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#antisozialenetzwerke — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #antisozialenetzwerke, aggregated by home.social.

  1. Paul Michael Glaser – „Running Man“ (1987)

    Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)

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  2. Henry-Alex Rubin – „Disconnect“ (2012)

    Ein Film über digitale Entfremdung, der sich leider damit begnügt, ihre Symptome zu bebildern, statt sie wirklich zu durchdringen. Was als multiperspektivisches Drama über Einsamkeit im Netz angelegt ist, bleibt ein bürgerliches Moralpanorama, das seine Figuren leiden lässt, aber nie die Strukturen dahinter freilegt. Das Internet erscheint als diffuser Täter, nicht als soziales System, das von Plattformlogiken, Datenökonomie und geschlechtlich codierten Machtverhältnissen durchzogen ist. (ZDF, Wh.)

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  3. Henry-Alex Rubin – „Disconnect“ (2012)

    Ein Film über digitale Entfremdung, der sich leider damit begnügt, ihre Symptome zu bebildern, statt sie wirklich zu durchdringen. Was als multiperspektivisches Drama über Einsamkeit im Netz angelegt ist, bleibt ein bürgerliches Moralpanorama, das seine Figuren leiden lässt, aber nie die Strukturen dahinter freilegt. Das Internet erscheint als diffuser Täter, nicht als soziales System, das von Plattformlogiken, Datenökonomie und geschlechtlich codierten Machtverhältnissen durchzogen ist. (ZDF, Wh.)

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  4. Henry-Alex Rubin – „Disconnect“ (2012)

    Ein Film über digitale Entfremdung, der sich leider damit begnügt, ihre Symptome zu bebildern, statt sie wirklich zu durchdringen. Was als multiperspektivisches Drama über Einsamkeit im Netz angelegt ist, bleibt ein bürgerliches Moralpanorama, das seine Figuren leiden lässt, aber nie die Strukturen dahinter freilegt. Das Internet erscheint als diffuser Täter, nicht als soziales System, das von Plattformlogiken, Datenökonomie und geschlechtlich codierten Machtverhältnissen durchzogen ist. (ZDF, Wh.)

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  5. Henry-Alex Rubin – „Disconnect“ (2012)

    Ein Film über digitale Entfremdung, der sich leider damit begnügt, ihre Symptome zu bebildern, statt sie wirklich zu durchdringen. Was als multiperspektivisches Drama über Einsamkeit im Netz angelegt ist, bleibt ein bürgerliches Moralpanorama, das seine Figuren leiden lässt, aber nie die Strukturen dahinter freilegt. Das Internet erscheint als diffuser Täter, nicht als soziales System, das von Plattformlogiken, Datenökonomie und geschlechtlich codierten Machtverhältnissen durchzogen ist. (ZDF, Wh.)

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  6. Paul Michael Glaser – „Running Man“ (1987)

    Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)

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  7. Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)

    Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)

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  8. Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)

    Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)

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  9. Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)

    Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)

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  10. Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)

    Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)

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  11. Sebastian Hilger – „Eine bessere Welt“ (2026)

    Digitale Öffentlichkeit verkauft sich gern als demokratisches Wunder. Davon sind „wir“ im Fediverse ja auch nicht ganz frei. Jede Stimme kann Gehör finden werden. Jede Perspektive ihren Raum. Wer sich jedoch durch andere Kommentarspalten aktueller Debatten liest, stößt auch auf etwas anderes. Aggressive Echokammern, in der Empörung zur Währung geworden ist. In genau diesem Klima taucht dieser Fernsehfilm von Sebastian Hilger auf. Und noch bevor er überhaupt ausgestrahlt wurde, erfüllte sich seine Prämisse bereits in der Realität. (ZDF, Neu!)

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  12. Sebastian Hilger – „Eine bessere Welt“ (2026)

    Digitale Öffentlichkeit verkauft sich gern als demokratisches Wunder. Davon sind „wir“ im Fediverse ja auch nicht ganz frei. Jede Stimme kann Gehör finden werden. Jede Perspektive ihren Raum. Wer sich jedoch durch andere Kommentarspalten aktueller Debatten liest, stößt auch auf etwas anderes. Aggressive Echokammern, in der Empörung zur Währung geworden ist. In genau diesem Klima taucht dieser Fernsehfilm von Sebastian Hilger auf. Und noch bevor er überhaupt ausgestrahlt wurde, erfüllte sich seine Prämisse bereits in der Realität. (ZDF, Neu!)

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  13. Sebastian Hilger – „Eine bessere Welt“ (2026)

    Digitale Öffentlichkeit verkauft sich gern als demokratisches Wunder. Davon sind „wir“ im Fediverse ja auch nicht ganz frei. Jede Stimme kann Gehör finden werden. Jede Perspektive ihren Raum. Wer sich jedoch durch andere Kommentarspalten aktueller Debatten liest, stößt auch auf etwas anderes. Aggressive Echokammern, in der Empörung zur Währung geworden ist. In genau diesem Klima taucht dieser Fernsehfilm von Sebastian Hilger auf. Und noch bevor er überhaupt ausgestrahlt wurde, erfüllte sich seine Prämisse bereits in der Realität. (ZDF, Neu!)

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  14. Sebastian Hilger – „Eine bessere Welt“ (2026)

    Digitale Öffentlichkeit verkauft sich gern als demokratisches Wunder. Davon sind „wir“ im Fediverse ja auch nicht ganz frei. Jede Stimme kann Gehör finden werden. Jede Perspektive ihren Raum. Wer sich jedoch durch andere Kommentarspalten aktueller Debatten liest, stößt auch auf etwas anderes. Aggressive Echokammern, in der Empörung zur Währung geworden ist. In genau diesem Klima taucht dieser Fernsehfilm von Sebastian Hilger auf. Und noch bevor er überhaupt ausgestrahlt wurde, erfüllte sich seine Prämisse bereits in der Realität. (ZDF, Neu!)

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  15. Sebastian Hilger – „Eine bessere Welt“ (2026)

    Digitale Öffentlichkeit verkauft sich gern als demokratisches Wunder. Davon sind „wir“ im Fediverse ja auch nicht ganz frei. Jede Stimme kann Gehör finden werden. Jede Perspektive ihren Raum. Wer sich jedoch durch andere Kommentarspalten aktueller Debatten liest, stößt auch auf etwas anderes. Aggressive Echokammern, in der Empörung zur Währung geworden ist. In genau diesem Klima taucht dieser Fernsehfilm von Sebastian Hilger auf. Und noch bevor er überhaupt ausgestrahlt wurde, erfüllte sich seine Prämisse bereits in der Realität. (ZDF, Neu!)

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  16. Arnold Schwarzenegger – „Running Man“ (1987)

    Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)

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  17. Julius Drost, Moritz Henneberg – „Der talentierte Mr. F.“ (2025)

    Ein Diebstahl der Imagination und eine Geschichte, die fast schon zu absurd wirkt, um doch wahr zu sein. Zwei Filmstudenten aus Berlin, Moritz Henneberg und Julius Drost, schaffen mit „Butty“ ein kleines, präzises Stück Animationskunst, das ausgerechnet dort seine Unschuld verliert, wo die Branche sonst nach künstlerischer Anerkennung sucht. Denn plötzlich läuft ihr Film – nur minimal verändert – unter neuem Namen, und auf den Film-Festivals gefeiert als Werk eines völlig Fremden… (ARD, Wh.)

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  18. Ein #Fediverse-Fail: Mainz, Verbraucherzentrale-SH et al.

    Die @verbraucherzentrale_sh ist ja nur die letzte „Institution“ im Dienste der Öffentlichkeit (und ein eingetragener gemeinnütziger Verein), der das Fediverse (noch) nicht verstanden hat. Auch die Landeshauptstadt @mainz_de, deren Rückzug aus dem offenen Netzwerk auf der Zielgeraden des vergangenen Jahres gerade noch abgewendet wurde, hat eigentlich die falschen Schlüsse gezogen.

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