich.

    Ein Abenteuer als Gefühl,
    und doch nur das Daheim als Ziel.
    Der Junge sieht das Haus von Ferne
    jetzt eilt er los und äß jetzt gerne.

    Die Herde eilt hinter ihm her
    Der Tag war lang, die Hitze schwer.
    Der Abend naht, nah auch das Ziel.
    Im Bild schwebt vage das Gefühl:

    Der Hirte führt, die Herde folgt
    in Sicherheit. Und das ist viel!

    Dr. Sarah Pohl

    Schon immer hatte er sich einen Hund gewünscht, aber seine Eltern waren dagegen. Als sie ein junges Kamel zur Aufzucht mitbrachten, sollte dies auch ein Trost für ihn sein. Erst wollte er, trotzig, nichts mit dem Tier zu tun haben, aber dann gewann der Trotz aus der anderen Richtung: “Dann wird das eben mein Hund”.
    Nie im Leben hätte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Stöckchen Holen dem kleinen Kamel so gut gefallen würde. Oder gar, dass die ganze Herde mitspielen wollen würde.

    Ftx2924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Mike G. Hyrm

    fenstrig
    blümig
    grünig
    rot
    flatterwesen
    schaut verdutzt
    wie
    auch ich
    wohl ebengleichso
    grauflügel
    fragt mich
    bisste auch
    verirrt worden
    oder
    wohnste
    hier etwa
    gibt es würmer
    oder schnecken
    gerne auch mal
    fette zecken
    sind leckaschmecka
    was guckste so
    und ich
    guckte wirklich
    soooooo
    machte das
    fenster auf
    war kurz
    darauf
    auch sehr
    froh
    als das
    piepmatssingeding
    flatterlings
    im rechten bogen
    in die kurve
    flugs biegend
    hinausfluxfleuchte
    dabei leicht
    keuchte…
    tschüss

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    “Ich schwöre, ich habe es mit eigenen Augen gesehen!”
    Die Mutter betrachtete erst den Vogel, dann ihre Tochter. Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Herd, auf dem noch immer die Suppe kochte.
    “Mama, der Vogel war eben IM Zimmer! Dann machte es Plopp, und er war draußen.”
    “Kind, du schaust zu viel Fernsehen. Jetzt deck den Tisch!”

    ***

    Das Herz des Formwandlers schlug noch immer ganz wild. Fast hatte ihn das Menschenkind gefangen.

    Aber eben nur fast.

    Ftx2824

    Kein Bild gefunden

    Dr. Sarah Pohl

    Tom, Jonas und Lily starrten gebannt in die Flammen. Noch waren sie zu klein, um in ihrem Versteck hinter einigen Sträuchern spürbar zu sein, aber das Holz für das morgige Osterfeuer war gut trocken und die Flammen wuchsen schnell.
    “Meint ihr wirklich, dass das funktioniert?” fragte Tom zweifelnd.
    Lily versicherte ihm, dass es funktionieren würde. “Wir haben Haare und Fingernägel von Herrn Möller an der Vogelscheuche angebracht, das soll für Voodoo-Puppen reichen, hab ich gelesen.”

    Mike G. Hyrm

    huuiii
    prasseln
    knacken
    es wird heiß
    alles tanzt
    drumherum
    doch warum
    bräuche füllen
    keine bäuche
    manchmal
    ausblick in
    einblick aus
    furcht
    angst
    befremdlichkeit
    unwohlsein
    vor
    menschen
    meinungen
    unbekanntem
    anderssein
    hautfarben
    geschlechtern
    da halten
    sich gerne
    nicht wenige
    versuchend
    verzweifelt
    an etwas fest
    tradition
    kultur
    religion
    manchmal
    gehört dies
    wohl eher
    in ein museum
    wie ein
    tyrannosaurus rex
    dem wir auch
    nicht wirklich
    begegnen wollen
    da er uns frisst

    Ftx2724

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    grau und schwarz auf weiß
    zerrissen und doch vereint
    aus zwei wird eins
    sehen und gesehen werden
    doch ungehört auf ewig

    DragoMikh

    Ein Leben, zwei Welten, sie war ich und ich war sie. Eine Entscheidung. Der eine, oder der andere Weg. Doch als wir uns sahen machte es keinen Unterschied, denn unsere Wege hatten uns beide ausgerechnet hierher geführt.

    Dr. Sarah Pohl

    “Eine verlorene Schwester, meinst du wirklich?”
    “Na ja, vielleicht doch eher Cousine.”
    “Ach komm, man sieht nicht mal die Nase. Dann auch noch ohne richtige Augenfarbe… Das kann alles und nichts sein, ein unmöglicher Vergleich.”
    “Das ist doch gerade das Gute daran. Ich muss meine Interpretation nur überzeugend genug verkaufen, wie soll das jemand widerlegen? Vor allem, wenn wir zwei demente alte Damen zusammen bringen. So bekommt meine Oma eine reiche ‘Schwester’, die sie versorgt.”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Zwei Fotoschnipsel, zerrissen, geteilt,
    sollen zu einem Bild geheilt.
    Sollte das sein?
    Vielleicht nur zum Schein.

    Und doch, aus zwei wird eins, nicht meins, nicht deins.
    Nicht stimmig und sie passen irgendwie doch. Es ist nicht zu fassen
    Wie das Leben eben.

    Viktoria D. Richards/Uddelhexe

    Sie stellte sich auf die Zehenspitzen. Ihre Füße zitterten, doch gerade so konnte sie sich selbst, fast bis zur Nasenspitze im Spiegel sehen. So sehr sie sich auch reckte-weiter ging es nicht.

    Der Tisch erinnerte sich. An Zittern, an Zupfen, an Atem an der Kante.
    Vor 60 Jahren hatte ein anderes Mädchen genau dort gestanden. Füße bleck. Plumpe Lippen geschminkt, die Beinchen nicht lang genug, um mehr als das dunkle Haar und die Nasenspitze zu spiegeln

    Ftx2624

    Ausgerichtet von ~Tilde #Gartenzaun

    DragoMikh

    “Ich hätte vor der Reise den Zielort besser auskundschaften sollen… Ob die hier auch Erd Dollar nehmen?” fragte ich mich, als der Abschleppwagen meine Zeitmaschine anhängte. Immerhin hatte ich sie der Zeit passend getarnt.

    kolya

    In my dream a Japanese animation studio created an anime series based on an old manga series that revolved around a car which continuously measured Tessim and would display the result on a roof top mounted LCD display, like a huge alarm clock. Tessim signified the distance to a specific particle in the universe and the design was considered iconic.

    Hence the car was able to hunt intergalactic criminals through space. At the wheel was Anne Hathaway and her partner Anne Will who was keeping track of the bounties. Also she had a chip on her shoulder I think. The catch line of the series was: “Where there’s a Will, Anne Hathaway” Their arch nemesis was a sinister biker woman named Sophie Mono whose motorcycle always left a red trail. It was all rather silly.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    “Jetzt sieh Dir das an! Das kann doch wohl nicht wahr sein!”
    “Was ist denn los?”
    “Ist das denn zu glauben?! Welcher Vollhonk war das? Es gibt nur ein #Banksy-Gemälde in unserer Stadt und genau davor wird diese Karre abgestellt! Dabei ist da doch ein Halteverbot!”
    “Tja, was hast Du erwartet? Wenn #Falschparkende schon keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nehmen, dass sie da etwa Rücksicht auf sowas wie Kunst nehmen?

    Ron Revog

    Eigentlich mochte Abschlepp-Karl den Anzeigenhauptmeister. Der junge Mann bescherte ihm ständig ein gut gefülltes Auftragsbuch, indem er durch die Gegend zog u. Falschparker meldete.
    Aber das war diese Woche schon das dritte realistische Grafito zu dem er geschickt wurde,das suggerierte, dass hier ein Auto falsch geparkt wurde.
    Zugegeben. Ziemlich authentisch. Räder, Farben, Auto. Man könnte fast glauben,das sei ein echtes Parkverbotsschild.

    Mike G. Hyrm

    autoradrat
    speichige
    speichen
    klappernd
    plappern
    vor
    gemaltbepinselsprühten
    platten
    wandflächen
    quälend
    dabei
    singsang
    erschallt
    aus
    wildknarzigen
    autoradiolautnichtleisesprechern
    kopfschüttelnd
    personen
    daran
    vorbeiflanieren
    denn
    es
    ist
    doch
    klar
    wie
    es
    kommen
    wird
    abschleppen
    sandstrahlen
    ordnung
    muss
    hier
    her
    sonst
    tun
    sich
    viele
    so
    schwer
    kreativmuffelgesellschaftswesen
    möcht
    ich
    weniger
    werden
    füge
    noch
    rasch
    ein
    paar
    krakelige
    krakeleien
    hinzu

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Aus Archäologie Today:
    „In einem Land vor unserer Zeit…. Es begab sich dereinst, dass Menschen sich mit Benzingetriebenen Vehikeln fortbewegten. Heute kaum mehr vorstellbar. Aber es existieren noch Ablichtungen von besonders denkwürdigen Exemplaren. Das hier zum Beispiel lässt darauf schliessen, dass man damals von Ästhetik eine ganz andere Vorstellung hatte als heutzutage; sowohl was das Gefährt, als auch die Stadtgedtaltung betrifft.“

    Penelope

    “Warum hast Du denn gerade hier geparkt? Es gibt so viele tolle Graffiti in dieser Stadt.”

    “Überleg doch mal.
    Wenn da schon ein mega Gaffito ist, dann wird das doch so bald nicht übersprayt. Ehrencodex und so.

    Abgesehen davon kann ich dieses Hellblau mit Holzdekor einfach nicht mehr sehen. Selbst irgend ein blöder tag wäre mir da lieber.
    Also, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Sprayer vor dem Abschleppdienst kommt …”

    Ftx2524

    Ausgerichtet von DragoMikh

    Mike G. Hyrm

    Ich kann
    Ich will
    Ich werde
    fahren um die Erde
    betrachte alle Plätze
    jedes Fleckchen
    was mir gefällt.
    Immer unterwegs
    mit meinem treuen
    Klapperrumpelbil
    Du meinst?
    Ich bin ein Hund?
    Ja und?
    Freiheit bedeutet doch
    frei sein in Allem
    Vor allen in den
    Lebensweisen
    Konzepten
    dem Denken
    ich müsstesollte
    laut gesellschaftlicher Ordnung
    irgendwie so sein wie: Wer?
    Pfui … nee!
    Ich bin ein Hund
    ein Lebewesen
    vor allem ist
    meine Meinung
    kunterbunt
    Zudem und überhaupt!

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum.

    „Was denn?“

    „ Hunde sind Auto gefahren… Also nicht mitgefahren, sondern sie sassen am Steuer.… Überall wahren fahrende Hunde“

    „Echt? Tönt tatsächlich skurril.“

    „Was das wohl bedeuten mag?“

    „Hmmm. Keine Ahnung. Aber jedes Kind weiss, dass Hunde nicht Autofahren können“

    „Die glauben aber auch, dass WIR nicht Autofahren können! Miau!“

    ~Tilde #Gartenzaun

    Mit letzter Kraft hatte sich der Kommissar an der Motorhaube des Dienstwagens hochgezogen.
    “Räche mich”, war das letzte das er noch ächzend hervorbrachte, bevor er seinen Verletzungen endgültig erlag.

    Seitdem war Rex unermüdlich unterwegs gewesen. Und nun stand er dem Killer endlich gegenüber.
    Er trat auf Gas und ließ den Motor aufheulen.
    Durfte er das als Polizist wirklich tun? Aber wer würde schon einen Hund verdächtigen?

    Schlechter Beifahrer

    Guck nich so blöde!
    Hol mich hier raus!
    Mir ist scheißwarm!
    Tierquäler!

    Ftx2424

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    “Es läuft nicht gut.”
    “Doch Schatz. Das läuft toll.”
    “Aber wir sitzen hier schon seit Stunden und es hat sich noch kein Kind von mir schminken lassen.”
    “Die müssen erst warm werden.”
    “Bei Deinem Auftritt haben sie geheult.”
    “Hm…ja. Egal, wir werden fürs Event bezahlt.”
    “Vielleicht wäre Katze und Clown das bessere Motiv für uns gewesen?”
    “Ich hatte immer Angst vor Clowns. Diese Motive sind toll für’n Kindergeburtstag.”
    “Ja schon…aber bei Dreijährigen?”

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Dia de los muertes, sie wurden an einem Tisch für vier platziert, da schien was durcheinander gekommen zu sein. Aber es war auch viel los.

    Sie „Der Tod kommt ja nach dem Leben. Und vor dem Leben, da haben wir gar kein Wort für. Ist ja aber eigentlich dasselbe“

    Er „Wie wär es mit Dot davor und Tod danach?“

    Dieses erste Date gefiel ihr. Das könnte ja doch mal was werden.

    DragoMikh

    Es lief mir kalt den Rücken herunter. Ihre Blicke trafen mich, obwohl vier andere Tische zwischen uns lagen. Ich liebte meine Eltern. Doch nach der Beerdigung hoffte ich, sie würden endlich Ruhe finden.

    Ftx2324

    Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Mike G. Hyrm

    Es war einmal
    ein TalNebel
    Er entdeckte ein Schild
    am Berg oben
    mit Fähnchen bunt
    flackernd beschmückt
    Neugierig
    wie Nebel nunmehr
    oder eher weniger
    bis nichts sind
    war auch dieser
    voller Wissbegierde
    Umwabernd
    umstreifend
    schlang er sich empor
    aus den Tiefen
    bis zur Spitze
    Legte sich in
    jede feste Ritze
    Kroch langsam
    doch stetig
    hochkonzentriert
    auf dem Rücken
    des Massivs
    Im Endeffekt
    deutlich zu weit
    Schoß darüber hinaus
    wurde zur Wolke
    welche sich im Tal ergoss

    bettina_rbe

    ways’n steps
    no one can teach
    neither godot nor God
    und jeder schritt auf dem grat so lebensbedrohlich wie Erstarrung.
    Warum?
    Weil es sich richtig anfühlt und der Berg da ist.
    ways to live each’n every day
    from birth to death.

    et encore
    entre Glarus et Graubünden
    il y a bien une crête
    qui se trouve
    dans les nuages
    pour ceux qui
    s‘y apprêtent

    Ron Revog

    Tourist: “Also was ich gerne wissen würde-“

    Bergführer:
    “Was wollen Sie wissen? Wo wir sind? Wohin wir gehen müssen? Warum die Fähnchen da hängen? Wie weit es bis zum Gipfel ist? Wie weit wir von oben schauen können? Ob wir über die Wolken kommen werden? Fragen Sie mich, ich kann Ihnen alles beantworten.”

    Tourist: “Ich möchte wissen, welcher Vollidiot sechs Betonsäcke über 2500m hoch geschleppt hat, nur um dieses blöde Schild einzubetonieren?”

    DragoMikh

    Das Schild stand schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzte dem Regen, Wetter und Kälte. Wanderer mochten das Schild. Es markierte einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Gipfel. Und das Schild mochte die Wanderer. Sie waren kräftig, ausdauernd und hatten wenig Fett. Denn das Schild achtete auf seine Ernährung.

    Ftx2224

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Startrek, das Holodeck. ENDLICH!!! Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
    In welche Welt soll ich bloss eintauchen?
    Ich weiss! Ein grosser Stein im Toskanischen Sommer. Weckt mich im Herbst.

    Mike G. Hyrm

    im gründigen grund
    schwarzes dunkel
    erwartet mich
    je höher ich
    hinauf aufsteige
    hinausklettere
    umso blauer erscheint
    das gänzlich ganze
    so abgehoben begrenzt
    durch weiße linien
    unsicher verfolge
    ich den zittrigen
    schemenhaften schattenwurf
    meines eignen selbstseins
    um zu entdecken
    was meine wahrnehmung
    in der vielfältigkeit
    wahrhaftig wahrnimmt
    was ist der schluss
    vom trug
    wenn schlußendlich
    mein ich mich frug
    wessen wahrheit
    ist sonderbar klar
    spricht
    für sich

    Ftx2124

    Kein Bild gefunden

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    „NOTFALL hat’s geheissen! Ich seh hier nur n Scheiss Ziehbrunnen, der klemmt. WAS SOLL DAS? Wegen sowas komm ich an nem SONNTAG hier raus? Hab weiss Gott was besseres zu tun als einen ZIEBRUNNEN zu reparieren. War grad Skat spielen mit den Jungs!“

    „Tut mir ja leid. Aber morgen ist grosse Eröffnung und das ist DIE Hauptattraktion – Ziebrunnenerfahrung für jedermann“ Das muss morgen funktionieren!“

    „Nun, wenn ich schon da bin. Aber es wird teuer. Das sag ich Ihnen!“

    Mike G. Hyrm

    war wahr gewesen
    an wahrheit so belesen
    lustig bunte kunte träum
    vom schäumsteinigschönen brunnileinsein
    ohne staubigen besen
    dafür mit hängendem eimer
    im grüneligen grünen
    im kontrast der welt
    lediglich scheinbar meiner
    dacht ich seh ein dach
    was war wahr dabei
    jedenfalls
    sprach brunosetta
    das brunnen
    woher kommt das brummen
    bist du es einmaligere elmureeimer
    musst du wieder
    dieses seelenleidige
    gesummse summen
    dich fidelidumdarum
    benehmen
    ich hätts gerne weiter

    Ftx2024

    Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Mike G. Hyrm

    stolz stolziere ich mein mich

    so stolziere ich
    im sand
    gebannt
    entstand
    eine symphonie
    ich tanz
    dreh mich herum
    im kreis
    ohne s…
    scham meine ich
    ich die eule nicht
    ich die flaube nicht
    denn ich glaube nicht
    das jemand glaubt
    ich wär ein pfau
    schlau
    gewitzt
    überhitzt
    nicht die gedanken
    sonst könnten schranken
    ranken
    ich bleib
    was ich bin
    doch bin und spinn
    ich hier
    den ich bin ein tier
    dir
    eine verse
    eine strophe
    so tanze
    ich nach meinem lied
    was ich mag
    du auch

    Kastelzeichnerin

    Heinrich die Möwe spazierte, wie jeden Abend, auf der Suche nach einigermaßen essbaren Hinterlassenschaften der gut betuchten Touristen, am Strand entlang. Wie so oft sinnierte er darüber, wie es wohl so wäre als Tourist. Einmal in ferne Länder reisen, aus dem Leben hier ausbrechen… was würde er wohl an fremden Stränden finden? Welche Leckereien würden ihn erwarten?
    Lustlos pickte er nach einem abgekauten Pizzarand. Immer das gleiche, tagein, tagaus. Für den Rest seines Lebens.

    Ftx1924

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Der Wortgefährte

    🎵

    Ein Männlein steht im Walde
    auf einem Bein

    Es trägt in Blaubeerfarben
    ein Mäntelein

    “Sag mal:”, fragt das Männlein klein,
    “Hält das Tipi? Stürzt es ein?”

    Vorsicht walten lassen
    hilft sicher sein!

    🎵

    Mike G. Hyrm

    Mein Dad hat mir oft davon erzählt, von unseren gemeinsamen AbenteuerWaldTouren, als ich ein kleiner Bub war. Seine Augen leuchteten immer wenn er davon erzählte, auch als ihn das ImmerMehrVergessen schon längst im Griff hatte. Das allerletzte Mal als ich ihn sah, nahm er meine Hand, sah mich mit seinen strahlenden Augen an & erzählte erneut amüsiert grinsend & leicht stockend von der urigen WaldAstHütte, die wir eines Tages im Frühsommer fanden … Ich liebe dich Dad.

    CEO Zahnfee Corporation GmbH

    Auszug aus der Broschüre „Galaxien- und Zeitreisen leicht gemacht“:
    Aus unserer breiten Palette an Zeitportalen, finden Sie garantiert das Nonplusultra für ihre anstehende Zeitreise.
    Neben den extravaganten Portalen und exquisiten Zeitreisetoren, finden Sie die nachhaltigen Forest Zugänge neu besonders für u

    Wanda

    Der Friedhof der Wale bekam eine neue Heimat. Ob ein Wald aber nicht etwas ungewöhnlich war? Hat da jemand etwas verwechselt?

    “Schau mal Gepetto, weißt Du noch…?”
    “Ja, Pinocchio.
    Was ist das für ein seltsames Loch? Ich bleib lieber hier…”

    Ftx1824

    Ausgerichtet von Mike G. Hyrm

    Ron Revog

    Der gemeinsame Tag war herrlich gewesen. Die Shoppingtour durch die Kleinläden der Altstadt. Die tolle Bootsfahrt durch den Hafen.Das romantische Essen im Restaurant,mit dem Ausblick auf die im Sonnenuntergang heimkehrenden Fischer. Dann Kino und schließlich die gemeinsame Nacht.Auch total süß,dass er ihr diesen beleuchteten Schirm geschenkt hatte. Er ist einfach fantastisch und sieht gut aus. Und trotzdem: Von einem Mann mit dem Nachnamen Kamasutra hatte sie mehr erwartet.

    Der Wortgefährte

    Du hast Kirschblüten versprochen

    Es regnet
    Unter dem Schirm ist Licht
    Doch die Seele wurde klamm.

    Eine gefüllte Klangschale antwortet nicht
    Und ist das Frühling?

    Warten in sich

    Penelope

    Das hier sollte Regen sein?
    Nein, das konnte nicht sein. In all den Büchern, die sie gelesen hatte, wurde Regen als nass, kalt, unfreundlich, ja sogar gesundheitsschädlich beschrieben. Sie hatte sich wirklich gut vorbereitet, bevor sie diesen Planeten betrat.
    Aber das hier, das sah nicht aus wie Regen, eher wie Licht, reines Licht – nein, besser – wie Glück! Pures Glück, das vom Himmel fiel.
    Weg mit diesem Ding, diesem Schirm!
    Ahh! Das war wundervoll …

    Ftx1724

    Ausgerichtet von Holger_Marlow

    Der Wortgefährte

    🎶

    “Ich schmied’ det Eisen dat es kracht
    bis Stolpe an der Peene,
    und wenn das Eisen fertig ist
    kommt’s unten anne Beene
    vom Pferd, dat immer stolpern tut.
    Ich schmied’ det Eisen vor der Nacht
    Gott hilft mir, Gott ist gut!”

    🎶

    Ron Revog

    “Beeindruckend, wie viele Mönche Ihr als Handwerker hier auf dem Markt einsetzt, werter Abt. Aber warum sitzt jener Mönch so seltsam auf dem Ambos an dem er arbeitet?”
    “Bruder Long ist einer unserer unfreiwilligen Zugänge. Er wurde vom Präfekten überstellt,weil Weibsvolk sich von ihm belästigt fühlte. Immer wenn sich eine holde Maid näherte,stand seine Tunika weit vor. Er ist äußerst gut ausgestattet. Seitdem er so arbeitet,gibt es keine Probleme mehr. Idee der Oberin.”

    Ftx1624

    Ausgerichtet von Der Wortgefährte

    Penelope

    Ach, geliebter Heinrich,
    bei uns war es Liebe auf den ersten Blick,
    schon damals,
    im Sandkasten,
    auf dem Spielplatz,
    der heute ein “Naturerlebnisplatz” ist,
    hatten wir uns versprochen,
    wenn einer zuerst gehen muss,
    dann treffen wir uns hier.

    Und da bist Du.
    Ich habe Dich sofort erkannt.
    Kalt und hart.
    Aber warte nur,
    wenn die Sonne kommt,
    dann schmiegen ich mich endlich an Dich.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    Easydor

    Kann es sein? Ist es möglich, dass er im Lauf des Tages anschwillt und in der Nacht wieder schrumpft? Wie ein sehr langer Atemzug über den Tag hinweg? Dem Auge nicht sichtbar, und auch mit den Händen…? Nein, sie tastete jetzt schon seit 2 Stunden, sie fühlte es nicht. Aber sie hatte es doch gehört, das Knirschen, das sanfte Vibrieren, ganz eindeutig. Die ganze Nacht. Und dieser Ton, dieser tiefe Ton; versuchte er ihr etwas zu sagen? Sie konnte jetzt nicht mehr gehen.

    GEDANKENTaenze

    Sie war sichtlich angetan von der Größe des Steins, ja sie empfand so etwas wie Ehrfurcht. Sie wollte ein Zeichen setzen und ihn umarmen so wie man Bäume umarmt. Wollte etwas von seiner Stärke ausstrahlenden Aura einfangen.
    Kurz bevor sich ihre Hände auf den harten Stein legen konnten, spürte sie eine tiefe Wärme, die vom Innern des Steins kam, der zu ihr sprach:
    “Achte den Raum zwischen uns. Sind es nicht gerade die Freiräume, durch die wir uns annähern?

    Yendolosch

    “Sehnse, hier war dieser Riss, genau hier ist er rein, der Karlheinz.

    Einfach weg.

    Nur die Uhr hier, die ist geblieben, und seine Klamotten.

    Aber eigentlich kann er ja gar keine Zeit gehabt haben, die auszuziehen, nicht?
    Der ist ja direkt auf diesen Stein zu, und da hat er keinen Moment angehalten, direkt rein! Also müssen die Sachen da quasi, so, wie abgeschält worden sein, nicht? Wie wenn er so durchs Sieb gepresst wurde, und da ging nur er durch…”

    stachelvieh

    ich bin wie du
    wir ähneln uns
    ein gemisch aus
    verschiedenen stoffen
    sichtbar sind wir
    dem der uns sehen will
    mit unserer kontur
    die glattes umschließt
    und ebenso schrunden
    mögen wir zuweilen
    auch hart erscheinen
    eine berührung entfacht
    die wärme die uns
    gezeugt

    slowtiger

    “Bis hierher und nicht weiter!” Aber der Beton verhärtete seit März und wurde nur noch steif weitergeschoben. Das Rübenbeet konnte sie vergessen. Es war keine gute Idee gewesen, den mißlungenen Sauerteig ins frischgegossene Fundament nebenan zu werfen.

    JohnnyThan

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern. Insekten wuseln herum, mit ihrer ganz eigenen Art von Geräuschen.
    SIE ist hochkonzentriert. Das hier ist die letzte Prüfung, nach 24 Jahren Vorbereitung. Langsam hebt SIE die Hände zum Stein, ohne ihn zu berühren. Konzentriert sich. Atmet ruhig.

    Dann ist es für einen kurzen Moment ganz still, als ob die gesamte Natur den Atem anhält.

    Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern, Insekten wuseln herum. SIE… ist verschwunden.

    Ron Revog

    Mein Freund so kalt
    Und ich im Wald
    Dunkel die Nacht
    Der Tag nicht erwacht

    Wege voll wirren
    Wir sind am verirren
    Suchen von Sinnen
    Zeit am verrinnen

    Weg von hier fort
    Dem schutzlosen Ort
    Weg von der Schlacht
    In die wir gebracht

    Wolln nicht bekriegen
    Einander besiegen
    Weil Führer nur hassen
    Sie morden uns lassen

    Tag bricht herein
    Es folgt Sonnenschein
    Für mich zu ertragen
    Doch Ihr hört mich klagen

    Denn mein Freund der Troll
    Ist nun Stein.Nicht toll🖤

    traveling word

    Da liegt es im Weg und lässt mich nicht rein.
    Schwer, hart und kalt. Ein Herz aus Stein.
    Die Hand warm und stark bewegt es kein Stück.
    Der Geist leicht und frei, der drückt es zurück.
    Gedanken ziehen ein, bringen Wohl und Licht.
    Stein werde weich! Zerstöre es nicht!

    Dr. Sarah Pohl

    “Was machst du denn da?”
    “Ich kann den Felsen nicht anfassen.”
    “Wie bitte?”
    “Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann diesen Felsen nicht berühren. Ich wollte eine Probe von der Flechte da nehmen, aber es – geht – nicht.”
    “So ein Qua- … Was zum…”

    Der Stein-Troll, der nur hatte verhindern wollen, dass die Menschen ihm die Augenbrauen zupfen, fragte sich, ob der Schutz-Zauber wirklich so eine gute Idee gewesen war. Aber rückgängig machen konnte er ihn jetzt auch nicht mehr.

    Mike G. Hyrm

    Schein
    kühl mag es sein
    an einem heißen Tag
    doch Ursprung ist Energie
    Verdichtung oder Feuer
    ich spür mit allen Sinnen
    die Kraft die Ur, die Zeit
    so lass ich mich inspirieren
    vom ewig scheinbar Unvergänglichem

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Grau und erhaben, so steht er da
    Keiner weiss, wie lange schon

    Umrahmt von grün und braun
    Keiner weiss, wie lange noch

    jorger

    Der Moment, als die gutmütige Jaqueline das erste Mal bei den Klimaklebern mitmachte, war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.😇

    Ftx1524

    Ausgerichtet von Ron Revog

    Wanda

    Der Vulkan drohte erneut auszubrechen. Die Menschen waren voller Angst um ihr Leben, Hab und Gut.
    Da kam Lurchi und hatte eine Idee:
    “Kommt Leute, wir knoten den Vulkankegel mit einem Seil zu.”
    “Aber Lurchi, der Boden ist viel zu heiß dort oben!”
    “Mit unseren tollen Salamander-Schuhen passiert nichts!”

    Als sie wieder ins Dorf kamen, jubelten die Menschen ihnen zu und trugen sie auf Händen.
    Über dem Vulkankegel waren nur noch kleine Rauchwölkchen zu sehen.

    Der Wortgefährte

    Lurchis Freunde voll Verdruss
    warten endlos auf den Bus:
    denn sie kauften zuversichtlich ein
    Partygags von Amazon Prime.

    Da sprang Lurchi ein – wie schön:
    holt selbst die Ware im Citroën.

    So gelang die Party noch!
    Salamander, lebe hoch!

    ~Tilde #Gartenzaun

    Es war nur eine kleine Kundgebung, doch sie würde noch Auswirkungen haben. Die Bühne bestand nur aus einem alten Lieferwagen. Ein einzelner Polizist war zur Sicherung abgestellt worden.
    Der schwarz-gelbe Lurch streckte sich empor: “Waldgenossen und Waldgenossinnen, ich stehe hier vor fleißigen Mäusen, stolzen Zwergen, und wehrhaften Igeln. Wer aber für das Elend im Wald verantwortlich ist, ist klar: Es sind die Grünen!”

    Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Lurchi: “Wir sollen bei der #TourdeFrance teilnehmen!”

    Lurchis Freunde sind nicht sehr begeistert.
    Unkerich: “Tour de France? Sollen wir etwa #radfahren??”
    Igelmann: “Etwa als Mannschaft?”
    Mäusepiep: “Ist das nicht gefährlich?”
    Hopps: “Ich werde Jan Ullrich sehen!”
    Piping: “Hört sich nach viel Arbeit für mich an!”

    Lurchi versucht seine Freunde zu beruhigen:
    “Nein, wir sollen bei der Werbekarawane Merchandise verteilen. Lasst uns den Transporter beladen.”

    Ftx1424

    Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl

    Wanda

    Auf der einen Seite der Tempel zu Marmoor, auf der anderen der Kristallpalast des Waldemar von und zu Weinberg.

    Aber Star des Abends ist Ceppa Schnirkel, sie raubt allen den Atem.

    Diese zierliche Schönheit! Diese Anmut und Elegance!
    Welch Farbkomposition!
    Phantastico!

    Der Wortgefährte

    “Mach Dir nichts draus” konstatierte die Schnecke aus Kriechenland und inspizierte mit aufgesetzten Stielaugen und wichtigwisserischer Miene den kristallenen Findling. “Das wird schon, das Material hast Du!”

    Sie schob sich mit ihrem buntglattspiralschönen Haus ein Stück näher und sagte leise, aber so bestimmt, dass es der Kristallbrocken hören musste: “Weißt Du, mein Haus sah vor dem Schleifen auch unförmig aus. Wir müssen nur wegnehmen, was zuviel ist! Wirst sehen!”

    Ron Revog

    Er drehte den Gashebel voll auf. Die Schleimgeneratoren pumpten am Limit. Sein Gleiter jagte über die Ebene. Er hatte Mühe ihn bei dieser Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. Das Kristallschiff war nah und dann hieß es Adieu rasender Planet.
    Wie hatte er sich so verschätzen können? Aus dem All sah alles so ruhig, friedlich u. nahrhaft aus. Wie hätte er ahnen können, dass sich das Leben hier in Zeitraffer abspielt? Verdammt,wo kam dieses Kameralinse so plötzlich her?

    ~Tilde #Gartenzaun

    Die Tierkinder tollten alle bereits durch den Garten und sammelten die Eier. Nur die kleine Schnecke war noch auf der Terasse.
    “Oh, wie schön! Ich habe was gefunden”, sagte sie plötzlich. Der Osterhase wollte gerade etwas einwenden, als sie sagte: “Ich weiß, das ist kein Osterei, aber ich freue mich trotzdem.”
    Gerührt suchte der Hase in seinem Körbchen und legte ihr einen kleinen, eiförmigen Salat neben den Stein.

    Ftx1324

    Ausgerichtet von Easydor

    Ron Revog

    Der dt. Bundesrat hat soeben den Weg zur #Cannabislegalisierung freigemacht. Damit fiel der Startschuss für
    die ersten Cannabissamen-Bestellungen. Hier werden die Samen,die aufwendig in lichtundurchlässiger Folie verpackt sind, in Bremerhafen entladen. Jeder Pack enthält ein Samenkorn einer neuen Züchtung. Da jeder Person lediglich drei Pflanzen erlaubt sind, wird diese neue Züchtung präferiert. Jede Cannabispflanze dieses Sorte wird ca. 12m hoch und liefert 120kg Ertrag.

    ~Tilde #Gartenzaun

    Stairway to Heaven (Country Version by The Boss Hoss) – YouTube

    Der Wortgefährte

    Pablo Escobar (1949 – 1993)

    war ein kolumbianischer Drogenbaron.
    In den 1970er-Jahren baute er ein Drogenimperium auf. Er soll er bis zu 1,5 Mio $ am Tag verdient haben. Um das Geld zu lagern, ließ er Geldbündel stapeln, dass sie aussahen wie Strohballen, die zum Schutz in reißfestes Plastik verschweißt wurden. Die Ballen türmte er in Freilagern, überdeckt mit Planen.

    Ein Vorfahre des Drogenbarons war der Lügenbaron Münchhausen.

    Quelle: Pinocchiopedia🤥

    fortyeight

    Eine besondere Absurdität liegt in der Idee, Heu ausgerechnet in Plastik zu hüllen. Ein leicht vergängliches Naturprodukt… Wasser mit Mikroplastik wird so dem nächsten Gras serviert. Für die menschliche Illusion von schimmelfreiem Heu. Gestapelte Riesenbausteine der Hybris…

    … dachte Blackcat, bohrte seine Krallen tiefer in die grüne Scheußlichkeit und sog den betörenden Duft ein, der durch die feinen Löcher drang. Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, dachte er.

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Der kleine Blacky wusste, diesmal würde er das Versteckspiel mit seinen Geschwistern gewinnen.
    Das würde er ihnen dann die nächsten Tage genüsslich unter die Nase reiben.

    Ftx1224

    Ausgerichtet von fortyeight

    Wanda

    *Dystopie eines Badetags*

    Angela und Chantal blickten geradezu katatonisch ins Leere. War es das, was sie von der Zukunft erwartet haben, als sie die populistische Partei wählten, die ihnen etwas “ganz anderes” versprach? Erzwungene Lust am Baden mit Plastikgläsern und verblichenen Badekappen.

    Die neuen Weltherrscher Murks und Hocker müssen weg.

    Plötzlich, fast unmerklich, steckte ihnen die Unterwasserorganisation eine Nachricht zu…

    ~Tilde #Gartenzaun

    Solange das Wasser noch nicht die Schultern bedeckt, steht es uns nicht bis zum Hals.
    Darauf sollten wir anstoßen!

    Ron Revog

    “Der Naturschwimmkurs hat doch gut geklappt,hm?”
    “Bitte? Zwei sind ertrunken.”
    “Könnte schlimmer sein.”
    “Könnte WAS?”
    “Der eine wollte mit mir ausgehen.”
    “Oh…”
    “Der andere wollte mit DIR ausgehen.”
    “Ugh…Und-?”
    “Keine Sorge. Unfälle passieren. Eine eingeforderte Mutprobe an der falschen Stelle…”
    “Manchmal bist Du-“
    Sie fauchte: “Was? Kalt? Herzlos? Schatz, Du weißt, was sie mit Homosexuellen machen! Wenn herauskommt, dass wir-“
    “Psst!”

    #ScheißAfD!”
    “Stößchen?”

    *pling

    Der Wortgefährte

    Wir sind wie Marionetten,
    das Wasser umschließt uns fest
    In Heilewelt gefangen
    vom Schicksal und vom Rest

    Wir sehn die Flut mit Sorgen
    und sagen: “Uns geht’s gut!
    Gefahren gibt es immer
    wie gestern so auch morgen.”

    Doch unsre Herzen schlagen wild:
    Wir haben es vergeigt!
    Und trinken Sekt und Selters,
    während das Wasser steigt.
    Wir wellnessen in Enge
    beklagen böse Zeit…

    Das Wasser steigt uns bis zum Hals
    doch wir ertrinken nicht
    Denn wir sind wie die Puppen:
    die stört ihr Schicksal nicht.

    So halten wir zusammen,
    vereint in dieser Flut
    Und sollten Wellen toben:
    Der Kopf ist ja noch oben.

    Die Puppen harren weiter aus,
    im Luxus der Geschicht’,
    in unsrer Marionettenwelt,
    im Wasser bis zum Hals,
    so dicht.

    Penelope

    “Ja?
    Ach hallo, Detlev.
    Ja?
    Ja, doch, ich habe Deinen Entwurf erhalten.
    Wie ich ihn finde?
    Nun… also… als ich Dir das Foto der Badenixen aus den 30er Jahren gezeigt habe, mit der Bitte es für die Arena-Badekappen-Kampagne modern zu interpretieren, da hatte ich mir das anders vorgestellt…
    Nein.
    NEIN!
    Der Auftrag wurde schon an Denise vergeben.
    Nein, derzeit habe ich keine neue Kampagne für Dich.
    Ja, tut mir auch leid.
    Ja, Küsschen, Küsschen.”

    ’Oh Mann, der lernt es nie.’

    Andreas Kilgus

    • Juckt’s Dich auch so unter der Badekappe?
    • Jou.
    • Hörst auch Du schon knapp unter der Wasseroberfläche auf?
    • Jou.
    • Du hast also, wie ich, keine Arme und Hände, mit denen Du Dich kratzen könntest oder an den direkt vor unserer Nase stehenden Sekt kämest, richtig?
    • Jou.
    • Unser Künstler ist schon ein ziemlich grausamer, mieser Sack.
    • Ich sage nicht, wie ich’s gemacht habe, aber deswegen treibt er da hinten im Wasser …

    o/1MS\o | #WeAreNatenom

    Isa war sauer.
    Wieder hatte sie sich von Pia überreden lassen.
    Es hiess, es sollte eine coole Poolparty geben.
    Und jetzt hing sie hier in einem trüben Tümpel bei irgendeinem sektähnlichen Gebräu in Plastikgläsern rum.
    Ihr brauner Koffer war auch noch beim Flug verlorengegangen.
    Da musste sie sich von Pia diesen komischen braunen Badeanzug borgen.
    Und damit kein Dreck in die Ohren kam, musste sie auch noch diese hässliche neongrüne Badekappe tragen.
    Orrrrr.

    JohnnyThan

    “Und das soll Kunst sein?” fragte meine Tochter mich mit großen Augen. Ich hatte ihr von Kunst erzählt – es gab jetzt weniger davon, daher war das Konzept ungewohnt.

    “Du hast gesagt ‘Kunst liegt im Auge der Betrachtenden’ – also in meinem Auge tut sich dazu nichts. Was sind das für komische Gefäße? Was haben die auf dem Kopf? Ich verstehe es nicht”.

    Seit der großen Katastrophe, die nicht plötzlich, aber dann sehr heftig innerhalb von ein paar Jahren passierte und viele Leben kostete, hatten solche Dinge wie Badekappen und Sektgläser keine Bedeutung mehr.

    Ich sagte: “Ich würde das Werk ‘Genuß des Niedergangs’ nennen.” Dann liefen wir schweigend weiter, vertieft in unsere jeweiligen Gedanken.

    Easydor

    Unsre Füße
    tief ins Sediment
    gegossen
    halten uns
    hier im See
    einander zugewandt.
    Die Schultern
    grün gesäumt
    stehe ich
    mit dir
    jubelbereit.
    Wenn das Wasser nun
    nicht weiter steigt
    ist das doch
    ein Grund
    zur Freude.

    Ftx1124

    Ausgerichtet von Der Hundepapi

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    #Banksy #Cannabislegalisierung #culture #deutsch #Falschparkende #FreitagsTexterei #ftx1725 #FtxVWMN #FtxWWJJ #Gartenzaun #literature #radfahren #RIPNatenom #SUV #TourdeFrance #ultimasNoticias #WeAreNatenom

  18. I detta inlägg i öde ö-följetången kommer nedanstående 56 skivor i min skivsamling att avhandlas. Hårda beslut måste tas. Det kommer att bli smärtsamt. Alla kommer inte in genom pärleporten.
    * LCD Soundsystem – Losing My Edge (Singel, 2002)
    * The Juan MacLean – You Can’t Have It Both Ways (Singel, 2002)
    * The Rapture – Echoes (LP, 2003)
    * LCD Soundsystem – Give It Up (Singel, 2003)
    * Diverse artister – DFA Compilation no 2 (Samling, 2004)
    * LCD Soundsystem – Movement (Singel, 2004)
    * LCD Soundsystem – Daft Punk Is Playing At My House (Singel, 2005)
    * LCD Soundsystem – Disco Infiltrator (Singel, 2005)
    * LCD Soundsystem – S/T (LP, 2005)
    * The Juan MacLean – Less Than Human (LP, 2005)
    * Black Leotard Front – Casual Friday (Singel, 2005)
    * Munk – Kick Out The Chairs (Singel, 2005)
    * Delia Gonzalez & Gavin Russom – The Days Of Mars (LP, 2005)
    * Delia Gonzalez & Gavin Russom – Relevee (Singel, 2006)
    * Shit Robot – Wrong Galaxy (Singel, 2006)
    * Shit Robot – Chasm (Singel, 2007)
    * LCD Soundsystem – All My Friends (Singel nr 1, 2007)
    * LCD Soundsystem – All My Friends (Singel nr 2, 2007)
    * LCD Soundsystem – Sound Of Silver (LP, 2007)
    * Hercules & Love Affair – Classique #2 / Roar (SIngel, 2007)
    * Diverse artister – FabricLive. 36 (Samling, 2007)
    * Baby Oliver – Primetime (Uptown Express) (Singel, 2007)
    * Babytalk – Keep On Move (Singel, 2007)
    * Babytalk – Chance (Singel, 2008)
    * Hercules & Love Affair – You Belong (Singel nr 1, 2008)
    * Hercules & Love Affair – You Belong (Singel nr 2, 2008)
    * Panthers – Goblin City (Singel, 2008)
    * Curses! – The Deep End (Singel, 2009)
    * Black Meteoric Star – Death Tunnel (Singel, 2009)
    * Black Meteoric Star – Dream Catcher (Singel, 2009)
    * Canyons – Fire Eyes (Singel, 2009)
    * Altair Nouveau – Space Fortress (Singel, 2009)
    * Cage & Aviary – Television Train / Suburban (Singel, 2009)
    * Q&A – Tumbling Cubes (Singel, 2009)
    * The Juan Maclean – The Future Will Come (LP, 2009)
    * LCD Soundsystem – Bye Bye Bayou (Singel, 2009)
    * LCD Soundsystem – Drunk Girls (Singel, 2010)
    * LCD Soundsystem – This Is Happening (LP, 2010)
    * Justine And The Victorian Punks – Beautiful Dreamer (Singel, 1979/2010)
    * Shit Robot – From The Cradle To The Rave (LP, 2010)
    * Jee Day – Like A Child (Singel, 2010)
    * Ndf – Since We Last Met (Singel, 2010)
    * The Crystal Ark – The City Never Sleeps (Singel, 2010)
    * Holy Ghost! – Static On The Wire (Singel, 2010)
    * Holy Ghost! – S/T (LP, 2011)
    * Gunnar Bjerk – Back Then / Stay (Singel, 2011)
    * PlanningToRock – Doorway (Singel, 2011)
    * Rewards – Equal Dreams (Singel, 2011)
    * Invisible Conga People – In A Hole (Singel, 2011)
    * Factory Floor – S/T (LP, 2011)
    * David Bowie – Love Is Lost (Singel, 2013)
    * The Juan MacLean – In A Dream (LP, 2014)
    * Museum Of Love – S/T (LP, 2014)
    * Shit Robot – We Got A Love (LP, 2014)
    * Anonstop / Bézier – 415-PR11 (Singel, 2016)
    * LCD Soundsystem – American Dream (LP, 2017)

    ”I’m losing my edge. The kids are coming up from behind.”

    Marcus besökte mig en dag. Det var i min trånga studentlägenhet i Borås som vi båda satt framför min stereo för att primärt lyssna på ett förhandsexemplar av The Embassys efterlängtade andra album. Efter att extasen hade lagt sig växlade han till en låt på en bränd CD-skiva som kom till att bli en tämligen avgörande upptäckt som formade mitt framtida musiklyssnande. Marcus var (och är förmodligen fortfarande, jag vet inte, ty jag har inte träffat honom på över tio år) en väldigt trendkänslig, påläst och passionerad person som hade långt bättre koll än jag själv på den hetaste och hippaste nya svartheten. Och går det att bli hippare än den senaste nya svartheten från New York? Troligen inte. ”Crush the Liberation”, en weird liten danstingest med ett utklippt Instant Funk-beat placerad under en smittande basgång och en distad kvinnoröst som gormar slagord, lät inte som mycket annat jag hade hört tidigare.

    ”I’m losing my edge to the Internet seekers who can tell me every member of every good group from 1962 to 1978.”

    Det ena tog mig till det andra, och plötsligt såg jag genom mitt informationsletande på internet att spåren ledde mig till det dära nya svarta från ett par år tidigare: punkfunken. The Rapture. Jag hade ju sett och uppskattat deras livespelning i Malmö på den kortlivade Acceleratorfestivalen (som väl idag bytt skepnad till Way Out West, typ?). Deras neddykning i Gang of Four, Public Image Ltd., Big Star och regelrätt techno på albumet ”Echoes” låter som en ingredienslista som inte bör gå att kombinera överhuvudtaget, men som på ett märkligt sätt funkar – ungefär på samma vis som Primal Screams underliga kombination av rock och house på ”Screamadelica” gör det. Limmet som höll ihop ”Echoes” stavas DFA, vilka var skivbolagsägarna, producenterna och DJ-duon Tim Goldsworthy och James Murphy. Vid sidan om den klassiska Saturday Night Live-sketchen om Blue Öyster Cults produktionsgnabb så är det är troligen dessa herrars förtjänst att utskällda koklockan fick en nytändning inom dansmusiken på 00-talet. På ”Echoes” är den ymnigt förekommande, inte minst i den centrala singeln ”House of Jealous Lovers” (med sin fortfarande oförskämt snygga musikvideo).

    ”I’m losing my edge to the art-school Brooklynites in little jackets and borrowed nostalgia for the unremembered eighties.”

    Mer koklockor återfinns (till Bruce Dickinsons stora glädje) i James Murphys framgångsrika katalog med sitt husband LCD Soundsystem. Det som inleds 2002 med medelålderskrisandets anthem ”Losing My Edge” utvecklas successivt från ett enmansprojekt till ett arenaband med lika delar Talking Heads-polyrytmik, aciddisco och Robert Fripp-ylande gitarrock under drygt tio års tid. Mycket av DFAs katalog kommer att centreras kring detta band, dess medlemmar och deras vänner. I gruppen hittas bl.a. Nancy Whang på keyboards och piano som även gör dansmusik i The Juan Maclean, trummismonstret Pat Mahoney som även gör musik i Museum of Love, gitarristen Al Doyle som spelar i Hot Chip, tidigare !!!-basisten Tyler Pope som lagt ovärderliga funkgrooves på Hercules & Love Affair, The Crystal Ark m.fl., Gavilán Rayna Russom (tidigare Gavin Russom) som Murphy först anlitade som synthesizerreparatör men som blev fullvärdig medlem efter att ha släppt utmärkt ambienttechno och snorfunky konstdisco med Delia Gonzalez, brusigt electromangel som Black Meteoric Star samt det ovan nämnda The Crystal Ark. Det råder onekligen ingen brist på talang i denna uppsättning.

    ”I’m losing my edge to better-looking people with better ideas and more talent.”

    Vid sidan om husbanden gav bolaget ut en rad av tolvtumssinglar av elektronisk karaktär, och gärna med en touch av weird. De besatt ofta en skevhet som påminde om postpunkens ena ben i den konstakademiska världen och andra ben i moshpiten. Däri låg lockelsen för mig. Även om jag också finner njutning i den cleanaste av stämsångsfylld solskenspop och den mest välpolerade Nile Rodgers-discon så är jag i grund och botten ändå en indiekid som vuxit upp med skrålande punk och falsksjungande gitarrplink. För mig är det är – håll i er, för nu kommer en blodigt sönderslagen klyscha – i imperfektionerna som de mest intressanta uttrycken uppstår. Det är skavankerna i t.ex. Ndfs tio minuter långa och helt odansbara danstrans, i Jee Days närmast psykedeliska houseupplevelse med repetitiva sångstrofer som glider ur sin takt, i Invisible Conga Peoples beslut att pitcha ner sin sångerskas röst till något suggestivt, i Shit Robots störtdykande två-minuter-tills-domedagenhouse och i PlanningToRocks originella genderbenderkonsthouse som jag känner tron på skaparglädjens helande kraft – en motpol till urvattnad hjärta-och-smärta-lyrik levererad av dockfigurer frammejslade av en fabrik styrd av dollargrinande kostymer. Det är också inspelade DJ-sets som James Murphys och Pat Mahoneys ”FabricLive. 36” som får mig att bättre förstå deras världsbild via fånigt roliga dansgrooves från Baby Oliver och Junior Byron, som får mig att upptäcka New York-labeln ZE Records och som får mig att kolla upp det obskyra Peter Gordon-sidoprojektet Justine and The Victorian Punks. ”A Subtle Discolation Of The Norm” är undertiteln på den 42 år gamla ZE-samlingen ”Mutant Disco”, vilket onekligen känns som en programförklaring som gått i arv till DFA-familjen.

    ”I hear you’re buying a synthesizer and an arpeggiator and are throwing your computer out the window because you want to make something real. You want to make a Yaz record.

    Min absoluta DFA-favorit som utan tvekan ska med till den öde ön är ett album jag fick importera två gånger från staterna: först i en limited edition-utgåva, sedan i en ännu mer limiterad white label-press på rosa vinyl i blott 200 exemplar. Är man en idiot så är man. Skivan jag pratar om är brittiska Factory Floors självbetitlade album från 2013 – ett album som få verkar bry sig nämnvärt om men som jag nog håller som 2010-talet kanske bästa överhuvudtaget. Detta album är ett perfekt destillat av DFAs DNA: stenhård och hypnotisk technodans med massor av smattrande percussion, okonventionella låtstrukturer med pratsång som nav och en perfekt ljudbild kantad av rostigt industrihummande. Förvänta er det oförväntade (och en metallisk blodsmak i munnen).

    I hear that you and your band have sold your guitars and bought turntables.
    I hear that you and your band have sold your turntables and bought guitars.”

    När LCD Soundsystem från ingenstans meddelade att de skulle lägga ner och avsluta med ett antal konsertnätter på Madison Square Garden 2011 så följde jag livestreamen från den sista spelningen och livekommenterade på pippisajten under morgontimmarna. Det var ett magnifikt farväl som, vill jag minnas, pågick i över fyra timmar. Bandet rev av i princip allt bra i sin sångbok, inklusive sina covers på Harry Nilssons ”Jump Into the Fire” och Alan Vegas ”Bye Bye Bayou”. Det var en vacker stund att se på när göteborgssolen gick upp medan ”New York, I Love You but You’re Bringing Me Down” avslutade konserten på andra sidan Atlanten. Allt förevigades på film som lanserades sedan som den alldeles utmärkta ”Shut Up and Play the Hits”. Dess slutbild på ett gråtande fan som tomt stirrar in i kameran likt Antoine Doinel i Francois Truffauts ”De 400 slagen” är fantastisk, och om inte denna person startade ett eget rockband efteråt så har något uppenbarligen gått fel i världen.

    ”I hear everybody that you know is more relevant than everybody that I know.”

    Efter att LCD Soundsystem gick i graven hade jag stora förhoppningar att duon Holy Ghost! skulle bli DFAs nästa stora grej. Potentialen efter superba tidigare remixarbeten åt Panthers och Curses! var astronomisk i min värld. De lät som om soundtracket till Walter Hills ”The Warriors” hade vaknat ur sitt koma på Coney Island. Trummorna och dess hi-hatrasslande var musikens kroppspulsåder. Likt Pat Mahoney är Nic Millhiser i Holy Ghost! helt otrolig maskin bakom pukorna, vilket han senare också får demonstrera på ett par av The Juan Macleans portalverk. Holy Ghost!s debutalbum är verkligen inte dåligt – den största fjädern i hatten är att de lyckades få silverskägget Michael MacDonald att sjunga refrängen på skivans avslutande funkburgare – men helheten blir tyvärr lite för poppigt när jag hade förväntat mig mer av den gula tunnelbanelinjens smuts och svärta. Samma resa gör även på The Juan Maclean på de album som följde det som jag introducerades för i studentlägenheten i Borås. När jag idag lyssnar igenom deras diskografi blir det tydligare att deras övergång till mer traditionell låtskrivarstruktur och stjärnströsslande över Nancy Whang tyvärr har gjort dem till ett tråkigare, mer generiskt band än det som inledde sitt artisteri med en tio minuter lång fejkliveinspelad singel med pratsångselectro. Något år efter dessa utsvävningar händer något märkligt. LCD Soundsystem värmer upp sig själva i mikrovågsugnen blott sex år efter ”det stora farvälet”, vilket i mina ögon är ett svek mot fansen och ett nersolkande av ett närmast perfekt legacy. Jag älskar dig, James, men du gör mig besviken. Att albumet som följde, ”American Dream”, var en helt superb återkomst är en annan sak… och en situation som jag fortfarande har lite svårt att tampas och bli sams med. På albumet framkommer också att forna DFA-parhästen Tim Goldsworthy har kickats efter interna bråk (vilket ”How Do You Sleep?” handlar om) men idag kan man kan fortfarande hitta honom på annat håll, sittandes i remixstolen som Thee Loving Hand. Hans makalösa händer har ju f.ö. smekt som den ömmaste av älskare på en av mina favoritsinglar de senaste åren.

    ”You don’t know what you really want.
    You don’t know what you really want.”

    DFA har dock, vilket man nästan kan tro om man läser min redogörelse och minnesbilder, inte givit upp med att vara weird. Nix pix, långt ifrån. Bara i år har man släppt album av Jjulius och Loopsel från Göteborg, akter som mer pekar mot experimentell, dubbig postpunk i Young Marble Giants-skolan än dunkadunka. Så sluta aldrig att gå emot strömmen, DFA!

    Bild från ”Shame” (2011).

    https://mintrampolin.wordpress.com/2023/10/30/doden-fran-ovan/

    #DFA #FactoryFloor #HolyGhost_ #LCDSoundsystem #ShitRobot #TheJuanMaclean #TheRapture

  19. Colonel Tilghman H. Good, commanding officer, 47th Pennsylvania Volunteers, circa 1863 (public domain image).

    They were steady, true and brave. If heavy losses may indicate gallantry, the palm may be given to Col. Good’s noble regiment, the Forty-seventh Pennsylvania Volunteers. Upon this command the brunt of battle fell. Out of 600 who went into action, nearly 150 were killed or wounded. All of the Keystone troops did splendidly….

    – Newspapers across America, October and November 1862

     

    Although reports penned by senior military officials immediately following the combined Union Army-Navy Expedition to Pocotaligo provide an important overview of the incidents leading up to the Battle of Pocotaligo, South Carolina on October 22, 1862, it is the individual reports penned by the brigade and regimental commanding officers on site which provide the most detailed accounts of how this Union military engagement changed from an “expedition” to a raging battle.

    Perhaps the most important of these front-line accounts come from members of the 47th Pennsylvania Volunteer Infantry themselves because the regiment’s founder, Colonel Tilghman H. Good, served that day as both commanding officer of his own regiment and as the commanding officer of the U.S. Tenth Army’s First Brigade, to which the 47th Pennsylvania was attached, and because the enlisted men and their direct superiors were involved in the most heated parts of this particular battle.

    Highlighted version of the U.S. Army’s map of the Pocotaligo-Coosawhatchie Expedition, South Carolina, October 22, 1862. Blue Arrow: Mackay’s Point, where the U.S. Tenth Army debarked and began its march. Blue Box: Position of Union troops (blue) and Confederate troops (red) in relation to the Pocotaligo bridge and town of Pocotaligo, the Charleston & Savannah Railroad, and the Caston and Frampton plantations (blue highlighting added by Laurie Snyder, 2023; public domain; click to enlarge).

    Colonel Good’s first account of the battle was written on October 24, 1862, two days after the engagement with the enemy occurred, and was penned at his desk at the headquarters of the 47th Pennsylvania Volunteer Infantry in Beaufort, South Carolina.

    SIR: I have the honor to submit the following report of the part taken by the Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers in the action of October 22:

    Eight companies, comprising 480 men, embarked on the steamship Ben De Ford [sic, Ben Deford], and two companies, of 120 men, on the Marblehead, at 2 a.m. October 21. With this force I arrived at Mackays Landing before daylight the following morning. At daylight I was ordered to disembark my regiment and move forward across the first causeway and take a position, and there await the arrival of the other forces. The two companies of my regiment on board of the Marblehead had not yet arrived, consequently I had but eight companies of my regiment with me at this juncture.

    At 12 [noon]. I was ordered to take the advance with four companies, one of the Forty-seventh and one of the Fifty-fifth Pennsylvania Volunteers, and two of the Sixth Connecticut, and to deploy two of them as skirmishers and move forward. After moving forward about 2 miles I discerned some 30 or 40 of the enemys [sic] cavalry ahead, but they fled as we advanced. About 2 miles farther on I discovered two pieces of artillery and some cavalry, occupying a position about three-quarters of a mile ahead in the road. I immediately called for a regiment, but seeing that the position was not a strong one I made a charge with the skirmishing line. The enemy, after firing a few rounds of shell, fled. I followed up as rapidly as possible to within about 1 mile of Frampton Creek. In front of this stream is a strip of woods about 500 yards wide, and in front of the woods a marsh of about 200 yards, with a small stream running through it parallel with the woods. A causeway also extends across the swamp, to the right of which the swamp is impassable. Here the enemy opened a terrible fire of shell from the rear, of the woods. I again called for a regiment, and my regiment came forward very promptly. I immediately deployed in line of battle and charged forward to the woods, three companies on the right and the other five on the left of the road. I moved forward in quick-time, and when within about 500 yards of the woods the enemy opened a galling fire of infantry from it. I ordered double-quick and raised a cheer, and with a grand yell the officers and men moved forward in splendid order and glorious determination, driving the enemy from this position.

    Lieutenant-Colonel George Warren Alexander, 47th Pennsylvania Volunteers, circa 1861 (public domain).

    On reaching the woods I halted and reorganized my line. The three companies on the right of the road (in consequence of not being able to get through the marsh) did not reach the woods, and were moved by Lieutenant-Colonel Alexander by the flank on the causeway. During this time a terrible fire of grape and canister was opened by the enemy through the woods, hence I did not wait for the three companies, but immediately charged with the five at hand directly through the woods; but in consequence of the denseness of the woods, which was a perfect matting of vines and brush, it was almost impossible to get through, but by dint of untiring assiduity the men worked their way through nobly. At this point I was called out of the woods by Lieutenant Bacon, aide-de-camp, who gave the order, ‘The general wants you to charge through the woods.’ I replied that I was then charging, and that the men were working their way through as fast as possible. Just then I saw the two companies of my regiment which embarked on the Marblehead coming up to one of the companies that was unable to get through the swamp on the right. I went out to meet them, hastening them forward, with a view of re-enforcing the five already engaged on the left of the road in the woods; but the latter having worked their way successfully through and driven the enemy from his position, I moved the two companies up the road through the woods until I came up with the advance. The two companies on the right side of the road, under Lieutenant-Colonel Alexander had also worked their way up through the woods and opened fire on the retreating enemy. At this point I halted and reorganized my regiment, by forming close column by companies.

    This image of Captain Edwin G. Minnich is being presented here through the generosity of Chris Sapp and his family, and is being used with Mr. Sapp’s permission. This image may not be reproduced, repurposed, or shared with other websites without the permission of Chris Sapp.

    I then detailed Lieutenant Minnich, of Company B, and Lieutenant Breneman, of Company H, with a squad of men, to collect the killed and wounded. They promptly and faithfully attended to this important duty, deserving much praise for the efficiency and coolness they displayed during the fight and in the discharge of this humane and worthy trust.

    The casualties in this engagement were 96. Captain Junker of Company K; Captain Mickley, of Company I [sic, “G”], and Lieutenant Geety, of Company H, fell mortally wounded while gallantly leading their respective companies on.

    I cannot speak too highly of the conduct of both officers and men. They all performed deeds of valor, and rushed forward to duty and danger with a spirit and energy worthy of veterans.

    The rear forces coming up passed my regiment and pursued the enemy. When I had my regiment again placed in order, and hearing the boom of cannon, I immediately followed up, and, upon reaching the scene of action, I was ordered to deploy my regiment on the right side of the wood, move forward along the edge of it, and relieve the Seventh Connecticut Regiment. This I promptly obeyed. The position here occupied by the enemy was on the opposite side of the Pocotaligo Creek, with a marsh on either side of it, and about 800 yards distant from the opposite wood, where the enemy had thrown up rifle pits all along its edge.

    On my arrival the enemy had ceased firing; but after the lapse of a few minutes they commenced to cheer and hurrah for the Twenty-sixth South Carolina. We distinctly saw this regiment come up in double-quick and the men rapidly jumping into the pits. We immediately opened fire upon them with terrible effect, and saw their men thinning by scores. In return they opened a galling fire upon us. I ordered the men under cover and to keep up the fire.

    Excerpt from the U.S. Army map of the Pocotaligo-Coosawhatchie Expedition, October 22, 1862, showing the Caston and Frampton plantations in relation to the town of Pocotaligo, the Pocotaligo bridge and the Charleston & Savannah Railroad (public domain).

    During this time our forces commenced to retire. I kept my position until all our forces were on the march, and then gave one volley and retired by flank in the road at double-quick about 1,000 yards in the rear of the Seventh Connecticut. This regiment was formed about 1,000 yards in the rear of my former position. We jointly formed the rear guard of our forces and alternately retired in the above manner.

    My casualties here amounted to 15 men.

    We arrived at Frampton (our first battle ground) at 8 p.m. Here my regiment was relieved from further rear-guard duty by the Fourth New Hampshire Regiment. This gave me the desired opportunity to carry my dead and wounded from the field and convey them back to the landing. I arrived at the above place at 3 o’clock the following morning.

    * Note: All of this unfolded without two of the 47th Pennsylvania’s more seasoned officers: Major William H. Gausler, Colonel Good’s third-in-command, and Captain Henry S. Harte, the commanding officer of Company F. Both had been ordered to return home to Pennsylvania’s Lehigh Valley in July to resume their recruiting efforts, which ran through early November 1862. Major Gausler persuaded fifty-four new recruits to join the 47th Pennsylvania while Harte rounded up an additional twelve. Meanwhile, back in the Deep South, Captain Harte’s F Company men were commanded by Harte’s direct subordinates, First Lieutenant George W. Fuller and Second Lieutenant August G. Eagle. As a result, neither Gausler, nor Harte participated in their regiment’s first truly significant military engagements at Saint John’s Bluff and Pocotaligo.

    First State Color, 47th Regiment, Pennsylvania Volunteer Infantry (presented to the regiment by Pennsylvania Governor Andrew Curtin, September 20, 1861; retired May 11, 1865, public domain).

    In a second letter to his superiors, Colonel Good presented his “report of the part taken by the First Brigade in the battles of October 22,” which included further details about the 47th Pennsylvania’s role that day:

    After meeting the enemy in his first position he was driven back by the skirmishing line, consisting of two companies of the Sixth Connecticut, one of the Forty-seventh Pennsylvania, and one of the Fifty-fifth Pennsylvania, under my command. Here the enemy only fired a few rounds of shot and shell. He then retreated and assumed another position, and immediately opened fire. Colonel Chatfield, then in command of the brigade, ordered the Forty-seventh Pennsylvania forward to me, with orders to charge. I immediately charged and drove the enemy from the second position. The Sixth Connecticut was deployed in my rear and left; the Fifty-fifth Pennsylvania on my right, and the Fourth New Hampshire in the rear of the Fifty-fifth, both in close column by divisions, all under a heavy fire of shell and canister. These regiments then crossed the causeway by the flank and moved close up to the woods. Here they were halted, with orders to support the artillery. After the enemy had ceased firing the Fourth New Hampshire was ordered to move up the road in the rear of the artillery and two companies of the Forty-seventh Pennsylvania to follow this regiment. The Sixth Connecticut followed up, and the Fifty-fifth moved up through the woods. At this juncture Colonel Chatfield fell, seriously wounded, and Lieutenant-Colonel Speidel was also wounded.

    The casualties in the Forty-seventh Pennsylvania amounted to 96 men. As yet I am unable to learn the loss of the entire brigade.

    “The Commencement of the Battle near Pocotaligo River” (Frank Leslie’s Illustrated Newspaper, October 1862, public domain).

    The enemy having fled, the Fourth New Hampshire and the Fifty- fifth Pennsylvania followed in close pursuit. During this time the Forty-seventh Pennsylvania and the Sixth Connecticut halted and again organized, after which they followed. On coming up to the engagement I assumed command of the brigade, and found the forces arranged in the following order: The Fourth New Hampshire was deployed as skirmishers along the entire front, and the Fifty-fifth deployed in line of battle on the left side of the road, immediately in the rear of the Fourth New Hampshire. I then ordered the Sixth Connecticut to deploy in the rear of the Fifty-fifth Pennsylvania and the Forty-seventh Pennsylvania to deploy on the right side of the road in line of battle and relieve the Seventh Connecticut. I then ordered the Fourth New Hampshire, which had spent all its ammunition, back under cover on the road in the woods. The enemy meantime kept up a terrific fire of grape and musketry, to which we replied with terrible effect. At this point the orders were given to retire, and the Forty-seventh Pennsylvania and Seventh Connecticut formed the rear guard. I then ordered the Thirty-seventh Pennsylvania to keep its position and the Sixth Connecticut to march by the flank into the road and to the rear, the Fourth New Hampshire and Fifty-fifth Pennsylvania to follow. The troops of the Second Brigade were meanwhile retiring. After the whole column was in motion and a line of battle established by the Seventh Connecticut about 1,000 yards in the rear of the Forty-seventh Pennsylvania I ordered the Forty-seventh to retire by the flank and establish a line of battle 1,000 yards in the rear of the Seventh Connecticut; after which the Seventh Connecticut moved by the flank to the rear and established a line of battle 1,000 yards in the rear of the Forty seventh, and thus retiring, alternately establishing lines, until we reached Frampton Creek, where we were relieved from this duty by the Fourth New Hampshire. We arrived at the landing at 3 o’clock on the morning of the 23d instant.

    The casualties of the Sixth Connecticut are 34 in killed and wounded and the Forty-seventh Pennsylvania 112 in killed and wounded. As to the remaining regiments I have as yet received no report.

    The Post-Battle Confederate Response

    In the days following the Battle of Pocotaligo (known today as the Second Battle of Pocotaligo or the Battle of Yemassee due to its proximity to the town of Yemassee, South Carolina), newspapers across the Confederate States carried comments attributed to Confederate Brigadier-General Pierre Gustave Toutant de Beauregard on October 23:

    The enemy advanced yesterday morning in two columns, one against Coosawhatchie and the other against Pocotaligo. They were repulsed from Pocotaligo by our forces, but at Coosawhatchie they succeeded in gaining the Railroad, yet, before they could do it much damage, our troops came up and drove them off.

    The Railroad and Telegraph lines have been mended and are again in working order.

    The enemy’s gunboats are anchored below Coosawhatchie.

    Intent on leaving no doubt as to what the Confederate States Army was actually fighting for, General Beauregard then wrote:

    The Abolitionists attacked in force Pocotaligo and Coosawhatchie yesterday. They were gallantly repulsed to their gunboats at Mackey’s Point and Bee’s Creek Landing, by Col. W. S. Walker commanding the District, and D. P. Harrison, commanding the troops sent from here. The enemy had come in thirteen transports and gunboats. The Charleston and Savannah Railroad is uninjured. The Abolitionists left their dead and wounded on the field, and our cavalry is in hot pursuit.

    Among the Confederate regiments that battled the U.S. Tenth Army Corps that day, according to southern newspaper accounts, were the Virginia Artillery, Captain J. N. Lampkin, commanding, the Beaufort Volunteer Artillery, Captain Stephen Elliott, Jr., commanding, the Charleston Light Dragoons, and the Rutledge Mounted Riflemen.

    Commendations Received by Members of the 47th Pennsylvania Volunteers

    Captain John Peter Shindel Gobin, Co. C, 47th Pennsylvania Volunteers, shown here circa 1863, went on to become Lieutenant Governor of Pennsylvania after the war (public domain).

    Praise for the performance of the 47th Pennsylvania Volunteers quickly followed after the regiment returned to Hilton Head. Brigadier-General Brannan praised Colonel Good twice, noting:

    Col. T. H. Good, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers (Colonel Chatfield being wounded early in the day), commanded the First Brigade during the latter part of the engagement with much ability. Nothing could be more satisfactory than the promptness and skill with which the wounded were attended to by Surg. E. W. Bailey [sic, Baily], Forty-seventh Pennsylvania Volunteers, medical director, and the entire medical staff of the command.

    He then added this update:

    I herewith transmit the reports of Brig. Gen. A. H. Terry and Col. T. H. Good, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers, who commanded brigades during the late expedition, under my command, to Pocotaligo, S.C., and would beg respectfully to bring them to the favorable notice of the department for their gallant and meritorious conduct during the engagement of October 22….

    In addition to those officers mentioned in my report of the expedition I have great pleasure, on the recommendation of their respective commanders, in bringing to the favorable consideration of the department the following officers and men, who rendered themselves specially worthy of notice by their bravery and praiseworthy conduct during the entire expedition and the engagements attending it: First Lieut. E. Gittings, wounded, lieutenant Company E, Third U.S. Artillery, commanding section, who served his pieces with great coolness and judgment under the heavy fire of a rebel battery; Lieutenant Col. G. W. Alexander, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers; Maj. J. H. Filler, Fifty-fifth Regiment Pennsylvania Volunteers; Capt. Theodore Bacon, Seventh Regiment Connecticut Volunteers, acting assistant adjutant-general Second Brigade; First Lieut. Adrian Terry, Seventh Connecticut Volunteers, and Second Lieut. Martin S. James, Third Regiment Rhode Island Volunteer Artillery, staff of Brigadier-General Terry; Capt. J. P. Shindel Gobin, Company C, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers; Capt. George Junker, killed, Company K, Forty-seventh Regiment, Pennsylvania Volunteers; Captain Mickley, killed, Company G, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers; First Lieut. W. H. R. Hangen, adjutant, wounded, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers; First Lieutenant Minnich, Company B, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers; First Lieut. W. W. Geety, severely wounded, commanding Company H, Forty-seventh Pennsylvania Volunteers; Second Lieutenant Breneman, Company H, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers; Private Michael Larkins, wounded, Company C, Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers….

    Brigadier-General Alfred H. Terry, commanding officer of the U.S. Tenth Army’s Second Brigade that day, had this to say about the 47th Pennsylvania Volunteers:

    The Forty-seventh Regiment Pennsylvania Volunteers was for a short time under my immediate command, and, although they are not a portion of my brigade, I cannot forbear mentioning the steadiness and discipline by this admirable regiment during our movements to the rear.

    47th Pennsylvania Volunteer Infantry Casualty Reports by Officers of the Regiment

    Captain Charles Mickley, Company G, 47th Pennsylvania Volunteers, circa 1862 (public domain).

    Losses for the 47th at Pocotaligo were statistically significant. Two officers and eighteen enlisted men died; an additional two officers and one hundred and fourteen enlisted men from the 47th were wounded.

    Der Lecha Caunty Patriot, an Allentown-based German-language newspaper, reported that Captain Charles Mickley, the commanding officer of Company G, had suffered a fatal head wound during the Battle of Pocotaligo on “the railway between Charleston, South Carolina and Savannah, Georgia.” His “remains were brought immediately after his death to his home in Allentown.” Captain Mickley’s subsequent funeral service, which was officiated by the Reverands Derr and Brobst at the local Reformation Church, was widely attended by a “suffering entourage.”

    Also among the G Company casualties were Privates Benjamin Diehl, James Knappenberger, John Kuhns (alternate spelling: Kuntz), and George Reber. Privates Knappenberger and Kuhns were killed in action during the 47th’s early engagement at the Frampton Plantation; George Reber, a resident of Thorntown, Pennsylvania, sustained a fatal gunshot wound to his head. Private Franklin Oland subsequently died from his wounds at the Union Army’s general hospital at Hilton Head, South Carolina on October 30, and Private John Heil, who had sustained a gunshot wound (termed “Vulnus Sclopet” in his medical records), succumbed to his own battle wound-related complications at Hilton Head on November 2, 1862.

    Daniel K. Reeder, former corporal, Company H, 47th Pennsylvania Volunteers (National Republican, December 1, 1887, public domain).

    On October 25, 1862, Captain James Kacy of Company H penned the following letter to his company’s hometown newspaper, The Perry County Democrat. Writing from the regiment’s headquarters at Beaufort, he asked for the community’s help in reaching a decedent’s family:

    Jason Robinson, a printer, joined my company, from your place and was killed at the battle of Pocotaligo on 22d inst. I do not know his relations or where to write to them. Probably you do. The following is a list of killed and wounded in my company:

    COMPANY H. – Killed – Henry Stambaugh, Jefferson Waggoner, Peter Deitrick, Jason P. Robinson. – Wounded—First Lieutenant W. W. Geety, mortally, Orderly Sergeant, George Reynolds; Sergeant Reuben S. Gardner, in head and leg; Corporals Daniel Reeder, David H. Smith, Peter W. Stockslager; privates Jerome Briner [sic], Henry Bolinger, Augustus Rupp, Samuel Huggins, Comley Idall, Patrick Mullen, Jefferson Haney.

    We did not lose a prisoner but took some. Total loss in the 47th Reg. 99 wounded, 23 killed. Several have died since. Our boys fought like Turks. We ran out of ammunition and had to leave the field.–We are going back soon.

    The effects of Robinson will be sent home as soon as I can put up and forward by express.

    Reeder, who had been shot in the arm, was wounded so severely that surgeons were forced to amputate his damaged limb above the elbow. After convalescing briefly at the Union Army’s General Hospital at Hilton Head, South Carolina, he was discharged on a surgeon’s certificate of disability on November 24, 1862, and sent home to Pennsylvania.

    Geety’s survival was nothing short of miraculous, according to accounts by physicians who provided follow-up treatment for him in 1863 Harrisburg, where he had been reassigned to recruiting duties for the 47th Pennsylvania and quartermaster duties for Camp Curtin. (See Geety’s bio on our website for details.)

    Idall, Reynolds and Huggins, however, were less fortunate. Idall died from gunshot-related complications eight days after the battle, while undergoing care at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina. Reynolds also succumbed to complications there on November 8 while Private Huggins, who had sustained a wound to his leg (also described on his Army death ledger entry as “Vulnus Sclopet”) died there from his wounds on December 16, 1862.

    Captain Daniel Oyster, Company C, 47th Pennsylvania Volunteers, circa 1864 (public domain).

    The losses within Company C were higher, in many cases, than those of other companies within the regiment, largely due to one simple fact—Company C was the color-bearer unit. As such, it came under heavier fire than many of the 47th’s other units because the red, white, and blue American flag carried by the company was easy to spot for sharpshooters and artillerymen, even through the smoky air of battle. In one heartbreaking “twist of fate” tragedy, Sergeant Peter Haupt and his brother, Private Samuel Y. Haupt, initially were counting their lucky stars after being hit—Samuel sustaining a wound to his chin and Peter sustaining a wound to his foot, only to learn later that Peter’s foot injury was resisting the best treatment efforts of regimental and division medical personnel. In a stunning turn, Peter Haupt died at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, just over three weeks later. According to an affidavit submitted to the Commissioner of Pensions, United States by Second Lieutenant Daniel Oyster at Fort Taylor, Key West, Florida on August 14, 1863, and certified at Fort Taylor on August 20, 1863 by Captain John Peter Shindel Gobin in his acting capacity as Judge Advocate:

    This is to certify that Sergeant Peter Haupt of Company (C) 47th Regiment of Pennsylvania Volunteers died at Hilton Head South Carolina November 14th 1862 of wounds received at Pocotalico [sic] South Carolina;

    That the said wounds were received by the said Peter Haupt during an engagement with the enemy at the place aforesaid and were caused by a Rifle or Musket ball having entered his left foot and which resulted in his death at the time and place aforesaid that I was present and have personal knowledge of the facts.

    The actual cause of Sergeant Peter Haupt’s death, which was listed by his physician on the Union Army hospital’s death ledger, was “traumatic tetanus.” His remains were subsequently returned home; he was then laid to rest at the Sunbury Cemetery in Sunbury, Northumberland County, Pennsylvania.

    Also on the roster of C Company wounded was Private Timothy Matthias Snyder. Unlike so many others in the 47th, Tim survived, recuperated and returned to duty, serving with the regiment until its final muster out on Christmas day in 1865. His son, John Hartranft Snyder, grew up to become a pioneer in the telephone industry.

    Among the Company E injured was Corporal Reuben Weiss. Wounded in both legs (including a gunshot to the left leg), he returned to duty after convalescing, and served for another two years until being honorably discharged on a surgeon’s certificate.

    One of the Company I casualties was Edwin Dreisbach, who also survived and continued to serve for the duration of the war. Sadly, though, his later life was altered by mental illness (possibly Soldier’s Heart,” which is more commonly known today as post-traumatic stress disorder).

    As hard as this battle was on Company C, though, it was Company K that suffered many of the regiment’s most severe casualties. Private John McConnell died on the field of battle while Captain George Junker was mortally wounded by a minie ball fired from a Confederate rifle during the intense fighting near the Frampton Plantation. Also mortally wounded were Privates Abraham Landes (alternate spelling: “Landis”) and Joseph Louis (alternate spelling: “Lewis”). All three died the next day while being treated at the Union Army’s General Hospital at Hilton Head, South Carolina.

    Private John Schuchard, who was also mortally wounded at Pocotaligo, died at the same hospital on October 24. Private Edward Frederick lasted a short while longer, finally succumbing on February 16, 1863 at Fort Jefferson in the Dry Tortugas, Florida to brain fever, a complication from the personal war he had waged with his battle wounds. He was initially buried at the fort’s parade grounds.

    Private Gottlieb Fiesel, who had also sustained a head wound, initially survived. Although his skull had been fractured and the left side of his head badly damaged by shrapnel from an exploding artillery shell, physicians were hopeful that Fiesel might still recover since surgeries to remove bone fragments from his brain had been successful—but then he contracted meningitis while recuperating. He passed away at Hilton Head on November 9, 1862, and was one of those interred at the Beaufort National Cemetery.

    Private Jacob Hertzog, 47th Pennsylvania Volunteers – Co. K, successfully recovered from a gunshot wound to his right arm, circa 1866 (U.S. Surgeon General’s Office, public domain).

    K Company’s Corporal John Bischoff and Privates Manoah J. Carl, Jacob F. Hertzog, Frederick Knell, Samuel Kunfer, Samuel Reinert, John Schimpf, William Schrank, and Paul Strauss were among those wounded in action who rallied. Private Strauss survived an artillery shell wound to his right shoulder, recuperated, and continued to serve with the regiment. Private Hertzog, who had been discharged two months earlier on his own surgeon’s certificate, on February 24, 1863, had sustained a gunshot wound to his right arm; his treatment, like that of the aforementioned Private Fiesel, was detailed extensively in medical journals during and after his period of service. (See his bio on our website for more details.)

    In late October and early November, newspapers nationwide began publishing more detailed casualty lists. Even just as partial tallies, they were still jaw-dropping, in terms of numbers and in terms of the severity and types of battle wounds sustained by members of the regiment:

    Regimental Officers:

    • Hangen, Regimental First Lieutenant and Adjutant Washington H. R.: Severely wounded in the knee; narrowly avoided amputation; survived and returned to duty after lengthy convalescence period;

    Company A:

    • Ferer (alternate spelling: Fever), Sergeant William: Slight wound;
    • Fraunfelder (alternate spelling of surname: Trumpfelder), Corporal Levi: Slight wound;
    • Strauss, Corporal David: Severe thigh wound;

    Company B:

    • Fink, Corporal Aaron: Sustained gunshot wounds to both legs, below the knees; died from wounds at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina, November 5, 1862;
    • Gaumer, Sergeant Allen: Killed, Frampton Plantation;
    • George, Private Nathan: Died from battle wounded-related complications at the Union Army’s post hospital, Hilton Head, South Carolina, November 14, 1862;
    • Kern (alternate spelling: Hern), Private William: Sustained service-related wound the day before the Battle of Pocotaligo, South Carolina; died from military wound-related complications at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina, October 23, 1862;
    • Leisenring, Private Martin: Unspecified wound;
    • Pfeifer, Private Obadiah: Leg amputated after being wounded in action during the Battle of Pocotaligo, South Carolina, October 22, 1862; discharged on a surgeon’s certificate of disability, March 16, 1865, due to loss of leg;
    • Raymond, Private Haldeman: Gunshot wound to left arm;
    • Ruttman, Private Ernst (alternate spelling: Rothman, Earnest): Unspecified wound;
    • Savitz, Private Charles J.: Finger shot off;
    • Wieand (alternate spellings: Weiand, Wiand), Private Benjamin: Unspecified wound;
    • Wieand (alternate spelling: Wiand), Private John: Leg amputated after sustaining gunshot or shrapnel wound; discharged on surgeon’s certificate of disability, December 3, 1862;

    Company C:

    • Bartlow, Private John: Leg wound;
    • Billington, Private Samuel H.: Leg wound;
    • Deibert, Private Seth: Killed;
    • Finck, Corporal William F.: Leg wound;
    • Haas, Private Jeremiah: Breast and face wounds;
    • Haupt, Corporal Samuel S.: Chin/face wound;
    • Haupt, Sergeant Peter: Ankle/foot wound;
    • Holman, Private Conrad: Face wound;
    • Horner, Private George: Killed;
    • Kiehl, Private Theodore: Face wound;
    • Larkins, Private Michael: Hip and side wounds;
    • Leffler, Private Charles: Leg wound;
    • Lothard, Private Thomas (also known as Marshall, Charles): Body wound;
    • O’Rourke, Private Richard: Side wound;
    • Rhine, Private James R.: Leg wound;
    • Snyder, Private Timothy: Unspecified wound;
    • Wolf, Private Peter: Killed;

    Company D:

    • Baltozer (alternate spelling: Balltager), Private Jacob: Arm wound;
    • Crownover, Corporal James: Slight breast wound;
    • Musser (alternate spelling: Muiser), Private Alex: Killed;
    • Sheaffer, Private Benjamin: Slight breast wound;
    • Stewart, Corporal Cornelius: Severe side wound;

    Company E:

    • Adams, Private William: Leg wound;
    • Bachman (alternate spelling: Bauchman), Private Henry A.: Killed (possibly killed at the actual Pocotaligo bridge; military affidavits for his mother’s U.S. Civil War Pension stated that his death occurred at “the battle of Pocotaligo Bridge, South Carolina”);
    • Coult, Private George: Hip wound;
    • Derr, Private Nathan: Shoulder wound;
    • Force (alternate spelling: Farce), Private William H.: Wrist wound;
    • Hahn, Private George: Leg wound;
    • Harkins, Private Daniel F.: Arm wound;
    • Jacoby (alternate spelling of surname: Jacobs), Private Moses: Hand wound;
    • Kirkendall (alternate spelling: Kerkendall), Private Jacob: Unspecified wound;
    • Lind, Private John: Wounds to both legs;
    • Minnick (alternate spelling: Minnich), Private Samuel: Killed;
    • Munday (alternate spelling: Monday), Private John: Neck wound;
    • Rose, Private George: Killed;
    • Stem (alternate spellings: Stein, Stern), Private Samuel: Shoulder wound;
    • Weiss, Corporal Reuben: Wounds to both legs;

    Company F:

    • Eberhard (alternate spellings: Eberhart, Everhart), Corporal Augustus: Wounds to both legs;
    • Fink, Private William: Thigh wound;
    • King (alternate spelling: Ping), Private Charles: Arm wound;
    • Moser (alternate spelling: Morser), Private Peter: Arm wound;
    • O’Brien (alternate spelling: O’Brian), Private John: Gunshot wound to face;

    Company G:

    • Ambrum (alternate spellings: Ambron, Arnbrunn), Private Richard: Unspecified wound;
    • Beidleman (alternate spelling: Beidelman), Private Jacob: Unspecified wound;
    • Diehl, Private Benjamin: Killed at the Frampton Plantation;
    • Fornwald, Private Reily M. (alternate spelling: Reilly Fernwald): Sustained shrapnel wounds to the head and groin; spent four weeks recuperating at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina before returning to duty;
    • Hallmeyer, Private Max Joseph: Wounded in the right leg and back; discharged on a surgeon’s certificate of disability October 28, 1862; died from wound-related complications at home in 1869;
    • Heil, Private John: Died from gunshot wound-related complications at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina, November 2, 1862;
    • Hensler (alternate spelling: Hansler), Private William: Unspecified wound;
    • Hoffert (alternate spelling: Huffert), Private Franklin: Unspecified wound;
    • Kemmerer, Private Allen: Sustained gunshot wound(s), possibly to his right leg and/or left foot;
    • Knappenberger, Private Jonas: Killed at the Frampton Plantation;
    • Kramer, Private William H.: Unspecified wound;
    • Kuhns (alternate spelling: Kuntz), Private John Henry: Killed at the Frampton Plantation;
    • Moser (alternate spelling: Mazer), Private Franklin: Unspecified wound;
    • Mickley, Captain Charles: Killed by fatal head shot;
    • Oland, Private Franklin: Unspecified wound; died at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina, October 30, 1862;
    • Raber (alternate spelling: Reber), Private George: Unspecified wound;
    • Wieder (alternate spelling: Weider), Private David: Unspecified wound;

    Company H:

    • Bigger, Private Alexander: Unspecified wound; discharged on a surgeon’s certificate of disability, November 18, 1862;
    • Bollinger (alternate spelling: Bolinger), Private Henry: Unspecified wound;
    • Bupp (alternate spelling: Rupp), Private Augustus: Unspecified wound;
    • Bryner, Private Jerome (alternate: Briner, James): Unspecified wound;
    • Deitrick (alternate spellings: Deitrich), Private Peter: Killed near the Frampton Plantation;
    • Gardner, Sergeant Reuben Shatto: Head and thigh wounds; recovered after a long period of convalescence and returned to duty;
    • Geety, First Lieutenant William W. Geety: Initially listed as mortally wounded due to a severe head wound, he survived, following multiple surgeries; assigned to recruiting duty for the remainder of his military career so that he could continue his medical treatment;
    • Handy, Private Jefferson (possibly: Haney, Thomas J.): Unspecified wound;
    • Huggins (alternate spelling: Higgins), Private Samuel: Sustained gunshot wound to leg; died from wound-related complications at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, December 16, 1862;
    • Idall, Private Comley: Sustained gunshot wound; died from wound-related complications at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, October 30, 1862;
    • Johnson, Private Cyrus: Unspecified wound; discharged on a surgeon’s certificate of disability, December 16, 1862;
    • Kingsborough, Private Robert Reid: Unspecified wound; discharged on a surgeon’s certificate of disability, October 26, 1862;
    • Mullen, Private Patrick: Unspecified wound;
    • Reeder (alternate spelling: Ruder), Corporal Daniel: Wounded in the arm, resulting in the amputation of that arm above the elbow and subsequent discharge on a surgeon’s certificate of disability, November 24, 1862;
    • Reynolds, Orderly Sergeant George: Unspecified severe wound; died from wound-related complications at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, November 8, 1862;
    • Robinson: Private Jason F.: Killed near the Frampton Plantation;
    • Smith, Corporal David H.: Unspecified wound;
    • Stambaugh, Private Henry: Killed near the Frampton Plantation;
    • Stockslager, Corporal Peter W.: Unspecified wound;
    • Waggoner, Private Jefferson: Killed near the Frampton Plantation;

    Company I:

    • Baudenschlager (alternate spellings: Bartenslager, Bondenschlager), Private John: Unspecified wound; discharged on a surgeon’s certificate of disability, October 29, 1862;
    • Cole, Private James B.: Unspecified wound; discharged on a surgeon’s certificate of disability, November 15, 1862;
    • Dreisbach, Private Edwin: Unspecified slight wound;
    • Druckenmiller, Private Lewis (alternate given name: Daniel): Killed;
    • Kramer, Private Daniel Joseph: Leg wound;
    • Metz (alternate spelling; Mertz), Private Jeremiah: Killed;

    Company K:

    • Bischoff (alternate spelling: Bishop), Corporal John: Leg wound;
    • Carl, Private Manoah: Foot wound;
    • Fiesel, Private Gottlieb: Left side of head damaged and skull fractured by shrapnel from exploding artillery shell; physicians at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina were hopeful that he might recover since surgeries to remove bone fragments from his brain had been successful, but he contracted meningitis while recuperating and died at Hilton Head on November 9, 1862;
    • Frederick (alternate spelling: Fredericks), Private Edwin: Head wound;
    • Hertzog, Private Jacob: Sustained severe gunshot wound (“Vulnus Sclopet”) to his right elbow joint; treated initially in the field and at his regiment’s hospital before being admitted to the U.S. Army’s Hospital No. 1 at Beaufort, South Carolina for more advanced care; underwent surgery of his right arm October 26, 1862, his sutures were removed November 15; by December 15, 1862, he was dressed and walking around the grounds of the Beaufort hospital; sent north via the steamer Star of the South December 28, 1862; discharged from Fort Wood in the New York Harbor via a surgeon’s certificate of disability February 24, 1863;
    • Junker, Captain George: Mortally wounded in action by a minie ball fired from a Confederate Army soldier’s rifle; died October 23, 1862 at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina; his remains were returned to his family in Hazleton, Luzerne County, Pennsylvania for reburial;
    • Knell, Private Frederick: Unspecified wound; discharged on a surgeon’s certificate of disability, May 9, 1863;
    • Kolb (alternate spellings: Holb, Kolp), Private Hiram: Finger shot off; sent north for more advanced care, ultimately hospitalized at the Union Army’s general hospital in York, Pennsylvania;
    • Kunfer (alternate spelling: Cunfer), Private Samuel: Unspecified wound;
    • Landes, Private Abraham: Gunshot wound to breast; died from battle wounds, October 23, 1862, while being treated at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina;
    • Louis (alternate spelling: Lewis), Private Joseph: Mortally wounded by gunshot; died October 23, 1862, while being treated at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina;
    • Marder, Private Jacob (possibly Matter, Jacob): Stomach wound;
    • McConnell, Private John: Killed;
    • Miller, Private Louis: Wounded in both thighs;
    • Reinert, Private Samuel: Right shoulder wound;
    • Schiff (possibly Schimpf), Private John: Thigh wound;
    • Schrank, Private William: Arm wound;
    • Schuchard (alternate spelling: Shuckard), Private John: Mortally wounded; died from battle wounds October 24, 1862 while being treated at the Union Army’s post hospital at Hilton Head, South Carolina; and
    • Strauss, Private Paul: Sustained artillery shell wounds to his right shoulder and back.

    Battered, But Not Cowed

    Described as “shattered” by one newspaper correspondent, the 47th Pennsylvania rested, recuperated, regrouped, and they soldiered on in their fight to preserve America’s Union and eradicate slavery nationwide. The only regiment from the Commonwealth of Pennsylvania to participate in the Union Army’s 1864 Red River Campaign, the 47th Pennsylvanians helped turn the tide of war firmly in the Union’s favor by re-engaging with the enemy time and again during Sheridan’s Shenandoah Valley Campaign in the fall of that same year.

    But they would always remember the cost of that terrible day in 1862. Surviving veterans of the 47th Pennsylvania never failed to honor the memory of their friends who never made it home, paying tribute through annual reunions of the regiment, which were typically held in October to mark the anniversaries of the Battle of Pocotaligo (October 22, 1862) and the Battle of Cedar Creek (October 19, 1864).

    For the remainder of their lives, they continued to be steady, true and brave.

    Surviving members of the 47th Pennsylvania Volunteer Infantry at their 1923 reunion, Odd Fellows Hall, Allentown, Pennsylvania (public domain).

     

    Sources:

    1. Burial Ledgers, in Record Group 15, The National Cemetery Administration, and Record Group 92, U.S. Departments of Defense and Army (Quartermaster General). Washington, D.C.: U.S. National Archives and Records Administration: 1861-1865.
    2. Civil War Muster Rolls, in Records of the Department of Military and Veterans’ Affairs (Record Group 19, Series 19.11). Harrisburg: Pennsylvania Historical and Museum Commission.
    3. Peter and Freeman Haupt, in Card Records of Headstones Provided for Deceased Union Civil War Veterans, in Records of the Office of the Quartermaster General (Record Group 92, Microfilm M1845). Washington, D.C.: U.S. National Archives.
    4. Peter and Mary Haupt, in U.S. Civil War Widows’ Pension Files. Washington, D.C.: U.S. National Archives and Records Administration.
    5. Report of Col. Tilghman H. Good, Forty-seventh Pennsylvania Infantry and Report of Col. Tilghman H. Good, Forty-seventh Pennsylvania Infantry, commanding First Brigade, Tenth Army Corps, in The War of the Rebellion: A Compilation of the Official Records of the Union and Confederate Armies. Prepared Under the Direction of the Secretary of War, By Lieut. Col. Robert N. Scott, Third U.S. Artillery, and Published Pursuant to Act of Congress Approved June 16, 1880, Series I, Vol. XIV. Washington, D.C.: Government Printing Office, 1885.
    6. “The Killed and Wounded in the Battle” (casualty list from the Battle of Pocotaligo). New York, New York: The New York Herald, October 29, 1862.
    7. “The Latest Telegraphic News: Advance of the Enemy to Pocotaligo—Repulsed by Our Forces.” Raleigh, North Carolina: The North Carolina Standard, October 28, 1862.
    8. “The Fight at Pocotaligo—Further Particulars.” Camden, South Carolina: The Camden Confederate, October 31, 1862.
    9. “The Recent Battles Near Charleston—The Rebels Driven to Pocotaligo Bridge,” in “The War News.” Baltimore, Maryland: The Baltimore Sun, October 30, 1862.

     

    https://47thpennsylvaniavolunteers.com/2023/10/24/first-blood-the-battle-of-pocotaligo-south-carolina-47th-pennsylvania-volunteers-perspective-october-22-1862/

    #003366 #47thPennsylvaniaInfantry #47thPennsylvaniaVolunteers #America #AmericanHistory #Army #CivilWar #History #Infantry #LehighCounty #Military #Pennsylvania #PennsylvaniaHistory #Pocotaligo #SouthCarolina #Union

  20. Gleis 40

    Am letzten Sonntag waren wir am Schlusskonzert des Adonia-Musicals „Rahab“. Rund 1000 Teenagers sangen, tanzten und spielten. Ein wahres Feuerwerk in der grossen Halle des BBZ in Zofingen!

    Den Heimweg nahmen wir mit dem Zug via Lenzburg-Winterthur unter die Räder: Die (Aargauer) S28 brachte uns nach Lenzburg, die (Zürcher) S11 fuhr von dort direkt bis Winterthur, und die S26 machte den Abschluss durchs Tösstal.

    Vieles bin ich mir gewöhnt, was Gleisnummerierungen angeht, aber Zofingen ist wohl einzigartig: Neben dem Gleis 1 kann man weit nach vorne spazieren, und wenn man das Gefühl hat, es ginge nicht mehr weiter, kommt das Gleis 40. Ja, eine schöne, grosse, runde Zahl, weit über den drei Gleisnummern, die Zofingen auch hat: 1, 2 und 3.

    Was es wohl damit auf sich haben mag?

    #Adonia #Gleis40 #Heimweg #SBahn #Schlusskonzert
  21. In addition to the #A523 launch, #Alpine #F1 has announced a series of meaningful initiatives to boost the participation of women and young girls in motorsport, starting with the RAC(H)ER programme, which will foster the next generation of female driving talent.

    6 young racers have been selected for 2023 for mentorship & training. They are:

    🇦🇺 Aiva Anagnostiadis
    🇨🇭 Chairra Battig
    🇫🇷 Lisa Billard
    🇬🇧 Sukhmani Kaur Khera
    🇮🇹 Maria Chiara Nardelli
    🇫🇷 Angelina Proenca

    #F1 #Formula1 #FormulaOne

  22. In addition to the #A523 launch, #Alpine #F1 has announced a series of meaningful initiatives to boost the participation of women and young girls in motorsport, starting with the RAC(H)ER programme, which will foster the next generation of female driving talent.

    6 young racers have been selected for 2023 for mentorship & training. They are:

    🇦🇺 Aiva Anagnostiadis
    🇨🇭 Chairra Battig
    🇫🇷 Lisa Billard
    🇬🇧 Sukhmani Kaur Khera
    🇮🇹 Maria Chiara Nardelli
    🇫🇷 Angelina Proenca

    #F1 #Formula1 #FormulaOne

  23. In addition to the #A523 launch, #Alpine #F1 has announced a series of meaningful initiatives to boost the participation of women and young girls in motorsport, starting with the RAC(H)ER programme, which will foster the next generation of female driving talent.

    6 young racers have been selected for 2023 for mentorship & training. They are:

    🇦🇺 Aiva Anagnostiadis
    🇨🇭 Chairra Battig
    🇫🇷 Lisa Billard
    🇬🇧 Sukhmani Kaur Khera
    🇮🇹 Maria Chiara Nardelli
    🇫🇷 Angelina Proenca

    #F1 #Formula1 #FormulaOne

  24. In addition to the #A523 launch, #Alpine #F1 has announced a series of meaningful initiatives to boost the participation of women and young girls in motorsport, starting with the RAC(H)ER programme, which will foster the next generation of female driving talent.

    6 young racers have been selected for 2023 for mentorship & training. They are:

    🇦🇺 Aiva Anagnostiadis
    🇨🇭 Chairra Battig
    🇫🇷 Lisa Billard
    🇬🇧 Sukhmani Kaur Khera
    🇮🇹 Maria Chiara Nardelli
    🇫🇷 Angelina Proenca

    #F1 #Formula1 #FormulaOne