#pflanzenzuchtung — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #pflanzenzuchtung, aggregated by home.social.
-
Zitierweise:
Kotschi, J. und G. Kaiser (2012): Open-Source
für Saatgut – Diskussionspapier. AGRECOL.
www.agrecol.de
Herausgeber:
AGRECOL
Verein für standortgerechte Landnutzung
Rohnsweg 56
37085 Göttingen
www.agrecol.de
[email protected]
Autoren:
Johannes Kotschi – [email protected]
Gregor Kaiser - [email protected]
Die Netzausgabe dieses Werks ist unter einer Creative Commons
Lizenz vom Typ Namensnennung - Weitergabe unter gleichen
Bedingungen 3.0 Deutschland zugänglich. ...Open-Source ist eine Antwort auf die stetig wachsende private Aneignung von Gemeingütern. Das Open-Source Prinzip wurde im Bereich der #Informatik entwickelt und
zeigt Wege auf, wie #Gemeingüter vor #Privatisierung geschützt werden können. Das vorliegende Papier geht der Frage nach, ob #OpenSource auch für #Saatgut und #Pflanzenzüchtung Anwendung finden kann, zeigt den gegenwärtigen Diskussionsstand auf und versucht den Faden weiter zu spinnen.
Wir beginnen mit der Beschreibung der Problemsituation, stellen dann das Konzept der Gemeingüter, der #Commons, vor und begründen, warum es für die #Pflanzenzüchtung und ihre zukünftige Gestaltung eine gewinnbringende Sichtweise ist. In einem weiteren Schritt stellen wir die wichtigsten Akteure mit ihren unterschiedlichen Interessen am #Saatgut vor.Im vierten Kapitel werden dann #rechtlicheRahmenbedingungen und konkrete #Initiativen diskutiert, die den Zugang zu Saatgut frei von Eigentumsrechten entweder fördern oder hemmen. Die detaillierte Beschreibung des Open-Source Prinzips
und Möglichkeiten seiner Absicherung durch #Lizenzen und Materialübertragungsver-
einbarungen werden im Kapitel 5 dargestellt.In Kapitel 6 wird der Frage der #Finanzierung von Open-Source Züchtung nachgegangen, da die über #Sortenschutz und #Patente anfallenden Lizenzeinnahmen für Open-Source Saatgut nicht mehr vorhanden sind.
Kapitel 7 schließlich widmet sich der Frage wie eine derartige Pflanzenzüchtung institutionell in #Deutschland umgesetzt werden könnte.Kapitel 8 fasst die Ergebnisse in einem Fazit zusammen.
Wir möchten uns für die vielfältige Unterstützung bei der Erstellung dieses Papiers bedanken. Ganz besonders danken wir den TeilnehmerInnen des #AGRECOL Seminars
„Copyleft für Kulturpflanzen und Nutztiere“ für kritische Kommentare und eine spannende #Diskussion zu unserem ersten Entwurf, sowie der #SoftwareStiftung für finanzielle #Unterstützung.
Wir verstehen dieses Papier als ersten von mehreren Schritten und freuen uns auf kritische #Kommentare und das gemeinsame Weiterdenken an diesem Konzept.#JohannesKotschi
und #GregorKaiser#Kotschi #Kaiser #OpenSourceSeeds
#OpenSourceSaatgut #FreiesSaatgut #FreieSoftware
#fsfe #fsfeberlin
#Saatguttausch #Saatgutbibliothek
#Gemeingut #Commons
#OpenSourceZüchtung
#CopyleftfürKulturpflanzen
#Kulturpflanzen
#Gebrauchskunst -
Ab 2028 weniger Bürokratie für naturnahe #genomeditierte Pflanzen? In EU-Trilog-Verhandlungen wurde eine vorläufige Einigung erzielt. Pflanzenphysiologe Stephan Clemens der @unibayreuth begrüßt das als Fortschritt – warnt jedoch u.a. vor Patentspiralen. Im Interview von Bettina Dupont ordnet er auch die Position #Deutschlands und der #EU in der #Gentechnik-Forschung ein: https://www.laborjournal.de/editorials/3428.php
#Laborjournal #LifeSci #Genomeditierung #Pflanzenzüchtung #Gentechnik #Landwirtschaft #EURecht
-
Mit #MachineLearning die Pflanzen der Zukunft züchten: Dr. Philipp Heilmann vom Institut für #Pflanzenbau und #Pflanzenzüchtung II der #JLUGiessen erhält den Kurt-von-Rümker-Preis der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung https://www.uni-giessen.de/de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm214-25kurtvonruemkerpreisfuerpflanzenzuechtung
-
🧬 Habt ihr schon mal von der #Genschere CRISPR/Cas gehört? Das ist eine neue Technik, die Gene gezielt verändern kann. Solche #Genomeditierungen eröffnen neue Potenziale in der #Pflanzenforschung und -züchtung.
Im kommenden Thünen-Kolloquium am 6. November erfahrt ihr mehr darüber! https://www.thuenen.de/Kolloquium
Anmeldung per E-Mail an 📨 [email protected] -
Dachverband ökologischer Pflanzenzüchtung in Deutschland e.V.
#openSourceSeeds
#commons #FreeTheSeeds #seedsavers #bio #seeds #Saatgut #freiesSaatgut #regional #Organic #öko
#opensourcebread
#freiesSaatgutBrot
#Bitsundbäume #fsfe
#opensourcegardens #foodwaste #Umwelt #Pflanzenzüchtung #Deutschland #planB -
Dachverband ökologischer Pflanzenzüchtung in Deutschland e.V.
#openSourceSeeds
#commons #FreeTheSeeds #seedsavers #bio #seeds #Saatgut #freiesSaatgut #regional #Organic #öko
#opensourcebread
#freiesSaatgutBrot
#Bitsundbäume #fsfe
#opensourcegardens #foodwaste #Umwelt #Pflanzenzüchtung #Deutschland #planB -
Dachverband ökologischer Pflanzenzüchtung in Deutschland e.V.
#openSourceSeeds
#commons #FreeTheSeeds #seedsavers #bio #seeds #Saatgut #freiesSaatgut #regional #Organic #öko
#opensourcebread
#freiesSaatgutBrot
#Bitsundbäume #fsfe
#opensourcegardens #foodwaste #Umwelt #Pflanzenzüchtung #Deutschland #planB -
Dachverband ökologischer Pflanzenzüchtung in Deutschland e.V.
#openSourceSeeds
#commons #FreeTheSeeds #seedsavers #bio #seeds #Saatgut #freiesSaatgut #regional #Organic #öko
#opensourcebread
#freiesSaatgutBrot
#Bitsundbäume #fsfe
#opensourcegardens #foodwaste #Umwelt #Pflanzenzüchtung #Deutschland #planB -
Dachverband ökologischer Pflanzenzüchtung in Deutschland e.V.
#openSourceSeeds
#commons #FreeTheSeeds #seedsavers #bio #seeds #Saatgut #freiesSaatgut #regional #Organic #öko
#opensourcebread
#freiesSaatgutBrot
#Bitsundbäume #fsfe
#opensourcegardens #foodwaste #Umwelt #Pflanzenzüchtung #Deutschland #planB -
Um der #Klimakrise zu begegnen, arbeiten Forschende an widerstandsfähigem #Saatgut, etwa bei #Kartoffeln, die #Hitze und #Trockenheit besser überstehen sollen.
Ziel ist es, die #Ernährungssicherheit zu sichern. Doch es gibt Bedenken. Viele Landwirte fürchten neue Abhängigkeiten von #Saatgutkonzernen und zeigen sich zurückhaltend gegenüber den Innovationen.
https://www.deutschlandfunk.de/kartoffeln-mit-zukunft-zuechten-fuer-den-klimawandel-100.html
#Landwirtschaft #Klimaanpassung #Pflanzenzüchtung #Agrarforschung
-
#Saatgut #freiesSaatgut kommt von #freieSoftware
#freesoftware #Vielfalt #bitsundbäumeVielfalt ermöglichen
- Wege zur Finanzierung.pdf"Reessuumméé
Die konventionelle Pflanzenzüchtung finanziert sich aus Abgaben die bei Verkauf des Saatguts über
#Eigentumsrechte geltend gemacht werden. Damit kann sie wirtschaftlich sehr profitabel sein, erfüllt
aber nicht die umfassenden Aufgaben, die heute an die #Pflanzenzüchtung gestellt werden:
die Erzeugung von #ökologisch angepassten, genetisch vielfältigen Sorten und die züchterische Bearbeitung vie-
ler #Kulturpflanzen.Die ökologische Pflanzenzüchtung versucht diese Lücke zu schließen.
Die meisten Züchter und #Züchterinnen verzichten für ihre neuen Sorten bewusst auf exklusive Eigentumsrechte. Einzelne nutzen diese
weiterhin, können sich darüber aber nicht hinreichend finanzieren.
Denn die #pflanzengenetischeViel-
falt, erklärtes Ziel des Ökolandbaus, und die Finanzierung der Züchtung über #geistigeEigentumsrechte
schließen sich weitgehend aus.
Daher ist es nur folgerichtig, #SaatgutalsGemeingut zu betrachten. #Gemeingüter sind für alle und ohne
Einschränkungen zugänglich, nur vor Privatisierung müssen sie geschützt werden.Die Open-Source Saatgut-Lizenz ermöglicht diesen Schutz.
Saatgut als Gemeingut gibt Züchter*innen die Möglichkeit
Zuchtmaterial frei zu nutzen, mit Ausnahme der Privatisierung.Saatgut als Gemeingut bildet die Voraussetzung für die Rückkehr und Neuentwicklung klein- und mittelständischer Unternehmen, die die
dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt von leistungsfähigen Kulturpflanzen und ihren Sorten entwickeln.Bisher finanziert sich die Ökozüchtung im Wesentlichen über Spenden von Stiftungen und Einzelperso-
nen. Dies reicht bei Weitem nicht aus, und das Wachstum bleibt sehr begrenzt. Deshalb ist es drin-
gend geboten, neue Finanzierungskonzepte zu finden. Entscheidend dabei ist eine neue Sicht auf die
Frage «Wer zahlt für das Saatgut?».
13
Wenn die ökologische Pflanzenzüchtung nicht nur als Produzentin von Betriebsmitteln, sondern als
Erbringerin vieler gemeinnütziger Leistungen anerkannt wird, lässt sich rechtfertigen, die Gesellschaft
als Ganzes in die Verantwortung und in die Finanzierung einzubeziehen. Dabei hat die Eigentumsfrei-
heit einen hohen Stellenwert. Denn warum sollte die Gesellschaft für etwas aufkommen, das später
privatisiert werden kann?
Das vorliegende Papier stellt dazu fünf verschiedene Ideen vor:
Die verpflichtende Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette,
die Finanzierung der Züchtung aus einer Nutzer-Gemeinschaft heraus,
die Vermarktung von Züchtung als Dienstleistung,
die Mittelakquise durch eine spezialisierte Agentur, sowie
die Etablierung eines Produktlabels.
Potentiale der Finanzierung finden sich demnach insbesondere in der Einbeziehung zusätzlicher Ak-
teure (z.B. Wertschöpfungskette, Verbraucher, Staat, Kommunen). Aber auch die Umgehung bzw. der
Abbau bürokratischer Hürden, eine bessere Organisation der Züchterinnen und Züchter sowie Be-
wusstseinsbildung für die Thematik in der breiten Öffentlichkeit können wichtige Bausteine für die Fi-
nanzierung der eigentumsfreien, ökologischen Pflanzenzüchtung sein.
Die Aufgabe, neue Wege der Finanzierung zu gehen und der ökologischen Pflanzenzüchtung damit zu
starkem Wachstum zu verhelfen, kann in ihrer Bedeutung nicht überschätzt werden. Aktuell ist keine
Alternative erkennbar, mit der die dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt geschaffen werden
kann.#Ökozüchtung ist zentral, nicht nur für die Entwicklung des Biomarktes in #Europa, sondern für die
#Landwirtschaft weltweit und dabei für alle Standorte, an denen #Boden und #Klima keine optimalen Pro-
duktionsbedingungen bieten. Nur
wenn es gelingt, auch diese mit geeigneten Sorten zu versorgen und #nachhaltig zu nutzen besteht die Chance unsere zukünftige #Ernährung zu sichern und nachhaltiger zu gestalten." -
#Saatgut #freiesSaatgut kommt von #freieSoftware
#freesoftware #Vielfalt #bitsundbäumeVielfalt ermöglichen
- Wege zur Finanzierung.pdf"Reessuumméé
Die konventionelle Pflanzenzüchtung finanziert sich aus Abgaben die bei Verkauf des Saatguts über
#Eigentumsrechte geltend gemacht werden. Damit kann sie wirtschaftlich sehr profitabel sein, erfüllt
aber nicht die umfassenden Aufgaben, die heute an die #Pflanzenzüchtung gestellt werden:
die Erzeugung von #ökologisch angepassten, genetisch vielfältigen Sorten und die züchterische Bearbeitung vie-
ler #Kulturpflanzen.Die ökologische Pflanzenzüchtung versucht diese Lücke zu schließen.
Die meisten Züchter und #Züchterinnen verzichten für ihre neuen Sorten bewusst auf exklusive Eigentumsrechte. Einzelne nutzen diese
weiterhin, können sich darüber aber nicht hinreichend finanzieren.
Denn die #pflanzengenetischeViel-
falt, erklärtes Ziel des Ökolandbaus, und die Finanzierung der Züchtung über #geistigeEigentumsrechte
schließen sich weitgehend aus.
Daher ist es nur folgerichtig, #SaatgutalsGemeingut zu betrachten. #Gemeingüter sind für alle und ohne
Einschränkungen zugänglich, nur vor Privatisierung müssen sie geschützt werden.Die Open-Source Saatgut-Lizenz ermöglicht diesen Schutz.
Saatgut als Gemeingut gibt Züchter*innen die Möglichkeit
Zuchtmaterial frei zu nutzen, mit Ausnahme der Privatisierung.Saatgut als Gemeingut bildet die Voraussetzung für die Rückkehr und Neuentwicklung klein- und mittelständischer Unternehmen, die die
dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt von leistungsfähigen Kulturpflanzen und ihren Sorten entwickeln.Bisher finanziert sich die Ökozüchtung im Wesentlichen über Spenden von Stiftungen und Einzelperso-
nen. Dies reicht bei Weitem nicht aus, und das Wachstum bleibt sehr begrenzt. Deshalb ist es drin-
gend geboten, neue Finanzierungskonzepte zu finden. Entscheidend dabei ist eine neue Sicht auf die
Frage «Wer zahlt für das Saatgut?».
13
Wenn die ökologische Pflanzenzüchtung nicht nur als Produzentin von Betriebsmitteln, sondern als
Erbringerin vieler gemeinnütziger Leistungen anerkannt wird, lässt sich rechtfertigen, die Gesellschaft
als Ganzes in die Verantwortung und in die Finanzierung einzubeziehen. Dabei hat die Eigentumsfrei-
heit einen hohen Stellenwert. Denn warum sollte die Gesellschaft für etwas aufkommen, das später
privatisiert werden kann?
Das vorliegende Papier stellt dazu fünf verschiedene Ideen vor:
Die verpflichtende Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette,
die Finanzierung der Züchtung aus einer Nutzer-Gemeinschaft heraus,
die Vermarktung von Züchtung als Dienstleistung,
die Mittelakquise durch eine spezialisierte Agentur, sowie
die Etablierung eines Produktlabels.
Potentiale der Finanzierung finden sich demnach insbesondere in der Einbeziehung zusätzlicher Ak-
teure (z.B. Wertschöpfungskette, Verbraucher, Staat, Kommunen). Aber auch die Umgehung bzw. der
Abbau bürokratischer Hürden, eine bessere Organisation der Züchterinnen und Züchter sowie Be-
wusstseinsbildung für die Thematik in der breiten Öffentlichkeit können wichtige Bausteine für die Fi-
nanzierung der eigentumsfreien, ökologischen Pflanzenzüchtung sein.
Die Aufgabe, neue Wege der Finanzierung zu gehen und der ökologischen Pflanzenzüchtung damit zu
starkem Wachstum zu verhelfen, kann in ihrer Bedeutung nicht überschätzt werden. Aktuell ist keine
Alternative erkennbar, mit der die dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt geschaffen werden
kann.#Ökozüchtung ist zentral, nicht nur für die Entwicklung des Biomarktes in #Europa, sondern für die
#Landwirtschaft weltweit und dabei für alle Standorte, an denen #Boden und #Klima keine optimalen Pro-
duktionsbedingungen bieten. Nur
wenn es gelingt, auch diese mit geeigneten Sorten zu versorgen und #nachhaltig zu nutzen besteht die Chance unsere zukünftige #Ernährung zu sichern und nachhaltiger zu gestalten." -
#Saatgut #freiesSaatgut kommt von #freieSoftware
#freesoftware #Vielfalt #bitsundbäumeVielfalt ermöglichen
- Wege zur Finanzierung.pdf"Reessuumméé
Die konventionelle Pflanzenzüchtung finanziert sich aus Abgaben die bei Verkauf des Saatguts über
#Eigentumsrechte geltend gemacht werden. Damit kann sie wirtschaftlich sehr profitabel sein, erfüllt
aber nicht die umfassenden Aufgaben, die heute an die #Pflanzenzüchtung gestellt werden:
die Erzeugung von #ökologisch angepassten, genetisch vielfältigen Sorten und die züchterische Bearbeitung vie-
ler #Kulturpflanzen.Die ökologische Pflanzenzüchtung versucht diese Lücke zu schließen.
Die meisten Züchter und #Züchterinnen verzichten für ihre neuen Sorten bewusst auf exklusive Eigentumsrechte. Einzelne nutzen diese
weiterhin, können sich darüber aber nicht hinreichend finanzieren.
Denn die #pflanzengenetischeViel-
falt, erklärtes Ziel des Ökolandbaus, und die Finanzierung der Züchtung über #geistigeEigentumsrechte
schließen sich weitgehend aus.
Daher ist es nur folgerichtig, #SaatgutalsGemeingut zu betrachten. #Gemeingüter sind für alle und ohne
Einschränkungen zugänglich, nur vor Privatisierung müssen sie geschützt werden.Die Open-Source Saatgut-Lizenz ermöglicht diesen Schutz.
Saatgut als Gemeingut gibt Züchter*innen die Möglichkeit
Zuchtmaterial frei zu nutzen, mit Ausnahme der Privatisierung.Saatgut als Gemeingut bildet die Voraussetzung für die Rückkehr und Neuentwicklung klein- und mittelständischer Unternehmen, die die
dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt von leistungsfähigen Kulturpflanzen und ihren Sorten entwickeln.Bisher finanziert sich die Ökozüchtung im Wesentlichen über Spenden von Stiftungen und Einzelperso-
nen. Dies reicht bei Weitem nicht aus, und das Wachstum bleibt sehr begrenzt. Deshalb ist es drin-
gend geboten, neue Finanzierungskonzepte zu finden. Entscheidend dabei ist eine neue Sicht auf die
Frage «Wer zahlt für das Saatgut?».
13
Wenn die ökologische Pflanzenzüchtung nicht nur als Produzentin von Betriebsmitteln, sondern als
Erbringerin vieler gemeinnütziger Leistungen anerkannt wird, lässt sich rechtfertigen, die Gesellschaft
als Ganzes in die Verantwortung und in die Finanzierung einzubeziehen. Dabei hat die Eigentumsfrei-
heit einen hohen Stellenwert. Denn warum sollte die Gesellschaft für etwas aufkommen, das später
privatisiert werden kann?
Das vorliegende Papier stellt dazu fünf verschiedene Ideen vor:
Die verpflichtende Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette,
die Finanzierung der Züchtung aus einer Nutzer-Gemeinschaft heraus,
die Vermarktung von Züchtung als Dienstleistung,
die Mittelakquise durch eine spezialisierte Agentur, sowie
die Etablierung eines Produktlabels.
Potentiale der Finanzierung finden sich demnach insbesondere in der Einbeziehung zusätzlicher Ak-
teure (z.B. Wertschöpfungskette, Verbraucher, Staat, Kommunen). Aber auch die Umgehung bzw. der
Abbau bürokratischer Hürden, eine bessere Organisation der Züchterinnen und Züchter sowie Be-
wusstseinsbildung für die Thematik in der breiten Öffentlichkeit können wichtige Bausteine für die Fi-
nanzierung der eigentumsfreien, ökologischen Pflanzenzüchtung sein.
Die Aufgabe, neue Wege der Finanzierung zu gehen und der ökologischen Pflanzenzüchtung damit zu
starkem Wachstum zu verhelfen, kann in ihrer Bedeutung nicht überschätzt werden. Aktuell ist keine
Alternative erkennbar, mit der die dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt geschaffen werden
kann.#Ökozüchtung ist zentral, nicht nur für die Entwicklung des Biomarktes in #Europa, sondern für die
#Landwirtschaft weltweit und dabei für alle Standorte, an denen #Boden und #Klima keine optimalen Pro-
duktionsbedingungen bieten. Nur
wenn es gelingt, auch diese mit geeigneten Sorten zu versorgen und #nachhaltig zu nutzen besteht die Chance unsere zukünftige #Ernährung zu sichern und nachhaltiger zu gestalten." -
#Saatgut #freiesSaatgut kommt von #freieSoftware
#freesoftware #Vielfalt #bitsundbäumeVielfalt ermöglichen
- Wege zur Finanzierung.pdf"Reessuumméé
Die konventionelle Pflanzenzüchtung finanziert sich aus Abgaben die bei Verkauf des Saatguts über
#Eigentumsrechte geltend gemacht werden. Damit kann sie wirtschaftlich sehr profitabel sein, erfüllt
aber nicht die umfassenden Aufgaben, die heute an die #Pflanzenzüchtung gestellt werden:
die Erzeugung von #ökologisch angepassten, genetisch vielfältigen Sorten und die züchterische Bearbeitung vie-
ler #Kulturpflanzen.Die ökologische Pflanzenzüchtung versucht diese Lücke zu schließen.
Die meisten Züchter und #Züchterinnen verzichten für ihre neuen Sorten bewusst auf exklusive Eigentumsrechte. Einzelne nutzen diese
weiterhin, können sich darüber aber nicht hinreichend finanzieren.
Denn die #pflanzengenetischeViel-
falt, erklärtes Ziel des Ökolandbaus, und die Finanzierung der Züchtung über #geistigeEigentumsrechte
schließen sich weitgehend aus.
Daher ist es nur folgerichtig, #SaatgutalsGemeingut zu betrachten. #Gemeingüter sind für alle und ohne
Einschränkungen zugänglich, nur vor Privatisierung müssen sie geschützt werden.Die Open-Source Saatgut-Lizenz ermöglicht diesen Schutz.
Saatgut als Gemeingut gibt Züchter*innen die Möglichkeit
Zuchtmaterial frei zu nutzen, mit Ausnahme der Privatisierung.Saatgut als Gemeingut bildet die Voraussetzung für die Rückkehr und Neuentwicklung klein- und mittelständischer Unternehmen, die die
dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt von leistungsfähigen Kulturpflanzen und ihren Sorten entwickeln.Bisher finanziert sich die Ökozüchtung im Wesentlichen über Spenden von Stiftungen und Einzelperso-
nen. Dies reicht bei Weitem nicht aus, und das Wachstum bleibt sehr begrenzt. Deshalb ist es drin-
gend geboten, neue Finanzierungskonzepte zu finden. Entscheidend dabei ist eine neue Sicht auf die
Frage «Wer zahlt für das Saatgut?».
13
Wenn die ökologische Pflanzenzüchtung nicht nur als Produzentin von Betriebsmitteln, sondern als
Erbringerin vieler gemeinnütziger Leistungen anerkannt wird, lässt sich rechtfertigen, die Gesellschaft
als Ganzes in die Verantwortung und in die Finanzierung einzubeziehen. Dabei hat die Eigentumsfrei-
heit einen hohen Stellenwert. Denn warum sollte die Gesellschaft für etwas aufkommen, das später
privatisiert werden kann?
Das vorliegende Papier stellt dazu fünf verschiedene Ideen vor:
Die verpflichtende Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette,
die Finanzierung der Züchtung aus einer Nutzer-Gemeinschaft heraus,
die Vermarktung von Züchtung als Dienstleistung,
die Mittelakquise durch eine spezialisierte Agentur, sowie
die Etablierung eines Produktlabels.
Potentiale der Finanzierung finden sich demnach insbesondere in der Einbeziehung zusätzlicher Ak-
teure (z.B. Wertschöpfungskette, Verbraucher, Staat, Kommunen). Aber auch die Umgehung bzw. der
Abbau bürokratischer Hürden, eine bessere Organisation der Züchterinnen und Züchter sowie Be-
wusstseinsbildung für die Thematik in der breiten Öffentlichkeit können wichtige Bausteine für die Fi-
nanzierung der eigentumsfreien, ökologischen Pflanzenzüchtung sein.
Die Aufgabe, neue Wege der Finanzierung zu gehen und der ökologischen Pflanzenzüchtung damit zu
starkem Wachstum zu verhelfen, kann in ihrer Bedeutung nicht überschätzt werden. Aktuell ist keine
Alternative erkennbar, mit der die dringend benötigte pflanzengenetische Vielfalt geschaffen werden
kann.#Ökozüchtung ist zentral, nicht nur für die Entwicklung des Biomarktes in #Europa, sondern für die
#Landwirtschaft weltweit und dabei für alle Standorte, an denen #Boden und #Klima keine optimalen Pro-
duktionsbedingungen bieten. Nur
wenn es gelingt, auch diese mit geeigneten Sorten zu versorgen und #nachhaltig zu nutzen besteht die Chance unsere zukünftige #Ernährung zu sichern und nachhaltiger zu gestalten." -
Sind alte Landsorten nur Relikte aus der (angeblich) guten alten Zeit der Landwirtschaft oder können sie die Probleme der Zukunft lösen?
Dargestellt am Beispiel des Lungauer Tauernroggens
#pflanzenzüchtung #plantbreeding
https://www.zeit.de/2023/54/lungauer-tauernroggen-getreide-landwirtschaft
-
In Brüssel diskutierte Bundesforschungsministerin @starkwatzinger mit Expertinnen und Experten auf einem Workshop zum Thema #NeueZüchtungstechniken. „Das Gros der Wissenschaft sagt Ja zu den Neuen Züchtungstechniken", hob die Ministerin hervor. Derzeitige Gesetze seien „völlig veraltet".
#CrisPRCas #Pflanzenzüchtung #Landwirtschaft -
Interessante Stelle im Bereich der Züchtungsforschung bei Agroscope, Schweiz
-
Warum #Pflanzenzüchtung so wichtig ist, warum #Vielfalt dabei eine wichtige Rolle spielt und warum vielfaltsfördernde Pflanzenzüchtung ein zentrales Element für eine zukunftsfähige, nachhaltige #Landwirtschaft in Deutschland und global sein kann?
Erste Antworten auf der Projektseite👇
https://www.tab-beim-bundestag.de/projekte_herausforderungen-fur-die-pflanzenzuechtung-strukturwandel-genetische-diversitaet-sortenvielfalt-landwirtschaft.php#agrobiodiversität #klimaschutz #welternährung #igw2023 #Bundestag #bmel
-
Für die politische Aufgabe und den notwendigen gesellschaftlichen #Dialog über die #Zukunft der #Landwirtschaft kann das Thema vielfaltsbasierte #Pflanzenzüchtung einen konstruktiven und integrativen Beitrag leisten.👇
https://www.tab-beim-bundestag.de/projekte_herausforderungen-fur-die-pflanzenzuechtung-strukturwandel-genetische-diversitaet-sortenvielfalt-landwirtschaft.php#block3680
#Nachhaltigkeit #bundestag #bmel -
Vielfältige und vielfaltsfördernde #Pflanzenzüchtung ist ein zentrales Element und Voraussetzung für eine zukunftsfähige, nachhaltige #Landwirtschaft - bei uns in #Deutschland & global!👇
https://www.tab-beim-bundestag.de/news-2023-01-pflanzenzuechtung-als-zentrales-element-einer-zukunftsfaehigen-nachhaltigen-landwirtschaft.php
#agrobiodiversität #klimaschutz #welternährung #igw2023 #Bundestag