#texten — Public Fediverse posts
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Sortiermaschinen: Grenzen, Mauern, Zäune
#Donnerstag, 21.5.26, 19 Uhr
@rbfDas Versprechen globaler #Mobilität ist nur für die Wenigsten wahr geworden. Die meisten Menschen sind mit einem ausgefeiltem Regime aus #Grenzen Mauern und Zäunen konfrontiert.
Die Funktionsweise dieser #Sortiermaschinen wird an diesem Abend mit #literarisch / #lyrischen #Texten nachgezeichnet. Denn eines ist klar: Grenzen, Mauern, Zäune gehören abgeschafft. Überall.
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Sortiermaschinen: Grenzen, Mauern, Zäune
#Donnerstag, 21.5.26, 19 Uhr
@rbfDas Versprechen globaler #Mobilität ist nur für die Wenigsten wahr geworden. Die meisten Menschen sind mit einem ausgefeiltem Regime aus #Grenzen Mauern und Zäunen konfrontiert.
Die Funktionsweise dieser #Sortiermaschinen wird an diesem Abend mit #literarisch / #lyrischen #Texten nachgezeichnet. Denn eines ist klar: Grenzen, Mauern, Zäune gehören abgeschafft. Überall.
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Sortiermaschinen: Grenzen, Mauern, Zäune
#Donnerstag, 21.5.26, 19 Uhr
@rbfDas Versprechen globaler #Mobilität ist nur für die Wenigsten wahr geworden. Die meisten Menschen sind mit einem ausgefeiltem Regime aus #Grenzen Mauern und Zäunen konfrontiert.
Die Funktionsweise dieser #Sortiermaschinen wird an diesem Abend mit #literarisch / #lyrischen #Texten nachgezeichnet. Denn eines ist klar: Grenzen, Mauern, Zäune gehören abgeschafft. Überall.
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Du schreibst ungern und auch mit Hilfe von KI-Tools sind Deine #Texte nicht zufriedenstellend? 📝
Der Online-Kurs „Gute Texte #schreiben" hilft Dir, Deinen Ausdruck zu schärfen und klare, wirkungsvolle Inhalte zu produzieren. Egal, ob für den Beruf oder das Privatleben. Professionelles Schreiben ist eine Schlüsselkompetenz.
👉 Hier geht's zur Anmeldung: https://oema.at/seminare/gute-texte-schreiben/
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Du schreibst ungern und auch mit Hilfe von KI-Tools sind Deine #Texte nicht zufriedenstellend? 📝
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Ich miste ein paar #Bücher zum Thema #Songwriting und #Texten aus. Siehe Bilder. ISBNs:
* 978-3-86671-000-9
* 978-3-7957-4464-9
* 978-1-58297-577-1
* 978-0-87910-357-6
* 978-0-52156-908-8Abzuholen in #koln_ehrenfeld , geschenkt oder gegen ein nettes Bier. Verschicken innerhalb D notfalls auch, dann aber gegen Kosten von Verpackung & Versand und kleine Spende an #digitalcourage oder #CCC.
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Ich miste ein paar #Bücher zum Thema #Songwriting und #Texten aus. Siehe Bilder. ISBNs:
* 978-3-86671-000-9
* 978-3-7957-4464-9
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* 978-0-87910-357-6
* 978-0-52156-908-8Abzuholen in #koln_ehrenfeld , geschenkt oder gegen ein nettes Bier. Verschicken innerhalb D notfalls auch, dann aber gegen Kosten von Verpackung & Versand und kleine Spende an #digitalcourage oder #CCC.
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Ich miste ein paar #Bücher zum Thema #Songwriting und #Texten aus. Siehe Bilder. ISBNs:
* 978-3-86671-000-9
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Ich miste ein paar #Bücher zum Thema #Songwriting und #Texten aus. Siehe Bilder. ISBNs:
* 978-3-86671-000-9
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Ich miste ein paar #Bücher zum Thema #Songwriting und #Texten aus. Siehe Bilder. ISBNs:
* 978-3-86671-000-9
* 978-3-7957-4464-9
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* 978-0-52156-908-8Abzuholen in #koln_ehrenfeld , geschenkt oder gegen ein nettes Bier. Verschicken innerhalb D notfalls auch, dann aber gegen Kosten von Verpackung & Versand und kleine Spende an #digitalcourage oder #CCC.
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Disclaimer: Ich mache aus Gründen der #Transparenz Hör- & #Erklärvideos nur zu #Texten, die mir selbst gehören & die ich auch online zur Verfügung stellen kann.
Wenn also jemand das #Skript zum Vergleich von 1. #Konkurrenzdemokratie , 2. #Konkordanzdemokratie und 3. #Konsensdemokratie lesen möchte, gerne hier kostenfrei als pdf: https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/konkurrenz-konkordanz-oder-konsensdemokratie-meine-heutige-duale-rede-bei-der-stiftung-weltethos-uni-tuebingen/
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Disclaimer: Ich mache aus Gründen der #Transparenz Hör- & #Erklärvideos nur zu #Texten, die mir selbst gehören & die ich auch online zur Verfügung stellen kann.
Wenn also jemand das #Skript zum Vergleich von 1. #Konkurrenzdemokratie , 2. #Konkordanzdemokratie und 3. #Konsensdemokratie lesen möchte, gerne hier kostenfrei als pdf: https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/konkurrenz-konkordanz-oder-konsensdemokratie-meine-heutige-duale-rede-bei-der-stiftung-weltethos-uni-tuebingen/
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Wenn also jemand das #Skript zum Vergleich von 1. #Konkurrenzdemokratie , 2. #Konkordanzdemokratie und 3. #Konsensdemokratie lesen möchte, gerne hier kostenfrei als pdf: https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/konkurrenz-konkordanz-oder-konsensdemokratie-meine-heutige-duale-rede-bei-der-stiftung-weltethos-uni-tuebingen/
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Wenn also jemand das #Skript zum Vergleich von 1. #Konkurrenzdemokratie , 2. #Konkordanzdemokratie und 3. #Konsensdemokratie lesen möchte, gerne hier kostenfrei als pdf: https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/konkurrenz-konkordanz-oder-konsensdemokratie-meine-heutige-duale-rede-bei-der-stiftung-weltethos-uni-tuebingen/
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Disclaimer: Ich mache aus Gründen der #Transparenz Hör- & #Erklärvideos nur zu #Texten, die mir selbst gehören & die ich auch online zur Verfügung stellen kann.
Wenn also jemand das #Skript zum Vergleich von 1. #Konkurrenzdemokratie , 2. #Konkordanzdemokratie und 3. #Konsensdemokratie lesen möchte, gerne hier kostenfrei als pdf: https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/konkurrenz-konkordanz-oder-konsensdemokratie-meine-heutige-duale-rede-bei-der-stiftung-weltethos-uni-tuebingen/
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Ausstellung zu Germaine Krull in Essen
Als „rasender Reporter“ ist Egon Erwin Kisch in die Geschichte des Journalismus eingegangen. In puncto Tempo kann ihm…
#Essen #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1897 #Ausstellung #Bangkok #EgonErwinKisch #Folkwang #Fotografie #GermaineKrull #Germany #Kunst #Metal #Nordrhein-Westfalen #Porträtfotografie #Texten
https://www.europesays.com/de/623138/ -
Zwei Lesungen mit Texten von Hanns Dieter Hüsch
Unter dem Motto „Dass wir Weihnachten nicht wie Karneval feiern“ steht eine Hüsch-Weihnachtslesung mit dem Rezitator Jörg Zimmer…
##Duisburg Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Duisburg #["Moers"] #acht #Deutschland #Germany #HannsDieterHüsch #Jörg #Kley #Moerser #Nordrhein-Westfalen #Olsen #Rezitator #Texten #Weihnachten #Zimmer
https://www.europesays.com/de/588127/ -
Trostkonzert mit den „New City Voices“
Gefühlvolle Gospelsongs zum Mitschwingen und Mitempfinden erwartet Gäste des Trostkonzertes am kommenden Samstag, 15. November, in der evangelischen…
#Wuppertal #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Germany #Nordrhein-Westfalen #Texten
https://www.europesays.com/de/567006/ -
#ODF steht für #OpenDocument Format und ist ein 2005 erstmals vorgestellter quelloffener Standard für das Speichern und Austauschen der #Dateiformate von #Bürodokumenten wie #Texten, #Tabellendokumenten, #Präsentationen, #Zeichnungen, #Bildern, #Grafiken und #Diagrammen. Ursprünglich bei #Sun #Microsystems für #StarOffice entwickelt, wurde er durch die Organisation #OASIS als Standard etabliert und ist Teil der #ISO / #IEC #26300- #Norm.
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#ODF steht für #OpenDocument Format und ist ein 2005 erstmals vorgestellter quelloffener Standard für das Speichern und Austauschen der #Dateiformate von #Bürodokumenten wie #Texten, #Tabellendokumenten, #Präsentationen, #Zeichnungen, #Bildern, #Grafiken und #Diagrammen. Ursprünglich bei #Sun #Microsystems für #StarOffice entwickelt, wurde er durch die Organisation #OASIS als Standard etabliert und ist Teil der #ISO / #IEC #26300- #Norm.
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#ODF steht für #OpenDocument Format und ist ein 2005 erstmals vorgestellter quelloffener Standard für das Speichern und Austauschen der #Dateiformate von #Bürodokumenten wie #Texten, #Tabellendokumenten, #Präsentationen, #Zeichnungen, #Bildern, #Grafiken und #Diagrammen. Ursprünglich bei #Sun #Microsystems für #StarOffice entwickelt, wurde er durch die Organisation #OASIS als Standard etabliert und ist Teil der #ISO / #IEC #26300- #Norm.
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#ODF steht für #OpenDocument Format und ist ein 2005 erstmals vorgestellter quelloffener Standard für das Speichern und Austauschen der #Dateiformate von #Bürodokumenten wie #Texten, #Tabellendokumenten, #Präsentationen, #Zeichnungen, #Bildern, #Grafiken und #Diagrammen. Ursprünglich bei #Sun #Microsystems für #StarOffice entwickelt, wurde er durch die Organisation #OASIS als Standard etabliert und ist Teil der #ISO / #IEC #26300- #Norm.
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#ODF steht für #OpenDocument Format und ist ein 2005 erstmals vorgestellter quelloffener Standard für das Speichern und Austauschen der #Dateiformate von #Bürodokumenten wie #Texten, #Tabellendokumenten, #Präsentationen, #Zeichnungen, #Bildern, #Grafiken und #Diagrammen. Ursprünglich bei #Sun #Microsystems für #StarOffice entwickelt, wurde er durch die Organisation #OASIS als Standard etabliert und ist Teil der #ISO / #IEC #26300- #Norm.
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Nicht verpassen: Am 30. November feiert der Heinrich Heine Salon #Duesseldorf im #Zakk sein 35. Jubiläum mit einer Matinee & viel #Poesie #Texten vom berühmtesten Sohn der Stadt !
@hhu_de o wird Heinrich Heine zum Jubiläum im Geiste präsent sein: witzig, provokant, gefühlvoll, scharfsinnig, wehmütig – und immer genial.
#poetry #Freiheit #Vielfalt #Kultur #Literatur #Rheinland #NRW -
Nicht verpassen: Am 30. November feiert der Heinrich Heine Salon #Duesseldorf im #Zakk sein 35. Jubiläum mit einer Matinee & viel #Poesie #Texten vom berühmtesten Sohn der Stadt !
@hhu_de o wird Heinrich Heine zum Jubiläum im Geiste präsent sein: witzig, provokant, gefühlvoll, scharfsinnig, wehmütig – und immer genial.
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📝 Online-Seminar „Erfolgreich Wissen vermitteln: Texte für Lernunterlagen an Wissenschaftlichen Bibliotheken erstellen
📅 08.12. & 15.12.2025
👩🏫 Dozentin: Ania Dornheim
✍️ Anmeldung bis 27.10.2025
💡 Für Beschäftigte Wissenschaftlicher Bibliotheken in NRW kostenfreiInfos & Anmeldung: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/erfolgreich-wissen-vermitteln-texte-fuer-lernunterlagen-an-wissenschaftlichen-bibliotheken-erstellen_125151.php
#ZBIW #THKoeln #Bibliothek #WB #Weiterbildung #Texten #Lehre #Kommunikation #OnlineSeminar
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📝 Online-Seminar „Erfolgreich Wissen vermitteln: Texte für Lernunterlagen an Wissenschaftlichen Bibliotheken erstellen
📅 08.12. & 15.12.2025
👩🏫 Dozentin: Ania Dornheim
✍️ Anmeldung bis 27.10.2025
💡 Für Beschäftigte Wissenschaftlicher Bibliotheken in NRW kostenfreiInfos & Anmeldung: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/erfolgreich-wissen-vermitteln-texte-fuer-lernunterlagen-an-wissenschaftlichen-bibliotheken-erstellen_125151.php
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Ab Donnerstag, 2. Oktober, findet im Staatsarchiv #Ludwigsburg der #Lesekurs "Historische Handschriften lesen — Einführung in die deutsche Kurrentschrift" statt.
💡 Fast jeder Liebhaber historischer Themen sitzt irgendwann vor handschriftlichen #Texten, die auf den ersten Blick unlesbar erscheinen. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren die meisten Schriftstücke mit der Hand geschrieben, und zwar in "Deutscher Kurrentschrift" oder "Sütterlinschrift". Sandra Rosenbruch, Archivarin beim Staatsarchiv Ludwigsburg, zeigt in diesem Kurs, wie sich die deutsche #Schrift vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert entwickelte. Sie erklärt, wie man sich nach und nach die Eigenheiten einer historischen #Handschrift und eines historischen Sprachgebrauchs erarbeitet. Durch gemeinsames #Lesen von Texten aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert lernen Sie, die erworbenen Techniken umzusetzen. Daneben wird erklärt, wie man #Archive benutzt und selbstständig forscht.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
📅 Termine: jeweils am Donnerstag, 18.30–20.00 Uhr (4x), 2./9./16./23. Oktober 2025
👛 Gebühr: 20 € (ermäßigt 16 €)
👉 Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/termine/78508
📷 Seite aus einem Kalligraphie-Übungsheft von 1819. Signatur: LABW, StAL PL 20 VI Bü 198.
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Ab Donnerstag, 2. Oktober, findet im Staatsarchiv #Ludwigsburg der #Lesekurs "Historische Handschriften lesen — Einführung in die deutsche Kurrentschrift" statt.
💡 Fast jeder Liebhaber historischer Themen sitzt irgendwann vor handschriftlichen #Texten, die auf den ersten Blick unlesbar erscheinen. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren die meisten Schriftstücke mit der Hand geschrieben, und zwar in "Deutscher Kurrentschrift" oder "Sütterlinschrift". Sandra Rosenbruch, Archivarin beim Staatsarchiv Ludwigsburg, zeigt in diesem Kurs, wie sich die deutsche #Schrift vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert entwickelte. Sie erklärt, wie man sich nach und nach die Eigenheiten einer historischen #Handschrift und eines historischen Sprachgebrauchs erarbeitet. Durch gemeinsames #Lesen von Texten aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert lernen Sie, die erworbenen Techniken umzusetzen. Daneben wird erklärt, wie man #Archive benutzt und selbstständig forscht.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
📅 Termine: jeweils am Donnerstag, 18.30–20.00 Uhr (4x), 2./9./16./23. Oktober 2025
👛 Gebühr: 20 € (ermäßigt 16 €)
👉 Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/termine/78508
📷 Seite aus einem Kalligraphie-Übungsheft von 1819. Signatur: LABW, StAL PL 20 VI Bü 198.
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Ab Donnerstag, 2. Oktober, findet im Staatsarchiv #Ludwigsburg der #Lesekurs "Historische Handschriften lesen — Einführung in die deutsche Kurrentschrift" statt.
💡 Fast jeder Liebhaber historischer Themen sitzt irgendwann vor handschriftlichen #Texten, die auf den ersten Blick unlesbar erscheinen. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren die meisten Schriftstücke mit der Hand geschrieben, und zwar in "Deutscher Kurrentschrift" oder "Sütterlinschrift". Sandra Rosenbruch, Archivarin beim Staatsarchiv Ludwigsburg, zeigt in diesem Kurs, wie sich die deutsche #Schrift vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert entwickelte. Sie erklärt, wie man sich nach und nach die Eigenheiten einer historischen #Handschrift und eines historischen Sprachgebrauchs erarbeitet. Durch gemeinsames #Lesen von Texten aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert lernen Sie, die erworbenen Techniken umzusetzen. Daneben wird erklärt, wie man #Archive benutzt und selbstständig forscht.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
📅 Termine: jeweils am Donnerstag, 18.30–20.00 Uhr (4x), 2./9./16./23. Oktober 2025
👛 Gebühr: 20 € (ermäßigt 16 €)
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Ab Donnerstag, 2. Oktober, findet im Staatsarchiv #Ludwigsburg der #Lesekurs "Historische Handschriften lesen — Einführung in die deutsche Kurrentschrift" statt.
💡 Fast jeder Liebhaber historischer Themen sitzt irgendwann vor handschriftlichen #Texten, die auf den ersten Blick unlesbar erscheinen. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren die meisten Schriftstücke mit der Hand geschrieben, und zwar in "Deutscher Kurrentschrift" oder "Sütterlinschrift". Sandra Rosenbruch, Archivarin beim Staatsarchiv Ludwigsburg, zeigt in diesem Kurs, wie sich die deutsche #Schrift vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert entwickelte. Sie erklärt, wie man sich nach und nach die Eigenheiten einer historischen #Handschrift und eines historischen Sprachgebrauchs erarbeitet. Durch gemeinsames #Lesen von Texten aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert lernen Sie, die erworbenen Techniken umzusetzen. Daneben wird erklärt, wie man #Archive benutzt und selbstständig forscht.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
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👛 Gebühr: 20 € (ermäßigt 16 €)
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Ab Donnerstag, 2. Oktober, findet im Staatsarchiv #Ludwigsburg der #Lesekurs "Historische Handschriften lesen — Einführung in die deutsche Kurrentschrift" statt.
💡 Fast jeder Liebhaber historischer Themen sitzt irgendwann vor handschriftlichen #Texten, die auf den ersten Blick unlesbar erscheinen. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren die meisten Schriftstücke mit der Hand geschrieben, und zwar in "Deutscher Kurrentschrift" oder "Sütterlinschrift". Sandra Rosenbruch, Archivarin beim Staatsarchiv Ludwigsburg, zeigt in diesem Kurs, wie sich die deutsche #Schrift vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert entwickelte. Sie erklärt, wie man sich nach und nach die Eigenheiten einer historischen #Handschrift und eines historischen Sprachgebrauchs erarbeitet. Durch gemeinsames #Lesen von Texten aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert lernen Sie, die erworbenen Techniken umzusetzen. Daneben wird erklärt, wie man #Archive benutzt und selbstständig forscht.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
📅 Termine: jeweils am Donnerstag, 18.30–20.00 Uhr (4x), 2./9./16./23. Oktober 2025
👛 Gebühr: 20 € (ermäßigt 16 €)
👉 Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/termine/78508
📷 Seite aus einem Kalligraphie-Übungsheft von 1819. Signatur: LABW, StAL PL 20 VI Bü 198.
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Textökonomie – Die Kunst, sich kurz zu fassen
Im Rahmen des Barcosa Postkarten Game-Jams habe ich gestern einen Workshop mit dem Thema Textökonomie gehalten. An diesem Punkt vielen Dank an Rike, die das ganze protokolliert hat. Das ermöglicht es mir, jetzt eine kleine Zusammenfassung zu schreiben.
Vorab: Ich hatte mit wenigen Teilnehmern gerechnet und geplant, konkret auf Projekte zu schauen und gemeinsam am Text zu feilen. Es kamen aber sehr viele Anmeldungen rein, sodass ich sehr kurzfristig auf eine Art Vortrag umschwenkte. Der war ziemlich improvisiert, hatte aber hoffentlich dennoch Mehrwert.
Ich selbst bin seit 20 Jahren Redakteur, fast die Hälfte davon bei Tageszeitungen angestellt. Sehr schnell Texte zu schreiben, die in eine vorgegebene Textbox passen müssen, war also sehr lange mein täglich Brot. Sehr wertvolle Hinweise während des Workshops gab Andrea von Plotbunny Games. Diese werde ich für die Lesbarkeit jetzt nicht extra markieren, sondern einfach die im Workshop erarbeiteten Kernpunkte vorstellen.
Als Anschauungsmaterial dienten neben Einreichungen zum Barcosa-Jam einige One-Page-Dungeons. Exemplarisch etwa DIESER HIER von WIll Doyle, übersetzt von System Matters.
Nun aber endlich zum Inhalt
Ich schickte zwei Disclaimer vorweg:
- Bei weitem nicht jede:r mag ökonomische Texte. Im Rollenspielumfeld gehört für manche Leute eine gewisse Prosa dazu.
- Für manche der Tipps setzen wir voraus, dass wir in einer Nische arbeiten, in der Leute gewisse Fachbegriffe des Rollenspiels kennen und überdies ähnliche popkulturelle Referenzen verstehen, wie wir. Das ist eine anfechtbare Unterstellung und ich bin im gemeinsamen Spiel mit sehr viel jüngeren Personen auch schon selbst an Grenzen gestoßen.
Diese Disclaimer sind vor allem für die „Spezifischeren Tipps“ wichtig. Die Basics sind sehr allgemeingültig.
Basics
- Schreibe keine Schachtelsätze! Viele Rollenspieler haben einen akademischen Background, in dem sie sich bewusst oder unbewusst eine grässliche akademische Schreibe angewöhnen. Der Schachtelsatz ist die schlimmste Angewohnheit dieser Sozialisation. Ein Satz, der von allen Lesenden verstanden werden soll, sollte nicht mehr als 10 oder maximal 15 Wörter haben. Kinder und leseschwache Personen sollen verstehen können, was da steht!
- Hauptsätze! Daraus ergibt sich automatisch, dass man so oftwie möglich auf Nebensätze verzichten sollte. Die Aussagen werden dadurch klarer.
- Füllwörter vermeiden! Wörter wie „sozusagen“, „quasi“, „eigentlich“ sollten in einem klaren, kurzen Text nicht notwendig sein. Im Gegenteil, sie machen die Aussagen verhandelbar. Insbesondere im Regelteil eines Spiels haben solche Wörter nichts zu suchen.
- Aktive Sätze! Insbesondere im Rollenspielbereich findet man andauernd passive Satzkonstruktionen. Damit wird oft eine direkte Ansprache vermeidet, die irgendwie verpönt ist. „Es werden fünf sechsseitige Würfel verwendet und diejenigen gezählt, die fünf oder sechs Augen zeigen“ ist ein sehr typischer Satz. Man könnte auch schreiben „Würfle 5w6 und zähl die 5en und 6en“.
- Starke Verben! Die deutsche Sprache bedient sich oft Hilfsverben. Insbesondere im gesprochenen Wort. Im Sinne von klaren kurzen Texten sind sie nicht ratsam. „Gemeinsam könnt ihr eine Entscheidung über das Ziel des Spiels treffen“ sollte man lieber so schreiben: „Entscheidet gemeinsam über das Ziel des Spiels“.
- Laut lesen! Eine gute Prüfung, ob man klare Sätze geschrieben hat. Lies deinen Text laut vor. Wenn du dich irgendwo verhaspelst oder neu anfangen musst, kannst du vermutlich etwas besser schreiben. Die verschärfte Variante ist, jemand anderen den Text laut vorlesen zu lassen.
Spezifischere Tipps
- Trigger-Worte! Du kannst eine Situation, einen Raum oder einen NSC auf zwei Arten beschreiben: ausführlich oder mit Trigger-Worten. Statt „Diese Person ist gierig, missgünstig und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Für ihre eigenen Interessen geht sie über Leichen“ kannst du auch einfach „Arschloch“ schreiben. Natürlich überlässt du damit den Lesenden die Interpretation, aber es dürfte ungefähr auf dasselbe herauskommen. Tatsächlich gibst du der lesenden Person damit sogar die Freiheit, die Figur so auszulegen, dass sie ihre Mitspielenden besonders nervt.
- Popkultur-Referenzen! Das geht in eine ähnliche Richtung. Um beim Beispiel eines NSC zu bleiben: „Wie der verrückte Hutmacher“ lässt hoffentlich ein Bild entstehen. Die Verhaltensweise genau zu beschreiben, sodass dieser NSC von einer Spielleitung verkörpert werden kann, dürfte sehr viel komplizierter sein, als einfach die Referenz zu nutzen.
- Klischees! Ist eigentlich das selbe und auch insbesondere für NSCs gut benutzbar. Aber um mal etwas anderes zu machen: „Eine typische Disco-Toilette- urgh“ ist ein Klischee. Die allermeisten Lesenden wissen, was gemeint ist. „Ein Wallstreet-Bro – urgh“ dürfte ähnliche Bilder entstehen lassen.
- Bilder sprechen lassen! Illustrationen sind nicht nur dafür da, etwas schöner aussehen zu lassen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es so schön. Das stimmt. Wir hatten das Beispiel eines kaputten Autos mit Panzerplatten in einer Wüste. Im Grunde ist es jetzt nicht mehr nötig, das Setting zu beschreiben. Wir befinden uns ziemlich offensichtlich in einer typischen Mad-Max-Fallout-Postapokalypse.
- Nur die Kerninformation vermitteln! Das ist insbesondere für so etwas wie den Postkarten-Jam notwendig. Wenn wenig Platz ist, muss dieser ideal genutzt werden. Überleg also genau, was wirklich(!) deine Kernaussage ist. Alles, was nicht Teil dieses Kerns ist, kann weggelassen werden.
Unabhängige Tipps
Diese Sachen haben weniger mit Textökonomie zu tun als generell mit Schreibstil.
- Feedback holen! Wenn du nicht sicher bist, frag jemanden. Sind die Referenzen zu obskur? Ist etwas schwer verständlich? Das können fast immer Lesende besser beurteilen als die Person, die etwas geschrieben hat.
- Ton treffen! Ich bin bei Regeltexten sehr für extrem klare und unmissverständliche Sprache. In Flufftexten dagegen sollte der Schreibstil zum gewünschten Spielgefühl passen. Keine Flachwitze im Horrorsetting bitte. (Sonst immer gern).
Fazit
Schreib keine Schachtelsätze – urgh!
-Seba
P.S.: Wenn du auch mal einem Game-Jam teilnehmen willst: Neben dem Barcosa-Jam hat unser Autor grannus noch diesen Abenteuer-Wettbewerb ins Leben gerufen: https://kritischerfehlschlag.de/2025/09/14/abenteuer-jam-2025-detektiveschichten-aus-dem-gruenen-drachen/
#AbenteuerDesign #Barcosa #Design #DIY #GameJam #PenPaper #penandpaper #pnpde #Rollenspiel #Schreiben #Texten
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Textökonomie – Die Kunst, sich kurz zu fassen
Im Rahmen des Barcosa Postkarten Game-Jams habe ich gestern einen Workshop mit dem Thema Textökonomie gehalten. An diesem Punkt vielen Dank an Rike, die das ganze protokolliert hat. Das ermöglicht es mir, jetzt eine kleine Zusammenfassung zu schreiben.
Vorab: Ich hatte mit wenigen Teilnehmern gerechnet und geplant, konkret auf Projekte zu schauen und gemeinsam am Text zu feilen. Es kamen aber sehr viele Anmeldungen rein, sodass ich sehr kurzfristig auf eine Art Vortrag umschwenkte. Der war ziemlich improvisiert, hatte aber hoffentlich dennoch Mehrwert.
Ich selbst bin seit 20 Jahren Redakteur, fast die Hälfte davon bei Tageszeitungen angestellt. Sehr schnell Texte zu schreiben, die in eine vorgegebene Textbox passen müssen, war also sehr lange mein täglich Brot. Sehr wertvolle Hinweise während des Workshops gab Andrea von Plotbunny Games. Diese werde ich für die Lesbarkeit jetzt nicht extra markieren, sondern einfach die im Workshop erarbeiteten Kernpunkte vorstellen.
Als Anschauungsmaterial dienten neben Einreichungen zum Barcosa-Jam einige One-Page-Dungeons. Exemplarisch etwa DIESER HIER von WIll Doyle, übersetzt von System Matters.
Nun aber endlich zum Inhalt
Ich schickte zwei Disclaimer vorweg:
- Bei weitem nicht jede:r mag ökonomische Texte. Im Rollenspielumfeld gehört für manche Leute eine gewisse Prosa dazu.
- Für manche der Tipps setzen wir voraus, dass wir in einer Nische arbeiten, in der Leute gewisse Fachbegriffe des Rollenspiels kennen und überdies ähnliche popkulturelle Referenzen verstehen, wie wir. Das ist eine anfechtbare Unterstellung und ich bin im gemeinsamen Spiel mit sehr viel jüngeren Personen auch schon selbst an Grenzen gestoßen.
Diese Disclaimer sind vor allem für die „Spezifischeren Tipps“ wichtig. Die Basics sind sehr allgemeingültig.
Basics
- Schreibe keine Schachtelsätze! Viele Rollenspieler haben einen akademischen Background, in dem sie sich bewusst oder unbewusst eine grässliche akademische Schreibe angewöhnen. Der Schachtelsatz ist die schlimmste Angewohnheit dieser Sozialisation. Ein Satz, der von allen Lesenden verstanden werden soll, sollte nicht mehr als 10 oder maximal 15 Wörter haben. Kinder und leseschwache Personen sollen verstehen können, was da steht!
- Hauptsätze! Daraus ergibt sich automatisch, dass man so oftwie möglich auf Nebensätze verzichten sollte. Die Aussagen werden dadurch klarer.
- Füllwörter vermeiden! Wörter wie „sozusagen“, „quasi“, „eigentlich“ sollten in einem klaren, kurzen Text nicht notwendig sein. Im Gegenteil, sie machen die Aussagen verhandelbar. Insbesondere im Regelteil eines Spiels haben solche Wörter nichts zu suchen.
- Aktive Sätze! Insbesondere im Rollenspielbereich findet man andauernd passive Satzkonstruktionen. Damit wird oft eine direkte Ansprache vermeidet, die irgendwie verpönt ist. „Es werden fünf sechsseitige Würfel verwendet und diejenigen gezählt, die fünf oder sechs Augen zeigen“ ist ein sehr typischer Satz. Man könnte auch schreiben „Würfle 5w6 und zähl die 5en und 6en“.
- Starke Verben! Die deutsche Sprache bedient sich oft Hilfsverben. Insbesondere im gesprochenen Wort. Im Sinne von klaren kurzen Texten sind sie nicht ratsam. „Gemeinsam könnt ihr eine Entscheidung über das Ziel des Spiels treffen“ sollte man lieber so schreiben: „Entscheidet gemeinsam über das Ziel des Spiels“.
- Laut lesen! Eine gute Prüfung, ob man klare Sätze geschrieben hat. Lies deinen Text laut vor. Wenn du dich irgendwo verhaspelst oder neu anfangen musst, kannst du vermutlich etwas besser schreiben. Die verschärfte Variante ist, jemand anderen den Text laut vorlesen zu lassen.
Spezifischere Tipps
- Trigger-Worte! Du kannst eine Situation, einen Raum oder einen NSC auf zwei Arten beschreiben: ausführlich oder mit Trigger-Worten. Statt „Diese Person ist gierig, missgünstig und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Für ihre eigenen Interessen geht sie über Leichen“ kannst du auch einfach „Arschloch“ schreiben. Natürlich überlässt du damit den Lesenden die Interpretation, aber es dürfte ungefähr auf dasselbe herauskommen. Tatsächlich gibst du der lesenden Person damit sogar die Freiheit, die Figur so auszulegen, dass sie ihre Mitspielenden besonders nervt.
- Popkultur-Referenzen! Das geht in eine ähnliche Richtung. Um beim Beispiel eines NSC zu bleiben: „Wie der verrückte Hutmacher“ lässt hoffentlich ein Bild entstehen. Die Verhaltensweise genau zu beschreiben, sodass dieser NSC von einer Spielleitung verkörpert werden kann, dürfte sehr viel komplizierter sein, als einfach die Referenz zu nutzen.
- Klischees! Ist eigentlich das selbe und auch insbesondere für NSCs gut benutzbar. Aber um mal etwas anderes zu machen: „Eine typische Disco-Toilette- urgh“ ist ein Klischee. Die allermeisten Lesenden wissen, was gemeint ist. „Ein Wallstreet-Bro – urgh“ dürfte ähnliche Bilder entstehen lassen.
- Bilder sprechen lassen! Illustrationen sind nicht nur dafür da, etwas schöner aussehen zu lassen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es so schön. Das stimmt. Wir hatten das Beispiel eines kaputten Autos mit Panzerplatten in einer Wüste. Im Grunde ist es jetzt nicht mehr nötig, das Setting zu beschreiben. Wir befinden uns ziemlich offensichtlich in einer typischen Mad-Max-Fallout-Postapokalypse.
- Nur die Kerninformation vermitteln! Das ist insbesondere für so etwas wie den Postkarten-Jam notwendig. Wenn wenig Platz ist, muss dieser ideal genutzt werden. Überleg also genau, was wirklich(!) deine Kernaussage ist. Alles, was nicht Teil dieses Kerns ist, kann weggelassen werden.
Unabhängige Tipps
Diese Sachen haben weniger mit Textökonomie zu tun als generell mit Schreibstil.
- Feedback holen! Wenn du nicht sicher bist, frag jemanden. Sind die Referenzen zu obskur? Ist etwas schwer verständlich? Das können fast immer Lesende besser beurteilen als die Person, die etwas geschrieben hat.
- Ton treffen! Ich bin bei Regeltexten sehr für extrem klare und unmissverständliche Sprache. In Flufftexten dagegen sollte der Schreibstil zum gewünschten Spielgefühl passen. Keine Flachwitze im Horrorsetting bitte. (Sonst immer gern).
Fazit
Schreib keine Schachtelsätze – urgh!
-Seba
P.S.: Wenn du auch mal einem Game-Jam teilnehmen willst: Neben dem Barcosa-Jam hat unser Autor grannus noch diesen Abenteuer-Wettbewerb ins Leben gerufen: https://kritischerfehlschlag.de/2025/09/14/abenteuer-jam-2025-detektiveschichten-aus-dem-gruenen-drachen/
#AbenteuerDesign #Barcosa #Design #DIY #GameJam #PenPaper #penandpaper #pnpde #Rollenspiel #Schreiben #Texten
-
Textökonomie – Die Kunst, sich kurz zu fassen
Im Rahmen des Barcosa Postkarten Game-Jams habe ich gestern einen Workshop mit dem Thema Textökonomie gehalten. An diesem Punkt vielen Dank an Rike, die das ganze protokolliert hat. Das ermöglicht es mir, jetzt eine kleine Zusammenfassung zu schreiben.
Vorab: Ich hatte mit wenigen Teilnehmern gerechnet und geplant, konkret auf Projekte zu schauen und gemeinsam am Text zu feilen. Es kamen aber sehr viele Anmeldungen rein, sodass ich sehr kurzfristig auf eine Art Vortrag umschwenkte. Der war ziemlich improvisiert, hatte aber hoffentlich dennoch Mehrwert.
Ich selbst bin seit 20 Jahren Redakteur, fast die Hälfte davon bei Tageszeitungen angestellt. Sehr schnell Texte zu schreiben, die in eine vorgegebene Textbox passen müssen, war also sehr lange mein täglich Brot. Sehr wertvolle Hinweise während des Workshops gab Andrea von Plotbunny Games. Diese werde ich für die Lesbarkeit jetzt nicht extra markieren, sondern einfach die im Workshop erarbeiteten Kernpunkte vorstellen.
Als Anschauungsmaterial dienten neben Einreichungen zum Barcosa-Jam einige One-Page-Dungeons. Exemplarisch etwa DIESER HIER von WIll Doyle, übersetzt von System Matters.
Nun aber endlich zum Inhalt
Ich schickte zwei Disclaimer vorweg:
- Bei weitem nicht jede:r mag ökonomische Texte. Im Rollenspielumfeld gehört für manche Leute eine gewisse Prosa dazu.
- Für manche der Tipps setzen wir voraus, dass wir in einer Nische arbeiten, in der Leute gewisse Fachbegriffe des Rollenspiels kennen und überdies ähnliche popkulturelle Referenzen verstehen, wie wir. Das ist eine anfechtbare Unterstellung und ich bin im gemeinsamen Spiel mit sehr viel jüngeren Personen auch schon selbst an Grenzen gestoßen.
Diese Disclaimer sind vor allem für die „Spezifischeren Tipps“ wichtig. Die Basics sind sehr allgemeingültig.
Basics
- Schreibe keine Schachtelsätze! Viele Rollenspieler haben einen akademischen Background, in dem sie sich bewusst oder unbewusst eine grässliche akademische Schreibe angewöhnen. Der Schachtelsatz ist die schlimmste Angewohnheit dieser Sozialisation. Ein Satz, der von allen Lesenden verstanden werden soll, sollte nicht mehr als 10 oder maximal 15 Wörter haben. Kinder und leseschwache Personen sollen verstehen können, was da steht!
- Hauptsätze! Daraus ergibt sich automatisch, dass man so oftwie möglich auf Nebensätze verzichten sollte. Die Aussagen werden dadurch klarer.
- Füllwörter vermeiden! Wörter wie „sozusagen“, „quasi“, „eigentlich“ sollten in einem klaren, kurzen Text nicht notwendig sein. Im Gegenteil, sie machen die Aussagen verhandelbar. Insbesondere im Regelteil eines Spiels haben solche Wörter nichts zu suchen.
- Aktive Sätze! Insbesondere im Rollenspielbereich findet man andauernd passive Satzkonstruktionen. Damit wird oft eine direkte Ansprache vermeidet, die irgendwie verpönt ist. „Es werden fünf sechsseitige Würfel verwendet und diejenigen gezählt, die fünf oder sechs Augen zeigen“ ist ein sehr typischer Satz. Man könnte auch schreiben „Würfle 5w6 und zähl die 5en und 6en“.
- Starke Verben! Die deutsche Sprache bedient sich oft Hilfsverben. Insbesondere im gesprochenen Wort. Im Sinne von klaren kurzen Texten sind sie nicht ratsam. „Gemeinsam könnt ihr eine Entscheidung über das Ziel des Spiels treffen“ sollte man lieber so schreiben: „Entscheidet gemeinsam über das Ziel des Spiels“.
- Laut lesen! Eine gute Prüfung, ob man klare Sätze geschrieben hat. Lies deinen Text laut vor. Wenn du dich irgendwo verhaspelst oder neu anfangen musst, kannst du vermutlich etwas besser schreiben. Die verschärfte Variante ist, jemand anderen den Text laut vorlesen zu lassen.
Spezifischere Tipps
- Trigger-Worte! Du kannst eine Situation, einen Raum oder einen NSC auf zwei Arten beschreiben: ausführlich oder mit Trigger-Worten. Statt „Diese Person ist gierig, missgünstig und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Für ihre eigenen Interessen geht sie über Leichen“ kannst du auch einfach „Arschloch“ schreiben. Natürlich überlässt du damit den Lesenden die Interpretation, aber es dürfte ungefähr auf dasselbe herauskommen. Tatsächlich gibst du der lesenden Person damit sogar die Freiheit, die Figur so auszulegen, dass sie ihre Mitspielenden besonders nervt.
- Popkultur-Referenzen! Das geht in eine ähnliche Richtung. Um beim Beispiel eines NSC zu bleiben: „Wie der verrückte Hutmacher“ lässt hoffentlich ein Bild entstehen. Die Verhaltensweise genau zu beschreiben, sodass dieser NSC von einer Spielleitung verkörpert werden kann, dürfte sehr viel komplizierter sein, als einfach die Referenz zu nutzen.
- Klischees! Ist eigentlich das selbe und auch insbesondere für NSCs gut benutzbar. Aber um mal etwas anderes zu machen: „Eine typische Disco-Toilette- urgh“ ist ein Klischee. Die allermeisten Lesenden wissen, was gemeint ist. „Ein Wallstreet-Bro – urgh“ dürfte ähnliche Bilder entstehen lassen.
- Bilder sprechen lassen! Illustrationen sind nicht nur dafür da, etwas schöner aussehen zu lassen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es so schön. Das stimmt. Wir hatten das Beispiel eines kaputten Autos mit Panzerplatten in einer Wüste. Im Grunde ist es jetzt nicht mehr nötig, das Setting zu beschreiben. Wir befinden uns ziemlich offensichtlich in einer typischen Mad-Max-Fallout-Postapokalypse.
- Nur die Kerninformation vermitteln! Das ist insbesondere für so etwas wie den Postkarten-Jam notwendig. Wenn wenig Platz ist, muss dieser ideal genutzt werden. Überleg also genau, was wirklich(!) deine Kernaussage ist. Alles, was nicht Teil dieses Kerns ist, kann weggelassen werden.
Unabhängige Tipps
Diese Sachen haben weniger mit Textökonomie zu tun als generell mit Schreibstil.
- Feedback holen! Wenn du nicht sicher bist, frag jemanden. Sind die Referenzen zu obskur? Ist etwas schwer verständlich? Das können fast immer Lesende besser beurteilen als die Person, die etwas geschrieben hat.
- Ton treffen! Ich bin bei Regeltexten sehr für extrem klare und unmissverständliche Sprache. In Flufftexten dagegen sollte der Schreibstil zum gewünschten Spielgefühl passen. Keine Flachwitze im Horrorsetting bitte. (Sonst immer gern).
Fazit
Schreib keine Schachtelsätze – urgh!
-Seba
P.S.: Wenn du auch mal einem Game-Jam teilnehmen willst: Neben dem Barcosa-Jam hat unser Autor grannus noch diesen Abenteuer-Wettbewerb ins Leben gerufen: https://kritischerfehlschlag.de/2025/09/14/abenteuer-jam-2025-detektiveschichten-aus-dem-gruenen-drachen/
#AbenteuerDesign #Barcosa #Design #DIY #GameJam #PenPaper #penandpaper #pnpde #Rollenspiel #Schreiben #Texten
-
Textökonomie – Die Kunst, sich kurz zu fassen
Im Rahmen des Barcosa Postkarten Game-Jams habe ich gestern einen Workshop mit dem Thema Textökonomie gehalten. An diesem Punkt vielen Dank an Rike, die das ganze protokolliert hat. Das ermöglicht es mir, jetzt eine kleine Zusammenfassung zu schreiben.
Vorab: Ich hatte mit wenigen Teilnehmern gerechnet und geplant, konkret auf Projekte zu schauen und gemeinsam am Text zu feilen. Es kamen aber sehr viele Anmeldungen rein, sodass ich sehr kurzfristig auf eine Art Vortrag umschwenkte. Der war ziemlich improvisiert, hatte aber hoffentlich dennoch Mehrwert.
Ich selbst bin seit 20 Jahren Redakteur, fast die Hälfte davon bei Tageszeitungen angestellt. Sehr schnell Texte zu schreiben, die in eine vorgegebene Textbox passen müssen, war also sehr lange mein täglich Brot. Sehr wertvolle Hinweise während des Workshops gab Andrea von Plotbunny Games. Diese werde ich für die Lesbarkeit jetzt nicht extra markieren, sondern einfach die im Workshop erarbeiteten Kernpunkte vorstellen.
Als Anschauungsmaterial dienten neben Einreichungen zum Barcosa-Jam einige One-Page-Dungeons. Exemplarisch etwa DIESER HIER von WIll Doyle, übersetzt von System Matters.
Nun aber endlich zum Inhalt
Ich schickte zwei Disclaimer vorweg:
- Bei weitem nicht jede:r mag ökonomische Texte. Im Rollenspielumfeld gehört für manche Leute eine gewisse Prosa dazu.
- Für manche der Tipps setzen wir voraus, dass wir in einer Nische arbeiten, in der Leute gewisse Fachbegriffe des Rollenspiels kennen und überdies ähnliche popkulturelle Referenzen verstehen, wie wir. Das ist eine anfechtbare Unterstellung und ich bin im gemeinsamen Spiel mit sehr viel jüngeren Personen auch schon selbst an Grenzen gestoßen.
Diese Disclaimer sind vor allem für die „Spezifischeren Tipps“ wichtig. Die Basics sind sehr allgemeingültig.
Basics
- Schreibe keine Schachtelsätze! Viele Rollenspieler haben einen akademischen Background, in dem sie sich bewusst oder unbewusst eine grässliche akademische Schreibe angewöhnen. Der Schachtelsatz ist die schlimmste Angewohnheit dieser Sozialisation. Ein Satz, der von allen Lesenden verstanden werden soll, sollte nicht mehr als 10 oder maximal 15 Wörter haben. Kinder und leseschwache Personen sollen verstehen können, was da steht!
- Hauptsätze! Daraus ergibt sich automatisch, dass man so oftwie möglich auf Nebensätze verzichten sollte. Die Aussagen werden dadurch klarer.
- Füllwörter vermeiden! Wörter wie „sozusagen“, „quasi“, „eigentlich“ sollten in einem klaren, kurzen Text nicht notwendig sein. Im Gegenteil, sie machen die Aussagen verhandelbar. Insbesondere im Regelteil eines Spiels haben solche Wörter nichts zu suchen.
- Aktive Sätze! Insbesondere im Rollenspielbereich findet man andauernd passive Satzkonstruktionen. Damit wird oft eine direkte Ansprache vermeidet, die irgendwie verpönt ist. „Es werden fünf sechsseitige Würfel verwendet und diejenigen gezählt, die fünf oder sechs Augen zeigen“ ist ein sehr typischer Satz. Man könnte auch schreiben „Würfle 5w6 und zähl die 5en und 6en“.
- Starke Verben! Die deutsche Sprache bedient sich oft Hilfsverben. Insbesondere im gesprochenen Wort. Im Sinne von klaren kurzen Texten sind sie nicht ratsam. „Gemeinsam könnt ihr eine Entscheidung über das Ziel des Spiels treffen“ sollte man lieber so schreiben: „Entscheidet gemeinsam über das Ziel des Spiels“.
- Laut lesen! Eine gute Prüfung, ob man klare Sätze geschrieben hat. Lies deinen Text laut vor. Wenn du dich irgendwo verhaspelst oder neu anfangen musst, kannst du vermutlich etwas besser schreiben. Die verschärfte Variante ist, jemand anderen den Text laut vorlesen zu lassen.
Spezifischere Tipps
- Trigger-Worte! Du kannst eine Situation, einen Raum oder einen NSC auf zwei Arten beschreiben: ausführlich oder mit Trigger-Worten. Statt „Diese Person ist gierig, missgünstig und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Für ihre eigenen Interessen geht sie über Leichen“ kannst du auch einfach „Arschloch“ schreiben. Natürlich überlässt du damit den Lesenden die Interpretation, aber es dürfte ungefähr auf dasselbe herauskommen. Tatsächlich gibst du der lesenden Person damit sogar die Freiheit, die Figur so auszulegen, dass sie ihre Mitspielenden besonders nervt.
- Popkultur-Referenzen! Das geht in eine ähnliche Richtung. Um beim Beispiel eines NSC zu bleiben: „Wie der verrückte Hutmacher“ lässt hoffentlich ein Bild entstehen. Die Verhaltensweise genau zu beschreiben, sodass dieser NSC von einer Spielleitung verkörpert werden kann, dürfte sehr viel komplizierter sein, als einfach die Referenz zu nutzen.
- Klischees! Ist eigentlich das selbe und auch insbesondere für NSCs gut benutzbar. Aber um mal etwas anderes zu machen: „Eine typische Disco-Toilette- urgh“ ist ein Klischee. Die allermeisten Lesenden wissen, was gemeint ist. „Ein Wallstreet-Bro – urgh“ dürfte ähnliche Bilder entstehen lassen.
- Bilder sprechen lassen! Illustrationen sind nicht nur dafür da, etwas schöner aussehen zu lassen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es so schön. Das stimmt. Wir hatten das Beispiel eines kaputten Autos mit Panzerplatten in einer Wüste. Im Grunde ist es jetzt nicht mehr nötig, das Setting zu beschreiben. Wir befinden uns ziemlich offensichtlich in einer typischen Mad-Max-Fallout-Postapokalypse.
- Nur die Kerninformation vermitteln! Das ist insbesondere für so etwas wie den Postkarten-Jam notwendig. Wenn wenig Platz ist, muss dieser ideal genutzt werden. Überleg also genau, was wirklich(!) deine Kernaussage ist. Alles, was nicht Teil dieses Kerns ist, kann weggelassen werden.
Unabhängige Tipps
Diese Sachen haben weniger mit Textökonomie zu tun als generell mit Schreibstil.
- Feedback holen! Wenn du nicht sicher bist, frag jemanden. Sind die Referenzen zu obskur? Ist etwas schwer verständlich? Das können fast immer Lesende besser beurteilen als die Person, die etwas geschrieben hat.
- Ton treffen! Ich bin bei Regeltexten sehr für extrem klare und unmissverständliche Sprache. In Flufftexten dagegen sollte der Schreibstil zum gewünschten Spielgefühl passen. Keine Flachwitze im Horrorsetting bitte. (Sonst immer gern).
Fazit
Schreib keine Schachtelsätze – urgh!
-Seba
P.S.: Wenn du auch mal einem Game-Jam teilnehmen willst: Neben dem Barcosa-Jam hat unser Autor grannus noch diesen Abenteuer-Wettbewerb ins Leben gerufen: https://kritischerfehlschlag.de/2025/09/14/abenteuer-jam-2025-detektiveschichten-aus-dem-gruenen-drachen/
#AbenteuerDesign #Barcosa #Design #DIY #GameJam #PenPaper #penandpaper #pnpde #Rollenspiel #Schreiben #Texten
-
Textökonomie – Die Kunst, sich kurz zu fassen
Im Rahmen des Barcosa Postkarten Game-Jams habe ich gestern einen Workshop mit dem Thema Textökonomie gehalten. An diesem Punkt vielen Dank an Rike, die das ganze protokolliert hat. Das ermöglicht es mir, jetzt eine kleine Zusammenfassung zu schreiben.
Vorab: Ich hatte mit wenigen Teilnehmern gerechnet und geplant, konkret auf Projekte zu schauen und gemeinsam am Text zu feilen. Es kamen aber sehr viele Anmeldungen rein, sodass ich sehr kurzfristig auf eine Art Vortrag umschwenkte. Der war ziemlich improvisiert, hatte aber hoffentlich dennoch Mehrwert.
Ich selbst bin seit 20 Jahren Redakteur, fast die Hälfte davon bei Tageszeitungen angestellt. Sehr schnell Texte zu schreiben, die in eine vorgegebene Textbox passen müssen, war also sehr lange mein täglich Brot. Sehr wertvolle Hinweise während des Workshops gab Andrea von Plotbunny Games. Diese werde ich für die Lesbarkeit jetzt nicht extra markieren, sondern einfach die im Workshop erarbeiteten Kernpunkte vorstellen.
Als Anschauungsmaterial dienten neben Einreichungen zum Barcosa-Jam einige One-Page-Dungeons. Exemplarisch etwa DIESER HIER von WIll Doyle, übersetzt von System Matters.
Nun aber endlich zum Inhalt
Ich schickte zwei Disclaimer vorweg:
- Bei weitem nicht jede:r mag ökonomische Texte. Im Rollenspielumfeld gehört für manche Leute eine gewisse Prosa dazu.
- Für manche der Tipps setzen wir voraus, dass wir in einer Nische arbeiten, in der Leute gewisse Fachbegriffe des Rollenspiels kennen und überdies ähnliche popkulturelle Referenzen verstehen, wie wir. Das ist eine anfechtbare Unterstellung und ich bin im gemeinsamen Spiel mit sehr viel jüngeren Personen auch schon selbst an Grenzen gestoßen.
Diese Disclaimer sind vor allem für die „Spezifischeren Tipps“ wichtig. Die Basics sind sehr allgemeingültig.
Basics
- Schreibe keine Schachtelsätze! Viele Rollenspieler haben einen akademischen Background, in dem sie sich bewusst oder unbewusst eine grässliche akademische Schreibe angewöhnen. Der Schachtelsatz ist die schlimmste Angewohnheit dieser Sozialisation. Ein Satz, der von allen Lesenden verstanden werden soll, sollte nicht mehr als 10 oder maximal 15 Wörter haben. Kinder und leseschwache Personen sollen verstehen können, was da steht!
- Hauptsätze! Daraus ergibt sich automatisch, dass man so oftwie möglich auf Nebensätze verzichten sollte. Die Aussagen werden dadurch klarer.
- Füllwörter vermeiden! Wörter wie „sozusagen“, „quasi“, „eigentlich“ sollten in einem klaren, kurzen Text nicht notwendig sein. Im Gegenteil, sie machen die Aussagen verhandelbar. Insbesondere im Regelteil eines Spiels haben solche Wörter nichts zu suchen.
- Aktive Sätze! Insbesondere im Rollenspielbereich findet man andauernd passive Satzkonstruktionen. Damit wird oft eine direkte Ansprache vermeidet, die irgendwie verpönt ist. „Es werden fünf sechsseitige Würfel verwendet und diejenigen gezählt, die fünf oder sechs Augen zeigen“ ist ein sehr typischer Satz. Man könnte auch schreiben „Würfle 5w6 und zähl die 5en und 6en“.
- Starke Verben! Die deutsche Sprache bedient sich oft Hilfsverben. Insbesondere im gesprochenen Wort. Im Sinne von klaren kurzen Texten sind sie nicht ratsam. „Gemeinsam könnt ihr eine Entscheidung über das Ziel des Spiels treffen“ sollte man lieber so schreiben: „Entscheidet gemeinsam über das Ziel des Spiels“.
- Laut lesen! Eine gute Prüfung, ob man klare Sätze geschrieben hat. Lies deinen Text laut vor. Wenn du dich irgendwo verhaspelst oder neu anfangen musst, kannst du vermutlich etwas besser schreiben. Die verschärfte Variante ist, jemand anderen den Text laut vorlesen zu lassen.
Spezifischere Tipps
- Trigger-Worte! Du kannst eine Situation, einen Raum oder einen NSC auf zwei Arten beschreiben: ausführlich oder mit Trigger-Worten. Statt „Diese Person ist gierig, missgünstig und stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Für ihre eigenen Interessen geht sie über Leichen“ kannst du auch einfach „Arschloch“ schreiben. Natürlich überlässt du damit den Lesenden die Interpretation, aber es dürfte ungefähr auf dasselbe herauskommen. Tatsächlich gibst du der lesenden Person damit sogar die Freiheit, die Figur so auszulegen, dass sie ihre Mitspielenden besonders nervt.
- Popkultur-Referenzen! Das geht in eine ähnliche Richtung. Um beim Beispiel eines NSC zu bleiben: „Wie der verrückte Hutmacher“ lässt hoffentlich ein Bild entstehen. Die Verhaltensweise genau zu beschreiben, sodass dieser NSC von einer Spielleitung verkörpert werden kann, dürfte sehr viel komplizierter sein, als einfach die Referenz zu nutzen.
- Klischees! Ist eigentlich das selbe und auch insbesondere für NSCs gut benutzbar. Aber um mal etwas anderes zu machen: „Eine typische Disco-Toilette- urgh“ ist ein Klischee. Die allermeisten Lesenden wissen, was gemeint ist. „Ein Wallstreet-Bro – urgh“ dürfte ähnliche Bilder entstehen lassen.
- Bilder sprechen lassen! Illustrationen sind nicht nur dafür da, etwas schöner aussehen zu lassen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es so schön. Das stimmt. Wir hatten das Beispiel eines kaputten Autos mit Panzerplatten in einer Wüste. Im Grunde ist es jetzt nicht mehr nötig, das Setting zu beschreiben. Wir befinden uns ziemlich offensichtlich in einer typischen Mad-Max-Fallout-Postapokalypse.
- Nur die Kerninformation vermitteln! Das ist insbesondere für so etwas wie den Postkarten-Jam notwendig. Wenn wenig Platz ist, muss dieser ideal genutzt werden. Überleg also genau, was wirklich(!) deine Kernaussage ist. Alles, was nicht Teil dieses Kerns ist, kann weggelassen werden.
Unabhängige Tipps
Diese Sachen haben weniger mit Textökonomie zu tun als generell mit Schreibstil.
- Feedback holen! Wenn du nicht sicher bist, frag jemanden. Sind die Referenzen zu obskur? Ist etwas schwer verständlich? Das können fast immer Lesende besser beurteilen als die Person, die etwas geschrieben hat.
- Ton treffen! Ich bin bei Regeltexten sehr für extrem klare und unmissverständliche Sprache. In Flufftexten dagegen sollte der Schreibstil zum gewünschten Spielgefühl passen. Keine Flachwitze im Horrorsetting bitte. (Sonst immer gern).
Fazit
Schreib keine Schachtelsätze – urgh!
-Seba
P.S.: Wenn du auch mal einem Game-Jam teilnehmen willst: Neben dem Barcosa-Jam hat unser Autor grannus noch diesen Abenteuer-Wettbewerb ins Leben gerufen: https://kritischerfehlschlag.de/2025/09/14/abenteuer-jam-2025-detektiveschichten-aus-dem-gruenen-drachen/
#AbenteuerDesign #Barcosa #Design #DIY #GameJam #PenPaper #penandpaper #pnpde #Rollenspiel #Schreiben #Texten
-
#poetry #Gedanken #derGinDesLebens #texten #VieleWorte #artwork #Photo #schwarzweiss #Handykameras #DieLustAmSein #Gedicht #Dicht #ohnelachenistsdoof
Jeden Tag ein neues Leben
Und keiner von uns,
Das wissen wir,
traut sicher seinen eigenen Wegen.Und doch haben wir uns kein Mal,
aus unseren verwahrlosten Trampelpfaden verloren.
Das war und bleibt der Weg,
der fristlos und mit steiler Auffahrt weitergehtNa dann Prost! Vielleicht hilft es heute ja... :D...
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#poetry #Gedanken #derGinDesLebens #texten #VieleWorte #artwork #Photo #schwarzweiss #Handykameras #DieLustAmSein #Gedicht #Dicht #ohnelachenistsdoof
Jeden Tag ein neues Leben
Und keiner von uns,
Das wissen wir,
traut sicher seinen eigenen Wegen.Und doch haben wir uns kein Mal,
aus unseren verwahrlosten Trampelpfaden verloren.
Das war und bleibt der Weg,
der fristlos und mit steiler Auffahrt weitergehtNa dann Prost! Vielleicht hilft es heute ja... :D...
fO.vA
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Wichtiger Hinweis meinerseits: Ich verwende zum #Texten keinerlei #KI , in Blog - #Drukos nur mit klarer Kennzeichnung. Ist für mich eine Frage der #Medienethik.
Auf #YouTube vlogge ich, um auch außerhalb der sehr linken #Blasen des #Fediversum zu wirken.
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Wichtiger Hinweis meinerseits: Ich verwende zum #Texten keinerlei #KI , in Blog - #Drukos nur mit klarer Kennzeichnung. Ist für mich eine Frage der #Medienethik.
Auf #YouTube vlogge ich, um auch außerhalb der sehr linken #Blasen des #Fediversum zu wirken.
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Wichtiger Hinweis meinerseits: Ich verwende zum #Texten keinerlei #KI , in Blog - #Drukos nur mit klarer Kennzeichnung. Ist für mich eine Frage der #Medienethik.
Auf #YouTube vlogge ich, um auch außerhalb der sehr linken #Blasen des #Fediversum zu wirken.