#salzburgernachrichten — Public Fediverse posts
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#SalzburgerNachrichten:
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Roboter im Fukushima-Reaktor
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"Tepco und die japanische Regierung haben das Ziel ausgegeben, den gesamten Rückbau bis 2051 abgeschlossen zu haben. Tepco räumte am Dienstag ein, dass es "schwierig" sei, dieses Ziel angesichts der längeren Dauer der Vorbereitungsarbeiten zu erreichen. Es bleibe aber möglich."https://www.sn.at/panorama/international/roboter-fukushima-reaktor-183178735
20.8.2025
#AKW #Atomkraft #Atomkraftwerk #Fukushima #Japan #Kernenergie #Kernschmelze #NPP #Tepco
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#SalzburgerNachrichten:
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Roboter im Fukushima-Reaktor
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"Tepco und die japanische Regierung haben das Ziel ausgegeben, den gesamten Rückbau bis 2051 abgeschlossen zu haben. Tepco räumte am Dienstag ein, dass es "schwierig" sei, dieses Ziel angesichts der längeren Dauer der Vorbereitungsarbeiten zu erreichen. Es bleibe aber möglich."https://www.sn.at/panorama/international/roboter-fukushima-reaktor-183178735
20.8.2025
#AKW #Atomkraft #Atomkraftwerk #Fukushima #Japan #Kernenergie #Kernschmelze #NPP #Tepco
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Roboter im Fukushima-Reaktor
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"Tepco und die japanische Regierung haben das Ziel ausgegeben, den gesamten Rückbau bis 2051 abgeschlossen zu haben. Tepco räumte am Dienstag ein, dass es "schwierig" sei, dieses Ziel angesichts der längeren Dauer der Vorbereitungsarbeiten zu erreichen. Es bleibe aber möglich."https://www.sn.at/panorama/international/roboter-fukushima-reaktor-183178735
20.8.2025
#AKW #Atomkraft #Atomkraftwerk #Fukushima #Japan #Kernenergie #Kernschmelze #NPP #Tepco
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Roboter im Fukushima-Reaktor
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"Tepco und die japanische Regierung haben das Ziel ausgegeben, den gesamten Rückbau bis 2051 abgeschlossen zu haben. Tepco räumte am Dienstag ein, dass es "schwierig" sei, dieses Ziel angesichts der längeren Dauer der Vorbereitungsarbeiten zu erreichen. Es bleibe aber möglich."https://www.sn.at/panorama/international/roboter-fukushima-reaktor-183178735
20.8.2025
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Roboter im Fukushima-Reaktor
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"Tepco und die japanische Regierung haben das Ziel ausgegeben, den gesamten Rückbau bis 2051 abgeschlossen zu haben. Tepco räumte am Dienstag ein, dass es "schwierig" sei, dieses Ziel angesichts der längeren Dauer der Vorbereitungsarbeiten zu erreichen. Es bleibe aber möglich."https://www.sn.at/panorama/international/roboter-fukushima-reaktor-183178735
20.8.2025
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Das Thema der Wochenendbeilage der SN diesmal "Wie warm wird's?", mit drei großen Seiten Zahlen und Fakten, die ziemlich klar daherkommen: 'Heute zeigen die Daten, dass sich Österreich mitten im schlechten "business as usual"-Szenario befindet - und zwar am negativen oberen Rand.'
Dazu dann eine 24seitige Hochglanzbeilage zum Thema Gaisbergrennen, in der überschwänglichst die Liebe zum Verbrennermotor gefeiert wird. Große Kunst sei das, laut, schnell und bewundernswert. Tradition und Zukunft.
#verkehrswende #osterreich #salzburg #salzburgernachrichten #brummbrumm #gaisbergrennen #globalboiling #stopBurningThings
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Das Thema der Wochenendbeilage der SN diesmal "Wie warm wird's?", mit drei großen Seiten Zahlen und Fakten, die ziemlich klar daherkommen: 'Heute zeigen die Daten, dass sich Österreich mitten im schlechten "business as usual"-Szenario befindet - und zwar am negativen oberen Rand.'
Dazu dann eine 24seitige Hochglanzbeilage zum Thema Gaisbergrennen, in der überschwänglichst die Liebe zum Verbrennermotor gefeiert wird. Große Kunst sei das, laut, schnell und bewundernswert. Tradition und Zukunft.
#verkehrswende #osterreich #salzburg #salzburgernachrichten #brummbrumm #gaisbergrennen #globalboiling #stopBurningThings
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Das Thema der Wochenendbeilage der SN diesmal "Wie warm wird's?", mit drei großen Seiten Zahlen und Fakten, die ziemlich klar daherkommen: 'Heute zeigen die Daten, dass sich Österreich mitten im schlechten "business as usual"-Szenario befindet - und zwar am negativen oberen Rand.'
Dazu dann eine 24seitige Hochglanzbeilage zum Thema Gaisbergrennen, in der überschwänglichst die Liebe zum Verbrennermotor gefeiert wird. Große Kunst sei das, laut, schnell und bewundernswert. Tradition und Zukunft.
#verkehrswende #osterreich #salzburg #salzburgernachrichten #brummbrumm #gaisbergrennen #globalboiling #stopBurningThings
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Das Thema der Wochenendbeilage der SN diesmal "Wie warm wird's?", mit drei großen Seiten Zahlen und Fakten, die ziemlich klar daherkommen: 'Heute zeigen die Daten, dass sich Österreich mitten im schlechten "business as usual"-Szenario befindet - und zwar am negativen oberen Rand.'
Dazu dann eine 24seitige Hochglanzbeilage zum Thema Gaisbergrennen, in der überschwänglichst die Liebe zum Verbrennermotor gefeiert wird. Große Kunst sei das, laut, schnell und bewundernswert. Tradition und Zukunft.
#verkehrswende #osterreich #salzburg #salzburgernachrichten #brummbrumm #gaisbergrennen #globalboiling #stopBurningThings
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Das Thema der Wochenendbeilage der SN diesmal "Wie warm wird's?", mit drei großen Seiten Zahlen und Fakten, die ziemlich klar daherkommen: 'Heute zeigen die Daten, dass sich Österreich mitten im schlechten "business as usual"-Szenario befindet - und zwar am negativen oberen Rand.'
Dazu dann eine 24seitige Hochglanzbeilage zum Thema Gaisbergrennen, in der überschwänglichst die Liebe zum Verbrennermotor gefeiert wird. Große Kunst sei das, laut, schnell und bewundernswert. Tradition und Zukunft.
#verkehrswende #osterreich #salzburg #salzburgernachrichten #brummbrumm #gaisbergrennen #globalboiling #stopBurningThings
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2/2
SN: Es heißt, PEM sei das wichtigste Kennmerkmal bei ME/CFS. Daneben gibt es auch Fatigue. Was ist der Unterschied?
Bei PEM tritt, wenn man über seine Belastungsgrenze hinausgeht, eine Verschlimmerung der Symptome ein und es kommt zu einem rapiden Abfall des Leistungsniveaus. Manchmal treten auch neue Symptome auf. Im Gegensatz dazu gibt es Fatigue, also Erschöpfung, bei vielen viralen Erkrankungen. Man kennt es, dass man nach Sport oder anderer Anstrengung ein, zwei Stunden erschöpft ist und danach geht es wieder. Menschen mit PEM fühlen sich mindestens 14 Stunden nach Anstrengung erschöpft, oft sind es mehrere Tage, bis es ihnen wieder besser geht, bei den meisten
drei bis fünf. Das ist nicht normal.SN: Erfordern Fatigue und PEM unterschiedliche Behandlungsmethoden?
Unbedingt. Bei Fatigue ist aktivierende Therapie wichtig, bei PEM ist Pacing, also die Leistungsgrenzen nicht zu übersteigen, essenziell. Es gibt aber oft Gründe, aufgrund deren Pacing nicht gut funktioniert, etwa weil man arbeiten muss oder familiäre Verpflichtungen hat. Viele können Pacing auch nicht gut mit sich selbst vereinbaren: Sie fühlen sich nutzlos und haben ein schlechtes Gewissen. Therapeutisch unterstütze ich Pacing mit Medikamenten, damit die Belastungsgrenzen nach oben verschoben werden.
SN: Welche Medikamente kommen dabei zum Einsatz?
Medikamente gegen Kreislaufprobleme, gegen Entzündung, Gefäßprobleme. Im Idealfall können Menschen Pacing damit leichter umsetzen und dadurch verbessert sich ihre Konstitution. Schafft man es, die persönlichen Leistungsgrenzen zu wahren, statt immer drüber zu gehen, verbessert sich langsam, aber doch der Zustand. Diese Medikamente sind aber off label, also für die Behandlung von Long Covid formal nicht zugelassen. Man muss daher besonders vorsichtig sein – ich rate immer, bei Nebenwirkungen sofort abzusetzen. Die Medikamente, die ich verschreibe, sind aber nicht gefährlich und nicht teuer, das ist mir auch wichtig. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
SN: Wie lange dauert es, bis es den Patienten besser geht?
Bei vielen Menschen werden die Symptome nach Infektion innerhalb von ein bis drei Monaten besser. Bei einem gewissen Prozentsatz verbessert es sich nicht. Das sind oft jene, die klinisch ME/CFS entwickeln. Wie viele genau, kann man nicht sagen. Es wird ja auch nicht erhoben, wie viele Long Covid haben und es gibt verschiedene Definitionen, was man darunter versteht.
SN: Wie lang dauert es, bis Betroffene symptomfrei sind?
Ich sehe eher die hartnäckigen Fälle, die auch nach mehreren Monaten noch Symptome haben. Mit der richtigen Kombi aus Pacing und Therapie geht es vielen besser, aber es ist ein sehr langsamer Prozess. Manchmal wirkt ein Medikament voll, aber das ist Glückssache. Ich weiß inzwischen aus Erfahrung ganz gut, welche Medikamente ich bei welcher klinischen Symptomatik versuchen könnte. Ich habe mittlerweile mehr als tausend Betroffene mit Post Covid behandelt. Man muss viel ausprobieren.
Michael Stingl,
SN: Wird man Long Covid eines Tages heilen können?
Hoffentlich. Ich vermute, dass es reversible Prozesse sind und viele Menschen wieder ganz gesund werden können. Ein wichtiger nächster Schritt wäre es, die Untertypen besser zu definieren und Biomarkerangepasste Therapien anzubieten."
4.4.2024 Bettina Figl
https://www.sn.at/panorama/wissen/die-psyche-ursache-long-covid-156169945 (€)
oder
https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20240404/page/19 (Zugang zB über die Wiener Büchereien)
#LongCovid #LongCovidAustria #pem #PostCovid #SalzburgerNachrichten #SN #mecfs #pacing #medien #kommunikation #wissenschaftskommunikation #neurologie #neurologe #MichaelStingl #neurostingl #covidIsNotOver #Covid19 #Österreich #austria
@neurostingl ist leider nicht aktiv, oder?
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SN: Es heißt, PEM sei das wichtigste Kennmerkmal bei ME/CFS. Daneben gibt es auch Fatigue. Was ist der Unterschied?
Bei PEM tritt, wenn man über seine Belastungsgrenze hinausgeht, eine Verschlimmerung der Symptome ein und es kommt zu einem rapiden Abfall des Leistungsniveaus. Manchmal treten auch neue Symptome auf. Im Gegensatz dazu gibt es Fatigue, also Erschöpfung, bei vielen viralen Erkrankungen. Man kennt es, dass man nach Sport oder anderer Anstrengung ein, zwei Stunden erschöpft ist und danach geht es wieder. Menschen mit PEM fühlen sich mindestens 14 Stunden nach Anstrengung erschöpft, oft sind es mehrere Tage, bis es ihnen wieder besser geht, bei den meisten
drei bis fünf. Das ist nicht normal.SN: Erfordern Fatigue und PEM unterschiedliche Behandlungsmethoden?
Unbedingt. Bei Fatigue ist aktivierende Therapie wichtig, bei PEM ist Pacing, also die Leistungsgrenzen nicht zu übersteigen, essenziell. Es gibt aber oft Gründe, aufgrund deren Pacing nicht gut funktioniert, etwa weil man arbeiten muss oder familiäre Verpflichtungen hat. Viele können Pacing auch nicht gut mit sich selbst vereinbaren: Sie fühlen sich nutzlos und haben ein schlechtes Gewissen. Therapeutisch unterstütze ich Pacing mit Medikamenten, damit die Belastungsgrenzen nach oben verschoben werden.
SN: Welche Medikamente kommen dabei zum Einsatz?
Medikamente gegen Kreislaufprobleme, gegen Entzündung, Gefäßprobleme. Im Idealfall können Menschen Pacing damit leichter umsetzen und dadurch verbessert sich ihre Konstitution. Schafft man es, die persönlichen Leistungsgrenzen zu wahren, statt immer drüber zu gehen, verbessert sich langsam, aber doch der Zustand. Diese Medikamente sind aber off label, also für die Behandlung von Long Covid formal nicht zugelassen. Man muss daher besonders vorsichtig sein – ich rate immer, bei Nebenwirkungen sofort abzusetzen. Die Medikamente, die ich verschreibe, sind aber nicht gefährlich und nicht teuer, das ist mir auch wichtig. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
SN: Wie lange dauert es, bis es den Patienten besser geht?
Bei vielen Menschen werden die Symptome nach Infektion innerhalb von ein bis drei Monaten besser. Bei einem gewissen Prozentsatz verbessert es sich nicht. Das sind oft jene, die klinisch ME/CFS entwickeln. Wie viele genau, kann man nicht sagen. Es wird ja auch nicht erhoben, wie viele Long Covid haben und es gibt verschiedene Definitionen, was man darunter versteht.
SN: Wie lang dauert es, bis Betroffene symptomfrei sind?
Ich sehe eher die hartnäckigen Fälle, die auch nach mehreren Monaten noch Symptome haben. Mit der richtigen Kombi aus Pacing und Therapie geht es vielen besser, aber es ist ein sehr langsamer Prozess. Manchmal wirkt ein Medikament voll, aber das ist Glückssache. Ich weiß inzwischen aus Erfahrung ganz gut, welche Medikamente ich bei welcher klinischen Symptomatik versuchen könnte. Ich habe mittlerweile mehr als tausend Betroffene mit Post Covid behandelt. Man muss viel ausprobieren.
Michael Stingl,
SN: Wird man Long Covid eines Tages heilen können?
Hoffentlich. Ich vermute, dass es reversible Prozesse sind und viele Menschen wieder ganz gesund werden können. Ein wichtiger nächster Schritt wäre es, die Untertypen besser zu definieren und Biomarkerangepasste Therapien anzubieten."
4.4.2024 Bettina Figl
https://www.sn.at/panorama/wissen/die-psyche-ursache-long-covid-156169945 (€)
oder
https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20240404/page/19 (Zugang zB über die Wiener Büchereien)
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SN: Es heißt, PEM sei das wichtigste Kennmerkmal bei ME/CFS. Daneben gibt es auch Fatigue. Was ist der Unterschied?
Bei PEM tritt, wenn man über seine Belastungsgrenze hinausgeht, eine Verschlimmerung der Symptome ein und es kommt zu einem rapiden Abfall des Leistungsniveaus. Manchmal treten auch neue Symptome auf. Im Gegensatz dazu gibt es Fatigue, also Erschöpfung, bei vielen viralen Erkrankungen. Man kennt es, dass man nach Sport oder anderer Anstrengung ein, zwei Stunden erschöpft ist und danach geht es wieder. Menschen mit PEM fühlen sich mindestens 14 Stunden nach Anstrengung erschöpft, oft sind es mehrere Tage, bis es ihnen wieder besser geht, bei den meisten
drei bis fünf. Das ist nicht normal.SN: Erfordern Fatigue und PEM unterschiedliche Behandlungsmethoden?
Unbedingt. Bei Fatigue ist aktivierende Therapie wichtig, bei PEM ist Pacing, also die Leistungsgrenzen nicht zu übersteigen, essenziell. Es gibt aber oft Gründe, aufgrund deren Pacing nicht gut funktioniert, etwa weil man arbeiten muss oder familiäre Verpflichtungen hat. Viele können Pacing auch nicht gut mit sich selbst vereinbaren: Sie fühlen sich nutzlos und haben ein schlechtes Gewissen. Therapeutisch unterstütze ich Pacing mit Medikamenten, damit die Belastungsgrenzen nach oben verschoben werden.
SN: Welche Medikamente kommen dabei zum Einsatz?
Medikamente gegen Kreislaufprobleme, gegen Entzündung, Gefäßprobleme. Im Idealfall können Menschen Pacing damit leichter umsetzen und dadurch verbessert sich ihre Konstitution. Schafft man es, die persönlichen Leistungsgrenzen zu wahren, statt immer drüber zu gehen, verbessert sich langsam, aber doch der Zustand. Diese Medikamente sind aber off label, also für die Behandlung von Long Covid formal nicht zugelassen. Man muss daher besonders vorsichtig sein – ich rate immer, bei Nebenwirkungen sofort abzusetzen. Die Medikamente, die ich verschreibe, sind aber nicht gefährlich und nicht teuer, das ist mir auch wichtig. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
SN: Wie lange dauert es, bis es den Patienten besser geht?
Bei vielen Menschen werden die Symptome nach Infektion innerhalb von ein bis drei Monaten besser. Bei einem gewissen Prozentsatz verbessert es sich nicht. Das sind oft jene, die klinisch ME/CFS entwickeln. Wie viele genau, kann man nicht sagen. Es wird ja auch nicht erhoben, wie viele Long Covid haben und es gibt verschiedene Definitionen, was man darunter versteht.
SN: Wie lang dauert es, bis Betroffene symptomfrei sind?
Ich sehe eher die hartnäckigen Fälle, die auch nach mehreren Monaten noch Symptome haben. Mit der richtigen Kombi aus Pacing und Therapie geht es vielen besser, aber es ist ein sehr langsamer Prozess. Manchmal wirkt ein Medikament voll, aber das ist Glückssache. Ich weiß inzwischen aus Erfahrung ganz gut, welche Medikamente ich bei welcher klinischen Symptomatik versuchen könnte. Ich habe mittlerweile mehr als tausend Betroffene mit Post Covid behandelt. Man muss viel ausprobieren.
Michael Stingl,
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Hoffentlich. Ich vermute, dass es reversible Prozesse sind und viele Menschen wieder ganz gesund werden können. Ein wichtiger nächster Schritt wäre es, die Untertypen besser zu definieren und Biomarkerangepasste Therapien anzubieten."
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SN: Es heißt, PEM sei das wichtigste Kennmerkmal bei ME/CFS. Daneben gibt es auch Fatigue. Was ist der Unterschied?
Bei PEM tritt, wenn man über seine Belastungsgrenze hinausgeht, eine Verschlimmerung der Symptome ein und es kommt zu einem rapiden Abfall des Leistungsniveaus. Manchmal treten auch neue Symptome auf. Im Gegensatz dazu gibt es Fatigue, also Erschöpfung, bei vielen viralen Erkrankungen. Man kennt es, dass man nach Sport oder anderer Anstrengung ein, zwei Stunden erschöpft ist und danach geht es wieder. Menschen mit PEM fühlen sich mindestens 14 Stunden nach Anstrengung erschöpft, oft sind es mehrere Tage, bis es ihnen wieder besser geht, bei den meisten
drei bis fünf. Das ist nicht normal.SN: Erfordern Fatigue und PEM unterschiedliche Behandlungsmethoden?
Unbedingt. Bei Fatigue ist aktivierende Therapie wichtig, bei PEM ist Pacing, also die Leistungsgrenzen nicht zu übersteigen, essenziell. Es gibt aber oft Gründe, aufgrund deren Pacing nicht gut funktioniert, etwa weil man arbeiten muss oder familiäre Verpflichtungen hat. Viele können Pacing auch nicht gut mit sich selbst vereinbaren: Sie fühlen sich nutzlos und haben ein schlechtes Gewissen. Therapeutisch unterstütze ich Pacing mit Medikamenten, damit die Belastungsgrenzen nach oben verschoben werden.
SN: Welche Medikamente kommen dabei zum Einsatz?
Medikamente gegen Kreislaufprobleme, gegen Entzündung, Gefäßprobleme. Im Idealfall können Menschen Pacing damit leichter umsetzen und dadurch verbessert sich ihre Konstitution. Schafft man es, die persönlichen Leistungsgrenzen zu wahren, statt immer drüber zu gehen, verbessert sich langsam, aber doch der Zustand. Diese Medikamente sind aber off label, also für die Behandlung von Long Covid formal nicht zugelassen. Man muss daher besonders vorsichtig sein – ich rate immer, bei Nebenwirkungen sofort abzusetzen. Die Medikamente, die ich verschreibe, sind aber nicht gefährlich und nicht teuer, das ist mir auch wichtig. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
SN: Wie lange dauert es, bis es den Patienten besser geht?
Bei vielen Menschen werden die Symptome nach Infektion innerhalb von ein bis drei Monaten besser. Bei einem gewissen Prozentsatz verbessert es sich nicht. Das sind oft jene, die klinisch ME/CFS entwickeln. Wie viele genau, kann man nicht sagen. Es wird ja auch nicht erhoben, wie viele Long Covid haben und es gibt verschiedene Definitionen, was man darunter versteht.
SN: Wie lang dauert es, bis Betroffene symptomfrei sind?
Ich sehe eher die hartnäckigen Fälle, die auch nach mehreren Monaten noch Symptome haben. Mit der richtigen Kombi aus Pacing und Therapie geht es vielen besser, aber es ist ein sehr langsamer Prozess. Manchmal wirkt ein Medikament voll, aber das ist Glückssache. Ich weiß inzwischen aus Erfahrung ganz gut, welche Medikamente ich bei welcher klinischen Symptomatik versuchen könnte. Ich habe mittlerweile mehr als tausend Betroffene mit Post Covid behandelt. Man muss viel ausprobieren.
Michael Stingl,
SN: Wird man Long Covid eines Tages heilen können?
Hoffentlich. Ich vermute, dass es reversible Prozesse sind und viele Menschen wieder ganz gesund werden können. Ein wichtiger nächster Schritt wäre es, die Untertypen besser zu definieren und Biomarkerangepasste Therapien anzubieten."
4.4.2024 Bettina Figl
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oder
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SN: Es heißt, PEM sei das wichtigste Kennmerkmal bei ME/CFS. Daneben gibt es auch Fatigue. Was ist der Unterschied?
Bei PEM tritt, wenn man über seine Belastungsgrenze hinausgeht, eine Verschlimmerung der Symptome ein und es kommt zu einem rapiden Abfall des Leistungsniveaus. Manchmal treten auch neue Symptome auf. Im Gegensatz dazu gibt es Fatigue, also Erschöpfung, bei vielen viralen Erkrankungen. Man kennt es, dass man nach Sport oder anderer Anstrengung ein, zwei Stunden erschöpft ist und danach geht es wieder. Menschen mit PEM fühlen sich mindestens 14 Stunden nach Anstrengung erschöpft, oft sind es mehrere Tage, bis es ihnen wieder besser geht, bei den meisten
drei bis fünf. Das ist nicht normal.SN: Erfordern Fatigue und PEM unterschiedliche Behandlungsmethoden?
Unbedingt. Bei Fatigue ist aktivierende Therapie wichtig, bei PEM ist Pacing, also die Leistungsgrenzen nicht zu übersteigen, essenziell. Es gibt aber oft Gründe, aufgrund deren Pacing nicht gut funktioniert, etwa weil man arbeiten muss oder familiäre Verpflichtungen hat. Viele können Pacing auch nicht gut mit sich selbst vereinbaren: Sie fühlen sich nutzlos und haben ein schlechtes Gewissen. Therapeutisch unterstütze ich Pacing mit Medikamenten, damit die Belastungsgrenzen nach oben verschoben werden.
SN: Welche Medikamente kommen dabei zum Einsatz?
Medikamente gegen Kreislaufprobleme, gegen Entzündung, Gefäßprobleme. Im Idealfall können Menschen Pacing damit leichter umsetzen und dadurch verbessert sich ihre Konstitution. Schafft man es, die persönlichen Leistungsgrenzen zu wahren, statt immer drüber zu gehen, verbessert sich langsam, aber doch der Zustand. Diese Medikamente sind aber off label, also für die Behandlung von Long Covid formal nicht zugelassen. Man muss daher besonders vorsichtig sein – ich rate immer, bei Nebenwirkungen sofort abzusetzen. Die Medikamente, die ich verschreibe, sind aber nicht gefährlich und nicht teuer, das ist mir auch wichtig. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
SN: Wie lange dauert es, bis es den Patienten besser geht?
Bei vielen Menschen werden die Symptome nach Infektion innerhalb von ein bis drei Monaten besser. Bei einem gewissen Prozentsatz verbessert es sich nicht. Das sind oft jene, die klinisch ME/CFS entwickeln. Wie viele genau, kann man nicht sagen. Es wird ja auch nicht erhoben, wie viele Long Covid haben und es gibt verschiedene Definitionen, was man darunter versteht.
SN: Wie lang dauert es, bis Betroffene symptomfrei sind?
Ich sehe eher die hartnäckigen Fälle, die auch nach mehreren Monaten noch Symptome haben. Mit der richtigen Kombi aus Pacing und Therapie geht es vielen besser, aber es ist ein sehr langsamer Prozess. Manchmal wirkt ein Medikament voll, aber das ist Glückssache. Ich weiß inzwischen aus Erfahrung ganz gut, welche Medikamente ich bei welcher klinischen Symptomatik versuchen könnte. Ich habe mittlerweile mehr als tausend Betroffene mit Post Covid behandelt. Man muss viel ausprobieren.
Michael Stingl,
SN: Wird man Long Covid eines Tages heilen können?
Hoffentlich. Ich vermute, dass es reversible Prozesse sind und viele Menschen wieder ganz gesund werden können. Ein wichtiger nächster Schritt wäre es, die Untertypen besser zu definieren und Biomarkerangepasste Therapien anzubieten."
4.4.2024 Bettina Figl
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@neurostingl ist leider nicht aktiv, oder?
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"Die Psyche ist nicht die Ursache von Long Covid"
Ein langes Interview mit Michael Stingl in den Salzburger Nachrichten. Super! 🤩
1/2
"Damit sich Long Covid bessert, muss man das Tempo drosseln. Warum das vielen schwerfällt und wie ihnen geholfen werden kann, erklärt ein Neurologe.
Das Coronavirus ist gekommen, um zu bleiben. Damit ist auch die Zahl der postviralen Erkrankungen stark angestiegen. Eine Ausprägung von Long Covid ist Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Michael Stingl, Neurologe und Long-Covid-Experte, erklärt, was Betroffene tun können und was es braucht, um die Versorgungslage zu verbessern.
SN: ME/CFS schränkt die Leistungsfähigkeit stark ein. Wie steht es um die ärztliche Betreuung der Betroffenen?
Michael Stingl: Menschen mit ME/CFS haben oft eine unauffällige Diagnostik, sie sind aber offensichtlich krank. Für sie gibt es immer noch keine guten Therapieangebote. Es heißt dann oft, es handle sich um ein psychosomatisches oder psychiatrisches Problem.
SN: Kann man das ausschließen?
Meist ja. Betroffene haben oft eine Odyssee an Arztbesuchen hinter sich und bringen in dicken Aktenordnern ausführliche Diagnostik mit. Dass bei all ihren Untersuchungen bisher nichts herauskam, liegt aber nicht daran, dass sie nichts haben. Ich sehe sehr viele Menschen, bei denen klar ist, dass kein psychiatrisches Problem vorliegt. Manche nehmen sogar Psychopharmaka – und dennoch geht es ihnen nicht besser. Ein psychiatrisches Problem ist natürlich als solches zu behandeln. ME/CFS ist aber eine schwere, körperliche Erkrankung, die eine psychische Komponente haben kann, aber nicht muss. Die Psyche kann ein verstärkender Faktor sein. Sie ist aber nicht die Ursache von ME/CFS. Das ist eine leidige Diskussion, die derzeit innerhalb der Ärzteschaft geführt wird. Die Gefahr dabei ist, dass eine große Anzahl an Menschen nicht adäquat behandelt wird.
SN: Kommt es bei Long Covid häufig zu Fehldiagnosen?
Fehldiagnose ist ein hartes Wort. Wenn jemand sagt, er oder sie ist erschöpft, muss man dran denken, dass es ein psychiatrisches Problem sein könnte. Was heutzutage oft passiert, ist, dass die Routinediagnostik unauffällig ist und es dann heißt, das sei ein psychisches oder psychosomatisches Problem. Was dabei vergessen wird: Chronische Erkrankungen machen immer auch etwas mit der Psyche und es ist nicht unwahrscheinlich, dass jemand aufgrund der körperlichen Krankheit eine psychiatrische Problematik entwickelt.
SN: Kann man Long Covid überhaupt diagnostizieren?
Einen eindeutigen Marker für die Routinediagnostik gibt es leider noch nicht. Bei Long-Covid-Patienten geht zu wenig Sauerstoff in der Peripherie, wo er gebraucht wird, in das Gewebe über. Bei kognitiver oder körperlicher Aktivität kommt die Sauerstoffversorgung nicht nach. Patienten beschreiben das so: Es geht ihnen der Saft aus. Zeigen könnte man das mit einer invasiven Messung bei einem Patienten, der am Ergometer sitzt. Dazu gibt es einige Studien. Wiederholt man Ergometrie an zwei aneinander folgenden Tagen, wäre bei ME/CFS-Patienten am zweiten Tag die Leistungsfähigkeit massiv herabgesetzt. Das ist aber organisatorisch aufwendig – und birgt die Gefahr, dass sich ihr Zustand bei Menschen mit postexertioneller Malaise (PEM) dauerhaft verschlechtert (bei PEM bzw. Belastungsintoleranz kommt es zu einer Verschlechterung der Symptome nach geringfügiger körperlicher und/oder geistiger Anstrengung, Anm.). Studien zeigen auch, dass ME/CFS-Patienten einen reduzierten Blutfluss ins Gehirn haben. Das könnte man untersuchen – aber auch das wird in der Routine nicht gemessen.
SN: Oft wird Post Covid ja als Erschöpfung beschrieben?
Menschen, die in der Vergangenheit psychiatrische Erkrankung hatten, sagen mir: Ich kenne Erschöpfung, ich kenne Depression – aber das ist was anderes. Und obwohl sie das so klar formulieren, heißt es dann oft: „Na klar, die Erschöpfung kommt von der Depression.“ Mir ist wichtig zu betonen: ME/CFS hat nichts mit normaler Erschöpfung zu tun oder jener Erschöpfung, die bei vielen Erkrankungen vorkommen kann.
1/2
#LongCovid #LongCovidAustria #pem #PostCovid #SalzburgerNachrichten #SN #mecfs #pacing #medien #kommunikation #wissenschaftskommunikation #neurologie #neurologe #MichaelStingl #neurostingl #covidIsNotOver #Covid19 #Österreich #austria
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"Die Psyche ist nicht die Ursache von Long Covid"
Ein langes Interview mit Michael Stingl in den Salzburger Nachrichten. Super! 🤩
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"Damit sich Long Covid bessert, muss man das Tempo drosseln. Warum das vielen schwerfällt und wie ihnen geholfen werden kann, erklärt ein Neurologe.
Das Coronavirus ist gekommen, um zu bleiben. Damit ist auch die Zahl der postviralen Erkrankungen stark angestiegen. Eine Ausprägung von Long Covid ist Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Michael Stingl, Neurologe und Long-Covid-Experte, erklärt, was Betroffene tun können und was es braucht, um die Versorgungslage zu verbessern.
SN: ME/CFS schränkt die Leistungsfähigkeit stark ein. Wie steht es um die ärztliche Betreuung der Betroffenen?
Michael Stingl: Menschen mit ME/CFS haben oft eine unauffällige Diagnostik, sie sind aber offensichtlich krank. Für sie gibt es immer noch keine guten Therapieangebote. Es heißt dann oft, es handle sich um ein psychosomatisches oder psychiatrisches Problem.
SN: Kann man das ausschließen?
Meist ja. Betroffene haben oft eine Odyssee an Arztbesuchen hinter sich und bringen in dicken Aktenordnern ausführliche Diagnostik mit. Dass bei all ihren Untersuchungen bisher nichts herauskam, liegt aber nicht daran, dass sie nichts haben. Ich sehe sehr viele Menschen, bei denen klar ist, dass kein psychiatrisches Problem vorliegt. Manche nehmen sogar Psychopharmaka – und dennoch geht es ihnen nicht besser. Ein psychiatrisches Problem ist natürlich als solches zu behandeln. ME/CFS ist aber eine schwere, körperliche Erkrankung, die eine psychische Komponente haben kann, aber nicht muss. Die Psyche kann ein verstärkender Faktor sein. Sie ist aber nicht die Ursache von ME/CFS. Das ist eine leidige Diskussion, die derzeit innerhalb der Ärzteschaft geführt wird. Die Gefahr dabei ist, dass eine große Anzahl an Menschen nicht adäquat behandelt wird.
SN: Kommt es bei Long Covid häufig zu Fehldiagnosen?
Fehldiagnose ist ein hartes Wort. Wenn jemand sagt, er oder sie ist erschöpft, muss man dran denken, dass es ein psychiatrisches Problem sein könnte. Was heutzutage oft passiert, ist, dass die Routinediagnostik unauffällig ist und es dann heißt, das sei ein psychisches oder psychosomatisches Problem. Was dabei vergessen wird: Chronische Erkrankungen machen immer auch etwas mit der Psyche und es ist nicht unwahrscheinlich, dass jemand aufgrund der körperlichen Krankheit eine psychiatrische Problematik entwickelt.
SN: Kann man Long Covid überhaupt diagnostizieren?
Einen eindeutigen Marker für die Routinediagnostik gibt es leider noch nicht. Bei Long-Covid-Patienten geht zu wenig Sauerstoff in der Peripherie, wo er gebraucht wird, in das Gewebe über. Bei kognitiver oder körperlicher Aktivität kommt die Sauerstoffversorgung nicht nach. Patienten beschreiben das so: Es geht ihnen der Saft aus. Zeigen könnte man das mit einer invasiven Messung bei einem Patienten, der am Ergometer sitzt. Dazu gibt es einige Studien. Wiederholt man Ergometrie an zwei aneinander folgenden Tagen, wäre bei ME/CFS-Patienten am zweiten Tag die Leistungsfähigkeit massiv herabgesetzt. Das ist aber organisatorisch aufwendig – und birgt die Gefahr, dass sich ihr Zustand bei Menschen mit postexertioneller Malaise (PEM) dauerhaft verschlechtert (bei PEM bzw. Belastungsintoleranz kommt es zu einer Verschlechterung der Symptome nach geringfügiger körperlicher und/oder geistiger Anstrengung, Anm.). Studien zeigen auch, dass ME/CFS-Patienten einen reduzierten Blutfluss ins Gehirn haben. Das könnte man untersuchen – aber auch das wird in der Routine nicht gemessen.
SN: Oft wird Post Covid ja als Erschöpfung beschrieben?
Menschen, die in der Vergangenheit psychiatrische Erkrankung hatten, sagen mir: Ich kenne Erschöpfung, ich kenne Depression – aber das ist was anderes. Und obwohl sie das so klar formulieren, heißt es dann oft: „Na klar, die Erschöpfung kommt von der Depression.“ Mir ist wichtig zu betonen: ME/CFS hat nichts mit normaler Erschöpfung zu tun oder jener Erschöpfung, die bei vielen Erkrankungen vorkommen kann.
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#LongCovid #LongCovidAustria #pem #PostCovid #SalzburgerNachrichten #SN #mecfs #pacing #medien #kommunikation #wissenschaftskommunikation #neurologie #neurologe #MichaelStingl #neurostingl #covidIsNotOver #Covid19 #Österreich #austria
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"Die Psyche ist nicht die Ursache von Long Covid"
Ein langes Interview mit Michael Stingl in den Salzburger Nachrichten. Super! 🤩
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"Damit sich Long Covid bessert, muss man das Tempo drosseln. Warum das vielen schwerfällt und wie ihnen geholfen werden kann, erklärt ein Neurologe.
Das Coronavirus ist gekommen, um zu bleiben. Damit ist auch die Zahl der postviralen Erkrankungen stark angestiegen. Eine Ausprägung von Long Covid ist Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Michael Stingl, Neurologe und Long-Covid-Experte, erklärt, was Betroffene tun können und was es braucht, um die Versorgungslage zu verbessern.
SN: ME/CFS schränkt die Leistungsfähigkeit stark ein. Wie steht es um die ärztliche Betreuung der Betroffenen?
Michael Stingl: Menschen mit ME/CFS haben oft eine unauffällige Diagnostik, sie sind aber offensichtlich krank. Für sie gibt es immer noch keine guten Therapieangebote. Es heißt dann oft, es handle sich um ein psychosomatisches oder psychiatrisches Problem.
SN: Kann man das ausschließen?
Meist ja. Betroffene haben oft eine Odyssee an Arztbesuchen hinter sich und bringen in dicken Aktenordnern ausführliche Diagnostik mit. Dass bei all ihren Untersuchungen bisher nichts herauskam, liegt aber nicht daran, dass sie nichts haben. Ich sehe sehr viele Menschen, bei denen klar ist, dass kein psychiatrisches Problem vorliegt. Manche nehmen sogar Psychopharmaka – und dennoch geht es ihnen nicht besser. Ein psychiatrisches Problem ist natürlich als solches zu behandeln. ME/CFS ist aber eine schwere, körperliche Erkrankung, die eine psychische Komponente haben kann, aber nicht muss. Die Psyche kann ein verstärkender Faktor sein. Sie ist aber nicht die Ursache von ME/CFS. Das ist eine leidige Diskussion, die derzeit innerhalb der Ärzteschaft geführt wird. Die Gefahr dabei ist, dass eine große Anzahl an Menschen nicht adäquat behandelt wird.
SN: Kommt es bei Long Covid häufig zu Fehldiagnosen?
Fehldiagnose ist ein hartes Wort. Wenn jemand sagt, er oder sie ist erschöpft, muss man dran denken, dass es ein psychiatrisches Problem sein könnte. Was heutzutage oft passiert, ist, dass die Routinediagnostik unauffällig ist und es dann heißt, das sei ein psychisches oder psychosomatisches Problem. Was dabei vergessen wird: Chronische Erkrankungen machen immer auch etwas mit der Psyche und es ist nicht unwahrscheinlich, dass jemand aufgrund der körperlichen Krankheit eine psychiatrische Problematik entwickelt.
SN: Kann man Long Covid überhaupt diagnostizieren?
Einen eindeutigen Marker für die Routinediagnostik gibt es leider noch nicht. Bei Long-Covid-Patienten geht zu wenig Sauerstoff in der Peripherie, wo er gebraucht wird, in das Gewebe über. Bei kognitiver oder körperlicher Aktivität kommt die Sauerstoffversorgung nicht nach. Patienten beschreiben das so: Es geht ihnen der Saft aus. Zeigen könnte man das mit einer invasiven Messung bei einem Patienten, der am Ergometer sitzt. Dazu gibt es einige Studien. Wiederholt man Ergometrie an zwei aneinander folgenden Tagen, wäre bei ME/CFS-Patienten am zweiten Tag die Leistungsfähigkeit massiv herabgesetzt. Das ist aber organisatorisch aufwendig – und birgt die Gefahr, dass sich ihr Zustand bei Menschen mit postexertioneller Malaise (PEM) dauerhaft verschlechtert (bei PEM bzw. Belastungsintoleranz kommt es zu einer Verschlechterung der Symptome nach geringfügiger körperlicher und/oder geistiger Anstrengung, Anm.). Studien zeigen auch, dass ME/CFS-Patienten einen reduzierten Blutfluss ins Gehirn haben. Das könnte man untersuchen – aber auch das wird in der Routine nicht gemessen.
SN: Oft wird Post Covid ja als Erschöpfung beschrieben?
Menschen, die in der Vergangenheit psychiatrische Erkrankung hatten, sagen mir: Ich kenne Erschöpfung, ich kenne Depression – aber das ist was anderes. Und obwohl sie das so klar formulieren, heißt es dann oft: „Na klar, die Erschöpfung kommt von der Depression.“ Mir ist wichtig zu betonen: ME/CFS hat nichts mit normaler Erschöpfung zu tun oder jener Erschöpfung, die bei vielen Erkrankungen vorkommen kann.
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"Die Psyche ist nicht die Ursache von Long Covid"
Ein langes Interview mit Michael Stingl in den Salzburger Nachrichten. Super! 🤩
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"Damit sich Long Covid bessert, muss man das Tempo drosseln. Warum das vielen schwerfällt und wie ihnen geholfen werden kann, erklärt ein Neurologe.
Das Coronavirus ist gekommen, um zu bleiben. Damit ist auch die Zahl der postviralen Erkrankungen stark angestiegen. Eine Ausprägung von Long Covid ist Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Michael Stingl, Neurologe und Long-Covid-Experte, erklärt, was Betroffene tun können und was es braucht, um die Versorgungslage zu verbessern.
SN: ME/CFS schränkt die Leistungsfähigkeit stark ein. Wie steht es um die ärztliche Betreuung der Betroffenen?
Michael Stingl: Menschen mit ME/CFS haben oft eine unauffällige Diagnostik, sie sind aber offensichtlich krank. Für sie gibt es immer noch keine guten Therapieangebote. Es heißt dann oft, es handle sich um ein psychosomatisches oder psychiatrisches Problem.
SN: Kann man das ausschließen?
Meist ja. Betroffene haben oft eine Odyssee an Arztbesuchen hinter sich und bringen in dicken Aktenordnern ausführliche Diagnostik mit. Dass bei all ihren Untersuchungen bisher nichts herauskam, liegt aber nicht daran, dass sie nichts haben. Ich sehe sehr viele Menschen, bei denen klar ist, dass kein psychiatrisches Problem vorliegt. Manche nehmen sogar Psychopharmaka – und dennoch geht es ihnen nicht besser. Ein psychiatrisches Problem ist natürlich als solches zu behandeln. ME/CFS ist aber eine schwere, körperliche Erkrankung, die eine psychische Komponente haben kann, aber nicht muss. Die Psyche kann ein verstärkender Faktor sein. Sie ist aber nicht die Ursache von ME/CFS. Das ist eine leidige Diskussion, die derzeit innerhalb der Ärzteschaft geführt wird. Die Gefahr dabei ist, dass eine große Anzahl an Menschen nicht adäquat behandelt wird.
SN: Kommt es bei Long Covid häufig zu Fehldiagnosen?
Fehldiagnose ist ein hartes Wort. Wenn jemand sagt, er oder sie ist erschöpft, muss man dran denken, dass es ein psychiatrisches Problem sein könnte. Was heutzutage oft passiert, ist, dass die Routinediagnostik unauffällig ist und es dann heißt, das sei ein psychisches oder psychosomatisches Problem. Was dabei vergessen wird: Chronische Erkrankungen machen immer auch etwas mit der Psyche und es ist nicht unwahrscheinlich, dass jemand aufgrund der körperlichen Krankheit eine psychiatrische Problematik entwickelt.
SN: Kann man Long Covid überhaupt diagnostizieren?
Einen eindeutigen Marker für die Routinediagnostik gibt es leider noch nicht. Bei Long-Covid-Patienten geht zu wenig Sauerstoff in der Peripherie, wo er gebraucht wird, in das Gewebe über. Bei kognitiver oder körperlicher Aktivität kommt die Sauerstoffversorgung nicht nach. Patienten beschreiben das so: Es geht ihnen der Saft aus. Zeigen könnte man das mit einer invasiven Messung bei einem Patienten, der am Ergometer sitzt. Dazu gibt es einige Studien. Wiederholt man Ergometrie an zwei aneinander folgenden Tagen, wäre bei ME/CFS-Patienten am zweiten Tag die Leistungsfähigkeit massiv herabgesetzt. Das ist aber organisatorisch aufwendig – und birgt die Gefahr, dass sich ihr Zustand bei Menschen mit postexertioneller Malaise (PEM) dauerhaft verschlechtert (bei PEM bzw. Belastungsintoleranz kommt es zu einer Verschlechterung der Symptome nach geringfügiger körperlicher und/oder geistiger Anstrengung, Anm.). Studien zeigen auch, dass ME/CFS-Patienten einen reduzierten Blutfluss ins Gehirn haben. Das könnte man untersuchen – aber auch das wird in der Routine nicht gemessen.
SN: Oft wird Post Covid ja als Erschöpfung beschrieben?
Menschen, die in der Vergangenheit psychiatrische Erkrankung hatten, sagen mir: Ich kenne Erschöpfung, ich kenne Depression – aber das ist was anderes. Und obwohl sie das so klar formulieren, heißt es dann oft: „Na klar, die Erschöpfung kommt von der Depression.“ Mir ist wichtig zu betonen: ME/CFS hat nichts mit normaler Erschöpfung zu tun oder jener Erschöpfung, die bei vielen Erkrankungen vorkommen kann.
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"Damit sich Long Covid bessert, muss man das Tempo drosseln. Warum das vielen schwerfällt und wie ihnen geholfen werden kann, erklärt ein Neurologe.
Das Coronavirus ist gekommen, um zu bleiben. Damit ist auch die Zahl der postviralen Erkrankungen stark angestiegen. Eine Ausprägung von Long Covid ist Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Michael Stingl, Neurologe und Long-Covid-Experte, erklärt, was Betroffene tun können und was es braucht, um die Versorgungslage zu verbessern.
SN: ME/CFS schränkt die Leistungsfähigkeit stark ein. Wie steht es um die ärztliche Betreuung der Betroffenen?
Michael Stingl: Menschen mit ME/CFS haben oft eine unauffällige Diagnostik, sie sind aber offensichtlich krank. Für sie gibt es immer noch keine guten Therapieangebote. Es heißt dann oft, es handle sich um ein psychosomatisches oder psychiatrisches Problem.
SN: Kann man das ausschließen?
Meist ja. Betroffene haben oft eine Odyssee an Arztbesuchen hinter sich und bringen in dicken Aktenordnern ausführliche Diagnostik mit. Dass bei all ihren Untersuchungen bisher nichts herauskam, liegt aber nicht daran, dass sie nichts haben. Ich sehe sehr viele Menschen, bei denen klar ist, dass kein psychiatrisches Problem vorliegt. Manche nehmen sogar Psychopharmaka – und dennoch geht es ihnen nicht besser. Ein psychiatrisches Problem ist natürlich als solches zu behandeln. ME/CFS ist aber eine schwere, körperliche Erkrankung, die eine psychische Komponente haben kann, aber nicht muss. Die Psyche kann ein verstärkender Faktor sein. Sie ist aber nicht die Ursache von ME/CFS. Das ist eine leidige Diskussion, die derzeit innerhalb der Ärzteschaft geführt wird. Die Gefahr dabei ist, dass eine große Anzahl an Menschen nicht adäquat behandelt wird.
SN: Kommt es bei Long Covid häufig zu Fehldiagnosen?
Fehldiagnose ist ein hartes Wort. Wenn jemand sagt, er oder sie ist erschöpft, muss man dran denken, dass es ein psychiatrisches Problem sein könnte. Was heutzutage oft passiert, ist, dass die Routinediagnostik unauffällig ist und es dann heißt, das sei ein psychisches oder psychosomatisches Problem. Was dabei vergessen wird: Chronische Erkrankungen machen immer auch etwas mit der Psyche und es ist nicht unwahrscheinlich, dass jemand aufgrund der körperlichen Krankheit eine psychiatrische Problematik entwickelt.
SN: Kann man Long Covid überhaupt diagnostizieren?
Einen eindeutigen Marker für die Routinediagnostik gibt es leider noch nicht. Bei Long-Covid-Patienten geht zu wenig Sauerstoff in der Peripherie, wo er gebraucht wird, in das Gewebe über. Bei kognitiver oder körperlicher Aktivität kommt die Sauerstoffversorgung nicht nach. Patienten beschreiben das so: Es geht ihnen der Saft aus. Zeigen könnte man das mit einer invasiven Messung bei einem Patienten, der am Ergometer sitzt. Dazu gibt es einige Studien. Wiederholt man Ergometrie an zwei aneinander folgenden Tagen, wäre bei ME/CFS-Patienten am zweiten Tag die Leistungsfähigkeit massiv herabgesetzt. Das ist aber organisatorisch aufwendig – und birgt die Gefahr, dass sich ihr Zustand bei Menschen mit postexertioneller Malaise (PEM) dauerhaft verschlechtert (bei PEM bzw. Belastungsintoleranz kommt es zu einer Verschlechterung der Symptome nach geringfügiger körperlicher und/oder geistiger Anstrengung, Anm.). Studien zeigen auch, dass ME/CFS-Patienten einen reduzierten Blutfluss ins Gehirn haben. Das könnte man untersuchen – aber auch das wird in der Routine nicht gemessen.
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Menschen, die in der Vergangenheit psychiatrische Erkrankung hatten, sagen mir: Ich kenne Erschöpfung, ich kenne Depression – aber das ist was anderes. Und obwohl sie das so klar formulieren, heißt es dann oft: „Na klar, die Erschöpfung kommt von der Depression.“ Mir ist wichtig zu betonen: ME/CFS hat nichts mit normaler Erschöpfung zu tun oder jener Erschöpfung, die bei vielen Erkrankungen vorkommen kann.
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Der Long Covid-Artikel hat es in einer Fassung mit sechs Sätzen auf die gedruckte "Wissen/Gesundheit"-Seite der heutigen Salzburger Nachrichten geschafft. :masto_reading:
#longcovid #PostCovid #KathrynHoffmann #meduniwien #sn #salzburgernachrichten #saubereLuft #Infektionsschutz #pravention #COVID19
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Die Zeitungs-Bots laufen jetzt mit neuen Scripts.
Das mehrfache Absetzen gleicher Nachrichten, das v.a. der kurier-bot wegen allerlei Problemen am Feed hatte, ist behoben.
Ursache war komisches Verhalten vom Feed selbst, das jetzt kompensiert wird.
Betrifft die folgenden Bots:
@SalzburgerNachrichten, @DiePresse, @WienerZeitung, @kurier_bot, @futurezone und @profil
Danke @mayly für Hinweise!
#ORFodon #Österreich #Zeitungen #SalzburgerNachrichten #DiePresse #WienerZeitung #Kurier #Profil
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https://www.youtube.com/watch?v=WXN9EuQsz8w BITTE angucken und verstehen! 😍 :blobcatlove: Lieben Dank.
@SalzburgerNachrichten ich weiß nicht welches #Verbrechen #Greta begangen hat, dass sie ihre Meinung nicht mehr frei äußern darf.
#Faschismus:gefahr tönt es.
❓ https://troet.cafe/@Lost_Paradise/111415498110889239
Was ist denn davon zu halten, liebe #SalzburgerNachrichten?
Warum wird das so verschleiert? Wollt ihr meine Story? Exclusiv? 😅
❓ https://troet.cafe/@Lost_Paradise/111405895836816453
#letztegeneration #fff #klima #climate #Scholz #Söder #Bayern #news -
Drei neue Bots: @SalzburgerNachrichten, @DiePresse und @WienerZeitung
Brauche ich zur Hashtag-Bestimmung und -Gewichtung, man kann denen aber frei folgen. Gepostet werden dort alle frei verfügbaren Artikel (ohne Paywall) und es greift ungefähr die gleiche Aufbereitung wie bei @ORF_News & Co.
#Medien #Zeitung #SalzburgerNachrichten #DiePresse #WienerZeitung
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Ich würde gerne zu dieser Grafik in einer österreichischen Tageszeitung eine Umfrage sehen,
(a) wie viele Leute verstehen, dass das je zwei historische Daten und zwei Vorhersagen für unterschiedliche Szenarien sind
und (b) was sie glauben, welches der Szenarien im Moment wahrscheinlicher ist.
#medialiteracy #climatechange #climate #climateboiling #climatecatastrophe #climatecrisis #hitze #medienkompetenz #salzburgernachrichten #osterreich #austria #GeoSphereAustria #klima #KlimaKrise #klimawandel #klimakatastrophe #Hitzetage #prognose #Vorhersage #szenario #wien #Eisenstadt #stpolten #linz #salzburg #Innsbruck #bregenz #klagenfurt #graz #ClimateDiary
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„auch kleiner Lösungen andenken, die das Leid der Menschen verringern.“
Friedensforscher @thomasroithner (@univienna und #Versöhnungsbund) heute im #SalzburgerNachrichten -Interview mit Gerhard Schwischei über kleine und große Schritte in und um die Ukraine.
https://www.sn.at/politik/weltpolitik/friedensforscher-roithner-waffen-allein-reichen-nicht-137234875 -
Kriegsende in der Ukraine ist derzeit nicht absehbar. Wer oder was könnte das ändern?
Friedensforscher @thomasroithner (@univienna und #Versöhnungsbund) im #salzburgernachrichten
-Interview mit Gerhard Schwischei über kleine und große Schritte und reizendem Titel.
https://www.sn.at/politik/weltpolitik/friedensforscher-roithner-waffen-allein-reichen-nicht-137234875 -
It's always great if your #research is reported in the news. This time, our #KOMOA project received some attention in #SalzburgerNachrichten.
We are working on a feasibility study for a #Mobility #Observatory #Austria.
https://mobilitylab.zgis.at/komoa/ -
It's always great if your #research is reported in the news. This time, our #KOMOA project received some attention in #SalzburgerNachrichten.
We are working on a feasibility study for a #Mobility #Observatory #Austria.
https://mobilitylab.zgis.at/komoa/ -
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#Mastodon made it into local newspaper, but neither the author nor the publishing house are around 😜
#SalzburgerNachrichten #SN -
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