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#geschlechtergerechtesprache — Public Fediverse posts

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  1. Wir müssen reden

    #GeschlechtergerechteSprache muss sein und sollte elegant sein.
     Statt "Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder ihrer Ärztin beraten" kann man "ärztlich" schreiben und "Alle", wenn Alle gemeint sind. Plural und oder Weglassen z.B. des "Lesers" helfen ebenfalls
    #Gendern #Ethik
    #ALText:)

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:omyr27fmzj3phbagch4sqyub/post/3mplceildms24

  2. Ohne Anrede? Kannst du haben:

    "Willkommen in Ihrer Online-Apotheke, Müller!"

    🙄

    #GeschlechtergerechteSprache #gendern #entgendern

  3. CW: Rechtsgutachten zu Verboten geschlechtergerechter Sprache an Hochschulen

    @der_zaunfink
    @tinrechtshilfe
    Gut, dass die Rechtsgrundlage geklärt ist. Schlecht, dass in einer Klassenjustiz nicht unbedingt gleiches Recht für alle gilt und die Bundesregierung sich nur dann ans Recht hält, wenn es ihr passt.
    Ich hoffe aber, dass das Gutachten bekannt wird und das Bedrohungsszenario gegenüber denen, die die Sprachverbote nicht akzeptieren wollen, einfach wegklappt.

    #geschlechtergerechteSprache #Gendern #Entgendern

  4. CW: Rechtsgutachten zu Verboten geschlechtergerechter Sprache an Hochschulen

    Im Auftrag der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) e.V. hat Prof. Dr. Ulrike Lembke ein Rechtsgutachten verfasst: „Verfassungswidrige Anweisung zur Diskriminierung: Sprachverbote an Hochschulen und die Pflicht zu geschlechtergerechter Sprache“, März 2026.

    Ich zitiere hier mal die wesentlichen Ergebnisse aus der sehr lesenswerten 5-seitigen Zusammenfassung am Ende des Gutachtens.

    „Sprachliche Gleichbehandlung und geschlechtergerechte Sprache u.a. durch Hochschulen sind keine Mode, sondern Ausdruck der Erfüllung von Rechtspflichten. [...]
    Geschlechtergerechte Amts- und Rechtssprache darf weder auf Kosten von Frauen und Mädchen noch auf Kosten von trans*, intergeschlechtlichen oder nicht-binären Personen gehen.“

    „Sprachverbote sind ein neues politisches Phänomen. Sie ergehen als Verwaltungsbinnenrecht der Exekutive, Landesregierungen oder Behördenleitungen, entfalten ihre repressive Wirkung aber weit über das Verbot bestimmter Schreibweisen hinaus. […]
    Bei Widerstand gegen Sprachverbote könnten Beamt*innen und Angestellten im öffentlichen Dienst grundsätzlich dienst- oder arbeitsrechtliche Sanktionen wegen Nichtbefolgung einer Weisung ihres Dienstherrn oder Arbeitgebers drohen. Allerdings dürfte die Verhängung von Sanktionen regelmäßig an der Rechtswidrigkeit von Sprachverboten scheitern.“

    „Die Erstreckung von Sprachverboten auf Hochschulen ist nicht vereinbar mit der
    individuellen Wissenschaftsfreiheit und der verfassungsrechtlich garantierten
    Hochschulautonomie. [...]
    Sprachverbote sind verfassungs- und gesetzeswidrige Anweisungen zur Diskriminierung. An diesem Befund ändert weder die Berufung auf den Rechtschreibrat noch das „Amtliche Regelwerk“ etwas.“

    „Sprachverbote sind unvereinbar mit zentralen Regelungen in den Hochschulgesetzen der Länder, welche auf die Entwicklung zu diskriminierungsfreien Hochschulen abzielen.“

    „Sprachverbote stellen eine Gefahr für den demokratischen Rechtsstaat dar. Sie negieren Grundrechte und beruhen auf nationalidentitären Sprachpolitiken, mit denen rechtsextreme Politiken in die Mitte der Gesellschaft getragen werden, die reaktionäre Geschlechternormen mit Hass auf Geflüchtete und antisemitischen Verschwörungsideologien verbinden.“

    „In Zeiten von Krisen, Backlash und extremer ökonomischer Unsicherheit für Hochschulen sowie überwältigender alltäglicher Aufgabenfülle erscheinen Fragen von Gleichstellung und Nichtdiskriminierung häufig als überfordernd. Sie sind jedoch unverzichtbar, wenn Hochschulen eine Zukunft haben und die gesellschaftliche Zukunft mitgestalten wollen.“

    Vielen Dank an @tinrechtshilfe für den Hinweis!

    #geschlechtergerechteSprache #Gendern #Entgendern

    bukof.de/wp-content/uploads/Re

  5. Ein Gutachten der #bukof kommt zum Ergebnis, dass #Sprachverbote an Hochschulen als Anweisung zur #Diskriminierung rechts- und verfassungswidrig sind und sieht eine Pflicht, #geschlechtergerechteSprache zuzulassen.

    #Genderverbot

    bukof.de/wp-content/u...

    bukof.de/wp-content/upl...

  6. Ein Gutachten der #bukof kommt zum Ergebnis, dass #Sprachverbote an Hochschulen als Anweisung zur #Diskriminierung rechts- und verfassungswidrig sind und sieht eine Pflicht, #geschlechtergerechteSprache zuzulassen. #Genderverbot bukof.de/wp-content/u...

    bukof.de/wp-content/upl...

  7. Neue Form des Entgenderns just dropped:

    Bei mir auf der Arbeit scheint es neuerding die Regel zu sein, dass man bei Begriffen, die entgendert werden müssten, ins Englische wechselt …

    #linguistic #geschlechtergerechteSprache #entgendern

  8. @somlu1968 Danke für den Link. Ich finde den Artikel bezüglich der Studien interessant.

    Mich irritiert allerdings, dass der Autor allzu selbstverständlich unterstellt, es sei klar, was genau mit "gendern" bzw. geschlechtergerechter Sprache gemeint ist. Allzu oft wird auch die binäre Doppelnennung so bezeichnet, obwohl sie nicht-binäre /agender Menschen exkludiert, daher bleibt bei einigen Beispielen leider unklar, worum es in den Studien genau geht.

    Ich frage mich außerdem, was die Verwendung des Asterisks wert ist, wenn gleichzeitig der Artikel die Existenz nicht-binärer / agender Menschen vollständig ausblendet. Das Sternchen wurde nicht erfunden, um Frauen sichtbar zu machen. Da reiht sich dieser Artikel leider in eine lange Reihe ein.

    #Gendern #Entgendern #GeschlechtergerechteSprache

  9. Hallo #Bluesky, bitte unterlasst #Sexismus! #GeschlechtergerechteSprache muss sein, aber sie muss nicht peinlich sein. Verzichtet auf "den Leser": "Alt-Text beschreibt Bilder für Blinde und Sehbehinderte und hilft, den Kontext für Alle [Substantive werden groß geschrieben.] zu vermitteln." #Resist!

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:omyr27fmzj3phbagch4sqyub/post/3mbn63q6zrs2f

  10. Hallo #Bluesky, bitte unterlasst #Sexismus! #GeschlechtergerechteSprache muss sein, aber sie muss nicht peinlich sein. Verzichtet auf "den Leser": "Alt-Text beschreibt Bilder für Blinde und Sehbehinderte und hilft, den Kontext für Alle [Substantive werden groß geschrieben.] zu vermitteln." #Resist!

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:omyr27fmzj3phbagch4sqyub/post/3mbn63q6zrs2f

  11. Geht es noch, #Bluesky Deutschland? "Jeder" schließt "Jede" aus: #generischesMaskulinum is' nich'! #GeschlechtergerechteSprache muss sein, aber sie muss nicht peinlich sein. Schreibt bitte "Alle", wenn Alle gemeint sind! Nur so vermeidet ihr institutionalisierten #Sexismus. Besten Dank im Voraus!

  12. „Sprache entwickelt sich beständig weiter. Niemand sollte zum Gendern gezwungen werden, aber es ist auch kein Fehler. Es wäre besser, wenn der Kultusminister sein Engagement dem Lehrermangel und einer soliden Finanzierung von Bildung widmen würde, anstatt einen übertriebenen Kampf gegen das Gendern zu führen.“ Gerald Eisenblätter, in der @lz
    l-iz.de/bildung/leipzig-bildet
    #gendern #sprachverbot #gendersternchen #gendergerechtesprache #GeschlechterGerechteSprache

  13. Rat für #GeschlechterGerechteSprache, den ich (zumindest bewusst) noch nie gelesen habe:

    Menschen nicht anhand ihrer Pronomen zu unterscheiden.

    "A", sagte er.
    "B", erwiderte sie.

    Das transportiert einen quatschigen Unterschied allein anhand des Geschlechts.

    (Gilt freilich nur, wenn ihr nicht Mario "Männer so, Frauen so" Barth seid.)

  14. "Klassisch Gendern. Gottsched, Lessing, Goethe und ihre Bekanntinnen und Verwandtinnen.
    Viele betrachten Gendern als Verhunzung der Sprache, besonders bei Werken der Dichter und Denker. Dabei ist die Annahme, dass es sich hierbei um eine moderne Mode handelt, völlig falsch: Bereits in der deutschen Klassik wurde kräftig"
    #gendern #GeschlechterGerechteSprache
    deutschlandfunk.de/gottsched-l

  15. Wir feiern 10 Jahre geschicktgendern.de und haben uns deshalb für euch eine kleine feine Verlosung mit geschicktgendern-Überraschungen ausgedacht. Mitmachen könnt ihr noch im Geburtstagsmonat Februar: geschicktgendern.de/jubilaeum/

    #gendern #10jahre #jubilaum #gendergerechtesprache #geschlechtergerechtesprache #geschicktgendern #einfachmachen #danke

  16. Wir feiern Geburtstag!
    Im Februar wird geschicktgendern.de - das Genderwörterbuch 10 Jahre alt! 🎉 Wir können es selbst kaum glauben!

    Danke, dass ihr die Seite seit 10 Jahren nutzt, weiterverbreitet und euch mit konstruktivem Feedback und neuen Wortvorschlägen beteiligt 💛

    geschicktgendern.de/jubilaeum/

    #gendern #geschlechtergerechtesprache #geschicktgendern #geburtstag #jubiläum #ehrenamtseit10jahren

  17. Ein schöner Beitrag über fortschrittliche Gender-Aktivisten (hier männliche Form gemeint), wie z.B. Goethe, Lessing, Brentano u.a. :

    deutschlandfunk.de/klassisch-g

    Allen deutschtümelnden Gendergegner*innen zum Anhören anempfohlen :)

    #gender #GeschlechterGerechteSprache

  18. "rendez-vous des collectionneur·euse·x·s et passionné·e·x·s d’art internationaux·ales·x"

    #GeschlechtergerechteSprache im Französischen. Da haben wir's doch voll easy, Detlef!

    #Gendern #mitgemeint

  19. Wenn mal wieder jemand sagt, dass das mit dem #gendern so umständlich ist und der Text so lang wird und es leider nicht auf das Plakat passt... #Hamburg macht es einfach! 👏

    #geschlechtergerechtesprache #BTW25 #wahlhelfende #wahlhelfer #wahlhelferin

  20. Was halten eigentlich Leute, die auf Accessibility und Geschlechtergerechtigkeit und/oder Leute mit Sinn für Ästhetik von sowas wie hier im Bild?
    Mein erster Gedanke war ja "oh, eine neue Ausrede mich nicht mit der Frage nach dem Gendern beschäftigen zu müssen". Dafür dann Leute die Accessibility wollen oder brauchen als Grund vorzuschieben finde ich aber schon besonders perfide.

    #a11y #GeschlechterGerechteSprache #gendern #accessibility #webdesign #design #aesthetik #text

  21. "Demnach müsste im Durchschnitt weniger als jedes hundertste Wort geändert werden. Viele geschlechterneutrale Änderungen würden die Texte auch nicht länger" machen.

    Eben.

    Ideen für geschlechtesneutrale Änderungen gibt's bei uns! 🙃
    geschicktgendern.de/

    deutschlandfunkkultur.de/studi

    #gendern #geschlechtergerechtesprache #geschicktgendern #genderwörterbuch

  22. Weil ich es gerade wieder lese: Hört doch bitte auf, gegen die Verbote geschlechtergerechter Sprache das Argument vorzubringen, dass es "echte" Probleme gebe oder dass das kaum jemanden betreffe.

    Für viele Menschen ist es eine existenzielle Frage, ob sie sichtbar gemacht oder durch ein Sprachverbot gedanklich ausradiert werden. Das ist ein echtes Problem, kein eingebildetes.

    Wo die Existenz von Menschen negiert wird, ist ostentative Gleichgültigkeit eine Arschlochwahl.

    #GeschlechtergerechteSprache
    #Entgendern
    #Gendern

  23. Was soll eigentlich dieser Unsinn mit "Herr / Frau / keine Anrede"?

    Natürlich hätte ich gerne eine Anrede, wenn mich jemand anschreibt. Alles andere wäre schlicht ungehörig. Da darf gerne "Guten Tag, Vorname Nachname" stehen oder "Liebes Kundy" oder "Servus, fink", mir egal. Auch ich möchte höflich begrüßt werden, bevor jemand mit einem Anliegen in mein Leben platzt.

    Was ich nicht möchte ist, dass ein Mensch, dem mein Geschlecht total wumpe sein sollte, nichts Wichtigeres zu tun hat, als mir in der ersten Sekunde jeder einzelnen unserer Interaktionen zu erzählen, welches von zwei Geschlechtern ich seiner Meinung nach habe. Man kann mich anreden, ohne das zu tun.

    Es ist ja super, dass immer mehr Organisationen mehr als zwei Anredeoptionen anbieten. Aber zu suggerieren, dass eine geschlechtsneutrale Anrede eigentlich *gar keine* Anrede sei, ist leider auch wieder implizit queerfeindliche Diskriminierung.

    Die hilflos missratenen Anreden, die man dann oft abbekommt, sind dann noch mal ein anderes Kaliber.

    #GeschlechtergerechteSprache
    #Entgendern
    #Gendern

  24. Am Donnerstag, 16.05.24, 18.30 UHr veranstaltet die GEW eine Online-Veranstaltung zur Einrodnung der sog. Spracherlasse:

    "Gute Bildung braucht Geschlechtergerechtigkeit
    Zum Umgang mit sog. Sprach-Erlassen"

    Infos gibt es hier:
    gew.de/veranstaltungen/details
    (mit Anmeldung)

    #gendern #genderverbot #spracherlass #geschlechtergerechtesprache

  25. CW: Die einfache Lösung für gendergerechte Sprache wird es nicht geben. Ein paar Gedanken.

    Ich höre immer wieder die Hoffnung, dass wir beim weiteren Experimentieren zu geschlechtergerechter Sprache irgendwann die perfekte Form finden werden, die dann alle bisherigen Ideen ablösen und das Problem auf eine elegante und bequeme Weise lösen wird. Ich glaube nicht daran.

    Das Deutsche hat sich in eine Richtung entwickelt, in der es uns zwingt, Personen eines von zwei Geschlechtern zuzuweisen, auch wenn wir das gar nicht wollen und wenn Geschlecht gerade überhaupt keine Rolle spielt. Das ist halt so. Der Zwang zum binären Gendern ist so tief in die deutsche Grammatik eingewoben, dass wir da nicht ohne Ruckeln und Knirschen wieder rauskommen werden.

    Es hat keinen Sinn, auf eine unkomplizierte Lösung zu warten, die nicht kommen wird. Sicher wird es in der Zukunft Ideen geben, die wir jetzt noch nicht kennen, aber sie werden auch nicht bequemer sein als die bekannten.

    Es ist zwar richtig, dass sich Sprache schon immer verändert hat, aber ich glaube, wir sollten anerkennen, dass eine geschlechtergerechte deutsche Sprache einen ziemlich radikalen Sprachwandel voraussetzt. Es geht hier um etwas anderes als den gewohnten Sprachwandel durch ein paar Lehnwörter, neue Fachausdrücke oder sogenannte Jugendsprache. Es hat einen berechtigten Grund, dass sich dieser Sprachwandel anders anfühlt als mancher vorherige. Hier geht es nicht nur um Gendersternchen oder Partizipien, sondern auch um Pronomen und zig andere grammatikalische Details. Hier muss ein Kernbereich der Grammatik neu konstruiert werden. Wir werden den binären Geschlechtszwang nicht abschütteln, ohne eine mittlere grammatikalische Revolution anzuzetteln.

    Wenn das passieren soll, werden wir einen Teil unseres bisherigen jahrelang antrainierten Sprachgefühls überwinden und wirklich anders sprechen lernen müssen. Das wird auch nur dann funktionieren, wenn wir gleichzeitig lernen, anders über Geschlecht nachzudenken - und genau das ist ja der Sinn der Sache. Ich halte es für falsch, so zu tun, als wäre das beides für jeden Menschen total mühelos zu bewerkstelligen. Na klar, ganz oft fehlt es schon einfach beim Willen. Aber auch Gutwillige ändern ihre Sprache und ihr Denken nicht auf Knopfdruck. Man muss die neuen Optionen nicht nur finden und sie erlernen, sondern man muss sie auch permanent üben und anwenden. Wir sollten die Schwierigkeiten anerkennen, die mit den neuen Formen verbunden sind, nicht nur, weil wir dann gnädiger mit dem Scheitern umgehen können, sondern auch, weil wir strategische Lösungen finden müssen, die diese Schwierigkeiten anerkennen, statt sie zu leugnen. Aber wie sagte Kennedy über die Mondlandung: Wir haben uns nicht dafür entschieden, weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist. Und wir sind gerade dabei, etwas Schweres zu tun, weil wir davon überzeugt sind, dass es sich lohnt.

    Aber wir können es uns und einander leichter machen, indem wir uns weniger darauf konzentrieren, was wir - angeblich - nicht mehr dürfen, sondern darauf, was wir alles können. Wir haben heute mehr Möglichkeiten denn je, mit verschiedenen Optionen zu spielen und diese zu verbreiten. Sprache hat vielleicht noch nie so vielen Menschen gleichzeitig gehört. Noch nie hatten auch marginalisierte Menschen - und sie sind der Motor dieses Wandels - solche Möglichkeiten, eigene neue Konventionen zu erfinden und sie mithilfe niedrigschwelliger und reichweitenstarker Medien zu verbreiten. Vielleicht haben noch nie so viele Menschen gleichzeitig an den Fundamenten ihrer Sprache herumgebastelt. Das erleben wir gerade, und es ist eine großartige Chance. Reden wir weniger über Ge- und Verbote, sondern mehr über Freiheit und Spielfreude und die Möglichkeit, Verantwortung für unsere eigene Sprache zu übernehmen, wenn wir das nur wollen.

    Sprachwandel nicht als lästige Einschränkung begreifen, sondern als Aufforderung zu einem neuen Tanz, nach neuen Regeln und ohne jemandem auf die Füße zu treten - dann kriegen wir das hin mit der Gerechtigkeit. Und es wird Spaß machen.

    #Entgendern
    #GeschlechtergerechteSprache 
    #Gendern

  26. Zeitung der Fremdenführer Wiens:

    gendern nicht, weil wir sehen männlich als inklusiv an.

    kann man noch 1000 mal behaupten, ist aber falsch.

    Zeitung entsorgt.

    #Sprache #GeschlechtergerechteSprache #Frauen #Inklusion

  27. Gut so! "Die Goethe-Uni will ihren Mitarbeitenden und Studierenden das Gendern weiterhin erlauben. Ein Verbot wie an Schulen wäre ein massiver Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit." #gendern
    #geschlechtergerechteSprache #Hessen #GenderVerbot
    hessenschau.de/politik/kein-ge

  28. Warum wird eine geschlechtergerechte Form von von Mitglieder verwendet? Also Mitglieder*innen? Lese und höre ich zur Zeit öfter :blobcatthinkOwO:

    #gendergerechtesprache #GeschlechterGerechteSprache

  29. Wie oft muss hier eigentlich noch jemand schreiben, dass es nicht-binäre Menschen ausschließt, wenn jemand jetzt in #Bayern nur die weibliche Form verwendet? Das könnte sich doch langsam herumsprechen.
    Diese "Söder*in" oder "CSU*in"-Witze finde ich übrigens auch nicht zielführend. Geschlechtergerechte Sprache ins Lächerliche zu ziehen, spielt doch nur den Konservativen in die Hände, die doch eh schon seit Jahren über Wortschöpfungen wie "Grün*innen" lachen.

    Wollen wir Söder und Co. helfen oder wollen wir Sprache inklusiver machen? (z.B., indem wir auf ableistische Beleidigungen in Richtung CSU oder egal wem verzichten).

    #GeschlechtergerechteSprache #Ableismus #Gendern

  30. Die Verwendung des Sternchens ist übrigens nicht nur etwas, das binäre Menschen tun, um nett und höflich zu sein. Es gibt Menschen, die sich selbst als Schüler*in, Lehrer*in, Beamt*in, Professor*in usw. bezeichnen, weil sie nun mal weder männlich noch weiblich sind.

    Ein Verbot des Sternchens ist für sie ein Zwang, sich selbst zu misgendern. Spätestens hier dürfte das Bundesverfassungsgericht ins Spiel gebracht werden können.

    #Entgendern
    #GeschlechtergerechteSprache

  31. "Gendern" oder "Gendersprache" wird meist falsch aus dem Englischen übernommen.

    "To gender" bedeutet, ein Geschlecht zuweisen. "A gendered bathroom" etwa ist ein Waschraum, der Angehörigen eines (binären) Geschlechts zugewiesen wurde. Also für Frauen oder für Männer.

    In der Sprache zu gendern bedeutet demnach, ein Geschlecht zuzuweisen. Zum Beispiel durch das generische Maskulinum.

    Worum es jedoch bei geschlechtergerechter Sprache hingegen geht, ist, Sprache zu ent-gendern. Binäre Geschlechtszuweisungen vermeiden. Inklusiv formulieren.

    #Gendersprache #Genderverbot #gendern

    #GeschlechtergerechteSprache

  32. Also, wenn ich das richtig verstehe: #GeschlechtergerechteSprache ist laut #cducsu und #afd abzulehnen, weil sie künstlich konstruiert statt natürlich gewachsen ist und echter Sprachwandel von unten kommen muss.

    Darf ich deren Meinung zu #KiezDeutsch nochmal sehen?

    #GenderVerbot #gendern

  33. Es geht ein bisschen unter, dass die bayrische Regierung, die sich beim Thema Sprache so gerne auf die Vorgaben des Rechtschreibrates beruft, soeben die Empfehlungskompetenz genau dieses Rates gesetzlich aushebelt:

    "Das [Sonderzeichenverbot] gilt unabhängig von etwaigen künftigen Entscheidungen des Rates für deutsche Rechtschreibung zu der Frage der Verwendung von Sonderzeichen."
    (Staatskanzleichef Florian Herrmann)

    Jeder weiteren politischen Steuerung von Sprache - exakt, was man angeblich bekämpfen will - wird damit die Tür geöffnet.

    Es wäre schön, das auch mal journalistisch korrekt eingeordnet zu sehen, statt nur weitere hundert halbgare Clickbait-Artikel vorgesetzt zu bekommen.

    #Entgendern
    #GeschlechtergerechteSprache
    #Journalismus

  34. "Wir fordern Ministerpräsident Markus Söder auf, den Schulen, Hochschulen und Verwaltungen die Freiheit zu überlassen, wie sie in ihrer Sprache Gleichbehandlung ausdrücken wollen."

    Wer diese Forderung unterstützt, kann hier -wie wir eben- unterzeichnen:

    geschlechtergerechtesprache.de

    #gendern #bayern #soeder #freiheit #gleichberechtigung #sprache #geschlechtergerechtesprache

  35. Sprache - Gendern in Schulen und Behörden verbieten?

    Thüringen erwägt das Gendern in Behörden und Schulen zu verbieten. Die Journalistin Svenja Flaßpöhler und die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal debattieren.#Gendern #geschlechtergerechteSprache
    Gendern in Schulen und Behörden verbieten?

  36. Nichts eskaliert dermaßen, wie der Wunsch von Frauen, in ihrer eigenen Sprache gerecht genannt zu werden. #geschlechtergerechtesprache

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