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1000 results for “vordenken”

  1. Olaf Scholz hätte gerne 20 neue Stadtteile. Das würde aber auch nicht helfen. Denn Bauen allein geht am Problem vorbei, wenn nicht ein paar andere Dinge endlich angepackt werden. Das ist aber viel Arbeit. Einfacher ist es, sich das Mäntelchen des radikalen Vordenkers umzulegen. Der Vorschlag von Scholz aber ist so radikal wie eine Fastenkur mit Schokotorten. Warum er ihn dennoch gemacht hat? Wir haben da eine Befürchtung.
    #Bauwende #Bodenwende #Wohnungsbau

    marlowes.de/ach-olaf/

  2. Olaf Scholz hätte gerne 20 neue Stadtteile. Das würde aber auch nicht helfen. Denn Bauen allein geht am Problem vorbei, wenn nicht ein paar andere Dinge endlich angepackt werden. Das ist aber viel Arbeit. Einfacher ist es, sich das Mäntelchen des radikalen Vordenkers umzulegen. Der Vorschlag von Scholz aber ist so radikal wie eine Fastenkur mit Schokotorten. Warum er ihn dennoch gemacht hat? Wir haben da eine Befürchtung.
    #Bauwende #Bodenwende #Wohnungsbau

    marlowes.de/ach-olaf/

  3. 120 Jahre Fritz Bauer - Antifaschist und streitbarer Demokrat aus Stuttgart

    Fritz #Bauer wurde 1903 als Sohn liberaler jüdischer Eltern in #Stuttgart geboren. Er verstand sich selbst aber als bekennender Atheist. Sein Vater war der Textilgroßhändler Ludwig Bauer, seine Mutter Ella Bauer, geb. Hirsch. In Stuttgart und Tübingen wuchs er mit seiner drei Jahre jüngeren Schwester Margot in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Er studierte nach dem Besuch des Stuttgarter Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums #Rechtswissenschaft in #Heidelberg, #München und #Tübingen. Während seiner Studienzeit engagierte er sich in einer liberalen jüdischen Studentenverbindung, vor allem in politischen Debatten.

    Nach dem Studium wirkte er 1929 bis 1933 als jüngster #Amtsrichter am Stuttgarter Amtsgericht. 1933 wurde der begabte #Jurist und leidenschaftlicher
    #Demokrat verhaftet und ins KZ #Heuberg gesperrt. Nach seiner Haftentlassung konnte Fritz Bauer nach #Dänemark und später nach #Schweden fliehen, wo er #Asyl erhielt.

    Ab 1949 kehrte er in die #Bundesrepublik zurück. Als #Generalstaatsanwalt in #Hessen widmete der Weggefährte von Willi Brandt seine ganze Energie der Aufklärung von NS-Verbrechen. Mit seinem Namen und Wirken als Generalstaatsanwalt in Hessen von 1956 bis 1968 verbinden sich die Entführung Adolf Eichmanns nach #Israel, die positive Neubewertung der #Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und die Frankfurter #Auschwitzprozesse. Unerschrocken, rücksichtslos gegen den herrschenden Zeitgeist prangerte er die weit verbreitete Schluss-Strich Mentalität in der jungen Bundesrepublik an. Dass Bauer sich damit in einem Land, in dem die alte #Nazigarde gerade wieder in die Chefsessel der Ämter zurückkehrte, nur wenig Freunde machte, liegt auf der Hand. Eine der wichtigsten Lehren aus dem Untergang der Weimarer Republik war für ihn, dass Demokratie dauerhaft nur gesichert werden kann, wenn die Rechte der Bürger gegenüber der Macht des Staates gestärkt werden. Seine öffentlich geäußerte Befürchtung, dass in Deutschland noch immer der Nährboden für neuen „#Nationalsozialismus“ bestehe, brachte ihm heftigste Kritik der hessischen #CDU ein, die seine Absetzung als Generalstaatsanwalt forderte.

    Fritz Bauer, ein Vorreiter und #Vordenker bei der Gestaltung einer demokratischen #Justiz, der streitbare Demokrat, der „Nestbeschmutzer“, hat nie eine staatliche Ehrung erfahren. Am 30 Juni 1968 ist er in Frankfurt am Main verstorben.

    18.11.2023, 18:00
    Forum 3 Theater, Gymnasiumstr. 21, Stuttgart
    Veranstalter: DGB-Region Stuttgart, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, VVN-BdA Kreisverband Stuttgart

    trueten.de/archives/12975-120- #antifaschismus #geschichte

  4. 120 Jahre Fritz Bauer - Antifaschist und streitbarer Demokrat aus Stuttgart

    Fritz #Bauer wurde 1903 als Sohn liberaler jüdischer Eltern in #Stuttgart geboren. Er verstand sich selbst aber als bekennender Atheist. Sein Vater war der Textilgroßhändler Ludwig Bauer, seine Mutter Ella Bauer, geb. Hirsch. In Stuttgart und Tübingen wuchs er mit seiner drei Jahre jüngeren Schwester Margot in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Er studierte nach dem Besuch des Stuttgarter Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums #Rechtswissenschaft in #Heidelberg, #München und #Tübingen. Während seiner Studienzeit engagierte er sich in einer liberalen jüdischen Studentenverbindung, vor allem in politischen Debatten.

    Nach dem Studium wirkte er 1929 bis 1933 als jüngster #Amtsrichter am Stuttgarter Amtsgericht. 1933 wurde der begabte #Jurist und leidenschaftlicher
    #Demokrat verhaftet und ins KZ #Heuberg gesperrt. Nach seiner Haftentlassung konnte Fritz Bauer nach #Dänemark und später nach #Schweden fliehen, wo er #Asyl erhielt.

    Ab 1949 kehrte er in die #Bundesrepublik zurück. Als #Generalstaatsanwalt in #Hessen widmete der Weggefährte von Willi Brandt seine ganze Energie der Aufklärung von NS-Verbrechen. Mit seinem Namen und Wirken als Generalstaatsanwalt in Hessen von 1956 bis 1968 verbinden sich die Entführung Adolf Eichmanns nach #Israel, die positive Neubewertung der #Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und die Frankfurter #Auschwitzprozesse. Unerschrocken, rücksichtslos gegen den herrschenden Zeitgeist prangerte er die weit verbreitete Schluss-Strich Mentalität in der jungen Bundesrepublik an. Dass Bauer sich damit in einem Land, in dem die alte #Nazigarde gerade wieder in die Chefsessel der Ämter zurückkehrte, nur wenig Freunde machte, liegt auf der Hand. Eine der wichtigsten Lehren aus dem Untergang der Weimarer Republik war für ihn, dass Demokratie dauerhaft nur gesichert werden kann, wenn die Rechte der Bürger gegenüber der Macht des Staates gestärkt werden. Seine öffentlich geäußerte Befürchtung, dass in Deutschland noch immer der Nährboden für neuen „#Nationalsozialismus“ bestehe, brachte ihm heftigste Kritik der hessischen #CDU ein, die seine Absetzung als Generalstaatsanwalt forderte.

    Fritz Bauer, ein Vorreiter und #Vordenker bei der Gestaltung einer demokratischen #Justiz, der streitbare Demokrat, der „Nestbeschmutzer“, hat nie eine staatliche Ehrung erfahren. Am 30 Juni 1968 ist er in Frankfurt am Main verstorben.

    18.11.2023, 18:00
    Forum 3 Theater, Gymnasiumstr. 21, Stuttgart
    Veranstalter: DGB-Region Stuttgart, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, VVN-BdA Kreisverband Stuttgart

    trueten.de/archives/12975-120- #antifaschismus #geschichte

  5. 120 Jahre Fritz Bauer - Antifaschist und streitbarer Demokrat aus Stuttgart

    Fritz #Bauer wurde 1903 als Sohn liberaler jüdischer Eltern in #Stuttgart geboren. Er verstand sich selbst aber als bekennender Atheist. Sein Vater war der Textilgroßhändler Ludwig Bauer, seine Mutter Ella Bauer, geb. Hirsch. In Stuttgart und Tübingen wuchs er mit seiner drei Jahre jüngeren Schwester Margot in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Er studierte nach dem Besuch des Stuttgarter Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums #Rechtswissenschaft in #Heidelberg, #München und #Tübingen. Während seiner Studienzeit engagierte er sich in einer liberalen jüdischen Studentenverbindung, vor allem in politischen Debatten.

    Nach dem Studium wirkte er 1929 bis 1933 als jüngster #Amtsrichter am Stuttgarter Amtsgericht. 1933 wurde der begabte #Jurist und leidenschaftlicher
    #Demokrat verhaftet und ins KZ #Heuberg gesperrt. Nach seiner Haftentlassung konnte Fritz Bauer nach #Dänemark und später nach #Schweden fliehen, wo er #Asyl erhielt.

    Ab 1949 kehrte er in die #Bundesrepublik zurück. Als #Generalstaatsanwalt in #Hessen widmete der Weggefährte von Willi Brandt seine ganze Energie der Aufklärung von NS-Verbrechen. Mit seinem Namen und Wirken als Generalstaatsanwalt in Hessen von 1956 bis 1968 verbinden sich die Entführung Adolf Eichmanns nach #Israel, die positive Neubewertung der #Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und die Frankfurter #Auschwitzprozesse. Unerschrocken, rücksichtslos gegen den herrschenden Zeitgeist prangerte er die weit verbreitete Schluss-Strich Mentalität in der jungen Bundesrepublik an. Dass Bauer sich damit in einem Land, in dem die alte #Nazigarde gerade wieder in die Chefsessel der Ämter zurückkehrte, nur wenig Freunde machte, liegt auf der Hand. Eine der wichtigsten Lehren aus dem Untergang der Weimarer Republik war für ihn, dass Demokratie dauerhaft nur gesichert werden kann, wenn die Rechte der Bürger gegenüber der Macht des Staates gestärkt werden. Seine öffentlich geäußerte Befürchtung, dass in Deutschland noch immer der Nährboden für neuen „#Nationalsozialismus“ bestehe, brachte ihm heftigste Kritik der hessischen #CDU ein, die seine Absetzung als Generalstaatsanwalt forderte.

    Fritz Bauer, ein Vorreiter und #Vordenker bei der Gestaltung einer demokratischen #Justiz, der streitbare Demokrat, der „Nestbeschmutzer“, hat nie eine staatliche Ehrung erfahren. Am 30 Juni 1968 ist er in Frankfurt am Main verstorben.

    18.11.2023, 18:00
    Forum 3 Theater, Gymnasiumstr. 21, Stuttgart
    Veranstalter: DGB-Region Stuttgart, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, VVN-BdA Kreisverband Stuttgart

    trueten.de/archives/12975-120- #antifaschismus #geschichte

  6. Das #Musk sich gegen Migration ins "weiße" Europa ausspricht, ist daher nur folgerichtig. Der "weiße" Geenpool muss in dieser Weltsicht vor minderwertigen Genen geschützt werden. Nur so wird sichergestellt, dass die Leute Intelligent genug bleiben, um in Zukunft ein technologisches Paradies zu erschaffen. Er folgt darin Ideen, die beispielsweise auch von TH Vordenkern wie Nick #Bostrom vertreten werden. Dieser bezieht sich wiederum offen auf Rassentheoretiker wie Henry Harpending.

  7. Das #Musk sich gegen Migration ins "weiße" Europa ausspricht, ist daher nur folgerichtig. Der "weiße" Geenpool muss in dieser Weltsicht vor minderwertigen Genen geschützt werden. Nur so wird sichergestellt, dass die Leute Intelligent genug bleiben, um in Zukunft ein technologisches Paradies zu erschaffen. Er folgt darin Ideen, die beispielsweise auch von TH Vordenkern wie Nick #Bostrom vertreten werden. Dieser bezieht sich wiederum offen auf Rassentheoretiker wie Henry Harpending.

  8. Das #Musk sich gegen Migration ins "weiße" Europa ausspricht, ist daher nur folgerichtig. Der "weiße" Geenpool muss in dieser Weltsicht vor minderwertigen Genen geschützt werden. Nur so wird sichergestellt, dass die Leute Intelligent genug bleiben, um in Zukunft ein technologisches Paradies zu erschaffen. Er folgt darin Ideen, die beispielsweise auch von TH Vordenkern wie Nick #Bostrom vertreten werden. Dieser bezieht sich wiederum offen auf Rassentheoretiker wie Henry Harpending.

  9. #101ShortStorys – Nr. 93

    Iris Murdoch (1919–1999), »Etwas Besonderes. Eine Geschichte« (dt. v. Nicole Seifert).

    Beginn: »›Warum willst du ihn denn nun nich?‹, fragte Mrs. Geary.«

    Studiert alte Geschichte, Philologie und Philosophie, promoviert bei Wittgenstein.
    Ist eine Vordenker*in der Gender-Theorie und bezeichnet sich selbst als Person »in der Haut eines homosexuellen Mannes, der seiner Frau fremdgeht«.
    Schreibt Lyrik, über 25 Romane, nur eine Kurzgeschichte (hier in dt. Erstübersetzung).

  10. Guten Morgen zusammen! Wünsche euch einen schönen, sonnigen Sonntag!

    Wir haben hier heute den Klassiker im #Pfarrhaus. Die Frau möchte in den Gottesdienst in ihrer (Dienst-)Gemeinde. Die Kinder wollen nicht mit. Wer kann es ihnen verdenken, gibt ja kein Kinderprogramm.

    Also bleib ich mit den Kindern zuhause. Mit viel Glück haben sie Lust auf einen Kindergottesdienst zuhause. Warum ich den nicht in der Gemeinde mache? Es fehlt an Konzept und Ressourcen. Wir arbeiten dran. Und es wird Zeit.

  11. Eat. Sleep. Work… Die!? Von Wirtschaftsmythen, Boygroups und enkelfestem Handeln

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    soulbottles passt zu dem, worüber wir heute sprechen: neue Formen der Zusammenarbeit. Das Unternehmen arbeitet mit Holacracy – ohne klassische Hierarchien, dafür mit Entscheidungen dort, wo die Kompetenz sitzt. Ergänzt durch Gewaltfreie Kommunikation. Klingt ideal – und ist im Alltag ehrlich gesagt herausfordernd. soulbottles sagt das selbst so. Nicht alles läuft glatt. Aber der Mut, Dinge anders zu machen und daraus zu lernen, macht es besonders. Das Produkt: Trinkflaschen aus Glas und Edelstahl. Plastikfrei, fair produziert – und mit echtem Impact: Jede soulbottle spart Plastik, unterstützt den weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser und fördert zukunftsweisendes Unternehmertum. Ob für euch selbst oder als nachhaltiges Firmengeschenk – eine echte Alternative zu klassischem Werbe-Merch. Mit Haltung und individuell gestaltbar.

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    Zur aktuellen Folge:

    Warum steigen die CO2-Emissionen im Verkehr – während gleichzeitig an der Bahn gespart wird? Weil nicht systemisch gedacht wird, sondern am Auspuff herumgebastelt. Sarina Spiegel und Julius Neumann erklären, wie unser Wirtschaftssystem gebaut wurde, von wem – und warum der Status quo keine Naturgewalt ist, sondern eine Entscheidung. Eine, die wir ändern können.

    Sarina Spiegel hat Internationale Wirtschaft und Entwicklung im Bachelor studiert, bei Mariana Mazzucato in London ihren Master gemacht und mit „Eat Sleep Work Die!“ ein Buch geschrieben, das komplexe Wirtschaftsthemen radikal zugänglich macht – und dabei auch noch witzig ist. Julius Neumann moderiert als Klima-Moderator Veranstaltungen rund um eine enkelfeste Zukunft und kam als Wirtschaftsingenieur aus der Nutzfahrzeugbranche dahin, wo er heute ist: als Überzeugter, dass das Wie wir reden entscheidet, ob sich was bewegt.

    In dieser Folge sprechen wir über die Frage, warum das Narrativ „Auto gleich Freiheit“ eine Lüge ist, die wir uns seit Jahrzehnten erzählen. Über eine recht homogene Vordenkergruppe, die unser Wirtschaftssystem geprägt hat, und über die Erkenntnis, dass der Status quo kein Naturgesetz ist, sondern eine Designentscheidung, die erst ein paar Jahrzehnte alt ist. Und darüber, was passiert, wenn man 80 Menschen auf den Boden setzt, Papierbahnen auslegt und sie malen lässt, wie die Welt in 30 Jahren aussehen soll.

    Was mich an diesem Gespräch besonders bewegt hat: die Verbindung zwischen Systemdenken und dem, was ich in meiner Arbeit täglich erlebe. Im Verkehrssektor steigen die CO2-Emissionen – während gleichzeitig an der Bahn gespart wird. Es wird nicht systemisch gedacht, sondern am Auspuff herumgebastelt. Sarina und Julius zeigen, warum das kein Zufall ist – und was wir tun können, um das zu ändern. Nicht irgendwann. Sondern jetzt, dort wo wir gerade sind.

    Sarina ist Mitinitiatorin des deutschen Ablegers der Wellbeing Economy Alliance und arbeitet bei der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether. Julius moderiert unter anderem bei Energiekonferenzen und ist überzeugt: Lokale Initiativen und die Dunbar-Zahl sind mächtiger als jede Bundestagsrede. Beide sind im Herbst wieder auf Tour – Vorschläge für Städte und Locations nehmen sie gerne entgegen.

    #Blogbeitrag #SheDrivesMobility
  12. raeterepublik baiern @raeterepublikbayern.wordpress.com@raeterepublikbayern.wordpress.com ·

    Orte sprechen lassen: Geschichte erzählen

    Damit Denkmäler und Orte der Demokratie ihre Geschichte erzählen können, haben wir neue Möglichkeiten wie QR-Codes und Internet-Erzählungen, die sprechen können.

    Montag 10.11.2025, ab 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr,


    danach gemeinsames Mittagessen:
    Erstes-Grab-Kurt-Eisner-Symposium,
    Ort: Derya Grill (ex-Goldener Anker), Schillerstraße 34, München –
    #bayerischermahatmaghandi #bavarianmahatmaghandi
    mehr Infos auf www.erstes-grab-eisner.org
    Plätze limitiert auf 85, bitte Anmeldungen via [email protected]

    first come, first served (Keine Ehrenplätze, keine Rangabzeichen).

    Montagsgespräche“, wie sie Kurt Eisner und die USP nach der Abspaltung von der SPD im Gasthaus zum Goldenen Anker in der Schillerstraẞe (damals 30, heute 34, https://www.derya.restaurant/Derya, Weite, Tiefe und Schönheit, die mit dem Meer assoziiert werden) in München führten,

    mit aktuellen Beiträgen, was mich gerade in der Welt / Stadt bewegt, wie Kurt Eisner als Kultur-Redakteur vernetzt war, verwoben in der internationalistischen Seite der Sozialisten in der Schweiz, in der SPD, dann erst in der pazifistischen Bewegung mit Max Weber und dem jungen Ernst Toller, der bei diesem in Heidelberg studiert hatte,

    und dann den Möglichkeiten, welche Gruppen in der Stadt schon arbeiten … und wie es zur Revolution kommen kann …

    Damalige Gäste

    Ausführlich in Steckbriefe gegen Eisner, Kurt und Genossen wegen Landesverrates Ein Lesebuch über Münchner Revolutionärinnen und Revolutionäre im Januar 1918 herausgegeben von Cornelia Naumann und Günther Gerstenberg http://www.edition-av.de

    Weiteres zum Buch: https://raete-muenchen.de/steckbriefe-kurt-eisner-und-genossinnen

    Von wegen Caféhaus-Literaten: Was neulich ferne Schrift-Stellende und Feuilletonisten den angeblichen „Träumern“ nachsagen, ist auf der bürgerlichen Schiene von oben herab wie pfeifen im Wald:

    Wer von den Lebens-Verhältnissen der Menschen nichts wissen will, kann sie leichter verurteilen, ihre Ideen von Sozialismus und gerechtem Leben für alle Werktätigen für Spinnerei abtun.

    Ein Symposium im heutigen Lokal Zum Goldenen Anker wird die Ideen zur besseren öffentlichen Erinnerung vom Denkmal im Ostfriedhof bis zu seinem Grab mit Gustav Landauer im jüdischen Friedhof, mit seinen Netzwerken und seinem Vorgehen, seinen Vorstellungen zu den Räten und den heutigen Bedeutungen, wie sie auch Hannah Arendt für die Demokratie sah, bis zur Bedeutung der Beiträge für die Politik der Frauen, die in jener Zeit nicht gewürdigt werden konnte.

    zum Goldenen Anker heute

    nennt sich im Derya arabische Küche, ist wunderbare kurdische Gastfreundschaft, die ab Mittag und Nachmittag ein wichtiger Treffpunkt ist.

    Zum Symposion den ruhigen Vormittag vor Ort nutzen …

    Landauer kam erst nach der Revolution auf Eisners Ruf nach München, er pflegte vorher noch seine kranke Frau in Krumbach,

    Gustav Landauer war Schriftsteller, Anarchist, Anarcho-Pazifist. Er war Vordenker, Akteur sowohl nach der Novemberrevolution 1918 (nach der Pflege seiner an spanischer Grippe erkrankten Kinder) als auch bei der 2. Münchner Räterepublik ab 7.4.19 für 7 Tage als Volkskommissar für Volksaufklärung, wie man es statt Kultusminister sagen wollte. Nach deren gewaltsamer Niederschlagung wurde er von Freikorps-Soldaten im Gefängnis Stadelheim ermordet 7. April 1870 – 2. Mai 1919

       »Es gibt für uns nur Weg, nur Zukunft;    auch die Vergangenheit ist Zukunft,    die mit unserm Weiterschreiten wird,    sich verändert, anders gewesen ist.«    Gustav Landauer: Die Revolution 1907

    Es entspricht Bert Brechts Verfremdungseffekt, wenn wir zu Gustav Landauers 150. Geburtstag am 7.4. auch über die spanische Grippe vor 100 Jahren schreiben, an der seine Frau, Hedwig Lachmann, wie er Übersetzerin, am 21.2.1919 gestorben war. Am 22.2.19 wurde sein Freund Kurt Eisner, der ihn nach München gerufen hatte, ermordet, an 26.2.19 hielt er bei der riesigen Trauerfeier am Ostfriedhof eine Gedenkrede, über deren ehrenden Stil Kardinal Faulhaber lästerte —

    #bavarianmahatmaghandi

  13. Dieser Putsch findet mit Software statt – und nicht mit Panzern

    Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

    Stellen Sie sich vor, ein autoritäres Regime übernimmt Ihr Land. Keine Panzer rollen durch die Straßen, keine Soldaten besetzen Parlamente. Stattdessen: Notebooks. Rucksäcke voller Notebooks. Und in diesen Notebooks: Ihre Daten.

    Was klingt wie ein dystopischer Thriller, ist in den USA längst Realität. Elon Musk und seine „DOGE“-Truppe marschieren – ausgestattet mit einer Art Trump’scher Generalvollmacht – durch die Behörden. Dort kopieren sie hemmungslos die intimsten Daten der Bürger: Wer wohnt wo? Wer hat was verdient? Wer wurde irgendwann mal von der Polizei befragt – schuldig oder nicht? Und vor allem: Wer hat wen gewählt? Manchmal stellen sich mutige Beamte in den Weg und aufrechte Richter urteilen später, dass das Kopieren illegal war. Aber sind die Daten erstmal auf den Notebooks, sind sie außer Kontrolle.

    Diese Daten landen aktuell in den gigantischen Auswertungsmaschinen von Palantir – einem Unternehmen, das seit Jahren im Geheimen an der digitalen Überwachung der Gesellschaft arbeitet.

    Palantir wurde nicht zufällig nach dem „Allsehenden Stein“ aus Herr der Ringe benannt. In Tolkiens Welt war der Palantir ein Werkzeug, das zwar Wissen versprach, aber am Ende nur in den Bann des Bösen führte. Ein warnendes Symbol. Peter Thiel, Palantirs Mitgründer und frühzeitiger Investor bei Facebook, hat diese Warnung offenbar missverstanden – oder bewusst ignoriert.

    Wenn Software zur Waffe wird

    Thiel ist nicht nur ein Silicon-Valley-Milliardär, sondern auch einer der wichtigsten intellektuellen Vordenker der autoritären Rechten in den USA. Er träumt offen von einer Welt, in der „Demokratie und Freiheit nicht miteinander vereinbar“ sind. Palantir ist seine Maschine zur Umsetzung dieser Ideologie.

    In den Händen eines autoritären Regimes wird Palantirs Software zur perfekten Waffe: Sie analysiert riesige Datenmengen, erstellt präzise Profile, bewertet Menschen nach Gefährlichkeit und „Nützlichkeit“. Laut Recherchen von Medien wie Wired und CNN ist aktuell auch die Rede davon, „Abschiebe-Operationen zu rationalisieren“. Das ist der technokratische Euphemismus für: Wer wird als Nächstes abgeschoben? Effizient, kostengünstig, algorithmisch optimiert. Der Traum einer AfD.

    Der nächste Schritt soll schon folgen: Über Social-Media-Schnittstellen werden politische Gesinnungen mitgerechnet. Ein falscher Tweet, ein kritischer Facebook-Post, das Liken kritischer Professoren – und schon steht man ganz oben auf der Liste.

    Herzlichen Glückwunsch, willkommen im digitalen Faschismus 2.0.

    Wer jetzt glaubt, das sei ein rein amerikanisches Problem, unterschätzt die Geschwindigkeit, mit der autoritäre Technologien und Ideologien exportiert werden. Palantir-Technologie wird schon von Sicherheitsbehörden bei uns in einzelnen Bundesländern genutzt und das soll massiv ausgebaut werden. Wir müssen leider bei dem aktuellen politischen Klima immer mitberücksichtigen, dass wir in Deutschland nur eine Wahl davon entfernt sein könnten, dass die Falschen die richtigen Knöpfe drücken.

    Man weiß nie, wer nach der nächsten Wahl in den Serverräumen sitzt.

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie

    Sind wir vorbereitet, wenn dann ähnliches geschieht? Wenn Behördenchefs ausgetauscht werden, sich nicht an Regeln halten und alles schnell geht? Wahrscheinlich nicht. Wir müssen das aber zumindest als mögliches Szenario mitdenken.

    Wir reden uns ein, dass Datenschutz lästig sei, ein bürokratisches Relikt. Dabei ist es genau das Gegenteil:

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie. Datensparsamkeit ist unser Notausgang, wenn das System in Flammen steht.

    Denn am Ende entscheidet eine einzige Frage darüber, wie wehrlos wir sein werden:

    Welche Daten liegen dann noch auf den Servern?

    Zur Quelle wechseln
    Author: Anette Dowideit

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    #dieser #findet #nicht #panzern #putsch #software #statt

  14. Dieser Putsch findet mit Software statt – und nicht mit Panzern

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    Stellen Sie sich vor, ein autoritäres Regime übernimmt Ihr Land. Keine Panzer rollen durch die Straßen, keine Soldaten besetzen Parlamente. Stattdessen: Notebooks. Rucksäcke voller Notebooks. Und in diesen Notebooks: Ihre Daten.

    Was klingt wie ein dystopischer Thriller, ist in den USA längst Realität. Elon Musk und seine „DOGE“-Truppe marschieren – ausgestattet mit einer Art Trump’scher Generalvollmacht – durch die Behörden. Dort kopieren sie hemmungslos die intimsten Daten der Bürger: Wer wohnt wo? Wer hat was verdient? Wer wurde irgendwann mal von der Polizei befragt – schuldig oder nicht? Und vor allem: Wer hat wen gewählt? Manchmal stellen sich mutige Beamte in den Weg und aufrechte Richter urteilen später, dass das Kopieren illegal war. Aber sind die Daten erstmal auf den Notebooks, sind sie außer Kontrolle.

    Diese Daten landen aktuell in den gigantischen Auswertungsmaschinen von Palantir – einem Unternehmen, das seit Jahren im Geheimen an der digitalen Überwachung der Gesellschaft arbeitet.

    Palantir wurde nicht zufällig nach dem „Allsehenden Stein“ aus Herr der Ringe benannt. In Tolkiens Welt war der Palantir ein Werkzeug, das zwar Wissen versprach, aber am Ende nur in den Bann des Bösen führte. Ein warnendes Symbol. Peter Thiel, Palantirs Mitgründer und frühzeitiger Investor bei Facebook, hat diese Warnung offenbar missverstanden – oder bewusst ignoriert.

    Wenn Software zur Waffe wird

    Thiel ist nicht nur ein Silicon-Valley-Milliardär, sondern auch einer der wichtigsten intellektuellen Vordenker der autoritären Rechten in den USA. Er träumt offen von einer Welt, in der „Demokratie und Freiheit nicht miteinander vereinbar“ sind. Palantir ist seine Maschine zur Umsetzung dieser Ideologie.

    In den Händen eines autoritären Regimes wird Palantirs Software zur perfekten Waffe: Sie analysiert riesige Datenmengen, erstellt präzise Profile, bewertet Menschen nach Gefährlichkeit und „Nützlichkeit“. Laut Recherchen von Medien wie Wired und CNN ist aktuell auch die Rede davon, „Abschiebe-Operationen zu rationalisieren“. Das ist der technokratische Euphemismus für: Wer wird als Nächstes abgeschoben? Effizient, kostengünstig, algorithmisch optimiert. Der Traum einer AfD.

    Der nächste Schritt soll schon folgen: Über Social-Media-Schnittstellen werden politische Gesinnungen mitgerechnet. Ein falscher Tweet, ein kritischer Facebook-Post, das Liken kritischer Professoren – und schon steht man ganz oben auf der Liste.

    Herzlichen Glückwunsch, willkommen im digitalen Faschismus 2.0.

    Wer jetzt glaubt, das sei ein rein amerikanisches Problem, unterschätzt die Geschwindigkeit, mit der autoritäre Technologien und Ideologien exportiert werden. Palantir-Technologie wird schon von Sicherheitsbehörden bei uns in einzelnen Bundesländern genutzt und das soll massiv ausgebaut werden. Wir müssen leider bei dem aktuellen politischen Klima immer mitberücksichtigen, dass wir in Deutschland nur eine Wahl davon entfernt sein könnten, dass die Falschen die richtigen Knöpfe drücken.

    Man weiß nie, wer nach der nächsten Wahl in den Serverräumen sitzt.

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie

    Sind wir vorbereitet, wenn dann ähnliches geschieht? Wenn Behördenchefs ausgetauscht werden, sich nicht an Regeln halten und alles schnell geht? Wahrscheinlich nicht. Wir müssen das aber zumindest als mögliches Szenario mitdenken.

    Wir reden uns ein, dass Datenschutz lästig sei, ein bürokratisches Relikt. Dabei ist es genau das Gegenteil:

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie. Datensparsamkeit ist unser Notausgang, wenn das System in Flammen steht.

    Denn am Ende entscheidet eine einzige Frage darüber, wie wehrlos wir sein werden:

    Welche Daten liegen dann noch auf den Servern?

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    Author: Anette Dowideit

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    #dieser #findet #nicht #panzern #putsch #software #statt

  15. Dieser Putsch findet mit Software statt – und nicht mit Panzern

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    Stellen Sie sich vor, ein autoritäres Regime übernimmt Ihr Land. Keine Panzer rollen durch die Straßen, keine Soldaten besetzen Parlamente. Stattdessen: Notebooks. Rucksäcke voller Notebooks. Und in diesen Notebooks: Ihre Daten.

    Was klingt wie ein dystopischer Thriller, ist in den USA längst Realität. Elon Musk und seine „DOGE“-Truppe marschieren – ausgestattet mit einer Art Trump’scher Generalvollmacht – durch die Behörden. Dort kopieren sie hemmungslos die intimsten Daten der Bürger: Wer wohnt wo? Wer hat was verdient? Wer wurde irgendwann mal von der Polizei befragt – schuldig oder nicht? Und vor allem: Wer hat wen gewählt? Manchmal stellen sich mutige Beamte in den Weg und aufrechte Richter urteilen später, dass das Kopieren illegal war. Aber sind die Daten erstmal auf den Notebooks, sind sie außer Kontrolle.

    Diese Daten landen aktuell in den gigantischen Auswertungsmaschinen von Palantir – einem Unternehmen, das seit Jahren im Geheimen an der digitalen Überwachung der Gesellschaft arbeitet.

    Palantir wurde nicht zufällig nach dem „Allsehenden Stein“ aus Herr der Ringe benannt. In Tolkiens Welt war der Palantir ein Werkzeug, das zwar Wissen versprach, aber am Ende nur in den Bann des Bösen führte. Ein warnendes Symbol. Peter Thiel, Palantirs Mitgründer und frühzeitiger Investor bei Facebook, hat diese Warnung offenbar missverstanden – oder bewusst ignoriert.

    Wenn Software zur Waffe wird

    Thiel ist nicht nur ein Silicon-Valley-Milliardär, sondern auch einer der wichtigsten intellektuellen Vordenker der autoritären Rechten in den USA. Er träumt offen von einer Welt, in der „Demokratie und Freiheit nicht miteinander vereinbar“ sind. Palantir ist seine Maschine zur Umsetzung dieser Ideologie.

    In den Händen eines autoritären Regimes wird Palantirs Software zur perfekten Waffe: Sie analysiert riesige Datenmengen, erstellt präzise Profile, bewertet Menschen nach Gefährlichkeit und „Nützlichkeit“. Laut Recherchen von Medien wie Wired und CNN ist aktuell auch die Rede davon, „Abschiebe-Operationen zu rationalisieren“. Das ist der technokratische Euphemismus für: Wer wird als Nächstes abgeschoben? Effizient, kostengünstig, algorithmisch optimiert. Der Traum einer AfD.

    Der nächste Schritt soll schon folgen: Über Social-Media-Schnittstellen werden politische Gesinnungen mitgerechnet. Ein falscher Tweet, ein kritischer Facebook-Post, das Liken kritischer Professoren – und schon steht man ganz oben auf der Liste.

    Herzlichen Glückwunsch, willkommen im digitalen Faschismus 2.0.

    Wer jetzt glaubt, das sei ein rein amerikanisches Problem, unterschätzt die Geschwindigkeit, mit der autoritäre Technologien und Ideologien exportiert werden. Palantir-Technologie wird schon von Sicherheitsbehörden bei uns in einzelnen Bundesländern genutzt und das soll massiv ausgebaut werden. Wir müssen leider bei dem aktuellen politischen Klima immer mitberücksichtigen, dass wir in Deutschland nur eine Wahl davon entfernt sein könnten, dass die Falschen die richtigen Knöpfe drücken.

    Man weiß nie, wer nach der nächsten Wahl in den Serverräumen sitzt.

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie

    Sind wir vorbereitet, wenn dann ähnliches geschieht? Wenn Behördenchefs ausgetauscht werden, sich nicht an Regeln halten und alles schnell geht? Wahrscheinlich nicht. Wir müssen das aber zumindest als mögliches Szenario mitdenken.

    Wir reden uns ein, dass Datenschutz lästig sei, ein bürokratisches Relikt. Dabei ist es genau das Gegenteil:

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie. Datensparsamkeit ist unser Notausgang, wenn das System in Flammen steht.

    Denn am Ende entscheidet eine einzige Frage darüber, wie wehrlos wir sein werden:

    Welche Daten liegen dann noch auf den Servern?

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    Author: Anette Dowideit

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    #dieser #findet #nicht #panzern #putsch #software #statt

  16. Dieser Putsch findet mit Software statt – und nicht mit Panzern

    Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

    Stellen Sie sich vor, ein autoritäres Regime übernimmt Ihr Land. Keine Panzer rollen durch die Straßen, keine Soldaten besetzen Parlamente. Stattdessen: Notebooks. Rucksäcke voller Notebooks. Und in diesen Notebooks: Ihre Daten.

    Was klingt wie ein dystopischer Thriller, ist in den USA längst Realität. Elon Musk und seine „DOGE“-Truppe marschieren – ausgestattet mit einer Art Trump’scher Generalvollmacht – durch die Behörden. Dort kopieren sie hemmungslos die intimsten Daten der Bürger: Wer wohnt wo? Wer hat was verdient? Wer wurde irgendwann mal von der Polizei befragt – schuldig oder nicht? Und vor allem: Wer hat wen gewählt? Manchmal stellen sich mutige Beamte in den Weg und aufrechte Richter urteilen später, dass das Kopieren illegal war. Aber sind die Daten erstmal auf den Notebooks, sind sie außer Kontrolle.

    Diese Daten landen aktuell in den gigantischen Auswertungsmaschinen von Palantir – einem Unternehmen, das seit Jahren im Geheimen an der digitalen Überwachung der Gesellschaft arbeitet.

    Palantir wurde nicht zufällig nach dem „Allsehenden Stein“ aus Herr der Ringe benannt. In Tolkiens Welt war der Palantir ein Werkzeug, das zwar Wissen versprach, aber am Ende nur in den Bann des Bösen führte. Ein warnendes Symbol. Peter Thiel, Palantirs Mitgründer und frühzeitiger Investor bei Facebook, hat diese Warnung offenbar missverstanden – oder bewusst ignoriert.

    Wenn Software zur Waffe wird

    Thiel ist nicht nur ein Silicon-Valley-Milliardär, sondern auch einer der wichtigsten intellektuellen Vordenker der autoritären Rechten in den USA. Er träumt offen von einer Welt, in der „Demokratie und Freiheit nicht miteinander vereinbar“ sind. Palantir ist seine Maschine zur Umsetzung dieser Ideologie.

    In den Händen eines autoritären Regimes wird Palantirs Software zur perfekten Waffe: Sie analysiert riesige Datenmengen, erstellt präzise Profile, bewertet Menschen nach Gefährlichkeit und „Nützlichkeit“. Laut Recherchen von Medien wie Wired und CNN ist aktuell auch die Rede davon, „Abschiebe-Operationen zu rationalisieren“. Das ist der technokratische Euphemismus für: Wer wird als Nächstes abgeschoben? Effizient, kostengünstig, algorithmisch optimiert. Der Traum einer AfD.

    Der nächste Schritt soll schon folgen: Über Social-Media-Schnittstellen werden politische Gesinnungen mitgerechnet. Ein falscher Tweet, ein kritischer Facebook-Post, das Liken kritischer Professoren – und schon steht man ganz oben auf der Liste.

    Herzlichen Glückwunsch, willkommen im digitalen Faschismus 2.0.

    Wer jetzt glaubt, das sei ein rein amerikanisches Problem, unterschätzt die Geschwindigkeit, mit der autoritäre Technologien und Ideologien exportiert werden. Palantir-Technologie wird schon von Sicherheitsbehörden bei uns in einzelnen Bundesländern genutzt und das soll massiv ausgebaut werden. Wir müssen leider bei dem aktuellen politischen Klima immer mitberücksichtigen, dass wir in Deutschland nur eine Wahl davon entfernt sein könnten, dass die Falschen die richtigen Knöpfe drücken.

    Man weiß nie, wer nach der nächsten Wahl in den Serverräumen sitzt.

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie

    Sind wir vorbereitet, wenn dann ähnliches geschieht? Wenn Behördenchefs ausgetauscht werden, sich nicht an Regeln halten und alles schnell geht? Wahrscheinlich nicht. Wir müssen das aber zumindest als mögliches Szenario mitdenken.

    Wir reden uns ein, dass Datenschutz lästig sei, ein bürokratisches Relikt. Dabei ist es genau das Gegenteil:

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie. Datensparsamkeit ist unser Notausgang, wenn das System in Flammen steht.

    Denn am Ende entscheidet eine einzige Frage darüber, wie wehrlos wir sein werden:

    Welche Daten liegen dann noch auf den Servern?

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    Author: Anette Dowideit

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    #dieser #findet #nicht #panzern #putsch #software #statt

  17. Dieser Putsch findet mit Software statt – und nicht mit Panzern

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    Stellen Sie sich vor, ein autoritäres Regime übernimmt Ihr Land. Keine Panzer rollen durch die Straßen, keine Soldaten besetzen Parlamente. Stattdessen: Notebooks. Rucksäcke voller Notebooks. Und in diesen Notebooks: Ihre Daten.

    Was klingt wie ein dystopischer Thriller, ist in den USA längst Realität. Elon Musk und seine „DOGE“-Truppe marschieren – ausgestattet mit einer Art Trump’scher Generalvollmacht – durch die Behörden. Dort kopieren sie hemmungslos die intimsten Daten der Bürger: Wer wohnt wo? Wer hat was verdient? Wer wurde irgendwann mal von der Polizei befragt – schuldig oder nicht? Und vor allem: Wer hat wen gewählt? Manchmal stellen sich mutige Beamte in den Weg und aufrechte Richter urteilen später, dass das Kopieren illegal war. Aber sind die Daten erstmal auf den Notebooks, sind sie außer Kontrolle.

    Diese Daten landen aktuell in den gigantischen Auswertungsmaschinen von Palantir – einem Unternehmen, das seit Jahren im Geheimen an der digitalen Überwachung der Gesellschaft arbeitet.

    Palantir wurde nicht zufällig nach dem „Allsehenden Stein“ aus Herr der Ringe benannt. In Tolkiens Welt war der Palantir ein Werkzeug, das zwar Wissen versprach, aber am Ende nur in den Bann des Bösen führte. Ein warnendes Symbol. Peter Thiel, Palantirs Mitgründer und frühzeitiger Investor bei Facebook, hat diese Warnung offenbar missverstanden – oder bewusst ignoriert.

    Wenn Software zur Waffe wird

    Thiel ist nicht nur ein Silicon-Valley-Milliardär, sondern auch einer der wichtigsten intellektuellen Vordenker der autoritären Rechten in den USA. Er träumt offen von einer Welt, in der „Demokratie und Freiheit nicht miteinander vereinbar“ sind. Palantir ist seine Maschine zur Umsetzung dieser Ideologie.

    In den Händen eines autoritären Regimes wird Palantirs Software zur perfekten Waffe: Sie analysiert riesige Datenmengen, erstellt präzise Profile, bewertet Menschen nach Gefährlichkeit und „Nützlichkeit“. Laut Recherchen von Medien wie Wired und CNN ist aktuell auch die Rede davon, „Abschiebe-Operationen zu rationalisieren“. Das ist der technokratische Euphemismus für: Wer wird als Nächstes abgeschoben? Effizient, kostengünstig, algorithmisch optimiert. Der Traum einer AfD.

    Der nächste Schritt soll schon folgen: Über Social-Media-Schnittstellen werden politische Gesinnungen mitgerechnet. Ein falscher Tweet, ein kritischer Facebook-Post, das Liken kritischer Professoren – und schon steht man ganz oben auf der Liste.

    Herzlichen Glückwunsch, willkommen im digitalen Faschismus 2.0.

    Wer jetzt glaubt, das sei ein rein amerikanisches Problem, unterschätzt die Geschwindigkeit, mit der autoritäre Technologien und Ideologien exportiert werden. Palantir-Technologie wird schon von Sicherheitsbehörden bei uns in einzelnen Bundesländern genutzt und das soll massiv ausgebaut werden. Wir müssen leider bei dem aktuellen politischen Klima immer mitberücksichtigen, dass wir in Deutschland nur eine Wahl davon entfernt sein könnten, dass die Falschen die richtigen Knöpfe drücken.

    Man weiß nie, wer nach der nächsten Wahl in den Serverräumen sitzt.

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie

    Sind wir vorbereitet, wenn dann ähnliches geschieht? Wenn Behördenchefs ausgetauscht werden, sich nicht an Regeln halten und alles schnell geht? Wahrscheinlich nicht. Wir müssen das aber zumindest als mögliches Szenario mitdenken.

    Wir reden uns ein, dass Datenschutz lästig sei, ein bürokratisches Relikt. Dabei ist es genau das Gegenteil:

    Datenschutz ist Brandschutz für die Demokratie. Datensparsamkeit ist unser Notausgang, wenn das System in Flammen steht.

    Denn am Ende entscheidet eine einzige Frage darüber, wie wehrlos wir sein werden:

    Welche Daten liegen dann noch auf den Servern?

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    Author: Anette Dowideit

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    #dieser #findet #nicht #panzern #putsch #software #statt

  18. 💥Ankündigung! Donnerstag 23.01.2025💥

    🎬 Rotes Café Filmabend - Concerning Violence 🎥

    Donnerstag, 23.01.2025 | ab 18:00 Uhr | Rotes Café Ihnestraße 22, 14195 Berlin

    Anreise: U3 Freie Universität | Bus 110 Bitscher Straße

    📣 Aufruf: asanb.noblogs.org/?p=9966 - @rotescafeberlin

    #b2301 #RotesCafe

    Endlich wieder Filmabend im Roten Café!

    Kommt am Donnerstag (23. Januar) um 18 Uhr dazu, bringt Friends mit und guckt mit uns den Film "Concerning Violence: Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence"!

    Dazu gibt es Snacks und Getränke und es ist wie immer noch genug Zeit, sich danach entspannt über den Film auszutauschen und zu diskutieren.

    Wir zeigen den Film im Originalton mit deutschen Untertiteln.

    Ihr könnt das Rote Café wie gewohnt über den Kellereingang der Ihnestraße 22 finden, barrierefreier Zugang ins Café ist über das Institutsgebäude möglich.

    Dabei konzentriert sich der Filmemacher auf Archivmaterial, das schwedische Dokumentarfilmer und Fernsehjournalisten zwischen 1966 und 1984 in Afrika aufgenommen haben. Diese Bilder korrespondieren eng mit Texten vom Dekolonialismus-Vordenker Frantz Fanon aus dessen Buch "Die Verdammten dieser Erde" das die Grundlage für den Dokumentarfilm darstellt.

    Gesprochen werden die Texte von der Musikerin Lauryn Hill."

  19. Hochschule Kehl @hochschule_kehl@bawü.social ·

    Hochschule Kehl forscht mit Fraunhofer ISI 🤝
    Research Cooperation Hub offiziell eröffnet 🎉

    Das Forschungsinstitut der Hochschule Kehl (KIAF) kooperiert bereits in vier Projekten erfolgreich mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) aus Karlsruhe (Solution Lab Tunesien, InnoLok, IMMER, Rhenus et Resilire). Nun haben beide Institutionen sich zu einem „Research Cooperation Hub Fraunhofer ISI – University of Applied Sciences“ zusammengeschlossen, um Synergien zwischen den Aktivitäten des Fraunhofer ISI und des KIAF im Bereich der angewandten Forschung auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene zu fördern. Symbolisch wurde dies vor Kurzem mit dem Anbringen eines Schildes am Gebäude 5 gefeiert 🔨🔲

    „Die Mitarbeitenden am Fraunhofer ISI haben größtenteils einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und unser vorrangiges Ziel ist die Innovationsforschung. Da die Verwaltung jedoch einen Katalysator darstellt, der die Umsetzung von Projekten verlängern oder auch vereinfachen kann, muss man sie bei allen Innovationsprozessen mitdenken“, so Prof. Dr. Rainer Walz, stellvertretender Institutsleiter vom Fraunhofer ISI. Die Hochschule Kehl mit ihrem Profil sei daher zentraler Kooperationspunkt, welcher einen strategischen Mehrwert liefere 😇

    Damit die Forschungsarbeit auch von Leben erfüllt ist, hat die Hochschule Kehl in ihren Räumen Arbeitsplätze für Mitarbeitende aus dem Fraunhofer ISI geschaffen. Auch in Karlsruhe gibt es nun Arbeitsplätze für die Kehler Forscher*innen 💼🖥️
    „Diese Eröffnung ist ein Zeichen der Grenzöffnung und des Brückenbaus. Es zeigt unsere Komplementarität zu anderen Forschungsgebieten, zu Universitäten, zur Praxis und zum Transfer“, sagt Prof. Dr. Emmanuel Muller, stellvertretender Institutsleiter des KIAF.

    Das Fraunhofer ISI ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Karlsruhe. Fraunhofer ISI forscht in sieben Competence Centern mit insgesamt 28 Geschäftsfeldern für die Praxis und versteht sich als unabhängiger Vordenker für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Insbesondere die Felder Innovation, lokale Resilienz und Foresight sind Ziel dieser Zusammenarbeit zwischen Kehl und Karlsruhe. Diese Forschungskooperation soll in Zukunft auf andere Forschungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland ausgeweitet werden.

    📸 (Hochschule Kehl): Milena Jülicher (links) und Dr. Andrea Zenker (rechts) enthüllen das Schild des Research Cooperation Hub zwischen dem Fraunhofer ISI und der Kehler Hochschule.
    📸 (Hochschule Kehl): Die beiden Arbeitsplätze für die Kolleg*innen des Fraunhofer ISI.

    #hskehl #kiaf #forschung #fraunhoferisi #ResearchCooperationHub

  20. „Heimtückische Taten": Familie von Malcolm X verklagt US-Behörden wegen Mordes

    Die Familie des Bürgerrechtlers hat die CIA, das FBI und die New Yorker Polizei beschuldigt, ihr Vorwissen über den Mord verschwiegen und nicht eingegriffen zu haben.

    Drei Töchter von #MalcolmX, einer Ikone der Black Power und Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten, haben die Central Intelligence Agency (CIA), das Federal Bureau of Investigation (FBI) und das New York Police Department (NYPD) beschuldigt, für die Ermordung ihres Vaters im Jahr 1965 mitverantwortlich zu sein.

    Am Freitag reichte die Familie eine 100-Millionen-Dollar-Klage wegen widerrechtlicher Tötung gegen die drei Behörden ein.

    Die Klage ist der jüngste Höhepunkt in der jahrzehntelangen Aufarbeitung der Ermordung von Malcolm X, die viele Fragen aufwirft, aber nur wenige Antworten liefert.

    Er wurde im Februar 1965 erschossen, als bewaffnete Männer das Feuer auf den 39-Jährigen eröffneten, kurz nachdem er auf einer Veranstaltung im New Yorker Stadtteil Harlem eine Rede gehalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wird behauptet, dass eine „korrupte, rechtswidrige und verfassungswidrige“ Beziehung zwischen den Strafverfolgungsbehörden und den „rücksichtslosen Mördern“ das Attentat ermöglichte.

    Die Verbindungen zwischen den Regierungsbehörden und den Mördern „blieben viele Jahre lang unkontrolliert und wurden von Regierungsagenten aktiv verschwiegen, geduldet, geschützt und erleichtert“, heißt es in der Klage.

    In der Klage wird außerdem behauptet, dass die Regierungsbehörden mehrere Fehltritte begangen haben, die den Mord ermöglichten.

    Die New Yorker Polizei hatte in Absprache mit den Bundesbehörden nur wenige Tage vor dem Attentat das Sicherheitspersonal von Malcolm X festgenommen. Die Polizeikräfte hätten außerdem absichtlich Beamte aus dem Ballsaal abgezogen, heißt es in der Klage.

    Außerdem, so heißt es in der Gerichtsakte, hätten die Bundesbehörden zum Zeitpunkt des Angriffs verdecktes Personal im Ballsaal gehabt, aber die Beamten hätten nicht eingegriffen.

    In einer Pressekonferenz am Freitag fasste der Bürgerrechtsanwalt Ben Crump die Forderung der Familie zusammen.

    „Wir glauben, dass sie sich alle verschworen haben, um Malcolm X, einen der größten Vordenker des 20. Jahrhunderts, zu ermorden“, sagte Crump.

    Er fügte hinzu, er hoffe, dass die Strafverfolgungsbeamten die Klage lesen würden, ‚um von den heimtückischen Taten ihrer Vorgänger zu erfahren und zu versuchen, diese historischen Fehler wiedergutzumachen‘.

    Die #CIA und das #FBI haben sich zu der Klage nicht geäußert. Die New Yorker Polizei hat bereits früher erklärt, dass sie sich nicht zu anhängigen Rechtsstreitigkeiten äußert.

    Jahrzehnte der Spekulation

    Malcolm X wurde als Malcolm Little in #Omaha, #Nebraska, geboren. Er erlangte zunächst als nationaler Sprecher der Nation of Islam Bekanntheit und änderte später seinen Namen in el-Hajj Malik el-Shabazz.

    Seine revolutionären Botschaften für die Schwarzen erregten die Aufmerksamkeit der Geheimdienste der Bundesregierung, und er wurde während seiner gesamten Karriere als Aktivist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens genau beobachtet.

    Schließlich brach er mit der #NationOfIslam und schloss sich stärker der etablierteren #Bürgerrechtsbewegung an. Nach seiner Ermordung wurden drei Männer verhaftet und des Mordes für schuldig befunden.

    Im Jahr 2020 kündigte der damalige #Bezirksstaatsanwalt von #Manhattan, Cy Vance, eine Überprüfung der ersten Ermittlungen im Mordfall Malcolm X an, die schon lange das Interesse von Historikern und Hobbydetektiven geweckt hatten.

    Zwei Jahre später wurden zwei der drei verurteilten Männer – Muhammad Aziz und Khalil Islam – freigesprochen, nachdem die Untersuchung ergeben hatte, dass Staatsanwälte, das FBI und die New Yorker #Polizei Beweise zurückgehalten hatten, die sie möglicherweise von jeglicher Schuld hätten befreien können.

    Die Verurteilung eines dritten Mannes, Mujahid Abdul Halim, wurde nicht aufgehoben.

    Die Staatsanwälte hatten behauptet, dass das Trio – allesamt Mitglieder der Nation of Islam – Malcolm X aus Rache für seinen erbitterten Bruch mit der Gruppe ein Jahr zuvor getötet hatte.

    Die Überprüfung konnte weder den tatsächlichen Mörder ermitteln noch eine umfassendere Absprache zwischen den Angreifern und der Regierung aufdecken.

    Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die Strafverfolgungsbehörden wussten, dass die Nation of Islam es auf Malcolm X abgesehen hatte, nachdem sie eine Woche vor seiner Ermordung einen Brandanschlag auf sein Haus verübt hatten.

    Wie in der am Freitag eingereichten Klage dargelegt, wurde auch bekannt, dass die Behörden die Anwesenheit von verdeckten Ermittlern zum Zeitpunkt des Angriffs nicht offenlegten.

    Darüber hinaus zeigten #NYPD-Akten, dass ein Reporter der New York Daily News kurz vor dem Anschlag einen offensichtlichen Hinweis auf den Mord erhalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wurde argumentiert, dass die Familie von Malcolm X in den Jahrzehnten nach seiner Ermordung unter dem „Schmerz des Unbekannten“ litt.

    „Sie wussten nicht, wer #Malcolm X ermordet hat, warum er ermordet wurde, inwieweit die New Yorker Polizei, das FBI und die CIA darin verwickelt waren, wer die Regierungsagenten waren, die sich verschworen hatten, um seinen Tod zu sichern, oder wer ihre Rolle betrügerisch vertuschte“, heißt es in der Klage.

    „Der Schaden, der der Familie #Shabazz zugefügt wurde, ist unvorstellbar, immens und irreparabel.“

    Quelle: Al Jazeera und Nachrichtenagenturen

    aljazeera.com/news/2024/11/16/

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

  21. „Heimtückische Taten": Familie von Malcolm X verklagt US-Behörden wegen Mordes

    Die Familie des Bürgerrechtlers hat die CIA, das FBI und die New Yorker Polizei beschuldigt, ihr Vorwissen über den Mord verschwiegen und nicht eingegriffen zu haben.

    Drei Töchter von #MalcolmX, einer Ikone der Black Power und Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten, haben die Central Intelligence Agency (CIA), das Federal Bureau of Investigation (FBI) und das New York Police Department (NYPD) beschuldigt, für die Ermordung ihres Vaters im Jahr 1965 mitverantwortlich zu sein.

    Am Freitag reichte die Familie eine 100-Millionen-Dollar-Klage wegen widerrechtlicher Tötung gegen die drei Behörden ein.

    Die Klage ist der jüngste Höhepunkt in der jahrzehntelangen Aufarbeitung der Ermordung von Malcolm X, die viele Fragen aufwirft, aber nur wenige Antworten liefert.

    Er wurde im Februar 1965 erschossen, als bewaffnete Männer das Feuer auf den 39-Jährigen eröffneten, kurz nachdem er auf einer Veranstaltung im New Yorker Stadtteil Harlem eine Rede gehalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wird behauptet, dass eine „korrupte, rechtswidrige und verfassungswidrige“ Beziehung zwischen den Strafverfolgungsbehörden und den „rücksichtslosen Mördern“ das Attentat ermöglichte.

    Die Verbindungen zwischen den Regierungsbehörden und den Mördern „blieben viele Jahre lang unkontrolliert und wurden von Regierungsagenten aktiv verschwiegen, geduldet, geschützt und erleichtert“, heißt es in der Klage.

    In der Klage wird außerdem behauptet, dass die Regierungsbehörden mehrere Fehltritte begangen haben, die den Mord ermöglichten.

    Die New Yorker Polizei hatte in Absprache mit den Bundesbehörden nur wenige Tage vor dem Attentat das Sicherheitspersonal von Malcolm X festgenommen. Die Polizeikräfte hätten außerdem absichtlich Beamte aus dem Ballsaal abgezogen, heißt es in der Klage.

    Außerdem, so heißt es in der Gerichtsakte, hätten die Bundesbehörden zum Zeitpunkt des Angriffs verdecktes Personal im Ballsaal gehabt, aber die Beamten hätten nicht eingegriffen.

    In einer Pressekonferenz am Freitag fasste der Bürgerrechtsanwalt Ben Crump die Forderung der Familie zusammen.

    „Wir glauben, dass sie sich alle verschworen haben, um Malcolm X, einen der größten Vordenker des 20. Jahrhunderts, zu ermorden“, sagte Crump.

    Er fügte hinzu, er hoffe, dass die Strafverfolgungsbeamten die Klage lesen würden, ‚um von den heimtückischen Taten ihrer Vorgänger zu erfahren und zu versuchen, diese historischen Fehler wiedergutzumachen‘.

    Die #CIA und das #FBI haben sich zu der Klage nicht geäußert. Die New Yorker Polizei hat bereits früher erklärt, dass sie sich nicht zu anhängigen Rechtsstreitigkeiten äußert.

    Jahrzehnte der Spekulation

    Malcolm X wurde als Malcolm Little in #Omaha, #Nebraska, geboren. Er erlangte zunächst als nationaler Sprecher der Nation of Islam Bekanntheit und änderte später seinen Namen in el-Hajj Malik el-Shabazz.

    Seine revolutionären Botschaften für die Schwarzen erregten die Aufmerksamkeit der Geheimdienste der Bundesregierung, und er wurde während seiner gesamten Karriere als Aktivist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens genau beobachtet.

    Schließlich brach er mit der #NationOfIslam und schloss sich stärker der etablierteren #Bürgerrechtsbewegung an. Nach seiner Ermordung wurden drei Männer verhaftet und des Mordes für schuldig befunden.

    Im Jahr 2020 kündigte der damalige #Bezirksstaatsanwalt von #Manhattan, Cy Vance, eine Überprüfung der ersten Ermittlungen im Mordfall Malcolm X an, die schon lange das Interesse von Historikern und Hobbydetektiven geweckt hatten.

    Zwei Jahre später wurden zwei der drei verurteilten Männer – Muhammad Aziz und Khalil Islam – freigesprochen, nachdem die Untersuchung ergeben hatte, dass Staatsanwälte, das FBI und die New Yorker #Polizei Beweise zurückgehalten hatten, die sie möglicherweise von jeglicher Schuld hätten befreien können.

    Die Verurteilung eines dritten Mannes, Mujahid Abdul Halim, wurde nicht aufgehoben.

    Die Staatsanwälte hatten behauptet, dass das Trio – allesamt Mitglieder der Nation of Islam – Malcolm X aus Rache für seinen erbitterten Bruch mit der Gruppe ein Jahr zuvor getötet hatte.

    Die Überprüfung konnte weder den tatsächlichen Mörder ermitteln noch eine umfassendere Absprache zwischen den Angreifern und der Regierung aufdecken.

    Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die Strafverfolgungsbehörden wussten, dass die Nation of Islam es auf Malcolm X abgesehen hatte, nachdem sie eine Woche vor seiner Ermordung einen Brandanschlag auf sein Haus verübt hatten.

    Wie in der am Freitag eingereichten Klage dargelegt, wurde auch bekannt, dass die Behörden die Anwesenheit von verdeckten Ermittlern zum Zeitpunkt des Angriffs nicht offenlegten.

    Darüber hinaus zeigten #NYPD-Akten, dass ein Reporter der New York Daily News kurz vor dem Anschlag einen offensichtlichen Hinweis auf den Mord erhalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wurde argumentiert, dass die Familie von Malcolm X in den Jahrzehnten nach seiner Ermordung unter dem „Schmerz des Unbekannten“ litt.

    „Sie wussten nicht, wer #Malcolm X ermordet hat, warum er ermordet wurde, inwieweit die New Yorker Polizei, das FBI und die CIA darin verwickelt waren, wer die Regierungsagenten waren, die sich verschworen hatten, um seinen Tod zu sichern, oder wer ihre Rolle betrügerisch vertuschte“, heißt es in der Klage.

    „Der Schaden, der der Familie #Shabazz zugefügt wurde, ist unvorstellbar, immens und irreparabel.“

    Quelle: Al Jazeera und Nachrichtenagenturen

    aljazeera.com/news/2024/11/16/

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

  22. „Heimtückische Taten": Familie von Malcolm X verklagt US-Behörden wegen Mordes

    Die Familie des Bürgerrechtlers hat die CIA, das FBI und die New Yorker Polizei beschuldigt, ihr Vorwissen über den Mord verschwiegen und nicht eingegriffen zu haben.

    Drei Töchter von #MalcolmX, einer Ikone der Black Power und Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten, haben die Central Intelligence Agency (CIA), das Federal Bureau of Investigation (FBI) und das New York Police Department (NYPD) beschuldigt, für die Ermordung ihres Vaters im Jahr 1965 mitverantwortlich zu sein.

    Am Freitag reichte die Familie eine 100-Millionen-Dollar-Klage wegen widerrechtlicher Tötung gegen die drei Behörden ein.

    Die Klage ist der jüngste Höhepunkt in der jahrzehntelangen Aufarbeitung der Ermordung von Malcolm X, die viele Fragen aufwirft, aber nur wenige Antworten liefert.

    Er wurde im Februar 1965 erschossen, als bewaffnete Männer das Feuer auf den 39-Jährigen eröffneten, kurz nachdem er auf einer Veranstaltung im New Yorker Stadtteil Harlem eine Rede gehalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wird behauptet, dass eine „korrupte, rechtswidrige und verfassungswidrige“ Beziehung zwischen den Strafverfolgungsbehörden und den „rücksichtslosen Mördern“ das Attentat ermöglichte.

    Die Verbindungen zwischen den Regierungsbehörden und den Mördern „blieben viele Jahre lang unkontrolliert und wurden von Regierungsagenten aktiv verschwiegen, geduldet, geschützt und erleichtert“, heißt es in der Klage.

    In der Klage wird außerdem behauptet, dass die Regierungsbehörden mehrere Fehltritte begangen haben, die den Mord ermöglichten.

    Die New Yorker Polizei hatte in Absprache mit den Bundesbehörden nur wenige Tage vor dem Attentat das Sicherheitspersonal von Malcolm X festgenommen. Die Polizeikräfte hätten außerdem absichtlich Beamte aus dem Ballsaal abgezogen, heißt es in der Klage.

    Außerdem, so heißt es in der Gerichtsakte, hätten die Bundesbehörden zum Zeitpunkt des Angriffs verdecktes Personal im Ballsaal gehabt, aber die Beamten hätten nicht eingegriffen.

    In einer Pressekonferenz am Freitag fasste der Bürgerrechtsanwalt Ben Crump die Forderung der Familie zusammen.

    „Wir glauben, dass sie sich alle verschworen haben, um Malcolm X, einen der größten Vordenker des 20. Jahrhunderts, zu ermorden“, sagte Crump.

    Er fügte hinzu, er hoffe, dass die Strafverfolgungsbeamten die Klage lesen würden, ‚um von den heimtückischen Taten ihrer Vorgänger zu erfahren und zu versuchen, diese historischen Fehler wiedergutzumachen‘.

    Die #CIA und das #FBI haben sich zu der Klage nicht geäußert. Die New Yorker Polizei hat bereits früher erklärt, dass sie sich nicht zu anhängigen Rechtsstreitigkeiten äußert.

    Jahrzehnte der Spekulation

    Malcolm X wurde als Malcolm Little in #Omaha, #Nebraska, geboren. Er erlangte zunächst als nationaler Sprecher der Nation of Islam Bekanntheit und änderte später seinen Namen in el-Hajj Malik el-Shabazz.

    Seine revolutionären Botschaften für die Schwarzen erregten die Aufmerksamkeit der Geheimdienste der Bundesregierung, und er wurde während seiner gesamten Karriere als Aktivist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens genau beobachtet.

    Schließlich brach er mit der #NationOfIslam und schloss sich stärker der etablierteren #Bürgerrechtsbewegung an. Nach seiner Ermordung wurden drei Männer verhaftet und des Mordes für schuldig befunden.

    Im Jahr 2020 kündigte der damalige #Bezirksstaatsanwalt von #Manhattan, Cy Vance, eine Überprüfung der ersten Ermittlungen im Mordfall Malcolm X an, die schon lange das Interesse von Historikern und Hobbydetektiven geweckt hatten.

    Zwei Jahre später wurden zwei der drei verurteilten Männer – Muhammad Aziz und Khalil Islam – freigesprochen, nachdem die Untersuchung ergeben hatte, dass Staatsanwälte, das FBI und die New Yorker #Polizei Beweise zurückgehalten hatten, die sie möglicherweise von jeglicher Schuld hätten befreien können.

    Die Verurteilung eines dritten Mannes, Mujahid Abdul Halim, wurde nicht aufgehoben.

    Die Staatsanwälte hatten behauptet, dass das Trio – allesamt Mitglieder der Nation of Islam – Malcolm X aus Rache für seinen erbitterten Bruch mit der Gruppe ein Jahr zuvor getötet hatte.

    Die Überprüfung konnte weder den tatsächlichen Mörder ermitteln noch eine umfassendere Absprache zwischen den Angreifern und der Regierung aufdecken.

    Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die Strafverfolgungsbehörden wussten, dass die Nation of Islam es auf Malcolm X abgesehen hatte, nachdem sie eine Woche vor seiner Ermordung einen Brandanschlag auf sein Haus verübt hatten.

    Wie in der am Freitag eingereichten Klage dargelegt, wurde auch bekannt, dass die Behörden die Anwesenheit von verdeckten Ermittlern zum Zeitpunkt des Angriffs nicht offenlegten.

    Darüber hinaus zeigten #NYPD-Akten, dass ein Reporter der New York Daily News kurz vor dem Anschlag einen offensichtlichen Hinweis auf den Mord erhalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wurde argumentiert, dass die Familie von Malcolm X in den Jahrzehnten nach seiner Ermordung unter dem „Schmerz des Unbekannten“ litt.

    „Sie wussten nicht, wer #Malcolm X ermordet hat, warum er ermordet wurde, inwieweit die New Yorker Polizei, das FBI und die CIA darin verwickelt waren, wer die Regierungsagenten waren, die sich verschworen hatten, um seinen Tod zu sichern, oder wer ihre Rolle betrügerisch vertuschte“, heißt es in der Klage.

    „Der Schaden, der der Familie #Shabazz zugefügt wurde, ist unvorstellbar, immens und irreparabel.“

    Quelle: Al Jazeera und Nachrichtenagenturen

    aljazeera.com/news/2024/11/16/

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

  23. „Heimtückische Taten": Familie von Malcolm X verklagt US-Behörden wegen Mordes

    Die Familie des Bürgerrechtlers hat die CIA, das FBI und die New Yorker Polizei beschuldigt, ihr Vorwissen über den Mord verschwiegen und nicht eingegriffen zu haben.

    Drei Töchter von #MalcolmX, einer Ikone der Black Power und Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten, haben die Central Intelligence Agency (CIA), das Federal Bureau of Investigation (FBI) und das New York Police Department (NYPD) beschuldigt, für die Ermordung ihres Vaters im Jahr 1965 mitverantwortlich zu sein.

    Am Freitag reichte die Familie eine 100-Millionen-Dollar-Klage wegen widerrechtlicher Tötung gegen die drei Behörden ein.

    Die Klage ist der jüngste Höhepunkt in der jahrzehntelangen Aufarbeitung der Ermordung von Malcolm X, die viele Fragen aufwirft, aber nur wenige Antworten liefert.

    Er wurde im Februar 1965 erschossen, als bewaffnete Männer das Feuer auf den 39-Jährigen eröffneten, kurz nachdem er auf einer Veranstaltung im New Yorker Stadtteil Harlem eine Rede gehalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wird behauptet, dass eine „korrupte, rechtswidrige und verfassungswidrige“ Beziehung zwischen den Strafverfolgungsbehörden und den „rücksichtslosen Mördern“ das Attentat ermöglichte.

    Die Verbindungen zwischen den Regierungsbehörden und den Mördern „blieben viele Jahre lang unkontrolliert und wurden von Regierungsagenten aktiv verschwiegen, geduldet, geschützt und erleichtert“, heißt es in der Klage.

    In der Klage wird außerdem behauptet, dass die Regierungsbehörden mehrere Fehltritte begangen haben, die den Mord ermöglichten.

    Die New Yorker Polizei hatte in Absprache mit den Bundesbehörden nur wenige Tage vor dem Attentat das Sicherheitspersonal von Malcolm X festgenommen. Die Polizeikräfte hätten außerdem absichtlich Beamte aus dem Ballsaal abgezogen, heißt es in der Klage.

    Außerdem, so heißt es in der Gerichtsakte, hätten die Bundesbehörden zum Zeitpunkt des Angriffs verdecktes Personal im Ballsaal gehabt, aber die Beamten hätten nicht eingegriffen.

    In einer Pressekonferenz am Freitag fasste der Bürgerrechtsanwalt Ben Crump die Forderung der Familie zusammen.

    „Wir glauben, dass sie sich alle verschworen haben, um Malcolm X, einen der größten Vordenker des 20. Jahrhunderts, zu ermorden“, sagte Crump.

    Er fügte hinzu, er hoffe, dass die Strafverfolgungsbeamten die Klage lesen würden, ‚um von den heimtückischen Taten ihrer Vorgänger zu erfahren und zu versuchen, diese historischen Fehler wiedergutzumachen‘.

    Die #CIA und das #FBI haben sich zu der Klage nicht geäußert. Die New Yorker Polizei hat bereits früher erklärt, dass sie sich nicht zu anhängigen Rechtsstreitigkeiten äußert.

    Jahrzehnte der Spekulation

    Malcolm X wurde als Malcolm Little in #Omaha, #Nebraska, geboren. Er erlangte zunächst als nationaler Sprecher der Nation of Islam Bekanntheit und änderte später seinen Namen in el-Hajj Malik el-Shabazz.

    Seine revolutionären Botschaften für die Schwarzen erregten die Aufmerksamkeit der Geheimdienste der Bundesregierung, und er wurde während seiner gesamten Karriere als Aktivist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens genau beobachtet.

    Schließlich brach er mit der #NationOfIslam und schloss sich stärker der etablierteren #Bürgerrechtsbewegung an. Nach seiner Ermordung wurden drei Männer verhaftet und des Mordes für schuldig befunden.

    Im Jahr 2020 kündigte der damalige #Bezirksstaatsanwalt von #Manhattan, Cy Vance, eine Überprüfung der ersten Ermittlungen im Mordfall Malcolm X an, die schon lange das Interesse von Historikern und Hobbydetektiven geweckt hatten.

    Zwei Jahre später wurden zwei der drei verurteilten Männer – Muhammad Aziz und Khalil Islam – freigesprochen, nachdem die Untersuchung ergeben hatte, dass Staatsanwälte, das FBI und die New Yorker #Polizei Beweise zurückgehalten hatten, die sie möglicherweise von jeglicher Schuld hätten befreien können.

    Die Verurteilung eines dritten Mannes, Mujahid Abdul Halim, wurde nicht aufgehoben.

    Die Staatsanwälte hatten behauptet, dass das Trio – allesamt Mitglieder der Nation of Islam – Malcolm X aus Rache für seinen erbitterten Bruch mit der Gruppe ein Jahr zuvor getötet hatte.

    Die Überprüfung konnte weder den tatsächlichen Mörder ermitteln noch eine umfassendere Absprache zwischen den Angreifern und der Regierung aufdecken.

    Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die Strafverfolgungsbehörden wussten, dass die Nation of Islam es auf Malcolm X abgesehen hatte, nachdem sie eine Woche vor seiner Ermordung einen Brandanschlag auf sein Haus verübt hatten.

    Wie in der am Freitag eingereichten Klage dargelegt, wurde auch bekannt, dass die Behörden die Anwesenheit von verdeckten Ermittlern zum Zeitpunkt des Angriffs nicht offenlegten.

    Darüber hinaus zeigten #NYPD-Akten, dass ein Reporter der New York Daily News kurz vor dem Anschlag einen offensichtlichen Hinweis auf den Mord erhalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wurde argumentiert, dass die Familie von Malcolm X in den Jahrzehnten nach seiner Ermordung unter dem „Schmerz des Unbekannten“ litt.

    „Sie wussten nicht, wer #Malcolm X ermordet hat, warum er ermordet wurde, inwieweit die New Yorker Polizei, das FBI und die CIA darin verwickelt waren, wer die Regierungsagenten waren, die sich verschworen hatten, um seinen Tod zu sichern, oder wer ihre Rolle betrügerisch vertuschte“, heißt es in der Klage.

    „Der Schaden, der der Familie #Shabazz zugefügt wurde, ist unvorstellbar, immens und irreparabel.“

    Quelle: Al Jazeera und Nachrichtenagenturen

    aljazeera.com/news/2024/11/16/

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]

  24. „Heimtückische Taten": Familie von Malcolm X verklagt US-Behörden wegen Mordes

    Die Familie des Bürgerrechtlers hat die CIA, das FBI und die New Yorker Polizei beschuldigt, ihr Vorwissen über den Mord verschwiegen und nicht eingegriffen zu haben.

    Drei Töchter von #MalcolmX, einer Ikone der Black Power und Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten, haben die Central Intelligence Agency (CIA), das Federal Bureau of Investigation (FBI) und das New York Police Department (NYPD) beschuldigt, für die Ermordung ihres Vaters im Jahr 1965 mitverantwortlich zu sein.

    Am Freitag reichte die Familie eine 100-Millionen-Dollar-Klage wegen widerrechtlicher Tötung gegen die drei Behörden ein.

    Die Klage ist der jüngste Höhepunkt in der jahrzehntelangen Aufarbeitung der Ermordung von Malcolm X, die viele Fragen aufwirft, aber nur wenige Antworten liefert.

    Er wurde im Februar 1965 erschossen, als bewaffnete Männer das Feuer auf den 39-Jährigen eröffneten, kurz nachdem er auf einer Veranstaltung im New Yorker Stadtteil Harlem eine Rede gehalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wird behauptet, dass eine „korrupte, rechtswidrige und verfassungswidrige“ Beziehung zwischen den Strafverfolgungsbehörden und den „rücksichtslosen Mördern“ das Attentat ermöglichte.

    Die Verbindungen zwischen den Regierungsbehörden und den Mördern „blieben viele Jahre lang unkontrolliert und wurden von Regierungsagenten aktiv verschwiegen, geduldet, geschützt und erleichtert“, heißt es in der Klage.

    In der Klage wird außerdem behauptet, dass die Regierungsbehörden mehrere Fehltritte begangen haben, die den Mord ermöglichten.

    Die New Yorker Polizei hatte in Absprache mit den Bundesbehörden nur wenige Tage vor dem Attentat das Sicherheitspersonal von Malcolm X festgenommen. Die Polizeikräfte hätten außerdem absichtlich Beamte aus dem Ballsaal abgezogen, heißt es in der Klage.

    Außerdem, so heißt es in der Gerichtsakte, hätten die Bundesbehörden zum Zeitpunkt des Angriffs verdecktes Personal im Ballsaal gehabt, aber die Beamten hätten nicht eingegriffen.

    In einer Pressekonferenz am Freitag fasste der Bürgerrechtsanwalt Ben Crump die Forderung der Familie zusammen.

    „Wir glauben, dass sie sich alle verschworen haben, um Malcolm X, einen der größten Vordenker des 20. Jahrhunderts, zu ermorden“, sagte Crump.

    Er fügte hinzu, er hoffe, dass die Strafverfolgungsbeamten die Klage lesen würden, ‚um von den heimtückischen Taten ihrer Vorgänger zu erfahren und zu versuchen, diese historischen Fehler wiedergutzumachen‘.

    Die #CIA und das #FBI haben sich zu der Klage nicht geäußert. Die New Yorker Polizei hat bereits früher erklärt, dass sie sich nicht zu anhängigen Rechtsstreitigkeiten äußert.

    Jahrzehnte der Spekulation

    Malcolm X wurde als Malcolm Little in #Omaha, #Nebraska, geboren. Er erlangte zunächst als nationaler Sprecher der Nation of Islam Bekanntheit und änderte später seinen Namen in el-Hajj Malik el-Shabazz.

    Seine revolutionären Botschaften für die Schwarzen erregten die Aufmerksamkeit der Geheimdienste der Bundesregierung, und er wurde während seiner gesamten Karriere als Aktivist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens genau beobachtet.

    Schließlich brach er mit der #NationOfIslam und schloss sich stärker der etablierteren #Bürgerrechtsbewegung an. Nach seiner Ermordung wurden drei Männer verhaftet und des Mordes für schuldig befunden.

    Im Jahr 2020 kündigte der damalige #Bezirksstaatsanwalt von #Manhattan, Cy Vance, eine Überprüfung der ersten Ermittlungen im Mordfall Malcolm X an, die schon lange das Interesse von Historikern und Hobbydetektiven geweckt hatten.

    Zwei Jahre später wurden zwei der drei verurteilten Männer – Muhammad Aziz und Khalil Islam – freigesprochen, nachdem die Untersuchung ergeben hatte, dass Staatsanwälte, das FBI und die New Yorker #Polizei Beweise zurückgehalten hatten, die sie möglicherweise von jeglicher Schuld hätten befreien können.

    Die Verurteilung eines dritten Mannes, Mujahid Abdul Halim, wurde nicht aufgehoben.

    Die Staatsanwälte hatten behauptet, dass das Trio – allesamt Mitglieder der Nation of Islam – Malcolm X aus Rache für seinen erbitterten Bruch mit der Gruppe ein Jahr zuvor getötet hatte.

    Die Überprüfung konnte weder den tatsächlichen Mörder ermitteln noch eine umfassendere Absprache zwischen den Angreifern und der Regierung aufdecken.

    Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die Strafverfolgungsbehörden wussten, dass die Nation of Islam es auf Malcolm X abgesehen hatte, nachdem sie eine Woche vor seiner Ermordung einen Brandanschlag auf sein Haus verübt hatten.

    Wie in der am Freitag eingereichten Klage dargelegt, wurde auch bekannt, dass die Behörden die Anwesenheit von verdeckten Ermittlern zum Zeitpunkt des Angriffs nicht offenlegten.

    Darüber hinaus zeigten #NYPD-Akten, dass ein Reporter der New York Daily News kurz vor dem Anschlag einen offensichtlichen Hinweis auf den Mord erhalten hatte.

    In der am Freitag eingereichten Klage wurde argumentiert, dass die Familie von Malcolm X in den Jahrzehnten nach seiner Ermordung unter dem „Schmerz des Unbekannten“ litt.

    „Sie wussten nicht, wer #Malcolm X ermordet hat, warum er ermordet wurde, inwieweit die New Yorker Polizei, das FBI und die CIA darin verwickelt waren, wer die Regierungsagenten waren, die sich verschworen hatten, um seinen Tod zu sichern, oder wer ihre Rolle betrügerisch vertuschte“, heißt es in der Klage.

    „Der Schaden, der der Familie #Shabazz zugefügt wurde, ist unvorstellbar, immens und irreparabel.“

    Quelle: Al Jazeera und Nachrichtenagenturen

    aljazeera.com/news/2024/11/16/

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]