#dirkschrodter — Public Fediverse posts
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#innovatives #SchleswigHolstein ✊🏼
Mehrheit der deutschen Wirtschaft habe die Gefahr der Abhängigkeit von USTechnologie erkannt
SchleswigHolstein macht es vor und holt sich die Hoheit über die Daten zurück. #DirkSchrödter SHdigitalminister
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#innovatives #SchleswigHolstein ✊🏼
Mehrheit der deutschen Wirtschaft habe die Gefahr der Abhängigkeit von USTechnologie erkannt
SchleswigHolstein macht es vor und holt sich die Hoheit über die Daten zurück. #DirkSchrödter SHdigitalminister
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Digitaler Wochenrückblick 25. Januar 2026
Phlegmatik und Lethargie als Staatsdoktrin mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, doch es ist unsere einzige Chance, dem wechselvollen Spiel internationaler Wirrungen einzelner Führer zu entgehen. Während wir uns nach außen einer unerschütterlichen Ruhe hingeben, bereiten wir heimlich die Revolution vor. In kleinen Schritten, keinesfalls überhastet!
Das Landeskommando Sachsen der Bundeswehr wagt sich vorsichtig an eine rudimentäre Dedigitalisierung im Sinne einer technologieoffenen Zukunftsstrategie, um uns im Krisenfall zu schützen.
In der Oberlausitz konnten sie erfolgreich Flugblätter von Heliumballons abwerfen, um Menschen zu informieren, die sonst nur schlecht zu erreichen sein könnten.
Das ist mit den gegebenen Mitteln eine Meisterleistung, zumal auf Personal aus der IT komplett verzichtet wurde. Anders als unsere Sozialversicherer, die im Ernstfall zwar lieber die Bescheide mit Brieftauben verschicken würden, dennoch rüsten sie nach, um die Abhängigkeit von nordamerikanischen Anbietern mit Umsicht und großer Vorsicht etwas zu reduzieren. Es steht unter der Devise „Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall“. Wird betreut vom „Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung GmbH“ (ZenDiS). Wollen wir aber nicht gleich zu viel machen, geplant ist die Etablierung eines voll funktionsfähigen Notfallarbeitsplatzes, der sogar unabhängig von den bestehenden Anbindungen in die Staaten sein soll – so die Theorie.
Alexander Pockrandt der Geschäftsführer von Zendis betont die Flexibilität der Softwaresuite, die den Betrieb der kritischen Infrastrukturen vor allem in extremen Krisensituationen gewährleisten kann. Da schwingt schon eine ganze Menge Hoffnung mit, Erleichterung verschafft sich Luft, denn nur in extremen Krisensituationen müsste die neue Staatsdoktrinezur Lethargie kurzzeitig durchbrochen werden.
In der Berliner Verwaltung sind sie durchweg erfolgreicher! Schon 2005 haben sie im hell schillernden Licht der Phlegmatik alle Probleme einer Umstellung beschreiben können und bis zum heutigen Tag tatkräftig ergänzt.
Die „Chief Digital Officer Berlin“ Martina Klement, das ist die mutige Frau Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, hat eine Open-Source-Strategie vorgelegt! Wer will, kann dieses Feuerwerk an Phrasen nach Inhalten durchforsten, liegt in diesem PDF vor.
Mehr als ein Notfallarbeitsplatz bleibt auch hier nicht übrig, der soll bis zum Ende der dritten Amtszeit von Donald Trump im Jahr 2032 stehen! Eine auf Open-Source ausgerichtete Strategie würde kurzfristig die Handlungsfähigkeit einschränken. Ach, dann gibt es noch die ganzen Fachverfahren, die noch völlig ohne freie Alternativen seien. Reicht aber auch noch nicht, wir brauchen noch mehr Probleme, damit Lösungen gar nicht erst sichtbar werden können, denn „Die Umsetzung steht unter Finanzierungsvorbehalt und erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel“. Von solchen Kunden träumt Microsoft, die müssen nur zugreifen, egal, was die brauchen, die nehmen es sich. Da würde ein Finanzierungsvorbehalt greifen, dann müssten sie daran arbeiten und tatsächlich Lösungen finden, sonst bleibt der Computer kalt.
Finanzschwächere, aber weniger der Lethargie verhaftete Länder, wie Schleswig-Holstein haben Lösungen gefunden, nachdem sie die Probleme angegangen sind. Das waren keine Revolutionäre, sondern gegen allen Unbill hat Dirk Schrödter von der CDU, der Digitalminister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein ca. 25.000 Arbeitsplätze zukunftsfähig machen können. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber erfolgreich. So wie in Schwäbisch-Hall, die sparsamen Schwaben haben schon 2002 angefangen – ohne groß drüber zu reden, wie sie kostengünstig verwalten.
Nur um das anzumerken, es gibt immer Ecken und Kanten, die gemeistert werden müssen, darüber zu reden ist so sinnvoll, wie über das, was Microsoft uns im Alltag zumutet, das kostet zusätzlich, wird aber als gottgegeben hingenommen.
Aber es gibt Hoffnung, die diesen Phlegmatismus auf Schmierseife durchrutschen lassen könnte – und zwar von Brüssel aus in die EU. Es gibt einen „Bericht über die technologische Souveränität Europas und die digitale Infrastruktur“. Letzte Woche, am 22. Januar 2026 hat das EU-Parlament dieses Papier über alle Parteigrenzen hinweg angenommen.
Das liest sich wie ein digitales Bilderbuch! Die Abhängigkeit von den US-Anbietern soll fundamental zurückgefahren werden und gleichzeitig wird auf eigene Lösungen gesetzt. Zudem sollen die EU-Staaten europäische Technologieträger bevorzugen dürfen. Im Blick haben sie eine systematische Stärkung unserer Standorte.
Es soll eine europäische digitale Infrastruktur geschaffen werden, offene Standards und Interoperabilität sollen die Basis sein, „Public Money, Public Code“ als Maßgabe. Keine Abhängigkeit von proprietären Lösungen einzelner Anbieter. „Made in EU“ möchten die Grünen zur Regel machen.
Ein „European Sovereign Tech Fund“ mit zehn Milliarden ist in ersten Gesprächen angedacht, was allerdings nur ein Anfang sein kann, die Nordamerikaner zeigen bei diesen Summen nur ein trübes Lächeln. Der Unterschied zu uns ist, dass wir Masse mit Klasse nicht verwechseln.
Alexandra Geese – unsere Grüne in Brüssel – ist mit den Verhandlungen im Schatten bestens vertraut, sieht die Sicherheit Europas in Gefahr, wenn unsere Daten bei US-Techkonzernen gespeichert werden, die dem US-Cloud-Act unterliegen. Der Zugriff durch US-Behörden auf alle Daten (auch wenn die Server irgendwo auf der Welt stehen) ist ohne Ankündigung möglich, und die Anbieter dürfen ihre Kunden nicht über die Datendurchsicht informieren.
Den Beweis, dass Europa auch ohne die digitalen Abhängigkeiten nach Nordamerika überleben kann, finden wir quer über den Kontinent. Es braucht Initiative und Mut, damit es flächendeckend Raum greift.
Geschützt durch phlegmatische Entscheidungswege täuschen wir glaubwürdig eine Lethargie vor, nutzen diesen Schatten, um digital aufzurüsten, strategisch, gezielt und ohne viel Aufsehen. Wer sagt denn, dass wir uns bei den Chinesen nicht auch was abgucken können.
Und? Wäre doch eine Gelegenheit selbst heimlich den Windows-Rechner vom Tisch zu schubsen. Oder täuschst Du Deine Lethargie gar nicht vor?
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 25. Januar 2026
Phlegmatik und Lethargie als Staatsdoktrin mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, doch es ist unsere einzige Chance, dem wechselvollen Spiel internationaler Wirrungen einzelner Führer zu entgehen. Während wir uns nach außen einer unerschütterlichen Ruhe hingeben, bereiten wir heimlich die Revolution vor. In kleinen Schritten, keinesfalls überhastet!
Das Landeskommando Sachsen der Bundeswehr wagt sich vorsichtig an eine rudimentäre Dedigitalisierung im Sinne einer technologieoffenen Zukunftsstrategie, um uns im Krisenfall zu schützen.
In der Oberlausitz konnten sie erfolgreich Flugblätter von Heliumballons abwerfen, um Menschen zu informieren, die sonst nur schlecht zu erreichen sein könnten.
Das ist mit den gegebenen Mitteln eine Meisterleistung, zumal auf Personal aus der IT komplett verzichtet wurde. Anders als unsere Sozialversicherer, die im Ernstfall zwar lieber die Bescheide mit Brieftauben verschicken würden, dennoch rüsten sie nach, um die Abhängigkeit von nordamerikanischen Anbietern mit Umsicht und großer Vorsicht etwas zu reduzieren. Es steht unter der Devise „Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall“. Wird betreut vom „Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung GmbH“ (ZenDiS). Wollen wir aber nicht gleich zu viel machen, geplant ist die Etablierung eines voll funktionsfähigen Notfallarbeitsplatzes, der sogar unabhängig von den bestehenden Anbindungen in die Staaten sein soll – so die Theorie.
Alexander Pockrandt der Geschäftsführer von Zendis betont die Flexibilität der Softwaresuite, die den Betrieb der kritischen Infrastrukturen vor allem in extremen Krisensituationen gewährleisten kann. Da schwingt schon eine ganze Menge Hoffnung mit, Erleichterung verschafft sich Luft, denn nur in extremen Krisensituationen müsste die neue Staatsdoktrinezur Lethargie kurzzeitig durchbrochen werden.
In der Berliner Verwaltung sind sie durchweg erfolgreicher! Schon 2005 haben sie im hell schillernden Licht der Phlegmatik alle Probleme einer Umstellung beschreiben können und bis zum heutigen Tag tatkräftig ergänzt.
Die „Chief Digital Officer Berlin“ Martina Klement, das ist die mutige Frau Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, hat eine Open-Source-Strategie vorgelegt! Wer will, kann dieses Feuerwerk an Phrasen nach Inhalten durchforsten, liegt in diesem PDF vor.
Mehr als ein Notfallarbeitsplatz bleibt auch hier nicht übrig, der soll bis zum Ende der dritten Amtszeit von Donald Trump im Jahr 2032 stehen! Eine auf Open-Source ausgerichtete Strategie würde kurzfristig die Handlungsfähigkeit einschränken. Ach, dann gibt es noch die ganzen Fachverfahren, die noch völlig ohne freie Alternativen seien. Reicht aber auch noch nicht, wir brauchen noch mehr Probleme, damit Lösungen gar nicht erst sichtbar werden können, denn „Die Umsetzung steht unter Finanzierungsvorbehalt und erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel“. Von solchen Kunden träumt Microsoft, die müssen nur zugreifen, egal, was die brauchen, die nehmen es sich. Da würde ein Finanzierungsvorbehalt greifen, dann müssten sie daran arbeiten und tatsächlich Lösungen finden, sonst bleibt der Computer kalt.
Finanzschwächere, aber weniger der Lethargie verhaftete Länder, wie Schleswig-Holstein haben Lösungen gefunden, nachdem sie die Probleme angegangen sind. Das waren keine Revolutionäre, sondern gegen allen Unbill hat Dirk Schrödter von der CDU, der Digitalminister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein ca. 25.000 Arbeitsplätze zukunftsfähig machen können. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber erfolgreich. So wie in Schwäbisch-Hall, die sparsamen Schwaben haben schon 2002 angefangen – ohne groß drüber zu reden, wie sie kostengünstig verwalten.
Nur um das anzumerken, es gibt immer Ecken und Kanten, die gemeistert werden müssen, darüber zu reden ist so sinnvoll, wie über das, was Microsoft uns im Alltag zumutet, das kostet zusätzlich, wird aber als gottgegeben hingenommen.
Aber es gibt Hoffnung, die diesen Phlegmatismus auf Schmierseife durchrutschen lassen könnte – und zwar von Brüssel aus in die EU. Es gibt einen „Bericht über die technologische Souveränität Europas und die digitale Infrastruktur“. Letzte Woche, am 22. Januar 2026 hat das EU-Parlament dieses Papier über alle Parteigrenzen hinweg angenommen.
Das liest sich wie ein digitales Bilderbuch! Die Abhängigkeit von den US-Anbietern soll fundamental zurückgefahren werden und gleichzeitig wird auf eigene Lösungen gesetzt. Zudem sollen die EU-Staaten europäische Technologieträger bevorzugen dürfen. Im Blick haben sie eine systematische Stärkung unserer Standorte.
Es soll eine europäische digitale Infrastruktur geschaffen werden, offene Standards und Interoperabilität sollen die Basis sein, „Public Money, Public Code“ als Maßgabe. Keine Abhängigkeit von proprietären Lösungen einzelner Anbieter. „Made in EU“ möchten die Grünen zur Regel machen.
Ein „European Sovereign Tech Fund“ mit zehn Milliarden ist in ersten Gesprächen angedacht, was allerdings nur ein Anfang sein kann, die Nordamerikaner zeigen bei diesen Summen nur ein trübes Lächeln. Der Unterschied zu uns ist, dass wir Masse mit Klasse nicht verwechseln.
Alexandra Geese – unsere Grüne in Brüssel – ist mit den Verhandlungen im Schatten bestens vertraut, sieht die Sicherheit Europas in Gefahr, wenn unsere Daten bei US-Techkonzernen gespeichert werden, die dem US-Cloud-Act unterliegen. Der Zugriff durch US-Behörden auf alle Daten (auch wenn die Server irgendwo auf der Welt stehen) ist ohne Ankündigung möglich, und die Anbieter dürfen ihre Kunden nicht über die Datendurchsicht informieren.
Den Beweis, dass Europa auch ohne die digitalen Abhängigkeiten nach Nordamerika überleben kann, finden wir quer über den Kontinent. Es braucht Initiative und Mut, damit es flächendeckend Raum greift.
Geschützt durch phlegmatische Entscheidungswege täuschen wir glaubwürdig eine Lethargie vor, nutzen diesen Schatten, um digital aufzurüsten, strategisch, gezielt und ohne viel Aufsehen. Wer sagt denn, dass wir uns bei den Chinesen nicht auch was abgucken können.
Und? Wäre doch eine Gelegenheit selbst heimlich den Windows-Rechner vom Tisch zu schubsen. Oder täuschst Du Deine Lethargie gar nicht vor?
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 25. Januar 2026
Phlegmatik und Lethargie als Staatsdoktrin mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, doch es ist unsere einzige Chance, dem wechselvollen Spiel internationaler Wirrungen einzelner Führer zu entgehen. Während wir uns nach außen einer unerschütterlichen Ruhe hingeben, bereiten wir heimlich die Revolution vor. In kleinen Schritten, keinesfalls überhastet!
Das Landeskommando Sachsen der Bundeswehr wagt sich vorsichtig an eine rudimentäre Dedigitalisierung im Sinne einer technologieoffenen Zukunftsstrategie, um uns im Krisenfall zu schützen.
In der Oberlausitz konnten sie erfolgreich Flugblätter von Heliumballons abwerfen, um Menschen zu informieren, die sonst nur schlecht zu erreichen sein könnten.
Das ist mit den gegebenen Mitteln eine Meisterleistung, zumal auf Personal aus der IT komplett verzichtet wurde. Anders als unsere Sozialversicherer, die im Ernstfall zwar lieber die Bescheide mit Brieftauben verschicken würden, dennoch rüsten sie nach, um die Abhängigkeit von nordamerikanischen Anbietern mit Umsicht und großer Vorsicht etwas zu reduzieren. Es steht unter der Devise „Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall“. Wird betreut vom „Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung GmbH“ (ZenDiS). Wollen wir aber nicht gleich zu viel machen, geplant ist die Etablierung eines voll funktionsfähigen Notfallarbeitsplatzes, der sogar unabhängig von den bestehenden Anbindungen in die Staaten sein soll – so die Theorie.
Alexander Pockrandt der Geschäftsführer von Zendis betont die Flexibilität der Softwaresuite, die den Betrieb der kritischen Infrastrukturen vor allem in extremen Krisensituationen gewährleisten kann. Da schwingt schon eine ganze Menge Hoffnung mit, Erleichterung verschafft sich Luft, denn nur in extremen Krisensituationen müsste die neue Staatsdoktrinezur Lethargie kurzzeitig durchbrochen werden.
In der Berliner Verwaltung sind sie durchweg erfolgreicher! Schon 2005 haben sie im hell schillernden Licht der Phlegmatik alle Probleme einer Umstellung beschreiben können und bis zum heutigen Tag tatkräftig ergänzt.
Die „Chief Digital Officer Berlin“ Martina Klement, das ist die mutige Frau Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, hat eine Open-Source-Strategie vorgelegt! Wer will, kann dieses Feuerwerk an Phrasen nach Inhalten durchforsten, liegt in diesem PDF vor.
Mehr als ein Notfallarbeitsplatz bleibt auch hier nicht übrig, der soll bis zum Ende der dritten Amtszeit von Donald Trump im Jahr 2032 stehen! Eine auf Open-Source ausgerichtete Strategie würde kurzfristig die Handlungsfähigkeit einschränken. Ach, dann gibt es noch die ganzen Fachverfahren, die noch völlig ohne freie Alternativen seien. Reicht aber auch noch nicht, wir brauchen noch mehr Probleme, damit Lösungen gar nicht erst sichtbar werden können, denn „Die Umsetzung steht unter Finanzierungsvorbehalt und erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel“. Von solchen Kunden träumt Microsoft, die müssen nur zugreifen, egal, was die brauchen, die nehmen es sich. Da würde ein Finanzierungsvorbehalt greifen, dann müssten sie daran arbeiten und tatsächlich Lösungen finden, sonst bleibt der Computer kalt.
Finanzschwächere, aber weniger der Lethargie verhaftete Länder, wie Schleswig-Holstein haben Lösungen gefunden, nachdem sie die Probleme angegangen sind. Das waren keine Revolutionäre, sondern gegen allen Unbill hat Dirk Schrödter von der CDU, der Digitalminister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein ca. 25.000 Arbeitsplätze zukunftsfähig machen können. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber erfolgreich. So wie in Schwäbisch-Hall, die sparsamen Schwaben haben schon 2002 angefangen – ohne groß drüber zu reden, wie sie kostengünstig verwalten.
Nur um das anzumerken, es gibt immer Ecken und Kanten, die gemeistert werden müssen, darüber zu reden ist so sinnvoll, wie über das, was Microsoft uns im Alltag zumutet, das kostet zusätzlich, wird aber als gottgegeben hingenommen.
Aber es gibt Hoffnung, die diesen Phlegmatismus auf Schmierseife durchrutschen lassen könnte – und zwar von Brüssel aus in die EU. Es gibt einen „Bericht über die technologische Souveränität Europas und die digitale Infrastruktur“. Letzte Woche, am 22. Januar 2026 hat das EU-Parlament dieses Papier über alle Parteigrenzen hinweg angenommen.
Das liest sich wie ein digitales Bilderbuch! Die Abhängigkeit von den US-Anbietern soll fundamental zurückgefahren werden und gleichzeitig wird auf eigene Lösungen gesetzt. Zudem sollen die EU-Staaten europäische Technologieträger bevorzugen dürfen. Im Blick haben sie eine systematische Stärkung unserer Standorte.
Es soll eine europäische digitale Infrastruktur geschaffen werden, offene Standards und Interoperabilität sollen die Basis sein, „Public Money, Public Code“ als Maßgabe. Keine Abhängigkeit von proprietären Lösungen einzelner Anbieter. „Made in EU“ möchten die Grünen zur Regel machen.
Ein „European Sovereign Tech Fund“ mit zehn Milliarden ist in ersten Gesprächen angedacht, was allerdings nur ein Anfang sein kann, die Nordamerikaner zeigen bei diesen Summen nur ein trübes Lächeln. Der Unterschied zu uns ist, dass wir Masse mit Klasse nicht verwechseln.
Alexandra Geese – unsere Grüne in Brüssel – ist mit den Verhandlungen im Schatten bestens vertraut, sieht die Sicherheit Europas in Gefahr, wenn unsere Daten bei US-Techkonzernen gespeichert werden, die dem US-Cloud-Act unterliegen. Der Zugriff durch US-Behörden auf alle Daten (auch wenn die Server irgendwo auf der Welt stehen) ist ohne Ankündigung möglich, und die Anbieter dürfen ihre Kunden nicht über die Datendurchsicht informieren.
Den Beweis, dass Europa auch ohne die digitalen Abhängigkeiten nach Nordamerika überleben kann, finden wir quer über den Kontinent. Es braucht Initiative und Mut, damit es flächendeckend Raum greift.
Geschützt durch phlegmatische Entscheidungswege täuschen wir glaubwürdig eine Lethargie vor, nutzen diesen Schatten, um digital aufzurüsten, strategisch, gezielt und ohne viel Aufsehen. Wer sagt denn, dass wir uns bei den Chinesen nicht auch was abgucken können.
Und? Wäre doch eine Gelegenheit selbst heimlich den Windows-Rechner vom Tisch zu schubsen. Oder täuschst Du Deine Lethargie gar nicht vor?
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 25. Januar 2026
Phlegmatik und Lethargie als Staatsdoktrin mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, doch es ist unsere einzige Chance, dem wechselvollen Spiel internationaler Wirrungen einzelner Führer zu entgehen. Während wir uns nach außen einer unerschütterlichen Ruhe hingeben, bereiten wir heimlich die Revolution vor. In kleinen Schritten, keinesfalls überhastet!
Das Landeskommando Sachsen der Bundeswehr wagt sich vorsichtig an eine rudimentäre Dedigitalisierung im Sinne einer technologieoffenen Zukunftsstrategie, um uns im Krisenfall zu schützen.
In der Oberlausitz konnten sie erfolgreich Flugblätter von Heliumballons abwerfen, um Menschen zu informieren, die sonst nur schlecht zu erreichen sein könnten.
Das ist mit den gegebenen Mitteln eine Meisterleistung, zumal auf Personal aus der IT komplett verzichtet wurde. Anders als unsere Sozialversicherer, die im Ernstfall zwar lieber die Bescheide mit Brieftauben verschicken würden, dennoch rüsten sie nach, um die Abhängigkeit von nordamerikanischen Anbietern mit Umsicht und großer Vorsicht etwas zu reduzieren. Es steht unter der Devise „Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall“. Wird betreut vom „Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung GmbH“ (ZenDiS). Wollen wir aber nicht gleich zu viel machen, geplant ist die Etablierung eines voll funktionsfähigen Notfallarbeitsplatzes, der sogar unabhängig von den bestehenden Anbindungen in die Staaten sein soll – so die Theorie.
Alexander Pockrandt der Geschäftsführer von Zendis betont die Flexibilität der Softwaresuite, die den Betrieb der kritischen Infrastrukturen vor allem in extremen Krisensituationen gewährleisten kann. Da schwingt schon eine ganze Menge Hoffnung mit, Erleichterung verschafft sich Luft, denn nur in extremen Krisensituationen müsste die neue Staatsdoktrinezur Lethargie kurzzeitig durchbrochen werden.
In der Berliner Verwaltung sind sie durchweg erfolgreicher! Schon 2005 haben sie im hell schillernden Licht der Phlegmatik alle Probleme einer Umstellung beschreiben können und bis zum heutigen Tag tatkräftig ergänzt.
Die „Chief Digital Officer Berlin“ Martina Klement, das ist die mutige Frau Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, hat eine Open-Source-Strategie vorgelegt! Wer will, kann dieses Feuerwerk an Phrasen nach Inhalten durchforsten, liegt in diesem PDF vor.
Mehr als ein Notfallarbeitsplatz bleibt auch hier nicht übrig, der soll bis zum Ende der dritten Amtszeit von Donald Trump im Jahr 2032 stehen! Eine auf Open-Source ausgerichtete Strategie würde kurzfristig die Handlungsfähigkeit einschränken. Ach, dann gibt es noch die ganzen Fachverfahren, die noch völlig ohne freie Alternativen seien. Reicht aber auch noch nicht, wir brauchen noch mehr Probleme, damit Lösungen gar nicht erst sichtbar werden können, denn „Die Umsetzung steht unter Finanzierungsvorbehalt und erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel“. Von solchen Kunden träumt Microsoft, die müssen nur zugreifen, egal, was die brauchen, die nehmen es sich. Da würde ein Finanzierungsvorbehalt greifen, dann müssten sie daran arbeiten und tatsächlich Lösungen finden, sonst bleibt der Computer kalt.
Finanzschwächere, aber weniger der Lethargie verhaftete Länder, wie Schleswig-Holstein haben Lösungen gefunden, nachdem sie die Probleme angegangen sind. Das waren keine Revolutionäre, sondern gegen allen Unbill hat Dirk Schrödter von der CDU, der Digitalminister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein ca. 25.000 Arbeitsplätze zukunftsfähig machen können. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber erfolgreich. So wie in Schwäbisch-Hall, die sparsamen Schwaben haben schon 2002 angefangen – ohne groß drüber zu reden, wie sie kostengünstig verwalten.
Nur um das anzumerken, es gibt immer Ecken und Kanten, die gemeistert werden müssen, darüber zu reden ist so sinnvoll, wie über das, was Microsoft uns im Alltag zumutet, das kostet zusätzlich, wird aber als gottgegeben hingenommen.
Aber es gibt Hoffnung, die diesen Phlegmatismus auf Schmierseife durchrutschen lassen könnte – und zwar von Brüssel aus in die EU. Es gibt einen „Bericht über die technologische Souveränität Europas und die digitale Infrastruktur“. Letzte Woche, am 22. Januar 2026 hat das EU-Parlament dieses Papier über alle Parteigrenzen hinweg angenommen.
Das liest sich wie ein digitales Bilderbuch! Die Abhängigkeit von den US-Anbietern soll fundamental zurückgefahren werden und gleichzeitig wird auf eigene Lösungen gesetzt. Zudem sollen die EU-Staaten europäische Technologieträger bevorzugen dürfen. Im Blick haben sie eine systematische Stärkung unserer Standorte.
Es soll eine europäische digitale Infrastruktur geschaffen werden, offene Standards und Interoperabilität sollen die Basis sein, „Public Money, Public Code“ als Maßgabe. Keine Abhängigkeit von proprietären Lösungen einzelner Anbieter. „Made in EU“ möchten die Grünen zur Regel machen.
Ein „European Sovereign Tech Fund“ mit zehn Milliarden ist in ersten Gesprächen angedacht, was allerdings nur ein Anfang sein kann, die Nordamerikaner zeigen bei diesen Summen nur ein trübes Lächeln. Der Unterschied zu uns ist, dass wir Masse mit Klasse nicht verwechseln.
Alexandra Geese – unsere Grüne in Brüssel – ist mit den Verhandlungen im Schatten bestens vertraut, sieht die Sicherheit Europas in Gefahr, wenn unsere Daten bei US-Techkonzernen gespeichert werden, die dem US-Cloud-Act unterliegen. Der Zugriff durch US-Behörden auf alle Daten (auch wenn die Server irgendwo auf der Welt stehen) ist ohne Ankündigung möglich, und die Anbieter dürfen ihre Kunden nicht über die Datendurchsicht informieren.
Den Beweis, dass Europa auch ohne die digitalen Abhängigkeiten nach Nordamerika überleben kann, finden wir quer über den Kontinent. Es braucht Initiative und Mut, damit es flächendeckend Raum greift.
Geschützt durch phlegmatische Entscheidungswege täuschen wir glaubwürdig eine Lethargie vor, nutzen diesen Schatten, um digital aufzurüsten, strategisch, gezielt und ohne viel Aufsehen. Wer sagt denn, dass wir uns bei den Chinesen nicht auch was abgucken können.
Und? Wäre doch eine Gelegenheit selbst heimlich den Windows-Rechner vom Tisch zu schubsen. Oder täuschst Du Deine Lethargie gar nicht vor?
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 07. Dezember 2025
Marco Rubio, Außenminister der USA ist erzürnt! Sehr erzürnt, die Strafe der EU-Kommission gegen X (vormals Twitter) über 120 Millionen Euro, versteht er als „Angriff auf die amerikanischen Menschen“. Uups, der Blödel meint hoffentlich nur die Nordamerikaner. Elon Musk ist etwas versöhnlicher, spricht von „Bullshit“ – im Gegensatz zu mir, zahlt er das aus der Portokasse – wenn überhaupt. Er legt aber noch einen drauf, denn die EU müsse abgeschafft werden und die „Souveränität zu den einzelnen Staaten zurückübertragen“. Kleiner Querdenker…
Da klatscht der russische Interimspräsident Dmitri Medwedew laut Beifall. Senator Ted Cruz regt Sanktionen gegen die EU an, möchte damit ganz diplomatisch erreichen, dass diese „Farce“ rückgängig gemacht wird. Diese „Farce“ ist nicht nur die Strafe gegen X, sondern insgesamt der Digital Services Act (DSA), mit dem die EU uns schützen möchte. Das behindert aber die Geschäftsmodelle großer nordamerikanischer Unternehmen – das ist wettbewerbsfeindlich, sagt sogar Donald Trump.
Sofort hat auch X reagiert und der Produktchef von X, Nikita Bier (schöner Name…) und hat öffentlichkeitswirksam das Werbekonto der EU bei X gekündigt. Gut, die EU hat gar keine Werbekonto, nur ihren X-Auftritt. Muss eigentlich auch nicht sein. (das findet sich alles auf X, das verlinke ich nicht)
Was für ein Wettbewerb ist da eigentlich gemeint? Der Wettbewerb der Monokulturen?
Wie es enden kann, wenn innerhalb der EU, nein, innerhalb Deutschlands Souveränität geprobt wird, lässt sich in Schleswig-Holstein beobachten. Dirk Schrödter von der CDU ist dort Digitalminister und hat entgegen aller Ratschläge der geschulten Berater von Microsoft wettbewerbsfeindlich gehandelt und angefangen Windows und MS-Office 365 abzuschaffen.
Das ist ein harter Schlag gegen alle Mitarbeitenden in den Amtsstuben. Die müssen nun sehen, wie sie ihre Word-Dokumente und ihre heißgeliebten Excel-Tabellen ohne Windows und MS-Office öffnen. Vor allem, das ist die größte Katastrophe, es ist ganz einfach, geht schneller – sieht aber komplett anders aus, obwohl das von Microsoft nicht veranlasst wurde. Das kann nicht funktionieren.
Vor allem ist es haushaltspolitisch unerträglich, allein die Umstellung kostet den blutenden Steuerzahler rund neun Millionen Euro. Trotz des Aufwandes haben sie danach keinen Rechner mehr, der mit Windows funktioniert. Und was haben sie davon? Nur demotiviertes Personal, die müssen schließlich arbeiten – so wie es von Microsoft vorgesehen ist.
Die Lizenzen für die Microsoft-Produkte hätten nur fünfzehn Millionen Euro gekostet und das Personal wäre zufrieden, jedes Jahr, versteht sich. Die neun Millionen für die Umstellung fallen nur einmal an, danach die Pflege und Weiterentwicklung im eigenen Land, was in sich bereits USA-feindlich und wahrscheinlich auch wettbewerbsfeindlich sein wird.
Die Tech-Revolutionäre in der EU führen ähnliches im Schilde. Sie befürchten, dass die Tech-Konzerne als politisches Druckmittel genutzt werden.
Völlig übersehen wird in diesem Zusammenhang, dass wir damit von aller technischen Innovation die Microsoft uns andient, komplett abgeschnitten werden. Gerade jetzt machen sie mit einem erweiterten Zugriff auf Unternehmensdaten ihre KI intelligenter (Hüstel…), eine „Agent Factory“ hilft eigene KI-Agenten (das sind die Dinger, die nicht nur halluzinieren, sondern das auch in die Tat umsetzen, was der Blechtrottel via KI fabriziert) einfach aufzubauen. Dazu gibt es dann den „Agent 365“, der die Kontrolle über die KI-Agenten haben soll.
„KI-Agenten sind die Zukunft“, sagt Microsoft, auf die jedes moderne Unternehmen keinesfalls verzichten darf. Keinesfalls! Das gilt auch für Verwaltungen, außer Schleswig-Holstein.
Das hat natürlich alles seinen Preis. Wer sein Windows 11 pflegt, darf bei Office365 nächstes Jahr die Refinanzierung der gewaltigen Leistungen von Microsoft unterstützen. Die Lizenzkosten für Microsoft 365 E3 und Office 365 E3 steigen um bis zu 25 Prozent. Das mag in erster Linie Firmen (und die öffentliche Verwaltung – außer Schleswig-Holstein – treffen, aber diese KI-Kosten werden letztlich bei uns aus Taschen gezogen, ein echter Mehrwert – außer für Microsoft – ist nicht zu erkennen. Muss auch nicht, das wäre wettbewerbsfeindlich.
Aber wir zahlen nicht nur das. Zum Beispiel SSDs – das sind die Massenspeicher in unseren Rechnern – und auch die Speicherbausteine gehen in erster Linie in die KI-Produktion, Crucial zum Beispiel hört ganz auf, Endkunden zu beliefern.
Insgesamt steigen die Preise für Speicherbausteine und Massenspeicher, was aber nicht weiter tragisch ist. Neue Rechner haben sowieso nur noch kleine Massenspeicher – sonst gibt es ja keinen Grund, alle Daten gleich in die Cloud zu schieben.
Von den enormen Entwicklungen und der unbezähmbaren Fortschritte der KI haben wir alle etwas, was wir so dringend brauchen, wie ein Nebelhorn auf dem Dach unseres SUVs.
Es sind die kleinen Dinge die nun Freude machen, fragt mich eine Freundin, „was ist eigentlich ChatGPT“, die andere fragt die KI nach Kochrezepten: „Gib mir eine Rezept für eine deftige Wurstbowle, aber ohne Petersilie, die ist bei mir gerade aus.“ Nun denn, dann machen wir das doch – mit KI:
Wurstbowle
Zutaten (ohne Petersilie) für 4 bis 6 Personen:
200 g feine Lyoner oder Geflügelwurst
600 g Fleischwurst
150 g Schinkenwurst
1 Glas Cornichons + 100 ml Sud
1 rote Zwiebel
1 kleine Gewürzgurke + 150 ml Sud
1 TL grober Senf
1 TL scharfer Senf
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ TL Knoblauchgranulat
200 g Käsewürfel
800 ml Weißburgunder oder Sauvignon Blanc (trocken)
150 ml Weißweinessig
80–100 ml Olivenöl oder Rapsöl
Salz, PfefferZubereitung:
Wurst, Käse, Paprika, Zwiebeln und Gewürzgurken in eine große Schüssel geben.
Erbsen & Möhrchen vorsichtig untermischen.Dressing anrühren:
Weißburgunder oder Sauvignon Blanc (trocken)
Gurkensud
Essig
Öl
Senf
Zucker
Salz & PfefferAlles gut verrühren, bis eine leicht sämige Marinade entsteht. Dressing über die Wurstmischung gießen, gründlich durchrühren. Die Wurstbowle mindestens 3–4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, gerne über Nacht. Der Alkohol bleibt dabei erhalten!
Sag jetzt noch jemand, KI ist zu nix nutze!
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 07. Dezember 2025
Marco Rubio, Außenminister der USA ist erzürnt! Sehr erzürnt, die Strafe der EU-Kommission gegen X (vormals Twitter) über 120 Millionen Euro, versteht er als „Angriff auf die amerikanischen Menschen“. Uups, der Blödel meint hoffentlich nur die Nordamerikaner. Elon Musk ist etwas versöhnlicher, spricht von „Bullshit“ – im Gegensatz zu mir, zahlt er das aus der Portokasse – wenn überhaupt. Er legt aber noch einen drauf, denn die EU müsse abgeschafft werden und die „Souveränität zu den einzelnen Staaten zurückübertragen“. Kleiner Querdenker…
Da klatscht der russische Interimspräsident Dmitri Medwedew laut Beifall. Senator Ted Cruz regt Sanktionen gegen die EU an, möchte damit ganz diplomatisch erreichen, dass diese „Farce“ rückgängig gemacht wird. Diese „Farce“ ist nicht nur die Strafe gegen X, sondern insgesamt der Digital Services Act (DSA), mit dem die EU uns schützen möchte. Das behindert aber die Geschäftsmodelle großer nordamerikanischer Unternehmen – das ist wettbewerbsfeindlich, sagt sogar Donald Trump.
Sofort hat auch X reagiert und der Produktchef von X, Nikita Bier (schöner Name…) und hat öffentlichkeitswirksam das Werbekonto der EU bei X gekündigt. Gut, die EU hat gar keine Werbekonto, nur ihren X-Auftritt. Muss eigentlich auch nicht sein. (das findet sich alles auf X, das verlinke ich nicht)
Was für ein Wettbewerb ist da eigentlich gemeint? Der Wettbewerb der Monokulturen?
Wie es enden kann, wenn innerhalb der EU, nein, innerhalb Deutschlands Souveränität geprobt wird, lässt sich in Schleswig-Holstein beobachten. Dirk Schrödter von der CDU ist dort Digitalminister und hat entgegen aller Ratschläge der geschulten Berater von Microsoft wettbewerbsfeindlich gehandelt und angefangen Windows und MS-Office 365 abzuschaffen.
Das ist ein harter Schlag gegen alle Mitarbeitenden in den Amtsstuben. Die müssen nun sehen, wie sie ihre Word-Dokumente und ihre heißgeliebten Excel-Tabellen ohne Windows und MS-Office öffnen. Vor allem, das ist die größte Katastrophe, es ist ganz einfach, geht schneller – sieht aber komplett anders aus, obwohl das von Microsoft nicht veranlasst wurde. Das kann nicht funktionieren.
Vor allem ist es haushaltspolitisch unerträglich, allein die Umstellung kostet den blutenden Steuerzahler rund neun Millionen Euro. Trotz des Aufwandes haben sie danach keinen Rechner mehr, der mit Windows funktioniert. Und was haben sie davon? Nur demotiviertes Personal, die müssen schließlich arbeiten – so wie es von Microsoft vorgesehen ist.
Die Lizenzen für die Microsoft-Produkte hätten nur fünfzehn Millionen Euro gekostet und das Personal wäre zufrieden, jedes Jahr, versteht sich. Die neun Millionen für die Umstellung fallen nur einmal an, danach die Pflege und Weiterentwicklung im eigenen Land, was in sich bereits USA-feindlich und wahrscheinlich auch wettbewerbsfeindlich sein wird.
Die Tech-Revolutionäre in der EU führen ähnliches im Schilde. Sie befürchten, dass die Tech-Konzerne als politisches Druckmittel genutzt werden.
Völlig übersehen wird in diesem Zusammenhang, dass wir damit von aller technischen Innovation die Microsoft uns andient, komplett abgeschnitten werden. Gerade jetzt machen sie mit einem erweiterten Zugriff auf Unternehmensdaten ihre KI intelligenter (Hüstel…), eine „Agent Factory“ hilft eigene KI-Agenten (das sind die Dinger, die nicht nur halluzinieren, sondern das auch in die Tat umsetzen, was der Blechtrottel via KI fabriziert) einfach aufzubauen. Dazu gibt es dann den „Agent 365“, der die Kontrolle über die KI-Agenten haben soll.
„KI-Agenten sind die Zukunft“, sagt Microsoft, auf die jedes moderne Unternehmen keinesfalls verzichten darf. Keinesfalls! Das gilt auch für Verwaltungen, außer Schleswig-Holstein.
Das hat natürlich alles seinen Preis. Wer sein Windows 11 pflegt, darf bei Office365 nächstes Jahr die Refinanzierung der gewaltigen Leistungen von Microsoft unterstützen. Die Lizenzkosten für Microsoft 365 E3 und Office 365 E3 steigen um bis zu 25 Prozent. Das mag in erster Linie Firmen (und die öffentliche Verwaltung – außer Schleswig-Holstein – treffen, aber diese KI-Kosten werden letztlich bei uns aus Taschen gezogen, ein echter Mehrwert – außer für Microsoft – ist nicht zu erkennen. Muss auch nicht, das wäre wettbewerbsfeindlich.
Aber wir zahlen nicht nur das. Zum Beispiel SSDs – das sind die Massenspeicher in unseren Rechnern – und auch die Speicherbausteine gehen in erster Linie in die KI-Produktion, Crucial zum Beispiel hört ganz auf, Endkunden zu beliefern.
Insgesamt steigen die Preise für Speicherbausteine und Massenspeicher, was aber nicht weiter tragisch ist. Neue Rechner haben sowieso nur noch kleine Massenspeicher – sonst gibt es ja keinen Grund, alle Daten gleich in die Cloud zu schieben.
Von den enormen Entwicklungen und der unbezähmbaren Fortschritte der KI haben wir alle etwas, was wir so dringend brauchen, wie ein Nebelhorn auf dem Dach unseres SUVs.
Es sind die kleinen Dinge die nun Freude machen, fragt mich eine Freundin, „was ist eigentlich ChatGPT“, die andere fragt die KI nach Kochrezepten: „Gib mir eine Rezept für eine deftige Wurstbowle, aber ohne Petersilie, die ist bei mir gerade aus.“ Nun denn, dann machen wir das doch – mit KI:
Wurstbowle
Zutaten (ohne Petersilie) für 4 bis 6 Personen:
200 g feine Lyoner oder Geflügelwurst
600 g Fleischwurst
150 g Schinkenwurst
1 Glas Cornichons + 100 ml Sud
1 rote Zwiebel
1 kleine Gewürzgurke + 150 ml Sud
1 TL grober Senf
1 TL scharfer Senf
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ TL Knoblauchgranulat
200 g Käsewürfel
800 ml Weißburgunder oder Sauvignon Blanc (trocken)
150 ml Weißweinessig
80–100 ml Olivenöl oder Rapsöl
Salz, PfefferZubereitung:
Wurst, Käse, Paprika, Zwiebeln und Gewürzgurken in eine große Schüssel geben.
Erbsen & Möhrchen vorsichtig untermischen.Dressing anrühren:
Weißburgunder oder Sauvignon Blanc (trocken)
Gurkensud
Essig
Öl
Senf
Zucker
Salz & PfefferAlles gut verrühren, bis eine leicht sämige Marinade entsteht. Dressing über die Wurstmischung gießen, gründlich durchrühren. Die Wurstbowle mindestens 3–4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, gerne über Nacht. Der Alkohol bleibt dabei erhalten!
Sag jetzt noch jemand, KI ist zu nix nutze!
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 07. Dezember 2025
Marco Rubio, Außenminister der USA ist erzürnt! Sehr erzürnt, die Strafe der EU-Kommission gegen X (vormals Twitter) über 120 Millionen Euro, versteht er als „Angriff auf die amerikanischen Menschen“. Uups, der Blödel meint hoffentlich nur die Nordamerikaner. Elon Musk ist etwas versöhnlicher, spricht von „Bullshit“ – im Gegensatz zu mir, zahlt er das aus der Portokasse – wenn überhaupt. Er legt aber noch einen drauf, denn die EU müsse abgeschafft werden und die „Souveränität zu den einzelnen Staaten zurückübertragen“. Kleiner Querdenker…
Da klatscht der russische Interimspräsident Dmitri Medwedew laut Beifall. Senator Ted Cruz regt Sanktionen gegen die EU an, möchte damit ganz diplomatisch erreichen, dass diese „Farce“ rückgängig gemacht wird. Diese „Farce“ ist nicht nur die Strafe gegen X, sondern insgesamt der Digital Services Act (DSA), mit dem die EU uns schützen möchte. Das behindert aber die Geschäftsmodelle großer nordamerikanischer Unternehmen – das ist wettbewerbsfeindlich, sagt sogar Donald Trump.
Sofort hat auch X reagiert und der Produktchef von X, Nikita Bier (schöner Name…) und hat öffentlichkeitswirksam das Werbekonto der EU bei X gekündigt. Gut, die EU hat gar keine Werbekonto, nur ihren X-Auftritt. Muss eigentlich auch nicht sein. (das findet sich alles auf X, das verlinke ich nicht)
Was für ein Wettbewerb ist da eigentlich gemeint? Der Wettbewerb der Monokulturen?
Wie es enden kann, wenn innerhalb der EU, nein, innerhalb Deutschlands Souveränität geprobt wird, lässt sich in Schleswig-Holstein beobachten. Dirk Schrödter von der CDU ist dort Digitalminister und hat entgegen aller Ratschläge der geschulten Berater von Microsoft wettbewerbsfeindlich gehandelt und angefangen Windows und MS-Office 365 abzuschaffen.
Das ist ein harter Schlag gegen alle Mitarbeitenden in den Amtsstuben. Die müssen nun sehen, wie sie ihre Word-Dokumente und ihre heißgeliebten Excel-Tabellen ohne Windows und MS-Office öffnen. Vor allem, das ist die größte Katastrophe, es ist ganz einfach, geht schneller – sieht aber komplett anders aus, obwohl das von Microsoft nicht veranlasst wurde. Das kann nicht funktionieren.
Vor allem ist es haushaltspolitisch unerträglich, allein die Umstellung kostet den blutenden Steuerzahler rund neun Millionen Euro. Trotz des Aufwandes haben sie danach keinen Rechner mehr, der mit Windows funktioniert. Und was haben sie davon? Nur demotiviertes Personal, die müssen schließlich arbeiten – so wie es von Microsoft vorgesehen ist.
Die Lizenzen für die Microsoft-Produkte hätten nur fünfzehn Millionen Euro gekostet und das Personal wäre zufrieden, jedes Jahr, versteht sich. Die neun Millionen für die Umstellung fallen nur einmal an, danach die Pflege und Weiterentwicklung im eigenen Land, was in sich bereits USA-feindlich und wahrscheinlich auch wettbewerbsfeindlich sein wird.
Die Tech-Revolutionäre in der EU führen ähnliches im Schilde. Sie befürchten, dass die Tech-Konzerne als politisches Druckmittel genutzt werden.
Völlig übersehen wird in diesem Zusammenhang, dass wir damit von aller technischen Innovation die Microsoft uns andient, komplett abgeschnitten werden. Gerade jetzt machen sie mit einem erweiterten Zugriff auf Unternehmensdaten ihre KI intelligenter (Hüstel…), eine „Agent Factory“ hilft eigene KI-Agenten (das sind die Dinger, die nicht nur halluzinieren, sondern das auch in die Tat umsetzen, was der Blechtrottel via KI fabriziert) einfach aufzubauen. Dazu gibt es dann den „Agent 365“, der die Kontrolle über die KI-Agenten haben soll.
„KI-Agenten sind die Zukunft“, sagt Microsoft, auf die jedes moderne Unternehmen keinesfalls verzichten darf. Keinesfalls! Das gilt auch für Verwaltungen, außer Schleswig-Holstein.
Das hat natürlich alles seinen Preis. Wer sein Windows 11 pflegt, darf bei Office365 nächstes Jahr die Refinanzierung der gewaltigen Leistungen von Microsoft unterstützen. Die Lizenzkosten für Microsoft 365 E3 und Office 365 E3 steigen um bis zu 25 Prozent. Das mag in erster Linie Firmen (und die öffentliche Verwaltung – außer Schleswig-Holstein – treffen, aber diese KI-Kosten werden letztlich bei uns aus Taschen gezogen, ein echter Mehrwert – außer für Microsoft – ist nicht zu erkennen. Muss auch nicht, das wäre wettbewerbsfeindlich.
Aber wir zahlen nicht nur das. Zum Beispiel SSDs – das sind die Massenspeicher in unseren Rechnern – und auch die Speicherbausteine gehen in erster Linie in die KI-Produktion, Crucial zum Beispiel hört ganz auf, Endkunden zu beliefern.
Insgesamt steigen die Preise für Speicherbausteine und Massenspeicher, was aber nicht weiter tragisch ist. Neue Rechner haben sowieso nur noch kleine Massenspeicher – sonst gibt es ja keinen Grund, alle Daten gleich in die Cloud zu schieben.
Von den enormen Entwicklungen und der unbezähmbaren Fortschritte der KI haben wir alle etwas, was wir so dringend brauchen, wie ein Nebelhorn auf dem Dach unseres SUVs.
Es sind die kleinen Dinge die nun Freude machen, fragt mich eine Freundin, „was ist eigentlich ChatGPT“, die andere fragt die KI nach Kochrezepten: „Gib mir eine Rezept für eine deftige Wurstbowle, aber ohne Petersilie, die ist bei mir gerade aus.“ Nun denn, dann machen wir das doch – mit KI:
Wurstbowle
Zutaten (ohne Petersilie) für 4 bis 6 Personen:
200 g feine Lyoner oder Geflügelwurst
600 g Fleischwurst
150 g Schinkenwurst
1 Glas Cornichons + 100 ml Sud
1 rote Zwiebel
1 kleine Gewürzgurke + 150 ml Sud
1 TL grober Senf
1 TL scharfer Senf
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ TL Knoblauchgranulat
200 g Käsewürfel
800 ml Weißburgunder oder Sauvignon Blanc (trocken)
150 ml Weißweinessig
80–100 ml Olivenöl oder Rapsöl
Salz, PfefferZubereitung:
Wurst, Käse, Paprika, Zwiebeln und Gewürzgurken in eine große Schüssel geben.
Erbsen & Möhrchen vorsichtig untermischen.Dressing anrühren:
Weißburgunder oder Sauvignon Blanc (trocken)
Gurkensud
Essig
Öl
Senf
Zucker
Salz & PfefferAlles gut verrühren, bis eine leicht sämige Marinade entsteht. Dressing über die Wurstmischung gießen, gründlich durchrühren. Die Wurstbowle mindestens 3–4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, gerne über Nacht. Der Alkohol bleibt dabei erhalten!
Sag jetzt noch jemand, KI ist zu nix nutze!
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist)
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Schleswig-Holstein: Fast 80 Prozent der Microsoft-Lizenzen gekündigt
"Im Interview zieht Minister Dirk Schrödter eine Zwischenbilanz des Umstiegs auf Open Source..."
"Einige Länder wie Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Bayern ... wechseln zu Microsoft Teams oder Microsoft 365 in der Microsoft-Cloud" 😟
#SchleswigHolstein #DigitaleSouveränität #digitalSovereignty #OpenXchange #microsoft #microsoft365 #linux #DirkSchrödter #DigitalOnly
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Schleswig-Holstein: Fast 80 Prozent der Microsoft-Lizenzen gekündigt
"Im Interview zieht Minister Dirk Schrödter eine Zwischenbilanz des Umstiegs auf Open Source..."
"Einige Länder wie Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Bayern ... wechseln zu Microsoft Teams oder Microsoft 365 in der Microsoft-Cloud" 😟
#SchleswigHolstein #DigitaleSouveränität #digitalSovereignty #OpenXchange #microsoft #microsoft365 #linux #DirkSchrödter #DigitalOnly
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Schleswig-Holstein: Fast 80 Prozent der Microsoft-Lizenzen gekündigt
"Im Interview zieht Minister Dirk Schrödter eine Zwischenbilanz des Umstiegs auf Open Source..."
"Einige Länder wie Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Bayern ... wechseln zu Microsoft Teams oder Microsoft 365 in der Microsoft-Cloud" 😟
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Schleswig-Holstein: Fast 80 Prozent der Microsoft-Lizenzen gekündigt
"Im Interview zieht Minister Dirk Schrödter eine Zwischenbilanz des Umstiegs auf Open Source..."
"Einige Länder wie Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Bayern ... wechseln zu Microsoft Teams oder Microsoft 365 in der Microsoft-Cloud" 😟
#SchleswigHolstein #DigitaleSouveränität #digitalSovereignty #OpenXchange #microsoft #microsoft365 #linux #DirkSchrödter #DigitalOnly
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Schleswig-Holstein: Fast 80 Prozent der Microsoft-Lizenzen gekündigt
"Im Interview zieht Minister Dirk Schrödter eine Zwischenbilanz des Umstiegs auf Open Source..."
"Einige Länder wie Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Bayern ... wechseln zu Microsoft Teams oder Microsoft 365 in der Microsoft-Cloud" 😟
#SchleswigHolstein #DigitaleSouveränität #digitalSovereignty #OpenXchange #microsoft #microsoft365 #linux #DirkSchrödter #DigitalOnly
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Einweihung bei IT-Dienstleister #adesso dessen Mitarbeiter*innen jetzt im Wissenschaftspark auf 100 wachsen sollen.
Digitalminister #DirkSchrödter betont, wie wichtig Open Source ist. Öffentliche Gelder machen IT-Milliardäre reicher, uns abhängiger. Open Source-Inventionen schaffen in Kiel zukunftssichere Arbeitsplätze.
Danke für die Unterhaltung #gerritderkowski und das Interesse an den Problemen einer #lieblingsmaklerin z. B. wegen fehlendem Bedienpersonal des Scanners im Bauaktenarchiv.
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Für eine gesunde Medienwelt!
ÖRR unter Druck, Zeitungen verschwinden, Zuschauer schalten ab. Stattdessen dominieren Social-Media-Apps unsere Aufmerksamkeit. Journalismus und seriöse Informationen bleiben auf der Strecke. Das können wir uns nicht länger leisten. Ein Essay.
https://kaffeeringe.de/2025/04/08/fuer-eine-gesunde-medienwelt/
#AddicitiveDesign #Amazon #BigTech #BILD #Buchpreisbindung #China #Demokratie #Deutschland #DirkSchrödter #DJV #DonaldTrump #eBay #ElonMusk #Facebook #GiniKoeffizient #Google #GoogleZero #Grundgesetz #HeidrunAllert #HenningFietze #Instagram #JanDelay #Leistungsschutzrecht #MagentaTV #MarkZuckerberg #MartinAndree #Medien #MedienanstaltHamburgSchleswigHolstein #Medienintermediär #Medienpädagogik #Meta #Microsoft #Monopol #PeterThiel #PresseGrosso #Reklame #SaveSocial #SpiegelOnline #Spotify #TikTok #Twitter #UniversitätStanford #USA #WhatsApp #Wirtschaft #X #YouTube #Zattoo
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Für eine gesunde Medienwelt!
ÖRR unter Druck, Zeitungen verschwinden, Zuschauer schalten ab. Stattdessen dominieren Social-Media-Apps unsere Aufmerksamkeit. Journalismus und seriöse Informationen bleiben auf der Strecke. Das können wir uns nicht länger leisten. Ein Essay.
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Für eine gesunde Medienwelt!
Herausforderungen und Chancen in einer Welt von Populismus und Big-Tech. Ein Essay.
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Für eine gesunde Medienwelt!
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@kielkontrovers das passt wieder in die Liste: Man kann mit der #CDU keine Verträge machen. Das gilt natürlich auch für #kiel.
Spannend daran, dass #DirkSchrödter damit gegen seinen Chef schießt.
Wahlen gewinnen in Kiel, werden sie damit auch nicht können. Also ist das einfach nur destruktiv aus Prinzip oder so ein internes CDU Geplänkel?
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@kielkontrovers das passt wieder in die Liste: Man kann mit der #CDU keine Verträge machen. Das gilt natürlich auch für #kiel.
Spannend daran, dass #DirkSchrödter damit gegen seinen Chef schießt.
Wahlen gewinnen in Kiel, werden sie damit auch nicht können. Also ist das einfach nur destruktiv aus Prinzip oder so ein internes CDU Geplänkel?
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@kielkontrovers das passt wieder in die Liste: Man kann mit der #CDU keine Verträge machen. Das gilt natürlich auch für #kiel.
Spannend daran, dass #DirkSchrödter damit gegen seinen Chef schießt.
Wahlen gewinnen in Kiel, werden sie damit auch nicht können. Also ist das einfach nur destruktiv aus Prinzip oder so ein internes CDU Geplänkel?
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@kielkontrovers das passt wieder in die Liste: Man kann mit der #CDU keine Verträge machen. Das gilt natürlich auch für #kiel.
Spannend daran, dass #DirkSchrödter damit gegen seinen Chef schießt.
Wahlen gewinnen in Kiel, werden sie damit auch nicht können. Also ist das einfach nur destruktiv aus Prinzip oder so ein internes CDU Geplänkel?
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@kielkontrovers das passt wieder in die Liste: Man kann mit der #CDU keine Verträge machen. Das gilt natürlich auch für #kiel.
Spannend daran, dass #DirkSchrödter damit gegen seinen Chef schießt.
Wahlen gewinnen in Kiel, werden sie damit auch nicht können. Also ist das einfach nur destruktiv aus Prinzip oder so ein internes CDU Geplänkel?
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Mal deutlich ausgesprochen: De CDU will die Stadtbahn verhindern. #DirkSchrödter (ist glaube ich richtige Schreibweise) als Mitgarbeiter der Staatskanzlei von Günter will dessen Pläne zu Fall bringen. Haben wir nicht unendlich viele Studien hinter uns? Kann sich Kiel weiter leisten KEINE Stadtbahn zu haben? Ich habe immer gesagt diese ganze Konsensbemühungen sind Zeitverschwendung. Die Bahn könnte schon lange fahren, wenn SPD und GRÜNE nicht so getrödelt hätten.
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Mal deutlich ausgesprochen: De CDU will die Stadtbahn verhindern. #DirkSchrödter (ist glaube ich richtige Schreibweise) als Mitgarbeiter der Staatskanzlei von Günter will dessen Pläne zu Fall bringen. Haben wir nicht unendlich viele Studien hinter uns? Kann sich Kiel weiter leisten KEINE Stadtbahn zu haben? Ich habe immer gesagt diese ganze Konsensbemühungen sind Zeitverschwendung. Die Bahn könnte schon lange fahren, wenn SPD und GRÜNE nicht so getrödelt hätten.
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Mal deutlich ausgesprochen: De CDU will die Stadtbahn verhindern. #DirkSchrödter (ist glaube ich richtige Schreibweise) als Mitgarbeiter der Staatskanzlei von Günter will dessen Pläne zu Fall bringen. Haben wir nicht unendlich viele Studien hinter uns? Kann sich Kiel weiter leisten KEINE Stadtbahn zu haben? Ich habe immer gesagt diese ganze Konsensbemühungen sind Zeitverschwendung. Die Bahn könnte schon lange fahren, wenn SPD und GRÜNE nicht so getrödelt hätten.
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Mal deutlich ausgesprochen: De CDU will die Stadtbahn verhindern. #DirkSchrödter (ist glaube ich richtige Schreibweise) als Mitgarbeiter der Staatskanzlei von Günter will dessen Pläne zu Fall bringen. Haben wir nicht unendlich viele Studien hinter uns? Kann sich Kiel weiter leisten KEINE Stadtbahn zu haben? Ich habe immer gesagt diese ganze Konsensbemühungen sind Zeitverschwendung. Die Bahn könnte schon lange fahren, wenn SPD und GRÜNE nicht so getrödelt hätten.
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Mal deutlich ausgesprochen: De CDU will die Stadtbahn verhindern. #DirkSchrödter (ist glaube ich richtige Schreibweise) als Mitgarbeiter der Staatskanzlei von Günter will dessen Pläne zu Fall bringen. Haben wir nicht unendlich viele Studien hinter uns? Kann sich Kiel weiter leisten KEINE Stadtbahn zu haben? Ich habe immer gesagt diese ganze Konsensbemühungen sind Zeitverschwendung. Die Bahn könnte schon lange fahren, wenn SPD und GRÜNE nicht so getrödelt hätten.
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Medien als Säule der Demokratie
Wie müssen wir die Plattformen regulieren, damit sie wirklich zur Medienvielfalt beitragen?
https://kaffeeringe.de/2024/09/04/medien-als-saeule-der-demokratie/
#AfD #DanielKahneman #DirkSchrödter #Facebook #Google #Instagram #IRC #LinkedIn #Medien #MedienanstaltHamburgSchleswigHolstein #Meta #Microsoft #Smartphone #SocialMedia #Streaming #TheVerge #TikTok #Twitter #USA #Wirtschaft #X #YouTube #Zeitungen
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Medien als Säule der Demokratie
Wie müssen wir die Plattformen regulieren, damit sie wirklich zur Medienvielfalt beitragen?
Auf dem Sommerlichen Empfand der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein lobte Schleswig-Holsteins Medienminister Dirk Schrödter die privaten Rundfunkanbieter als „Säulen der freiheitlich demokratischen Grundordnung“. Und ich fragte mich, ob man das eigentlich auch über die heute mächtigsten Medien der Welt sagen würden – die Social Media Plattformen.
Zeitung, Radio, Fernsehen unter Druck
Die klassischen Medien stehen unter Druck. Weltweit gehen Zeitungen ein, Redaktionen werden zusammengelegt, das Angebot verkleinert. In den USA gibt es schon ganze Regionen ohne Zeitung. Dort sind jetzt auch die Anbieter von Kabelfernsehen unter Druck. Das Angebot der Streaming-Dienste ist wesentlich billiger. In Deutschland laufen einige Sender schon praktisch ohne Personal.
Einer der Gründe: Das Werbegeschäft ist zu einem großen Teil zu Meta und Google und anderen Online-Anbietern abgewandert. Die versprechen zielgenaue Ausspielung, weil sie alle Menschen kreuz und quer durch ihr Leben tracken können.
Big-Tech schließt die Ausgänge
Auch ein Großteil des Traffics, den klassische Medienangebote noch bekommen, kommt von den Big-Tech-Plattformen: Per Suchmaschine oder als Links in Sozialen Netzwerken. Auf den Plattformen von Meta werden externe Links ohnehin schlechter angezeigt, als Inhalte, die die Leute auf der Plattform halten. Instagram hat praktische keine ausgehenden Links. Jetzt werden generell politische Inhalte versteckt. Auch die Microsoft-Plattform LinkedIn bestraft ausgehende Links. Die Leute sollen auf den Plattformen bleiben.
Gleichzeitig werden aus den ehemals „Sozialen Netzwerken“ immer mehr Unterhaltungsapps. TikTok hat es vorgemacht: Follower spielen praktisch keine Rolle mehr – es zählt allein, was der Algorithmus für den „For-You-Feed“ auswählt. Videos, die dem individuellen User sehr wahrscheinlich gefallen. Andere machen es nach: YouTube, Instagram, X, Facebook. Selbst bei LinkedIn mischen sich immer mehr Inhalte von Leuten in meinen Feed, denen ich nicht folge.
Social Media muss sich verändern, weil die Ansprüche junger Menschen andere sind als die der älteren. Ich bin noch damit aufgewachsen, dass man froh sein konnte, wenn jemand „im Internet“ war. Im IRC haben wir mit allen gechattet, die da waren. Bei Facebook waren meine ersten Kontakte Leute, die ich nicht kannte – die waren einfach da.
Junge Menschen haben alle ihre wichtigen Kontakte im Smartphone, sobald sie eines bekommen. Wenn sie mit jemanden kommunizieren wollen, dann können sie das mit Leute tun, die sie kennen. Die brauchen kein Social Network, um mit Randoms zu sprechen. Die wollen unterhalten werden. Also werden aus Sozialen Netzwerken Unterhaltungsapps.
Das Web unter Druck
Google ärgert sich natürlich, dass die sich ausgerechnet ein Business ausgesucht haben, das davon lebt, Leute auf andere Websites zu schicken. Aber halt! Die Leute wollen doch gar nicht durchs Internet surfen – die wollen Antworten auf ihre Fragen! Also wird Google zukünftig alle Anfragen selbst per Chatbot beantworten. Immer weniger Traffic werden klassische Medienseiten von Google und anderen Suchmaschine bekommen. Das Tech-Magazin „The Verge“ spricht in diesem Zusammenhang von dem Szenario „Google Zero“ – wenn also gar kein Traffic mehr von Google kommt.
Ich weiß nicht, wie repräsentativ mein kleines Blog hier ist – mir schickt Google nur noch 1/4 der Lesenden heute im Vergleich zu 2020. Wenn das bei Medienseiten auch so wäre, ist das schon signifikant weniger Traffic, den die Plattformen zusammen weitergeben.
Rechtlicher Rahmen
Die Social_Media-Plattformen werden im Medienstaatsvertrag als Medienintermediäre bezeichnet, weil sie ursprünglich mal zwischen Medien und Publikum vermittelt haben. Dadurch haben dort beispielsweise die Verpflichtung bekommen, nicht bestimmte Medien zu diskriminieren (§ 94 MStV) und „die zentralen Kriterien einer Aggregation, Selektion und Präsentation von Inhalten und ihre Gewichtung einschließlich Informationen über die Funktionsweise der eingesetzten Algorithmen in verständlicher Sprache“ transparent zu machen (§ 93 MStV).
Daneben gibt es noch die Medienplattformen, die klassische Medienangebote von Rundfunk und Fernsehen bündeln. Das sind beispielsweise Magenta TV, Zattoo aber auch Netflix oder Amazon Prime. Medienplattformen sind im Medienstaatsvertrag viel detaillierter reguliert als die riesigen Medienintermediäre. Da müssen die Betreiber sogar den Landesmedienanstalten gegenüber offenlegen, zu welchen Preisen Medien Zugang zu ihrer Plattform bekommen (§ 83 MStV). Es ist auch vorgeschrieben, dass die Angebote der Öffentlich-Rechtlichen Medien und ausgewählter privater Anbieter leicht auffindbar sein müssen (§ 84 MStV). Das gilt dann beispielsweise auch für Entertainment-Systeme in Autos.
Das mag alles ein Fortschritt gewesen sein, als der Medienstaatsvertrag 2020 beschlossen wurde. Es passt aber nicht mehr zu der Medienlandschaft, die sich gerade am Horizont abzeichnet: Intermediäre wollen keine Intermediäre sein. Alle haben weiterhin Zugang zu den Plattformen, aber alle Inhalte von „Säulen der freiheitlich demokratischen Grundordnung“ werden gleich schlecht behandelt – um der Diskriminierungsfreiheit aus dem Medienstaatsvertrag gerecht zu werden.
Unterhaltsamkeit als einziger Maßstab
Wer Dinge auf diesen Plattformen veröffentlicht muss sie allein nach den Regeln der Plattform veröffentlichen. Social-Media-Leute sagen dann so Sachen wie „damit es im Algorithmus performt“. Das sind so Kleinigkeiten wie, dass Posts mit Bild besser angezeigt werden als ohne – klar: tendenziell verspricht ein „Hingucker“ mehr Aufmerksamkeit und mehr Interaktion. Mehr Interaktion heißt, die Leute sind länger in der App und je länger sie in der App sind, desto mehr Reklame kann man ihnen anzeigen. Also verdient die Plattform mehr Geld.
Grundsätzlich bedeutet das natürlich, dass ein Algorithmus die interessantesten Sachen für die User heraussucht. Das macht den Dienst interessant und hält die Leute an der App. Aus der Unterhaltungs-Perspektive ist das natürlich super. Nichts gegen Unterhaltung. Die muss auch nicht immer einen Bildungsauftrag erfüllen. Auch früher gab es jede Menge „Blödsinn“. Unterhaltung muss keine „Säule der freiheitlich demokratischen Grundordnung“ sein.
Unterhaltsam ist im Zusammenhang mit Social-Media nicht gleichbedeutend mit „witzig“ oder „schön“: Denn wenn man Unterhaltsamkeit in der Währung von Interaktionen wertet, weil die am meisten Geld bringen, dann sind Kontroversen und Aufreger sehr unterhaltsam.
Die Inhalte auf den ehemaligen Social-Media-Plattformen sind nicht ausschließlich klassische Unterhaltung, sondern auch Nachrichten und Politik. Dabei fördert der auf Interaktion getrimmte Algorithmus die Art Inhalte, die das „schnelle Denken“ – die Instinkte – anspricht: Schnell liken, teilen, kurze Kommentare – „einen raushauen“. Wie wir von dem Psychologen und Nobelpreisträger Daniel Kahneman wissen, sind Instinkte leicht in die Irre zu führen und Menschen sammeln dann Überzeugungen, zu denen sie nicht kämen, wenn sie einmal wirklich darüber nachdenken würden.
Wahre Informationen gehen oft nicht so schnell und ungefiltert ins Hirn, weil wir dazu das langsame Denken benötigen, um sie wirklich zu verstehen. Deswegen ist es ein ungleiches Spielfeld für Organisationen, die Desinformation verbreiten und die Organisationen, die echte Informationen verbreiten wollen. (Nein, ihr Social-Media-Schlaumeier-Experten, die anderen Parteien können nicht einfach das machen, was die AfD auf TikTok macht.)
Welche Medien wollen wir?
Eine Frage ist, was wir für ein Mediensystem brauchen, und was wir dafür tun müssen.
Wie können sich Medien finanzieren?
Selbst Lokalmedien müssen zukünftig leben können. Sie brauchen ein relativ einfaches und zuverlässiges Geschäftsmodell. Wir können es nicht jeder Zeitung einzeln überlassen, da etwas individuelles herauszufinden. Denn wenn Zeitungen vor Ort scheitern, gibt es in der Region keinen Lokaljournalismus mehr. Den aber würden wir wohl als „Säule der freiheitlich demokratischen Grundordnung“ bezeichnen.
Brauchen wir hier irgendeine Art System der Umverteilung? Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk, aber privatwirtschaftlich? Können wir die Plattformen verpflichten, in ein solches System einzuzahlen – entweder in Form von Geld oder in Form von Reichweite?
Wie funktioniert die Distribution?
Auf welchem Weg finden die Menschen ihren Journalismus, wenn nicht mehr über die ehemaligen Intermediäre? Welche Art der Distribution soll dann funktionieren? Wir haben im Internet nicht allzu viele Technologien, die dabei helfen. Es ist http – als Protokoll für das Web. Die Leute könnten direkt die URLs abtippen. Aber wer macht das? Dann gibt es Links. Aber wenn die Suchmaschinen als ehemals zentrale Verteiler nicht mehr verlinken wollen und die Social-Media-Plattformen auch nicht mehr – was bleibt dann? Die Leute können per Newsletter oder RSS abonnieren – ePaper würde ich unter Newsletter fassen. Und man könnte Reichweite per ActivityPub aufbauen. Das ist derzeit auch noch ein hartes Brot.
Warum können wir die ehemaligen Intermediäre nicht zu Medienplattformen erklären und sie dazu zwingen, bestimmten Informationsangeboten auch eine Sichtbarkeit in ihrem For-You-Feed zu geben?
Was auch immer wir tun: Wir müssen einigermaßen schnell handeln, damit wir erhalten können, was an demokratischer Öffentlichkeit noch vorhanden ist. Wir brauchen diese „Säule der freiheitlich demokratischen Grundordnung“!
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Monopole zerschlagen werden müssen.
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Link: https://kaffeeringe.de/2024/09/04/medien-als-saeule-der-demokratie/
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Der Stellenwert Sozialer Netzwerke
Sind Soziale Netzwerke „Säulen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ wie Zeitungen, Radio und Fernsehen? Einige Gedanken.
https://kaffeeringe.de/2024/07/26/der-stellenwert-sozialer-netzwerke/
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Sind Soziale Netzwerke „Säulen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ wie Zeitungen, Radio und Fernsehen? Einige Gedanken.
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Sind Soziale Netzwerke „Säulen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ wie Zeitungen, Radio und Fernsehen? Einige Gedanken.
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