#erichmuhsam — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #erichmuhsam, aggregated by home.social.
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Letzte Bilder des #ErichMühsam #nebenprojekt
#ai #art :ablobcatattention: #anarchism -
Letzte Bilder des #ErichMühsam #nebenprojekt
#ai #art :ablobcatattention: #anarchism -
Als Stadtführer in #München, der nicht nur quasselt, sondern auch zurückfragt, weiß Max, dass kaum jemand den Namen #KurtEisner kennt:
Als ehemaliger Vorwärts-Redakteur lud er 1917 für die USPD jeden Montag zum Gesprächskreis dorthin, und etliche damalige Literaten wie #ErichMühsam und #OskarMariaGraf schrieben darüber ... https://www.erstes-grab-eisner.org -
Als Stadtführer in #München, der nicht nur quasselt, sondern auch zurückfragt, weiß Max, dass kaum jemand den Namen #KurtEisner kennt:
Als ehemaliger Vorwärts-Redakteur lud er 1917 für die USPD jeden Montag zum Gesprächskreis dorthin, und etliche damalige Literaten wie #ErichMühsam und #OskarMariaGraf schrieben darüber ... https://www.erstes-grab-eisner.org -
Der Gefangene
Ich hab's mein Lebtag nicht gelernt,
mich fremdem Zwang zu fügen.
Jetzt haben sie mich einkasernt,
von Heim und Weib und Werk entfernt.
Doch ob sie mich erschlügen: Sich fügen heißt lügen! ...#ErichMühsam - Brennende Erde
#sichfuegenheisstluegen :anarchoheart3: :anarchism: 🏴
http://gedichte.eu/ex/muehsam/brennende-erde/der-gefangene.php
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"Sind es nicht Menschen, mit denen ihr ausziehen wollt, die Freiheit zu errichten, schwache, autoritäre, geknechtete, knechtende, gehorsame und törichte Menschen? Wie wollt ihr fertig werden mit den Widerständen der geistigen Trägheit und der anerzogenen Ehrfurcht vor Kirche, Schule, Familie und Staat? - wer so fragt, dem wollen wir entgegensetzen unsern Willen, unsern Mut und unsre Überzeugung. Denn die Gegenwart soll an die Zukunft keine Fragen stellen, sondern Forderungen!"
#ErichMühsam - aus: Alle Macht den Räten, Fanal Nr.3, 1930
:anarchoheart3: :anarchism: 🏴
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"Die Auflockerung aller gesellschaftlichen Bindungen in dieser Zeit des Überganges, in der nichts feststeht als die Tatsache, dass nichts feststeht, macht den Anarchisten die ernste Auseinandersetzung darüber zur Pflicht, was für neue politische und wirtschaftliche Beziehungen sie als Inhalt der durch die soziale Revolution ermöglichten Ordnung des öffentlichen Lebens herbeiführen wollen. Solche Erörterungen sind viel wichtiger als das unfruchtbare Orakeln über den Zeitpunkt, wann unser aufbauendes Eingreifen nötig werden konnte. Es ist selbstverständlich damit zu rechnen, dass vorher ganz andre Kräfte zur Entfaltung kommen können als solche, die eine freiheitliche Gestaltung des Lebens anstreben. Gegen sie werden wir wie gegen alles Unsoziale und Gegenrevolutionäre die Mittel des unmittelbaren revolutionären Kampfes anzuwenden haben."
1/3
#ErichMühsam - Alle Macht den Räten, Fanal, Nr. 3/1930: https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/erich-muehsam/167-erich-muehsam-alle-macht-den-raeten
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🏴 #Anarchie "Die lange Geschichte einer politischen Utopie"
Freiheit ohne Staat, Herrschaft und Zwang: Die Ideen des #Anarchismus und #Anarchosyndikalismus faszinieren und provozieren bis heute. 🎧 Solides Feature von Deutschlandfunk Kultur mit guten Praxisbeispielen – aber auch Lücken bei revolutionärem Antikapitalismus, #MutualAid und der ökologischen Dimension (#SocialEcology).
👉 https://www.deutschlandfunkkultur.de/wer-ist-heute-noch-anarchist-100.html
Mit dabei sind @Graswurzelrevolution @FAU @clara_tempel #Solidarität #MichailBakunin #Anarchokommunismus #ErichMühsam -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier #ai #art ein paar Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier #ai #art ein paar Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Heute fand die Gedenkdemonstration zum 92. Todestag des Anarchisten Erich Mühsam in Oranienburg statt. Er wurde 1934 in ein Konzentrationslager mitten in Oranienburg verschleppt und am 10.07.1934 von der SS-Wachmannschaft dort ermordet.
@geigerzaehler hat für gute Musik gesorgt und respektvoll betont, dass wir zusammen hier stehen, als Revolutionär*innen, Anarchist*innen, Sozialdemokrat*innen, und viele mehr.
Dem Orga-Mensch von der SPD dagegen war wichtig, seine Partei in den Mittelpunkt zu rücken und ein älterer Kommunist sprach mich auf die Fahne der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (@fda) an und meinte Mühsam sei gar kein Anarchist gewesen. 🤡
Naja. Ich habe mich über die bunte Mischung von Teilnehmenden gefreut und über die schöne Fahrradtour nach Oranienburg.
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Heute fand die Gedenkdemonstration zum 92. Todestag des Anarchisten Erich Mühsam in Oranienburg statt. Er wurde 1934 in ein Konzentrationslager mitten in Oranienburg verschleppt und am 10.07.1934 von der SS-Wachmannschaft dort ermordet.
@geigerzaehler hat für gute Musik gesorgt und respektvoll betont, dass wir zusammen hier stehen, als Revolutionär*innen, Anarchist*innen, Sozialdemokrat*innen, und viele mehr.
Dem Orga-Mensch von der SPD dagegen war wichtig, seine Partei in den Mittelpunkt zu rücken und ein älterer Kommunist sprach mich auf die Fahne der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (@fda) an und meinte Mühsam sei gar kein Anarchist gewesen. 🤡
Naja. Ich habe mich über die bunte Mischung von Teilnehmenden gefreut und über die schöne Fahrradtour nach Oranienburg.
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Anlässlich des 25-jährigen Bandjubiläums gibt es seit heute die Alben vom Singenden Tresen auf Bandcamp – alle!
Kostenlos hörbar, aber natürlich auch kaufbar.
Die Lektorin empfiehlt nicht nur heute – am Todestag von Erich Mühsam – besonders »Mühsamblues«.
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Anlässlich des 25-jährigen Bandjubiläums gibt es seit heute die Alben vom Singenden Tresen auf Bandcamp – alle!
Kostenlos hörbar, aber natürlich auch kaufbar.
Die Lektorin empfiehlt nicht nur heute – am Todestag von Erich Mühsam – besonders »Mühsamblues«.
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Hinweis von @tocomplymeanstolie
"Wer den staatlichen Einrichtungen zutraut, sie würden in Deutschland die faschistische Umgestaltung abwehren, wird sich täuschen. Sie sind im Gegenteil alle nur am Werk, auf den vielseitigen Wegen der Demokratie einen Zustand bereits jetzt herzustellen, der den Hakenkreuzlern und Stahlhelmern die Mühe abnimmt, noch etwas umgestalten zu müssen. Die Republik wirft ihnen das faschistische Rechts-, Macht- und Kulturgebilde fertig in den Schoß, sodaß sie nur noch gewisse Amtsbezeichnungen auszuwechseln brauchen und den organisierten Massenmord, unbeeinträchtigt von verschwörerischer Heimlichkeit, zur Tagespraxis des öffentlichen Rechts erheben können."#ErichMühsam - Kulturfaschismus, 1931
https://www.
anarchismus.at/anarchistische-klassiker/erich-muehsam/7024-erich-muehsam-kulturfaschismus -
Hinweis von @tocomplymeanstolie
"Wer den staatlichen Einrichtungen zutraut, sie würden in Deutschland die faschistische Umgestaltung abwehren, wird sich täuschen. Sie sind im Gegenteil alle nur am Werk, auf den vielseitigen Wegen der Demokratie einen Zustand bereits jetzt herzustellen, der den Hakenkreuzlern und Stahlhelmern die Mühe abnimmt, noch etwas umgestalten zu müssen. Die Republik wirft ihnen das faschistische Rechts-, Macht- und Kulturgebilde fertig in den Schoß, sodaß sie nur noch gewisse Amtsbezeichnungen auszuwechseln brauchen und den organisierten Massenmord, unbeeinträchtigt von verschwörerischer Heimlichkeit, zur Tagespraxis des öffentlichen Rechts erheben können."#ErichMühsam - Kulturfaschismus, 1931
https://www.
anarchismus.at/anarchistische-klassiker/erich-muehsam/7024-erich-muehsam-kulturfaschismus -
"Zeitwende! Das Wort führt jetzt jeder Esel im Munde, dem die Zeit noch niemals etwas gewendet hat.“
Erich Mühsam, anarchistischer Aktivist & Schriftsteller, am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.
#Anarchismus #ErichMühsam
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:iocur7qhjhwythfzma54paq6/post/3mnzsnjzjic2h -
"Zeitwende! Das Wort führt jetzt jeder Esel im Munde, dem die Zeit noch niemals etwas gewendet hat.“
Erich Mühsam, anarchistischer Aktivist & Schriftsteller, am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.
#Anarchismus #ErichMühsam
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:iocur7qhjhwythfzma54paq6/post/3mnzsnjzjic2h -
Heute vor 92 Jahren wurde #ErichMühsam von Faschisten im KZ Oranienburg brutal ermordet.
In tiefem Gedenken und Verneigung wollen wir sein Lebenswerk zu Taten werden lassen. 🕯️
:anarchoheart3: :anarchism: 🏴
#jungewelt: Was hat uns Erich Mühsam heute noch zu sagen?
https://www.jungewelt.de/artikel/525650.was-hat-uns-erich-m%C3%BChsam-heute-noch-zu-sagen.html
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Heute vor 92 Jahren wurde #ErichMühsam von Faschisten im KZ Oranienburg brutal ermordet.
In tiefem Gedenken und Verneigung wollen wir sein Lebenswerk zu Taten werden lassen. 🕯️
:anarchoheart3: :anarchism: 🏴
#jungewelt: Was hat uns Erich Mühsam heute noch zu sagen?
https://www.jungewelt.de/artikel/525650.was-hat-uns-erich-m%C3%BChsam-heute-noch-zu-sagen.html
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Zwei Veranstaltungen am Todestag von Erich-Mühsam
Wie jedes Jahr treffen sich Freunde und Freundinnen von Erich Mühsam an seinem Todestag zu einem Beisammensein mit Picknick am Grab der beiden Mühsams. Wer mag, liest etwas vor oder singt oder klönt auch nur.
📆 Freitag, 10. Juli 2026
🕑 ab 14:30 Uhr
📍 Waldfriedhof Dahlem, Hüttenweg 4, Berlin„Der geht neben einem, der bleibt da!“ – Szenische Lesung von Hufeisern gegen Rechts am Erich-Mühsam-Gedenkstein in Berlin-Britz.
📆 Freitag, 10. Juli 2026
🕑 18:00 Uhr
📍 Dörchläuchtingstr. 52, Berlin
ℹ️ www.hufeiserngegenrechts.de -
Zwei Veranstaltungen am Todestag von Erich-Mühsam
Wie jedes Jahr treffen sich Freunde und Freundinnen von Erich Mühsam an seinem Todestag zu einem Beisammensein mit Picknick am Grab der beiden Mühsams. Wer mag, liest etwas vor oder singt oder klönt auch nur.
📆 Freitag, 10. Juli 2026
🕑 ab 14:30 Uhr
📍 Waldfriedhof Dahlem, Hüttenweg 4, Berlin„Der geht neben einem, der bleibt da!“ – Szenische Lesung von Hufeisern gegen Rechts am Erich-Mühsam-Gedenkstein in Berlin-Britz.
📆 Freitag, 10. Juli 2026
🕑 18:00 Uhr
📍 Dörchläuchtingstr. 52, Berlin
ℹ️ www.hufeiserngegenrechts.de -
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Gedenkdemonstration zum 92. Todestag von Erich Mühsam
Erich Mühsams Kampf gegen Militarismus, Unterdrückung und für eine gerechte Gesellschaft machte ihn zu einem der ersten Opfer des NS-Regimes. Am 28. Februar 1933 wurde er verhaftet und durchlief mehrere Gefängnisse und Lager, bevor er in der Nacht auf den 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von SS-Schergen brutal ermordet wurde. Anlässlich seines Todestags findet in Oranienburg auch dieses Jahr eine Gedenkdemonstration mit anschließendem Kulturprogramm statt:
📆 11. Juli 2026
🕑 14:00 Uhr
📍Bahnhofsplatz, 16515 Oranienburg
ℹ️ https://oranienburg.de/Rathaus-Service/Aktuelles/Veranstaltungen/Gedenkdemonstration-zum-92-Todestag-von-Erich-M%C3%BChsam.php?object=tx,%202967.4.1&ModID=11&FID=2967.7716.1&NavID=2967.14&La=1&sfreg=1&bn=1Abschlusskundgebung am Gedenkort des einstigen KZ Oranienburg:
📆 11. Juli 2026
🕑 16:00 Uhr
📍Berliner Str. 47, 16515 OranienburgAnschließend folgt ein Kulturprogramm mit Musik von Claudia & Hagen, Paul Geigerzähler und dem Theater Tallercito.
#Mühsam #ErichMühsam #Anarchismus #Demo #Oranienburg #O1107 #Demonstration
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Gedenkdemonstration zum 92. Todestag von Erich Mühsam
Erich Mühsams Kampf gegen Militarismus, Unterdrückung und für eine gerechte Gesellschaft machte ihn zu einem der ersten Opfer des NS-Regimes. Am 28. Februar 1933 wurde er verhaftet und durchlief mehrere Gefängnisse und Lager, bevor er in der Nacht auf den 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von SS-Schergen brutal ermordet wurde. Anlässlich seines Todestags findet in Oranienburg auch dieses Jahr eine Gedenkdemonstration mit anschließendem Kulturprogramm statt:
📆 11. Juli 2026
🕑 14:00 Uhr
📍Bahnhofsplatz, 16515 Oranienburg
ℹ️ https://oranienburg.de/Rathaus-Service/Aktuelles/Veranstaltungen/Gedenkdemonstration-zum-92-Todestag-von-Erich-M%C3%BChsam.php?object=tx,%202967.4.1&ModID=11&FID=2967.7716.1&NavID=2967.14&La=1&sfreg=1&bn=1Abschlusskundgebung am Gedenkort des einstigen KZ Oranienburg:
📆 11. Juli 2026
🕑 16:00 Uhr
📍Berliner Str. 47, 16515 OranienburgAnschließend folgt ein Kulturprogramm mit Musik von Claudia & Hagen, Paul Geigerzähler und dem Theater Tallercito.
#Mühsam #ErichMühsam #Anarchismus #Demo #Oranienburg #O1107 #Demonstration
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"Wer den staatlichen Einrichtungen zutraut, sie würden in Deutschland die faschistische Umgestaltung abwehren, wird sich täuschen. Sie sind im Gegenteil alle nur am Werk, auf den vielseitigen Wegen der Demokratie einen Zustand bereits jetzt herzustellen, der den Hakenkreuzlern und Stahlhelmern die Mühe abnimmt, noch etwas umgestalten zu müssen. Die Republik wirft ihnen das faschistische Rechts-, Macht- und Kulturgebilde fertig in den Schoß, sodaß sie nur noch gewisse Amtsbezeichnungen auszuwechseln brauchen und den organisierten Massenmord, unbeeinträchtigt von verschwörerischer Heimlichkeit, zur Tagespraxis des öffentlichen Rechts erheben können."
#ErichMühsam - Kulturfaschismus, 1931
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"Wer den staatlichen Einrichtungen zutraut, sie würden in Deutschland die faschistische Umgestaltung abwehren, wird sich täuschen. Sie sind im Gegenteil alle nur am Werk, auf den vielseitigen Wegen der Demokratie einen Zustand bereits jetzt herzustellen, der den Hakenkreuzlern und Stahlhelmern die Mühe abnimmt, noch etwas umgestalten zu müssen. Die Republik wirft ihnen das faschistische Rechts-, Macht- und Kulturgebilde fertig in den Schoß, sodaß sie nur noch gewisse Amtsbezeichnungen auszuwechseln brauchen und den organisierten Massenmord, unbeeinträchtigt von verschwörerischer Heimlichkeit, zur Tagespraxis des öffentlichen Rechts erheben können."
#ErichMühsam - Kulturfaschismus, 1931
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Erich Mühsam: Der Revoluzzer (1907)
Gewidmet der deutschen Sozialdemokratie.
https://www.gedichte-fuer-alle-faelle.de/allegedichte/gedicht_1592.html
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
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Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Die Forderung nach Gleichheit ist nichts anderes als die Forderung: Gleiches Recht für alle!
-- Erich Muhsam -
Die Forderung nach Gleichheit ist nichts anderes als die Forderung: Gleiches Recht für alle!
-- Erich Muhsam -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
In allen Zeiten, bei allen Völkern, wo Meinung gegen Meinung, Losung gegen Losung stand und steht, empfehlen sich die Beschützer des Alten wie die Pioniere des Neuen als die Sachverwalter der Freiheit.
#ErichMühsam - Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip, FANAL 1930
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"In allen Zeiten, bei allen Völkern, wo Meinung gegen Meinung, Losung gegen Losung stand und steht, empfehlen sich die Beschützer des Alten wie die Pioniere des Neuen als die Sachverwalter der Freiheit."
#ErichMühsam - Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip, FANAL 1930
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"Die Gesellschaft der Freiheit ist ein Organismus, das heißt ein einheitliches und darum harmonisch schaltendes Lebewesen; das unterscheidet sie vom Staat und jeder Zentralgewalt, wo ein Mechanismus die Funktionen des organischen Lebens zu ersetzen sucht und wo nicht die Dinge der Gemeinschaft gemeinsam verwaltet, sondern die Menschen von anderen Menschen zur Innehaltung von auferlegten Pflichten zwangsweise angehalten werden."
#ErichMühsam - aus: Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip, FANAL 1930
Eine zeitlos aktuelle Analyse und Utopie.
:anarchoheart3: :anarchism: 🏴
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"Die Gesellschaft der Freiheit ist ein Organismus, das heißt ein einheitliches und darum harmonisch schaltendes Lebewesen; das unterscheidet sie vom Staat und jeder Zentralgewalt, wo ein Mechanismus die Funktionen des organischen Lebens zu ersetzen sucht und wo nicht die Dinge der Gemeinschaft gemeinsam verwaltet, sondern die Menschen von anderen Menschen zur Innehaltung von auferlegten Pflichten zwangsweise angehalten werden."
#ErichMühsam - aus: Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip, FANAL 1930
Eine zeitlos aktuelle Analyse.
:anarchoheart3: :anarchism: 🏴
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Generationen ohne Nachkriegsschäden?
Während wir noch an den Bombenfunden aus dem letzten Krieg in Alarme geraten und in den Altenheimen und Krankenstationen die Demenz der letzten Kriegsgeneration die Erinnerungen löscht, die mit autoritärer Erziehung unter Denunziations- und Sündenangst den äußeren Schein durch OP’s und Friseur-Künste aufrecht erhalten …
Die Revolten der 1960er Jahre gegen die wieder etablierten Alt-Nazis in allen höheren Posten und Universitäten, mit Folgen bis heute: In Bayern die Juristen- und damit auch Richter-Ausbildung bis Anfang der 1980er Jahre mit Professor Maunz „Der Wille des Führers ist Gesetz!“ – sogar als CSU-Kultusminister von 1957 bis 1964 war das CSU-Mitglied Maunz bayerischer Kultusminister, nachdem seine alten Schriften auch durch Hildegard Hamm-Brücher bekannt gemacht wurden.
Die kleinen Bewegungen, die entstanden, in vielen Jugendgruppen und Studierenden-Gemeinden mit sozialpolitischen Arbeitskreisen, die sich im ganzen Land austauschten und organisierten, in der Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise AG SPAK, in Parteien und Verbänden
Die nächsten Generationen können – je nach Aufwachsen – neue Verhaltensweisen entwickeln
Die Ängste der Nachkriegszeit
Befreiungsbewegungen im Antikommunismus
Amerikanische Befreiungsbewegungen in der Literatur
Allen Ginsberg und die literarischen Aufbrüche in den #USA in der „Beat Generation“ werden die Bewegungen grundieren können, mit Patti Smith „Power to the people!“ wie der Blues und die verschiedenen folgenden Musikstile die Befreiung der Schwarzen mit Billie Holiday, der Frauen und der Queeren begleitet haben,
wie damals Bob Dylan für die #Weatherman zum Stichwort-Gebenden wurde: „You don’t have to ask the Weatermen …“ woher der Wind weht:
Nur wenige wissen noch, wie die #Vietnam–#Krieg’s-Bewegungen begannen, mit durchaus kräftigen Bomben-Anschlägen, aber ohne menschliche Ziele, das war immer faschistische Art …
Auch der SDS hatte ein US-Vorbild ….
… aber befreiende Pädagogik kam aus Südamerika:
Paulo Freire und Augusto Boal
Paulo Freire starb 75-jährig in Sao Paulo – am 2. Mai 1997
Am Freitag, 2. Mai ’97 verstarb unser Freund und Vorbild Paulo Freire. Wie kein anderer pflegte er den Dialog und ermunterte alle pädagogisch und politisch Tätigen, die Lebenswelt mit den Lernenden zu teilen und mit ihnen gemeinsam Wege zu entwickeln, ihre Situation zu verändern. Wir werden versuchen, sein Anliegen weiter zu verwirklichen.
Kurzporträt Paulo Freire
Geboren am 19.9.1921 in Recife (Nordosten Brasilien) unter dem Namen Paulo Reglus Neves Freire
1928 aufgrund der Weltwirtschaftskrise, Umzug mit der Familie nach Joboatao. Als Paulo Freire 13 Jahre alt war, starb der Vater und für eine ganze Reihe von Jahren regierte der Hunger in Paulo Freires Leben. „In der Schule konnte ich das Vierer-einmaleins nicht, kannte auch nicht die Hauptstadt Englands, ich kannte aber die Geographie des Hungers…“ Mit großer Anstrengung gelang es ihm, ein Jurastudium zu absolvieren.
1944 Heirat mit Elza Maria Oliviera, einer Grundschullehrerin. Von ihr wurde er angeregt, sich intensiv mit erziehungswissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.
1946 Arbeit als Lehrer für portugiesische Sprache in der Abteilung für Erziehung und Kultur im Sozialdienst der Industrie, später dort als Direktor für den Bundesstaat Pernambuco tätig.
1956 verließ Freire sein Amt im Sozialdienst der Industrie teils wegen Unstimmigkeiten mit der Unternehmensseite bezüglich seiner demokratischen Arbeitsmethode, teils weil ihm die Grenzen der assistenzialistischen Hilfe bewußt wurde.
1961 startete eine von Freire konzipierte Alphabetisierungskampagne in Brasilien auf nationaler Basis. Der damalige Präsident Goulart ordnete an, daß mit Freire’s Methode in „20.000 Kulturzirkeln“ 2 Millionen Erwachsene alphabetisiert werden sollten..
1964 Staatsstreich durch die Militärs, Freire mußte 75 Tage ins Gefängnis und dann ins Exil. In der Folgezeit arbeitete er u.a. 4 Jahre in Chile (Agrarministerium, Fortbildung für landlose Bauern) und ein Jahr an der Universität in Harvard (USA) als Gastprofessor.
1971 übernahm er beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf die Stelle als Berater für Bildungsfragen in den „Entwicklungsländern“. In dieser Zeit war er in vielen Ländern (spez. in Sao Tomé und Principe, Mozambik, Angola, Nicaragua) tätig.
1980 nach der Demokratisierung in Brasilien die Erlaubnis zur Rückkehr aus dem Exil. Dort Mitarbeit u.a. im Rahmen der Erzdiözese Sao Paulo (Kardinal Arns), an der Kath. Universität (PUC), sowie ab 1989 als Stadtrat für Erziehungsangelegenheiten in Sao Paulo.
1991 trat Freire von diesem Posten zurück, um wieder mehr im Bereich der wissenschaftlichen und beraterischen Arbeit tätig zu sein.
1994 hatten wir Paulo Freire und seine zweite Frau, die Historikerin Ana Maria Freire in München zu Gast.
Zu seinem zentralen Thema „Verantwortung in der dritten und ersten Welt übernehmen.“
„Die an mich oft gerichtete Frage oder Feststellung lautet: „Paulo, Du bist ja schon ein interessanter Mensch. Auch Dein Diskurs ist schön, aber Du sprichst nicht von unserer Wirklichkeit. Wir, in der Ersten Welt, haben nichts mit dieser Bewusstseinsbildung zu tun.“
Hinter solchen Feststellungen oder Fragen verbirgt sich in Wirklichkeit die Angst davor, die Dritte Welt in der Ersten Welt zu entdecken. Es ist die Angst davor, die Verantwortung für die ungerechte Weltordnung zu übernehmen, „anzunehmen“. Es ist das Schuldgefühl, Erst-Weltler zu sein.
Dieses Schuldgefühl sollte abgelegt, am besten auf den Müllhaufen geworfen werden. Keine Angst vor der Freiheit zu haben, das ist notwendig. Ich spreche von Pädagogik, der Wissenschaft der Erkenntnis, von Politik etc. und ich glaube nicht, daß alle diese Bereiche, über die ich spreche, daß es diese Bereiche in der „1. Welt“ nicht geben soll.
Ich spreche genau von dieser pädagogischen Beziehung zwischen den Menschen und ich glaube nicht, daß diese pädagogische Beziehung zwischen den Menschen der „1. Welt“ nicht stattfindet. Das ist also die „Angst vor der Freiheit“ von den „Erst-WeltlerInnen„. Ich sage Euch aber auch, daß ich Angst vor der Freiheit habe. Was ich aber wirklich versuche, in meinem Leben zu praktizieren, ist: die Freiheit zu lieben und nicht Angst vor ihr zu haben.“
Paulo Freire hat von über 20 (zuletzt 35) Universitäten die Ehrendoktorwürde erhalten. Seine Bücher sind in 18 Sprachen weltweit übersetzt. Die wichtigsten Bücher, in denen er die Grundelemente seiner befreienden Pädagogik darlegte, waren:
- Pädagogik der Unterdrückten, Reinbeck, 1973 -Manuskript ab 1968 in Verbreitung
- Pädagogik der Solidarität – Für eine Entwicklungshilfe im Dialog, Wuppertal, 1974
- Erziehung als Praxis der Freiheit, Reinbeck 1977 (in Brasilien 1965 erschienen)
- Dialog als Prinzip – Erwachsenenalphabetisierung in Guinea-Bissau, Wuppertal, 1980.
- „Der Lehrer ist Politiker und Künstler – Neue Texte zur befreienden Bildungsarbeit“, Reinbeck 1981
- 1994 erschien das Buch „Pädagogik der Hoffnung“ in Englisch und Portugiesisch, eine engagierte Anwendung seiner Erziehungskonzeption auf die 90er Jahre.
Sein letztes Buch „Im Schatten des Mangobaumes“ (Rio 1995) kann als Kritik am neoliberalen Wirtschaftsmodell gelesen werden. In ihm entwickelt er die Aufgaben des dialog-orientierten progressiven Pädagogen in postmodernen Zeiten.
Die Ideen Paulo Freire’s wurden hier durch die 1977 gegründete
Europäische Arbeitsgruppe Bewußtseinsbildung
verbreitet, die sieben Mitgliedsgruppen umfasste:
- ArbeitsGemeinschaft SozialPolitischer ArbeitsKreise AG SPAK München,
- Centro di Animazione per ‚l Autogestione Populare (Palermo / Italien),
- Friedensuniversität Namur (Belgien) Jugendakademie Walberberg (Bornheim- Köln)
- Institut Oecuménique pour le Dévelopement des Peuples (Paris),
- Mouvement d‘ Animation de Base / International Ontmoetingscentrum (Hasselt / Belgien)
- und die Escuela Professionale Emigrati / Berufsschule der Emigrierten (Zürich).
Aus diesem Dachverband ist Anfang der neunziger Jahre in Deutschland und Belgien die Paulo Freire Gesellschaft e.V. München entstanden, die sich der Aufgabe stellt, die theoretischen Grundlagen der Freire-Pädagogik zu erforschen und die Praktiker mit den Forschern in Verbindung zu bringen. Zahllose Fachtagungen wurden in den verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt.
Vor allem in Latein- und Mittelamerika hat Paulo Freire grundlegende Veränderungen in der Erwachsenenbildung bewirkt, aber auch in Afrika bildet sein Ansatz die Grundlage der bildungspolitischen Basisarbeit.
Freire selbst hat längere Zeit in den ehemaligen portugiesischen Kolonien (Angola, Mozambik, Sao Tome und Principe) gearbeitet und dort einen entscheidenden Einfluß auf das Bildungssystem ausgeübt.
Heute werden die anthropologischen und pädagogischen Prinzipien der Freire-Pädagogik in Schwarzafrika in zahllosen Bildungsorganisationen angewandt. Das letzte Heft unserer Zeitschrift für befreiende Pädagogik ist diesen Projekten gewidmet.
Für Juli dieses Jahres (1996) war Paulo Freire von der UNESCO zum Weltkongress der Erwachsenenbildung nach Hamburg eingeladen, die Paulo Freire Gesellschaft plante eine Tagung in Loccum und Treffen mit ihm in verschiedenen Städten. Ein Sammelband mit Berichten aus der Arbeit in unseren europäischen Situationen ist für Sommer geplant. Die Universität Oldenburg wollte ihm die Ehrendoktorwürde verleihen.
Für das Wintersemester ’97 hatte ihn die Harvard-Universität zur Entwicklung einer Pädagogik für das 21. Jahrhundert eingeladen.
*) Vorstand der Paulo Freire Gesellschaft 1996-98: Eva Maria Antz (Köln-Brühl), Marita Hecker, Frankfurt, Dr. Heinz Peter Gerhardt (Bonn), Fritz Letsch (München), Prof. Dr. Manfred Peters (Namur), Andreas Schauder (Schallstadt-Wolfenweiler), Heinz Schulze (München) Dr. Ilse Schimpf-Herken, Berlin
Die UNESCO hatte ihn als Hauptredner zur Weltkonferenz Erwachsenenbildung eingeladen und plante ein internationales Memorial
der pädagogische US-Fachverlag Peter Lang plant für die nächste Ausgabe der Taboo eine Würdigung Peter Lang Publishing
Paulo Freire und die zeitschrift für befreiende pädagogik
Zur theoretischen Verbindung der beiden Praktiker in der Kritischen Praxis auf Freire-Boal
Paulo Freire (* 19. September 1921 in Recife; † 2. Mai 1997 in São Paulo) war ein in Theorie und Praxis international einflussreicher brasilianischer Jurist, Pädagoge und weltweit rezipierter Autor (wikipedia ) und wirkt international in Kritische Pädagogik wie Kritische Theorie: Kritische Praxis auch auf Freire-Boal
Die Gedanken und pädagogischen Ansätze von Paulo Freire in der Pädagogik der Unterdrückten waren in den siebziger Jahren so revolutionär, dass sie viele Menschen weltweit begeisterten. Konservativen Politikern und PädagogInnen erschienen sie (manchen bis heute) zu „verdächtig“, um sie in unsere Bildungs-Praxis umzusetzen:
Freire unterteilt den Prozess der Bewusstseinsbildung in drei Stufen:
1. semi-transitives Bewusstsein: Der Mensch sieht seine Situation als unveränderlich an und sein Erfahrungswert ist damit begrenzt. Er hat keine Kraft Widerstand zu leisten und resigniert.
2. naiv-transitives Bewusstsein: Durch den Dialog nehmen die Menschen ihre Lebenswelt und die damit verbundenen Widersprüche wahr.
3. kritisch-transitives Bewusstsein: Der Mensch nimmt die Missstände der Welt in der er lebt nicht nur wahr, sondern er kann sie auch kritisch reflektieren. Er ist in der Lage Lösungen für seine Probleme zu suchen.
Das Ziel von Freire ist es, dass die Bevölkerung die dritte Stufe des Bewusstseins erlangt.
Von Alphabetisierung, „educación popular“, solidarischer Ökonomie, lokaler Politik, Bewegung arbeitender Kinder, Konzepte für viele Basisorganisationen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, bis zu demokratischer Unternehmensführung gehen die „Auswirkungen“ der „befreienden Pädagogik“ von Paulo Freire.
Bankiers-Erziehung nannte Freire die Art, fertiges Wissen in die Köpfe der Kinder einzulagern und wieder abzufragen, Bulimie-Lernen nennen es heute Studierende, wenn sie mit Halbbildung für Berufe vorbereitet zu werden, statt selbst zu forschen und zu studieren. Heute wird international die Ecopedagogy hervorgehoben
Unsere Kultur des Schweigens mit den giftigen Mythen aufdecken:
Das „Theater der Unterdrückten“, das Augusto Boal im selben Kontext entwickelte, Teile der Befreiungstheologie, die „ Partzipativen Haushalte“ (Bürgerhaushalt) sowie die Arbeit an der „Lernenden Organisation“ beziehen den Hintergrund von ihm, die Idee des Weltsozialforum entstand im Porto Alegre durch Chico Withaker. https://de.wikipedia.org/wiki/Chico_Whitaker
Im Regenbogen der Wünsche, ursprünglich Rainbow of Desire entwarf er noch psychologisch tiefergehende Arbeitsweisen mit Theatermethoden auf der Bühne. Zuletzt schrieb Augusto Boal noch eine Aesthetik der Unterdrueckten, die seinen pädagogischen Weg zu einer gesellschaftlichen Sichtweise beschreibt.
Im Jahr 1994 war Paulo Freire bei uns in München
1994 hatten wir, die Paulo Freire Gesellschaft ihn in München und in verschiedenen europäischen Städten zu Gast, 1996 konnte eine weitere Deutschland-Reise, bei der er Jürgen Habermas treffen wollte, was für eine gemeinsame Tagung spannend gewesen wäre … leider nicht mehr stattfinden. Am 2.Mai 1997 ist er dann 75jährig in Sao Paulo (Brasilien) verstorben. Sein Denken trägt weiterhin Früchte.
Augusto Boal war oft in München – er starb am 2. Mai 2009 – 12 Jahre später
Ich erlebte ihn erstmals 1981, er wohnte damals in Paris, und in Berlin gab es die meisten Fortbildungen mit ihm, die grössten Projekte waren in Pasing und Gauting 1995 und 1997, im Rathaus München 1999.
Augusto Boal, 16.3.1931 in Rio de Janeiro, Brasilien geboren, gilt als einer der wichtigsten Theatermacher und Theatertheoretiker, der Anspruch ist, mit Theater die Realität nicht nur zu interpretieren, sondern diese auch zu verändern. Während seiner Exilzeit in Europa beeinflusste er auch die hiesige Theaterpädagogik und bekam 1994 von der UNESCO die Pablo-Picasso-Medaille.
Boal entwickelte die verschiedenen Theaterformen des „Theater der Unterdrückten“, wie „Forumtheater“ und „Unsichtbares Theater“ und Legislatives Theater.
Frühere Formen der Alphabetisierung und Bewusstseinsbildung auf Grund der Kritischen Theorie in der Anlehnung an die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire im Theater waren viele körperliche Erfahrungs-Methoden, Spiele und Übungen, Zeitungstheater und „Chamber in the Street„, eine Form, die parlamentarische Abläufe auf die Straße brachte.
Eine Zeit lang arbeitete er mit psychologisch inspirierten Methoden des Regenbogen der Wünsche, die in den amerikanischen Ländern sehr schnellen Bühnenerfolg brachten, hierzulande haben wir sie eher selten angewandt. Zuletzt stellte er ein Buch fertig, die „Ästhetik der Unterdrückten“, in dem er darlegt, wie uns der Unterhaltungsmüll reaktionsunfähig macht und wie wir zu internationaler Solidarität zurückkommen. Dann starb er am 2.Mai 2009, wie schon 1997 Paulo Freire.
Von einander lernen
Wie Bert Brecht hatte Augusto Boal mit seinen Arbeiten auch seine Methoden gesammelt, die Übungen und Spiele, nach den Orten benannt, an denen er sie gelernt hatte. So arbeitete auch die Bewusstseinsbildung mit Elementen des Volkstheater,
Das gemeinschaftliche Lernen und Forschen von Freire ist auch im Ansatz schon bei Rosa Luxemburg zu finden:
Theorie sucht nach der Quelle, die Praxis nach dem Ziel
Bert Brecht sah seine Inszenierungen im Sinne der Aufklärung, nicht der Ablenkung: Ein Beispiel sei das „Brecht-Licht“, das eine Szene gleichmäßig ausleuchtet, das Gesamt-Geschehen durchsichtig macht, statt hinter Kulissen und Vorhängen diffuse Verwicklungen zu konstruieren.
Die Lehrstücke waren zur Ausbildung der Schauspielenden gedacht, die richtigen Fragen zu stellen, statt die überzeugendsten Gefühle und Stimmen zu präsentieren, damit das Denken der Zusehenden möglich bleibt.
Theater vor der Aufklärung
Illusionstheater mit Kulissen und Schminke wollte nach der griechischen Tragödie mit Chören etc. den Spannungsbogen vom Prolog bis zu einem moralischen Ende spannen, wie auch heute noch Hollywood-Filme ein „happy end“ versprechen, wie inzwischen auch eine Klopapier-Marke benannt ist.
Brecht’sche Ansätze über Freire
Augusto Boal bricht im Forumtheater den Spannungsbogen am höchsten Punkt und fordert zum Dialog auf dem Weg zu gemeinschaftlich gut befundenen Lösungen.
Die Joker-Figur führt das Gespräch mit der Forum-Gruppe und dem Publikum in offener Weise:
- Seid ihr zufrieden?
- Wollt ihr euch noch besprechen?
- Wer möchte eine andere Lösung?
- Magst du spielen?
- was hat sich geändert?
Für ein „Theater der Empörung“?
Analog zur Ecopedagogy auf dem Weg zur Pädagogik der Empörung von Paulo Freire bis 2. Mai 1997 schrieb Augusto Boal eine Ästhetik der Unterdrückten als Kulturkritik und Abschluss seines Lebenswerkes bis 2. Mai 2009 vielleicht auf Theater der Empörung?
fritz-letsch.blogspot.com/2006/04/gestalt-paedagogik-und-theater-methoden.html
Erich Mühsam – Soldatenlied
Wir lernten in der Schlacht zu stehn
bei Sturm und Höllenglut.
Wir lernten in den Tod zu gehn,
nicht achtend unser Blut.
Und wenn sich einst die Waffe kehrt
auf die, die uns den Kampf gelehrt,
sie werden uns nicht feige sehn.
Ihr Unterricht war gut.Wir töten, wie man uns befahl,
mit Blei und Dynamit,
für Vaterland und Kapital,
für Kaiser und Profit.
Doch wenn erfüllt die Tage sind,
dann stehn wir auf für Weib und Kind
und kämpfen, bis durch Dunst und Qual
die lichte Sonne sieht.Soldaten! Ruft′s von Front zu Front:
Es ruhe das Gewehr!
Wer für die Reichen bluten konnt,
kann für die Seinen mehr.
Ihr drüben! Auf zur gleichen Pflicht!
Vergesst den Freund im Feinde nicht!
In Flammen ruft der Horizont
nach Hause jedes Heer.Lebt wohl, ihr Brüder! Unsre Hand,
dass ferner Friede sei!
Nie wieder reiß das Völkerband
in rohem Krieg entzwei.
Sieg allen in der Heimatschlacht!
Dann sinken Grenzen, stürzt die Macht,
und alle Welt ist Vaterland,
und alle Welt ist frei!Sein Lehrer und Vorbild Gustav Landauer war Schriftsteller, Anarchist, Anarcho-Pazifist. Er war Vordenker, Akteur sowohl nach der Novemberrevolution 1918 (nach der Pflege seiner an spanischer Grippe erkrankten Kinder) als auch bei der 2. Münchner Räterepublik ab 7.4.19 für 7 Tage als Volkskommissar für Volksaufklärung, wie man es statt Kultusminister sagen wollte. Nach deren gewaltsamer Niederschlagung wurde er von Freikorps-Soldaten im Gefängnis Stadelheim ermordet 7. April 1870 – 2. Mai 1919 – und mit ihm die Rätezeit in Baiern und München
#AugustoBoal #ErichMühsam #Generationen #GustavLandauer #Krieg #Literatur #PauloReire -
Generationen ohne Nachkriegsschäden?
Während wir noch an den Bombenfunden aus dem letzten Krieg in Alarme geraten und in den Altenheimen und Krankenstationen die Demenz der letzten Kriegsgeneration die Erinnerungen löscht, die mit autoritärer Erziehung unter Denunziations- und Sündenangst den äußeren Schein durch OP’s und Friseur-Künste aufrecht erhalten …
Die Revolten der 1960er Jahre gegen die wieder etablierten Alt-Nazis in allen höheren Posten und Universitäten, mit Folgen bis heute: In Bayern die Juristen- und damit auch Richter-Ausbildung bis Anfang der 1980er Jahre mit Professor Maunz „Der Wille des Führers ist Gesetz!“ – sogar als CSU-Kultusminister von 1957 bis 1964 war das CSU-Mitglied Maunz bayerischer Kultusminister, nachdem seine alten Schriften auch durch Hildegard Hamm-Brücher bekannt gemacht wurden.
Die kleinen Bewegungen, die entstanden, in vielen Jugendgruppen und Studierenden-Gemeinden mit sozialpolitischen Arbeitskreisen, die sich im ganzen Land austauschten und organisierten, in der Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise AG SPAK, in Parteien und Verbänden
Die nächsten Generationen können – je nach Aufwachsen – neue Verhaltensweisen entwickeln
Die Ängste der Nachkriegszeit
Befreiungsbewegungen im Antikommunismus
Amerikanische Befreiungsbewegungen in der Literatur
Allen Ginsberg und die literarischen Aufbrüche in den #USA in der „Beat Generation“ werden die Bewegungen grundieren können, mit Patti Smith „Power to the people!“ wie der Blues und die verschiedenen folgenden Musikstile die Befreiung der Schwarzen mit Billie Holiday, der Frauen und der Queeren begleitet haben,
wie damals Bob Dylan für die #Weatherman zum Stichwort-Gebenden wurde: „You don’t have to ask the Weatermen …“ woher der Wind weht:
Nur wenige wissen noch, wie die #Vietnam–#Krieg’s-Bewegungen begannen, mit durchaus kräftigen Bomben-Anschlägen, aber ohne menschliche Ziele, das war immer faschistische Art …
Auch der SDS hatte ein US-Vorbild ….
… aber befreiende Pädagogik kam aus Südamerika:
Paulo Freire und Augusto Boal
Paulo Freire starb 75-jährig in Sao Paulo – am 2. Mai 1997
Am Freitag, 2. Mai ’97 verstarb unser Freund und Vorbild Paulo Freire. Wie kein anderer pflegte er den Dialog und ermunterte alle pädagogisch und politisch Tätigen, die Lebenswelt mit den Lernenden zu teilen und mit ihnen gemeinsam Wege zu entwickeln, ihre Situation zu verändern. Wir werden versuchen, sein Anliegen weiter zu verwirklichen.
Kurzporträt Paulo Freire
Geboren am 19.9.1921 in Recife (Nordosten Brasilien) unter dem Namen Paulo Reglus Neves Freire
1928 aufgrund der Weltwirtschaftskrise, Umzug mit der Familie nach Joboatao. Als Paulo Freire 13 Jahre alt war, starb der Vater und für eine ganze Reihe von Jahren regierte der Hunger in Paulo Freires Leben. „In der Schule konnte ich das Vierer-einmaleins nicht, kannte auch nicht die Hauptstadt Englands, ich kannte aber die Geographie des Hungers…“ Mit großer Anstrengung gelang es ihm, ein Jurastudium zu absolvieren.
1944 Heirat mit Elza Maria Oliviera, einer Grundschullehrerin. Von ihr wurde er angeregt, sich intensiv mit erziehungswissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.
1946 Arbeit als Lehrer für portugiesische Sprache in der Abteilung für Erziehung und Kultur im Sozialdienst der Industrie, später dort als Direktor für den Bundesstaat Pernambuco tätig.
1956 verließ Freire sein Amt im Sozialdienst der Industrie teils wegen Unstimmigkeiten mit der Unternehmensseite bezüglich seiner demokratischen Arbeitsmethode, teils weil ihm die Grenzen der assistenzialistischen Hilfe bewußt wurde.
1961 startete eine von Freire konzipierte Alphabetisierungskampagne in Brasilien auf nationaler Basis. Der damalige Präsident Goulart ordnete an, daß mit Freire’s Methode in „20.000 Kulturzirkeln“ 2 Millionen Erwachsene alphabetisiert werden sollten..
1964 Staatsstreich durch die Militärs, Freire mußte 75 Tage ins Gefängnis und dann ins Exil. In der Folgezeit arbeitete er u.a. 4 Jahre in Chile (Agrarministerium, Fortbildung für landlose Bauern) und ein Jahr an der Universität in Harvard (USA) als Gastprofessor.
1971 übernahm er beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf die Stelle als Berater für Bildungsfragen in den „Entwicklungsländern“. In dieser Zeit war er in vielen Ländern (spez. in Sao Tomé und Principe, Mozambik, Angola, Nicaragua) tätig.
1980 nach der Demokratisierung in Brasilien die Erlaubnis zur Rückkehr aus dem Exil. Dort Mitarbeit u.a. im Rahmen der Erzdiözese Sao Paulo (Kardinal Arns), an der Kath. Universität (PUC), sowie ab 1989 als Stadtrat für Erziehungsangelegenheiten in Sao Paulo.
1991 trat Freire von diesem Posten zurück, um wieder mehr im Bereich der wissenschaftlichen und beraterischen Arbeit tätig zu sein.
1994 hatten wir Paulo Freire und seine zweite Frau, die Historikerin Ana Maria Freire in München zu Gast.
Zu seinem zentralen Thema „Verantwortung in der dritten und ersten Welt übernehmen.“
„Die an mich oft gerichtete Frage oder Feststellung lautet: „Paulo, Du bist ja schon ein interessanter Mensch. Auch Dein Diskurs ist schön, aber Du sprichst nicht von unserer Wirklichkeit. Wir, in der Ersten Welt, haben nichts mit dieser Bewusstseinsbildung zu tun.“
Hinter solchen Feststellungen oder Fragen verbirgt sich in Wirklichkeit die Angst davor, die Dritte Welt in der Ersten Welt zu entdecken. Es ist die Angst davor, die Verantwortung für die ungerechte Weltordnung zu übernehmen, „anzunehmen“. Es ist das Schuldgefühl, Erst-Weltler zu sein.
Dieses Schuldgefühl sollte abgelegt, am besten auf den Müllhaufen geworfen werden. Keine Angst vor der Freiheit zu haben, das ist notwendig. Ich spreche von Pädagogik, der Wissenschaft der Erkenntnis, von Politik etc. und ich glaube nicht, daß alle diese Bereiche, über die ich spreche, daß es diese Bereiche in der „1. Welt“ nicht geben soll.
Ich spreche genau von dieser pädagogischen Beziehung zwischen den Menschen und ich glaube nicht, daß diese pädagogische Beziehung zwischen den Menschen der „1. Welt“ nicht stattfindet. Das ist also die „Angst vor der Freiheit“ von den „Erst-WeltlerInnen„. Ich sage Euch aber auch, daß ich Angst vor der Freiheit habe. Was ich aber wirklich versuche, in meinem Leben zu praktizieren, ist: die Freiheit zu lieben und nicht Angst vor ihr zu haben.“
Paulo Freire hat von über 20 (zuletzt 35) Universitäten die Ehrendoktorwürde erhalten. Seine Bücher sind in 18 Sprachen weltweit übersetzt. Die wichtigsten Bücher, in denen er die Grundelemente seiner befreienden Pädagogik darlegte, waren:
- Pädagogik der Unterdrückten, Reinbeck, 1973 -Manuskript ab 1968 in Verbreitung
- Pädagogik der Solidarität – Für eine Entwicklungshilfe im Dialog, Wuppertal, 1974
- Erziehung als Praxis der Freiheit, Reinbeck 1977 (in Brasilien 1965 erschienen)
- Dialog als Prinzip – Erwachsenenalphabetisierung in Guinea-Bissau, Wuppertal, 1980.
- „Der Lehrer ist Politiker und Künstler – Neue Texte zur befreienden Bildungsarbeit“, Reinbeck 1981
- 1994 erschien das Buch „Pädagogik der Hoffnung“ in Englisch und Portugiesisch, eine engagierte Anwendung seiner Erziehungskonzeption auf die 90er Jahre.
Sein letztes Buch „Im Schatten des Mangobaumes“ (Rio 1995) kann als Kritik am neoliberalen Wirtschaftsmodell gelesen werden. In ihm entwickelt er die Aufgaben des dialog-orientierten progressiven Pädagogen in postmodernen Zeiten.
Die Ideen Paulo Freire’s wurden hier durch die 1977 gegründete
Europäische Arbeitsgruppe Bewußtseinsbildung
verbreitet, die sieben Mitgliedsgruppen umfasste:
- ArbeitsGemeinschaft SozialPolitischer ArbeitsKreise AG SPAK München,
- Centro di Animazione per ‚l Autogestione Populare (Palermo / Italien),
- Friedensuniversität Namur (Belgien) Jugendakademie Walberberg (Bornheim- Köln)
- Institut Oecuménique pour le Dévelopement des Peuples (Paris),
- Mouvement d‘ Animation de Base / International Ontmoetingscentrum (Hasselt / Belgien)
- und die Escuela Professionale Emigrati / Berufsschule der Emigrierten (Zürich).
Aus diesem Dachverband ist Anfang der neunziger Jahre in Deutschland und Belgien die Paulo Freire Gesellschaft e.V. München entstanden, die sich der Aufgabe stellt, die theoretischen Grundlagen der Freire-Pädagogik zu erforschen und die Praktiker mit den Forschern in Verbindung zu bringen. Zahllose Fachtagungen wurden in den verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt.
Vor allem in Latein- und Mittelamerika hat Paulo Freire grundlegende Veränderungen in der Erwachsenenbildung bewirkt, aber auch in Afrika bildet sein Ansatz die Grundlage der bildungspolitischen Basisarbeit.
Freire selbst hat längere Zeit in den ehemaligen portugiesischen Kolonien (Angola, Mozambik, Sao Tome und Principe) gearbeitet und dort einen entscheidenden Einfluß auf das Bildungssystem ausgeübt.
Heute werden die anthropologischen und pädagogischen Prinzipien der Freire-Pädagogik in Schwarzafrika in zahllosen Bildungsorganisationen angewandt. Das letzte Heft unserer Zeitschrift für befreiende Pädagogik ist diesen Projekten gewidmet.
Für Juli dieses Jahres (1996) war Paulo Freire von der UNESCO zum Weltkongress der Erwachsenenbildung nach Hamburg eingeladen, die Paulo Freire Gesellschaft plante eine Tagung in Loccum und Treffen mit ihm in verschiedenen Städten. Ein Sammelband mit Berichten aus der Arbeit in unseren europäischen Situationen ist für Sommer geplant. Die Universität Oldenburg wollte ihm die Ehrendoktorwürde verleihen.
Für das Wintersemester ’97 hatte ihn die Harvard-Universität zur Entwicklung einer Pädagogik für das 21. Jahrhundert eingeladen.
*) Vorstand der Paulo Freire Gesellschaft 1996-98: Eva Maria Antz (Köln-Brühl), Marita Hecker, Frankfurt, Dr. Heinz Peter Gerhardt (Bonn), Fritz Letsch (München), Prof. Dr. Manfred Peters (Namur), Andreas Schauder (Schallstadt-Wolfenweiler), Heinz Schulze (München) Dr. Ilse Schimpf-Herken, Berlin
Die UNESCO hatte ihn als Hauptredner zur Weltkonferenz Erwachsenenbildung eingeladen und plante ein internationales Memorial
der pädagogische US-Fachverlag Peter Lang plant für die nächste Ausgabe der Taboo eine Würdigung Peter Lang Publishing
Paulo Freire und die zeitschrift für befreiende pädagogik
Zur theoretischen Verbindung der beiden Praktiker in der Kritischen Praxis auf Freire-Boal
Paulo Freire (* 19. September 1921 in Recife; † 2. Mai 1997 in São Paulo) war ein in Theorie und Praxis international einflussreicher brasilianischer Jurist, Pädagoge und weltweit rezipierter Autor (wikipedia ) und wirkt international in Kritische Pädagogik wie Kritische Theorie: Kritische Praxis auch auf Freire-Boal
Die Gedanken und pädagogischen Ansätze von Paulo Freire in der Pädagogik der Unterdrückten waren in den siebziger Jahren so revolutionär, dass sie viele Menschen weltweit begeisterten. Konservativen Politikern und PädagogInnen erschienen sie (manchen bis heute) zu „verdächtig“, um sie in unsere Bildungs-Praxis umzusetzen:
Freire unterteilt den Prozess der Bewusstseinsbildung in drei Stufen:
1. semi-transitives Bewusstsein: Der Mensch sieht seine Situation als unveränderlich an und sein Erfahrungswert ist damit begrenzt. Er hat keine Kraft Widerstand zu leisten und resigniert.
2. naiv-transitives Bewusstsein: Durch den Dialog nehmen die Menschen ihre Lebenswelt und die damit verbundenen Widersprüche wahr.
3. kritisch-transitives Bewusstsein: Der Mensch nimmt die Missstände der Welt in der er lebt nicht nur wahr, sondern er kann sie auch kritisch reflektieren. Er ist in der Lage Lösungen für seine Probleme zu suchen.
Das Ziel von Freire ist es, dass die Bevölkerung die dritte Stufe des Bewusstseins erlangt.
Von Alphabetisierung, „educación popular“, solidarischer Ökonomie, lokaler Politik, Bewegung arbeitender Kinder, Konzepte für viele Basisorganisationen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, bis zu demokratischer Unternehmensführung gehen die „Auswirkungen“ der „befreienden Pädagogik“ von Paulo Freire.
Bankiers-Erziehung nannte Freire die Art, fertiges Wissen in die Köpfe der Kinder einzulagern und wieder abzufragen, Bulimie-Lernen nennen es heute Studierende, wenn sie mit Halbbildung für Berufe vorbereitet zu werden, statt selbst zu forschen und zu studieren. Heute wird international die Ecopedagogy hervorgehoben
Unsere Kultur des Schweigens mit den giftigen Mythen aufdecken:
Das „Theater der Unterdrückten“, das Augusto Boal im selben Kontext entwickelte, Teile der Befreiungstheologie, die „ Partzipativen Haushalte“ (Bürgerhaushalt) sowie die Arbeit an der „Lernenden Organisation“ beziehen den Hintergrund von ihm, die Idee des Weltsozialforum entstand im Porto Alegre durch Chico Withaker. https://de.wikipedia.org/wiki/Chico_Whitaker
Im Regenbogen der Wünsche, ursprünglich Rainbow of Desire entwarf er noch psychologisch tiefergehende Arbeitsweisen mit Theatermethoden auf der Bühne. Zuletzt schrieb Augusto Boal noch eine Aesthetik der Unterdrueckten, die seinen pädagogischen Weg zu einer gesellschaftlichen Sichtweise beschreibt.
Im Jahr 1994 war Paulo Freire bei uns in München
1994 hatten wir, die Paulo Freire Gesellschaft ihn in München und in verschiedenen europäischen Städten zu Gast, 1996 konnte eine weitere Deutschland-Reise, bei der er Jürgen Habermas treffen wollte, was für eine gemeinsame Tagung spannend gewesen wäre … leider nicht mehr stattfinden. Am 2.Mai 1997 ist er dann 75jährig in Sao Paulo (Brasilien) verstorben. Sein Denken trägt weiterhin Früchte.
Augusto Boal war oft in München – er starb am 2. Mai 2009 – 12 Jahre später
Ich erlebte ihn erstmals 1981, er wohnte damals in Paris, und in Berlin gab es die meisten Fortbildungen mit ihm, die grössten Projekte waren in Pasing und Gauting 1995 und 1997, im Rathaus München 1999.
Augusto Boal, 16.3.1931 in Rio de Janeiro, Brasilien geboren, gilt als einer der wichtigsten Theatermacher und Theatertheoretiker, der Anspruch ist, mit Theater die Realität nicht nur zu interpretieren, sondern diese auch zu verändern. Während seiner Exilzeit in Europa beeinflusste er auch die hiesige Theaterpädagogik und bekam 1994 von der UNESCO die Pablo-Picasso-Medaille.
Boal entwickelte die verschiedenen Theaterformen des „Theater der Unterdrückten“, wie „Forumtheater“ und „Unsichtbares Theater“ und Legislatives Theater.
Frühere Formen der Alphabetisierung und Bewusstseinsbildung auf Grund der Kritischen Theorie in der Anlehnung an die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire im Theater waren viele körperliche Erfahrungs-Methoden, Spiele und Übungen, Zeitungstheater und „Chamber in the Street„, eine Form, die parlamentarische Abläufe auf die Straße brachte.
Eine Zeit lang arbeitete er mit psychologisch inspirierten Methoden des Regenbogen der Wünsche, die in den amerikanischen Ländern sehr schnellen Bühnenerfolg brachten, hierzulande haben wir sie eher selten angewandt. Zuletzt stellte er ein Buch fertig, die „Ästhetik der Unterdrückten“, in dem er darlegt, wie uns der Unterhaltungsmüll reaktionsunfähig macht und wie wir zu internationaler Solidarität zurückkommen. Dann starb er am 2.Mai 2009, wie schon 1997 Paulo Freire.
Von einander lernen
Wie Bert Brecht hatte Augusto Boal mit seinen Arbeiten auch seine Methoden gesammelt, die Übungen und Spiele, nach den Orten benannt, an denen er sie gelernt hatte. So arbeitete auch die Bewusstseinsbildung mit Elementen des Volkstheater,
Das gemeinschaftliche Lernen und Forschen von Freire ist auch im Ansatz schon bei Rosa Luxemburg zu finden:
Theorie sucht nach der Quelle, die Praxis nach dem Ziel
Bert Brecht sah seine Inszenierungen im Sinne der Aufklärung, nicht der Ablenkung: Ein Beispiel sei das „Brecht-Licht“, das eine Szene gleichmäßig ausleuchtet, das Gesamt-Geschehen durchsichtig macht, statt hinter Kulissen und Vorhängen diffuse Verwicklungen zu konstruieren.
Die Lehrstücke waren zur Ausbildung der Schauspielenden gedacht, die richtigen Fragen zu stellen, statt die überzeugendsten Gefühle und Stimmen zu präsentieren, damit das Denken der Zusehenden möglich bleibt.
Theater vor der Aufklärung
Illusionstheater mit Kulissen und Schminke wollte nach der griechischen Tragödie mit Chören etc. den Spannungsbogen vom Prolog bis zu einem moralischen Ende spannen, wie auch heute noch Hollywood-Filme ein „happy end“ versprechen, wie inzwischen auch eine Klopapier-Marke benannt ist.
Brecht’sche Ansätze über Freire
Augusto Boal bricht im Forumtheater den Spannungsbogen am höchsten Punkt und fordert zum Dialog auf dem Weg zu gemeinschaftlich gut befundenen Lösungen.
Die Joker-Figur führt das Gespräch mit der Forum-Gruppe und dem Publikum in offener Weise:
- Seid ihr zufrieden?
- Wollt ihr euch noch besprechen?
- Wer möchte eine andere Lösung?
- Magst du spielen?
- was hat sich geändert?
Für ein „Theater der Empörung“?
Analog zur Ecopedagogy auf dem Weg zur Pädagogik der Empörung von Paulo Freire bis 2. Mai 1997 schrieb Augusto Boal eine Ästhetik der Unterdrückten als Kulturkritik und Abschluss seines Lebenswerkes bis 2. Mai 2009 vielleicht auf Theater der Empörung?
fritz-letsch.blogspot.com/2006/04/gestalt-paedagogik-und-theater-methoden.html
Erich Mühsam – Soldatenlied
Wir lernten in der Schlacht zu stehn
bei Sturm und Höllenglut.
Wir lernten in den Tod zu gehn,
nicht achtend unser Blut.
Und wenn sich einst die Waffe kehrt
auf die, die uns den Kampf gelehrt,
sie werden uns nicht feige sehn.
Ihr Unterricht war gut.Wir töten, wie man uns befahl,
mit Blei und Dynamit,
für Vaterland und Kapital,
für Kaiser und Profit.
Doch wenn erfüllt die Tage sind,
dann stehn wir auf für Weib und Kind
und kämpfen, bis durch Dunst und Qual
die lichte Sonne sieht.Soldaten! Ruft′s von Front zu Front:
Es ruhe das Gewehr!
Wer für die Reichen bluten konnt,
kann für die Seinen mehr.
Ihr drüben! Auf zur gleichen Pflicht!
Vergesst den Freund im Feinde nicht!
In Flammen ruft der Horizont
nach Hause jedes Heer.Lebt wohl, ihr Brüder! Unsre Hand,
dass ferner Friede sei!
Nie wieder reiß das Völkerband
in rohem Krieg entzwei.
Sieg allen in der Heimatschlacht!
Dann sinken Grenzen, stürzt die Macht,
und alle Welt ist Vaterland,
und alle Welt ist frei!Sein Lehrer und Vorbild Gustav Landauer war Schriftsteller, Anarchist, Anarcho-Pazifist. Er war Vordenker, Akteur sowohl nach der Novemberrevolution 1918 (nach der Pflege seiner an spanischer Grippe erkrankten Kinder) als auch bei der 2. Münchner Räterepublik ab 7.4.19 für 7 Tage als Volkskommissar für Volksaufklärung, wie man es statt Kultusminister sagen wollte. Nach deren gewaltsamer Niederschlagung wurde er von Freikorps-Soldaten im Gefängnis Stadelheim ermordet 7. April 1870 – 2. Mai 1919 – und mit ihm die Rätezeit in Baiern und München
#AugustoBoal #ErichMühsam #Generationen #GustavLandauer #Krieg #Literatur #PauloReire -
👉🏼 War heute zur kostenlosen 3h-Führung in der Hufeisensiedlung in Berlin Britz: "Leben im Weltkulturerbe
Im Rahmen der Veranstaltungreihe 100 Jahre Hufeisen"✅ Viel gelernt, wer dort alles gelebt hat und wie sich ab 1933 alles verändert hat ...
ℹ️ Hier gibts Infos zur Reihe der vhs Neukölln, es gibt noch fünf weitere kostenlose Führungen: https://www.berlin.de/vhs-neukoelln/ueber-die-vhs/aktuelles/artikel.1637132.php
#Architektur #Berlin #Moderne #architecture #UNESCO #erichmuhsam #Bauhaus #Design #VHS #Bildung #Wiederwasgelernt #Volkshochschule
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👉🏼 War heute zur kostenlosen 3h-Führung in der Hufeisensiedlung in Berlin Britz: "Leben im Weltkulturerbe
Im Rahmen der Veranstaltungreihe 100 Jahre Hufeisen"✅ Viel gelernt, wer dort alles gelebt hat und wie sich ab 1933 alles verändert hat ...
ℹ️ Hier gibts Infos zur Reihe der vhs Neukölln, es gibt noch fünf weitere kostenlose Führungen: https://www.berlin.de/vhs-neukoelln/ueber-die-vhs/aktuelles/artikel.1637132.php
#Architektur #Berlin #Moderne #architecture #UNESCO #erichmuhsam #Bauhaus #Design #VHS #Bildung #Wiederwasgelernt #Volkshochschule
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. :ablobcatattention: #anarchism -
Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
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Kleines #ErichMühsam #nebenprojekt
Hier erste #ai #art Versuchsergebnisse. Wenn noch wer Mühsam Bildmaterial hat. Gerne zu mir schicken. :ablobcatattention: #anarchism