Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time*. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Wh.)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023) -
Marinette Pichon – „Kämpferin. Fußballerin. Legende.“ (2023)Ein grandioser Film über eine große Frau! Kein Märchen vom Aufstieg aus der Fußball-Provinz zum Weltstar, sondern ein widerspenstiger Lebenslauf einer Frau, gezeichnet von Gewalt, Ausgrenzung, und ihrer kategorischen Weigerung, sich davon klein halten zu lassen. Selbst wenn ihnen Sportfilme sonst ein Graus sind, diesen einen sollten Sie wirklich sehen! Mit der überragenden Garance Marillier. (ZDF, Wh.)
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Deutsch-Französischer Ministerrat: Schadensbegrenzung nach FCAS-Bruchlandung
Das FCAS-Kampfjetprojekt ist gescheitert - wie geht es jetzt weiter mit den deutsch-französischen Beziehungen? Beim Ministerrat in Brühl sprechen Kanzler Merz und Präsident Macron nicht nur über sicherheitspolitische Fragen. Von Cai Rienäcker.
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Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)
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Ist unsere #Demokratie in Gefahr? Nächste Woche diskutieren Axel Honneth und @micfaz.bsky.social über #autoritäreTendenzen, #Anerkennungskämpfe und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Maison Heinrich Heine ⬇️
📍01.01.26 | 19h30-21h30 | Maison Heinrich Heine
#Autoritarismus #DémocratieEnDanger #SociétéCivile #Podiumsdiskussion #deutschfranzösisch #francoallemand #tableronde
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Marco Bellocchio – „Und draußen die Nacht“ (Serie, 2022)Die 70er Jahre sind in Italien eigentlich bis heute nicht wirklich vorbei. Sie liegen dort nicht im Archiv, sondern haben sich im Nervensystem des Landes abgelagert. Entführungen, Attentate, paranoide Innenpolitik, Geheimdienste, katholische Schuldverwaltung – und mittendrin Aldo Moro, der christdemokratische Politiker, der versucht hat, Italien politisch zu stabilisieren und dafür von den Roten Brigaden entführt und ermordet wurde. „Esterno notte“ macht daraus keine museale Geschichtsstunde, sondern sechs Stunden politischen Dauerstress. Eine Mini-Serie von Marco Bellocchio. (ARTE, Wh.)
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Sepideh Farsi – „Die Sirene“ (2023)Dieser Film sprengt alle üblichen Erwartungen an einen Kriegsfilm. Animation, Explosionen, Farbfluten – und trotzdem geht es um Abadan, eine südiranische Ölstadt, belagert 1980 während des Irak-Iran-Krieges. Und es geht um einen Jungen, mitten drin, der über keine Superkräfte verfügt, nur Angst, Neugier und ein bisschen Mut. Sepideh Farsi, 1965 in Teheran geboren, erzählt aus dem Exil in Paris über ihre Jugend im Iran, die 45 Jahre zurückliegt – und nutzt Animation nicht als bloßes Stilmittel, sondern auch als Strategie. (ARTE, Wh.)
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Nina Menkes – „Brainwashed: Sexismus im Kino “ (2022)Ein Film, der den männlichen Blick nicht nur entschlüsseln will, sondern zertrümmern. Eigentlich gehören diese 100 Minuten in die Grundausbildung, nicht nur für halbklug daherschwätzende Filmjunkies wie mich, sondern für alle, die mit dem Medium Film – und darüber weit hinaus mit allem, was mit einer Kamera jeglicher Art aufgenommen wird – zu tun haben. Das bezieht ausdrücklich uns als Zuschauer:innen mit ein. – Sie müssen das nicht mögen. Aber ansehen! (ARTE, Wh.)
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Thomas Cailley – „Animalia“ (2023)Wenn Körper nicht als Träger von Identität, nicht als deren stabile Hülle, sondern als laufende Mutation, als soziale Störung, als politisches Risiko behandelt werden, dann droht ein Horrorfilm. Doch Thomas Cailley baut daraus kein klassisches Monsterkino, sondern ein hybrides Coming-of-Age im Nebel der nahen Zukunft, in der die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht mehr metaphorisch sind, sondern medizinischer Befund, Verwaltungsakt und familiärer Ausnahmezustand zugleich. Das ist wüst, modern und ziemlich spannend. Mit Romain Duris, Adèle Exarchopoulos und Paul Kircher. (ARD, Neu!)
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Samúel Bjarki Pétursson, Gunnar Páll Ólafsson – „Reykjavík Fusion“ (Serie, 2025)Eine nordische Thriller-Serie, die ihren Sog aus Atmosphäre zieht, aus Blicken und dem Gefühl, dass unter jeder glatten Oberfläche bereits etwas fault. Diese ARTE-Koproduktion aus Island macht aus Reykjavík keinen Sehnsuchtsort aus Nordlicht, Designlampen und heißen Geysiren, sondern eine vibrierende, leicht heruntergekühlte Bühne für Begehren, Macht und still eskalierende Konflikte. Im Zentrum steht die Gastronomie: Eine Küche als Labor sozialer Hierarchien, Kochen als eine Form von Kontrolle, Hingabe und verdeckter Gewalt. Geschmack ist hier nie unschuldig. Mit Ólafur Darri Ólafsson und Hera Hilmar. (ARTE, Neu!)
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James Strong, Gwyneth Hughes – „Unschuldig – Mr. Bates gegen die Post“ (Serie, 2024)Kaum war dieser Dreiteiler Anfang 2024 in Großbritannien ausgestrahlt, ging ein politisches Erdbeben los. Diese Miniserie von James Strong und Gwyneth Hughes hat nicht nur ihr Fernsehpublikum bewegt, sondern auch eine längst überfällige Debatte wieder angeheizt und zu politischen Konsequenzen geführt. Wann hat Fernsehen das eigentlich zuletzt „bei uns“ vermocht? (ARTE, Wh.)
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Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)
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Shirin Neshat, Shoja Azari – „Women Without Men“ (2009)Geschichte ist für einen Film nie ein beliebiger Hintergrund. Sie greift ein, zerschneidet Biografien, schreibt sich in die Menschen. Hier ist es der Putsch im Iran von 1953, der nicht erklärt wird, sondern zu spüren ist. Straßen, Stimmen, Hitze, und mittendrin die Frauen, die versuchen, sich die Räume zu erkämpfen, die ihnen vorher systematisch entzogen werden. (ARTE, Neu)
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Don Siegel – „Ein Fressen für die Geier“ (1970)Alles andere als ein „klassischer“ Western. Auch wenn mit Don Siegel ein Genreveteran Regie geführt hat und mit Clint Eastwood ein kommender Superstar ganz oben auf den Plakaten stand. Es ist allein Shirley MacLaine, die diesen Film zusammenhält. Sie ist das Zentrum, der Störfaktor, das Maultier, das den Regeln des Genres nicht gehorcht. Don Siegel wusste, dass er eine Figur braucht, die Eastwoods Fassade sprengt. Und mit MacLaine bekam er genau das – eine scharfe, ironische, unberechenbare Geheimwaffe. (ARD)
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Laura Poitras – „All die Schönheit und das Blutvergießen“ (2022)Ein Dokumentarfilm, der einmal nicht mit einem Skandal beginnt, sondern mit Nähe. Intimität einmal nicht als Pose, sondern als Überlebensstrategie. Dass Laura Poitras daraus einen politischen Film macht, ist keine Überraschung. Eher eine Konsequenz ihres gesamten Werks. Sie untersucht Macht als etwas, das sich in Menschen einschreibt. Hier porträtiert sie Nan Goldin, deren Werk und Leben untrennbar mit Intimität, Schmerz, Widerstand und Erinnerung verbunden ist. (ARTE, Neu!)
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Pierre Haski – „Amerikas Kriege“ (2025)ARTE kommt der Realität der Welt mitunter näher, als jedes andere TV-Programm. Das liegt allerdings gar nicht daran, dass der Sender etwa Tickermeldungen in Sondersendungen und Talkshows hinterherhetzt, sondern daran, dass er sich Zeit nehmen kann, für die Langstrecke und die kulturellen Ursachen, für das, was passiert. Für die Dokumentarfilme, die anderswo, wenn sie überhaupt laufen, im Nachtprogramm versteckt werden. Sehenswert ist das, weil es schlauer macht, statt Lebenszeit zu verbrennen. Heute in der 20:15 Uhr Primetime, oder in der Mediathek. (ARTE, Neu)
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Nils Tavernier – „Der Palast des Postboten“ (2018)Wir alle haben unsere eigenen Methoden, um mit dem Leben und den täglichen Nachrichten umzugehen. Für manche sind es Drogen – in all ihren Formen und Farben. Für andere ist es Sport. Meditation soll helfen, mehr Sex vielleicht oder auch eine Social-Media-Diät, um die Wirklichkeit für eine Weile auszublenden. Ich nenne das präventiven Eskapismus. Mir helfen mein Blog – und Filme wie dieser. Vor allem Filme, wie dieser! Meine Liebe könnte gar nicht größer sein. (ARD, Wh.))
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📢Nur noch 10 Tage, um sich am DHIP zu bewerben!
Zum 1.3.2026 (oder nach Vereinbarung) suchen wir einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin in der Personalverwaltung (m/w/d).
📅Bewerbungsfrist: 16. Februar 2026
➡️Zur Ausschreibung: https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/89f012c60fbd6ac5d49b01d9be20b0cc73cbeb060#Histodons #Stelle #Stellenagebot #Paris #Deutschfranzösisch #DHIP
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Jean-Pierre Jeunet – „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (2001)Die (westliche) Welt hat diesen Film geliebt. Er war ja auch ein globales Wohlfühlversprechen: Montmartre als begehbares Diorama, Paris als innerer Zustand, Einsamkeit als verspieltes Rätsel. Doch unter all dem Zuckerguss bleibt bei mir ein Unbehagen, das sich nicht einfach wegwischen lässt. Denn Amélie mischt sich ein. Systematisch. Heimlich. Mit Methoden, die wir heute Stalking nennen würden – wären sie nur nicht so umwerfend hübsch ausgeleuchtet. Mit Audrey Tautou und Mathieu Kassovitz. (ARTE, Wh.)
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📢Stellenangebot des DHIP
Zum 1.3.2026 (oder nach Vereinbarung) suchen wir einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin in der Personalverwaltung (m/w/d).
📅Bewerbungsfrist: 16. Februar 2026
➡️Zur Ausschreibung: https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/89f012c60fbd6ac5d49b01d9be20b0cc73cbeb060#Histodons #Stelle #Stellenagebot #Paris #Deutschfranzösisch #DHIP
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Kai Wessel – „An einem Tag im September“ (2025)Eine Produktion wie diese zu „bewerben“ ist natürlich für jede:n Redakteur:in eines Senders eine extragroße Herausforderung. Wer schaut sich denn schon freiwillig eine Nachstellung der mehr oder weniger wahren Geschichte an, wie aus den „Erbfeinden“ Deutschland und Frankreich der Kern der Europäischen Union – wie wir sie heute kennen – geworden ist. Personifiziert von Politikern, die heute schon viel mehr Mythos sind, als dass sie eigentlich noch als historische Persönlichkeiten kritisch hinterfragt werden (können). Wiederholung zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer. (ARTE, Wh.)
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Charlie Chaplin – „Die Gräfin von Hongkong“ (1967)Ein hoffnungslos altmodischer Film: Charlie Chaplin verabschiedet sich hier nicht mit einer großen letzten Verbeugung, sondern nur mit einem leisen Augenzwinkern. Das war kein Slapstick-Feuerwerk, kein letzter Spaß mit dem Tramp, auch keine moralische Abrechnung mit US-Amerika und Hollywood. Stattdessen: Sophia Loren und Marlon Brando in einer „romantischen Komödie“ über Flucht und Exil. (ARTE, Wh.)
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Stephen King – „Misery“ (1990)
Ein Film, der mich nie mehr losgelassen hat. Rob Reiners Adaption der Stephen-King-Romanvorlage von 1990 ist aber kein überladener Horror-Blockbuster, sondern nur ein intimes Kammerspiel über Abhängigkeit, Erschöpfung und narzisstische Gewalt. Und es ist ein Film über das Schreiben selbst — ein Motiv, das es bei King immer wieder gab und immer zentrale Rollen gespielt hat. (ARTE, Neu)
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Giuseppe Tornatore – „Maestro Ennio Morricone“ (2021)
Ennio Morricone hat das Kino nicht nur begleitet, sondern ihm eine eigene Seele verliehen. Tornatores Dokumentarfilm entfaltet die Klangwelt des größten Filmkomponisten von allen, wie ein orchestriertes Gedächtnis: Western, Thriller, Drama – jede Szene ein Crescendo, jede Melodie ein Fenster in die Seele eines Films. Ein Porträt, das die Musik, das Leben und das Kino Morricones untrennbar miteinander verwebt. (ARTE, Wh.)
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Das Werner Herzog Experiment – „About a Hero“ (2024)
Dieser Krimi-Film-Fake will keine Antworten geben, sondern Fragen verschärfen. Ein Fabrikarbeiter stirbt, irgendwo in einer Stadt, die so fiktiv klingt, dass sie real wirken könnte. Was bleibt, ist ein Rätsel, das sofort ausfranst. Erzählt wird mit einer Stimme, die nach Werner Herzog klingt, aber nicht Herzog ist, sondern eine KI, gefüttert mit seinem Tonfall, seinen Sätzen, seinen Obsessionen. Parallel dazu tauchen ganz reale Stimmen auf: Philosoph:innen, Künstler:innen, Intellektuelle, die in kurzen Interventionen die großen Fragen verhandeln. (ARTE, TV-Premiere)
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Er ist da: der lang erwartete Band 6 der Deutsch-Französischen Geschichte von Michael Werner 🥳Eine histoire croisée der Epoche von 1815-1870 - Wer darin blättern möchte, kann das aktuell auf dem #Historikertag in Bonn tun beim Stand der @MaxWeberStiftung oder von Heidelberg University Publishing. Demnächst auch online in Open Access auf der Verlagsseite. #geschichte #histag25 #deutschfranzösisch #histoirecroisee
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Robert Redford – „The Golden Look“ (2019)
Verruchter Liebhaber und verwegener Romantiker: Robert Redford war der „blonde Engel“ in den Armen von Jane Fonda, Mia Farrow, Faye Dunaway und Meryl Streep. Doch der Leinwandveteran war weitaus mehr als das frauenflüsternde Sexsymbol mit dem verwuschelten Blondschopf und den stahlblauen Augen. Robert Redford bezog Position – auf der Leinwand, im Regiestuhl und außerhalb von Hollywood. Er engagierte sich für den Naturschutz, förderte unabhängige Regisseure und hat sich für die Rechte der nordamerikanischen Ureinwohner starkgemacht. Regisseur, Schauspieler, Freigeist, Träumer und hoffnungsloser Idealist – ARTE zeigt das Porträt der Leinwandlegende. (ARTE)
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Marinette Pichon – „Kämpferin. Fußballerin. Legende.“ (2023)
Ein grandioser Film über eine große Frau! Es gibt selbst im Fußball Geschichten, die sich nicht mit Tabellen, Toren oder Trophäen erzählen lassen. Virginie Verrier erzählt so eine Geschichte. Kein Märchen vom Aufstieg aus der Provinz zum Weltstar, sondern ein widerspenstiger Lebenslauf einer Frau, gezeichnet von Gewalt, Ausgrenzung, und ihrer kategorischen Weigerung, sich davon kleinhalten zu lassen. Selbst wenn ihnen Sportfilme sonst ein Graus sind, diesen einen sollten Sie sehen! (ZDF, Neu!)