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#bildbeschreibungenmeta — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #bildbeschreibungenmeta, aggregated by home.social.

  1. CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
    (Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)

    Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?

    Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.

    Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.

    Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.

    Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.

    Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.

    Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.

    Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.

    Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.

    Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.

    Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.

    Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.

    Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.

    Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.

    #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  2. CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
    (Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)

    Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?

    Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.

    Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.

    Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.

    Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.

    Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.

    Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.

    Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.

    Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.

    Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.

    Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.

    Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.

    Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.

    Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.

    #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  3. CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
    (Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)

    Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?

    Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.

    Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.

    Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.

    Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.

    Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.

    Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.

    Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.

    Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.

    Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.

    Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.

    Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.

    Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.

    Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.

    #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  4. CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
    (Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)

    Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?

    Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.

    Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.

    Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.

    Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.

    Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.

    Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.

    Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.

    Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.

    Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.

    Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.

    Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.

    Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.

    Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.

    #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  5. CW: Gute Bildbeschreibungen bringen einen sehr viel größeren Aufwand mit sich, als ihr vielleicht glaubt; CW: lang (über 6.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Zeichenlimit-Meta, Inhaltswarnungen-Meta/Content-Warning-Meta, Hashtag-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta, KI erwähnt (KI-)
    (Ausnahmsweise auch mal auf Deutsch. Die englische Version ist hier.)

    Bildbeschreibungen sind wichtig im Fediverse, zumindest wenn eure Posts möglicherweise auf Mastodon landen werden. Aber geht es nur um Bildbeschreibungen ganz allgemein? Geht es nur darum, überhaupt Bildbeschreibungen zu haben? Oder geht es auch um die Qualität der Bildbeschreibungen?

    Blinde oder sehbehinderte Nutzer sagen, daß alles besser ist als nichts. Aber seien wir mal ehrlich, der Dateiname der Bilddatei als Alt-Text ist nutzlos. Eine Kopie des Post-Texts im Alt-Text auch; mindestens eine Handy-App für Mastodon macht das scheinbar automatisch. Irgendwelcher Kauderwelsch, der in den Alt-Text reingeschrieben wird, damit da irgendein Alt-Text steht, ist auch nutzlos.

    Also schreibt ihr eine kurze Bildbeschreibung für euren Alt-Text. Das sollte viel besser sein als nichts.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung nicht detailliert genug ist.

    Weil ihr eine längere Bildbeschreibung nicht schreiben könnt oder wollt, überlaßt ihr das einer KI.

    Und dann werdet ihr kritisiert und sanktioniert, weil eure Bildbeschreibung offensichtlicher KI-Slop ist. Die KI ist ungenau, sie halluziniert, sie identifizert Sachen falsch, und sie läßt immer noch Details aus.

    Okay, also setzt ihr euch hin und steckt einen Haufen Zeit und Aufwand in eine handgeschriebene Bildbeschreibung, die gleichermaßen akkurat und detailliert ist. Zumindest glaubt ihr das.

    Und es könnte immer noch jemand kommen und euch kritisieren und/oder sanktionieren, weil ihr bestimmte Details ausgelassen habt.

    Wenn ihr eure Bildbeschreibung nicht zu deren Zufriedenheit in Ordnung bringt, dann werdet ihr als ableistisch beschimpft und blockiert mit öffentlichem Trara, damit möglichst viele andere Nutzer euch auch blockieren mögen.

    Nun entwickeln sich die Mindestanforderungen für Bildbeschreibungen über die Jahre immer weiter. Was heute wichtig ist, war vor zwei Jahren nicht unbedingt wichtig. Was heute unwichtig ist, kann in zwei oder fünf Jahren durchaus auf einmal wichtig sein. Heute schon kritisieren Alt-Text-Aktivisten Bildposts, die schon etliche Jahre alt sind, aufgrund von deren Bildbeschreibungen, die sie als suboptimal ansehen. Das bedeutet, daß die Bildbeschreibungen, die ihr heute schreibt, noch so lange gut genug bleiben müssen, wie eure Bilderposts verfügbar bleiben. Falls nicht, viel Spaß dabei, durch alle eure alten Bilderposts zu gehen, sie alle zu editieren und bei allen die Bildbeschreibungen an die aktuellen Mindestanforderungen anzupassen.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, langfristig vor Mastodons Alt-Text-Polizei sicher zu sein: Als allererstes müßt ihr euch aufschlauen über die vielen Regeln und Richtlinien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, und darüber gibt's dutzendweise englischsprachige Websites. Man kann unmöglich im voraus wissen, welche dieser Regeln von irgendjemandem bei der Alt-Text-Polizei irgendwann in der Zukunft für zwingend erforderlich erklärt werden, also solltet ihr sie jetzt schon bis aufs i-Tüpfelchen einhalten. Wenn zwei davon sich gegenseitig widersprechen, müßt ihr natürlich wissen, welche davon ihr einzuhalten habt.

    Ihr müßt auch wissen, daß die Anforderungen und Qualitätsstandards für gute Alt-Texte und Bildbeschreibungen auf Mastodon ganz andere sind als im ganzen Rest des Web. Was fürs Web gut genug ist, ist nicht zwingend auch gut genug für Mastodon.

    Zu guter Letzt müßt ihr euer Publikum kennen. Und normalerweise kann jeder irgendwo im Fediverse oder sogar im Web euer Publikum sein. Es gibt nur ganz wenige Orte im Fediverse, wo ihr steuern könnt, wer in der Lage sein wird, euer Zeugs zu lesen, und Mastodon gehört nicht dazu. Ihr müßt euer Publikum kennen, und ihr müßt zumindest einschätzen können, was euer Publikum über den Inhalt eures Bildes weiß, was es nicht weiß und was es wissen muß. Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, was etwas ist, erklärt es, aber bitte im Post-Text und nicht im Alt-Text! Wenn euer Publikum nicht zwingend weiß, wie etwas aussieht, das aber vielleicht wissen will, dann beschreibt es.

    Bei meinen eigenen Bildern ist meine Strategie, für jedes Bild zwei Beschreibungen zu schreiben. Die eine ist die kurze Bildbeschreibung; die kommt in den Alt-Text. Die werde ich in Zukunft auf maximal 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und seine Forks Alt-Texte, die länger als 512 Zeichen sind, löschen. Die andere ist die lange Bildbeschreibung; die kommt in den Post-Text. Die lange Bildbeschreibung ist volldetailliert, sie enthält alle Erklärungen, die zum Verständnis des Bildes und seiner Beschreibungen nötig sind, und sie enthält Transkripte von jedem einzelnen Stück Text, das es irgendwo innerhalb der Grenzen des Bildes gibt, egal, ob auf dem Bild lesbar oder nicht.

    Memes zu posten, ist ein Stück weit einfacher. Es gibt nur eine Bildbeschreibung, die hoffentlich kurz genug für den Alt-Text ist. Aber trotzdem habe ich einen ganzen Haufen Sachen zu erklären, und weil ich mich nicht immer auf Links wie nach KnowYourMeme verlassen kann, muß ich oft selbst eine ganze Menge Erklärungen in den Post schreiben.

    Idealerweise ist das Schlimmste, was mir passieren kann, daß ich dafür kritisiert werde, daß mein Alt-Text die 200-Zeichen-Marke oder mein Post die 500-Zeichen-Marke überschreitet, oder daß ich für das Letztere blockiert werde. Das Risiko, daß das passiert, reduziere ich mit einer Zusammenfassung, die eine Langer-Post-Inhaltswarnung mit der ungefähren Länge des Post enthält, und den Hashtags #Long, #LongPost, #CWLong, #CWLongPost, #LangerPost und #CWLangerPost, die dann gefiltert werden können.

    Aber ich hoffe, daß keiner sagen kann, ich hätte mich nicht genug angestrengt.

    #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #500Zeichen #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  6. @DopaScout :todon: @Sofasophia Sorry, wenn's jetzt länger wird. Und es wird jetzt verdammt lang. Denn mit dem Thema Alt-Texte und Bildbeschreibungen im Fediverse befasse ich mich schon seit Jahren; entsprechend habe ich viel dazu zu sagen.

    Ein Problem, das viele mit Alt-Texten haben, ist, daß sie wie gefühlt 95% der Mastodon-Nutzer immer nur am Smartphone sind. Alt-Texte können sie nur auf dem Touchscreen eingeben. Zum einen ist das fummelig, zum anderen können sie währenddessen das Bild nicht sehen, das sie beschreiben.

    Was die Alt-Text-Polizei angeht: Das bezeichnet ja nicht nur Leute, die einfach nur versuchen, andere dazu zu bringen, Alt-Texte zu schreiben. Eine tun tatsächlich nur das. Andere aber versuchen, gewisse Mindeststandards im Fediverse durchzusetzen.

    Es reicht einfach nicht mehr, daß es überhaupt Alt-Texte gibt. Bildbeschreibungen müssen absolut akkurat und korrekt sein, sie müssen einen Mindestdetailgrad haben, Texte müssen exakt Zeichen für Zeichen transkribiert werden usw.

    Allerdings spricht sich die Alt-Text-Polizei nicht untereinander ab. Das kann sie gar nicht, weil es dafür Diskussionsgruppen bräuchte, die Alt-Text-Polizei ausschließlich auf Mastodon ist und Mastodon nicht nur keine Gruppen hat, sondern auch annähernd null Unterstützung für schon existierende Gruppen woanders im Fediverse. Die allermeisten Mastodon-Nutzer wissen ja nicht mal, daß das Fediverse überhaupt Gruppen hat, weil eben Mastodon keine hat.

    Und mit blinden oder sehbehinderten Nutzern sprechen die sich auch nicht ab, so daß sie gar nicht wissen, was diese Nutzer wirklich wollen. So hat jeder seine eigenen Mindeststandards, die häufig über die Anforderungen der tatsächlichen Zielgruppen von Alt-Texten hinausgehen. Man begreift die aber jeweils als den alleingültigen Goldstandard und weiß auch nicht, daß andere bei der Alt-Text-Polizei Standards haben, die den eigenen widersprechen.

    So gibt es dann Leute bei der Alt-Text-Polizei, denen es reicht, wenn es überhaupt einigermaßen brauchbare Alt-Texte gibt. Die sagen, wer seine Bilder nicht selbst beschreiben kann (z. B. aufgrund von Behinderungen von Autismus-Spektrum-Störung über ME/CFS bis Blindheit), soll eine KI zur Hilfe nehmen. Andere sagen, Bilder dürfen auf gar keinen Fall mit KI beschrieben werden. Sie müssen aber trotzdem sofort mit Alt-Text gepostet werden, und zwar mit handgeschriebenem.

    Es passiert ständig, daß Alt-Text-Polizisten Nutzer anblaffen, weil die mal ein Bild nicht sofort mit sauberem, akkuratem, hinreichend detailliertem und definitiv komplett handgeschriebenem Alt-Text gepostet haben. Wohlgemerkt, Nutzer, von denen die Alt-Text-Polizisten wüßten, daß die gar keine Alt-Texte schreiben können, wenn sie sich mal die Mühe machen würden, sich deren Profil anzugucken. Da steht dann auch schon mal klar und deutlich, daß der Nutzer blind ist.

    Dann gibt's die, die in irgendeinem Alt-Text-Leitfaden für statische Websites oder Blogs mal gelesen haben, Alt-Texte dürfen nicht länger als 125 Zeichen sein. Das ist übrigens komplett obsolet, auch wenn Alt-Texte trotzdem eigentlich kurz sein sollen.

    So, dann kommen aber die, die sagen, das Fediverse hat ein Zeichenlimit für Alt-Texte von 1.500 Zeichen (was übrigens so nicht mal korrekt ist). Das kann man ruhig voll ausnutzen. Bilder müssen also im Fediverse schön detailliert beschrieben und, falls nötig, auch noch erklärt werden. Mal ganz davon abgesehen, daß Erklärungen in den Post-Text gehören und auf gar keinen Fall in den Alt-Text. Ein Alt-Text von unter 200 Zeichen ist laut diesen Leuten meistens völlig unzureichend.

    Damit riskiert man, entweder von den einen auf den Deckel zu bekommen, weil die eigenen Alt-Texte zu lang sind, oder von den anderen, weil die eigenen Alt-Texte nicht detailliert genug sind, oder von beiden, weil sie irgendwo dazwischen sind.

    Weil es keine Möglichkeit gibt, mit der Alt-Text-Polizei in irgendeiner Form etwas zu diskutieren bzw. sich von ihr beraten zu lassen, sind Spezialfälle beim Posten von Bildern hochriskant. Je obskurer etwa ein Thema ist, je seltener davon Bilder gepostet werden, desto weniger gibt es ein schon greifbares Konzept, wie und vor allem wie detailliert die beschrieben werden müssen. Trotzdem riskiert man, auf den Deckel zu bekommen, wenn man es falsch macht.

    Manchmal sind es auch einfach nur einzelne Konzepte, die nie zu Ende definiert worden sind. Beispielsweise Text-Transkripte. So, wie die Regel formuliert ist, muß alles an Text innerhalb der Grenzen eines Bildes immer exakt Zeichen für Zeichen transkribiert werden.

    Aber was, wenn der Text auf dem Bild so klein ist, daß er auf dem Bild selbst nicht lesbar ist? Wenn der Text so winzig ist, daß er nicht als Text erkennbar oder gar im Grunde unsichtbar ist? Wenn der Text teilweise verborgen ist hinter z. B. einem Objekt, das davor steht? Wenn man aber trotzdem weiß oder herausfinden kann, was da geschrieben steht, also durchaus in der Lage ist, diese Texte zu transkribieren?

    Weil diese Regel den Sonderfall des nicht lesbaren Textes nicht einmal in Erwägung zieht, geschweige denn tatsächlich mitbehandelt, ist unklar, ob solche Texte transkribiert werden müssen, transkribiert werden sollten, transkribiert werden dürfen oder auf gar keinen Fall transkribiert werden dürfen.

    Zum Thema Erklärungen: Hier ist unklar, ob die wirklich zwingend notwendig sind. Unklar ist auch, ob man wirklich alles bis auf die Grundlagen erklären muß, damit auch wirklich niemand irgendetwas nachschlagen oder Fragen stellen muß. Unklar ist auch, ob man alles selbst erklären muß oder Links auf externe Erklärungen erlaubt sind. Einige sagen jetzt natürlich: "Links sind doof, das muß schon im Post selbst erklärt werden!" Da ist dann wieder unklar, ob die ein Problem damit haben, wenn ich 10.000, 15.000, 20.000 oder mehr Zeichen an Erklärungen in den Post einbaue.

    Aus diesen Gründen poste ich selbst nur noch sehr selten Bilder. Selbst wenn ich Memes poste, ist die rein visuelle Beschreibung im Alt-Text nebst Transkripten der zum Meme gehörenden Texte noch übersichtlich. Aber weil auch meine Memes immer über sehr obskure Themen sind, gibt es dann immer im Post selbst sehr viel zu erklären.

    Meine eigenen Bilder beschreibe ich sogar zweimal, einmal relativ kurz im Alt-Text und noch einmal hochdetailliert im Post-Text. Die Bildbeschreibung im Post-Text enthält auch immer Transkripte von allen Textschnipseln innerhalb der Bildgrenzen, lesbar oder nicht, und alle notwendigen Erklärungen. Der Alt-Text weist zusätzlich noch auf die lange Beschreibung im Post-Text hin.

    Nur ist das ein Aufwand von mehreren Stunden bis hin zu mehreren Tagen. Und weil keiner meiner Kanäle im Fediverse nennenswerte Reichweite hat, ist dieser Riesenaufwand im wesentlichen eine Vorsichtsmaßnahme, um möglichst viele Bedürfnisse abdecken zu können, ohne daß jemand fragen muß, und möglichst allen tatsächlichen und vermuteten Mindeststandards weit voraus zu sein.

    Wenn ich mich vorher mit a) Blinden und Sehbehinderten und b) der Alt-Text-Polizei irgendwo in einer Gruppe austauschen könnte, dann könnte ich vorab ausdiskutieren, was in welchem Grenzfall die optimale Lösung ist und was tatsächlich zwingend notwendig ist. Dann hätte ich hoffentlich diesen Riesenaufwand nicht.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  7. @Feli Sorry, aber das Verlinkte läßt sich nicht immer zwingend zu 100% anwenden und im Fediverse schon mal erst recht nicht.

    100 Zeichen sind zum einen eine hoffnungslos veraltete Beschränkung. Zum anderen reichen sie bei so manch einem Bild bei weitem nicht aus, um alle Qualitätskriterien einer guten Bildbeschreibung zu erfüllen. Und glaube mir, ich habe schon genügend Artikel zum Thema Alt-Texte und Bildbeschreibungen gelesen, daß ich weiß, wovon ich spreche. Insbesondere möchte ich hier verweisen auf die Artikel von Veronica Lewis a.k.a. Veronica with Four Eyes (veroniiiica.com), die selbst sehbehindert ist.

    Die Regel, daß Text in Bildern immer zu 100% originalidentisch transkribiert werden muß, kenne ich, und damit gehe ich weitgehend konform (bis darauf, daß Text, der im Original in Großbuchstaben geschrieben ist, nicht in Großbuchstaben transkribiert werden darf). Daran halte ich mich selbst, egal, wieviel Text auf meinen eigenen Bildern ist, und egal, ob er auf den Bildern, wie ich sie poste, lesbar ist oder nicht. Aber wie soll das garantiert immer in 100 Zeichen passen?

    Aktuell arbeite ich seit etwa anderthalb Jahren (!) gelegentlich an den Bildbeschreibungen für eine Serie von Portraits eines digitalen Avatars in einer virtuellen 3-D-Welt; deshalb habe ich auch seit Sommer 2024 kein einziges gänzlich eigenes Bild mehr gepostet. Die Bilder haben schon einen neutralen weißen Hintergrund, damit ich den Hintergrund nicht beschreiben muß. Nun enthält aber jedes Bild drei oder vier leicht unterschiedliche Outfits. Und in den geplanten Posts mit diesen Bildern geht es um diese Outfits, d. h. die Outfits sind der Kontext.

    Ich halte mich dabei an "How to create image descriptions for Red Carpet looks" von Veronica Lewis und bei Farben an die Cooper Hewitt Guidelines for Image Description vom Smithsonian Design Museum. Das heißt, das können keine superkurzen Beschreibungen werden wie z. B. bei Katzenfotos.

    Die Bilder sollen sogar wie alle meine eigenen Bilder jeweils zweimal beschrieben werden: Jedes Bild bekommt eine vergleichsweise kurze Beschreibung im Alt-Text. Zusätzlich wird jeder Post einen Block enthalten mit langen, detaillierten Bildbeschreibungen inklusive allen Erklärungen, die nötig sind, um die Bilder und die Beschreibungen zu verstehen. Dieser Block wird wahrscheinlich in jedem Bilderpost jeweils länger als 20.000 Zeichen ausfallen. Das ist notwendig, weil Bilder aus virtuellen Welten im Fediverse zwingend hochdetaillierte Beschreibungen brauchen.

    Trotzdem müssen natürlich auch die Beschreibungen in den Alt-Texten gewisse Mindestkriterien erfüllen. In 100 Zeichen oder weniger ist das schlicht und ergreifend unmöglich. Ich habe tatsächlich große Schwierigkeiten, die Alt-Texte auf maximal 1.500 Zeichen einzukürzen. Und nein, die sind nicht mit Füllworten aufgebläht. Ich kann sie nur weiter kürzen, indem ich gemäß den oben verlinkten Artikeln wichtige Informationen entferne.

    Generell gelten im Fediverse bei Bildbeschreibungen und Alt-Texten andere Regeln als überall sonst. Das 100-Zeichen-Limit ist Bullshit. Das 125-Zeichen-Limit ist Bullshit. Das 200-Zeichen-Limit ist Bullshit. Aus technischen Gründen übrigens auch. Das einzige Limit, das gilt, ist Mastodons 1.500-Zeichen-Limit. Solange Bildbeschreibungen nicht künstlich aufgebläht sind mit Füllworten, persönlichen Wertungen etc., ist alles innerhalb dieser 1.500 Zeichen erlaubt.

    Dazu gilt: Wenn jemand dich darum bittet, ein Detail auf deinem Bild genauer zu beschreiben, dann ist deine Bildbeschreibung ungenügend. Auch wenn jemand dich um Erklärungen bittet, ist das zurückzuführen auf Nachlässigkeit deinerseits (wobei allerdings Erklärungen in den Post-Text gehören und nicht in den Alt-Text). Nach Details oder Erklärungen zu fragen, ist fast so schlimm, wie überhaupt um Alt-Text bitten zu müssen.

    Wenn du konsequent immer mit Alt-Texten kommst, die nie die 100 Zeichen überschreiten, dann riskierst du, daß dir jemand von Mastodons Alt-Text-Polizei deine Alt-Texte als unzureichend um die Ohren haut und dich als faul und ableistisch abstempelt. Wenn du dagegen Bilder mit 1.000 Zeichen und mehr beschreibst, besteht die Chance, daß du in der @Alt Text Hall of Fame landest.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Ableismus #AbleismusMeta #CWAbleismusMeta #AltTextPolizei #AltTextHallOfFame
  8. @Anya Karl Und gleichzeitig sind gefühlt sämtliche Alt-Text-Aktivisten genervt davon, wenn man darüber reden will, wie Bilder beschrieben werden sollen. Also nicht ob (weil jemand keinen Bock hat, Bilder zu beschreiben), sondern wie (weil jemand die eigenen Bildbeschreibungen bis zum Gehtnichtmehr optimieren und perfektionieren will).

    Es heißt immer: "Nicht drüber labern, einfach machen!"

    Aber wie zum Geier soll ich wissen, daß meine Bildbeschreibungen etwas taugen, wenn nicht nur Blinde und Sehbehinderte, sondern ganz besonders und allzuvorderst die Alt-Text-Aktivisten sich strikt weigern, mir zu erklären, wie eine gute Bildbeschreibung auszusehen hat? Was da die Mindeststandards gemäß Mastodon-Kultur sind? Oder was ihre eigenen Mindeststandards sind?

    Ich stecke nun wirklich sehr viel Arbeit und Mühe und Hirnschmalz und vor allem Zeit in jede meiner Bildbeschreibungen. Meine eigenen Bilder beschreibe ich sogar jeweils zweimal, im Alt-Text und dann noch einmal sehr viel detaillierter im Post selbst mit Erklärungen und sämtlichen Text-Transkripten. Ein einziges Bild kann mich Stunden oder Tage kosten, und das ist kein Witz.

    Woher soll ich wissen, ob das, was ich da schreibe, ausreichend ist oder tatsächlich noch nicht ausreichend oder maßlos übertrieben, wenn ich weder Feedback erhalte noch irgendjemand mit mir darüber reden will?

    Statt dessen werde ich sowohl geblockt, wenn meine Bildbeschreibungen nicht optimal sind (möglicherweise auch, weil meine Bildposts dazu neigen, einige zigtausend Zeichen länger zu sein als das per Mastodon-Kultur vorgegebene fediverseweite Limit von 500 Zeichen), als auch, wenn ich darüber reden will, wie ich es richtig machen soll.

    Und trotzdem wird von mir erwartet, daß ich das weiß. Ohne mir eine Chance zu geben, das in Erfahrung zu bringen.

    Das "einfach" in "einfach machen" ist Blödsinn, wenn über einem das Damoklesschwert der persönlichen Angriffe und des massiven Reichweitenverlusts schwebt, wenn man es falsch macht.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #MastodonKultur #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  9. @Anya Karl Und gleichzeitig sind gefühlt sämtliche Alt-Text-Aktivisten genervt davon, wenn man darüber reden will, wie Bilder beschrieben werden sollen. Also nicht ob (weil jemand keinen Bock hat, Bilder zu beschreiben), sondern wie (weil jemand die eigenen Bildbeschreibungen bis zum Gehtnichtmehr optimieren und perfektionieren will).

    Es heißt immer: "Nicht drüber labern, einfach machen!"

    Aber wie zum Geier soll ich wissen, daß meine Bildbeschreibungen etwas taugen, wenn nicht nur Blinde und Sehbehinderte, sondern ganz besonders und allzuvorderst die Alt-Text-Aktivisten sich strikt weigern, mir zu erklären, wie eine gute Bildbeschreibung auszusehen hat? Was da die Mindeststandards gemäß Mastodon-Kultur sind? Oder was ihre eigenen Mindeststandards sind?

    Ich stecke nun wirklich sehr viel Arbeit und Mühe und Hirnschmalz und vor allem Zeit in jede meiner Bildbeschreibungen. Meine eigenen Bilder beschreibe ich sogar jeweils zweimal, im Alt-Text und dann noch einmal sehr viel detaillierter im Post selbst mit Erklärungen und sämtlichen Text-Transkripten. Ein einziges Bild kann mich Stunden oder Tage kosten, und das ist kein Witz.

    Woher soll ich wissen, ob das, was ich da schreibe, ausreichend ist oder tatsächlich noch nicht ausreichend oder maßlos übertrieben, wenn ich weder Feedback erhalte noch irgendjemand mit mir darüber reden will?

    Statt dessen werde ich sowohl geblockt, wenn meine Bildbeschreibungen nicht optimal sind (möglicherweise auch, weil meine Bildposts dazu neigen, einige zigtausend Zeichen länger zu sein als das per Mastodon-Kultur vorgegebene fediverseweite Limit von 500 Zeichen), als auch, wenn ich darüber reden will, wie ich es richtig machen soll.

    Und trotzdem wird von mir erwartet, daß ich das weiß. Ohne mir eine Chance zu geben, das in Erfahrung zu bringen.

    Das "einfach" in "einfach machen" ist Blödsinn, wenn über einem das Damoklesschwert der persönlichen Angriffe und des massiven Reichweitenverlusts schwebt, wenn man es falsch macht.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #MastodonKultur #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  10. @Mina
    Ich meine: So kompliziert ist das mit den Bildbeschreibungen auf Friendica ja auch nicht.

    Ganz so straight-forward wie auf Mastodon ist es aber auch nicht. Und Friendica hat auch keine so vorbildlich detaillierte Dokumentation wie Hubzilla (wo das noch schwieriger ist).

    Dazu kommt, daß Friendica immer noch zu einer gewissen Isolation von Mastodon neigt. Das wiederum kommt auch daher, daß ständig Mastodon-Nutzer Friendica-Nutzer dazu zwingen wollen, Friendicas Kultur über Bord zu werfen und statt dessen Mastodons Kultur anzunehmen. Wohlgemerkt, Friendicas Kultur ist mehr als ein Jahrzehnt älter als Mastodons Kultur und sehr viel besser an Friendicas Features angepaßt als Mastodons Kultur.

    Wenn jetzt also ein Mastodon-Nutzer ankommt und von einem Friendica-Nutzer z. B. verlangt...
    • seine "Tröts" auf maximal 500 Zeichen zu beschränken und längere "Tröts" in Threads zu zerschneiden
    • das Abstraktfeld (das auf Friendica schon sieben Jahre länger ein Abstraktfeld ist als auf Mastodon ein CW-Feld) für CWs zu nutzen und nur für CWs und nicht für Zusammenfassungen
    • gleichzeitig mit Extra-Hashtags nicht mehr dafür zu sorgen, daß Beiträge automatisch hinter leserseitig individuell generierten CWs versteckt werden (was auf Friendica schon zwölf Jahre länger geht als auf Mastodon und wovon auf Mastodon niemand weiß, daß es überhaupt geht)
    • oder gar das Aussehen der Erwähnungen und Hashtags an den Mastodon-"Standard" anzupassen (was gar nicht geht, weil das auf Friendica hartgecodet ist)
    ...dann wird der Friendica-Nutzer definitiv nicht mitspielen. Wenn er schon dabei war, als es Mastodon noch gar nicht gab, erst recht nicht. Eher wird er dann großzügig diejenigen Mastodon-Nutzer blockieren, die ihn zu solchen Sachen zu zwingen versuchen. Ich kenne sogar jemanden auf Friendica, der jeden, der längere Beiträge in kurze Schnipsel zerschneidet, sofort und ohne Umschweife blockt.

    Folglich wird der Friendica-Nutzer noch weniger davon mitbekommen, was auf Mastodon abgeht.

    Weil es aber praktisch kein Zeichenlimit auf Friendica gibt, gibt es natürlich auch die super-simple Variante, die Beschreibung einfach in den Text des Posts zu setzen.

    Kann man machen. Dann riskiert man aber, auf den Deckel zu kriegen, weil es im Alt-Text keine adäquate (= garantiert handgeschriebene, 100% akkurate und hinreichend detaillierte) Bildbeschreibung gibt.

    Früher war es ja auch noch so, daß Mastodon hinter CWs nur den Post-Text verbarg, nicht aber das Bild. Wenn man ein Bild gepostet hat mit CW, dann konnten Mastodon-Nutzer nicht auf den ersten Blick sehen, daß im Post eine Bildbeschreibung ist. Damit gerechnet haben sie auch nicht, weil sie sich nicht vorstellen konnten, daß jemand eher die 500 Zeichen im "Tröt" für die Bildbeschreibung nimmt als die 1500 im Alt-Text, und auch nicht gesehen haben, daß der Post von Friendica kam und eben nicht von Mastodon. Also gingen sie davon aus: Wenn im Alt-Text keine Bildbeschreibung ist, dann ist da gar keine.

    Inzwischen hat Mastodon das für sein Web-Frontend geändert. Ich glaube aber, es dürfte immer noch etliche Smartphone-Apps geben, die Bilder nicht hinter CWs verstecken.

    Genau deswegen beschreibe ich meine eigenen Bilder auch immer zweimal: einmal sehr umfangreich im Post selbst und dann noch einmal zusätzlich im Alt-Text. Dabei reize ich im Alt-Text die 1500 Zeichen aus, die Mastodon bietet (weil Mastodon längere Alt-Texte abschneidet), auch wenn ich selbst im Grunde auch für Alt-Texte kein Zeichenlimit habe (ich selbst bin auf Hubzilla und poste meine Bilder auf (streams)). Im Post brauche ich mir über Zeichenlimits keinen Kopf zu machen.

    Gut, eigentlich müßte ich die Alt-Texte auf 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und die Forkeys längere Alt-Texte gänzlich löschen. Aber zumindest Misskey schneidet lange Posts bei ca. 8000 Zeichen ab, und die Forkeys werden ähnlich funktionieren. Das heißt, *key-Nutzer werden so oder so meine Posts an der Quelle lesen, denn 8000 Zeichen reichen mir nicht für einen Bildpost (außer vielleicht, wenn es ein Meme ist).

    CC: @Der böse Hexe Njähähä 🧙‍♀️🪄⚡️

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #FediverseKultur #MastodonKultur #Mastodon #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams)
  11. @Mina
    Ich meine: So kompliziert ist das mit den Bildbeschreibungen auf Friendica ja auch nicht.

    Ganz so straight-forward wie auf Mastodon ist es aber auch nicht. Und Friendica hat auch keine so vorbildlich detaillierte Dokumentation wie Hubzilla (wo das noch schwieriger ist).

    Dazu kommt, daß Friendica immer noch zu einer gewissen Isolation von Mastodon neigt. Das wiederum kommt auch daher, daß ständig Mastodon-Nutzer Friendica-Nutzer dazu zwingen wollen, Friendicas Kultur über Bord zu werfen und statt dessen Mastodons Kultur anzunehmen. Wohlgemerkt, Friendicas Kultur ist mehr als ein Jahrzehnt älter als Mastodons Kultur und sehr viel besser an Friendicas Features angepaßt als Mastodons Kultur.

    Wenn jetzt also ein Mastodon-Nutzer ankommt und von einem Friendica-Nutzer z. B. verlangt...
    • seine "Tröts" auf maximal 500 Zeichen zu beschränken und längere "Tröts" in Threads zu zerschneiden
    • das Abstraktfeld (das auf Friendica schon sieben Jahre länger ein Abstraktfeld ist als auf Mastodon ein CW-Feld) für CWs zu nutzen und nur für CWs und nicht für Zusammenfassungen
    • gleichzeitig mit Extra-Hashtags nicht mehr dafür zu sorgen, daß Beiträge automatisch hinter leserseitig individuell generierten CWs versteckt werden (was auf Friendica schon zwölf Jahre länger geht als auf Mastodon und wovon auf Mastodon niemand weiß, daß es überhaupt geht)
    • oder gar das Aussehen der Erwähnungen und Hashtags an den Mastodon-"Standard" anzupassen (was gar nicht geht, weil das auf Friendica hartgecodet ist)
    ...dann wird der Friendica-Nutzer definitiv nicht mitspielen. Wenn er schon dabei war, als es Mastodon noch gar nicht gab, erst recht nicht. Eher wird er dann großzügig diejenigen Mastodon-Nutzer blockieren, die ihn zu solchen Sachen zu zwingen versuchen. Ich kenne sogar jemanden auf Friendica, der jeden, der längere Beiträge in kurze Schnipsel zerschneidet, sofort und ohne Umschweife blockt.

    Folglich wird der Friendica-Nutzer noch weniger davon mitbekommen, was auf Mastodon abgeht.

    Weil es aber praktisch kein Zeichenlimit auf Friendica gibt, gibt es natürlich auch die super-simple Variante, die Beschreibung einfach in den Text des Posts zu setzen.

    Kann man machen. Dann riskiert man aber, auf den Deckel zu kriegen, weil es im Alt-Text keine adäquate (= garantiert handgeschriebene, 100% akkurate und hinreichend detaillierte) Bildbeschreibung gibt.

    Früher war es ja auch noch so, daß Mastodon hinter CWs nur den Post-Text verbarg, nicht aber das Bild. Wenn man ein Bild gepostet hat mit CW, dann konnten Mastodon-Nutzer nicht auf den ersten Blick sehen, daß im Post eine Bildbeschreibung ist. Damit gerechnet haben sie auch nicht, weil sie sich nicht vorstellen konnten, daß jemand eher die 500 Zeichen im "Tröt" für die Bildbeschreibung nimmt als die 1500 im Alt-Text, und auch nicht gesehen haben, daß der Post von Friendica kam und eben nicht von Mastodon. Also gingen sie davon aus: Wenn im Alt-Text keine Bildbeschreibung ist, dann ist da gar keine.

    Inzwischen hat Mastodon das für sein Web-Frontend geändert. Ich glaube aber, es dürfte immer noch etliche Smartphone-Apps geben, die Bilder nicht hinter CWs verstecken.

    Genau deswegen beschreibe ich meine eigenen Bilder auch immer zweimal: einmal sehr umfangreich im Post selbst und dann noch einmal zusätzlich im Alt-Text. Dabei reize ich im Alt-Text die 1500 Zeichen aus, die Mastodon bietet (weil Mastodon längere Alt-Texte abschneidet), auch wenn ich selbst im Grunde auch für Alt-Texte kein Zeichenlimit habe (ich selbst bin auf Hubzilla und poste meine Bilder auf (streams)). Im Post brauche ich mir über Zeichenlimits keinen Kopf zu machen.

    Gut, eigentlich müßte ich die Alt-Texte auf 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und die Forkeys längere Alt-Texte gänzlich löschen. Aber zumindest Misskey schneidet lange Posts bei ca. 8000 Zeichen ab, und die Forkeys werden ähnlich funktionieren. Das heißt, *key-Nutzer werden so oder so meine Posts an der Quelle lesen, denn 8000 Zeichen reichen mir nicht für einen Bildpost (außer vielleicht, wenn es ein Meme ist).

    CC: @Der böse Hexe Njähähä 🧙‍♀️🪄⚡️

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #FediverseKultur #MastodonKultur #Mastodon #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams)
  12. @Mina
    Ich meine: So kompliziert ist das mit den Bildbeschreibungen auf Friendica ja auch nicht.

    Ganz so straight-forward wie auf Mastodon ist es aber auch nicht. Und Friendica hat auch keine so vorbildlich detaillierte Dokumentation wie Hubzilla (wo das noch schwieriger ist).

    Dazu kommt, daß Friendica immer noch zu einer gewissen Isolation von Mastodon neigt. Das wiederum kommt auch daher, daß ständig Mastodon-Nutzer Friendica-Nutzer dazu zwingen wollen, Friendicas Kultur über Bord zu werfen und statt dessen Mastodons Kultur anzunehmen. Wohlgemerkt, Friendicas Kultur ist mehr als ein Jahrzehnt älter als Mastodons Kultur und sehr viel besser an Friendicas Features angepaßt als Mastodons Kultur.

    Wenn jetzt also ein Mastodon-Nutzer ankommt und von einem Friendica-Nutzer z. B. verlangt...
    • seine "Tröts" auf maximal 500 Zeichen zu beschränken und längere "Tröts" in Threads zu zerschneiden
    • das Abstraktfeld (das auf Friendica schon sieben Jahre länger ein Abstraktfeld ist als auf Mastodon ein CW-Feld) für CWs zu nutzen und nur für CWs und nicht für Zusammenfassungen
    • gleichzeitig mit Extra-Hashtags nicht mehr dafür zu sorgen, daß Beiträge automatisch hinter leserseitig individuell generierten CWs versteckt werden (was auf Friendica schon zwölf Jahre länger geht als auf Mastodon und wovon auf Mastodon niemand weiß, daß es überhaupt geht)
    • oder gar das Aussehen der Erwähnungen und Hashtags an den Mastodon-"Standard" anzupassen (was gar nicht geht, weil das auf Friendica hartgecodet ist)
    ...dann wird der Friendica-Nutzer definitiv nicht mitspielen. Wenn er schon dabei war, als es Mastodon noch gar nicht gab, erst recht nicht. Eher wird er dann großzügig diejenigen Mastodon-Nutzer blockieren, die ihn zu solchen Sachen zu zwingen versuchen. Ich kenne sogar jemanden auf Friendica, der jeden, der längere Beiträge in kurze Schnipsel zerschneidet, sofort und ohne Umschweife blockt.

    Folglich wird der Friendica-Nutzer noch weniger davon mitbekommen, was auf Mastodon abgeht.

    Weil es aber praktisch kein Zeichenlimit auf Friendica gibt, gibt es natürlich auch die super-simple Variante, die Beschreibung einfach in den Text des Posts zu setzen.

    Kann man machen. Dann riskiert man aber, auf den Deckel zu kriegen, weil es im Alt-Text keine adäquate (= garantiert handgeschriebene, 100% akkurate und hinreichend detaillierte) Bildbeschreibung gibt.

    Früher war es ja auch noch so, daß Mastodon hinter CWs nur den Post-Text verbarg, nicht aber das Bild. Wenn man ein Bild gepostet hat mit CW, dann konnten Mastodon-Nutzer nicht auf den ersten Blick sehen, daß im Post eine Bildbeschreibung ist. Damit gerechnet haben sie auch nicht, weil sie sich nicht vorstellen konnten, daß jemand eher die 500 Zeichen im "Tröt" für die Bildbeschreibung nimmt als die 1500 im Alt-Text, und auch nicht gesehen haben, daß der Post von Friendica kam und eben nicht von Mastodon. Also gingen sie davon aus: Wenn im Alt-Text keine Bildbeschreibung ist, dann ist da gar keine.

    Inzwischen hat Mastodon das für sein Web-Frontend geändert. Ich glaube aber, es dürfte immer noch etliche Smartphone-Apps geben, die Bilder nicht hinter CWs verstecken.

    Genau deswegen beschreibe ich meine eigenen Bilder auch immer zweimal: einmal sehr umfangreich im Post selbst und dann noch einmal zusätzlich im Alt-Text. Dabei reize ich im Alt-Text die 1500 Zeichen aus, die Mastodon bietet (weil Mastodon längere Alt-Texte abschneidet), auch wenn ich selbst im Grunde auch für Alt-Texte kein Zeichenlimit habe (ich selbst bin auf Hubzilla und poste meine Bilder auf (streams)). Im Post brauche ich mir über Zeichenlimits keinen Kopf zu machen.

    Gut, eigentlich müßte ich die Alt-Texte auf 512 Zeichen beschränken, weil Misskey und die Forkeys längere Alt-Texte gänzlich löschen. Aber zumindest Misskey schneidet lange Posts bei ca. 8000 Zeichen ab, und die Forkeys werden ähnlich funktionieren. Das heißt, *key-Nutzer werden so oder so meine Posts an der Quelle lesen, denn 8000 Zeichen reichen mir nicht für einen Bildpost (außer vielleicht, wenn es ein Meme ist).

    CC: @Der böse Hexe Njähähä 🧙‍♀️🪄⚡️

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #FediverseKultur #MastodonKultur #Mastodon #Friendica #Hubzilla #Streams #(streams)
  13. @Svenja Als blinde Gamerin kann ich dich das vielleicht mal fragen:

    Besonders bei Screenshots aus Games oder, in meinem Fall, Renderings aus virtuellen 3-D-Welten, hast du da lieber kurze Beschreibungen, auch wenn die vieles im Unklaren lassen? Oder hast du lieber detaillierte Beschreibungen, weil du ja weder sehen noch von vornherein wissen kannst, wie genau da was aussieht?

    Ich meine, ich gehe immer davon aus, daß es da draußen irgendjemanden gibt, der blind ist, der von den virtuellen Welten, in denen ich unterwegs bin, noch nie gehört hat, den aber dieses Thema so fasziniert, daß er gern auf Entdeckungsreise durch so eine Welt per Bild gehen möchte. Da ist ja alleine schon die Erkenntnis, daß virtuelle Welten mitnichten tot sind und tatsächlich einige wirklich in Betrieb sind.

    Dann muß ich natürlich eine hochdetaillierte Beschreibung liefern, die meine Bildposts auf eine riesige Größe aufbläht. Dabei sehe ich mir aber nicht das Bild an, sondern ich gehe online und sehe mir alles direkt in der Welt vor Ort an, wo ich sehr viel mehr Details erkennen und beschreiben kann. Ein einzelnes Bild kann auch schon mal in einigen zehntausenden Zeichen beschrieben sein. Dazu kommt dann zusätzlich eine kürzere Beschreibung, die ich irgendwie in den Alt-Text quetschen muß, ohne 1.500 Zeichen zu überschreiten.

    Zusätzlich zu den Beschreibungen brauche ich ja auch noch Erklärungen. Ich kann ja nicht erwarten, daß mein Publikum das alles kennt und sofort versteht, so obskur, wie die Welten sind. Ich kann auch nicht erwarten, daß mein Publikum sich selbst aufschlaut, zumal ich weiß, daß das sowieso kaum möglich ist. Und von meinem Publikum zu erwarten, daß es mich fragt, kann aus Mastodon-Sicht auch als schlechter Stil gelten. Also gehen in die lange Beschreibung in den Post auch noch Erklärungen mit rein.

    Meinen persönlichen Rekord habe ich im Mai 2024 aufgestellt. Ein Bild von einem ziemlich großen, futuristischen, nicht sehr realistischen Gebäude mit großzügig verglaster Fassade, durch die viel vom Innenraum sichtbar ist. Gut 60.000 Zeichen an langer Beschreibung, davon etwa 40.000 für das Gebäude nebst Innenraum. Außerdem ein Alt-Text von 1.500 Zeichen, von denen etwas über 1.400 eine Kurzbeschreibung sind und der Rest auf die Langbeschreibung im Post hinweist. Die Langbeschreibung hat zwei Tage gebraucht, am dritten Morgen habe ich den Alt-Text geschrieben.

    Ich habe mich da schon einschränken müssen. Im Gegensatz zu früheren Gepflogenheiten habe ich keine Bilder auf dem Bild in mehr Details beschrieben, als das Bild auf dem Bild selbst zeigt.

    Würdest du sagen, das ist gerechtfertigt? Oder würdest du sagen, das ist totaler Overkill und überhaupt nicht gerechtfertigt, wenn die Wahrscheinlichkeit, daß so jemand zu meinem winzigen Publikum gehört, unendlich klein ist?

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  14. @jeSuisatire  neindochohh ᘛ⁐̤ᕐᐷ Deinen Worten liegen jede Menge Fehlannahmen zugrunde.

    Erstens die Fehlannahme, daß es bei ausnahmslos jedem Bild etwas gibt, das im Kontext wichtig ist, und sehr viel mehr, das im Kontext unwichtig ist. Daß das Unwichtige dann beim Beschreiben des Bildes völlig ignoriert werden kann.

    Das stimmt so nicht. Es gibt durchaus Bilder, bei denen auch im Kontext nichts wichtiger ist als irgendetwas anderes, bei denen alles gleichermaßen wichtig ist. Kannst du dir nicht vorstellen? Landschaftspanoramen beispielsweise. Und sei es von Stadtlandschaften.

    Ich selbst habe einige Bilder gepostet, auf denen nichts im Kontext wichtiger ist als irgendetwas anderes. Das hier oder https://hub.netzgemeinde.eu/photo/4dbbe1c0-e25d-4ff1-8b99-9d23126f377a-0.png das hier oder (CW: Augenkontakt) das hier oder (CW: Augenkontakt) das hier oder (CW: Augenkontakt) das hier. Jedes Mal ging es um die Bilder als Ganze und nicht um einzelne spezifische Elemente darin.

    Zweitens die Fehlannahme, daß, wenn es einen Fokus auf bestimmte Elemente im Kontext gibt, jeder, aber auch wirklich jeder da draußen definitiv nur an diesen bestimmten Elementen interessiert ist. 100% garantiert. Da ist es wirklich unvorstellbar, daß das irgendwie auch anders sein könnte.

    Das kann es aber durchaus. Bei meinen eigenen Bildern muß ich genau davon ausgehen, daß das passieren kann.

    Meine Bilder sind keine Real-Life-Fotos. Meine Bilder sind keine Screenshots von sozialen Medien. Also nichts von dem, was 99% des Bilderaufkommens im Fediverse ausmacht. Meine Bilder sind Renderings aus virtuellen Welten. Noch dazu aus sehr obskuren virtuellen Welten, von denen annähernd niemand je gehört hat.

    Die allermeisten Menschen glauben ja, das Thema "virtuelle Welten" und "Metaverse" hat sich ein für allemal erledigt. Das war eine Totgeburt. Das ist nicht passiert, das wird nie passieren. Während es den allermeisten komplett am Arsch vorbeigeht, dir wahrscheinlich auch, gibt es aber auch diejenigen, die darüber traurig sind, die aber trotzdem nicht wissen, daß es tatsächlich existierende virtuelle Welten gibt.

    Dann komme ich daher mit Bildern aus virtuellen Welten. Nicht KI-erzeugt, sondern tatsächlich in wirklichen virtuellen Welten gerendert. Noch dazu mit dem Hashtag #⁠Metaverse, denn die Welten, in denen ich mich bewege, verwenden den Begriff "Metaverse" nicht nur im täglichen Sprachgebrauch, sondern nachweislich schon seit 2007, 14 Jahre länger als Zuckerberg.

    Da hängen dann doch solche Leute vor Aufregung ganz vorne auf der Stuhlkante. Was machen die dann, angenommen, auf den Bildern sind im Kontext nur ein paar Dinge wichtig? Gucken die sich nur die wichtigen Dinge an? Überfliegen sie die Bilder nur?

    Nein, tun sie nicht. Statt dessen gucken sie sich all die ganzen Details im Bild an. Wichtig oder nicht. Immerhin haben sie gerade eine ganz neue Welt entdeckt. Ach was, ein ganz neues Universum! Ein virtuelles 3-D-Universum. Etwas, was sie so sehnsüchtig erwartet hatten, wovon sie aber bis vor fünf Sekunden annahmen, so etwas würde es nie geben. Und wie sich herausgestellt hat, gibt es das tatsächlich! Und jetzt gehen sie mit ihren Augen in diesem neuen Universum auf spannende Entdeckungsreise.

    Aber was, wenn so eine Person blind oder sehgeschädigt ist? Dann kann sie das Bild nicht sehen. Dann kann sie nicht auf Entdeckungsreise in diesem neu entdeckten Universum gehen. Aber vielleicht will sie das trotzdem. Und Inklusion und Barrierefreiheit bedeuten, daß sie dazu dieselben Chancen haben muß wie sehende Personen.

    Damit diese blinde oder sehgeschädigte Person diese Chancen hat, muß ich also jedes Bild bis in alle Details beschreiben. Übrigens kann ich deshalb nur noch relativ einfache Bilder posten, die keinen großen Beschreibungsaufwand mit sich bringen, weil sie kaum Details enthalten. Bilder wie (CW: Augenkontakt) dieses kann ich heute nicht mehr posten.

    Drittens die Fehlannahme, daß es nur um visuelle Beschreibungen geht.

    Ich kann nur insofern zustimmen, daß Alt-Text niemals Erklärungen enthalten darf, weil nicht jeder auf Alt-Texte zugreifen kann.

    Damit komme ich auch zur vierten Fehlannahme, die auf Mastodon extrem weit verbreitet ist: Bildbeschreibung ist immer gleich Alt-Text. Tatsächlich ist es nur dann ein Alt-Text, wenn es hinter dem Bild liegt als Ersatz für das Bild. Wenn es hingegen im Post über oder unter dem Bild steht, ist es kein Alt-Text. Dann ist es einfach nur eine Bildbeschreibung.

    Ich lese immer wieder von Mastodon, daß Alt-Texte nicht nur nützlich für Blinde oder Sehbehinderte sind. Daß sie auch erklären können, was das Bild zeigt, damit diejenigen, die von dem, was auf dem Bild ist, keine Ahnung haben, es verstehen. Noch einmal: Das gehört nicht in den Alt-Text.

    Wenn man allerdings eine zusätzliche lange Bildbeschreibung im Post selbst hat, dann sind darin Erklärungen durchaus nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Genau diese Erklärungen fordert Mastodon ein.

    Natürlich muß man dann auch zusehen, daß die Erklärungen verständlich sind. Eine der Regeln der Bildbeschreibungen ist ja, keine Fachsprache und keinen Fachjargon zu verwenden oder, falls das absolut unausweichlich ist, die Fach- oder Jargonbegriffe an Ort und Stelle sofort zu erläutern. Je nischiger und obskurer der Bildinhalt und/oder das Thema des Bildes ist, kann das durchaus dazu führen, daß man auf drei, vier, fünf Ebenen erklären muß, bis man beim Wissensstand des Publikums angelangt ist, auf dem man aufbauen kann.

    Das widerlegt auch die fünfte Fehlannahme, die hier meines Erachtens zumindest impliziert ist und ihrerseits auch weit verbreitet ist: Die Leute können doch fragen, wenn sie etwas wissen wollen.

    Sie wollen aber nicht fragen. Sie wollen nicht fragen müssen. Selbst googlen wollen sie auch nicht. Ach ja, und Links zu Erklärungen wollen sie auch nicht, denn dann geht ihr Browser auf (weil ja heutzutage jeder nur Apps benutzt), und Websites hinter Links sind nicht garantiert barrierefrei, und sie mißtrauen Links generell und so weiter und so fort. Nein, statt dessen hat alles bitteschön an Ort und Stelle im Post erklärt zu werden. Und zwar so, daß jeder es versteht, ohne noch einmal nachhaken zu müssen.

    Den Leuten zuzumuten, sich fehlende Informationen eigenmächtig zu beschaffen, ist anmaßend und, wenn es besonders auch Menschen mit Behinderungen trifft, ableistisch. Mag sein, daß einige wenige das anders sehen und durchaus bereit sind, wegen einzelner Details oder Erklärungen nachzufragen. Aber diese Attitüde existiert, zumal viele Mastodon-Nutzer erwarten, auf Mastodon in jeglicher Hinsicht in Watte gepackt zu werden, und diese Erwartungen auch vollumfänglich erfüllt sehen wollen.

    Sechstens die implizierte Fehlannahme, daß Mastodons Alt-Text-Polizei eine homogene, in sich geschlossene, koordiniert agierende Gruppe ist, siebtens die implizierte Fehlannahme, daß Mastodons Alt-Text-Polizei im Auftrag der Blinden und Sehgeschädigten handelt, um die Erfüllung derer konkreten Bedürfnisse einzufordern, und achtens die implizierte Fehlannahme, daß Mastodons Alt-Text-Polizei selbst blind oder sehbehindert ist.

    Auch das ist alles falsch. Die Alt-Text-Polizei ist samt und sonders sehend. "Alt-Text-Polizei" ist nämlich nicht, wenn man sich einfach nur wünscht, daß Bilder beschrieben werden. "Alt-Text-Polizei" ist, wenn man nicht nur Bildbeschreibungen und Alt-Texte mit aller Härte einfordert, sondern deren Fehlen nach eigenem Ermessen sanktioniert und inzwischen auch im eigenen Ermessen Mindestanforderungen an ausreichende Alt-Texte und Bildbeschreibungen stellt und auch deren Nichteinhalten sanktioniert.

    Allein deswegen kann die Alt-Text-Polizei nur sehend sein: Um die Einhaltung der Mindestanforderungen zu überprüfen, müssen Alt-Text-Polizisten ihrerseits in der Lage sein, die beschriebenen Bilder einwandfrei zu sehen, um sie dann mit den Beschreibungen abgleichen zu können.

    Außerdem sprechen sich Alt-Text-Polizisten untereinander nicht ab. Die kennen sich gegenseitig vielfach überhaupt nicht. Das sind alles einsame Wölfe, die auf eigene Faust agieren.

    Sie glauben auch nur zu wissen, was die Blinden und Sehgeschädigten wollen. Mit denen sprechen sie sich nämlich auch nicht ab. Weil die Blinden und Sehgeschädigten fast ausnahmslos und die Alt-Text-Polizei tatsächlich ausnahmslos auf Mastodon ist, haben sie gar nicht die Möglichkeit, sich effektiv auszutauschen, weil puristisches Mikroblogging dafür völlig ungeeignet ist.

    Und so stellt jeder Alt-Text-Polizist andere Mindestanforderungen an tolerable Alt-Texte und Bildbeschreibungen. Häufig sind diese um einiges höher als das, was den allermeisten Blinden oder Sehgeschädigten nach deren eigenen Aussagen tatsächlich genügen würde.

    Es geht längst nicht mehr nur darum, daß es überhaupt einen Alt-Text gibt. Nein, dieser Alt-Text muß garantiert zu 100% handgeschrieben sein, er muß 100% akkurat sein (im Gegensatz zu KI-Slop, weshalb KI-Beschreibungen nicht toleriert werden), alle Texte im Bild müssen im Alt-Text Wort für Wort, Zeichen für Zeichen haargenau transkribiert sein, und er muß einen gewissen Mindestdetailgrad erreichen. Wo dieser Mindestdetailgrad liegt, liegt im Ermessen jedes einzelnen Alt-Text-Polizisten.

    Ich schreibe meine Bildbeschreibungen auch für die Alt-Text-Polizei. Zum einen möchte ich ihr signalisieren: Ja, ich gebe mir Mühe. Ich mache mir Gedanken darüber, was eine gute Bildbeschreibung braucht, und ich setze das dann auch um. Und ich betreibe hier keine nachlässige Schlamperei und lasse keine Details aus, die vielleicht irgendjemanden interessieren könnten.

    Zum anderen ist damit weitestgehend garantiert, daß ich bis auf weiteres die Mindestanforderungen wirklich aller Alt-Text-Polizisten erfülle. Daß idealerweise die Bildposts, die ich heute schreibe, auch noch die Anforderungen erfüllen werden, die die Alt-Text-Polizisten in fünf Jahren haben werden, wenn sie ihre Mindestanforderungen noch weiter nach oben geschraubt haben.

    Die einzige Anforderung, die ich meistens nicht erfüllen kann, ist, alle Texte im Bild im Alt-Text zu transkribieren. Wenn ich Texte habe, sind die meistens so zahlreich, daß ich nicht alle Transkripte in 1.500 Zeichen untergebracht bekomme, schon gar nicht mit den notwendigen begleitenden visuellen Beschreibungen. Daher weisen meine Alt-Texte auf die Langbeschreibungen hin und darauf, daß alle Texte im Bild in der Langbeschreibung transkribiert sind. Aber ich rechne damit, daß das schon heute nicht mehr ausreichend ist und eigentlich sanktioniert gehört und ich nur deshalb damit davonkomme, weil die Reichweite meiner Bildposts so minimal ist.

    CC: @bommel

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #AltTextPolizei #Barrierefreiheit #Inklusion #Ableismus #AbleismusMeta
  15. @bommel Ja.

    Ich will meine Bilder nicht irgendwie beschreiben, sondern so gut wie möglich.

    Außerdem: Die Anforderungen an Alt-Texte und Bildbeschreibungen im Fediverse steigen stetig.

    Erst ging es nur gegen fehlende Alt-Texte. Dann gegen Dateinamen, "image", Kopien des Post-Textes und andere völlig nutzlose Alt-Texte. Dann gegen viel zu kurze Beschreibungen. Gegen Texte im Bild, die nicht 1:1 Wort für Wort transkribiert worden sind. Gegen komplett halluzinierte KI-Beschreibungen. Gegen grundsätzlich richtige KI-Beschreibungen, die aber immer noch Fehler enthalten. Einen Alt-Text zu schreiben, der nicht 100% akkurat und hinreichend detailliert ist, ist heutzutage schon riskant.

    Ich will das alles jederzeit perfekt erfüllen. Nein, ich will diesen Anforderungen sogar noch voraus sein, denn sie werden weiter steigen. Und bisher hat sich noch niemand beschwert über zu lange Alt-Texte. Oder Doppelbeschreibungen, eine im Alt-Text, eine im Post. Zum Glück auch noch nicht, wenn Texte in einer Bildbeschreibung im Post transkribiert sind, aber nicht in der im Alt-Text.

    Wenn mich jemand kritisieren würde, weil eine meiner Bildbeschreibungen inakkurat oder nicht detailliert genug ist, dann würde ich nicht sagen: "Ach, andere haben sich bestimmt darüber gefreut." Dann würde ich vielmehr sagen: "Das hätte ich auch besser machen können. Nächstes Mal mache ich es besser."

    Ich bin jemand, der jedes Mal, wenn er etwas Neues über Bildbeschreibungen lernt, seine bisherigen Bildbeschreibungen für veraltet erklärt. Ich habe Bildposts mit Bildbeschreibungen, in die ich Stunden oder Tage investiert habe. Die zeige ich aber ungern vor, weil die Bildbeschreibungen einfach meinen heutigen Standards nicht mehr genügen.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  16. @bommel
    Nein, du *musst* es nicht wissen.

    Und auf welcher Grundlage soll ich dann meine Bilder beschreiben?

    Einfach irgendwie und dann hoffen, daß ich dafür nicht von jemandem auf den Deckel kriege, und sei es hinter meinem Rücken?

    In deinen Aussagen steckt ja auch die Grundannahme, dass es ein "richtig" gibt - auch diese ist falsch, denn Menschen sind verschieden und bevorzugen unterschiedliche Dinge und Herangehensweisen.

    Das heißt, ich könnte auch völligen Unfug schreiben, und das wäre okay?

    Übrigens habe ich selbst schon mehrfach gesehen, wie Fediverse-Nutzer für nutzlose Alt-Texte gemaßregelt wurden.

    Ich kann nur soviel sagen: Auch du wirst nur so lange darauf beharren, daß es ein "richtig" bei Bildbeschreibungen nicht gibt, bis du genügend kompletten Müll in Alt-Texten gesehen hast. Oder bis du für einen Alt-Text, den du für absolut angemessen hältst, von Mastodons Alt-Text-Polizei auf den Deckel bekommst. Die ist dir nämlich schon ein ganzes Stück voraus.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #AltTextPolizei
  17. @bommel
    Es bleibt dabei: Deine Grundannahmen sind falsch.

    Und korrekt wäre dann statt dessen was genau?

    Daß absolut jedes Bild in absolut jedem Kontext (auch wenn das Bild selbst der Kontext ist wie häufig bei mir) für absolut jeden da draußen adäquat innerhalb von Sekunden absolut adäquat in unter 10 Wörtern beschrieben werden kann?

    Daß ich einfach nur grob erwähnen muß, was auf dem Bild ist? Und wer nicht weiß, wie es aussieht, es aber wissen will, kann sich gehackt legen oder sich selbst die Mühe machen, mich zu fragen?

    Und im übrigen:

    @⁠kc schuldet dir als Betroffene überhaupt nix - auch keine Bestätigung für irgendwas.

    Das heißt also, der Grund, warum ich hier nie Feedback für Bildbeschreibungen bekomme, ganz besonders nicht von denen, die sie brauchen, ist, weil mir kein Feedback zusteht? Von der eigentlichen Zielgruppe schon mal erst recht nicht?

    Und woher soll ich dann wissen, wie ich es richtig machen soll? Was Blinde und Sehgeschädigte im Fediverse wirklich brauchen?

    Ich muß es ja wissen. Das wird ja zwingend von mir erwartet, denn von mir wird erwartet, daß ich dieses Wissen anwende. Gleichzeitig wird mir der Erwerb dieses Wissens aktiv verwehrt.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Barrierefreiheit #Inklusion
  18. @tux0r :openbsd:
    Wer glaubt, es gebe eine Mastodonkultur, beweist damit vor allem eine gewisse Neigung zu Fehlschlüssen.

    Es gibt eine Mastodon-Kultur. Und die definiert sich ganz besonders durch eine ganze Anzahl oftmals ungeschriebener Regeln. Ein Auszug:
    • Mastodon ist das beste und sicherste soziale Medium und das beste und sicherste soziale Netzwerk, das es überhaupt gibt.
    • Mastodon ist absolut alternativlos.
    • Es ist scheißegal, ob man "Fediverse" oder "Mastodon" sagt. Das meint im Grunde dasselbe.
    • Das Fediverse fing mit Mastodon an und wurde von Gargron erfunden.
    • Die einzigen Nicht-Mastodon-Fediverse-Anwendungen, die erwähnt werden dürfen, sind Pixelfed, PeerTube, Flohmarkt und vielleicht Loops und WordPress.
    • Tröte nie mehr als 500 Zeichen auf einmal. Wenn, dann teile deinen Tröt in einen Thread aus Tröts von jeweils nicht mehr als 500 Zeichen auf, die aufeinander antworten und mit x/y durchnumeriert sind.
    • Wenn du über sensible, potentiell triggernde oder anderweitig unangenehme Dinge schreibst, mußt du unbedingt eine entsprechende CW ins CW-Feld eintragen.
    • Auf gar keinen Fall darfst du das CW-Feld für etwas anderes als CWs benutzen.
    • CWs, die automatisch auf deinem Konto nur für dich erzeugt werden, gibt's nicht.
    • Du darfst pro Tröt nicht mehr als vier Hashtags verwenden, und die müssen alle hintereinander in der letzten Zeile stehen.
    • Du mußt immer korrekt gendern.
    • Alle deine Tröts müssen immer maximal barrierefrei sein.
    • Wenn du Bilder in irgendeiner Art trötest, mußt du jedes Bild unbedingt mit einem 100% handgeschriebenen, akkuraten, hinreichend detaillierten Alt-Text beschreiben. Wenn das Bild und/oder die Beschreibung nicht für jeden verständlich ist, dann mußt du auch eine Erklärung mitliefern, die für jeden verständlich ist.
    • Auf gar keinen Fall darfst du jemandem antworten, wenn du weder demjenigen gegenseitig folgst noch derjenige dich vorher in dem Post, auf den du antworten willst, erwähnt hat. Denn das wäre Reply-Guying und übergriffig.
    • Auf gar keinen Fall darfst du jemandem etwas erklären, wenn du von demjenigen nicht vorher explizit um genau diese Erklärung gebeten worden bist. Denn das wäre Mansplaining und übergriffig.
    • Volltextsuche ist böse. Gargron hätte sie nie im Fediverse einführen dürfen.
    • Quote-Tröts sind böse. Gargron hätte sie nie im Fediverse einführen dürfen. Sorge dafür, daß niemand deine Tröts quote-tröten kann.
    • Auf Mastodon genießt jeder größtmöglichen Schutz und hat jeder das Recht auf größtmögliche Unterstützung. Außer denen, die weder im Real Life einer schutzbedürftigen Minderheit angehören noch sich an die Mastodon-Kultur und Mastodon-Regeln halten. Die sind rechtlos und vogelfrei und dürfen beliebig attackiert, beleidigt, blockiert und/oder dem eigenen Admin oder dem dieser Nutzer gemeldet werden.
    • Wer in einem Tröt schreibt, nicht auf Mastodon zu sein, ist ein rechtloser, vogelfreier Eindringling.
    • Jeder Mastodon-Nutzer darf die obigen Regeln gegenüber jedem anderen im Fediverse auf beliebige Art und Weise durchsetzen.

    Das ist doch keine Religion hier, ey.

    Richtig. Mastodon kommt mir mehr wie eine Sekte vor. So oder so werden Glauben und "Alternativfakten" über tatsächliche Tatsachen gestellt.

    CC: @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @die_Ergo 🤍🏳️‍🌈 @noble feu @Jörg 🇩🇪🇬🇧🇪🇺

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #CW #CWs #CWMeta #ContentWarning #ContentWarnings #ContentWarningMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Hashtag #Hashtags #HashtagMeta #CWHashtagMeta #MastodonKultur #MastodonRegeln
  19. @tux0r :openbsd:
    Wer glaubt, es gebe eine Mastodonkultur, beweist damit vor allem eine gewisse Neigung zu Fehlschlüssen.

    Es gibt eine Mastodon-Kultur. Und die definiert sich ganz besonders durch eine ganze Anzahl oftmals ungeschriebener Regeln. Ein Auszug:
    • Mastodon ist das beste und sicherste soziale Medium und das beste und sicherste soziale Netzwerk, das es überhaupt gibt.
    • Mastodon ist absolut alternativlos.
    • Es ist scheißegal, ob man "Fediverse" oder "Mastodon" sagt. Das meint im Grunde dasselbe.
    • Das Fediverse fing mit Mastodon an und wurde von Gargron erfunden.
    • Die einzigen Nicht-Mastodon-Fediverse-Anwendungen, die erwähnt werden dürfen, sind Pixelfed, PeerTube, Flohmarkt und vielleicht Loops und WordPress.
    • Tröte nie mehr als 500 Zeichen auf einmal. Wenn, dann teile deinen Tröt in einen Thread aus Tröts von jeweils nicht mehr als 500 Zeichen auf, die aufeinander antworten und mit x/y durchnumeriert sind.
    • Wenn du über sensible, potentiell triggernde oder anderweitig unangenehme Dinge schreibst, mußt du unbedingt eine entsprechende CW ins CW-Feld eintragen.
    • Auf gar keinen Fall darfst du das CW-Feld für etwas anderes als CWs benutzen.
    • CWs, die automatisch auf deinem Konto nur für dich erzeugt werden, gibt's nicht.
    • Du darfst pro Tröt nicht mehr als vier Hashtags verwenden, und die müssen alle hintereinander in der letzten Zeile stehen.
    • Du mußt immer korrekt gendern.
    • Alle deine Tröts müssen immer maximal barrierefrei sein.
    • Wenn du Bilder in irgendeiner Art trötest, mußt du jedes Bild unbedingt mit einem 100% handgeschriebenen, akkuraten, hinreichend detaillierten Alt-Text beschreiben. Wenn das Bild und/oder die Beschreibung nicht für jeden verständlich ist, dann mußt du auch eine Erklärung mitliefern, die für jeden verständlich ist.
    • Auf gar keinen Fall darfst du jemandem antworten, wenn du weder demjenigen gegenseitig folgst noch derjenige dich vorher in dem Post, auf den du antworten willst, erwähnt hat. Denn das wäre Reply-Guying und übergriffig.
    • Auf gar keinen Fall darfst du jemandem etwas erklären, wenn du von demjenigen nicht vorher explizit um genau diese Erklärung gebeten worden bist. Denn das wäre Mansplaining und übergriffig.
    • Volltextsuche ist böse. Gargron hätte sie nie im Fediverse einführen dürfen.
    • Quote-Tröts sind böse. Gargron hätte sie nie im Fediverse einführen dürfen. Sorge dafür, daß niemand deine Tröts quote-tröten kann.
    • Auf Mastodon genießt jeder größtmöglichen Schutz und hat jeder das Recht auf größtmögliche Unterstützung. Außer denen, die weder im Real Life einer schutzbedürftigen Minderheit angehören noch sich an die Mastodon-Kultur und Mastodon-Regeln halten. Die sind rechtlos und vogelfrei und dürfen beliebig attackiert, beleidigt, blockiert und/oder dem eigenen Admin oder dem dieser Nutzer gemeldet werden.
    • Wer in einem Tröt schreibt, nicht auf Mastodon zu sein, ist ein rechtloser, vogelfreier Eindringling.
    • Jeder Mastodon-Nutzer darf die obigen Regeln gegenüber jedem anderen im Fediverse auf beliebige Art und Weise durchsetzen.

    Das ist doch keine Religion hier, ey.

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  20. @tux0r :openbsd:
    Wer glaubt, es gebe eine Mastodonkultur, beweist damit vor allem eine gewisse Neigung zu Fehlschlüssen.

    Es gibt eine Mastodon-Kultur. Und die definiert sich ganz besonders durch eine ganze Anzahl oftmals ungeschriebener Regeln. Ein Auszug:
    • Mastodon ist das beste und sicherste soziale Medium und das beste und sicherste soziale Netzwerk, das es überhaupt gibt.
    • Mastodon ist absolut alternativlos.
    • Es ist scheißegal, ob man "Fediverse" oder "Mastodon" sagt. Das meint im Grunde dasselbe.
    • Das Fediverse fing mit Mastodon an und wurde von Gargron erfunden.
    • Die einzigen Nicht-Mastodon-Fediverse-Anwendungen, die erwähnt werden dürfen, sind Pixelfed, PeerTube, Flohmarkt und vielleicht Loops und WordPress.
    • Tröte nie mehr als 500 Zeichen auf einmal. Wenn, dann teile deinen Tröt in einen Thread aus Tröts von jeweils nicht mehr als 500 Zeichen auf, die aufeinander antworten und mit x/y durchnumeriert sind.
    • Wenn du über sensible, potentiell triggernde oder anderweitig unangenehme Dinge schreibst, mußt du unbedingt eine entsprechende CW ins CW-Feld eintragen.
    • Auf gar keinen Fall darfst du das CW-Feld für etwas anderes als CWs benutzen.
    • CWs, die automatisch auf deinem Konto nur für dich erzeugt werden, gibt's nicht.
    • Du darfst pro Tröt nicht mehr als vier Hashtags verwenden, und die müssen alle hintereinander in der letzten Zeile stehen.
    • Du mußt immer korrekt gendern.
    • Alle deine Tröts müssen immer maximal barrierefrei sein.
    • Wenn du Bilder in irgendeiner Art trötest, mußt du jedes Bild unbedingt mit einem 100% handgeschriebenen, akkuraten, hinreichend detaillierten Alt-Text beschreiben. Wenn das Bild und/oder die Beschreibung nicht für jeden verständlich ist, dann mußt du auch eine Erklärung mitliefern, die für jeden verständlich ist.
    • Auf gar keinen Fall darfst du jemandem antworten, wenn du weder demjenigen gegenseitig folgst noch derjenige dich vorher in dem Post, auf den du antworten willst, erwähnt hat. Denn das wäre Reply-Guying und übergriffig.
    • Auf gar keinen Fall darfst du jemandem etwas erklären, wenn du von demjenigen nicht vorher explizit um genau diese Erklärung gebeten worden bist. Denn das wäre Mansplaining und übergriffig.
    • Volltextsuche ist böse. Gargron hätte sie nie im Fediverse einführen dürfen.
    • Quote-Tröts sind böse. Gargron hätte sie nie im Fediverse einführen dürfen. Sorge dafür, daß niemand deine Tröts quote-tröten kann.
    • Auf Mastodon genießt jeder größtmöglichen Schutz und hat jeder das Recht auf größtmögliche Unterstützung. Außer denen, die weder im Real Life einer schutzbedürftigen Minderheit angehören noch sich an die Mastodon-Kultur und Mastodon-Regeln halten. Die sind rechtlos und vogelfrei und dürfen beliebig attackiert, beleidigt, blockiert und/oder dem eigenen Admin oder dem dieser Nutzer gemeldet werden.
    • Wer in einem Tröt schreibt, nicht auf Mastodon zu sein, ist ein rechtloser, vogelfreier Eindringling.
    • Jeder Mastodon-Nutzer darf die obigen Regeln gegenüber jedem anderen im Fediverse auf beliebige Art und Weise durchsetzen.

    Das ist doch keine Religion hier, ey.

    Richtig. Mastodon kommt mir mehr wie eine Sekte vor. So oder so werden Glauben und "Alternativfakten" über tatsächliche Tatsachen gestellt.

    CC: @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @die_Ergo 🤍🏳️‍🌈 @noble feu @Jörg 🇩🇪🇬🇧🇪🇺

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  21. @bommel
    Das ist keine Antwort auf meine Frage, WARUM du uns das mitteilst?!

    Um eurer Überzeugung entgegenzutreten und euch zu sagen, daß ihr falsch liegt..

    Stattdessen folgt die nächste Abhandlung mit absolutem Quatschinhalt.

    Kein Quatsch, sondern meine persönliche Erfahrung und das, was ich mitgenommen habe, indem ich über Jahre Websites und Mastodon-Tröts zum Thema Alt-Texte und Bildbeschreibungen gelesen habe.

    Nur weil du für dich selbst definierst, dass 100% Barrierefreiheit erreicht ist, wenn Blinde und Sehbehinderte Personen "garantiert keine Fragen" haben, heißt das nicht, dass das zutreffend ist.

    Was wäre dann noch zusätzlich nötig, um die 100% zu erreichen? Was fehlt noch?

    Barrierefreiheit heißt nicht, dass es keinerlei weiteren Bedarf an Kommunikation gibt, sondern dass Teilhabe ermöglicht wird. Nirgendwo erhebt das den Anspruch auf Perfektion.

    Beides hätte ich gern von @Casey als Betroffener bestätigt. Denn in ihren Posts in diesem Thread klingt sie nicht sehr kompromißbereit.

    Nach meinen Verständnis, und nicht nur nach meinem, ist Barrierefreiheit beim Wortsinn zu nehmen: das Fehlen jeglicher Barrieren für Menschen mit Behinderungen, die Menschen ohne die jeweiligen Behinderungen nicht haben. Und wenn Blinde an einer Stelle fragen müssen, Sehende aber nicht, dann ist das eine Barriere, die Sehende nicht haben.

    Frage mal auf Mastodon herum, ob man bei den Themen Barrierefreiheit und Inklusion Kompromisse eingehen darf, oder ob nur kompromißlose 100% ausreichend sind. Vor allem unter Aktivisten. Ich glaube, du wirst dich wundern.

    Verständnis für deinen Edge-Case?!

    Zunächst einmal die Einsicht, daß es überhaupt Edge-Cases gibt, die über die einfachen Real-Life-Fotos und Social-Media-Screenshots hinausgehen, die 99% des Bildpostaufkommens hier ausmachen. Und daß die üblichen Ratschläge und die üblichen Vorgehensweisen und die üblichen Maßstäbe an diesen Edge-Cases kläglich scheitern.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Barrierefreiheit #Inklusion
  22. @bommel Kurzfassung:

    "Gute" Bildbeschreibungen können und müssen häufig durchaus hochkompliziert sein. Das weiß ich, weil ich selbst solche Bildbeschreibungen schreibe.

    Und bei manchen Bildern sind kurze Bildbeschreibungen so unvollständig, daß sie nicht barrierefrei sind. Und hinreichend detaillierte Bildbeschreibungen sind so lang, daß sie nicht barrierefrei sind. Barrierefrei wäre nur, solche Bilder überhaupt nicht zu veröffentlichen.

    Langfassung:

    Also, @Casey fordert als Betroffene die 100% absolut perfekte Barrierefreiheit für 100% absolut alle Menschen in 100% absolut allen Situationen ein. Und sie deutet zumindest an, daß das 100% absolut immer easy-peasy und problemlos möglich ist.

    Und in diesem Post behauptest du das mit dem Beispiel Bildbeschreibungen auch an:
    „Gute“ Alt-Texte sind nicht kompliziert.


    Beides ist falsch. Und das ist meine persönliche praktische Erfahrung als jemand, der zum einen Bilder über extrem obskure Nischenthemen postet und zum anderen sich schon seit Jahren wirklich sehr, sehr viele Gedanken macht über die optimale Bildbeschreibung.

    Ich habe in den letzten Jahren wirklich nicht viele Bilder gepostet. Aber das habe ich deshalb nicht, weil ich bei jedem Bild einen riesengroßen Aufwand habe, um es gut zu beschreiben.

    Noch einmal mein Beispielbild: https://hub.netzgemeinde.eu/photo/b1e7bf9c-07d8-45b6-90bb-f43e27199295-0.jpg (aufgrund technischer Beschränkungen ist an der Stelle ein Alt-Text nicht möglich)

    Wie soll ich das Bild "nicht kompliziert" so beschreiben, daß jemand wie @Casey wirklich garantiert keine Fragen hat?

    Soll ich da einfach nur erwähnen, daß da ein Gebäude auf dem Bild ist? Und woher soll @Casey dann wissen, wie das Gebäude aussieht? Woher soll sie wissen, wie irgendwas auf dem Bild aussieht?

    Oder erwartest du, daß sie mich dann fragt? Glaubst du allen Ernstes, wenn jemand nach Details in einem Bild fragt, die irgendwie interessieren, daß das guter Stil ist? Daß das barrierefrei ist?

    Ich nehme an, du bist sehend. Ich nehme an, wenn du das Bild siehst, hast du keine Fragen, wie da irgendwas aussieht. Warum soll ich dann @Casey zumuten, mir solche Fragen zu stellen?

    100% absolut perfekte Barrierefreiheit ist erst dann erreicht, wenn Blinde und Sehbehinderte garantiert keine Fragen haben, wie irgendwas aussieht.

    Wenn man Blinden oder Sehgeschädigten erwartet, daß sie nach Details fragen, ist das, wie wenn man von ihnen erwartet, daß sie überhaupt nach einer Bildbeschreibung fragen. Ableistisch!


    Wenn aber keine Fragen offen bleiben sollen, muß ich extrem ins Detail gehen. 40.000 Zeichen nur fürs Gebäude, 60.000 für das ganze Bild. Inklusive Erklärungen bis hin zu Grundlagen. Inklusive Zeichen-für-Zeichen-Transkripten sämtlicher Texte innerhalb des Bildes.

    "Nicht kompliziert" ist anders.

    Dann hat @Casey eine Bildbeschreibung, die hoffentlich keine Fragen offenläßt. Aber ihr Screenreader, wenn sie einen benutzt, braucht mehrere Stunden, um sie vorzulesen.

    Ich muß ihr also entweder eine Bildbeschreibung in Romanlänge zumuten, oder ich muß ihr eventuell zumuten, mich nach Bilddetails zu fragen. Sehende Personen brauchen beides nicht. Warum sollte @Casey dann zwingend eins von beiden zugemutet werden?

    Wenn also Bilder von solcher Art sind, daß eine Bildbeschreibung entweder zu unvollständig oder zu lang ist, dann ist es von vornherein ableistisch, solche Bilder überhaupt zu veröffentlichen.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Barrierefreiheit #Inklusion #Ableismus
  23. @jeSuisatire  neindochohh ᘛ⁐̤ᕐᐷ @bommel @nicole4fox @Casey Ich kann aus eigener, persönlicher, praktischer Erfahrung sagen:

    Es ist tatsächlich nicht möglich, absolut noch jeden letzten Beitrag im Fediverse für genau und absolut 100% aller Leute genau und absolut 100% perfekt und ideal barrierefrei zu gestalten. Und glaubt mir, ich versuche es tatsächlich. Doch, tue ich.

    Ich arbeite sogar gelegentlich an einem sehr umfangreichen Wiki über Alt-Texte und Bildbeschreibungen im Fediverse. Das Wiki ist englischsprachig und zu finden auf demselben Hubzilla-Kanal, von dem ich hier gerade antworte: Hier ist der Link.

    Wenn ich eigene Bilder poste, so selten das wegen des Riesenaufwandes auch passiert, zeigen die immer ein extremes Nischenthema: virtuelle 3-D-Welten. Daher weiß ich aus eigener, persönlicher, praktischer Erfahrung: Je obskurer und nischiger das Thema eines Post und der Inhalt eines Bildes ist, desto unmöglicher ist es, die Bedürfnisse absolut restlos aller mit einer und derselben Bildbeschreibung abzudecken.

    Merke: Es ist nur dann barrierefrei, wenn es wirklich keinerlei Hilfe bedarf. Das heißt auch: Wenn man ein Bild postet, soll niemand irgendwelche offenen Fragen haben. Wegen eines unbeschriebenen, aber wichtigen oder interessanten Details in einem Bild nachzufragen oder um Erläuterung zu bitten, ist genauso schlimm, wie generell nach einer Bildbeschreibung fragen zu müssen.

    Bei einem Foto von einem realen Sonnenuntergang kommt man vielleicht mit drei Wörten im Alt-Text davon. Vielleicht. Man kann sich einreden, daß sowieso jeder eine grobe Vorstellung davon hat, wie ein Sonnenuntergang aussieht. Aber auch dann wird es Leute geben, die wissen wollen, wie dieser Sonnenuntergang genau aussieht.

    Bei einem Foto von einem Gebäude sieht es schon wieder ganz anders aus. So ziemlich jedes Gebäude ist anders. Wenn man erwähnt, daß irgendwo auf dem Bild ein Gebäude ist, dann wissen Blinde oder Sehbehinderte doch nicht, wie es aussieht, außer es ist ein sagenhaft berühmtes Gebäude. Möglicherweise wollen einige von ihnen das aber wissen. Also hat man es zu beschreiben.

    Und was, wenn das Gebäude dann auch noch in einer virtuellen 3-D-Welt steht? Dann haben Blinde und Sehbehinderte doch eine noch geringere Chance zu wissen, wie es aussieht, auch deshalb, weil sie keine Vorstellung davon haben, wie irgendetwas generell in virtuellen 3-D-Welten und ganz spezifisch in dieser virtuellen 3-D-Welt aussieht. Aber vielleicht sind sie darauf total neugierig.

    Ich hätte da ein Beispiel. Ich habe tatsächlich im Sommer 2024 mal ein Bild von einem virtuellen Gebäude gepostet. Hier ist ein Link zum Bild selbst. An diejenigen unter euch, die das Bild tatsächlich sehen können: Würdet ihr allen Ernstes sagen, dieses Bild ist mit drei Wörtern für jeden absolut hinreichend beschrieben?

    Nein, ist es nicht. So habe ich mich damals hingesetzt für das Bild eine adäquate, hochdetaillierte Beschreibung geschrieben.

    Bei einem so obskuren Nischenthema reicht aber eine reine visuelle Beschreibung nicht aus. Ohne Erklärungen versteht auch niemand das Bild und den Post. Also habe ich dann auch noch alles erklärt, was Otto Normalnutzer nicht so ohne weiteres weiß. Alleine die Erklärung, wo das Bild entstanden ist, ist über 4.000 Zeichen lang.

    Am Ende war ich zwei Tage lang von morgens bis abends damit beschäftigt, eine Bildbeschreibung für dieses eine Bild anzufertigen. Und obwohl ich mich hier und da schon freiwillig eingeschränkt habe (ich habe keine Bilder innerhalb des Bildes detaillierter beschrieben, als sie selbst in-world zu sehen wären), hatte ich am Ende eine Bildbeschreibung von über 60.000 Zeichen. Über 10.000 Wörtern. Die braucht Zwischenüberschriften.

    Die habe ich so, wie sie war, ungekürzt in den Bildpost eingebaut, gleich unterhalb des Bildes. Die mußte auch schon deshalb in den Post selbst, weil Erklärungen nicht in den Alt-Text gehören. Das habe ich übrigens im Wiki erklärt: Hier ist der Link.

    Aber: Ein Alt-Text war ja trotzdem noch Pflicht. Also nutzte ich den Morgen des dritten Tages und schrieb zusätzlich noch eine Bildbeschreibung für den Alt-Text. Die ist etwas über 1.400 Zeichen lang und läßt trotzdem einiges aus, was auf dem Bild zu sehen ist. So sind die über 20 Text-Transkripte nur in der langen Bildbeschreibung zu finden.

    Die restlichen Zeichen bis zur 1.500-Zeichen-Grenze nutzte ich, um auf die lange Bildbeschreibung im Post hinzuweisen.

    Der Post ging so übrigens tatsächlich raus, auch nach Mastodon. Hier ist der Link zum Post im Original. Letzten Endes hat kaum jemanden der Bildpost interessiert. Aber es hätte ja sein können, und darauf hat man vorbereitet zu sein.

    Seitdem habe ich nur ein einziges weiteres Mal Bilder aus virtuellen Welten gepostet. Das ganze letzte Jahr über kam von mir kein einziges solches Bild, weil ich seit Ende 2024 an den Beschreibungen einer Serie von Avatarportraits arbeite, die noch weit davon entfernt sind, fertig zu sein.

    Es gibt übrigens tatsächlich Leute, die aufgrund von Neurodivergenz derartig hochdetaillierte Beschreibungen und Erklärungen benötigen. Ihnen diese zu geben, sollte eigentlich zur Barrierefreiheit dazugehören. Ich könnte zumindest eine solche Person hier übrigens tatsächlich erwähnen.

    Allerdings gibt es auch diejenigen, die nicht die Zeit oder die Aufmerksamkeitsspanne haben, um sich mehrere Stunden lang von einem Screenreader die Beschreibung eines einzelnen Bildes vorlesen zu lassen. Vielleicht ist ihnen sogar die Kurzbeschreibung im Alt-Text zu lang. Möglicherweise aber fehlen der Kurzbeschreibung im Alt-Text gleichzeitig wieder Informationen, die für so eine Person wichtig sein könnten.

    Und da bin ich wieder bei meiner Anfangsthese: Bilder wie diese lassen sich nicht für 100% aller Leute 100% perfekt barrierefrei darstellen.

    Mein Fazit, so traurig das auch ist: Im Grunde ist das Posten solcher Inhalte von vornherein immer ableistisch, weil man sie nicht für jeden perfekt barrierefrei aufbereiten kann.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Barrierefreiheit #Inklusion #Ableismus
  24. @ErklaerKroete Mein Problem ist jetzt: Wer definiert, ob eins meiner Bilder eine Stimmung vermittelt? Will sagen, wer definiert, ob ich die Stimmung meines Bildes in Worte fassen muß? Ganz alleine ich als derjenige, der das Bild postet, oder mein Publikum als diejenigen, die es wahrnehmen?

    Mein Publikum, das könnte jeder der über zehn Millionen Fediverse-Nutzer und im Prinzip jeder im ganzen Web sein. Und wenn für irgendjemanden irgendwo da draußen eins meiner Bilder eine Stimmung vermittelt, dann habe ich die womöglich zu beschreiben, ganz egal, ob es nie meine Intention war, eine Stimmung mit einem meiner Bilder zu vermitteln.

    Ich bin jemand, der Bildbeschreibungen sehr ernstnimmt und die ihm gegebenen Möglichkeiten dafür auch ausreizt, z. B. mein im Grunde gar nicht vorhandenes Zeichenlimit. Ich "studiere" Bildbeschreibungen, Alt-Texte und ihre Kultur im Fediverse seit Jahren eingehend, nur um meine eigenen Bildbeschreibungen immer weiter zu optimieren. Folglich betrachte ich alle meine heutigen Beschreibungen eigener Bilder als mehr oder weniger veraltet und suboptimal, weil ich seitdem dazugelernt habe.

    Und wenn ich zu dem Schluß komme, bestimmte Bilder müssen bis ins kleinste Detail beschrieben werden, jedes bißchen Text in diesen Bildern muß 1:1 aufs Zeichen genau transkribiert werden, und wenn irgendetwas unbekannt ist, muß ich es bis auf die Grundlagen erklären, dann mache ich das auch alles, egal, wie lang die Bildbeschreibung dann wird, und egal, wieviel Zeit dafür draufgeht.

    Ich habe eine Reihe von Bildern, die habe ich schon 2024 gemacht, die sind bis heute ungepostet, weil die Bildbeschreibungen noch nicht fertig sind. Das ist auch gut so, weil ich das Geschriebene zwischendurch noch einmal überarbeiten, aktualisieren und verständlicher formulieren mußte.

    Das heißt, den Inhalt eines Bildes zu beschreiben und zu erklären, ist schon ein gigantischer Aufwand für mich. Ich hätte einmal fast schon angefangene Bildbeschreibungen wieder gelöscht und die Bilder selbst verworfen, weil ich nicht wußte, wie ich Bilder von Weltraumnebeln in diesen Bildern nach meinen eigenen Standards adäquat hätte beschreiben sollen. Ich habe einige schöne Bilder gemacht, werde sie aber nie posten, weil ich sie nicht beschreiben kann.

    Beispiele für Bildposts von mir inklusive mit jeweils zwei Beschreibungen pro Bild ("kurz" im Alt-Text + sehr lang im Post) in umgekehrter chronologischer Reihenfolge:

    Bei Memes gehe ich nicht so extrem vor, weil meine Memeposts immer auf etablierten Templates basieren. Es gibt nur eine visuelle Bildbeschreibung, und die ist im Alt-Text. Aber im Post gibt es immer Erklärungen für alles, von dem ich annehmen muß, daß genügend Leute im Fediverse damit nicht vertraut genug sind, um sie ohne Erklärungen zu verstehen. Wenn ich auf Erklärungen verlinken kann, tue ich das, sonst schreibe ich sie selbst.

    Einmal habe ich auf die gehört, die sagen, Erklärungen dürfen nicht verlinkt werden, sie gehören direkt in den Post. Das Ergebnis war ein Memepost mit neun Erklärungen in fast 25.000 Zeichen: https://streams.elsmussols.net/item/8829de04-af65-4fa5-a6fa-438103c7d6c8. Danach habe ich damit wieder aufgehört und statt dessen verlinkt, was zu verlinken ging. Alleine in diesem Post hätte ich mit einem einzigen Link auf KnowYourMeme sechs Erklärungen und die Hälfte der Zeichen einsparen können.

    Ich arbeite sogar an einem englischsprachigen Wiki zum Thema Bildbeschreibungen und Alt-Texte im Fediverse. Das wird, wenn es fertig ist, weit über 40, wahrscheinlich über 50 Einzelartikel haben. Im Grunde würde das, was du geschrieben hast, noch einmal einen eigenen Artikel brauchen, aber soweit bin ich noch gar nicht.

    Einige mögen vielleicht sagen, ich nehme Bildbeschreibungen viel zu ernst und zerdenke sie komplett.

    Würdest du sagen, ich tue das jetzt wieder, oder würdest du sagen, was ich im ersten Absatz denke, ist absolut gerechtfertigt?

    Zu guter Letzt: Mir hat mal eine neurodivergente Person (@Hat.  AuDHD cat 😷🌺🍉🌻🔻) gesagt, daß meine monströsen Langbeschreibungen nicht nur nützlich, sondern im Falle dieser Person auch zum Bildverständnis zwingend notwendig sind.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  25. @Ralf S. Wohlgemerkt, der Hintergrund ist nicht Bildanalyse oder Bildinterpretation.

    Der Hintergrund ist vielmehr Barrierefreiheit, wie sie auf Mastodon gefordert wird. Ich bin selbst nicht auf Mastodon, wie du sicherlich schon erkannt haben dürftest. Aber wenn meine Bildposts nach Mastodon kommen, und das tun sie, dann müssen sie schon deshalb barrierefrei sein, weil mich das ansonsten noch mehr Reichweite kosten würde als sowieso schon.

    Nun bin ich allerdings niemand, der einfach nur das absolut nötige Minimum anstrebt. Statt dessen habe ich mich eingehend mit dem Thema Bildbeschreibungen und Alt-Text befaßt. Es gibt dazu ja sehr viele Publikationen online; etliche habe ich zusammengefaßt in meinem im Aufbau befindlichen Wiki zum Thema auf meinem Hubzilla-Kanal.

    Allerdings gehen die nicht auf die tatsächlichen Verhältnisse im Fediverse ein, weder auf Mastodons ganz spezielle Kultur, die es versucht, dem ganzen übrigen Fediverse aufzuzwingen, noch auf die besonderen Wünsche zumindest einiger Mastodon-Nutzer noch auf die technischen Möglichkeiten im Fediverse außerhalb von Mastodon, z. B. Posts quasi ohne Zeichenlimit.

    So mußte ich zusätzlich wachsamen Auges beobachten, was insbesondere auf Mastodon passiert in puncto Alt-Texte und Bildbeschreibungen. Ich würde gern im größeren Rahmen mit möglichst vielen Angehörigen verschiedener Nutzergruppen gleichzeitig über das Thema diskutieren. Aber alle Personen, mit denen darüber zu diskutieren sinnvoll wären, sind nur auf Mastodon. Mastodon ist technisch für diese Art von Diskussion völlig ungeeignet. Und im Fediverse außerhalb von Mastodon, wo es die technischen Voraussetzungen für solche Diskussionen gäbe (Friendica, Hubzilla, (streams), Forte, Lemmy, Mbin, PieFed, NodeBB etc.), ist das Thema praktisch unbekannt.

    Selbst wenn ich einfach so "in den Äther" rufe, wie es auf Mastodon üblich ist, weil es da gar nicht anders geht, kommt nichts dabei heraus. Als Nicht-Mastodon-Nutzer habe ich kurioserweise mit ca. über 700 Folgeverbindungen weitaus weniger Reichweite als so manch ein Mastodon-Nutzer mit 300 Folgenden. Abstimmungen bringen auch nichts; häufig stimmen bei mir weniger Leute ab, als ich Optionen angegeben habe.

    Also muß ich beim Beschreiben meiner Bilder von sechs Annahmen ausgehen, die ich in diesem bisher komplett ignorierten Post schon dargelegt habe:

    1. Mein Publikum besteht nicht nur aus denen, die mir folgen, sondern das sind alle, die theoretisch meine Posts sehen können.
    2. Wenn ich erwähne, daß es auf einem meiner Bilder etwas gibt, dann muß ich auch beschreiben, wie es aussieht.
    3. Bildbeschreibungen müssen sofort alle Informationen liefern, die vielleicht irgendjemand da draußen brauchen könnte. Nach einem Detail in einem Bild oder einer Erklärung für ein Bild zu fragen, ist genauso schlimm, wie überhaupt erst nach einem Alt-Text zu fragen.
    4. Irgendjemand da draußen ist möglicherweise auch an kleinsten Details auf meinen Bildern interessiert. Und der- oder diejenige ist möglicherweise blind oder sehbehindert.
    5. Alles, was es an Text innerhalb der Grenzen eines Bildes gibt, muß immer 100% wortwörtlich transkribiert werden. Auch wenn der Text unlesbar ist oder so klein ist, daß er unsichtbar ist. Wenn ich weiß, was da geschrieben steht, dann muß ich es transkribieren.
    6. Alle Bilder brauchen einen akkuraten und hinreichend detaillierten tatsächlichen Alt-Text. Auch wenn ich ein Bild in 60.000 Zeichen im Post selbst beschreibe, kann ich dafür sanktioniert werden, daß das Bild selbst keinen akkuraten und hinreichend detaillierten Alt-Text hat. Also brauche ich den zusätzlich. Ich muß meine eigenen Bilder jeweils zweimal beschreiben.

    Im übrigen kann ein LLM nicht annähernd das, was ich tue. Und das weiß ich aus eigener praktischer Erfahrung: Ich habe zwei mal LLaVA damit beauftragt, ein Bild zu beschreiben, das ich schon beschrieben habe.

    Das fängt schon damit an, daß keine KI auf dem Bild selbst Details sehen kann, die ich sehen kann, wenn ich vor Ort bin. Die KI würde ja das Bild beschreiben, indem sie sich das Bild von diesem Ort ansieht. Ich beschreibe meine Bilder, indem ich mir den Ort selbst vor Ort ansehe, also eben gerade nicht das Bild mit seiner stark reduzierten Auflösung. Eine KI kann das nicht.

    Dann gehört zum akkuraten Beschreiben und vor allem Erklären dieser Bilder extrem obskures Nischenwissen. Keine KI könnte bei der visuellen Analyse eines meiner Bilder erkennen und erklären, was das für ein Ort ist, wie die Sim heißt, in welchem Grid sie sich befindet, daß das Ganze auf OpenSim basiert usw. usf. Schon gar nicht können das alle KIs. Diese Informationen sind ganz einfach zu obskur, und sie verändern sich auch schnell.

    Ein extremer Fall ist wahrscheinlich die Beschreibung in diesem Bildpost: Die Sim war zu dem Zeitpunkt erst wenige Tage oder vielleicht ein paar Wochen alt. Ich habe innerhalb der Bildbeschreibung eine sehr detaillierte Beschreibung eines Bildes auf diesem Bild, das nur wenige hundert Pixel groß ist. Ich habe die Sim nicht nur korrekt identifiziert, sondern auch den populärkulturellen Bogen von dieser Sim über Edgar Wallace bis hin zum Frühstyxradio auf ffn und daraus abgeleiteten Kinofilmen geschlagen. Das Objekt zur rechten Seite hin habe ich alleine in etwa 1.000 Zeichen beschrieben und in noch einmal 4.000 Zeichen eingehend erläutert.

    Dasselbe Bild habe ich LLaVA zum Beschreiben angeboten und anschließend die Beschreibung von LLaVA eingehend analysiert. Sie ist weit von meiner Beschreibung entfernt und davon, akkurat und detailliert zu sein. Dieses besagte Objekt, dem ich über 5.000 Zeichen gewidmet habe, hat LLaVA gänzlich ignoriert.

    Mir kann niemand erzählen, ein anderes LLM könnte es wesentlich besser oder sogar noch besser, noch detaillierter, noch informativer, noch kompetenter und noch akkurater als ich.

    CC: @wolf

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Hubzilla #Streams #(streams) #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #KI #LLM #KIGegenMensch #MenschGegenKI #LLaVA
  26. @Ralf S. Da kannst du lange scrollen, also noch weitaus länger. Mein letzter Bildpost aus virtuellen Welten ist zum einen schon mehr als ein Jahr her, also von Juli 2024.

    Zum anderen poste ich keine Bilder mehr hier auf diesem Hubzilla-Kanal. Das liegt daran, daß beinahe alle meine Bilder irgendeinen Trigger enthalten, im allgemeinen Augenkontakt. Hubzilla kann Mastodon aber nicht dazu bringen, Bilder auszublenden. (streams) kann das, also habe ich im Juli 2024 beschlossen, zum Posten von Bildern zwei (streams)-Kanäle einzurichten.

    Seitdem habe ich einen einzigen Post mit In-World-Bildern abgesetzt und eine Handvoll Memes über das Fediverse. Dieses Kalenderjahr habe ich nur einen einzigen neuen Bildpost verschickt, einen Memepost über OpenSim, der auf einem Standard-Template basiert.

    Hier ist also besagter letzter Bildpost von Juli 2024:

    https://streams.elsmussols.net/.well-known/apgateway/did:⁠key:z6Mkmc3YmgUu5jTyhc6YqC8VjnMwmFtdjFFA45MHTqyBFaA2/item/b6ae326a-c207-46dd-836b-6bc2b6a3509c

    Sollte dieser Link nicht gehen, weil Mastodon mit DIDs nach FEP-ef61 nicht klarkommt:

    https://streams.elsmussols.net/item/b6ae326a-c207-46dd-836b-6bc2b6a3509c

    Achtung: Du wirst erst die Zusammenfassung des Posts öffnen müssen, um den Post zu sehen. Dann wirst du den Spoiler öffnen müssen, um die Bilder zu sehen. Jedes Bild hat für sich einen Alt-Text, und direkt darunter (wenn du den Post an der Quelle siehst) befinden sich die langen Bildbeschreibungen mit zusammen über 20.000 Zeichen, bestehend aus einer gemeinsamen Präambel und zwei individuellen Beschreibungen.

    Mein letzter Bildpost auf diesem Hubzilla-Kanal war im Mai 2024, und er dürfte die längste Beschreibung eines einzelnen Bildes im ganzen Fediverse enthalten:

    https://hub.netzgemeinde.eu/item/f8ac991d-b64b-4290-be69-28feb51ba2a7

    Hier hast du nur die Zusammenfassung zu öffnen. Unter dem eigentlichen Post-Text kommt das einzelne Bild mit genau 1.500 Zeichen an Alt-Text, davon etwas mehr als 1.400 an Bildbeschreibung. Darunter kommt die lange Bildbeschreibung mit über 60.000 Zeichen. Allerdings ist diese Bildbeschreibung schon etwas mehr veraltet; ich habe inzwischen einiges dazugelernt, und heutzutage wäre die Beschreibung noch ein ganzes Stück länger.

    Jedenfalls habe ich seit Juli 2024 nur noch Memes gepostet; falls du sehen willst, wie ich a) die Bilder im Alt-Text beschreibe und b) die Posts nebst Bild im Post selbst erkläre, frag einfach. Bis auf den einen Post von diesem Jahr sind meine neueren Meme-Posts allesamt über das Fediverse, und dafür habe ich einen separaten (streams)-Kanal.

    CC: @wolf

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Hubzilla #Streams #(streams) #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  27. @Andrea @Kat* Zum einen ist mein Eindruck von Mastodon (von außen) anders.

    Klar gibt's die die sagen: "Mach einfach, paßt schon." Aber einige sind es von Mastodon so gewohnt, komplett verhätschelt zu werden, daß sie sehr hohe Ansprüche stellen. Mein Eindruck schließt auch ein, daß ein Bildpost eigentlich keine Fragen offen lassen sollte.

    Nach einer Erklärung fürs Bild zu fragen oder nach einer Erklärung für eine Erklärung fürs Bild oder nach einer Beschreibung irgendeines Details, ist beinahe genauso schlimm, wie überhaupt nach einer Bildbeschreibung zu fragen.

    Bei mir kommt ja noch hinzu, daß ich mitunter gewisse visuelle Details nur sofort beschreiben kann, wenn ich sowieso die Bildbeschreibungen schreibe. Wenn ich sie nicht sofort beschreibe, und irgendjemand will ein Detail beschrieben haben, kann es sein, daß ich es nicht mehr beschreiben kann, weil ich es nicht mehr recherchieren kann, weil der im Bild gezeigte Ort umgebaut worden ist oder gar nicht mehr existiert.

    Ich beschreibe meine Bilder ja nicht, indem ich mir mein Bild vom gezeigten Ort ansehe, sondern, indem ich mir den Ort selbst direkt vor Ort ansehe. Im Real Life schwierig, in virtuellen Welten meistens einfach. Nur neigen virtuelle Welten zu schnellen Veränderungen. Deswegen gibt's von mir auch keine Partybilder mehr, seit ich Bildbeschreibungen wirklich ernstnehme.

    Zum anderen gibt's die, die sagen: "Nein, für alle muß es nicht perfekt passen. Aber für mich muß es perfekt passen." Oder: "Aber für diese spezifische Randgruppe muß es perfekt passen." Wenn das aber alle sagen, dann muß es eben wieder für alle perfekt passen. Das, oder ich werde irgendjemanden absichtlich diskriminieren müssen, um irgendwen anders unterstützen zu können.

    Das Bedürfnis nach einer hochdetaillierten Beschreibung mit allen zum Verständnis nötigen Erklärungen kann ich beim besten Willen nicht unter einen Hut bringen mit dem Bedürfnis nach einer möglichst kurzen Beschreibung. Das schließt sich gegenseitig aus. Erst recht, wenn die hochdetaillierte Beschreibung sowohl visuell als auch taktil sein muß.

    Außerdem dürfte wohl fast jeder da draußen darauf bestehen, daß ich meine Bilder akkurat und wahrheitsgemäß beschreibe. Aber zu beschreiben, wie sich eine Oberfläche anfühlt, die sich eigentlich gar nicht anfühlt, wäre nicht wahrheitsgemäß.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Mastodon #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Inklusion #Barrierefreiheit
  28. @Ralf S.
    Du musst nicht jedes einzelne Bildelement beschreiben

    Das kommt ganz drauf an.

    Bei einfachen Real-Life-Fotos braucht man das tatsächlich nicht. Bei Memes mache ich das auch nicht.

    Bei meinen eigenen Bildern, und das sind alles Renderings aus extrem obskuren virtuellen 3-D-Welten, muß ich das aber.

    Allerdings geht dann eine lange, detaillierte Beschreibung mit allen nötigen Erklärungen und allen Text-Transkripten in den Post selbst (Zeichenlimit: über 16,7 Millionen) und eine eingedampfte Kurzbeschreibung zusätzlich in den Alt-Text.

    CC: @Svenja @wolf

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  29. @Kat* Du wirst vielleicht lachen. Vielleicht wirst du das auch als absolutes zu erwartendes Minimum in Sachen Barrierefreiheit ansehen.

    Aber ich habe mir schon mal den Kopf darüber zerbrochen, ob und wie ich meine wenigen, seltenen Bildposts auch taubblinden Menschen zugänglich machen soll; siehe auch hier.

    Das Problem: Taubblinde Menschen haben im allgemeinen keinerlei Interesse daran, wie etwas aussieht. Sie interessieren sich aber sehr viel mehr dafür, wie sich etwas anfühlt, wenn man es berührt.

    Das heißt: Für taubblinde Menschen braucht es statt einer visuellen Beschreibung eine taktile Beschreibung. Und wenn man alle gleichermaßen mitnehmen will, braucht es sowohl eine visuelle als auch eine taktile Beschreibung.

    Mal abgesehen davon, daß ich noch nie gesehen habe, daß irgendjemand im Fediverse irgendetwas taktil beschrieben hat: Meine eigenen Bilder sind keine Real-Life-Fotos, sondern Renderings aus virtuellen 3-D-Welten. Was da drauf ist, kann man überhaupt nicht anfassen und fühlen.

    Schwieriger noch: Einigermaßen realistische Materialien, also mit realistischem Glanz, mit realistischer Rauhheit, mit realistischen Unebenheiten, mit realistischer Metallizität breiten sich da erst ganz allmählich aus. Die meisten Oberflächen sind einfach nur glatt und matt mit dem Aussehen eines Materials oder was auch immer "aufgemalt". Einige haben ganz einfach nur eine Farbe und sonst nichts. Da wird es immer schwieriger, sich auszudenken, wie sie sich anfühlen würden, wenn man sie berühren könnte, was man ja weiterhin nicht kann.

    Aber selbst dann würde ich in der Bildbeschreibung die Unwahrheit schreiben. In Wahrheit gibt es auf meinen Bildern nämlich nichts, was sich wirklich irgendwie anfühlt, weil es da nichts gibt, was man tatsächlich anfassen kann.

    Generell ist es schwierig, absolut alle Leute mit jeglicher Art von Behinderung zu 100% zufriedenzustellen. Der Inhalt meiner eigenen Bilder ist ja extrem obskur. Das heißt: Wer sie nicht sehen kann, hat nicht die geringste Vorstellung davon, wie sie tatsächlich aussehen. Denn auch wenn blinde Personen wissen, wie etwas in der Realität aussieht, wissen sie noch lange nicht, wie es in dieser virtuellen Welt aussieht.

    Es braucht also eigentlich extrem detaillierte Beschreibungen, die ich auch immer zu schreiben versuche. Dazu kommen dann die vielen Erklärungen, die es braucht, damit meine Bilder und Bildposts ohne jegliches Vorwissen verstanden werden können. Es gibt tatsächlich neurodiverse Leute, die bei solchen Bildern wie meinen extrem lange Bildbeschreibungen wie die hier mit über 60.000 Zeichen brauchen mit haufenweise Erklärungen, Erklärungen von Erklärungen, Erklärungen von Erklärungen von Erklärungen usw. Dann aber gibt es wieder neurodiverse Leute, die bei Bildbeschreibungen mit mehr als 200 Zeichen aussteigen. Wie soll ich sie alle gleichermaßen unter einen Hut bekommen?

    Im Grunde, so kam mir auch schon der Gedanke, ist es hochgradig ableistisch, überhaupt solche Bilder zu posten wie ich, weil es ganz einfach nicht anders geht, als irgendjemanden damit zu diskriminieren.

    Eigentlich müßte ein so heißes und wichtiges Thema wie Barrierefreiheit im Fediverse eingehend diskutiert werden, und zwar unter Einbeziehung von möglichst vielen Leuten aus möglichst vielen Bereichen (Blinde, Sehbehinderte, Webdesigner, professionelle Accessibility-Experten, Alt-Text-Polizei, Mastodon-Nutzer, Fediverse-aber-eben-gerade-nicht-Mastodon-Nutzer, Leute wie ich, die absolutes Nischenzeug posten, auf das die gängigen Bildbeschreibungsanleitungen nicht passen, usw.).

    Aber genau das passiert ja leider auch nicht. Und das scheint auch niemand zu wollen. Mal ganz davon abgesehen, daß Mastodon für solche Diskussionen ungeeignet und das Konzept der Barrierefreiheit im übrigen Fediverse, wo man so etwas diskutieren könnte, höchstens als "noch so ein blöder Mastodon-Spleen" angesehen wird.

    So bastle ich seit geraumer Zeit an meinem eigenen englischsprachigen Wiki zum Thema Bildbeschreibungen und Alt-Text im Fediverse unter Einbeziehung etlicher externer Quellen, meiner eigenen Erfahrungen und daraus resultierender Annahmen meinerseits, die niemand je bestätigt oder widerlegt hat. Auch zu dem Wiki gab es bis heute genau null Feedback.

    Und "mach einfach, paßt schon, alles ist besser als nichts" reicht schon lange nicht mehr. Und bei mir hat es eigentlich noch nie gereicht.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Ableismus #AbleismusMeta #CWAbleismusMeta #Inklusion #Barrierefreiheit
  30. @Pistolenkind
    Aber hier iist das halt echt nicht viel verlangt. Du musst nur n Knöpfchen drücken. Das kann jeder. Keine Ausreden. Oder du scheißt halt drauf, und damit auf alle anderen.

    Na ja, mit "Knöpfchen drücken", und du hast sofort den optimalen, 100% akkuraten Alt-Text da, wo er hingehört, ist es nicht immer getan.

    Erstens nutzt nicht jeder eine Mastodon-Smartphone-App mit direkter Alt-Text-KI-Einbindung. Beispiel: Mein Mastodon ist Hubzilla, mein Smartphone ist ein Debian-PC, und meine App ist das Webinterface in einem Browser.

    Zweitens kann auch nicht jedes Bild von einer KI hinreichend beschrieben werden. An meinen eigenen Bildern (Renderings aus super-obskuren virtuellen 3-D-Welten, wo schon von dem darunterliegenden System vielleicht einer von 200.000 Fediverse-Nutzern je gehört hat) ist schon mehrfach eine KI kläglich gescheitert. Wohlgemerkt, im direkten Vergleich mit meinen selbstrecherchierten und handgeschriebenen Bildbeschreibungen.

    Und drittens ist auch das Einbauen des eigentlichen Alt-Text nicht überall so einfach wie auf Mastodon. Ich muß den Alt-Text z. B. händisch in den Bildeinbettungs-Markup-Code reinbauen.

    Übrigens: In meinem Fall ist es so aufwendig, meine Bilder so zu beschreiben, daß es nach meinen Erfahrungen adäquat ist, daß ich dieses ganze Jahr noch kein einziges neues Bild gepostet habe und immer noch an Beschreibungen für eine Bilderserie bastle, mit denen ich schon Ende 2024 angefangen habe.

    CC: @Der böse Hexe Njähähä 🧙‍♀️🪄⚡️

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Mastodon #Hubzilla #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #KI
  31. @Regezi Wo soll ich das sonst schreiben? Vor allem, wenn ich etwas im Bild erklären muß, wo soll ich das tun?

    Soll ich erwähnen, daß an einer Stelle ein OSW-Beacon steht, soll ich ihn gleich anschließend visuell beschreiben, und soll ich dann ganz woanders erklären, was das ist, was der tut, wofür der da ist, was man damit macht usw., weil ich das nicht in der Bildbeschreibung machen soll? (Ich hoffe mal, daß inzwischen klar ist, daß ich "Bildbeschreibung" und "Alt-Text" nicht gleichsetze.)

    Übersichtlichkeit und Struktur kann ich herstellen mit ein, zwei Ebenen von Überschriften oder mehr, wenn's sein muß. Ja, in der Bildbeschreibung. Und ja, wirklich Überschriften im Sinne von HTML-Überschriften wie auf Websites oder in Blogposts und nicht im Sinne von einfach nur eigenen Zeilen. Also richtig als solche formatiert. Das kann auch Mastodon so darstellen.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  32. @Regezi
    Ich finde es schade, dass bislang niemand den Aufwand, den Du Dir auch mit der erläuternden Aufschlüsselung der Fragen machst, zu würdigen weiss (hoffentlich schreibst Du am PC, und nicht, wie ich, am Smartphone)...

    Ja, was ich schreibe, gehört zu den vielleicht 1% Content, die auf Mastodon zu sehen sind, die auf einer Hardware-Tastatur geschrieben wurden.

    Bislang gibt es kein vorbildliches Regelwerk, wie Bildbeschreibungen auszusehen haben für 3D-Bilder mit variablem Zoom-Charakter

    Wie auch? Ich bin ja der erste, der überhaupt auf die Idee kam, das zu tun.

    Das Kuriose ist: Die übrigens Second-Life- und/oder OpenSim-Nutzer im Fediverse, die auch wirklich In-World-Bilder posten, sind zwar allesamt ausschließlich auf Mastodon (bis auf eine, die die OpenSim-Gruppe auf Lemmy betreibt, sich da aber auch nie blicken läßt), aber so in ihrer eigenen Blase eingeschlossen, daß niemand von der Mastodon HOA auch nur irgendwas von ihnen mitkriegt. Noch dazu posten viele ohne Hashtags. In diesem Umfeld dürfte ich wohl noch die größte Reichweite haben, auch wenn sie durch zahllose Mutes und Blocks wohl schon stark limitiert ist.

    Folglich ist noch keiner von denen von der Alt-Text-Polizei angeschnauzt worden. Ich auch nicht, aber ich lese ja nicht nur das, was in meinem Stream passiert.

    und ich verstehe jetzt auch besser, dass Du nicht nur für Dich, sondern auch für eine frei zugängliche Wiki-Anleitung fragst...

    Aber eben nicht als Nachschlagewerk zum Ergooglen, sondern primär, weil ich keinen Bock habe, denselben Kram immer und immer und immer wieder neu zu erklären. Da verlinke ich lieber auf einen Wiki-Artikel, den ich nur einmal schreiben muß.

    Nachteil für Smartphone-Nutzer ist natürlich, daß sie das dann nicht schön bequem in ihrer Mastodon-App lesen, sondern im aufpoppenden Webbrowser.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  33. @Seitansbraten Ich habe ja noch ein anderes Projekt in Planung. Ich will auf meinem Hubzilla-Kanal ein oder zwei Wikis einrichten, die über Alt-Texte und Bildbeschreibungen informieren sollen, ganz speziell im Fediverse-Kontext. Eventuell kommt dazu generell Barrierefreiheit im Fediverse als Thema. Zwei Wikis, wenn ich eins auf Englisch und eins auf Deutsch machen will. Dann habe ich etwas, worauf ich verlinken kann, wenn es um Detailthemen wie Erklärungen im Alt-Text, Zeilenumbrüche im Alt-Text oder das Beschreiben von Farben geht. Dann muß ich das nicht jedes Mal aufs Neue schreiben. Außerdem können Leute, die sich darüber informieren wollen, wie man Bilder richtig beschreibt, das bei mir nachschlagen.

    Das sollen deswegen ganze Wikis sein, weil jeweils ein kurzer Artikel mit ein paar wenigen Stichpunkten einfach nicht reicht. Gewisse Aspekte sollen jeweils ihren eigenen Artikel bekommen.

    Teil des Konzepts ist auch, daß ich Quellen für meine Informationen, so ich sie habe, als Referenzen verlinken werde. Dann kann ich belegen, daß ich mir das jeweils nicht selbst ausgedacht habe. Das heißt auch, daß ich Widersprüche zwischen den Quellen auch als solche aufzeigen werde, mich dann aber für eine der beiden Varianten als die bessere entscheiden werde.

    Schwieriger wird es bei Detailthemen, für die ich selbst keine eindeutige oder gar keine Antwort habe. Deswegen die 15 Fragen, und ich bin mir sicher, da gibt es schon für Bilder noch mehr. Für Videos habe ich tatsächlich noch offene, unbeantwortete Fragen.

    Auf die Idee bin ich gekommen, weil ich schon den Entwurf für den Alt-Text-Artikel im Join the Fediverse Wiki stark erweitert habe, das aber auf wenig Gegenliebe stieß. Offensichtlich war der ganze Artikel eigentlich sehr viel einfacher, kürzer, weniger restriktiv und mehr "mach einfach, ist schon in Ordnung" geplant, während ich ihn nutzen wollte, um auf all die Fehler hinzuweisen, die ständig von Mastodon- und manchmal anderen Fediverse-Nutzern beim Beschreiben von Bildern gemacht werden, und dem ganzen kursierenden Halbwissen beikommen wollte. Da habe ich beschlossen, das Ganze lieber ganz in meine eigenen Hände zu nehmen.

    Mein Ziel ist, das Wissen, das ich über die letzten zwei Jahre über Bildbeschreibungen und Alt-Texte angesammelt habe, zentral an einem Ort zusammenzuführen und allen zur freien Verfügung zu stellen. Ich halte das für sehr nützlich und regelrecht notwendig, um das Qualitätsniveau von Alt-Texten speziell und Bildbeschreibungen allgemein im Fediverse anzuheben und ständig wiederkehrende Fehler allmählich auszurotten. Die Informationen, die ich mir selbst teilweise mühsam erarbeiten und zusammenklauben mußte, möchte ich anderen um so leichter anbieten.

    Nur habe ich selbst noch nicht genug Informationen über teilweise sehr grundlegende Dinge. Und ich will in dem Wiki nicht das aufschreiben, was ich selbst nur vermute oder mir aus verschiedenen Quellen zusammengereimt habe. Auch deswegen habe ich die vielen offenen Fragen.

    (3/3)

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Hubzilla #Wiki #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Barrierefreiheit #Inklusion
  34. @Seitansbraten Und damit sind wir bei den Regeln. Es gibt nämlich gewisse Regeln und Richtlinien für das Beschreiben von Bildern.

    Auf Mastodon kennt sie kaum einer. Da heißt es oft bezüglich Bildbeschreibungen: "Ach, rotz einfach schnell was hin! Solange es das Bild beschreibt, ist es in Ordnung. Alles ist besser als nichts." Im Grunde spricht da die Verzweiflung darüber, daß sehr viele Bilder immer noch überhaupt nicht beschrieben werden.

    "Kaum einer" heißt aber nicht "keiner". Es werden ja immer wieder Links zu irgendwelchen Websites gepostet, wo Tips zum Schreiben von Alt-Texten gegeben werden. Die enthalten eben auch solche Regeln und Richtlinien. Und ich glaube nicht, daß diejenigen, die die Links posten, einfach nur irgendwelche Links posten, die sie auf Google gefunden haben, und sich die Websites selbst nicht angeguckt haben. Die wissen ganz genau, was auf den Websites steht.

    Die (übrigens durchweg sehende) Alt-Text-Polizei auf Mastodon ist auch ständig dabei, ihre eigenen Mindeststandards für Alt-Texte im Fediverse zu steigern. Vor nicht mal zwei Jahren haben sie nur Bilderposts kritisiert und sanktioniert, in denen die Bilder überhaupt keinen Alt-Text hatten. Dann ging's aber immer weiter. Dann kamen die Bilder mit Nonsens-Alt-Texten und die, wo der Post-Text auch der Alt-Text ist. Dann kamen die Bilder mit komplett halluzinierten KI-Alt-Texten. Inzwischen sind sie angelangt bei Bildern, deren Beschreibungen im Alt-Text nicht ganz akkurat sind (KI oder nicht, egal), und sogar Bildern, deren Beschreibungen aus ihrer Sicht lückenhaft, also nicht detailliert genug sind.

    Ich rechne damit, daß es nicht allzu lange dauern wird, bis die Alt-Text-Polizei auch die akkurate Einhaltung geltender Regeln und Richtlinien für Bildbeschreibungen einfordert und Verstöße kritisiert und sanktioniert.

    Ich selbst bin jemand, der sich sagt: "Wenn ich das schon mache, dann will ich das nicht irgendwie machen, sondern dann will ich das von vornherein richtig machen." Also habe ich über die letzten zwei Jahre mich immer weiter über Alt-Texte und Bildbeschreibungen informiert.

    Teilweise kam der Input von Mastodon-Nutzern. So erfuhr ich beispielsweise, daß Bildbeschreibungen nicht nur Blinden und Sehbehinderten nützen können, sondern sie können auch Bilder erklären, wenn sie über ein Spezialthema sind, mit dem nicht jeder vertraut ist. Ich poste nur über Spezialthemen, mit denen annähernd niemand vertraut ist. Und dann erfuhr ich, daß solche Erklärungen eben nicht in den Alt-Text gehören, weil nicht jeder Alt-Texte aufrufen kann, weil man dafür zwingend mindestens eine funktionierende Hand braucht. Da war klar: Ich muß meine Bilderposts im Post selbst erklären. Und weil ich die Bildbeschreibungen selbst auch erklären muß, ist es nur sinnvoll, die langen Bildbeschreibungen an sich in den Post zu packen.

    Meistens kam der Input aber von Alt-Text-How-Tos im Netz. Da gibt's sehr viel, und ich finde immer noch neue Sachen und versuche natürlich, alles so anzuwenden, wie es da steht. Immer wieder finde ich da Neues, und immer wieder muß ich deswegen meine ganzen bisherigen Bildbeschreibungen für obsolet erklären, weil sie das, was ich gerade gefunden habe, noch nicht anwenden.

    Zum einen aber sind all diese Regeln und Richtlinien ausgelegt auf eine vergleichsweise kleine Bandbreite an "normalen" Bildern und gleichzeitig ziemlich Pflicht für alle Bilder.

    Beispiel: Alt-Texte sollen sich auf das konzentrieren, was im Kontext relevant ist.

    Aber was, wenn das Bild selbst der Kontext ist? Auf wissenschaftlichen oder technischen oder kommerziellen Websites, um die es meistens geht, passiert das nie. In sozialen Netzwerken und sozialen Medien passiert das aber ständig, so auch bei mir. Oder was, wenn der Kontext selbst für einige Leute irrelevant wird, weil sie sich für die Sachen im Bild interessieren, die im Kontext irrelevant sind?

    Anderes Beispiel: Ausnahmslos alles an Text in einem Bild muß 1:1 wortwörtlich transkribiert werden.

    Eine Regel, die gemacht wurde für Bilder, die praktisch aus Text bestehen. Für Screenshots. Für Diagramme und Schaubilder. Für Bilder von Schildern und Plakaten. Immer in einem wissenschaftlichen, technischen oder kommerziellen Kontext. Wenn da Text im Bild ist, dann ist der für Sehende immer lesbar. Als diese Regel gemacht wurde, war überhaupt nicht vorstellbar, daß in einem Bild auch nicht lesbarer Text sein soll.

    Nicht lesbaren Text habe ich aber ständig und jede Menge davon. Das heißt, der ist nur im Bild nicht lesbar. Ich kann ihn in-world problemlos lesen und problemlos 1:1 transkribieren.

    Jetzt deckt diese Regel aber unlesbaren Text nicht ab, weil unlesbarer Text komplett unvorstellbar war, als die Regel gemacht wurde. Sie sagt nicht ausdrücklich, er muß transkribiert werden, sie sagt nicht auch nicht, er darf nicht transkribiert werden. Sie sagt gar nichts. Also muß ich die Regel so anwenden, wie sie da steht. Und das heißt nach meinen Verständnis: Auch im Bild nicht lesbarer Text muß transkribiert werden, wenn das geht. Und es geht.

    Aber dann stehe ich irgendwann da mit 20, 30, 40, 50 Textschnipseln von überall in meinem Bild, alle schön fein säuberlich transkribiert. Und ich frage mich, ob das jetzt wirklich so im Sinne des Erfinders dieser Regel ist. Weil ich aber der erste überhaupt bin, der diese Frage stellt, gibt's keine Antwort darauf.

    Zum anderen widersprechen sich die Regeln und Richtlinien je nach Quelle, weil diejenigen, die diese How-tos und die Regeln und Richtlinien darin geschrieben haben, sich nie abgesprochen haben.

    Beispiel: Einige Quellen sagen, wenn man Personen beschreibt, muß man erwähnen, daß sie z. B. Weiße oder Ostasiaten oder Schwarzafrikaner oder Nordafrikaner oder was auch immer sind, weil das zur vollen visuellen Beschreibung dazugehört. Und man muß natürlich auch erwähnen, ob sie Mann oder Frau sind.

    Jetzt kommen aber andere Quellen und sagen: Nein, auf gar keinen Fall darf man die "Rasse" von Personen erwähnen! Das ist total rassistisch! Man hat statt dessen den Hautton zu nennen und auch den nur in einer von fünf vordefinierten Helligkeitsabstufungen (dunkel, mitteldunkel, mittel, mittelhell, hell). Tatsächliche Haut-Farben darf man auch nicht nennen.

    Und auch das Geschlecht darf man nur dann erwähnen, wenn man es mit 100%iger Sicherheit aus sicherer, zuverlässiger Quelle weiß. Auf gar keinen Fall darf man das Geschlecht einer Person aufgrund ihres Aussehens annehmen und das dann hinschreiben! Damit würde man Queer-Personen diskriminieren und mislabelen. Man weiß ja vom Aussehen her nicht, als was sich diese Person selbst definiert.

    Ähnliche Unterschiede gibt es beim Thema Figur: beschreiben (gehört in eine vollständige visuelle Beschreibung mit rein) vs. auf gar keinen Fall beschreiben (Bodyshaming).

    Zugegeben, zumindest das Geschlecht ist für mich kein Problem. In meinen eigenen Bildern kommen keine realen Personen vor, schon gar nicht so, daß ich deren Aussehen im Detail beschreiben muß. Wenn überhaupt, dann zeigen meine Bilder digitale Avatare und auch dann nur meine eigenen, deren Geschlechter ich selbst definiert habe.

    Das Thema ist also sehr komplex und sehr stark reglementiert. Im Grunde sollte oder muß man diese Regeln einhalten, denn sonst bräuchte es gar keine Regeln. Und wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, und die Mißachtung dieser Regeln wird im Fediverse so sanktioniert wie schon seit Jahren das völlige Fehlen von Bildbeschreibungen. Aber gleichzeitig sind diese Regeln schwer anwendbar, weil sie auf meine Situation nicht einwandfrei passen, weil sie sich je nach Quelle widersprechen oder beides.

    (2/3)

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #AltTextPolizei #Barrierefreiheit #Inklusion
  35. @Seitansbraten Meines Erachtens ist es sehr nötig.

    Zunächst mal geht es mir darum, Regeln und Standards einzuhalten. Es gibt diese Regeln und Standards ja, und es gibt sie aus gutem Grund. Nur: Bei der Definition dieser Regeln und Standards gingen alle nur von den Arten Bildern aus, die sie kannten.

    Solche Bilder poste ich aber nicht. Und die Art von Bildern, die ich poste, werden von den Regeln und Standards nicht abgedeckt. Schon der W3C Alt-Text Decision Tree scheitert an meinen Bildern und an meinen Bilderposts. Den kann ich einfach nicht vernünftig anwenden, weil das, was ich poste, nicht in dieses Raster fällt, von dem die Ersteller nicht mal wissen, daß es ein so starres und eingeschränktes Raster ist.

    n Bild, bei dem die meisten Sehenden mehr oder weniger 'vorbei scrollen'

    Wenn es nur danach geht, was Mehrheiten wollen und brauchen, dann brauche ich meine Bilder überhaupt nicht zu beschreiben. Die meisten können ja sehen und brauchen keine Beschreibung. Ich kann auch sagen, daß virtuelle 3-D-Welten ein Thema sind, für das Blinde oder Sehbehinderte sich eh nicht interessieren, und daß ich deswegen meine Bilder nicht beschreiben muß.

    Dafür würde ich aber zu Recht auf den Deckel kriegen. Die Mastodon-Kultur (die ja auch mir auf Hubzilla aufgezwungen wird, weil ich mit Mastodon verbunden bin) hat sich zum Ziel gesetzt, auch die Bedürfnisse sämtlicher Minderheiten abzudecken.

    Ja, die meisten Leute, sehend oder nicht, werden an meinen Posts mit Bildern aus virtuellen Welten vorbeiscrollen. Aber ich kann nicht davon ausgehen, daß das alle tun. Ich muß davon ausgehen, daß irgendjemand möglicherweise an einem meiner Bilderposts hängenbleibt, und sei es in der föderierten Timeline, und ganz aufgeregt ist: "Moment, das ist ein Bild aus einer virtuellen Welt? Aus dem Metaverse? Das heißt, das Metaverse lebt?! Das ist gar nicht tot? Und das sieht sehr viel geiler aus als der Kram, den Zuckerberg gepostet hat?!"

    Was glaubst du, was der dann macht? Guckt der sich nur das im Bild an, was im Kontext des Posts relevant ist? Hahaha, nein. Der guckt sich schön auch alle im Kontext eigentlich irrelevanten Details an. Der geht ganz aufgeregt und neugierig auf Entdeckungsreise durch ein Universum, von dem er ein paar Sekunden vorher "wußte", daß es überhaupt nicht existiert. Auch wenn das Bild nur einen verschwindend winzigen Ausschnitt aus diesem Universum zeigt.

    Oder kannst du von vornherein kategorisch ausschließen, daß die Chance besteht, daß das jemals passieren wird?

    An dieser Stelle kommen wir jetzt zu Barrierefreiheit und Inklusion. Was heißt das denn? Das heißt: Alle Menschen müssen 100% exakt dieselben Chancen und Möglichkeiten haben, dieselben Dinge zu tun und dieselben Dinge zu erleben, egal, ob und wie sie behindert sind oder eben nicht. Ihnen das nicht zu bieten, ist diskriminierend und ableistisch. Ich würde sagen, da sind wir uns einig. Und gerade die Mastodon-Kultur pocht auf volle, uneingeschränkte Barrierefreiheit und Inklusion sämtlicher noch so kleinen Minderheiten.

    Jetzt habe ich gerade festgehalten: Es besteht die Chance, daß jemand Sehendes sich meine Bilder aus virtuellen Welten ganz genau ansieht und sich all die kleinen Details anguckt. Die sind möglicherweise eigentlich völlig irrelevant. Aber sie sind eben hochinteressant. Das heißt, häufig gibt's bei meinen Bilderposts eh kein "relevant im Kontext" und "irrelevant im Kontext", weil das ganze Bild an sich, so, wie es da steht, der Kontext ist.

    Wenn man jetzt Inklusion ins Spiel bringt, dann heißt das: Wenn Sehende das tun wollen, dann ist davon auszugehen, daß Blinde oder Sehbehinderte das auch tun wollen. Aber sie können das nicht. Nicht ohne meine Hilfe. Ich muß ihnen also dabei helfen. Alles andere wäre ableistisch. Ich denke mal, da sind wir uns auch wieder einig, oder?

    Aber diese Hilfe kann nur darin bestehen, daß ich das Bild bis ins kleinste Detail visuell beschreibe. Details, die ich nicht beschreibe, bleiben denen, die das Bild nicht sehen können, verborgen.

    Damit gehen jetzt aber die Probleme los.

    Erstmal: Schon ohne Erklärungen bin ich bei einigen zigtausend Zeichen rein für die visuelle Beschreibung plus Text-Transkripte. Alleine dafür bräuchte ein Screenreader über eine Stunde. Noch einmal: ohne Erklärungen.

    Erklärungen kommen dann auch noch dazu. Ich muß extrem viel erklären und auch Erklärungen erklären, damit jeder die Bilder versteht. Es ist eben ein super-obskures Nischenthema, von dem vielleicht einer von 200.000 Fediverse-Nutzern überhaupt auch nur schon mal was gehört hat, geschweige denn wirklich Ahnung davon hat.

    Bei der Art von Bild, wie sich sie poste, gehört es eigentlich dazu, daß ich schreibe, was das für ein Ort ist, der da zu sehen ist, und wo der ist. Aber: Um das für totale Laien verständlich zu machen, und 99,9995% der Fediverse-Nutzer sind totale Laien, brauche ich deutlich über 1000 Zeichen, um mit meinen Erklärungen bis auf den Wissensstand dieser Laien herunterzubrechen, was das für ein Ort ist.

    Und nein, das steht nicht in der Wikipedia. Und nein, das kann man auch nicht mal eben in ein paar Sekunden googlen. Häufig braucht es dafür Wissen, das man überhaupt nicht ergooglen kann.

    Oder glaubst du, wenn ich schreibe, ein Bild ist entstanden an einem Ort namens Sulfur oder BlackWhite Castle oder UniCampus, daß jeder weiß, was das ist?

    Oder wenn ich schreibe, irgendwo in dem Bild steht ein OSW-Beacon, glaubst du, daß a) alle wissen, was das ist, und b) alle Blinden und Sehbehinderten wissen, wie der aussieht? Weißt du das? Ohne Googlen?

    Mit den Erklärungen werden die Beschreibungen also noch weiter aufgeblasen.

    Solche Textmengen sind nicht barrierefrei und inklusiv. Auch wenn ein Screenreader sie navigieren kann, weil ich sie nicht im Alt-Text parke, sondern im Post selbst. Im Grunde ist es ableistisch, Blinden und Sehbehinderten abzuverlangen, sich durch derartig lange Bildbeschreibungen zu kämpfen.

    Aber: Wenn ich die Bilder nur ganz kurz beschreibe, dann ist das auch nicht inklusiv. Dann ist das ableistisch gegenüber denjenigen, die die Bilder in allen Details erleben wollen. Einige Menschen im autistischen Spektrum brauchen auch so detaillierte Beschreibungen und vor allem die Erklärungen darin, um die Bilder zu verstehen. Die saugen diese Informationsmengen, vor denen neurologisch typische Menschen das Handtuch werfen, auf wie ein Schwamm. Kurze Beschreibungen ohne Erklärungen sind also auch diskriminierend und ableistisch ihnen gegenüber.

    Im Grunde ist es vollkommen unmöglich, Bilder zu posten, wie ich sie poste, ohne irgendjemanden unter den Bus zu werfen und aktiv zu diskriminieren.

    Genau das wird zumindest auf Mastodon aber erwartet: daß auf absolut ausnahmslos jeden vollumfänglich und uneingeschränkt Rücksicht genommen wird. Und zwar egal, ob man selbst auf Mastodon ist oder nicht. Wenn man nach Mastodon postet, hat man sich an die Mastodon-Kultur und die Mastodon-Regeln zu halten. Und gerade chaos.social hat doch sehr strenge Regeln für Inklusion.

    (1/3)

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #Barrierefreiheit #Inklusion
  36. @Casey Hat keine Eile. Wann die Bildbeschreibungen, die ich seit Ende 2024 in der Mache habe, postfertig werden (Stand jetzt: Präambel und Beschreibung von einem Bild geschrieben, 20.000 Zeichen, drei Bilder müssen noch), steht eh noch in den Sternen.

    #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  37. @Casey Sorry, ist wieder extrem viel geworden, aber weniger ging nicht. Es sind zunächst mal 15 Fragen.

    Vorab: Ich beschreibe meine eigenen Bilder immer vollständig. Das heißt:
    • im Post selbst eine extrem lange, detaillierte Beschreibung mit Erklärungen und Text-Transkripten
    • im Alt-Text eine gekürzte, aber für Nicht-Fediverse-Verhältnisse immer noch überbordend lange Beschreibung ohne Erklärungen und, je nach Menge, ohne Text-Transkripte + Hinweis auf die lange Beschreibung und wo und wie sie zu finden ist

    Der Grund: Ich muß davon ausgehen, daß meine Bilder neugierig machen, und zwar über den Kontext des Post hinaus. Sehende Nutzer werden, wenn sie meine Bilder sehen, möglicherweise nicht nur auf das achten, was im Kontext des Post wichtig ist, sondern sich alle Details des Bildes genauer ansehen. Sehbehinderte oder blinde Nutzer müssen dieselben Möglichkeiten haben wie sehende, alles andere wäre ableistisch. Also muß ich eine Vollbeschreibung abliefern. "Im Kontext relevant" existiert also bei mir nicht, weil der Kontext selbst keine Relevanz hat, wenn die Leute neugierig sind.

    Falls du es überlesen hast: Meine eigenen Bilder sind keine Fotos, sondern aus virtuellen 3-D-Welten. Das dürfte die Sachlage ändern.


    Erste Frage: Muß ich blinden bzw. sehbehinderten Nutzern tatsächlich die Möglichkeit geben, Bilder auf dieselben Arten und Weisen wahrzunehmen, wie sehende Nutzer es tun? Egal, wie sehende Nutzer meine Bilder wahrnehmen?

    Zweite Frage: Wo ist der beste Ort für eine sehr lange Langbeschreibung (über 20.000 bis über 60.000 Zeichen) (zusätzlich zum Alt-Text)?
    • im Post selbst (Zeichenlimit über 24 Millionen) ganz am Ende
      (so verfahre ich aktuell)
    • in einem externen einfachen HTML-Dokument pro Bild, das direkt unter jedem Bild verlinkt ist
      (völlig ungetestet; "unter jedem Bild" wird von Mastodon so nicht übernommen)
    • in einem externen einfachen HTML-Dokument für alle Bilder zusammen, wenn es mehrere Bilder sind
      (auch ungetestet)

    Dritte Frage: Soll ich bei der Vollbeschreibung eines Bildes darauf achten, was bei der Auflösung des Bildes erkennbar ist, und nur beschreiben und erklären, was tatsächlich erkennbar ist? (In virtuellen Welten kann ich alles mit fast unendlicher Auflösung sehen.) Kann ich auch beschreiben, was ich sehe, auch wenn es im Bild in der Auflösung, in der es gepostet wird, nicht erkennbar ist? Sollte ich das sogar?

    Vierte Frage in diesem Zusammenhang: Haben Menschen, die blind geboren wurden, eine Vorstellung von Bildauflösung, also davon, daß in Bildern nicht alle Details sichtbar sind? Oder empfinden sie es möglicherweise als eine faule, ableistische Ausrede, wenn in einer Bildbeschreibung steht, daß ein Detail nicht erkennbar ist, weil die Bildauflösung es nicht hergibt? (In meinem Fall wäre es eine faule Ausrede, weil ich das Detail höchstwahrscheinlich in-world problemlos erkennen kann.)

    Fünfte Frage: Wenn zum Verständnis meines Bildes zusätzliche Informationen nötig sind, weil das Thema so obskur ist, muß ich diese Informationen selbst sofort mit dem Bildpost mitliefern? Vor allem, wenn diese Informationen nicht ergooglebar sind? (Stichwort Barrierefreiheit für Menschen im autistischen Spektrum)

    Sechste Frage: Grundsätzlich, wenn ich etwas in meiner Bildbeschreibung erwähne, wo ich davon ausgehen kann, daß Blinde/Sehbehinderte nicht wissen, wie es aussieht (z. B. weil es in der realen Welt nicht existiert), wollen sie dann wissen, wie es aussieht? Erwarten sie dann davon eine visuelle Beschreibung?

    Siebte Frage: Wenn ich das Outfit einer Person (wie auch immer sich "Person" definiert) in einem Post beschreibe, in dem es um das Outfit geht, kann ich davon ausgehen, daß Blinde/Sehbehinderte mit z. B. Vichy-Muster, Vichy-Karo, Pepita-Karo, Fischgrät-Muster, Ösenknöpfen oder Fullbrogue-Schuhen immer etwas anfangen können, wenn ich die Namen nenne? Oder mit bestimmten Frisuren, z. B. einem Bob? Kann ich diejenigen ignorieren, die es nicht wissen? Kann ich davon ausgehen, daß solche Details selbst in einer Art Modefoto irrelevant sind? Oder muß ich das jeweils beschreiben oder gar erklären und beschreiben?

    Achte Frage in diesem Zusammenhang: Was ist mit Kleidungsstücken, die so möglicherweise oder tatsächlich in der realen Welt nicht existieren, z. B. komplett selbstentworfene Herrenschuhe? Brauchen die eine Detailbeschreibung? Ich meine, da kann ich ja nicht einfach einen Namen nennen und davon ausgehen, daß jeder weiß, was ich meine.

    Neunte Frage: Eine Regel besagt, daß alles an Text in einem Bild wortwörtlich transkribiert werden muß. Weiter geht die Regel nicht; es werden keine Sonderfälle genannt. Angenommen, ich habe Textelemente im Bild, die
    • so klein sind, daß sie in der Auflösung des Bildes nicht lesbar sind
    • so klein sind, daß sie in der Auflösung des Bildes nicht als Text erkennbar sind (weniger als ein Pixel hoch)
    • so winzig sind, daß sie in der Auflösung des Bildes mit ihrem Untergrund komplett verschwimmen und praktisch unsichtbar sind
    • teilweise verdeckt sind
    Angenommen, ich weiß aber oder kann in Erfahrung bringen, was da genau geschrieben steht, und zwar Zeichen für Zeichen.
    • Muß ich diese Texte transkribieren (wörtliches Befolgen der Regel)?
    • Brauche ich diese Texte nicht zu transkribieren?
    • Darf ich diese Texte nicht transkribieren, weil sie eben nicht lesbar sind?

    Zehnte Frage: Wie soll ich beim Transkribieren mit fremdsprachigem Text umgehen?
    • Wortwörtlich transkribieren und dann so nah am Original übersetzen wie möglich?
    • Auf die eigentlich vorgeschriebene wortwörtliche Transkription verzichten und nur so nah am Original übersetzen wie möglich?
    Was, wenn z. B. die Bildbeschreibung englisch ist und auf einem Schild sinngemäß derselbe Text auf Englisch, Deutsch und Französisch steht?
    • Dreimal wortwörtlich transkribieren und zweimal davon jeweils so nah am Original übersetzen wie möglich (die Übersetzungen und der englische Text werden nicht identisch sein)?
    • Den deutschen und den französischen Text nicht transkribieren und nur so nah am Original übersetzen wie möglich, den englischen Text wortwörtlich transkribieren?
    • Nur den englischen Text transkribieren und sagen, daß dieselbe Aussage noch einmal auf Deutsch und Französisch vorhanden ist (also zwei Texte weder transkribieren noch übersetzen)?
    Wie soll ich ganz speziell verfahren mit lateinischen Texten?

    Elfte Frage: Wie soll ich beim Transkribieren umgehen mit Tippfehlern? Wie mit Rechtschreibfehlern? Wie mit sprachlichen Fehlern, wie sie z. B. Fremdsprachler manchmal machen? Korrigiert zu transkribieren, wäre nicht, den Text exakt wie im Original zu transkribieren.

    Zwölfte Frage: Wie soll ich bei Detailbeschreibungen mit Schriftarten von Text umgehen?
    • Namen nennen bzw. erwähnen, welcher (bekannten) Schrift eine Schrift im Bild ähnelt?
    • Die Schrift zusätzlich technisch beschreiben, z. B. "geometrisch" oder "serifenlos"?
    • Die Schrift visuell beschreiben?
    • Die Schriftart überhaupt nicht erwähnen? Auch dann nicht, wenn sie auffällig ist?

    Dreizehnte Frage: Ich beschreibe Farben inzwischen immer anhand jeweils einer, zwei oder seltener mehrerer Farben plus Helligkeit plus Sättigung, weil ich nicht davon ausgehen kann, daß jeder blinde oder sehbehinderte Nutzer mit Farbnamen etwas anfangen kann. Beispiele: "leicht blasses Mittelblau mit einem minimalen Anflug von Grün", "leicht gelbliches Mittelhell-bis-Mittelbraun", "Olivgrün, ein gedeckter, gelblicher Grünton". Ist das in Ordnung? Ist das die einzig korrekte Vorgehensweise? Oder ist das Overkill?

    Vierzehnte Frage: Ich habe mal gelesen, daß taubblinde Menschen an Informationen darüber, wie etwas aussieht, nicht interessiert sind. Sie wollen wissen, wie sich etwas anfühlt, wenn man es anfaßt und berührt. Wie soll ich für sie etwas beschreiben, das rein virtuell existiert, also nicht berührbar ist?
    • so tun, als wäre es berührbar, und es entsprechend beschreiben
    • schreiben, daß es nicht berührbar und taktil erfahrbar ist, weil es nicht materiell ist
    • schreiben, daß es nicht berührbar und taktil erfahrbar ist, weil es nicht materiell ist, aber beschreiben, wie es sich anfühlen würde, wenn es materiell und daher berührbar wäre, sofern ich das weiß
    • keine Extrawürste für Taubblinde
    Was, wenn eine Oberfläche in einer virtuellen 3-D-Welt eben kein reales Material emuliert?

    Fünfzehnte Frage: Wie soll ich umgehen mit Bildern im Bild?
    • Nur erwähnen? Wollen Blinde bzw. Sehbehinderte nicht wissen, was auf diesen Bildern zu sehen ist?
    • Beschreiben, aber nur insofern, wie sie in-world für mich zu sehen sind?
    • Davon abhängig machen, wie groß das Bild in meinem Bild ist bzw. was davon in meinem Bild erkennbar ist?
    • Wenn das Bild im Bild wiederum einen virtuellen Ort zeigt und ich mich an den Ort begeben kann, Vollbeschreibung des Bildes im Bild, falls das jemanden interessiert?
    Falls letzteres, was ist mit Bildern in Bildern im Bild? Wie tief darf bzw. muß ich gehen?

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #AltTextPolizei #Barrierefreiheit #Inklusion
  38. CW: Suche Austausch bezüglich Bildbeschreibungen fürs Fediverse mit jemandem mit wirklich Ahnung; CW: lang (fast 8.000 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Alt-Text-Meta/Bildbeschreibungen-Meta
    @Casey Ich bin auf Empfehlung von @Regezi auf deinem Konto gelandet.

    Vorab: Das wird jetzt sehr lang. Das hier ist kein Mastodon-Tröt.

    Sag mal, wie stehst du zum Thema Bildbeschreibungen im Fediverse, bzw. wo stehst du da?

    Ziehst du dabei die Besonderheiten des Fediverse in Betracht? Ich meine, hier sind Alt-Texte ja Teil der 2022 komplett von Grund auf neu definierten Mastodon-Kultur, die dem ganzen Fediverse aufgezwungen werden soll, und von kompletten Laien ohne jeglichen Einfluß von Profis gegen Mastodons Features gebaut. Das heißt, wenn man 1500 Zeichen für den Alt-Text zur Verfügung hat, dann nutzt man die auch mal aus, und zwar auch für Sachen wie Erklärungen, die in die mickrigen 500 Zeichen der Tröts nicht mehr reinpassen.

    Oder bist du da ganz Profi, ignorierst Mastodons Kultur und hältst dich streng an offizielle Regularien für Alt-Texte und Bildbeschreibungen, obwohl die häufig nur für statische Websites und Blogs geschrieben wurden? Stehst du z. B. hart auf der Seite einer Maximallänge von Alt-Texten von 200 oder gar nur 125 Zeichen, die jedem Profi eingebleut worden sein dürfte und die Profis im allgemeinen allen anderen einbleuen? Und auf Mastodon machen es viele dann eben falsch?

    Ich frage deshalb, weil ich zu dem Thema eigentlich ständig Austausch suche. Eigentlich Austausch mit möglichst vielen Leuten auf einmal, die sich gleichzeitig untereinander austauschen und miteinander diskutieren können. Aber mit Mastodon als technisch doch sehr stark limitiertem Zentrum des Fediverse und einzigem Ort im Fediverse, wo Barrierefreiheit eine Rolle spielt, ist das nicht machbar.

    Mein Problem ist: Einerseits will ich die diversen Alt-Text- und Bildbeschreibungs-Guidelines bis aufs i-Tüpfelchen befolgen und meine Bilderposts möglichst allen Leuten möglichst bequem zugänglich machen, ohne irgendjemanden unter den Bus zu werfen oder irgendwelche Wünsche unbeachtet zu lassen. Ich habe mich die letzten zwei Jahre zu dem Thema schon wirklich eingehend informiert. Und die Vorstellungen von Barrierefreiheit im Fediverse sind teilweise schon extrem.

    Beispielsweise gehört es dazu, bei einem Post über ein weniger bekanntes Thema alle Informationen, die zum Verständnis des Post (und des Bildes bei einem Bildpost) nötig sind, gleich im Post mitzuliefern. Bzw. sogar im Alt-Text, weil die meisten Mastodon-Nutzer ja nur 500 Zeichen haben. Das kollidiert übrigens nicht nur mit anerkannten Richtlinien, sondern auch mit der Barrierefreiheit für Menschen, die aufgrund wie auch immer gearteter körperlicher Behinderungen ihre Hände nicht nutzen und daher keine Alt-Texte aufrufen können.

    Andererseits: Wenn ich mal Bilder poste, dann zu extremen Nischenthemen. Das heißt, da ist sehr viel zu erklären, damit auch wirklich jeder die Posts versteht.

    Bei meinen Meme-Posts ist es noch harmlos. Da wende ich zunächst mal sowieso schon existierende Templates an, die relativ einfach visuell zu beschreiben sind, auch weil da definitiv niemanden alle Details interessieren. Aber ich muß viel erklären, wobei ich das inzwischen nur noch dann tue, wenn ich nicht einfach auf externe Informationen verlinken kann.

    Aber meine eigenen Bilder sind Renderings aus extrem obskuren virtuellen 3-D-Welten. Das ist gleichzeitig ein Thema, von dem annähernd niemand irgendwelche Ahnung hat, und ein Thema, das möglicherweise zumindest einige wenige Leute sehr neugierig machen dürfte. Das heißt zum einen: Ich habe extrem viel zu erklären, damit der typische Leser meine Bilderposts versteht. Und es gibt kaum verlinkbares Material, auf das ich als Erklärung verlinken kann. Also habe ich alles selbst zu erklären. Das heißt zum anderen: Ich habe extrem viel zu beschreiben. Denn sehende Nutzer könnten so neugierig auf das Thema werden, daß sie auf den Kontext pfeifen und sich im Bild alle Details angucken, also quasi durch das Bild auf Entdeckungsreise in einem ganz neuen, bis dahin unbekannten Universum gehen. Und es heißt, das sehbehinderte oder blinde Nutzer uneingeschränkt exakt dieselben Möglichkeiten haben sollen wie sehende. Also muß ich ihnen dabei assistieren.

    Das große Problem dabei ist, daß ich in zweierlei Hinsicht in einer Situation bin, die keine Alt-Text- und Bildbeschreibungs-Richtlinien oder -Anleitungen auch nur annähernd abdecken.

    Zum einen gibt es keine Richtlinien dafür, wie man Bilder beschreiben soll im Fediverse außerhalb von Mastodon, aber auch mal nach Mastodon. Und ja, das ist anders als auf Mastodon selbst, in meinem Fall beispielsweise deshalb, weil ich über 24 Millionen Zeichen pro Post zur Verfügung habe und nicht nur 500, und weil ich Bilder mitten im Post einbetten kann, auch wenn Mastodon die so nicht darstellen kann. Und die Barrierefreiheitskultur auf Mastodon ist eine ganz andere als in den großen kommerziellen sozialen Netzwerken und sozialen Medien.

    Zum anderen paßt das, was sämtliche Publikationen zum Thema Alt-Text und Bildbeschreibungen je gebracht haben, durch die Bank schwerlich bis überhaupt zu Renderings von virtuellen Welten. Ich stoße da ständig an Grenzen, an Ungereimtheiten, an Dinge, über die sich nie jemand Gedanken gemacht hat, weil sich nie jemand hätte vorstellen können, daß es so etwas gibt.

    Und so habe ich viele offene Fragen, auf die ich mir meine eigenen Antworten zusammenreimen und zusammenspekulieren muß aus dem, was ich weiß. Das kann natürlich nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Aber weder die WCAG noch Cooper Hewitt noch die selbst sehbehinderte Veronica With Four Eyes noch sonstwer wissen auch nur von der Existenz meiner Situation, geschweige denn, daß sie dafür Lösungen haben. Und ja, ich kenne den Decision Tree und habe tatsächlich versucht, ihn auf meine Bilder und meine Posts anzuwenden. Er funktioniert in meiner Situation aber nicht, weil er sie gar nicht abdeckt. Und meine Fragen greift der auch nicht auf.

    Also wende ich unermeßlich viel Zeit auf, um jedes einzelne Bild zu beschreiben und dabei möglichst alle Anforderungen abzudecken, und mache dabei möglicherweise haufenweise Fehler, die bisher noch gar nicht als solche definiert sind. Ganz einfach, weil ich es nicht besser weiß.

    Ich würde ja auch gern mein eigenes Wiki zum Thema Alt-Texte und Bildbeschreibungen und eventuell generell zum Thema Barrierefreiheit und Inklusion im Fediverse aufbauen, vielleicht sogar zwei, eins auf Englisch, eins auf Deutsch. Da würde ich unter anderem zusammentragen, was ich aus den vielen Alt-Text-Anleitungen und auch aus anderen Quellen weiß, und diese auch referenzieren. Viele Aspekte würden ihre eigenen Artikel bekommen, um nicht alles auf einer Seite zu haben. Die Idee kam auch daher, weil mein aktueller, noch unfertiger Entwurf eines Artikels über Bildbeschreibungen im Join the Fediverse Wiki nicht gerade auf Gegenliebe stieß.

    In dem Wiki würde ich auch gern die Fragen beantworten, die ich eine Zeitlang hatte, ebenso die, die ich noch habe. Aber ich habe eben diese Antworten selbst nicht. Und die Fragen selbst sind teilweise sehr grundlegender Natur.

    Genau deswegen suche ich Austausch zu dem Thema. Ich bräuchte ihn eigentlich mit einer gemischten Gruppe aus Blinden, Sehbehinderten, professionellen Experten für digitale Barrierefreiheit, erfahrenen Bildbeschreibern von Mastodon und Angehörigen von Mastodons Alt-Text-Polizei, die dann auch untereinander miteinander über meine Fragen diskutieren könnten. Weil das aber utopisch ist, bleibt mir nur der Austausch mit einzelnen Personen.

    Jetzt wirst du sagen, daß ich etwas komplett zerdenke, was eigentlich nur ein paar Sekunden pro Bild in Anspruch nehmen sollte. Aber wenn ich das schon mache, dann will ich es auch richtig machen.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #AltTextPolizei #Barrierefreiheit #Inklusion
  39. @Schafstelze
    (überflüssige Details auf der einen, fehlende wichtige Info auf der anderen Seite)

    Im Endeffekt ist das Beschreiben von Bildern also eine Gratwanderung, um nicht Hochseilakt zu sagen, wo man exakt das Optimum finden muß. Minimal darunter oder darüber ist schon sanktionierungswürdig.

    Und kopiert es dorthin wo es hingehört, nämlich in die Medienbeschreibung direkt am Medium.

    Damit wäre also auch meine Vorgehensweise "illegal": relativ kurze, aber einigermaßen detaillierte Beschreibung im Alt-Text plus zusätzlich lange, hochdetaillierte Beschreibung inklusive aller notwendigen Erklärungen und inklusive Transkripten aller Texte innerhalb der Grenzen des Bildes im Post selbst (kein erwähnenswertes Zeichenlimit hier). Genau das sehe ich bei meinen eigenen Bildern aber als notwendig an.

    Das Problem ist hier nur: Zumindest Erklärungen gehören niemals in den Alt-Text. Manche Menschen haben körperliche Behinderungen, die es ihnen unmöglich machen, Alt-Texte aufzurufen. Wenn Informationen nur im Alt-Text zu finden sind und weder im Post noch im Bild, dann sind diese Informationen für sie verloren.

    CC: @Groschenromanautorin

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  40. @*_jayrope Von KI für Bildbeschreibungen für meine Bilder halte ich gar nichts. Meine Bilder sind über ein extremes Nischenthema, und um sie zu beschreiben und zu erklären, braucht es extremes Nischenwissen.

    Ich hab's demonstrativ zweimal mit LLaVA versucht. Dieses Bild habe ich selbst in acht Stunden und über 25.000 Zeichen beschrieben. LLaVA hat in vielleicht einer halben Minute etwas über 550 Zeichen rausgetan. Hier ist der direkte Vergleich.

    Fazit:
    • Ich konnte haarklein erklären, wo das Bild gemacht wurde, und zwar so, daß es auch ein Laie versteht. Der Ort, die Sim, das Grid, die Software darunter, was es mit der Software auf sich hat, was ein Grid ist, was eine Sim ist usw. usf. etc. pp. Das ist es, was die Leute wissen müssen. LLaVA konnte nur grob spekulieren.
    • Ich habe den Avatar recht detailliert beschrieben, LLaVA überhaupt nicht und ihn als "Charakter" bezeichnet.
    • LLaVA hat darüber halluziniert, wohin der Avatar guckt. Ich wußte es, obwohl es von hinten gar nicht sichtbar ist. Ich konnte auch sagen, warum der Avatar von hinten zu sehen ist.
    • LLaVA hat Text in dem Bild nicht mal gefunden. Ich habe fast alles an Text, was für mich irgendwie lesbar war. wortwörtlich transkribiert. Ich glaube, ich habe nur ein Nummernschild über einer Tür auf einem Bild in diesem Bild vergessen.
    • Ich habe von dem Ort den popkulturellen Bogen zu Edgar Wallace und zum Frühstyxradio schlagen können. LLaVA nicht.
    • LLaVA hat nicht mal geschrieben, daß das Bild schwarzweiß ist. Ich habe korrekt geschrieben, daß in Wahrheit alles in-world von der Szenerie bis hin zum Avatar schwarzweiß ist.
    • Dieses ominöse Gebilde rechts im Bild? LLaVA hat es nicht mal wahrgenommen. Ich habe es in 3000 Zeichen beschrieben und in weiteren 2500 Zeichen erklärt.
    • Bei der Tageszeit hat LLaVA sich total verhauen, weil es weder wußte, in welche Richtung die Kamera zeigt, noch, wie hoch die Bäume eigentlich sind, die die Schatten werfen.
    • LLaVA hat auch keinen der Bäume als Bergkiefer identifizieren können.

    Das wird der Altbot nicht signifikant besser können.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta #AI #KI #LLaVA #Altbot
  41. @ErklaerKroete Mein Problem ist jetzt: Wer definiert, ob eins meiner Bilder eine Stimmung vermittelt? Will sagen, wer definiert, ob ich die Stimmung meines Bildes in Worte fassen muß? Ganz alleine ich als derjenige, der das Bild postet, oder mein Publikum als diejenigen, die es wahrnehmen?

    Mein Publikum, das könnte jeder der über zehn Millionen Fediverse-Nutzer und im Prinzip jeder im ganzen Web sein. Und wenn für irgendjemanden irgendwo da draußen eins meiner Bilder eine Stimmung vermittelt, dann habe ich die womöglich zu beschreiben, ganz egal, ob es nie meine Intention war, eine Stimmung mit einem meiner Bilder zu vermitteln.

    Ich bin jemand, der Bildbeschreibungen sehr ernstnimmt und die ihm gegebenen Möglichkeiten dafür auch ausreizt, z. B. mein im Grunde gar nicht vorhandenes Zeichenlimit. Ich "studiere" Bildbeschreibungen, Alt-Texte und ihre Kultur im Fediverse seit Jahren eingehend, nur um meine eigenen Bildbeschreibungen immer weiter zu optimieren. Folglich betrachte ich alle meine heutigen Beschreibungen eigener Bilder als mehr oder weniger veraltet und suboptimal, weil ich seitdem dazugelernt habe.

    Und wenn ich zu dem Schluß komme, bestimmte Bilder müssen bis ins kleinste Detail beschrieben werden, jedes bißchen Text in diesen Bildern muß 1:1 aufs Zeichen genau transkribiert werden, und wenn irgendetwas unbekannt ist, muß ich es bis auf die Grundlagen erklären, dann mache ich das auch alles, egal, wie lang die Bildbeschreibung dann wird, und egal, wieviel Zeit dafür draufgeht.

    Ich habe eine Reihe von Bildern, die habe ich schon 2024 gemacht, die sind bis heute ungepostet, weil die Bildbeschreibungen noch nicht fertig sind. Das ist auch gut so, weil ich das Geschriebene zwischendurch noch einmal überarbeiten, aktualisieren und verständlicher formulieren mußte.

    Das heißt, den Inhalt eines Bildes zu beschreiben und zu erklären, ist schon ein gigantischer Aufwand für mich. Ich hätte einmal fast schon angefangene Bildbeschreibungen wieder gelöscht und die Bilder selbst verworfen, weil ich nicht wußte, wie ich Bilder von Weltraumnebeln in diesen Bildern nach meinen eigenen Standards adäquat hätte beschreiben sollen. Ich habe einige schöne Bilder gemacht, werde sie aber nie posten, weil ich sie nicht beschreiben kann.

    Beispiele für Bildposts von mir inklusive mit jeweils zwei Beschreibungen pro Bild ("kurz" im Alt-Text + sehr lang im Post) in umgekehrter chronologischer Reihenfolge:

    Bei Memes gehe ich nicht so extrem vor, weil meine Memeposts immer auf etablierten Templates basieren. Es gibt nur eine visuelle Bildbeschreibung, und die ist im Alt-Text. Aber im Post gibt es immer Erklärungen für alles, von dem ich annehmen muß, daß genügend Leute im Fediverse damit nicht vertraut genug sind, um sie ohne Erklärungen zu verstehen. Wenn ich auf Erklärungen verlinken kann, tue ich das, sonst schreibe ich sie selbst.

    Einmal habe ich auf die gehört, die sagen, Erklärungen dürfen nicht verlinkt werden, sie gehören direkt in den Post. Das Ergebnis war ein Memepost mit neun Erklärungen in fast 25.000 Zeichen: https://streams.elsmussols.net/item/8829de04-af65-4fa5-a6fa-438103c7d6c8. Danach habe ich damit wieder aufgehört und statt dessen verlinkt, was zu verlinken ging. Alleine in diesem Post hätte ich mit einem einzigen Link auf KnowYourMeme sechs Erklärungen und die Hälfte der Zeichen einsparen können.

    Ich arbeite sogar an einem englischsprachigen Wiki zum Thema Bildbeschreibungen und Alt-Texte im Fediverse. Das wird, wenn es fertig ist, weit über 40, wahrscheinlich über 50 Einzelartikel haben. Im Grunde würde das, was du geschrieben hast, noch einmal einen eigenen Artikel brauchen, aber soweit bin ich noch gar nicht.

    Einige mögen vielleicht sagen, ich nehme Bildbeschreibungen viel zu ernst und zerdenke sie komplett.

    Würdest du sagen, ich tue das jetzt wieder, oder würdest du sagen, was ich im ersten Absatz denke, ist absolut gerechtfertigt?

    Zu guter Letzt: Mir hat mal eine neurodivergente Person (@Hat.  AuDHD cat 😷🌺🍉🌻🔻) gesagt, daß meine monströsen Langbeschreibungen nicht nur nützlich, sondern im Falle dieser Person auch zum Bildverständnis zwingend notwendig sind.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Zeichenlimit #Zeichenlimits #ZeichenlimitMeta #CWZeichenlimitMeta #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  42. Warum von außerhalb von Mastodon meistens keine Alt-Texte kommen; CW: lang (fast 3.500 Zeichen), Fediverse-Meta, Fediverse-über-Mastodon-hinaus-Meta, Alt-Text-Meta, Bildbeschreibungen-Meta Artikel ansehen Zusammenfassung ansehen
    @Maxi 10x 💉 Na ja, die eine Sache dabei ist, daß Alt-Text nur auf Mastodon ein großes Thema ist und überall sonst nicht. Das Fediverse lebt ja nicht bis in den hintersten Winkel die Mastodon-Kultur und ausschließlich die Mastodon-Kultur. Und das wird es auch nie, weil Mastodons Kultur den technischen Features im Rest des Fediverse widerspricht.

    Nicht nur Newbies wissen nichts von Alt-Text. Wenn z. B. jemand 2011 auf diaspora* angefangen hat, 2013 nach Friendica gewechselt ist und seit 2019 auf Hubzilla ist, dann sind das 13 Jahre im Fediverse, länger, als Mastodon überhaupt existiert. Aber es kann durchaus sein, daß so jemand nie mit Mastodons Kultur in Berührung gekommen ist.

    Wenn er dann von einem Mastodon-Nutzer angeschnauzt wird, was er doch für ein ableistisches Dreckschwein ist, daß er keine Alt-Texte schreibt, dann weiß er erstmal gar nicht, worum es eigentlich geht. Mit Recherche und Nachfragen ergibt sich dann das Bild von irgendeiner komischen Mastodon-Modeerscheinung. Und was von Mastodon kommt, muß man ja auf etwas, das älter ist als Mastodon (Hubzilla ist von 2015), nicht nachäffen. Das ist dann die Reaktion.

    Die andere Sache ist: Friendica und Hubzilla haben nicht so ein nettes Alt-Text-Eingabefeld wie Mastodon. Um da einen Alt-Text an ein Bild zu hängen, muß der Einbettungs-BBcode händisch umgebaut werden. Zum Beispiel von
    [zrl=https://hub.netzgemeinde.eu/photos/jupiter_rowland/image/20a21c8e-9fdd-444c-b3bd-e19f0125c7ad][zmg=490x368]https://hub.netzgemeinde.eu/photo/20a21c8e-9fdd-444c-b3bd-e19f0125c7ad-2[/zmg][/zrl]
    nach
    [zrl=https://hub.netzgemeinde.eu/photos/jupiter_rowland/image/20a21c8e-9fdd-444c-b3bd-e19f0125c7ad][zmg=https://hub.netzgemeinde.eu/photo/20a21c8e-9fdd-444c-b3bd-e19f0125c7ad-2]Screen capture from the animated television series Fairly Oddparents, edited into an image macro. It shows a facial close-up of Mr Turner, lead character Timmy Turner's father. He is speaking in anger with his eyes squinted and directed to one side. The image has a large piece of text at the bottom which reads, “Gargron.”[/zmg][/zrl]

    Auf Hubzilla ist das noch nicht mal dokumentiert; da erfährt man höchstens durch Hörensagen, wie das geht. Das heißt, wenn es da keinen Alt-Text gibt, kann es auch daran liegen, daß jemand nicht weiß, daß man auf Hubzilla überhaupt Alt-Texte eintragen kann, geschweige denn wie. Und auf Friendica ist das möglicherweise sogar verbuggt, was keiner meldet, weil es keiner nutzt.

    (Für die Akten: Ich beschreibe alle meine Bilder und erkläre sie sogar. Und zwar seit mehr als einem Jahr so aufwendig und detailliert, daß ich pro Bild je nach Bild auch mal von mehreren Stunden bis zu zwei Tage brauche, vorherige Planung nicht inbegriffen. Mein Problem ist eher, daß es keine Möglichkeit gibt, im größeren Rahmen mit anderen Fediverse-Nutzern zu diskutieren, wie Bildbeschreibungen in extremen Randsituationen am besten auszuführen sein sollten. Ich würde auch gern überall, wo es nötig ist, CWs im Mastodon-Stil einsetzen, aber bei Kommentaren dürfte das hier auf Hubzilla, wo es bei Kommentaren kein Eingabefeld dafür gibt, immer noch verbuggt sein; siehe ganz oben.)

    CC: @damon @Hiker

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #FediverseKultur #MastodonKultur #NichtNurMastodon #Friendica #Hubzilla #AltText #AltTextMeta #CWAltTextMeta #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BiBesch #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  43. @Der böse Hexe Njähähä 🧙‍♀️🪄⚡️
    Alles zu transkribieren ist nicht möglich und wohl auch Unsinn.

    Möglich ist es durchaus, und ich mache es ständig. Das glaubt mir zwar keiner, und niemand kann sich vorstellen, wie ich das mache, aber ich mache es.

    Auch Sehende filtern, erfassen wesentliche Details.

    Darauf kann ich mich bei meinen Bildern nicht verlassen.

    Wie gesagt: Für die allermeisten Menschen da draußen ist das ein ganz neues unbekanntes Universum. Dazu kommen zwei Erkenntnisse. Zum einen: "Das Metaverse" ist gar nicht tot, wenn ich Bilder aus virtuellen 3-D-Welten zeigen kann. Zum anderen, wobei das nur Sehende betrifft: Was ich da zeige, sieht tausendmal besser aus als alles, was Zuckerberg so geteaset hat. Womöglich hätte derjenige nie damit gerechnet, daß "das Metaverse" so aussehen kann.

    Ich muß immer damit rechnen, daß genau deshalb irgendjemand da draußen sich vor Aufregung und Neugierde kaum halten kann. Guckt der sich dann nur das an, was im Postkontext wichtig ist? Mitnichten! Der nimmt all die großen und kleinen Details in Augenschein. Relevant oder nicht, das ist alles aufregend.

    So, und dieselbe Chance, genau das zu tun, also all die großen und kleinen Details zu erfassen, egal, ob sie relevant sind oder nicht, müssen auch Blinde und Sehbehinderte haben. So definiert sich Barrierefreiheit, so definiert sich Inklusion.

    Inhalte erfragen-Müssen steht im Widerspruch zur Teilhabe: Es ist normal, durch die Timeline zu scrollen, um mitzubekommen, was läuft, ohne sich gleich an Diskussionen beteiligen zu müssen.

    Und genau deswegen serviere ich alle Erklärungen und Beschreibungen, von denen ich glaube, daß irgendjemand da draußen sie haben will, direktweg im Bildpost auf einem Silbertablett. Egal, wie weit ich ausholen muß.

    Gut, das führt auch schon mal dazu, daß ich mehr als 1000 Zeichen alleine brauche, um zu erklären, wo ein Bild gemacht wurde, weil ich sogar Erklärungen und Erklärungen von Erklärungen erklären darf.

    Seit Ende letzten Jahres (!) arbeite ich immer mal wieder an den Beschreibungen für eine Serie von Avatarportraits mit neutral-weißem Hintergrund. Ich habe also wirklich nur den Avatar zu beschreiben, denn das ist immer derselbe in immer derselben Pose. Bevor ich aber den Avatar beschreiben kann, brauche ich Erklärungen, damit die visuellen Beschreibungen überhaupt verstanden werden können. Das heißt knapp 2000 Zeichen an Erklärungen, was das eigentlich für ein Virtuelle-Welten-System ist, noch einmal an die 600 Zeichen, um den Aufnahmeort zu erklären (wo dann zumindest der weiße Hintergrund erwähnt wird), und dann über 9000 Zeichen, um zu erklären, wie in diesen Welten Avatare aufgebaut sind und funktionieren.

    Das ist eben das Problem, das ich dadurch habe, daß ich keine Real-Life-Fotos poste, sondern Bilder aus virtuellen Welten: Darüber weiß niemand irgendwas. Von 200.000 Fediverse-Nutzern weiß einer auch nur, daß es das Virtuelle-Welten-System, das ich nutze, auch nur gibt. Ansonsten muß ich alles bis auf die Grundlagen erklären.

    Und blinde oder sehbehinderte Menschen wissen nicht, wie irgendetwas in diesen Welten aussieht. Woher sollen die das auch wissen? Wenn ich also erwähne, was auf einem Bild ist, dann muß ich immer davon ausgehen, daß jemand Blindes oder Sehbehindertes sich selbst oder mich fragt: "Okay, aber wie sieht das aus? Wieso beschreibst du nicht direktweg, wie das aussieht?"

    Es gibt ja durchaus auch immer wieder Sachen auf meinen Bildern, die es in der realen Welt nicht gibt. Und die muß ich für Blinde, Sehbehinderte und Sehende erklären, weil die nicht wissen, was das ist, und für Blinde und Sehbehinderte visuell beschreiben, weil die nicht wissen, wie so etwas aussieht.

    Ich könnte beispielsweise schreiben (ich poste normalerweise auf Englisch):

    To the right of the avatar, there is an OpenSimWorld beacon.


    Weißt du, was ein OpenSimWorld-Beacon ist, was der macht, wofür der da ist? Weißt du, wie ein OpenSimWorld-Beacon aussieht?

    Weißt du wahrscheinlich alles nicht. Weiß annähernd niemand da draußen.

    Also schreibe ich lieber das hier (und das ist ein Ausschnitt aus einer tatsächlichen Langbeschreibung in einem Post von letztem Jahr):

    In front and partly to the right of the conifer, there is an object which doesn't exist in real life, but which is typical for OpenSimulator: an official OpenSimWorld beacon of the latest generation, but modified to fit the style of the sim.

    This particular device has a shiny black foot with a long rectangular footprint which is about 80 percent as high as it is deep and tapered upward, and which has rounded edges. It carries the less shiny main body of the device. It starts narrower than the top surface of the foot in all directions. From bottom to top, it first protrudes forward and immediately increases in depth and slightly and curves backward and continues in a straight slope which still goes more upward than backward. Eventually, it curves upward and ends in a slim, rounded top. Transversally, it keeps the same width all the way. Both sides are carved out and illuminated, normally in cyan, here in almost white. Otherwise, it comes in its standard dark grey. However, it's actually a brownish anthracite grey, and the very top shows some light blue, so while it clearly hasn't received the monochrome treatment all over, a closer look also reveals that it should have. The same goes for the foot which is slightly bluish.

    The straight section of the main body carries a shiny black frame with the central element of each OpenSimWorld beacon: the touch display with a ratio of 4:3. When not in use, this specimen shows the standard idle screen, only that it was modified to monochrome. Slightly above the middle, there is the official OpenSimWorld logo, namely the word "OpenSimWorld" itself with no actual caps. However, the "O" at the beginning is replaced with a circle matching the rounded sans-serif typeface which contains a stylised globe tilted to the left by an angle similar to Earth's inclination and showing three parallels and two meridians, but no land underneath. The last five letters, "world", are darker than the rest. Below it, in the same typeface, but in an even lighter grey, and without caps again, but a bit smaller, "teleporter" is written. Both lines also have shaded outlines that make them appear imprinted.

    Further below, "Click for destinations" is written, still in the same type face and in about the same shade of grey as "OpenSim" above, but small enough to appear shorter than "teleporter" above. The background of the screen is a very light grey on the top 35 percent, medium grey on the bottom 35 percent and a gradient between the two. Clicking the screen breaks the monochrome theme, though, because the user interface which then appears has not been modified.

    Lastly, there's a light grey panel on the front side of the foot which is scripted, too. It has "Like or comment this region" written on it in two lines in the same typeface as the writing on the touch screen, but with medium grey outlines. On the left, there is a medium grey thumb-up symbol, and on the right, there is a speech bubble with three dots in it in two shades of medium grey.

    An OpenSimWorld beacon serves several purposes. For one, it transmits information about the sim to the website OpenSimWorld. This information includes not only the name of the sim and whether it's currently online, but also how many avatars are currently on the sim. The identities of these avatars are not transmitted, only how many they are. This makes finding sims with activity on them easier for users who want to go to parties or otherwise get into contacts with others, for OpenSim's general population density is much, much lower than Second Life's. This feature also helps generate rather controversial statistics about how popular any given sim is.

    OpenSimWorld itself can be seen as the third-party centre of the decentralised Hypergrid. It started out about a decade ago as a sim catalogue, making navigating the Hypergrid and finding places much easier and more convenient than previous solutions like teleport stations or simply exchanging landmarks. Sims must be listed manually by registered users, and they need one OpenSimWorld beacon in-world. For example, this is the entry for Black White Castle.

    In addition, OpenSimWorld offers discussion forums, user-created information and discussion groups for various topics, announcements of in-world events, information about free or paid land rentals other than whole sim rentals by grids, a catalogue for in-world scripts etc.

    The other purpose of an OpenSimWorld beacon is as a teleporter which gives you access to currently about 1,700 sims all over the Hypergrid by means of a crowd-sourced sim list, namely that on OpenSimWorld itself. If you click the touch screen, it shows a list with the ten sims known to OpenSimWorld with the most avatars on them. Each sim is listed with its activity ranking, its name, the letter "A" in square brackets if it is Adult-rated and the number of avatars on it. The list can be navigated page by page with always ten sims on them. However, while it gets the information it shows directly from OpenSimWorld, it doesn't show any further information, not about the sim and not about whatever event may be on-going on any given sim. Clicking on a listed sim will immediately teleport you there, but it won't tell you what the place is where the beacon is taking you.

    After a while of inactivity, the touch screen switches back into its idle mode.

    Clicking the panel on the foot leaves a like on the entry of the sim.

    The shadow of the tallest mountain pine on the left-hand side of the pathway is cast on the OpenSimWorld beacon.


    Und auch das würde nicht funktionieren, hätte ich nicht am Anfang der Langbeschreibung erklärt:

    OpenSimulator is a free, open-source, cross-platform server-side re-implementation of the technology of Second Life. The latter is a commercial 3-D virtual world created by Philip Rosedale, also known as Philip Linden, of Linden Labs and launched in 2003. It is a so-called "pancake" virtual world which is accessed through desktop or laptop computers using standard 2-D screens rather than virtual reality headsets. Second Life had its heyday in 2007 and 2008. It is often believed to have shut down in late 2008 or early 2009 when the constant stream of news about it broke away, but in fact, it celebrated its 20th birthday in 2023, and it is still evolving.

    OpenSimulator, OpenSim in short, was first published in January, 2007. Unlike Second Life, it is not one monolithic, centralised world. It is rather a server application for worlds or "grids" like Second Life which anyone could run on either rented Web space or at home, given a sufficiently powerful computer and a sufficiently fast and reliable land-line Internet connection. This makes OpenSim as decentralised as the Fediverse. The introduction of the Hypergrid in 2008 made it possible for avatars registered on one OpenSim grid to travel to most other OpenSim grids.


    Insgesamt ist diese Langbeschreibung übrigens über 25.000 Zeichen lang. Und das ist nicht mal eine meiner längsten.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #OpenSim #OpenSimulator #Metaverse #VirtuelleWelten #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  44. @Der böse Hexe Njähähä 🧙‍♀️🪄⚡️
    Alles zu transkribieren ist nicht möglich und wohl auch Unsinn.

    Möglich ist es durchaus, und ich mache es ständig. Das glaubt mir zwar keiner, und niemand kann sich vorstellen, wie ich das mache, aber ich mache es.

    Auch Sehende filtern, erfassen wesentliche Details.

    Darauf kann ich mich bei meinen Bildern nicht verlassen.

    Wie gesagt: Für die allermeisten Menschen da draußen ist das ein ganz neues unbekanntes Universum. Dazu kommen zwei Erkenntnisse. Zum einen: "Das Metaverse" ist gar nicht tot, wenn ich Bilder aus virtuellen 3-D-Welten zeigen kann. Zum anderen, wobei das nur Sehende betrifft: Was ich da zeige, sieht tausendmal besser aus als alles, was Zuckerberg so geteaset hat. Womöglich hätte derjenige nie damit gerechnet, daß "das Metaverse" so aussehen kann.

    Ich muß immer damit rechnen, daß genau deshalb irgendjemand da draußen sich vor Aufregung und Neugierde kaum halten kann. Guckt der sich dann nur das an, was im Postkontext wichtig ist? Mitnichten! Der nimmt all die großen und kleinen Details in Augenschein. Relevant oder nicht, das ist alles aufregend.

    So, und dieselbe Chance, genau das zu tun, also all die großen und kleinen Details zu erfassen, egal, ob sie relevant sind oder nicht, müssen auch Blinde und Sehbehinderte haben. So definiert sich Barrierefreiheit, so definiert sich Inklusion.

    Inhalte erfragen-Müssen steht im Widerspruch zur Teilhabe: Es ist normal, durch die Timeline zu scrollen, um mitzubekommen, was läuft, ohne sich gleich an Diskussionen beteiligen zu müssen.

    Und genau deswegen serviere ich alle Erklärungen und Beschreibungen, von denen ich glaube, daß irgendjemand da draußen sie haben will, direktweg im Bildpost auf einem Silbertablett. Egal, wie weit ich ausholen muß.

    Gut, das führt auch schon mal dazu, daß ich mehr als 1000 Zeichen alleine brauche, um zu erklären, wo ein Bild gemacht wurde, weil ich sogar Erklärungen und Erklärungen von Erklärungen erklären darf.

    Seit Ende letzten Jahres (!) arbeite ich immer mal wieder an den Beschreibungen für eine Serie von Avatarportraits mit neutral-weißem Hintergrund. Ich habe also wirklich nur den Avatar zu beschreiben, denn das ist immer derselbe in immer derselben Pose. Bevor ich aber den Avatar beschreiben kann, brauche ich Erklärungen, damit die visuellen Beschreibungen überhaupt verstanden werden können. Das heißt knapp 2000 Zeichen an Erklärungen, was das eigentlich für ein Virtuelle-Welten-System ist, noch einmal an die 600 Zeichen, um den Aufnahmeort zu erklären (wo dann zumindest der weiße Hintergrund erwähnt wird), und dann über 9000 Zeichen, um zu erklären, wie in diesen Welten Avatare aufgebaut sind und funktionieren.

    Das ist eben das Problem, das ich dadurch habe, daß ich keine Real-Life-Fotos poste, sondern Bilder aus virtuellen Welten: Darüber weiß niemand irgendwas. Von 200.000 Fediverse-Nutzern weiß einer auch nur, daß es das Virtuelle-Welten-System, das ich nutze, auch nur gibt. Ansonsten muß ich alles bis auf die Grundlagen erklären.

    Und blinde oder sehbehinderte Menschen wissen nicht, wie irgendetwas in diesen Welten aussieht. Woher sollen die das auch wissen? Wenn ich also erwähne, was auf einem Bild ist, dann muß ich immer davon ausgehen, daß jemand Blindes oder Sehbehindertes sich selbst oder mich fragt: "Okay, aber wie sieht das aus? Wieso beschreibst du nicht direktweg, wie das aussieht?"

    Es gibt ja durchaus auch immer wieder Sachen auf meinen Bildern, die es in der realen Welt nicht gibt. Und die muß ich für Blinde, Sehbehinderte und Sehende erklären, weil die nicht wissen, was das ist, und für Blinde und Sehbehinderte visuell beschreiben, weil die nicht wissen, wie so etwas aussieht.

    Ich könnte beispielsweise schreiben (ich poste normalerweise auf Englisch):

    To the right of the avatar, there is an OpenSimWorld beacon.


    Weißt du, was ein OpenSimWorld-Beacon ist, was der macht, wofür der da ist? Weißt du, wie ein OpenSimWorld-Beacon aussieht?

    Weißt du wahrscheinlich alles nicht. Weiß annähernd niemand da draußen.

    Also schreibe ich lieber das hier (und das ist ein Ausschnitt aus einer tatsächlichen Langbeschreibung in einem Post von letztem Jahr):

    In front and partly to the right of the conifer, there is an object which doesn't exist in real life, but which is typical for OpenSimulator: an official OpenSimWorld beacon of the latest generation, but modified to fit the style of the sim.

    This particular device has a shiny black foot with a long rectangular footprint which is about 80 percent as high as it is deep and tapered upward, and which has rounded edges. It carries the less shiny main body of the device. It starts narrower than the top surface of the foot in all directions. From bottom to top, it first protrudes forward and immediately increases in depth and slightly and curves backward and continues in a straight slope which still goes more upward than backward. Eventually, it curves upward and ends in a slim, rounded top. Transversally, it keeps the same width all the way. Both sides are carved out and illuminated, normally in cyan, here in almost white. Otherwise, it comes in its standard dark grey. However, it's actually a brownish anthracite grey, and the very top shows some light blue, so while it clearly hasn't received the monochrome treatment all over, a closer look also reveals that it should have. The same goes for the foot which is slightly bluish.

    The straight section of the main body carries a shiny black frame with the central element of each OpenSimWorld beacon: the touch display with a ratio of 4:3. When not in use, this specimen shows the standard idle screen, only that it was modified to monochrome. Slightly above the middle, there is the official OpenSimWorld logo, namely the word "OpenSimWorld" itself with no actual caps. However, the "O" at the beginning is replaced with a circle matching the rounded sans-serif typeface which contains a stylised globe tilted to the left by an angle similar to Earth's inclination and showing three parallels and two meridians, but no land underneath. The last five letters, "world", are darker than the rest. Below it, in the same typeface, but in an even lighter grey, and without caps again, but a bit smaller, "teleporter" is written. Both lines also have shaded outlines that make them appear imprinted.

    Further below, "Click for destinations" is written, still in the same type face and in about the same shade of grey as "OpenSim" above, but small enough to appear shorter than "teleporter" above. The background of the screen is a very light grey on the top 35 percent, medium grey on the bottom 35 percent and a gradient between the two. Clicking the screen breaks the monochrome theme, though, because the user interface which then appears has not been modified.

    Lastly, there's a light grey panel on the front side of the foot which is scripted, too. It has "Like or comment this region" written on it in two lines in the same typeface as the writing on the touch screen, but with medium grey outlines. On the left, there is a medium grey thumb-up symbol, and on the right, there is a speech bubble with three dots in it in two shades of medium grey.

    An OpenSimWorld beacon serves several purposes. For one, it transmits information about the sim to the website OpenSimWorld. This information includes not only the name of the sim and whether it's currently online, but also how many avatars are currently on the sim. The identities of these avatars are not transmitted, only how many they are. This makes finding sims with activity on them easier for users who want to go to parties or otherwise get into contacts with others, for OpenSim's general population density is much, much lower than Second Life's. This feature also helps generate rather controversial statistics about how popular any given sim is.

    OpenSimWorld itself can be seen as the third-party centre of the decentralised Hypergrid. It started out about a decade ago as a sim catalogue, making navigating the Hypergrid and finding places much easier and more convenient than previous solutions like teleport stations or simply exchanging landmarks. Sims must be listed manually by registered users, and they need one OpenSimWorld beacon in-world. For example, this is the entry for Black White Castle.

    In addition, OpenSimWorld offers discussion forums, user-created information and discussion groups for various topics, announcements of in-world events, information about free or paid land rentals other than whole sim rentals by grids, a catalogue for in-world scripts etc.

    The other purpose of an OpenSimWorld beacon is as a teleporter which gives you access to currently about 1,700 sims all over the Hypergrid by means of a crowd-sourced sim list, namely that on OpenSimWorld itself. If you click the touch screen, it shows a list with the ten sims known to OpenSimWorld with the most avatars on them. Each sim is listed with its activity ranking, its name, the letter "A" in square brackets if it is Adult-rated and the number of avatars on it. The list can be navigated page by page with always ten sims on them. However, while it gets the information it shows directly from OpenSimWorld, it doesn't show any further information, not about the sim and not about whatever event may be on-going on any given sim. Clicking on a listed sim will immediately teleport you there, but it won't tell you what the place is where the beacon is taking you.

    After a while of inactivity, the touch screen switches back into its idle mode.

    Clicking the panel on the foot leaves a like on the entry of the sim.

    The shadow of the tallest mountain pine on the left-hand side of the pathway is cast on the OpenSimWorld beacon.


    Und auch das würde nicht funktionieren, hätte ich nicht am Anfang der Langbeschreibung erklärt:

    OpenSimulator is a free, open-source, cross-platform server-side re-implementation of the technology of Second Life. The latter is a commercial 3-D virtual world created by Philip Rosedale, also known as Philip Linden, of Linden Labs and launched in 2003. It is a so-called "pancake" virtual world which is accessed through desktop or laptop computers using standard 2-D screens rather than virtual reality headsets. Second Life had its heyday in 2007 and 2008. It is often believed to have shut down in late 2008 or early 2009 when the constant stream of news about it broke away, but in fact, it celebrated its 20th birthday in 2023, and it is still evolving.

    OpenSimulator, OpenSim in short, was first published in January, 2007. Unlike Second Life, it is not one monolithic, centralised world. It is rather a server application for worlds or "grids" like Second Life which anyone could run on either rented Web space or at home, given a sufficiently powerful computer and a sufficiently fast and reliable land-line Internet connection. This makes OpenSim as decentralised as the Fediverse. The introduction of the Hypergrid in 2008 made it possible for avatars registered on one OpenSim grid to travel to most other OpenSim grids.


    Insgesamt ist diese Langbeschreibung übrigens über 25.000 Zeichen lang. Und das ist nicht mal eine meiner längsten.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #OpenSim #OpenSimulator #Metaverse #VirtuelleWelten #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta
  45. @Der böse Hexe Njähähä 🧙‍♀️🪄⚡️
    Alles zu transkribieren ist nicht möglich und wohl auch Unsinn.

    Möglich ist es durchaus, und ich mache es ständig. Das glaubt mir zwar keiner, und niemand kann sich vorstellen, wie ich das mache, aber ich mache es.

    Auch Sehende filtern, erfassen wesentliche Details.

    Darauf kann ich mich bei meinen Bildern nicht verlassen.

    Wie gesagt: Für die allermeisten Menschen da draußen ist das ein ganz neues unbekanntes Universum. Dazu kommen zwei Erkenntnisse. Zum einen: "Das Metaverse" ist gar nicht tot, wenn ich Bilder aus virtuellen 3-D-Welten zeigen kann. Zum anderen, wobei das nur Sehende betrifft: Was ich da zeige, sieht tausendmal besser aus als alles, was Zuckerberg so geteaset hat. Womöglich hätte derjenige nie damit gerechnet, daß "das Metaverse" so aussehen kann.

    Ich muß immer damit rechnen, daß genau deshalb irgendjemand da draußen sich vor Aufregung und Neugierde kaum halten kann. Guckt der sich dann nur das an, was im Postkontext wichtig ist? Mitnichten! Der nimmt all die großen und kleinen Details in Augenschein. Relevant oder nicht, das ist alles aufregend.

    So, und dieselbe Chance, genau das zu tun, also all die großen und kleinen Details zu erfassen, egal, ob sie relevant sind oder nicht, müssen auch Blinde und Sehbehinderte haben. So definiert sich Barrierefreiheit, so definiert sich Inklusion.

    Inhalte erfragen-Müssen steht im Widerspruch zur Teilhabe: Es ist normal, durch die Timeline zu scrollen, um mitzubekommen, was läuft, ohne sich gleich an Diskussionen beteiligen zu müssen.

    Und genau deswegen serviere ich alle Erklärungen und Beschreibungen, von denen ich glaube, daß irgendjemand da draußen sie haben will, direktweg im Bildpost auf einem Silbertablett. Egal, wie weit ich ausholen muß.

    Gut, das führt auch schon mal dazu, daß ich mehr als 1000 Zeichen alleine brauche, um zu erklären, wo ein Bild gemacht wurde, weil ich sogar Erklärungen und Erklärungen von Erklärungen erklären darf.

    Seit Ende letzten Jahres (!) arbeite ich immer mal wieder an den Beschreibungen für eine Serie von Avatarportraits mit neutral-weißem Hintergrund. Ich habe also wirklich nur den Avatar zu beschreiben, denn das ist immer derselbe in immer derselben Pose. Bevor ich aber den Avatar beschreiben kann, brauche ich Erklärungen, damit die visuellen Beschreibungen überhaupt verstanden werden können. Das heißt knapp 2000 Zeichen an Erklärungen, was das eigentlich für ein Virtuelle-Welten-System ist, noch einmal an die 600 Zeichen, um den Aufnahmeort zu erklären (wo dann zumindest der weiße Hintergrund erwähnt wird), und dann über 9000 Zeichen, um zu erklären, wie in diesen Welten Avatare aufgebaut sind und funktionieren.

    Das ist eben das Problem, das ich dadurch habe, daß ich keine Real-Life-Fotos poste, sondern Bilder aus virtuellen Welten: Darüber weiß niemand irgendwas. Von 200.000 Fediverse-Nutzern weiß einer auch nur, daß es das Virtuelle-Welten-System, das ich nutze, auch nur gibt. Ansonsten muß ich alles bis auf die Grundlagen erklären.

    Und blinde oder sehbehinderte Menschen wissen nicht, wie irgendetwas in diesen Welten aussieht. Woher sollen die das auch wissen? Wenn ich also erwähne, was auf einem Bild ist, dann muß ich immer davon ausgehen, daß jemand Blindes oder Sehbehindertes sich selbst oder mich fragt: "Okay, aber wie sieht das aus? Wieso beschreibst du nicht direktweg, wie das aussieht?"

    Es gibt ja durchaus auch immer wieder Sachen auf meinen Bildern, die es in der realen Welt nicht gibt. Und die muß ich für Blinde, Sehbehinderte und Sehende erklären, weil die nicht wissen, was das ist, und für Blinde und Sehbehinderte visuell beschreiben, weil die nicht wissen, wie so etwas aussieht.

    Ich könnte beispielsweise schreiben (ich poste normalerweise auf Englisch):

    To the right of the avatar, there is an OpenSimWorld beacon.


    Weißt du, was ein OpenSimWorld-Beacon ist, was der macht, wofür der da ist? Weißt du, wie ein OpenSimWorld-Beacon aussieht?

    Weißt du wahrscheinlich alles nicht. Weiß annähernd niemand da draußen.

    Also schreibe ich lieber das hier (und das ist ein Ausschnitt aus einer tatsächlichen Langbeschreibung in einem Post von letztem Jahr):

    In front and partly to the right of the conifer, there is an object which doesn't exist in real life, but which is typical for OpenSimulator: an official OpenSimWorld beacon of the latest generation, but modified to fit the style of the sim.

    This particular device has a shiny black foot with a long rectangular footprint which is about 80 percent as high as it is deep and tapered upward, and which has rounded edges. It carries the less shiny main body of the device. It starts narrower than the top surface of the foot in all directions. From bottom to top, it first protrudes forward and immediately increases in depth and slightly and curves backward and continues in a straight slope which still goes more upward than backward. Eventually, it curves upward and ends in a slim, rounded top. Transversally, it keeps the same width all the way. Both sides are carved out and illuminated, normally in cyan, here in almost white. Otherwise, it comes in its standard dark grey. However, it's actually a brownish anthracite grey, and the very top shows some light blue, so while it clearly hasn't received the monochrome treatment all over, a closer look also reveals that it should have. The same goes for the foot which is slightly bluish.

    The straight section of the main body carries a shiny black frame with the central element of each OpenSimWorld beacon: the touch display with a ratio of 4:3. When not in use, this specimen shows the standard idle screen, only that it was modified to monochrome. Slightly above the middle, there is the official OpenSimWorld logo, namely the word "OpenSimWorld" itself with no actual caps. However, the "O" at the beginning is replaced with a circle matching the rounded sans-serif typeface which contains a stylised globe tilted to the left by an angle similar to Earth's inclination and showing three parallels and two meridians, but no land underneath. The last five letters, "world", are darker than the rest. Below it, in the same typeface, but in an even lighter grey, and without caps again, but a bit smaller, "teleporter" is written. Both lines also have shaded outlines that make them appear imprinted.

    Further below, "Click for destinations" is written, still in the same type face and in about the same shade of grey as "OpenSim" above, but small enough to appear shorter than "teleporter" above. The background of the screen is a very light grey on the top 35 percent, medium grey on the bottom 35 percent and a gradient between the two. Clicking the screen breaks the monochrome theme, though, because the user interface which then appears has not been modified.

    Lastly, there's a light grey panel on the front side of the foot which is scripted, too. It has "Like or comment this region" written on it in two lines in the same typeface as the writing on the touch screen, but with medium grey outlines. On the left, there is a medium grey thumb-up symbol, and on the right, there is a speech bubble with three dots in it in two shades of medium grey.

    An OpenSimWorld beacon serves several purposes. For one, it transmits information about the sim to the website OpenSimWorld. This information includes not only the name of the sim and whether it's currently online, but also how many avatars are currently on the sim. The identities of these avatars are not transmitted, only how many they are. This makes finding sims with activity on them easier for users who want to go to parties or otherwise get into contacts with others, for OpenSim's general population density is much, much lower than Second Life's. This feature also helps generate rather controversial statistics about how popular any given sim is.

    OpenSimWorld itself can be seen as the third-party centre of the decentralised Hypergrid. It started out about a decade ago as a sim catalogue, making navigating the Hypergrid and finding places much easier and more convenient than previous solutions like teleport stations or simply exchanging landmarks. Sims must be listed manually by registered users, and they need one OpenSimWorld beacon in-world. For example, this is the entry for Black White Castle.

    In addition, OpenSimWorld offers discussion forums, user-created information and discussion groups for various topics, announcements of in-world events, information about free or paid land rentals other than whole sim rentals by grids, a catalogue for in-world scripts etc.

    The other purpose of an OpenSimWorld beacon is as a teleporter which gives you access to currently about 1,700 sims all over the Hypergrid by means of a crowd-sourced sim list, namely that on OpenSimWorld itself. If you click the touch screen, it shows a list with the ten sims known to OpenSimWorld with the most avatars on them. Each sim is listed with its activity ranking, its name, the letter "A" in square brackets if it is Adult-rated and the number of avatars on it. The list can be navigated page by page with always ten sims on them. However, while it gets the information it shows directly from OpenSimWorld, it doesn't show any further information, not about the sim and not about whatever event may be on-going on any given sim. Clicking on a listed sim will immediately teleport you there, but it won't tell you what the place is where the beacon is taking you.

    After a while of inactivity, the touch screen switches back into its idle mode.

    Clicking the panel on the foot leaves a like on the entry of the sim.

    The shadow of the tallest mountain pine on the left-hand side of the pathway is cast on the OpenSimWorld beacon.


    Und auch das würde nicht funktionieren, hätte ich nicht am Anfang der Langbeschreibung erklärt:

    OpenSimulator is a free, open-source, cross-platform server-side re-implementation of the technology of Second Life. The latter is a commercial 3-D virtual world created by Philip Rosedale, also known as Philip Linden, of Linden Labs and launched in 2003. It is a so-called "pancake" virtual world which is accessed through desktop or laptop computers using standard 2-D screens rather than virtual reality headsets. Second Life had its heyday in 2007 and 2008. It is often believed to have shut down in late 2008 or early 2009 when the constant stream of news about it broke away, but in fact, it celebrated its 20th birthday in 2023, and it is still evolving.

    OpenSimulator, OpenSim in short, was first published in January, 2007. Unlike Second Life, it is not one monolithic, centralised world. It is rather a server application for worlds or "grids" like Second Life which anyone could run on either rented Web space or at home, given a sufficiently powerful computer and a sufficiently fast and reliable land-line Internet connection. This makes OpenSim as decentralised as the Fediverse. The introduction of the Hypergrid in 2008 made it possible for avatars registered on one OpenSim grid to travel to most other OpenSim grids.


    Insgesamt ist diese Langbeschreibung übrigens über 25.000 Zeichen lang. Und das ist nicht mal eine meiner längsten.

    #Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #OpenSim #OpenSimulator #Metaverse #VirtuelleWelten #Bildbeschreibung #Bildbeschreibungen #BildbeschreibungenMeta #CWBildbeschreibungenMeta