#paper-mills — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #paper-mills, aggregated by home.social.
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Next up, a networking event for people working on #papermills, where all participants (sleuths, meta scientists, research integrity specialists at publishers, computational scientists) can introduce themselves to others. And Jennifer Byrne brought Tim Tams! #WCRI2026
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Update. Related:
"Opening Pandora's box: Paper mills in conference proceedings."
https://arxiv.org/abs/2604.22458From the abstract: "This study aims to identify papers in conference proceedings whose titles have been offered for sale on social media platforms. We collected more than 4,000 unique publication offers from more than 200 social media channels and used semi-automated methods along with human assessment to match offers with papers published in IEEE conference proceedings. We identified 1,720 papers in 286 IEEE conference proceedings, accounting for up to 23.51% of an individual conference. These problematic papers are co-authored by more than 6,500 researchers from over 3,500 affiliations in 55 countries."
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Update. You can now see the preprint itself, on #arXiv.
https://arxiv.org/abs/2604.24576From the abstract: "We assemble BuyTheBy, a large, annotated dataset of timestamped, text-based paper mill advertisements from seven businesses operating out of seven different countries. The dataset consists of 18,710 individual advertisements, of which 15,839 have prices listed. Among these there are 20,598 positions listed as for sale on 5,567 unique products in 14 different product categories with 51,812 timestamped price data points."
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"Thousands of shady ads sell paper authorship for cash, large-scale investigation finds."
https://www.science.org/content/article/thousands-shady-ads-sell-paper-authorship-cash-large-scale-investigation-findsPS: This article from _Science_ reports important news about paper mills. But apart from that, note that it draws from an #arXiv preprint that hasn't been released yet. It's a preprint preprint, and from _Science_. A nice example of the ongoing #ScholComm transformation.
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Bevor wir zwei spannende Sonderfolgen veröffentlichen - hier der Hinweis auf Folge 32 des #Tuwort-#Podcast!
Die Themen:
- Das Ausmaß wissenschaftlicher #Papermills: Ein Spamfilter gegen Papiermühlen?
- Schnauze voll!? Können #Hunde oder #Katzen besser Wörter lernen?Andiskutiert:
- Emotionale Nähe durch KI
- Unterschriften-Bschiss in der Schweiz
- Ostdeutsche Körperlichkeithttps://www.tuwort.com/index.php/2026/03/31/tuwort-32/
Viel Spaß beim Hören!
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Bevor wir zwei spannende Sonderfolgen veröffentlichen - hier der Hinweis auf Folge 32 des #Tuwort-#Podcast!
Die Themen:
- Das Ausmaß wissenschaftlicher #Papermills: Ein Spamfilter gegen Papiermühlen?
- Schnauze voll!? Können #Hunde oder #Katzen besser Wörter lernen?Andiskutiert:
- Emotionale Nähe durch KI
- Unterschriften-Bschiss in der Schweiz
- Ostdeutsche Körperlichkeithttps://www.tuwort.com/index.php/2026/03/31/tuwort-32/
Viel Spaß beim Hören!
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Our new 📄 in Current Alzheimer Research looks at a strange, and worrying, phenomenon in scientific writing: tortured phrases. Instead of blood-brain barrier, some papers use bizarre alternatives like blood-brain obstruction or blood-cerebrum boundary.
:doi: https://doi.org/10.2174/0115672050460224260206052444
These are not just language errors, they can signal deeper issues such as weak #PeerReview or even #PaperMills.
#OpenScience #ResearchIntegrity #Bibliometrics #Neuroethics #AcademicPublishing
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Ermüdend über #PaperMills und Untergang des wiss. Publikationsystems zu lesen. Dahinter steckt eine Engführung auf das kaputte lebens- und naturwissenschaftliche #Publikationssystem. Das war schon vor #KI und hinüber und kippt jetzt endgültig. In den #Geisteswissenschaften kann ich alle diese Beobachtungen nicht wiedererkennen. Die sind aber auch Wissenschaft. Die viel bemängelte Unsichtbarkeit in den Metriken ist da mehr Segen als Fluch.
Anlass: https://b-i-t-online.de/heft/2026-01-reportage-mutschler.pdf
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RE: https://blog.tib.eu/2026/03/04/paper-mills-publikationen-per-prompt/
Unser Kollege @StefanSchmeja arbeitet im Bereich der #TIB-Publikationsdienste und ist insbesondere für Beratung und Schulungen zum Thema #OpenAccess zuständig. Er hat sich sog. #PaperMills genau angeschaut und beschreibt in diesem #TIBBlog-Beitrag, welche Auswirkung #KI auf das Phänomen hat: https://blog.tib.eu/2026/03/04/paper-mills-publikationen-per-prompt
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Paper Mills: Publikationen per Prompt
Zu wenige Publikationen für die nächste Bewerbung? h-Index zu niedrig? Kein Problem. Wissenschaftliche Artikel kann man zwar nicht bei Amazon oder Temu, aber bei sogenannten Paper Mills bestellen. Diese Unternehmen erstellen gegen Bezahlung gefälschte wissenschaftliche Artikel, um sie in Fachzeitschriften zu veröffentlichen. Wissenschaftler:innen müssen also nicht erst mühsam Experimente durchführen oder Daten analysieren, um eine Veröffentlichung auf ihre Publikationsliste setzen zu können. Ganz billig ist das nicht, die Kosten reichen von einigen hundert US-Dollar für Zeitschriften mit niedrigem Impact Factor bis zu 20.000 US-Dollar für renommierte Zeitschriften. Damit der Artikel auch tatsächlich veröffentlicht wird, wird häufig auch der Peer-Review-Prozess manipuliert, zum Beispiel durch Gutachter:innen, die mit im Boot sind.
Studien zu Artikeln aus Paper Mills
Eine im August 2025 veröffentlichte und viel beachtete Studie hat versucht, das Ausmaß dieser fragwürdigen Praktiken abzuschätzen. Die Autor:innen untersuchten rund 277.000 Artikel im Megajournal PLOS One, identifizierten offensichtlich gefälschte Artikel und fanden heraus, dass eine kleine Anzahl von Editors für einen signifikanten Anteil an später zurückgezogenen Artikeln zuständig war. Diese bildeten offenbar ein regelrechtes Netzwerk, um mutmaßliche Erzeugnisse von Paper Mills einzuschleusen.
Geschätzt 50.000 gefälschte wissenschaftliche Artikel stammen jährlich aus Paper Mills. Foto: Nothing Ahead via Pexels, Pexels LicenseDas Phänomen wurde auch bei anderen Zeitschriften gefunden und die Autor:innen schätzen, dass mindestens 50.000 Artikel pro Jahr aus Paper Mills stammen. Dass gerade PLOS One für die Studie ausgewählt wurde, hat einen einfachen Grund: Die seit 2006 erscheinende Open-Access-Zeitschrift veröffentlicht umfangreiche, maschinenlesbare Metadaten und auch die Namen der verantwortlichen Editors. Das zeigt, dass Transparenz und Offenheit im Forschungs- und Publikationsprozess (zum Beispiel auch das Veröffentlichen der zugrundeliegenden Daten) betrügerische Praktiken zwar nicht verhindern können, aber für die Aufdeckung essenziell sind.
Das Problem der Paper Mills ist freilich nicht neu. Derartige Praktiken sind seit mehr als zwanzig Jahren bekannt, dank generativer KI erleben sie in letzter Zeit aber einen regelrechten Boom. Kein Wunder, sind Sprachmodelle doch hervorragend dafür geeignet, auf den ersten Blick plausibel erscheinende Texte samt Abbildungen zu einem beliebigen Thema zu fabrizieren. Eine weitere Studie zeigt einen 17-fachen Anstieg von redundanten Publikationen in den Lebenswissenschaften zwischen November 2022 – als die erste Version von ChatGPT veröffentlicht wurde – und 2024. Was früher einiges an Aufwand bedeutet hat, lässt sich heute per Prompt in wenigen Minuten erledigen. Mit dem Draft Outline Research Assistant oder Prism gibt es sogar die passenden Tools dafür. Ein Test zeigt, wie einfach das geht.
Wie gefälschte Artikel der Wissenschaft schaden
Der Schaden durch Paper Mills ist enorm. Im besten Fall enthalten die gefälschten Artikel „nur“ redundante Informationen, im schlimmsten Fall aber Fehlinformationen, die die wissenschaftliche Literatur kontaminieren und – da häufig klinische Studien betroffen sind – sogar Leben gefährden können. Doch auch wenn der Betrug rechtzeitig entdeckt wird, beim Peer Review oder schon bei der Eingangskontrolle durch den Editor, entsteht ein Schaden. Die Einreichungen binden einerseits Kapazitäten von Herausgeber:innen und Gutachter:innen, andererseits bringen abgelehnte Manuskripte dem Verlag keine Einnahmen. Eine Schätzung kommt auf Kosten von vielen Millionen US-Dollar durch Manuskripte aus Paper Mills – Kosten, die viele Verlage wohl über APCs (Article Processing Charges) oder Subskriptionen wieder hereinholen wollen.
Stockholm Declaration: Qualität statt Quantität
Wie bei Predatory Journals und anderen Fehlentwicklungen läuft es immer wieder auf das selbe grundlegende Problem hinaus: Eine Wissenschaftsbewertung, die zu großen Teilen auf Quantität statt Qualität setzt, insbesondere auf problematische quantitative Metriken wie Publikations- und Zitationszahlen, den h-Index oder den Journal Impact Factor. Diese sagen einerseits wenig über die Qualität der Forschung aus, sind aber andererseits, wie man sieht, manipulierbar. Auch das ist seit langem bekannt, und seit langem wird versucht, gegenzusteuern, formuliert etwa in der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA) oder durch die Coalition for Advancing Research Assessment (CoARA). Der neueste Aufruf ist die im November 2025 veröffentlichte Stockholm Declaration, entstanden aus einem Workshop an der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften (genau, die, die die Nobelpreise verleiht). Darin wird (wieder einmal) appelliert, akademische Anreizsysteme so zu gestalten, dass Qualität und nicht Quantität belohnt wird. Ob es diesmal etwas bewirkt? Wir werden sehen.
#LizenzCCBY30DE #KI #WissenschaftlichesPublizieren #Wissenschaftsbetrug #PaperMills -
RE: https://mamot.fr/@amarois/116121013153213078
L'abstract d'un des articles cités publié ds le BMJ démontrant présence d'articles sans doute issus de #papermills est très chouette (entrainement d'1 modèle #AI pr tagger 2,6M articles sur le #cancer entre 1999 et 2024) : Scancar Baptiste, Byrne Jennifer A., Causeur David et Barnett Adrian G., « Machine learning based screening of potential paper mill publications in cancer research: methodological and cross sectional study », BMJ, 30 janvier 2026, vol. 392, p. e087581, https://doi.org/10.1136/bmj-2025-087581
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[Veille] court papier dans les Débats de @lemonde montrant l'inanité du #publishORperish, des #rankings et des modèles de publication basés sur les APCs :« Ceux qui se lamentent du retard de la recherche occidentale risquent de tomber dans le piège tendu par l’Etat-parti chinois » https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/02/19/ceux-qui-se-lamentent-du-retard-de-la-recherche-occidentale-risquent-de-tomber-dans-le-piege-tendu-par-l-etat-parti-chinois_6667432_3232.html
#papermills #chine #publishing #science #researchintegrity #ethics #evaluation #libertéAcadémique -
es gibt zwei neue folgen vom #podcast "The Future is Open Science": "FOS 54 Paper Mills und Fake Journals" https://podcast.zbw.eu/fos/2025/12/23/fos-54-paper-mills-und-fake-journals/ "FOS 55 Das BERD Data Portal" https://podcast.zbw.eu/fos/2025/12/23/fos-55-das-berd-data-portal/ #OpenScience #OpenAccess #PaperMills #FakeJournals #ResearchData
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es gibt zwei neue folgen vom #podcast "The Future is Open Science":
"FOS 54 Paper Mills und Fake Journals" https://podcast.zbw.eu/fos/2025/12/23/fos-54-paper-mills-und-fake-journals/
"FOS 55 Das BERD Data Portal" https://podcast.zbw.eu/fos/2025/12/23/fos-55-das-berd-data-portal/
#OpenScience #OpenAccess #PaperMills #FakeJournals #ResearchData -
I'd not heard of Fengkai Group before I saw their LinkedIn advert. They're offering paid positions to be a guest editor for special issues in SCI- and Ei Compendex-indexed journals (the latter is Elsevier's engineering index). That's weird, I thought.
Csaba Szabo has heard of them: he commented on his guest post on Leonid Schneider's blog about uncovering paper mill activity, at https://forbetterscience.com/2025/05/19/a-sting-inside-a-papermill/#comment-762891, to note the worrying approach Fengkai made to him in May.
Christopher Tang got in similar email in June: https://www.linkedin.com/pulse/lets-stand-up-against-unethical-research-behavior-christopher-tang-eur3c
More than 20 of my LinkedIn connections follow Fengkai Group and several are connected to the LinkedIn account that posted the advert.
We all need to be careful not to legitimise questionable organisations by associating with them.
#PublicationEthics #GuestEditors #SpecialIssues #JournalPublishing #PaperMills #AcademicPublishing
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Arundel Cathedral, Sussex, c.1905-10 - John Dickinson Postcard - Paper Sample
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Immer größer werden die Flutwellen, mit denen #PaperMills und #Raubverlage Junk-Publikationen in den Scientific Record zu spülen versuchen. Dummerweise müssen die ehrlichen Forschenden diesen Misthaufen mitbezahlen – wie hier in unserem Blog erklärt: https://www.laborjournal.de/blog/?p=14693
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"Die größte wissenschaftliche Krise aller Zeiten"
Internationale Forscher warnen in der #StockholmDeclaration vor dem Zusammenbruch des Wissenfundaments moderner Gesellschaften – und fordern Reform des wissenschaftlichen Publizierens. Interview im Wiarda-Blog: https://www.jmwiarda.de/blog/2025/11/05/die-groesste-wissenschaftliche-krise-aller-zeiten
#Wissenschaft #wissenschaftlichespublizieren #diamondopenaccess #papermills #predatorypublishing -
From someone who actually replied to the scam mails:
"The inner workings of a paper mill"
https://deevybee.blogspot.com/2025/11/the-inner-workings-of-paper-mill.html
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Bringt KI die Wissenschaft in Gefahr? - 3sat-Mediathek
https://www.3sat.de/wissen/nano/251104-sendung-bringt-ki-die-wissenschaft-in-gefahr-nano-100.html
"Es gibt immer mehr gefälschte Studien und Fake-Publikationen - auch in Fachzeitschriften. Künstliche Intelligenz macht das Fälschen leichter. "
Interview mit Bernhard Sabel (Dazu: Stockholmer Erklärung
Forschende fordern Reformen im Publikationssystem: https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/forschende-fordern-reformen-im-publikationssystem-7378)#FakeScience #PaperMills #ImpactFactor #PublishOrPerish #jounsls #ki #ai #3SatNano #StockholmerErklärung #StockholmDeclaration
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"Wenn Betrug schneller wächst als die Wahrheit" — Ein Gastbeitrag von Bastian Fromm von der Universität Tromsø zum Thema organisierte #Forschungsfälschung & #PaperMills und was dies für eine funktionierende #Wissenschaft bedeutet: https://www.laborjournal.de/editorials/3355.php
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Update. In response to this problem (previous post, this thread), some publishers are desk-rejecting papers based on open health datasets. The problem is not the quality of the data, but the absence of additional work to validate findings.
Two reports:
1. "Journals and publishers crack down on research from open health data sets," Science, Oct 8, 2025.
https://www.science.org/content/article/journals-and-publishers-crack-down-research-open-health-data-sets2. "AI: Journals are automatically rejecting public health dataset papers to combat paper mills," BMJ, Oct 15, 2025.
https://www.bmj.com/content/391/bmj.r2170
(#paywalled) -
**Drowning in a sea of fakery**
"_Some instances of this fakery have been met with hilarity as the images were so bad they would fool no one who gave them more than a cursory glance. Unsurprisingly, however, the technology has improved. A couple of years ago there were warnings that AI could produce convincing fake images of cancers and western blots that could fool experts. _"
🔗 https://www.chemistryworld.com/opinion/drowning-in-a-sea-of-fakery/4022181.article.
#Academia #PaperMills #Publishing #Fake #Research #AI #ArtificialIntelligence #Images #Technology #Tech
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Has anyone here received offers from "Peer Publicon", a scientific writing 'consultancy' company, offering authorship positions? Please DM me privately. Will keep confidential. #PaperMills
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"La investigación de Northwestern demuestra que estos casos no son incidentes aislados, sino el resultado de redes complejas que operan de manera sistemática para socavar la integridad de la ciencia."
https://es.wired.com/articulos/el-mercado-negro-de-ciencia-fraudulenta-crece-mas-rapido-que-la-investigacion-legitima-advierte-estudioThe WIRED article about the paper on the black market growth for fake science was originally published in Spanish. English translation:
https://www.wired.com/story/black-market-for-fraudulent-science-growing-faster-than-legitimate-research/And the original paper:
https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2420092122 -
Wissenschaftliche Fälschungen nehmen stark zu.
Netzwerke erstellen mit Hilfe von #KI gefälschte Studien in großem Stil und verkaufen sie teuer an Forschende unter #Publikationsdruck.
Besonders betroffen ist die #Biomedizin. Fake-Artikel landen auch in seriösen #Fachzeitschriften und gefährden die Glaubwürdigkeit der gesamten #Forschung.
https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/organisierter-wissenschaftsbetrug-100.html
#Wissenschaftsbetrug #PaperMills #Forschungsethik #Wissenschaftssystem #FakeScience #OpenScience
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How bad #science is becoming big business
"te emergence of an #organised, systematic approach to #scientific #fraud. Tis incls #papermills churn'g out formulaic #research articles, brokerages guarantee'g publication for a fee & predatory journals tt bypass quality assurance entirely. These orgn's disguise themselves behind respectable sound'g labels eg “editing services” or “academic consultants”. In reality their biz model depends on corrupting te #scientificprocess" 1/2
https://theconversation.com/how-bad-science-is-becoming-big-business-262821?ref=inline-article