#mediathekperlen — Public Fediverse posts
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Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)
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Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)
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Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)
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Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)
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Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)
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Aron Lehmann – „Was man von hier aus sehen kann“ (2022)Wie sehr sich der Schatten des Todes in Wärme verwandeln kann, wenn niemand darin allein gelassen wird zeigt ein ganzes Dorf, das längst weiß, dass ein Leben nicht planbar ist. Es reagiert auf den Tod nicht mit Panik, sondern einfach nur mit vorsichtiger Zärtlichkeit. Das diese Geschichte auch als Buch ein Bestseller war, wundert mich gar nicht. Denn auch der Film von Aron Lehmann ist ein Geschenk für das Leben! (ARD, Wh.)
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Aron Lehmann – „Was man von hier aus sehen kann“ (2022)Wie sehr sich der Schatten des Todes in Wärme verwandeln kann, wenn niemand darin allein gelassen wird zeigt ein ganzes Dorf, das längst weiß, dass ein Leben nicht planbar ist. Es reagiert auf den Tod nicht mit Panik, sondern einfach nur mit vorsichtiger Zärtlichkeit. Das diese Geschichte auch als Buch ein Bestseller war, wundert mich gar nicht. Denn auch der Film von Aron Lehmann ist ein Geschenk für das Leben! (ARD, Wh.)
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Aron Lehmann – „Was man von hier aus sehen kann“ (2022)Wie sehr sich der Schatten des Todes in Wärme verwandeln kann, wenn niemand darin allein gelassen wird zeigt ein ganzes Dorf, das längst weiß, dass ein Leben nicht planbar ist. Es reagiert auf den Tod nicht mit Panik, sondern einfach nur mit vorsichtiger Zärtlichkeit. Das diese Geschichte auch als Buch ein Bestseller war, wundert mich gar nicht. Denn auch der Film von Aron Lehmann ist ein Geschenk für das Leben! (ARD, Wh.)
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Aron Lehmann – „Was man von hier aus sehen kann“ (2022)Wie sehr sich der Schatten des Todes in Wärme verwandeln kann, wenn niemand darin allein gelassen wird zeigt ein ganzes Dorf, das längst weiß, dass ein Leben nicht planbar ist. Es reagiert auf den Tod nicht mit Panik, sondern einfach nur mit vorsichtiger Zärtlichkeit. Das diese Geschichte auch als Buch ein Bestseller war, wundert mich gar nicht. Denn auch der Film von Aron Lehmann ist ein Geschenk für das Leben! (ARD, Wh.)
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Matteo Garrone – „Ich Capitano“ (2023)Europa ist kein Ort, sondern ein Versprechen, das sich selbst längst nicht mehr glaubt. Zwei Jugendliche nehmen dieses Versprechen trotzdem ernst. Sie verlassen Dakar in Senegal mit nichts als der Energie eines Traums, der nicht ihnen gehört, sondern aus Musikvideos, Erzählungen, Gerüchten und fremden Bildern zusammengesetzt ist. Popkultur ist hier ein Fluchtmotor, eine koloniale Nachwirkung, und eine Form von Gewalt. Das ist hart, aber auch sehr stark. (ZDF, Wh.)
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Matteo Garrone – „Ich Capitano“ (2023)Europa ist kein Ort, sondern ein Versprechen, das sich selbst längst nicht mehr glaubt. Zwei Jugendliche nehmen dieses Versprechen trotzdem ernst. Sie verlassen Dakar in Senegal mit nichts als der Energie eines Traums, der nicht ihnen gehört, sondern aus Musikvideos, Erzählungen, Gerüchten und fremden Bildern zusammengesetzt ist. Popkultur ist hier ein Fluchtmotor, eine koloniale Nachwirkung, und eine Form von Gewalt. Das ist hart, aber auch sehr stark. (ZDF, Wh.)
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Matteo Garrone – „Ich Capitano“ (2023)Europa ist kein Ort, sondern ein Versprechen, das sich selbst längst nicht mehr glaubt. Zwei Jugendliche nehmen dieses Versprechen trotzdem ernst. Sie verlassen Dakar in Senegal mit nichts als der Energie eines Traums, der nicht ihnen gehört, sondern aus Musikvideos, Erzählungen, Gerüchten und fremden Bildern zusammengesetzt ist. Popkultur ist hier ein Fluchtmotor, eine koloniale Nachwirkung, und eine Form von Gewalt. Das ist hart, aber auch sehr stark. (ZDF, Wh.)
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Matteo Garrone – „Ich Capitano“ (2023)Europa ist kein Ort, sondern ein Versprechen, das sich selbst längst nicht mehr glaubt. Zwei Jugendliche nehmen dieses Versprechen trotzdem ernst. Sie verlassen Dakar in Senegal mit nichts als der Energie eines Traums, der nicht ihnen gehört, sondern aus Musikvideos, Erzählungen, Gerüchten und fremden Bildern zusammengesetzt ist. Popkultur ist hier ein Fluchtmotor, eine koloniale Nachwirkung, und eine Form von Gewalt. Das ist hart, aber auch sehr stark. (ZDF, Wh.)
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Matteo Garrone – „Ich Capitano“ (2023)Europa ist kein Ort, sondern ein Versprechen, das sich selbst längst nicht mehr glaubt. Zwei Jugendliche nehmen dieses Versprechen trotzdem ernst. Sie verlassen Dakar in Senegal mit nichts als der Energie eines Traums, der nicht ihnen gehört, sondern aus Musikvideos, Erzählungen, Gerüchten und fremden Bildern zusammengesetzt ist. Popkultur ist hier ein Fluchtmotor, eine koloniale Nachwirkung, und eine Form von Gewalt. Das ist hart, aber auch sehr stark. (ZDF, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate“ (1972)Kaum ein anderer Film hat sein Jahrzehnt und wahrscheinlich sein ganzes Jahrhundert so geprägt, und kaum ein Ensemble das Kino so still revolutioniert, wie dieses Drama von Francis Ford Coppola. Der Film gehört längst zur politischen Mythologie US-Amerikas. Doch jenseits des ikonischen Mafia-Schattenspiels, all der Zigarren und Pferdeköpfe, pulsiert eigentlich ein leiseres, viel intimeres Drama als sonst in einem Mafia Thriller. Mit Marlon Brando, Al Pacino, Diane Keaton uvm. (ARD, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate“ (1972)Kaum ein anderer Film hat sein Jahrzehnt und wahrscheinlich sein ganzes Jahrhundert so geprägt, und kaum ein Ensemble das Kino so still revolutioniert, wie dieses Drama von Francis Ford Coppola. Der Film gehört längst zur politischen Mythologie US-Amerikas. Doch jenseits des ikonischen Mafia-Schattenspiels, all der Zigarren und Pferdeköpfe, pulsiert eigentlich ein leiseres, viel intimeres Drama als sonst in einem Mafia Thriller. Mit Marlon Brando, Al Pacino, Diane Keaton uvm. (ARD, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate“ (1972)Kaum ein anderer Film hat sein Jahrzehnt und wahrscheinlich sein ganzes Jahrhundert so geprägt, und kaum ein Ensemble das Kino so still revolutioniert, wie dieses Drama von Francis Ford Coppola. Der Film gehört längst zur politischen Mythologie US-Amerikas. Doch jenseits des ikonischen Mafia-Schattenspiels, all der Zigarren und Pferdeköpfe, pulsiert eigentlich ein leiseres, viel intimeres Drama als sonst in einem Mafia Thriller. Mit Marlon Brando, Al Pacino, Diane Keaton uvm. (ARD, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate“ (1972)Kaum ein anderer Film hat sein Jahrzehnt und wahrscheinlich sein ganzes Jahrhundert so geprägt, und kaum ein Ensemble das Kino so still revolutioniert, wie dieses Drama von Francis Ford Coppola. Der Film gehört längst zur politischen Mythologie US-Amerikas. Doch jenseits des ikonischen Mafia-Schattenspiels, all der Zigarren und Pferdeköpfe, pulsiert eigentlich ein leiseres, viel intimeres Drama als sonst in einem Mafia Thriller. Mit Marlon Brando, Al Pacino, Diane Keaton uvm. (ARD, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate“ (1972)Kaum ein anderer Film hat sein Jahrzehnt und wahrscheinlich sein ganzes Jahrhundert so geprägt, und kaum ein Ensemble das Kino so still revolutioniert, wie dieses Drama von Francis Ford Coppola. Der Film gehört längst zur politischen Mythologie US-Amerikas. Doch jenseits des ikonischen Mafia-Schattenspiels, all der Zigarren und Pferdeköpfe, pulsiert eigentlich ein leiseres, viel intimeres Drama als sonst in einem Mafia Thriller. Mit Marlon Brando, Al Pacino, Diane Keaton uvm. (ARD, Wh.)
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RE: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/annika-pinske-alle-reden-uebers-wetter-2022/
Toller sehenswerter Film über die Realitäten von Ostdeutschen 🎥
#ostdeutschland #movies #Mediathekperlen #ddr -
Buster Keaton – „The General“ (1926)Das ist einer der Filme, die so alt sind, dass sie schon wieder radikal modern wirken. Vor hundert Jahren(!) gedreht, noch mitten in der Stummfilmzeit, und doch – alles andere als stumm. Buster Keaton hat noch keine Dialoge gebraucht, um von Chaos, Liebe, Klassenkampf und Männlichkeitskrise gleichzeitig zu erzählen. Nur sein Körper hat gesprochen und vor allem sein Gesicht. Seine Lokomotive hat gar infernalisch geschrien. Einer der „größten“ Filme aller Zeiten! (ARTE, Wh.)
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Buster Keaton – „The General“ (1926)Das ist einer der Filme, die so alt sind, dass sie schon wieder radikal modern wirken. Vor hundert Jahren(!) gedreht, noch mitten in der Stummfilmzeit, und doch – alles andere als stumm. Buster Keaton hat noch keine Dialoge gebraucht, um von Chaos, Liebe, Klassenkampf und Männlichkeitskrise gleichzeitig zu erzählen. Nur sein Körper hat gesprochen und vor allem sein Gesicht. Seine Lokomotive hat gar infernalisch geschrien. Einer der „größten“ Filme aller Zeiten! (ARTE, Neu)
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Buster Keaton – „The General“ (1926)Das ist einer der Filme, die so alt sind, dass sie schon wieder radikal modern wirken. Vor hundert Jahren(!) gedreht, noch mitten in der Stummfilmzeit, und doch – alles andere als stumm. Buster Keaton hat noch keine Dialoge gebraucht, um von Chaos, Liebe, Klassenkampf und Männlichkeitskrise gleichzeitig zu erzählen. Nur sein Körper hat gesprochen und vor allem sein Gesicht. Seine Lokomotive hat gar infernalisch geschrien. Einer der „größten“ Filme aller Zeiten! (ARTE, Neu)
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Buster Keaton – „The General“ (1926)Das ist einer der Filme, die so alt sind, dass sie schon wieder radikal modern wirken. Vor hundert Jahren(!) gedreht, noch mitten in der Stummfilmzeit, und doch – alles andere als stumm. Buster Keaton hat noch keine Dialoge gebraucht, um von Chaos, Liebe, Klassenkampf und Männlichkeitskrise gleichzeitig zu erzählen. Nur sein Körper hat gesprochen und vor allem sein Gesicht. Seine Lokomotive hat gar infernalisch geschrien. Einer der „größten“ Filme aller Zeiten! (ARTE, Neu)
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Buster Keaton – „The General“ (1926)Das ist einer der Filme, die so alt sind, dass sie schon wieder radikal modern wirken. Vor hundert Jahren(!) gedreht, noch mitten in der Stummfilmzeit, und doch – alles andere als stumm. Buster Keaton hat noch keine Dialoge gebraucht, um von Chaos, Liebe, Klassenkampf und Männlichkeitskrise gleichzeitig zu erzählen. Nur sein Körper hat gesprochen und vor allem sein Gesicht. Seine Lokomotive hat gar infernalisch geschrien. Einer der „größten“ Filme aller Zeiten! (ARTE, Neu)
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Annika Pinske – „Alle reden übers Wetter“ (2022)Das hier ist ein klassischer „Problemfilm“. Weil es ein Film über Deutschland ist. Ost und West, Hauptstadt und (Mecklenburger) Provinz, proletarisches und akademisches Milieu, Aufstieg und Stagnation, Tradition und Familie. Frauen und Männer. Im Grunde ein herrlicher kleiner Film über eine Frau, über das Land und die Menschen, wie sie eben sind. Mit Anne Schäfer, Anne-Kathrin Gummich und Sandra Hüller. (ARD, Wh.)
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Annika Pinske – „Alle reden übers Wetter“ (2022)Das hier ist ein klassischer „Problemfilm“. Weil es ein Film über Deutschland ist. Ost und West, Hauptstadt und (Mecklenburger) Provinz, proletarisches und akademisches Milieu, Aufstieg und Stagnation, Tradition und Familie. Frauen und Männer. Im Grunde ein herrlicher kleiner Film über eine Frau, über das Land und die Menschen, wie sie eben sind. Mit Anne Schäfer, Anne-Kathrin Gummich und Sandra Hüller. (ARD, Wh.)
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Annika Pinske – „Alle reden übers Wetter“ (2022)Das hier ist ein klassischer „Problemfilm“. Weil es ein Film über Deutschland ist. Ost und West, Hauptstadt und (Mecklenburger) Provinz, proletarisches und akademisches Milieu, Aufstieg und Stagnation, Tradition und Familie. Frauen und Männer. Im Grunde ein herrlicher kleiner Film über eine Frau, über das Land und die Menschen, wie sie eben sind. Mit Anne Schäfer, Anne-Kathrin Gummich und Sandra Hüller. (ARD, Wh.)
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Annika Pinske – „Alle reden übers Wetter“ (2022)Das hier ist ein klassischer „Problemfilm“. Weil es ein Film über Deutschland ist. Ost und West, Hauptstadt und (Mecklenburger) Provinz, proletarisches und akademisches Milieu, Aufstieg und Stagnation, Tradition und Familie. Frauen und Männer. Im Grunde ein herrlicher kleiner Film über eine Frau, über das Land und die Menschen, wie sie eben sind. Mit Anne Schäfer, Anne-Kathrin Gummich und Sandra Hüller. (ARD, Wh.)
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Annika Pinske – „Alle reden übers Wetter“ (2022)Das hier ist ein klassischer „Problemfilm“. Weil es ein Film über Deutschland ist. Ost und West, Hauptstadt und (Mecklenburger) Provinz, proletarisches und akademisches Milieu, Aufstieg und Stagnation, Tradition und Familie. Frauen und Männer. Im Grunde ein herrlicher kleiner Film über eine Frau, über das Land und die Menschen, wie sie eben sind. Mit Anne Schäfer, Anne-Kathrin Gummich und Sandra Hüller. (ARD, Wh.)
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Daniel Kwan, Daniel Scheinert – „Swiss Army Man“ (2016)Ein furzender Leichnam als emotionales Zentrum einer tragischen und existenziellen Erzählung! Daniel Kwan und Daniel Scheinert, damals noch keine Multiversums-Oscar-Maschine, inszenieren hier eine Fantasie über das prekäre Projekt, als Mann ein handlungsfähiges Subjekt zu werden. Und sie tun das mit einer Radikalität, die sich für gar nichts entschuldigt. Das ist kein Gagfilm. Er benutzt den Gag nur, um an etwas ranzukommen, das sonst gern zugedeckt wird: die nackte Bedürftigkeit hinter performativer Männlichkeit. Das ist groß! Mit Paul Dano und Daniel Radcliffe! (ARD, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Clint Eastwood – „Million Dollar Baby“ (2004)Sie können diesen Film als Box-Film, also als ein klassisches Sport-Drama sehen. Daran wäre nichts falsch. Für mich ist es allerdings ein Film über eine Frau, die sich die Autonomie über ihren Körper erkämpft, und eine Gesellschaft, die ihr diese Autonomie am Ende wieder nimmt. Genau deshalb ist die Geschichte viel radikaler, als das eher konservative Männerkino-Image von Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood eigentlich vermuten lässt. Mit Hilary Swank und Morgan Freeman. (ZDF, Wh.)
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Bernhard Wicki – „Die Brücke“ (1959)Wahrscheinlich ist es der wichtigste Antikriegsfilm der deutschen Geschichte. Ganz sicher ist er es für mich. Persönlich. Auch, weil er eine Geschichte erzählt, die mein Vater hätte erleben können – und nur aus Glück und Zufällen nicht musste. Eines der kompromisslosesten Werke meiner Erinnerung, das auch mein Leben entscheidend geprägt hat. Von Berhard Wicki, mit Folker Bohnet, Fritz Wepper, Cordula Trantow, Michael Hinz, Frank Glaubrecht, Volker Lechtenbrink, Günter Pfitzmann, Vico von Bülow u.v.a. (3Sat, Wh.)
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Elijah Bynum – „Hot Summer Nights“ (2017)Sommer, Hitze, Hormone. Und ein Mythos namens Aufstieg. Der Film von Elijah Bynum will alles: Coming of Age, Gangsterfantasie, Kapitalismuskritik – und ist doch vor allem eine testosterongeschwängerte Strandmelancholie. Am Ende bleibt vor allem der Wille zum Stil. Und ein Körper im Gegenlicht. Der von Timothée Chalamet. (3Sat, Wh.)
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James Mangold – „Cop Land“ (1997)Mit Verlaub und fast 30 Jahren Abstand: Das hier ist einer von den wenigen Filmen, die bei mir in einer ganz eigenen Schublade liegen. Einer der Filme, die mich immer wieder zuverlässig zurückholen können, in die Zeit, in der ich ins Kino flüchten konnte, um dort zu überleben. Ein Film, der schon bei seiner Premiere zum Klassiker seines Genres wurde, weil er nie vorgegeben hat, etwas anderes zu sein, als er ist. Ein Cop-Thriller, wie es ihn für mich seitdem nicht wieder gegeben hat. Mit Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta und Robert De Niro. (3Sat, Wh.)
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Barry Levinson – „Banditen!“ (2001)Ein Film, der sich noch getraut hat, einfach alles gleichzeitig zu wollen: Action, Romantik, Komik, Existenzialismus. Ein Produkt, in dem das Studio auf Stars gesetzt hat, nicht auf den Stoff. Zwei Bankräuber, die niemandem weh tun wollen, und eine Frau, die sich zwischen ihnen nicht entscheiden muss. Kein klassischer Heist-Film, keine Liebeskomödie, kein konventionelles Roadmovie – und genau das ist (k)ein Problem. Mit Bruce Willis, Billy Bob Thornton und Cate Blanchett. (ARD, Wh.)
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Scott Derrickson – „Der Exorzismus von Emily Rose“ (2005)Beim Titel hätte ich an einen Horror-Thriller gedacht, doch tatsächlich ist es ein Film über die Gewalt, die entsteht, wenn Institutionen versuchen, den Glauben zu kontrollieren. Scott Derrickson spielt zwar sehr mit dem Horrorfilm, doch seine eigentliche Wucht findet er dann in einem Gerichtssaal. Und da stehen nicht Dämonen, sondern die Grenzen zwischen Wissenschaft und Religion, Schuld und Verantwortung, Justiz, Körper und Geist für das eigentliche Grauen. Das ist sicher nichts für jede:n – aber für mich war es sehenswert! (ZDF, Wh.)
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Christian Petzold – „Undine“ (2020)Lieben sie eigentlich Märchen? Glauben sie an die Liebe? – Wenn sie beide Fragen mit Ja beantworten, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch das Kino lieben. Und diesen Film. Denn dieser steht für all das und vielleicht für die besten drei Stunden, die sie seit ganz langer Zeit verbracht haben. Märchenhaft und eben nicht aus Hollywood. Eine Mediathekperle eben! (ARTE, Wh.)
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Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Schachnovelle“ (2021)Philipp Stölzl inszeniert das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht und Isolation. Die Geschichte kennen Sie vermutlich noch. Denn in jedem Fall gehört die literarische Vorlage von Stefan Zweig zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (3Sat, Wh.)
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John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war nicht nur das Jahr vor den Olympischen Spielen in Los Angeles, es war in der BRD auch das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Mit Roy Scheider und Malcolm McDowell. (ZDF, Wh.)
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Kevin Costner – „Open Range“ (2003)Kevin Costner in einem Western zu sehen, heißt zwangsläufig ja immer auch „Der mit dem Wolf tanzt“ mitzudenken. Einfach weil alle, die den Film damals gesehen haben, ihn nicht mehr vergessen können. Seine Western-Obsession fortzusetzen, war 2003 tatsächlich fast schon trotzig von dem Mann, angesichts der Mega-Flops als die sich seine Projekte nach dem Blockbuster und Oscar-Hit entpuppt haben. Für mich hat sich das gelohnt! (ARD, Wh.)
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Irwin Winkler – „Das Netz“ (1995)Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck geworfen hat. (ZDF, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Die Outsider: Rebellen ohne Grund“ (1983)Die „Mid-West-Side Story“. Getanzt wird hier zu Rock’n’Roll. Ein Film aus den Achtzigern, über eine Jugend in den Sechziger Jahren. Mit einem unglaublichen Cast, von dem vor vierzig Jahren eigentlich noch niemand ahnen konnte, welche Superstarpower dieser mal entwickeln sollte – und Tom Waits*! (ARD, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Andreas Senn – „Unbroken“ (Serie, 2021)Eine TV-Serie als Hochglanz-Thriller, der sichtbar auf die Streaming-Generation geschielt hat, aber ohne seine Identität dabei an Netflix oder Sky zu verkaufen. Das war damals durchaus mutig. Oder wenigstens sehr viel mutiger als der übliche ZDF-Krimi. Dass eine sechs Jahre alte Serie aber heute einmal soviel tagespolitische Relevanz bekommen würde, konnte wohl auch Jens Spahn 2021 noch nicht ahnen. Der ist zu seiner Zeit gerade erst als Bundesgesundheitsminister abgewählt worden. (ZDF, Wh.)
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Robert De Niro – „Der gute Hirte“ (2006)Robert De Niro erzählt, in einem seiner seltenen Filme als Regisseur, von der Entstehung der CIA. Das ist kein Hochspannungs-Thriller, sondern beschreibt die ernüchternde Herkunftsgeschichte einer emotional verarmten Supermacht. Hier gibt es keine coolen Gadgets, keine One-Liner und keine Agentenposen. Nur Männer in grauen Anzügen, die lernen, nichts zu fühlen – und das dann für Professionalität halten. Mit Matt Damon, Angelina Jolie, Martina Gedeck, Joe Pesci und William Hurt. (ZDF, Wh.)
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