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#berlinale — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #berlinale, aggregated by home.social.

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  1. Nina Menkes – „Brainwashed: Sexismus im Kino “ (2022)

    Ein Film, der den männlichen Blick nicht nur entschlüsseln will, sondern zertrümmern. Eigentlich gehören diese 100 Minuten in die Grundausbildung, nicht nur für halbklug daherschwätzende Filmjunkies wie mich, sondern für alle, die mit dem Medium Film – und darüber weit hinaus mit allem, was mit einer Kamera jeglicher Art aufgenommen wird – zu tun haben. Das bezieht ausdrücklich uns als Zuschauer:innen mit ein. – Sie müssen das nicht mögen. Aber ansehen! (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Nina Menkes – „Brainwashed: Sexismus im Kino “ (2022)

    Ein Film, der den männlichen Blick nicht nur entschlüsseln will, sondern zertrümmern. Eigentlich gehören diese 100 Minuten in die Grundausbildung, nicht nur für halbklug daherschwätzende Filmjunkies wie mich, sondern für alle, die mit dem Medium Film – und darüber weit hinaus mit allem, was mit einer Kamera jeglicher Art aufgenommen wird – zu tun haben. Das bezieht ausdrücklich uns als Zuschauer:innen mit ein. – Sie müssen das nicht mögen. Aber ansehen! (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  3. Schauspielerin Sandra Hüller glänzt im Historiendrama "Rose"

    Eine Frau gibt sich im 17. Jahrhundert als Mann aus. Es geht um Fragen von Identität und Überlebenskampf. Erneut rückt ein Historienfilm Sandra Hüllers Schauspielkunst ins Rampenlicht. Von Nora Große Harmann.

    ➡️ tagesschau.de/kultur/sandra-hu

    #SandraHüller #Rose #MarkusSchleinzer #Männerkleidung #Filmkritik #48.Geburtstag #Berlinale #SilbernerBär #BesteHauptrolle #Film #Drama #Historie #Mitteldeutschland

  4. Schauspielerin Sandra Hüller glänzt im Historiendrama "Rose"

    Eine Frau gibt sich im 17. Jahrhundert als Mann aus. Es geht um Fragen von Identität und Überlebenskampf. Erneut rückt ein Historienfilm Sandra Hüllers Schauspielkunst ins Rampenlicht. Von Nora Große Harmann.

    ➡️ tagesschau.de/kultur/sandra-hu

    #SandraHüller #Rose #MarkusSchleinzer #Männerkleidung #Filmkritik #48.Geburtstag #Berlinale #SilbernerBär #BesteHauptrolle #Film #Drama #Historie #Mitteldeutschland

  5. Es ist schön geworden, das neue Kino Arsenal in der renovierten Westhalle des Silent Green-Kulturquartiers. Geradezu umwerfend schön. Ein echtes Juwel für den Wedding. Noch vor einem Jahr war die Halle eine Baustelle, der man die ursprüngliche Nutzung als Aufbahrungshalle für Verstorbene noch anmerkte. Jetzt ist hier ein einmaliger Kinosaal mit bis zu 180 Plätzen entstanden, der in Berlin seinesgleichen sucht.

    […]

    https://weddingweiser.de/film-ab-das-arsenal-kino-startet-am-3-mai/
  6. Es ist schön geworden, das neue Kino Arsenal in der renovierten Westhalle des Silent Green-Kulturquartiers. Geradezu umwerfend schön. Ein echtes Juwel für den Wedding. Noch vor einem Jahr war die Halle eine Baustelle, der man die ursprüngliche Nutzung als Aufbahrungshalle für Verstorbene noch anmerkte. Jetzt ist hier ein einmaliger Kinosaal mit bis zu 180 Plätzen entstanden, der in Berlin seinesgleichen sucht.

    […]

    https://weddingweiser.de/film-ab-das-arsenal-kino-startet-am-3-mai/
  7. 🏳️‍🌈 pink.friday #43 - Freitag, 24. April 2026 | ab 20.30 Uhr | kult.kino camera 🏳️‍⚧️

    Wir zeigen die grosse Überraschung von der diesjährigen #Berlinale mit #SandraHüller: #ROSE und die Literaturverfilmung #SAUNA

    👉 Weitere Infos und Tickets findet ihr online unter: kultkino.ch/event/pinkfriday43/

  8. Offener Brief: Für die Verteidigung der #Wissenschaftsfreiheit, #Kunstfreiheit und #Hochschulautonomie in #Deutschland

    „Wir, die unterzeichnenden Institutionsleiter:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Architekt:innen und Bürger:innen beobachten mit wachsender Sorge zunehmende #Eingriffe in die #Freiheit von #Wissenschaft und Kunst sowie in die Hochschulautonomie. In den vergangenen Monaten kam es wiederholt zu politischen Interventionen und öffentlichen Kampagnen, die darauf abzielen, Programme und Entscheidungen kultureller und wissenschaftlicher Institutionen in Deutschland zu beeinflussen. Besonders sichtbar wurde diese Dynamik zuletzt unter anderem in den Debatten um die Leitung der #Berlinale sowie in der Involvierung des Verfassungsschutzes im Rahmen des Deutschen Buchhandlungspreises.“

    Ganzer Text: krisol-wissenschaft.org/offene

    Mitzeichnen: cloud.fiff.de/apps/forms/s/ZL2

    #Verfassungsschutz #Buchhandlungspreis

  9. Offener Brief: Für die Verteidigung der #Wissenschaftsfreiheit, #Kunstfreiheit und #Hochschulautonomie in #Deutschland

    „Wir, die unterzeichnenden Institutionsleiter:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Architekt:innen und Bürger:innen beobachten mit wachsender Sorge zunehmende #Eingriffe in die #Freiheit von #Wissenschaft und Kunst sowie in die Hochschulautonomie. In den vergangenen Monaten kam es wiederholt zu politischen Interventionen und öffentlichen Kampagnen, die darauf abzielen, Programme und Entscheidungen kultureller und wissenschaftlicher Institutionen in Deutschland zu beeinflussen. Besonders sichtbar wurde diese Dynamik zuletzt unter anderem in den Debatten um die Leitung der #Berlinale sowie in der Involvierung des Verfassungsschutzes im Rahmen des Deutschen Buchhandlungspreises.“

    Ganzer Text: krisol-wissenschaft.org/offene

    Mitzeichnen: cloud.fiff.de/apps/forms/s/ZL2

    #Verfassungsschutz #Buchhandlungspreis

  10. Wie viele Beweise braucht es noch, für das breit anerkannte Unvermögen des Kulturstaatsministers Wolfram #Weimer, der #Kultur nicht unterstützt, wie es qua Amt seine Aufgabe wäre, sondern der sie ganz bewusst politisch bekämpft? #Berlinale #Buchhandlungspreis #Bibliotheken

  11. Wie viele Beweise braucht es noch, für das breit anerkannte Unvermögen des Kulturstaatsministers Wolfram #Weimer, der #Kultur nicht unterstützt, wie es qua Amt seine Aufgabe wäre, sondern der sie ganz bewusst politisch bekämpft? #Berlinale #Buchhandlungspreis #Bibliotheken

  12. Der Rechtsaußen-Zensurkulturminister

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer geriert sich in der Öffentlichkeit gerne als Liberal-konservativer, ist bewusst parteilos und hat sich als Gründer und Verleger nach eigenem Bekunden immer wieder um eine “Modernisierung” des Konservatismus bemüht. Dabei herausgekommen sind aber überwiegend rückwärtsgewandte Produkte wie “Cicero” und die Weimer Media Group, die er gemeinsam mit seiner Frau gegründet hat. Aus der hat er sich angeblich zurückgezogen, nachdem er das Amt des Kulturstaatsministers angetreten hat. Seine Tätigkeit in FAZ, Welt und Focus machen deutlich, auf welcher politischen Seite er immer gestanden hat. Aber das waren offensichtlich nur harmlose Jugendsünden. Nun hat er die Feier seines Buchhändlerpreises, den die Staatsminister:in für Kultur einst ohne Regelanfrage beim Verfassungsschutz vergab, absagen müssen. Wie schade!

    In seiner neuen Aufgabe als Kulturstaatsminister im Bundeskanzleramt hat er sich in zwei wichtigen Fragen als Person herausgestellt, die mit einem liberalen Freiheits- und Kulturverständnis offensichtlich auf Kriegsfuß steht.

    Bedenkliches Eingreifen in die Berlinale

    So nahm Weimer den angeblich problematischen Auftritt eines Filmschaffenden auf der Berlinale zum Anlass, um Festivalleiterin Tricia Tuttle erst öffentlich zu kritisieren, dann ihre Integrität in Zweifel zu ziehen, und ihr mehr oder weniger unverhohlen mit Entlassung zu drohen. Dabei ist es Tuttle zu verdanken, dass die Berlinale nach wie vor internationalen Rang und Aufmerksamkeit genießt und zu den wenigen Festivals gehört, bei denen sowohl israelische, als auch palästina-freundliche Beiträge im Wettbewerb stehen, differenzierte Diskussionsbeiträge möglich sind, ohne dass einerseits mit der Antisemitismus-Keule und andererseits mit dem Völkermord-Vorwurf jeder Dialog bereits im Ansatz erschlagen wird. Nach dezidierten Protesten aus der Kulturszene ob dieses Angriffs auf die Denk- und Kunstfreiheit ruderte Weimer dann im Lauf der vergangenen Woche zurück, nicht ohne Tuttle einen Katalog mit Handlungsanweisungen und amtlichen Bevormundungen für zukünftige Fälle zu verordnen.

    Übergriffe gegen angeblich “Linke” Buchläden

    Staatsminister Weimer selbst vergibt einen Preis, mit dem Buchläden und Literaturschaffende ausgezeichnet und gefördert werden. Das wäre  eigentlich eine rechtschaffene Tätigkeit, hätte Weimer sie nicht auf seine ureigenste Weise uminterpretiert. Er sieht seine Aufgabe darin, linke Umtriebe zu verfolgen. Dabei knüpft er nahtlos an das Schema der Berufsverbote der 70er Jahre an, als Lokführer, die in der DKP (Deutsche Kommunistische Partei, moskautreu) Mitglied wurden, aus dem Staatsdienst zu entfernen waren, damit sie keine Diesellok nach Moskau entführen. Dass das – was jeder Modellbahner weiss – mit der russischen Spurweite gar nicht geht, wusste der Verfassungsschutz damals nicht. Nun beschloss 45-50 Jahre später der Minister für politische Kultur, Weimer, dass angeblich linke Buchläden, die angeblich von Verfassungsschützern beobachtet wurden, von diesem Wettbewerb auszuschließen seien. Weil ja der Linksextremismus von Buchläden zu den größten gesellschaftlichen Problemen gehört, die wir aktuell zu bewältigen haben. Oder nicht? Zynisch daran ist, dass er nicht einmal benennen kann, was sich denn die von der Förderung ausgeschlossenen drei Buchläden zuschuldenkommen ließen. Und ebenso zweifelhaft ist, auf welcher Rechtsgrundlage das Bundesamt für Verfassungsschutz, auf das sich seine Beamten offensichtlich stützten, denn diese Buchläden, die keine “Bestrebungen” i.S. des BVerfschG sind, vorwirft.

    Braune Socke im Schwarzen Schlafrock?

    Schauen wir uns doch mal genauer an, was der Multimillionär Weimer, der seine Geschäfte derzeit im Schoß der Ehefrau “ruhen” lässt, sonst so noch auf Lager hat: Wichtigstes “Werk” Weimers ist das “Konservative Manifest”, das als „Gift für Linke und eine Zumutung für Rechte“ beworben wurde. Darin formuliert Weimer „Zehn Gebote der neuen Bürgerlichkeit“ (u. a. „Person würdigen“, „Familie lieben“, „Nation ehren“, „Tradition hegen“, „Recht und Ordnung respektieren“ und „Gott achten“). Diese harmlos erscheinenden Regeln politischer Rückwärtsgewandtheit  versucht Weimer nun im Gedankengebäude seiner Illiberalität im Sinne Macchiavellis durchzusetzen. Wer die Macht hat, oder über die Fördermittel entscheidet, bestimmt, was gedacht wird. Dieser Kulturbegriff, der an einen Kulturminister einer längst vergangenen deutschen Diktatur erinnert, – das war einmal Konsens von konservativ über liberal bis sozialdemokratisch -, darf niemals mehr in diesem Land eine Chance haben. Wo aber irrlichtert Weimer?

    Merz muss die Sache erklären

    Weimer ist Staatsminister im Bundeskanzleramt für Kultur. Damit agiert er direkt im Machtbereich des Bundeskanzlers. Wenn ein Bundeskanzler in die Nähe der parteipolitisch motivierten Diffamierung und Diskriminierung von aufklärerisch aktiven Buchläden – auch wenn sie ihm politisch nicht passen – als Zensor oder Beschützer eines Zensors tätig wird, dann ist es um die Kultur einer freiheitlichen Demokratie schlecht bestellt. Urteile über kulturell integres Verhalten, Freiheit der Kunst und Meinungspluralismus stehen dem Bundeskanzleramt nicht zu. Aber das Bundeskanzleramt betreibt ja ohnehin mit Unterstützung des Bundespresseamts eine dubiose Politik der Eingriffe in die politische Diskussion und Öffentlichkeit.

    Bundespresseamt oder konservatives Politbüro?

    So fördert man ja nicht nur mit einem Titel des Bundespresseamts 0432 Titel 685 06 unter “Institutionelle Förderung nach § 26 Abs. 3 BHO”  zum einen die transatlantischen Organisationen wie die “Atlantik-Brücke”, “Deutsch-Atlantische Gesellschaft”, “Aspen-Institute” und “Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.” Bonn,  sowie  die “Europa-Union”, sondern auch dubiose Konstrukte wie die “Liberale Moderne gGmbH”, das “Progressive Zentrum”, und fördert im Bundeshaushalt 2026  erstmalig das erzkonservative Konstrukt “Republik21 e.V.”  “Denkfabrik für bürgerliche Politik”, das sich in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses mit Stimmen der Koalition in die Förderung des Bundespresseamts gemogelt hat.

  13. Der rechtsaußen-Zensurkulturminister

    Kulturstaatsminister Wolfgang Weimer geriert sich in der Öffentlichkeit gerne als Liberal-konservativer, ist bewusst parteilos und hat sich als Gründer und Verleger nach eigenem Bekunden immer wieder um eine “Modernisierung” des Konservatismus bemüht. Dabei heraus gekommen sind aber überwiegend rückwärtsgewandte Produkte wie “Cicero” und die Weimer Media Group, die er gemeinsam mit seiner Frau gegründet hat. Aus der hat er sich angeblich zurückgezogen, nachdem er das Amt des Kulturstaatsministers angetreten hat. Seine Tätigkeit in FAZ, Welt und Focus machen deutlich, auf welcher politischen Seite er immer gestanden hat. Aber das waren offensichtlich nur harmlose Jugendsünden. Nun hat er die Feier seines Buchhändlerpreises, den die Staatsminister:in für Kultur einst ohne Regelanfrage beim Verfassungsschutz vergab, absagen müssen. Wie schade!

    In seiner neuen Aufgabe als Kulturstaatsminister im Bundeskanzleramt hat er sich in zwei wichtigen Fragen als Person herausgestellt, die mit einem liberalen Freiheits- und Kulturverständnis offensichtlich auf Kriegsfuß steht.

    Bedenkliches Eingreifen in die Berlinale

    So nahm Weimer den angeblich problematischen Auftritt eines Filmschaffenden auf der Berlinale zum Anlass, um Festivalleiterin Trishia Tuttle erst öffentlich zu kritisieren, dann ihre Integrität in Zweifel zu ziehen, und ihr mehr oder weniger unverhohlen mit Entlassung zu drohen. Dabei ist es Tuttle zu verdanken, dass die Berlinale nach wie vor internationalen Rang und Aufmerksamkeit genießt und zu den wenigen Festivals gehört, bei denen sowohl israelische, als auch palästina-freundliche Beiträge im Wettbewerb stehen, differenzierte Diskussionsbeiträge möglich sind, ohne dass einerseits mit der Antisemitismus-Keule und andererseits mit dem Völkermord-Vorwurf jeder Dialog bereits im Ansatz erschlagen wird. Nach dezidierten Protesten aus der Kulturszene ob dieses Angriffs auf die Denk- und Kunstfreiheit ruderte Weimer dann im Lauf der vergangenen Woche zurück, nicht ohne Tuttle einen Katalog mit Handlungsanweisungen und amtlichen Bevormundungen für zukünftige Fälle zu verordnen.

    Übergriffe gegen angeblich “Linke” Buchläden

    Staatsminister Weimer selbst vergibt einen Preis, mit dem Buchläden und Literaturschaffende ausgezeichnet und gefördert werden. Das wäre  eigentlich eine rechtschaffene Tätigkeit, hätte Weimer sie nicht auf seine ureigenste Weise uminterpretiert: Er sieht seine Aufgabe darin, linke Umtriebe zu verfolgen. Dabei knüpft er nahtlos an das Schema der Berufsverbote der 70er Jahre an, als Lokführer, die in der DKP (Deutsche Kommunistische Partei , Moskautreu) Mitglied wurden, aus dem Staatsdienst zu entfernen waren, damit sie keine Diesellok nach Moskau entführen. Dass das – was jeder Modellbahner weiss – mit der russischen Spurweite gar nicht geht, wusste der Verfassungsschutz damals nicht. Nun beschloss 45-50 Jahre später der Minister für politische Kultur, Weimer, dass angeblich linke Buchläden, die angeblich von Verfassungsschützern beobachtet wurden, von diesem Wettbewerb auszuschließen seien. Weil ja der Linksextremismus von Buchläden zu den größten gesellschaftlichen Problemen gehört, die wir aktuell zu bewältigen haben. Oder nicht? Zynisch daran ist, dass er nicht einmal benennen kann, was sich denn die von der Förderung ausgeschlossenen drei Buchläden zu Schulden kommen ließen. Und ebenso zweifelhaft ist, auf welcher Rechtsgrundlage das Bundesamt für Verfassungsschutz, auf das sich seine Beamten offensichtlich stützten, denn diese Buchläden, die keine “Bestrebungen” i.S. des BVerfschG sind, vorwirft.

    Braune Socke im Schwarzen Schlafrock?

    Schauen wir uns doch mal genauer an, was der Multimillionär Weimer, der seine Geschäfte derzeit im Schoß der Ehefrau “ruhen” lässt, sonst so noch auf Lager hat: Wichtigstes “Werk” Weimers ist das “Konservative Manifest”, das als „Gift für Linke und eine Zumutung für Rechte“ beworben wurde. Darin formuliert Weimer „Zehn Gebote der neuen Bürgerlichkeit“ (u. a. „Person würdigen“, „Familie lieben“, „Nation ehren“, „Tradition hegen“, „Recht und Ordnung respektieren“ und „Gott achten“). Diese harmlos erscheinenden Regeln politischer Rückwärtsgewandtheit  versucht Weimer nun im Gedankengebäude seiner Illiberalität im Sinne Macchiavellis durchzusetzen. Wer die Macht hat, oder über die Fördermittel entscheidet, bestimmt, was gedacht wird. Dieser Kulturbegriff, der an einen Kulturminister einer längst vergangenen deutschen Diktatur erinnert, – das war einmal Konsens von Konservativ über liberal bis sozialdemokratisch -, darf niemals mehr in diesem Land eine Chance haben. Wo aber irrlichtert Weimer?

    Merz muss die Sache erklären

    Weimer ist Staatsminister im Bundeskanzleramt für Kultur. Damit agiert er direkt im Machtbereich des Bundeskanzlers. Wenn ein Bundeskanzler in die Nähe der parteipolitisch motivierten Diffamierung und Diskriminierung von aufklärerisch aktiven Buchläden – auch wenn sie ihm politisch nicht passen – als Zensor oder Beschützer eines Zensors tätig wird, dann ist es um die Kultur einer freiheitlichen Demokratie schlecht bestellt. Urteile über kulturell integres Verhalten, Freiheit der Kunst und Meinungspluralismus stehen dem Bundeskanzleramt nicht zu. Aber das Bundeskanzleramt betreibt ja ohnehin mit Unterstützung des Bundespresseamts eine dubiose Politik der Eingriffe in die politische Diskussion und Öffentlichkeit.

    Bundespresseamt oder konservatives Politbüro?

    So fördert man ja nicht nur mit einem Titel des Bundespresseamts 0432 Titel 685 06 unter “Institutionelle Förderung nach § 26 Abs. 3 BHO”  zum einen die transatlantischen Organisationen wie die “Atlantik-Brücke”, “Deutsch-Atlantische Gesellschaft”, “Aspen-Institute” und “Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. Bonn,  sowie  die “Europa-Union”, sondern auch dubiose Konstrukte wie die “Liberale Moderne gGmbH”, das “Progressive Zentrum”, und fördert im Bundeshaushalt 2026  erstmalig das erzkonservative Konstrukt “Republik21 e.V.”  “Denkfabrik für bürgerliche Politik”  , das sich in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses mit Stimmen der Koalition in die Förderung des Bundespresseamts gemogelt hat.

    Über Roland Appel:

    Roland Appel ist Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Radikaldemokratischen Stiftung, dem Netzwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke. Er arbeitet und lebt im Rheinland. Mehr über den Autor.... Sie können dem Autor auch im #Fediverse folgen unter: @[email protected]

  14. Es ist so erbärmlich - allein schon diese wunderbare, schnell zu erfassende chronologische Übersicht des jüngsten Skandals "unseres" Kultur(kampf)staatsministers #Weimer sollte reichen, ihn aus seinem Amt zu befördern. #Buchpreis #Berlinale
    Schaut mal drauf - schöne Aktion!
    lesen-hilft.org/

  15. Achja, Wolfgang #Weimer, bekannt durch die 3 Buchläden, die #Berlinale, und als Kulturstaatsminister, mag nicht, wenn "sein" Sex - Gedichtband #Kopfpilz erwähnt wird.
    Damit euch das nicht versehentlich passiert: Darum geht es:

    Danke, #JanBöhmermann

  16. Achja, Wolfgang #Weimer, bekannt durch die 3 Buchläden, die #Berlinale, und als Kulturstaatsminister, mag nicht, wenn "sein" Sex - Gedichtband #Kopfpilz erwähnt wird.
    Damit euch das nicht versehentlich passiert: Darum geht es:

    Danke, #JanBöhmermann

  17. #WolframWeimer muss zurücktreten. Erst seine politische Einflussnahme auf die #Berlinale und jetzt das Desaster mit dem #Buchhandlungspreis - er hat dem Preis und der Branche massiven Schaden zugefügt. Sein Verhalten zeigt deutlich, dass er keinen Respekt für und kein Verständnis von Kultur hat.
    archive.ph/JAn3u#selection-131

  18. #WolframWeimer muss zurücktreten. Erst seine politische Einflussnahme auf die #Berlinale und jetzt das Desaster mit dem #Buchhandlungspreis - er hat dem Preis und der Branche massiven Schaden zugefügt. Sein Verhalten zeigt deutlich, dass er keinen Respekt für und kein Verständnis von Kultur hat.
    archive.ph/JAn3u#selection-131

  19. German actress Sandra Hüller voiced her worries about the future of the Berlinale. In an interview with the "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Wednesday edition)... news.osna.fm/?p=37647 | #news #artistic #bear #berlinale #censorship

  20. #news ⚡ Sandra Hüller warnt vor Zensur der Berlinale: Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller zeigt sich besorgt um die Zukunft der Berlinale. "Ich hoffe einfach, dass die Dinge, die der... hubu.de/?p=317746 | #berlinale #hueller #sandra #zensur #hubu

  21. „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“

    Je länger der neue Film von Gore Verbinski dauert, desto deutlicher wird, wie plakativ, ideenlos und aufs Mindeste vereinfachend er seine Botschaften über Technologie & Gesellschaft formuliert. Aus einer spannenden Ausgangsidee wird schnell ein enttäuschender Mix abgegriffener Motive, der ins Leere läuft.

    dieletzte.website/filmkritik/2

    #DieLetzteFilmkritik
    #Berlinale
    #Filmkritik
    #FilmPodcast
    #ScienceFiction

  22. Mit "Gelbe Briefe" bringt der Regisseur İlker Çatak seinen Berlinale-Gewinner zu einem Zeitpunkt ins Kino, an dem die Diskussion über politische Meinungsäußerungen auf der Berlinale noch in vollem Gange ist.

    Auf dem Festival hat er sich klar positioniert. Kunstfreiheit bedeute nicht "Zustimmung zu einzelnen Positionen, sondern die Verteidigung des Rechts, sie zu äußern", heißt es in einem von ihm mitunterzeichneten Statement.

    ndr.de/kultur/film/lker-catak-

    #Berlinale #NDRKultur