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#noyb — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #noyb, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Wer hier auf dem Laufenden bleiben will, für den gibt es hier einen Newsletter dazu von #noyb

    schufa.noyb.eu

    ggf. ist auch noch eine Sammelklage geplant!

    SCHUFA-Datenskandal - Interess...

  2. Die #Schufa bekommt Konter!

    Im Zusammenhang mit der sogenannten Schattendatenbank drohen ihr rechtliche Konsequenzen. Die gemeinnützige europäische Datenschutzorganisation #NOYB will gerichtlich gegen Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei vorgehen.

    #MaxSchrems #Datenschutz #LilithWittmann

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:vk2mooi24pafrjmhpg4ymrv3/post/3mtxhhvhaux2q

  3. Die SCHUFA speichert offenbar Daten weiter, die längst »gelöscht« sein sollten - und gibt diese historischen Daten bei Auskünften nach Art. 15 DSGVO nicht heraus.

    noyb hat die SCHUFA nun abgemahnt und eine mögliche Sammelklage angekündigt. Wer in den vergangenen Jahren eine SCHUFA-Auskunft beantragt hat, kann sich bereits in die Interessentenliste eintragen. 👇

    schufa.noyb.eu/

    #SCHUFA #Datenschutz #DSGVO #noyb

  4. Hintergrundinformation:

    "NOYB - Europäisches Zentrum für digitale Rechte" (eigene Schreibweise auch noyb; von englisch none of your business ‚geht dich nichts an‘) ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Wien, die sich der Durchsetzung des Datenschutzes innerhalb der Europäischen Union verschrieben hat. Gegründet wurde sie 2017 unter anderem von Max Schrems.

    Maximilian "Max" Schrems (* 1987) ist ein österreichischer Jurist, Autor und Datenschutzaktivist. Er konnte mit seiner Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) das transnationale Safe-Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA und den EU-US Privacy Shield beenden, was als starkes Signal für den Grundrechtsschutz in Europa angesehen wird. Er ist Vorstandsvorsitzender der Initiative NOYB, die sich der Durchsetzung von Datenschutzrechten verschrieben hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/NOYB?useskin=vector
    https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Schrems?useskin=vector

    #NOYB im #Fediverse:
    https://mastodon.social/@noyb
    @[email protected]

  5. Diesen Link soltet ihr in euen Lesezeichen/Favouriten haben!

    Immer wieder decken Max Schrems und die NOYB Datenschutz-Schmutzeleien der EU und anderer BigTech-Player auf und wehren sich juristisch.

    Freilich dürft ihr auch spenden! :-)

    #eu #dsgvo #noyb #schrems

    noyb.eu/de

  6. Die eher bescheidene Situation zur #Datensicherheit in Servern und Services der #USA hat sich gerade nochmal massiv verschlechtert.

    "keine Überwachung des #Datenschutzes durch unabhängige Behörden" heißt für #Europa kein "im Wesentlichen gleichwertiges Datenschutzniveau ", heißt der nächste "datenschutzrechtlichen Großkonflikt" steht an.

    Warum braucht es immer #noyb um solche Feststellungen zu bekommen?

    #dsgvo #gdpr #privacy #sovereignty #SovereignCloud

    heise.de/news/Kartenhaus-Wie-e

  7. Der Supreme Court hat mit »Trump v. Slaughter« nebenbei am EU-US-Datendeal gesägt: Die FTC gilt nicht mehr als unabhängige Behörde, sondern steht unter Kontrolle des US-Präsidenten.

    Dumm nur: Die EU-Kommission stützt ihr Data Privacy Framework ausgerechnet auf diese »unabhängige« FTC.

    Formal ist der Deal noch in Kraft. Politisch und rechtlich sieht das aber nach dem nächsten Schrems-Urteil aus.

    noyb.eu/de/us-supreme-court-ju

    #Datenschutz #DSGVO #EUUSDataPrivacyFramework #Schrems #noyb

  8. 📢 Kennst du #CRIF? Nein? Aber CRIF weiß vermutlich wie du heißt, wo du lebst und wann du geboren wurdest. Sei bei noybs erster großer DSGVO-Sammelklage dabei! Wir gehen aktuell von einem Schadensbetrag von €500 pro Person aus. 👉 crif.noyb.eu

    #Sammelklage #Verbandsklage #noyb #Schrems #Austria

  9. @maxschrems
    Now that is what I call funny.

    What on earth is Noyb thinking about when having those buttons on the bottom of their homepage.

    All the big bad guys are listed (X, Meta *2, LinkedIn), but free alternatives like Mastodon missing.

    Come on, this is ridiculous.

    Even the EU has a Mastodon link nowadays (and no X anymore).

    #noyb #google #eu #bigtech

  10. 📊 "#CRIF sammelt Daten über Personen und stellt Unternehmen Informationen zur Einschätzung von Zahlungsausfällen zur Verfügung. #noyb hält Teile dieser Praxis für rechtswidrig. Das soll nun gerichtlich geklärt werden." 🧑‍⚖️

    🗞️ Weiterlesen: help.orf.at/stories/3235956/
    ⚖️ Zur Sammelklage: crif.noyb.eu

  11. 📊 Wie kommen die Bonitäts-Bewertungen der Kreditauskunft #CRIF zustande? Mit dieser Frage beschäftigt sich #NOYB schon mehr als ein Jahr. Die Organisation hat nun eine Unterlassungsklage eingereicht und bereitet eine Sammelklage vor. ⚖️

    🎧 Jetzt reinhören: oe1.orf.at/programm/20260609/8

  12. Die Kreditauskunftei CRIF hat vermutlich deinen Namen, Anschrift und Geburtsdatum und berechnet damit einen "Score". Banken, Mobilfunker und andere rufen diesen Score ab. @noybeu startet eine Sammelklage. Ich habe bereits mitgemacht - melde dich auch an auf

    crif.noyb.eu

    #noyb #crif #sammelklage #datenschutz #oesterreich #austria

  13. Die EU‑Kommission plant das „Digitale Omnibus‑Gesetz“ – Kritiker sehen darin einen gefährlichen Abschwächungs‑Kick der DSGVO.

    - Rechtsgrundlagen für Datenverarbeitung sollen flexibler werden.
    - Auftragsverarbeitung könnte weniger streng reguliert werden.
    - Datenschützer warnen vor schleichender Erosion des Grundschutzes.

    Wir müssen wachsam bleiben und die bestehenden Rechte verteidigen. #Datenschutz #EU #DigitalesBill #Privatsphäre #noyb

    🔗 news.google.com/rss/articles/C

  14. Schön, wenn das überall so wäre:

    Das #Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass das #CookieBanner auf ORF.at angepasst werden muss.

    Der farblich hervorgehobene „Akzeptieren“-Button bei nicht gleichwertiger „Ablehnen“-Option verstößt gegen die #DSGVO und kann zu ungewollten Einwilligungen führen.

    Die Beschwerde brachte die Datenschutzorganisation #noyb ein. Die Entscheidung dürfte Signalwirkung für viele Unternehmen haben.

    sn.at/panorama/medien/bundesve

    #Datenschutz #ORF #Digitalrecht

  15. 🎙️ Stergios Konstantinou​ completed his legal #traineeship in 2019. In this video, he takes a look back at his time in Vienna.

    #noyb #privacy #law #dataprotection #europe #opportunity #trainee #eu #throwback

  16. visually highlighting the “Accept All Cookies” button unlawfully nudged users towards consent and undermined its validity

    gdprhub.eu/index.php?title=BVw

    #GDPRhub #noyb #TeamDatenschutz #DataProtection #GDPR

  17. *️⃣ @noybeu, der österreichische Datenschutzverein um Max Schrems, hat eine neue Klage gegen Microsoft angestrengt. Diesmal geht es um LinkedIn, das sich laut #NOYB nicht an die #DSGVO halte.

    Der Vorwurf: #LinkedIn sammelt persönliche Daten, die man mit einem Datenauskunftsbegehren nicht bekommt, sondern nur, wenn man ein kostenpflichtiges Abo abschliesst. Wir sind gespannt.
    noyb.eu/en/linkedin-locks-your

  18. Du siehst aber jung aus

    Meta will uns bis auf die Knochen überwachen

    Auf der Suche nach Minderjährigen will Meta Nutzer*innen auf Facebook und Instagram umfassend durchleuchten. Der Konzern will sogar die Knochenstruktur von Menschen auf Fotos auswerten. Wie gefährlich ist das? Die Analyse.

    Instagram und Facebook wollen ihre Nutzer*innen künftig noch genauer unter die Lupe nehmen. Eine als KI bezeichnete Software soll unter anderem Texte in Posts und Kurzbios kontrollieren und Objekte in Fotos und Videos scannen. Die Software soll sogar die Körpergröße und Knochenstruktur abgebildeter Personen auswerten. Das Ziel dieser Art von Rasterfahndung sind Minderjährige.

    Schätzt die Software eine Person für verdächtig jung ein, soll sie ihr Alter nachweisen. Junge Menschen unter 18 Jahre sollen die Plattformen nur im Jugendschutz-Modusnutzen; Kinder unter 13 Jahre dürfen keinen Account haben.

    Wer also künftig auf Instagram Fotos vom Kindergeburtstag postet oder über Schulnoten spricht, könnte Probleme bekommen. Die Software könnte das als Hinweis werten, dass man noch nicht erwachsen ist. Diese beiden Beispiele kommen aus der Pressemitteilung von Meta.

    Die neue KI-Überwachung startet Instagram demnach jetzt in der EU und in Brasilien. Zuvor lief sie bereits in den USA, Australien, Kanada und dem Vereinigten Königreich. Auf Facebook rollt Meta die Überwachung zunächst in den USA aus; im Juni soll sie für EU und Vereinigtes Königreich folgen.

    Hier kommen die fünf wichtigsten Fragen und Antworten zu Metas neuen Alterskontrollen.

    1. Bergen Metas Alterskontrollen Gefahren?

    Ein Fachbegriff für die von Meta geplanten Alterskontrollen ist Inferenz, einfacher ausgedrückt: schlussfolgern. Inferenz-Methoden kombinieren mehrere Anhaltspunkte, um das Alter einer Person zu schätzen. Dabei können Dinge schiefgehen – besonders wenn ein Tech-Konzern sogar Fotos und Videos mit sogenannter KI durchsuchen will.

    • Datenmaximierung: In der EU verankert die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den Grundsatz der Datenminimierung. Das heißt im Fall von Meta: Der Konzern soll nicht mehr Daten sammeln und verarbeiten als nötig. Auf Datenminimierung pocht auch die EU-Kommission in ihren Leitlinien, die beschreiben, wie Online-Dienste Minderjährige schützen sollen; Grundlage is das Gesetzes über digitale Dienste (DSA). Passend dazu fordern in der aktuellen Debatte um Altersgrenzen und Social-Media-Verbote Politiker*innen durch die Bank weg, Alterskontrollen sollen datensparsamein. Was Meta plant, ist jedoch das Gegenteil: Der Konzern will Daten nicht minimieren, sondern maximieren. Er will „mit KI-Technologie komplette Profile analysieren“.
    • Kontrollverlust: Meta listet nicht vollständig auf, was die Software auf der Suche nach Minderjährigen alles einbezieht. Hinweise auf Geburtstage oder Schulnoten sind nur Beispiele; ebenso die Knochenstruktur von Menschen in Fotos und Videos. Nutzer*innen können deshalb nicht wissen, welche der Dinge, die sie posten, möglicherweise problematisch sein könnten. Sie wissen auch nicht, was genau mit den aus der Analyse gewonnenen Erkenntnissen passiert. Meta ist ein Datenschlucker; in der Vergangenheit hatte der Konzern mehrfach Datenschutz-Skandale. Die autoritäre US-Regierung hat potenziell Zugriff auf Daten von Meta-Nutzer*innen in der EU. Daraus folgt: Menschen auf Instagram und Facebook können kaum kontrollieren, was mit ihren Daten geschieht.
    • Fehleinschätzungen: Inferenz-Methoden setzen auf Hinweise, aber Hinweise sind keine Fakten. Die Software könnte Menschen zu Unrecht als minderjährig einstufen. In der Folge müssten sie potenziell invasive Alterskontrollen überwinden; etwa auf Basis von Ausweisen oder biometrischen Gesichtsscans. Eventuell geraten manche Gruppen besonders oft in Verdacht, noch nicht erwachsen zu sein. Etwa Menschen, die sich aufgrund von Sprachschwierigkeiten nur sehr einfach ausdrücken. Oder eher kleine, schmale Menschen, deren Körper eine Software als jugendlich einstufen würde.
    • Gesellschaftsbild: Die Maßnahme steht für einen radikalen gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit Risiken. Auf der Suche nach Minderjährigen werden praktisch alle Nutzer*innen zu Verdächtigen – und all ihre Uploads zu potenziellem Beweismaterial. Die Überwachung wichtiger Schauplätze der digitalen Öffentlichkeit wird zunehmend lückenlos. Lange Zeit wurden KI-gestützte Überwachungsmethoden vor allem diskutiert, um schwere Verbrechen aufzuklären. Jetzt sollen sie sogar Kinder aufspüren. Es geht um junge Menschen, die neugierig sind und Regeln brechen, nicht um Schwerverbrecher*innen. Das normalisiert permanente Überwachung, selbst im Alltag.
    • Function Creep ist die schrittweise Ausweitung einer Technologie über die ursprünglich beschriebenen Zwecke hinaus. Konkretes Beispiel: Schon jetzt nutzt die rassistische Trump-Regierung ein Arsenal an Überwachungstechnologie auf der Jagd nach Migrant*innen, um sie zu deportieren. Theoretisch könnte Meta die Systeme zur Suche nach Minderjährigen auch zur Suche nach Migrant*innen oder anderen vulnerablen Gruppen einsetzen. Entsprechende Gesetze könnten Konzerne dazu verpflichten, wenn die Infrastruktur erst einmal da ist.

    2. Warum macht Meta das?

    Meta reagiert mit den neuen Alterskontrollen wahrscheinlich auf die weltweite Debatte um Jugendschutz im Netz und Social-Media-Verbote. Jüngst hat etwa die EU-Kommission festgestellt, dass Meta nicht genug tut, um unter 13-Jährige von Facebook und Instagram fernzuhalten. Das ist ein möglicher Verstoß gegen den DSA; am Ende können Geldbußen drohen.

    Die neuen Alterskontrollen könnte der Meta-Konzern als Argument dafür nutzen, dass er sich nun an die Regeln hält. Generell bieten Inferenz-Methoden mehrere Anreize für kommerzielle Online-Plattformen.

    • Plattformen wollen ihre Nutzer*innen nicht abschrecken; immerhin ist deren Aufmerksamkeit die wichtigste Geldquelle. Während etwa Ausweiskontrollen für alle eine sichtbare Hürden sind, laufen Inferenz-Methoden zunächst unscheinbar im Hintergrund.
    • Inferenz-Methoden basieren auf Wahrscheinlichkeiten. Plattformen können genau steuern, ab welcher Schwelle eines Verdachts die Software Alarm schlägt und von Nutzer*innen eine Altersverifikation verlangt. Auf diese Weise könnte ein Konzern stets optimieren, wie streng die Kontrollen ausfallen – auch mit Blick auf möglichst geringe finanzielle Einbußen.
    • Die Systeme hinter Inferenz-Methoden können für Außenstehende komplex und intransparent sein. Kommerzielle Online-Plattformen sprechen gerne davon, dass sie ihre Systeme kontinuierlich verbessern. Das gibt ihnen viel Spielraum, etwaige Fehlerzu relativieren mit Verweis auf eine überholte Version der Systeme, etwa gegenüber Aufsichtsbehörden.

    3. Ist das neu?

    Inferenz-Methoden zur Alterskontrolle auf Online-Plattformen gibt es schon länger. Selbst Meta schreibt, dass sie ihre Systeme lediglich weiter „stärken“. Auch beispielsweise TikTok, ChatGPT, die Google-Suche oder YouTube suchen im Hintergrund nach Hinweisen darauf, ob Nutzer*innen zu jung sein könnten.

    Neu ist allerdings die beschriebene Tiefe der Eingriffe – bis hin zur Analyse von Objekten und Knochenstruktur in Bildern und Videos. Wie zur Beschwichtigung betont Meta in der Pressemitteilung: „Das ist keine Gesichtserkennung.“ Die Software identifiziere keine Personen. Das kann technisch korrekt sein, macht die Eingriffe aber nicht unbedenklich.

    4. Darf Meta das?

    Vielleicht nicht. Die Datenschutzjuristin Kleanthi Sardeli verfolgt die Neuerungen bei Meta jedenfalls mit Skepsis. Sie arbeitet für die spendenfinanzierte NGO noyb („none of your business“) mit Sitz in Wien. Auf Anfrage von netzpolitik.org geht sie darauf ein, dass biometrische Daten wie Knochenstruktur und Körpergröße in der DSGVO einem strengeren Schutz unterliegen.

    Knochenstruktur und Körpergröße können als Gesundheitsdaten angesehen werden, die denselben Schutz wie biometrische Daten genießen. Diese dürfen nur in Ausnahmefällen und auf Grundlage spezifischer Rechtsgrundlagen verarbeitet werden. Dazu gehört unter anderem die Einwilligung. In Metas Datenschutzerklärung wird dieser spezifische Einsatzbereich bisher nicht erwähnt, und als Rechtsgrundlage wird lediglich das berechtigte Interesse genannt – was für den Einsatz dieser neuen KI-Technologie eindeutig nicht ausreichend wäre.

    Nähere Einschätzungen seien schwierig, schreibt Sardeli. Dafür seien Metas Informationen zu zurückhaltend. „Es wird auch nicht näher erläutert, wie Metas KI-Modelle auf die Alterserkennung trainiert werden – und ob Inhalte auf Meta-Plattformen verwendet werden, um diese KI-Funktionen weiter zu trainieren.“

    Scharfe Kritik an Meta kommt von der deutschen Europa-Abgeordneten Alexandra Geese (Grüne), Stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz. Auf Anfrage von netzpolitik.org schreibt sie:

    Was Meta hier plant, ist nichts weniger als der nächste Tabubruch: Die systematische Auswertung von Körpermerkmalen wie Knochenstruktur zur Altersbestimmung ist ein massiver Eingriff in hochsensible personenbezogene Daten.

    Geese verweist auf eine Regel im DSA, die besagt: Online-Plattformen sind „nicht verpflichtet, zusätzliche personenbezogene Daten zu verarbeiten, um festzustellen, ob der Nutzer minderjährig ist“. Meta tut es dennoch. Statt mehr Schutz reagiere Meta mit mehr Überwachung. „Wer glaubt, man könne Kinderschutz mit biometrischer Massenanalyse erreichen, opfert Grundrechte auf dem Altar eines kaputten Geschäftsmodells.“

    5. Was passiert als nächstes?

    Die EU-Kommission dürfte sich für das laufende DSA-Verfahren genau anschauen, ob Meta mit den neuen Alterskontrollen die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Einerseits könnte Meta auf diese Weise tatsächlich mehr Minderjährige finden – andererseits könnte die Kommission die datenhungrigen Maßnahmen als unverhältnismäßig einstufen.

    Parallel diskutieren Expert*innen gerade auf Deutschland- und EU-Ebene über Maßnahmen für Kinder- und Jugendschutz im Netz. Spitzenpolitiker*innen fordern vehement Social-Media-Verbote und (datensparsame) Alterskontrollen, während Fachleute aus unter anderem Medienpädagogik, Kinderschutz oder IT-Sicherheit vor beidem warnen. Im Sommer sollen die von EU-Kommission und Bundesregierung einberufenen Expert*innen ihre Empfehlungen vorlegen.

    Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Sebastian Hinweise schicken | Sebastian für O-Töne anfragen | Mastodon. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  19. RE: mastodon.social/@noybeu/116522

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    The European privacy rights group #Noyb files a complaint against LinkedIn for selling data as a premium feature, and blocking for non-paying users the access to that same data by invoking General Data Protection Regulation (#GDPR) protecting that data.
    LinkedIn claims to satisfy GDPR by disclosing the information at issue via their #Privacy #Policy