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21 results for “gerbrand”

  1. Exciting talk by Max Kloet from the group of Gerbrand van der Heden van Noort from the LUMC at the #LED3Symposium. He talked about his research into the interplay of the posttranslational modifications of ubiquitination and ADP-ribosylation. biorxiv.org/content/10.1101/20

    #PTMs #ChemBio

  2. 𝗬𝗼𝘂𝘁𝘂𝗯𝗲𝗿 𝗗𝗲𝗲 𝗴𝗲𝘁𝗿𝗼𝘂𝘄𝗱 𝗺𝗲𝘁 𝘃𝗿𝗶𝗲𝗻𝗱

    Youtuber Dee van der Zeeuw is in het huwelijk getreden met haar vriend Lars Gerbrands. Ze gaf vrijdag haar jawoord tijdens een ceremonie in Zeist, meldt het koppel zaterdag op sociale media.

    rtl.nl/boulevard/artikel/55128

    #Youtuber #Dee #getrouwd

  3. 𝗗𝗲𝗲 𝘃𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝗲𝗲𝘂𝘄 𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗹𝗸𝗼𝗺𝘁 𝘁𝘄𝗲𝗲𝗱𝗲 𝗱𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿𝘁𝗷𝗲: '𝗠𝗲𝗲𝗿 𝗱𝗮𝗻 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘀 𝗼𝗽 𝗼𝗻𝘇𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻'

    Vlogger en YouTuber Dee van der Zeeuw (26) heeft zojuist op haar Instagram bekend gemaakt dat zij en haar vriend Lars Gerbrands ouders zijn geworden van hun tweede kindje. Het meisje heeft de naam Guusje gekregen. In 2022 werden ze ouders van dochter Elin.

    rtlnieuws.nl/entertainment/art

    #Dee #tweede #dochtertje

  4. Speciaal voor Bevrijdingsdag:

    Stan Fritschy vertelt verhalen op basis van #Armando’s autobiografische boek ‘De straat en het struikgewas’. Muzikaal begeleid door violist Gerbrand Dijkstra.

    🎟️Info en kaarten: eicas.nl/het-is-hier-niet-plui

  5. in Europe, they (politicians) want to kill any sustainability disclosure / reporting - too heavy, too complex, uncompetitive, bla bla...

    hopefully, some, like the Centra Bank, work on the potential impacts since years (look at all NGFS publications)

    and they clearly disagree....

    thanks

    #climatechange #CSRD

    ecb.europa.eu/pub/pdf/other/ec

  6. What do you recommend as format for data exchange? Like XSD, EDI in the (far) past? Json schema? Typed schema? Openapi ?

  7. 𝗠𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗼𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱 𝗴𝗲𝗯𝗿𝗮𝗻𝗱𝗺𝗲𝗿𝗸𝘁 𝗮𝗹𝘀 𝗼𝗽𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗸𝗿𝗶𝗷𝗴𝘁 193.000 𝗲𝘂𝗿𝗼

    Een man die als gevolg van een fout van de politie ten onrechte werd aangemerkt als betrokkene bij een oplichting waarbij een bejaarde vrouw via een babbeltruc werd bestolen, krijgt een schadevergoeding van 193.000 euro.

    rtl.nl/nieuws/economie/artikel

    #Man #Oplichter #Euro

  8. Mythos "Geisterschiff": Der lange Schatten der "Mary Celeste"

    Als Mörder gebrandmarkt, als Geister verschollen: Ein Nachfahre auf Föhr kämpft gegen die Legenden der "Mary Celeste". Wie aus einer Tragödie ein frühes Beispiel für Fake News wurde. Von Lornz Lorenzen.

    ➡️ tagesschau.de/kultur/geistersc

    #Geisterschiff #MaryCeleste #FakeNews #Seefahrt #KI #Föhr #Nordfriesland #Podcast #NDR #Geisterfahrt #Deutschland #USA

  9. Heute versucht den #frunk beim #citigo zu verbauen… aber auch wenn das für Citigo und e-up gebrandet war… die Aufnahmen passen bei mir nicht. An Stellen wo Gewinde sein sollten, sind Niete. :/

  10. Ich habe 19 Jahre für dieses Land #Ersatzdienst geleistet, habe Menschen unterstützt, welche mich heute ausgrenzen, weil sie Anhänger einer neuen Rechten sind. Man wird hier im Fediverse als #Linker oder #Progressiver als arrogant gebrandmarkt. Auch hier im Fediverse ist der Konservative König und immer in der für sich definierten Deutungshoheit. Da zählen keine anderen Meinungen. Ich verstehe nicht, warum sich das Volk nicht wehrt. (5/6)

  11. @VQuaschning
    Hier von letzter Woche die #NIMBY Argumente gegen #WKA.
    Es photoshopt halt keiner, wie Reben und Wald bei 2°-3° Temperaturanstieg aussehen werden. Das würde wahrscheinlich als Panikmache gebrandmarkt.

  12. Waarom zijn er wel hele volksstammen die zich #barista noemen en alle kleine details kennen van "de perfecte kop #koffie" zoals ideale watertemperatuur en -druk, de juiste bonen en hoe die gebrand en gemalen moeten worden etc etc; maar lijkt bijna niemand te weten hoe je een goede groene #thee zet? Of je krijgt van die vieze muffe verpulverde #zakjesthee, of ze zetten het met kokend water waardoor het heel #vies #bitter wordt. Zo moeilijk is het toch niet?

  13. Im Archiv, in dem ich arbeite, stellten die drei #FAMI-Auszubildenden im 3. Lehrjahr heute ihr Abschlussprojekt vor. Sie beschäftigen sich mit drei in KZ ermordeten Menschen, die zur lange verleugneten Opfergruppe der als "asozial" gebrandmarkten gehören. Für sie sollen #Stolpersteine in #Leipzig verlegt werden, Planung ist schon konkret.
    Wichtiges Projekt auf der Grundlage von historischen Quellen im #StaatsarchivLeipzig.
    #OffeneArchive

  14. #Akzelerationismus Burnout Schrottideologie 1 #Feigenblatt für #Kriegsökonomie #Jobwunder als Retro #Tupperscam von übergriffigen Einbrechern, Erpressern, inkl. Waldorf Schulen.

    Letzte #Versuch Laissez Faire #Wirtschaftsphilosophie, z.b #Hayek mit #Trickbetrug als #Lösung für alles zu verkaufen, die nur an sich selbst ermüden müsste für Utopia.

    #Feindbild #Sozialstaat als #Perversion gebrandmarkt, die TCM Einbrecher selbst verkörpern und als AFD/Trump/Macron abspalten.

    xenobuddhism.wordpress.com/

  15. Habe gar nicht mitbekommen, dass die @NZZ_Ch zu einem #rechtskonservativen Hetzblatt geworden ist. Bin #schockiert, was ich da heute teilweise lesen muss. Und nein, #MerzKannWeg wird nicht durch die #Stadtbild -Diskussion rechtsextrem gebrandmarkt, seine Aussage war #rassistisch.

  16. Da wollen Konservative und Faschos mir wieder mal ein #Sprachverbot aufzwingen und hineinregieren was so auf meinem Teller liegen kann. Hat bei der Hafermilch schon nur so Semi funktioniert und wird es jetzt auch nur bedingt, weil wie ich nenne was ich esse bestimme ich immer noch selbst! Was aber klar ist, dass diese Hanswürste im EU Parlament, die da heute für das Bezeichnungsverbot gestimmt haben, sich als #Verbotsparteien und #Ideologen gebrandmarkt haben. #EUParlament

  17. Bei welchem Ausmaß des Klimafrevels wird es kriminell?


    Gerade einen Bericht gelesen kontextwochenzeitung.de/politi , der mich sowohl entsetzt als auch zum Grübeln gebracht hat.

    Die meisten Klimaschützer betrachten #Kohlenstoffdioxid / #CO2 als DAS üble #Klimagas.
    Protestiert man wegen des Betriebs einer einzelnen #Erdgasheizung? Oder weil jemand sich weigert, vom benzingetriebenen Auto auf ein #Elektroauto umzusteigen? Oder wenn ein #Industriegebiet mit hohem Strombedarf sein eigenes fossiles #Gaskraftwerk baut?
    Wieviele Einzelfälle dieser Art müssen zusammenkommen?

    #Wasserdampf ist ein stärkeres #Treibhausgas und trägt mehr als CO2 schon zum natürlichen #Treibhauseffekt mit angenehmen Temperaturen bei. Beim Ausstoß von Wasserdampf in der sehr kalten Übergangsschicht von der #Troposphäre zur #Stratosphäre wirkt es besonders gut climatejustice.social/@NichtVi

    Die Bildung von Regenwolken findet in geringeren Höhen statt. Es dauert deshalb eine Weile, bis das Wasser der #Zirren in den natürlichen Kreislauf von Regen- und Hagelfall und Abfließen Richtung Meer oder Verdunstung, #Konvektion und Wolkenbildung übergeht. Bis dahin treiben die Zirren hochfliegender #Flugzeuge den #Treibhauseffekt über das natürliche Maß an.
    WIE viele solcher Flüge sind ZU viele?

    #Lachgas (#Distickstoffmonoxid) gibt es zum Betäuben. Das Einatmen von Lachgas kann auch einfach Spaß machen mdr.de/nachrichten/deutschland .
    #Sprühsahne wird damit aufgeschäumt.
    Die alte Methode "Sahne schlagen" erscheint modernen Menschen wohl altmodisch und mühsam, obwohl es auch maschinell geht - mit einem Handmixer.
    Lachgas ist nicht nur ein Treibhausgas; es greift auch die #Ozonschicht an umweltbundesamt.de/themen/klim .
    Bisher sind nur die halogenierten Fluorgase wie #FCKW als #Ozonschichtzerstörer gebrandmarkt und verboten. Mit Ausnahmen. "Dabei handelt es sich um halogenhaltige, ozonabbauende Verbindungen, die von der Chemieindustrie als Rohstoff für moderne Kältemittel und chlorhaltige Kunststoffe wie PVC benötigt werden." scinexx.de/news/geowissen/waru .

    #Schwefelhexafluorid (#SF6) kommt nicht in der Natur vor, wird aber von spezialisierten Chemieunternehmen für spezielle Anwendungen hergestellt. Es hat das höchste Treibhauspotential aller bekannten Stoffe, ca. 24000 mal so stark wie CO2. Es entweicht üblicherweise durch Lecks oder bei Zerstörung der SF6-enthaltenden Bauteile. agrarheute.com/energie/strom/f umweltinstitut.org/wp-content/
    um.baden-wuerttemberg.de/de/um

    Das Zeug aus der Umwelt zu schaffen, ist nicht einfach. Es gibt einen langen Leitfaden der Elektro- und Digitalindustrie zur
    "Umweltgerechten Außerbetriebnahme von SF6-isolierten Betriebsmitteln". zvei.org/fileadmin/user_upload

    In Europa wird die Konzentration von SF6 in der Luft laufend gemessen. Die Region um Heilbronn ist als ein deutscher Hotspot bekannt aktuelles.uni-frankfurt.de/for .

    Welche Menge von nicht aufgefangenem SF6 müssen wir hinnehmen, wenn wir den Nutzen des Stoffes in Spezialfällen dagegenhalten?

    Oder gibt es GAR KEINE duldbare Menge entwichener Treibhausgase?


    Existiert unterhalb einer gesetzlichen Pflicht vielleicht eine moralische?
    Ein #WDR5-Gespräch #PhilosophischesRadio
    www1.wdr.de/radio/wdr5/sendung
    Der #Podcast der Sendung zum Hören und Runterladen: www1.wdr.de/mediathek/audio/wd

  18. CDU wird “Brandmauer” öffnen

    Politische Tabubrüche auf allen Ebenen: Warum die CDU die längst durchlöcherte „Brandmauer“ zur AfD bald öffnen wird

    „Es wird auch auf kommunaler Ebene keine Zusammenarbeit mit der AfD geben“ (Friedrich Merz 2023, nachdem er zuvor im Sommerinterview nur in Gesetzgebungsorganen eine Zusammenarbeit verneinte)

    „Rechtsextreme in demokratische Prozesse einzubinden, wird der Anfang vom Ende der liberalen Demokratien in Europa sein“ (Erik Marquardt, Europa-Abgeordneter der Grünen)

    Fällt nun auch in der Halterner Kommunalpolitik die Brandmauer zur AfD? Von gemeinsamen Beschlüssen und „guter Zusammenarbeit“ zwischen AfD und CDU im Halterner Stadtrat war dieser Tage in der Lokalzeitung zu lesen. Gemeinsam lehnten beide die wirksame und schnelle Entfernung rechtsextremistischer Aufkleber im Stadtgebiet ab, wie von den Grünen vergeblich beantragt. Läuft nun wie in Ostdeutschland die Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD auf kommunaler Ebene reibungslos – oder war es nur eine “Zufallsmehrheit” aufgrund “gleicher Meinung”, wie der CDU-Fraktionschef rechtfertigt? Bahnt sich womöglich eine Mitte-Rechts-Koalition an, da die CDU zwischen “rechts” und “rechtsextrem” unterscheidet? Noch in 2020 war man froh, dass die AfD in der Halterner Kommunalpolitik keine Rolle spielte, doch bei der Kommunalwahl 2025 kam sie dann mit 11,3% erstmalig in den Rat mit 5 Sitzen.

    Schon vergessen, dass noch vor 2 Jahren auf einer „Großdemo gegen rechts“ 5000 Halterner – zehnmal so viele als angemeldet – gegen die AfD protestiert hatten? Darunter auch CDU-Kommunalpolitiker. Und nochmal im Februar 2025 bei frostiger Kälte demonstrierten fast 3.000 Halterner mit den „Omas gegen rechts“ und 80 unterstützenden Organisationen für Demokratie, einschließlich Halterner CDU auf der Unterstützer-Liste. Bahnt sich nun eine Trendumkehr an – mit einer Abkehr vom bisherigen Konsens in der Abwehr der rechtsradikalen Partei auf ihrem ungebrochenen Erfolgskurs?

    Auf allen politischen Ebenen hat die CDU die Brandmauer längst durchlöchert

    Noch in 2024 hatte der Halterner Ex-Bürgermeister und amtierende Landrat Bodo Klimpel (CDU) in Recklinghausen vor 12.000 Protestteilnehmern „gegen rechts“ diejenigen CDU-Parteifreunde öffentlich als „Vollidioten“ gebrandmarkt, die sich damals am skandalösen „Remigrations-Treffen“ der Rechtspopulisten in Potsdam beteiligten. Wen er damit meinte, ist nachfolgend dokumentiert. Der Rechtspopulismus reicht also bis weit in die politische Mitte, so dass sich insbesondere die dafür besonders anfällige Volkspartei CDU eigenen Fehlentwicklungen an ihren Rändern selbstkritisch zuwenden sollte.

    Denn von der kommunalen Ebene über die Landes- und Bundespolitik bis hin zur Europapolitik in der EU ist es vor allem die Union, die immer ungenierter auf allen Ebenen die von ihr scheinheilig beschworene Brandmauer zu den Rechtspopulisten und -extremisten durchlöchert und demnächst wohl umwirft, wie zuletzt im EU-Parlament bereits erfolgt und auch im Bundestag bei der Migrationspolitik 2025 praktiziert. Dies verwundert nicht, denn die ideologische und personelle Nähe und Übereinstimmung zwischen der CDU- und AfD-Politik tritt immer offener zu Tage, wie hier anhand von Fakten dokumentiert. Deshalb ist Wachheit und Abgrenzung gefordert, vor allem auch hier in einer Region, die sich im nördlichen Ruhrgebiet zur AfD-Hochburg des Westens entwickelt.

    In vielen Kommunen ist die Zusammenarbeit mit der AfD längst Realität

    Die Redaktion der Zeitung „DIE ZEIT“ hatte bereits im Juli 2023 eine Übersicht aus den Bundesländern veröffentlicht, in denen eine Zusammenarbeit mit der AfD auf kommunaler Ebene schon längst Realität ist, sogar bei der Wahl von Spitzenämtern wie Bürgermeister oder Stadtratsvorsitzender oder bei der Zustimmung von AfD-Anträgen zur Flüchtlingspolitik im Kreistag. Auch gemeinsame Anträge von CDU und AfD sind an der Tagesordnung. CDU-Chef Friedrich Merz hatte für einen „pragmatischen Umgang“ mit der AfD auf kommunaler Ebene plädiert, aber wegen der daraufhin erfolgten öffentlichen Kritik war er zurückgerudert und hatte dann eine Zusammenarbeit auch auf kommunaler Ebene strikt ausgeschlossen.

    Noch als Bundeskanzler in spe konnte sich Friedrich Merz sogar die Vergabe des Vorsitzes von Bundestagsausschüssen oder Stellvertreterposten im Bundestagspräsidium an AfD-Abgeordnete vorstellen. Doch bei der CDU-Klausur im Oktober 2025 wurde in Vorbereitung der Landtagswahlen die neu entfachte Debatte in der Partei, ob die strikte Abgrenzung von der AfD noch zeitgemäß sein, laut Tagesschau mit einem klaren Abgrenzungskurs beantwortet. Friedrich Merz verdeutlichte seine daraufhin korrigierte Position: „Es gibt zwischen der CDU und der AfD keine Gemeinsamkeiten. (…) Eine Zusammenarbeit wird es nicht geben, jedenfalls nicht mit mir als Parteivorsitzendem“. Wie lange hält diese Grundsatzerklärung – und folgt ihr die Parteibasis?

    Wie CDU-Funktionäre mit Rechtsextremen anbändeln

    Die von CDU-Landrat Bodo Klimpel 2024 öffentlich als „Vollidioten“ gebrandmarkten Parteifreunde lassen sich namentlich benennen: Darunter befindet sich Berlins früherer CDU-Finanzsenator Kurth, der auch als OB-Kandidat der CDU in Köln antrat und zugleich rechtsextreme Netzwerke mit sechsstelligen Summen unterstützte. Mit ihm auf dem umstrittenen Potsdamer Geheimtreffen der Rechten war auch der bekannte Jurist Ulrich Vosgerau mit CDU-Parteibuch, der die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung vor dem Bundesverfassungsgericht vertrat.

    Und weitere CDU-Größen drifteten nach Rechtsaußen: Der frühere Verfassungsschutz-Präsident Georg Maaßen wechselte von der CDU in seine eigene rechtspopulistische Partei „Bündnis Deutschland“, die eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht ausschließt. Vorher war er Vorsitzender der CDU-nahen „Werteunion“, die lange Zeit von der CDU und einigen Spitzenpolitikern wie Jens Spahn hofiert wurde und die auch Friedrich Merz protegierte, bevor es zum Bruch kam.

    Noch 2018 schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn einen Unterstützungsbrief zur Eröffnung eines Treffens der nach Rechtsaußen abgedrifteten “Werteunion”. Vor nicht allzu langer Zeit hatte der heutige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann den Werteunions-Vorsitzenden Maaßen vor rechtem Gedankengut in Schutz genommen. Von den 4.000 Mitgliedern der umstrittenen Werte-Union am äußerst rechten Rand kommt ein Großteil aus der CDU-Mittelstandsvereinigung, deren Vorsitzender Carsten Linnemann war.

    Die CDU als Quelle für Neumitglieder bei der AfD-Gründung

    In der AfD-Gründungsphase war die CDU übrigens die größte Quelle für Neumitglieder: Jedes zehnte AfD-Mitglied war zuvor Mitglied der CDU. Allein in der AfD-Gründungsphase zwischen 2013 und 2016 wechselten (laut dpa) etwa 2.300 CDU-Mitglieder und 354 CSU-Mitglieder zur AfD. Auch wenn der überwiegende Anteil der AfD-Mitglieder vorher keiner anderen Partei angehörte, lässt sich zusammenfassend sagen, dass die CDU (zusammen mit der FDP, die schon immer einen starken rechtsnationalen Flügel hatte), in der Anfangsphase die Geburtshelferin der AfD war, teils auch aus Protest gegen die Politik von CDU-Chefin Angela Merkel, aber auch wegen latenter rechter Gesinnung im konservativen CDU-Flügel, nicht nur in der äußerst rechten „Werte-Union“. Heute sind es noch über 6% der inzwischen auf ca. 50.000 Mitglieder angewachsenen AfD, die vorher in der CDU oder CSU waren.

    Die AfD ist somit „Fleisch vom Fleische der CDU“ wie es Politikwissenschaftler und Journalisten ausdrückten, folglich wendet sich auch vor allem die bisherige CDU-Wählerschaft der AfD zu und verhilft ihr zu den Wahlerfolgen, wie die Wählerwanderungen zeigen: allein 1 Mio. Stimmen bei der letzten Bundestagswahl gingen durch die Wechselwähler von CDU zur AfD, die fast 21% bei der Bundestagswahl bekam und jetzt mit prognostizierten 25% mit der CDU nahezu gleichauf liegt. Statt Halbierung der AfD, wie von CDU-Chef Friedrich Merz großspurig angekündigt, kam es im Gegenteil zur Verdoppelung der AfD mit Rekordergebnissen.

    Der CDU half es nicht, Ausländer rauszuwerfen und den Rechten nach dem Mund zu reden. Kann man die sozialen Probleme lösen und den Rechtsextremismus in den Köpfen bekämpfen, indem man die Zuwanderer bekämpft? Ist es klug, in einem “Überbietungswettbewerb” die Migration zur „Mutter aller politischen Probleme“ zu erklären, ohne die eigentlichen Wählermotive einzubeziehen? Die Wähler entscheiden sich lieber für das Original statt für die Fälschung beim Wettbewerb um die radikalste Migrationswende und den größtmöglichen Sozialabbau. Und sie finden in der AfD altbekannte CDU-Größen wieder.

    Ehemalige CDU-Funktionäre als heutige Leitfiguren der AfD

    Mehrere der heutigen Spitzenfunktionäre und Leitfiguren der AfD an führender Stelle rekrutieren sich zum Teil aus ehemaligen CDU-Funktionären: Der AfD-Ehrenvorsitzende und frühere AfD- Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alexander Gauland, war zuvor 40 Jahre CDU-Mitglied und hessischer Spitzenpolitiker als Chef der dortigen Staatskanzlei unter CDU-Ministerpräsident Roland Koch, der schon damals umstrittene Wahlkampagnen gegen Ausländer und Migranten startete. Der neue AfD-Fraktionschef in Rheinland-Pfalz nach der Landtagswahl im März 2026, Michael Büge, war zuvor CDU-Spitzenfunktionär in Berlin als Beigeordneter, Bezirksbürgermeister und Staatssekretär unter CDU-Senator Mario Caja, dem zeitweiligen Generalsekretär der Bundes-CDU. In 2017 koordinierte Michael Büge den AfD-Bundestagswahlkampf.

    Der baden-württembergische AfD-Spitzenpolitiker Rainer Balzer war ebenfalls vorher langjähriges CDU-Mitglied und unter Günther Oettinger im Landesvorstand der Jungen Union. Ebenso war der saarländische AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzende und vormalige CDU-Kreisvorsitzende Josef Dörr 23 Jahre lang in der CDU (der allerdings danach auch jahrelang Kreisvorsitzender und Landesschatzmeister bei den Grünen war) und unterhält Kontakte zu NPD-Kadern. In 2022 wechselte die langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach zur AfD und führt seitdem die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung. Für die Büroleiter- und Mitarbeiter-Stellen in den Abgeordnetenbüros der AfD-Bundestagsabgeordneten bewarben sich auch zahlreiche Mitarbeiter, die vorher für die Unionsabgeordneten tätig waren.

    Der frühere Vorsitzende der Werteunion, Max Otte, Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und Berater des Bundeswirtschaftsministeriums, wurde in 2022 noch als CDU-Mitglied zum Bundespräsidenten-Kandidaten der AfD aufgestellt und erst danach aus der CDU geworfen. In 2020 war er zuvor auf Querdenker-Demos aufgetreten und hatte mit umstrittenen Äußerungen versucht, Rechtsextreme mit Opfern des Nationalsozialismus gleichzusetzen, wie das Zentrum für Antisemitismus-Forschung der TU Berlin kritisierte. Umstrittene Äußerungen gab es aber auch wiederholt durch CDU-Spitzenpolitiker, wie nachfolgend erinnert.

    Konservative bis reaktionäre Positionen des wandlungsfähigen CDU-Spitzenmannes

    Die geistige Verwandtschaft zwischen manchen CDU-Politikern und der AfD wurde immer wieder sichtbar: Betrachtet man zurückliegende Aussagen von CDU-Spitzenmann Friedrich Merz von 2000 bis 2002, aus seiner Zeit als CDU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag (vor seiner politischen Auszeit und seinem Wechsel in die Finanzwirtschaft als Lobbyist), so bleibt manches im öffentlichen Gedächtnis: Der wandlungsfähige Friedrich Merz forderte sehr früh Grenzkontrollen und Obergrenzen für Einwanderer und lehnte doppelte Staatsbürgerschaft ab. Das „großzügige deutsche Asylrecht“ hinterfragte er wiederholt. Er verteidigte den Begriff der Leitkultur und positionierte sich in der Kopftuchdebatte.

    Noch im November 2021 warnte er vor “unkontrollierter Einwanderung in unsere Sozialsysteme”. (Damit macht er sich eine AfD-Wahlparole zu eigen). Er war damals Gegner einer Frauenquote und war gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe. Auch lehnte er zunächst die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ab. Er trat für ein „Werbeverbot für Abtreibungen“ ein und sprach sich 2001 gegen Präimplantationsdiagnostik aus. Homosexuelle rückte er in die Nähe von Pädophilen. Schon vergessen? Manches kommt einem bekannt vor aus den Sprüchen und Programmaussagen der AfD.

    Tabubrüche durch die CDU-Spitzenpolitiker

    Noch als Bundeskanzler in spe konnte sich Friedrich Merz sogar die Vergabe des Vorsitzes von Bundestagsausschüssen an AfD-Abgeordnete oder einen AfD-Vertreter als stellvertretenden Bundestagspräsidenten vorstellen, ruderte aber später zurück. In der Kommunalpolitik empfahl er pragmatischen Umgang mit der AfD, bis er auch hier zurückruderte. Und im Bundestag brach er ein Tabu: Noch vor seiner Wahl als Bundeskanzler im Mai 2025 im zweiten Anlauf ließ der CDU-Chef im Januar 2025 bei einem Antrag zur Migrationspolitik seine CDU-Fraktion mit der AfD-Fraktion gemeinsam abstimmen und erhielt so eine Mehrheit für die Zurückweisung der Migranten an der deutschen Grenze. Dieser Tabubruch führte zu heftiger öffentlicher und oppositioneller Kritik.

    Erst daraufhin verdeutlichte der in die Kritik geratene Friedrich Merz seine veränderte Position: „Es gibt zwischen der CDU und der AfD keine Gemeinsamkeiten. (…) Eine Zusammenarbeit wird es nicht geben, jedenfalls nicht mit mir als Parteivorsitzendem“ (Quelle: Tagesschau). Ihm pflichtete ausgerechnet Unions-Fraktionschef Jens Spahn bei, der Kontakte zu den rechten Republikanern in den USA sowie zum österreichischen Politiker Sebastian Kurz pflegte, der als Kanzler eine Mitte-Rechts-Regierung anführte und sich nach Korruptionsvorwürfen aus der Politik zurückzog. Selbst eigene Parteifreunde des Merkel-Flügels hatten Jens Spahn in Verdacht, mit einer Mitte-Rechts-Koalition nach österreichischem Vorbild zu liebäugeln. Später ruderte er zurück, um als neuer CDU-Fraktionsvorsitzender wählbar zu sein.

    CDU debattierte 2025 über Öffnung zur AfD auf Landes- und Bundesebene

    Doch bei der CDU-Klausur im Oktober 2025 wurde in Vorbereitung der Landtagswahlen die Debatte in der Partei durch prominente CDU-Politiker wieder neu entfacht, ob die strikte Abgrenzung von der AfD noch zeitgemäß sei. Dies sei aber (laut Tagesschau) am Ende „mit einem klaren Abgrenzungskurs“ beantwortet worden, auch mit Verweis auf den beizubehaltenden Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU von 2018. Doch immer wieder wird dieser Beschluss parteiintern hinterfragt, nicht nur von ostdeutschen CDU-Politikern wie dem thüringischen CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Bühl oder dem sächsischen CDU-Generalsekretär Tom Unger. Einige CDU- Landes- und Kreisverbände (z.B. aus Sachsen-Anhalt) forderten angesichts hoher Umfragewerte für die AfD weiterhin ein Ende der so genannten „Brandmauer“ und eine „Lockerung des Unvereinbarkeits-Beschlusses“ von 2018.

    Zuvor hatten sich mehrere westdeutsche CDU-Spitzenpolitiker wie der frühere CDU-Generalsekretär Peter Tauber und der frühere CDU-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg sowie Andreas Rödder als ehemaliger Vorsitzender der CDU-Grundwerte-Kommission öffentlich für eine Öffnung zur AfD auch auf Landes- und Bundeseben stark gemacht. Sie plädierten für eine Normalisierung der Beziehungen, unterstützt von Spitzenpolitikern aus ostdeutschen Bundesländern. Derweil bezeichnete CDU-Vize Karl Josef Laumann die AfD als Nazi-Partei.

    Zweifel am liberalen Gesellschaftsbild der CDU wegen Annäherung an die AfD

    Schon in den 90-er Jahren hatten CDU-Politiker wie der ehemalige sächsische Justizminister Steffen Heitmann, der zeitweilig sogar als Bundespräsidenten-Kandidat der CDU im Gespräch war, durch ultra-konservative Aussagen zur Geschlechter- oder zur Einwanderungsfrage kurzzeitig Empörung erregt. Nicht zuletzt Friedrich Merz nährte mit fragwürdigen Aussagen selber immer wieder Zweifel an einem liberalen Gesellschaftsbild der CDU. Er rief wiederholt Empörung hervor mit seinen Aussagen zur Asylpolitik, zur Migration und mit seinen als rassistisch und diskriminierend empfundenen Aussagen zum „Stadtbild“. Im September 2023 bekam er einen Shitstorm für seine diskriminierende und wahrheitswidrige Kritik, dass abgelehnte Asylbewerber sich angeblich beim Arzt „die Zähne neu machen lassen, während deutsche Bürger nebenan keine Termine bekämen.“

    Und CDU-Spitzenpolitiker Jens Spahn überholte sogar die AfD von rechts mit seiner empörenden Forderung, Flüchtlinge an den europäischen Außengrenzen gegebenenfalls „mit physischer Gewalt aufzuhalten“. Der Beifall der AfD war ihm gewiss, doch Kritiker warfen ihm vor, damit „am rechten Rand zu fischen“ und rechtsstaatliche Grundsätze zu verlassen. Die Migrationspolitik der CDU/CSU, insbesondere die von Friedrich Merz vertretenen Positionen, steht seit 2025 unter scharfer Kritik, da ihr von Menschenrechtsorganisationen vorgeworfen wird, rechtsstaatliche Grundsätze, europäisches Recht und völkerrechtliche Verpflichtungen zu verletzen. CSU-Innenminister Dobrindt hält dies nicht zurück, so weiterzumachen

    Kooperation mit Rechtsaußen im EU-Parlament – Risse in der Brandmauer

    Unverfroren treibt es vor allem der Koalitionschef der konservativen EVP im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU): Seine EVP-Fraktion kooperiert laut dpa-Recherchen viel enger mit Rechtsaußen-Parteien, einschließlich der AfD, als bisher bekannt geworden. Chatprotokolle und Treffen belegen eine inhaltliche Zusammenarbeit bei der Migrationspolitik, was die Brandmauer gegen rechts bröckeln lässt, auch wenn Weber eine strategische Zusammenarbeit bei einem Gesetzesvorschlag zur Verschärfung der Migrationspolitik leugnet. „Die Brandmauer hat tiefe Risse“, sagte ZDF-Korrespondent Röller.

    Weber redete sich damit heraus, er setze damit nur die Politik durch, die auch die Bundesregierung vertrete. Dies war aber nicht der einzige Fall einer Allianz mit Rechtsaußen, denn schon beim Handelsabkommen Mercosur sowie beim Lieferkettengesetz kam eine Mehrheit im EU-Parlament nur mit Stimmen des rechten Blocks zustande. Die EVP-Fraktion der konservativen Parteien im EU-Parlament, zu der auch die Unionsparteien gehören, hat zuvor unter dem Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber (CSU) allzu lange mit Orbans Fidesz-Partei kooperiert und schielte schon seit längerem für die Zeit nach der zurückliegenden Europawahl nach möglichen Partnern rechts von der Union als Mitte-Rechts-Koalition, im Gleichklang mit Ursula von der Leyen.

    Dies verwundert nicht, denn zum autokratischen und korrupten Rechtspopulisten Viktor Orban aus Ungarn hielten CDU und CSU jahrelange freundschaftliche Verbindungen, z.B. bei Orbans Freundschafts-Besuch auf der CSU-Klausur 2019, mit inhaltlicher Übereinstimmung in der Asylpolitik. Dafür lobte auch Donald Trump damals den ungarischen Autokraten und empfing ihn in Washington. Auf dem Parteitag der Republikaner war 2024 auch Jens Spahn (CDU) willkommen und warb danach dafür, gemeinsame Interessen und Übereinstimmungen mit Donald Trump zu suchen. Spahn traf sich auch mit dessen rechten Wahlkampfmanager Bannon, der eine rechte Bewegung in Europa aufbauen möchte und sich dazu auch mit der AfD-Spitzenfrau Alice Weidel traf.

    Verbrüderung der EU-Kommissionspräsidentin mit den Rechtsextremen

    Besonders dreist treibt es in der EU vor allem auch die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), die sich im EU-Parlament zweimal mit den Stimmen von Rechtsaußen in ihr Spitzenamt wählen und auch mit Hilfe der Rechten wiederwählen ließ und somit den Rechtsextremen ihren Posten zu verdanken hat. Die machtbewusste „Wiederholungstäterin“ auf der Suche nach Bündnispartnern rechts von der CDU im neuen EU-Parlament verdankte schon in der letzten Wahlperiode der Fidesz-Partei des ungarischen Rechtspopulisten Orban und den polnischen Nationalisten der PIS-Partei in 2019 ihre Wahl als Kommissionspräsidentin mit hauchdünner Mehrheit und verärgerte damit das EU-Parlament.

    CDU-Chefin Angela Merkel hatte dazu im Vorfeld eigens den damaligen CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nach Polen geschickt, um bei PIS-Parteichef Kaczyński für die deutsche Kommissionskandidatin zu werben; sie selber führte dazu Telefongespräche mit Victor Orban. In den meisten Medien wurde dies nicht skandalisiert (anders als beim Tabubruch im Thüringer Landesparlament im Fall Thomas Kemmerich, der sogar zum Rücktritt von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer führte). Bei ihrer Wiederwahl zur zweiten Amtszeit benötigte und bekam Ursula von der Leyen wieder Stimmen von rechts.

    Mitte-Rechts-Bündnis durch Unionspolitiker im EU-Parlament etabliert

    Als geeignete Bündnispartnerin betrachtet EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) längst die umworbene postfaschistische Partei „Fratelli d`Italia“ der italienischen Regierungschefin Meloni, mit der sie eng befreundet ist. Auch hatte die französische Rechtsnationalistin Marine Le Pen von der rechtsnationalen und europa-skeptischen Partei „Rassamblement National“ (vormals Front National) ebenfalls eine Zusammenarbeit angeboten.

    Mit einem solchen Dreierbündnis würde die CDU-Führung die Brandmauer zwischen Konservativen und Rechtsaußenparteien nach rechts von Giorgia Melonis Partei verschieben, um mit einem „Mitte-Rechts-Bündnis“ die Machtposition ihrer Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen zu sichern, wie die ARD-Sendung Monitor am 23. Mai 2024 berichtete. Erstaunlich waren die sehr verhaltenen Kommentare in den meisten Medien auf die Ankündigung der CDU-Spitzenkandidatin, die postfaschistische italienische Partei Melonis, in der es auch Mussolini-Anhänger gibt und vereinzelt der Hitlergruß gezeigt wird, als künftige (geläuterte) Bündnispartnerin im EU-Parlament zu betrachten.

    AfD braucht nur zuschauen, um zu ernten – Brandmauer fällt!

    Mit dieser Anbiederungs- und Bündnispolitik führender CDU-Politiker auf allen politischen Ebenen braucht die AfD nur zuzuschauen, um in den nächsten Jahren zu ernten? Gerade erlebt sie, wie sich nach der FDP ein weiterer Konkurrent in der Parteienlandschaft, nämlich die SPD zerlegt und verzwergt. Spätestens nach den bevorstehenden Landtagswahlen wird die AfD wohl das erreichen, was sie in den ostdeutschen Bundesländern und sogar in der einstigen SPD-Hochburg Gelsenkirchen auf lokaler Ebene schon erreicht hat: Sie übertrumpft SPD und CDU und wird stärkste Kraft, getragen von enttäuschten Wählern und sozialen Verlieren, die danach erst recht ihr „blaues Wunder“ erleben werden.

    Die Sorge aller Demokraten: Die CDU wird dann ihre einzige Machtoption nutzen, nämlich mit der geistverwandten AfD zu kooperieren in einem Mitte-rechts-Bündnis zunächst in den ostdeutschen Ländern und schließlich auch in der Bundespolitik. Nach den aktuell bevorstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern wird die Verführung für die CDU groß sein, sich mit der erstarkenden AfD zu arrangieren, um die eigene Macht zu erhalten. Ein Albtraum, aus dem uns allen ein böses Erwachen droht!

    Auch die Kleinstadt Haltern am See bleibt nicht vom Rechtstrend verschont

    Vor diesem Albtraum und Rechtstrend bleibt auch die bürgerliche und wehrhafte Kleinstadt Haltern am See nicht verschont, deren Ratsmitglieder sich tunlichst vor Tabubrüchen hüten sollten! Es sei daran erinnert: In Haltern, wo immer noch eine Willkommenskultur für Flüchtlinge und Migranten gepflegt wird, auch wenn Rechtsradikale mit Aufklebern im Stadtgebiet ihren Protest kundtun, konnte die AfD von Wahl zu Wahl stetig zulegen: Bei der Bundestagswahl 2021 gewann sie 4,5% hinzu, bei der Landtagswahl 2022 fast 6%, bei der Europawahl 2024 wiederum fast 3%, und bei der Bundestagswahl 2025 um 8,1% gegenüber der letzten Bundestagswahl, so dass sie sich von 5,5% auf 13,6 % steigerte. Bei der Kommunalwahl bekam sie dann auf Anhieb über 11% und erhielt damit 5 Sitze! Dies ist alarmierend. (In der Nachbargemeinde Olfen wurde die AfD mit über 19% sogar zweitstärkste Partei).

    Ihren Durchbruch in dieser Region erlangte die AfD hier vor allem bei der zurückliegenden Europawahl, obwohl zigtausende Menschen wochenlang in allen Ruhrgebietsstädten gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen waren – offenbar vergeblich, denn der Rechtsruck ist trotzdem eingetreten: Im benachbarten Gelsenkirchen hat die AfD zuletzt bei den Europawahlen mit 21,7% sogar die SPD überholt. Auch in mehreren Städten des Kreises Recklinghausen holte sie ihre landesweit besten Resultate über dem Landes- und Bundesdurchschnitt, z.B. In Marl und Gladbeck mit fast 20%, aber auch in den anderen Städten zwischen 17 bis 19%, weit über dem Landes- und Bundesdurchschnitt von 12,65 bis 15,9%. In Marl hält sie zudem gerne ihre Landesparteitage ab.

    Mehrere tausend Bürger in Haltern wählen rechts

    Bei der letzten Bundestagswahl, wo die AfD in der Vergangenheit in Haltern nicht über 10% hinauskam, erreichte sie diesmal in Haltern fast 14 %, (im Ortsteil Hullern sogar fast 23% !), obwohl CDU und SPD hier deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen und auch die Grünen leicht darüber. Während einerseits mehrere tausend Halterner zweimal gegen die AfD demonstriert hatten, wählten andererseits über 3.600 Halterner dennoch die AfD. (Das ist vergleichsweise so viel wie die gesamte Einwohnerzahl des Halterner Stadtteils Lippramsdorf).

    Der AfD-Wahlkreiskandidat im Wahlkreis 121 (Recklinghausen II mit Haltern) lag sogar mit fast 21% im AfD-Bundesdurchschnitt und deutlich vor dem grünen Direktkandidaten, der nur 7% erhielt. (Die mit 88% hohe Wahlbeteiligung in Haltern brachte auch bisherige Nichtwähler an die Urne, überwiegend auch zugunsten der AfD.) Es ist auch hier in Haltern „5 vor Zwölf“, wenn nicht sogar bald “5 nach 12”, wie auf einem Plakat bei der örtlichen Demo für Demokratie und gegen rechts zu lesen war. Allein mit Gegen-Demonstrationen „gegen rechts“ ist es auch in Haltern nicht getan, ebenso wenig mit dem Fingerzeig auf die verantwortliche Landes- oder Bundespolitik.

    Gute Kommunalpolitik vor Ort als Bollwerk gegen rechts

    In anderen Regionen des Landes sind die dort viel niedrigeren AfD-Wahlergebnissen im nur einstelligen Bereich auch auf erfolgreiche Regional- und Kommunalpolitik vor Ort zurückzuführen, die dort offenbar besser gelingt als im nördlichen Ruhrgebiet, wie das Beispiel Münster zeigt mit unter 5% für die AfD. Bei der Kommunalwahl 2025 erreichte die AfD auch in Städten wie Bonn, Aachen und Köln nur einstellige Werte zwischen 6% und 7% bis 9%. Im benachbarten Kreis Coesfeld lag sie bei nur 9,2%. In zahlreichen weiteren Städten erreicht die AfD nur unter 10%, wie z.B. in Freiburg, Heidelberg, Tübingen, Stuttgart und Karlsruhe, ebenso in Teilen von Hamburg und München.

    Urbane Städte mit Studenten und vielen akademisch gebildeten Menschen (sowie mit hohem Anteil Grünen-Wählern) und bürgernaher Kommunal- und Wohnungspolitik auch für soziale benachteiligte Schichten können sich dem AfD-Zuwachs erfolgreich erwehren. Auch die urbane Kleinstadt Haltern hat eine einkommensstarke Bevölkerung mit überwiegend hohem Bildungsstand und sozialem Engagement, aber mit enormen Problemen auf einem nicht bezahlbaren Wohnungsmarkt, der ein aktives Gegensteuern erfordert, um keine frustrierten Wählerinnen und Wähler zu erzeugen.

    Keine Normalisierung der lokalen Zusammenarbeit mit der AfD

    Völlig verkehrt und kontraproduktiv wäre hingegen eine „Normalisierung“ der Zusammenarbeit mit der AfD im Stadtrat oder eine Wiederholung dessen, was eine Halterner CDU-Ratsfrau und ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete aus Haltern während der „Bauernproteste“ im Januar 2024 sich unter Billigung der Halterner CDU geleistet hat – als sie im Gleichklang mit den Rechtspopulisten mit einem skandalösen Plakat gegen den vom Pöbel bedrängten Bundesumweltminister die „Umsturz-Phantasien“ des Bauernprotestes unterstützte. Rechte Umtriebe in der „Haltern-Partei“ kommen nur denen zugute, die man zu bekämpfen vorgibt, aber die Brandmauer damit auch vor Ort weiter ins Wanken bringt. Wenn in Kürze bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland die verbleibenden Machtoptionen für die CDU nur mit der obsiegenden AfD realisierbar wären, wie positioniert sich dann die CDU hier vor Ort zu den richtungspolitischen Klimmzügen?

    Dieser Beitrag erschien zuerst im “Lokalkompass”, hier mit freundlicher Genehmigung des Autors. Einige Links wurden nachträglich eingefügt.

  19. Die Frage, die in Deutschland nicht gestellt wird…

    Ich entdeckte diese Frage in einem bei Facebook veröffentlichten Artikel, den Chaim Noll für die NZZ geschrieben hat, sie lautet:

    Angesichts der internationalen Bedrohung stellt sich die Frage, wie es möglich war, dass ein mörderisches Regime islamischer Fanatiker jahrzehntelang ungestört ein Raketenarsenal bauen und Uran für Atomwaffen anreichern konnte, obwohl seine Sprecher dem Westen den permanenten Krieg angesagt und ganz offen ihre Vernichtungsabsichten erklärt hatten.

    Die Situation, die mit dieser Frage angedeutet wird, ist so irrational, wie sie eigentlich nicht denkbar und noch viel weniger westlich-europäische Politik sein kann.

    Ein islamistisches Regime erklärt offen, den „kleinen Satan“ – gemeint ist Israel – vernichten zu wollen und sagt darüber hinaus auch dem „großen Satan“ – gemeint sind vordergründig die USA – den Kampf an. Das schien und scheint so paradox, so absurd, so fern jeder Möglichkeiten des Regimes, dass man wie weiland mit dem bekannten Führer verfuhr, man nahm und nimmt glasklare Drohungen und Aussagen nicht ernst! Die jährlichen Aufmärsche der Revolutionsgarden am Al Kuds Tag, wenn aus Hunderttausenden Kehlen „Tod Amerika, Tod Israel“ gebrüllt wird, werden vermutlich von unseren Politikern ähnlich eingeordnet wie weiland die Fackelzüge der Nazis durch „aufgeklärte, demokratische Politiker“ nämlich und als hochemotionale Folklore betrachtet: Das Volk huldigt seiner Führung.

    Dass sich darin die gleiche furchtbare, antijüdische Besessenheit zeigt, die in der Folge zum Millionenfachen Mord an den europäischen Juden führte, geht den heutigen Analysten Nahost-Politik nicht auf.

    Chaim Noll schreibt:

    Ohne Frage wurde die Gefahr im Westen unterschätzt. Man hat den Massenmördern in Teheran immer wieder die Hand gereicht, sich in «Verhandlungen» und «Gesprächen» hinhalten lassen, man hat mit ihnen Geschäfte gemacht und – von Israel abgesehen – tatenlos hingenommen, dass sie in den Ländern des Nahen Ostens ihre Milizen aufgebaut haben. Und das ist vielleicht die erste positive Wirkung des Krieges: dass man die Gefahr nun nicht mehr leugnen kann, dass der Westen gezwungen ist, einzugreifen und endlich seine technologische und militärische Überlegenheit ins Spiel zu bringen. (Hervorhebung von mir)

    Ich bin nicht sicher, ob ich diese Passage des insgesamt sehr lesenswerten Textes als „Wunschdenken“ betrachten soll, denn die Realität der letzten Wochen sah doch anders aus. „Der Westen“, insbesondere die Mitgliedstaaten der EU hielten sich doch nicht nur zurück, sie kritisierten vielmehr den Verteidigungskampf der USA und Israels gegen Iran, nannten das militärische Vorgehen kopflos oder unüberlegt und warteten doch nur darauf, dass Trump scheitern würde und Netanjahu gleich mit. Obwohl die Wirtschaft der EU-Mitgliedsstaaten durch die iranische Blockade der Meerenge von Hormus relativ stark in Mitleidenschaft gezogen wird, verweigern die EU-Europäer selbst die formale, rein diplomatische Unterstützung der USA und Israels im Kampf gegen die Mullahs und drängen darauf, dass Israel auch den Kampf gegen die Hisbollah einstellt. Journalisten und Reporter nahezu aller öffentlich-rechtlichen Sendern werfen Israel erneut vor, einen nicht berechtigten Kampf im Libanon auszutragen und Kriegsverbrechen zu begehen – obwohl es die Hisbollah ist, die Israel seit Jahren mit Unterstützung des Iran angreift.

    Für mich bedeutet das, dass die politische Elite Europas, zu der ja nicht nur gewählte und etablierte Politiker zählen, bis heute nicht begriffen hat, was für den alten Kontinent Europa auf dem Spiel steht und dass es ausgerechnet Israel ist, das zwischen Iran und der Katastrophe steht, die auf uns lauert.

    Chaim Noll schreibt:

    Die Menschen in Israel haben die Lektion spätestens am 7. Oktober 2023 begriffen: die Tatsache, dass einen selbst bei möglichst grosser eigener Friedfertigkeit der Nachbar überfallen und in einen Krieg hineinziehen kann, den man nicht wollte. Die Konstruktion europäischer Medien, der Krieg Israels gegen Iran sei von einer «rechtsextremen» israelischen Regierung vom Zaun gebrochen worden (oder von Ministerpräsident Netanyahu, um von seinen Anklagen wegen Korruption abzulenken), verliert jeden Sinn angesichts der fast ungetrübten Zustimmung der israelischen Bevölkerung. Das völkermörderische Massaker der Hamas hat den Israeli vor Augen geführt, dass Wegschauen und falsche Toleranz im Umgang mit dem militanten Islam nichts nützen. Dass es besser ist, sich einer Bedrohung zu stellen, statt ihr immer wieder auszuweichen.

    An dieser Stelle ist der Hinweis auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine angebracht, dem tatsächlich das Potenzial von Journalisten und Politikern gleichermaßen eingeräumt wird, auf das westliche Europa übergreifen zu können. Aber zeigt der Angriff des Iran mit einer ballistischen Rakete auf eine 4000 km entfernte Insel nicht, wie „dicht“ uns der Krieg der Mullahs gegen den Westen inzwischen gekommen ist?

    In Europa ist der Krieg gegen die Mullahs in Iran extrem unpopulär. Seine Folgen sind steigende Benzinpreise, erhöhte Terrorgefahr, womöglich eine neue Flüchtlingswelle. Unumwunden geben europäische Medien zu verstehen, dass sie Trump für sein gewagtes Vorhaben nichts Gutes wünschen, Israel ohnehin nicht, und dass sie den Status quo bei weitem einer – und sei es am Ende auch für Europa günstigen – Veränderung vorgezogen hätten. Noch etwas macht diesen Krieg unbeliebt: Er setzt der bisherigen Politik einer Kollaboration mit dem Terrorregime in Teheran um wirtschaftlicher Vorteile willen ein Ende. So beklagt es Chaim Noll.

    Ich fürchte aber, dass auch die folgenden Sätze des israelischen Autors die Augen der europäischen Landesfürsten nicht öffnen werden:

    Seit Jahrzehnten hat das Mullahregime seine imperialistischen Ambitionen offen deklariert, seine gegen andere Staaten gerichteten aggressiven Strategien, bis hin zu deren Auslöschung. Es hat im gesamten Nahen Osten Milizen aufgebaut, um dadurch andere Länder – nicht nur Israel – zu bedrohen und zu destabilisieren, es finanziert seit Jahrzehnten den Raketenkrieg der Hamas in Gaza, des Hizbullah in Libanon, der Hashd al-Shaabi im Irak, der Huthi in Jemen, wodurch Letztgenannte den Zugang zum Suez-Kanal blockieren und den internationalen Schiffsverkehr unterbrechen konnten.

    Dieses Regime war in seinen kriegerischen Absichten von erstaunlicher Transparenz. Seine ganz auf die Produktion von Angriffswaffen ausgerichtete Ökonomie, das Verelendenlassen der eigenen Bevölkerung, um grössenwahnsinnige Rüstungsprojekte zu realisieren, seine religiös unterlegte Hassrhetorik waren, zumindest als aussenpolitische Doktrin eines Staates, beispiellos.

    Wer hätte sich nicht gewünscht, dass die mutigen Iraner den Sturz des Mullah-Regimes im Zuge des Angriffs auf Iran bewerkstelligt hätte – aber dazu hätte es einer massiven diplomatischen und propagandistischen Unterstützung durch den Westen bedurft und nicht das feige „Schwanzeinkneifen“, das Merz, Macron und Co vorgezogen haben. Was sind unsere WErte eigentlich wert, wenn wir sie nicht mal VERBAL verteidigen, von einem robusten militärischen Vorgehen gegen die Blockade von Hormus ganz zu schweigen? Stattdessen verweigern Spanier und Franzosen den Amerikanern die Überflugrechte über ihre Hoheitsgebiete. Sieht so Solidarität mit der iranischen Bevölkerung aus, die seit mehr als 40 Jahren von einem islamistischen Regime geknechtet wird?

    Müssten nicht angesichts der bekannten Doktrin des Iran alle Alarmglocken in Europa schrillen?

    Caim Noll schreibt:

    2014 veröffentlichte Ayatollah Khamenei, der geistliche Führer des Regimes, ein Strategiepapier, bekannt als «Islamic-Iranian Blueprint for Progress», das die iranische Politik für die nächsten fünfzig Jahre vorstellte. Darin werden die Hegemonialansprüche einer machtsüchtigen islamisch-klerikalen Elite offen dargelegt, zunächst im Nahen Osten und nach dessen Unterwerfung global. Der «Blueprint» umreisst Khameneis Vision für Iran: Er sieht das Land nicht bloss als dominierenden Nationalstaat, sondern als «Vormund und Hüter der muslimischen Welt», wie die iranischen Staatsmedien den Ayatollah tituliert hatten, und im weiteren Verlauf als Führer einer «neuen Zivilisation».

    Wer aber in Deutschland auch nur sehr sanft vor einem so beschriebenen Szenario warnte oder warnt, wird als islamophob gebrandmarkt und in die rechte Schmuddelecke gestellt. Die letzten 20 Jahre zeigen aber sehr genau, wohin die Reise geht, wenn wir weiterhin den Schlaf des vermeintlich Gerechten schlafen, es ist aber der Schlaf der Gleichgültigkeit, der Dummheit und Naivität.

    Die Israelis, die angeblich aus ihrer Vergangenheit hätten lernen sollen, sich nicht zur Wehr zu setzen und stattdessen mit humanitärer Freundlichkeit und mit selbstvergessener Rücksichtnahme auf arme Palästinenser gegen Raketen, Granaten und mörderische Terroristen vorzugehen (siehe Wadephuls und Baerbocks kluge Ratschläge), haben begriffen, dass nur die eigene Stärke hinreichenden Schutz vor der angedrohten Vernichtung bietet. Wir müssten lernen, dass das, was wir „unsere Werte“ nennen, das geistige Erbe des alten Okzident und die Rückbesinnung auf die christlichen und bereits im Judentum angelegten Wurzeln uns vor Unterwanderung und Vereinnahmung durch eine „neue muslimische Zivilisation“ schützen kann.

    Wenn deutsche Politiker sagen, der Krieg gegen Iran sei „nicht unser Krieg“, so greift das in einer globalisierten Welt, die zudem in einem dramatischen Umbruch ist, meiner Meinung nach viel zu kurz.

    Es gibt keinen Krieg, von dem wir nicht betroffen sind … und damit meine ich nun wirklich nicht die hohen Benzinpreise …

    Der gesamte Text Chaim Nolls, den ich nicht in voller Länge kommentierend hier einstelle, ist überaus informativ und lesenswert. Man findet ihn unter diesem Link finden.

    #araberPalästinenser #gesellschaft #gesellschaftMigration #Iran #islam #israel #Krieg #medien #politik #regierung #Terrorismus #USA
  20. @Thomas Eibich aka DK2NB
    Bauen die Workshops aufeinander auf oder kann man auch einfach so mal vorbei kommen?

    Wir haben jedes Mal Leute dabei, die zum ersten Mal bei der Sprechstunde sind und häufig auch erst seit kurzem überhaupt im Fediverse. Das ist also kein Problem. Und da baut auch nichts aufeinander auf.

    Was ist Hubzilla?

    Oh, da muß ich weit ausholen. (Ich kommentiere übrigens gerade von Hubzilla.)

    Hubzilla ist das absolute, ultimative Featuremonster im Fediverse. Eine Art Alleskönner, der Features hat, die für die allermeisten Fediverse-Nutzer im Fediverse völlig unvorstellbar sind, aber auch Features, die sich viele im Fediverse wünschen. Wohlgemerkt, ohne zu wissen, daß es diese Features im Fediverse längst gibt.

    Hubzilla ist im Prinzip "Facebook trifft WordPress trifft Google Cloud Services trifft noch mehr Zeug" im Fediverse, und es kann mit wenigen Mausklicks aufgebohrt werden zu "Facebook trifft WordPress trifft Google Cloud Services trifft Joplin trifft GeoCities trifft <irgendeine Wiki-Engine hier einsetzen> trifft noch mehr Zeug" im Fediverse. Ja, GeoCities. Man kann buchstäblich Webseiten auf Hubzilla aufbauen.

    Hier sind ein paar Links:

    Hubzilla ist übrigens älter als Mastodon.

    Hubzillas Vater ist @Mike McCue , ein pensionierter professioneller Software-Entwickler mit fast einem halben Jahrhundert an Erfahrung. Der hat schon 2010, noch vor dem in dem Sommer in den Himmel gehypeten diaspora*, eine extrem vielseitige und extrem leistungsfähige freie, quelloffene, dezentrale Facebook-Alternative gestartet, die ursprünglich Mistpark hieß und heute als Friendica bekannt ist. Die gibt's heute hoch, sie ist Teil des Fediverse, und sie ist mit Mastodon föderiert, seit es Mastodon gibt.

    Friendica ist kein Facebook-Klon, sondern eine Facebook-Alternative, die grundsätzlich dieselbe Funktion haben soll wie Facebook, aber besser als Facebook ist. Friendica kann nebenher auch genutzt werden als vollwertiges Blogging-System mit allen Schikanen: Titel, Zusammenfassung, Kategorien, alles Mögliche an Textformatierung, beliebig viele Bilder mitten im Text eingebettet, über 16 Millionen Zeichen.

    Friendica wurde aufgebaut auf seinem eigenen Protokoll namens DFRN. Aber ein Killerfeature von Friendica war schon immer, daß es sich in alle möglichen und unmöglichen anderen Richtungen verbinden kann: Fediverse, diaspora*, Tumblr, WordPress, sogar Twitter, ein paar Jahre sogar Facebook und so weiter.

    So ganz zufrieden war er damit aber nicht. Ein großes Problem war nämlich, daß jedes Mal, wenn ein öffentlicher Friendica-Node dichtmachte, die Nutzer alles verloren. Auf die Lösung kam er 2011: nomadische Identität, also die Möglichkeit, die eigene Social-Networking-Identität gleichzeitig voll synchron auf mehreren Servern zu haben.

    Dafür entwickelte er ab 2011 ein neues Protokoll names Zot, das genau diese Funktion bieten sollte. Um es zu implementieren, forkte Mike noch 2011 einen Friendica-Fork, den er im selben Jahr erstellt hatte, um mit verschiedenen Lizenzen zu experimentieren. (Deswegen steht Friendica heute unter der AGPLv3 und die meisten seiner "Nachfahren" weiterhin unter der MIT-Lizenz.)

    So entstand etwas namens "Red" (von spanisch "la red" = "das Netzwerk"). 2012 wurde es komplett neu geschrieben gegen das Zot-Protokoll. Das war der eigentliche Startschuß für Hubzilla. Damals gab Mike übrigens Friendica (das inzwischen auf die AGPLv3 relizensierte Original) an die Community ab. Ende 2012 wurde Red umbenannt in "Red Matrix", weil man "Red" nicht googlen kann.

    Allerdings wurde die Red Matrix kaum angenommen, weil sie im Grunde Friendica mit vielleicht ein oder zwei weniger Verbindungsmöglichkeiten und nomadischer Identität war. Die meisten verstanden nomadische Identität aber gar nicht, und von denen, die sie verstanden, glaubten viele, sie gar nicht zu brauchen, weil sie eh ihr Friendica-Konto auf ihrem eigenen Node hatten.

    So gab es dann im März 2015 den Schnitt. Mike und seine Mitstreiter aus der Community nahmen die Red Matrix und strickten sie um für neue Zielgruppen, insbesondere Betreiber öffentlicher Server. Dafür wurden haufenweise neue, teilweise optionale Features drangebaut: WebDAV für den eingebauten Filespace, ein CalDAV-Server, der das Frontend des Eventkalenders mitnutzt, ein CardDAV-Server, nichtföderierende Artikel, Planungskarten, Wikis, Webseiten usw. usf. Und das Ganze wurde umbenannt in Hubzilla.

    Wir sind übrigens immer noch zehn Monate vor dem Start von Mastodon.

    Standardmäßig föderiert Hubzilla nur über sein eigenes Zot-Protokoll. Es unterstützt immer noch einiges an nichtnomadischen Protokollen und Verbindungen, aber alles, was nichtnomadisch und bidirektional ist, ist optional und standardmäßig deaktiviert, muß also in einem neuen Kanal erst aktiviert werden. Darunter fällt auch ActivityPub, das Hubzilla seit Juli 2017 als allererste Software überhaupt implementiert hat, zwei Monate noch vor Mastodon.

    Damit war aber das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

    Mike wollte das Zot-Protokoll noch weiter entwickeln, und zwar auf Arten und Weisen, die möglicherweise die Kompatibilität beeinträchtigten. Das konnte er nicht auf Hubzilla selbst machen.

    Also gab er 2018 Hubzilla ab an zwei Entwickler aus der Community und forkte es. Erst kam Osada, das wohl zunächst als Entwicklungsplattform für Zot6 dienen sollte, aber trotzdem noch die meisten von Hubzillas Verbindungsmöglichkeiten hatte. Bei Osada wurde übrigens fast alles wieder entfernt, was beim Umbau von der Red Matrix zu Hubzilla dazugekommen war.

    Wie es aber zunächst aussah, würde Zot6 nicht mit nichtnomadischen Protokollen zusammenspielen können. So entstand als zweiter Fork Zap; ich glaube heute, Zap war ein Fork von Osada und nicht von Hubzilla. Jedenfalls behielt Osada die ganzen Verbindungsmöglichkeiten, verlor aber nomadische Identitäten. Zap wiederum blieb nomadisch, unterstützte aber nur Zot6.

    Schließlich stellte sich heraus: Zot6 konnte sehr wohl mit nichtnomadischen Protokollen zusammenspielen. Also wurde Osada, wie es war, Anfang 2019 eingestampft. Die Idee, einen Osada-Kanal als Gateway zwischen Zap und dem Rest des Fediverse zu haben, war sowieso gaga und wenig praktikabel. Dafür wurde von Zap kurz darauf ein zweites Osada geforkt, das sich zumindest wieder mit ActivityPub verbinden konnte. Das war zunächst der einzige Unterschied zwischen Osada und Zap.

    Im Laufe des Jahres wurden Osada und Zap stabil. Das heißt auch, Osada war so stabil, daß es keinen Grund mehr gab, warum Zap kein ActivityPub können sollte. Kurz darauf war der einzige Unterschied zwischen Osada und Zap neben dem Branding, daß auf Osada-Servern ActivityPub standardmäßig aktiviert und auf Zap-Servern standardmäßig deaktiviert war. Weil auch das Käse war und nur unnötigen Mehraufwand in der Entwicklung mit sich brachte, wurde das zweite Osada im Herbst 2019 komplett in Zap gemerget und eingestellt.

    Weil Zap jetzt aber ein stabiler Daily Driver war, brauchte Mike wieder neue Entwicklungsplattformen für Zot8. Dafür wurden 2020 ein drittes Osada, Mistpark 2020 (alias Misty) und Redmatrix 2020 geforkt. Es gab das Gerücht, daß sie verschiedene Stabilitätsstufen darstellten. Tatsächlich waren sie bis auf das Branding identisch, und es waren deshalb drei, weil Mike damit die Markenfetischisten im Fediverse trollen wollte.

    Einen stabilen Release mit Zot8 gab es nie. Statt dessen kam im Frühjahr 2021 Roadhouse dazu als Fork von einem von den dreien. Das basierte eigentlich schon auf Zot11, aber Zot11 war zu Zot6 in keinster Weise mehr kompatibel. Also entschied sich Mike, das Protokoll in Nomad umzubenennen. Heute sagt Mike, alle Versionen des Protokolls heißen jetzt Nomad; die Hubzilla-Entwickler widersprechen ihm aber und sagen, Zot6 ist immer noch Zot.

    Jetzt hatte Mike fünf Projekte, die unterschiedliche Protokollversionen nutzte, ansonsten aber dasselbe konnten und fast dasselbe UI hatten.

    Up- und Crossgrades gingen übrigens ganz einfach, in dem die Codebase des Servers umgestellt wurde. Man konnte von Zap nach Osada, Misty und Redmatrix 2020 upgraden. Man konnte zumindest zwischen Osada, Misty und Redmatrix 2020 hin und her crossgraden. Und man konnte von allen vieren nach Roadhouse upgraden.

    Im Oktober 2011 forkte Mike Roadhouse in wieder etwas Neues. Dieses Mal ging er in eine ganz andere Richtung: Was er jetzt erschaffen hatte, hatte keinen Namen. Es hatte kein Logo. Es hatte keine Markenidentität. Es war auch kein Projekt mehr. Alles mit voller Absicht und sehr gut begründet. Noch dazu nahm er sogar die MIT-Lizenz weg und stellte es direktweg in die Public Domain. Damit wollte er noch größere Anreize für Entwickler schaffen, es zu forken, um daraus etwas Eigenes zu bauen.

    Das Code-Repository brauchte aber zwingend einen Namen. Also wurde es "streams" genannt (ein Stream ist von Friendica bis heute das, was auf Twitter ein Feed und auf Mastodon eine Timeline ist). Weil nun aber die Community etwas brauchte, womit sie diese neue Software bezeichnen konnte, nahm sie den Namen des Repository und packten ihn in Klammern, um klarzustellen, daß das nicht der Name der Software war. Seitdem wird es seitens der Community "(streams)" genannt.

    Von Zap, Osada, Misty, Redmatrix 2020 und Roadhouse konnte durch Rebasen auf (streams) geupgradet werden. Weil (streams) selbst aber keinen Namen, kein Branding und nicht mal einen festgelegten Identifier für den Servertyp hat, übernahm es kurzerhand den Server-Identifier und das Logo von der vorherigen Software. Ich habe selbst mal einen (streams)-Server gesehen, der mit Zap angefangen hatte (wie aus der Subdomain hervorging) und zwischendurch mal Misty war (weil er als Misty gebrandet war), aber vom UI und von der Softwareversion her eindeutig (streams) war.

    Zum Silvesterabend 2020 stellte Mike dann Zap, Osada, Misty, Redmatrix 2020 und Roadhouse ein. Wer noch einen Server betrieb, dem war dazu geraten, auf (streams) upzugraden.

    (streams) wird heute noch von Mike weiterentwickelt. An Verbindungsmöglichkeiten hat es neben Nomad auch Hubzillas Zot6 und optional, aber standardmäßig aktiviert ActivityPub. Sogar RSS- und Atom-Feeds werden nicht mehr unterstützt, um den Entwicklungsaufwand zu reduzieren.

    Der letzte Fork kam im August 2024. Mike war ja damals einer der beiden Entwickler, die an nomadischer Identität über ActivityPub arbeiteten. Im Zuge dieser Entwicklung rollte Mike Portable Objects nach FEP-ef61 im Juni vom "nomadischen" Zweig von (streams) in den hauptsächlichen Entwicklungszweig und im Juli von da in den stabilen Zweig aus. Was im Labor aber funktioniert hatte, sorgte im täglichen Einsatz für Chaos, weil (streams) zuviele verschiedene Identitäten zu jonglieren hatte.

    Also forkte Mike (streams) im August zu Forte, entfernte jegliche Unterstützung für Nomad und Zot6 und basierte das ganze Ding komplett auf ActivityPub, und zwar inklusive nomadischer Identität. Das dürfte hauptsächlich passiert sein, um die Nomad- und Zot6-Identitäten loswerden zu können, um das Chaos sichten zu können, aber auch, weil nomadische Identität über ActivityPub die Zukunft sein soll.

    Zum 31. August warf Mike erst alle Brocken hin und wollte mit Entwicklung aufhören, weil das alles ein Riesenaufwand war. Er machte aber trotzdem weiter, weil sich in der winzigen (streams)-Community niemand fand, der (streams) und das noch instabile Forte hätte übernehmen können.

    Im September wurde erstmals ein Post von Forte durch das öffentliche Fediverse föderiert. Von da an gab es die ersten, die mit ihren eigenen Forte-Servern experimentierten. Und im März 2025 erklärte Mike Forte offiziell für stabil. (streams) lebt aber weiter, denn sein Killerfeature gegenüber Forte ist, daß es ActivityPub nicht braucht. Man kann es also als Zugbrücke verwenden, um das ganze ActivityPub-basierte Fediverse auf einen Schlag auszusperren.

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