#cwlangerpost — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #cwlangerpost, aggregated by home.social.
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@Gerriet SelentKann man Hubzilla aif enen Sharing Hosting installieren ?
Sollte wohl gehen. Hubzilla ist genügsam, das braucht nur einen LAMP-Stack.
Das brauchst du aber nicht selbst zu hosten. Hubzilla ist ja Teil des Fediverse; ich schreibe hier gerade von Hubzilla. Du kannst dir also auf einem schon vorhandenen Hubzilla-Hub, z. B. hub.hubzilla.de, ein Konto anlegen und dann einen Kanal, auf dem du dann z. B. Webpages anlegen kannst.
Die offizielle Hubzilla-Website (https://hubzilla.org) läuft ja selbst auch auf einem Hubzilla-Kanal (@Hubzilla Info; @[email protected]), dem man z. B. von Mastodon aus folgen kann.
Hier mal ein paar direkte Links auf mehr Infomaterial:- Video: Der Einstieg in Hubzilla (aus dem Hubzilla-Workshop 2)
https://hub.hubzilla.hu/wiki/hz-workshop/Videos/Der(20)Einstieg(20)in(20)Hubzilla - PDF: Webseiten mit Hubzilla (aus dem Hubzilla-Workshop 8)
https://hub.hubzilla.hu/cloud/hz-workshop/Dateien/Workshop%20%238/Webseiten-mit-Hubzilla__Workshop_%238_27-Mai-2026.pdf - PDF: Webseiten mit Hubzilla, Teil 2 (aus dem Hubzilla-Workshop 9)
https://hub.hubzilla.hu/cloud/hz-workshop/Dateien/Workshop%20%239/Webseiten%20mit%20Hubzilla.pdf - PDF: Layout-Vorlagen (aus dem Hubzilla-Workshop 9)
https://hub.hubzilla.hu/cloud/hz-workshop/Dateien/Workshop%20%239/Vorlagen-Templates.pdf - Video: Webseiten mit Hubzilla, Teil 2 (aus dem Hubzilla-Workshop 9)
https://hub.hubzilla.hu/wiki/hz-workshop/Videos/Workshop(20)(23)9(20)-(20)10.06.2026
Alles zu finden auf Hubzilla selbst: https://hub.hubzilla.hu/channel/hz-workshop alias @Hubzilla Workshop (@[email protected]).Es geht nicht drum, was eine Webseite kann. Wusste gar nicht, das eine Webseite was können muss *gg
Es geht darum eine ganz normale Webseite zu erstellen, ohne viel Schnörkel,
Na ja, könnte ja sein, daß ich dir etwas empfehle, das nicht über HTML + CSS + Bootstrap + eingebundene dynamische Inhalte hinausgeht und du da aber unbedingt etwas mit JavaScript einbauen willst.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #WordPress #Webpages #Hubzilla - Video: Der Einstieg in Hubzilla (aus dem Hubzilla-Workshop 2)
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@Gerriet SelentKann man Hubzilla aif enen Sharing Hosting installieren ?
Sollte wohl gehen. Hubzilla ist genügsam, das braucht nur einen LAMP-Stack.
Das brauchst du aber nicht selbst zu hosten. Hubzilla ist ja Teil des Fediverse; ich schreibe hier gerade von Hubzilla. Du kannst dir also auf einem schon vorhandenen Hubzilla-Hub, z. B. hub.hubzilla.de, ein Konto anlegen und dann einen Kanal, auf dem du dann z. B. Webpages anlegen kannst.
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@Gerriet SelentKann man Hubzilla aif enen Sharing Hosting installieren ?
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Na ja, könnte ja sein, daß ich dir etwas empfehle, das nicht über HTML + CSS + Bootstrap + eingebundene dynamische Inhalte hinausgeht und du da aber unbedingt etwas mit JavaScript einbauen willst.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #WordPress #Webpages #Hubzilla - Video: Der Einstieg in Hubzilla (aus dem Hubzilla-Workshop 2)
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@Gerriet Selent Was und wieviel davon soll die Website denn können?
Hubzilla kann nämlich auch Websites. Darum ging's in den letzten zwei Hubzilla-Workshops. Hättest du den Wunsch einen Monat früher geäußert, dann hätte ich dich ein bißchen deutlicher eingeladen. Es gibt aber Aufzeichnungen. Du kannst dich da ja mal umgucken und bei Interesse dem Kanal folgen: https://hub.hubzilla.hu/channel/hz-workshop
Sagen wir mal so: Ausgefuchste Sachen mit Scripting gehen eher nicht. Statische Websites gehen definitiv, und für dynamische Inhalte kannst du andere Inhalte vom selben Kanal einbinden. Und dir steht auch Bootstrap zur Verfügung, das kann auch ganz praktisch sein. Hubzilla holt ja seine eigenen Icons auch aus Bootstrap.
Unser Experte für Webpages auf Hubzilla ist @𝓒𝓱𝓻𝓲𝓼.
Übrigens hat @Der Pepe (Hubzilla) ⁂ seine sämtlichen Blogs von WordPress nach Hubzilla umgezogen. Dafür kann man das auch prima nehmen, sogar parallel.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #WordPress #Webpages #Hubzilla -
@Early Twix Ich weiß ja auch nicht, ob meine Bildbeschreibungen etwas taugen, vor allem gemäß der Mastodon-Kultur. Ich bin selbst nicht auf Mastodon, aber wenn die eigenen Beiträge auf Mastodon landen, hält man sich entweder an Mastodons Kultur und Mastodons ungeschriebene Regeln, oder man wird massenhaft angegriffen und/oder blockiert.
(Es bringt übrigens nichts, auf dem Kanal, von dem aus ich jetzt gerade kommentierte, nach aktuellen Bildern zu suchen. Alle Bilder hier sind alt. Hier poste ich keine Bilder mehr. Meine wenigen neueren Bilder finden sich auf @Jupiter Rowland's (streams) outlet und @Jupiter's Fedi-Memes on (streams), und die meisten davon sind Memes.)
Andererseits: Wenn ich anderen Leuten Rückmeldungen für ihre Alt-Texte geben würde, würden sehr viel mehr davon mich blockieren und evtl. vorher angreifen als meine Rückmeldung akzeptieren. Ich würde die Alt-Texte nämlich abklopfen nach a) Wahrheitsgehalt, b) Details, c) Einhaltung sehr vieler Regeln und Richtlinien für Bildbeschreibungen und d) Kompatibilität mit einigen Nicht-Mastodon-Fediverse-Serveranwendungen. Die letzteren beiden Punkte sind im Fediverse derart unbekannt, daß Feedback meinerseits fast zwingend zum Verriß werden würde. Deswegen lasse ich es lieber.
CC: @Erdstern @Schauinsland @Ulrike E.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Inklusion #MastodonKultur -
@Early Twix Ich weiß ja auch nicht, ob meine Bildbeschreibungen etwas taugen, vor allem gemäß der Mastodon-Kultur. Ich bin selbst nicht auf Mastodon, aber wenn die eigenen Beiträge auf Mastodon landen, hält man sich entweder an Mastodons Kultur und Mastodons ungeschriebene Regeln, oder man wird massenhaft angegriffen und/oder blockiert.
(Es bringt übrigens nichts, auf dem Kanal, von dem aus ich jetzt gerade kommentierte, nach aktuellen Bildern zu suchen. Alle Bilder hier sind alt. Hier poste ich keine Bilder mehr. Meine wenigen neueren Bilder finden sich auf @Jupiter Rowland's (streams) outlet und @Jupiter's Fedi-Memes on (streams), und die meisten davon sind Memes.)
Andererseits: Wenn ich anderen Leuten Rückmeldungen für ihre Alt-Texte geben würde, würden sehr viel mehr davon mich blockieren und evtl. vorher angreifen als meine Rückmeldung akzeptieren. Ich würde die Alt-Texte nämlich abklopfen nach a) Wahrheitsgehalt, b) Details, c) Einhaltung sehr vieler Regeln und Richtlinien für Bildbeschreibungen und d) Kompatibilität mit einigen Nicht-Mastodon-Fediverse-Serveranwendungen. Die letzteren beiden Punkte sind im Fediverse derart unbekannt, daß Feedback meinerseits fast zwingend zum Verriß werden würde. Deswegen lasse ich es lieber.
CC: @Erdstern @Schauinsland @Ulrike E.
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@Early Twix Ich weiß ja auch nicht, ob meine Bildbeschreibungen etwas taugen, vor allem gemäß der Mastodon-Kultur. Ich bin selbst nicht auf Mastodon, aber wenn die eigenen Beiträge auf Mastodon landen, hält man sich entweder an Mastodons Kultur und Mastodons ungeschriebene Regeln, oder man wird massenhaft angegriffen und/oder blockiert.
(Es bringt übrigens nichts, auf dem Kanal, von dem aus ich jetzt gerade kommentierte, nach aktuellen Bildern zu suchen. Alle Bilder hier sind alt. Hier poste ich keine Bilder mehr. Meine wenigen neueren Bilder finden sich auf @Jupiter Rowland's (streams) outlet und @Jupiter's Fedi-Memes on (streams), und die meisten davon sind Memes.)
Andererseits: Wenn ich anderen Leuten Rückmeldungen für ihre Alt-Texte geben würde, würden sehr viel mehr davon mich blockieren und evtl. vorher angreifen als meine Rückmeldung akzeptieren. Ich würde die Alt-Texte nämlich abklopfen nach a) Wahrheitsgehalt, b) Details, c) Einhaltung sehr vieler Regeln und Richtlinien für Bildbeschreibungen und d) Kompatibilität mit einigen Nicht-Mastodon-Fediverse-Serveranwendungen. Die letzteren beiden Punkte sind im Fediverse derart unbekannt, daß Feedback meinerseits fast zwingend zum Verriß werden würde. Deswegen lasse ich es lieber.
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@Early Twix Ich weiß ja auch nicht, ob meine Bildbeschreibungen etwas taugen, vor allem gemäß der Mastodon-Kultur. Ich bin selbst nicht auf Mastodon, aber wenn die eigenen Beiträge auf Mastodon landen, hält man sich entweder an Mastodons Kultur und Mastodons ungeschriebene Regeln, oder man wird massenhaft angegriffen und/oder blockiert.
(Es bringt übrigens nichts, auf dem Kanal, von dem aus ich jetzt gerade kommentierte, nach aktuellen Bildern zu suchen. Alle Bilder hier sind alt. Hier poste ich keine Bilder mehr. Meine wenigen neueren Bilder finden sich auf @Jupiter Rowland's (streams) outlet und @Jupiter's Fedi-Memes on (streams), und die meisten davon sind Memes.)
Andererseits: Wenn ich anderen Leuten Rückmeldungen für ihre Alt-Texte geben würde, würden sehr viel mehr davon mich blockieren und evtl. vorher angreifen als meine Rückmeldung akzeptieren. Ich würde die Alt-Texte nämlich abklopfen nach a) Wahrheitsgehalt, b) Details, c) Einhaltung sehr vieler Regeln und Richtlinien für Bildbeschreibungen und d) Kompatibilität mit einigen Nicht-Mastodon-Fediverse-Serveranwendungen. Die letzteren beiden Punkte sind im Fediverse derart unbekannt, daß Feedback meinerseits fast zwingend zum Verriß werden würde. Deswegen lasse ich es lieber.
CC: @Erdstern @Schauinsland @Ulrike E.
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@Sepia Fan"Ich habe keine Ahnung, ob meine Anhänge von sehbehinderten Menschen gerne verstanden würden."
Sehbehinderte Menschen haben grundsätzlich die selben Interessen, wie nicht sehbehinderte.
Genau das ist übrigens ein Hauptgrund, warum alle meine eigenen Bilder mit einer volldetaillierten Bildbeschreibung im Beitragstext kommen. Zusätzlich zur kürzeren Beschreibung im Alt-Text natürlich.
Meine eigenen Bilder sind allesamt Renderings aus sehr obskuren virtuellen 3-D-Welten. "Sehr obskur" im Sinne von "höchstens einer von 200.000 Nutzern im Fediverse hat überhaupt auch nur von der Technologie dahinter gehört".
Ich muß ständig damit rechnen, daß irgendjemand da draußen auf einen meiner Bildposts stößt und total aufgeregt auf der vorderen Stuhlkante sitzt, weil dieser Post etwas beweist, woran heutzutage niemand mehr zu glauben wagt: Virtuelle Welten, will sagen, "das Metaversum", sind nicht tot. Sie existieren. Und es gibt Bilder aus ihnen.
So ist dieser Jemand dann so aufgeregt, daß er total neugierig auf diese neuentdeckte Welt, dieses neuentdeckte Universum ist und sich alle großen und kleinen Details auf dem Bild ganz genau anguckt, egal, ob sie im Kontext jetzt eine Rolle spielen oder nicht.
Wenn dieser Jemand denn sehend ist. Aber wenn dieser Jemand sehbehindert oder blind sein sollte, kann er ja genauso aufgeregt und neugierig sein.
An dieser Stelle kommt das Stichwort "Inklusion" ins Spiel. Das bedeutet: Blinde oder sehbehinderte Personen müssen haargenau dieselben Chancen haben, haargenau dieselben Dinge zu tun wie sehende Personen.
Um jetzt aber meine Bilder mit all ihren großen und kleinen Details wahrnehmen zu können, brauchen Blinde bzw. Sehbehinderte aber eine Bildbeschreibung, die all diese großen und kleinen Details enthält.
Und dann sitze ich auch schon mal bei einem Bild wie diesem, https://hub.netzgemeinde.eu/photos/jupiter_rowland/image/b1e7bf9c-07d8-45b6-90bb-f43e27199295, zwei volle Tage von morgens bis abends und schreibe eine Langbeschreibung von über 60.000 Zeichen, die wortwörtliche Transkripte von mehr als 20 Textschnipseln enthält, ebenso sämtliche Erklärungen, die nötig sind, um das Bild und die Beschreibung zu verstehen.
Nach meinem Verständnis von der Mastodon-Kultur bin ich dazu eigentlich verpflichtet. Auch wenn dieselbe Mastodon-Kultur ein Riesenproblem mit Posts hat, die länger als 500 Zeichen sind. Man kann leider nicht alles auf einmal haben.
CC: @Schauinsland @Ulrike E.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Inklusion #MastodonKultur -
@Ann Effes Mir geht's ganz ähnlich, nur wahrscheinlich noch viel extremer.
Erstens habe ich einige Dutzend Websites und Blogposts über Alt-Texte und Bildbeschreibungen gelesen und versuche, alle Regeln und Richtlinien anzuwenden, die im Fediverse anwendbar sind und nicht mit Mastodons Kultur kollidieren. Ich mache mir daher also jede Menge Gedanken zu dem Thema.
Zweitens sind meine eigenen Bilder (also die, die keine Memes auf Basis etablierter Vorlagen sind) allesamt Renderings aus extrem obskuren virtuellen Welten. Das heißt: Niemand weiß irgendetwas über diese Welten und diese Bilder. Und wer die Bilder nicht sehen kann, hat auch keine realistische Vorstellung davon, wie irgendetwas auf den Bildern aussieht. Das heißt wieder: viel erklären, viel beschreiben.
Drittens hat das den Vorteil, daß ich meine Bilder nicht beschreiben muß, indem ich mir die Bilder mit ihrer eingeschränkten Auflösung angucke. Statt dessen beschreibe ich sie, indem ich mir in-world das im Bild gezeigte Motiv direkt vor Ort angucke, und zwar mit annähernd unendlicher Auflösung. Ich kann extrem viele Details sehen, also kann ich sie auch beschreiben.
Viertens bin ich in der komfortablen Lage, nicht auf Mastodon zu sein, sondern auf Hubzilla. Das heißt: Im Beitragstext, wo die meisten Mastodon-Nutzer 500 Zeichen zur Verfügung haben, habe ich über 16,7 Millionen Zeichen. Ich habe also reichlich Platz für Erklärungen und hochdetaillierte Bildbeschreibungen im Beitragstext. Zusätzlich zum von der Mastodon-Polizei eingeforderten Alt-Text natürlich.
Ich kann also Bilder hochdetailliert beschreiben. Mein Eindruck von der Mastodon-Kultur ist auch, daß hochdetaillierte Bildbeschreibungen da sehr willkommen und bisweilen auch gefordert sind, nur daß sich auf Mastodon niemand vorstellen kann, daß es irgendwo im Fediverse möglich ist, mehr als 1500 Zeichen am Stück zu posten. Außerdem ist mein Eindruck von der Mastodon-Kultur, daß, wenn man ein Bild postet, das so ohne weiteres nicht leicht verständlich ist, man genügend Erklärungen mitliefern muß, damit jeder es versteht.
Folglich schreibe ich für alle meine Bilder zwei Beschreibungen. Die eine geht in den Beitragstext, sie ist volldetailliert und enthält sowohl alle zum Verständnis nötigen Erklärungen als auch Transkripte aller Textstücke innerhalb des Bildes, lesbar oder nicht. Die andere geht in den Alt-Text, ist sehr stark verkürzt, enthält keine Erklärungen und enthält keine Text-Transkripte (weil kein Platz).
Die Folge ist aber, daß ich immer wieder auf Motive stoße, die mit diesem hohen Selbstanspruch einfach nicht realistisch beschreibbar sind.
Vor gut zwei Jahren war ich auf der Suche nach einem interessanten Motiv. Ich stieß auf eine Art Hafenszene, norwegisch angehaucht, leider aber auch hochgradig detailliert und mit fotorealistischen Texturen überall. Ich habe mir das Motiv angesehen und entschieden: Das kann ich unmöglich beschreiben. Das wäre ein viel zu großer Aufwand.
Mein letztes Ausweichmotiv war das hier: https://hub.netzgemeinde.eu/photos/jupiter_rowland/image/b1e7bf9c-07d8-45b6-90bb-f43e27199295. Das ist schon 2011 gebaut worden. Das hielt ich für simpel genug. Eigentlich vermeide ich Gebäude auf Bildern, weil ich für die Beschreibungen erst haufenweise architektonische Fachbegriffe raussuchen und die dann auch noch alle in der langen Beschreibung erklären müßte. Dieses Gebäude ist aber so unrealistisch, daß ich mir das sparen konnte.
So begab ich mich eines Morgens an diesen Ort und fing an zu beschreiben. Am Abend desselben Tages legte ich eine Pause ein. Ich hatte den ganzen Tag mich umgesehen und gezoomt und recherchiert und geschrieben und war trotzdem noch nicht fertig. Fertig war ich am nächsten Abend und auch nur mit der Langbeschreibung, die über 60.000 Zeichen lang ist.
Ich habe alleine über 4.000 Zeichen am Anfang gebraucht, um zu erklären, wo das Bild entstanden ist. 40.000 Zeichen entfielen auf die Außen- und Innenbeschreibung des Gebäudes. Dazu zählen Transkripte von mehr als 20 einzelnen Textschnipseln, von denen die meisten so klein sind, daß sie auf dem Bild überhaupt nicht zu sehen sind.
Die Beschreibung ist zu finden in diesem Post: https://hub.netzgemeinde.eu/item/f8ac991d-b64b-4290-be69-28feb51ba2a7.
Seitdem habe ich nur ein einziges weiteres Mal eigene Bilder gepostet, und das ist auch schon zwei Jahre her: https://streams.elsmussols.net/item/b6ae326a-c207-46dd-836b-6bc2b6a3509c. In dem Fall habe ich selbst dafür gesorgt, daß die Bilder möglichst simpel sind, um nicht wieder zwei Tage mit Beschreiben zu verbringen. Trotzdem habe ich gut 20.000 Zeichen an Beschreibungen, Erklärungen und Transkripten für zwei Renderings, von denen eines allerdings ein Albumcover enthält. Auf die Beschreibung des Cover entfielen gut 1.300 Zeichen und vorher noch einmal gut 1.600 auf die Beschreibung der Staffelei.
Seit Ende 2024 arbeite ich gelegentlich an einer Reihe von Bildbeschreibungen für an sich einfache Avatarportraits mit neutralem weißem Hintergrund, um den Hintergrund nicht beschreiben zu müssen. Stand jetzt habe ich über 3.200 Zeichen an Erklärung, wo die Bilder entstanden sind (obwohl das an sich aus den Bildern gar nicht hervorgeht), über 10.000 Zeichen an Erklärungen, wie diese Avatare aufgebaut sind und funktionieren (ohne diese Erklärungen würde niemand die visuellen Beschreibungen verstehen), über 5.000 Zeichen an gemeinsamer visueller Beschreibung für alle Bilder eines Beitrags und noch einmal über 2.600 Zeichen an zusätzlicher Beschreibung für die drei Outfits auf dem ersten Bild.
Ich bin weit davon entfernt, fertig zu sein. Und ich weiß nicht, wie ich zu einem Bild mit drei Portraits zusätzlich einen Alt-Text mit maximal 1.500 Zeichen schreiben soll, geschweige denn einen mit maximal 512 Zeichen, damit Misskey, Sharkey, Iceshrimp-JS und die anderen Forkeys den Alt-Text nicht löschen. Schlimmer noch: Ich habe auch Bilder mit jeweils vier Portraits. Aber wenn der Alt-Text nicht hinreichend detailliert ist, riskiert man ja, aus Richtung Mastodon auf den Deckel zu kriegen, auch wenn im Beitragstext hochdetaillierte Bildbeschreibungen stehen.
CC: @Ulrike E. @Somlu
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Hubzilla #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #MastodonKultur -
@Ulrike E. Über Inklusion und Teilhabe, ja oder nein, muß nicht diskutiert werden.
Was ich aber sehr schade finde, ist, daß Diskussionen über das "Wie" zum einen aufgrund technischer Beschränkungen ziemlich unmöglich sind und zum anderen in der Mastodon-Kultur regelrecht abgelehnt zu werden scheinen. Wenn es um das Beschreiben von Bildern geht, heißt es immer: "Mach einfach!" Was tatsächlich gemeint ist, ist: "Mach einfach, aber richtig!" Was jetzt aber "richtig" ist, darüber will man auf Mastodon ganz offenkundig nicht reden, das hat man einfach so zu wissen. Wenn man das dann doch diskutieren will, wird man ganz schnell stummgeschaltet oder gleich ganz geblockt. Das ist unerwünscht.
Dabei gibt's da eigentlich viel zu diskutieren. Ich habe mich in den letzten paar Jahren sehr eingehend mit Alt-Texten, Bildbeschreibungen und dahingehend der Mastodon-Kultur beschäftigt, die sich ja selbst dem kompletten Fediverse aufdrängt. Ich habe mehr als 50 englischsprachige Websites, Blogposts etc. über Alt-Texte und Bildbeschreibungen gelesen. (An die Mastodon-Nutzerschaft: Das ist ein Link, den könnt ihr öffnen, auch wenn da keine URL steht. Der führt auf eine Seite in meinem im Aufbau befindlichen Wiki über Alt-Texte und Bildbeschreibungen im Fediverse.)
Mein Ziel ist, meine eigenen Bildbeschreibungen zu optimieren, soweit es irgendwie möglich ist. Und möglich ist mir an sich sehr viel.
Zum einen möchte ich die Regeln und Richtlinien, die auf all diesen Websites und in all diesen Blogposts aufgeführt werden, allesamt einhalten. Das ist schon schwierig genug, weil die sich teilweise widersprechen (z. B. das Geschlecht einer Person muß erwähnt werden vs. das Geschlecht einer Person darf auf gar keinen Fall erwähnt werden, sofern es nicht in irgendeiner Form fest definiert ist, weil das cisnormativ und queerphob wäre).
Was es noch schwieriger macht, ist, daß in den wenigsten dieser Werke auf das Fediverse eingegangen wird. Vielleicht wird Mastodon erwähnt. Aber weder wird Mastodons Kultur erwähnt, noch wird in irgendeiner Form auf das Nicht-Mastodon-Fediverse eingegangen, wo man wieder ganz andere Möglichkeiten als auf Mastodon hat. Teilweise hat man dieselben Möglichkeiten wie in einem Blog.
Zum anderen gibt's dazu dann auch noch die Regeln und Richtlinien von Mastodon, die nirgendwo niedergeschrieben sind, die aber trotzdem bedingungslos einzuhalten sind, egal, ob man jetzt selbst auf Mastodon ist oder nicht. Und da kommen immer neue dazu. Da weiß ich dann nicht: Ist das jetzt der Wunsch einer einzelnen Person, oder ist das Teil der Mastodon-Kultur?
Dazu kommt dann auch noch, daß ich, wenn ich Bilder poste, nicht gerade einfache Bilder poste. Das sind keine Portraits, das sind keine Katzenfotos. Das sind entweder Memes über das Fediverse (und die sind nicht mastodonzentriert), oder es sind Memes über virtuelle 3-D-Welten, oder es sind Renderings aus virtuellen 3-D-Welten.
Da hätte ich sagenhaft viel Diskussionsbedarf, z. B.:- Wenn ein Bildpost über ein unbekanntes, obskures Thema ist und durchschnittliche User das Bild nicht ohne Erklärung verstehen, muß dann eine Erklärung mitgeliefert werden?
(Nachteil: Kann den Post deutlich verlängern. Und einige von uns können sehr viel auf einmal posten. Die meisten Mastodon-User haben 500 Zeichnen. Du hast 1000. Ich habe über 16,7 Millionen. Erklärungen gehören nämlich nicht in den Alt-Text, sondern in den Beitragstext, weil es Leute gibt, die keine Alt-Texte öffnen können (@Mastodon-Nutzer: wieder zwei Links auf mein Wiki)) - Darf für Erklärungen auf externe Links zurückgegriffen werden? Oder muß alles direkt im Beitrag ohne jegliche Links erklärt werden?
(Beispiel: Darf man zum Erklären einer Memevorlage auf KnowYourMeme verlinken? Oder ist es besser, die Memevorlage direkt im Beitrag mit über 10.000 Zeichen zu erklären? Been there, done that.) - Wenn man erwähnt, daß etwas auf dem Bild ist, muß man dann auch beschreiben, wie es aussieht?
(Gerechtfertigt in meinem Fall. Auch wenn man weiß, wie etwas im Real Life aussieht, woher soll man dann wissen, wie es in dieser spezifischen virtuellen Welt aussieht?) - Wenn das Thema eines Bildes User evtl. extrem macht, sollte oder muß man dann das Bild volldetailliert beschreiben, statt sich auf das zu beschränken, was im Kontext wichtig ist?
Was, wenn das Bild selbst, das Motiv als Ganzes, der Kontext ist? - Was ist in diesem Fall, wenn innerhalb des Bildes andere Bilder in irgendeiner Form sind? Was, wenn diese Bilder ihrerseits Orte in virtuellen Welten zeigen, an den ich mich teleportieren könnte, so daß ich diese Bilder so hochdetailliert beschreiben könnte wie mein eigenes?
- Muß ich diese Bilder dann so hochdetailliert beschreiben wie mein eigenes?
Wenn auch auf diesen Bildern wiederum Bilder sind, die virtuelle Orte zeigen, an die ich mich teleportieren könnte, wie tief muß ich dann mit volldetaillierten Bild-im-Bild-Beschreibungen gehen?
Muß ich diese Bilder nur so detailliert beschreiben, wie sie sich vor Ort zeigen?
Oder muß ich diese Bilder nur so detailliert beschreiben, wie sie auf meinem Bild selbst zu sehen sind? - Eine volldetaillierte Bildbeschreibung wird zwingend sehr lang. Mein Rekord liegt bei über 60.000 Zeichen. Angenommen, man hat im Beitragstext praktisch kein Zeichenlimit. Wo soll dann die volldetaillierte Bildbeschreibung hin?
[list] - in den Beitragstext desselben Beitrags, in dem auch das Bild ist
(Nachteil: der Post wird brutal lang, und ich werde wahrscheinlich von sehr viel mehr Mastodon-Usern gesperrt, weil dieser Post zu lang ist, als wenn ich das Bild unzureichend beschreiben würde) - in einen künstlich zerschnipselten Thread von auch schon mal über 100 Einzelbeiträgen, damit auch ja keiner davon die 500 Zeichen überschreitet
(Nachteil: die Beschreibung wird zerstückelt, also unpraktisch) - in ein extern verlinktes Dokument
(Nachteil: auch unpraktisch, möglicherweise nicht barrierefrei, ungetestet, die Beschreibung ist nicht da, wo das Bild ist, und die allerallermeisten Fediverse-Nutzer können keine extern verlinkbaren Dokumente anlegen) - in den Alt-Text, wo Bildbeschreibungen hingehören
(Nachteil: niemand wird auch nur die technischen Möglichkeiten haben, die vollen 60.000 Zeichen angezeigt oder vorgelesen zu bekommen, und auf Mastodon werden die letzten 58.500 Zeichen automatisch komplett abgeschnitten) - auf eine volldetaillierte Bildbeschreibung ist auf jeden Fall unbedingt zu verzichten
(Nachteil: dann wird einigen Leuten einiges an visueller Beschreibung fehlen, die sie möglicherweise brauchen und einfordern)
- Muß ich diese Bilder dann so hochdetailliert beschreiben wie mein eigenes?
- Wenn im Beitragstext eine volldetaillierte Bildbeschreibung ist, muß dann auch zwingend im Alt-Text eine zusätzliche Bildbeschreibung stehen? Ist das unbedingte Forderung seitens Mastodons ungeschriebener Regeln und der Alt-Text-Polizei?
- Kann ich bei bestimmten Dingen davon ausgehen, daß sowieso jeder weiß, wie sie grundsätzlich aussehen? Oder habe ich sie zu beschreiben, weil es möglicherweise Leute gibt, die nicht wissen, wie sie aussehen, es aber wissen wollen? Oder habe ich ganz spezifisch sie zu beschreiben, weil man ja nicht davon ausgehen kann, daß sie in dieser spezifischen virtuellen Welt so aussehen wie im Real Life?
Konkrete Beispiele:- Reicht es, wenn ich ein Fischgrät-Webmuster beim Namen nenne? Oder muß ich beschreiben, wie es aussieht?
- Reicht es, wenn ich Hirschhorn-Knöpfe beim Namen nenne? Oder muß ich beschreiben, wie diese ganz spezifischen Hirschhorn-Knöpfe auf diesem ganz spezifischen Bild aussehen?
- Reicht es, wenn ich Fullbrogue-Herrenschuhe beim Namen nenne? Oder muß ich beschreiben, wie diese ganz spezifischen Fullbrogues auf diesem ganz spezifischen Bild aussehen?
- Wenn ich Herrenschuhe habe, die keinem "Standardtyp" entsprechen, die ich also nicht einfach beim Namen nennen kann, muß ich sie dann komplett beschreiben? Muß ich also jeden einzelnen Bestandteil des Schuhs beschreiben?
(Noch einmal zur Erinnerung: Diese Beschreibung geht in den Beitragstext und nicht in den Alt-Text. Und im Beitragstext habe ich kein wirkliches Zeichenlimit.) - Stichwort Text-Transkripte, Teil 1: Angenommen, auf dem Bild sind über 20 einzelne Textschnipsel (Schilder, Teile eines Logos, Beschriftungen einer Teleporterkonsole etc.). Die meisten davon sind auf dem Bild, so, wie es ist, nicht lesbar. Einige sind so winzig, daß sie gar nicht sichtbar sind. Ich kann sie aber alle lesen, indem ich dahin gehe, wo das Bild entstanden ist. Also kann ich sie auch alle transkribieren.
Die Regel besagt, daß grundsätzlich alles an Text im Bild wortwörtlich transkribiert werden muß.- Muß ich also alle Textschnipsel transkribieren, weil auch sehende User sie nicht lesen können und sehbehinderte erst recht nicht?
- Darf ich sie transkribieren, aber es ist keine Pflicht?
- Darf ich sie ausdrücklich gerade eben nicht transkribieren, weil sie nicht lesbar sind?
- Stichwort Text-Transkripte, Teil 2: Angenommen, auf dem Bild sind über 20 einzelne Textschnipsel. Ich habe sie alle transkribiert.
Die Regel ist auch, daß Texte im Alt-Text transkribiert werden müssen.
Muß ich unbedingt alle Text-Transkripte in den Alt-Text tun, weil das die Regel ist? Auch wenn es über 20 sind? Auch wenn ich sie schon in der Langbeschreibung im Beitragstext transkribiert habe? - Stichwort Text-Transkripte, Teil 3: Die Regel sagt, daß Texte immer absolut originalidentisch zu transkribieren sind.
Wie ist mit fremdsprachigen Texten zu verfahren?
Mit originalidentischen Transkripten, wie die Regel sie fordert, können Screenreader nicht umgehen, wenn sie fremdsprachig sind, weil Screenreader nicht mitten im laufenden Text auf eine andere Sprache umschalten können. Eine Übersetzung braucht man ja sowieso.
Wenn man diese Texte aber nur in Form einer Übersetzung transkribiert, ist das nicht originalidentisch, sondern eine Verfälschung. - Stichwort Text-Transrkipte, Teil 4: Wie ist im Hinblick auf Teil 3 mit mehrsprachigen Texten zu verfahren? Z. B. ein Schild, auf dem im wesentlichen derselbe Text auf Englisch, Französisch und Deutsch steht?
- Stichwort Text-Transkripte, Teil 5: Wie ist mit Schreibfehlern zu verfahren? Ausbügeln wäre wieder eine Verfälschung. Ein originalidentisches Transkript würde aber Screenreader irritieren und ein bißchen zu deutlich auf die Schreibfehler hinweisen.
- Stichwort Text-Transkripte, Teil 6: Wenn ein Text auf dem Bild in Blockschrift geschrieben ist, ist es dann erlaubt, ihn nicht in Blockschrift zu transkribieren, damit Screenreader damit besser klarkommen? Oder ist das unzulässige Verfälschung?
- Stichwort Text-Transkripte, Teil 7: Wenn ich in einem Transkript eine Abkürzung umbaue, damit Screenreader sie möglichst garantiert richtig aussprechen, ist das erlaubt oder unzulässige Verfälschung?
Beispiele: Abkürzungen im Gegensatz zum Original mit Punkten zwischen den Buchstaben schreiben, damit Screenreader sie buchstabieren; Abkürzungen im Gegensatz zum Original nicht in Blockschrift schreiben, damit Screenreader sie als Wort aussprechen, weil sie normalerweise als Wort ausgesprochen werden - Müssen Bildbeschreibung zusätzlich Informationen enthalten, wie sie taubblinde Menschen gern hätten? Also taktile Informationen, will sagen, wie sich Oberflächen anfühlen, wenn man sie berührt?
Wie ist da bei Renderings aus virtuellen Welten zu verfahren? Keine der Oberflächen dort kann berührt und gefühlt werden. Wenn ich beschreiben würde, wie sich eine Oberfläche anfühlen würde, wenn die auf die eigentlich absolut glatte Oberfläche aufgemalte Textur die wirkliche Oberfläche wäre, wäre das Fehlinformation. Selbst wenn ich beschreiben würde, wie sich ein Physically-Based-Rendering-Material anfühlen würde, wenn es real wäre und nicht einfach nur ein optischer Trick, wäre das Fehlinformation. - Grundsätzlich: Dürfen bei Bildbeschreibungen Kompromisse gemacht werden, die zu Lasten bestimmter User gehen werden? Z. B. Verzicht auf eine Langbeschreibung, um den Beitragstext kurz zu halten; dann gibt's aber keine lange, detaillierte Beschreibung und keine Transkripte der über 20 Textschnipsel, und es gibt nicht mal irgendwelche Erklärungen.
Oder muß vom Posten von Bildern, bei denen zuviele Kompromisse beim Beschreiben gemacht werden müssen, grundsätzlich abgesehen werden?
Aber zum einen geht das technisch nicht. Das ganze Thema Alt-Texte und Bildbeschreibungen spielt nur auf Mastodon eine Rolle. Alle, die darüber reden und sich dafür interessieren und das einfordern, sind auf Mastodon und im Grunde nur auf Mastodon. Aber Mastodon hat keinerlei wie auch immer geartete Unterstützung für Gruppen oder auch nur vernünftige Unterstützung von Konversationen.
Und zum anderen sind jegliche Diskussionen über das "Wie" auf Mastodon sowieso unerwünscht und ein Blockiergrund. Häufig wird sogar angenommen, wenn man über das "Wie" diskutieren will, daß man Bilder eigentlich überhaupt nicht beschreiben will. Denn sonst würde man das einfach machen. Wohlgemerkt, von vornherein richtig.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #MastodonKultur - Wenn ein Bildpost über ein unbekanntes, obskures Thema ist und durchschnittliche User das Bild nicht ohne Erklärung verstehen, muß dann eine Erklärung mitgeliefert werden?
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@si_irini Weil du geschrieben hast, daß du gern Feedback zu deinen Alt-Texten hättest:
In diesem Fall solltest du auf jeden Fall zwei Dinge tun. Zum einen solltest du die Sätze jeweils mit einem Punkt beenden, damit der Screenreader beim Vorlesen die Stimme senkt. Ohne Punkt am Ende geht ein Screenreader davon aus, daß der Satz weitergeht, sogar bei Zeilenumbrüchen. Generell solltest du das immer tun, damit Screenreader nicht irritiert sind.
Zum anderen solltest du Zeilenumbrüche in Alt-Texten vermeiden. Ja, es sieht für Sehende schicker aus. Aber die eigentliche Zielgruppe für Alt-Texte sind Blinde oder Sehbehinderte, die sich den Alt-Text von einem Screenreader vorlesen lassen. Screenreader sagen jedes Mal, wenn sie ein Bild mit oder ohne Alt-Text finden, etwas wie "Grafik". Sie erkennen aber jeden Absatz in einem Alt-Text als eigenen Alt-Text und sagen daher, "Grafik", am Anfang von jedem Absatz.
Die Alt-Texte in diesem Post liest ein Screenreader aktuell so vor:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim", und dann macht er mit den nächsten Wörtern oder so weiter, als wäre der Satz nicht zu Ende.
Mit Punkten an den Enden der Sätze würde daraus schon mal:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Wenn du dann auch noch den Zeilenumbruch im ersten Alt-Text wegläßt, sieht der Screenreader keine vier Bilder mehr, sondern nur noch die drei, die wirklich da sind:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Zusätzlich empfehle ich, das doppelte, redundante "Eine weiße" im ersten Bild zu vermeiden. Im zweiten Bild sollte zwischen "Keilabsatz" und "Schuhe" ein Bindestrich, um zu verhindern, daß irgendwelche Screenreader das komisch vorlesen, z. B. dazwischen die Stimme senken ("Beige Keilabsatz, Schuhe.")
Man könnte das Ganze sicherlich noch weiter ausbauen und verfeinern. Aber das hier sind zumindest die Basics.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung -
@si_irini Weil du geschrieben hast, daß du gern Feedback zu deinen Alt-Texten hättest:
In diesem Fall solltest du auf jeden Fall zwei Dinge tun. Zum einen solltest du die Sätze jeweils mit einem Punkt beenden, damit der Screenreader beim Vorlesen die Stimme senkt. Ohne Punkt am Ende geht ein Screenreader davon aus, daß der Satz weitergeht, sogar bei Zeilenumbrüchen. Generell solltest du das immer tun, damit Screenreader nicht irritiert sind.
Zum anderen solltest du Zeilenumbrüche in Alt-Texten vermeiden. Ja, es sieht für Sehende schicker aus. Aber die eigentliche Zielgruppe für Alt-Texte sind Blinde oder Sehbehinderte, die sich den Alt-Text von einem Screenreader vorlesen lassen. Screenreader sagen jedes Mal, wenn sie ein Bild mit oder ohne Alt-Text finden, etwas wie "Grafik". Sie erkennen aber jeden Absatz in einem Alt-Text als eigenen Alt-Text und sagen daher, "Grafik", am Anfang von jedem Absatz.
Die Alt-Texte in diesem Post liest ein Screenreader aktuell so vor:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim", und dann macht er mit den nächsten Wörtern oder so weiter, als wäre der Satz nicht zu Ende.
Mit Punkten an den Enden der Sätze würde daraus schon mal:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Wenn du dann auch noch den Zeilenumbruch im ersten Alt-Text wegläßt, sieht der Screenreader keine vier Bilder mehr, sondern nur noch die drei, die wirklich da sind:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Zusätzlich empfehle ich, das doppelte, redundante "Eine weiße" im ersten Bild zu vermeiden. Im zweiten Bild sollte zwischen "Keilabsatz" und "Schuhe" ein Bindestrich, um zu verhindern, daß irgendwelche Screenreader das komisch vorlesen, z. B. dazwischen die Stimme senken ("Beige Keilabsatz, Schuhe.")
Man könnte das Ganze sicherlich noch weiter ausbauen und verfeinern. Aber das hier sind zumindest die Basics.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung -
@si_irini Weil du geschrieben hast, daß du gern Feedback zu deinen Alt-Texten hättest:
In diesem Fall solltest du auf jeden Fall zwei Dinge tun. Zum einen solltest du die Sätze jeweils mit einem Punkt beenden, damit der Screenreader beim Vorlesen die Stimme senkt. Ohne Punkt am Ende geht ein Screenreader davon aus, daß der Satz weitergeht, sogar bei Zeilenumbrüchen. Generell solltest du das immer tun, damit Screenreader nicht irritiert sind.
Zum anderen solltest du Zeilenumbrüche in Alt-Texten vermeiden. Ja, es sieht für Sehende schicker aus. Aber die eigentliche Zielgruppe für Alt-Texte sind Blinde oder Sehbehinderte, die sich den Alt-Text von einem Screenreader vorlesen lassen. Screenreader sagen jedes Mal, wenn sie ein Bild mit oder ohne Alt-Text finden, etwas wie "Grafik". Sie erkennen aber jeden Absatz in einem Alt-Text als eigenen Alt-Text und sagen daher, "Grafik", am Anfang von jedem Absatz.
Die Alt-Texte in diesem Post liest ein Screenreader aktuell so vor:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim", und dann macht er mit den nächsten Wörtern oder so weiter, als wäre der Satz nicht zu Ende.
Mit Punkten an den Enden der Sätze würde daraus schon mal:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Wenn du dann auch noch den Zeilenumbruch im ersten Alt-Text wegläßt, sieht der Screenreader keine vier Bilder mehr, sondern nur noch die drei, die wirklich da sind:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Zusätzlich empfehle ich, das doppelte, redundante "Eine weiße" im ersten Bild zu vermeiden. Im zweiten Bild sollte zwischen "Keilabsatz" und "Schuhe" ein Bindestrich, um zu verhindern, daß irgendwelche Screenreader das komisch vorlesen, z. B. dazwischen die Stimme senken ("Beige Keilabsatz, Schuhe.")
Man könnte das Ganze sicherlich noch weiter ausbauen und verfeinern. Aber das hier sind zumindest die Basics.
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@si_irini Weil du geschrieben hast, daß du gern Feedback zu deinen Alt-Texten hättest:
In diesem Fall solltest du auf jeden Fall zwei Dinge tun. Zum einen solltest du die Sätze jeweils mit einem Punkt beenden, damit der Screenreader beim Vorlesen die Stimme senkt. Ohne Punkt am Ende geht ein Screenreader davon aus, daß der Satz weitergeht, sogar bei Zeilenumbrüchen. Generell solltest du das immer tun, damit Screenreader nicht irritiert sind.
Zum anderen solltest du Zeilenumbrüche in Alt-Texten vermeiden. Ja, es sieht für Sehende schicker aus. Aber die eigentliche Zielgruppe für Alt-Texte sind Blinde oder Sehbehinderte, die sich den Alt-Text von einem Screenreader vorlesen lassen. Screenreader sagen jedes Mal, wenn sie ein Bild mit oder ohne Alt-Text finden, etwas wie "Grafik". Sie erkennen aber jeden Absatz in einem Alt-Text als eigenen Alt-Text und sagen daher, "Grafik", am Anfang von jedem Absatz.
Die Alt-Texte in diesem Post liest ein Screenreader aktuell so vor:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim", und dann macht er mit den nächsten Wörtern oder so weiter, als wäre der Satz nicht zu Ende.
Mit Punkten an den Enden der Sätze würde daraus schon mal:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Wenn du dann auch noch den Zeilenumbruch im ersten Alt-Text wegläßt, sieht der Screenreader keine vier Bilder mehr, sondern nur noch die drei, die wirklich da sind:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Zusätzlich empfehle ich, das doppelte, redundante "Eine weiße" im ersten Bild zu vermeiden. Im zweiten Bild sollte zwischen "Keilabsatz" und "Schuhe" ein Bindestrich, um zu verhindern, daß irgendwelche Screenreader das komisch vorlesen, z. B. dazwischen die Stimme senken ("Beige Keilabsatz, Schuhe.")
Man könnte das Ganze sicherlich noch weiter ausbauen und verfeinern. Aber das hier sind zumindest die Basics.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung -
@si_irini Weil du geschrieben hast, daß du gern Feedback zu deinen Alt-Texten hättest:
In diesem Fall solltest du auf jeden Fall zwei Dinge tun. Zum einen solltest du die Sätze jeweils mit einem Punkt beenden, damit der Screenreader beim Vorlesen die Stimme senkt. Ohne Punkt am Ende geht ein Screenreader davon aus, daß der Satz weitergeht, sogar bei Zeilenumbrüchen. Generell solltest du das immer tun, damit Screenreader nicht irritiert sind.
Zum anderen solltest du Zeilenumbrüche in Alt-Texten vermeiden. Ja, es sieht für Sehende schicker aus. Aber die eigentliche Zielgruppe für Alt-Texte sind Blinde oder Sehbehinderte, die sich den Alt-Text von einem Screenreader vorlesen lassen. Screenreader sagen jedes Mal, wenn sie ein Bild mit oder ohne Alt-Text finden, etwas wie "Grafik". Sie erkennen aber jeden Absatz in einem Alt-Text als eigenen Alt-Text und sagen daher, "Grafik", am Anfang von jedem Absatz.
Die Alt-Texte in diesem Post liest ein Screenreader aktuell so vor:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim", und dann macht er mit den nächsten Wörtern oder so weiter, als wäre der Satz nicht zu Ende.
Mit Punkten an den Enden der Sätze würde daraus schon mal:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Grafik. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Wenn du dann auch noch den Zeilenumbruch im ersten Alt-Text wegläßt, sieht der Screenreader keine vier Bilder mehr, sondern nur noch die drei, die wirklich da sind:
"Grafik. Eine weiße Popelinhose. Eine weiße ballonartige voluminöse Hose mit Gummizug oben und unten. Grafik. Beigefarbene Keilabsatz Schuhe. Grafik. Jeansjacke, eng mit schräger Knopfleiste in dunklem Denim."
Zusätzlich empfehle ich, das doppelte, redundante "Eine weiße" im ersten Bild zu vermeiden. Im zweiten Bild sollte zwischen "Keilabsatz" und "Schuhe" ein Bindestrich, um zu verhindern, daß irgendwelche Screenreader das komisch vorlesen, z. B. dazwischen die Stimme senken ("Beige Keilabsatz, Schuhe.")
Man könnte das Ganze sicherlich noch weiter ausbauen und verfeinern. Aber das hier sind zumindest die Basics.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung -
@DerSensibleMaulwurf 🧑🦯➡️🇫🇷 Dann versuche ich es zunächst mal mit einem Meme-Post. Vier Bilder, jeweils mit Alt-Text, plus Erklärungen im Post selbst, teilweise in Form externer Links.
Alt-Text zum ersten Bild:Image macro, based on a screen capture from a video. The camera is following a car drifting off a multiple-lane highway on an exit ramp with the rear wheels smoking. Thus, the car is in the middle of the image, and the actual highway is off to the left. On top of the screen capture, a photo of a highway sign bridge was added. It carries a combination of signs indicating an exit. The big main sign in the middle has an exit symbol consisting of two arrows slightly left of centre. The highway side of the arrow is labelled, “Develop own modular avatar building system”. The exit side of the arrow is labelled, “Add Ready Player Me support and be done with it”. The car drifting up the exit ramp is labelled, “Metaverse developers”.
Alt-Text zum zweiten Bild:Image macro, based on a single-panel comic from the Web comic XKCD with a stack of dozens of grey, rectangular blocks of various sizes. The blocks generally become the smaller and the more numerous, the higher up on the stack they are. The many blocks at the top are labelled, “Hundreds of virtual worlds and VR, AR and XR applications launched during the Metaverse hype of the 2020s”. On the third level from the bottom and all the way to the right, there is one small vertical block which everything above rests on. It is implied that the whole stack would collapse if this block was removed. The block is labelled, “Ready Player Me”.
Alt-Text zum dritten Bild:Image macro, based on two vertically arranged screen captures from a video. In the upper image, a school bus is standing on a level crossing with its front wheels. A train is approaching in the background. The bus is labelled, “Using Ready Player Me as the avatar-building system in your metaverse”. In the lower image, the school bus has just been hit by the train. It is careening away from the tracks, still blurry from the motion. The front of the train is labelled with the Netflix logo.
Alt-Text zum vierten Bild:Image macro, based on a combination of two meme portrait drawings. On the left, there is a drawing of a Soyjak, a male-looking character with a bald head, a stubbly beard and a pair of glasses. He is crying with pink, blood-shot eyes, streams of tears running down his cheeks and his mouth wide open. Below, he is captioned in all caps, “We rely entirely on Ready Player Me for our avatars, and we won't have any new avatars from February, 2026 on”. On the right, there is a drawing of a Nordic Gamer, a male-looking character with a natural skin tone, well-groomed blond hair, blue eyes, a full beard, a black pullover and a calm but stern and confident expression. Below, he is captioned in all caps, “Your loss LOL”.
Erklärungen im Post, über 4.500 Zeichen:The images are based on the following meme templates in this order:
- Left Exit 12 Off Ramp (https://knowyourmeme.com/memes/left-exit-12-off-ramp)
- Dependency, also known as Complex Structure Supported by a Tiny Part (https://knowyourmeme.com/memes/complex-structure-supported-by-a-tiny-part)
- Train Hitting School Bus (https://knowyourmeme.com/memes/train-hitting-school-bus)
- Soyboy vs Yes Chad, a combination of Soyjak (https://knowyourmeme.com/memes/soy-boy-face-soyjak) and Nordic Gamer, also known as a Yes Chad (https://knowyourmeme.com/memes/yes-chad)
Ready Player Me (https://readyplayer.me/; https://en.wikipedia.org/wiki/Ready_Player_Me) is known for various tools for creating fairly high-quality 3-D avatars for various uses. Their name is a play on Ernest Cline's 2011 novel about a 3-D virtual world and, more famously, Steven Spielberg's 2018 film adaptation.
Ready Player Me uses a large number of built-in assets plus artificial intelligence to build avatars. It can be integrated into other platforms, it has a dedicated avatar creator for the popular 3-D virtual world platform VRChat, and it can be used to export avatars for various standards.
Among developers of small virtual worlds and virtual world systems, it is popular because it can fairly easily be integrated into their systems, giving them quick and easy access to very versatile avatars on par with characters in modern-day video games. This saves them from developing their own avatar system, including rigging, configuration and outfitting, and from designing their own avatar components or waiting for their user community to supply these.
Such virtual worlds are actually fairly numerous. The COVID-19 pandemic with its social distancing provided fertile grounds for virtual worlds which would allow for interactions without real-life social restrictions. And Mark Zuckerberg's 2021 announcement to start his own virtual world kicked off a metaverse hype. Countless virtual reality and virtual world projects were launched in its wake.
Bigger players could afford to develop their own avatar engine and avatar-building system and usually also design their own avatar components. Small start-ups, on the other hand, lack the development capacities for that, as do non-profits and free and open-source projects. Some, like the decentralised virtual world systems Vircadia and Overte, require their users to generate their avatars in external tools, convert them to something that Vircadia and Overte understand and upload them on sufficiently fast servers.
Others made use of the solutions offered by Ready Player Me to integrate it directly into their worlds. This immediately gave them an avatar-building system along with all assets to build avatars from as Ready Player Me generates them on the fly.
There are other avatar providers like Ready Player Me, but Ready Player Me is the biggest and most well-known one by far. In fact, oftentimes, Ready Player Me must have been the only one of its kind known to virtual world developers. Even if not, they deemed integrating at least one more such provider an unnecessary effort. After all, Ready Player Me did what it was supposed to do.
One year ago, in December, 2024, Ready Player Me launched PlayerZero which can be integrated into virtual worlds and the like, too. The killer feature of PlayerZero is that users can create an avatar and use the self-same avatar in all virtual worlds that have PlayerZero implemented without ever having to remake it. In fact, generating the same avatar twice over is next to impossible, seeing as Ready Player Me has always been AI-powered.
With the takeover of Ready Player Me by Netflix, the latter will fully incorporate not only its staff, but also its technology and assets and make them available exclusively to Netflix products.
On January 31st, PlayerZero will be shut down which will immediately rob hundreds of virtual worlds of their entire avatar engine. Not only will users no longer be able to create new avatars, but even existing avatars will vanish along with the entire avatar engine, essentially breaking these virtual worlds altogether.
These worlds will have to choose: Either they find and integrate another avatar engine. This would take quite some time during which the whole world will remain essentially defunct, and then everyone will have to build new avatars. Or they develop their own avatar engine and either design their own avatar assets or also provide a way for their user community to make, upload and share avatar assets. This would take much more time, and it would require people talented enough to make avatar assets. Well, or they give up and shut down, and be it because they cannot survive for a prolonged period of time during which nobody can access them because nobody has an avatar anymore.
As hinted at in the fourth image, Second Life and worlds based on OpenSimulator, both from the 2000s, have a much more resilient avatar system. It doesn't even use assets built into the world engine. Instead, avatars are built in-world from content that first has to be acquired into the inventory. With only very few exceptions, this content is made and offered by users.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BiBesch #RateMyAltText -
@DerSensibleMaulwurf 🧑🦯➡️🇫🇷 Dann versuche ich es zunächst mal mit einem Meme-Post. Vier Bilder, jeweils mit Alt-Text, plus Erklärungen im Post selbst, teilweise in Form externer Links.
Alt-Text zum ersten Bild:Image macro, based on a screen capture from a video. The camera is following a car drifting off a multiple-lane highway on an exit ramp with the rear wheels smoking. Thus, the car is in the middle of the image, and the actual highway is off to the left. On top of the screen capture, a photo of a highway sign bridge was added. It carries a combination of signs indicating an exit. The big main sign in the middle has an exit symbol consisting of two arrows slightly left of centre. The highway side of the arrow is labelled, “Develop own modular avatar building system”. The exit side of the arrow is labelled, “Add Ready Player Me support and be done with it”. The car drifting up the exit ramp is labelled, “Metaverse developers”.
Alt-Text zum zweiten Bild:Image macro, based on a single-panel comic from the Web comic XKCD with a stack of dozens of grey, rectangular blocks of various sizes. The blocks generally become the smaller and the more numerous, the higher up on the stack they are. The many blocks at the top are labelled, “Hundreds of virtual worlds and VR, AR and XR applications launched during the Metaverse hype of the 2020s”. On the third level from the bottom and all the way to the right, there is one small vertical block which everything above rests on. It is implied that the whole stack would collapse if this block was removed. The block is labelled, “Ready Player Me”.
Alt-Text zum dritten Bild:Image macro, based on two vertically arranged screen captures from a video. In the upper image, a school bus is standing on a level crossing with its front wheels. A train is approaching in the background. The bus is labelled, “Using Ready Player Me as the avatar-building system in your metaverse”. In the lower image, the school bus has just been hit by the train. It is careening away from the tracks, still blurry from the motion. The front of the train is labelled with the Netflix logo.
Alt-Text zum vierten Bild:Image macro, based on a combination of two meme portrait drawings. On the left, there is a drawing of a Soyjak, a male-looking character with a bald head, a stubbly beard and a pair of glasses. He is crying with pink, blood-shot eyes, streams of tears running down his cheeks and his mouth wide open. Below, he is captioned in all caps, “We rely entirely on Ready Player Me for our avatars, and we won't have any new avatars from February, 2026 on”. On the right, there is a drawing of a Nordic Gamer, a male-looking character with a natural skin tone, well-groomed blond hair, blue eyes, a full beard, a black pullover and a calm but stern and confident expression. Below, he is captioned in all caps, “Your loss LOL”.
Erklärungen im Post, über 4.500 Zeichen:The images are based on the following meme templates in this order:
- Left Exit 12 Off Ramp (https://knowyourmeme.com/memes/left-exit-12-off-ramp)
- Dependency, also known as Complex Structure Supported by a Tiny Part (https://knowyourmeme.com/memes/complex-structure-supported-by-a-tiny-part)
- Train Hitting School Bus (https://knowyourmeme.com/memes/train-hitting-school-bus)
- Soyboy vs Yes Chad, a combination of Soyjak (https://knowyourmeme.com/memes/soy-boy-face-soyjak) and Nordic Gamer, also known as a Yes Chad (https://knowyourmeme.com/memes/yes-chad)
Ready Player Me (https://readyplayer.me/; https://en.wikipedia.org/wiki/Ready_Player_Me) is known for various tools for creating fairly high-quality 3-D avatars for various uses. Their name is a play on Ernest Cline's 2011 novel about a 3-D virtual world and, more famously, Steven Spielberg's 2018 film adaptation.
Ready Player Me uses a large number of built-in assets plus artificial intelligence to build avatars. It can be integrated into other platforms, it has a dedicated avatar creator for the popular 3-D virtual world platform VRChat, and it can be used to export avatars for various standards.
Among developers of small virtual worlds and virtual world systems, it is popular because it can fairly easily be integrated into their systems, giving them quick and easy access to very versatile avatars on par with characters in modern-day video games. This saves them from developing their own avatar system, including rigging, configuration and outfitting, and from designing their own avatar components or waiting for their user community to supply these.
Such virtual worlds are actually fairly numerous. The COVID-19 pandemic with its social distancing provided fertile grounds for virtual worlds which would allow for interactions without real-life social restrictions. And Mark Zuckerberg's 2021 announcement to start his own virtual world kicked off a metaverse hype. Countless virtual reality and virtual world projects were launched in its wake.
Bigger players could afford to develop their own avatar engine and avatar-building system and usually also design their own avatar components. Small start-ups, on the other hand, lack the development capacities for that, as do non-profits and free and open-source projects. Some, like the decentralised virtual world systems Vircadia and Overte, require their users to generate their avatars in external tools, convert them to something that Vircadia and Overte understand and upload them on sufficiently fast servers.
Others made use of the solutions offered by Ready Player Me to integrate it directly into their worlds. This immediately gave them an avatar-building system along with all assets to build avatars from as Ready Player Me generates them on the fly.
There are other avatar providers like Ready Player Me, but Ready Player Me is the biggest and most well-known one by far. In fact, oftentimes, Ready Player Me must have been the only one of its kind known to virtual world developers. Even if not, they deemed integrating at least one more such provider an unnecessary effort. After all, Ready Player Me did what it was supposed to do.
One year ago, in December, 2024, Ready Player Me launched PlayerZero which can be integrated into virtual worlds and the like, too. The killer feature of PlayerZero is that users can create an avatar and use the self-same avatar in all virtual worlds that have PlayerZero implemented without ever having to remake it. In fact, generating the same avatar twice over is next to impossible, seeing as Ready Player Me has always been AI-powered.
With the takeover of Ready Player Me by Netflix, the latter will fully incorporate not only its staff, but also its technology and assets and make them available exclusively to Netflix products.
On January 31st, PlayerZero will be shut down which will immediately rob hundreds of virtual worlds of their entire avatar engine. Not only will users no longer be able to create new avatars, but even existing avatars will vanish along with the entire avatar engine, essentially breaking these virtual worlds altogether.
These worlds will have to choose: Either they find and integrate another avatar engine. This would take quite some time during which the whole world will remain essentially defunct, and then everyone will have to build new avatars. Or they develop their own avatar engine and either design their own avatar assets or also provide a way for their user community to make, upload and share avatar assets. This would take much more time, and it would require people talented enough to make avatar assets. Well, or they give up and shut down, and be it because they cannot survive for a prolonged period of time during which nobody can access them because nobody has an avatar anymore.
As hinted at in the fourth image, Second Life and worlds based on OpenSimulator, both from the 2000s, have a much more resilient avatar system. It doesn't even use assets built into the world engine. Instead, avatars are built in-world from content that first has to be acquired into the inventory. With only very few exceptions, this content is made and offered by users.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BiBesch #RateMyAltText -
@DerSensibleMaulwurf 🧑🦯➡️🇫🇷 Dann versuche ich es zunächst mal mit einem Meme-Post. Vier Bilder, jeweils mit Alt-Text, plus Erklärungen im Post selbst, teilweise in Form externer Links.
Alt-Text zum ersten Bild:Image macro, based on a screen capture from a video. The camera is following a car drifting off a multiple-lane highway on an exit ramp with the rear wheels smoking. Thus, the car is in the middle of the image, and the actual highway is off to the left. On top of the screen capture, a photo of a highway sign bridge was added. It carries a combination of signs indicating an exit. The big main sign in the middle has an exit symbol consisting of two arrows slightly left of centre. The highway side of the arrow is labelled, “Develop own modular avatar building system”. The exit side of the arrow is labelled, “Add Ready Player Me support and be done with it”. The car drifting up the exit ramp is labelled, “Metaverse developers”.
Alt-Text zum zweiten Bild:Image macro, based on a single-panel comic from the Web comic XKCD with a stack of dozens of grey, rectangular blocks of various sizes. The blocks generally become the smaller and the more numerous, the higher up on the stack they are. The many blocks at the top are labelled, “Hundreds of virtual worlds and VR, AR and XR applications launched during the Metaverse hype of the 2020s”. On the third level from the bottom and all the way to the right, there is one small vertical block which everything above rests on. It is implied that the whole stack would collapse if this block was removed. The block is labelled, “Ready Player Me”.
Alt-Text zum dritten Bild:Image macro, based on two vertically arranged screen captures from a video. In the upper image, a school bus is standing on a level crossing with its front wheels. A train is approaching in the background. The bus is labelled, “Using Ready Player Me as the avatar-building system in your metaverse”. In the lower image, the school bus has just been hit by the train. It is careening away from the tracks, still blurry from the motion. The front of the train is labelled with the Netflix logo.
Alt-Text zum vierten Bild:Image macro, based on a combination of two meme portrait drawings. On the left, there is a drawing of a Soyjak, a male-looking character with a bald head, a stubbly beard and a pair of glasses. He is crying with pink, blood-shot eyes, streams of tears running down his cheeks and his mouth wide open. Below, he is captioned in all caps, “We rely entirely on Ready Player Me for our avatars, and we won't have any new avatars from February, 2026 on”. On the right, there is a drawing of a Nordic Gamer, a male-looking character with a natural skin tone, well-groomed blond hair, blue eyes, a full beard, a black pullover and a calm but stern and confident expression. Below, he is captioned in all caps, “Your loss LOL”.
Erklärungen im Post, über 4.500 Zeichen:The images are based on the following meme templates in this order:
- Left Exit 12 Off Ramp (https://knowyourmeme.com/memes/left-exit-12-off-ramp)
- Dependency, also known as Complex Structure Supported by a Tiny Part (https://knowyourmeme.com/memes/complex-structure-supported-by-a-tiny-part)
- Train Hitting School Bus (https://knowyourmeme.com/memes/train-hitting-school-bus)
- Soyboy vs Yes Chad, a combination of Soyjak (https://knowyourmeme.com/memes/soy-boy-face-soyjak) and Nordic Gamer, also known as a Yes Chad (https://knowyourmeme.com/memes/yes-chad)
Ready Player Me (https://readyplayer.me/; https://en.wikipedia.org/wiki/Ready_Player_Me) is known for various tools for creating fairly high-quality 3-D avatars for various uses. Their name is a play on Ernest Cline's 2011 novel about a 3-D virtual world and, more famously, Steven Spielberg's 2018 film adaptation.
Ready Player Me uses a large number of built-in assets plus artificial intelligence to build avatars. It can be integrated into other platforms, it has a dedicated avatar creator for the popular 3-D virtual world platform VRChat, and it can be used to export avatars for various standards.
Among developers of small virtual worlds and virtual world systems, it is popular because it can fairly easily be integrated into their systems, giving them quick and easy access to very versatile avatars on par with characters in modern-day video games. This saves them from developing their own avatar system, including rigging, configuration and outfitting, and from designing their own avatar components or waiting for their user community to supply these.
Such virtual worlds are actually fairly numerous. The COVID-19 pandemic with its social distancing provided fertile grounds for virtual worlds which would allow for interactions without real-life social restrictions. And Mark Zuckerberg's 2021 announcement to start his own virtual world kicked off a metaverse hype. Countless virtual reality and virtual world projects were launched in its wake.
Bigger players could afford to develop their own avatar engine and avatar-building system and usually also design their own avatar components. Small start-ups, on the other hand, lack the development capacities for that, as do non-profits and free and open-source projects. Some, like the decentralised virtual world systems Vircadia and Overte, require their users to generate their avatars in external tools, convert them to something that Vircadia and Overte understand and upload them on sufficiently fast servers.
Others made use of the solutions offered by Ready Player Me to integrate it directly into their worlds. This immediately gave them an avatar-building system along with all assets to build avatars from as Ready Player Me generates them on the fly.
There are other avatar providers like Ready Player Me, but Ready Player Me is the biggest and most well-known one by far. In fact, oftentimes, Ready Player Me must have been the only one of its kind known to virtual world developers. Even if not, they deemed integrating at least one more such provider an unnecessary effort. After all, Ready Player Me did what it was supposed to do.
One year ago, in December, 2024, Ready Player Me launched PlayerZero which can be integrated into virtual worlds and the like, too. The killer feature of PlayerZero is that users can create an avatar and use the self-same avatar in all virtual worlds that have PlayerZero implemented without ever having to remake it. In fact, generating the same avatar twice over is next to impossible, seeing as Ready Player Me has always been AI-powered.
With the takeover of Ready Player Me by Netflix, the latter will fully incorporate not only its staff, but also its technology and assets and make them available exclusively to Netflix products.
On January 31st, PlayerZero will be shut down which will immediately rob hundreds of virtual worlds of their entire avatar engine. Not only will users no longer be able to create new avatars, but even existing avatars will vanish along with the entire avatar engine, essentially breaking these virtual worlds altogether.
These worlds will have to choose: Either they find and integrate another avatar engine. This would take quite some time during which the whole world will remain essentially defunct, and then everyone will have to build new avatars. Or they develop their own avatar engine and either design their own avatar assets or also provide a way for their user community to make, upload and share avatar assets. This would take much more time, and it would require people talented enough to make avatar assets. Well, or they give up and shut down, and be it because they cannot survive for a prolonged period of time during which nobody can access them because nobody has an avatar anymore.
As hinted at in the fourth image, Second Life and worlds based on OpenSimulator, both from the 2000s, have a much more resilient avatar system. It doesn't even use assets built into the world engine. Instead, avatars are built in-world from content that first has to be acquired into the inventory. With only very few exceptions, this content is made and offered by users.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BiBesch #RateMyAltText -
@DerSensibleMaulwurf 🧑🦯➡️🇫🇷 Dann versuche ich es zunächst mal mit einem Meme-Post. Vier Bilder, jeweils mit Alt-Text, plus Erklärungen im Post selbst, teilweise in Form externer Links.
Alt-Text zum ersten Bild:Image macro, based on a screen capture from a video. The camera is following a car drifting off a multiple-lane highway on an exit ramp with the rear wheels smoking. Thus, the car is in the middle of the image, and the actual highway is off to the left. On top of the screen capture, a photo of a highway sign bridge was added. It carries a combination of signs indicating an exit. The big main sign in the middle has an exit symbol consisting of two arrows slightly left of centre. The highway side of the arrow is labelled, “Develop own modular avatar building system”. The exit side of the arrow is labelled, “Add Ready Player Me support and be done with it”. The car drifting up the exit ramp is labelled, “Metaverse developers”.
Alt-Text zum zweiten Bild:Image macro, based on a single-panel comic from the Web comic XKCD with a stack of dozens of grey, rectangular blocks of various sizes. The blocks generally become the smaller and the more numerous, the higher up on the stack they are. The many blocks at the top are labelled, “Hundreds of virtual worlds and VR, AR and XR applications launched during the Metaverse hype of the 2020s”. On the third level from the bottom and all the way to the right, there is one small vertical block which everything above rests on. It is implied that the whole stack would collapse if this block was removed. The block is labelled, “Ready Player Me”.
Alt-Text zum dritten Bild:Image macro, based on two vertically arranged screen captures from a video. In the upper image, a school bus is standing on a level crossing with its front wheels. A train is approaching in the background. The bus is labelled, “Using Ready Player Me as the avatar-building system in your metaverse”. In the lower image, the school bus has just been hit by the train. It is careening away from the tracks, still blurry from the motion. The front of the train is labelled with the Netflix logo.
Alt-Text zum vierten Bild:Image macro, based on a combination of two meme portrait drawings. On the left, there is a drawing of a Soyjak, a male-looking character with a bald head, a stubbly beard and a pair of glasses. He is crying with pink, blood-shot eyes, streams of tears running down his cheeks and his mouth wide open. Below, he is captioned in all caps, “We rely entirely on Ready Player Me for our avatars, and we won't have any new avatars from February, 2026 on”. On the right, there is a drawing of a Nordic Gamer, a male-looking character with a natural skin tone, well-groomed blond hair, blue eyes, a full beard, a black pullover and a calm but stern and confident expression. Below, he is captioned in all caps, “Your loss LOL”.
Erklärungen im Post, über 4.500 Zeichen:The images are based on the following meme templates in this order:
- Left Exit 12 Off Ramp (https://knowyourmeme.com/memes/left-exit-12-off-ramp)
- Dependency, also known as Complex Structure Supported by a Tiny Part (https://knowyourmeme.com/memes/complex-structure-supported-by-a-tiny-part)
- Train Hitting School Bus (https://knowyourmeme.com/memes/train-hitting-school-bus)
- Soyboy vs Yes Chad, a combination of Soyjak (https://knowyourmeme.com/memes/soy-boy-face-soyjak) and Nordic Gamer, also known as a Yes Chad (https://knowyourmeme.com/memes/yes-chad)
Ready Player Me (https://readyplayer.me/; https://en.wikipedia.org/wiki/Ready_Player_Me) is known for various tools for creating fairly high-quality 3-D avatars for various uses. Their name is a play on Ernest Cline's 2011 novel about a 3-D virtual world and, more famously, Steven Spielberg's 2018 film adaptation.
Ready Player Me uses a large number of built-in assets plus artificial intelligence to build avatars. It can be integrated into other platforms, it has a dedicated avatar creator for the popular 3-D virtual world platform VRChat, and it can be used to export avatars for various standards.
Among developers of small virtual worlds and virtual world systems, it is popular because it can fairly easily be integrated into their systems, giving them quick and easy access to very versatile avatars on par with characters in modern-day video games. This saves them from developing their own avatar system, including rigging, configuration and outfitting, and from designing their own avatar components or waiting for their user community to supply these.
Such virtual worlds are actually fairly numerous. The COVID-19 pandemic with its social distancing provided fertile grounds for virtual worlds which would allow for interactions without real-life social restrictions. And Mark Zuckerberg's 2021 announcement to start his own virtual world kicked off a metaverse hype. Countless virtual reality and virtual world projects were launched in its wake.
Bigger players could afford to develop their own avatar engine and avatar-building system and usually also design their own avatar components. Small start-ups, on the other hand, lack the development capacities for that, as do non-profits and free and open-source projects. Some, like the decentralised virtual world systems Vircadia and Overte, require their users to generate their avatars in external tools, convert them to something that Vircadia and Overte understand and upload them on sufficiently fast servers.
Others made use of the solutions offered by Ready Player Me to integrate it directly into their worlds. This immediately gave them an avatar-building system along with all assets to build avatars from as Ready Player Me generates them on the fly.
There are other avatar providers like Ready Player Me, but Ready Player Me is the biggest and most well-known one by far. In fact, oftentimes, Ready Player Me must have been the only one of its kind known to virtual world developers. Even if not, they deemed integrating at least one more such provider an unnecessary effort. After all, Ready Player Me did what it was supposed to do.
One year ago, in December, 2024, Ready Player Me launched PlayerZero which can be integrated into virtual worlds and the like, too. The killer feature of PlayerZero is that users can create an avatar and use the self-same avatar in all virtual worlds that have PlayerZero implemented without ever having to remake it. In fact, generating the same avatar twice over is next to impossible, seeing as Ready Player Me has always been AI-powered.
With the takeover of Ready Player Me by Netflix, the latter will fully incorporate not only its staff, but also its technology and assets and make them available exclusively to Netflix products.
On January 31st, PlayerZero will be shut down which will immediately rob hundreds of virtual worlds of their entire avatar engine. Not only will users no longer be able to create new avatars, but even existing avatars will vanish along with the entire avatar engine, essentially breaking these virtual worlds altogether.
These worlds will have to choose: Either they find and integrate another avatar engine. This would take quite some time during which the whole world will remain essentially defunct, and then everyone will have to build new avatars. Or they develop their own avatar engine and either design their own avatar assets or also provide a way for their user community to make, upload and share avatar assets. This would take much more time, and it would require people talented enough to make avatar assets. Well, or they give up and shut down, and be it because they cannot survive for a prolonged period of time during which nobody can access them because nobody has an avatar anymore.
As hinted at in the fourth image, Second Life and worlds based on OpenSimulator, both from the 2000s, have a much more resilient avatar system. It doesn't even use assets built into the world engine. Instead, avatars are built in-world from content that first has to be acquired into the inventory. With only very few exceptions, this content is made and offered by users.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BiBesch #RateMyAltText -
@Aljoscha Rittner (beandev)* Bildbeschreibungen sollten beim Bild sein, nicht nur als Reply. Also sollte ein Autor den Text in den Ursprung-Post kopieren.
Was auch bedeutet, daß, wenn man eine zusätzliche Bildbeschreibung in den Post-Text tun will (z. B., weil man noch eine längere Bildbeschreibung braucht, oder weil Veronica Lewis a.k.a. Veronica with Four Eyes das empfiehlt), man diese zusätzliche Bildbeschreibung nicht auf einen Thread ausdehnen darf. Sie muß zwingend komplett in den Post passen, in dem auch das Bild ist.
Damit sind natürlich Langbeschreibungen auf Mastodon nicht machbar und je nach Länge auch bei einigen anderen auf Microblogging ausgerichteten Serveranwendungen nicht.* Beschreibungen des Bots sind oft nicht hinreichend oder irreführend. Also nicht nur kopieren, sondern auch anpassen
Das sowieso. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie lückenhaft und fehlerhaft KI-Bildbeschreibungen oft sind.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
@Aljoscha Rittner (beandev)* Bildbeschreibungen sollten beim Bild sein, nicht nur als Reply. Also sollte ein Autor den Text in den Ursprung-Post kopieren.
Was auch bedeutet, daß, wenn man eine zusätzliche Bildbeschreibung in den Post-Text tun will (z. B., weil man noch eine längere Bildbeschreibung braucht, oder weil Veronica Lewis a.k.a. Veronica with Four Eyes das empfiehlt), man diese zusätzliche Bildbeschreibung nicht auf einen Thread ausdehnen darf. Sie muß zwingend komplett in den Post passen, in dem auch das Bild ist.
Damit sind natürlich Langbeschreibungen auf Mastodon nicht machbar und je nach Länge auch bei einigen anderen auf Microblogging ausgerichteten Serveranwendungen nicht.* Beschreibungen des Bots sind oft nicht hinreichend oder irreführend. Also nicht nur kopieren, sondern auch anpassen
Das sowieso. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie lückenhaft und fehlerhaft KI-Bildbeschreibungen oft sind.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
@Erdstern @Aljoscha Rittner (beandev) Nur was ist "unsere Kultur"? Die Mastodon-Kultur? Falls ja: Die Mastodon-Kultur ist nicht die Kultur des ganzen Fediverse und wird es auch definitiv nie werden. Nein, wirklich nicht. Egal, wie sehr sich die Mastodon-Nutzerschaft darum bemüht.
Dafür ist das Fediverse zu unterschiedlich. Gewisse Dinge in der Mastodon-Kultur funktionieren einfach nicht überall und/oder werden woanders ganz anders gehandhabt. Das wird dir jeder bestätigen, der im Fediverse etwas anderes als Mastodon als Daily Driver nutzt.
CWs sind übrigens tatsächlich ein ganz hervorragendes Beispiel. Da gibt es gigantische Unterschiede zwischen einerseits Mastodon und andererseits Friendica und seinen Nachfahren (Hubzilla, (streams), Forte).
Der erste Unterschied ist: Friendica und seine Familie haben Mastodons CW-Feld nicht. Das heißt, sie haben das schon. Aber es ist ein Feld für Zusammenfassungen. Warum sie das nicht wie Mastodon als CW-Feld gemacht haben? Weil Friendica es schon sieben Jahre länger als Zusammenfassungsfeld hat, als Mastodon es als CW-Feld hat. Und Hubzilla zwei Jahre länger. Beide waren tatsächlich schon vor Mastodon im Fediverse.
Warum Zusammenfassungen? Weil Friendica und Hubzilla ein "Zeichenlimit" von über 16 Millionen und (streams) und Forte eins von über 24 Millionen haben, wo Mastodon nur 500 Zeichen hat. Da kann man soviel auf einmal posten, daß Zusammenfassungen sinnvoll werden. Im übrigen ist Friendica nicht wie Twitter, sondern eine Kombination aus Facebook und Blog. Und gute Bloggingplattformen haben immer sowohl Titel als auch Zusammenfassungen. Friendica hat beides, seine Nachfahren auch.
Der nächste Unterschied ist auch technischer Natur: Auf Friendica, (streams) und Forte haben für Zusammenfassungen kein dediziertes Eingabefeld. Bei beiden müssen Zusammenfassungen in Tag-Paare gesteckt werden. Hubzilla hat als einziges ein dediziertes Eingabefeld für Zusammenfassungen. Das gibt es aber nur für Posts und nicht für Kommentare (alle vier haben dafür separate Editoren, genau wie Facebook und jede Bloggingplattform da draußen). Ich meine: Hast du schon mal einen Blog-Kommentar mit Zusammenfassung gesehen? Nee? Siehste. Und genau deswegen hat dieser Kommentar auch keine CW.
Und letztlich kommt noch etwas dazu, das Technik mit Kultur verbindet: Alle vier machen CWs statt dessen ganz anders, und zwar schon immer.
Auf allen vieren werden CWs vollautomatisch generiert. Aber nicht beim Schreiben eines Beitrags, sondern wenn man ihn empfangen hat. Also auf Leserseite. Optional. Mittels eines einfachen Textfilter. Und abhängig davon, welche Schlüsselwörter man CW't haben will. Ganz ohne Gemecker, was denn jetzt CW't werden muß und was auf gar keinen Fall CW't werden darf. Für dich wird's dann eben CW't, für andere wird exakt derselbe Beitrag nicht CW't.
Im Prinzip ist das wie Mastodons Filtereinstellung "Mit einer Warnung ausblenden", die es seit Version 4.0 vom Oktober 2022 gibt. Nur hatte Friendica genau dieses Feature schon gut zwölf Jahre vor Mastodon. Und in sehr viel einfacher. Statt nämlich für jedes Schlüsselwort aufwendig jeweils eine Filtereinstellung zusammenklicken zu müssen, gibt's eine Liste von Schlüsselwörtern, wo man neue einfach eintragen kann.
Teil der Kultur auf Friendica und seinen Nachfahren und ganz besonders ab Hubzilla ist Self-Empowerment. Selbstmoderation. Selbst dafür zu sorgen, daß im eigenen Stream Ruhe herrscht, statt sich von vorne bis hinten verhätscheln und sich alles auf dem Silbertablett servieren zu lassen. Teil der Kultur ist damit auch, sich seine CWs leserseitig ganz individuell für sich selbst generieren zu lassen, und wenn man selbst unangenehme Inhalte postet, entsprechende Schlüsselwörter einzubauen.
Da kannst du als Mastodon-Nutzer noch so sehr auf CWs gemäß Mastodon-Kultur und Mastodon-Regeln pochen. Auf Friendica, Hubzilla, (streams) und Forte wird dir jeder sagen, daß es eine unausgegorene Kacklösung ist, das Zusammenfassungsfeld für sowas zu mißbrauchen, und Friendica, Hubzilla, (streams) und Forte es tausendmal eleganter machen. Wer auf den vieren etwas von Mastodon versteht, kann sogar anmerken, daß genau die Vorgehensweise von Friendica & Co. seit gut dreieinhalb Jahren auch auf Mastodon geht.
Auf Mastodon beißt unsereins aber auf Granitkeks, weil:- Auf Mastodon gilt: Jeder Beitrag ist ein Mastodon-Tröt, es sei denn, er fällt extrem aus dem Rahmen (z. B. Titel in fett, Zusammenfassung, externer Link, das war's). Wenn etwas nicht von Mastodon kommt, merken viele das gar nicht. Und annähernd niemand kann sagen, woher etwas kommt, wenn nicht von Mastodon.
- Mehr als die Hälfte der Mastodon-Nutzer "weiß" (will sagen, glaubt zu wissen), daß das Fediverse nur aus Mastodon besteht.
- Nur wenige wissen, daß Friendica existiert.
- Von denen wissen nur wenige, daß Friendica mit Mastodon verbunden ist und mit Mastodon Inhalte austauscht.
- Von Hubzilla wissen noch sehr viel weniger Leute, von dessen Nachfahren ganz zu schweigen.
- Das Argument, daß Friendica und Hubzilla schon vor Mastodon da waren, zieht schon deshalb nicht, weil von denen, die schon mal von einem von den beiden gehört haben, sich niemand vorstellen kann, daß sie älter sind als Mastodon. "Jeder weiß" (will sagen, glaubt zu wissen), daß Mastodon der Urknall des Fediverse war und alles andere erst danach dazugekommen ist, weil Gargron ja die ganze Technologie erst erfunden hat.
- Was diese Serveranwendungen können, wissen nochmals weniger Leute. Und wenn Mastodon etwas nicht kann, ist es unvorstellbar, daß irgendwas im Fediverse das kann.
- Sogar Mastodons "Mit einer Warnung ausblenden" ist komplett unbekannt. Es hätte Mastodons CW-Kultur revolutionieren können, hat es aber nicht.
- Obendrein wurde Mastodons Kultur, die dem gesamten Fediverse aufgezwungen wird, Mitte 2022 definiert von denjenigen, die im Februar und März von Twitter abgehauen waren. Also noch auf Basis von Mastodon 3.x. Was seitdem an neuen Features dazugekommen ist, ist praktisch samt und sonders nie Teil der Mastodon-Kultur geworden.
- Letztlich "weiß" jeder auf Mastodon (will sagen, glaubt zu wissen), daß Gargron das CW-Feld von Grund auf neu erfunden hat, daß es also nie als irgendetwas anderes verwendet worden ist und auch jetzt nicht wird.
So werden weiterhin Mastodon-Nutzer von Friendica-, Hubzilla-, (streams)- und Forte-Nutzern verlangen, a) Inhaltswarnungen ins Zusammenfassungsfeld zu schreiben, b) das Zusammenfassungsfeld nur für Inhaltswarnungen zu nehmen (und nicht etwa für Zusammenfassungen, das wäre ja Mißbrauch) und c) die Zahl der Hashtags zu reduzieren (die die Friendica-, Hubzilla-, (streams)- und Forte-Nutzer verwenden, um Schlüsselwörter zum Filtern diskret im Beitrag unterbringen zu können).
Und weil Mastodon-Nutzer beim Durchsetzen ihrer Idealvorstellungen von einem Fediverse ein "Nein" nicht akzeptieren, wird sehr bald über "durchaus freundliche Hinweise" hinaus eskaliert. Ich selbst bin wahrscheinlich schon zigtausendfach blockiert worden, nur weil ich mich nicht wie ein Mastodon-Nutzer verhalte.
Wahrscheinlich würden sich exakt dieselben Mastodon-Nutzer aufregen wie das HB-Männchen, wenn sie erfahren würden, daß Friendica-Nutzer sie blockieren, weil sie z. B. das Zusammenfassungsfeld für Inhaltswarnungen mißbrauchen oder lange Posts in kleine Schnipsel von unter 500 Zeichen zerschneiden (für letzteren Fall kenne ich tatsächlich jemanden auf Friendica und inzwischen auch jemanden auf Akkoma).
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams) #Forte #CWFediMeta #CWFediverseMeta #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta -
@Erdstern @Aljoscha Rittner (beandev) Nur was ist "unsere Kultur"? Die Mastodon-Kultur? Falls ja: Die Mastodon-Kultur ist nicht die Kultur des ganzen Fediverse und wird es auch definitiv nie werden. Nein, wirklich nicht. Egal, wie sehr sich die Mastodon-Nutzerschaft darum bemüht.
Dafür ist das Fediverse zu unterschiedlich. Gewisse Dinge in der Mastodon-Kultur funktionieren einfach nicht überall und/oder werden woanders ganz anders gehandhabt. Das wird dir jeder bestätigen, der im Fediverse etwas anderes als Mastodon als Daily Driver nutzt.
CWs sind übrigens tatsächlich ein ganz hervorragendes Beispiel. Da gibt es gigantische Unterschiede zwischen einerseits Mastodon und andererseits Friendica und seinen Nachfahren (Hubzilla, (streams), Forte).
Der erste Unterschied ist: Friendica und seine Familie haben Mastodons CW-Feld nicht. Das heißt, sie haben das schon. Aber es ist ein Feld für Zusammenfassungen. Warum sie das nicht wie Mastodon als CW-Feld gemacht haben? Weil Friendica es schon sieben Jahre länger als Zusammenfassungsfeld hat, als Mastodon es als CW-Feld hat. Und Hubzilla zwei Jahre länger. Beide waren tatsächlich schon vor Mastodon im Fediverse.
Warum Zusammenfassungen? Weil Friendica und Hubzilla ein "Zeichenlimit" von über 16 Millionen und (streams) und Forte eins von über 24 Millionen haben, wo Mastodon nur 500 Zeichen hat. Da kann man soviel auf einmal posten, daß Zusammenfassungen sinnvoll werden. Im übrigen ist Friendica nicht wie Twitter, sondern eine Kombination aus Facebook und Blog. Und gute Bloggingplattformen haben immer sowohl Titel als auch Zusammenfassungen. Friendica hat beides, seine Nachfahren auch.
Der nächste Unterschied ist auch technischer Natur: Auf Friendica, (streams) und Forte haben für Zusammenfassungen kein dediziertes Eingabefeld. Bei beiden müssen Zusammenfassungen in Tag-Paare gesteckt werden. Hubzilla hat als einziges ein dediziertes Eingabefeld für Zusammenfassungen. Das gibt es aber nur für Posts und nicht für Kommentare (alle vier haben dafür separate Editoren, genau wie Facebook und jede Bloggingplattform da draußen). Ich meine: Hast du schon mal einen Blog-Kommentar mit Zusammenfassung gesehen? Nee? Siehste. Und genau deswegen hat dieser Kommentar auch keine CW.
Und letztlich kommt noch etwas dazu, das Technik mit Kultur verbindet: Alle vier machen CWs statt dessen ganz anders, und zwar schon immer.
Auf allen vieren werden CWs vollautomatisch generiert. Aber nicht beim Schreiben eines Beitrags, sondern wenn man ihn empfangen hat. Also auf Leserseite. Optional. Mittels eines einfachen Textfilter. Und abhängig davon, welche Schlüsselwörter man CW't haben will. Ganz ohne Gemecker, was denn jetzt CW't werden muß und was auf gar keinen Fall CW't werden darf. Für dich wird's dann eben CW't, für andere wird exakt derselbe Beitrag nicht CW't.
Im Prinzip ist das wie Mastodons Filtereinstellung "Mit einer Warnung ausblenden", die es seit Version 4.0 vom Oktober 2022 gibt. Nur hatte Friendica genau dieses Feature schon gut zwölf Jahre vor Mastodon. Und in sehr viel einfacher. Statt nämlich für jedes Schlüsselwort aufwendig jeweils eine Filtereinstellung zusammenklicken zu müssen, gibt's eine Liste von Schlüsselwörtern, wo man neue einfach eintragen kann.
Teil der Kultur auf Friendica und seinen Nachfahren und ganz besonders ab Hubzilla ist Self-Empowerment. Selbstmoderation. Selbst dafür zu sorgen, daß im eigenen Stream Ruhe herrscht, statt sich von vorne bis hinten verhätscheln und sich alles auf dem Silbertablett servieren zu lassen. Teil der Kultur ist damit auch, sich seine CWs leserseitig ganz individuell für sich selbst generieren zu lassen, und wenn man selbst unangenehme Inhalte postet, entsprechende Schlüsselwörter einzubauen.
Da kannst du als Mastodon-Nutzer noch so sehr auf CWs gemäß Mastodon-Kultur und Mastodon-Regeln pochen. Auf Friendica, Hubzilla, (streams) und Forte wird dir jeder sagen, daß es eine unausgegorene Kacklösung ist, das Zusammenfassungsfeld für sowas zu mißbrauchen, und Friendica, Hubzilla, (streams) und Forte es tausendmal eleganter machen. Wer auf den vieren etwas von Mastodon versteht, kann sogar anmerken, daß genau die Vorgehensweise von Friendica & Co. seit gut dreieinhalb Jahren auch auf Mastodon geht.
Auf Mastodon beißt unsereins aber auf Granitkeks, weil:- Auf Mastodon gilt: Jeder Beitrag ist ein Mastodon-Tröt, es sei denn, er fällt extrem aus dem Rahmen (z. B. Titel in fett, Zusammenfassung, externer Link, das war's). Wenn etwas nicht von Mastodon kommt, merken viele das gar nicht. Und annähernd niemand kann sagen, woher etwas kommt, wenn nicht von Mastodon.
- Mehr als die Hälfte der Mastodon-Nutzer "weiß" (will sagen, glaubt zu wissen), daß das Fediverse nur aus Mastodon besteht.
- Nur wenige wissen, daß Friendica existiert.
- Von denen wissen nur wenige, daß Friendica mit Mastodon verbunden ist und mit Mastodon Inhalte austauscht.
- Von Hubzilla wissen noch sehr viel weniger Leute, von dessen Nachfahren ganz zu schweigen.
- Das Argument, daß Friendica und Hubzilla schon vor Mastodon da waren, zieht schon deshalb nicht, weil von denen, die schon mal von einem von den beiden gehört haben, sich niemand vorstellen kann, daß sie älter sind als Mastodon. "Jeder weiß" (will sagen, glaubt zu wissen), daß Mastodon der Urknall des Fediverse war und alles andere erst danach dazugekommen ist, weil Gargron ja die ganze Technologie erst erfunden hat.
- Was diese Serveranwendungen können, wissen nochmals weniger Leute. Und wenn Mastodon etwas nicht kann, ist es unvorstellbar, daß irgendwas im Fediverse das kann.
- Sogar Mastodons "Mit einer Warnung ausblenden" ist komplett unbekannt. Es hätte Mastodons CW-Kultur revolutionieren können, hat es aber nicht.
- Obendrein wurde Mastodons Kultur, die dem gesamten Fediverse aufgezwungen wird, Mitte 2022 definiert von denjenigen, die im Februar und März von Twitter abgehauen waren. Also noch auf Basis von Mastodon 3.x. Was seitdem an neuen Features dazugekommen ist, ist praktisch samt und sonders nie Teil der Mastodon-Kultur geworden.
- Letztlich "weiß" jeder auf Mastodon (will sagen, glaubt zu wissen), daß Gargron das CW-Feld von Grund auf neu erfunden hat, daß es also nie als irgendetwas anderes verwendet worden ist und auch jetzt nicht wird.
So werden weiterhin Mastodon-Nutzer von Friendica-, Hubzilla-, (streams)- und Forte-Nutzern verlangen, a) Inhaltswarnungen ins Zusammenfassungsfeld zu schreiben, b) das Zusammenfassungsfeld nur für Inhaltswarnungen zu nehmen (und nicht etwa für Zusammenfassungen, das wäre ja Mißbrauch) und c) die Zahl der Hashtags zu reduzieren (die die Friendica-, Hubzilla-, (streams)- und Forte-Nutzer verwenden, um Schlüsselwörter zum Filtern diskret im Beitrag unterbringen zu können).
Und weil Mastodon-Nutzer beim Durchsetzen ihrer Idealvorstellungen von einem Fediverse ein "Nein" nicht akzeptieren, wird sehr bald über "durchaus freundliche Hinweise" hinaus eskaliert. Ich selbst bin wahrscheinlich schon zigtausendfach blockiert worden, nur weil ich mich nicht wie ein Mastodon-Nutzer verhalte.
Wahrscheinlich würden sich exakt dieselben Mastodon-Nutzer aufregen wie das HB-Männchen, wenn sie erfahren würden, daß Friendica-Nutzer sie blockieren, weil sie z. B. das Zusammenfassungsfeld für Inhaltswarnungen mißbrauchen oder lange Posts in kleine Schnipsel von unter 500 Zeichen zerschneiden (für letzteren Fall kenne ich tatsächlich jemanden auf Friendica und inzwischen auch jemanden auf Akkoma).
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams) #Forte #CWFediMeta #CWFediverseMeta #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta -
@h0uz3 @Aljoscha Rittner (beandev) Das hängt stark vom Aufwand ab, den man sich macht, und davon, wieviele Gedanken man sich beim Beschreiben der eigenen Bilder macht.
Nicht jeder ist zufrieden mit einem ganz kurzen Alt-Text, der 20 Sekunden auf einer Handytastatur gebraucht hat, als einziger Beschreibung des Bildes. Und nicht bei jedem Bild ist ein kurzer 20-Sekunden-Alt-Text absolut ausreichend.
Ich selbst poste nur drei Arten von Bildern (Suchen zwecklos, auf diesem Kanal, von dem ich hier jetzt gerade kommentiere, poste ich überhaupt keine Bilder mehr):- Memes über das Fediverse
- Memes über virtuelle Welten
- Renderings aus sehr obskuren, fast komplett unbekannten virtuellen Welten
Bei den Memes mache ich mir schon etwas Gedanken über die rein visuelle Beschreibung, die dann in den Alt-Text geht. Das hält sich aber in Grenzen. Die notwendigen Erklärungen im Post-Text sind es, die das Posten von Memes aufwendig machen.
Bei den Bildern aus virtuellen Welten muß ich einen noch deutlich höheren Aufwand betreiben: Im Post-Text gibt es nicht einfach nur Erklärungen, sondern eine zweite, volldetaillierte visuelle Bildbeschreibung, die die notwendigen Erklärungen und mitunter auch etliche Text-Transkripte enthält. Auch die "kurze" visuelle Beschreibung im Alt-Text neigte früher dazu, sehr lang zu werden; in Zukunft werde ich meine Alt-Texte auf maximal 512 Zeichen beschränken, damit Misskey und die Forkeys sie nicht löschen.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
@h0uz3 @Aljoscha Rittner (beandev) Das hängt stark vom Aufwand ab, den man sich macht, und davon, wieviele Gedanken man sich beim Beschreiben der eigenen Bilder macht.
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Bei den Memes mache ich mir schon etwas Gedanken über die rein visuelle Beschreibung, die dann in den Alt-Text geht. Das hält sich aber in Grenzen. Die notwendigen Erklärungen im Post-Text sind es, die das Posten von Memes aufwendig machen.
Bei den Bildern aus virtuellen Welten muß ich einen noch deutlich höheren Aufwand betreiben: Im Post-Text gibt es nicht einfach nur Erklärungen, sondern eine zweite, volldetaillierte visuelle Bildbeschreibung, die die notwendigen Erklärungen und mitunter auch etliche Text-Transkripte enthält. Auch die "kurze" visuelle Beschreibung im Alt-Text neigte früher dazu, sehr lang zu werden; in Zukunft werde ich meine Alt-Texte auf maximal 512 Zeichen beschränken, damit Misskey und die Forkeys sie nicht löschen.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
@Expertenkommision Cyberunfall @Aljoscha Rittner (beandev) Na ja, auf der einen Seite beispielsweise werden komplette Neulinge, aus deren Profil hervorgeht, daß sie erst seit ein paar Tagen dabei sind, als ableistisch beschimpft, weil sie zweimal Bilder gepostet haben ohne Beschreibung.
Dieses Kommunikationsproblem ist inzwischen so schlimm, daß es Server gibt, die in ihren Regeln stehen haben, daß Nichtmoderatoren sich nicht als irgendwelche Regelpolizei aufspielen dürfen. Daß Regeln a) nur von Moderatoren und b) nur gegenüber denen auf demselben Server durchgesetzt werden dürfen. Und weder von jedem noch gegenüber jedem.
Das heißt, wenn man jetzt als Mastodon-Nutzer z. B. einen Hubzilla-Nutzer zusammenscheißt, weil der sich nicht exakt an die Mastodon-Kultur, die ungeschriebenen Mastodon-Regeln und die eigenen Serverregeln hält, dann kann man auf einigen Servern dafür selbst auf den Deckel kriegen.
Andererseits bekommt man aber auch immer mal wieder Gegenwind von Leuten, denen man auch nur Vorschläge macht, wie Bildbeschreibungen allgemein und Alt-Texte ganz speziell (nein, das ist nicht dasselbe) besser gemacht werden können. Meines Erachtens kriegt man den sogar von beinharten Alt-Text-Polizisten, die sich umgekehrt auf gar keinen Fall sagen lassen wollen, wie sie selbst ihre Alt-Texte zu schreiben haben, geschweige denn, daß ihre Alt-Texte verbesserungswürdig sind.
Ich schätze, ein Problem ist, daß Mastodon-Neulingen das Fediverse nicht nur als in sich geschlossenes reines Mastodon-Netzwerk verkauft wird, sondern auch als große flauschige Kuschelecke, in der sich im Gegensatz zum Vogelkäfig alle immer ganz doll lieb haben. Wenn man mit dem Mindset ans Fediverse herangeht, dann ist sogar konstruktive Kritik auf einmal übergriffig, wenn man sie bekommt. Gleichzeitig darf man selbst so hart austeilen, wie man will, wenn es dazu dient, die eigenen Idealvorstellungen vom Fediverse durchzusetzen, nämlich genau diese Nur-Mastodon-Kuschelecke.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #MastodonKultur -
@Expertenkommision Cyberunfall @Aljoscha Rittner (beandev) Na ja, auf der einen Seite beispielsweise werden komplette Neulinge, aus deren Profil hervorgeht, daß sie erst seit ein paar Tagen dabei sind, als ableistisch beschimpft, weil sie zweimal Bilder gepostet haben ohne Beschreibung.
Dieses Kommunikationsproblem ist inzwischen so schlimm, daß es Server gibt, die in ihren Regeln stehen haben, daß Nichtmoderatoren sich nicht als irgendwelche Regelpolizei aufspielen dürfen. Daß Regeln a) nur von Moderatoren und b) nur gegenüber denen auf demselben Server durchgesetzt werden dürfen. Und weder von jedem noch gegenüber jedem.
Das heißt, wenn man jetzt als Mastodon-Nutzer z. B. einen Hubzilla-Nutzer zusammenscheißt, weil der sich nicht exakt an die Mastodon-Kultur, die ungeschriebenen Mastodon-Regeln und die eigenen Serverregeln hält, dann kann man auf einigen Servern dafür selbst auf den Deckel kriegen.
Andererseits bekommt man aber auch immer mal wieder Gegenwind von Leuten, denen man auch nur Vorschläge macht, wie Bildbeschreibungen allgemein und Alt-Texte ganz speziell (nein, das ist nicht dasselbe) besser gemacht werden können. Meines Erachtens kriegt man den sogar von beinharten Alt-Text-Polizisten, die sich umgekehrt auf gar keinen Fall sagen lassen wollen, wie sie selbst ihre Alt-Texte zu schreiben haben, geschweige denn, daß ihre Alt-Texte verbesserungswürdig sind.
Ich schätze, ein Problem ist, daß Mastodon-Neulingen das Fediverse nicht nur als in sich geschlossenes reines Mastodon-Netzwerk verkauft wird, sondern auch als große flauschige Kuschelecke, in der sich im Gegensatz zum Vogelkäfig alle immer ganz doll lieb haben. Wenn man mit dem Mindset ans Fediverse herangeht, dann ist sogar konstruktive Kritik auf einmal übergriffig, wenn man sie bekommt. Gleichzeitig darf man selbst so hart austeilen, wie man will, wenn es dazu dient, die eigenen Idealvorstellungen vom Fediverse durchzusetzen, nämlich genau diese Nur-Mastodon-Kuschelecke.
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@Expertenkommision Cyberunfall @Aljoscha Rittner (beandev) Na ja, auf der einen Seite beispielsweise werden komplette Neulinge, aus deren Profil hervorgeht, daß sie erst seit ein paar Tagen dabei sind, als ableistisch beschimpft, weil sie zweimal Bilder gepostet haben ohne Beschreibung.
Dieses Kommunikationsproblem ist inzwischen so schlimm, daß es Server gibt, die in ihren Regeln stehen haben, daß Nichtmoderatoren sich nicht als irgendwelche Regelpolizei aufspielen dürfen. Daß Regeln a) nur von Moderatoren und b) nur gegenüber denen auf demselben Server durchgesetzt werden dürfen. Und weder von jedem noch gegenüber jedem.
Das heißt, wenn man jetzt als Mastodon-Nutzer z. B. einen Hubzilla-Nutzer zusammenscheißt, weil der sich nicht exakt an die Mastodon-Kultur, die ungeschriebenen Mastodon-Regeln und die eigenen Serverregeln hält, dann kann man auf einigen Servern dafür selbst auf den Deckel kriegen.
Andererseits bekommt man aber auch immer mal wieder Gegenwind von Leuten, denen man auch nur Vorschläge macht, wie Bildbeschreibungen allgemein und Alt-Texte ganz speziell (nein, das ist nicht dasselbe) besser gemacht werden können. Meines Erachtens kriegt man den sogar von beinharten Alt-Text-Polizisten, die sich umgekehrt auf gar keinen Fall sagen lassen wollen, wie sie selbst ihre Alt-Texte zu schreiben haben, geschweige denn, daß ihre Alt-Texte verbesserungswürdig sind.
Ich schätze, ein Problem ist, daß Mastodon-Neulingen das Fediverse nicht nur als in sich geschlossenes reines Mastodon-Netzwerk verkauft wird, sondern auch als große flauschige Kuschelecke, in der sich im Gegensatz zum Vogelkäfig alle immer ganz doll lieb haben. Wenn man mit dem Mindset ans Fediverse herangeht, dann ist sogar konstruktive Kritik auf einmal übergriffig, wenn man sie bekommt. Gleichzeitig darf man selbst so hart austeilen, wie man will, wenn es dazu dient, die eigenen Idealvorstellungen vom Fediverse durchzusetzen, nämlich genau diese Nur-Mastodon-Kuschelecke.
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Dieses Kommunikationsproblem ist inzwischen so schlimm, daß es Server gibt, die in ihren Regeln stehen haben, daß Nichtmoderatoren sich nicht als irgendwelche Regelpolizei aufspielen dürfen. Daß Regeln a) nur von Moderatoren und b) nur gegenüber denen auf demselben Server durchgesetzt werden dürfen. Und weder von jedem noch gegenüber jedem.
Das heißt, wenn man jetzt als Mastodon-Nutzer z. B. einen Hubzilla-Nutzer zusammenscheißt, weil der sich nicht exakt an die Mastodon-Kultur, die ungeschriebenen Mastodon-Regeln und die eigenen Serverregeln hält, dann kann man auf einigen Servern dafür selbst auf den Deckel kriegen.
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Dieses Kommunikationsproblem ist inzwischen so schlimm, daß es Server gibt, die in ihren Regeln stehen haben, daß Nichtmoderatoren sich nicht als irgendwelche Regelpolizei aufspielen dürfen. Daß Regeln a) nur von Moderatoren und b) nur gegenüber denen auf demselben Server durchgesetzt werden dürfen. Und weder von jedem noch gegenüber jedem.
Das heißt, wenn man jetzt als Mastodon-Nutzer z. B. einen Hubzilla-Nutzer zusammenscheißt, weil der sich nicht exakt an die Mastodon-Kultur, die ungeschriebenen Mastodon-Regeln und die eigenen Serverregeln hält, dann kann man auf einigen Servern dafür selbst auf den Deckel kriegen.
Andererseits bekommt man aber auch immer mal wieder Gegenwind von Leuten, denen man auch nur Vorschläge macht, wie Bildbeschreibungen allgemein und Alt-Texte ganz speziell (nein, das ist nicht dasselbe) besser gemacht werden können. Meines Erachtens kriegt man den sogar von beinharten Alt-Text-Polizisten, die sich umgekehrt auf gar keinen Fall sagen lassen wollen, wie sie selbst ihre Alt-Texte zu schreiben haben, geschweige denn, daß ihre Alt-Texte verbesserungswürdig sind.
Ich schätze, ein Problem ist, daß Mastodon-Neulingen das Fediverse nicht nur als in sich geschlossenes reines Mastodon-Netzwerk verkauft wird, sondern auch als große flauschige Kuschelecke, in der sich im Gegensatz zum Vogelkäfig alle immer ganz doll lieb haben. Wenn man mit dem Mindset ans Fediverse herangeht, dann ist sogar konstruktive Kritik auf einmal übergriffig, wenn man sie bekommt. Gleichzeitig darf man selbst so hart austeilen, wie man will, wenn es dazu dient, die eigenen Idealvorstellungen vom Fediverse durchzusetzen, nämlich genau diese Nur-Mastodon-Kuschelecke.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #MastodonKultur -
@Todos Locos Einen zentralen Login über alle Serveranwendungen hinweg gibt's tatsächlich nicht. Das ist immer wieder ein weitverbreiteter Irrglaube, und viele, die dem erliegen, fordern hinterher so einen zentralen Login, der einem überall sofort volle, uneingeschränkte Nutzerrechte beschert. Das ist allerdings technisch ziemlich unmöglich.
Außerdem: Um interessante Friendica-Konten zu finden, braucht man selbst nicht auf Friendica zu sein. Ebenso bei Pixelfed usw.
Das beste, was du nur mit einem Mastodon-Konto machen kannst, um Leute zu finden, denen du folgen könntest, ist, Mastodons Suche zu verwenden. Einfach mal interessante Hashtags eingeben und gucken, was da so auftaucht.
Es scheint ja unendlich viele Mastodon-Nutzer zu geben, die selbst nach Jahren diesen Trick noch nicht kennen. Die folgen einfach jedem, der ihnen über den Weg läuft, in der Hoffnung, daß in ihrer Timeline irgendwas Interessantes hängenbleibt. Nur, je mehr Leuten sie folgen, ohne irgendwas irgendwie zu kuratieren, desto weniger von ihrer Timeline lesen sie letztlich, und desto mehr eigentlich interessante Inhalte bleiben ungelesen, weil sie nie zu diesen Inhalten hinscrollen werden. Gut, das war auf Twitter auch nicht anders.
Ich habe Friendica schon lange nicht mehr benutzt. Aber soweit ich weiß, ist es als Facebook-Alternative beim Auffinden interessanter möglicher Kontakte sehr viel leistungsfähiger, vor allem sein Verzeichnis.
Mastodon hat auch ein Verzeichnis auf jedem Server, das listet aber nur die lokalen Konten auf dem jeweiligen Server. Friendica müßte immer noch alles listen, was es kennt, also nicht nur lokal auf dem eigenen Node, sondern überall auf Friendica, überall im Fediverse und möglicherweise je nach eigenen Verbindungsmöglichkeiten sogar darüber hinaus, z. B. auf diaspora*.
Noch in einem anderen Punkt ist Friendica meines Wissens sehr nah am alten Facebook: Es gleicht dein Konto mit dem ab, was es kennt. Und dann sortiert es diejenigen Kandidaten im Verzeichnis nach oben, die a) die meisten Übereinstimmungen im Profil haben (geht natürlich um so besser, wenn die Kandidaten ein ähnlich gegliedertes Profil wie auf Friendica haben) und/oder b) die meisten Kontakte mit dir gemeinsam haben.
Wie gesagt, Mastodon bietet nichts dergleichen. Da wird man schon selbst auf Suche gehen müssen. Aber wenigstens hat man diese Möglichkeit, die leider vielen überhaupt nicht bekannt zu sein scheint.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #Friendica -
@Todos Locos Einen zentralen Login über alle Serveranwendungen hinweg gibt's tatsächlich nicht. Das ist immer wieder ein weitverbreiteter Irrglaube, und viele, die dem erliegen, fordern hinterher so einen zentralen Login, der einem überall sofort volle, uneingeschränkte Nutzerrechte beschert. Das ist allerdings technisch ziemlich unmöglich.
Außerdem: Um interessante Friendica-Konten zu finden, braucht man selbst nicht auf Friendica zu sein. Ebenso bei Pixelfed usw.
Das beste, was du nur mit einem Mastodon-Konto machen kannst, um Leute zu finden, denen du folgen könntest, ist, Mastodons Suche zu verwenden. Einfach mal interessante Hashtags eingeben und gucken, was da so auftaucht.
Es scheint ja unendlich viele Mastodon-Nutzer zu geben, die selbst nach Jahren diesen Trick noch nicht kennen. Die folgen einfach jedem, der ihnen über den Weg läuft, in der Hoffnung, daß in ihrer Timeline irgendwas Interessantes hängenbleibt. Nur, je mehr Leuten sie folgen, ohne irgendwas irgendwie zu kuratieren, desto weniger von ihrer Timeline lesen sie letztlich, und desto mehr eigentlich interessante Inhalte bleiben ungelesen, weil sie nie zu diesen Inhalten hinscrollen werden. Gut, das war auf Twitter auch nicht anders.
Ich habe Friendica schon lange nicht mehr benutzt. Aber soweit ich weiß, ist es als Facebook-Alternative beim Auffinden interessanter möglicher Kontakte sehr viel leistungsfähiger, vor allem sein Verzeichnis.
Mastodon hat auch ein Verzeichnis auf jedem Server, das listet aber nur die lokalen Konten auf dem jeweiligen Server. Friendica müßte immer noch alles listen, was es kennt, also nicht nur lokal auf dem eigenen Node, sondern überall auf Friendica, überall im Fediverse und möglicherweise je nach eigenen Verbindungsmöglichkeiten sogar darüber hinaus, z. B. auf diaspora*.
Noch in einem anderen Punkt ist Friendica meines Wissens sehr nah am alten Facebook: Es gleicht dein Konto mit dem ab, was es kennt. Und dann sortiert es diejenigen Kandidaten im Verzeichnis nach oben, die a) die meisten Übereinstimmungen im Profil haben (geht natürlich um so besser, wenn die Kandidaten ein ähnlich gegliedertes Profil wie auf Friendica haben) und/oder b) die meisten Kontakte mit dir gemeinsam haben.
Wie gesagt, Mastodon bietet nichts dergleichen. Da wird man schon selbst auf Suche gehen müssen. Aber wenigstens hat man diese Möglichkeit, die leider vielen überhaupt nicht bekannt zu sein scheint.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #Friendica -
@Todos Locos Einen zentralen Login über alle Serveranwendungen hinweg gibt's tatsächlich nicht. Das ist immer wieder ein weitverbreiteter Irrglaube, und viele, die dem erliegen, fordern hinterher so einen zentralen Login, der einem überall sofort volle, uneingeschränkte Nutzerrechte beschert. Das ist allerdings technisch ziemlich unmöglich.
Außerdem: Um interessante Friendica-Konten zu finden, braucht man selbst nicht auf Friendica zu sein. Ebenso bei Pixelfed usw.
Das beste, was du nur mit einem Mastodon-Konto machen kannst, um Leute zu finden, denen du folgen könntest, ist, Mastodons Suche zu verwenden. Einfach mal interessante Hashtags eingeben und gucken, was da so auftaucht.
Es scheint ja unendlich viele Mastodon-Nutzer zu geben, die selbst nach Jahren diesen Trick noch nicht kennen. Die folgen einfach jedem, der ihnen über den Weg läuft, in der Hoffnung, daß in ihrer Timeline irgendwas Interessantes hängenbleibt. Nur, je mehr Leuten sie folgen, ohne irgendwas irgendwie zu kuratieren, desto weniger von ihrer Timeline lesen sie letztlich, und desto mehr eigentlich interessante Inhalte bleiben ungelesen, weil sie nie zu diesen Inhalten hinscrollen werden. Gut, das war auf Twitter auch nicht anders.
Ich habe Friendica schon lange nicht mehr benutzt. Aber soweit ich weiß, ist es als Facebook-Alternative beim Auffinden interessanter möglicher Kontakte sehr viel leistungsfähiger, vor allem sein Verzeichnis.
Mastodon hat auch ein Verzeichnis auf jedem Server, das listet aber nur die lokalen Konten auf dem jeweiligen Server. Friendica müßte immer noch alles listen, was es kennt, also nicht nur lokal auf dem eigenen Node, sondern überall auf Friendica, überall im Fediverse und möglicherweise je nach eigenen Verbindungsmöglichkeiten sogar darüber hinaus, z. B. auf diaspora*.
Noch in einem anderen Punkt ist Friendica meines Wissens sehr nah am alten Facebook: Es gleicht dein Konto mit dem ab, was es kennt. Und dann sortiert es diejenigen Kandidaten im Verzeichnis nach oben, die a) die meisten Übereinstimmungen im Profil haben (geht natürlich um so besser, wenn die Kandidaten ein ähnlich gegliedertes Profil wie auf Friendica haben) und/oder b) die meisten Kontakte mit dir gemeinsam haben.
Wie gesagt, Mastodon bietet nichts dergleichen. Da wird man schon selbst auf Suche gehen müssen. Aber wenigstens hat man diese Möglichkeit, die leider vielen überhaupt nicht bekannt zu sein scheint.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #Friendica -
@PepeCyBs Welt Das hat alles gleich mehrere Gründe.
Zunächst einmal wollen diese Institutionen eigentlich "nur" von 𝕏 weg. Sie brauchen "nur" einen Twitter-Ersatz. Da nehmen sie dann den nächstbesten, nächstgrößten. Auch deshalb gehen viele nach Bluesky: Das ist inzwischen bekannter, das hat mehr Nutzer, das verspricht mehr Reichweite. Ins Fediverse kommen sie höchstens, wenn sie dann einen Twitter-Ersatz-Ersatz brauchen.
Dann ist das Fediverse jenseits von Mastodon viel zu unbekannt. Selbst auf Mastodon glaubt eine Mehrheit, das Fediverse wäre ein reines Mastodon-Netzwerk. Vom Rest wissen viele höchstens noch von Pixelfed und PeerTube und glauben, das wären so etwas wie Instagram- bzw. YouTube-Add-ons für Mastodon.
Außerhalb von Mastodon ist aus dem Fediverse überhaupt nur Mastodon bekannt. Jeder Fediverse-Neuling wird direkt nach Mastodon geholt und erfährt vorher kein bißchen darüber, daß das Fediverse noch mehr bietet als Mastodon. Leute wie @pade kämpfen mit regelrechtem Feuereifer dafür, daß Leute, die noch nicht im Fediverse sind, "der Einfachheit halber" nur von Mastodon erfahren und ihnen gegenüber das Fediverse mit Mastodon gleichgesetzt wird.
Wer dann doch von anderen Fediverse-Serveranwendungen erfährt, begreift damit häufig noch nicht, daß die auch alle miteinander und auch mit Mastodon verbunden sind. Das habe ich ja Anfang letzten Jahres erlebt, als es einen kleinen Facebook-Exodus gab und Leute, die schon auf Mastodon waren, sich zusätzlich ein Friendica-Konto zulegten, um mit denjenigen ihrer Freunde in Verbindung zu bleiben, die von Facebook nach Friendica umzogen. Es war für sie völlig unvorstellbar, daß Mastodon und Friendica miteinander verbunden sind. Als sie dann davon erfuhren, in einem gewagten Experiment versuchten, mit ihrem Mastodon-Konto ihrem Friendica-Konto zu folgen, und das dann wider Erwarten sogar funktionierte, fielen sie komplett vom Glauben ab.
Letztlich sind Organisationen, Institutionen und andere Gruppierungen sehr viel schwerfälliger als einzelne Privatpersonen. Es ist für sie schon ein riesiges organisatorisches Unterfangen, überhaupt nach Mastodon zu gehen und dort ein Konto zu bespielen. Bis sie auch nur von der Existenz und den Möglichkeiten von Friendica oder Hubzilla erfahren, vergeht sehr, sehr viel mehr Zeit als bei privaten Mastodon-Nutzern, von denen viele ja auch noch nie von Friendica und fast gar keine von Hubzilla gehört haben.
Somit zieht auch nicht das Argument, daß sie "erstmal" nach Mastodon gehen und "dann später mal" sich was anderes angucken. Das wird nie passieren. Dafür sind sie zu träge und die Entscheidungswege zu lang.
Es gibt übrigens genau eine politische Partei, die im Fediverse ist, aber nicht (nur) auf Mastodon. Und das ist die deutsche Piratenpartei. Die hatte schon ihren eigenen Friendica-Node, als es Mastodon noch gar nicht gab, und hat ihn heute noch. Und natürlich gibt es kaum Piraten, die den nutzen, weil auch die Netzaffinität der allermeisten Piraten nicht über "Fediverse = Mastodon" hinausgeht.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
@PepeCyBs Welt Das hat alles gleich mehrere Gründe.
Zunächst einmal wollen diese Institutionen eigentlich "nur" von 𝕏 weg. Sie brauchen "nur" einen Twitter-Ersatz. Da nehmen sie dann den nächstbesten, nächstgrößten. Auch deshalb gehen viele nach Bluesky: Das ist inzwischen bekannter, das hat mehr Nutzer, das verspricht mehr Reichweite. Ins Fediverse kommen sie höchstens, wenn sie dann einen Twitter-Ersatz-Ersatz brauchen.
Dann ist das Fediverse jenseits von Mastodon viel zu unbekannt. Selbst auf Mastodon glaubt eine Mehrheit, das Fediverse wäre ein reines Mastodon-Netzwerk. Vom Rest wissen viele höchstens noch von Pixelfed und PeerTube und glauben, das wären so etwas wie Instagram- bzw. YouTube-Add-ons für Mastodon.
Außerhalb von Mastodon ist aus dem Fediverse überhaupt nur Mastodon bekannt. Jeder Fediverse-Neuling wird direkt nach Mastodon geholt und erfährt vorher kein bißchen darüber, daß das Fediverse noch mehr bietet als Mastodon. Leute wie @pade kämpfen mit regelrechtem Feuereifer dafür, daß Leute, die noch nicht im Fediverse sind, "der Einfachheit halber" nur von Mastodon erfahren und ihnen gegenüber das Fediverse mit Mastodon gleichgesetzt wird.
Wer dann doch von anderen Fediverse-Serveranwendungen erfährt, begreift damit häufig noch nicht, daß die auch alle miteinander und auch mit Mastodon verbunden sind. Das habe ich ja Anfang letzten Jahres erlebt, als es einen kleinen Facebook-Exodus gab und Leute, die schon auf Mastodon waren, sich zusätzlich ein Friendica-Konto zulegten, um mit denjenigen ihrer Freunde in Verbindung zu bleiben, die von Facebook nach Friendica umzogen. Es war für sie völlig unvorstellbar, daß Mastodon und Friendica miteinander verbunden sind. Als sie dann davon erfuhren, in einem gewagten Experiment versuchten, mit ihrem Mastodon-Konto ihrem Friendica-Konto zu folgen, und das dann wider Erwarten sogar funktionierte, fielen sie komplett vom Glauben ab.
Letztlich sind Organisationen, Institutionen und andere Gruppierungen sehr viel schwerfälliger als einzelne Privatpersonen. Es ist für sie schon ein riesiges organisatorisches Unterfangen, überhaupt nach Mastodon zu gehen und dort ein Konto zu bespielen. Bis sie auch nur von der Existenz und den Möglichkeiten von Friendica oder Hubzilla erfahren, vergeht sehr, sehr viel mehr Zeit als bei privaten Mastodon-Nutzern, von denen viele ja auch noch nie von Friendica und fast gar keine von Hubzilla gehört haben.
Somit zieht auch nicht das Argument, daß sie "erstmal" nach Mastodon gehen und "dann später mal" sich was anderes angucken. Das wird nie passieren. Dafür sind sie zu träge und die Entscheidungswege zu lang.
Es gibt übrigens genau eine politische Partei, die im Fediverse ist, aber nicht (nur) auf Mastodon. Und das ist die deutsche Piratenpartei. Die hatte schon ihren eigenen Friendica-Node, als es Mastodon noch gar nicht gab, und hat ihn heute noch. Und natürlich gibt es kaum Piraten, die den nutzen, weil auch die Netzaffinität der allermeisten Piraten nicht über "Fediverse = Mastodon" hinausgeht.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
@PepeCyBs Welt Das hat alles gleich mehrere Gründe.
Zunächst einmal wollen diese Institutionen eigentlich "nur" von 𝕏 weg. Sie brauchen "nur" einen Twitter-Ersatz. Da nehmen sie dann den nächstbesten, nächstgrößten. Auch deshalb gehen viele nach Bluesky: Das ist inzwischen bekannter, das hat mehr Nutzer, das verspricht mehr Reichweite. Ins Fediverse kommen sie höchstens, wenn sie dann einen Twitter-Ersatz-Ersatz brauchen.
Dann ist das Fediverse jenseits von Mastodon viel zu unbekannt. Selbst auf Mastodon glaubt eine Mehrheit, das Fediverse wäre ein reines Mastodon-Netzwerk. Vom Rest wissen viele höchstens noch von Pixelfed und PeerTube und glauben, das wären so etwas wie Instagram- bzw. YouTube-Add-ons für Mastodon.
Außerhalb von Mastodon ist aus dem Fediverse überhaupt nur Mastodon bekannt. Jeder Fediverse-Neuling wird direkt nach Mastodon geholt und erfährt vorher kein bißchen darüber, daß das Fediverse noch mehr bietet als Mastodon. Leute wie @pade kämpfen mit regelrechtem Feuereifer dafür, daß Leute, die noch nicht im Fediverse sind, "der Einfachheit halber" nur von Mastodon erfahren und ihnen gegenüber das Fediverse mit Mastodon gleichgesetzt wird.
Wer dann doch von anderen Fediverse-Serveranwendungen erfährt, begreift damit häufig noch nicht, daß die auch alle miteinander und auch mit Mastodon verbunden sind. Das habe ich ja Anfang letzten Jahres erlebt, als es einen kleinen Facebook-Exodus gab und Leute, die schon auf Mastodon waren, sich zusätzlich ein Friendica-Konto zulegten, um mit denjenigen ihrer Freunde in Verbindung zu bleiben, die von Facebook nach Friendica umzogen. Es war für sie völlig unvorstellbar, daß Mastodon und Friendica miteinander verbunden sind. Als sie dann davon erfuhren, in einem gewagten Experiment versuchten, mit ihrem Mastodon-Konto ihrem Friendica-Konto zu folgen, und das dann wider Erwarten sogar funktionierte, fielen sie komplett vom Glauben ab.
Letztlich sind Organisationen, Institutionen und andere Gruppierungen sehr viel schwerfälliger als einzelne Privatpersonen. Es ist für sie schon ein riesiges organisatorisches Unterfangen, überhaupt nach Mastodon zu gehen und dort ein Konto zu bespielen. Bis sie auch nur von der Existenz und den Möglichkeiten von Friendica oder Hubzilla erfahren, vergeht sehr, sehr viel mehr Zeit als bei privaten Mastodon-Nutzern, von denen viele ja auch noch nie von Friendica und fast gar keine von Hubzilla gehört haben.
Somit zieht auch nicht das Argument, daß sie "erstmal" nach Mastodon gehen und "dann später mal" sich was anderes angucken. Das wird nie passieren. Dafür sind sie zu träge und die Entscheidungswege zu lang.
Es gibt übrigens genau eine politische Partei, die im Fediverse ist, aber nicht (nur) auf Mastodon. Und das ist die deutsche Piratenpartei. Die hatte schon ihren eigenen Friendica-Node, als es Mastodon noch gar nicht gab, und hat ihn heute noch. Und natürlich gibt es kaum Piraten, die den nutzen, weil auch die Netzaffinität der allermeisten Piraten nicht über "Fediverse = Mastodon" hinausgeht.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
@PepeCyBs Welt Das hat alles gleich mehrere Gründe.
Zunächst einmal wollen diese Institutionen eigentlich "nur" von 𝕏 weg. Sie brauchen "nur" einen Twitter-Ersatz. Da nehmen sie dann den nächstbesten, nächstgrößten. Auch deshalb gehen viele nach Bluesky: Das ist inzwischen bekannter, das hat mehr Nutzer, das verspricht mehr Reichweite. Ins Fediverse kommen sie höchstens, wenn sie dann einen Twitter-Ersatz-Ersatz brauchen.
Dann ist das Fediverse jenseits von Mastodon viel zu unbekannt. Selbst auf Mastodon glaubt eine Mehrheit, das Fediverse wäre ein reines Mastodon-Netzwerk. Vom Rest wissen viele höchstens noch von Pixelfed und PeerTube und glauben, das wären so etwas wie Instagram- bzw. YouTube-Add-ons für Mastodon.
Außerhalb von Mastodon ist aus dem Fediverse überhaupt nur Mastodon bekannt. Jeder Fediverse-Neuling wird direkt nach Mastodon geholt und erfährt vorher kein bißchen darüber, daß das Fediverse noch mehr bietet als Mastodon. Leute wie @pade kämpfen mit regelrechtem Feuereifer dafür, daß Leute, die noch nicht im Fediverse sind, "der Einfachheit halber" nur von Mastodon erfahren und ihnen gegenüber das Fediverse mit Mastodon gleichgesetzt wird.
Wer dann doch von anderen Fediverse-Serveranwendungen erfährt, begreift damit häufig noch nicht, daß die auch alle miteinander und auch mit Mastodon verbunden sind. Das habe ich ja Anfang letzten Jahres erlebt, als es einen kleinen Facebook-Exodus gab und Leute, die schon auf Mastodon waren, sich zusätzlich ein Friendica-Konto zulegten, um mit denjenigen ihrer Freunde in Verbindung zu bleiben, die von Facebook nach Friendica umzogen. Es war für sie völlig unvorstellbar, daß Mastodon und Friendica miteinander verbunden sind. Als sie dann davon erfuhren, in einem gewagten Experiment versuchten, mit ihrem Mastodon-Konto ihrem Friendica-Konto zu folgen, und das dann wider Erwarten sogar funktionierte, fielen sie komplett vom Glauben ab.
Letztlich sind Organisationen, Institutionen und andere Gruppierungen sehr viel schwerfälliger als einzelne Privatpersonen. Es ist für sie schon ein riesiges organisatorisches Unterfangen, überhaupt nach Mastodon zu gehen und dort ein Konto zu bespielen. Bis sie auch nur von der Existenz und den Möglichkeiten von Friendica oder Hubzilla erfahren, vergeht sehr, sehr viel mehr Zeit als bei privaten Mastodon-Nutzern, von denen viele ja auch noch nie von Friendica und fast gar keine von Hubzilla gehört haben.
Somit zieht auch nicht das Argument, daß sie "erstmal" nach Mastodon gehen und "dann später mal" sich was anderes angucken. Das wird nie passieren. Dafür sind sie zu träge und die Entscheidungswege zu lang.
Es gibt übrigens genau eine politische Partei, die im Fediverse ist, aber nicht (nur) auf Mastodon. Und das ist die deutsche Piratenpartei. Die hatte schon ihren eigenen Friendica-Node, als es Mastodon noch gar nicht gab, und hat ihn heute noch. Und natürlich gibt es kaum Piraten, die den nutzen, weil auch die Netzaffinität der allermeisten Piraten nicht über "Fediverse = Mastodon" hinausgeht.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
@PepeCyBs Welt Das hat alles gleich mehrere Gründe.
Zunächst einmal wollen diese Institutionen eigentlich "nur" von 𝕏 weg. Sie brauchen "nur" einen Twitter-Ersatz. Da nehmen sie dann den nächstbesten, nächstgrößten. Auch deshalb gehen viele nach Bluesky: Das ist inzwischen bekannter, das hat mehr Nutzer, das verspricht mehr Reichweite. Ins Fediverse kommen sie höchstens, wenn sie dann einen Twitter-Ersatz-Ersatz brauchen.
Dann ist das Fediverse jenseits von Mastodon viel zu unbekannt. Selbst auf Mastodon glaubt eine Mehrheit, das Fediverse wäre ein reines Mastodon-Netzwerk. Vom Rest wissen viele höchstens noch von Pixelfed und PeerTube und glauben, das wären so etwas wie Instagram- bzw. YouTube-Add-ons für Mastodon.
Außerhalb von Mastodon ist aus dem Fediverse überhaupt nur Mastodon bekannt. Jeder Fediverse-Neuling wird direkt nach Mastodon geholt und erfährt vorher kein bißchen darüber, daß das Fediverse noch mehr bietet als Mastodon. Leute wie @pade kämpfen mit regelrechtem Feuereifer dafür, daß Leute, die noch nicht im Fediverse sind, "der Einfachheit halber" nur von Mastodon erfahren und ihnen gegenüber das Fediverse mit Mastodon gleichgesetzt wird.
Wer dann doch von anderen Fediverse-Serveranwendungen erfährt, begreift damit häufig noch nicht, daß die auch alle miteinander und auch mit Mastodon verbunden sind. Das habe ich ja Anfang letzten Jahres erlebt, als es einen kleinen Facebook-Exodus gab und Leute, die schon auf Mastodon waren, sich zusätzlich ein Friendica-Konto zulegten, um mit denjenigen ihrer Freunde in Verbindung zu bleiben, die von Facebook nach Friendica umzogen. Es war für sie völlig unvorstellbar, daß Mastodon und Friendica miteinander verbunden sind. Als sie dann davon erfuhren, in einem gewagten Experiment versuchten, mit ihrem Mastodon-Konto ihrem Friendica-Konto zu folgen, und das dann wider Erwarten sogar funktionierte, fielen sie komplett vom Glauben ab.
Letztlich sind Organisationen, Institutionen und andere Gruppierungen sehr viel schwerfälliger als einzelne Privatpersonen. Es ist für sie schon ein riesiges organisatorisches Unterfangen, überhaupt nach Mastodon zu gehen und dort ein Konto zu bespielen. Bis sie auch nur von der Existenz und den Möglichkeiten von Friendica oder Hubzilla erfahren, vergeht sehr, sehr viel mehr Zeit als bei privaten Mastodon-Nutzern, von denen viele ja auch noch nie von Friendica und fast gar keine von Hubzilla gehört haben.
Somit zieht auch nicht das Argument, daß sie "erstmal" nach Mastodon gehen und "dann später mal" sich was anderes angucken. Das wird nie passieren. Dafür sind sie zu träge und die Entscheidungswege zu lang.
Es gibt übrigens genau eine politische Partei, die im Fediverse ist, aber nicht (nur) auf Mastodon. Und das ist die deutsche Piratenpartei. Die hatte schon ihren eigenen Friendica-Node, als es Mastodon noch gar nicht gab, und hat ihn heute noch. Und natürlich gibt es kaum Piraten, die den nutzen, weil auch die Netzaffinität der allermeisten Piraten nicht über "Fediverse = Mastodon" hinausgeht.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
(Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)
Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?
Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.
Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.
Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.
Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.
Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.
Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.
Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.
Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.
Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.
Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.
Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.
Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.
Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.
Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.
#FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
(Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)
Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?
Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.
Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.
Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.
Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.
Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.
Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.
Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.
Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.
Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.
Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.
Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.
Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.
Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.
Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.
#FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
(Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)
Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?
Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.
Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.
Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.
Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.
Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.
Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.
Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.
Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.
Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.
Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.
Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.
Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.
Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.
Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.
#FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
(Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)
Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?
Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.
Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.
Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.
Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.
Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.
Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.
Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.
Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.
Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.
Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.
Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.
Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.
Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.
Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.
#FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
(Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)
Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?
Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.
Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.
Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.
Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.
Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.
Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.
Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.
Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.
Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.
Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.
Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.
Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.
Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.
Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.
Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.
#FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
@VonnyBonnWar euch das Thema Alt-Text schon vertraut?
Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Alt-Texte und Bildbeschreibungen, vor allem damit, wie sie im Fediverse angewendet werden können und müssen.
Ich habe mehr als 50 englischsprachige Leitfäden zu dem Thema gelesen. Daher weiß ich: Es gibt sehr viele Regeln und Leitlinien für Bildbeschreibungen im allgemeinen und Alt-Texte ganz speziell. Die meisten davon sind im Fediverse völlig unbekannt. Ich weiß auch, daß "Bildbeschreibung" und "Alt-Text" mitnichten gleichbedeutend sind.
Und ich habe unzählige Mastodon-Tröts zu dem Thema gelesen. (Interessanterweise spielen Bildbeschreibungen im Fediverse eigentlich nur auf Mastodon eine Rolle, sonst nirgendwo oder allerhöchstens als technische Randnotiz, aber kulturell in Stein gemeißelt sind sie nur auf Mastodon.) Daher glaube ich einschätzen zu können, was die tatsächlichen Anforderungen an Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon sind. Die sind auf Mastodon nämlich ein ganzes Stück anders als auf statischen Websites oder Blogs.
Während du eine Sketchnote gemacht hast, arbeite ich an einem englischsprachigen Wiki, das irgendwann mal ein umfassender Leitfaden für Alt-Texte und Bildbeschreibungen werden soll. Das einzige, was ich da nicht vorgesehen habe, sind Schritt-für-Schritt-Anleitungen für bestimmte Weboberflächen oder bestimmte Smartphone-Apps. Aber das Wie und Warum, die vielen Regeln und Leitlinien, die sollen darin ebenso enthalten sein wie die Besonderheiten im Fediverse allgemein und bei bestimmten Fediverse-Serveranwendungen ganz speziell.
Meine eigenen Bildbeschreibungen versuche ich immer weiter zu optimieren. Zum einen versuche ich, die existierenden Regeln und Leitlinien immer besser zu erfüllen. Zum anderen versuche ich, die Anforderungen, die auf Mastodon gestellt werden, immer besser zu erfüllen.
Das führt allerdings zu einem ziemlichen Aufwand pro Bild. Deshalb poste ich nur noch sehr selten Bilder. Alle paar Monate gibt's vielleicht mal ein, zwei Memeposts; da ist der Aufwand noch überschaubar, aber aufgrund der nötigen Erklärungen schon nicht unerheblich. Komplett eigene Bilder habe ich letztmalig vor etwa zwei Jahren gepostet. Seit Ende 2024 schreibe ich immer mal wieder an den Bildbeschreibungen für eine schon länger geplante Bilderserie.
(Übrigens lohnt es sich nicht, auf dem Kanal, von dem ich jetzt gerade kommentiere, nach meinen aktuellsten Bildern zu suchen. Hier poste ich keine Bilder mehr, sondern zwar immer noch im Fediverse, aber wieder ganz woanders.)
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta -
@Harald Klinke Noch zwei, die nicht fehlen dürfen:
Friendica
Friendica wurde schon 2010, und zwar noch vor diaspora*, als freie, quelloffene, dezentrale Alternative zu Facebook gestartet. Erfunden wurde es von einem Exilamerikaner im US-Outback, aber seit 2011 wird es von zwei Deutschen gepflegt und weiterentwickelt.
Friendica ist heute die älteste noch existierende Serveranwendung im Fediverse.
Hubzilla
Hubzilla, der ultimative Alleskönner des Fediverse, kommt ursprünglich von Friendicas Erfinder. Es entstand auch schon 2015 aus einer Weiterentwicklung eines Friendica-Fork und ist inzwischen in den Händen eines Österreichers und eines Norwegers. Sogar der Quellcode lagert in Frankreich auf Framagit.
Beide sind schon älter als Mastodon, und Mastodon hat sich tatsächlich bei seinem eigenen Start sofort mit beiden verbinden können.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
@Harald Klinke Noch zwei, die nicht fehlen dürfen:
Friendica
Friendica wurde schon 2010, und zwar noch vor diaspora*, als freie, quelloffene, dezentrale Alternative zu Facebook gestartet. Erfunden wurde es von einem Exilamerikaner im US-Outback, aber seit 2011 wird es von zwei Deutschen gepflegt und weiterentwickelt.
Friendica ist heute die älteste noch existierende Serveranwendung im Fediverse.
Hubzilla
Hubzilla, der ultimative Alleskönner des Fediverse, kommt ursprünglich von Friendicas Erfinder. Es entstand auch schon 2015 aus einer Weiterentwicklung eines Friendica-Fork und ist inzwischen in den Händen eines Österreichers und eines Norwegers. Sogar der Quellcode lagert in Frankreich auf Framagit.
Beide sind schon älter als Mastodon, und Mastodon hat sich tatsächlich bei seinem eigenen Start sofort mit beiden verbinden können.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
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Friendica
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Friendica ist heute die älteste noch existierende Serveranwendung im Fediverse.
Hubzilla
Hubzilla, der ultimative Alleskönner des Fediverse, kommt ursprünglich von Friendicas Erfinder. Es entstand auch schon 2015 aus einer Weiterentwicklung eines Friendica-Fork und ist inzwischen in den Händen eines Österreichers und eines Norwegers. Sogar der Quellcode lagert in Frankreich auf Framagit.
Beide sind schon älter als Mastodon, und Mastodon hat sich tatsächlich bei seinem eigenen Start sofort mit beiden verbinden können.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
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Friendica wurde schon 2010, und zwar noch vor diaspora*, als freie, quelloffene, dezentrale Alternative zu Facebook gestartet. Erfunden wurde es von einem Exilamerikaner im US-Outback, aber seit 2011 wird es von zwei Deutschen gepflegt und weiterentwickelt.
Friendica ist heute die älteste noch existierende Serveranwendung im Fediverse.
Hubzilla
Hubzilla, der ultimative Alleskönner des Fediverse, kommt ursprünglich von Friendicas Erfinder. Es entstand auch schon 2015 aus einer Weiterentwicklung eines Friendica-Fork und ist inzwischen in den Händen eines Österreichers und eines Norwegers. Sogar der Quellcode lagert in Frankreich auf Framagit.
Beide sind schon älter als Mastodon, und Mastodon hat sich tatsächlich bei seinem eigenen Start sofort mit beiden verbinden können.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
@Harald Klinke Noch zwei, die nicht fehlen dürfen:
Friendica
Friendica wurde schon 2010, und zwar noch vor diaspora*, als freie, quelloffene, dezentrale Alternative zu Facebook gestartet. Erfunden wurde es von einem Exilamerikaner im US-Outback, aber seit 2011 wird es von zwei Deutschen gepflegt und weiterentwickelt.
Friendica ist heute die älteste noch existierende Serveranwendung im Fediverse.
Hubzilla
Hubzilla, der ultimative Alleskönner des Fediverse, kommt ursprünglich von Friendicas Erfinder. Es entstand auch schon 2015 aus einer Weiterentwicklung eines Friendica-Fork und ist inzwischen in den Händen eines Österreichers und eines Norwegers. Sogar der Quellcode lagert in Frankreich auf Framagit.
Beide sind schon älter als Mastodon, und Mastodon hat sich tatsächlich bei seinem eigenen Start sofort mit beiden verbinden können.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla -
@KristianZum einen: Warum hat Mastodon als deutlich jüngeres Projekt deutlich mehr Nutzer für sich gewinnen können als die Projekte, die schon länger am Start sind? Was ist denen gelungen, was alle anderen nicht geschafft haben?
Halb Zufall, halb Publicity.
2016. Mastodon ist raus. Anscheinend redet Gargron online viel darüber. Jedenfalls mehr als die hinter Pleroma, Friendica und Hubzilla. Und das ebenfalls zentralistische und nicht mehr mit dem Fediverse verbundene Identi.ca ist eh nicht in den Händen von jemandem, der Deutsch kann, und auch Evan Prodromou redet nicht groß drüber, jedenfalls nicht mit Leuten, die ihm über Mainstream-Medien Publicity verschaffen könnten.
Ein deutsches Mainstream-Medium wird drauf aufmerksam und interviewt ihn und macht eine Story über ihn und Mastodon. Viele Leute lesen darüber, daß es an Microblogging nicht nur Twitter gibt. Twitter ist damals schon nicht unumstritten, aber allgemein wird bisher angenommen, daß es keinen Alternative dazu gibt. Identi.ca kennt keiner, GNU social kennt keiner, Pleroma kennt keiner, Friendica kennt keiner, Hubzilla kennt keiner. Aber von Mastodon lesen sie jetzt. Schon kommen neue Nutzer, die weiter microbloggen wollen, aber von Twitter wegwollen, nach Mastodon.
2017. Auf Twitter werden Furries, Manga-/Anime-Fans und queere Personen von rechten Störenfrieden angegriffen. Irgendjemand entweder unter ihnen oder unter den Leuten, die sie kennen, kennt Mastodon und sagt, da können sie doch hingehen. Es findet ein großer Exodus dieser Personengruppen von Twitter nach Mastodon statt. Mastodon wächst weiter. Wieder kennt niemand Identi.ca, GNU social, Pleroma, Friendica oder Hubzilla. Daher gehen ausnahmslos alle nach Mastodon, und nur Mastodon profitiert davon.
In den nächsten Jahren gibt es weitere solche Vorfälle auf Twitter. Wieder ist Mastodon die einzige bekannte Alternative (Grund: siehe 2016 und 2017). Wieder geht der Exodus nur nach Mastodon.
Ein Schneeball kommt ins Rollen: Mastodon wird größer, mehr Leute sind da, mehr Leute kennen es, mehr Leute empfehlen Mastodon, Mastodon wird größer und so weiter.
Mehr und mehr andere Serveranwendungen kommen ins Fediverse und verbinden sich mit Mastodon. Mastodon selbst ist aber so riesengroß, daß es innerhalb Mastodon geschätzte 99% allen Inhalts stellt. Inhalte von woanders sind auf Mastodon superselten.
Dazu kommt: Mastodon zeigt nicht an, woher Beiträge kommen. Mastodon zeigt bei Beiträgen von Misskey nicht an, daß die von Misskey kommen. Daher erfahren Mastodon-Nutzer auch nicht, daß die von Misskey kommen. Sie erfahren somit nicht, daß es Misskey gibt. Sie glauben, das sind Mastodon-Tröts.
Dazu kommt dann auch noch: Mastodon ist noch auf Version 3.x. Mastodon kann noch keine wie auch immer geartete Textformatierung darstellen. Das wird alles, aber auch wirklich alles von Mastodons HTML-"Sanitiser" rausgelöscht. Mastodon zeigt nur Klartext an. Das einzige, was Nicht-Mastodon-Beiträge von Mastodon-Tröts unterscheidet, ist, daß sie über 500 Zeichen lang sein können, daß Erwähnungen anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet), und daß Hashtags anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet).
Februar 2022. Elon Musk, längst ein durch und durch xenophober Faschist, kündigt an, Twitter aufzukaufen. Viele wollen weg, wissen aber nicht wohin. Millionen von ihnen werden eingeladen nach Mastodon. Ohne irgendeine Erwähnung von irgendeiner anderen Alternative. Weil die, die sie einladen, selbst auch nur Twitter und Mastodon kennen und nie von irgendeiner anderen Alternative gehört haben.
Februar/März 2022. Millionen von Twitter-Nutzern flüchten von Twitter nach Mastodon. Alle mit dem Wissensstand "es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon". Das so schon nicht kleine Mastodon wächst auf ein Vielfaches seiner Größe. Sowohl die Anzahl als auch der relative Anteil derjenigen, die glauben, das Fediverse sei nur Mastodon, und es gäbe nur Twitter und Mastodon, steigt.
Die wenigen Pleroma-Nutzer scheinen die Situation zu verpennen.
Misskey wächst auch, aber nur in Ostasien und speziell in Japan, wo es den Stellenwert hat, den Mastodon in der westlichen Welt hat. Aufgrund von Zeitzonen- und Sprachbarrieren (und weil die meisten westlichen Fediverse-Server den Misskey-Leuchtturmserver misskey.io gesperrt haben) kommen aus Japan kaum bis keine Informationen über die Existenz von Misskey an westliche Mastodon-Nutzer. Nennenswerte Forkeys gibt es zu diesem Zeitpunkt in der westlichen Welt auch noch nicht.
Auf Friendica, Hubzilla und (streams) tut man auch nichts, weil das ein Twitter-Thema ist und man eher Richtung Facebook orientiert ist. Ein paar Friendica-Nutzer wären bereit gewesen, Leute von Facebook nach Friendica zu holen. Auf Hubzilla sorgte man sich eher darüber, wie tageslichttauglich Hubzilla gerade war, und die Community steckte allgemein in einer Lethargie. (streams) hatte zu diesem Zeitpunkt kaum Nutzer. Und überall schien man anzuzweifeln, daß man in der Lage ist, einen Riesenexodus von mehreren Millionen auf den existierenden Servern aufnehmen zu können.
Oktober 2022. Elon Musk kauft Twitter auf. Noch sehr viel mehr Leute wollen da weg, wissen aber nicht wohin. Sie werden nun nach Mastodon eingeladen von denen, die im Februar/März von Twitter nach Mastodon geflohen sind. Ihr Wissensstand ist immer noch derselbe: "Es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon".
Pleroma? Misskey? Forkeys? Friendica? Hubzilla? (streams)? Siehe oben.
So, warum sind Friendica und Hubzilla nicht größer, obwohl sie älter sind?
Zunächst einmal: Mike Macgirvin hat bis 2023 angenommen, wenn er etwas baut, dann kommen die Leute schon von ganz alleine. Er ist kein Mensch der Öffentlichkeit. Er lebt mit seiner Frau, zwei Australian Shepherds und ein paar Hühnern auf einer Farm im australischen Outback, also in einer ziemlichen Einöde, wo man schon seine eigenen Nachbarn nicht sieht.
Mikes Hoffnung scheint auf dem Leidensdruck der Leute und ihrer Bereitschaft zum selbständigen Googlen zu beruhen. Mike glaubt, wenn die Leute mit Facebook nur unzufrieden genug sind, dann googlen sie von ganz alleine nach Alternativen, und dann werden sie seine Kreationen finden und als am besten erachten. Was er nicht auf dem Zettel hat: Niemand googlet nach dezentralen Facebook-Alternativen, wenn man nicht einmal eine vage Vorahnung hat, daß es sowas geben könnte. Oder daß es überhaupt Alternativen zu Facebook geben könnte. Social Networking = Facebook zur damaligen Zeit.
Jedenfalls:
März 2010. Facebook wird langsam so schlimm, daß Mike sich selbst daransetzt, eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare und obendrein sehr mächtige Alternative zu entwickeln.
Mai 2010. Zum einen: Mike rollt die erste Vorabversion von Mistpark aus.
Zum anderen: Vier junge Apple-Fanbois in den USA finden Facebook auch schlimm. Auch sie wollen eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare Alternative zu Facebook entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch zu früh, um Mistpark auf Google zu finden. Abgesehen davon rechnen auch die vier nicht damit, daß jemand so etwas schon mal gemacht haben könnte. Sonst hätten sie ja davon gehört, oder?
Jedenfalls: Die vier beschließen, ihren "Facebook-Killer" namens diaspora* über den Sommer 2010 zu entwickeln. Dafür brauchen sie aber Geld. $3.000 pro Nase, also $12.000 insgesamt. Sie starten eine Crowdfunding-Kampagne. Die geht komplett viral. Die Mainstream-Massenmedien picken auf, daß da vier Jungs etwas entwickeln wollen, was das immer schlimmer werdende Facebook ersetzen soll, und zwar, ohne die Nutzer auszuspionieren.
Binnen kürzester Zeit nehmen sie über $200.000 ein.
An dieser Stelle hätte Mike sich an die Massenmedien wenden können: Das, was die vier da vorhaben, das hat er schon fast fertig entwickelt. Ohne Crowdfunding. Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Juli 2010. Mike rollt den ersten stabilen Release von Mistpark aus. Die mächtigste föderierte Serversoftware, bis Mike es selbst entthronen wird. Wieder ohne jegliche Werbung, PR, Publicitiy oder was auch immer. Jetzt hätte Mike erst recht an die Tech- und Massenmedien gehen können und sagen können: "Hier, ich habe ganz alleine und für lau einen Facebook-Killer entwickelt, der sogar noch viel besser und mächtiger ist als Facebook!" Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Herbst 2010. Die erste superfrühe Alpha-Version von diaspora* wird ausgerollt. Im Grunde ist es eine ziemliche Enttäuschung. Es ist buggy, es läuft nur auf Mac-Servern, und es kann auch nicht sehr viel. Trotzdem wird es zumindest von genügend Hipstern angenommen, daß Google davon erfährt und diaspora* nach Strich und Faden für sein eigenes Google+ abkupfert und sogar das Aussehen von diaspora* zu Googles neuer Corporate Identity macht.
Auch etliche Tech-Geeks gehen nach diaspora*. Warum nicht nach Mistpark? Weil sie von Mistpark nichts wissen. Und weil sie angesichts der Sowieso-Verfügbarkeit von diaspora* kein Stück auf die Idee kommen zu googlen, ob's nicht noch was Besseres gibt.
Sogar auf diaspora* erfährt man erst allmählich von Mistpark, das inzwischen Friendika heißt, als es dessen Entwicklern gelungen ist, sich ohne jegliche API oder so mit diaspora* zu verbinden. Friendika wird auf diaspora* dadurch bekannt, daß a) es selbst dort vertreten ist und b) seine Nutzer zu diaspora*-Nutzern darüber reden. Ein paar ziehen tatsächlich um, weil ihnen diaspora* zu unterausgestattet ist. Das heißt, einige merken auch diese Unterausstattung erst, als sie Friendika ausprobieren.
Das geht so weiter. Auch als Tobias und Michael übernehmen, machen sie für Friendica kaum Werbung. Das heißt, es gibt einen Vortrag auf einem CCC. Aber der Vortrag ist nicht auf potentielle Nutzer ausgelegt, sondern auf Entwickler und Serveradmins.
Als Friendica sich mit Facebook verbindet, hofft man darauf, daß Friendica auf Facebook durch seine bloße Präsenz für sich werben kann. Klappt nicht.
April 2015. diaspora* ist weitestgehend wieder vergessen. Von Friendica weiß weiterhin keine Sau.
Nun wird das gerade erst aus der Red Matrix umgebaute Hubzilla erstmals vorgestellt. Es ist mächtiger als alles, was es bisher an dezentraler, föderierter Software gab. Aber weder Mike noch Mario noch Harald macht irgendwelche Werbung dafür. Wieder hofft man auf Suchmaschinen.
Die Communities von beiden machen auch nichts. Ihnen gehört das ja nicht, also ist Werbung nicht ihr Bier. Außerdem haben gerade die Friendica-Nutzer immer noch PTSD davon, daß Friendica-Nodes sogar auf dedizierten Servern oft nur ein paar hundert Leute aufnehmen können. Man könnte Leute allenfalls kleckerweise von Facebook holen, aber keine riesige Umsteigerlawine verkraften. Und auf Hubzilla redet man sich ein, daß Hubzilla ja eigentlich kein soziales Netzwerk ist, sondern ein "soziales CMS", aber trotzdem jetzt nicht so unbedingt direkt eine Facebook-Alternative, daß man jetzt unbedingt Leute von Facebook einladen müßte.
Das zieht sich bis heute so hin. Die erste zaghafte Werbung gibt es erst 2023. Und auch die gibt's nur im längst von Mastodon dominierten Fediverse. Und auch die hält sich zum einen nicht an Mastodons Regeln (zu lange Posts führen zu Mutes und Blocks, fehlende Hashtags führen zu Unauffindbarkeit, aber wer kann schon damit rechnen, daß man Hashtags braucht, wenn man doch selbst an Gruppen gewöhnt ist). Zum anderen spricht man nicht die Sprache der Mastodon-Nutzer, erklärt ihnen also nicht, daß Friendica/Hubzilla/(streams) im Fediverse und damit auch mit Mastodon verbunden ist. Selbst wenn man das täte, würde man mehr Mastodon-Nutzer verstören als anziehen.Und zum anderen: Was würde denn all die benannten Beteiligten davon abhalten, das zu tun genau jetzt? Warum passiert genau das noch nicht? Wäre doch, wenn alle das wollen, leicht möglich, oder? Abschauen, was Mastodon richtig gemacht hat nach außen, und das genau so gut oder besser machen? Welche Entschuldigung gibt es dann im Moment, das nicht zu tun?
Die "Entschuldigung" wäre, daß viele andere Fediverse-Anwendungen dann aufhören könnten.
Ich rede nicht von denen, die von vornherein ganz anders aufgestellt sind als Mastodon (PeerTube, Funkwhale, Owncast, Mobilizon, Flohmarkt, Ibex etc.).
Ich rede von denen, die im Prinzip auch das tun könnten, was Mastodon. Deren Alleinstellungsmerkmal aber ist, daß sie eben gerade anders sind als Mastodon und Dinge anders machen als Mastodon (Pleroma, Akkoma, Misskey, Sharkey, CherryPick, Iceshrimp-JS, Iceshrimp.NET, GoToSocial, Mitra, snac2, Socialhome, Friendica, Hubzilla, (streams), Forte etc.).
Wenn die alle total an Mastodon angepaßt werden, wenn die alle ganz genau wie Mastodon werden, wofür braucht es die dann noch? Warum sollte sie jemand benutzen? Was außer dem Namen unterscheidet sie dann noch von Mastodon?
Und vor allem: Glaubst du wirklich, die Entwickler werden ihre Babys zusammenschnippeln auf Mastodon-Format, nur um Frieden mit Mastodon zu haben? Und glaubst du auch, die Serveradmins werden auf diese zusammengeschnippelten neuen Versionen updaten?
Okay, nehmen wir mal Hubzilla als Beispiel, das ultimative Anti-Mastodon.
Nehmen wir mal an, morgen früh (um das Ganze möglichst schnell zu machen; du willst ja, daß das jetzt sofort augenblicklich passiert) rollen @Mario Vavti und @Harald Eilertsen Hubzilla 12.0 aus. Änderungen:- Die Mastodon Client API wird eingeführt. Der gesamte Funktionsumfang wird reduziert auf das, was die Mastodon Client API abdeckt. Hubzillas eigene Client API wird abgeschafft.
- ActivityPub ist jetzt das Basisprotokoll.
- Unterstützung für alle anderen Protokolle, inklusive Zot6 und diaspora*, aber auch der RSS- und Atom-Aggregator, fliegen raus.
- Es gibt keine mehreren Identitäten pro Konto mehr, weil Mastodon die nicht versteht. Jeder Kanal wird zu einem eigenständigen Konto mit denselben Credentials wie das Konto, zu dem er vorher gehörte.
- Das heißt, Forenkanäle werden gänzlich gelöscht, weil Mastodon keine Gruppen unterstützt.
- Es gibt keine nomadische Identität mehr, weil Mastodon das nicht hat und damit nicht umgehen kann. Klone werden zu eigenständigen Konten. Umziehen geht höchstens noch per Export und Import. Und auch die Formate sind an Mastodon angepaßt.
- Alle Profile außer dem öffentlichen werden gelöscht. Damit könnte Mastodon sowieso nicht umgehen.
- Beim öffentlichen Profil werden alle Profilfelder außer dem Profiltext gelöscht. Vier neue Mehrzweck-Profilfelder werden angelegt. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Das Konzept bidirektionaler Kontakte wird ersetzt durch einseitiges Folgen und auch einseitiges Gefolgtwerden wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Privacy-Gruppen werden umgewandelt in Listen, die nur noch haargenau die Features und die Handhabung von Mastodon-Listen haben.
- Es gibt keine verschiedenen Kanalrollen mehr, nur noch eine Art von Konto. Wie auf Mastodon. Wie gesagt, Forenkanäle werden nicht in Konten umgewandelt, sondern gänzlich gelöscht.
- Das komplette Berechtigungssystem wird ersatzlos gelöscht. Alle existierenden Berechtigungen (außer bei DMs) werden auf öffentlich gesetzt.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Blacklist wird umgewandelt in jeweils eine Filtereinstellung pro Zeile. Reine Schlüsselwörter werden normale Filter. Schlüsselwörter mit RegEx, die nur dazu dienen, daß die Wörter nur als Ganzes erkannt werden, werden umgewandelt in entsprechende Filter. Alle anderen Filterzeilen werden ersatzlos gelöscht.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Whitelist wird ersatzlos gelöscht, ebenso die individuellen Filter pro Kontakt.
- Überhaupt, alle Pro-Kontakt-Einstellungen werden gelöscht, weil Mastodon sowas nicht unterstützt und auch nicht damit rechnet.
- Die NSFW-Filterliste könnte auch entsprechend in Filterzeilen konvertiert werden, die Posts nicht löschen, sondern verstecken. Weil dieses Feature auf Mastodon aber nie Teil der Mastodon-Kultur geworden ist, die noch auf Mastodon 3.x basiert, wird die NSFW-Filterliste gänzlich und ersatzlos gelöscht.
- Die maximale Postlänge wird von 16.777.215 Zeichen auf 500 Zeichen reduziert. Längere Beiträge werden automatisch in Threads zerstückelt.
- Titel werden abgeschafft; existierende Titel werden gelöscht. Damit kann Mastodon eh nichts anfangen.
- Das Zusammenfassungsfeld wird in CW-Feld umbenannt, damit es aus Mastodon-Sicht nicht mehr falsch benutzt wird.
- Jegliche Form von Textformatierung und -gestaltung wird ersatzlos abgeschafft. Schon existierende Formatierungen werden entfernt.
- Eingebettete Bilder und mehr als vier Bilder pro Beitrag werden auch abgeschafft. Von den Bildern in Beiträgen werden die ersten vier in Dateianhänge umgewandelt und die übrigen gelöscht. Alt-Texte wandern in separate Text- und Datenbankfelder mit einem harten Limit von 1.500 Zeichen.
- Zitate werden abgeschafft. Auch die könnte Mastodon darstellen, aber nicht erzeugen, also gehören sie nicht nach Mastodon.
- Das Teilen von Beiträgen wird in "Zitieren" umbenannt und umgestellt auf dieselbe Art und Weise, die auch Mastodon anwendet. Oder gleich komplett abgeschafft, weil es Mastodon-Nutzer stören könnte.
- Das Wiederholen von Beiträgen wird in "Boosten" umbenannt. Oder gleich in "Retröten", weil das mehr Mastodon-Nutzer verstehen.
- Umfragen können nur noch vier Optionen haben, deren Namen auf 50 Zeichen beschränkt sind, und das Wählen mehrerer Optionen geht nicht mehr.
- Jegliche Unterstützung geschlossener Konversationen wird abgeschafft zugunsten eines losen Threadmodells wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht. Die Unterstützung für FEP-171b "Conversation Containers" wird komplett und ersatzlos gestrichen. Das ganze FEP wird gelöscht.
- Posts heißen jetzt Tröts.
- Kommentare heißen jetzt auch Tröts.
- Der Zähler für ungelesene Beiträge wird abgeschafft.
- Die HQ-Seite wird abgeschafft. Die Kanalseite wird abgeschafft. Es gibt nur noch den Network-Stream. Der wird darauf hartgecodet, nur noch Einzelbeiträge zu zeigen und keine ganzen Konversationen mehr. Das soll verhindern, daß Hubzilla-Nutzer immer noch Hubzilla irgendwie anders nutzen, als Mastodon-Nutzer Mastodon nutzen.
- Der Filespace wird abgeschafft. WebDAV sowieso. Dateien werden so gehandhabt wie auf Mastodon.
- Der Eventkalender wird abgeschafft, weil Mastodon eh keine Events kann.
- Der CalDAV-Kalenderserver wird abgeschafft.
- Der CardDAV-Adreßbuchserver wird abgeschafft.
- Artikel werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Planungskarten werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Wikis werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Webpages werden abgeschafft. Hubzilla wird eine neue offizielle Website brauchen.
- Kanalquellen werden abgeschafft. Auf Mastodon kann man ja auch nicht mit Bordmitteln Bots bauen, außerdem sind Bots böse.
- Der PDL-Editor wird abgeschafft. Die Unterstützung von Themes wird abgeschafft. Hubzillas Oberfläche wird hartgecodet. Entweder sieht es jetzt wie Mastodon oder wie Twitter aus. Egal, ob es eigentlich aus einer Facebook-Alternative hervorgegangen ist. Aber die primäre Facebook-Alternative im Fediverse ist jetzt auch Mastodon.
- Alle anderen optionalen Apps werden auch abgeschafft. Hubzilla ist nicht mehr modular.
So, jetzt frage ich dich: Glaubst du, Mario und Harald machen das wirklich?
Glaubst du wirklich, sie kastrieren Hubzilla tatsächlich freiwillig um locker 90% seiner Features, nur um sich Mastodon anzubiedern? Die beiden, die sich bis jetzt von Gargron überhaupt gar nichts haben sagen lassen?
Und glaubst du allen Ernstes, Hub-Admins wie @Der Pepe (Hubzilla) ⁂, @Mark Nowiasz oder @Steffen gehen wirklich dabei und stellen ihre Hubs auf das so zusammengestrichene Hubzilla 12.0 um, das sich außer im Namen praktisch nicht mehr von Mastodon unterscheidet? Für einen Diktatfrieden mit dem eigentlich konzeptionell völlig anderen und bis dahin featuremäßig hoffnungslos unterlegenen Mastodon?
Und warum glaubst du, daß genau diese Personen genau das auch tatsächlich tun werden? Auch ich hätte dafür gerne eine ehrliche Antwort.
Wohlgemerkt, @Steffen 🦉🇪🇺 hat erst vor kurzem einen Mastodon-Server abgeschaltet und setzt jetzt nur noch auf Friendica und Hubzilla. Und du glaubst allen Ernstes, er läßt zu, daß beide durch neue Versionen der Serversoftware zu Mastodon-Klonen reduziert werden?
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #diaspora* #Mistpark #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams) #Mastoverse #MastodonFediverse -
@KristianZum einen: Warum hat Mastodon als deutlich jüngeres Projekt deutlich mehr Nutzer für sich gewinnen können als die Projekte, die schon länger am Start sind? Was ist denen gelungen, was alle anderen nicht geschafft haben?
Halb Zufall, halb Publicity.
2016. Mastodon ist raus. Anscheinend redet Gargron online viel darüber. Jedenfalls mehr als die hinter Pleroma, Friendica und Hubzilla. Und das ebenfalls zentralistische und nicht mehr mit dem Fediverse verbundene Identi.ca ist eh nicht in den Händen von jemandem, der Deutsch kann, und auch Evan Prodromou redet nicht groß drüber, jedenfalls nicht mit Leuten, die ihm über Mainstream-Medien Publicity verschaffen könnten.
Ein deutsches Mainstream-Medium wird drauf aufmerksam und interviewt ihn und macht eine Story über ihn und Mastodon. Viele Leute lesen darüber, daß es an Microblogging nicht nur Twitter gibt. Twitter ist damals schon nicht unumstritten, aber allgemein wird bisher angenommen, daß es keinen Alternative dazu gibt. Identi.ca kennt keiner, GNU social kennt keiner, Pleroma kennt keiner, Friendica kennt keiner, Hubzilla kennt keiner. Aber von Mastodon lesen sie jetzt. Schon kommen neue Nutzer, die weiter microbloggen wollen, aber von Twitter wegwollen, nach Mastodon.
2017. Auf Twitter werden Furries, Manga-/Anime-Fans und queere Personen von rechten Störenfrieden angegriffen. Irgendjemand entweder unter ihnen oder unter den Leuten, die sie kennen, kennt Mastodon und sagt, da können sie doch hingehen. Es findet ein großer Exodus dieser Personengruppen von Twitter nach Mastodon statt. Mastodon wächst weiter. Wieder kennt niemand Identi.ca, GNU social, Pleroma, Friendica oder Hubzilla. Daher gehen ausnahmslos alle nach Mastodon, und nur Mastodon profitiert davon.
In den nächsten Jahren gibt es weitere solche Vorfälle auf Twitter. Wieder ist Mastodon die einzige bekannte Alternative (Grund: siehe 2016 und 2017). Wieder geht der Exodus nur nach Mastodon.
Ein Schneeball kommt ins Rollen: Mastodon wird größer, mehr Leute sind da, mehr Leute kennen es, mehr Leute empfehlen Mastodon, Mastodon wird größer und so weiter.
Mehr und mehr andere Serveranwendungen kommen ins Fediverse und verbinden sich mit Mastodon. Mastodon selbst ist aber so riesengroß, daß es innerhalb Mastodon geschätzte 99% allen Inhalts stellt. Inhalte von woanders sind auf Mastodon superselten.
Dazu kommt: Mastodon zeigt nicht an, woher Beiträge kommen. Mastodon zeigt bei Beiträgen von Misskey nicht an, daß die von Misskey kommen. Daher erfahren Mastodon-Nutzer auch nicht, daß die von Misskey kommen. Sie erfahren somit nicht, daß es Misskey gibt. Sie glauben, das sind Mastodon-Tröts.
Dazu kommt dann auch noch: Mastodon ist noch auf Version 3.x. Mastodon kann noch keine wie auch immer geartete Textformatierung darstellen. Das wird alles, aber auch wirklich alles von Mastodons HTML-"Sanitiser" rausgelöscht. Mastodon zeigt nur Klartext an. Das einzige, was Nicht-Mastodon-Beiträge von Mastodon-Tröts unterscheidet, ist, daß sie über 500 Zeichen lang sein können, daß Erwähnungen anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet), und daß Hashtags anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet).
Februar 2022. Elon Musk, längst ein durch und durch xenophober Faschist, kündigt an, Twitter aufzukaufen. Viele wollen weg, wissen aber nicht wohin. Millionen von ihnen werden eingeladen nach Mastodon. Ohne irgendeine Erwähnung von irgendeiner anderen Alternative. Weil die, die sie einladen, selbst auch nur Twitter und Mastodon kennen und nie von irgendeiner anderen Alternative gehört haben.
Februar/März 2022. Millionen von Twitter-Nutzern flüchten von Twitter nach Mastodon. Alle mit dem Wissensstand "es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon". Das so schon nicht kleine Mastodon wächst auf ein Vielfaches seiner Größe. Sowohl die Anzahl als auch der relative Anteil derjenigen, die glauben, das Fediverse sei nur Mastodon, und es gäbe nur Twitter und Mastodon, steigt.
Die wenigen Pleroma-Nutzer scheinen die Situation zu verpennen.
Misskey wächst auch, aber nur in Ostasien und speziell in Japan, wo es den Stellenwert hat, den Mastodon in der westlichen Welt hat. Aufgrund von Zeitzonen- und Sprachbarrieren (und weil die meisten westlichen Fediverse-Server den Misskey-Leuchtturmserver misskey.io gesperrt haben) kommen aus Japan kaum bis keine Informationen über die Existenz von Misskey an westliche Mastodon-Nutzer. Nennenswerte Forkeys gibt es zu diesem Zeitpunkt in der westlichen Welt auch noch nicht.
Auf Friendica, Hubzilla und (streams) tut man auch nichts, weil das ein Twitter-Thema ist und man eher Richtung Facebook orientiert ist. Ein paar Friendica-Nutzer wären bereit gewesen, Leute von Facebook nach Friendica zu holen. Auf Hubzilla sorgte man sich eher darüber, wie tageslichttauglich Hubzilla gerade war, und die Community steckte allgemein in einer Lethargie. (streams) hatte zu diesem Zeitpunkt kaum Nutzer. Und überall schien man anzuzweifeln, daß man in der Lage ist, einen Riesenexodus von mehreren Millionen auf den existierenden Servern aufnehmen zu können.
Oktober 2022. Elon Musk kauft Twitter auf. Noch sehr viel mehr Leute wollen da weg, wissen aber nicht wohin. Sie werden nun nach Mastodon eingeladen von denen, die im Februar/März von Twitter nach Mastodon geflohen sind. Ihr Wissensstand ist immer noch derselbe: "Es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon".
Pleroma? Misskey? Forkeys? Friendica? Hubzilla? (streams)? Siehe oben.
So, warum sind Friendica und Hubzilla nicht größer, obwohl sie älter sind?
Zunächst einmal: Mike Macgirvin hat bis 2023 angenommen, wenn er etwas baut, dann kommen die Leute schon von ganz alleine. Er ist kein Mensch der Öffentlichkeit. Er lebt mit seiner Frau, zwei Australian Shepherds und ein paar Hühnern auf einer Farm im australischen Outback, also in einer ziemlichen Einöde, wo man schon seine eigenen Nachbarn nicht sieht.
Mikes Hoffnung scheint auf dem Leidensdruck der Leute und ihrer Bereitschaft zum selbständigen Googlen zu beruhen. Mike glaubt, wenn die Leute mit Facebook nur unzufrieden genug sind, dann googlen sie von ganz alleine nach Alternativen, und dann werden sie seine Kreationen finden und als am besten erachten. Was er nicht auf dem Zettel hat: Niemand googlet nach dezentralen Facebook-Alternativen, wenn man nicht einmal eine vage Vorahnung hat, daß es sowas geben könnte. Oder daß es überhaupt Alternativen zu Facebook geben könnte. Social Networking = Facebook zur damaligen Zeit.
Jedenfalls:
März 2010. Facebook wird langsam so schlimm, daß Mike sich selbst daransetzt, eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare und obendrein sehr mächtige Alternative zu entwickeln.
Mai 2010. Zum einen: Mike rollt die erste Vorabversion von Mistpark aus.
Zum anderen: Vier junge Apple-Fanbois in den USA finden Facebook auch schlimm. Auch sie wollen eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare Alternative zu Facebook entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch zu früh, um Mistpark auf Google zu finden. Abgesehen davon rechnen auch die vier nicht damit, daß jemand so etwas schon mal gemacht haben könnte. Sonst hätten sie ja davon gehört, oder?
Jedenfalls: Die vier beschließen, ihren "Facebook-Killer" namens diaspora* über den Sommer 2010 zu entwickeln. Dafür brauchen sie aber Geld. $3.000 pro Nase, also $12.000 insgesamt. Sie starten eine Crowdfunding-Kampagne. Die geht komplett viral. Die Mainstream-Massenmedien picken auf, daß da vier Jungs etwas entwickeln wollen, was das immer schlimmer werdende Facebook ersetzen soll, und zwar, ohne die Nutzer auszuspionieren.
Binnen kürzester Zeit nehmen sie über $200.000 ein.
An dieser Stelle hätte Mike sich an die Massenmedien wenden können: Das, was die vier da vorhaben, das hat er schon fast fertig entwickelt. Ohne Crowdfunding. Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Juli 2010. Mike rollt den ersten stabilen Release von Mistpark aus. Die mächtigste föderierte Serversoftware, bis Mike es selbst entthronen wird. Wieder ohne jegliche Werbung, PR, Publicitiy oder was auch immer. Jetzt hätte Mike erst recht an die Tech- und Massenmedien gehen können und sagen können: "Hier, ich habe ganz alleine und für lau einen Facebook-Killer entwickelt, der sogar noch viel besser und mächtiger ist als Facebook!" Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Herbst 2010. Die erste superfrühe Alpha-Version von diaspora* wird ausgerollt. Im Grunde ist es eine ziemliche Enttäuschung. Es ist buggy, es läuft nur auf Mac-Servern, und es kann auch nicht sehr viel. Trotzdem wird es zumindest von genügend Hipstern angenommen, daß Google davon erfährt und diaspora* nach Strich und Faden für sein eigenes Google+ abkupfert und sogar das Aussehen von diaspora* zu Googles neuer Corporate Identity macht.
Auch etliche Tech-Geeks gehen nach diaspora*. Warum nicht nach Mistpark? Weil sie von Mistpark nichts wissen. Und weil sie angesichts der Sowieso-Verfügbarkeit von diaspora* kein Stück auf die Idee kommen zu googlen, ob's nicht noch was Besseres gibt.
Sogar auf diaspora* erfährt man erst allmählich von Mistpark, das inzwischen Friendika heißt, als es dessen Entwicklern gelungen ist, sich ohne jegliche API oder so mit diaspora* zu verbinden. Friendika wird auf diaspora* dadurch bekannt, daß a) es selbst dort vertreten ist und b) seine Nutzer zu diaspora*-Nutzern darüber reden. Ein paar ziehen tatsächlich um, weil ihnen diaspora* zu unterausgestattet ist. Das heißt, einige merken auch diese Unterausstattung erst, als sie Friendika ausprobieren.
Das geht so weiter. Auch als Tobias und Michael übernehmen, machen sie für Friendica kaum Werbung. Das heißt, es gibt einen Vortrag auf einem CCC. Aber der Vortrag ist nicht auf potentielle Nutzer ausgelegt, sondern auf Entwickler und Serveradmins.
Als Friendica sich mit Facebook verbindet, hofft man darauf, daß Friendica auf Facebook durch seine bloße Präsenz für sich werben kann. Klappt nicht.
April 2015. diaspora* ist weitestgehend wieder vergessen. Von Friendica weiß weiterhin keine Sau.
Nun wird das gerade erst aus der Red Matrix umgebaute Hubzilla erstmals vorgestellt. Es ist mächtiger als alles, was es bisher an dezentraler, föderierter Software gab. Aber weder Mike noch Mario noch Harald macht irgendwelche Werbung dafür. Wieder hofft man auf Suchmaschinen.
Die Communities von beiden machen auch nichts. Ihnen gehört das ja nicht, also ist Werbung nicht ihr Bier. Außerdem haben gerade die Friendica-Nutzer immer noch PTSD davon, daß Friendica-Nodes sogar auf dedizierten Servern oft nur ein paar hundert Leute aufnehmen können. Man könnte Leute allenfalls kleckerweise von Facebook holen, aber keine riesige Umsteigerlawine verkraften. Und auf Hubzilla redet man sich ein, daß Hubzilla ja eigentlich kein soziales Netzwerk ist, sondern ein "soziales CMS", aber trotzdem jetzt nicht so unbedingt direkt eine Facebook-Alternative, daß man jetzt unbedingt Leute von Facebook einladen müßte.
Das zieht sich bis heute so hin. Die erste zaghafte Werbung gibt es erst 2023. Und auch die gibt's nur im längst von Mastodon dominierten Fediverse. Und auch die hält sich zum einen nicht an Mastodons Regeln (zu lange Posts führen zu Mutes und Blocks, fehlende Hashtags führen zu Unauffindbarkeit, aber wer kann schon damit rechnen, daß man Hashtags braucht, wenn man doch selbst an Gruppen gewöhnt ist). Zum anderen spricht man nicht die Sprache der Mastodon-Nutzer, erklärt ihnen also nicht, daß Friendica/Hubzilla/(streams) im Fediverse und damit auch mit Mastodon verbunden ist. Selbst wenn man das täte, würde man mehr Mastodon-Nutzer verstören als anziehen.Und zum anderen: Was würde denn all die benannten Beteiligten davon abhalten, das zu tun genau jetzt? Warum passiert genau das noch nicht? Wäre doch, wenn alle das wollen, leicht möglich, oder? Abschauen, was Mastodon richtig gemacht hat nach außen, und das genau so gut oder besser machen? Welche Entschuldigung gibt es dann im Moment, das nicht zu tun?
Die "Entschuldigung" wäre, daß viele andere Fediverse-Anwendungen dann aufhören könnten.
Ich rede nicht von denen, die von vornherein ganz anders aufgestellt sind als Mastodon (PeerTube, Funkwhale, Owncast, Mobilizon, Flohmarkt, Ibex etc.).
Ich rede von denen, die im Prinzip auch das tun könnten, was Mastodon. Deren Alleinstellungsmerkmal aber ist, daß sie eben gerade anders sind als Mastodon und Dinge anders machen als Mastodon (Pleroma, Akkoma, Misskey, Sharkey, CherryPick, Iceshrimp-JS, Iceshrimp.NET, GoToSocial, Mitra, snac2, Socialhome, Friendica, Hubzilla, (streams), Forte etc.).
Wenn die alle total an Mastodon angepaßt werden, wenn die alle ganz genau wie Mastodon werden, wofür braucht es die dann noch? Warum sollte sie jemand benutzen? Was außer dem Namen unterscheidet sie dann noch von Mastodon?
Und vor allem: Glaubst du wirklich, die Entwickler werden ihre Babys zusammenschnippeln auf Mastodon-Format, nur um Frieden mit Mastodon zu haben? Und glaubst du auch, die Serveradmins werden auf diese zusammengeschnippelten neuen Versionen updaten?
Okay, nehmen wir mal Hubzilla als Beispiel, das ultimative Anti-Mastodon.
Nehmen wir mal an, morgen früh (um das Ganze möglichst schnell zu machen; du willst ja, daß das jetzt sofort augenblicklich passiert) rollen @Mario Vavti und @Harald Eilertsen Hubzilla 12.0 aus. Änderungen:- Die Mastodon Client API wird eingeführt. Der gesamte Funktionsumfang wird reduziert auf das, was die Mastodon Client API abdeckt. Hubzillas eigene Client API wird abgeschafft.
- ActivityPub ist jetzt das Basisprotokoll.
- Unterstützung für alle anderen Protokolle, inklusive Zot6 und diaspora*, aber auch der RSS- und Atom-Aggregator, fliegen raus.
- Es gibt keine mehreren Identitäten pro Konto mehr, weil Mastodon die nicht versteht. Jeder Kanal wird zu einem eigenständigen Konto mit denselben Credentials wie das Konto, zu dem er vorher gehörte.
- Das heißt, Forenkanäle werden gänzlich gelöscht, weil Mastodon keine Gruppen unterstützt.
- Es gibt keine nomadische Identität mehr, weil Mastodon das nicht hat und damit nicht umgehen kann. Klone werden zu eigenständigen Konten. Umziehen geht höchstens noch per Export und Import. Und auch die Formate sind an Mastodon angepaßt.
- Alle Profile außer dem öffentlichen werden gelöscht. Damit könnte Mastodon sowieso nicht umgehen.
- Beim öffentlichen Profil werden alle Profilfelder außer dem Profiltext gelöscht. Vier neue Mehrzweck-Profilfelder werden angelegt. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Das Konzept bidirektionaler Kontakte wird ersetzt durch einseitiges Folgen und auch einseitiges Gefolgtwerden wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Privacy-Gruppen werden umgewandelt in Listen, die nur noch haargenau die Features und die Handhabung von Mastodon-Listen haben.
- Es gibt keine verschiedenen Kanalrollen mehr, nur noch eine Art von Konto. Wie auf Mastodon. Wie gesagt, Forenkanäle werden nicht in Konten umgewandelt, sondern gänzlich gelöscht.
- Das komplette Berechtigungssystem wird ersatzlos gelöscht. Alle existierenden Berechtigungen (außer bei DMs) werden auf öffentlich gesetzt.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Blacklist wird umgewandelt in jeweils eine Filtereinstellung pro Zeile. Reine Schlüsselwörter werden normale Filter. Schlüsselwörter mit RegEx, die nur dazu dienen, daß die Wörter nur als Ganzes erkannt werden, werden umgewandelt in entsprechende Filter. Alle anderen Filterzeilen werden ersatzlos gelöscht.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Whitelist wird ersatzlos gelöscht, ebenso die individuellen Filter pro Kontakt.
- Überhaupt, alle Pro-Kontakt-Einstellungen werden gelöscht, weil Mastodon sowas nicht unterstützt und auch nicht damit rechnet.
- Die NSFW-Filterliste könnte auch entsprechend in Filterzeilen konvertiert werden, die Posts nicht löschen, sondern verstecken. Weil dieses Feature auf Mastodon aber nie Teil der Mastodon-Kultur geworden ist, die noch auf Mastodon 3.x basiert, wird die NSFW-Filterliste gänzlich und ersatzlos gelöscht.
- Die maximale Postlänge wird von 16.777.215 Zeichen auf 500 Zeichen reduziert. Längere Beiträge werden automatisch in Threads zerstückelt.
- Titel werden abgeschafft; existierende Titel werden gelöscht. Damit kann Mastodon eh nichts anfangen.
- Das Zusammenfassungsfeld wird in CW-Feld umbenannt, damit es aus Mastodon-Sicht nicht mehr falsch benutzt wird.
- Jegliche Form von Textformatierung und -gestaltung wird ersatzlos abgeschafft. Schon existierende Formatierungen werden entfernt.
- Eingebettete Bilder und mehr als vier Bilder pro Beitrag werden auch abgeschafft. Von den Bildern in Beiträgen werden die ersten vier in Dateianhänge umgewandelt und die übrigen gelöscht. Alt-Texte wandern in separate Text- und Datenbankfelder mit einem harten Limit von 1.500 Zeichen.
- Zitate werden abgeschafft. Auch die könnte Mastodon darstellen, aber nicht erzeugen, also gehören sie nicht nach Mastodon.
- Das Teilen von Beiträgen wird in "Zitieren" umbenannt und umgestellt auf dieselbe Art und Weise, die auch Mastodon anwendet. Oder gleich komplett abgeschafft, weil es Mastodon-Nutzer stören könnte.
- Das Wiederholen von Beiträgen wird in "Boosten" umbenannt. Oder gleich in "Retröten", weil das mehr Mastodon-Nutzer verstehen.
- Umfragen können nur noch vier Optionen haben, deren Namen auf 50 Zeichen beschränkt sind, und das Wählen mehrerer Optionen geht nicht mehr.
- Jegliche Unterstützung geschlossener Konversationen wird abgeschafft zugunsten eines losen Threadmodells wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht. Die Unterstützung für FEP-171b "Conversation Containers" wird komplett und ersatzlos gestrichen. Das ganze FEP wird gelöscht.
- Posts heißen jetzt Tröts.
- Kommentare heißen jetzt auch Tröts.
- Der Zähler für ungelesene Beiträge wird abgeschafft.
- Die HQ-Seite wird abgeschafft. Die Kanalseite wird abgeschafft. Es gibt nur noch den Network-Stream. Der wird darauf hartgecodet, nur noch Einzelbeiträge zu zeigen und keine ganzen Konversationen mehr. Das soll verhindern, daß Hubzilla-Nutzer immer noch Hubzilla irgendwie anders nutzen, als Mastodon-Nutzer Mastodon nutzen.
- Der Filespace wird abgeschafft. WebDAV sowieso. Dateien werden so gehandhabt wie auf Mastodon.
- Der Eventkalender wird abgeschafft, weil Mastodon eh keine Events kann.
- Der CalDAV-Kalenderserver wird abgeschafft.
- Der CardDAV-Adreßbuchserver wird abgeschafft.
- Artikel werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Planungskarten werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Wikis werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Webpages werden abgeschafft. Hubzilla wird eine neue offizielle Website brauchen.
- Kanalquellen werden abgeschafft. Auf Mastodon kann man ja auch nicht mit Bordmitteln Bots bauen, außerdem sind Bots böse.
- Der PDL-Editor wird abgeschafft. Die Unterstützung von Themes wird abgeschafft. Hubzillas Oberfläche wird hartgecodet. Entweder sieht es jetzt wie Mastodon oder wie Twitter aus. Egal, ob es eigentlich aus einer Facebook-Alternative hervorgegangen ist. Aber die primäre Facebook-Alternative im Fediverse ist jetzt auch Mastodon.
- Alle anderen optionalen Apps werden auch abgeschafft. Hubzilla ist nicht mehr modular.
So, jetzt frage ich dich: Glaubst du, Mario und Harald machen das wirklich?
Glaubst du wirklich, sie kastrieren Hubzilla tatsächlich freiwillig um locker 90% seiner Features, nur um sich Mastodon anzubiedern? Die beiden, die sich bis jetzt von Gargron überhaupt gar nichts haben sagen lassen?
Und glaubst du allen Ernstes, Hub-Admins wie @Der Pepe (Hubzilla) ⁂, @Mark Nowiasz oder @Steffen gehen wirklich dabei und stellen ihre Hubs auf das so zusammengestrichene Hubzilla 12.0 um, das sich außer im Namen praktisch nicht mehr von Mastodon unterscheidet? Für einen Diktatfrieden mit dem eigentlich konzeptionell völlig anderen und bis dahin featuremäßig hoffnungslos unterlegenen Mastodon?
Und warum glaubst du, daß genau diese Personen genau das auch tatsächlich tun werden? Auch ich hätte dafür gerne eine ehrliche Antwort.
Wohlgemerkt, @Steffen 🦉🇪🇺 hat erst vor kurzem einen Mastodon-Server abgeschaltet und setzt jetzt nur noch auf Friendica und Hubzilla. Und du glaubst allen Ernstes, er läßt zu, daß beide durch neue Versionen der Serversoftware zu Mastodon-Klonen reduziert werden?
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #diaspora* #Mistpark #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams) #Mastoverse #MastodonFediverse -
@KristianZum einen: Warum hat Mastodon als deutlich jüngeres Projekt deutlich mehr Nutzer für sich gewinnen können als die Projekte, die schon länger am Start sind? Was ist denen gelungen, was alle anderen nicht geschafft haben?
Halb Zufall, halb Publicity.
2016. Mastodon ist raus. Anscheinend redet Gargron online viel darüber. Jedenfalls mehr als die hinter Pleroma, Friendica und Hubzilla. Und das ebenfalls zentralistische und nicht mehr mit dem Fediverse verbundene Identi.ca ist eh nicht in den Händen von jemandem, der Deutsch kann, und auch Evan Prodromou redet nicht groß drüber, jedenfalls nicht mit Leuten, die ihm über Mainstream-Medien Publicity verschaffen könnten.
Ein deutsches Mainstream-Medium wird drauf aufmerksam und interviewt ihn und macht eine Story über ihn und Mastodon. Viele Leute lesen darüber, daß es an Microblogging nicht nur Twitter gibt. Twitter ist damals schon nicht unumstritten, aber allgemein wird bisher angenommen, daß es keinen Alternative dazu gibt. Identi.ca kennt keiner, GNU social kennt keiner, Pleroma kennt keiner, Friendica kennt keiner, Hubzilla kennt keiner. Aber von Mastodon lesen sie jetzt. Schon kommen neue Nutzer, die weiter microbloggen wollen, aber von Twitter wegwollen, nach Mastodon.
2017. Auf Twitter werden Furries, Manga-/Anime-Fans und queere Personen von rechten Störenfrieden angegriffen. Irgendjemand entweder unter ihnen oder unter den Leuten, die sie kennen, kennt Mastodon und sagt, da können sie doch hingehen. Es findet ein großer Exodus dieser Personengruppen von Twitter nach Mastodon statt. Mastodon wächst weiter. Wieder kennt niemand Identi.ca, GNU social, Pleroma, Friendica oder Hubzilla. Daher gehen ausnahmslos alle nach Mastodon, und nur Mastodon profitiert davon.
In den nächsten Jahren gibt es weitere solche Vorfälle auf Twitter. Wieder ist Mastodon die einzige bekannte Alternative (Grund: siehe 2016 und 2017). Wieder geht der Exodus nur nach Mastodon.
Ein Schneeball kommt ins Rollen: Mastodon wird größer, mehr Leute sind da, mehr Leute kennen es, mehr Leute empfehlen Mastodon, Mastodon wird größer und so weiter.
Mehr und mehr andere Serveranwendungen kommen ins Fediverse und verbinden sich mit Mastodon. Mastodon selbst ist aber so riesengroß, daß es innerhalb Mastodon geschätzte 99% allen Inhalts stellt. Inhalte von woanders sind auf Mastodon superselten.
Dazu kommt: Mastodon zeigt nicht an, woher Beiträge kommen. Mastodon zeigt bei Beiträgen von Misskey nicht an, daß die von Misskey kommen. Daher erfahren Mastodon-Nutzer auch nicht, daß die von Misskey kommen. Sie erfahren somit nicht, daß es Misskey gibt. Sie glauben, das sind Mastodon-Tröts.
Dazu kommt dann auch noch: Mastodon ist noch auf Version 3.x. Mastodon kann noch keine wie auch immer geartete Textformatierung darstellen. Das wird alles, aber auch wirklich alles von Mastodons HTML-"Sanitiser" rausgelöscht. Mastodon zeigt nur Klartext an. Das einzige, was Nicht-Mastodon-Beiträge von Mastodon-Tröts unterscheidet, ist, daß sie über 500 Zeichen lang sein können, daß Erwähnungen anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet), und daß Hashtags anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet).
Februar 2022. Elon Musk, längst ein durch und durch xenophober Faschist, kündigt an, Twitter aufzukaufen. Viele wollen weg, wissen aber nicht wohin. Millionen von ihnen werden eingeladen nach Mastodon. Ohne irgendeine Erwähnung von irgendeiner anderen Alternative. Weil die, die sie einladen, selbst auch nur Twitter und Mastodon kennen und nie von irgendeiner anderen Alternative gehört haben.
Februar/März 2022. Millionen von Twitter-Nutzern flüchten von Twitter nach Mastodon. Alle mit dem Wissensstand "es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon". Das so schon nicht kleine Mastodon wächst auf ein Vielfaches seiner Größe. Sowohl die Anzahl als auch der relative Anteil derjenigen, die glauben, das Fediverse sei nur Mastodon, und es gäbe nur Twitter und Mastodon, steigt.
Die wenigen Pleroma-Nutzer scheinen die Situation zu verpennen.
Misskey wächst auch, aber nur in Ostasien und speziell in Japan, wo es den Stellenwert hat, den Mastodon in der westlichen Welt hat. Aufgrund von Zeitzonen- und Sprachbarrieren (und weil die meisten westlichen Fediverse-Server den Misskey-Leuchtturmserver misskey.io gesperrt haben) kommen aus Japan kaum bis keine Informationen über die Existenz von Misskey an westliche Mastodon-Nutzer. Nennenswerte Forkeys gibt es zu diesem Zeitpunkt in der westlichen Welt auch noch nicht.
Auf Friendica, Hubzilla und (streams) tut man auch nichts, weil das ein Twitter-Thema ist und man eher Richtung Facebook orientiert ist. Ein paar Friendica-Nutzer wären bereit gewesen, Leute von Facebook nach Friendica zu holen. Auf Hubzilla sorgte man sich eher darüber, wie tageslichttauglich Hubzilla gerade war, und die Community steckte allgemein in einer Lethargie. (streams) hatte zu diesem Zeitpunkt kaum Nutzer. Und überall schien man anzuzweifeln, daß man in der Lage ist, einen Riesenexodus von mehreren Millionen auf den existierenden Servern aufnehmen zu können.
Oktober 2022. Elon Musk kauft Twitter auf. Noch sehr viel mehr Leute wollen da weg, wissen aber nicht wohin. Sie werden nun nach Mastodon eingeladen von denen, die im Februar/März von Twitter nach Mastodon geflohen sind. Ihr Wissensstand ist immer noch derselbe: "Es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon".
Pleroma? Misskey? Forkeys? Friendica? Hubzilla? (streams)? Siehe oben.
So, warum sind Friendica und Hubzilla nicht größer, obwohl sie älter sind?
Zunächst einmal: Mike Macgirvin hat bis 2023 angenommen, wenn er etwas baut, dann kommen die Leute schon von ganz alleine. Er ist kein Mensch der Öffentlichkeit. Er lebt mit seiner Frau, zwei Australian Shepherds und ein paar Hühnern auf einer Farm im australischen Outback, also in einer ziemlichen Einöde, wo man schon seine eigenen Nachbarn nicht sieht.
Mikes Hoffnung scheint auf dem Leidensdruck der Leute und ihrer Bereitschaft zum selbständigen Googlen zu beruhen. Mike glaubt, wenn die Leute mit Facebook nur unzufrieden genug sind, dann googlen sie von ganz alleine nach Alternativen, und dann werden sie seine Kreationen finden und als am besten erachten. Was er nicht auf dem Zettel hat: Niemand googlet nach dezentralen Facebook-Alternativen, wenn man nicht einmal eine vage Vorahnung hat, daß es sowas geben könnte. Oder daß es überhaupt Alternativen zu Facebook geben könnte. Social Networking = Facebook zur damaligen Zeit.
Jedenfalls:
März 2010. Facebook wird langsam so schlimm, daß Mike sich selbst daransetzt, eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare und obendrein sehr mächtige Alternative zu entwickeln.
Mai 2010. Zum einen: Mike rollt die erste Vorabversion von Mistpark aus.
Zum anderen: Vier junge Apple-Fanbois in den USA finden Facebook auch schlimm. Auch sie wollen eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare Alternative zu Facebook entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch zu früh, um Mistpark auf Google zu finden. Abgesehen davon rechnen auch die vier nicht damit, daß jemand so etwas schon mal gemacht haben könnte. Sonst hätten sie ja davon gehört, oder?
Jedenfalls: Die vier beschließen, ihren "Facebook-Killer" namens diaspora* über den Sommer 2010 zu entwickeln. Dafür brauchen sie aber Geld. $3.000 pro Nase, also $12.000 insgesamt. Sie starten eine Crowdfunding-Kampagne. Die geht komplett viral. Die Mainstream-Massenmedien picken auf, daß da vier Jungs etwas entwickeln wollen, was das immer schlimmer werdende Facebook ersetzen soll, und zwar, ohne die Nutzer auszuspionieren.
Binnen kürzester Zeit nehmen sie über $200.000 ein.
An dieser Stelle hätte Mike sich an die Massenmedien wenden können: Das, was die vier da vorhaben, das hat er schon fast fertig entwickelt. Ohne Crowdfunding. Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Juli 2010. Mike rollt den ersten stabilen Release von Mistpark aus. Die mächtigste föderierte Serversoftware, bis Mike es selbst entthronen wird. Wieder ohne jegliche Werbung, PR, Publicitiy oder was auch immer. Jetzt hätte Mike erst recht an die Tech- und Massenmedien gehen können und sagen können: "Hier, ich habe ganz alleine und für lau einen Facebook-Killer entwickelt, der sogar noch viel besser und mächtiger ist als Facebook!" Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Herbst 2010. Die erste superfrühe Alpha-Version von diaspora* wird ausgerollt. Im Grunde ist es eine ziemliche Enttäuschung. Es ist buggy, es läuft nur auf Mac-Servern, und es kann auch nicht sehr viel. Trotzdem wird es zumindest von genügend Hipstern angenommen, daß Google davon erfährt und diaspora* nach Strich und Faden für sein eigenes Google+ abkupfert und sogar das Aussehen von diaspora* zu Googles neuer Corporate Identity macht.
Auch etliche Tech-Geeks gehen nach diaspora*. Warum nicht nach Mistpark? Weil sie von Mistpark nichts wissen. Und weil sie angesichts der Sowieso-Verfügbarkeit von diaspora* kein Stück auf die Idee kommen zu googlen, ob's nicht noch was Besseres gibt.
Sogar auf diaspora* erfährt man erst allmählich von Mistpark, das inzwischen Friendika heißt, als es dessen Entwicklern gelungen ist, sich ohne jegliche API oder so mit diaspora* zu verbinden. Friendika wird auf diaspora* dadurch bekannt, daß a) es selbst dort vertreten ist und b) seine Nutzer zu diaspora*-Nutzern darüber reden. Ein paar ziehen tatsächlich um, weil ihnen diaspora* zu unterausgestattet ist. Das heißt, einige merken auch diese Unterausstattung erst, als sie Friendika ausprobieren.
Das geht so weiter. Auch als Tobias und Michael übernehmen, machen sie für Friendica kaum Werbung. Das heißt, es gibt einen Vortrag auf einem CCC. Aber der Vortrag ist nicht auf potentielle Nutzer ausgelegt, sondern auf Entwickler und Serveradmins.
Als Friendica sich mit Facebook verbindet, hofft man darauf, daß Friendica auf Facebook durch seine bloße Präsenz für sich werben kann. Klappt nicht.
April 2015. diaspora* ist weitestgehend wieder vergessen. Von Friendica weiß weiterhin keine Sau.
Nun wird das gerade erst aus der Red Matrix umgebaute Hubzilla erstmals vorgestellt. Es ist mächtiger als alles, was es bisher an dezentraler, föderierter Software gab. Aber weder Mike noch Mario noch Harald macht irgendwelche Werbung dafür. Wieder hofft man auf Suchmaschinen.
Die Communities von beiden machen auch nichts. Ihnen gehört das ja nicht, also ist Werbung nicht ihr Bier. Außerdem haben gerade die Friendica-Nutzer immer noch PTSD davon, daß Friendica-Nodes sogar auf dedizierten Servern oft nur ein paar hundert Leute aufnehmen können. Man könnte Leute allenfalls kleckerweise von Facebook holen, aber keine riesige Umsteigerlawine verkraften. Und auf Hubzilla redet man sich ein, daß Hubzilla ja eigentlich kein soziales Netzwerk ist, sondern ein "soziales CMS", aber trotzdem jetzt nicht so unbedingt direkt eine Facebook-Alternative, daß man jetzt unbedingt Leute von Facebook einladen müßte.
Das zieht sich bis heute so hin. Die erste zaghafte Werbung gibt es erst 2023. Und auch die gibt's nur im längst von Mastodon dominierten Fediverse. Und auch die hält sich zum einen nicht an Mastodons Regeln (zu lange Posts führen zu Mutes und Blocks, fehlende Hashtags führen zu Unauffindbarkeit, aber wer kann schon damit rechnen, daß man Hashtags braucht, wenn man doch selbst an Gruppen gewöhnt ist). Zum anderen spricht man nicht die Sprache der Mastodon-Nutzer, erklärt ihnen also nicht, daß Friendica/Hubzilla/(streams) im Fediverse und damit auch mit Mastodon verbunden ist. Selbst wenn man das täte, würde man mehr Mastodon-Nutzer verstören als anziehen.Und zum anderen: Was würde denn all die benannten Beteiligten davon abhalten, das zu tun genau jetzt? Warum passiert genau das noch nicht? Wäre doch, wenn alle das wollen, leicht möglich, oder? Abschauen, was Mastodon richtig gemacht hat nach außen, und das genau so gut oder besser machen? Welche Entschuldigung gibt es dann im Moment, das nicht zu tun?
Die "Entschuldigung" wäre, daß viele andere Fediverse-Anwendungen dann aufhören könnten.
Ich rede nicht von denen, die von vornherein ganz anders aufgestellt sind als Mastodon (PeerTube, Funkwhale, Owncast, Mobilizon, Flohmarkt, Ibex etc.).
Ich rede von denen, die im Prinzip auch das tun könnten, was Mastodon. Deren Alleinstellungsmerkmal aber ist, daß sie eben gerade anders sind als Mastodon und Dinge anders machen als Mastodon (Pleroma, Akkoma, Misskey, Sharkey, CherryPick, Iceshrimp-JS, Iceshrimp.NET, GoToSocial, Mitra, snac2, Socialhome, Friendica, Hubzilla, (streams), Forte etc.).
Wenn die alle total an Mastodon angepaßt werden, wenn die alle ganz genau wie Mastodon werden, wofür braucht es die dann noch? Warum sollte sie jemand benutzen? Was außer dem Namen unterscheidet sie dann noch von Mastodon?
Und vor allem: Glaubst du wirklich, die Entwickler werden ihre Babys zusammenschnippeln auf Mastodon-Format, nur um Frieden mit Mastodon zu haben? Und glaubst du auch, die Serveradmins werden auf diese zusammengeschnippelten neuen Versionen updaten?
Okay, nehmen wir mal Hubzilla als Beispiel, das ultimative Anti-Mastodon.
Nehmen wir mal an, morgen früh (um das Ganze möglichst schnell zu machen; du willst ja, daß das jetzt sofort augenblicklich passiert) rollen @Mario Vavti und @Harald Eilertsen Hubzilla 12.0 aus. Änderungen:- Die Mastodon Client API wird eingeführt. Der gesamte Funktionsumfang wird reduziert auf das, was die Mastodon Client API abdeckt. Hubzillas eigene Client API wird abgeschafft.
- ActivityPub ist jetzt das Basisprotokoll.
- Unterstützung für alle anderen Protokolle, inklusive Zot6 und diaspora*, aber auch der RSS- und Atom-Aggregator, fliegen raus.
- Es gibt keine mehreren Identitäten pro Konto mehr, weil Mastodon die nicht versteht. Jeder Kanal wird zu einem eigenständigen Konto mit denselben Credentials wie das Konto, zu dem er vorher gehörte.
- Das heißt, Forenkanäle werden gänzlich gelöscht, weil Mastodon keine Gruppen unterstützt.
- Es gibt keine nomadische Identität mehr, weil Mastodon das nicht hat und damit nicht umgehen kann. Klone werden zu eigenständigen Konten. Umziehen geht höchstens noch per Export und Import. Und auch die Formate sind an Mastodon angepaßt.
- Alle Profile außer dem öffentlichen werden gelöscht. Damit könnte Mastodon sowieso nicht umgehen.
- Beim öffentlichen Profil werden alle Profilfelder außer dem Profiltext gelöscht. Vier neue Mehrzweck-Profilfelder werden angelegt. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Das Konzept bidirektionaler Kontakte wird ersetzt durch einseitiges Folgen und auch einseitiges Gefolgtwerden wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Privacy-Gruppen werden umgewandelt in Listen, die nur noch haargenau die Features und die Handhabung von Mastodon-Listen haben.
- Es gibt keine verschiedenen Kanalrollen mehr, nur noch eine Art von Konto. Wie auf Mastodon. Wie gesagt, Forenkanäle werden nicht in Konten umgewandelt, sondern gänzlich gelöscht.
- Das komplette Berechtigungssystem wird ersatzlos gelöscht. Alle existierenden Berechtigungen (außer bei DMs) werden auf öffentlich gesetzt.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Blacklist wird umgewandelt in jeweils eine Filtereinstellung pro Zeile. Reine Schlüsselwörter werden normale Filter. Schlüsselwörter mit RegEx, die nur dazu dienen, daß die Wörter nur als Ganzes erkannt werden, werden umgewandelt in entsprechende Filter. Alle anderen Filterzeilen werden ersatzlos gelöscht.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Whitelist wird ersatzlos gelöscht, ebenso die individuellen Filter pro Kontakt.
- Überhaupt, alle Pro-Kontakt-Einstellungen werden gelöscht, weil Mastodon sowas nicht unterstützt und auch nicht damit rechnet.
- Die NSFW-Filterliste könnte auch entsprechend in Filterzeilen konvertiert werden, die Posts nicht löschen, sondern verstecken. Weil dieses Feature auf Mastodon aber nie Teil der Mastodon-Kultur geworden ist, die noch auf Mastodon 3.x basiert, wird die NSFW-Filterliste gänzlich und ersatzlos gelöscht.
- Die maximale Postlänge wird von 16.777.215 Zeichen auf 500 Zeichen reduziert. Längere Beiträge werden automatisch in Threads zerstückelt.
- Titel werden abgeschafft; existierende Titel werden gelöscht. Damit kann Mastodon eh nichts anfangen.
- Das Zusammenfassungsfeld wird in CW-Feld umbenannt, damit es aus Mastodon-Sicht nicht mehr falsch benutzt wird.
- Jegliche Form von Textformatierung und -gestaltung wird ersatzlos abgeschafft. Schon existierende Formatierungen werden entfernt.
- Eingebettete Bilder und mehr als vier Bilder pro Beitrag werden auch abgeschafft. Von den Bildern in Beiträgen werden die ersten vier in Dateianhänge umgewandelt und die übrigen gelöscht. Alt-Texte wandern in separate Text- und Datenbankfelder mit einem harten Limit von 1.500 Zeichen.
- Zitate werden abgeschafft. Auch die könnte Mastodon darstellen, aber nicht erzeugen, also gehören sie nicht nach Mastodon.
- Das Teilen von Beiträgen wird in "Zitieren" umbenannt und umgestellt auf dieselbe Art und Weise, die auch Mastodon anwendet. Oder gleich komplett abgeschafft, weil es Mastodon-Nutzer stören könnte.
- Das Wiederholen von Beiträgen wird in "Boosten" umbenannt. Oder gleich in "Retröten", weil das mehr Mastodon-Nutzer verstehen.
- Umfragen können nur noch vier Optionen haben, deren Namen auf 50 Zeichen beschränkt sind, und das Wählen mehrerer Optionen geht nicht mehr.
- Jegliche Unterstützung geschlossener Konversationen wird abgeschafft zugunsten eines losen Threadmodells wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht. Die Unterstützung für FEP-171b "Conversation Containers" wird komplett und ersatzlos gestrichen. Das ganze FEP wird gelöscht.
- Posts heißen jetzt Tröts.
- Kommentare heißen jetzt auch Tröts.
- Der Zähler für ungelesene Beiträge wird abgeschafft.
- Die HQ-Seite wird abgeschafft. Die Kanalseite wird abgeschafft. Es gibt nur noch den Network-Stream. Der wird darauf hartgecodet, nur noch Einzelbeiträge zu zeigen und keine ganzen Konversationen mehr. Das soll verhindern, daß Hubzilla-Nutzer immer noch Hubzilla irgendwie anders nutzen, als Mastodon-Nutzer Mastodon nutzen.
- Der Filespace wird abgeschafft. WebDAV sowieso. Dateien werden so gehandhabt wie auf Mastodon.
- Der Eventkalender wird abgeschafft, weil Mastodon eh keine Events kann.
- Der CalDAV-Kalenderserver wird abgeschafft.
- Der CardDAV-Adreßbuchserver wird abgeschafft.
- Artikel werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Planungskarten werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Wikis werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Webpages werden abgeschafft. Hubzilla wird eine neue offizielle Website brauchen.
- Kanalquellen werden abgeschafft. Auf Mastodon kann man ja auch nicht mit Bordmitteln Bots bauen, außerdem sind Bots böse.
- Der PDL-Editor wird abgeschafft. Die Unterstützung von Themes wird abgeschafft. Hubzillas Oberfläche wird hartgecodet. Entweder sieht es jetzt wie Mastodon oder wie Twitter aus. Egal, ob es eigentlich aus einer Facebook-Alternative hervorgegangen ist. Aber die primäre Facebook-Alternative im Fediverse ist jetzt auch Mastodon.
- Alle anderen optionalen Apps werden auch abgeschafft. Hubzilla ist nicht mehr modular.
So, jetzt frage ich dich: Glaubst du, Mario und Harald machen das wirklich?
Glaubst du wirklich, sie kastrieren Hubzilla tatsächlich freiwillig um locker 90% seiner Features, nur um sich Mastodon anzubiedern? Die beiden, die sich bis jetzt von Gargron überhaupt gar nichts haben sagen lassen?
Und glaubst du allen Ernstes, Hub-Admins wie @Der Pepe (Hubzilla) ⁂, @Mark Nowiasz oder @Steffen gehen wirklich dabei und stellen ihre Hubs auf das so zusammengestrichene Hubzilla 12.0 um, das sich außer im Namen praktisch nicht mehr von Mastodon unterscheidet? Für einen Diktatfrieden mit dem eigentlich konzeptionell völlig anderen und bis dahin featuremäßig hoffnungslos unterlegenen Mastodon?
Und warum glaubst du, daß genau diese Personen genau das auch tatsächlich tun werden? Auch ich hätte dafür gerne eine ehrliche Antwort.
Wohlgemerkt, @Steffen 🦉🇪🇺 hat erst vor kurzem einen Mastodon-Server abgeschaltet und setzt jetzt nur noch auf Friendica und Hubzilla. Und du glaubst allen Ernstes, er läßt zu, daß beide durch neue Versionen der Serversoftware zu Mastodon-Klonen reduziert werden?
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #diaspora* #Mistpark #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams) #Mastoverse #MastodonFediverse -
@KristianZum einen: Warum hat Mastodon als deutlich jüngeres Projekt deutlich mehr Nutzer für sich gewinnen können als die Projekte, die schon länger am Start sind? Was ist denen gelungen, was alle anderen nicht geschafft haben?
Halb Zufall, halb Publicity.
2016. Mastodon ist raus. Anscheinend redet Gargron online viel darüber. Jedenfalls mehr als die hinter Pleroma, Friendica und Hubzilla. Und das ebenfalls zentralistische und nicht mehr mit dem Fediverse verbundene Identi.ca ist eh nicht in den Händen von jemandem, der Deutsch kann, und auch Evan Prodromou redet nicht groß drüber, jedenfalls nicht mit Leuten, die ihm über Mainstream-Medien Publicity verschaffen könnten.
Ein deutsches Mainstream-Medium wird drauf aufmerksam und interviewt ihn und macht eine Story über ihn und Mastodon. Viele Leute lesen darüber, daß es an Microblogging nicht nur Twitter gibt. Twitter ist damals schon nicht unumstritten, aber allgemein wird bisher angenommen, daß es keinen Alternative dazu gibt. Identi.ca kennt keiner, GNU social kennt keiner, Pleroma kennt keiner, Friendica kennt keiner, Hubzilla kennt keiner. Aber von Mastodon lesen sie jetzt. Schon kommen neue Nutzer, die weiter microbloggen wollen, aber von Twitter wegwollen, nach Mastodon.
2017. Auf Twitter werden Furries, Manga-/Anime-Fans und queere Personen von rechten Störenfrieden angegriffen. Irgendjemand entweder unter ihnen oder unter den Leuten, die sie kennen, kennt Mastodon und sagt, da können sie doch hingehen. Es findet ein großer Exodus dieser Personengruppen von Twitter nach Mastodon statt. Mastodon wächst weiter. Wieder kennt niemand Identi.ca, GNU social, Pleroma, Friendica oder Hubzilla. Daher gehen ausnahmslos alle nach Mastodon, und nur Mastodon profitiert davon.
In den nächsten Jahren gibt es weitere solche Vorfälle auf Twitter. Wieder ist Mastodon die einzige bekannte Alternative (Grund: siehe 2016 und 2017). Wieder geht der Exodus nur nach Mastodon.
Ein Schneeball kommt ins Rollen: Mastodon wird größer, mehr Leute sind da, mehr Leute kennen es, mehr Leute empfehlen Mastodon, Mastodon wird größer und so weiter.
Mehr und mehr andere Serveranwendungen kommen ins Fediverse und verbinden sich mit Mastodon. Mastodon selbst ist aber so riesengroß, daß es innerhalb Mastodon geschätzte 99% allen Inhalts stellt. Inhalte von woanders sind auf Mastodon superselten.
Dazu kommt: Mastodon zeigt nicht an, woher Beiträge kommen. Mastodon zeigt bei Beiträgen von Misskey nicht an, daß die von Misskey kommen. Daher erfahren Mastodon-Nutzer auch nicht, daß die von Misskey kommen. Sie erfahren somit nicht, daß es Misskey gibt. Sie glauben, das sind Mastodon-Tröts.
Dazu kommt dann auch noch: Mastodon ist noch auf Version 3.x. Mastodon kann noch keine wie auch immer geartete Textformatierung darstellen. Das wird alles, aber auch wirklich alles von Mastodons HTML-"Sanitiser" rausgelöscht. Mastodon zeigt nur Klartext an. Das einzige, was Nicht-Mastodon-Beiträge von Mastodon-Tröts unterscheidet, ist, daß sie über 500 Zeichen lang sein können, daß Erwähnungen anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet), und daß Hashtags anders aussehen können (als wenn da einer drauf achtet).
Februar 2022. Elon Musk, längst ein durch und durch xenophober Faschist, kündigt an, Twitter aufzukaufen. Viele wollen weg, wissen aber nicht wohin. Millionen von ihnen werden eingeladen nach Mastodon. Ohne irgendeine Erwähnung von irgendeiner anderen Alternative. Weil die, die sie einladen, selbst auch nur Twitter und Mastodon kennen und nie von irgendeiner anderen Alternative gehört haben.
Februar/März 2022. Millionen von Twitter-Nutzern flüchten von Twitter nach Mastodon. Alle mit dem Wissensstand "es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon". Das so schon nicht kleine Mastodon wächst auf ein Vielfaches seiner Größe. Sowohl die Anzahl als auch der relative Anteil derjenigen, die glauben, das Fediverse sei nur Mastodon, und es gäbe nur Twitter und Mastodon, steigt.
Die wenigen Pleroma-Nutzer scheinen die Situation zu verpennen.
Misskey wächst auch, aber nur in Ostasien und speziell in Japan, wo es den Stellenwert hat, den Mastodon in der westlichen Welt hat. Aufgrund von Zeitzonen- und Sprachbarrieren (und weil die meisten westlichen Fediverse-Server den Misskey-Leuchtturmserver misskey.io gesperrt haben) kommen aus Japan kaum bis keine Informationen über die Existenz von Misskey an westliche Mastodon-Nutzer. Nennenswerte Forkeys gibt es zu diesem Zeitpunkt in der westlichen Welt auch noch nicht.
Auf Friendica, Hubzilla und (streams) tut man auch nichts, weil das ein Twitter-Thema ist und man eher Richtung Facebook orientiert ist. Ein paar Friendica-Nutzer wären bereit gewesen, Leute von Facebook nach Friendica zu holen. Auf Hubzilla sorgte man sich eher darüber, wie tageslichttauglich Hubzilla gerade war, und die Community steckte allgemein in einer Lethargie. (streams) hatte zu diesem Zeitpunkt kaum Nutzer. Und überall schien man anzuzweifeln, daß man in der Lage ist, einen Riesenexodus von mehreren Millionen auf den existierenden Servern aufnehmen zu können.
Oktober 2022. Elon Musk kauft Twitter auf. Noch sehr viel mehr Leute wollen da weg, wissen aber nicht wohin. Sie werden nun nach Mastodon eingeladen von denen, die im Februar/März von Twitter nach Mastodon geflohen sind. Ihr Wissensstand ist immer noch derselbe: "Es gibt nur Twitter und Mastodon" und "Fediverse = Mastodon".
Pleroma? Misskey? Forkeys? Friendica? Hubzilla? (streams)? Siehe oben.
So, warum sind Friendica und Hubzilla nicht größer, obwohl sie älter sind?
Zunächst einmal: Mike Macgirvin hat bis 2023 angenommen, wenn er etwas baut, dann kommen die Leute schon von ganz alleine. Er ist kein Mensch der Öffentlichkeit. Er lebt mit seiner Frau, zwei Australian Shepherds und ein paar Hühnern auf einer Farm im australischen Outback, also in einer ziemlichen Einöde, wo man schon seine eigenen Nachbarn nicht sieht.
Mikes Hoffnung scheint auf dem Leidensdruck der Leute und ihrer Bereitschaft zum selbständigen Googlen zu beruhen. Mike glaubt, wenn die Leute mit Facebook nur unzufrieden genug sind, dann googlen sie von ganz alleine nach Alternativen, und dann werden sie seine Kreationen finden und als am besten erachten. Was er nicht auf dem Zettel hat: Niemand googlet nach dezentralen Facebook-Alternativen, wenn man nicht einmal eine vage Vorahnung hat, daß es sowas geben könnte. Oder daß es überhaupt Alternativen zu Facebook geben könnte. Social Networking = Facebook zur damaligen Zeit.
Jedenfalls:
März 2010. Facebook wird langsam so schlimm, daß Mike sich selbst daransetzt, eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare und obendrein sehr mächtige Alternative zu entwickeln.
Mai 2010. Zum einen: Mike rollt die erste Vorabversion von Mistpark aus.
Zum anderen: Vier junge Apple-Fanbois in den USA finden Facebook auch schlimm. Auch sie wollen eine freie, quelloffene, dezentrale, selbsthostbare Alternative zu Facebook entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch zu früh, um Mistpark auf Google zu finden. Abgesehen davon rechnen auch die vier nicht damit, daß jemand so etwas schon mal gemacht haben könnte. Sonst hätten sie ja davon gehört, oder?
Jedenfalls: Die vier beschließen, ihren "Facebook-Killer" namens diaspora* über den Sommer 2010 zu entwickeln. Dafür brauchen sie aber Geld. $3.000 pro Nase, also $12.000 insgesamt. Sie starten eine Crowdfunding-Kampagne. Die geht komplett viral. Die Mainstream-Massenmedien picken auf, daß da vier Jungs etwas entwickeln wollen, was das immer schlimmer werdende Facebook ersetzen soll, und zwar, ohne die Nutzer auszuspionieren.
Binnen kürzester Zeit nehmen sie über $200.000 ein.
An dieser Stelle hätte Mike sich an die Massenmedien wenden können: Das, was die vier da vorhaben, das hat er schon fast fertig entwickelt. Ohne Crowdfunding. Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Juli 2010. Mike rollt den ersten stabilen Release von Mistpark aus. Die mächtigste föderierte Serversoftware, bis Mike es selbst entthronen wird. Wieder ohne jegliche Werbung, PR, Publicitiy oder was auch immer. Jetzt hätte Mike erst recht an die Tech- und Massenmedien gehen können und sagen können: "Hier, ich habe ganz alleine und für lau einen Facebook-Killer entwickelt, der sogar noch viel besser und mächtiger ist als Facebook!" Tut er aber nicht. Er glaubt weiter an die Macht der Suchmaschinen in Kombination mit der Überlegenheit von Mistpark.
Herbst 2010. Die erste superfrühe Alpha-Version von diaspora* wird ausgerollt. Im Grunde ist es eine ziemliche Enttäuschung. Es ist buggy, es läuft nur auf Mac-Servern, und es kann auch nicht sehr viel. Trotzdem wird es zumindest von genügend Hipstern angenommen, daß Google davon erfährt und diaspora* nach Strich und Faden für sein eigenes Google+ abkupfert und sogar das Aussehen von diaspora* zu Googles neuer Corporate Identity macht.
Auch etliche Tech-Geeks gehen nach diaspora*. Warum nicht nach Mistpark? Weil sie von Mistpark nichts wissen. Und weil sie angesichts der Sowieso-Verfügbarkeit von diaspora* kein Stück auf die Idee kommen zu googlen, ob's nicht noch was Besseres gibt.
Sogar auf diaspora* erfährt man erst allmählich von Mistpark, das inzwischen Friendika heißt, als es dessen Entwicklern gelungen ist, sich ohne jegliche API oder so mit diaspora* zu verbinden. Friendika wird auf diaspora* dadurch bekannt, daß a) es selbst dort vertreten ist und b) seine Nutzer zu diaspora*-Nutzern darüber reden. Ein paar ziehen tatsächlich um, weil ihnen diaspora* zu unterausgestattet ist. Das heißt, einige merken auch diese Unterausstattung erst, als sie Friendika ausprobieren.
Das geht so weiter. Auch als Tobias und Michael übernehmen, machen sie für Friendica kaum Werbung. Das heißt, es gibt einen Vortrag auf einem CCC. Aber der Vortrag ist nicht auf potentielle Nutzer ausgelegt, sondern auf Entwickler und Serveradmins.
Als Friendica sich mit Facebook verbindet, hofft man darauf, daß Friendica auf Facebook durch seine bloße Präsenz für sich werben kann. Klappt nicht.
April 2015. diaspora* ist weitestgehend wieder vergessen. Von Friendica weiß weiterhin keine Sau.
Nun wird das gerade erst aus der Red Matrix umgebaute Hubzilla erstmals vorgestellt. Es ist mächtiger als alles, was es bisher an dezentraler, föderierter Software gab. Aber weder Mike noch Mario noch Harald macht irgendwelche Werbung dafür. Wieder hofft man auf Suchmaschinen.
Die Communities von beiden machen auch nichts. Ihnen gehört das ja nicht, also ist Werbung nicht ihr Bier. Außerdem haben gerade die Friendica-Nutzer immer noch PTSD davon, daß Friendica-Nodes sogar auf dedizierten Servern oft nur ein paar hundert Leute aufnehmen können. Man könnte Leute allenfalls kleckerweise von Facebook holen, aber keine riesige Umsteigerlawine verkraften. Und auf Hubzilla redet man sich ein, daß Hubzilla ja eigentlich kein soziales Netzwerk ist, sondern ein "soziales CMS", aber trotzdem jetzt nicht so unbedingt direkt eine Facebook-Alternative, daß man jetzt unbedingt Leute von Facebook einladen müßte.
Das zieht sich bis heute so hin. Die erste zaghafte Werbung gibt es erst 2023. Und auch die gibt's nur im längst von Mastodon dominierten Fediverse. Und auch die hält sich zum einen nicht an Mastodons Regeln (zu lange Posts führen zu Mutes und Blocks, fehlende Hashtags führen zu Unauffindbarkeit, aber wer kann schon damit rechnen, daß man Hashtags braucht, wenn man doch selbst an Gruppen gewöhnt ist). Zum anderen spricht man nicht die Sprache der Mastodon-Nutzer, erklärt ihnen also nicht, daß Friendica/Hubzilla/(streams) im Fediverse und damit auch mit Mastodon verbunden ist. Selbst wenn man das täte, würde man mehr Mastodon-Nutzer verstören als anziehen.Und zum anderen: Was würde denn all die benannten Beteiligten davon abhalten, das zu tun genau jetzt? Warum passiert genau das noch nicht? Wäre doch, wenn alle das wollen, leicht möglich, oder? Abschauen, was Mastodon richtig gemacht hat nach außen, und das genau so gut oder besser machen? Welche Entschuldigung gibt es dann im Moment, das nicht zu tun?
Die "Entschuldigung" wäre, daß viele andere Fediverse-Anwendungen dann aufhören könnten.
Ich rede nicht von denen, die von vornherein ganz anders aufgestellt sind als Mastodon (PeerTube, Funkwhale, Owncast, Mobilizon, Flohmarkt, Ibex etc.).
Ich rede von denen, die im Prinzip auch das tun könnten, was Mastodon. Deren Alleinstellungsmerkmal aber ist, daß sie eben gerade anders sind als Mastodon und Dinge anders machen als Mastodon (Pleroma, Akkoma, Misskey, Sharkey, CherryPick, Iceshrimp-JS, Iceshrimp.NET, GoToSocial, Mitra, snac2, Socialhome, Friendica, Hubzilla, (streams), Forte etc.).
Wenn die alle total an Mastodon angepaßt werden, wenn die alle ganz genau wie Mastodon werden, wofür braucht es die dann noch? Warum sollte sie jemand benutzen? Was außer dem Namen unterscheidet sie dann noch von Mastodon?
Und vor allem: Glaubst du wirklich, die Entwickler werden ihre Babys zusammenschnippeln auf Mastodon-Format, nur um Frieden mit Mastodon zu haben? Und glaubst du auch, die Serveradmins werden auf diese zusammengeschnippelten neuen Versionen updaten?
Okay, nehmen wir mal Hubzilla als Beispiel, das ultimative Anti-Mastodon.
Nehmen wir mal an, morgen früh (um das Ganze möglichst schnell zu machen; du willst ja, daß das jetzt sofort augenblicklich passiert) rollen @Mario Vavti und @Harald Eilertsen Hubzilla 12.0 aus. Änderungen:- Die Mastodon Client API wird eingeführt. Der gesamte Funktionsumfang wird reduziert auf das, was die Mastodon Client API abdeckt. Hubzillas eigene Client API wird abgeschafft.
- ActivityPub ist jetzt das Basisprotokoll.
- Unterstützung für alle anderen Protokolle, inklusive Zot6 und diaspora*, aber auch der RSS- und Atom-Aggregator, fliegen raus.
- Es gibt keine mehreren Identitäten pro Konto mehr, weil Mastodon die nicht versteht. Jeder Kanal wird zu einem eigenständigen Konto mit denselben Credentials wie das Konto, zu dem er vorher gehörte.
- Das heißt, Forenkanäle werden gänzlich gelöscht, weil Mastodon keine Gruppen unterstützt.
- Es gibt keine nomadische Identität mehr, weil Mastodon das nicht hat und damit nicht umgehen kann. Klone werden zu eigenständigen Konten. Umziehen geht höchstens noch per Export und Import. Und auch die Formate sind an Mastodon angepaßt.
- Alle Profile außer dem öffentlichen werden gelöscht. Damit könnte Mastodon sowieso nicht umgehen.
- Beim öffentlichen Profil werden alle Profilfelder außer dem Profiltext gelöscht. Vier neue Mehrzweck-Profilfelder werden angelegt. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Das Konzept bidirektionaler Kontakte wird ersetzt durch einseitiges Folgen und auch einseitiges Gefolgtwerden wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht.
- Privacy-Gruppen werden umgewandelt in Listen, die nur noch haargenau die Features und die Handhabung von Mastodon-Listen haben.
- Es gibt keine verschiedenen Kanalrollen mehr, nur noch eine Art von Konto. Wie auf Mastodon. Wie gesagt, Forenkanäle werden nicht in Konten umgewandelt, sondern gänzlich gelöscht.
- Das komplette Berechtigungssystem wird ersatzlos gelöscht. Alle existierenden Berechtigungen (außer bei DMs) werden auf öffentlich gesetzt.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Blacklist wird umgewandelt in jeweils eine Filtereinstellung pro Zeile. Reine Schlüsselwörter werden normale Filter. Schlüsselwörter mit RegEx, die nur dazu dienen, daß die Wörter nur als Ganzes erkannt werden, werden umgewandelt in entsprechende Filter. Alle anderen Filterzeilen werden ersatzlos gelöscht.
- Die kanalweite, jetzt kontoweite Filter-Whitelist wird ersatzlos gelöscht, ebenso die individuellen Filter pro Kontakt.
- Überhaupt, alle Pro-Kontakt-Einstellungen werden gelöscht, weil Mastodon sowas nicht unterstützt und auch nicht damit rechnet.
- Die NSFW-Filterliste könnte auch entsprechend in Filterzeilen konvertiert werden, die Posts nicht löschen, sondern verstecken. Weil dieses Feature auf Mastodon aber nie Teil der Mastodon-Kultur geworden ist, die noch auf Mastodon 3.x basiert, wird die NSFW-Filterliste gänzlich und ersatzlos gelöscht.
- Die maximale Postlänge wird von 16.777.215 Zeichen auf 500 Zeichen reduziert. Längere Beiträge werden automatisch in Threads zerstückelt.
- Titel werden abgeschafft; existierende Titel werden gelöscht. Damit kann Mastodon eh nichts anfangen.
- Das Zusammenfassungsfeld wird in CW-Feld umbenannt, damit es aus Mastodon-Sicht nicht mehr falsch benutzt wird.
- Jegliche Form von Textformatierung und -gestaltung wird ersatzlos abgeschafft. Schon existierende Formatierungen werden entfernt.
- Eingebettete Bilder und mehr als vier Bilder pro Beitrag werden auch abgeschafft. Von den Bildern in Beiträgen werden die ersten vier in Dateianhänge umgewandelt und die übrigen gelöscht. Alt-Texte wandern in separate Text- und Datenbankfelder mit einem harten Limit von 1.500 Zeichen.
- Zitate werden abgeschafft. Auch die könnte Mastodon darstellen, aber nicht erzeugen, also gehören sie nicht nach Mastodon.
- Das Teilen von Beiträgen wird in "Zitieren" umbenannt und umgestellt auf dieselbe Art und Weise, die auch Mastodon anwendet. Oder gleich komplett abgeschafft, weil es Mastodon-Nutzer stören könnte.
- Das Wiederholen von Beiträgen wird in "Boosten" umbenannt. Oder gleich in "Retröten", weil das mehr Mastodon-Nutzer verstehen.
- Umfragen können nur noch vier Optionen haben, deren Namen auf 50 Zeichen beschränkt sind, und das Wählen mehrerer Optionen geht nicht mehr.
- Jegliche Unterstützung geschlossener Konversationen wird abgeschafft zugunsten eines losen Threadmodells wie auf Twitter. Das ist das, was Mastodon versteht. Die Unterstützung für FEP-171b "Conversation Containers" wird komplett und ersatzlos gestrichen. Das ganze FEP wird gelöscht.
- Posts heißen jetzt Tröts.
- Kommentare heißen jetzt auch Tröts.
- Der Zähler für ungelesene Beiträge wird abgeschafft.
- Die HQ-Seite wird abgeschafft. Die Kanalseite wird abgeschafft. Es gibt nur noch den Network-Stream. Der wird darauf hartgecodet, nur noch Einzelbeiträge zu zeigen und keine ganzen Konversationen mehr. Das soll verhindern, daß Hubzilla-Nutzer immer noch Hubzilla irgendwie anders nutzen, als Mastodon-Nutzer Mastodon nutzen.
- Der Filespace wird abgeschafft. WebDAV sowieso. Dateien werden so gehandhabt wie auf Mastodon.
- Der Eventkalender wird abgeschafft, weil Mastodon eh keine Events kann.
- Der CalDAV-Kalenderserver wird abgeschafft.
- Der CardDAV-Adreßbuchserver wird abgeschafft.
- Artikel werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Planungskarten werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Wikis werden abgeschafft. Irritieren Mastodon-Nutzer nur.
- Webpages werden abgeschafft. Hubzilla wird eine neue offizielle Website brauchen.
- Kanalquellen werden abgeschafft. Auf Mastodon kann man ja auch nicht mit Bordmitteln Bots bauen, außerdem sind Bots böse.
- Der PDL-Editor wird abgeschafft. Die Unterstützung von Themes wird abgeschafft. Hubzillas Oberfläche wird hartgecodet. Entweder sieht es jetzt wie Mastodon oder wie Twitter aus. Egal, ob es eigentlich aus einer Facebook-Alternative hervorgegangen ist. Aber die primäre Facebook-Alternative im Fediverse ist jetzt auch Mastodon.
- Alle anderen optionalen Apps werden auch abgeschafft. Hubzilla ist nicht mehr modular.
So, jetzt frage ich dich: Glaubst du, Mario und Harald machen das wirklich?
Glaubst du wirklich, sie kastrieren Hubzilla tatsächlich freiwillig um locker 90% seiner Features, nur um sich Mastodon anzubiedern? Die beiden, die sich bis jetzt von Gargron überhaupt gar nichts haben sagen lassen?
Und glaubst du allen Ernstes, Hub-Admins wie @Der Pepe (Hubzilla) ⁂, @Mark Nowiasz oder @Steffen gehen wirklich dabei und stellen ihre Hubs auf das so zusammengestrichene Hubzilla 12.0 um, das sich außer im Namen praktisch nicht mehr von Mastodon unterscheidet? Für einen Diktatfrieden mit dem eigentlich konzeptionell völlig anderen und bis dahin featuremäßig hoffnungslos unterlegenen Mastodon?
Und warum glaubst du, daß genau diese Personen genau das auch tatsächlich tun werden? Auch ich hätte dafür gerne eine ehrliche Antwort.
Wohlgemerkt, @Steffen 🦉🇪🇺 hat erst vor kurzem einen Mastodon-Server abgeschaltet und setzt jetzt nur noch auf Friendica und Hubzilla. Und du glaubst allen Ernstes, er läßt zu, daß beide durch neue Versionen der Serversoftware zu Mastodon-Klonen reduziert werden?
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@Kristian Ich meine, das Fediverse kann sich auch an Mastodon anpassen. Alles nach Mastodons Vorgaben machen. Aufhören, ActivityPub by the book zu implementieren. Aufhören zu versuchen, ActivityPub zu verbessern. Statt dessen einfach Mastodon implementieren.
Dann hätten wir Frieden.
Dann würde aber alles nach Gargrons Pfeife tanzen.
Dann könnten wir vor allem tatsächliche Fortschritte im Fediverse vergessen.
Dann könnten wir nomadische Identität in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir mehrere Identitäten pro Konto in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir mehrere Profile pro Identität in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir alle Profilfelder in die Tonne kloppen, die Mastodon nicht hat.
Dann könnten wir Berechtigungen in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir Antwortenkontrolle in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir vernünftige Listen in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir Zitate in die Tonne kloppen. (Nicht Drükos, sondern Zitate wie in Internetforen.)
Dann könnten wir Emoji-Reaktionen in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir ordentliche Darstellung langer bzw. formatierter Inhalte in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir mehr als 4 Bilder in normalen Posts in die Tonne kloppen.
Dann könnten wir in normale Posts eingebettete Bilder in die Tonne kloppen.
Alles, weil Gargron das auf Mastodon nicht will. Und was Gargron auf Mastodon nicht will, das hat gefälligst auch sonst keiner zu implementieren, weil das nur Unfrieden stiftet.
Wir hätten Frieden.
Aber das wäre ein Diktatfrieden. Das Fediverse wäre wirklich nur noch Mastodon. Und Gargron hätte gewonnen. Sein Mastodon wäre der Alleinherrscher über das Fediverse. Und sein großer Nemesis, Mike Macgirvin, wäre vernichtend geschlagen.
Aber wir hätten Frieden.
Und die einzigen, die sich an der Situation nicht stören, sind die, die was anderes als Mastodon nicht kennen, und die, die was anderes als Mastodon nicht wollen.
Ganz ehrlich: So ein Fediverse will ich nicht. Ich weiß schon ganz genau, warum ich nicht auf Mastodon bin. Und ich lasse mir mein Hubzilla nicht zu einem weiteren Mastodon zusammenstreichen nur um des lieben Friedens willen.
Und eins kannst du mir glauben: Mike Macgirvin wird da nicht mitziehen. Mario Vavti und Harald Eilertsen auch nicht. Eher schmeißen sie wohl ActivityPub ganz raus und setzen nur noch auf Zot bzw. Nomad.
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