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#vergesellschaftung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #vergesellschaftung, aggregated by home.social.

  1. @energisch_ @michaelgiesler @BlumeEvolution @kassander @avatter

    Ich kenne 2 Initiaven die sich auf Artikel 15 GG berufen. RWE enteignen und aus Berlin deutsche wohnen enteignen. Enteignen ist natürlich nicht dasselbe wie vergesellschaften aber dafür griffiger.

    Im Schach heißt es eine Drohung ist stärker als ihre Ausführung. Der Artikel wird benötigt um Kompromisse wie mehr Gemeinwohlorientierung durchzusetzen.
    Ich drücke jedenfalls die Daumen.
    #gemeinwohl #Vergesellschaftung #grundgesetz

  2. @Weltbewohner Ein sehr schöner Artikel. Warum wird er nicht oder nur kaum genutzt? #Enteignung #Vergesellschaftung
    In diesen letzen 30 neoliberalen Jahren kannten wir doch nur den umgekehrten Weg. Außer bei Rückkäufen von Daseinsversorgung, z.B. Wassernetze - wo erhebliche Investitionen nötig waren, um es wieder instand zu setzen.
    @michaelgiesler @BlumeEvolution @kassander @avatter

  3. @Weltbewohner Ein sehr schöner Artikel. Warum wird er nicht oder nur kaum genutzt? #Enteignung #Vergesellschaftung
    In diesen letzen 30 neoliberalen Jahren kannten wir doch nur den umgekehrten Weg. Außer bei Rückkäufen von Daseinsversorgung, z.B. Wassernetze - wo erhebliche Investitionen nötig waren, um es wieder instand zu setzen.
    @michaelgiesler @BlumeEvolution @kassander @avatter

  4. @Weltbewohner Ein sehr schöner Artikel. Warum wird er nicht oder nur kaum genutzt? #Enteignung #Vergesellschaftung
    In diesen letzen 30 neoliberalen Jahren kannten wir doch nur den umgekehrten Weg. Außer bei Rückkäufen von Daseinsversorgung, z.B. Wassernetze - wo erhebliche Investitionen nötig waren, um es wieder instand zu setzen.
    @michaelgiesler @BlumeEvolution @kassander @avatter

  5. @Weltbewohner Ein sehr schöner Artikel. Warum wird er nicht oder nur kaum genutzt? #Enteignung #Vergesellschaftung
    In diesen letzen 30 neoliberalen Jahren kannten wir doch nur den umgekehrten Weg. Außer bei Rückkäufen von Daseinsversorgung, z.B. Wassernetze - wo erhebliche Investitionen nötig waren, um es wieder instand zu setzen.
    @michaelgiesler @BlumeEvolution @kassander @avatter

  6. @Weltbewohner Ein sehr schöner Artikel. Warum wird er nicht oder nur kaum genutzt? #Enteignung #Vergesellschaftung
    In diesen letzen 30 neoliberalen Jahren kannten wir doch nur den umgekehrten Weg. Außer bei Rückkäufen von Daseinsversorgung, z.B. Wassernetze - wo erhebliche Investitionen nötig waren, um es wieder instand zu setzen.
    @michaelgiesler @BlumeEvolution @kassander @avatter

  7. Jetzt wird es ernst - #Vergesellschaftung von 220.000 Wohnungen im Wahlprogramm der Linken

    Bisher eher ein Hintergrundrauschen, jetzt im Wahlprogramm der #Linken beschlossen. Das Chaos auf dem Berliner Wohnungsmarkt könnte die Wahl entscheiden.

    bild.de/politik/inland/berline

    dwenteignen.de/

  8. Jetzt wird es ernst - #Vergesellschaftung von 220.000 Wohnungen im Wahlprogramm der Linken

    Bisher eher ein Hintergrundrauschen, jetzt im Wahlprogramm der #Linken beschlossen. Das Chaos auf dem Berliner Wohnungsmarkt könnte die Wahl entscheiden.

    bild.de/politik/inland/berline

    dwenteignen.de/

  9. Jetzt wird es ernst - #Vergesellschaftung von 220.000 Wohnungen im Wahlprogramm der Linken

    Bisher eher ein Hintergrundrauschen, jetzt im Wahlprogramm der #Linken beschlossen. Das Chaos auf dem Berliner Wohnungsmarkt könnte die Wahl entscheiden.

    bild.de/politik/inland/berline

    dwenteignen.de/

  10. Widerstand gegen Big Tech

    „KI wollen wir in unserer befreiten Welt nicht haben“

    KI sei verfänglich für faschistische Ideologien und gehe mit autoritären Machtzentren einher. Große Plattformen wie ImmobilienScout24 und Doctolib machen Profit mit Grundbedürfnissen der Menschen. Zwei Aktivist*innen schlagen im Interview konkrete Schritte hin zu einer demokratischen digitalen Teilhabe vor.

    Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Ihr wird nachgesagt, nicht nur Arbeitsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Sie soll auch der Wirtschaft zu neuem Aufschwung verhelfen. Doch immer mehr kritische Stimmen greifen in die Debatte ein und beziehen eine klare Haltung gegen diese Technologie. Zwei von ihnen sind die Digitalexpert*innen Aline Blankertz und Malte Engeler.

    Anlässlich der Konferenz „Cables of Resistance. Bewegungskonferenz gegen Big Tech“, die am Wochenende in Berlin stattfindet und mögliche Widerstandsstrategien gegen KI und große Plattformen ausloten möchte, haben wir mit ihnen gesprochen. Aline Blankertz ist angewandte Ökonomin und setzt sich für die demokratische Ausgestaltung von Wirtschaft ein, unter anderem im digitalpolitischen Kollektiv „Structural Integrity“. Sie ist an der Organisation der Konferenz beteiligt. Malte Engeler ist Jurist und Mitbegründer des digitalpolitischen Kollektivs.

    Im Interview erklären sie, warum sogenannte KI besonders gut verfänglich für autoritäre Politiken ist, wie ihre Sabotage aussehen kann und wie die Gesellschaft wieder mehr demokratische Kontrolle über große Plattformen erreichen kann. Sie plädieren für eine politische Organisierung und die Vergesellschaftung von Plattformen, die solch essenziellen Bereiche der Daseinsvorsorge wie Wohnungssuche oder Arztterminbuchungen strukturieren.

    „Künstliche Gebärmutter“ und KI haben den gleichen ideologischen Ursprung

    Was ist eigentlich eine “künstliche Gebärmutter”? Im Manifest der Konferenz ist die Rede davon.

    Aline Blankertz: Die künstliche Gebärmutter ist eine Figur, die immer mal wieder rund um Elon Musk auftaucht. Dieser Idee des selektiven Pronatalismus liegt zugrunde, dass man stärker steuern möchte, wer Kinder bekommen darf. Die künstliche Gebärmutter ist das Mittel, um sich letztlich vom „weiblichen Körper“ lösen zu können. Es geht darum, aus einer weißen cis-männlichen Perspektive technisch steuern zu können, wohin es mit der Menschheit geht. Mein Verständnis ist, dass es diese künstliche Gebärmütter noch nicht technisch ausgereift gibt. Aber es laufen Forschungsprojekte, die das aktiv vorantreiben. Daneben existieren viele andere transhumanistische Projekte, wie zum Beispiel „Neuralink“, um menschliche Gehirne und Maschinen stärker miteinander zu verbinden.

    In Europa ist es subtiler, aber viele dieser Entwicklungen hin zu solchen transhumanistischen Ideen ‒ also wie können Menschen mit technischen Upgrades besser gemacht werden ‒ sehen wir auch hier. Die künstliche Gebärmutter und die Brain-Computer-Interfaces unterscheiden sich zwar von KI, weil sie unmittelbarer auf die Ebene von Hardware und menschlichen Körpern setzen. Doch auch der KI-Diskurs hat den gleichen ideologischen Ursprung und wird technisch von denselben Menschen vorangetrieben.

    „Diese Infrastrukturen kann niemand bei sich im Keller haben“

    Ist das der Grund warum ihr KI fundamental ablehnt? Und was versteht ihr unter KI genau?

    Malte Engeler: Wenn wir von KI reden, dann meinen wir die in der Gesellschaft aktuell sehr präsente Form von KI: große Datenmodelle, die aus vorhandenen Datenquellen zukünftige oder neue Ergebnisse berechnen. Wir meinen maschinelles Lernen, das Menschen dazu nutzen, um neue Texte, Bilder, Videos oder Ton zu erstellen. Die Modelle werden auch in sozialen Situationen eingesetzt, um neue Entscheidungspunkte zu generieren. Zum Beispiel in militärischen Aktionen, in Verwaltungsentscheidungen oder zur Benotung im Bildungswesen. Es geht also um eine Technologie, die auf Basis einer immensen Datenmenge Muster erlernt und neue Ergebnisse mit diesen Mustern produziert. Wir reden hier von ganz großen Modellen.

    Dieser Technologie ist inhärent, dass sie besonders für autoritäre und faschistische Kräfte anknüpfbar ist. Das ist also kein technischer Fehler, sondern die Technologie ist schlicht und einfach so gebaut. Dazu gehört, dass diese gigantischen Modelle eine große Zentralisierung mit sich bringen. Die Infrastrukturen, die zum Training und Erhalt der Modelle nötig sind, kann niemand bei sich im Keller haben. Diese riesigen Rechenzentren können eigentlich nur zentralisiert betrieben werden. Politisch anknüpfbar für faschistische Politiken sind diese Infrastrukturen deshalb, weil sie autoritäre Machtzentren stark bevorzugen.

    Zum anderen ist da diese Mustererkennung, die immer auf Daten aus der Vergangenheit trainiert wird. Sie überträgt deshalb notwendigerweise diese Vergangenheit in die Zukunft und vereinheitlicht diese Zukunft statistisch auf einen weiß-patriarchal geprägten Mittelwert. Laut diversen Theorien steckt im Kern des Faschismus die Idee, dass es eine Wahrheit, eine tiefes völkisches, echtes Leben in der Gesellschaft gibt, das zum Erblühen gebracht werden soll. Und diese Idee von einer Wiedergeburt der nationalen Stärke findet sich im technischen Prinzip wieder, massenhaft Daten zu sammeln und das vermeintlich Wahre aus diesen Daten wieder extrapolieren zu können.

    „Wünschenswert, wenn Menschen KI nicht auch noch freiwillig nutzen“

    Ist es aus antifaschistischer Sicht ein Problem, wenn Menschen ihre Suchanfragen nicht mehr in eine klassische Suchmaschine eingeben, sondern zum Beispiel in ChatGPT?

    Aline Blankertz: Wir beschäftigen uns vor allem mit der kollektiven Dimension. Es ist nicht die einzelne Suchanfrage bei ChatGPT, die uns dem Faschismus näher bringt. Es sind eben die Zwänge, die an vielen Stellen bestehen. Beispielsweise, dass viele Menschen nun Dinge schneller machen müssen und es deswegen mit KI tun. Dass sie im Wettbewerb mit anderen stehen, um bessere Betriebsergebnisse hervorzubringen.

    Es ist wünschenswert, wenn Menschen KI nicht auch noch freiwillig nutzen. Wenn sie es nur unterhaltsam finden, könnten sie sich eine andere Beschäftigung suchen, die weniger klimaschädlich ist und den KI-Hype nicht weiter am Leben hält. Aber das ist nicht das, womit wir antifaschistisch wirken können, indem wir einfach keine KI mehr verwenden.

    „KI-Unternehmer*innen werden hierzulande glorifiziert“

    Welchen konkreten Schaden seht ihr in Europa und in Deutschland durch KI bereits?

    Aline Blankertz: Aktuell läuft die Debatte, dass man in der Verwaltung großflächig KI einsetzen möchte, etwa nach dem Vorbild von DOGE aus den USA. Das wird zwangsläufig dazu führen, dass mehr Menschen diskriminiert werden und dafür wiederum weniger Verantwortung übernommen wird. Das kennen wir beispielsweise aus Amsterdam, wo ein Algorithmus zur Folge hatte, dass vor allem sozial schwachen Familien Betrugsvorwürfe gemacht wurden. Oder aus England, wo Abiturergebnisse während der Corona-Pandemie insbesondere von Schüler*innen aus ärmeren Gegenden abgewertet wurden.

    Ein anderer Aspekt ist, dass auch hierzulande KI-Unternehmer*innen als Heilsbringende glorifiziert werden. Ein starkes Beispiel hierfür ist Dieter Schwarz, dem die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland gehört. Neben vielen Rechenzentren baut er so etwas wie eine Privatstadt in Baden-Württemberg auf und wird dafür gefeiert. Die CEOs von SAP und Telekom werden ebenfalls häufig gefragt, was für eine Gesellschaft sie sich wünschen. Ganz so, als ob sie gesellschaftliche Interessen im Blick hätten.

    Außerdem beschleunigt KI die gesellschaftliche Spaltung nicht nur im Mediendiskurs, indem plausibel klingende Outputs ohne Anspruch auf Wahrheit eine demokratische Diskussionsbasis untergraben. Sie entwertet schon jetzt Arbeit. Menschen haben Angst, von sogenannter KI ersetzt zu werden, die Gewerkschaften fahren ihre Forderungen zurück. Gleichzeitig erwirtschaften diejenigen, die in Aktien investiert haben, umso mehr Gewinne. Die ökonomische Ungleichheit wächst also noch stärker durch KI.

    „In den USA zünden Menschen autonom fahrende Autos an“

    Was kann man dagegen tun?

    Aline Blankertz: Wir können uns gegen KI wenden. Wir können uns verweigern. Wir können Trainingsdaten vergiften. Man kann auch so etwas wie Sabotage nach dem CIA-Sabotage-Manual betreiben. Es enthält einige inspirierende Ideen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, wie Menschen den Faschismus verlangsamen können. Man kann Abläufe verringern, verlangsamen und weniger effizient machen. Man kann sich gegen Rechenzentren engagieren.

    In den USA gibt es noch weitergehende Aktivitäten. Da zünden Menschen autonom fahrende Autos von Waymo an. Dort gibt es Roboter, die die Gehwege von Obdachlosen freihalten sollen. Menschen attackieren auch diese Roboter.

    Um wirklich politisch wirksam sein zu können, müssen wir uns aber organisieren. Da führt kein Weg dran vorbei. Die Dienste im Individuellen zu wechseln reicht nicht. Zu sagen, „ich finde KI doof, reicht auch nicht“. Wir müssen uns politisch zusammenfinden und die Auswirkungen solcher digitalen Technologien stärker als Problem verstehen.

    „Vergesellschaftung ist die Antwort“

    Auf der Konferenz gebt ihr einen Talk darüber, dass Regulierung und Open-Source-Alternativen nicht ausreichen, um gegen die Macht der Tech Giganten anzukommen. Stattdessen schlagt ihr vor, große Tech Plattformen zu vergesellschaften.

    Malte Engeler: Aktuell erleben wir eine autoritäre Wende. In Zeiten von Kipppunkten wie diesen ist Abwehrkampf ein ganz wesentlicher Teil. Gegen etwas zu kämpfen ist nicht so motivierend wie für etwas. Ich kann das für mich persönlich ganz klar sagen: mich motiviert nicht der Hass auf Big Tech. Mich motiviert der Wunsch nach einer besseren Welt. Wir brauchen konkrete Vorstellungen einer Realität, in der diese Technologien, die wir gerade bekämpfen, anders funktionieren. Und wie kommen wir dahin? Wie kann man eine Plattform, die uns jetzt ausbeutet und aus unseren Bedürfnissen Profit schlägt, in etwas Besseres verwandeln?

    Die Antwort auf diese Fragen ist Vergesellschaftung: also die Überführung einer privatwirtschaftlich betriebenen kommerziellen Plattform in einen Zustand, in dem sie im Sinne des Gemeinwohls und der Bedürfnisbefriedung der Menschen demokratisch verwaltet wird.

    „Mit kleineren Plattformen anfangen“

    Welche Plattformen würdet ihr gern vergesellschaften?

    Malte Engeler: Sich allein diese Frage zu stellen, ist sehr spannend. Das führt dazu, dass auch linke und progressive Kräfte auf einmal anfangen, darüber nachzudenken: Was ist unsere Vision? Was ist unsere Idee von einer digitalen Wohnungsvermittlung oder von einem Portal, auf dem man sich Arzttermine klicken kann? Was würden wir mit diesen Infrastrukturen machen, wenn sie nicht nach kapitalistischen Prinzipien betrieben werden würden?

    Auf der „Cables of Resistance“ gibt es auch einen Talk von der Redscout24 Gruppe, in der Aline und ich beteiligt sind. Das ist ein ganz konkreter Versuch zu zeigen, wie ImmobilienScout24 anders aussehen könnte. Aber das ist nur ein Beispiel von vielen. Doctolib wäre ein anderes.

    Die Frage der Vergesellschaftung zwingt uns aber auch dazu, uns zu positionieren, welche Plattformen wir vielleicht gar nicht wollen. Man kann vergesellschaften, um dann nur abzuschalten. KI ist ein Beispiel für eine Technologie, die wir in unserer befreiten Welt nicht haben wollen.

    Aline Blankertz: Konkret plädieren wir dafür, mit den kleineren Plattformen wie ImmoScout24 und Doctolib anzufangen. Denn über sie läuft aktuell der Zugang zu für alle Menschen wichtigen Bereichen der Daseinsvorsorge wie Wohnungen und Gesundheitsversorgung. So können wir erst einmal lernen, wie die Umstellung auf Bedürfnisorientierung funktioniert. Mittelfristig können wir dann unseren Blick stärker auf digitale Infrastrukturen wie Rechenzentren und globale Plattformen richten.

    Was wir durch Vergesellschaftung gewinnen, ist, dass wir überhaupt wieder gesellschaftlich gestalten können. Im Moment läuft es danach, wie am meisten Geld für die Anteilseignenden herausspringt. Wenn wir an Demokratie glauben, müssen wir auch daran glauben, dass wir gesellschaftliche Infrastrukturen danach gestalten können.

    Da kann man sich gut bei „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ umsehen, die für ihre Anstalt öffentlichen Rechts ‒ so unsexy das auch klingen mag ‒ sehr detailliert ausbuchstabieren, welche Gruppen wie an Entscheidungsprozessen beteiligt werden sollen. Gleichermaßen wäre das auch bei einer digitalen Wohnungsvermittlungsplattform, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten ist.

    „ImmoScout24 vom Markt verdrängen“

    Wie kann eine Bewegung oder ein Zusammenschluss von Bewegungen praktisch an ein Unternehmen wie ImmoScout24 herankommen?

    Malte Engeler: Wir sollten nicht vergessen, dass es schon viele Strukturen gibt, die so organisiert sind. Man vergisst, dass wir das Rad nicht neu erfinden müssen. Bibliotheken zum Beispiel sind eine gut funktionierende öffentliche Infrastruktur. Sie haben einen gemeinsamen Datenbestand. Beispielsweise kann ich heute in der Staatsbibliothek Berlin ein Buch aus Heidelberg bestellen und es übermorgen abholen. Das sind auch keine privatwirtschaftlich betriebenen Informationszugangssysteme.

    Es gibt verschiedene Wege zum Ziel. In einigen Gemeinden existieren noch kommunale Online-Plattformen zur Wohnungsverwaltung, auf denen sie den eigenen Wohnungsbestand anbieten. Sie stellen ihn nicht auf ImmoScout24 ein. Man könnte also festlegen: Wer Wohnraum hat und vermieten will, muss dafür die Plattform der Gemeinde nutzen. Bei einigen Infrastrukturen der Daseinsvorsorge wie Müllabfuhr oder Wasseranschluss gibt es schon ein ähnliches Prinzip, den sogenannten Anschluss- und Benutzungszwang.

    Mit Aktivist*innen aus dem Fediverse, die viel Erfahrung mit dezentralen Strukturen haben, und Menschen, die solche Bibliotheken-Systeme bauen, könnte man ausloten, wie ein deutschlandweiter Katalog aussähe, mit dem man in jeder Kommune auf alle Wohnungen in Deutschland zugreifen kann.

    Im Grunde verdrängt man ImmoScout24 auf diese Weise vom Markt und vergesellschaftet es gar nicht. Die Plattform wird so immer unwichtiger. Sie kann dann noch Eigentumswohnungen auf dem Land vermitteln, aber ist aus dem Mietraum raus. Das wäre bereits eine Errungenschaft.

    Timur Vorkul ist seit September 2025 Volontär bei netzpolitik.org. Er hat Sozialwissenschaften und Kulturanthropologie studiert und zuletzt für den MDR gearbeitet. Neben seinem Volontariat macht er Beiträge für den Fernsehsender KiKA. Er interessiert sich für staatliche Überwachung, Migrationsregime und Ungleichheit. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

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    Widerstand gegen Big Tech: „KI wollen wir in unserer befreiten Welt nicht haben“
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    "KI sei verfänglich für faschistische Ideologien und gehe mit autoritären Machtzentren einher. Große Plattformen wie ImmobilienScout24 und Doctolib machen Profit mit Grundbedürfnissen der Menschen. ..Aktivist*innen schlagen.. konkrete Schritte hin zu einer demokratischen digitalen Teilhabe vor."

    netzpolitik.org/2026/widerstan

    9.4.2026

    #AI #BigTech #Faschismus #Gemeinwohl #KI #Macht #Teilhabe #Vergesellschaftung

  12. 📢 8. März – Kommt zum mieten und stadtpolitischen Block auf der Demo „feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich“ 💜🏡✊

    Wir kämpfen für eine feministische Wohnpolitik und eine lebenswerte Stadt, in der alle teilhaben können!

    🗓 8. März, 11:30 Uhr
    📍Oranienplatz
    💛 7. Block (im hinteren Teil der Demo)

    #FeministischerKampftag #StadtFürAlle #RechtaufStadt #Vergesellschaftung
    #Mietenwahnsinn #DWenteignen

  13. NÜRNBERG 👋 Für Kurzentschlossene: Heute ab 18:30 Uhr @sabinenuss hören zu »Wie wir unsere Gesellschaft gerechter, zukunftsfähiger und resilienter machen«, veranstaltet von GEW Nürnberg. Ort: DGB-Haus Nürnberg, 7. Stock, Raum Burgblick. Alle hin da, Eintritt frei: gew-nuernberg.de/26-februar-wi

    #bookstodon #vergesellschaftung #eigentum #privateigentum #politischeökonomie #ökonomie #wirtschaft #freiheit #gleichheit #ungleichheit #buchtipp #lesetipp

  14. communia hat Anfang der Woche eine Kurz-Studie zur aktuellen Krise der #Stahlindustrie, wie sie mit kapitalistischen Eigentumsverhältnissen zusammenhängt und wie eine #Transformation durch Gemeineigentum aussehen könnte, veröffentlicht.
    Sie versuchen darin #Vergesellschaftung sehr konkret für einen industriellen Sektor durchzuspielen und freuen sich über Rückmeldungen!
    Link zur Studie: communia.de/studie-vergesellsc

  15. @elottermann @Gormfull @kontrollierterWahnwitz Ja, zu Recht. Denn die Netze befinden sich im Privatbesitz. Wieso muss man einer privaten Firma Geld hinterher werfen? Bei der #Vergesellschaftung von Stromnetzen wäre es eine ganz andere Diskussion. Das Geschäfts-Modell der #Netzbetreiber sind ja die Durchleitungskosten und diese sind in den letzten Jahrzehnten stets gestiegen.

  16. Bevor jemand auf die Idee kommt, der angekündigte Bauturbo hätte etwas mit sinnhaften Maßnahmen gegen den ausgewucherten Wohnungsmarkt zu tun. Oder gar damit, dass man die Not der Menschen ernst nimmt.
    Neues aus der wundervollen Faktenschmiede.

    zdf.de/video/shows/die-anstalt

    #dieanstalt #zdf #mietwucher #bauturbo #kapitalismus #wohnen #Investoren #mieten #wohnungsmarkt #wohnungsnot #wohnungsbau #mietenwahnsinn #bauministerin #klima #vonovia #vergesellschaftung #sozialwohnungen

  17. Das Thema #Vergesellschaftung begleitet #FutureHistories schon lange. Von Debatten über die Überführung privaten Eigentums in öffentliches, über Fragen gemeinwohlorientierter Bewirtschaftung und demokratischer Verwaltung, bis hin zum neuen Gesetzentwurf von Deutsche Wohnen & Co Enteignen.
    Hier eine Übersicht aller Folgen dazu auf Listen Notes: lnns.co/EMQ0T4fAnhD
    Und mehr zum aktuellen Gesetzentwurf: dwenteignen.de/

  18. @rina Am Ende des #Kapital skizziert #Marx ein mögliches Ende dieser Geschichte: die Konzentration der Kapitale und die Dynamik der #Globalisierung lassen die Kluft zwischen obszönem #Reichtum und #Elend ins Unerträgliche wachsen; das #Privateigentum fesselt die befreienden Möglichkeiten, die in der Technik stecken. So kommt es zu #Revolutionen und zur #Vergesellschaftung der Produktivkräfte.

  19. Was #Vergesellschaftung via @dwenteignen mit der Begrenzung politischer Macht in einer Demokratie und unbegrenzter Akkumulation von Kapital zu tun hat, erklärt @sabinenuss, Expertin zu #Eigentum, bei @tilojung aka Jung & Naiv: youtube.com/watch?v=_NqOn2BCVO
    .
    Ihr aktuelles Buch »Wessen Freiheit, welche Gleichheit?« liefert Antworten auf die Frage, was in unserer Gesellschaft so richtig schiefläuft und warum das so ist: dietzberlin.de/wessen-freiheit

    #bookstodon #vergesellschaftungsgesetz

  20. Sabine Nuss ist HEUTE in Dresden 👋 Alle hin da, wird garantiert gut — for free: 19:00 | Wir AG, Martin-Luther-Str. 21 💜 Es geht um nichts Geringes als: Wem gehört was und warum? Lesung & Gespräch zu ihrem Buch »Wessen Freiheit, welche Gleichheit« => sachsen.rosalux.de/veranstaltu

    #privateigentum #kapitalismus #freiheit #gleichheit #eigentum #vergesellschaftung #buchvorstellung #lesung #marx #dresden #bookstodon #books #buchtipp #lesen #lesetipp #sachbuch #bucher

  21. Gestern volle Hütte in Bern ❤️‍🔥 jetzt on her way to #Zürich: @sabinenuss + ihr Buch »Wessen Freiheit, welche Gleichheit«, beste Sommerlektüre! HEUTE 19:00, Rosa-Luxemburg-Saal, Kochstr. 2: ›Wem gehört die Welt? Privateigentum + Enteignung in der kapitalistischen Gesellschaft‹. Kommt da hin, wird garantiert gut: redlectures.ch/all-events/?eve

    #zurich #sabinenuss #privateigentum #eigentum #vergesellschaftung #enteignung #kapitalismus #latestagecapitalism #marx #karlmarx #daskapital #bookstodon

  22. DIESEN Donnerstag in #bern + Freitag in #zürich: @sabinenuss on Tour in der Schweiz mit ihrem tollen Buch »Wessen Freiheit, welche Gleichheit«. Geht da hin, wenn ihr in der Stadt seid, weil: keine Enteignung ist auch keine Lösung! Warum Kapitalismus im Kern die Herrschaft des Privateigentums ist, sagt euch Sabine 😘
    .
    🪩 Bern: dachstock.ch/events/19-06-25-s
    🔥 Zürich: redlectures.ch/all-events/?eve

    #eigentum #marx #kapital #privateigentum #kapitalismus #vergesellschaftung #anticapitalism #latestagecapitalism

  23. Jiheyyy @sabinenuss ist am 19. Juni in Bern und 20. Juni in Zürich, um ihr grandioses Buch »Wessen Freiheit, welche Gleichheit?« vorzustellen ❤️ Sie erklärt wie keine, wie der Hase läuft im Kapitalismus ngl … Alle hin da!
    .
    📍 Bern: dachstock.ch/events/19-06-25-s
    📍 Zürich: redlectures.ch/all-events/?eve

    #freiheit #gleichheit #eigentum #privateigentum #kapitalismus #vergesellschaftung #enteignung #sozialismus #bern #zürich

  24. Hey, Berliner Senat: Volksentscheid vergessen, Demokratie, ne? Das Privateigentum tut ja immer wie ein Schon-immer da-Verhältnis. War es natürlich nicht. Sabine Nuss analysiert, wo Einhegung Zugangsrechte verwehrte und wie Eigentum zu sozialer Enteignung wurde — Tagestipp: »Wessen Freiheit, welche Gleichheit? Das Versprechen einer anderen Vergesellschaftung« 👉 dietzberlin.de/wessen-freiheit

    #vergesellschaftung #eigentum #wohnungsmarkt #miete #privateigentum #gleichheit #freiheit #buchtipp #bookstodon

  25. Privateigentum an Produktionsmitteln regelt die Beziehung zwischen Menschen über den Ausschluss von Verfügungsmacht. Es macht uns unfrei und ungleich. Unser Grundgesetz enthält nicht ohne Grund die Option zur Vergesellschaftung. Choose your fighter: @sabinenuss 📕 dietzberlin.de/produkt/wessen-

    #freiheit #gleichheit #eigentum #privateigentum #kapitalismus #wirtschaft #demokratie #vergesellschaftung

  26. Die Zukunft der #Gasag bleibt ungewiss: Während #SPD und #Linke eine #Vergesellschaftung prüfen, warnt die #CDU vor rechtlichen und organisatorischen Hürden. Bis Ende 2025 muss Berlin entscheiden, ob der #Konzessionsvertrag verlängert wird – sonst läuft er bis 2034 weiter. Eine neue Landesgesellschaft könnte Druck auf die Eigentümer ausüben.

    nd-aktuell.de/artikel/1188679.

    #Berlin #Energiepolitik #Wärmeversorgung #Energiewende #Erdgas

  27. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

    Mehr Infos und Fotos

    #Squat

  28. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

    Mehr Infos und Fotos

    #Squat

  29. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

    Mehr Infos und Fotos

    #Squat

  30. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

    Mehr Infos und Fotos

    #Squat

  31. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

    Mehr Infos und Fotos

    #Squat

  32. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

    Mehr Infos und Fotos

    #Squat

  33. In der neuen Ausgabe von agora42 zu #Zeitenwende ist ein Auszug aus dem Buch von @sabinenuss abgedruckt. Soziale Ungleichheit und Klimakrise verdichten sich wie unterm Brennglas im Kapitalozän, dem Zeitalter des Kapitals. Zeit, das Privateigentum zu hinterfragen: dietzberlin.de/wessen-freiheit

    #freiheit #gleichheit #eigentum #vergesellschaftung #kapitalismus #privateigentum

  34. @heiseonline was sich hier doch zeigt: wir brauchen eine #vergesellschaftung der autoindustrie! Eine #konversion der fabriken hin zu einer produktion von dingen die die gesellschaft für die #verkehrswende braucht ist notwendig; straßenbahnen, Lifte, seilbahnen etc. Das bringt aber nicht die gleichen rendite, weswegen es die konzernleitungen niemals machen werden. besetzen wir die Fabriken und werfen die Konzernleitung raus! (die braucht kein mensch) Dass es geht zeigt das #GKN werk in florenz...

  35. Yay, fettes Interview mit @sabinenuss auf fast 2 Seiten in der neuen @analysekritik. „Privateigentum wird als das Ergebnis von persönlicher Anstrengung verstanden, aber es ist natürlich das Resultat von Gewalt und entsprechender Rechtsetzung.“ 👉 akweb.de/bewegung/enteignung-s
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    🔥 Ihr neues Buch zum Thema Eigentum, Freiheit, Gleichheit und Vergesellschaftung: dietzberlin.de/wessen-freiheit
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    #vergesellschaftung #freiheit #gleichheit #eigentum #privateigentum