#she-drives-mobility — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #she-drives-mobility, aggregated by home.social.
-
Öl- und Spritpreise: Der globale fossile Crash - Ausgabe 785
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/785/der-globale-fossile-crash-10842.htmlFür die geteilt, die es noch nicht im Newsletter von #SheDrivesMobility @SheDrivesMobility gelesen haben, weil es einen realistischen Blick auf die Umwälzungen der Energielandschaft in den nächsten Jahren schafft.
-
RE: https://norden.social/@matze_hamburg/116517247420634012
Zwei Dinge dazu:
1- Unsere Petition #HamburgStopptDasTöten unterzeichnen2. allen, die Polizeimeldungen so erbärmlich bagatellisierend übernehmen, diese Episode von #SheDrivesMobility schicken - da ist auch ein Link auf einen Sprachratgeber enthalten.
https://katja-diehl.de/toedlich-verharmlost-wie-sprache-verkehrsgewalt-unsichtbar-macht/
-
Die beste Sexismus-freie Lobpreisung für Katja von euch kommt auf den Verwendungszweck meiner Spende an sie.
#SheDrivesMobility -
Demokratie unter Druck: Wenn Zivilgesellschaft zum Ziel wird.
Werbung: Diese Episode wird unterstützt von myclimate. Solltest auch du ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Veranstaltung haben, die einem interessierten Publikum vorgestellt werden MUSS, melde dich gern unter [email protected]!
Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Weitere Möglichkeiten des Supports findest du hier.
In dieser Folge von „She Drives Mobility“ weite ich den Blick – weg von Verkehrspolitik, hin zu einer Entwicklung, die alle betrifft, die sich in irgendeiner Form für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen: der systematische Angriff auf Zivilgesellschaft, freie Medien und Menschen, die unbequeme Wahrheiten aussprechen.
Dafür habe ich zwei Frauen eingeladen, die das nicht nur analysieren, sondern selbst hautnah erleben.
Veronika Bohrn Mena ist Mitgründerin der gemeinnützigen Stiftung Comun in Österreich. Sie kommt aus der Gewerkschaftsarbeit, war Arbeitsmarktexpertin – und wurde irgendwann, wie so viele, nicht mehr als Expertin bezeichnet, sondern als Aktivistin. Was das bedeutet, wenn die FPÖ allein in einem Jahr 14 parlamentarische Anfragen über dich und deine Organisation stellt, dein Kindergartenkind zeitweise polizeilich geschützt werden muss und du abends nicht mehr allein U-Bahn fährst – das erzählt sie in diesem Gespräch mit einer Offenheit, die mich beeindruckt und berührt hat.
Christina Deckwirth arbeitet bei LobbyControl im Berliner Büro und hat die Angriffswellen auf NGOs und Zivilgesellschaft über Jahre hinweg dokumentiert. Ihr Dreiklang aus Desinformation, Diffamierung und De-Funding beschreibt präzise, wie diese Kampagnen funktionieren – und wie sie sich von Brüssel über Deutschland ziehen, koordiniert, mit denselben Akteuren, denselben Begriffen, demselben Ziel.
Wir reden in dieser Folge über:
- Wie rechte Netzwerke aus Medien wie Nius, Express oder der Welt, Propaganda-Plattformen und politischen Akteuren zusammenspielen
- Was es bedeutet, wenn Morddrohungen zur Normalität werden – und warum Bagatellisieren von außen so verletzend ist
- Warum Frauen überproportional im Fadenkreuz stehen
- Was es kostet, sich juristisch zu wehren – und wer sich das leisten kann
- Was der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich ist, wenn es um Demokratieförderung und rechtliche Klarheit geht
- Und woher wir trotz allem Zuversicht schöpfen
Was mich an diesem Gespräch besonders bewegt hat: Es geht nicht nur um uns, die wir öffentlich sind. Es geht um den Kindergartenverein, der sich nicht mehr traut, beim Stadtfest ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Um die kleine Initiative, die Angst hat, ihre Gemeinnützigkeit zu verlieren. Um all die Menschen, die schweigen, weil sie einfach nicht die Ressourcen haben, sich zu wehren.
Demokratie braucht Menschen, die sich einmischen. Und die brauchen Schutz, Solidarität – und manchmal auch einfach ein paar Euro.
#Blogbeitrag #Podcast #SheDrivesMobility -
„Selbstfahrend“ – die nächste große Tech-Lüge.
Waymo, das Aushängeschild für autonome Fahrzeuge, hat gerade vor dem US-Kongress zugegeben: Ihre „selbstfahrenden“ Taxis werden von Fernbediener*innen auf den Philippinen gesteuert.
Moment. Was?
Ja, richtig gelesen. Menschen, tausende Kilometer entfernt, treffen Entscheidungen darüber, welche Spur das Fahrzeug wählt, welchen Weg es nimmt. Ohne US-Führerschein. Mit veralteten Informationen. Mit massiven Cybersecurity-Risiken.
Das nennen wir dann „autonom“.Bei einer Befragung vor dem amerikanischen Senat hat Waymo nicht verneint, dass ihre Remote-Assistenten Fahrer*innen sind. Sie sind der Frage nur massiv ausgewichen.
#Blogbeitrag #SheDrivesMobility
„Die Vermutung: Die Fahrzeuge fallen auf SAE Level 2 zurück, sobald sie Remote-Assistenz anfordern. Waymo hat das nicht dementiert.
Die Industrie will die Verantwortungsfrage so lange wie möglich hinauszögern.“ Die Haftungsfrage sicher noch mehr.
Philip Koopman, AV-Sicherheitsexperte, auf LinkedIn.
Hier ist das Problem: Tech Bros verkaufen uns seit Jahren die Illusion, dass Technologie unsere Mobilitätsprobleme löst. Dass wir nur genug Sensoren, KI und Venture Capital brauchen – und alles wird gut.
Die Realität? Alte Probleme in neuem Gewand.
Statt Taxi-Jobs werden jetzt unterbezahlte Fernbediener*innen auf den Philippinen ausgebeutet. Statt weniger Autos auf den Straßen haben wir mehr – nur ohne lokale Fahrer*innen. Statt sicherer Mobilität haben wir Unfälle mit Kindern (wie letzte Woche in Santa Monica) und Tesla-Robotaxis, die dreimal häufiger crashen als Menschen.
„And given the latest data, those risks remain substantial, with new National Highway Traffic Safety Administration data suggesting Tesla’s robotaxis are crashing three times as much as humans — even with human monitors.“
National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) – die offizielle US-Verkehrssicherheitsbehörde.
Mobilitätswandel ist kein technisches Problem. Es ist ein politisches, soziales, infrastrukturelles Problem.
Wir brauchen keine „smarten“ Lösungen von Silicon Valley. Wir brauchen gute öffentliche Verkehrssysteme, sichere Radwege, barrierefreie Gehwege. Infrastruktur, die funktioniert. Für alle. Nicht nur für jene, die sich autonome Taxis leisten können.
Tech Bros lösen keine Probleme. Sie setzen sie fort – mit mehr Profit, weniger Verantwortung und schickerem Marketing.
Und nein: Es ist kein gutes Gefühl, Recht zu haben. Aber ein gutes Gefühl, dass mein grundsätzlicher Widerwille gegen Tech Faschisten und Plattformbusiness mehr als nur eine Ahnung ist. Und es daher Sinn macht, diese nicht in Europa zuzulassen.
Quelle u. a. Futurism.com -
Was Vertrauen bewirkt: Radfahren im skandinavischen Wintersturm.
Das Beeindruckendste an Malmö und Kopenhagen ist nicht die Infrastruktur. Es ist das Vertrauen.
Menschen radeln hier im Schneesturm, weil sie wissen: Ihre Wege sind sicher. Baulich getrennt vom Autoverkehr. Breit genug für unterschiedliche Geschwindigkeiten, unterschiedliche Fahrstile, unterschiedliche Körper. Und im Winter mit demselben Fokus freigehalten, den wir in Deutschland nur von Autostraßen kennen.
Vertrauen in Politik. Vertrauen in Infrastruktur. Vertrauen, dass sie nicht im Stich gelassen werden.
Und dann scrolle ich durch die Nachrichten aus Berlin: So viele Winterunfälle unter Radfahrenden und Fußgänger*innen wie nie zuvor. Während Automenschen wie ein heißes Messer durch Butter über ihre perfekt gepflegten Straßen gleiten, bleiben Menschen im Rollstuhl zuhause. Ängstliche Menschen zuhause. Gebrechliche Menschen zuhause. Aus Angst, sich schwer zu verletzen.
Das ist kein Wetter-Problem. Das ist ein Prioritäten-Problem.
In Deutschland räumen wir Autostraßen frei und lassen Rad- und Gehwege zu Eisbahnen werden. Wir bauen Infrastruktur für die Stärksten und lassen die Vulnerablen allein.
In Skandinavien ist es genau anders: ALLE Wege werden frei gehalten. Weil eine Stadt für alle da sein muss. Nicht nur für die, die im geheizten Auto sitzen.
Dieses deutsche System gehört vom Kopf auf die Füße gestellt.
Wie lange wollen wir noch so tun, als wäre es normal, dass Menschen aus Angst vor Stürzen im Winter zuhause bleiben müssen? Während Autos ungestört weiterfahren?
Vertrauen entsteht nicht durch Worte. Vertrauen entsteht durch Taten. Durch Prioritäten. Durch die Entscheidung, wessen Sicherheit uns wichtig ist.
Skandinavien zeigt: Es geht. Jeden Tag. Auch im Schneesturm.
#Blogbeitrag #SheDrivesMobility -
Ein Paradebeispiel, ein kleines Lehrstück in vielerlei Hinsicht. Katja Diehl (#shedrivesmobility) trifft auf Jan Fleischhauer. Ganz unabhängig von den Fakten, die kommuniziert werden, lohnt es sich darauf zu schauen, wer hier wie kommuniziert etc. bis hin zu den Themen Macht/Dominanz, Mann/Frau etc. https://www.zdf.de/play/talk/keine-talkshow-eingesperrt-mit-jan-fleischhauer-100/katja-diehl-autos-mobilitaet-100
-
Angsträume für ALLE abschaffen. Friedrich Merz spricht nicht für mich.
Merz spuckt auf Menschen, die nicht „reinweiß“ sind, die demonstrieren, um zu zeigen, dass seine Vorstellung von Stadtbild nicht die ihre ist.
Er versteckt sich hinter Frauen, deren Angst keine Hautfarbe, sondern nur ein Problem kennt: Männer.
„Nie wieder“ ist gescheitert, wenn er damit durchkommt.Genau deshalb mache ich meine Arbeit. Intersektional. Weil Angsträume im öffentlichen Raum ALLE betreffen – und wir sie für ALLE abschaffen müssen.
- Rassifizierte Menschen, die im Auto sitzen, weil sie in Bus oder Bahn angegriffen wurden.
- Menschen mit Migrationsgeschichte, die Angst an Haltestellen vor rassistischen Übergriffen haben.
- Junge Frauen, die sich auf den Führerschein freuen, um dieser Gewalt zu entgehen.
- Junge Frauen, die sich einen Führerschein nicht leisten können oder wollen – und in diesem System alleine gelassen werden.
Wenn das alles unkommentiert und unverändert bleibt, helfen keine Frauenwaggons.
Was helfen würde?
Ein menschenfreundliches Gesellschaftssystem ohne patriarchal gestützte Gewaltstrukturen.
Mobilität, die für alle sicher ist. Nicht nur für weiße Männer ohne Behinderung mit Geld.
Ein öffentlicher Raum, in dem niemand Angst haben muss – egal welche Hautfarbe, welches Geschlecht, welche Herkunft.
Das ist der Unterschied zwischen Symbolpolitik und echter Veränderung.
Auch Frauenwaggons sind ein Pflaster auf einer klaffenden Wunde. Sie akzeptieren Gewalt als gegeben, statt sie an der Wurzel zu bekämpfen.
Wir brauchen keine Segregation. Wir brauchen sichere Räume für alle. Wir brauchen eine Gesellschaft, die Gewalt nicht toleriert – nicht gegen Frauen, nicht gegen rassifizierte Menschen, nicht gegen queere Menschen, nicht gegen Menschen mit Behinderung.
Das ist intersektionale Mobilitätsarbeit.
Das ist, wofür ich kämpfe.
💚
#Antirassismus #Feminismus #NieWieder #SheDrivesMobility #Verkehrswende
-
Hörtipp: Sehr wertvolle Auseinandersetzung mit der Linguistik von Verkehrsmeldungen.
Objektivierung (das Auto fuhr das Kind an vs. der Autofahrer fuhr...) verschleiert und schafft die Distanz, sich nicht weiter mit der Meldung beschäftigen zu müssen.she drives mobility: Tödlich verharmlost – wie Sprache Verkehrsgewalt unsichtbar macht.
Webseite der Episode: https://katja-diehl.de/toedlich-verharmlost-wie-sprache-verkehrsgewalt-unsichtbar-macht/
Mediendatei: https://katja-diehl.de/podlove/file/244/s/feed/c/mp3/SheDrivesMobility167_Sprachkompass.mp3
#Verkehrswende #shedrivesmobility #Verkehrsmeldung #Podcast #Auto
-
Tödlich verharmlost – wie Sprache Verkehrsgewalt unsichtbar macht.
Schön, dass du reinschaltest! Meine Arbeit generiert dir Mehrwerte? Dann freue ich mich über deinen Support! Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Es gibt es mein erstes Kinderbuch! Und ab sofort vorbestellbar: „Picknick auf der Autobahn.“ In unserem hoffnungsfrohen Buch bieten wir konkrete und detaillierte Antworten und somit Doping für unsere Vorstellungskraft. Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Anfragen an [email protected].
In dieser Folge sprechen Felix Schindler, Andrea Sabine Sedlaczek und Dirk Schneidemesser mit mir über sprachliche Verharmlosung, Verantwortung und den Sprachkompass.
Jeden Tag sterben acht Menschen im Straßenverkehr. Und doch liest man in der Zeitung meistens: „LKW übersieht Radfahrerin.“
Als wäre es ein Schicksalsschlag.
Es ist so, als hätte niemand gehandelt.
Es scheint so, als würde sich niemand verantwortlich fühlen.
In dieser Folge von She Drives Mobility spreche ich mit einem ganz besonderen Team hinter dem Projekt Sprachkompass. Das ist ein interdisziplinärer Forschungsprojekts, das zeigt, wie Sprache unser Denken, unsere Stadtplanung und letztlich unser (Nicht-)Handeln beeinflusst.Wer spricht – und warum das wichtig ist:
Felix Schindler, ein Journalist aus der Schweiz, hat sich mal die Routinen der Medien vorgenommen.„Ich habe selbst jahrelang solche Kurzmeldungen redigiert – ohne zu hinterfragen, wie entmenschlichend die Formulierungen sind. Erst als Vater habe ich gespürt: Diese Sprache macht etwas mit unserer Wahrnehmung von Sicherheit.“
„Wenn ein LKW plötzlich ‚übersieht‘, wird Verantwortung sprachlich ausradiert.“
„Solche Formulierungen wie ‚wurde erfasst‘ klingen technisch, aber sie entlasten – und das unbewusst.„
Andrea Sabine Sedlaczek, Sprachwissenschaftlerin aus Wien, zeigt, wie Worte unser Weltbild prägen:
„Wenn wir von „Unfällen“ oder „übersehenen Personen“ sprechen, machen wir Täter zu Opfern und die Opfer zu bloßen Randnotizen. Sprache reproduziert Gewalt, oft ungewollt.“
„Sprache ist kein neutrales Werkzeug – sie ist ein Verstärker von Machtverhältnissen.“
„Wer passiv formuliert, schützt Strukturen – nicht Menschen.“
„Wenn Medien von ‚Verkehrsteilnehmenden‘ sprechen, verwischt das, wer gefährdet – und wer gefährlich ist.“
Dirk Schneidemesser, Mobilitätsforscher vom RIFS Potsdam, bringt es auf den Punkt:
„Ein Auto kann niemanden ‚erfassen‘. Das machen Menschen. Aber wenn wir solche Formulierungen ständig lesen, verschwinden Verantwortung und Strukturprobleme aus dem Fokus.“
„Verkehr ist kein Naturereignis – und Gewalt auf der Straße ist keine unvermeidbare Folge.“
„Der Sprachkompass zeigt: Wer klar benennt, kann auch klar verändern.“
„Sprache entscheidet mit, ob wir ein Opfer betrauern – oder Ursachen beseitigen.“
In dieser Folge lernst du Folgendes:
Sprache ist nie neutral. Sie beeinflusst, wie wir Schuld, Verantwortung und Systemfehler einordnen.
Oft stehen in Texten Opfer im Fokus, während die Täter verschleiert werden. Das liegt daran, dass die Polizei- und Medienlogik so funktioniert. Es werden vor allem passive Formulierungen verwendet: „Radfahrerin geriet unter LKW“, „Kind wurde erfasst“ – der Mensch hinter dem Lenkrad bleibt unsichtbar.Die Zahlen sprechen für sich:
In 69 % der Texte, die untersucht wurden, wurden passive Formulierungen verwendet.
In 95 % der Fälle fehlt jede statistische Kontextualisierung.Die Sprache ist fünfmal öfter entlastend für Autofahrer:innen als für Fußgänger:innen oder Radfahrer:innen.
Es geht nicht darum, irgendjemandem die Schuld zu geben, sondern darum, die Dinge richtig zu beschreiben – also die Ursachen, die Beteiligten und den Kontext.
Der Sprachkompass zeigt: Wenn sich die Sprache ändert, kann sich auch das System ändern.Der Leitfaden richtet sich insbesondere an Polizei und Medien. Er soll aber auch dazu beitragen, die Verantwortung aller für die Verkehrssicherheit sprachlich sichtbar zu machen.
Dazu gibt er fünf Empfehlungen:
- Unfälle nicht als Schicksal, sondern als menschengemacht darstellen. Beispiel: „A und B kollidierten“ statt „Es kam zum Unfall.“
- Alle beteiligten Personen und deren Handlungen benennen. Beispiel: „Fußgängerin von Velofahrer angefahren“ statt „Fußgängerin angefahren“.
- Die Perspektiven der Beteiligten klar kennzeichnen. Beispiel: „Der Autofahrer erklärte, er habe die Fußgängerin übersehen.“ statt „Der Autofahrer übersah die Fußgängerin.“
- Den Ermittlungsstand transparent machen. Beispiel: „Wie schnell die Autofahrerin unterwegs war, ist nicht bekannt.“ statt „Die Hintergründe des Unfalls sind Gegenstand der Ermittlungen.“
- Einzelereignisse in einen größeren Zusammenhang stellen. Beispiel: „Das ist die vierte Kollision auf dieser Kreuzung in diesem Jahr.“
Warum du diese Folge hören solltest:
Weil sie dir zeigt, wie Gewalt systematisch unsichtbar gemacht wird – und wie wir durch bewusste Sprache echte Veränderung anstoßen können.
Denn: Was wir nicht benennen, das können wir nicht bekämpfen.Mehr zur Studie & Materialien für Medien und Polizei:
sprachkompass.ch
Keine Folge mehr verpassen?
steadyhq.com/de/shedrivesmobilityTeile diese Folge mit Journalist:innen, Politiker:innen, Planer:innen und allen, die glauben, Sprache sei „nur ein Stilmittel“. Sie ist unser mächtigstes Werkzeug.
#Blogbeitrag #KatjaDiehl #Podcast #SheDrivesMobility -
@byggvir @nicolegoebel @pascal_f
Was die #Verkehrswende auch ausbremst, sind Berichte von #Polizei, #Medien, die eine Täter-/Opfer-Umkehr betreiben.
Hierzu gibt es klare Worte des ADFCs zu dieser Täter-schützenden Sprache (Link bitte teilen und an Polizei/Journalisten/Juristen/Politiker weitergeben. Danke):https://www.adfc-frankfurt.de/frankfurt-aktuell/ausgaben/2025-02/warum-wir-staendig-schuld-sind/
#shedrivesmobility #RIPNatenom #motorisiertegewalt #VisionZero #MehrPlatzfuersRad #carbrains #autojustiz #changingcities #KilledByTrafficEngineer
-
Nebenbei läuft gerade ihr sehr interessante Interview mit @tante . Das gibt es als Teil der #SheDrivesMobility #Academy mit dazu. #Nice!
-
Technisch ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung des Automobils auf die jeweils geltende Höchstgeschwindigkeit längst machbar. Noch einfacher wird das mit flächendeckend einheitlichen Tempolimits und entsprechenden straßenbegleitenden baulichen Ausgestaltungen...
#geofencing #KilledByTrafficEngineer #Autoproblem #Blechterror #WirsindderVerkehr #Stärkeregebennach #KeinBlutzollmehr #AutoszuGast #Verkehrswende #StopptDasTöten #ripnatenom #shedrivesmobility
-
@ItTakesTwo @nahostdeutschland
Eine große Mitschuld an diesen #carbrains -Ausreden ist die Berichterstattung in den Medien. Daher teilt bitte folgenden Link des ADFCs und leitet das an Polizistinnen/Juristinnen/Journalistinnen/Politikerinnen/Medien etc. weiter. Danke
https://www.adfc-frankfurt.de/frankfurt-aktuell/ausgaben/2025-02/warum-wir-staendig-schuld-sind/
#VisionZero #adac #Wissing #ripnatenom #stoptdastoten #WirsindderVerkehr #shedrivesmobility #changingcities #tempolimit #Verkehrswende #bike #radfahren #endfossils #MehrPlatzfuersRad
-
@Radlerin @hollma @FFMbyBicycle
Sehr gut! 👍 👏
Könnte mensch gleich mit allen Polizeisprecherinnen, Zeitungs-/Rundfunkjournalistinnen und Sozialmedia-Influenzerinnen als Empfehlung weiterleiten. Am besten, noch bevor etwas passiert ist.#autopresse #carbrains #Autokorrektur #IchHabeEsSattGefährdetZuWerden #Verkehrswende #ripnatenom #shedrivesmobility #StopptDasTöten #WirsindderVerkehr #Fedibikes #VisionZero #VorbildParisAmsterdamKopenhagen