Was der Mensch für oder gegen Christus tut, bildet den Inhalt des letzten Gerichts. Darin liegt auch das Gute und Gerechte. Dennoch ist diese Gabe vor Gott nichts. Aber die gegebene Gesinnung der Tat, des Opfers, erfüllt diese Gabe. Diese Gesinnung ist Anbetung, Dank, Bitte, Reue, Lobpreis.
Jedes Opfer für eine große, gute, gerechte Sache oder für einen Menschen geschieht auf Gott hin. Die Hoffnung ist, das Dargebrachte und der Darbringende selbst wird in Gott getragen, in ihm wird Gemeinschaft mit dem Geliebten, dem Herrn, gewährt.
Das ist der Unterschied im Christentum zum Altruismus/Humanismus: das Ziel ist über menschliche Zwecke und Möglichkeiten hinaus. Die Gabe hat nicht in der Welt, in den Egos der Menschen zu bestehen, sondern in Gott. Die Gesinnung hat keine weltlichen Maßstäbe, sondern jene des Maßstabgebers.
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