#steckt — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #steckt, aggregated by home.social.
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“Mother Mary”: So viel NRW steckt in dem Kinofilm
21. May 2026 In den Kinos startet heute "Mother Mary" mit Hollywood-Star Anne Hathaway. Der Film wurde zu großen Teilen in NRW gedreht. WDR.de Hier den Artikel weiter lesen...https://www.lindweiler.de/mother-mary-so-viel-nrw-steckt-in-dem-kinofilm/
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Zugausfälle: Lkw steckt unter Düsseldorfer Brücke fest
19. May 2026 Ein Lkw hatte sich am Morgen unter einer Brücke in Düsseldorf festgefahren. Das hatte für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt. WDR.de Hier den Artikel weiter lesen...https://www.lindweiler.de/zugausfaelle-lkw-steckt-unter-duesseldorfer-bruecke-fest/
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Zugausfälle: Lkw steckt unter Düsseldorfer Brücke fest
19. May 2026 Ein Lkw hatte sich am Morgen unter einer Brücke in Düsseldorf festgefahren. Das hatte für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt. WDR.de Hier den Artikel weiter lesen...https://www.lindweiler.de/zugausfaelle-lkw-steckt-unter-duesseldorfer-bruecke-fest/
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Wuppertals Platz am Kolk offiziell eröffnet
Wohin auch immer die Zukunft den Platz am Kolk noch führen wird, der musikalische Ausblick, den die Big…
#Wuppertal #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Areal #Elberfelder #eröffnung #Germany #Hofaue #Innenstadt #Kolk #Kreativquartier #Musikschule #Nordrhein-Westfalen #Parkplätze #Parkplatzes #Platzes #Quartier #REAL #steckt
https://www.europesays.com/de/957934/ -
https://www.europesays.com/at/97076/ Rolling Stones veröffentlichen Single unter Pseudonym #Album #AT #Austria #britische #Entertainment #MickJagger #Music #Musik #Österreich #Pseudonym #Richards #Rolling #Single #Song #steckt #Stones #Unterhaltung
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Hinter angeblicher 6-Monat-Karte für 2,35 Euro steckt Phishing ⁄ Dirk Bachhausen
„6 Monate unbegrenzte Fahrten für nur 2,35 €“, heißt es in einem Beitrag der Facebook-Seite „ÖPNV Chemnitz“. Angeblich…
#Chemnitz #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #angeblicher #Germany #hinter #Karte #Monat #Phishing #Sachsen #steckt
https://www.europesays.com/de/285816/ -
Bus und Bahn in Chemnitz: Hinter angeblicher 6-Monat-Karte für 2,35 Euro steckt Phishing
Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln
Bus und Bahn in Chemnitz: Hinter angeblicher 6-Monat-Karte für 2,35 Euro steckt Phishing
Eine Facebook-Seite wirbt für ein Nahverkehrsticket in Chemnitz, die Anzeige richtet sich an Menschen vor Ort. Es gebe 500 Karten zu je sechs Monaten für 2,35 Euro. Die Karten gibt es nicht, dahinter steckt Betrug.
von Sarah Thust
22. Juli 2025
Passagiere steigen in einen Bus der CVAG in Chemnitz (Symbolfoto: Jan Woitas / DPA / Picture Alliance) BehauptungZum Jubiläum der CVAG in Chemnitz würden 500 Fahrkarten für nur je 2,35 Euro verkauft, mit denen man sechs Monate den öffentlichen Nahverkehr nutzen könne.
Aufgestellt von: Beiträgen auf Facebook Datum:
02.06.2025 BewertungFalsch
Über diese BewertungFalsch. Das angebliche Angebot der CVAG ist erfunden. Hinter den Beiträgen steckt eine internationale Betrugsmasche, durch die persönliche Daten und Kreditkarten-Informationen erbeutet werden sollen.
„6 Monate unbegrenzte Fahrten für nur 2,35 €“, heißt es in einem Beitrag der Facebook-Seite „ÖPNV Chemnitz“. Angeblich verkaufe das Verkehrsunternehmen CVAG anlässlich eines Jubiläums 500 Abo-Karten für den örtlichen Nahverkehr zum Sonderpreis. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch.
Der Beitrag zu Chemnitz wurde zwischen 3. und 7. Juni immer wieder über Werbeanzeigen auf Facebook verbreitet, die gezielt Menschen im Raum Chemnitz erreichen sollten. Ein Blick in die Werbebibliothek von Meta zeigt, dass diese Anzeigen oft nur wenige Stunden aktiv sind und dann abgeschaltet werden. Doch in der Zwischenzeit erreichten sie hunderte Nutzerinnen und Nutzer. Die Seite ist auch im Juli noch online.
Ein Sprecher der CVAG schrieb CORRECTIV.Faktencheck, dass das Ticket nicht existiert. Man habe rechtliche Schritte eingeleitet. Die Werbeanzeigen passen aus mehreren Gründen zu einer Phishing-Masche, die es auf Zahlungsinformationen abgesehen hat.
Fake-Anzeigen zu Berlin und zu Düsseldorf im Vergleich (Quelle: Facebook; Grafik: CORRECTIV.Faktencheck)
Facebook-Seite hinter Werbeanzeige hat nichts mit CVAG in Chemnitz zu tun
Der Beitrag verlinkt nicht die CVAG in Chemnitz, sondern eine unseriöse Webseite. Die ist Teil einer Betrugsmasche, über die die Faktencheck-Redaktion . CORRECTIV.Faktencheck entdeckte ähnliche Fälle in Berlin, Heilbronn und Düsseldorf.
Sie alle gleichen dem Fall Chemnitz: Hinter dem Fake-Beitrag steckt nicht das offizielle Facebook-Profil des Verkehrsunternehmens. Der Seite folgen nur 248 Nutzer, während die echte Facebook-Seite 7.770 Follower hat. Auch wurde die Fake-Seite mehrfach umbenannt, wie ein Blick auf den Abschnitt „Seitentransparenz“ zeigt. Die E-Mail-Adresse hat nichts mit den Verkehrsbetrieben in Chemnitz zu tun. Die Telefon-Nummer existiert nicht.
ÖPNV-Fakes: Dahinter steckt ein internationaler Ring aus Kreditkartenbetrügern
Die hat im Juli 2025 über die Vorgehensweise der Betrüger hinter den Facebook-Seiten berichtet. Sie fand dabei mehr als 1.000 Facebook-Seiten, die regionale Verkehrsdienstleister in über 60 Ländern weltweit imitierten. Sie gehen alle nach demselben Prinzip vor und verwenden nahezu identische Beitragstexte. Ziel ist es, Kontodaten zu erbeuten.
Bei Phishing versuchen Betrüger an Geld oder Identität von Nutzern zu stehlen, indem sie sie dazu bewegen, persönliche Informationen wie Zahlungsdaten oder Kennwörter auf Webseiten einzugeben, die sich als seriös ausgeben. Phishing ist in Deutschland strafbar.
Dahinter steckt ein internationales Betrugsnetzwerk, das schwer zu fassen ist: Laut Maldita sitzt ein Teil der Administratoren der Facebook-Seiten in Vietnam. Im Fall Chemnitz ist dem nicht so. Doch es finden sich andere Parallelen: So läuft – auch im Fall Chemnitz – die Fake-Webseite über den russischen Server-Anbieter JSC Selectel.
Das Profil der Fake-Adresse zeigt: Die Webseite läuft über Rechenzentren in Russland (Quelle: Domaintools; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Berichte von Betroffenen zeigen, dass die Betrüger nach den ersten 2,35 Euro weitere Zahlungsaufforderungen über größere Summen stellen. Ein Ticket wird nicht versandt.
Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bekämpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.
Mitarbeit: Johannes Gille
Redigatur: Steffen Kutzner, Sophie TimmermannDie wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:
- Recherche zum weltweiten Netzwerk aus Betrugsseiten, Maldita, 16. Juli 2025: Link (Englisch)
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Author: Sarah Thust#angeblicher #chemnitz #hinter #karte #monat #phishing #steckt
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Bus und Bahn in Chemnitz: Hinter angeblicher 6-Monat-Karte für 2,35 Euro steckt Phishing
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Bus und Bahn in Chemnitz: Hinter angeblicher 6-Monat-Karte für 2,35 Euro steckt Phishing
Eine Facebook-Seite wirbt für ein Nahverkehrsticket in Chemnitz, die Anzeige richtet sich an Menschen vor Ort. Es gebe 500 Karten zu je sechs Monaten für 2,35 Euro. Die Karten gibt es nicht, dahinter steckt Betrug.
von Sarah Thust
22. Juli 2025
Passagiere steigen in einen Bus der CVAG in Chemnitz (Symbolfoto: Jan Woitas / DPA / Picture Alliance) BehauptungZum Jubiläum der CVAG in Chemnitz würden 500 Fahrkarten für nur je 2,35 Euro verkauft, mit denen man sechs Monate den öffentlichen Nahverkehr nutzen könne.
Aufgestellt von: Beiträgen auf Facebook Datum:
02.06.2025 BewertungFalsch
Über diese BewertungFalsch. Das angebliche Angebot der CVAG ist erfunden. Hinter den Beiträgen steckt eine internationale Betrugsmasche, durch die persönliche Daten und Kreditkarten-Informationen erbeutet werden sollen.
„6 Monate unbegrenzte Fahrten für nur 2,35 €“, heißt es in einem Beitrag der Facebook-Seite „ÖPNV Chemnitz“. Angeblich verkaufe das Verkehrsunternehmen CVAG anlässlich eines Jubiläums 500 Abo-Karten für den örtlichen Nahverkehr zum Sonderpreis. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch.
Der Beitrag zu Chemnitz wurde zwischen 3. und 7. Juni immer wieder über Werbeanzeigen auf Facebook verbreitet, die gezielt Menschen im Raum Chemnitz erreichen sollten. Ein Blick in die Werbebibliothek von Meta zeigt, dass diese Anzeigen oft nur wenige Stunden aktiv sind und dann abgeschaltet werden. Doch in der Zwischenzeit erreichten sie hunderte Nutzerinnen und Nutzer. Die Seite ist auch im Juli noch online.
Ein Sprecher der CVAG schrieb CORRECTIV.Faktencheck, dass das Ticket nicht existiert. Man habe rechtliche Schritte eingeleitet. Die Werbeanzeigen passen aus mehreren Gründen zu einer Phishing-Masche, die es auf Zahlungsinformationen abgesehen hat.
Fake-Anzeigen zu Berlin und zu Düsseldorf im Vergleich (Quelle: Facebook; Grafik: CORRECTIV.Faktencheck)
Facebook-Seite hinter Werbeanzeige hat nichts mit CVAG in Chemnitz zu tun
Der Beitrag verlinkt nicht die CVAG in Chemnitz, sondern eine unseriöse Webseite. Die ist Teil einer Betrugsmasche, über die die Faktencheck-Redaktion . CORRECTIV.Faktencheck entdeckte ähnliche Fälle in Berlin, Heilbronn und Düsseldorf.
Sie alle gleichen dem Fall Chemnitz: Hinter dem Fake-Beitrag steckt nicht das offizielle Facebook-Profil des Verkehrsunternehmens. Der Seite folgen nur 248 Nutzer, während die echte Facebook-Seite 7.770 Follower hat. Auch wurde die Fake-Seite mehrfach umbenannt, wie ein Blick auf den Abschnitt „Seitentransparenz“ zeigt. Die E-Mail-Adresse hat nichts mit den Verkehrsbetrieben in Chemnitz zu tun. Die Telefon-Nummer existiert nicht.
ÖPNV-Fakes: Dahinter steckt ein internationaler Ring aus Kreditkartenbetrügern
Die hat im Juli 2025 über die Vorgehensweise der Betrüger hinter den Facebook-Seiten berichtet. Sie fand dabei mehr als 1.000 Facebook-Seiten, die regionale Verkehrsdienstleister in über 60 Ländern weltweit imitierten. Sie gehen alle nach demselben Prinzip vor und verwenden nahezu identische Beitragstexte. Ziel ist es, Kontodaten zu erbeuten.
Bei Phishing versuchen Betrüger an Geld oder Identität von Nutzern zu stehlen, indem sie sie dazu bewegen, persönliche Informationen wie Zahlungsdaten oder Kennwörter auf Webseiten einzugeben, die sich als seriös ausgeben. Phishing ist in Deutschland strafbar.
Dahinter steckt ein internationales Betrugsnetzwerk, das schwer zu fassen ist: Laut Maldita sitzt ein Teil der Administratoren der Facebook-Seiten in Vietnam. Im Fall Chemnitz ist dem nicht so. Doch es finden sich andere Parallelen: So läuft – auch im Fall Chemnitz – die Fake-Webseite über den russischen Server-Anbieter JSC Selectel.
Das Profil der Fake-Adresse zeigt: Die Webseite läuft über Rechenzentren in Russland (Quelle: Domaintools; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Berichte von Betroffenen zeigen, dass die Betrüger nach den ersten 2,35 Euro weitere Zahlungsaufforderungen über größere Summen stellen. Ein Ticket wird nicht versandt.
Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bekämpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.
Mitarbeit: Johannes Gille
Redigatur: Steffen Kutzner, Sophie TimmermannDie wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:
- Recherche zum weltweiten Netzwerk aus Betrugsseiten, Maldita, 16. Juli 2025: Link (Englisch)
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Bus und Bahn in Chemnitz: Hinter angeblicher 6-Monat-Karte für 2,35 Euro steckt Phishing
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Bus und Bahn in Chemnitz: Hinter angeblicher 6-Monat-Karte für 2,35 Euro steckt Phishing
Eine Facebook-Seite wirbt für ein Nahverkehrsticket in Chemnitz, die Anzeige richtet sich an Menschen vor Ort. Es gebe 500 Karten zu je sechs Monaten für 2,35 Euro. Die Karten gibt es nicht, dahinter steckt Betrug.
von Sarah Thust
22. Juli 2025
Passagiere steigen in einen Bus der CVAG in Chemnitz (Symbolfoto: Jan Woitas / DPA / Picture Alliance) BehauptungZum Jubiläum der CVAG in Chemnitz würden 500 Fahrkarten für nur je 2,35 Euro verkauft, mit denen man sechs Monate den öffentlichen Nahverkehr nutzen könne.
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02.06.2025 BewertungFalsch
Über diese BewertungFalsch. Das angebliche Angebot der CVAG ist erfunden. Hinter den Beiträgen steckt eine internationale Betrugsmasche, durch die persönliche Daten und Kreditkarten-Informationen erbeutet werden sollen.
„6 Monate unbegrenzte Fahrten für nur 2,35 €“, heißt es in einem Beitrag der Facebook-Seite „ÖPNV Chemnitz“. Angeblich verkaufe das Verkehrsunternehmen CVAG anlässlich eines Jubiläums 500 Abo-Karten für den örtlichen Nahverkehr zum Sonderpreis. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch.
Der Beitrag zu Chemnitz wurde zwischen 3. und 7. Juni immer wieder über Werbeanzeigen auf Facebook verbreitet, die gezielt Menschen im Raum Chemnitz erreichen sollten. Ein Blick in die Werbebibliothek von Meta zeigt, dass diese Anzeigen oft nur wenige Stunden aktiv sind und dann abgeschaltet werden. Doch in der Zwischenzeit erreichten sie hunderte Nutzerinnen und Nutzer. Die Seite ist auch im Juli noch online.
Ein Sprecher der CVAG schrieb CORRECTIV.Faktencheck, dass das Ticket nicht existiert. Man habe rechtliche Schritte eingeleitet. Die Werbeanzeigen passen aus mehreren Gründen zu einer Phishing-Masche, die es auf Zahlungsinformationen abgesehen hat.
Fake-Anzeigen zu Berlin und zu Düsseldorf im Vergleich (Quelle: Facebook; Grafik: CORRECTIV.Faktencheck)
Facebook-Seite hinter Werbeanzeige hat nichts mit CVAG in Chemnitz zu tun
Der Beitrag verlinkt nicht die CVAG in Chemnitz, sondern eine unseriöse Webseite. Die ist Teil einer Betrugsmasche, über die die Faktencheck-Redaktion . CORRECTIV.Faktencheck entdeckte ähnliche Fälle in Berlin, Heilbronn und Düsseldorf.
Sie alle gleichen dem Fall Chemnitz: Hinter dem Fake-Beitrag steckt nicht das offizielle Facebook-Profil des Verkehrsunternehmens. Der Seite folgen nur 248 Nutzer, während die echte Facebook-Seite 7.770 Follower hat. Auch wurde die Fake-Seite mehrfach umbenannt, wie ein Blick auf den Abschnitt „Seitentransparenz“ zeigt. Die E-Mail-Adresse hat nichts mit den Verkehrsbetrieben in Chemnitz zu tun. Die Telefon-Nummer existiert nicht.
ÖPNV-Fakes: Dahinter steckt ein internationaler Ring aus Kreditkartenbetrügern
Die hat im Juli 2025 über die Vorgehensweise der Betrüger hinter den Facebook-Seiten berichtet. Sie fand dabei mehr als 1.000 Facebook-Seiten, die regionale Verkehrsdienstleister in über 60 Ländern weltweit imitierten. Sie gehen alle nach demselben Prinzip vor und verwenden nahezu identische Beitragstexte. Ziel ist es, Kontodaten zu erbeuten.
Bei Phishing versuchen Betrüger an Geld oder Identität von Nutzern zu stehlen, indem sie sie dazu bewegen, persönliche Informationen wie Zahlungsdaten oder Kennwörter auf Webseiten einzugeben, die sich als seriös ausgeben. Phishing ist in Deutschland strafbar.
Dahinter steckt ein internationales Betrugsnetzwerk, das schwer zu fassen ist: Laut Maldita sitzt ein Teil der Administratoren der Facebook-Seiten in Vietnam. Im Fall Chemnitz ist dem nicht so. Doch es finden sich andere Parallelen: So läuft – auch im Fall Chemnitz – die Fake-Webseite über den russischen Server-Anbieter JSC Selectel.
Das Profil der Fake-Adresse zeigt: Die Webseite läuft über Rechenzentren in Russland (Quelle: Domaintools; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Berichte von Betroffenen zeigen, dass die Betrüger nach den ersten 2,35 Euro weitere Zahlungsaufforderungen über größere Summen stellen. Ein Ticket wird nicht versandt.
Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bekämpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.
Mitarbeit: Johannes Gille
Redigatur: Steffen Kutzner, Sophie TimmermannDie wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:
- Recherche zum weltweiten Netzwerk aus Betrugsseiten, Maldita, 16. Juli 2025: Link (Englisch)
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Patriarchat reloaded: So viel Antifeminismus steckt in den Wahlprogrammen
Von Transfeindlichkeit über völkische Familienpolitik und reproduktive Kontrolle bis hin zur rassistischen Instrumentalisierung des Frauenschutzes und dem Kampf gegen „Wokeness“: Wie vor allem die AfD feministische Errungenschaften systematisch angreift.
Von Selina Alin| 17. Februar 2025
Die AfD plakatiert antifeministische und queerfeindliche Themen im Wahlkampf.
(Quelle: picture alliance / foto2press | Oliver Zimmermann)Die Rechte von Frauen und queeren Personen sind Ergebnis langer Aushandlungsprozesse und heftiger Kämpfe: Erst vergangenes Jahr wurde das verfassungswidrige sogenannte „Transsexuellengesetz” durch das Selbstbestimmungsgesetz (SGBB) ersetzt, erst 2022 wurde § 219a aufgehoben, de facto ein Verbot über die Information darüber, wer Schwangerschaftsabbrüche durchführt. Viele dieser Rechte liegen nun wieder auf dem Verhandlungstisch.
Die aktuelle Veranstaltungsreihe Demokratie Spricht – Impulse zur Bundestagswahl:
Patriarchat reloaded – Wie Antifeminismus Wahlen gewinnt // 17.02. // 19:00 UhrFeministische Errungenschaften unter Beschuss
Mit der AfD – aktuell zweitstärkste Kraft in den Umfragen – tritt eine Partei zur Bundestagswahl an, die dezidiert ein antifeministisches Wahlprogramm aufweist. Auch die CDU, die – aller Wahrscheinlichkeit nach – den nächsten Kanzler stellt, hat Forderungen im Wahlprogramm, die sich gegen die Straffreiheit von Schwangerschaftsabbrüchen und gegen das SGBB richten. Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat sich bisher eher nicht als Feminist präsentiert. Auch das BSW wendet sich häufig öffentlich gegen eine abgehobene „Woke-Kultur”.
Wie viel Antifeminismus steckt aber nun in den Wahlprogrammen und welche gefährlichen Narrative sind damit verknüpft?
Transfeindlichkeit als ideologisches Fundament
Die AfD stellt trans und nicht binäre Personen als zentrale Gefahr dar. Die Aussage „Die zwei Geschlechter sind eine biologische Tatsache“ steht gegen geschlechtliche Vielfalt und versucht mittels biologistischer Verkürzungen, die Existenz von trans, nicht-binären und anderen Geschlechtsidentitäten zu leugnen. Weiter kritisiert die AfD, dass Geschlecht heute als „austauschbares und erweiterbares Konstrukt“ definiert werde, was sie als Destabilisierung der traditionellen Ordnung interpretiert. Dabei bedient sie sich des Narrativs der „Frühsexualisierung“, das suggeriert, dass Kinder durch Aufklärung und Bildung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zur Transgeschlechtlichkeit manipuliert würden. Folgen seien die vorschnelle Gabe gesundheitsgefährdende Pubertätsblocker und letztlich die Geschlechtsumwandlung, die als „unumkehrbare(…) Verstümmelung von jungen Menschen“ beschrieben wird.
An den Fakten vorbei bedient die Partei ein Horrorszenario der Kindeswohlgefährdung, eine bewusst verzerrte Darstellung, um zu emotionalisieren und zu manipulieren. In ihrem Wahlprogramm fordert die AfD ein Verbot von „Frühsexualisierung“ und jeglicher „Gender-Indoktrination” bei Kindern und vor allem die Rücknahme des SBGG. Diese Forderungen hätten weitreichende Folgen: Sie würden nicht nur zu einer unzureichenden medizinischen Versorgung und gesellschaftlichen Stigmatisierung von trans Personen führen, sondern auch ihr Recht auf Selbstbestimmung massiv einschränken. Ein Blick in die USA zeigt, welche dramatischen Folgen die vor allem transmisogyne und queerfeindlichen Hetze für die Sicherheit der Betroffenen hat.
Auch die CDU und CSU nehmen transfeindliche Elemente in ihr Programm auf, wenn auch subtiler. Zwar spielt das Thema Transgeschlechtlichkeit hier keine zentrale Rolle, jedoch wird es als potenziell schädlich für Familien und Jugendliche dargestellt. So wird der Schutz der Familie mit der Forderung nach der Abschaffung des SBGG verknüpft. Vor diesem Hintergrund ist es wenig verwunderlich, dass Merz beim TV-Duell die Entscheidung Donald Trumps, nur zwei Geschlechter anzuerkennen, nachvollziehbar nennt. Das BSW schlägt diskursiv in Bezug auf Transfeindlichkeit in eine andere Kerbe – auch wenn die damit verbundene Forderung, die Rücknahme des SBGG, gleich ist. Die Wagenknecht-Partei instrumentalisiert Frauenrechte gegen Transgeschlechtlichkeit: Denn durch das SGBB könnten sich „Männer durch bloße Unterschrift zu Frauen erklären“ und so in Frauen(schutz)räume eindringen oder an Frauensport teilnehmen und Frauen und Mädchen dort gefährden und beeinträchtigen. Das SBGG höhle daher „die Schutzrechte für Frauen aus“.
Transfeindlichkeit findet sich in allen drei Wahlprogrammen, alle drei Parteien sehen Transgeschlechtlichkeit als Angriff, etwa auf Familie, Frauen und das eigene Geschlechterbild. Transfeindlichkeit dient als Basis eines konservativen und rechtsextremen Weltbildes. Denn Transgeschlechtlichkeit durchkreuzt die binären und heteronormativen Vorstellungen von Geschlecht und (romantischer) Partnerschaft – und greift so das binäre und heterosexuelle Geschlechter- und Familienbild an. Folgerichtig betont etwa die AfD in ihrem Wahlprogramm die Unterschiedlichkeit von Männern und Frauen, die jedoch „mit ihren unterschiedlichen Potenzialen etwas Positives [sind]“ und sich dadurch „hervorragend ergänzen“.
Völkische Familienpolitik bei der AfD: Familie als nationale Keimzelle
Bei der Familienpolitik präsentiert sich die AfD vordergründig als große Unterstützerin von Familien und Frauen. Letztere würden in ihrer Rolle als Mütter häufig abgewertet, weshalb die AfD eine Aufwertung von Mutterschaft erwirken möchte. Frauen werden auf ihre Gebärfähigkeit und damit auf die Rolle der Mutter und in der Familie innerhalb der Gesellschaft verwiesen. Dabei hat die Partei eine klare Vorstellung davon, was Familie eigentlich ist: „Die Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern, ist die Keimzelle der Gesellschaft.“
Kinderlose Partnerschaften, Freundschaften als Sorgegemeinschaften oder auch queere Paare sind dieser Definition nach keine Familie. Kinder nehmen dabei eine doppelte Funktion ein: Sie sind nicht nur die biologische Nachkommenschaft, sondern gelten auch als Träger der kulturellen und nationalen Identität. Die AfD fordert deshalb eine „Willkommenskultur für Kinder“ und will mit finanziellen Anreizen, wie einer Prämie von 20.000 Euro pro Kind, sowie verbesserten Rentenbedingungen und mehr Kitaplätzen die Geburtenrate erhöhen. Das verschwörungsideologische Narrativ des „Großen Austauschs“ spielt hier eine zentrale Rolle: Es wird suggeriert, dass deutsche Kinder zunehmend durch ausländische ersetzt würden, wodurch die nationale Identität gefährdet sei. Die aktivierende Familienpolitik der AfD soll also das Aussterben des eigenen Volks, Kultur und Identität verhindern.
Auch die CDU/CSU betonen den Stellenwert der Familie, allerdings aus einer wirtschaftlichen und konservativen Perspektive. Die Unionsparteien verstehen die Familie als „Leistungsträger“ und fordern Maßnahmen wie bessere Elternzeitregelungen und steuerliche Entlastungen. Dabei bleibt jedoch das traditionelle Rollenbild erhalten, was sich etwa im Festhalten am Ehegattensplitting widerspiegelt. Das BSW setzt in Sachen Familienpolitik weniger konkrete Akzente und bleibt vage, obwohl die Partei „zu einer Kultur beitragen [will], in der Menschen sich gerne für Kinder entscheiden“.
Recht auf körperliche Selbstbestimmung: Reproduktive Rechte im Fokus
Die Kontrolle über den weiblichen/gebärfähigen Körper und damit die Einschränkung reproduktiver Rechte sind Schlüsselelemente antifeministischer Ideologie. Die AfD betrachtet Schwangerschaftsabbrüche als Widerspruch zu ihrer propagierten „Willkommenskultur für Kinder“. Die AfD fordert zwar keine vollständige (oder quasi) Abschaffung des Rechts auf Schwangerschaftsabbrüche, will den Zugang dazu jedoch erheblich erschweren. Das geltende Recht, das Abtreibungen grundsätzlich als rechtswidrig einstuft, sie aber bis zur zwölften Schwangerschaftswoche straffrei stellt und eine verpflichtende Beratung vorschreibt, soll nach ihrem Willen weiter verschärft werden.
Gefordert wird das Recht von Ärzt*innen, Abtreibungen verweigern zu dürfen, ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche, das Zeigen von Ultraschallaufnahmen in der Konfliktberatung und insgesamt eine stärkere Ausrichtung der Beratung auf die Austragung des ungeborenen Kindes. Auf Schwangere wird moralisierend eingewirkt und Druck ausgeübt, das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper wird eingeschränkt.
Diese Politik zielt darauf ab, den weiblichen Körper als Instrument der nationalen Reproduktion zu kontrollieren. Frauen werden in dieser Logik auf ihre biologische Funktion reduziert, sie sollen die Nation und damit die eigene nationale Identität biologisch, ideologisch, ethnisch und kulturell erhalten.
Auch die CDU/CSU lehnt eine progressive Reform des §218, der Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich als rechtswidrig definiert, ab, ohne jedoch so radikale Maßnahmen zu fordern wie die AfD.
Rassistische Instrumentalisierung des Frauenschutzes
Ein weiteres häufig genutztes Element antifeministischer Rhetorik ist die Verknüpfung von Frauenschutz mit rassistischen Argumenten. So äußert sich die AfD kaum zu Gewalt gegen Frauen, das Gewalthilfegesetz findet etwa keine Erwähnung; es sei denn, es passt ins migrationsfeindliche Narrativ. So wird der Begriff „Gruppenvergewaltigungen“ verwendet, um „Ausländerkriminalität” als Kernproblem darzustellen und Migranten als Bedrohung für die einheimische Bevölkerung zu inszenieren.
Die CDU/CSU legt hier zwar ein deutlich ausführlicheres Programm vor, dennoch wird Gewalt gegen Frauen fast ausschließlich mit repressiven Mittel begegnet und ihre Verhandlung weist ebenfalls eine rassistische Schlagseite auf. Im Mittelpunkt steht so die Forderung nach Verschärfung des Strafrechts und nach Fußfesseln. Recht und Ordnung, garantiert durch einen starken und durchsetzungsfähigen Staat, sind die Leitmotive. Prävention, Aufklärung und umfänglich verfügbare und zugängliche Unterstützungsangebote finden im Programm weniger Gewicht. Rechtsverschärfungen sind jedoch alleine unzureichend, geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen. Weiterhin werden Staat und Justiz von feministischer Perspektive häufig für ihren Umgang mit sexualisierter Gewalt kritisiert, da der Umgang mit Betroffenen häufig unsensibel ist und retraumatisierend wirken kann und es vor Gericht selten zu einer Verurteilung von Tätern kommt.
Auch das BSW bedient sich beim Themenkomplex Sicherheit von Frauen rassistischer Argumentationen.
Der Zusammenhang von Geschlecht und Nationalismus tritt am deutlichsten bei (sexueller) Gewalt gegen Frauen zu Tage. Die rassistische Logik: Frauen müssen vor Migranten bzw. „nicht-deutschen”, nicht weißen, also den Fremden, geschützt werden. Denn der kollektive nationale Körper ist eng mit dem weiblichen Körper als nationaler Reproduzent verknüpft. Wird dieser weibliche Körper physisch verletzt und so seine Grenzen überschritten, wird auch in den symbolischen nationalen Raum eingedrungen.
Die rassistische Instrumentalisierung des Schutzes von Frauen zeigt sich nicht zuletzt daran, dass an diese Narration realpolitische Forderungen gebunden sind: CDU/CSU fordern Verschärfungen des Strafrechts sowie Migrations- und Asylrechts, die AfD spricht von der sogenannten Remigration.
Der Kulturkampf gegen „Wokeness“ und progressive Ideen
Der AfD geht es nicht um Schutz von Frauen oder Frauenrechte. Stattdessen greift sie auf einen breiteren Kulturkampf zurück, der sich gegen Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und kritische Forschung richtet. Die Partei behauptet sogar, dass Demokratie und Rechtsstaat durch Geschlechtergerechtigkeit und Antidiskriminierung gefährdet seien. Laut der AfD gebe es eine „politische Klasse“, die „den Umbau des Staates im Sinne ihrer linksgrünen Ideologie verfolgt“ und weiter: „Instrumente der Zerstörung sind Globalisierung, Kulturrelativismus, Diversität und vermeintliche ‘Gendergerechtigkeit’“. Darüber hinaus fordert die AfD die Einstellung der Genderforschung und bezeichnet sie als „unwissenschaftlich“. Diese Argumentationen docken an Untergangs- und Verschwörungsideologien wie den „Great Reset“ an. Die AfD verfolgt hier deutlich die Strategie des rechten Kulturkampfes, im Zuge dessen progressive und liberale Ideen zurückgedrängt werden. „Wokeness“ wird als Feindbild konstruiert, progressive Politik als Zerstörung der Gesellschaft dämonisiert, Genderwissenschaft pauschal als „ideologisch“ diffamiert. Paradoxerweise fordert die AfD zwar „Freiheit der Wissenschaft“, aber eben nur, wenn sie in die eigene Ideologie passt. Zusätzlich wird diese Narration verschwörungsideologisch gerahmt und Forschung als Instrument einer „Machtelite“ dargestellt. Kritische Forschung, die bestehende Machtstrukturen hinterfragt, wird abgelehnt.
Das BSW malt ein Bedrohungsszenario, in dem zivilgesellschaftliche Meldestellen die Meinungsfreiheit gefährden, da sie auch nicht strafrechtlich relevante Aussagen sammeln, dies wird als „organisierte Denunziation“ bezeichnet. Daher fordert das BSW ein Verbot dieser Meldestellen.
Das würde auch die „Meldestelle Antifeminismus“ der Amadeu Antonio Stiftung betreffen, die bereits seit Beginn mit Diffamierungen und Spam-Attacken angegriffen wurde. Doch das würde einen enormen antifeministischen Rückschritt bedeuten. Immerhin handelt es sich um die erste Anlaufstelle für von antifeministischen Angriffen Betroffene. Ziel der Meldestelle ist es, die Erfahrungen und Perspektiven der Betroffenen sichtbar zu machen und Antifeminismus in all seinen Erscheinungsformen abzubilden, das Dunkelfeld zu erhellen und den Opferschutz zu verbessern.
Düstere Aussichten für Feminismus
Transfeindlichkeit, antifeministische Familienpolitik, Rassismus und die Kontrolle über weibliche/gebärfähige Körper sind zentrale Elemente rechtspopulistischer bis rechtsextremer Weltbilder. Besonders die AfD nutzt diese Themen in ihrem Wahlprogramm, um ihre Ideologien zu verbreiten. Aber auch CDU/CSU und BSW greifen auf problematische Narrative zurück.
Alle drei Parteien nutzen Strategien der Instrumentalisierung und der Emotionalisierung: Etwa wenn Migranten als gefährliche Eindringlinge konstruiert oder Untergangsphantasien bedient werden. Diese Bedrohungsszenarien schüren Ängste und legitimieren konservative bis rechtspopulistische und rechtsextreme Politiken.
Die Bundestagswahl wird für Frauen und queere Personen eine Richtungsentscheidung: Ein Rechtsruck in Deutschland würde für diese Gruppen massive Einschränkungen ihrer Rechte und Freiheiten bedeuten – wie wir bereits in den USA beobachten können, wo beispielsweise trans und nicht-binären Personen das Existenzrecht abgesprochen wird, der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen erschwert oder unmöglich gemacht wird und das Ende von Diversity-Maßnahmen in Behörden und Unternehmen erwirkt wurde. Das zeigt vor allem eins: Feministische Errungenschaften und Kämpfe sind fragil und ständiger Bedrohung von Antifeminist*innen ausgesetzt.
Views: 2#antifeminismus #patriarchat #reloaded #steckt #wahlprogrammen
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Hinter angeblichem Action-Gewinnspiel auf Facebook steckt Datenklau
Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln
Besondere Taschen, Mobiltelefone, Bargeld und Gutscheine: Mit diesen vermeintlichen Gewinnen soll ein Facebook-Beitrag Nutzerinnen und Nutzer Mitte Januar dazu verleiten, an einem angeblichen Gewinnspiel des Discounters Action teilzunehmen. Der Beitrag wurde hundertfach geteilt. Rund 50 Nutzer sind dem Aufruf schon nach kurzer Zeit gefolgt, denn sie kommentierten „Herzlichen Glückwunsch“ unter den Beitrag. Dadurch soll für sie angeblich bis zum 30. Januar 2025 einer der Gewinne winken.
Doch Vorsicht, hinter dem angeblichen Gewinnspiel steckt nicht der Discounter. Im Folgenden erklären wir, woran das erkennbar ist.
Anders als es den Anschein erweckt, steht dieser Facebook-Beitrag nicht mit dem Discounter Action in Verbindung (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Facebook-Seite gefälscht: Angebliches Gewinnspiel ist nicht von Action
Die Facebook-Seite „Action fans.“, die den Beitrag veröffentlicht hat, ist eine Fälschung. Zum anderen hat die Seite auffällig wenige „Gefällt mir“-Angaben und Follower, obwohl der Discounter sehr bekannt ist. Die Seite trägt auch keinen blauen Haken, sie ist also nicht von Meta verifiziert.
Weitere Belege für die Fälschung sind erkennbar, wenn man auf den Reiter „Seitentransparenz“ klickt. Dort heißt es, die Seite wurde am 15. Dezember 2024 erstellt. Doch seitdem wurden nur dieses und ein weiteres angebliches Gewinnspiel veröffentlicht. Für die Beiträge zeigt sich keiner verantwortlich, das Impressum fehlt.
Der fehlende blaue Haken neben dem Namen der Facebook-Seite, die geringe Zahl an „Gefällt mir“-Angaben sowie das fehlende Impressum zeigen, dass die Seite eine Fälschung ist (Quelle: Facebook; Screenshot und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)Die echte Facebook-Seite des Discounters trägt hingegen das Original-Logo und den blauen Haken. Die Seite hat Millionen „Gefällt mir“-Angaben und ist auch über eine Verlinkung auf der Webseite von Action zu finden. Auf der offiziellen Seite von Action findet sich das Gewinnspiel nicht.
Fake-Gewinnspiel führt zu dubioser Webseite, die sich als Action ausgibt
Wer den Facebook-Beitrag kommentiert, um an dem angeblichen Gewinnspiel teilzunehmen, erhält eine automatisierte Nachricht. Darin steht die Aufforderung, den Beitrag in Profilen und fünf Facebook-Gruppen zu teilen. Das ist eine typische Masche, über die wir schon häufiger berichteten. Sie führt dazu, dass der Beitrag mehr Reichweite erhält und vertrauenswürdig wirkt.
Die automatisierte Nachricht enthält zudem einen Link, der zu einer Seite des Dienstes „Google Sites“ führt. Damit lassen sich kostenlos Webseiten erstellen. Die Seite gibt vor, von Action zu stammen, doch die Internetadresse (URL) sieht anders aus. Sie endet mit den Worten „halaman muka“. Webseiten mit diesem Zusatz standen laut betrugsalarm.com – einer Webseite, die gemeldete Betrugsfälle im Netz erfasst – bereits in der Vergangenheit in Verbindung mit gefälschten Gewinnspielen.
Webseiten, die in ihrer Internetadresse den Zusatz „halaman muka“ tragen, veröffentlichten bereits in der Vergangenheit gefälschte Gewinnspiele (Screenshot und Markierung: CORRECTIV.Faktencheck)Fake-Gewinnspiel dient Datenklau, offenbar von einer Briefkastenfirma
Statt den ursprünglich angepriesenen Taschen, Mobiltelefonen, dem Bargeld oder den Gutscheinen soll es jetzt laut der Webseite einen 500-Euro-Gutschein von Amazon zu gewinnen geben sowie einen Zugang, um 30 Tage kostenlos Amazon Audible zu testen.
Doch dafür müssen noch persönliche Daten wie die E-Mail-Adresse und die Handynummer angegeben werden – an dieser Stelle ist Vorsicht geboten. Denn die Daten werden nicht bei dem Discounter Action landen, sondern bei der Firma, die im Impressum angegeben ist: Global Lead Generation Ltd.
Wer über das Fake-Gewinnspiel auf einer Webseite landet, wird aufgefordert, seine persönlichen Daten einzugeben. Laut Impressum landen diese bei einer Firma namens Global Lead Generation Ltd. (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Die Adresse der Firma liegt in Großbritannien. Ein Blick in das dortige Unternehmensregister zeigt, dass an dieser Adresse jedoch hunderttausende angebliche Firmen gemeldet sind oder es mal waren. Laut Aufnahmen von Google Maps aus 2022 steht an der Adresse ein Wohnhaus. Eine Suche nach dem Firmennamen im Unternehmensregister führt außerdem zu einer anderen als im Impressum angegebenen Adresse. Es handelt sich also offenbar um eine Briefkastenfirma.
Diese Adresse ist im Impressum der Webseite angegeben, die das Fake-Gewinnspiel bewirbt. Laut dem britischen Unternehmensregister sind oder waren dort hunderttausende angebliche Firmen registriert (Quelle: Google Maps; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Vor Phishing, also dem Datenklau, bei gefälschten Gewinnspielen warnen auch Facebook sowie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Name des Discounters Action wurde dabei häufig missbraucht, wie wir mehrfach berichteten.
Daran kann man unseriöse Facebook-Seiten erkennen:
- Ist das Facebook-Profil mit einem blauen Haken verifiziert?
- Gibt es ein Impressum?
- Liegt die Follower-Anzahl in einer glaubwürdigen Größenordnung für die Bekanntheit einer Marke oder Person?
- Welche Art von Beiträgen werden auf dem Facebook-Profil veröffentlicht?
- Wann wurde die Seite erstellt?
Redigatur: Viktor Marinov, Sophie Timmermann
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Author: Kimberly Nicolaus#action #angeblichem #datenklau #facebook #gewinnspiel #hinter #steckt
-
Hinter angeblichem Action-Gewinnspiel auf Facebook steckt Datenklau
Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln
Besondere Taschen, Mobiltelefone, Bargeld und Gutscheine: Mit diesen vermeintlichen Gewinnen soll ein Facebook-Beitrag Nutzerinnen und Nutzer Mitte Januar dazu verleiten, an einem angeblichen Gewinnspiel des Discounters Action teilzunehmen. Der Beitrag wurde hundertfach geteilt. Rund 50 Nutzer sind dem Aufruf schon nach kurzer Zeit gefolgt, denn sie kommentierten „Herzlichen Glückwunsch“ unter den Beitrag. Dadurch soll für sie angeblich bis zum 30. Januar 2025 einer der Gewinne winken.
Doch Vorsicht, hinter dem angeblichen Gewinnspiel steckt nicht der Discounter. Im Folgenden erklären wir, woran das erkennbar ist.
Anders als es den Anschein erweckt, steht dieser Facebook-Beitrag nicht mit dem Discounter Action in Verbindung (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Facebook-Seite gefälscht: Angebliches Gewinnspiel ist nicht von Action
Die Facebook-Seite „Action fans.“, die den Beitrag veröffentlicht hat, ist eine Fälschung. Zum anderen hat die Seite auffällig wenige „Gefällt mir“-Angaben und Follower, obwohl der Discounter sehr bekannt ist. Die Seite trägt auch keinen blauen Haken, sie ist also nicht von Meta verifiziert.
Weitere Belege für die Fälschung sind erkennbar, wenn man auf den Reiter „Seitentransparenz“ klickt. Dort heißt es, die Seite wurde am 15. Dezember 2024 erstellt. Doch seitdem wurden nur dieses und ein weiteres angebliches Gewinnspiel veröffentlicht. Für die Beiträge zeigt sich keiner verantwortlich, das Impressum fehlt.
Der fehlende blaue Haken neben dem Namen der Facebook-Seite, die geringe Zahl an „Gefällt mir“-Angaben sowie das fehlende Impressum zeigen, dass die Seite eine Fälschung ist (Quelle: Facebook; Screenshot und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)Die echte Facebook-Seite des Discounters trägt hingegen das Original-Logo und den blauen Haken. Die Seite hat Millionen „Gefällt mir“-Angaben und ist auch über eine Verlinkung auf der Webseite von Action zu finden. Auf der offiziellen Seite von Action findet sich das Gewinnspiel nicht.
Fake-Gewinnspiel führt zu dubioser Webseite, die sich als Action ausgibt
Wer den Facebook-Beitrag kommentiert, um an dem angeblichen Gewinnspiel teilzunehmen, erhält eine automatisierte Nachricht. Darin steht die Aufforderung, den Beitrag in Profilen und fünf Facebook-Gruppen zu teilen. Das ist eine typische Masche, über die wir schon häufiger berichteten. Sie führt dazu, dass der Beitrag mehr Reichweite erhält und vertrauenswürdig wirkt.
Die automatisierte Nachricht enthält zudem einen Link, der zu einer Seite des Dienstes „Google Sites“ führt. Damit lassen sich kostenlos Webseiten erstellen. Die Seite gibt vor, von Action zu stammen, doch die Internetadresse (URL) sieht anders aus. Sie endet mit den Worten „halaman muka“. Webseiten mit diesem Zusatz standen laut betrugsalarm.com – einer Webseite, die gemeldete Betrugsfälle im Netz erfasst – bereits in der Vergangenheit in Verbindung mit gefälschten Gewinnspielen.
Webseiten, die in ihrer Internetadresse den Zusatz „halaman muka“ tragen, veröffentlichten bereits in der Vergangenheit gefälschte Gewinnspiele (Screenshot und Markierung: CORRECTIV.Faktencheck)Fake-Gewinnspiel dient Datenklau, offenbar von einer Briefkastenfirma
Statt den ursprünglich angepriesenen Taschen, Mobiltelefonen, dem Bargeld oder den Gutscheinen soll es jetzt laut der Webseite einen 500-Euro-Gutschein von Amazon zu gewinnen geben sowie einen Zugang, um 30 Tage kostenlos Amazon Audible zu testen.
Doch dafür müssen noch persönliche Daten wie die E-Mail-Adresse und die Handynummer angegeben werden – an dieser Stelle ist Vorsicht geboten. Denn die Daten werden nicht bei dem Discounter Action landen, sondern bei der Firma, die im Impressum angegeben ist: Global Lead Generation Ltd.
Wer über das Fake-Gewinnspiel auf einer Webseite landet, wird aufgefordert, seine persönlichen Daten einzugeben. Laut Impressum landen diese bei einer Firma namens Global Lead Generation Ltd. (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Die Adresse der Firma liegt in Großbritannien. Ein Blick in das dortige Unternehmensregister zeigt, dass an dieser Adresse jedoch hunderttausende angebliche Firmen gemeldet sind oder es mal waren. Laut Aufnahmen von Google Maps aus 2022 steht an der Adresse ein Wohnhaus. Eine Suche nach dem Firmennamen im Unternehmensregister führt außerdem zu einer anderen als im Impressum angegebenen Adresse. Es handelt sich also offenbar um eine Briefkastenfirma.
Diese Adresse ist im Impressum der Webseite angegeben, die das Fake-Gewinnspiel bewirbt. Laut dem britischen Unternehmensregister sind oder waren dort hunderttausende angebliche Firmen registriert (Quelle: Google Maps; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Vor Phishing, also dem Datenklau, bei gefälschten Gewinnspielen warnen auch Facebook sowie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Name des Discounters Action wurde dabei häufig missbraucht, wie wir mehrfach berichteten.
Daran kann man unseriöse Facebook-Seiten erkennen:
- Ist das Facebook-Profil mit einem blauen Haken verifiziert?
- Gibt es ein Impressum?
- Liegt die Follower-Anzahl in einer glaubwürdigen Größenordnung für die Bekanntheit einer Marke oder Person?
- Welche Art von Beiträgen werden auf dem Facebook-Profil veröffentlicht?
- Wann wurde die Seite erstellt?
Redigatur: Viktor Marinov, Sophie Timmermann
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Hinter angeblichem Action-Gewinnspiel auf Facebook steckt Datenklau
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Besondere Taschen, Mobiltelefone, Bargeld und Gutscheine: Mit diesen vermeintlichen Gewinnen soll ein Facebook-Beitrag Nutzerinnen und Nutzer Mitte Januar dazu verleiten, an einem angeblichen Gewinnspiel des Discounters Action teilzunehmen. Der Beitrag wurde hundertfach geteilt. Rund 50 Nutzer sind dem Aufruf schon nach kurzer Zeit gefolgt, denn sie kommentierten „Herzlichen Glückwunsch“ unter den Beitrag. Dadurch soll für sie angeblich bis zum 30. Januar 2025 einer der Gewinne winken.
Doch Vorsicht, hinter dem angeblichen Gewinnspiel steckt nicht der Discounter. Im Folgenden erklären wir, woran das erkennbar ist.
Anders als es den Anschein erweckt, steht dieser Facebook-Beitrag nicht mit dem Discounter Action in Verbindung (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Facebook-Seite gefälscht: Angebliches Gewinnspiel ist nicht von Action
Die Facebook-Seite „Action fans.“, die den Beitrag veröffentlicht hat, ist eine Fälschung. Zum anderen hat die Seite auffällig wenige „Gefällt mir“-Angaben und Follower, obwohl der Discounter sehr bekannt ist. Die Seite trägt auch keinen blauen Haken, sie ist also nicht von Meta verifiziert.
Weitere Belege für die Fälschung sind erkennbar, wenn man auf den Reiter „Seitentransparenz“ klickt. Dort heißt es, die Seite wurde am 15. Dezember 2024 erstellt. Doch seitdem wurden nur dieses und ein weiteres angebliches Gewinnspiel veröffentlicht. Für die Beiträge zeigt sich keiner verantwortlich, das Impressum fehlt.
Der fehlende blaue Haken neben dem Namen der Facebook-Seite, die geringe Zahl an „Gefällt mir“-Angaben sowie das fehlende Impressum zeigen, dass die Seite eine Fälschung ist (Quelle: Facebook; Screenshot und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)Die echte Facebook-Seite des Discounters trägt hingegen das Original-Logo und den blauen Haken. Die Seite hat Millionen „Gefällt mir“-Angaben und ist auch über eine Verlinkung auf der Webseite von Action zu finden. Auf der offiziellen Seite von Action findet sich das Gewinnspiel nicht.
Fake-Gewinnspiel führt zu dubioser Webseite, die sich als Action ausgibt
Wer den Facebook-Beitrag kommentiert, um an dem angeblichen Gewinnspiel teilzunehmen, erhält eine automatisierte Nachricht. Darin steht die Aufforderung, den Beitrag in Profilen und fünf Facebook-Gruppen zu teilen. Das ist eine typische Masche, über die wir schon häufiger berichteten. Sie führt dazu, dass der Beitrag mehr Reichweite erhält und vertrauenswürdig wirkt.
Die automatisierte Nachricht enthält zudem einen Link, der zu einer Seite des Dienstes „Google Sites“ führt. Damit lassen sich kostenlos Webseiten erstellen. Die Seite gibt vor, von Action zu stammen, doch die Internetadresse (URL) sieht anders aus. Sie endet mit den Worten „halaman muka“. Webseiten mit diesem Zusatz standen laut betrugsalarm.com – einer Webseite, die gemeldete Betrugsfälle im Netz erfasst – bereits in der Vergangenheit in Verbindung mit gefälschten Gewinnspielen.
Webseiten, die in ihrer Internetadresse den Zusatz „halaman muka“ tragen, veröffentlichten bereits in der Vergangenheit gefälschte Gewinnspiele (Screenshot und Markierung: CORRECTIV.Faktencheck)Fake-Gewinnspiel dient Datenklau, offenbar von einer Briefkastenfirma
Statt den ursprünglich angepriesenen Taschen, Mobiltelefonen, dem Bargeld oder den Gutscheinen soll es jetzt laut der Webseite einen 500-Euro-Gutschein von Amazon zu gewinnen geben sowie einen Zugang, um 30 Tage kostenlos Amazon Audible zu testen.
Doch dafür müssen noch persönliche Daten wie die E-Mail-Adresse und die Handynummer angegeben werden – an dieser Stelle ist Vorsicht geboten. Denn die Daten werden nicht bei dem Discounter Action landen, sondern bei der Firma, die im Impressum angegeben ist: Global Lead Generation Ltd.
Wer über das Fake-Gewinnspiel auf einer Webseite landet, wird aufgefordert, seine persönlichen Daten einzugeben. Laut Impressum landen diese bei einer Firma namens Global Lead Generation Ltd. (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Die Adresse der Firma liegt in Großbritannien. Ein Blick in das dortige Unternehmensregister zeigt, dass an dieser Adresse jedoch hunderttausende angebliche Firmen gemeldet sind oder es mal waren. Laut Aufnahmen von Google Maps aus 2022 steht an der Adresse ein Wohnhaus. Eine Suche nach dem Firmennamen im Unternehmensregister führt außerdem zu einer anderen als im Impressum angegebenen Adresse. Es handelt sich also offenbar um eine Briefkastenfirma.
Diese Adresse ist im Impressum der Webseite angegeben, die das Fake-Gewinnspiel bewirbt. Laut dem britischen Unternehmensregister sind oder waren dort hunderttausende angebliche Firmen registriert (Quelle: Google Maps; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Vor Phishing, also dem Datenklau, bei gefälschten Gewinnspielen warnen auch Facebook sowie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Name des Discounters Action wurde dabei häufig missbraucht, wie wir mehrfach berichteten.
Daran kann man unseriöse Facebook-Seiten erkennen:
- Ist das Facebook-Profil mit einem blauen Haken verifiziert?
- Gibt es ein Impressum?
- Liegt die Follower-Anzahl in einer glaubwürdigen Größenordnung für die Bekanntheit einer Marke oder Person?
- Welche Art von Beiträgen werden auf dem Facebook-Profil veröffentlicht?
- Wann wurde die Seite erstellt?
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Doch Vorsicht, hinter dem angeblichen Gewinnspiel steckt nicht der Discounter. Im Folgenden erklären wir, woran das erkennbar ist.
Anders als es den Anschein erweckt, steht dieser Facebook-Beitrag nicht mit dem Discounter Action in Verbindung (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Facebook-Seite gefälscht: Angebliches Gewinnspiel ist nicht von Action
Die Facebook-Seite „Action fans.“, die den Beitrag veröffentlicht hat, ist eine Fälschung. Zum anderen hat die Seite auffällig wenige „Gefällt mir“-Angaben und Follower, obwohl der Discounter sehr bekannt ist. Die Seite trägt auch keinen blauen Haken, sie ist also nicht von Meta verifiziert.
Weitere Belege für die Fälschung sind erkennbar, wenn man auf den Reiter „Seitentransparenz“ klickt. Dort heißt es, die Seite wurde am 15. Dezember 2024 erstellt. Doch seitdem wurden nur dieses und ein weiteres angebliches Gewinnspiel veröffentlicht. Für die Beiträge zeigt sich keiner verantwortlich, das Impressum fehlt.
Der fehlende blaue Haken neben dem Namen der Facebook-Seite, die geringe Zahl an „Gefällt mir“-Angaben sowie das fehlende Impressum zeigen, dass die Seite eine Fälschung ist (Quelle: Facebook; Screenshot und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)Die echte Facebook-Seite des Discounters trägt hingegen das Original-Logo und den blauen Haken. Die Seite hat Millionen „Gefällt mir“-Angaben und ist auch über eine Verlinkung auf der Webseite von Action zu finden. Auf der offiziellen Seite von Action findet sich das Gewinnspiel nicht.
Fake-Gewinnspiel führt zu dubioser Webseite, die sich als Action ausgibt
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Statt den ursprünglich angepriesenen Taschen, Mobiltelefonen, dem Bargeld oder den Gutscheinen soll es jetzt laut der Webseite einen 500-Euro-Gutschein von Amazon zu gewinnen geben sowie einen Zugang, um 30 Tage kostenlos Amazon Audible zu testen.
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Diese Adresse ist im Impressum der Webseite angegeben, die das Fake-Gewinnspiel bewirbt. Laut dem britischen Unternehmensregister sind oder waren dort hunderttausende angebliche Firmen registriert (Quelle: Google Maps; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Vor Phishing, also dem Datenklau, bei gefälschten Gewinnspielen warnen auch Facebook sowie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Name des Discounters Action wurde dabei häufig missbraucht, wie wir mehrfach berichteten.
Daran kann man unseriöse Facebook-Seiten erkennen:
- Ist das Facebook-Profil mit einem blauen Haken verifiziert?
- Gibt es ein Impressum?
- Liegt die Follower-Anzahl in einer glaubwürdigen Größenordnung für die Bekanntheit einer Marke oder Person?
- Welche Art von Beiträgen werden auf dem Facebook-Profil veröffentlicht?
- Wann wurde die Seite erstellt?
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Author: Kimberly Nicolaus#action #angeblichem #datenklau #facebook #gewinnspiel #hinter #steckt
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Auch beim letzten WM-Spiel Katars machte wieder ein Block nach Ultra-Vorbild Stimmung für die Gastgeber. Aber wer sang da wirklich? Und wie viel echte Leidenschaft steckte dahinter?
Echt jetzt?
#leidenschaft #steckt #echte #dahinter #katarischen #ultra-block -
Auch beim letzten WM-Spiel Katars machte wieder ein Block nach Ultra-Vorbild Stimmung für die Gastgeber. Aber wer sang da wirklich? Und wie viel echte Leidenschaft steckte dahinter?
Echt jetzt?
#leidenschaft #steckt #echte #dahinter #katarischen #ultra-block -
Timo Baumgartl hat den Hodenkrebs besiegt. Nun weist Unions Verteidiger weiter auf die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen hin. Und startet an diesem Spieltag eine besondere Aktion. Im Mittelpunkt: eine Schleife am Schuh.
„Wir wollen den Menschen Mut machen“
#weist #wichtigkeit #vorsorgeuntersuchungen #baumgartl #schleife #timo #schuh #steckt #dahinter -
#Körperverletzung mit #Todesfolge §227 #StGB
#Spezifischer #Gefahrrealisierungszusammenhang
-> #Prüfung der #Zurechnung in 2. #Stufe:Hat sich das #spezifische #Risiko #realisiert, das im #Grundtatbestand #steckt, in der #Todesfolge;
#Ratio:
§222 #Fahrlässige #Tötung: max. 5 #Jahre #Freiheitsstrafe
Im #Unterschied zu #leichtfertiger #Tötung #geringes #Strafmaß
§227 als #Schließen der #Lücke; -
#Körperverletzung mit #Todesfolge §227 #StGB
#Spezifischer #Gefahrrealisierungszusammenhang
-> #Prüfung der #Zurechnung in 2. #Stufe:Hat sich das #spezifische #Risiko #realisiert, das im #Grundtatbestand #steckt, in der #Todesfolge;
#Ratio:
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