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1000 results for “technology_tales”
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#Europa #Schweiz #SBahnAuftrag #Siemens
#Streit #Antriebstechnik #Zug #ABB #Stadler
Streit um SBB-Züge - «Riskant, diese neue Technologie im dichten Zürcher S-Bahn-Netz einzusetzen» -
Nach dem SBB-Auftrag an Siemens kritisieren ABB und Stadler den Antrieb der neuen Züge. Die Bundesbahnen wehren sich gegen die Vorwürfe:
https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich-sbb-auftrag-an-siemens-gefaehrdet-s-bahn-betrieb-140493877946
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#Europa #Schweiz #SBahnAuftrag #Siemens
#Streit #Antriebstechnik #Zug #ABB #Stadler
Streit um SBB-Züge - «Riskant, diese neue Technologie im dichten Zürcher S-Bahn-Netz einzusetzen» -
Nach dem SBB-Auftrag an Siemens kritisieren ABB und Stadler den Antrieb der neuen Züge. Die Bundesbahnen wehren sich gegen die Vorwürfe:
https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich-sbb-auftrag-an-siemens-gefaehrdet-s-bahn-betrieb-140493877946
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Im Herzen des Saarlandes, auf der Strecke zwischen Niederlinxweiler und Homburg, rollte der ICE Zug der Deutschen Bahn dahin. Die Wälder und Felder glitten an den Fenstern vorbei, während die Passagiere sich in ihre Gedanken und Gespräche vertieften. Unter ihnen befand sich Kevin, ein junger Abenteurer, der mehr an Old Shatterhand erinnerte als an einen gewöhnlichen Reisenden. Seine Augen ruhten hinter modernen Brillengläsern, die tiefe Intelligenz und Neugier widerspiegelten.
Nicht weit von ihm entfernt, in einem abgeschiedenen Abteil, saßen zwei ungewöhnliche Gestalten: Claus Weselsky, der gutmütige, aber leidenschaftliche Gewerkschaftsführer, und Richard Lutz, der Chef der Deutschen Bahn. Zwischen ihnen lag ein Stapel von Plänen und Forderungen, die das Schicksal der Bahn und ihrer Passagiere entscheidend beeinflussen könnten. Doch ihre Diskussion wurde jäh unterbrochen, als ein lautes Lachen durch den Waggon hallte.
Es war Alfons, der Komödiant, der sich als Winnetou-Äquivalent in diese Geschichte eingeschlichen hatte. Mit seinem scharfen Witz und seiner unvergleichlichen Art, die Welt zu sehen, brachte er Licht in jede noch so düstere Situation.
„Meine Herren, ich glaube, Sie nehmen das alles ein bisschen zu ernst!“ rief er aus, während er mit einem feinsinnigen Lächeln durch den Waggon tänzelte.
Doch die Lage war ernster, als es auf den ersten Blick schien. Im hinteren Teil des Zuges waren die Passagiere in Unruhe. Gerüchte machten die Runde, dass einige Fahrgäste von Weselsky und Lutz als Geiseln genommen und gefoltert wurden, um ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele durchzusetzen. Ein absurdes Szenario, das jedoch in der Welt von Karl May nicht fehl am Platz war.
Kevin, der diese Nachrichten hörte, wusste, dass er handeln musste. Wie Old Shatterhand in seinen besten Tagen, stand er auf, richtete seinen schwarzen Filzhut und machte sich auf den Weg zum hinteren Teil des Zuges.
„Keine Sorge, ich werde euch retten!“ rief er den Passagieren zu, die von ihren Qualen geplagt wurden. Mit einem Mix aus Verhandlungsgeschick, Intelligenz und ein wenig technischem Know-how, das er aus seinem Laptop zauberte, schaffte es Kevin, die Situation zu entschärfen.
Währenddessen sorgte Alfons für Ablenkung, indem er die ernste Atmosphäre mit seinen Scherzen auflockerte. „Wisst ihr, was der Unterschied zwischen einem ICE und einem Komiker ist? Der ICE kommt manchmal zu spät, aber ein guter Witz ist immer pünktlich!“
Inmitten des Chaos näherte sich Kevin Weselsky und Lutz. Mit einer Mischung aus Charme und Entschlossenheit konfrontierte er sie mit ihren Taten. „Das ist nicht der Weg, um Veränderungen zu erreichen“, sagte er mit fester Stimme.
Die beiden Männer, beeindruckt von Kevins Mut und Überzeugungskraft, erkannten ihren Fehler und versprachen, ihre Ziele auf friedlichere Weise zu verfolgen.
Als der Zug in Homburg einfuhr, waren die Passagiere befreit, die Wogen geglättet und die Geiselnahme war nur noch eine Erinnerung. Kevin, der Held des Tages, wurde von allen gefeiert, und selbst Weselsky und Lutz konnten nicht umhin, ihm ihren Respekt zu zollen.
Alfons, der unermüdliche Spaßmacher, verabschiedete sich mit einem Augenzwinkern: „Wisst ihr, manchmal ist das Leben wie eine Zugfahrt im Saarland – man weiß nie, was als Nächstes passiert, aber man kann sicher sein, dass es unterhaltsam wird!“
Und so endete ein weiteres unglaubliches Abenteuer im Saarland-Express, geprägt von Witz, Mut und einer Prise Wahnsinn, wie es nur Karl May hätte
https://stairs.veen.world/2023/12/23/die-abenteuer-des-kevin-im-saarland-express/
#Abenteurer #Alfons #Bahngäste #Befreiung #ClausWeselsky #DeutscheBahn #Fahrgäste #Geiselnahme #Gewerkschaftsführer #Homburg #Humor #ICE #KarlMayStil #Kevin #Komödiant #Laptop #Mut #Niederlinxweiler #OldShatterhand #Polymath #Reiseabenteuer #Rettung #RichardLutz #Saarland #Spaßmacher #Technologie #Unterhaltung #Verhandlungsgeschick #Weihnachten #WesternDuell #Winnetou #Zugfahrt
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2️⃣ Unter dem reisserischen Titel „Hey ChatGPT, wird KI die Menschheit auslöschen?“ hat der #Tagesanzeiger bzw. die #Sonntagszeitung ein Interview mit #ChatGPT publiziert. Der Journalist wollte herausfinden, wie die KI die Chancen und Risiken der Technologie beurteilt. Dabei ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann.
Deshalb bei #DNIP gleich zwei Kritiken in einem Beitrag. Viel Spass!
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#LINKSDERWOCHE | 9/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
Schwäche als Stärke | Schwäche ist kein Nachteil, sondern kann zu Vorteil werden
Schwäche wird nach wie vor oft negativ gesehen. Nicht so bei Dan Rockwell. Er sieht in ihr sogar einen Vorteil, sofern sie bewusst reflektiert wird. Sich seiner Schwächen bewusst zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen, eröffnet laut ihm Entwicklungschancen und erdet.
https://leadershipfreak.blog/2026/02/26/the-weakness-advantage/
Selbstäuschung vermeinden | Sieben Fragen, die uns vor Selbsttäuschen bewahren können
Auch wenn Dan Rockwells sieben Fragen ursprünglich auf „Führung” abzielen, lassen sie sich auf viele andere Bereiche übertragen. Führung bedeutet nämlich nicht nur, andere zu führen, sondern auch, sich selbst zu führen. Daher passen die Fragen für mich sogar in das Themenfeld der persönlichen Produktivität. Es geht darum, Selbsttäuschung zu vermeiden und die eigene Entwicklung zu reflektieren. Dabei können seine Fragen einen wertvollen Beitrag leisten, wenn wir sie in der Selbstreflexion einsetzen.
https://leadershipfreak.blog/2026/02/24/7-questions-that-build-leaders/
Unsicherheit | Wie man mit der alltäglichen Unsicherheit umgehen kann
In der folgenden Podcastfolge von Ivan Blatter geht es um den Umgang mit Unsicherheit. Unsicherheit gehört zum Leben dazu. Alles ist beständig im Fluss. Unsicherheit ist somit der Normalzustand. Die Zukunft ist nicht klar vorhersehbar. Es gibt kein Patentrezept, um mit ihr umzugehen. Olaf Hinz spricht in diesem Zusammenhang vom Segeln auf Sicht, was Ivan als 20-Meter-Prinzip bezeichnet. Ein kleiner Tipp von mir: Effectuation bietet noch einige gute Ansätze, die sich nutzen lassen, um mit echter Unsicherheit umzugehen.
https://share.transistor.fm/s/c1626d8a
Obsidian | Arbeiten mit der Kommandozeile kommt
Ich habe über Thomas Mathoi zur Kenntnis genommen, dass Obsidian bald auf der Kommandozeile genutzt werden kann. Mir erschließt sich der Mehrwert zwar nicht, aber das bedeutet nicht, dass andere diese Funktion nicht schätzen und sich darüber freuen. Daher einfach nur die Info: Da kommt was.
https://www.mathoi.at/2026/02/23/obsidian-auf-der-kommandozeile/
LEAN
Prinzipien statt Methoden | Modelle und Methoden taugen nicht viel, wenn man die Prinzipien dahinter nicht verstanden hat
Ein großer Fehler, der mir – egal, ob im Kontext von Lean oder Agile – immer wieder begegnet, ist das „dumpfe“ Kopieren von Methoden, ohne die zugrunde liegenden Prinzipien zu durchdringen. Es ist wie mit einem guten Standard: Er ist eine gut bestätigte Arbeitshypothese, die so lange gültig ist, bis wir eine bessere finden. Die Prinzipien bleiben bestehen, während sich der Standard verändert. Das beständige Hinterfragen, Weiterentwickeln und Anpassen der Hypothese ist das Prinzip. Ähnlich verhält es sich mit Modellen und Methoden. Auch sie sind gut bestätigte Arbeitshypothesen, die es beständig zu hinterfragen gilt. Prinzipien kann man leider nicht einfach kopieren wie eine Methode. Wie Götz Müller zum Ausdruck bringt, tragen sie eine gewisse Unschärfe in sich, die bewusst gewollt ist. Sie bilden einen Denkrahmen, der Anpassungen im Sinne kontinuierlicher Verbesserung erlaubt.
AGILE
Neugier | Der Ausgangspunkt der Veränderung ist Neugier
Ich hatte bereits letzte Woche den ersten Artikel der Blogserie von Maik Seyfert in den „Links der Woche” erwähnt. Diese Woche folgt der nicht minder spannende zweite Teil, in dem der Autor hervorhebt, weshalb Neugier der wahre Startpunkt der Veränderung ist. Das erinnert mich daran, dass wir – wenn wir über ein Problem stolpern – stutzig werden sollten, wenn wir zügig auf Lösungen stoßen. Einer der großen Vordenker von Lean – ich meine, es waren Taiichi Ohno oder Masaaki Imai, ich bin mir aber nicht mehr sicher – sagte sinngemäß, dass, wenn wir zu schnell eine Lösung parat haben, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir das Problem noch nicht verstanden haben. Das ist ein Grund, weshalb die 5 Why entstanden sind, und aus meiner Sicht ist es ein Wesenszug von Kaizen, da das ständige Hinterfragen der eigenen Annahmen mit dem Ziel, bessere Lösungen zu finden, gerade diese Neugier voraussetzt.
https://www.lostconsultants.com/2026/02/23/why-curiosity-is-the-real-starting-point-of-change/
Retrospektiven I | Wenn in Retros Stille herrscht …
Der bewusste Bruch mit Mustern kann, das stelle ich immer wieder fest, ganz neue Perspektiven eröffnen. Obwohl ich bei Retrospektiven eher ein Freund der Routine bin, mache ich mir das Musterbrechen gelegentlich auch hier zunutze. Daher suche ich immer auch nach guten und bewährten Formaten und bin dankbar, wenn Kolleg:innen ihre bewährte Praxis mit der Gemeinschaft teilen, so wie Simon Flossmann. So wie hier Simon Flossmann. Allerdings bin ich bei asynchronen Retros eher skeptisch. Gerade wenn der Faktor „Zeit” sehr knapp ist, fällt das „asynchrone Kommunizieren” oft dem Druck der vermeintlich wichtigeren Aufgaben zum Opfer. Ein fester Termin und Zeitslot hat sich aus meiner Sicht gerade deshalb bewährt, weil damit auch eine Verpflichtung einhergeht. Allerdings zielen Simons Anregungen eher darauf ab, die stillen Zeitgenossen, von denen man in der Regel nur wenig hört, aus der Reserve zu locken. Von daher ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn man den Eindruck hat, dass in der Retro öfter mal Teammitglieder „unsichtbar” sind.
Retrospektiven II | Retros ohne echte Wirkung sind für die Tonne
Ein kritischer Blick auf das Themenfeld Retrospektive wird auch hier von Marc Löffler geworfen. Und das nicht ganz zu Unrecht. Eine Retrospektive ohne Wirkung ist sinnlos. Bei Retros geht es darum, echte Verbesserungen zu entwickeln, die ein Team voranbringen und Wirkung entfalten. Offensichtlich gibt es nach wie vor Bedarf, das Thema immer wieder aufzugreifen.
https://marcloeffler.eu/2026/02/24/zeit-fuer-bessere-retros/
Ergebnis statt Methodik | Lieferleistung und -qualität sind es die am Ende zählen
Es ist einfach, sich daran abzuarbeiten, ob ein bestimmtes Rahmenwerk gelebt wird oder nicht. Aber darum geht es am Ende des Tages nicht. Es zählt nur, was wir am Ende tatsächlich abliefern. Als Gesamtteam. Daran wird auch die Leistung von Scrum Mastern gemessen. Daher halte ich es persönlich für sehr wichtig, den Fokus in erster Linie darauf zu richten, welchen Mehrwert das Team erzeugt und wie gut die Qualität ist, und nicht darauf, wie gut das Team Scrum lebt. Ähnlich wie Mary Iqbal spreche ich mich dafür aus, Verbesserungen im Team vor allem am Ergebnis und der Ergebnisqualität sichtbar zu machen. Das ist jedoch kein leichtes Unterfangen, weil gerade das oft nicht klar ist. Insbesondere dann, wenn die Distanz zu echten Nutzern sehr groß ist. Das wiederum kommt öfter vor, als man denkt. Leider. Dies ist jedoch ein eigenes Thema.
https://www.rebelscrum.site/post/scrum-is-a-tool-not-the-goal
Agile und KI | Weshalb echte Agilisten auch in Zukunft noch gefragt sein werden
Dieser Schlüsselsatz aus dem Blogartikel von Stefan Wolpers bringt – unabhängig vom Thema KI, das der eigentliche Treiber des Artikels ist – zum Ausdruck, weshalb ich immer noch von Agilität überzeugt bin: „Die oben skizzierte Chance steht jedoch nur agilen Praktikern offen, die aufhören, sich über die Frameworks zu definieren, die sie praktizieren, und anfangen, sich über die organisatorischen Probleme zu definieren, die sie lösen.“ Es steckt nämlich alles drin, worum es eigentlich geht. Es geht nicht um Frameworks, sondern darum, Probleme und Hindernisse aufzulösen, damit am Ende qualitativ hochwertige Ergebnisse entstehen. Ja, wir stehen vor erheblichen Veränderungen durch KI, was die Technologie betrifft. Das eigentliche Kernproblem aller Organisationen bleibt davon jedoch unberührt: Organisationen müssen sich beständig „neu erfinden” und weiterentwickeln. Echten Agilisten – anders als Agileologen – geht es genau darum.
https://www.scrum.org/resources/blog/warum-agile-praktiker-fur-2026-optimistisch-sein-sollten-teil-1
Kritischer Umgang mit Theorien | Vermeintlich wissenschaftlichen Theorien kritisch hinterfragen
Jetzt, liebe Leser:innen, heißt es, sich kurz hinzusetzen. In seinem Blogartikel räumt Felix Stein mit „pseudowissenschaftlichen” Erkenntnissen auf, die wir – da bin ich mir sicher – fast alle schon irgendwo gehört, gelesen und vermutlich sogar selbst verwendet haben. Die Rede ist unter anderem von den Dunbar-Zahlen, den Tuckman-Phasen und einigen anderen Dingen. Ich nehme mich da nicht aus und gebe zu, auch schon in diese Falle getappt zu sein. Es geht nicht darum, dass all das „Blödsinn” ist, sondern darum, Erkenntnisse aus Theorien kritisch reflektierend auf unsere Arbeit zu übertragen. Das ist nicht immer ganz einfach, da wir im Tagesgeschäft oft genug ordentlich unter Dampf stehen. Es lohnt sich allerdings. Es geht primär um ein vertiefendes Verständnis, das erforderlich ist, um zu erkennen, ob Theorien und Erkenntnisse tatsächlich noch aktuell sind und in unserem jeweiligen Kontext zielführend übertragen werden können.
https://www.lean-agility.de/2026/02/pseudo-wissenschaft-im-projektmanagement.html
Design Thinking Methode | A Day in Life – nicht nur für das Produktmanagement geeignet
Wenn ich als Team- bzw. Agile Coach in ein neues Team komme, möchte ich zunächst verstehen, wie es dort läuft. Dafür beobachte ich zunächst einmal, um ein Gespür für die Abläufe zu entwickeln. Dabei greife ich auf etwas Ähnliches zurück, das Lars Richter im Hinblick auf Design-Thinking-Techniken für die Produktentwicklung beschreibt. „A Day in the Life”. Es geht um Verstehen. Erst wenn wir etwas verstanden haben, können wir „neue” Impulse geben, die wirklich zielfördernd sind..
https://scamper.blog/a-day-in-the-life/
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Erwartungsfalle | Wenn Führung mit Erwartungen überladen wird
Führung bedeutet auch, Erwartungen zu managen – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Dies gilt sowohl für die Führenden als auch für die Geführten. Am Ende des Tages braucht es auch schonungslose Transparenz darüber, was machbar und möglich ist. Viel zu oft wird die „Führung” mit Dingen überladen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Führung ist nicht von der Führungskraft abhängig, sondern vom Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren. Wer den Blick zu starr auf die Führungskraft verengt und dabei Kontext, System, Aufgabenstellung, Geführte usw. außer Acht lässt, darf sich nicht wundern, wenn ein „Superheld“ nach dem anderen in der Burnout-Klinik landet. In diesem Sinne sollte der Artikel von Daniel Dubbel dem einen oder anderen gute Impulse liefern, wie wichtig Offenheit und Klarheit für das Erwartungsmanagement im Kontext von Führung sind.
https://www.inspectandadapt.de/mythos-guter-fuehrung-wenn-erwartungen-zur-falle-werden/
Kulturlücke | Wenn Realität und Anspruch zu sehr auseinanderklaffen
Belinda Weibel spricht von der häufig beobachtbaren Kulturlücke zwischen dem nach außen postulierten Anspruch und der gelebten Realität in Organisationen. Wenn ich mir Ausschreibungen anschaue, müsste man meinen, dass in den meisten Organisationen das reinste „Arbeitsparadies” mit einer unglaublich offenen Kultur, geprägt von Transparenz und Kreativität, herrscht, von dem wir alle träumen. Die gelebte Realität sieht jedoch oft anders aus. Im Sinne eines guten Erwartungsmanagements – Marketing hin oder her – sollten der postulierte Anspruch nach außen und die gelebte Realität einigermaßen übereinstimmen, sonst gibt es am Ende nur lange Gesichter, weil unrealistische Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllt werden können. Das kann auch teuer werden, wenn immer wieder gute Mitarbeitende innerhalb kürzester Zeit abspringen. Ihr Fazit: Konsistenz schlägt Perfektion. Lieber etwas mehr Ehrlichkeit als perfektes Personalmarketing. Mit anderen Worten: Authentizität erhöht auch hier die Glaubwürdigkeit dauerhaft ungemein.
https://t2informatik.de/blog/willkommen-im-culture-gap/
#Agile #Agilisten #Change #DesignThinking #Ergebnis #Erwartungsfalle #KI #Kulturlücke #Leadership #Lean #Management #Methoden #Neugier #Obsidian #Prinzipien #Produktivität #Retrospektiven #Scrum #ScrumMaster #Selbsttäuschung #Stärke #Theorie #Unsicherheit #Veränderung #Wissenschaft -
#LINKSDERWOCHE | 9/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
Schwäche als Stärke | Schwäche ist kein Nachteil, sondern kann zu Vorteil werden
Schwäche wird nach wie vor oft negativ gesehen. Nicht so bei Dan Rockwell. Er sieht in ihr sogar einen Vorteil, sofern sie bewusst reflektiert wird. Sich seiner Schwächen bewusst zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen, eröffnet laut ihm Entwicklungschancen und erdet.
https://leadershipfreak.blog/2026/02/26/the-weakness-advantage/
Selbstäuschung vermeinden | Sieben Fragen, die uns vor Selbsttäuschen bewahren können
Auch wenn Dan Rockwells sieben Fragen ursprünglich auf „Führung” abzielen, lassen sie sich auf viele andere Bereiche übertragen. Führung bedeutet nämlich nicht nur, andere zu führen, sondern auch, sich selbst zu führen. Daher passen die Fragen für mich sogar in das Themenfeld der persönlichen Produktivität. Es geht darum, Selbsttäuschung zu vermeiden und die eigene Entwicklung zu reflektieren. Dabei können seine Fragen einen wertvollen Beitrag leisten, wenn wir sie in der Selbstreflexion einsetzen.
https://leadershipfreak.blog/2026/02/24/7-questions-that-build-leaders/
Unsicherheit | Wie man mit der alltäglichen Unsicherheit umgehen kann
In der folgenden Podcastfolge von Ivan Blatter geht es um den Umgang mit Unsicherheit. Unsicherheit gehört zum Leben dazu. Alles ist beständig im Fluss. Unsicherheit ist somit der Normalzustand. Die Zukunft ist nicht klar vorhersehbar. Es gibt kein Patentrezept, um mit ihr umzugehen. Olaf Hinz spricht in diesem Zusammenhang vom Segeln auf Sicht, was Ivan als 20-Meter-Prinzip bezeichnet. Ein kleiner Tipp von mir: Effectuation bietet noch einige gute Ansätze, die sich nutzen lassen, um mit echter Unsicherheit umzugehen.
https://share.transistor.fm/s/c1626d8a
Obsidian | Arbeiten mit der Kommandozeile kommt
Ich habe über Thomas Mathoi zur Kenntnis genommen, dass Obsidian bald auf der Kommandozeile genutzt werden kann. Mir erschließt sich der Mehrwert zwar nicht, aber das bedeutet nicht, dass andere diese Funktion nicht schätzen und sich darüber freuen. Daher einfach nur die Info: Da kommt was.
https://www.mathoi.at/2026/02/23/obsidian-auf-der-kommandozeile/
LEAN
Prinzipien statt Methoden | Modelle und Methoden taugen nicht viel, wenn man die Prinzipien dahinter nicht verstanden hat
Ein großer Fehler, der mir – egal, ob im Kontext von Lean oder Agile – immer wieder begegnet, ist das „dumpfe“ Kopieren von Methoden, ohne die zugrunde liegenden Prinzipien zu durchdringen. Es ist wie mit einem guten Standard: Er ist eine gut bestätigte Arbeitshypothese, die so lange gültig ist, bis wir eine bessere finden. Die Prinzipien bleiben bestehen, während sich der Standard verändert. Das beständige Hinterfragen, Weiterentwickeln und Anpassen der Hypothese ist das Prinzip. Ähnlich verhält es sich mit Modellen und Methoden. Auch sie sind gut bestätigte Arbeitshypothesen, die es beständig zu hinterfragen gilt. Prinzipien kann man leider nicht einfach kopieren wie eine Methode. Wie Götz Müller zum Ausdruck bringt, tragen sie eine gewisse Unschärfe in sich, die bewusst gewollt ist. Sie bilden einen Denkrahmen, der Anpassungen im Sinne kontinuierlicher Verbesserung erlaubt.
AGILE
Neugier | Der Ausgangspunkt der Veränderung ist Neugier
Ich hatte bereits letzte Woche den ersten Artikel der Blogserie von Maik Seyfert in den „Links der Woche” erwähnt. Diese Woche folgt der nicht minder spannende zweite Teil, in dem der Autor hervorhebt, weshalb Neugier der wahre Startpunkt der Veränderung ist. Das erinnert mich daran, dass wir – wenn wir über ein Problem stolpern – stutzig werden sollten, wenn wir zügig auf Lösungen stoßen. Einer der großen Vordenker von Lean – ich meine, es waren Taiichi Ohno oder Masaaki Imai, ich bin mir aber nicht mehr sicher – sagte sinngemäß, dass, wenn wir zu schnell eine Lösung parat haben, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir das Problem noch nicht verstanden haben. Das ist ein Grund, weshalb die 5 Why entstanden sind, und aus meiner Sicht ist es ein Wesenszug von Kaizen, da das ständige Hinterfragen der eigenen Annahmen mit dem Ziel, bessere Lösungen zu finden, gerade diese Neugier voraussetzt.
https://www.lostconsultants.com/2026/02/23/why-curiosity-is-the-real-starting-point-of-change/
Retrospektiven I | Wenn in Retros Stille herrscht …
Der bewusste Bruch mit Mustern kann, das stelle ich immer wieder fest, ganz neue Perspektiven eröffnen. Obwohl ich bei Retrospektiven eher ein Freund der Routine bin, mache ich mir das Musterbrechen gelegentlich auch hier zunutze. Daher suche ich immer auch nach guten und bewährten Formaten und bin dankbar, wenn Kolleg:innen ihre bewährte Praxis mit der Gemeinschaft teilen, so wie Simon Flossmann. So wie hier Simon Flossmann. Allerdings bin ich bei asynchronen Retros eher skeptisch. Gerade wenn der Faktor „Zeit” sehr knapp ist, fällt das „asynchrone Kommunizieren” oft dem Druck der vermeintlich wichtigeren Aufgaben zum Opfer. Ein fester Termin und Zeitslot hat sich aus meiner Sicht gerade deshalb bewährt, weil damit auch eine Verpflichtung einhergeht. Allerdings zielen Simons Anregungen eher darauf ab, die stillen Zeitgenossen, von denen man in der Regel nur wenig hört, aus der Reserve zu locken. Von daher ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn man den Eindruck hat, dass in der Retro öfter mal Teammitglieder „unsichtbar” sind.
Retrospektiven II | Retros ohne echte Wirkung sind für die Tonne
Ein kritischer Blick auf das Themenfeld Retrospektive wird auch hier von Marc Löffler geworfen. Und das nicht ganz zu Unrecht. Eine Retrospektive ohne Wirkung ist sinnlos. Bei Retros geht es darum, echte Verbesserungen zu entwickeln, die ein Team voranbringen und Wirkung entfalten. Offensichtlich gibt es nach wie vor Bedarf, das Thema immer wieder aufzugreifen.
https://marcloeffler.eu/2026/02/24/zeit-fuer-bessere-retros/
Ergebnis statt Methodik | Lieferleistung und -qualität sind es die am Ende zählen
Es ist einfach, sich daran abzuarbeiten, ob ein bestimmtes Rahmenwerk gelebt wird oder nicht. Aber darum geht es am Ende des Tages nicht. Es zählt nur, was wir am Ende tatsächlich abliefern. Als Gesamtteam. Daran wird auch die Leistung von Scrum Mastern gemessen. Daher halte ich es persönlich für sehr wichtig, den Fokus in erster Linie darauf zu richten, welchen Mehrwert das Team erzeugt und wie gut die Qualität ist, und nicht darauf, wie gut das Team Scrum lebt. Ähnlich wie Mary Iqbal spreche ich mich dafür aus, Verbesserungen im Team vor allem am Ergebnis und der Ergebnisqualität sichtbar zu machen. Das ist jedoch kein leichtes Unterfangen, weil gerade das oft nicht klar ist. Insbesondere dann, wenn die Distanz zu echten Nutzern sehr groß ist. Das wiederum kommt öfter vor, als man denkt. Leider. Dies ist jedoch ein eigenes Thema.
https://www.rebelscrum.site/post/scrum-is-a-tool-not-the-goal
Agile und KI | Weshalb echte Agilisten auch in Zukunft noch gefragt sein werden
Dieser Schlüsselsatz aus dem Blogartikel von Stefan Wolpers bringt – unabhängig vom Thema KI, das der eigentliche Treiber des Artikels ist – zum Ausdruck, weshalb ich immer noch von Agilität überzeugt bin: „Die oben skizzierte Chance steht jedoch nur agilen Praktikern offen, die aufhören, sich über die Frameworks zu definieren, die sie praktizieren, und anfangen, sich über die organisatorischen Probleme zu definieren, die sie lösen.“ Es steckt nämlich alles drin, worum es eigentlich geht. Es geht nicht um Frameworks, sondern darum, Probleme und Hindernisse aufzulösen, damit am Ende qualitativ hochwertige Ergebnisse entstehen. Ja, wir stehen vor erheblichen Veränderungen durch KI, was die Technologie betrifft. Das eigentliche Kernproblem aller Organisationen bleibt davon jedoch unberührt: Organisationen müssen sich beständig „neu erfinden” und weiterentwickeln. Echten Agilisten – anders als Agileologen – geht es genau darum.
https://www.scrum.org/resources/blog/warum-agile-praktiker-fur-2026-optimistisch-sein-sollten-teil-1
Kritischer Umgang mit Theorien | Vermeintlich wissenschaftlichen Theorien kritisch hinterfragen
Jetzt, liebe Leser:innen, heißt es, sich kurz hinzusetzen. In seinem Blogartikel räumt Felix Stein mit „pseudowissenschaftlichen” Erkenntnissen auf, die wir – da bin ich mir sicher – fast alle schon irgendwo gehört, gelesen und vermutlich sogar selbst verwendet haben. Die Rede ist unter anderem von den Dunbar-Zahlen, den Tuckman-Phasen und einigen anderen Dingen. Ich nehme mich da nicht aus und gebe zu, auch schon in diese Falle getappt zu sein. Es geht nicht darum, dass all das „Blödsinn” ist, sondern darum, Erkenntnisse aus Theorien kritisch reflektierend auf unsere Arbeit zu übertragen. Das ist nicht immer ganz einfach, da wir im Tagesgeschäft oft genug ordentlich unter Dampf stehen. Es lohnt sich allerdings. Es geht primär um ein vertiefendes Verständnis, das erforderlich ist, um zu erkennen, ob Theorien und Erkenntnisse tatsächlich noch aktuell sind und in unserem jeweiligen Kontext zielführend übertragen werden können.
https://www.lean-agility.de/2026/02/pseudo-wissenschaft-im-projektmanagement.html
Design Thinking Methode | A Day in Life – nicht nur für das Produktmanagement geeignet
Wenn ich als Team- bzw. Agile Coach in ein neues Team komme, möchte ich zunächst verstehen, wie es dort läuft. Dafür beobachte ich zunächst einmal, um ein Gespür für die Abläufe zu entwickeln. Dabei greife ich auf etwas Ähnliches zurück, das Lars Richter im Hinblick auf Design-Thinking-Techniken für die Produktentwicklung beschreibt. „A Day in the Life”. Es geht um Verstehen. Erst wenn wir etwas verstanden haben, können wir „neue” Impulse geben, die wirklich zielfördernd sind..
https://scamper.blog/a-day-in-the-life/
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Erwartungsfalle | Wenn Führung mit Erwartungen überladen wird
Führung bedeutet auch, Erwartungen zu managen – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Dies gilt sowohl für die Führenden als auch für die Geführten. Am Ende des Tages braucht es auch schonungslose Transparenz darüber, was machbar und möglich ist. Viel zu oft wird die „Führung” mit Dingen überladen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Führung ist nicht von der Führungskraft abhängig, sondern vom Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren. Wer den Blick zu starr auf die Führungskraft verengt und dabei Kontext, System, Aufgabenstellung, Geführte usw. außer Acht lässt, darf sich nicht wundern, wenn ein „Superheld“ nach dem anderen in der Burnout-Klinik landet. In diesem Sinne sollte der Artikel von Daniel Dubbel dem einen oder anderen gute Impulse liefern, wie wichtig Offenheit und Klarheit für das Erwartungsmanagement im Kontext von Führung sind.
https://www.inspectandadapt.de/mythos-guter-fuehrung-wenn-erwartungen-zur-falle-werden/
Kulturlücke | Wenn Realität und Anspruch zu sehr auseinanderklaffen
Belinda Weibel spricht von der häufig beobachtbaren Kulturlücke zwischen dem nach außen postulierten Anspruch und der gelebten Realität in Organisationen. Wenn ich mir Ausschreibungen anschaue, müsste man meinen, dass in den meisten Organisationen das reinste „Arbeitsparadies” mit einer unglaublich offenen Kultur, geprägt von Transparenz und Kreativität, herrscht, von dem wir alle träumen. Die gelebte Realität sieht jedoch oft anders aus. Im Sinne eines guten Erwartungsmanagements – Marketing hin oder her – sollten der postulierte Anspruch nach außen und die gelebte Realität einigermaßen übereinstimmen, sonst gibt es am Ende nur lange Gesichter, weil unrealistische Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllt werden können. Das kann auch teuer werden, wenn immer wieder gute Mitarbeitende innerhalb kürzester Zeit abspringen. Ihr Fazit: Konsistenz schlägt Perfektion. Lieber etwas mehr Ehrlichkeit als perfektes Personalmarketing. Mit anderen Worten: Authentizität erhöht auch hier die Glaubwürdigkeit dauerhaft ungemein.
https://t2informatik.de/blog/willkommen-im-culture-gap/
#Agile #Agilisten #Change #DesignThinking #Ergebnis #Erwartungsfalle #KI #Kulturlücke #Leadership #Lean #Management #Methoden #Neugier #Obsidian #Prinzipien #Produktivität #Retrospektiven #Scrum #ScrumMaster #Selbsttäuschung #Stärke #Theorie #Unsicherheit #Veränderung #Wissenschaft -
Zwischen dem aktuellen KI-Hype und der ersten Industrialisierung gibt es Parallelen, das zeigt sich besonders in der drohenden Entfremdung, analysiert unsere Kolumnistin. Aber es gibt Wege, die gleichen Fehler nicht nochmals zu machen.
“Unsere Erfindungen sind meistens niedliche Spielsachen, die unsere Aufmerksamkeit von ernsten Dingen ablenken. Sie sind nur verbesserte Mittel zu einem unverbesserten Zweck – zu einem Zweck, der auf die einfachste Weise von vornherein hätte erreicht werden können.” Sparsamkeit, Walden oder Leben in den Wäldern, Henry D. Thoreau
Die heutige Degitalisierung wird sich in dieser Zeit mit dem tieferen Sinn hinter allerlei Digitalisierungsbemühungen, im Speziellen sogenannter Künstlicher Intelligenz, beschäftigen müssen. Dass KI jetzt wieder Thema sein muss, ist auch mir inzwischen selbst nervig, aber genau diese permanente Durchsetzung in jeglichen Bereichen des Arbeits- und inzwischen auch Privatlebens braucht leider immer eine klare Thematisierung. Im Wesentlichen soll es aber auch um die Entfremdung gehen, die wir gerade durchleben.
Den Ton für diese Kolumne setzt dazu ein gewisser Henry Thoreau, der in Walden die einleitenden Worte in einer Blockhütte ab 1845 im Wald ersann. Quasi als eine Art Aussteiger oder Einsiedler, der sich schon im 19. Jahrhundert vom Fortschritt der Industrialisierung eine Auszeit nahm und im Wald über die Welt nachdachte.
Im 19. Jahrhundert befand sich Thoreau inmitten des ersten Maschinenzeitalters und brauchte eine Pause im Wald. Ein emotionales Bedürfnis, das allzu viele im Bereich der Informationstechnologie in den letzten Jahren immer wieder selbst verspürt haben dürften. Denn heute befinden wir uns quasi im zweiten Maschinenzeitalter, dem der Künstlichen Intelligenz, das auch kognitive Arbeitskontexte erfassen wird.
Üblicherweise sind solche Momente in der Geschichte aber auch weitere Gelegenheiten zur Entfremdung. Zur Entfremdung von sinnvollen Zwecken, für die all diese neue Technik genutzt werden könnte. Zur Entfremdung vor allem für „einfache“ Arbeitende. Nicht zum ersten Mal.
Marx und Manchesterkapitalismus
Entfremdung bzw. entfremdete Arbeit ist ein zentrales Konzept im Werk von Karl Marx. In der Zeit der ersten Industrialisierung hat Marx eine vierfache Entfremdung des arbeitenden Individuums in Bezug auf seine Arbeit attestiert. Nach Marx geschieht diese Entfremdung zwischen dem arbeitenden Individuum und dem Kapitalisten zum einen auf Ebene des Produkts der eigenen Arbeit, weil das Produkt der Arbeit ja gar nicht mehr dem Individuum selbst gehört, sondern anderen. Die Entfremdung geschieht auch auf der Ebene der Tätigkeit, die keine eigenen Bedürfnisse mehr befriedigt und auch keine freie und bewusste Tätigkeit mit der Umwelt oder Gesellschaft ermöglicht. Letztlich entfremdet sich der Mensch vom Menschen selbst.
In die Zeit der Industrialisierung und von Marx fällt auch eine Phase des besonders auf die Interessen von Unternehmen ausgerichteten Kapitalismus, des sogenannten Manchesterkapitalismus. Eine Zeit, in der vor allem in Großbritannien, aber nicht nur dort, Kinderarbeit, lange Arbeitszeiten von bis zu 14 Stunden, Hungerlöhne, Armut und das Fehlen jeglicher sozialer und gesundheitlicher Schutzmaßnahmen etwa bei Arbeitsunfällen vollkommen normal waren. Gewerkschaften oder politische Interessenvertretungen wurden lange Zeit unterdrückt. Die Lage trotz all des vermeintlichen technischen Fortschritts für einen Großteil der Bevölkerung elend.
Gebessert hat sich die Lage ein wenig erst durch Gesetze zum Arbeitsschutz, etwa durch das Festlegen von maximalen Arbeitszeiten und durch das schrittweise Verbot von Kinderarbeit, zumindest für Kinder unter 12.
Nur scheint sich im zweiten Maschinenzeitalter vieles, was wir eigentlich aus der Geschichte gelernt haben sollten, wiederholen zu müssen. Denn im modernen Techkapitalismus droht sich sowohl die Entfremdung als auch das Elend auf die gleiche, wenn auch an diese Zeit angepasste, Art und Weise zu wiederholen. In beiden Industrialisierungen geht es auch immer um Maschinen, in der Industrialisierung etwa um Dampfmaschinen und Webstühle, in der KI-Industrialisierung um massive Rechenzentren.
Musk und Techkapitalismus
Eines der ersten wirklich riesigen, auf KI spezialisierten Rechenzentren, ist Colossus von xAI, einem Unternehmen, das von Elon Musk gegründet wurde. Colossus war zu seiner Eröffnung Mitte 2024 der damals wohl schnellste Supercomputer der Welt.
Im Hype um KI wird immer wieder von den weltverändernden Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz gesprochen. Medikamente können schneller entwickelt werden, indem Proteine besser modelliert werden können. Wetter kann besser vorhergesagt werden. Das wäre vielleicht sogar ein sinnhafter Einsatz von KI. Nur forciert Musk den „vermeintlich freien“ Einsatz von KI für ganz andere Zwecke und damit auch von Supercomputern wie Colossus.
Grok, der Chatbot von xAI, flutet seit einiger Zeit den ehemals relevanten Kurznachrichtendienst Twitter, jetzt unter Musks Eigentümerschaft X genannt, mit massenhaft sexualisierten Deepfakes. Die Diskussion nahm in den letzten Tagen zu. Der selbst nicht ganz widerspruchsarme Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bezeichnete das als eine „Industrialisierung der sexuellen Belästigung“. Die ansonsten eher seriös aufbereitete Financial Times illustrierte die Plattform X wegen der Ereignisse als eine Deepfake-Pornoseite, deren Mitarbeitende dort als eine Ansammlung von Clowns in einem Zirkuszelt dargestellt wurden.
Der typische techkapitalistische Einsatz dieser Tage führt also ebenfalls zu einer mehrfachen Entfremdung. Menschen oder Künstler*innen, die ihrer Werke und möglichen Einnahmen daraus beraubt werden, sei es bei Texten, Bildern, Illustrationen, Musik oder Filmen. Menschen, die im Sinne von digitalem Kolonialismus für KI-Modelle abartigen Content labeln und sortieren müssen. Menschen, die sich bei dieser Tätigkeit fühlen, als würde ihr Leben enden. Gigantomanische Rechenzentren, die in den nächsten Jahren Musks Colossus locker um das fast Zehnfache übertreffen werden und sich dabei in keinster Weise um die Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft scheren. Energiebedarfe, die bis in den Gigawattbereich reichen, was dem Energiebedarf US-amerikanischer Großstädte wie Los Angeles entspricht. Ein Energiehunger, der mit zusätzlichen fossilen Energiequellen oder Atomreaktoren gestillt werden muss – bei denen aber die Entsorgung des Atommülls vollkommen unklar sind.
Dazu entfremdet sich auch noch das Finanzsystem immer weiter von der Realität überhaupt noch tragbarer Geschäftsmodelle. Moral ist dabei sowieso egal: Musks xAI sammelt weiter fleißig Geld einund verbrennt es gleich wieder. Zuletzt fremdeln Anbieter von KI-Lösungen mit dem Konzept von Verantwortung für ihr eigenes Handeln. Hersteller von Chatbots zahlen lieber stillschweigend bei Gerichtsverfahren im Hintergrund Vergleiche, um nicht öffentlich in der Verantwortung für die Konsequenzen ihrer Produkte haften zu müssen.
Auf der anderen Seite starten Akteure wie OpenAI aber KI-Assistenten für die eigene Gesundheit – natürlich auf eigene Gefahr der Nutzenden.
Währenddessen wachsen die Rechenaufwände und die dafür notwendigen Rechenzentren in ihren Anforderungen immer weiter. Anwendungsfälle, die für die Menschheit von irgendeinem nachhaltigen Nutzen wären, werden aber damit kaum umgesetzt. Der Großteil der Rechenleistung wandert in Sprachmodelle, Videogeneratoren und Vision-Modelle. Eingesetzt als eher niedliche Spielsachen, ohne sich aber um ernste Dinge wie den Klimawandel oder die gesellschaftliche Ungleichheit zu scheren.
Grenzen und Wachstum
In manchen Momenten muss die fortschreitende KI-Industrialisierung aber immer wieder mit erstrebenswerten Zukunftsvisionen dargestellt werden, um sie weiter am Leben zu halten, teils geradezu mit marxistisch anmutenden Elementen.
Sam Altman, CEO von OpenAI, versprach etwa 2024 ein Grundeinkommen für alle – wenn denn bald GPT-7 superintelligent sein solle. 2024 veröffentlichte OpenResearch eine von Altman mitfinanzierte Studie zur Wirkung eines bedingungslosen Grundeinkommens, deren Erkenntnisse durchaus unterschiedlich interpretiert wurden.
Altmans Einsatz für ein Grundeinkommen sollte aber nicht ohne seine eigenen Hintergedanken interpretiert werden. Aufgrund des geradezu kannibalistischen Verbrauchs von Ressourcen, die Systeme wie die von OpenAI aufweisen, muss Altman zumindest irgendeine Vision anbieten, die seine Maschinerie am Leben halten kann. Aber Altman ist ein Betrüger, immer wieder.
Das Wachstum der KI-Branche wird aktuell gerade etwas gebremst durch das Erreichen des Limits von produzierbaren Rechenressourcen wie Arbeitsspeicher oder aus dem Internet aufgesaugten Inhalten. LLMs auf der anderen Seite zerstören gerade aktiv ihre eigenen aufgesogenen Inhalte, wie etwa im aktuellen Beispiel des Open Source CSS-Frameworks Tailwind, das in dieser Woche massive Entlassungen wegen KI offenlegte.
In der finanziellen Realität ist aber auch der KI-Primus OpenAI bei seinem Geschäftsmodell schon längst bei Überlegungen zu Erotikinhalten und Werbung angekommen. Dabei sind in die KI-Branche bereits bis 2024 Investitionen gesteckt worden, von denen mehrere Mondprogramme und Manhattan-Projekte finanziert hätten werden könnten.
Bei all diesen Anlässen für Entfremdung ist aber die Frage: Was sind die Alternativen? KI als Teil des Rentensystems? Das ist bei techkapitalistischen Unternehmen, die von der EU geradezu mit Samthandschuhen angefasst werden, schwerlich vorstellbar.
Entfremdung und Rebellion
Ein möglicher Weg aus dieser Entfremdung ist in Thoreaus Worten vom Anfang zu finden. KI in der heutigen Form sind oftmals nur verschlimmbesserte Mittel zu einem kapitalistischen Zweck mit all den schlimmen negativen Konsequenzen.
Politisch wird jetzt vielleicht gefordert, dass es „europäische KI“ brauche mit „europäischen Werten“. Im Wesen von aktuellen KI-Systemen sind aber, ganz gleich welcher Herkunft diese sind, Elemente angelegt, die sich nicht von dieser Technologie trennen lassen. KI ist eine konservative Technologie, sie begünstigt wenige Kapitalisten oder Faschisten immens, bringt einer Mehrheit nur wenige Vorteile und diskriminiert Minderheiten, sei es durch Bias oder schweren Zugang zu aktueller digitaler Technik. Darüber hinaus bleibt die erratische Art des Handelns ein Wesensbestandteil dieser Systeme.
Der Weg aus der Entfremdung ist zuallererst die Erkenntnis, dass KI und die Versprechungen, die sie bringen soll, oftmals aus einer überaus beschränkten Sichtweise kommen. Häufig findet das mittlere oder obere Management in den niedlichen KI-Spielzeugen die vermeintliche Lösung für viele Probleme.
Zu wenig Pflegepersonal im Krankenhaus? Lässt sich bestimmt mit KI-unterstützten Apps für Schichtplanung und Gig Economy „lösen“. Macht die Situation aber nur schlimmer. Zu wenig Geld im Gesundheitssystem? Muss nur mit digitalen Tools besser geleitet werden, am liebsten noch mit Kontaktgebühren. Am besten wäre es doch, gleich die Krankenkassen mit KI tagesaktuell auf Behandlungsdaten agieren zu lassen.
All diese durch KI unterstützten Lösungsvorschläge sind oftmals nur elitäre Projektionen. Lösungen, die nur für einen Teil von Problemen eines Themenbereichs funktionieren und aus Sicht des Managements damit die Lösung für alle Probleme sein müssten, es aber nicht sind.
Die technologische Entfremdung entsteht nicht durch diejenigen, die unrealistische Versprechungen mittels KI machen und verkaufen wollen. Versprechungen wie die einer Superintelligenz, die jetzt 2026 nur noch ein Problem entfernt sei, was eigentlich 2024 schon hätte kommen sollen.
Die technologische Entfremdung des digitalen Maschinenzeitalters entsteht durch zu viele Käufer*innen im Management von Unternehmen, im Gesundheitswesen oder in Verwaltungen [€], die diesen Versprechungen trotz ihrer überzogenen Vorhersagen und trotz ihrer negativen Konsequenzen weiter hinterherlaufen.
Die Frage ist nicht, ob KI in aktueller Form sinnvolle Anwendungen hat. Die Frage ist, ob wir uns als Gesellschaft erst noch einmal jahrelang entfremden müssen, um dann zu erkennen, dass wir vieles aus den Verheißungen von Digitalisierung und KI auch auf einfache oder andere Weise hätten erreichen können – ganz ohne die destruktiven Einflüsse des aktuellen Techkapitalismus.
Bianca Kastl ist Entwicklerin und unterstützt seit Beginn der Corona-Pandemie Gesundheitsämter bei der Digitalisierung. Von dort aus schaut sie kritisch auf die digitale Infrastrukturen, die im öffentlichen Gesundheitswesen genutzt werden – vor allem auf deren Schwachstellen. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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Meine zehn wichtigsten Mini-Selbstentwicklungen in 2024
Dieses Jahr steht der Jahresrückblick hier in meinem Blog unter dem Titel „Mini-Selbstentwicklungen“. Es geht also um Praxis, Routinen und Ideen, die ich im letzten Jahr für mich entdeckt und Schritt für Schritt in meinen Arbeitsalltag integriert habe. Der Begriff Mini-Selbstentwicklungen erscheint mir dafür aus zwei Gründen passend: Erstens sind es tatsächlich oft nur kleine, manchmal fast banale Dinge. Zweitens – und das ist entscheidend – spüre ich in der Reflexion, dass diese Kleinigkeiten dennoch einen echten Beitrag zu meiner eigenen Weiterentwicklung leisten. Ich habe das Gefühl, in diesen Bereichen mit mir selbst einen Schritt vorangekommen zu sein.
In diesem Sinne sind hier meine zehn wichtigsten Mini-Selbstentwicklungen in 2024:
1. Kritzelpräsentationen
Kaum etwas anderes hat mir in diesem Jahr beruflich so viel Freude gemacht wie Kritzelpräsentationen. Meine erste Kritzelpräsentation habe ich Ende Januar fertiggestellt – und war sehr stolz darauf! Diese Präsentation war noch ganz in Schwarz-Weiß und sehr „abgezeichnet“. Ich habe dann immer weiter gezeichnet, mehr selbst probiert, Farbe dazu genommen und dabei Schritt für Schritt in ersten Ansätzen meinen eigenen Stil entwickelt. Gut zeichnen im Sinne einer künstlerischen Qualität kann ich immer noch überhaupt nicht. Ich habe aber immer besser gelernt, meine Thesen, Fragen und Inspirationen in sehr simplen Kritzeleien möglichst prägnant auf den Punkt zu bringen.
Der Auslöser für diese Mini-Selbstentwicklung war, dass ich von KI-generierten Bildern ziemlich genug hatte und auf der Suche nach schönen, Storytelling-artigen Präsentationsformen war. In der Winterpause habe ich dann einfach mal so mit Kritzeln begonnen. Die ersten Zeichnungen waren wirklich eine Katastrophe. Zum Glück hatte ich gerade am Anfang den Eindruck, wirklich sehr schnell Fortschritte zu machen. Im Grunde ging es nur darum, den Stift mit mehr Selbstbewusstsein zu führen und ein paar erste Routine-Zeichnungen fest im Kopf verankert zu haben. Alles Weitere ergab sich dann nach und nach.
Allererste, sehr unsichere Kritzeleien von mir von Januar 2024Weil mir das Kritzeln viel Freude machte, ich Bestärkung und sehr wertschätzendes Feedback erhielt und ich den Eindruck hatte, dass meine Vorträge mit Kritzelpräsentationen besser wurden, bin ich dann dabei geblieben. Sicherlich werde ich das auch im neuen Jahr weiter machen. Natürlich kritzle ich nicht alle Vorträge, sondern nutze oft auch offen-lizenzierte Bilder oder doch KI-Generierung. Viel kann ich inzwischen auch von meinen bereits gezeichneten Kritzeleien weiter nutzen. Immer wieder nehme ich mir aber für einen ’neuen Vortrag‘ bewusst Zeit und kritzle ihn von der ersten bis zur letzten Folie. Diese Vorträge werden dann oft zu meine Lieblings-Vorträgen!
2. Frische Luft & Bewegung
Spazieren gehen war für mich schon immer ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Dieses Jahr habe ich es aber noch ein Stückchen mehr zur Routine gemacht – und bei Veranstaltungen auch mit einer veränderten Praxis verbunden. Die Mini-Selbstentwicklung ‚Frische Luft und Bewegung‘ besteht somit genau genommen eigentlich aus gleich drei Routinen:
- Ich starte Konzeptionen von Lernangeboten oder die Gestaltung von Inhalten sehr konsequent damit, dass ich rausgehe, eine Runde spaziere und dabei reflektiere – nicht erst dann, wenn ich merke, dass ich nicht weiterkomme. Den Anstoß dafür gab wieder die KI-Entwicklung. Ich merkte, dass ich die meisten Veranstaltungskonzeptionen damit startete, dass ich mir von einem KI-Sprachmodell eine Liste mit zehn ersten Ideen generieren ließ. Das wurde mir mit der Zeit zu einseitig. Vor allem fand ich es aus Perspektive eines befürchteten De-Skillings für mich nicht sinnvoll. Inzwischen nutze ich den Prompt mit den zehn Ideen zwar immer noch viel und gerne, aber achte darauf, dass ich immer zuerst selbst nachdenke. Genau das funktioniert bei mir spazierengehend einfach am besten!
- Wenn ich zu Vor-Ort-Veranstaltungen verreise, dann bemühe ich mich um eine Unterkunftsauswahl in Spaziergangsnähe zur Veranstaltung. Das lässt sich vorher schon recherchieren, und es gibt oft wirklich sehr schöne Wege durch die Stadt oder auch an Sehenswürdigkeiten vorbei, durch Parks oder an Flüssen. Das bedeutet im Ergebnis, dass ich die meist langen Veranstaltungstage spazierend beginne, dabei noch einmal den Tag im Kopf ein bisschen vorplanen kann und dann auch im Rückblick zu der jeweiligen Veranstaltung meist sehr klare und konkrete Erinnerungen im Kopf behalte, weil ich sie mit dem Spazierweg am Morgen verknüpfe.
Die Idee für diese Praxis war ein Zufall: Ich war bei der Veranstaltung ‚OER im Blick‘ in Frankfurt, übernachtete in der Nähe des Bahnhofs und schaute am nächsten Morgen, wie ich am besten zum Veranstaltungsort komme. Ich sah, dass es zu Fuß nur eine knappe Stunde war und das ganz wunderbar am Main entlang ging. Ich habe diesen Weg gewählt – und fand das im Ergebnis so ein gutes Ankommen, dass ich das auch für spätere Veranstaltungen in vielen Fällen so beibehalten habe. - Wenn ich direkt am Tag der Veranstaltung anreise, laufe ich vom Bahnhof aus zum Veranstaltungsort ohne die Smartphone-Navigation zu nutzen. Stattdessen schaue ich vorab, wie ich laufen will, und orientiere mich dann beim Gehen. Davor war es meine Praxis, mit dem Handy in der Hand zu laufen. Ich stelle fest, dass ich ohne Handy tatsächlich aufmerksamer meine Umgebung wahrnehme. Außerdem gibt es in vielen Städten sehr bewusst aufgestellte Wegweiser zu Orten wie z. B. der Hochschule oder anderen Veranstaltungsorten, denen man folgen kann. Sie preisen oft nicht den kürzesten Weg an, sondern den für die jeweilige Stadt passendsten. Genau wie der morgendlichen Spaziergang vom Hotel zum Veranstaltungsort ermöglicht auch diese Routine mir ein sehr gutes Ankommen!
3. Klüger Bahnfahren
Ich bin in meiner Arbeit auf die Bahn angewiesen, weil ich nicht gut Auto fahren kann (und es auch nicht lernen will) und insgesamt relativ viel unterwegs bin. Wer ebenfalls viel Bahn fährt, wird mir zustimmen, dass die Bahn – sehr vorsichtig formuliert – leider nicht die Zuverlässigkeit bietet, die man sich wünschen würde. Ich habe mich sehr lange und sehr viel über diese Realität geärgert. Inzwischen habe ich für mich entschieden, mit mehr Gelassenheit an die ganze Sache ranzugehen. Das funktioniert praktisch so, dass ich erstmal davon ausgehe, dass ich verspätet sein werde oder irgendwelche anderen Herausforderungen entstehen. Wenn das dann wider Erwarten doch anders ist, dann habe ich etwas, worüber ich mich freuen kann. Trotz dieser veränderten Haltung setze ich mich natürlich weiterhin für eine bessere öffentliche Infrastruktur ein.
Damit diese Strategie auch mit potenziellen Auftraggebern funktioniert, plane ich bei längeren Anfahrten meine Anreise entweder so, dass ich in die Nacht reinfahre und dann am nächsten Morgen pünktlich bin, oder dass ich mindestens zwei Stunden Vorlaufzeit einplane. Das mache ich transparent – und schreibe direkt auch dazu, dass ich mehr Vorlauf zeitlich nicht ermöglichen kann. Mehr als zwei Stunden Verspätung ist aber bei mir wirklich sehr selten. Meistens ist es sogar so, dass noch Zeit für ein entspanntes Ankommen und Vorbereiten bleibt. Wenn es dann doch länger braucht, dann ist das etwas, was ich nicht direkt ändern und deshalb dabei sehr gelassen bleiben kann.
(Ich weiß, dass ich in der privilegierten Situation bin, dass ich schnell zu Fuß bin, keine besonderen Bedürfnisse habe und das System Bahn und viele Bahnhöfe sehr gut kenne. Darum ist mein weiterer Selbstanspruch beim Bahnfahren, auf jeder Fahrt wenn nötig immer dann zu unterstützen, wo andere Menschen nicht weiterkommen. Das macht Bahnfahren auch für mich direkt weniger nervig, weil ich den Eindruck habe, zumindest ein bisschen etwas Sinnvolles in dem ganzen Chaos machen zu können.)
4. Blickkontakt
Das klügere Bahnfahren bringt mich direkt zu meiner nächsten Selbstentwicklung: dem Blickkontakt mit anderen. Das ist eine Routine, die ich mir angewöhnt habe, die vielleicht für viele Menschen ohnehin selbstverständlich ist. Für mich war es das bisher nicht. Vielleicht einfach aus Unsicherheit habe ich meistens „durch“ andere Menschen, die ich nicht kenne, aber denen ich unterwegs begegne, hindurch geblickt oder auf andere Arten und Weisen den direkten Blickkontakt eher vermieden. Im letzten Jahr habe ich mir dann angewöhnt, Menschen direkt anzublicken. Ich merke, dass das in sehr vielen Fällen zu einer anderen Stimmung führt. Allein durch einen kurzen Blickkontakt kann aus einem isolierten Nebeneinander etwas „Gemeinsames“ entstehen: Man wartet dann gemeinsam auf die Tram, man hofft gemeinsam darauf, den Anschluss nicht zu verpassen, man freut sich gemeinsam über die warme Sonne oder ein lachendes Kind in der Fußgängerzone …
Sehr spannend fand ich, dass diese Routine auch mein Verhalten bei Vorträgen verändert hat. Auch hier habe ich natürlich auch früher schon ins Publikum geblickt, aber auch hier meistens, ohne direkt jemanden anzuschauen. Durch die Erfahrung des Blickkontakts im öffentlichen Raum mit Unbekannten kann ich das inzwischen viel besser auch auf Vortrags-Settings übertragen – und mag die Resonanz, die daraus dann entstehen kann, sehr gerne.
Ausgangspunkt für diese Mini-Selbstentwicklung war ein LinkedIn-Post, in dem eine Person sinngemäß schrieb, dass sie sich immer erst 30 Sekunden Zeit nimmt, um Menschen anzublicken, bevor sie sich ihr Smartphone oder ein anderes technisches Gerät nimmt. Ich habe beschlossen, zumindest das mit dem Blickkontakt mal direkt auszuprobieren. Inzwischen ist es Normalität geworden.
Ich mag diese Mini-Selbstentwicklung sehr gerne und werde sie sicherlich beibehalten und weiter entwickeln.
5. Konstruktivere Zusammenarbeit dank „innerem Team“
Im Sommer habe ich das Buch Haltung von Katrin Halfmann gelesen und darin vor allem das Prinzip des inneren Teams von Schulz von Thun für mich entdeckt. Sehr vereinfacht geht man beim inneren Team davon aus, dass sich in unterschiedlichen Situationen, die wir erleben, immer sehr schnell unterschiedliche „Stimmen“ in unserem Inneren zu Wort melden. Das ist unser inneres Team. Welches innere Team wir haben, haben wir sehr lange im Laufe unserer Sozialisation erworben. Zugleich lässt sich das innere Team auch immer weiterentwickeln.
Die schnellsten und lautesten Stimmen des inneren Teams sind oft nicht die Stimmen, die am besten zu einer konstruktiven Zusammenarbeit beitragen können. Es sind z. B. oft die ärgerliche Person, die enttäuschte Person oder die verunsicherte Person. Sie sagen in uns zum Beispiel Sätze wie diese:
- „Was soll denn das? Das ist ja superblöd von diesem Auftraggeber!“
- „Die Auftraggeber sind bestimmt total unzufrieden mit dem, was ich für sie gestaltet habe!“
- „Warum bekommt diese Person so viel Applaus und ich werde gar nicht beachtet?“
Der Clou beim inneren Team ist nun, dass wir diesen ersten und lauten Stimmen nicht hilflos ausgeliefert sind. Wir können stattdessen in uns hinein hören und gezielt suchen, wen es da in uns sonst noch gibt, oder stillere Mitglieder des inneren Teams bewusst zum Reden auffordern bzw. auch weitere, hilfreiche Mitglieder dazu holen. Dann kommen plötzlich auch ganz andere Stimmen zum Vorschein:
- „Was ist da denn passiert? Hatte der Auftraggeber einen schlechten Tag?“
- „Ich kann Bildungsangebote gut gestalten!“
- „Die Person hat den Beitrag sicherlich mit viel Mühe vorbereitet. Schön, dass das honoriert wird!“
Mit diesen inneren Stimmen ist dann eine ganz andere Reaktion möglich als die Reaktion, die einem spontan gekommen wäre. Man reagiert reflektierter, mehr in der „Ich-Form“ und empathischer. Ich mache die Erfahrung, dass das vor allem für eine konstruktivere Zusammenarbeit mit anderen sehr hilfreich ist. Richtig froh war ich, als es mir kürzlich gelungen ist, bei Unstimmigkeiten in einer Zusammenarbeit ein sehr konstruktives Feedback zu formulieren. Außerdem habe ich es mithilfe einer bewussten Auseinandersetzung mit meinem inneren Team an sehr vielen Stellen geschafft, mich von Missgunst zu befreien, die davor immer mal wieder an mir genagt hatte, und stattdessen zu Mitfreude zu gelangen.
Insgesamt merke ich, dass es mir durch diese Mini-Selbstentwicklung in ganz vielen Situationen und immer besser gelingt, konstruktiv zu reagieren. Eine sehr gute und hilfreiche Sache!
6. Analoger Schreibtisch
Ein „analoger Schreibtisch“ war mein diesjähriger Neujahrsvorsatz. Er hat mich so durch das ganze Jahr begleitet. Genau genommen ist es kein „ganzer“ analoger Schreibtisch, sondern ich habe an meinem (recht langen) Schreibtisch einfach einen Bereich, in dem eine Kritzeloberfläche liegt, Stifte und auch ein bisschen Kreativitätsutensilien wie Knete und Lego. Daneben – im digitalen Bereich – steht mein Laptop mit Headset. Ich mag diese Einrichtung und habe sie im Laufe des Jahres so sehr schätzen gelernt, dass ich es sicher auch zukünftig beibehalten werde.
Inzwischen habe ich es mir fest angewöhnt, Aufgaben zum Neudenken und zum Strukturieren nicht am Bildschirm zu machen, sondern dafür „rüberzurutschen“ in den analogen Bereich. Das macht oft sehr viel mehr Freude und ich erlebe es auch als deutlich produktiver!
7. Mini-Meditation
Von einer Kollegin habe ich im Sommer das weite Feld der Meditation entdeckt und mich ein bisschen ans Erkunden dazu gemacht. Ich bin weit davon entfernt, „Meditation“ tatsächlich als Praxis in meinen Tagesablauf integriert zu haben. Das lese und höre ich viel von anderen und finde das sehr bewundernswert. Was für mich aber geklappt hat, sind so genannte Mini-Meditationen. Das sind ganz kurze „Stopp-Möglichkeiten“ bei rotierenden Gedanken im Kopf. Es geht hier nicht darum, die Gedanken zu sortieren und zu ordnen. Stattdessen geht es darum, für einen kurzen Augenblick ganz bewusst nichts zu denken. Das funktioniert bei mir am besten, wenn ich mich entweder auf meinen Atem fokussiere. Oder wenn ich meinen Körper bewusst erfühle (Wo sitze ich gerade, wie fühlt sich die Verbindung meiner Füße zum Boden oder meiner Hände zum Schreibtisch an?). Mit dieser Fokussierung endet das sonstige Gedankenkarussell und die Mini-Meditation wirkt deshalb wie eine sehr erholsame Pause, auch wenn es meistens nur 1–2 Minuten sind. Je häufiger ich das anwende, desto besser funktioniert es. Das bedeutet: Es wird immer einfacher, den Fokus herzustellen und das Chaos im Kopf zu stoppen. Danach lässt sich dann sehr viel besser weiter arbeiten.
Auch das ist eine Mini-Selbstentwicklung, die ich als sehr hilfreich empfinde. Ich möchte sie gerne noch besser erlernen. Vielleicht klappt es ja zukünftig auch besser mit längerer Meditation.
8. Zuversicht
Mein Sommer war aufgrund verschiedener Umstände wenig erholsam, und als ich Mitte August wieder richtig mit der Arbeit begann, hatte ich über ein paar Wochen ein großes Unsicherheitsgefühl. Der Auslöser war hier ein weitgehender „Leerlauf“ bei den Aufträgen. Ich hatte zwar noch einige Veranstaltungen im Kalender, die ich gestaltete, aber es gab auch sehr viele Tage, an denen ich tatsächlich gar nichts zu tun hatte. Das Ganze war für mich finanziell noch nicht problematisch, weil ja trotzdem einzelne Aufträge da waren und ich mir in der Selbstständigkeit natürlich auch ein finanzielles Polster aufbaue, das ich in dieser Situation nutzen konnte. Sie hat mich aber innerlich sehr beunruhigt. Ich fing an zu zweifeln, ob meine Tätigkeiten noch gebraucht werden, überlegte, ob ich doch anders (weniger offen?) arbeiten müsste oder ob ich mich einfach damit abfinden muss, dass es – auch angesichts einer insgesamt schwierigen politischen Lage – weniger Spielräume zur Gestaltung guter Bildung gibt. Mit befördert wurde diese Unsicherheit durch die neuen KI-Möglichkeiten. Ich nahm plötzlich sehr viele Menschen (auch andere Freiberufler*innen) wahr, die plötzlich viel mehr teilten als vorher – und dabei sehr oft transparent machten, dass es mit KI-Unterstützung generierte Inhalte waren. Ich hatte vor diesem Hintergrund den Eindruck, mit meinen Inhalten ein bisschen unterzugehen. Verschärft wurde die Situation, weil mir „virtuelle Resonanz“ fehlte, die mich früher sehr getragen hatte.
Ich habe diese Situation nicht leicht überwunden, sondern sehr mit mir gehadert. Es war ein großes Hin und Her in meinem Kopf, wie ich meine Arbeit genau ausrichten soll. Im Ergebnis habe ich das Ganze dann als Herausforderung zur Selbstentwicklung eingeordnet. Mein Ziel war es, mehr Zuversicht zu erreichen. Sehr geholfen hat mir dabei, dass ich in meinem Kopf bewusst viele „Worst Case“-Szenarien durchgespielt habe: Was wäre, wenn ich jetzt das ganze Jahr keine Aufträge mehr bekommen würde? Solche Gedankenspiele haben sehr geholfen, weil mir dann vieles in den Sinn kam, was vielleicht ein möglicher Plan B oder Plan C oder Plan D wäre – und das alles keine Katastrophen gewesen wären.
Ich habe nun den Eindruck, dass mir die Mini-Selbstentwicklung ‚Mehr Zuversicht‘ gut gelungen ist. Ich habe mehr Vertrauen darin, dass meine Art zu arbeiten von Menschen gebraucht wird und hilfreich sein kann und dass sich immer wieder – oft auch unerwartet – neue Türen auftun. Ich habe auch viel über meine Form des Arbeitens – die Solo-Selbstständigkeit – nachgedacht. Ich habe diese Form vor vielen Jahren eher zufällig begonnen, aber mich jetzt sehr bewusst dazu entschieden, dabei zu bleiben, weil ich es für mich als die beste Form empfinde.
Inzwischen ist das eingetreten, was viele mir vorhergesagt hatten: Ich hatte im November und Dezember fast zu viel zu tun, und auch für das neue Jahr sind schon viele erste Aufträge vereinbart. Das ist natürlich sehr beruhigend. Noch wichtiger finde ich für meine Selbstentwicklung aber, dass ich die Zuversicht dazu schon vorab entwickelt hatte. Ich hoffe nun, dass ich darauf auch in zukünftigen Krisen-Phasen wieder zurückgreifen kann.
9. Lerntagebuch
Mit dem Beginn des neuen Jahres habe ich den Bereich „Hinter den Kulissen“ auf meiner Website eingerichtet. Ich teile dort, wie ich lehre, lerne und arbeite, was dabei schiefgeht und was gut läuft – und immer auch, welche spontanen Einfälle, Learnings und Begegnungen ich zwischendurch habe. Mein Ziel war es, möglichst an jedem Arbeitstag einen Beitrag zu verfassen. Das habe ich relativ gut hinbekommen. Es sind – Stand heute – insgesamt 210 Beiträge veröffentlicht – und ich bin wahrscheinlich selbst der größte Fan dieser Rubrik. Ich mag ganz viele Sachen daran:
- Ich kann mein eigenes Lernen verfolgen. Ganz oft schaue ich durch die Beiträge und schlage noch einmal nach, was ich da und dort gemacht habe, und denke dann daran weiter.
- Es ist ein super Bereich für den Aufbau des eigenen Netzwerks, weil ich oft auch Bilder teile, die ich vor Ort mit Menschen mache – und ich erinnere mich dann deutlich besser, wen ich wann getroffen habe.
- Es ist eine sehr wertvolle Routine, sich zwischendrin und/oder am Abend kurz Zeit zu nehmen, um zu notieren, was los war. Oft denke ich, dass heute eigentlich gar nichts Relevantes passiert ist. Beim Schreiben merke ich dann aber doch immer wieder, wie viel zusammenkommt.
- Es tut sehr gut, über das Scheitern zu schreiben. Und gerade bei diesen Beiträgen finde ich es sehr wertvoll und unterstützend, Zuspruch und Mitfühlen zu bekommen. Dann ist man mit so einem Scheitern viel weniger allein.
- Das Lerntagebuch ist eine niederschwellige Form von Teilen. Einen ganzen Blogbeitrag würde ich für doch eher sehr kleine Learnings wahrscheinlich nicht verfassen. Ein Eintrag im Lerntagebuch ist dagegen sehr einfach und schnell gemacht – und ist ja auf meiner Website eher in einer sekundären Darstellungsebene, d.h. nicht direkt auf der Startseite der Website sichtbar.
Ausgangspunkt für das Lerntagebuch waren die „Now“-Seiten auf einigen anderen Websites, über die – meist in monatlichen Updates – geteilt wird, was man im letzten Monat gemacht hat bzw. woran man arbeitet. Für mich passt der (fast) tägliche Eintrag deutlich besser, hilft mir sehr beim Lernen und der Selbstentwicklung. Ich möchte das sehr gerne auch im nächsten Jahr beibehalten!
10. Shruggie-Haltung
Der letzte Punkt in meiner Liste ist die Shruggie-Haltung. Dirk von Gehlen hat zum Shruggie-Prinzip schon vor einigen Jahren ein ganzes Buch geschrieben. Ich kannte das Prinzip, aber habe erst seit diesem Jahr den Eindruck, es mehr und mehr auch selbst tatsächlich zu leben.
Der Shruggie ist dieses Emoticon der Netzkommunikation: ¯\_(ツ)_/¯
Es zeigt einen Menschen, der angesichts der Widersprüchlichkeit der Welt viele Fragen und keine fertigen Antworten habt, aber daran nicht verzweifelt, sondern optimistisch und freundlich schaut und trotz alledem gestalten will. Dieses Prinzip ist insbesondere wie gemacht für die aktuelle KI-Debatte: Denn diese Entwicklung ist einfach super widersprüchlich, noch sehr offen, und es ist dringend nötig, dass wir sie pädagogisch gestalten, um gutes Lernen, soziale Gerechtigkeit und Demokratie zu erreichen.Für mich war die Entdeckung des Shruggie-Prinzips vor diesem Hintergrund sehr wichtig für eine eigene strategische Orientierung in diesem Feld. Es gefiel mir nämlich weder, immer ganz viel Klein-Klein in Lernangeboten weiter zu betreiben, noch fand ich es hilfreich, die Mahnerin zu sein, die immer wieder davor warnt, was da strukturell und von den Ressourcen her für ein großer Mist hinter dieser Technologie steckt. Die Shruggie-Haltung erlaubt mir nun eine gestaltende Perspektive. Ich habe für mich Lernfelder definiert, in denen ich weiterkommen will und zu denen ganz viele kluge Ideen gebraucht werden. KI-Workshops und Lernangebote machen mit dieser Perspektive dann wieder sehr viel mehr Freude!
Und Du?
Ich habe diesen Blogbeitrag nicht nur deshalb geschrieben, um über meine eigene Selbstentwicklung zu reflektieren. Zugleich denke ich auch, dass vielleicht das eine oder andere Prinzip für dich ein hilfreicher Anstupser sein kann, den du für dich übernehmen willst. Vielleicht hast du auch Lust, deine eigenen Mini-Selbstentwicklungen des letzten Jahres zu teilen. Ich bin neugierig darauf, sie zu lesen!
Beitragsbild: Meine 10 Mini-Selbstentwicklungen – natürlich auch gekritzelt. -
#LINKSDERWOCHE 4/2025: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership
Photo by Pixabay on Pexels.comPRODUKTIVITÄT
Verlernen: Muster verlernen, neue Muster erlernen
Wir sind das Ergebnis dessen, was wir an Erfahrungen und Wissen gesammelt haben. Ganz im Sinne begrenzt-rationaler Individuen orientieren wir uns daher an dem, was wir kennen. Das ist auch gut nachvollziehbar. Allerdings hat das einen Haken. Wir laufen Gefahr, im eigenen Saft zu schmoren und Ideen zu verwerfen. Die Herausforderung, aus diesen Mustern auszubrechen und Dinge zu „verlernen”, um Neues zu erlernen, ist nicht ohne. Das merke ich an mir selbst immer wieder. Das Denken in Lösungen statt in Problemen kann dabei helfen, aus dem Muster auszubrechen. Damit trifft Dan Rockwell sicherlich einen Punkt, den der eine oder andere kennt. Daneben benennt er noch weitere Punkte, die dabei helfen können, uns immer wieder selbst zu hinterfragen und auch Dinge wieder zu verlernen.
https://leadershipfreak.blog/2026/01/21/average-ideas-are-dangerous/
Zettelkasten | Qualitätsmetriken für den digitalen Zettelkasten in Obsidian
In einem digitalen Zettelkasten, insbesondere in Obsidian, hat man sicherlich mehr Möglichkeiten, die Qualität der Vernetzung von Notizen zu messen. Ganz so, wie Thomas Mathoi es hier aufzeigt. Ich habe es nicht probiert und habe auch nicht vor, es zu tun. Mir ist das nicht so wichtig, da sich das für mich aus der praktischen Anwendung ergibt. Bekomme ich gute Ergebnisse? Dann ist alles gut. Wenn nicht, dann stimmt etwas nicht. Das ist allerdings eine Frage der persönlichen Gewohnheiten, des situativen Kontexts und des persönlichen Bedarfs. Daher bin ich mir sicher, dass der eine oder andere unter den hier Mitlesenden (es müssen mindestens zwei oder drei sein) Interesse daran hat, wie sich die Qualität der Vernetzung von Notizen im digitalen Zettelkasten messen lässt. Zumindest, wenn man Obsidian nutzt.
https://www.mathoi.at/2026/01/21/qualitaet-im-digitalen-zettelkasten-messen/
Einfach nur Browser | Ein Skript, dass Browser entschlacken will
Im Googlewatchblog bin ich auf einen Hinweis gestoßen, der sicherlich den einen oder anderen von euch interessieren könnte. Es gibt wohl die Möglichkeit, KI und Co. aus dem Browser zu verbannen. Das Ganze nennt sich „Just a Browser”. Ich traue mich allerdings selbst nicht ran, weil ich dazu ein Skript ausführen muss. Zunächst möchte ich Menschen fragen, die etwas von Softwareentwicklung verstehen, ob ich mir damit irgendetwas einfange. Dennoch werde ich es beobachten, da ich zunehmend den Eindruck habe, dass Browser immer mehr mit Dingen vollgepumpt werden, die kein Mensch braucht. Falls jemand bereits Erfahrungen mit „Just a Browser” gesammelt hat, kann er oder sie diese gerne hier als Kommentar hinterlassen oder mich anschreiben.
KI-Modelle | Eine Artikelserie als Einordnungshilfe
Ich nutze hin und wieder auch mal KI als „Hilfestellung“ und aber immer mit kritischem Blick. Mehr aber auch nicht. Datenanalysen sind nicht mein Kerngeschäft. Da ist es sicherlich ein hilfreiches Werkzeug. Auch kann ich aus rechtlichen Gründen die „Maschine“ an viele Dinge nicht ran lassen. Aber als Ideengeber, Hilfe beim strukturieren einer Idee u. ä. Dinge kommt die KI gelegentlich zum Einsatz. Ich bevorzuge dabei europäischen Modell wie Mistral AI/LeChat. Das hier von Christian Müller (sozial-pr) vorgestellt als Auftakt einer Artikelreihe vorgestellt wird.
https://www.sozial-pr.net/le-chat-teil-1/
LEAN
Befähingen in de Fokus stellen | Menschen stärken für bessere Prozesse
Auch wenn Lean von manchen Menschen fälschlicherweise auf „Kosteneffizienz” reduziert wird, spielt im Lean Management ein positives und wachstumsorientiertes Menschenbild eine bedeutende Rolle. Es geht darum, Menschen zu befähigen, Probleme selbst zu erkennen und zu lösen, kontinuierlich zu lernen und sich sowie die Prozesse weiterzuentwickeln. Das kommt bei Alexander Ruderisch gut zum Ausdruck.
https://leanbase.de/publishing/post/b5pea-menschen-starken-prozesse-optimieren-positiv
AGILE
Scrum | Weshalb wir mehr den je Scrum brauchen werden
Ja, ich weiß. Manche behaupten, Agile sei angeblich tot. Und nein, das ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Scrum ist beispielsweise ein exploratives Entwicklungsrahmenwerk, das gerade in Zeiten großer Umbrüche sehr hilfreich sein kann. Natürlich wird überall versprochen, die KI werde alles retten. Aber wann wurden diese Versprechen je eingelöst? Noch nie. Neue Technologie, neue Möglichkeiten. Aber auch neue Probleme und Hindernisse. Wir müssen erst noch lernen, wie wir sie sinnvoll einsetzen. Das bedeutet, dass wir explorativ unterwegs sind. Und genau da passt wieder Scrum. Genauso wie Mary Iqbal es schreibt: Scrum mehr denn je!
https://www.rebelscrum.site/post/scrum-more-than-ever
Enge und Lose Koppelung I| Wie das Portfolio und Organisationsdesign zusammenhängen
Cesario Ramos greift hier – ob er sich dessen bewusst ist, weiß ich nicht – eine Idee des Organisationstheoretikers Charles Perrow aus den 1980er/1990er Jahren wieder auf. Zumindest kenne ich sie von dort. Der Essay steht seit meiner Studienzeit im Buchregal, da er ein Klassiker der Organisationsoziologie ist. Enge und lose Koppelung von Prozessen bedürfen unterschiedlicher Herangehensweisen, und das gilt auch beim Stichwort Skalierung. Bei eng gekoppelten Prozessen können kleinste Fehler zu einer gefährlichen Verkettung führen (sein Beispiel waren damals Atomkraftwerke). Teams, die eng gekoppelt sind, benötigen daher mehr „Koordination” als lose gekoppelte Teams mit geringeren Abhängigkeiten. Eine Unterscheidung, die ich persönlich hilfreich finde. Übrigens gilt das auch, wenn wir von Wertströmen sprechen. In diesem Artikel geht es allerdings um skalierte Scrum-Teams in der Produktentwicklung. Daher auch die Annäherung über das Portfolio bei Ramos. Da sage noch jemand, die „alten” Klassiker hätten ausgedient. Ganz im Gegenteil! Es lohnt sich, sie hin und wieder aus dem Regal zu holen.
https://creatingagileorganizations.com/how-your-portfolio-determines-the-right-design/
Enge und lose Koppelung II | Die Wirkung der Kooppelung im Portfolio und ihre Wirkung
In eine ähnliche Kerbe wie Ramos scheint auch Ilia Pavlichenko zu schlagen. Er schlägt die Brücke zwischen der Ausrichtung des Geschäftsportfolios und der Koppelung seiner Bestandteile untereinander. Wir erinnern uns: Enge oder lockere Koppelung macht durchaus einen Unterschied und übertragen dies dann auf die Organisation im Sinne von Zentralisierung und Dezentralisierung. Dabei sprechen wir hier von Strategie und nicht von operativer Umsetzung. Mir wäre es daher zur besseren Unterscheidung lieber gewesen, wenn diese Dimension ebenfalls nochmals sauber unterschieden worden wäre (Pardon, der Verwaltungswissenschaftler in mir ging durch).
https://www.scrum.org/resources/blog/how-aligned-your-business-portfolio
Überlange Backlogs | Ursachenforschung und Auflösung
Ich mag keine überbordenden Backlogs. Sie sind unübersichtlich und bringen daher keinen Mehrwert. Leider findet man sie jedoch häufig. Was sollen eigentlich jahrealte Einträge im Backlog? Die braucht niemand. Die können weg. Sie versperren nur den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge. Es gibt tolle Tipps, wie man ein Backlog entrümpelt. Ab und zu wird auch die Frage gestellt, weshalb die Backlogs immer wieder viel zu voll sind, aber wirklich tiefgehende Artikel dazu sind selten. Simon Flossmanns Beitrag fällt daher ein bisschen aus dem Rahmen. Er bohrt etwas tiefer, was mich freut. Er vermutet, dass fehlende regelmäßige Releases, keine Reviews und kein „echter” PO (gemeint ist, dass die Rolleninhaber kein effektives Mandat haben) die Gründe sind. Er versucht, alle drei Thesen zu untermauern. Ich würde jedoch nicht sagen, dass es an den Reviews liegt, sondern eher am fehlenden echten Austausch zwischen den Schlüsselanspruchsgruppen und den Entwicklern an sich. Bei großer Ferne zu den Endnutzern bringen mir regelmäßige Reviews wenig, denn mir fehlt das Feedback genau dieser Zielgruppe. Das lässt sich erstaunlich oft beobachten. Gerade in großen Organisationen erlebt man „Scrum-Teams”, die kaum echte Nutzer zu Gesicht bekommen. Bestenfalls kommen die Sponsoren zu den Reviews. Entsprechend fehlt das Feedback.
KI und Scrum | Vermeintliche Effiienzgewinne, die in technische Schulden münden
Ich bin selbst kein Entwickler und kann daher in den technischen Tiefgründen nicht wirklich mitreden. Allerdings gefällt mir der Hinweis von Stefan Wolpers sehr gut, da er KI kritisch betrachtet, ohne sie zu verteufeln. Es geht um die Grenzen des KI-Einsatzes und darum, dass auch mit KI-Unterstützung „handwerkliches Können” nicht obsolet wird, sondern im Gegenteil von Bedeutung ist, um die Entstehung technischer Schulden zu minimieren. Natürlich kann ich mit KI schnell Software erzeugen, das Kernproblem bleibt jedoch bestehen. Mit anderen Worten: Wer glaubt, dass mit KI organisatorische Rahmenkonzepte wie Scrum und handwerkliches Können obsolet werden und man das alles abschaffen könnte (der feuchte Traum der Effizienzneurotiker), der irrt. Der Beitrag ist auf Englisch und Deutsch verfügbar. Allerdings ist die deutschsprachige Fassung eine KI-Übersetzung mit einigen Schwächen, was auch die Grenzen von KI-Systemen aufzeigt. 😉
Englische Version https://www.scrum.org/resources/blog/ralph-wiggum-ships-code-while-you-sleep-agile-asks-should-it
Deutche Version https://www.scrum.org/resources/blog/ralph-wiggum-liefert-neuen-code-wahrend-sie-schlafen-agile-fragt-sollte-das-so-sein
Metriken und KI | Sichtbar machen, ob und wie gut der KI-Einsatz funktioniert
Da wir gerade beim Thema sind, dass KI nicht immer einen Mehrwert bedeutet, gibt es hier noch einen Beitrag von Sanjay Saini zum Thema Metriken. Darin richtet er den Fokus auf die Mensch-KI-Interaktion und zeigt, wie sich die Auswirkungen dieser Interaktion messen lassen. Dabei spielt das Verhältnis zwischen dem Ergebnis der KI und der Nacharbeit durch den Menschen eine zentrale Rolle. Es gibt also bereits Menschen, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wie sich das Ganze mit Zahlen, Daten und Fakten untermauern lässt. Das ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, dennoch ein Ausgangspunkt.
MANAGEMENT UND LEADERSHIP
Mehr Leadership | Wenn alte Muster durchschlagen
„Mehr Leadership, weniger Management“ – damit ist eigentlich alles gesagt. Wenn es nur so einfach wäre! Zum einen haben wir oft nur „Verwalten“ gelernt und nicht, was es bedeutet, zu führen. Zum anderen gebe ich Marei Bauer recht: Alte Muster wirken lange nach. Das erklärt, weshalb der „Führungsabsolutismus“ gerade wieder häufiger zu beobachten ist. Wenn es klemmt, verfällt der Manager, wie jeder andere Mensch auch, gerne in alte Denkmuster zurück. Schade eigentlich um das ungenutzte Potenzial. Dennoch ist es allzu menschlich. Es muss aber nicht sein. Wenn wir uns dessen bewusst sind, gegensteuern und echtes Vertrauen mit Commitment auch dann in den Fokus stellen, wenn es mal ruckelt, und nicht sofort in alte Muster verfallen, ist das möglich. Es lohnt sich. Wirklich.
https://t2informatik.de/blog/trust-commit-verantwortung-fuehrungsprinzip/
Führungsrollen | Immer weniger streben sie an
Felix Stein weist auf eine erschreckende, aber auch interessante Studie hin. Führungsjobs sind ziemlich unattraktiv geworden. Und ja, ich kann die Gründe dafür sehr gut nachvollziehen. Aber lest selbst.
https://www.lean-agility.de/2026/01/fuehrungsrollen.html
Partizipation | Mut zu mehr Partizipation in Unternehmen
Zum Thema „Führungsrollen bleiben unbesetzt” könnte auch der folgende Impuls von Jörg Sommer passen. Darin geht es um die Frage, wie es um die Partizipation in deutschen Unternehmen steht. Meiner Wahrnehmung nach trägt Partizipation dazu bei, dass Menschen Verantwortung übernehmen und bereit sind, aktiv Rollen auszufüllen, weil sie dabei die Erfahrung gestalterischer Möglichkeiten machen können. Gerade diese Erfahrung scheint ja – siehe die erwähnte Studie – zu fehlen. Abgesehen davon tut eine Organisation, die Teil einer demokratischen Gesellschaft ist, gut daran, Demokratie nicht als die der anderen zu definieren, sondern selbst Partizipation zu wagen, wie Jörg Sommer es ausdrückt. Das bedeutet jedoch nicht, dass man gleich zur unternehmensdemokratischen Organisation wird und das Management abgeschafft wird. Etwas mehr strategische „Föderalisierung” und nicht nur operative Dezentralisierung würde vielen Organisationen gut tun, da sich dadurch Problemlösungskompetenz erlernen lässt, Verkrustungen in der Organisation aufgebrochen werden und die Innovationskraft gestärkt wird. Zumindestm eine These. Davon abgesehen vom gesellschaftlichen Beitrag, wenn dort wo wir die meiste Zeit des Tages verbringen, demokratische Diskursmuster täglich eingeübt werden.
https://demokratie.plus/316-die-demokratie-der-anderen/
#Agile #Backlogs #Browser #Demokratie #Fachrkäftemangel #Führungsrollen #KI #Leadership #Management #Metriken #Obsidian #Organisationsdesign #Partzipation #Portfolio #Scrum #Zettelkasten
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RT @haider1: Sam Altman sagt, AGI sei wie ein Rorschach-Test: Die Art und Weise, wie Menschen darüber sprechen, offenbart oft mehr über sie selbst als über AGI selbst. „Es ist ein leistungsstarkes Werkzeug, kein selbstbewusstes Sci-Fi-Wesen.“ Selbst wenn eines Tages eine KI ein Unternehmen führen würde, würde ein Mensch ihr weiterhin das zu verfolgende Ziel vorgeben.
mehr auf Arint.info
#AGI #KI #KünstlicheIntelligenz #SamAltman #Technologie #Zukunft #arint_info
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Mein Weg zu Linux! TEIL2
Ich möchte euch erzählen, wie es weiter ging. Eines Tages hörte ich von einem Raspberry Pi, damals war es das Modell 2. Die Idee, einen so kleinen und kostengünstigen Computer zu nutzen, faszinierte mich. Um diesen kleinen Computer optimal nutzen zu können, musste ich mich intensiv mit Linux auseinandersetzen, da der Raspberry Pi ausschließlich darauf lief. Zu Beginn war ich etwas überfordert, da ich zuvor nur mit Windows gearbeitet hatte. Doch ich war entschlossen, es zu lernen.
Nach Monaten des Ausprobierens, mehrmaligem Löschen und Neuinstallieren sowie dem Durchforsten von Foren und Tutorials gelang es mir schließlich, das System zum Laufen zu bringen. Ich experimentierte mit verschiedenen Distributionen und lernte, wie ich Software installieren und konfigurieren konnte. Diese ersten Schritte waren herausfordernd, aber auch unglaublich befriedigend.
Mit dem neu gewonnenen Wissen über Linux wagte ich mich an ein weiteres Projekt: einen VServer im Internet, den ich einrichten wollte. Ich hatte viel über die Vorteile von Servern und Cloud-Diensten gelesen und wollte meine eigenen Erfahrungen sammeln. Nach zahlreichen Versuchen, Rückschlägen und dem ständigen Anpassen der Konfigurationen hatte ich schließlich Erfolg – der Server lief stabil und ich konnte ihn für verschiedene Anwendungen nutzen. Diese Erfahrung war ein echter Wendepunkt für mich, da ich nun die Kontrolle über meine eigene Serverumgebung hatte. Der Server läuft heute noch :-)
In der Folge entschied ich mich, einen Nextcloud-Server einzurichten, um meine Daten sicher zu speichern und zu synchronisieren. Ich integrierte verschiedene Funktionen wie Kalender, Foto-Uploads und weitere Anwendungen, die mir halfen, meine digitale Organisation zu verbessern. Es war spannend zu sehen, wie ich mit Linux nicht nur meine technischen Fähigkeiten erweitern, sondern auch meine Produktivität steigern konnte.
Als Nächstes war mein Arbeitscomputer an der Reihe, den ich auf Linux umstellte. Nach etwa einem halben Jahr des Distro-Hoppings, in dem ich verschiedene Distributionen ausprobierte, entschied ich mich schließlich für Debian. Diese Distribution bot mir die Stabilität und Flexibilität, die ich suchte, und ich fühlte mich damit sehr wohl.
Der Laptop, auf dem immer noch Windows installiert war, sollte ebenfalls umgestellt werden. Ich wollte die gesamte Hardware in meinem Haushalt auf Linux bringen, um ein einheitliches System zu haben. Es war eine spannende Herausforderung, und ich genoss es, die verschiedenen Distributionen zu vergleichen und herauszufinden, welche am besten zu meinen Bedürfnissen passte.
Zu guter Letzt, in diesem Jahr, erhielt mein Gaming-PC die letzte Linux-Installation, und zwar Garuda. Diese Distribution war besonders ansprechend für mich, da sie auf Leistung und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Ich war begeistert von der Möglichkeit, meine Spiele unter Linux zu spielen und gleichzeitig die Vorteile eines offenen Betriebssystems zu genießen.
Ich fühle mich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, all meine Geräte auf Linux umzustellen. Diese Reise hat mir nicht nur viel über Betriebssysteme beigebracht, sondern auch meine Fähigkeiten im Umgang mit Technologie erheblich erweitert. Ich habe gelernt, Probleme selbst zu lösen, und ich schätze die Community, die mir bei meinen Herausforderungen stets zur Seite stand. Der Wechsel zu Linux war nicht nur ein technischer Schritt, sondern auch eine persönliche Entwicklung, die mir neue Perspektiven eröffnet hat.
https://gitea.linuxat.de/git/alois/Linux-Wiki/wiki/Mein-Weg-zu-Linux!
#lLinux #OpenSource #Freiheit #Foss #KeinMicrosoft #Debian #Garuda
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Mein Weg zu Linux! TEIL2
Ich möchte euch erzählen, wie es weiter ging. Eines Tages hörte ich von einem Raspberry Pi, damals war es das Modell 2. Die Idee, einen so kleinen und kostengünstigen Computer zu nutzen, faszinierte mich. Um diesen kleinen Computer optimal nutzen zu können, musste ich mich intensiv mit Linux auseinandersetzen, da der Raspberry Pi ausschließlich darauf lief. Zu Beginn war ich etwas überfordert, da ich zuvor nur mit Windows gearbeitet hatte. Doch ich war entschlossen, es zu lernen.
Nach Monaten des Ausprobierens, mehrmaligem Löschen und Neuinstallieren sowie dem Durchforsten von Foren und Tutorials gelang es mir schließlich, das System zum Laufen zu bringen. Ich experimentierte mit verschiedenen Distributionen und lernte, wie ich Software installieren und konfigurieren konnte. Diese ersten Schritte waren herausfordernd, aber auch unglaublich befriedigend.
Mit dem neu gewonnenen Wissen über Linux wagte ich mich an ein weiteres Projekt: einen VServer im Internet, den ich einrichten wollte. Ich hatte viel über die Vorteile von Servern und Cloud-Diensten gelesen und wollte meine eigenen Erfahrungen sammeln. Nach zahlreichen Versuchen, Rückschlägen und dem ständigen Anpassen der Konfigurationen hatte ich schließlich Erfolg – der Server lief stabil und ich konnte ihn für verschiedene Anwendungen nutzen. Diese Erfahrung war ein echter Wendepunkt für mich, da ich nun die Kontrolle über meine eigene Serverumgebung hatte. Der Server läuft heute noch :-)
In der Folge entschied ich mich, einen Nextcloud-Server einzurichten, um meine Daten sicher zu speichern und zu synchronisieren. Ich integrierte verschiedene Funktionen wie Kalender, Foto-Uploads und weitere Anwendungen, die mir halfen, meine digitale Organisation zu verbessern. Es war spannend zu sehen, wie ich mit Linux nicht nur meine technischen Fähigkeiten erweitern, sondern auch meine Produktivität steigern konnte.
Als Nächstes war mein Arbeitscomputer an der Reihe, den ich auf Linux umstellte. Nach etwa einem halben Jahr des Distro-Hoppings, in dem ich verschiedene Distributionen ausprobierte, entschied ich mich schließlich für Debian. Diese Distribution bot mir die Stabilität und Flexibilität, die ich suchte, und ich fühlte mich damit sehr wohl.
Der Laptop, auf dem immer noch Windows installiert war, sollte ebenfalls umgestellt werden. Ich wollte die gesamte Hardware in meinem Haushalt auf Linux bringen, um ein einheitliches System zu haben. Es war eine spannende Herausforderung, und ich genoss es, die verschiedenen Distributionen zu vergleichen und herauszufinden, welche am besten zu meinen Bedürfnissen passte.
Zu guter Letzt, in diesem Jahr, erhielt mein Gaming-PC die letzte Linux-Installation, und zwar Garuda. Diese Distribution war besonders ansprechend für mich, da sie auf Leistung und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Ich war begeistert von der Möglichkeit, meine Spiele unter Linux zu spielen und gleichzeitig die Vorteile eines offenen Betriebssystems zu genießen.
Ich fühle mich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, all meine Geräte auf Linux umzustellen. Diese Reise hat mir nicht nur viel über Betriebssysteme beigebracht, sondern auch meine Fähigkeiten im Umgang mit Technologie erheblich erweitert. Ich habe gelernt, Probleme selbst zu lösen, und ich schätze die Community, die mir bei meinen Herausforderungen stets zur Seite stand. Der Wechsel zu Linux war nicht nur ein technischer Schritt, sondern auch eine persönliche Entwicklung, die mir neue Perspektiven eröffnet hat.
https://gitea.linuxat.de/git/alois/Linux-Wiki/wiki/Mein-Weg-zu-Linux!
#lLinux #OpenSource #Freiheit #Foss #KeinMicrosoft #Debian #Garuda
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Mein Weg zu Linux! TEIL2
Ich möchte euch erzählen, wie es weiter ging. Eines Tages hörte ich von einem Raspberry Pi, damals war es das Modell 2. Die Idee, einen so kleinen und kostengünstigen Computer zu nutzen, faszinierte mich. Um diesen kleinen Computer optimal nutzen zu können, musste ich mich intensiv mit Linux auseinandersetzen, da der Raspberry Pi ausschließlich darauf lief. Zu Beginn war ich etwas überfordert, da ich zuvor nur mit Windows gearbeitet hatte. Doch ich war entschlossen, es zu lernen.
Nach Monaten des Ausprobierens, mehrmaligem Löschen und Neuinstallieren sowie dem Durchforsten von Foren und Tutorials gelang es mir schließlich, das System zum Laufen zu bringen. Ich experimentierte mit verschiedenen Distributionen und lernte, wie ich Software installieren und konfigurieren konnte. Diese ersten Schritte waren herausfordernd, aber auch unglaublich befriedigend.
Mit dem neu gewonnenen Wissen über Linux wagte ich mich an ein weiteres Projekt: einen VServer im Internet, den ich einrichten wollte. Ich hatte viel über die Vorteile von Servern und Cloud-Diensten gelesen und wollte meine eigenen Erfahrungen sammeln. Nach zahlreichen Versuchen, Rückschlägen und dem ständigen Anpassen der Konfigurationen hatte ich schließlich Erfolg – der Server lief stabil und ich konnte ihn für verschiedene Anwendungen nutzen. Diese Erfahrung war ein echter Wendepunkt für mich, da ich nun die Kontrolle über meine eigene Serverumgebung hatte. Der Server läuft heute noch :-)
In der Folge entschied ich mich, einen Nextcloud-Server einzurichten, um meine Daten sicher zu speichern und zu synchronisieren. Ich integrierte verschiedene Funktionen wie Kalender, Foto-Uploads und weitere Anwendungen, die mir halfen, meine digitale Organisation zu verbessern. Es war spannend zu sehen, wie ich mit Linux nicht nur meine technischen Fähigkeiten erweitern, sondern auch meine Produktivität steigern konnte.
Als Nächstes war mein Arbeitscomputer an der Reihe, den ich auf Linux umstellte. Nach etwa einem halben Jahr des Distro-Hoppings, in dem ich verschiedene Distributionen ausprobierte, entschied ich mich schließlich für Debian. Diese Distribution bot mir die Stabilität und Flexibilität, die ich suchte, und ich fühlte mich damit sehr wohl.
Der Laptop, auf dem immer noch Windows installiert war, sollte ebenfalls umgestellt werden. Ich wollte die gesamte Hardware in meinem Haushalt auf Linux bringen, um ein einheitliches System zu haben. Es war eine spannende Herausforderung, und ich genoss es, die verschiedenen Distributionen zu vergleichen und herauszufinden, welche am besten zu meinen Bedürfnissen passte.
Zu guter Letzt, in diesem Jahr, erhielt mein Gaming-PC die letzte Linux-Installation, und zwar Garuda. Diese Distribution war besonders ansprechend für mich, da sie auf Leistung und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Ich war begeistert von der Möglichkeit, meine Spiele unter Linux zu spielen und gleichzeitig die Vorteile eines offenen Betriebssystems zu genießen.
Ich fühle mich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, all meine Geräte auf Linux umzustellen. Diese Reise hat mir nicht nur viel über Betriebssysteme beigebracht, sondern auch meine Fähigkeiten im Umgang mit Technologie erheblich erweitert. Ich habe gelernt, Probleme selbst zu lösen, und ich schätze die Community, die mir bei meinen Herausforderungen stets zur Seite stand. Der Wechsel zu Linux war nicht nur ein technischer Schritt, sondern auch eine persönliche Entwicklung, die mir neue Perspektiven eröffnet hat.
https://gitea.linuxat.de/git/alois/Linux-Wiki/wiki/Mein-Weg-zu-Linux!
#lLinux #OpenSource #Freiheit #Foss #KeinMicrosoft #Debian #Garuda
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Mein Weg zu Linux! TEIL2
Ich möchte euch erzählen, wie es weiter ging. Eines Tages hörte ich von einem Raspberry Pi, damals war es das Modell 2. Die Idee, einen so kleinen und kostengünstigen Computer zu nutzen, faszinierte mich. Um diesen kleinen Computer optimal nutzen zu können, musste ich mich intensiv mit Linux auseinandersetzen, da der Raspberry Pi ausschließlich darauf lief. Zu Beginn war ich etwas überfordert, da ich zuvor nur mit Windows gearbeitet hatte. Doch ich war entschlossen, es zu lernen.
Nach Monaten des Ausprobierens, mehrmaligem Löschen und Neuinstallieren sowie dem Durchforsten von Foren und Tutorials gelang es mir schließlich, das System zum Laufen zu bringen. Ich experimentierte mit verschiedenen Distributionen und lernte, wie ich Software installieren und konfigurieren konnte. Diese ersten Schritte waren herausfordernd, aber auch unglaublich befriedigend.
Mit dem neu gewonnenen Wissen über Linux wagte ich mich an ein weiteres Projekt: einen VServer im Internet, den ich einrichten wollte. Ich hatte viel über die Vorteile von Servern und Cloud-Diensten gelesen und wollte meine eigenen Erfahrungen sammeln. Nach zahlreichen Versuchen, Rückschlägen und dem ständigen Anpassen der Konfigurationen hatte ich schließlich Erfolg – der Server lief stabil und ich konnte ihn für verschiedene Anwendungen nutzen. Diese Erfahrung war ein echter Wendepunkt für mich, da ich nun die Kontrolle über meine eigene Serverumgebung hatte. Der Server läuft heute noch :-)
In der Folge entschied ich mich, einen Nextcloud-Server einzurichten, um meine Daten sicher zu speichern und zu synchronisieren. Ich integrierte verschiedene Funktionen wie Kalender, Foto-Uploads und weitere Anwendungen, die mir halfen, meine digitale Organisation zu verbessern. Es war spannend zu sehen, wie ich mit Linux nicht nur meine technischen Fähigkeiten erweitern, sondern auch meine Produktivität steigern konnte.
Als Nächstes war mein Arbeitscomputer an der Reihe, den ich auf Linux umstellte. Nach etwa einem halben Jahr des Distro-Hoppings, in dem ich verschiedene Distributionen ausprobierte, entschied ich mich schließlich für Debian. Diese Distribution bot mir die Stabilität und Flexibilität, die ich suchte, und ich fühlte mich damit sehr wohl.
Der Laptop, auf dem immer noch Windows installiert war, sollte ebenfalls umgestellt werden. Ich wollte die gesamte Hardware in meinem Haushalt auf Linux bringen, um ein einheitliches System zu haben. Es war eine spannende Herausforderung, und ich genoss es, die verschiedenen Distributionen zu vergleichen und herauszufinden, welche am besten zu meinen Bedürfnissen passte.
Zu guter Letzt, in diesem Jahr, erhielt mein Gaming-PC die letzte Linux-Installation, und zwar Garuda. Diese Distribution war besonders ansprechend für mich, da sie auf Leistung und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Ich war begeistert von der Möglichkeit, meine Spiele unter Linux zu spielen und gleichzeitig die Vorteile eines offenen Betriebssystems zu genießen.
Ich fühle mich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, all meine Geräte auf Linux umzustellen. Diese Reise hat mir nicht nur viel über Betriebssysteme beigebracht, sondern auch meine Fähigkeiten im Umgang mit Technologie erheblich erweitert. Ich habe gelernt, Probleme selbst zu lösen, und ich schätze die Community, die mir bei meinen Herausforderungen stets zur Seite stand. Der Wechsel zu Linux war nicht nur ein technischer Schritt, sondern auch eine persönliche Entwicklung, die mir neue Perspektiven eröffnet hat.
https://gitea.linuxat.de/git/alois/Linux-Wiki/wiki/Mein-Weg-zu-Linux!
#lLinux #OpenSource #Freiheit #Foss #KeinMicrosoft #Debian #Garuda
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Dafür die eindeutig positiven Dinge des Tages: Partner hat erstes Mal monoklonale Antikörper bekommen vor 2 Tagen und: holymoly, hat das bisher positive Effekte!
Wissenschaft und Technologie kann schon echt was. 💚 -
Dafür die eindeutig positiven Dinge des Tages: Partner hat erstes Mal monoklonale Antikörper bekommen vor 2 Tagen und: holymoly, hat das bisher positive Effekte!
Wissenschaft und Technologie kann schon echt was. 💚 -
Dafür die eindeutig positiven Dinge des Tages: Partner hat erstes Mal monoklonale Antikörper bekommen vor 2 Tagen und: holymoly, hat das bisher positive Effekte!
Wissenschaft und Technologie kann schon echt was. 💚 -
Dafür die eindeutig positiven Dinge des Tages: Partner hat erstes Mal monoklonale Antikörper bekommen vor 2 Tagen und: holymoly, hat das bisher positive Effekte!
Wissenschaft und Technologie kann schon echt was. 💚 -
[#Berlin] Angriff auf militärisch-industriellen Komplex – Blackout in Europas größtem #Technologiepark
9. September, früher Morgen: tausende Städte erwachen zum Leben, millionen Menschen werden von dem schrillen Piepen ihres Weckers aus dem Schlaf gerissen, welcher den Beginn eines weiteren Tages der Monotonie und Apathie einläutet – 15 Minuten Zeit zum Kaffeetrinken, um dann zur Arbeit zu hetzen. Eine Stunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wenige Blicke, die sich kreuzen, keine:r redet, alle starren auf ihre Bildschirme. Unmengen Autos durchqueren die Straßen, der Blaulichtlärm erschrickt die wenigen Vögel, die über der Stadt kreisen. Die Kieze jeden Tag etwas trostloser. Einsamkeit macht sich breit unter Vielen, zwischen Betonbauten, Zäunen und Kameras. Umgeben von Polizeipräsenz, die uns mehr und mehr zu ersticken droht. Werbebildschirme, die zum konsumieren auffordern oder dazu einladen, sich der Bundeswehr anzuschließen. Ja, es ist wieder so weit: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“. Die „Zeitenwende“ erfordert stramm stehen fürs Vaterland und Kriegstüchtigkeit, dass der „Volkskörper“ zusammenrückt und Opfer bringt. Die Militarisierung schreitet voran und hinter dem neoliberalen Versprechen von Wohlstand zeigt sich immer unverhohlener die faschistische Fratze. Die Resignation und die Schwarzseherei gewinnt an Gefolgschaft, man atmet Traurigkeit.
In den Nachrichten permanent Katastrophenmeldungen. Kriege und Genozide hören nicht auf. Im Gegenteil: in Gaza, Kongo, Sudan, Ukraine wird weiter gemordet und die Herrschenden reiben sich die Hände. Das Geschäft läuft gut. Ständig werden neue Deals eingefädelt, um die Ressourcen anderer Länder auszubeuten und Menschen ihrer Lebensgrundlage zu berauben. Die Neo-Faschist:innen sitzen in immer mehr Staaten fest im Sattel der Macht und das Kapital steht ihnen zuverlässig zu Diensten. Die reaktionäre Welle des Antifeminismus und der Queerfeindlichkeit wird von den Tech-Bros vorangetrieben und KI führt ihre steile Karriere fort, die Welt immer künstlicher zu machen. Ihr dystopisches Fortschrittsversprechen: eine faschistoide Technokratie mit extra-planetarischen Bestrebungen als Antwort auf den kollabierenden Planeten. Alles wirkt als wäre diese Welt längst verloren, dass es keine Möglichkeit zum Handeln gäbe, dass unser Tun eh nichts bringt, so als ob die aufständischen Zeiten weit in der Vergangenheit liegen würden.
Heute aber funktioniert nicht alles so reibungslos. In Europas größtem Technologiepark im Ostteil Berlins, wofür gewöhnlich ein reges Treiben herrscht, scheint diese Normalität in den frühen Morgenstunden nach wenigen Minuten dahin geschmolzen zu sein. Die Dunkelheit wurde durch einen Hoffnungsschimmer ersetzt, weil Apathie und Frustration nicht die einzigen Reaktionen auf diese bedrückende Realität sind.
Nein, heute ist kein normaler Tag. Hunderte CEOs verschiedener Firmen und Forschungsinstitute aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- & Nanotech, Raumfahrt, KI, Sicherheits- und Rüstungsindustrie haben die bittere Nachricht bekommen, dass ihr Technologiepark in Adlershof aufgehört hat zu funktionieren.
Zumindest für eine kleine Zeitspanne, aber das reicht schon aus, um ihre sensiblen Supermaschinen und Ablaufprozesse massiv zu beeinträchtigen. Zwei 110KV Strommasten in der Königsheide in Johannisthal wurden durch Brandstiftung der Saft abgedreht und damit ein Blackout im Technologiepark verursacht. Wir bitten die Anwohner:innen, die davon in ihren privaten Haushalten betroffen waren um Nachsicht, dies war keinesfalls unsere Intention.
Trotzdem sehen wir diesen Kollateralschaden als vertretbar an, im Gegensatz zur faktischen Zerstörung der Natur und der oft tödlichen Unterjochung von Menschen, für diese viele der hier ansässigen Firmen tagein tagaus verantwortlich sind. Ihr Festhalten am technologischen Fortschrittsstreben und die permanente Ausweitung industrieller Ausbeutung im Angesicht gegenwärtiger Katastrophen hat weit schwerwiegendere Folgen. Für alle und dauerhaft. Der unbedingter Wille dies notfalls mit militärischer Gewalt durchzusetzen, zeigt worum es dabei eigentlich geht – Profit und Macht.
Diese Sabotage will aber nicht nur die Feind:innen der Freiheit benennen und stören, sondern auch ein Aufruf zur Ausweitung von offensivem Handeln im Allgemeinen, speziell aber von dieser Aktionsform sein, die zu einer effektiven Systemunterbrechung führt. Es ist ein Aufruf die Frustration und die Hoffnungslosigkeit endgültig hinter sich zu lassen. Ein Aufschrei, um zu verkünden, dass unsere anarchistischen Ideen und der Tatendrang gedeihen und dass das verantwortungslose Handeln der Herrschenden immer Konsequenzen mit sich ziehen wird. Dies gilt vor allem für die Kompliz:innen der Waffenindustrie, denn wir werden nicht tatenlos darüber hinwegsehen, wie Menschen in ihren Kriegen massakriert oder zum Hungertod verdammt werden.
Kritische Infrastruktur anzugreifen, bedeutet eine der Hauptadern der Unterwerfung des Menschen über den Menschen und der Natur anzugreifen. Das Stromnetz repräsentiert als solches die Geschichte des Fortschritts und ist die Grundvoraussetzung für die gnadenlose Entwicklung hin zu einer hochtechnologisierten Gesellschaft, wie wir sie heute kennen. Diese Gesellschaft, die unter dem Pranger der Technologie und des Kapitals steht, scheint vorerst das irdische Endprodukt der zivilisatorischen Errungenschaft zu sein und verursacht eine schier irreparable Erdzerstörung, deren Ausmaß einmalig in der Erdgeschichte ist. Ganz abgesehen von den blutigen Kriegen, um Macht und Ressourcen, die die Herrschenden ihren Diener:innen aufzwingt. Der unersättliche Drang nach Wachstum lässt sie dabei, im wahrsten Sinne des Wortes, immer häufiger auch nach den Sternen zu greifen. Die Elektrizität ist dabei Hauptquelle der Energie, die jede Maschine und den „Fortschritt“ nährt, die notwendig sind, dieses aktuelle System zu reproduzieren. Es abzuschalten ist möglich und es ist auch möglich, es mit einem Leben in Freiheit ohne Herrschaft und Ausbeutung zu ersetzen!
Den technologischen Angriff sabotieren – dem militärisch-industriellen Komplex den Saft abdrehen!
Immer Angriffslustig – Niemals Kriegstüchtig!
Einige Anarchist:innen
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[#Berlin] Angriff auf militärisch-industriellen Komplex – Blackout in Europas größtem #Technologiepark
9. September, früher Morgen: tausende Städte erwachen zum Leben, millionen Menschen werden von dem schrillen Piepen ihres Weckers aus dem Schlaf gerissen, welcher den Beginn eines weiteren Tages der Monotonie und Apathie einläutet – 15 Minuten Zeit zum Kaffeetrinken, um dann zur Arbeit zu hetzen. Eine Stunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wenige Blicke, die sich kreuzen, keine:r redet, alle starren auf ihre Bildschirme. Unmengen Autos durchqueren die Straßen, der Blaulichtlärm erschrickt die wenigen Vögel, die über der Stadt kreisen. Die Kieze jeden Tag etwas trostloser. Einsamkeit macht sich breit unter Vielen, zwischen Betonbauten, Zäunen und Kameras. Umgeben von Polizeipräsenz, die uns mehr und mehr zu ersticken droht. Werbebildschirme, die zum konsumieren auffordern oder dazu einladen, sich der Bundeswehr anzuschließen. Ja, es ist wieder so weit: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“. Die „Zeitenwende“ erfordert stramm stehen fürs Vaterland und Kriegstüchtigkeit, dass der „Volkskörper“ zusammenrückt und Opfer bringt. Die Militarisierung schreitet voran und hinter dem neoliberalen Versprechen von Wohlstand zeigt sich immer unverhohlener die faschistische Fratze. Die Resignation und die Schwarzseherei gewinnt an Gefolgschaft, man atmet Traurigkeit.
In den Nachrichten permanent Katastrophenmeldungen. Kriege und Genozide hören nicht auf. Im Gegenteil: in Gaza, Kongo, Sudan, Ukraine wird weiter gemordet und die Herrschenden reiben sich die Hände. Das Geschäft läuft gut. Ständig werden neue Deals eingefädelt, um die Ressourcen anderer Länder auszubeuten und Menschen ihrer Lebensgrundlage zu berauben. Die Neo-Faschist:innen sitzen in immer mehr Staaten fest im Sattel der Macht und das Kapital steht ihnen zuverlässig zu Diensten. Die reaktionäre Welle des Antifeminismus und der Queerfeindlichkeit wird von den Tech-Bros vorangetrieben und KI führt ihre steile Karriere fort, die Welt immer künstlicher zu machen. Ihr dystopisches Fortschrittsversprechen: eine faschistoide Technokratie mit extra-planetarischen Bestrebungen als Antwort auf den kollabierenden Planeten. Alles wirkt als wäre diese Welt längst verloren, dass es keine Möglichkeit zum Handeln gäbe, dass unser Tun eh nichts bringt, so als ob die aufständischen Zeiten weit in der Vergangenheit liegen würden.
Heute aber funktioniert nicht alles so reibungslos. In Europas größtem Technologiepark im Ostteil Berlins, wofür gewöhnlich ein reges Treiben herrscht, scheint diese Normalität in den frühen Morgenstunden nach wenigen Minuten dahin geschmolzen zu sein. Die Dunkelheit wurde durch einen Hoffnungsschimmer ersetzt, weil Apathie und Frustration nicht die einzigen Reaktionen auf diese bedrückende Realität sind.
Nein, heute ist kein normaler Tag. Hunderte CEOs verschiedener Firmen und Forschungsinstitute aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- & Nanotech, Raumfahrt, KI, Sicherheits- und Rüstungsindustrie haben die bittere Nachricht bekommen, dass ihr Technologiepark in Adlershof aufgehört hat zu funktionieren.
Zumindest für eine kleine Zeitspanne, aber das reicht schon aus, um ihre sensiblen Supermaschinen und Ablaufprozesse massiv zu beeinträchtigen. Zwei 110KV Strommasten in der Königsheide in Johannisthal wurden durch Brandstiftung der Saft abgedreht und damit ein Blackout im Technologiepark verursacht. Wir bitten die Anwohner:innen, die davon in ihren privaten Haushalten betroffen waren um Nachsicht, dies war keinesfalls unsere Intention.
Trotzdem sehen wir diesen Kollateralschaden als vertretbar an, im Gegensatz zur faktischen Zerstörung der Natur und der oft tödlichen Unterjochung von Menschen, für diese viele der hier ansässigen Firmen tagein tagaus verantwortlich sind. Ihr Festhalten am technologischen Fortschrittsstreben und die permanente Ausweitung industrieller Ausbeutung im Angesicht gegenwärtiger Katastrophen hat weit schwerwiegendere Folgen. Für alle und dauerhaft. Der unbedingter Wille dies notfalls mit militärischer Gewalt durchzusetzen, zeigt worum es dabei eigentlich geht – Profit und Macht.
Diese Sabotage will aber nicht nur die Feind:innen der Freiheit benennen und stören, sondern auch ein Aufruf zur Ausweitung von offensivem Handeln im Allgemeinen, speziell aber von dieser Aktionsform sein, die zu einer effektiven Systemunterbrechung führt. Es ist ein Aufruf die Frustration und die Hoffnungslosigkeit endgültig hinter sich zu lassen. Ein Aufschrei, um zu verkünden, dass unsere anarchistischen Ideen und der Tatendrang gedeihen und dass das verantwortungslose Handeln der Herrschenden immer Konsequenzen mit sich ziehen wird. Dies gilt vor allem für die Kompliz:innen der Waffenindustrie, denn wir werden nicht tatenlos darüber hinwegsehen, wie Menschen in ihren Kriegen massakriert oder zum Hungertod verdammt werden.
Kritische Infrastruktur anzugreifen, bedeutet eine der Hauptadern der Unterwerfung des Menschen über den Menschen und der Natur anzugreifen. Das Stromnetz repräsentiert als solches die Geschichte des Fortschritts und ist die Grundvoraussetzung für die gnadenlose Entwicklung hin zu einer hochtechnologisierten Gesellschaft, wie wir sie heute kennen. Diese Gesellschaft, die unter dem Pranger der Technologie und des Kapitals steht, scheint vorerst das irdische Endprodukt der zivilisatorischen Errungenschaft zu sein und verursacht eine schier irreparable Erdzerstörung, deren Ausmaß einmalig in der Erdgeschichte ist. Ganz abgesehen von den blutigen Kriegen, um Macht und Ressourcen, die die Herrschenden ihren Diener:innen aufzwingt. Der unersättliche Drang nach Wachstum lässt sie dabei, im wahrsten Sinne des Wortes, immer häufiger auch nach den Sternen zu greifen. Die Elektrizität ist dabei Hauptquelle der Energie, die jede Maschine und den „Fortschritt“ nährt, die notwendig sind, dieses aktuelle System zu reproduzieren. Es abzuschalten ist möglich und es ist auch möglich, es mit einem Leben in Freiheit ohne Herrschaft und Ausbeutung zu ersetzen!
Den technologischen Angriff sabotieren – dem militärisch-industriellen Komplex den Saft abdrehen!
Immer Angriffslustig – Niemals Kriegstüchtig!
Einige Anarchist:innen
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[#Berlin] Angriff auf militärisch-industriellen Komplex – Blackout in Europas größtem #Technologiepark
9. September, früher Morgen: tausende Städte erwachen zum Leben, millionen Menschen werden von dem schrillen Piepen ihres Weckers aus dem Schlaf gerissen, welcher den Beginn eines weiteren Tages der Monotonie und Apathie einläutet – 15 Minuten Zeit zum Kaffeetrinken, um dann zur Arbeit zu hetzen. Eine Stunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wenige Blicke, die sich kreuzen, keine:r redet, alle starren auf ihre Bildschirme. Unmengen Autos durchqueren die Straßen, der Blaulichtlärm erschrickt die wenigen Vögel, die über der Stadt kreisen. Die Kieze jeden Tag etwas trostloser. Einsamkeit macht sich breit unter Vielen, zwischen Betonbauten, Zäunen und Kameras. Umgeben von Polizeipräsenz, die uns mehr und mehr zu ersticken droht. Werbebildschirme, die zum konsumieren auffordern oder dazu einladen, sich der Bundeswehr anzuschließen. Ja, es ist wieder so weit: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“. Die „Zeitenwende“ erfordert stramm stehen fürs Vaterland und Kriegstüchtigkeit, dass der „Volkskörper“ zusammenrückt und Opfer bringt. Die Militarisierung schreitet voran und hinter dem neoliberalen Versprechen von Wohlstand zeigt sich immer unverhohlener die faschistische Fratze. Die Resignation und die Schwarzseherei gewinnt an Gefolgschaft, man atmet Traurigkeit.
In den Nachrichten permanent Katastrophenmeldungen. Kriege und Genozide hören nicht auf. Im Gegenteil: in Gaza, Kongo, Sudan, Ukraine wird weiter gemordet und die Herrschenden reiben sich die Hände. Das Geschäft läuft gut. Ständig werden neue Deals eingefädelt, um die Ressourcen anderer Länder auszubeuten und Menschen ihrer Lebensgrundlage zu berauben. Die Neo-Faschist:innen sitzen in immer mehr Staaten fest im Sattel der Macht und das Kapital steht ihnen zuverlässig zu Diensten. Die reaktionäre Welle des Antifeminismus und der Queerfeindlichkeit wird von den Tech-Bros vorangetrieben und KI führt ihre steile Karriere fort, die Welt immer künstlicher zu machen. Ihr dystopisches Fortschrittsversprechen: eine faschistoide Technokratie mit extra-planetarischen Bestrebungen als Antwort auf den kollabierenden Planeten. Alles wirkt als wäre diese Welt längst verloren, dass es keine Möglichkeit zum Handeln gäbe, dass unser Tun eh nichts bringt, so als ob die aufständischen Zeiten weit in der Vergangenheit liegen würden.
Heute aber funktioniert nicht alles so reibungslos. In Europas größtem Technologiepark im Ostteil Berlins, wofür gewöhnlich ein reges Treiben herrscht, scheint diese Normalität in den frühen Morgenstunden nach wenigen Minuten dahin geschmolzen zu sein. Die Dunkelheit wurde durch einen Hoffnungsschimmer ersetzt, weil Apathie und Frustration nicht die einzigen Reaktionen auf diese bedrückende Realität sind.
Nein, heute ist kein normaler Tag. Hunderte CEOs verschiedener Firmen und Forschungsinstitute aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- & Nanotech, Raumfahrt, KI, Sicherheits- und Rüstungsindustrie haben die bittere Nachricht bekommen, dass ihr Technologiepark in Adlershof aufgehört hat zu funktionieren.
Zumindest für eine kleine Zeitspanne, aber das reicht schon aus, um ihre sensiblen Supermaschinen und Ablaufprozesse massiv zu beeinträchtigen. Zwei 110KV Strommasten in der Königsheide in Johannisthal wurden durch Brandstiftung der Saft abgedreht und damit ein Blackout im Technologiepark verursacht. Wir bitten die Anwohner:innen, die davon in ihren privaten Haushalten betroffen waren um Nachsicht, dies war keinesfalls unsere Intention.
Trotzdem sehen wir diesen Kollateralschaden als vertretbar an, im Gegensatz zur faktischen Zerstörung der Natur und der oft tödlichen Unterjochung von Menschen, für diese viele der hier ansässigen Firmen tagein tagaus verantwortlich sind. Ihr Festhalten am technologischen Fortschrittsstreben und die permanente Ausweitung industrieller Ausbeutung im Angesicht gegenwärtiger Katastrophen hat weit schwerwiegendere Folgen. Für alle und dauerhaft. Der unbedingter Wille dies notfalls mit militärischer Gewalt durchzusetzen, zeigt worum es dabei eigentlich geht – Profit und Macht.
Diese Sabotage will aber nicht nur die Feind:innen der Freiheit benennen und stören, sondern auch ein Aufruf zur Ausweitung von offensivem Handeln im Allgemeinen, speziell aber von dieser Aktionsform sein, die zu einer effektiven Systemunterbrechung führt. Es ist ein Aufruf die Frustration und die Hoffnungslosigkeit endgültig hinter sich zu lassen. Ein Aufschrei, um zu verkünden, dass unsere anarchistischen Ideen und der Tatendrang gedeihen und dass das verantwortungslose Handeln der Herrschenden immer Konsequenzen mit sich ziehen wird. Dies gilt vor allem für die Kompliz:innen der Waffenindustrie, denn wir werden nicht tatenlos darüber hinwegsehen, wie Menschen in ihren Kriegen massakriert oder zum Hungertod verdammt werden.
Kritische Infrastruktur anzugreifen, bedeutet eine der Hauptadern der Unterwerfung des Menschen über den Menschen und der Natur anzugreifen. Das Stromnetz repräsentiert als solches die Geschichte des Fortschritts und ist die Grundvoraussetzung für die gnadenlose Entwicklung hin zu einer hochtechnologisierten Gesellschaft, wie wir sie heute kennen. Diese Gesellschaft, die unter dem Pranger der Technologie und des Kapitals steht, scheint vorerst das irdische Endprodukt der zivilisatorischen Errungenschaft zu sein und verursacht eine schier irreparable Erdzerstörung, deren Ausmaß einmalig in der Erdgeschichte ist. Ganz abgesehen von den blutigen Kriegen, um Macht und Ressourcen, die die Herrschenden ihren Diener:innen aufzwingt. Der unersättliche Drang nach Wachstum lässt sie dabei, im wahrsten Sinne des Wortes, immer häufiger auch nach den Sternen zu greifen. Die Elektrizität ist dabei Hauptquelle der Energie, die jede Maschine und den „Fortschritt“ nährt, die notwendig sind, dieses aktuelle System zu reproduzieren. Es abzuschalten ist möglich und es ist auch möglich, es mit einem Leben in Freiheit ohne Herrschaft und Ausbeutung zu ersetzen!
Den technologischen Angriff sabotieren – dem militärisch-industriellen Komplex den Saft abdrehen!
Immer Angriffslustig – Niemals Kriegstüchtig!
Einige Anarchist:innen
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2️⃣ Unter dem reisserischen Titel „Hey ChatGPT, wird KI die Menschheit auslöschen?“ hat der #Tagesanzeiger bzw. die #Sonntagszeitung ein Interview mit #ChatGPT publiziert. Der Journalist wollte herausfinden, wie die KI die Chancen und Risiken der Technologie beurteilt. Dabei ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann.
Deshalb bei #DNIP gleich zwei Kritiken in einem Beitrag. Viel Spass!
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2️⃣ Unter dem reisserischen Titel „Hey ChatGPT, wird KI die Menschheit auslöschen?“ hat der #Tagesanzeiger bzw. die #Sonntagszeitung ein Interview mit #ChatGPT publiziert. Der Journalist wollte herausfinden, wie die KI die Chancen und Risiken der Technologie beurteilt. Dabei ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann.
Deshalb bei #DNIP gleich zwei Kritiken in einem Beitrag. Viel Spass!
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2️⃣ Unter dem reisserischen Titel „Hey ChatGPT, wird KI die Menschheit auslöschen?“ hat der #Tagesanzeiger bzw. die #Sonntagszeitung ein Interview mit #ChatGPT publiziert. Der Journalist wollte herausfinden, wie die KI die Chancen und Risiken der Technologie beurteilt. Dabei ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann.
Deshalb bei #DNIP gleich zwei Kritiken in einem Beitrag. Viel Spass!
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2️⃣ Unter dem reisserischen Titel „Hey ChatGPT, wird KI die Menschheit auslöschen?“ hat der #Tagesanzeiger bzw. die #Sonntagszeitung ein Interview mit #ChatGPT publiziert. Der Journalist wollte herausfinden, wie die KI die Chancen und Risiken der Technologie beurteilt. Dabei ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann.
Deshalb bei #DNIP gleich zwei Kritiken in einem Beitrag. Viel Spass!
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RE: https://dair-community.social/@KimCrayton1/116572642123503942
A personal story: My team was never bigger than right now and we have even another open position, first internal only.
I think technology company are a bit hyped for everything and it's and never really were correct. And this leads to over hiring and reducing employees again because the nature of economics come back from time to time.
AI won't disappear and we engineers need to understand the value and benefits of it. I think in general we don't know what is true about it because the market and technology is over hyped. As a suggestion to not learn a company product: use open source, because it will stay.
Companies will be acquired or stopped or the product closed after acquisition. It's not valuable for the long run to use claude or whatever is "cool" today. Use #opensource -
Custom Health Announces Appointment of Chief Financial Officer and Board of Directors and Shareholder Approval for Proposed Public Listing
Custom Health Announces Appointment of Chief Financial Officer and Board of Directors and Shareholder Approval for Proposed Public Listing Jason Nalewany has been appointed as Chief Financial Officer of Custom Health and, following the completion of the Arrangement, the Resulting Issuer. Jason will support both companies by providing public company compliance, financial reporting, capital allocation and long-term growth strategy. The Resulting Issuer and the operations of Custom Health will be supported by an experienced Board of Directors that bring deep expertise across healthcare, technology, capital markets and governance to the Resulting Issuer.
https://www.webanditnews.com/b/qi1?utm_source=mastodon&utm_medium=jetpack_social
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“I don’t find him amusing in real life, but he’s amusing in my play,” Mr. Reed said. “I started this because I read that 14 million people will possibly die because Elon Musk ended U.S.A.I.D. It took the Nazis maybe five or six years to accomplish that.” Mr. Reed acknowledged that his humor is very dark.
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# Adnotacja
Ród to siła jednostki
Cud to siła wiary
Mud to siła inteligencji
Fud to siła szczęścia
Lud to siła naznaczenia
Kud to siła wistyki
Hud to siła zła
Gud to siła mistyki
Wud to siła dowodu
Bud to siła koherencji
Nud to siła technologii
Rud to siła techniki