home.social

#leopoldina — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #leopoldina, aggregated by home.social.

fetched live
  1. The #Leopoldina recommends funding #AgenticAI as a strategic priority — a collection of LLMs meant to replace medical staff. This is overly optimistic: Germany hasn't conducted a single randomized controlled trial with patient outcomes for AI medical devices. These unrealistic expectations harm CDS research. Instead, technology-open priorities should be funded: data quality, clinical trials, and competencies of clinics and clinicians.

    read more -> cds-network.eu/news/leopoldina

    #CDS #AI #Leopoldina

  2. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschaftsorganisationen in Deutschland: @HumboldtStiftung @dfg_public @fraunhofergesellschaft @HRK_aktuell @leibnizgemeinschaft @DAAD_worldwide @helmholtz @maxplanckgesellschaft @WissRat und #Leopoldina

  3. Prof. Andrea Kühn, Neurowissenschaftlerin der #CharitéBerlin, ist neues Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften #Leopoldina. Wegweisende Ansätze auf dem Gebiet der personalisierten Tiefen Hirnstimulation u. a. bei Parkinson gehen auf sie zurück.

    👉 charite.de/forschung/ausgezeic

    #Neurowissenschaften #Parkinson #MedMastodon #ScienceMastodon

  4. „Entbürokratisierung“

    Gegen den Schutz von Mensch und Natur . Die „Leopoldina“ schlägt wissenschaftlichen Alarm

    I.

    Wenn fast alle das Gleiche fordern, ist der Etikettenschwindel meistens nicht weit. Die Begriffe „Entbürokratisierung“ oder „Bürokratieabbau“ sind dafür aktuell besonders prominente Beispiele.

    Verfahren immer wieder darauf hin zu prüfen, ob sie (noch) nötig sind, ob sie einfacher oder besser organisiert werden können, sollte für jede Verwaltung, ob im öffentlichen Dienst, in Unternehmen oder in gemeinnützigen Organisationen, eine Selbstverständlichkeit sein.

    Die Wirklichkeit sieht in vielen Fällen leider anders aus. Deshalb gibt es viel zu tun und diese Arbeit muss getan werden, weil es Vernunft und Gemeinwohl widerspricht, die Dinge weniger einfach als möglich zu gestalten. Dabei sollte die Betonung genau so stark auf „einfach“ wie auf „möglich“ liegen. Schon Albert Einstein hat ja gewarnt: „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“

    II.

    Vielen, die heute wieder einmal „Entbürokratisierung“ und „Bürokratieabbau““ fordern, geht es aber gar nicht darum, Verfahren einfacher oder besser zu organisieren. Sie wollen  Regeln abschaffen, die Leben und Gesundheit von Menschen und Natur und Umwelt schützen.

    Die kurzfristigen Interessen von Unternehmen sollen Vorrang haben vor allen anderen Interessen.

    In immer mehr Fällen folgen politisch Verantwortliche von der kommunalen Ebene bis zur Europäischen Union Forderungen, die man in einer Formel zusammenfassen kann: Freiheit ohne Verantwortung.

    Die EU-Kommission hat Ende 2025 ein Massnahmen-Paket „Food and Feed Safety“ vorgelegt. Schon der Titel ist versuchte Täuschung, Etikettenschwindel. Es geht nicht darum, Nahrung und Futter  sicherer zu machen. Die Kommission schlägt genau das Gegenteil vor: Weniger Sicherheit für Mensch, Tier und Natur.

    Das Vorschlags-Paket der EU-Kommission enthält neue Regeln bzw. die Abschaffung von Regeln bei der Zulassung von Wirkstoffen für Pflanzenschutzmittel, von denen sich manche im Laufe der Zeit schon als gefährlich für Böden, Grundwasser, Luft, Menschen und Tiere erwiesen haben.

    Bisher gilt für Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel in der EU, dass die erste Genehmigung  zehn Jahre gilt. In Zukunft soll gelten: einmal zugelassen, immer zugelassen. Die zeitlich unbegrenzte Zulassung wird, dem Zeitgeist folgend, damit begründet, Verfahren müssten beschleunigt, Behörden entlastet  und die europäische Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Inhaltliche Argumente werden nicht genannt. Dass die Ziele, die zur bisherigen zeitlichen Befristung geführt haben, dadurch gefährdet  werden, scheint keine Rolle zu spielen.

    Welche Folgen diese Form organisierter Verantwortungslosigkeit hätte, darauf macht eine kurze Stellungnahme vom 2. Juni 2026 aufmerksam, deren Inhalt genau so bemerkenswert ist wie die Autorinnen und Autoren.

    III.

    Die „Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften“ schlägt in gesetztem Ton wissenschaftlichen Alarm. Ihre Fachleute warnen, die Vorschläge der EU-Kommission „verringern das Schutzniveau für Mensch und Umwelt“ und stehen im Widerspruch zum Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse:

    „Die aktuelle Pflanzenschutzmittelzulassung weist bereits heute Defizite beim Schutz von Mensch und Umwelt auf. Dazu gehören unter anderem die unzureichende Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Pflanzenschutzmitteln, die nach der Ausbringung entstehen. (Spritzfolgen, Verweildauer im Boden etc.), sowie zusätzliche Stressoren wie z.B. klimatische Bedingungen.“

    Handelte die EU-Kommission unter Berücksichtigung des Stands der Wissenschaften müssten der Schutz von Mensch und Natur also gestärkt und nicht geschwächt werden.

    Dabei handelt es sich nicht um abstrakte Gefährdungen oder Risiken. Die „Leopoldina“ stellt unmissverständlich fest:

    „Der vorgesehene Verzicht auf die routinemässige 10-Jahres-Überprüfung vernachlässigt neue Erkenntnisse zur Exposition des Menschen etwa durch geänderte Ernährungsgewohnheiten und kumulative Aufnahme oder auch zur besonderen Vulnerabilität bestimmter Personengruppen wie Kindern, Schwangeren oder chronisch Erkrankten. Auch würden neue Befunde zu Umweltverhalten und -effekten nicht mehr systematisch in die Bewertung einfliessen.“

    Die Fachleute der „Leopoldina“ weisen auch mit Nachdruck darauf hin, dass die Vorschläge der EU-Kommission dazu führten, einen Kern des bestehenden Regulierungssystem unwirksam zu machen, weil

    „befristete Zulassungen und regelmässige Neubewertungen ein wesentliches Element eines lernfähigen Regulierungssystems sind, das neue Daten, veränderte Belastungssituationen mit Pflanzenschutzmitteln im Vergleich zu Modellvorhersagen sowie fortentwickelte Bewertungsmethoden berücksichtigt. Auf diese Weise werden problematische Wirkstoffe systematisch identifiziert.“

    Problematische Wirkstoffe zu identifizieren scheint der EU-Kommission aber nicht so wichtig wie die Beschleunigung von Verfahren, die Entlastung von Behörden und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Freiheit ohne Verantwortung.

    Die „Leopoldina“ hat nichts gegen einfachere und weniger aufwendige Verfahren, aber nicht auf Kosten des Schutzes von Mensch und Umwelt. Sie hat ganz praktische Empfehlungen:

    „Regulatorische Verfahren auf EU-Ebene sollten stärker harmonisiert, klar strukturiert, effizient und gleichzeitig transparent organisiert werden…“

    „Die Beurteilung von Wirkstoffen in verschiedenen Regelwerken sollte vereinheitlicht werden, um eine konsistente Bewertung zu gewährleisten (derzeit ist z.B. Difenoconazol jeweils alsPflanzenschutzmittel und als Biozid registriert, daher prüft die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Risiken bei der Agraranwendung und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) Risiken für Biozidnutzung.) In Zukunft sollte ein Stoff, der ja durch beide Anwendungen bewusst in die Umwelt eingetragen wird, von den zuständigen Behörden die gleiche Risikoabschätzung und -bewertung erfahren.“

    Das ist ein Vorschlag mit Sinn und Verstand. Freiheit mit Verantwortung.

    Weil die „Leopoldina“ sich an der Sache orientiert, dem Schutz von Mensch und Umwelt,  und nicht am Zeitgeist, fordert sie aber auch ein zusätzliches Instrument;

    „Nach der Zulassung sollte ein systematisches Umweltmonitoring eingeführt werden. Daten zur Anwendung und Belastung mit Pflanzenschutzmitteln sollten mit Biodiversitäts- und Gesundheitsdaten verknüpft, analysiert und nutzbar gemacht werden (Nachmarktkontrolle). Die Ergebnisse sollten in regulatorische Entscheidungen einfliessen. Dafür könnten umgekehrt Zulassungsverfahren vereinfacht werden.“

    Das klingt nicht nur vernünftig, das sind Vorschläge, die sich an der Sache, an den tatsächlichen Problemen orientieren und nicht an einer Initiative, mit der unter dem falschen Etikett „Entbürokratisierung“  tatsächlich Mensch und Natur Ernst zu nehmenden Gefährdungen ausgesetzt werden sollen.

    IV.

    Der Bundeskanzler hat am 18. November 2025 im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Sachsen-Anhalt auch die „Leopoldina“ besucht. Professorin Bettina Rockenbach, Präsidentin der „Leopoldina“, hat ihm als Gastgeschenk ein Faksimile des handgeschriebenen Lebenslaufs von Albert Einstein überreicht, der 1932 zum Mitglied der Akademie gewählt wurde.

    Wir dürfen gespannt sein, wie die Bundesregierung sich bei den Beratungen im Europäischen Rat zum „Food and Feed Safety Omnibuspaket“ der EU-Kommission verhalten wird. War der Besuch des Bundeskanzlers in Halle nur ein Fototermin unter vielen oder nehmen er und die Bundesregierung Ernst, was die „Leopoldina“ an substantieller Kritik und an praktischen Vorschlägen formuliert hat?

    Albert Einstein wüsste mit grosser Sicherheit, was zu tun ist: „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“

    Christoph Habermann hat nach Abschluss des Studiums der Sozialwissenschaften an der Universität Konstanz mehr als dreissig Jahre in der Ministerialverwaltung gearbeitet. Von 1999 bis 2004 war er stellvertretender Chef des Bundespräsidialamts bei Bundespräsident Johannes Rau. Von 2004 bis 2011 Staatssekretär in Sachsen und in Rheinland-Pfalz. Dieser Beitrag erschien zuerst im “Blog der Republik”, hier mit freundlicher Genehmigung des Autors.

    Über Christoph Habermann:

  5. The National Academy of Sciences Leopoldina has warned the European Union against softening its regulations regarding pesticides. In a paper published on Tuesda... news.osna.fm/?p=48924 | #news #against #chemicals #eu #leopoldina

  6. Wissenschaftsakademien: Vorbeugung von Demenz durch Gesundheitsdaten

    Immer mehr Menschen in Deutschland sind von Demenzerkrankungen betroffen. Wissenschaftler machen nun Druck: Sie wollen Menschen mit erhöhtem Demenzrisiko mithilfe von Gesundheitsdaten identifizieren.

    ➡️ tagesschau.de/wissen/gesundhei

    #Demenz #Alzheimer #Leopoldina

  7. Prof. Volker Hess ist neues Mitglied der Wissenschaftsakademie #Leopoldina. Der Philosoph und Mediziner der #CharitéBerlin prägt seit vielen Jahren die Medizingeschichte in 🇩🇪 , nun wird er sich auch in die Sektion Wissenschafts- und Medizingeschichte der Akademie einbringen. 👏

    👉 charite.de/forschung/themen_fo

    #Forschung #Wissenschaft #Medizin #Leopoldina #Medizingeschichte #Geschichte

  8. Ich habe heute dem spannenden Vortrag von Prof. Dr. K.-H. Glaßmeier von der @tubraunschweig zu den Auswirkungen der zunehmenden Raumfahrt insbesondere auf die Erdatmosphäre zuhören können.

    Morgen schließt sich hier an der Leopoldina in Halle/Saale ein Symposium an.

    Hoffe, viel für meine Arbeit zu lernen und interessante Kontakte zu knüpfen.

    leopoldina.org/ergebnisse-und-

    #raumfahrt #wiedereintritt #nachhaltigkeit #halle #leopoldina

  9. Wissenschaft - Forschung, Fakten, Politik

    Corona oder Klimawandel: Wissenschaft liefert evidenzbasierte Fakten für Politik. Ergebnisoffenheit und Peer Review sind dabei wichtig.#SteffenMau #FORSCHUNG #Ergebnisoffenheit #Evidenz #Leopoldina
    Woran sich gute Wissenschaft messen lässt – und wo Politik ins Spiel kommt

  10. 1/ Let's start the new year with a new publication alert: why #baseload power plants are not essential for future power systems.

    Perspective article from the German Academies of Sciences "Energy Systems of the Future" project with a stellar author team: cell.com/cell-reports-physical

    There is a controversial debate over the need for “baseload” power plants. We argue that a secure, net-zero European electricity system based on variable #renewables is technically and economically viable when paired with extensive flexibility, #storage, and #interconnection options.

    #Leopoldina #Acatech #Grundlast @cellpress

  11. Ich traue mich jetzt einfach. Der Prototyp ist fertig.

    Freue mich auf Feedback und viele gute Worte. Packt zu eurer Spende als öffentlichen Kommentar euer Lieblingswort...❤️❤️❤️

    Ich freue mich, dass mir so viele Mut gemacht haben, an der Idee festzuhalten...

    #mentalhealth #medienkompetenz #leopoldina #socialmediaverbot #socialmediakompetenz #einguteswort

    goodcrowd.org/mental-media-sco

  12. Die DFG begrüßt die vorläufige Vereinbarung der EU zu einem neuen Rechtsrahmen für Pflanzen, die mit neuen #Züchtungstechniken (New Genomic Techniques, NGT) hergestellt werden. Die DFG-Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung setzt sich gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften #Leopoldina seit Jahren für diese Einstufung von NGT-1-Pflanzen ein. Einzelheiten:
    ➡️dfg.de/de/service/presse/press

  13. Gestern war #Weltrheumatag!

    👩‍🔬 Prof. Chiara Romagnani zählt zu den führenden Wissenschaftler:innen auf dem Gebiet des angeborenen Immunsystems, seit 2024 ist die Direktorin des Instituts für Medizinische #Immunologie der #CharitéBerlin Mitglied der #Leopoldina. Im #Interview erzählt sie, was sie von Genua nach Berlin geführt hat, woran sie forscht und wie sie auf die #Wissenschaft blickt.

    👉 charite.de/forschung/themen_fo

    #WissenschaftimGespräch #CharitéImmunologie #Medizin #Forschung #Medibubble

  14. Die Leopoldina diskutiert zur künstlichen Intelligenz

    Am 25. und 26. September wird die diesjährige Jahresversammlung der Leopoldina stattfinden. Wie tiefgreifend der Einsatz von KI sich gestaltet, wie die Forschung zu KI abläuft, welche Aspekte dabei im Vordergrund stehen , welche Probleme es dazu gibt u…...

    radiocorax.de/wie-beeinflusst-

    #Halle #Leopoldina #KI #Forschung #Wissenschaft

  15. Ich habe ein #Faible für zufällige Matches von Bild und Betrachter*in im #museum. Diesmal war ich selbst ein Match vor dem Bild #Vogelflug von Erika Giovanna Klien onlinecollection.leopoldmuseum im #Leopoldina #Wien

  16. Das #Leopoldina-Papier wird von Medien gern auf „Social-Media-Verbot ab 13“ verkürzt. Dabei kritisieren die Forschenden vor allem das Geschäftsmodell von Big Tech – Sucht-Design, Überwachung, Aufmerksamkeitsökonomie. Netzpolitik zeigt: Alterskontrollen sind unsauber begründet und gefährden Grundrechte. Aber hey – gegen Konzerne vorzugehen ist halt unbequemer. #netzpolitik.org #SocialMedia
    Quelle: netzpolitik.org/2025/leopoldin

  17. Wie nehmt ihr im #BlueLZ/#FediLZ das Diskussionspapier „Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen” der #Leopoldina und besonderd dessen Rezeption wahr?

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:4kyols2mhyw2ejpnccmhp77l/post/3lwbgbyxtv22q