#geschlechtergerechtesprache — Public Fediverse posts
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CW: Rechtsgutachten zu Verboten geschlechtergerechter Sprache an Hochschulen
Im Auftrag der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) e.V. hat Prof. Dr. Ulrike Lembke ein Rechtsgutachten verfasst: „Verfassungswidrige Anweisung zur Diskriminierung: Sprachverbote an Hochschulen und die Pflicht zu geschlechtergerechter Sprache“, März 2026.
Ich zitiere hier mal die wesentlichen Ergebnisse aus der sehr lesenswerten 5-seitigen Zusammenfassung am Ende des Gutachtens.
„Sprachliche Gleichbehandlung und geschlechtergerechte Sprache u.a. durch Hochschulen sind keine Mode, sondern Ausdruck der Erfüllung von Rechtspflichten. [...]
Geschlechtergerechte Amts- und Rechtssprache darf weder auf Kosten von Frauen und Mädchen noch auf Kosten von trans*, intergeschlechtlichen oder nicht-binären Personen gehen.“„Sprachverbote sind ein neues politisches Phänomen. Sie ergehen als Verwaltungsbinnenrecht der Exekutive, Landesregierungen oder Behördenleitungen, entfalten ihre repressive Wirkung aber weit über das Verbot bestimmter Schreibweisen hinaus. […]
Bei Widerstand gegen Sprachverbote könnten Beamt*innen und Angestellten im öffentlichen Dienst grundsätzlich dienst- oder arbeitsrechtliche Sanktionen wegen Nichtbefolgung einer Weisung ihres Dienstherrn oder Arbeitgebers drohen. Allerdings dürfte die Verhängung von Sanktionen regelmäßig an der Rechtswidrigkeit von Sprachverboten scheitern.“„Die Erstreckung von Sprachverboten auf Hochschulen ist nicht vereinbar mit der
individuellen Wissenschaftsfreiheit und der verfassungsrechtlich garantierten
Hochschulautonomie. [...]
Sprachverbote sind verfassungs- und gesetzeswidrige Anweisungen zur Diskriminierung. An diesem Befund ändert weder die Berufung auf den Rechtschreibrat noch das „Amtliche Regelwerk“ etwas.“„Sprachverbote sind unvereinbar mit zentralen Regelungen in den Hochschulgesetzen der Länder, welche auf die Entwicklung zu diskriminierungsfreien Hochschulen abzielen.“
„Sprachverbote stellen eine Gefahr für den demokratischen Rechtsstaat dar. Sie negieren Grundrechte und beruhen auf nationalidentitären Sprachpolitiken, mit denen rechtsextreme Politiken in die Mitte der Gesellschaft getragen werden, die reaktionäre Geschlechternormen mit Hass auf Geflüchtete und antisemitischen Verschwörungsideologien verbinden.“
„In Zeiten von Krisen, Backlash und extremer ökonomischer Unsicherheit für Hochschulen sowie überwältigender alltäglicher Aufgabenfülle erscheinen Fragen von Gleichstellung und Nichtdiskriminierung häufig als überfordernd. Sie sind jedoch unverzichtbar, wenn Hochschulen eine Zukunft haben und die gesellschaftliche Zukunft mitgestalten wollen.“
Vielen Dank an @tinrechtshilfe für den Hinweis!
#geschlechtergerechteSprache #Gendern #Entgendern
https://bukof.de/wp-content/uploads/Rechtsgutachten_Sprachverbote-Hochschulen_Prof-Lembke.pdf
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Ein Gutachten der #bukof kommt zum Ergebnis, dass #Sprachverbote an Hochschulen als Anweisung zur #Diskriminierung rechts- und verfassungswidrig sind und sieht eine Pflicht, #geschlechtergerechteSprache zuzulassen. #Genderverbot bukof.de/wp-content/u...
bukof.de/wp-content/upl... -
Ein Gutachten der #bukof kommt zum Ergebnis, dass #Sprachverbote an Hochschulen als Anweisung zur #Diskriminierung rechts- und verfassungswidrig sind und sieht eine Pflicht, #geschlechtergerechteSprache zuzulassen. #Genderverbot bukof.de/wp-content/u...
bukof.de/wp-content/upl... -
Neue Form des Entgenderns just dropped:
Bei mir auf der Arbeit scheint es neuerding die Regel zu sein, dass man bei Begriffen, die entgendert werden müssten, ins Englische wechselt …
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Neue Form des Entgenderns just dropped:
Bei mir auf der Arbeit scheint es neuerding die Regel zu sein, dass man bei Begriffen, die entgendert werden müssten, ins Englische wechselt …
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Neue Form des Entgenderns just dropped:
Bei mir auf der Arbeit scheint es neuerding die Regel zu sein, dass man bei Begriffen, die entgendert werden müssten, ins Englische wechselt …
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Neue Form des Entgenderns just dropped:
Bei mir auf der Arbeit scheint es neuerding die Regel zu sein, dass man bei Begriffen, die entgendert werden müssten, ins Englische wechselt …
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Neue Form des Entgenderns just dropped:
Bei mir auf der Arbeit scheint es neuerding die Regel zu sein, dass man bei Begriffen, die entgendert werden müssten, ins Englische wechselt …
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@somlu1968 Danke für den Link. Ich finde den Artikel bezüglich der Studien interessant.
Mich irritiert allerdings, dass der Autor allzu selbstverständlich unterstellt, es sei klar, was genau mit "gendern" bzw. geschlechtergerechter Sprache gemeint ist. Allzu oft wird auch die binäre Doppelnennung so bezeichnet, obwohl sie nicht-binäre /agender Menschen exkludiert, daher bleibt bei einigen Beispielen leider unklar, worum es in den Studien genau geht.
Ich frage mich außerdem, was die Verwendung des Asterisks wert ist, wenn gleichzeitig der Artikel die Existenz nicht-binärer / agender Menschen vollständig ausblendet. Das Sternchen wurde nicht erfunden, um Frauen sichtbar zu machen. Da reiht sich dieser Artikel leider in eine lange Reihe ein.
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„Sprache entwickelt sich beständig weiter. Niemand sollte zum Gendern gezwungen werden, aber es ist auch kein Fehler. Es wäre besser, wenn der Kultusminister sein Engagement dem Lehrermangel und einer soliden Finanzierung von Bildung widmen würde, anstatt einen übertriebenen Kampf gegen das Gendern zu führen.“ Gerald Eisenblätter, in der @lz
https://www.l-iz.de/bildung/leipzig-bildet/2025/07/kommentar-zu-einer-verwaltungsvorschrift-sachsens-schulen-deutsche-rechtschreibung-630007
#gendern #sprachverbot #gendersternchen #gendergerechtesprache #GeschlechterGerechteSprache -
Jubiläum! 🎉
Noch bis Freitag könnt ihr an unserer Jubiläumsverlosung teilnehmen: https://geschicktgendern.de/jubilaeum/#gendern #jubilaum #geschicktgendern #GeschlechterGerechteSprache #verlosung #10jahre #geburtstag #ehrenamt
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"Klassisch Gendern. Gottsched, Lessing, Goethe und ihre Bekanntinnen und Verwandtinnen.
Viele betrachten Gendern als Verhunzung der Sprache, besonders bei Werken der Dichter und Denker. Dabei ist die Annahme, dass es sich hierbei um eine moderne Mode handelt, völlig falsch: Bereits in der deutschen Klassik wurde kräftig"
#gendern #GeschlechterGerechteSprache
https://www.deutschlandfunk.de/gottsched-lessing-goethe-und-ihre-bekanntinnen-100.html -
Wir feiern 10 Jahre geschicktgendern.de und haben uns deshalb für euch eine kleine feine Verlosung mit geschicktgendern-Überraschungen ausgedacht. Mitmachen könnt ihr noch im Geburtstagsmonat Februar: https://geschicktgendern.de/jubilaeum/
#gendern #10jahre #jubilaum #gendergerechtesprache #geschlechtergerechtesprache #geschicktgendern #einfachmachen #danke
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Wir feiern Geburtstag!
Im Februar wird geschicktgendern.de - das Genderwörterbuch 10 Jahre alt! 🎉 Wir können es selbst kaum glauben!Danke, dass ihr die Seite seit 10 Jahren nutzt, weiterverbreitet und euch mit konstruktivem Feedback und neuen Wortvorschlägen beteiligt 💛
https://geschicktgendern.de/jubilaeum/
#gendern #geschlechtergerechtesprache #geschicktgendern #geburtstag #jubiläum #ehrenamtseit10jahren
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Ein schöner Beitrag über fortschrittliche Gender-Aktivisten (hier männliche Form gemeint), wie z.B. Goethe, Lessing, Brentano u.a. :
Allen deutschtümelnden Gendergegner*innen zum Anhören anempfohlen :)
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"rendez-vous des collectionneur·euse·x·s et passionné·e·x·s d’art internationaux·ales·x"
#GeschlechtergerechteSprache im Französischen. Da haben wir's doch voll easy, Detlef!
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Wenn mal wieder jemand sagt, dass das mit dem #gendern so umständlich ist und der Text so lang wird und es leider nicht auf das Plakat passt... #Hamburg macht es einfach! 👏
#geschlechtergerechtesprache #BTW25 #wahlhelfende #wahlhelfer #wahlhelferin
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"Demnach müsste im Durchschnitt weniger als jedes hundertste Wort geändert werden. Viele geschlechterneutrale Änderungen würden die Texte auch nicht länger" machen.
Eben.
Ideen für geschlechtesneutrale Änderungen gibt's bei uns! 🙃
https://geschicktgendern.de/https://www.deutschlandfunkkultur.de/studie-gendergerechte-sprache-waere-einfach-moeglich-102.html
#gendern #geschlechtergerechtesprache #geschicktgendern #genderwörterbuch
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Weil ich es gerade wieder lese: Hört doch bitte auf, gegen die Verbote geschlechtergerechter Sprache das Argument vorzubringen, dass es "echte" Probleme gebe oder dass das kaum jemanden betreffe.
Für viele Menschen ist es eine existenzielle Frage, ob sie sichtbar gemacht oder durch ein Sprachverbot gedanklich ausradiert werden. Das ist ein echtes Problem, kein eingebildetes.
Wo die Existenz von Menschen negiert wird, ist ostentative Gleichgültigkeit eine Arschlochwahl.
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Ziel: In jeder Situation so sachlich und gelassen agieren wie Sarah Bosetti und in dieser Folge von "Bosetti Late Night" auch die Gender-Pionierin und Erfinderin des Binnen-I, Luise F. Pusch!
https://www.3sat.de/kabarett/bosetti-late-night/bosetti-late-night-folge-6-bln-102.html
#3sat #ZDF #gendern #GeschlechtergerechteSprache #Sprache #Männersprache #Sprachwissenschaften #TV #Fernsehen #Interview #Gespräch #Frauen #Feminismus #Gleichstellung #Patriarchat #Empathietraining #BosettiLateNight #LateNight #Show #Sichtbarkeit
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Ziel: In jeder Situation so sachlich und gelassen agieren wie Sarah Bosetti und in dieser Folge von "Bosetti Late Night" auch die Gender-Pionierin und Erfinderin des Binnen-I, Luise F. Pusch!
https://www.3sat.de/kabarett/bosetti-late-night/bosetti-late-night-folge-6-bln-102.html
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Ziel: In jeder Situation so sachlich und gelassen agieren wie Sarah Bosetti und in dieser Folge von "Bosetti Late Night" auch die Gender-Pionierin und Erfinderin des Binnen-I, Luise F. Pusch!
https://www.3sat.de/kabarett/bosetti-late-night/bosetti-late-night-folge-6-bln-102.html
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Ziel: In jeder Situation so sachlich und gelassen agieren wie Sarah Bosetti und in dieser Folge von "Bosetti Late Night" auch die Gender-Pionierin und Erfinderin des Binnen-I, Luise F. Pusch!
https://www.3sat.de/kabarett/bosetti-late-night/bosetti-late-night-folge-6-bln-102.html
#3sat #ZDF #gendern #GeschlechtergerechteSprache #Sprache #Männersprache #Sprachwissenschaften #TV #Fernsehen #Interview #Gespräch #Frauen #Feminismus #Gleichstellung #Patriarchat #Empathietraining #BosettiLateNight #LateNight #Show #Sichtbarkeit
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Was soll eigentlich dieser Unsinn mit "Herr / Frau / keine Anrede"?
Natürlich hätte ich gerne eine Anrede, wenn mich jemand anschreibt. Alles andere wäre schlicht ungehörig. Da darf gerne "Guten Tag, Vorname Nachname" stehen oder "Liebes Kundy" oder "Servus, fink", mir egal. Auch ich möchte höflich begrüßt werden, bevor jemand mit einem Anliegen in mein Leben platzt.
Was ich nicht möchte ist, dass ein Mensch, dem mein Geschlecht total wumpe sein sollte, nichts Wichtigeres zu tun hat, als mir in der ersten Sekunde jeder einzelnen unserer Interaktionen zu erzählen, welches von zwei Geschlechtern ich seiner Meinung nach habe. Man kann mich anreden, ohne das zu tun.
Es ist ja super, dass immer mehr Organisationen mehr als zwei Anredeoptionen anbieten. Aber zu suggerieren, dass eine geschlechtsneutrale Anrede eigentlich *gar keine* Anrede sei, ist leider auch wieder implizit queerfeindliche Diskriminierung.
Die hilflos missratenen Anreden, die man dann oft abbekommt, sind dann noch mal ein anderes Kaliber.
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CW: Die einfache Lösung für gendergerechte Sprache wird es nicht geben. Ein paar Gedanken.
Ich höre immer wieder die Hoffnung, dass wir beim weiteren Experimentieren zu geschlechtergerechter Sprache irgendwann die perfekte Form finden werden, die dann alle bisherigen Ideen ablösen und das Problem auf eine elegante und bequeme Weise lösen wird. Ich glaube nicht daran.
Das Deutsche hat sich in eine Richtung entwickelt, in der es uns zwingt, Personen eines von zwei Geschlechtern zuzuweisen, auch wenn wir das gar nicht wollen und wenn Geschlecht gerade überhaupt keine Rolle spielt. Das ist halt so. Der Zwang zum binären Gendern ist so tief in die deutsche Grammatik eingewoben, dass wir da nicht ohne Ruckeln und Knirschen wieder rauskommen werden.
Es hat keinen Sinn, auf eine unkomplizierte Lösung zu warten, die nicht kommen wird. Sicher wird es in der Zukunft Ideen geben, die wir jetzt noch nicht kennen, aber sie werden auch nicht bequemer sein als die bekannten.
Es ist zwar richtig, dass sich Sprache schon immer verändert hat, aber ich glaube, wir sollten anerkennen, dass eine geschlechtergerechte deutsche Sprache einen ziemlich radikalen Sprachwandel voraussetzt. Es geht hier um etwas anderes als den gewohnten Sprachwandel durch ein paar Lehnwörter, neue Fachausdrücke oder sogenannte Jugendsprache. Es hat einen berechtigten Grund, dass sich dieser Sprachwandel anders anfühlt als mancher vorherige. Hier geht es nicht nur um Gendersternchen oder Partizipien, sondern auch um Pronomen und zig andere grammatikalische Details. Hier muss ein Kernbereich der Grammatik neu konstruiert werden. Wir werden den binären Geschlechtszwang nicht abschütteln, ohne eine mittlere grammatikalische Revolution anzuzetteln.
Wenn das passieren soll, werden wir einen Teil unseres bisherigen jahrelang antrainierten Sprachgefühls überwinden und wirklich anders sprechen lernen müssen. Das wird auch nur dann funktionieren, wenn wir gleichzeitig lernen, anders über Geschlecht nachzudenken - und genau das ist ja der Sinn der Sache. Ich halte es für falsch, so zu tun, als wäre das beides für jeden Menschen total mühelos zu bewerkstelligen. Na klar, ganz oft fehlt es schon einfach beim Willen. Aber auch Gutwillige ändern ihre Sprache und ihr Denken nicht auf Knopfdruck. Man muss die neuen Optionen nicht nur finden und sie erlernen, sondern man muss sie auch permanent üben und anwenden. Wir sollten die Schwierigkeiten anerkennen, die mit den neuen Formen verbunden sind, nicht nur, weil wir dann gnädiger mit dem Scheitern umgehen können, sondern auch, weil wir strategische Lösungen finden müssen, die diese Schwierigkeiten anerkennen, statt sie zu leugnen. Aber wie sagte Kennedy über die Mondlandung: Wir haben uns nicht dafür entschieden, weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist. Und wir sind gerade dabei, etwas Schweres zu tun, weil wir davon überzeugt sind, dass es sich lohnt.
Aber wir können es uns und einander leichter machen, indem wir uns weniger darauf konzentrieren, was wir - angeblich - nicht mehr dürfen, sondern darauf, was wir alles können. Wir haben heute mehr Möglichkeiten denn je, mit verschiedenen Optionen zu spielen und diese zu verbreiten. Sprache hat vielleicht noch nie so vielen Menschen gleichzeitig gehört. Noch nie hatten auch marginalisierte Menschen - und sie sind der Motor dieses Wandels - solche Möglichkeiten, eigene neue Konventionen zu erfinden und sie mithilfe niedrigschwelliger und reichweitenstarker Medien zu verbreiten. Vielleicht haben noch nie so viele Menschen gleichzeitig an den Fundamenten ihrer Sprache herumgebastelt. Das erleben wir gerade, und es ist eine großartige Chance. Reden wir weniger über Ge- und Verbote, sondern mehr über Freiheit und Spielfreude und die Möglichkeit, Verantwortung für unsere eigene Sprache zu übernehmen, wenn wir das nur wollen.
Sprachwandel nicht als lästige Einschränkung begreifen, sondern als Aufforderung zu einem neuen Tanz, nach neuen Regeln und ohne jemandem auf die Füße zu treten - dann kriegen wir das hin mit der Gerechtigkeit. Und es wird Spaß machen.
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Zeitung der Fremdenführer Wiens:
gendern nicht, weil wir sehen männlich als inklusiv an.
kann man noch 1000 mal behaupten, ist aber falsch.
Zeitung entsorgt.
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Gut so! "Die Goethe-Uni will ihren Mitarbeitenden und Studierenden das Gendern weiterhin erlauben. Ein Verbot wie an Schulen wäre ein massiver Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit." #gendern
#geschlechtergerechteSprache #Hessen #GenderVerbot
https://www.hessenschau.de/politik/kein-gender-verbot-an-der-goethe-uni-frankfurt---ministerium-beschwichtigt-v3,gendern-uni-frankfurt-100.html -
Wie oft muss hier eigentlich noch jemand schreiben, dass es nicht-binäre Menschen ausschließt, wenn jemand jetzt in #Bayern nur die weibliche Form verwendet? Das könnte sich doch langsam herumsprechen.
Diese "Söder*in" oder "CSU*in"-Witze finde ich übrigens auch nicht zielführend. Geschlechtergerechte Sprache ins Lächerliche zu ziehen, spielt doch nur den Konservativen in die Hände, die doch eh schon seit Jahren über Wortschöpfungen wie "Grün*innen" lachen.Wollen wir Söder und Co. helfen oder wollen wir Sprache inklusiver machen? (z.B., indem wir auf ableistische Beleidigungen in Richtung CSU oder egal wem verzichten).
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Die Verwendung des Sternchens ist übrigens nicht nur etwas, das binäre Menschen tun, um nett und höflich zu sein. Es gibt Menschen, die sich selbst als Schüler*in, Lehrer*in, Beamt*in, Professor*in usw. bezeichnen, weil sie nun mal weder männlich noch weiblich sind.
Ein Verbot des Sternchens ist für sie ein Zwang, sich selbst zu misgendern. Spätestens hier dürfte das Bundesverfassungsgericht ins Spiel gebracht werden können.
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"Gendern" oder "Gendersprache" wird meist falsch aus dem Englischen übernommen.
"To gender" bedeutet, ein Geschlecht zuweisen. "A gendered bathroom" etwa ist ein Waschraum, der Angehörigen eines (binären) Geschlechts zugewiesen wurde. Also für Frauen oder für Männer.
In der Sprache zu gendern bedeutet demnach, ein Geschlecht zuzuweisen. Zum Beispiel durch das generische Maskulinum.
Worum es jedoch bei geschlechtergerechter Sprache hingegen geht, ist, Sprache zu ent-gendern. Binäre Geschlechtszuweisungen vermeiden. Inklusiv formulieren.
#Gendersprache #Genderverbot #gendern
#GeschlechtergerechteSprache -
Also, wenn ich das richtig verstehe: #GeschlechtergerechteSprache ist laut #cducsu und #afd abzulehnen, weil sie künstlich konstruiert statt natürlich gewachsen ist und echter Sprachwandel von unten kommen muss.
Darf ich deren Meinung zu #KiezDeutsch nochmal sehen?
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Hallo #Bayern - wir #gendern gern und es ist auch ganz einfach!
#GeschlechtergerechteSprache statt Anbiederung an rechte Propaganda!
Unser #BuchDesTages aus dem #DudenVerlag
"GENDERN - GANZ EINFACH!
Für den Alltag"
https://links-lesen.buchkatalog.de/gendern-ganz-einfach-9783411743353 -
Es geht ein bisschen unter, dass die bayrische Regierung, die sich beim Thema Sprache so gerne auf die Vorgaben des Rechtschreibrates beruft, soeben die Empfehlungskompetenz genau dieses Rates gesetzlich aushebelt:
"Das [Sonderzeichenverbot] gilt unabhängig von etwaigen künftigen Entscheidungen des Rates für deutsche Rechtschreibung zu der Frage der Verwendung von Sonderzeichen."
(Staatskanzleichef Florian Herrmann)Jeder weiteren politischen Steuerung von Sprache - exakt, was man angeblich bekämpfen will - wird damit die Tür geöffnet.
Es wäre schön, das auch mal journalistisch korrekt eingeordnet zu sehen, statt nur weitere hundert halbgare Clickbait-Artikel vorgesetzt zu bekommen.
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Das neue "Natur + Umwelt" vom #BundNaturschutz ist da. Schön: Ein Aufruf zur Verteidigung der #Demokratie ist enthalten, denn ohne kein #Natur.Schutz.
Umso ungläubiger sah ich die Überschrift "Ansprechpartner" auf der letzten Seite, wo 4 Frauen und 1 Mann gelistet sind. Habe eben der Chefredakteurin (!) Luise Frank geschrieben. Wer das ebenfalls tun möchte: [email protected]sog. #Gendern #Gleichberechtigung #Sprache #GeschlechterGerechteSprache
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GENDERGERECHTE SPRACHE – EINE SACHE DES #RESPEKTS UND DES #ANSTANDS!
Ein #Kommentar unseres Bundesvorstandsmitglieds Christin Löhner
Sprache verändert sich. Sprache hat sich immer verändert.
Es gab immer Widerstand gegen diese Vorschläge der #inkludierenden, #gendergerechten #Sprache oder Schreibweisen. Und doch haben sie sich immer mit der Zeit so weit durchgesetzt, dass sie in Amtsschriften, Gesetzestexten oder auch in persönlicher #Korrespondenz gerne benutzt wurden.
Heute stehen wir wieder vor solch einer #Wandlung.
Mehr lesen: https://www.partei-mut.de/2023/05/24/gendergerechte-sprache-eine-sache-des-respekts-und-des-anstands/
#respekt #anstand #geschlechtergerechtesprache #gender #gendern #gendergerechtesprache #cdu #nocdu #badenwürttemberg #land #enby #nonbinary #nichtbinär #maskulinum #generischesmaskulinum #patriarchat
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CW: Der "Genderstern" ist keine Pause im Wort – Erläuterungen zum Glottisschlag
Bitte erklärt die Aussprache des Asterisk in Wörtern wie "Architekt*innen" nicht als "Genderpause". Der Stern markiert keine Pause, sondern wird als Glottisschlag ausgesprochen. Das Wort "Architekt*innen" kann genauso flüssig gesprochen werden wie "Innenarchitekt", "Tischler*innen" so wie "Tischler-Innung".
Viele Menschen behaupten, dass mit dem "Genderstern" ein neuer Laut in die deutsche Sprache eingeführt werde. Dieses Gegenargument beruht auf einer Misinformation, die wir nicht fördern müssen. Der Glottisschlag ist schon jetzt einer der häufigsten Laute im Hochdeutschen.
Das Hochdeutsche kennt den Glottisschlag u.a. bei
- allen Wortanfängen mit Vokalanlaut, auch in zusammengesetzten Wörtern (*Er *ist *ein Fach*anwalt)
- nach Vorsilben vor Vokal (ver*erben, *er*ahnen)
- vor Nachsilben mit Vokalanlaut (natrium*arm, *anders*artig)
- bei Silbengrenze zwischen zwei Vokalen (mä*andern, A*orta, The*ater).Und jetzt eben auch vor der geschlechtsinklusiven Movierung: Arbeiter*innen.
Der Glottisschlag wird von uns, obwohl wir ihn dauernd sprechen, meistens gar nicht bewusst bemerkt, weil er keinen eigenen Buchstaben hat. Seine Einsatzregeln werden (wie so Vieles in einer Erstsprache) unbewusst erlernt und umgesetzt. Im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA) wird der Glottisschlag mit einem ʔ markiert.
Wer diesen Text hier laut liest, verwendet dabei über 80 mal einen Glottisschlag.
Da wird also rein phonetisch nichts Neues eingeführt, das man erst mühsam lernen müsste. Kein exotischer Knacklaut, kein Luftanhalten und bis drei zählen. Neu ist das Sternchen als Schriftzeichen im Wortinneren, aber nicht der Laut, mit dem man es ausspricht. Man muss nur Bekanntes neu einsetzen.
Und wenn wir schon dabei sind: Der Asterisk dient nicht dazu, Frauen, binäre trans Menschen oder gar Schwule und Lesben zu repräsentieren. Das zu behaupten ist nur eine neue Art von Ausgrenzung. Der Stern steht für nicht-binäre / agender Menschen.
(Anmerkung: Ich habe das schon einmal gepostet, aber hier kann ich jetzt alles in einen einzigen Beitrag zusammenfassen, und meine ursprünglichen Posts werden bald gelöscht sein. Außerdem konnte ich dank freundlicher Rückmeldungen einige Fehler korrigieren.)
#Entgendern #Gendern #GeschlechtergerechteSprache #Genderstern #NichtBinär #Asterisk
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Ich frage mich gerade, ob alle Englischsprecher, die geschlechtsneutral sprechen, von deutschsprachigen Nutzern der geschlechterpräzisen Sprache jetzt als Helfer der Rechten gesehen werden. Gerade einen Tröt gesehen, in dem behauptet wird, dass man so jemand ist, wenn man sich im Deutschen gegen die Nutzung der geschlechterpräzisen Sprache positioniert. Hm. Tut mir leid, aber nach Jahren im englischsprachigen Ausland finde ich das nur noch absurd.
#Sprache #language #gendern #geschlechtergerechteSprache #geschlechterpräziseSprache #geschlechtsneutraleSprache