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#mediathekperlen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #mediathekperlen, aggregated by home.social.

  1. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  2. Christian Petzold – „Undine“ (2020)

    Lieben sie eigentlich Märchen? Glauben sie an die Liebe? – Wenn sie beide Fragen mit Ja beantworten, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch das Kino lieben. Und diesen Film. Denn dieser steht für all das und vielleicht für die besten drei Stunden, die sie seit ganz langer Zeit verbracht haben. Märchenhaft und eben nicht aus Hollywood. Eine Mediathekperle eben! (ARTE, Wh.)

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  3. Michel Gondry – „The Green Hornet“ (2011)

    Manchmal, wenn ich einen Film sehe, stellt sich mir doch die Frage: „Wie viele Menschen mussten wohl gleichzeitig wegschauen, dass sowas überhaupt passieren konnte?“ Das hier ist einer mit Seth Rogen, Jay Chou, Cameron Diaz, Tom Wilkinson, Christoph Waltz, und Edward James Olmos. Ein Popcorn-Film aus dem oberen Regal. Und Regie hat zudem Michel Gondry geführt, der Mann, der einst Jim Carrey das Gedächtnis ausradiert und dafür fast den Oscar gewonnen hat… (ZDF, Wh.)

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  4. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

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  5. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

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  6. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

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  7. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

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  8. Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)

    Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)

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  9. Tommy Wirkola – „Was geschah am Montag?“ (2017)

    Hier bekommen wir 7x Noomi Rapace! Aber nur eine Identität. Jede für einen Tag der Woche. Eigentlich ist das Science-Fiction-Action aus einer Zeit, die noch geglaubt hat, die Welt gehe an Überbevölkerung zugrunde. Doch der Film weiß es selbst schon besser. Nicht zu viele Menschen sind das Problem. Sondern ein System, das selbst aus Katastrophen noch Geschäftsmodelle macht. Heute sind wir einen Schritt weiter… weil es Tage gibt, an denen ich glaube, es ist längst passiert. (ZDF, Neu!)

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  10. Tommy Wirkola – „Was geschah am Montag?“ (2017)

    Hier bekommen wir 7x Noomi Rapace! Aber nur eine Identität. Jede für einen Tag der Woche. Eigentlich ist das Science-Fiction-Action aus einer Zeit, die noch geglaubt hat, die Welt gehe an Überbevölkerung zugrunde. Doch der Film weiß es selbst schon besser. Nicht zu viele Menschen sind das Problem. Sondern ein System, das selbst aus Katastrophen noch Geschäftsmodelle macht. Heute sind wir einen Schritt weiter… weil es Tage gibt, an denen ich glaube, es ist längst passiert. (ZDF, Neu!)

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  11. Tommy Wirkola – „Was geschah am Montag?“ (2017)

    Hier bekommen wir 7x Noomi Rapace! Aber nur eine Identität. Jede für einen Tag der Woche. Eigentlich ist das Science-Fiction aus einer Zeit, die noch geglaubt hat, die Welt gehe an Überbevölkerung zugrunde. Doch der Film weiß es selbst schon besser. Nicht zu viele Menschen sind das Problem. Sondern ein System, das selbst aus Katastrophen noch Geschäftsmodelle macht. Heute sind wir einen Schritt weiter… weil es Tage gibt, an denen ich glaube, es ist längst passiert. (ZDF, Neu!)

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  12. Tommy Wirkola – „Was geschah am Montag?“ (2017)

    Hier bekommen wir 7x Noomi Rapace! Aber nur eine Identität. Jede für einen Tag der Woche. Eigentlich ist das Science-Fiction aus einer Zeit, die noch geglaubt hat, die Welt gehe an Überbevölkerung zugrunde. Doch der Film weiß es selbst schon besser. Nicht zu viele Menschen sind das Problem. Sondern ein System, das selbst aus Katastrophen noch Geschäftsmodelle macht. Heute sind wir einen Schritt weiter… weil es Tage gibt, an denen ich glaube, es ist längst passiert. (ZDF, Neu!)

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  13. Tommy Wirkola – „Was geschah am Montag?“ (2017)

    Hier bekommen wir 7x Noomi Rapace! Aber nur eine Identität. Jede für einen Tag der Woche. Eigentlich ist das Science-Fiction-Action aus einer Zeit, die noch geglaubt hat, die Welt gehe an Überbevölkerung zugrunde. Doch der Film weiß es selbst schon besser. Nicht zu viele Menschen sind das Problem. Sondern ein System, das selbst aus Katastrophen noch Geschäftsmodelle macht. Heute sind wir einen Schritt weiter… weil es Tage gibt, an denen ich glaube, es ist längst passiert. (ZDF, Neu!)

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  14. Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)

    Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)

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  15. Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)

    Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)

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  16. Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)

    Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)

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  17. Jason Reitman – „Up in the Air“ (2009)

    Ganz ehrlich? Nichts im ganzen Leben vermisse ich weniger als Flughäfen. Und deshalb ist mir George Clooney, der einen Vielflieger spielt, der hauptsächlich George Clooney Dinge tut und sein Leben hauptsächlich in Flughafenbars verbringt, wenn er nicht gerade in der Luft ist, weil sein ganzes Streben irgendeinen absurden Meilenstatus gilt, auch eigentlich egal. (ARTE, Wh.)

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  18. Jay Roach – „Bombshell“ (2019)

    Den Hashtag #MeToo gab es noch nicht, als die Fox-News Journalistin Gretchen Carlson die Bombe hat zünden lassen, die Roger Ailes, den Chef des amerikanischen Kabel-Nachrichtensenders, noch kurz vor den US-Präsidentschaftswahlen 2016 aus seinem Job katapultiert und das Imperium des Rupert Murdoch erschüttert hat. (ZDF, Wh.)

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  19. Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)

    Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)

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  20. „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989)

    Das hier war zu seiner Zeit wohl ein Prototyp eines Feel-Good-Films für das liberale Hollywood-Kino. Eine jüdische Wohlstandsdame und ihr schwarzer Chauffeur freunden sich an, während vor der Windschutzscheibe die Bürgerrechtsbewegung vorbeizieht. Für viele Kritiker:innen war das nichts anderes als eine politische Verharmlosung des amerikanischen Rassismus. Viel zu nett, viel zu harmlos, viel zu versöhnlich, lautet der Vorwurf. Mit Morgan Freeman, Jessica Tandy und Dan Aykroyd. (ARTE, Wh.)

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  21. Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)

    Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)

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  22. Nicolette Krebitz – „A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe“ (2022)

    Nicolette Krebitz zerlegt die Idee, dass ältere Frauen im Kino gefälligst unsichtbar zu werden haben. Melancholisch, schräg, sexy und manchmal herrlich unangenehm. Ein Film darüber, wie die Liebe klingt, wenn Menschen längst aufgehört haben, noch daran zu glauben. Ein Film wie ein schiefer Popsong um drei Uhr morgens. Halb romantisch, halb kaputt. Und genau deshalb so interessant. Mit Sophie Rois, Milan Herms und dem großen Udo Kier. Mit Sophie Rois, Milan Herms und dem großen Udo Kier. (ARD, Wh.)

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  23. Thomas Cailley – „Animalia“ (2023)

    Wenn Körper nicht als Träger von Identität, nicht als deren stabile Hülle, sondern als laufende Mutation, als soziale Störung, als politisches Risiko behandelt werden, dann droht ein Horrorfilm. Doch Thomas Cailley baut daraus kein klassisches Monsterkino, sondern ein hybrides Coming-of-Age im Nebel der nahen Zukunft, in der die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht mehr metaphorisch sind, sondern medizinischer Befund, Verwaltungsakt und familiärer Ausnahmezustand zugleich. Das ist wüst, modern und ziemlich spannend. Mit Romain Duris, Adèle Exarchopoulos und Paul Kircher. (ARD, Neu!)

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  24. Thomas Cailley – „Animalia“ (2023)

    Wenn Körper nicht als Träger von Identität, nicht als deren stabile Hülle, sondern als laufende Mutation, als soziale Störung, als politisches Risiko behandelt werden, dann droht ein Horrorfilm. Doch Thomas Cailley baut daraus kein klassisches Monsterkino, sondern ein hybrides Coming-of-Age im Nebel der nahen Zukunft, in der die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht mehr metaphorisch sind, sondern medizinischer Befund, Verwaltungsakt und familiärer Ausnahmezustand zugleich. Das ist wüst, modern und ziemlich spannend. Mit Romain Duris, Adèle Exarchopoulos und Paul Kircher. (ARD, Neu!)

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  25. Thomas Cailley – „Animalia“ (2023)

    Wenn Körper nicht als Träger von Identität, nicht als deren stabile Hülle, sondern als laufende Mutation, als soziale Störung, als politisches Risiko behandelt werden, dann droht ein Horrorfilm. Doch Thomas Cailley baut daraus kein klassisches Monsterkino, sondern ein hybrides Coming-of-Age im Nebel der nahen Zukunft, in der die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht mehr metaphorisch sind, sondern medizinischer Befund, Verwaltungsakt und familiärer Ausnahmezustand zugleich. Das ist wüst, modern und ziemlich spannend. Mit Romain Duris, Adèle Exarchopoulos und Paul Kircher. (ARD, Neu!)

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  26. Thomas Cailley – „Animalia“ (2023)

    Wenn Körper nicht als Träger von Identität, nicht als deren stabile Hülle, sondern als laufende Mutation, als soziale Störung, als politisches Risiko behandelt werden, dann droht ein Horrorfilm. Doch Thomas Cailley baut daraus kein klassisches Monsterkino, sondern ein hybrides Coming-of-Age im Nebel der nahen Zukunft, in der die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht mehr metaphorisch sind, sondern medizinischer Befund, Verwaltungsakt und familiärer Ausnahmezustand zugleich. Das ist wüst, modern und ziemlich spannend. Mit Romain Duris, Adèle Exarchopoulos und Paul Kircher. (ARD, Neu!)

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  27. Thomas Cailley – „Animalia“ (2023)

    Wenn Körper nicht als Träger von Identität, nicht als deren stabile Hülle, sondern als laufende Mutation, als soziale Störung, als politisches Risiko behandelt werden, dann droht ein Horrorfilm. Doch Thomas Cailley baut daraus kein klassisches Monsterkino, sondern ein hybrides Coming-of-Age im Nebel der nahen Zukunft, in der die Grenzen zwischen Mensch und Tier nicht mehr metaphorisch sind, sondern medizinischer Befund, Verwaltungsakt und familiärer Ausnahmezustand zugleich. Das ist wüst, modern und ziemlich spannend. Mit Romain Duris, Adèle Exarchopoulos und Paul Kircher. (ARD, Neu!)

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  28. Jim Abrahams, David Zucker, Jerry Zucker – „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ (1980)

    Es gibt Filme, die haben einen Plot. Und es gibt „Airplane!“ Was David Zucker, Jim Abrahams und Jerry Zucker hier 1980 veranstaltet haben, war kein freundliches, harmloses Parodieren für ein Teenagerpublikum. Es war ein Frontalangriff auf Autorität, Pathos und die sakrale Aura eines Flugzeug-Cockpits. Spoiler: Absolut alles ist immer auch Bühne. Und niemand unter den Anwesenden verlässt den Film unversehrt. Mich hat er für ein ganzes Leben deformiert. Ich habe es genossen! (ARD, Wh.)

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  29. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  30. Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)

    Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)

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  31. David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)

    Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)

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  32. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

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  33. Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)

    Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)

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  34. Christian Petzold – „Roter Himmel“ (2023)

    Die Geschichte beginnt, wie ein harmloser Sommerfilm: ein Haus an der Ostsee, vier Menschen, Sonne, Meer, ein bisschen Drama im Alltag. Doch dann merken wir: Dieser Film von Christian Petzold schwitzt. Die Hitze liegt schwer auf allem, auf den Figuren, auf den Bäumen im Wald, auf dem Publikum. Kein Katastrophenfilm, aber ein Film über die Katastrophe. Kein Alarmgeheule, kein Held, der uns rettet. Das Feuer ist schon da. Still, bedrohlich, unausweichlich. (3Sat, Wh.)

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  35. Claire Danes, Jim Parsons – „Ein Kind wie Jake“ (2018)

    Vor sieben Jahren konnte diese Geschichte vielleicht noch wie ein intimes Indie-Drama aus Brooklyn wirken, aber heute erkennen wir, dass der Film eine Vorwarnung war. Denn längst nicht nur in den USA hat sich seither ein Kulturkampf entfesselt, der gegen jede Form von Förderung von Vielfalt und geschlechtlicher Selbstbestimmung aufmarschieren lässt. Kulturkrieger:innen streichen systematisch Programme, verbannen Bücher aus Schulen, säubern Lehrpläne und selbst das Fernsehen… (ARD, Wh.)

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  36. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Harrison Ford als Cop John Book bringt die urbane Gewalt in eine Welt, die scheinbar außerhalb davon existiert – die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger – mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARTE, Wh.)

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  37. Claire Danes, Jim Parsons – „Ein Kind wie Jake“ (2018)

    Vor sieben Jahren konnte diese Geschichte vielleicht noch wie ein intimes Indie-Drama aus Brooklyn wirken, aber heute erkennen wir, dass der Film eine Vorwarnung war. Denn längst nicht nur in den USA hat sich seither ein Kulturkampf entfesselt, der gegen jede Form von Förderung von Vielfalt und geschlechtlicher Selbstbestimmung aufmarschieren lässt. Kulturkrieger:innen streichen systematisch Programme, verbannen Bücher aus Schulen, säubern Lehrpläne und selbst das Fernsehen. Zu unserem Glück aber noch nicht bei 3Sat. (3Sat)

  38. Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)

    Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)

  39. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  40. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  41. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  42. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  43. Christian Petzold – „Roter Himmel“ (2023)

    Die Geschichte beginnt, wie ein harmloser Sommerfilm: ein Haus an der Ostsee, vier Menschen, Sonne, Meer, ein bisschen Drama im Alltag. Doch dann merken wir: Dieser Film von Christian Petzold schwitzt. Die Hitze liegt schwer auf allem, auf den Figuren, auf den Bäumen im Wald, auf dem Publikum. Kein Katastrophenfilm, aber ein Film über die Katastrophe. Kein Alarmgeheule, kein Held, der uns rettet. Das Feuer ist schon da. Still, bedrohlich, unausweichlich. (ARTE, Neu!)

  44. Claire Danes, Jim Parsons – „Ein Kind wie Jake“ (2018)

    Vor sieben Jahren konnte diese Geschichte vielleicht noch wie ein intimes Indie-Drama aus Brooklyn wirken, aber heute erkennen wir, dass der Film eine Vorwarnung war. Denn längst nicht nur in den USA hat sich seither ein Kulturkampf entfesselt, der gegen jede Form von Förderung von Vielfalt und geschlechtlicher Selbstbestimmung aufmarschieren lässt. Kulturkrieger:innen streichen systematisch Programme, verbannen Bücher aus Schulen, säubern Lehrpläne und selbst das Fernsehprogramm. Zu unserem Glück aber noch nicht bei 3Sat. (3Sat)

  45. John Wayne – „Der Marshal“ (1969)

    Western sind kein Ort für Zweifel. Das Genre lebt von der Klarheit, und sei es unter Staubwolken und Blei. Dieser Film passt in diese Schablone und ist doch eigentlich größer. Die Geschichte ist simpel genug, um in jede Pulp-Anthologie der 50er zu passen. Aber die Verfilmung trägt eben die Patina der Zeit, in der der klassische Studio-Western schon auf der Zielgeraden war. New-Hollywood stand schon vor der Tür, doch Hathaway blieb noch bei der alten Rezeptur. (ARD)

  46. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  47. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  48. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  49. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)

  50. Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)

    Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter anderen, Sandra Hüller. (ZDF, Wh)