#ernahrungskrise — Public Fediverse posts
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Das leere Feld, der leere Tank oder: die Öl- und Nahrungsmittelkrise
Immer wenn ich etwas richtig Untergangsstimmungsvolles schreibe, etwas, das sehr nach „Der Himmel stürzt ein“ klingt, möchte ich denselben Vorbehalt anbringen: Ich will dir nicht erzählen, dass der Himmel einstürzt. Panikmache bringt Klicks, aber eine auf Klicks basierende Wirtschaft ist eine schreckliche Sache, und ich möchte nicht in einer solchen Gesellschaft leben, also möchte ich keine Panikmache betreiben.
Aber es gibt viele Krisen, die in den nächsten Monaten ihren Höhepunkt erreichen könnten. Wir könnten den schlimmsten El Niño seit 1877 (oder schlimmer) erleben, der die Wassertemperaturen um 3 Grad Celsius ansteigen lässt. Diese Hitzewelle tötete weltweit 50 Millionen Menschen. Das ist eine Zahl von Todesopfern, die größer ist als die von zwei Ersten Weltkriegen oder etwa zwei Drittel eines Zweiten Weltkriegs. Die durch diese Erwärmung verursachte Hungersnot tötete etwa 3 % der Weltbevölkerung, was sie möglicherweise zur schlimmsten Naturkatastrophe der Menschheitsgeschichte macht. Ein modernes Äquivalent wären etwa 250 Millionen Menschen.
Die globale Gesellschaft ist heute wesentlich widerstandsfähiger gegen Hungersnöte als im 19. Jahrhundert. Heutzutage haben wir Wettervorhersagen, was hilft. Und natürlich starben bei der Hungersnot so viele Menschen, weil im Grunde das Britische Empire so viele Menschen durch absichtliche Misswirtschaft in der Situation tötete.
Ich glaube nicht, dass ein El Niño diesen Sommer 250 Millionen Menschen das Leben kosten wird. Aber Katastrophen, insbesondere weltweite Katastrophen, sind Stresstests für die Systeme, die wir eingerichtet haben.
Und wie du sicher weißt, stecken unsere derzeitigen Systeme in Schwierigkeiten.
Es wurde vielfach berichtet, dass in den USA 70 % der Landwirte nicht damit rechnen, sich Dünger für die diesjährige Ernte leisten zu können. Die moderne industrialisierte Landwirtschaft (die den Großteil der Welt ernährt) ist auf petrochemischen Dünger angewiesen, dessen Versorgung durch die US-Invasion im Iran stark beeinträchtigt wurde.
Es besteht auch eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die europäischen Ölreserven im Mai oder Juni zur Neige gehen (ich habe beides gelesen) und dass die der USA etwa am 4. Juli ausgehen könnten, pünktlich zum 250. Jahrestag des Landes. (Ich fange an zu denken/zu hoffen, dass all die Fanartikel mit der Aufschrift „America 1776–2026“ lediglich ein Todesdatum prophezeien.) Die Erschöpfung der Reserven bedeutet nicht, dass „es kein Benzin mehr gibt“, sondern dass die USA in eine Versorgungskrise geraten werden (wir fördern etwa 60 % unseres Öls selbst und 3/4 des Rests kommen aus Nordamerika, aber wir decken unseren eigenen Bedarf nicht).
Benzin für sieben Dollar ist natürlich eine enorme Belastung für das tägliche Leben der Amerikaner, da die meisten von uns auf benzinbetriebene Autos angewiesen sind, um zur Arbeit, zum Einkaufen und so weiter zu kommen. Aber es wird auch einfach so, so viel Öl in der Lebensmittelproduktion verbraucht, von Dünger über Traktoren bis hin zum Transport.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Empty Field, the Empty Gas Tank or: the oil and food crisis" von Margaret Killjoy / @margaret vom 16. Mai 2026
#CapitalismIsADeathCult #Anarchismus #Resilienz #ElNino #Klimakatastrophe #Ernährungskrise #Ölkrise #Energiekrise
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Das leere Feld, der leere Tank oder: die Öl- und Nahrungsmittelkrise
Immer wenn ich etwas richtig Untergangsstimmungsvolles schreibe, etwas, das sehr nach „Der Himmel stürzt ein“ klingt, möchte ich denselben Vorbehalt anbringen: Ich will dir nicht erzählen, dass der Himmel einstürzt. Panikmache bringt Klicks, aber eine auf Klicks basierende Wirtschaft ist eine schreckliche Sache, und ich möchte nicht in einer solchen Gesellschaft leben, also möchte ich keine Panikmache betreiben.
Aber es gibt viele Krisen, die in den nächsten Monaten ihren Höhepunkt erreichen könnten. Wir könnten den schlimmsten El Niño seit 1877 (oder schlimmer) erleben, der die Wassertemperaturen um 3 Grad Celsius ansteigen lässt. Diese Hitzewelle tötete weltweit 50 Millionen Menschen. Das ist eine Zahl von Todesopfern, die größer ist als die von zwei Ersten Weltkriegen oder etwa zwei Drittel eines Zweiten Weltkriegs. Die durch diese Erwärmung verursachte Hungersnot tötete etwa 3 % der Weltbevölkerung, was sie möglicherweise zur schlimmsten Naturkatastrophe der Menschheitsgeschichte macht. Ein modernes Äquivalent wären etwa 250 Millionen Menschen.
Die globale Gesellschaft ist heute wesentlich widerstandsfähiger gegen Hungersnöte als im 19. Jahrhundert. Heutzutage haben wir Wettervorhersagen, was hilft. Und natürlich starben bei der Hungersnot so viele Menschen, weil im Grunde das Britische Empire so viele Menschen durch absichtliche Misswirtschaft in der Situation tötete.
Ich glaube nicht, dass ein El Niño diesen Sommer 250 Millionen Menschen das Leben kosten wird. Aber Katastrophen, insbesondere weltweite Katastrophen, sind Stresstests für die Systeme, die wir eingerichtet haben.
Und wie du sicher weißt, stecken unsere derzeitigen Systeme in Schwierigkeiten.
Es wurde vielfach berichtet, dass in den USA 70 % der Landwirte nicht damit rechnen, sich Dünger für die diesjährige Ernte leisten zu können. Die moderne industrialisierte Landwirtschaft (die den Großteil der Welt ernährt) ist auf petrochemischen Dünger angewiesen, dessen Versorgung durch die US-Invasion im Iran stark beeinträchtigt wurde.
Es besteht auch eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die europäischen Ölreserven im Mai oder Juni zur Neige gehen (ich habe beides gelesen) und dass die der USA etwa am 4. Juli ausgehen könnten, pünktlich zum 250. Jahrestag des Landes. (Ich fange an zu denken/zu hoffen, dass all die Fanartikel mit der Aufschrift „America 1776–2026“ lediglich ein Todesdatum prophezeien.) Die Erschöpfung der Reserven bedeutet nicht, dass „es kein Benzin mehr gibt“, sondern dass die USA in eine Versorgungskrise geraten werden (wir fördern etwa 60 % unseres Öls selbst und 3/4 des Rests kommen aus Nordamerika, aber wir decken unseren eigenen Bedarf nicht).
Benzin für sieben Dollar ist natürlich eine enorme Belastung für das tägliche Leben der Amerikaner, da die meisten von uns auf benzinbetriebene Autos angewiesen sind, um zur Arbeit, zum Einkaufen und so weiter zu kommen. Aber es wird auch einfach so, so viel Öl in der Lebensmittelproduktion verbraucht, von Dünger über Traktoren bis hin zum Transport.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Empty Field, the Empty Gas Tank or: the oil and food crisis" von Margaret Killjoy / @margaret vom 16. Mai 2026
#CapitalismIsADeathCult #Anarchismus #Resilienz #ElNino #Klimakatastrophe #Ernährungskrise #Ölkrise #Energiekrise
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Das leere Feld, der leere Tank oder: die Öl- und Nahrungsmittelkrise
Immer wenn ich etwas richtig Untergangsstimmungsvolles schreibe, etwas, das sehr nach „Der Himmel stürzt ein“ klingt, möchte ich denselben Vorbehalt anbringen: Ich will dir nicht erzählen, dass der Himmel einstürzt. Panikmache bringt Klicks, aber eine auf Klicks basierende Wirtschaft ist eine schreckliche Sache, und ich möchte nicht in einer solchen Gesellschaft leben, also möchte ich keine Panikmache betreiben.
Aber es gibt viele Krisen, die in den nächsten Monaten ihren Höhepunkt erreichen könnten. Wir könnten den schlimmsten El Niño seit 1877 (oder schlimmer) erleben, der die Wassertemperaturen um 3 Grad Celsius ansteigen lässt. Diese Hitzewelle tötete weltweit 50 Millionen Menschen. Das ist eine Zahl von Todesopfern, die größer ist als die von zwei Ersten Weltkriegen oder etwa zwei Drittel eines Zweiten Weltkriegs. Die durch diese Erwärmung verursachte Hungersnot tötete etwa 3 % der Weltbevölkerung, was sie möglicherweise zur schlimmsten Naturkatastrophe der Menschheitsgeschichte macht. Ein modernes Äquivalent wären etwa 250 Millionen Menschen.
Die globale Gesellschaft ist heute wesentlich widerstandsfähiger gegen Hungersnöte als im 19. Jahrhundert. Heutzutage haben wir Wettervorhersagen, was hilft. Und natürlich starben bei der Hungersnot so viele Menschen, weil im Grunde das Britische Empire so viele Menschen durch absichtliche Misswirtschaft in der Situation tötete.
Ich glaube nicht, dass ein El Niño diesen Sommer 250 Millionen Menschen das Leben kosten wird. Aber Katastrophen, insbesondere weltweite Katastrophen, sind Stresstests für die Systeme, die wir eingerichtet haben.
Und wie du sicher weißt, stecken unsere derzeitigen Systeme in Schwierigkeiten.
Es wurde vielfach berichtet, dass in den USA 70 % der Landwirte nicht damit rechnen, sich Dünger für die diesjährige Ernte leisten zu können. Die moderne industrialisierte Landwirtschaft (die den Großteil der Welt ernährt) ist auf petrochemischen Dünger angewiesen, dessen Versorgung durch die US-Invasion im Iran stark beeinträchtigt wurde.
Es besteht auch eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die europäischen Ölreserven im Mai oder Juni zur Neige gehen (ich habe beides gelesen) und dass die der USA etwa am 4. Juli ausgehen könnten, pünktlich zum 250. Jahrestag des Landes. (Ich fange an zu denken/zu hoffen, dass all die Fanartikel mit der Aufschrift „America 1776–2026“ lediglich ein Todesdatum prophezeien.) Die Erschöpfung der Reserven bedeutet nicht, dass „es kein Benzin mehr gibt“, sondern dass die USA in eine Versorgungskrise geraten werden (wir fördern etwa 60 % unseres Öls selbst und 3/4 des Rests kommen aus Nordamerika, aber wir decken unseren eigenen Bedarf nicht).
Benzin für sieben Dollar ist natürlich eine enorme Belastung für das tägliche Leben der Amerikaner, da die meisten von uns auf benzinbetriebene Autos angewiesen sind, um zur Arbeit, zum Einkaufen und so weiter zu kommen. Aber es wird auch einfach so, so viel Öl in der Lebensmittelproduktion verbraucht, von Dünger über Traktoren bis hin zum Transport.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Empty Field, the Empty Gas Tank or: the oil and food crisis" von Margaret Killjoy / @margaret vom 16. Mai 2026
#CapitalismIsADeathCult #Anarchismus #Resilienz #ElNino #Klimakatastrophe #Ernährungskrise #Ölkrise #Energiekrise
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Das leere Feld, der leere Tank oder: die Öl- und Nahrungsmittelkrise
Immer wenn ich etwas richtig Untergangsstimmungsvolles schreibe, etwas, das sehr nach „Der Himmel stürzt ein“ klingt, möchte ich denselben Vorbehalt anbringen: Ich will dir nicht erzählen, dass der Himmel einstürzt. Panikmache bringt Klicks, aber eine auf Klicks basierende Wirtschaft ist eine schreckliche Sache, und ich möchte nicht in einer solchen Gesellschaft leben, also möchte ich keine Panikmache betreiben.
Aber es gibt viele Krisen, die in den nächsten Monaten ihren Höhepunkt erreichen könnten. Wir könnten den schlimmsten El Niño seit 1877 (oder schlimmer) erleben, der die Wassertemperaturen um 3 Grad Celsius ansteigen lässt. Diese Hitzewelle tötete weltweit 50 Millionen Menschen. Das ist eine Zahl von Todesopfern, die größer ist als die von zwei Ersten Weltkriegen oder etwa zwei Drittel eines Zweiten Weltkriegs. Die durch diese Erwärmung verursachte Hungersnot tötete etwa 3 % der Weltbevölkerung, was sie möglicherweise zur schlimmsten Naturkatastrophe der Menschheitsgeschichte macht. Ein modernes Äquivalent wären etwa 250 Millionen Menschen.
Die globale Gesellschaft ist heute wesentlich widerstandsfähiger gegen Hungersnöte als im 19. Jahrhundert. Heutzutage haben wir Wettervorhersagen, was hilft. Und natürlich starben bei der Hungersnot so viele Menschen, weil im Grunde das Britische Empire so viele Menschen durch absichtliche Misswirtschaft in der Situation tötete.
Ich glaube nicht, dass ein El Niño diesen Sommer 250 Millionen Menschen das Leben kosten wird. Aber Katastrophen, insbesondere weltweite Katastrophen, sind Stresstests für die Systeme, die wir eingerichtet haben.
Und wie du sicher weißt, stecken unsere derzeitigen Systeme in Schwierigkeiten.
Es wurde vielfach berichtet, dass in den USA 70 % der Landwirte nicht damit rechnen, sich Dünger für die diesjährige Ernte leisten zu können. Die moderne industrialisierte Landwirtschaft (die den Großteil der Welt ernährt) ist auf petrochemischen Dünger angewiesen, dessen Versorgung durch die US-Invasion im Iran stark beeinträchtigt wurde.
Es besteht auch eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die europäischen Ölreserven im Mai oder Juni zur Neige gehen (ich habe beides gelesen) und dass die der USA etwa am 4. Juli ausgehen könnten, pünktlich zum 250. Jahrestag des Landes. (Ich fange an zu denken/zu hoffen, dass all die Fanartikel mit der Aufschrift „America 1776–2026“ lediglich ein Todesdatum prophezeien.) Die Erschöpfung der Reserven bedeutet nicht, dass „es kein Benzin mehr gibt“, sondern dass die USA in eine Versorgungskrise geraten werden (wir fördern etwa 60 % unseres Öls selbst und 3/4 des Rests kommen aus Nordamerika, aber wir decken unseren eigenen Bedarf nicht).
Benzin für sieben Dollar ist natürlich eine enorme Belastung für das tägliche Leben der Amerikaner, da die meisten von uns auf benzinbetriebene Autos angewiesen sind, um zur Arbeit, zum Einkaufen und so weiter zu kommen. Aber es wird auch einfach so, so viel Öl in der Lebensmittelproduktion verbraucht, von Dünger über Traktoren bis hin zum Transport.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Empty Field, the Empty Gas Tank or: the oil and food crisis" von Margaret Killjoy / @margaret vom 16. Mai 2026
#CapitalismIsADeathCult #Anarchismus #Resilienz #ElNino #Klimakatastrophe #Ernährungskrise #Ölkrise #Energiekrise
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Das leere Feld, der leere Tank oder: die Öl- und Nahrungsmittelkrise
Immer wenn ich etwas richtig Untergangsstimmungsvolles schreibe, etwas, das sehr nach „Der Himmel stürzt ein“ klingt, möchte ich denselben Vorbehalt anbringen: Ich will dir nicht erzählen, dass der Himmel einstürzt. Panikmache bringt Klicks, aber eine auf Klicks basierende Wirtschaft ist eine schreckliche Sache, und ich möchte nicht in einer solchen Gesellschaft leben, also möchte ich keine Panikmache betreiben.
Aber es gibt viele Krisen, die in den nächsten Monaten ihren Höhepunkt erreichen könnten. Wir könnten den schlimmsten El Niño seit 1877 (oder schlimmer) erleben, der die Wassertemperaturen um 3 Grad Celsius ansteigen lässt. Diese Hitzewelle tötete weltweit 50 Millionen Menschen. Das ist eine Zahl von Todesopfern, die größer ist als die von zwei Ersten Weltkriegen oder etwa zwei Drittel eines Zweiten Weltkriegs. Die durch diese Erwärmung verursachte Hungersnot tötete etwa 3 % der Weltbevölkerung, was sie möglicherweise zur schlimmsten Naturkatastrophe der Menschheitsgeschichte macht. Ein modernes Äquivalent wären etwa 250 Millionen Menschen.
Die globale Gesellschaft ist heute wesentlich widerstandsfähiger gegen Hungersnöte als im 19. Jahrhundert. Heutzutage haben wir Wettervorhersagen, was hilft. Und natürlich starben bei der Hungersnot so viele Menschen, weil im Grunde das Britische Empire so viele Menschen durch absichtliche Misswirtschaft in der Situation tötete.
Ich glaube nicht, dass ein El Niño diesen Sommer 250 Millionen Menschen das Leben kosten wird. Aber Katastrophen, insbesondere weltweite Katastrophen, sind Stresstests für die Systeme, die wir eingerichtet haben.
Und wie du sicher weißt, stecken unsere derzeitigen Systeme in Schwierigkeiten.
Es wurde vielfach berichtet, dass in den USA 70 % der Landwirte nicht damit rechnen, sich Dünger für die diesjährige Ernte leisten zu können. Die moderne industrialisierte Landwirtschaft (die den Großteil der Welt ernährt) ist auf petrochemischen Dünger angewiesen, dessen Versorgung durch die US-Invasion im Iran stark beeinträchtigt wurde.
Es besteht auch eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die europäischen Ölreserven im Mai oder Juni zur Neige gehen (ich habe beides gelesen) und dass die der USA etwa am 4. Juli ausgehen könnten, pünktlich zum 250. Jahrestag des Landes. (Ich fange an zu denken/zu hoffen, dass all die Fanartikel mit der Aufschrift „America 1776–2026“ lediglich ein Todesdatum prophezeien.) Die Erschöpfung der Reserven bedeutet nicht, dass „es kein Benzin mehr gibt“, sondern dass die USA in eine Versorgungskrise geraten werden (wir fördern etwa 60 % unseres Öls selbst und 3/4 des Rests kommen aus Nordamerika, aber wir decken unseren eigenen Bedarf nicht).
Benzin für sieben Dollar ist natürlich eine enorme Belastung für das tägliche Leben der Amerikaner, da die meisten von uns auf benzinbetriebene Autos angewiesen sind, um zur Arbeit, zum Einkaufen und so weiter zu kommen. Aber es wird auch einfach so, so viel Öl in der Lebensmittelproduktion verbraucht, von Dünger über Traktoren bis hin zum Transport.
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#CapitalismIsADeathCult #Anarchismus #Resilienz #ElNino #Klimakatastrophe #Ernährungskrise #Ölkrise #Energiekrise
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2024 war für #Lateinamerika und die #Karibik ein Jahr der #Wetterextreme.
Hitze-Rekord, massive #Dürren durch El Niño, verheerende #Brände von #Mexiko bis #Chile und der Verlust des letzten Gletschers in #Venezuela.
Gleichzeitig traf Hurrikan Beryl mit Rekordstärke auf #Grenada.
#Überschwemmungen und #Ernteausfälle verschärfen die #Ernährungskrise.
#Klimakrise #Lateinamerika #Extremwetter #Waldbrände #Dürre #Hochwasser #Klimaanpassung #ErneuerbareEnergien #ElNiño
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🌽 "#Ernährung in #Peru: Zwischen Ausbeutung und Sterne-Küche" 🍽️ Verpasse nicht das Peru Seminar 2025 der @InfostellePeru vom 25. bis 27. April in Köln und online. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen thematisieren Ursachen für die #Ernährungskrise in Peru und diskutieren Alternativen: https://www.infostelle-peru.de/veranstaltungen/ernaehrung-in-peru-zwischen-ausbeutung-und-sterne-kueche #Ernährungssouveränitat 🌎 #SoberaníaAlimentaria
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🌽 "#Ernährung in #Peru: Zwischen Ausbeutung und Sterne-Küche" 🍽️ Verpasse nicht das Peru Seminar 2025 der @InfostellePeru vom 25. bis 27. April in Köln und online. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen thematisieren Ursachen für die #Ernährungskrise in Peru und diskutieren Alternativen: https://www.infostelle-peru.de/veranstaltungen/ernaehrung-in-peru-zwischen-ausbeutung-und-sterne-kueche #Ernährungssouveränitat 🌎 #SoberaníaAlimentaria
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Eine Vorlage dazu findest du hier: https://www.autobahnausbau-nein.ch/erinnerung
Ein Nein zu den #Megastrassen ist sehr wichtig. Für die #Biodiversität, für die #Landwirtschaft, für das #Klima, für uns alle!
#Abstimmung #Abst24 #Autobahn #Ernährungskrise #Klimaziele #Kulturland
🛑 #AutobahnausbauNEIN 🛑2/2
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Welternährungskrise - Die Hauptschlagader des globalen Lebensmittelexports ist gekappt
Das Aussetzen des Getreideabkommens werde den Hunger verstärken, sagt Martin Frick vom World Food Programme. Russlands Argumentation sei nicht nachvollziehbar.
Bedeutung des Getreideabkommens für weltweite Ernährung ist enorm -
Die Zahl der schwangeren und stillenden Mütter, die an akuter Mangelernährung leiden, ist seit 2020 um ein Viertel gestiegen. Darauf weist die UN-Kinderhilfsorganisation UNICEF hin.
UNICEF: Zahl unterernährter Frauen stark gestiegen | DW | 07.03.2023
#UNICEF #Ernährungskrise #Unterernährung #Weltfrauentag #Afrika #Frauen #Geschlechterdiskriminierung #SchwangereFrauen -
#Deutschland und die anderen westlichen Mächte nutzen die #Generaldebatte der UN-#Generalversammlung, um die Staaten des globalen Südens zur Beteiligung an ihren #Russland-#Sanktionen zu nötigen. Bundeskanzler Olaf #Scholz hat in New York ausdrücklich für die Sanktionen und für #Waffenlieferungen an die #Ukraine geworben. Dies trifft auch auf US-Präsident Joe #Biden und Frankreichs Präsident Emmanuel #Macron zu. Letzterer warnte mit Blick auf den #Ukraine-Krieg vor einer neuen Ära des #Kolonialismus. #Frankreich hält sich bis heute diverse #Kolonien. Mehrere Politiker aus Staaten Afrikas plädierten ihrerseits in New York dafür, auf eine #Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg hinzuwirken sowie die #Sanktionspolitik zu beenden; dies müsse, hieß es, auch für die Zwangsmaßnahmen etwa gegen #Zimbabwe, #Kuba und weitere Staaten Lateinamerikas gelten. Insbesondere die Russland-Sanktionen haben die Energie- und #Nahrungspreise weltweit in die Höhe schnellen lassen und drohen bald Hungersnöte auszulösen. Beteiligte sich der globale Süden an ihnen, grübe er sich damit sein eigenes Grab. UN-Generalsekretär António #Guterres warnt vor neuen Spaltungen zwischen dem Westen und dem globalen Süden.
Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9033Siehe auch:
Die Hungermacher
#Berlin ignoriert Warnungen der #UNO, die westliche #Sanktionspolitik führe zu #Düngermangel und, zeitlich etwas verzögert, zur dramatischen Zuspitzung der globalen #Ernährungskrise.