#deutschpersisch — Public Fediverse posts
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Jafar Panahi – „Taxi Teheran“ (2015)Es gibt ja immer wieder Filme, die plötzlich ganz anders gegenwärtig werden, ohne dass sie sich eigentlich verändert haben. Das hier ist so einer. Während Bilder von Krieg, Eskalation und geopolitischer Drohkulisse den Iran erneut auf Schlagzeilen reduzieren, fährt dieser Film schon seit mehr als 10 Jahren einfach immer weiter durch Teheran. Langsam. Gesprächig. Widerspenstig. (ARTE, Neu!)
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Shirin Neshat, Shoja Azari – „Women Without Men“ (2009)Geschichte ist für einen Film nie ein beliebiger Hintergrund. Sie greift ein, zerschneidet Biografien, schreibt sich in die Menschen. Hier ist es der Putsch im Iran von 1953, der nicht erklärt wird, sondern zu spüren ist. Straßen, Stimmen, Hitze, und mittendrin die Frauen, die versuchen, sich die Räume zu erkämpfen, die ihnen vorher systematisch entzogen werden. (ARTE, Neu)
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Sepideh Farsi – „Die Sirene“ (2023)
Dieser Film sprengt alle üblichen Erwartungen an einen Kriegsfilm. Animation, Explosionen, Farbfluten – und trotzdem geht es um Abadan, eine südiranische Ölstadt, belagert 1980 während des Irak-Iran-Krieges. Und es geht um einen Jungen, mitten drin, der über keine Superkräfte verfügt, nur Angst, Neugier und ein bisschen Mut. Sepideh Farsi, 1965 in Teheran geboren, erzählt aus dem Exil in Paris über eine Zeit, die 45 Jahre zurückliegt – und nutzt Animation nicht als bloßes Stilmittel, sondern als Überlebensstrategie. (ARTE, Neu!)
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