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#lieblingsfilme — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #lieblingsfilme, aggregated by home.social.

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  1. Immer wieder ein genialer #film mit einem überraschenden, aber fantastischen Ende
    #thesixthsense mit #brucewillis
    Einer meiner #Lieblingsfilme

  2. Das ist "vermutlich der einzige berühmte Föhn"?
    Immer wenn ich "#Föhn" höre denke ich spontan an einen meiner absoluten #Lieblingsfilme.
    Zitat: "Ich kann leider nicht leben, ohne dieses Gerät!"
    Wer den #Film erkennt straft den Artikel Lügen. Lügenpresse!!1! 🥸

  3. Andrew Niccol – „Gattaca“ (1997)

    Die Dystopie ist ein klassisches Motiv des Science-Fiction-Genres. In diesem Gen-Technik-Thriller wird die Konsequenz der Wissenschaft zu einem Alptraum, den Individuen durch subversive Anarchie unterwandern und letztlich ad absurdum widerlegen. Ein episches Debüt von Andrew Niccol (Buch & Regie), das bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat. Mit Ethan Hawke, Uma Thurman und Jude Law. (ZDF, Wh.)

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  4. Soleen Yusef – „Sieger sein“ (2024)

    Leute, ich hab mich schon wieder in einen Film verliebt! Im deutschen Gegenwartskino taucht ja echt nur selten mal einer auf, der Jugend, Flucht, Migration und Popkultur mit so viel Energie zusammendenkt wie das hier. Regisseurin Soleen Yusef erzählt aber keine klassische Aufstiegsgeschichte. Kein „Kick it like Beckham“ im Wedding, sondern ein vibrierendes Bild von Zugehörigkeit, Reibung und Selbstbehauptung in einer Gesellschaft, die Kindern mit Fluchterfahrung gern erzählt, sie müssten sich nur genug anstrengen. (ARD, Wh.)

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  5. Michael Fetter Nathansky – „Alle die Du bist“ (2024)

    Der Abspann lief schon, da hatte ich den Satz noch im Kopf: „Ich erkenne dich nicht mehr.“ Keine dramatische Trennungsszene, keine Eskalation, nicht mal eine richtige Krise – aber ein Film, der präzise zeigt, wie sich zwei verlieren. Langsam, schleichend, mit kleinen Gesteinsverschiebungen des Alltags. Michael Fetter Nathanskys zweiter Langfilm, ist ein seltsames Wesen: realistisch, aber träumerisch. Poetisch, aber konkret. Er beginnt im rheinischen Braunkohlerevier und endet irgendwo zwischen Psychogramm und Liebesfilm. (ZDF, Wh.)

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  6. André Øvredal – „Mortal“ (2020)

    „Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose Rückeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger André Øvredal. Wäre ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu überliefern übrig wäre, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert würde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann..! (ZDF, Wh)

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  7. Jafar Panahi – „Taxi Teheran“ (2015)

    Es gibt ja immer wieder Filme, die plötzlich ganz anders gegenwärtig werden, ohne dass sie sich eigentlich verändert haben. Das hier ist so einer. Während Bilder von Krieg, Eskalation und geopolitischer Drohkulisse den Iran erneut auf Schlagzeilen reduzieren, fährt dieser Film schon seit mehr als 10 Jahren einfach immer weiter durch Teheran. Langsam. Gesprächig. Widerspenstig. (ARTE, Neu!)

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  8. Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)

    Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)

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  9. Jane Campion – „Das Piano“ (1993)

    Diesen Film heute, über 30 Jahre später, erneut anzuschauen, bedeutet für mich, ihn auf eine neue Weise zu sehen. Denn ich bin nicht mehr der Mann, der ich Anfang der Neunziger gewesen bin. Ich habe viele Dinge erfahren, gesehen und gelernt, von denen ich damals noch nichts ahnen konnte. Und doch war mir damals schon klar, dass ich diesen Film wohl nie mehr vergessen können würde. (ARD, Wh.)

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  10. Franklin J. Schaffner – „Papillon“ (1973)

    Einer der größten, spannendsten und schönsten Filme meines Lebens. Da gibt es gar kein Vertun. Außerdem die einzige Zusammenarbeit von Steve McQueen und Dustin Hoffman. Kein Wunder, dass ich diesen Film lieben musste. Und lesen Sie das Buch! (ARD, Wh)

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  11. Nikola Lange – „Derby Girl“ (Serie, 2020)

    Die größte, beste, geilste, kleine Serie (möglicherweise überhaupt dieses Jahr im ZDF), dürfen sie schon seit gestern wieder in der sendereigenen Mediathek abrufen. Alle Folgen, wie sich das gehört, alle Staffeln, wie Bingewatcher*innen sich das wünschen. Und sie ist ein Fest für die Sinne. Besonders für die, welche gemeinhin zu kurz kommen, zum Beispiel in mulitimillioneneuroschweren internationalen Co-Produktionen auf multimilliardenschweren Streamingportalen. Klein, schmutzig, französisch und vor allem: weiblich! (ZDF, Wh.)

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  12. Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)

    Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)

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  13. Lest Karl Marx! – „Machine – Die Kämpferin“ (Serie, 2023)

    Ich habe schon an der ein oder anderen Stelle bekannt: Ich habe eine ehrliche Schwäche für Frauen, die Männern eins in die Fresse geben. Wenn das ganze noch durch eine ehrliche materialistische Analyse, den alten Karl Marx zitierend, in einer Version der Gegenwart passiert, die ich wiedererkennen kann, dann werde ich durchaus ekstatisch. So wie bei Margot Bancilhon. Meiner neuen Göttin.

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  14. Don Siegel – „Ein Fressen für die Geier“ (1970)

    Alles andere als ein „klassischer“ Western. Auch wenn mit Don Siegel ein Genreveteran Regie geführt hat und mit Clint Eastwood ein kommender Superstar ganz oben auf den Plakaten stand. Es ist allein Shirley MacLaine, die diesen Film zusammenhält. Sie ist das Zentrum, der Störfaktor, das Maultier, das den Regeln des Genres nicht gehorcht. Don Siegel wusste, dass er eine Figur braucht, die Eastwoods Fassade sprengt. Und mit MacLaine bekam er genau das – eine scharfe, ironische, unberechenbare Geheimwaffe. (ARD)

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  15. Helmut Dietl – „Kir Royal“ (Serie, 1986)

    Es gibt Fernsehserien, die altern sehr schnell. Und dann gibt es Serien, die ihre Zeit so präzise sezieren, dass sie auch Jahrzehnte später noch unangenehm gegenwärtig bleiben. Dieses Meisterwerk von Helmut Dietl gehört nach wie vor zur zweiten Kategorie. Was als Boulevard-Farce beginnt, ist in Wahrheit ein Protokoll westdeutscher Machtverhältnisse. Geld, Medien, Männlichkeit. Alles ist Ware. Auch die Nähe. Mit Franz Xaver Kroetz, Senta Berger, Dieter Hildebrandt… und gleich zu Beginn: Einem unvergesslichen Auftritt von Mario Adorf als Heinrich Haffenloher. (ARD, Wh.)

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  16. Volker Schlöndorff – „Die Blechtrommel“ (1979)

    Eine Gesellschaft, die bereitwillig den Faschisten hinterhergelaufen ist, um hinterher so zu tun, als sei das alles irgendwie nur zufällig passiert. Genau das Muster fühlt sich heute wieder unangenehm vertraut an. Ein Zustand, der sich lieber verwaltet als hinterfragt, der profitiert und dabei so tut, als hätte das alles keine Geschichte. Der Oscar-prämierte Film nach einem Roman von Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass hat genau dieses Spannungsfeld auf die Leinwand gebracht. Für mich, hat der Film das ganze Land verändert. Hab‘ ich damals jedenfalls gedacht… (3sat, Wh.)

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  17. John Carpenter – „Escape from New York“ (1981)

    Tatsache: Auch nach 45 Jahren und ungezählten Wiederholungen, macht mich dieser Sci-Fi-Reißer von John Carpenter noch genau so an, wie zu meinem ersten Mal, mit sechzehn. Gerade weil die Technik sich seither in Quantensprüngen weiterentwickelt hat, steht dieser Film, für mich, noch immer auf Augenhöhe mit allen, die nach ihm kommen sollten… (ARD, Wh.)

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  18. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  19. Bille August – „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (1997)

    Geständnis: Mit dem „Fräulein Smilla“ hatte ich eine leidenschaftliche literarische Affäre. Ich kann mich zwar beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wo ich das Buch von Peter Høeg gelesen habe. Doch daran, wie ich es an einem Stück aufgesogen habe, erinnere ich mich, als wäre es erst gestern gewesen. Merkwürdig ist das schon, oder..? (ARD, Wh.)

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  20. Bill Forsyth – „Local Hero“ (1983)

    Ein Film aus einer anderen Zeit. Ein Märchen. Über einen Oligarchen, dem es noch genügt hat, die Sterne nur zu beobachten – statt Raketen zum Mars zu schicken. In Schottland. Vielleicht der schönste Film, den Sie dieses Jahr gesehen haben werden. Mit Sicherheit ein lebenslänglicher Lieblingsfilm. (ARD, Wh)

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  21. Pola Beck – „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ (2022)

    Ein wirklich großer Film, dem es gerecht würde, ihn zu lieben, auch wenn er es uns nicht wirklich einfach macht. Denn die Geschichten von Mascha, erzählt von Regisseurin Paula Beck und ihrer Hauptdarstellerin Aylin Tezel, ergeben keine lineare Heldinnenreise, sondern erzählen von Flucht und einer Suche nach Heimat und Identität. (ZDF, Wh.))

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  22. Gurinder Chadha – „Kick It Like Beckham“ (2002)

    Dass dieser Film damals pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft (der Frauen) wieder in der ARD aufgetaucht ist, war für mich eine kleine Sensation. Nein, wirklich: Dass ausgerechnet die öffentlich-rechtliche Bürokratiemühle so etwas hinbekommt – Herz, Timing und Kontext – hätte ich fast nicht mehr für möglich gehalten. Siehe da: In dem Apparat sitzen offenbar doch Menschen! Seitdem immer wieder Stammgast in der Mediathek. Ich kann mich wirklich darüber freuen. (ARD, Wh.)

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  23. John Hughes – „Ein Ticket für Zwei“ (1987)

    „Planes, Trains & Automobiles“ – Das ist Klassikeralarm im ZDF! Leider wiedermal, wie so häufig, in der völlig falschen Jahreszeit. Und das ärgert mich. Weil es hier um Thanksgiving geht. Dem amerikanischen Fest der Familie. Und dem Fest der echten Zumutungen, vor allem der überfüllten Flughäfen. Keine subtile Warnung hier, nur das volle Leben. Mit Steve Martin und John Candy. (ZDF, Wh.)

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  24. Franka Potente – „Home“ (2021)

    Immer, wenn Schauspieler:innen, die wir so gut kennen, wie Frau Potente, auf die andere Seite der Kamera wechseln, ergibt sich eine besondere künstlerische Chance – und für sie immer auch ein besonderes Risiko. Für mich ist das Regiedebut von Franka Potente ein absolutes Highlight der letzten deutschen (Corona) Kinojahre. (ARD, Wh.)

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  25. Kida Khodr Ramadan – „In Berlin wächst kein Orangenbaum“ (2020)

    Für über 100 TV- und Kinoproduktionen hat Kida Khodr Ramadan in den letzten 20 Jahren gearbeitet – und ist damit wohl einer der fleißigsten Schauspieler in Deutschland. Sehr kleine Nebenrollen als Gangster/Türke/Araber/Immigrant vom Dienst wuchsen im Laufe der Jahre zu abendfüllenden Charakterstudien, in denen er, selbst bei untergenialen Drehbüchern, immer den maximalen Eindruck bei seinem Publikum (mir!) hinterlassen hat. (ARD, Wh.)

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  26. Kevin Costner – „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990)

    Dieser Film steht auch 35 Jahre später noch immer wie ein Monument über dem ganzen Genre des Westerns. Über drei Stunden, die 1990 gewirkt haben, wie ein Manifest der Entschleunigung gegen das zynische Actionkino der Reagan Ära. Und die sich zugleich wie eine große Geste der Wiedergutmachung angefühlt haben. Das Weltkino hat das als humanistische Sensation gefeiert. Sieben Oscars. Standing Ovations. Endlich Respekt für indigene Figuren im Mainstream. Doch Respekt ist leider nicht dasselbe wie eine Dekolonisierung des Blickes. (ARTE, Wh.)

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  27. Aki Kaurismäki – „Fallende Blätter“ (2023)

    Ein Film wie eine leise Intervention gegen die Welt. Der größte aller Finnen, Aki Kaurismäki, bleibt seinem reduzierten, stoischen Stil treu und bringt damit eine Melancholie auf die Leinwand, die gleichzeitig absurd und tröstlich wirkt. In einer Zeit, in der deutsche wie internationale Produktionen auf Effekte, Geschwindigkeit und plakative Emotionsausbrüche setzen, besteht Kaurismäki auf Minimalismus, Ruhe und subtile Rebellion. Das ist ein Kontrapunkt gegen die Überforderung und ein Aufruf zum Hinschauen auf die kleinen Momente des Lebens. Nicht alle können das lieben. Ich liebe alles daran. (ARTE, Neu!)

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  28. Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)

    Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)

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  29. André Øvredal – „Mortal“ (2020)

    „Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose Rückeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger André Øvredal. Wäre ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu überliefern übrig wäre, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert würde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann..! (ZDF, Wh)

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  30. Nils Tavernier – „Der Palast des Postboten“ (2018)

    Wir alle haben unsere eigenen Methoden, um mit dem Leben und den täglichen Nachrichten umzugehen. Für manche sind es Drogen – in all ihren Formen und Farben. Für andere ist es Sport. Meditation soll helfen, mehr Sex vielleicht oder auch eine Social-Media-Diät, um die Wirklichkeit für eine Weile auszublenden. Ich nenne das präventiven Eskapismus. Mir helfen mein Blog – und Filme wie dieser. Vor allem Filme, wie dieser! Meine Liebe könnte gar nicht größer sein. (ARD, Wh.))

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  31. Francis Ford Coppola – „Der Pate“ (1972)

    Kaum ein anderer Film hat sein Jahrzehnt und wahrscheinlich sein ganzes Jahrhundert so geprägt, und kaum ein Ensemble das Kino so still revolutioniert, wie dieses Drama von Francis Ford Coppola. Ein Film, der längst zur politischen Mythologie US-Amerikas gehört. Doch jenseits des ikonischen Mafia-Schattenspiels, all der Zigarren und Pferdeköpfe, pulsiert ein leiseres, intimeres Drama… (3sat, Wh.)

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  32. Gus van Sant – „Milk“ (2008)

    Ein Film, der über seine historische Vorlage hinauswächst und der sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte, die der Film erzählt. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… (ZDF, Wh)

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  33. John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)

    Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war in der BRD das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. (ZDF, Wh.)

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  34. Hanns Christian Müller – „Kehraus“ (1983)

    Dieser Film beginnt dort, wo deutsche Satire normalerweise aufhört. Bei der präzisen Beobachtung des kapitalistischen Systems, das sich selbst für harmlos hält. Versicherungen, Fasching, Büros – alles vermeintlich leichte Comedy Stoffe. Aber Hanns Christian Müller hat sie genutzt, um eine Gewaltform sichtbar zu machen, die nicht schreit, sondern uns nur blöde angrinst. Verträge, Formulare, Zuständigkeiten, Delirium. Und dazwischen, zwei grundanständige Menschen, die aus Zufall zusammenfinden. Mit Gerhard Polt und Giesela Schneeberger. (ARD, Wh.)

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  35. Terry Gilliam – „12 Monkeys“ (1996)

    Zeitreisen sind bei Terry Gilliam kein Versprechen auf Rettung, sondern eine Form von Gewalt. Erinnerung ist brüchig und die Zukunft bereits kontaminiert. Die Gegenwart ist ein kaum haltbarer Zustand. Das ist keine Science-Fiction der technischen Möglichkeiten, sondern eine Dystopie über eine Kontrollgesellschaft und über die Unmöglichkeit, Wahrheit gegen Institutionen durchzusetzen. Mit Bruce Willis, Brad Pitt und Madeline Stowe. (ARTE, Wh.)

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