#fskab0 — Public Fediverse posts
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Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)
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Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)
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Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)
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Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)
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Hanns Christian Müller, Gerhard Polt – „Man spricht deutsh“ (1988)Vor der eigentlichen Kritik eine Warnung: Wer in diesen Tagen an einer italienischen Autobahnraststätte, vor dem Wohnmobil auf einem Campingplatz an der Adria oder irgendwo in der Welt vor einem Hotelbuffet sitzt, und sich per VPN in das geo-gefencte Angebot der ARD reinhackt, könnte sich hier unfreiwillig selbst entdecken. Denn nichts macht eine Satire stärker als die Wahrheit! (Und die Fremdscham.) Mit Gerhard Polt, Gisela Schneeberger, Dieter Hildebrandt, Werner Schneyder u.v.a. (ARD, Wh.)
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Hanns Christian Müller, Gerhard Polt – „Man spricht deutsh“ (1988)Vor der eigentlichen Kritik eine Warnung: Wer in diesen Tagen an einer italienischen Autobahnraststätte, vor dem Wohnmobil auf einem Campingplatz an der Adria oder irgendwo in der Welt vor einem Hotelbuffet sitzt, und sich per VPN in das geo-gefencte Angebot der ARD reinhackt, könnte sich hier unfreiwillig selbst entdecken. Denn nichts macht eine Satire stärker als die Wahrheit! (Und die Fremdscham.) Mit Gerhard Polt, Gisela Schneeberger, Dieter Hildebrandt, Werner Schneyder u.v.a. (ARD, Wh.)
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Helge Schneider – „The Klimperclown“ (2025)Alles richtig gemacht! Was soll ich sonst schreiben, über den Geburtstagsfilm, den der SWR dem größten Mülheimer Genie der Gegenwart im Auftrag der ARD hat widmen lassen? Angesichts der Unmöglichkeit der gestellten Aufgabe, haben sie dort glücklicherweise kollektiv entschieden, den Künstler das Werk doch lieber selbst anfertigen zu lassen, bevor die Sendeanstalt sich der Peinlichkeit einer weiteren öffentlich-rechtlichen Hagiographie aussetzt, die dann doch nicht mehr als ein Recycling alter Talkshows und Sketche geworden wäre. (3Sat, Wh.)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist da höchstens ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Die keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel, sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Wahrscheinlich der wichtigste Film, den Sie dieses Jahr noch sehen können! (ARD, Neu!)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist da höchstens ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Die keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel, sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Wahrscheinlich der wichtigste Film, den Sie dieses Jahr noch sehen können! (ARD, Neu!)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist da höchstens ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Die keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel, sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Wahrscheinlich der wichtigste Film, den Sie dieses Jahr noch sehen können! (ARD, Neu!)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist da höchstens ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Die keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel, sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Wahrscheinlich der wichtigste Film, den Sie dieses Jahr noch sehen können! (ARD, Neu!)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist da höchstens ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Die keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel, sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Wahrscheinlich der wichtigste Film, den Sie dieses Jahr noch sehen können! (ARD, Neu!)
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Jafar Panahi – „Taxi Teheran“ (2015)Es gibt ja immer wieder Filme, die plötzlich ganz anders gegenwärtig werden, ohne dass sie sich eigentlich verändert haben. Das hier ist so einer. Während Bilder von Krieg, Eskalation und geopolitischer Drohkulisse den Iran erneut auf Schlagzeilen reduzieren, fährt dieser Film schon seit mehr als 10 Jahren einfach immer weiter durch Teheran. Langsam. Gesprächig. Widerspenstig. (ARTE, Neu!)
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Jafar Panahi – „Taxi Teheran“ (2015)Es gibt ja immer wieder Filme, die plötzlich ganz anders gegenwärtig werden, ohne dass sie sich eigentlich verändert haben. Das hier ist so einer. Während Bilder von Krieg, Eskalation und geopolitischer Drohkulisse den Iran erneut auf Schlagzeilen reduzieren, fährt dieser Film schon seit mehr als 10 Jahren einfach immer weiter durch Teheran. Langsam. Gesprächig. Widerspenstig. (ARTE, Neu!)
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Jafar Panahi – „Taxi Teheran“ (2015)Es gibt ja immer wieder Filme, die plötzlich ganz anders gegenwärtig werden, ohne dass sie sich eigentlich verändert haben. Das hier ist so einer. Während Bilder von Krieg, Eskalation und geopolitischer Drohkulisse den Iran erneut auf Schlagzeilen reduzieren, fährt dieser Film schon seit mehr als 10 Jahren einfach immer weiter durch Teheran. Langsam. Gesprächig. Widerspenstig. (ARTE, Neu!)
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Jafar Panahi – „Taxi Teheran“ (2015)Es gibt ja immer wieder Filme, die plötzlich ganz anders gegenwärtig werden, ohne dass sie sich eigentlich verändert haben. Das hier ist so einer. Während Bilder von Krieg, Eskalation und geopolitischer Drohkulisse den Iran erneut auf Schlagzeilen reduzieren, fährt dieser Film schon seit mehr als 10 Jahren einfach immer weiter durch Teheran. Langsam. Gesprächig. Widerspenstig. (ARTE, Neu!)
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Jafar Panahi – „Taxi Teheran“ (2015)Es gibt ja immer wieder Filme, die plötzlich ganz anders gegenwärtig werden, ohne dass sie sich eigentlich verändert haben. Das hier ist so einer. Während Bilder von Krieg, Eskalation und geopolitischer Drohkulisse den Iran erneut auf Schlagzeilen reduzieren, fährt dieser Film schon seit mehr als 10 Jahren einfach immer weiter durch Teheran. Langsam. Gesprächig. Widerspenstig. (ARTE, Neu!)
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Helge Schneider – „The Klimperclown“ (2025)Alles richtig gemacht! Was soll ich sonst schreiben, über den Geburtstagsfilm, den der SWR dem größten Mülheimer Genie der Gegenwart im Auftrag der ARD hat widmen lassen? Angesichts der Unmöglichkeit der gestellten Aufgabe, haben sie dort glücklicherweise kollektiv entschieden, den Künstler das Werk doch lieber selbst anfertigen zu lassen, bevor die Sendeanstalt sich der Peinlichkeit einer weiteren öffentlich-rechtlichen Hagiographie aussetzt, die dann doch nicht mehr als ein Recycling alter Talkshows und Sketche geworden wäre. (ARD, Wh.)
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Helge Schneider – „The Klimperclown“ (2025)Alles richtig gemacht! Was soll ich sonst schreiben, über den Geburtstagsfilm, den der SWR dem größten Mülheimer Genie der Gegenwart im Auftrag der ARD hat widmen lassen? Angesichts der Unmöglichkeit der gestellten Aufgabe, haben sie dort glücklicherweise kollektiv entschieden, den Künstler das Werk doch lieber selbst anfertigen zu lassen, bevor die Sendeanstalt sich der Peinlichkeit einer weiteren öffentlich-rechtlichen Hagiographie aussetzt, die dann doch nicht mehr als ein Recycling alter Talkshows und Sketche geworden wäre. (ARD, Wh.)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist da höchstens ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel. Sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Zum Jahresende sollten Sie sich das einfach geben! Wahrscheinlich der wichtigste Film, den Sie dieses Jahr noch sehen können! (ARD, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/marc-bauder-wer-wir-waren-2021/ -
Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Dieser Blog trägt in seinen Namen eigentlich ja eine gewisse Leichtigkeit in sich: Perlen, Glanz, Unterhaltung, Eskapismus. Über Kunst, die uns für neunzig Minuten oder mehr aus der Gegenwart entlässt. Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist dabei eher ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel. Sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Zum Jahresende sollten Sie sich das einfach geben! (ARD, Neu!)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Dieser Blog trägt in seinen Namen eigentlich ja eine gewisse Leichtigkeit in sich: Perlen, Glanz, Unterhaltung, Eskapismus. Über Kunst, die uns für neunzig Minuten oder mehr aus der Gegenwart entlässt. Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist dabei eher ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel. Sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Zum Jahresende sollten Sie sich das einfach geben! (ARD, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/marc-bauder-wer-wir-waren-2021/ -
Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Dieser Blog trägt in seinen Namen eigentlich ja eine gewisse Leichtigkeit in sich: Perlen, Glanz, Unterhaltung, Eskapismus. Über Kunst, die uns für neunzig Minuten oder mehr aus der Gegenwart entlässt. Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist dabei eher ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel. Sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Zum Jahresende sollten Sie sich das einfach geben! (ARD, Neu!)
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Marc Bauder – „Wer wir waren“ (2021)Dieser Blog trägt in seinen Namen eigentlich ja eine gewisse Leichtigkeit in sich: Perlen, Glanz, Unterhaltung, Eskapismus. Über Kunst, die uns für neunzig Minuten oder mehr aus der Gegenwart entlässt. Ich schreibe viel über Pop, über Genre und Kino als Raum für Projektionen, Begehren, Widersprüche, Erinnerung. Weltrettung ist dabei eher ein Nebeneffekt. Wenn überhaupt. Und dann gibt es doch diese Filme, die gar nichts anderes wollen. Keine Ablenkung versprechen und keinen Trost. Das hier ist kein Spiel. Sondern pure Intervention. Eine seltene und sehr unbequeme Kategorie. Zum Jahresende sollten Sie sich das einfach geben! (ARD, Neu!)
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Pablo Berger – „Robot Dreams“ (2023)
Das gab es in diesem Blog bisher noch gar nicht. Ein Animationsfilm (früher haben wir das „Zeichentrick“ genannt), der mich nicht amüsiert oder überwältigt, sondern ganz langsam für sich eingenommen hat. Wie ein Song, den wir erst beiläufig hören und der sich dann Tage später plötzlich wieder meldet, mitten im Alltag. Als Auslöser einer Erinnerung. Ich wusste nicht, dass so etwas bei mir überhaupt noch funktioniert. Was für eine wundervolle Überraschung! (TV-Premiere, RBB)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/pablo-berger-robot-dreams-2023/ -
Pablo Berger – „Robot Dreams“ (2023)
Das gab es in diesem Blog bisher noch gar nicht. Ein Animationsfilm (früher haben wir das „Zeichentrick“ genannt), der mich nicht amüsiert oder überwältigt, sondern ganz langsam für sich eingenommen hat. Wie ein Song, den wir erst beiläufig hören und der sich dann Tage später plötzlich wieder meldet, mitten im Alltag. Als Auslöser einer Erinnerung. Ich wusste nicht, dass so etwas bei mir überhaupt noch funktioniert. Was für eine wundervolle Überraschung! (TV-Premiere, RBB/ARD)
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Matti Geschonneck – „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ (2017)
Herbst 1989 in Ost-Berlin: Eine Familienfeier als Echo der DDR, die längst dabei war, unter sich selbst zusammenzubrechen. Matti Geschonneck verdichtet ein monumentales Familienepos auf einen einzigen Tag und ein komisches Kammerspiel voller Gesten, verstohlener Blicke und subtiler Peinlichkeiten. Bruno Ganz dominiert natürlich jede seiner Szenen, während die Nebenfiguren und die Rituale eines untergehenden Staates durchaus für ganz leises Lachen sorgen. Ein Film über Macht, Pflicht und die feinen und gemeinen Absurditäten des Alltags in einem Land, das es nicht mehr gibt. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/matti-geschonneck-in-zeiten-des-abnehmenden-lichts-2017/
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Matti Geschonneck – „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ (2017)
Herbst 1989 in Ost-Berlin: Eine Familienfeier als Echo der DDR, die längst dabei war, unter sich selbst zusammenzubrechen. Matti Geschonneck verdichtet ein monumentales Familienepos auf einen einzigen Tag und ein komisches Kammerspiel voller Gesten, verstohlener Blicke und subtiler Peinlichkeiten. Bruno Ganz dominiert natürlich jede seiner Szenen, während die Nebenfiguren und die Rituale eines untergehenden Staates durchaus für ganz leises Lachen sorgen. Ein Film über Macht, Pflicht und die feinen und gemeinen Absurditäten des Alltags in einem Land, das es nicht mehr gibt. (ARD, Wh.)
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Jon S. Baird – „Stan & Ollie“ (2018)
Das hier ist weniger ein Biopic als ein Denkmal. Jon S. Bairds Film über das späte Kapitel von Laurel und Hardy zieht keinen Vorhang auf, um Skandale oder verborgene Abgründe zu enthüllen. Er legt eine Patina der Nostalgie über zwei Komiker, die ihre größten Triumphe längst hinter sich hatten. Ein Film über Nachklänge und über das mühsame Leben nach dem Ruhm. Über die Frage, was von einem Mythos bleibt, wenn die Industrie, die ihn erzeugte, längst weitergezogen ist. (ARD)
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Jon S. Baird – „Stan & Ollie“ (2018)
Das hier ist weniger ein Biopic als ein Denkmal. Jon S. Bairds Film über das späte Kapitel von Laurel und Hardy zieht keinen Vorhang auf, um Skandale oder verborgene Abgründe zu enthüllen. Er legt eine Patina der Nostalgie über zwei Komiker, die ihre größten Triumphe längst hinter sich hatten. Ein Film über Nachklänge und über das mühsame Leben nach dem Ruhm. Über die Frage, was von einem Mythos bleibt, wenn die Industrie, die ihn erzeugte, längst weitergezogen ist. (ARD)
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Helge Schneider – „The Klimperclown“ (2025)
Alles richtig gemacht! Was soll ich sonst schreiben, über den Geburtstagsfilm, den der SWR dem größten Mülheimer Genie der Gegenwart im Auftrag der ARD hat widmen lassen. Angesichts der Unmöglichkeit der gestellten Aufgabe, haben sie dort glücklicherweise kollektiv entschieden, den Künstler das Werk doch lieber selbst anfertigen zu lassen, bevor die Sendeanstalt sich der Peinlichkeit einer weiteren öffentlich-rechtlichen Hagiographie die dann doch nicht mehr als ein Recycling alter Talkshows und Sketche geworden wäre. (ARD, Neu!)