#mediathekperlen — Public Fediverse posts
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Luc Besson – „Nikita“ (1990)Die Geschichte einer Transformation unter Zwang und totaler Kontrolle. Eine Frau, der ein Mann sagt, wer und was sie ist, wer sie sein soll, was sie zu tun, wie sie auzusehen, zu sprechen und sich zu bewegen hat. Eine, deren Körper nicht mehr ihr gehört. Hier gehts um die totale Reprogrammierung. Um Gewalt durch Kleidung, Blicke und Haltung. Eine moderne Pygmalion-Fantasie über Schönheit als Dienstleistung und Autonomie als Illusion. Ein Film von Luc Besson, mit Anne Parillaud, Jean-Hugues Anglade, Jeanne Moreau und Jean Reno. (ARD, Wh.)
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Elijah Bynum – „Hot Summer Nights“ (2017)Sommer, Hitze, Hormone. Und ein Mythos namens Aufstieg. Der Film von Elijah Bynum will alles: Coming of Age, Gangsterfantasie, Kapitalismuskritik – und ist doch vor allem eine testosterongeschwängerte Strandmelancholie. Am Ende bleibt vor allem der Wille zum Stil. Und ein Körper im Gegenlicht. Der von Timothée Chalamet. (3Sat, Wh.)
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Michael Caton-Jones – „Basic Instinct 2“ (2005)Sharon Stone hat sich gut dafür bezahlen lassen, dass Michael Caton-Jones 2005 noch einmal versuchen durfte, was Paul Verhoeven 1992 gelungen ist – einen misogynen erotischen Blockbuster, der zugleich Parodie seines Vorbilds und eine Machtdemonstration der Filmindustrie sein sollte zu erschaffen. Doch dieser 2. Versuch wurde stattdessen ein selbstverliebter Rohrkrepierer und eine gescheiterte Fantasie männlicher Kontrolllust. Es bleibt ein Film über einen Mann, der kontrollieren wollte, was ihn überfordert hat: Weibliche Autonomie… (ZDF, Wh.)
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Roman Polański – „Rosemaries Baby“ (1968)Dieser Film hat Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos gemacht. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur allerdings schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit Mia Farrow, John Cassavetes und Ruth Gordon. (ARD, Wh.)
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Eric Appel – „Weird: The Al Yankovic Story“ (2022)Die Welt braucht grundsätzlich viel mehr Polka! Deshalb kommt dieser Film eigentlich immer genau zur richtigen Zeit. Zur Rettung meiner (musikalischen) mentalen Gesundheit bleibt mir doch sonst nur „Schwanensee“ auf ARTE, Pop auf 3Sat – oder eben Weird Al und sein Akkordeon in der ARD-Mediathek. Ich bin so alt, ich kann das feiern! (ARD, Wh.)
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Robert Zemeckis – „Flight“ (2012)„Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten“, soll Robert Lembke gesagt haben. Ich bin durchaus geneigt, dem großen Journalisten und Showmaster zuzustimmen. Ob ich, wenn ich wählen könnte, mich aber für Gottes Hand, oder die eines hochfunktionalen Alkoholikers im Cockpit entscheiden würde, möchte ich nicht vorhersagen müssen. Mit Denzel Washington. (ARD)
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Todd Haynes – „Vergiftete Wahrheit“ (2019)Hollywood kann so viel mehr als Eskapismus – das beweist dieses leise, aber unglaublich wütende Justizdrama von Todd Haynes über einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte. Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der gegen den Chemiekonzern DuPont kämpft – und gegen die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Ein Film, der nicht beruhigt, sondern noch immer auch nachhaltig verstört. Und der so noch lange nach dem Abspann weiterarbeitet… (ARD, Wh.)
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Aelrun Goette – „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ (2022)Aelrun Goette musste sich durchschlagen. Eigentlich immer. In der DDR durfte sie kein Abitur machen, statt dessen musste sie im Strafvollzug und der Psychiatrie arbeiten. Nach der Wende schlug sie sich als Model und Schauspielerin durch das Unterholz der Kunst. Das alles, um 33 Jahre nach dem Mauerfall einen der großartigsten deutschen Filme der letzten Jahre zu präsentieren. (ARD, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Die Outsider: Rebellen ohne Grund“ (1983)Die „Mid-West-Side Story“. Getanzt wird hier zu Rock’n’Roll. Ein Film aus den Achtzigern, über eine Jugend in den Sechziger Jahren. Mit einem unglaublichen Cast, von dem vor vierzig Jahren eigentlich noch niemand ahnen konnte, welche Superstarpower dieser mal entwickeln sollte – und Tom Waits*! (ARD, Wh.)
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Robert De Niro – „Der gute Hirte“ (2006)Robert De Niro erzählt, in einem seiner seltenen Filme als Regisseur, von der Entstehung der CIA. Das ist kein Hochspannungs-Thriller, sondern beschreibt die ernüchternde Herkunftsgeschichte einer emotional verarmten Supermacht. Hier gibt es keine coolen Gadgets, keine One-Liner und keine Agentenposen. Nur Männer in grauen Anzügen, die lernen, nichts zu fühlen – und das dann für Professionalität halten. Mit Matt Damon, Angelina Jolie, Martina Gedeck, Joe Pesci und William Hurt. (ZDF, Wh.)
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Johannes Naber – „Curveball – Wir machen die Wahrheit“ (2020)Ein guter Indikator für den Wahrheitsgehalt eines Films, welcher, nur mal zum Beispiel, etwa die Arbeit von deutschen Geheimdiensten zum Gegenstand hat, ist darauf zu schauen, wer sich anschließend darüber beschwert. Und wenn die „Beschwerde“ etwa vom „Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland“ stammt, dann ist das ziemlich sicher ein Zeichen, dass der Film sich lohnt! Mit: Sebastian Blomberg und Dar Salim. (ARTE, Wh.)
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Peter Luisi – „Flitzer“ (2017)Wer noch nie davon geträumt hat, nackt über ein Fußballfeld zu rennen, hat dem Ernst des Lebens wohl nie zu entkommen versucht. Dieser Film ist ein kleines Wunder: eine Komödie mit Herz, Hirn und nackten Hintern – und ja, ich liebe ihn. Sehr. Ganz absurd. Nicht nur wegen Jörg Stiel, aber auch. 😉 (3Sat, Wh.)
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Tuna Kaptan – „Rohbau“ (2024)Der Kapitalismus liebt Baustellen, Beton, Gerüste und vor allem den Profit. Wohnungen sind Investments und Städte sind Renditemaschinen. Hier geht es um das moralische Zentrum der Industrie, nicht um Architektur, sondern um die Menschen, die all das bauen. Um prekäre, migrantische Arbeit und Männer, die einfach verschwinden, sobald sie Probleme machen. Echt meine Sorte Film und ein beeindruckendes Debüt von Tuna Kaptan! Mit Angjela Prenci und Peter Schneider. (ARD, Wh.)
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Jan Fehse – „Geliefert“ (2019)Der beste deutsche Film von Ken Loach stammt in Wirklichkeit von Jan Fehse. Zwei Jahre nach „Sorry We Missed You“ (2019, Blog) hat der Münchener die Geschichte vom Paketzusteller, der von der E-Commerce-Logistik-Maschine am Ende fast aufgefressen wird, erstaunlich präzise in’s Deutsche übersetzt. Ohne Bjarne Mädel wäre es vielleicht nur ein Remake geworden. Doch weil der Mann längst sein eigenes Genre bespielt, wurde es auch zu seinem ganz eigenen Film. (ARD, Wh.)
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Helmut Dietl – „Kir Royal“ (Serie, 1986)Es gibt Fernsehserien, die altern sehr schnell. Und dann gibt es welche, die ihre Zeit so präzise sezieren, dass sie auch Jahrzehnte später noch unangenehm gegenwärtig bleiben. Dieses Fernsehmeisterwerk von Helmut Dietl gehört nach wie vor zur zweiten Kategorie. Denn was als Boulevard-Farce beginnt, ist in Wahrheit ein Protokoll westdeutscher Machtverhältnisse. Geld, Medien, Männlichkeit. Alles ist Ware. Auch die Nähe. Mit Franz Xaver Kroetz, Senta Berger, Dieter Hildebrandt… und gleich zu Beginn: Einem unvergesslichen Auftritt von Mario Adorf als Heinrich Haffenloher. (ARD, Wh.)
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Emilia Jones – „Winner“ (2024)Als Dramödie funktioniert dieser Film nur leidlich. Das Lachen, das befreien soll, bleibt mir nämlich oft im Halse stecken. Um so mehr, angesichts der (Wieder-)Vereidigung des 47. US-Präsidenten. Ein Land, das zweimal denselben Fehler macht, kann eigentlich nicht mehr darauf rechnen, dass ich das noch mit Humor nehme. Aber trotz alledem sehe ich mir das sehr gerne an. Weil es politisches Kino ist, das wir immer dringender brauchen. Auch um das Lachen darüber nicht zu vergessen! Mit Emilia Jones, Connie Britton und Zach Galifianakis. (ZDF, Wh.)
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„Chabos“ (Serie, 2025)Diese Serie wurde wirklich nicht für Leute wie mich gemacht. In den Nullerjahren war ich längst raus aus dem Alter, in dem auf Klassenfahrten Jamba-Klingeltöne ausgetauscht wurden oder „Männer“, die noch längst keine waren, sich im Aldi-Parkhaus gegenseitig die Fresse poliert haben. Ich hatte damals zwar auch schon ein Handy, ja sicher. Mein Klingelton war aber ein MP3 von Bruce Springsteens „Born to Run“ – und der war selbstverständlich nie peinlich. Jedenfalls nicht für mich. Niemals! (ZDF, Neu!)
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Éric Toledano, Olivier Nakache – „Alles außer gewöhnlich“ (2019)Wetten, dass Sie Toledano/Nakache kennen? Vielleicht haben Sie sich die Namen nicht gemerkt, doch ihren Blockbuster „Ziemlich beste Freunde“ (2011) haben Sie sicher gesehen. Oft wiederholt und inzwischen wohl so etwas wie ein „Klassiker“ der Tragikomödien. Bereits seit 2005 arbeiten die beiden Franzosen gemeinsam an ihrem ganz großen Thema: Menschen, die wir sonst nicht sehen (wollen?) in das Zentrum ihrer Geschichten zu stellen. (ARTE, Wh.)
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Carolina Hellsgård – „Sunburned“ (2018)Ein Film, der geradezu absurd in die Jahreszeit passt. Und in die Gegenwart. Denn wenn wir als deutsche und internationale Tourist:innen bald wieder aufbrechen, um in fremden Ländern unseren individualistischen Urlaubsträumen hinterher zureisen, dann sind kleine Geschichten wie diese vielleicht ein geeignetes Mittel, ein paar von unseren neokolonialistischen Selbsttäuschungen zu hinterfragen. (ARD, Wh.)
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Carolina Hellsgård – „Sunburned“ (2018)Ein Film, der geradezu absurd in die Jahreszeit passt. Und in die Gegenwart. Denn wenn wir als deutsche und internationale Tourist:innen bald wieder aufbrechen, um in fremden Ländern unseren individualistischen Urlaubsträumen hinterher zureisen, dann sind kleine Geschichten wie diese vielleicht ein geeignetes Mittel, ein paar von unseren neokolonialistischen Selbsttäuschungen zu hinterfragen. (ARD, Wh)
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Carolina Hellsgård – „Sunburned“ (2018)Ein Film, der geradezu absurd in die Jahreszeit passt. Und in die Gegenwart. Denn wenn wir als deutsche und internationale Tourist:innen bald wieder aufbrechen, um in fremden Ländern unseren individualistischen Urlaubsträumen hinterher zureisen, dann sind kleine Geschichten wie diese vielleicht ein geeignetes Mittel, ein paar von unseren neokolonialistischen Selbsttäuschungen zu hinterfragen. (ARD, Wh.)
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Carolina Hellsgård – „Sunburned“ (2018)Ein Film, der geradezu absurd in die Jahreszeit passt. Und in die Gegenwart. Denn wenn wir als deutsche und internationale Tourist:innen bald wieder aufbrechen, um in fremden Ländern unseren individualistischen Urlaubsträumen hinterher zureisen, dann sind kleine Geschichten wie diese vielleicht ein geeignetes Mittel, ein paar von unseren neokolonialistischen Selbsttäuschungen zu hinterfragen. (ARD, Wh.)
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Carolina Hellsgård – „Sunburned“ (2018)Ein Film, der geradezu absurd in die Jahreszeit passt. Und in die Gegenwart. Denn wenn wir als deutsche und internationale Tourist:innen bald wieder aufbrechen, um in fremden Ländern unseren individualistischen Urlaubsträumen hinterher zureisen, dann sind kleine Geschichten wie diese vielleicht ein geeignetes Mittel, ein paar von unseren neokolonialistischen Selbsttäuschungen zu hinterfragen. (ARD, Wh)
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Adrian Lyne – „Ein unmoralisches Angebot“ (1993)Eine Million Dollar für eine Nacht mit der Frau eines anderen? Adrian Lyne hat 1993 ein Hochglanz-Melodram inszeniert, das vorgab, ein moralisches Dilemma zu untersuchen, in Wahrheit aber nur die ganz alten Hollywood-Fantasien männlicher Macht perpetuiert hat. Frauenkörper als Handelsware, oder Einsatz in einer Wette um die Moral. Mit Demi Moore, Woddy Harrelson und – ausgerechnet – Robert Redford. (ARD, Wh.)
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Andrew Niccol – „Anon“ (2018)Eine urbane Dystopie, in der jede Blickbewegung lückenlos dokumentiert wird. Ein digitaler Käfig. Eine Welt, in der jede Erinnerung und jeder Augenaufschlag gespeichert ist. Das Ganze als kühler Techno-Thriller erzählt. Kein Übermaß an Action, dafür eine Gewalt, die vor allem durch Bilder wirkt – Bilder, die manipuliert, überschrieben, gehackt werden. Ein Science-Fiction der in die Zeit passt, wie wenig andere. Andrew Niccol hat gezeigt, wie es geht! (ZDF, Wh.)
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Jay Roach – „Bombshell“ (2019)Den Hashtag #MeToo gab es noch nicht, als die Fox-News Journalistin Gretchen Carlson die Bombe hat zünden lassen, die Roger Ailes, den Chef des amerikanischen Kabel-Nachrichtensenders, noch kurz vor den US-Präsidentschaftswahlen 2016 aus seinem Job katapultiert und das Imperium des Rupert Murdoch erschüttert hat. (ZDF, Wh.)
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Todd Haynes – „Vergiftete Wahrheit“ (2019)Hollywood kann so viel mehr als Eskapismus – das beweist dieses leise, aber unglaublich wütende Justizdrama von Todd Haynes über einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte. Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der gegen den Chemiekonzern DuPont kämpft – und gegen die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Ein Film, der nicht beruhigt, sondern nachhaltig verstört. Und der noch lange nach dem Abspann weiterarbeitet… (ARD, Wh.)
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Franklin J. Schaffner – „Papillon“ (1973)Einer der größten, spannendsten und schönsten Filme meines Lebens. Da gibt es gar kein Vertun. Außerdem die einzige Zusammenarbeit von Steve McQueen und Dustin Hoffman. Kein Wunder, dass ich diesen Film lieben musste. Und lesen Sie das Buch! (ARD, Wh.)
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Franklin J. Schaffner – „Papillon“ (1973)Einer der größten, spannendsten und schönsten Filme meines Lebens. Da gibt es gar kein Vertun. Außerdem die einzige Zusammenarbeit von Steve McQueen und Dustin Hoffman. Kein Wunder, dass ich diesen Film lieben musste. Und lesen Sie das Buch! (ARD, Wh.)
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Franklin J. Schaffner – „Papillon“ (1973)Einer der größten, spannendsten und schönsten Filme meines Lebens. Da gibt es gar kein Vertun. Außerdem die einzige Zusammenarbeit von Steve McQueen und Dustin Hoffman. Kein Wunder, dass ich diesen Film lieben musste. Und lesen Sie das Buch! (ARD, Wh.)
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Franklin J. Schaffner – „Papillon“ (1973)Einer der größten, spannendsten und schönsten Filme meines Lebens. Da gibt es gar kein Vertun. Außerdem die einzige Zusammenarbeit von Steve McQueen und Dustin Hoffman. Kein Wunder, dass ich diesen Film lieben musste. Und lesen Sie das Buch! (ARD, Wh.)
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Franklin J. Schaffner – „Papillon“ (1973)Einer der größten, spannendsten und schönsten Filme meines Lebens. Da gibt es gar kein Vertun. Außerdem die einzige Zusammenarbeit von Steve McQueen und Dustin Hoffman. Kein Wunder, dass ich diesen Film lieben musste. Und lesen Sie das Buch! (ARD, Wh.)
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Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)
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Kevin Macdonald – „Der Mauretanier“ (2021)In der Welt gibt es einfach mehr Konflikte, Krieg und Terror, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb immer auch ein wichtiger Ort, um Erinnerung zu schaffen. Ein unbedingt sehenswerter Film mit Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch und Jodie Foster! (ARD, Wh.)
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Hans Weingartner – „Die Summe meiner einzelnen Teile“ (2011)Es ist für mich immer schwer zu sagen, welcher Film denn womöglich „der beste“ ist, im Gesamtwerk eines Regisseurs. Zumal, wenn es nur so wenige davon gibt, wie von Hans Weingartner. Bewundern muss ich irgendwie doch alle, nur für das, was sie sind. Doch dieser hier, hat mich besonders herausgefordert, gepackt, irritiert und beschenkt. Und er hat aus mir einen Fan von Peter Schneider gemacht. Das bleibt! (ARD, Wh.)
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Gus van Sant – „Milk“ (2008)Ein Film, der über seine historische Vorlage weit hinausgewachsen ist und sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… Mit Sean Penn, Emile Hirsch und Josh Brolin. (ZDF, Wh.)
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Gus van Sant – „Milk“ (2008)Ein Film, der über seine historische Vorlage weit hinausgewachsen ist und sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… Mit Sean Penn, Emile Hirsch und Josh Brolin. (ZDF, Wh.)
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Gus van Sant – „Milk“ (2008)Ein Film, der über seine historische Vorlage weit hinausgewachsen ist und sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… Mit Sean Penn, Emile Hirsch und Josh Brolin. (ZDF, Wh.)
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Gus van Sant – „Milk“ (2008)Ein Film, der über seine historische Vorlage weit hinausgewachsen ist und sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… Mit Sean Penn, Emile Hirsch und Josh Brolin. (ZDF, Wh.)
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Gus van Sant – „Milk“ (2008)Ein Film, der über seine historische Vorlage weit hinausgewachsen ist und sich heute, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Premiere, wie ein queeres politisches Manifest anfühlt – und eine Mahnung ist. Und das nicht nur wegen der tragischen Geschichte. In Sean Penns Darstellung von Harvey Milk liegt eine Verletzlichkeit und Würde, die selbst nach dem Abspann nachwirkt. Ob Julia Klöckner ihn allerdings je gesehen hat, ist mir nicht überliefert… Mit Sean Penn, Emile Hirsch und Josh Brolin. (ZDF, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate“ (1972)Kaum ein anderer Film hat sein Jahrzehnt und wahrscheinlich sein ganzes Jahrhundert so geprägt, und kaum ein Ensemble das Kino so still revolutioniert, wie dieses Drama von Francis Ford Coppola. Ein Film, der längst zur politischen Mythologie US-Amerikas gehört. Doch jenseits des ikonischen Mafia-Schattenspiels, all der Zigarren und Pferdeköpfe, pulsiert ein leiseres, intimeres Drama… (ARD, Wh.)
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Tom Tykwer – „Lola rennt“ (1998)Tykwer war doch das verdammt größte Genie des Planeten, als er den Film gegen Ende des letzten Jahrtausends abgeliefert hat. An dem würde er, für den Rest seines Lebens und auf ewig gemessen werden. Und für die Potente hätte ich, ohne zu überlegen, meine damals vielversprechende Karriere als Taxifahrer sofort an den Nagel gehängt. (ARD, Wh.)
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Ari Aster – „Midsommar“ (2019)Was zu Beginn aussieht wie eine Postkarte aus dem letzten Schwedenurlaub, ist ein chirurgischer Eingriff mitten ins Herz einer Beziehung. Kein klassischer Horror, sondern eine radikale Dekonstruktion von Intimität, Macht und kultureller Projektion. Wo Hollywood den Schrecken meist in dunklen Kellern und Wäldern versteckt, wagt Ari Aster einen Gegenentwurf: Wir sehen alles im grellen Tageslicht, ohne jede Rückzugsmöglichkeit. Der Horror liegt in der Unerbittlichkeit des Lichts, das einfach alles aufdeckt. Mit Florence Pugh und Jack Reynor. (ZDF, Wh.)
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Tom Tykwer – „Das Parfum“ (2006)Dieser Film riecht eigentlich schon nach Größenwahn. Denn Tom Tykwer hat 2006 das Unverfilmbare gewagt, und das war Patrick Süskinds Kultroman, der als viel zu olfaktorisch, also viel zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und das Ding funktioniert doch! Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als visuelles Rauschgift. Ein Film, der so dekadent ist, dass ich die Luft anhalten wollte. Aber riechen Sie selbst…! (3Sat, Wh.)
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Bong Joon-ho – „Parasite“ (2019)Ok, ja, das passiert mir wirklich selten. Eigentlich bin ich Filmpreisen gegenüber eher ambivalent. Ich glaube eher nicht, dass wir etwa in 10 Jahren noch über „Barbenheimer“ sprechen werden. Doch dieser Film von Bong Joon-ho, den die weltweiten Jurys, Festivals und Akademien in 2019 so extremst gefeiert haben, war tatsächlich so einmalig. Der wird uns bleiben. Also mir jedenfalls. Als Lebenslieblingsfilm. (ARTE, Wh.)
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Bong Joon-ho – „The Host“ (2006)Bong Joon-ho stellt in seinem ganzen Kinowerk eigentlich immer dieselbe Frage: „Warum kann ein Staat seine Bürger:innen nicht beschützen?“ Mal seziert er die Klassenverhältnisse des Kapitalismus, mal die Bürokratie, mal die Verhältnisse, die Menschen gegeneinander ausspielen. Und irgendwo dazwischen hat er 2006 einen Monsterfilm gedreht? (ARTE, Neu!)
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Bong Joon-ho – „Memories of Murder“ (2003)Dass Südkorea in direkter Folge des Koreakrieges bis 1987 von einer Militärdiktatur regiert wurde, war 2003 offiziell eigentlich schon lange Geschichte. Die Wirtschaft hat geboomt, die Zukunft versprach Wohlstand. In genau diesem Moment hat Bong Joon-ho zurück in die 1980er Jahre gesehen – und dort nicht nur einen Serienmörder gefunden, sondern die Leiche eines ganzen politischen Selbstbildes. Deshalb ist dieser Film auch kein Krimi! (ARTE, Neu!)
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Filmreihe – „Star Trek“ (1979-2016)Das hier ist wahrscheinlich die widersprüchlichste Filmreihe der Popkultur. Kein anderes Franchise schwankt so radikal zwischen philosophischer Science-Fiction, politischer Allegorie, Alterswerk, Blockbuster-Spektakel und gelegentlichem völligen Wahnsinn. Die dreizehn Kinofilme erzählen nicht nur von der Zukunft der Menschheit. Sie erzählen von Hollywood, vom Kalten Krieg, vom Ende des Kalten Krieges, vom Aufstieg der Nerdkultur und von einer Filmindustrie, die vergessen hat, warum Menschen wie ich „Star Trek“ ursprünglich so sehr geliebt haben. (NUR im TV auf ZDFneo!)
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Florian Zeller – „The Father“ (2020)Es gibt Filme, die nicht nur unsere Sinne berühren, sondern unsere Wahrnehmung herausfordern. Florian Zeller nimmt uns mit in eine Welt, in der die Realität zerbricht, die Zeit sich auflöst und das eigene Ich sich langsam verliert. Was mich dabei so tief bewegt hat, ist nicht nur die erzählerische Präzision, sondern auch der stille, aber überaus politische Kommentar, der sich unter der Oberfläche verbirgt.. Mit Anthony Hopkins und Olivia Colman. (ARD, Wh.)
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Pablo Larraín – „Spencer“ (2021)Ein psychologischer Fiebertraum in Designerkleidung. Pablo Larraín verwandelt Weihnachten bei den Windsors in eine surreale Geisterbahnfahrt durch den goldenen Käfig der britischen Monarchie. Das Schloss in diesem Film ist kein Ort, es ist ein Zustand. Tatsächlich gab es für mich nur zwei Gründe, diesen Film zu sehen – den Regisseur und Kristen Stewart. Denn die spielt die Diana nicht, sie bewohnt sie. Allein ihr Gesicht spricht lauter als alle Dialoge. Die berühmteste Frau der Welt wurde von ihr nicht verklärt, sondern vielmehr dekonstruiert. (ARD, Wh.)
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