#mediathekperlen — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #mediathekperlen, aggregated by home.social.
-
Eric Appel – „Weird: The Al Yankovic Story“ (2022)Die Welt braucht grundsätzlich viel mehr Polka! Deshalb kommt dieser Film eigentlich immer genau zur richtigen Zeit. Zur Rettung meiner (musikalischen) mentalen Gesundheit bleibt mir doch sonst nur „Schwanensee“ auf ARTE, Pop auf 3Sat – oder eben Weird Al und sein Akkordeon in der ARD-Mediathek. Ich bin so alt, ich kann das feiern! (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/daniel-radcliffe-weird-the-al-yankovic-story-2022-ard-mediathek/ -
Robert Zemeckis – „Flight“ (2012)„Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten“, soll Robert Lembke gesagt haben. Ich bin durchaus geneigt, dem großen Journalisten und Showmaster zuzustimmen. Ob ich, wenn ich wählen könnte, mich aber für Gottes Hand, oder die eines hochfunktionalen Alkoholikers im Cockpit entscheiden würde, möchte ich nicht vorhersagen müssen. Mit Denzel Washington. (ARD)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/robert-zemeckis-flight-2012/ -
Scott Derrickson – „Der Exorzismus von Emily Rose“ (2005)Beim Titel hätte ich an einen Horror-Thriller gedacht, doch tatsächlich ist es ein Film über die Gewalt, die entsteht, wenn Institutionen versuchen, den Glauben zu kontrollieren. Scott Derrickson spielt zwar sehr mit dem Horrorfilm, doch seine eigentliche Wucht findet er dann in einem Gerichtssaal. Und da stehen nicht Dämonen, sondern die Grenzen zwischen Wissenschaft und Religion, Schuld und Verantwortung, Justiz, Körper und Geist für das eigentliche Grauen. Das ist sicher nichts für jede:n – aber für mich war es sehenswert! (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/scott-derrickson-der-exorzismus-von-emily-rose-2005/ -
Luc Besson – „Im Rausch der Tiefe“ (1988)„Le grand bleu“ war ein gigantischer Welterfolg für seinen Regisseur Luc Besson. Für einen seiner Hauptdarsteller war es der internationale Durchbruch. Für den anderen leider nicht. Was bleibt, ist ein Film, der das Kino der späten Achtziger um so vieles reicher gemacht hat, wie es danach nur wenige andere vermocht haben… Mit Jean-Marc Barr, Jean Reno und Rosanna Arquette. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/luc-besson-im-rausch-der-tiefe-1988/ -
Christophe Gans – „Pakt der Wölfe“ (2001)„In dem Film geht es um Wölfe, französische Aristokraten, Geheimgesellschaften, Irokesen-Indianer, Kampfkünste, okkulte Zeremonien, heilige Pilze, Prahlhänse, inzestuöses Verlangen, politische Unterwanderung, tierische Geister, blutige Schlachtszenen und Bordelle. Das Einzige, was man nicht tun sollte, ist, diesen Film ernst zu nehmen. Seine Wurzeln liegen in traditionellen Monster-Sex-Fantasy-Filmen mit Spezialeffekten.“, schrieb Roger Ebert. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/christophe-gans-pakt-der-woelfe-2001/ -
Christian Petzold – „Undine“ (2020)Lieben sie eigentlich Märchen? Glauben sie an die Liebe? – Wenn sie beide Fragen mit Ja beantworten, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch das Kino lieben. Und diesen Film. Denn dieser steht für all das und vielleicht für die besten drei Stunden, die sie seit ganz langer Zeit verbracht haben. Märchenhaft und eben nicht aus Hollywood. Eine Mediathekperle eben! (ARTE, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/christian-petzold-undine-2020/ -
Element of Crime – „Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin“ (2024)Es ist, was es ist: Ein großes Geschenk, das ich in wirklich jeder Hinsicht ganz persönlich nehme. Und deshalb kann ich hier auch nicht so tun, als würde ich etwa routiniert nur über einen Dokumentarfilm irgendeines deutschen Regisseurs über irgendeine mindestens ebenso deutsche Band schreiben. Denn der Regisseur ist Charly Hübner und die Band ist einer der Gründe, warum ich die Achtziger überhaupt überlebt habe. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/element-of-crime-wenn-es-dunkel-und-kalt-wird-in-berlin-2024/ -
Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/frauke-finsterwalder-sisi-ich-2023/ -
Philipp Stölzl – „Schachnovelle“ (2021)Philipp Stölzl inszeniert das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht und Isolation. Die Geschichte kennen Sie vermutlich noch. Denn in jedem Fall gehört die literarische Vorlage von Stefan Zweig zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (3Sat, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/philipp-stoelzl-die-schachnovelle-2021/ -
John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war nicht nur das Jahr vor den Olympischen Spielen in Los Angeles, es war in der BRD auch das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Mit Roy Scheider und Malcolm McDowell. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/john-badham-das-fliegende-auge-1983/ -
Todd Haynes – „Vergiftete Wahrheit“ (2019)Hollywood kann so viel mehr als Eskapismus – das beweist dieses leise, aber unglaublich wütende Justizdrama von Todd Haynes über einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte. Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der gegen den Chemiekonzern DuPont kämpft – und gegen die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Ein Film, der nicht beruhigt, sondern noch immer auch nachhaltig verstört. Und der so noch lange nach dem Abspann weiterarbeitet… (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/todd-haynes-mark-ruffalo-vergiftete-wahrheit-2019/ -
Kevin Costner – „Open Range“ (2003)Kevin Costner in einem Western zu sehen, heißt zwangsläufig ja immer auch „Der mit dem Wolf tanzt“ mitzudenken. Einfach weil alle, die den Film damals gesehen haben, ihn nicht mehr vergessen können. Seine Western-Obsession fortzusetzen, war 2003 tatsächlich fast schon trotzig von dem Mann, angesichts der Mega-Flops als die sich seine Projekte nach dem Blockbuster und Oscar-Hit entpuppt haben. Für mich hat sich das gelohnt! (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/kevin-costner-open-range-2003/ -
John Carpenter – „Die Klapperschlange“ (1981)Tatsache: Auch nach 45 Jahren und ungezählten Wiederholungen, macht mich dieser Sci-Fi-Reißer von John Carpenter noch genau so an, wie zu meinem ersten Mal, mit sechzehn. Gerade weil die Technik sich seither in Quantensprüngen weiterentwickelt hat, steht dieser Film, für mich, noch immer auf Augenhöhe mit allen, die nach ihm kommen sollten… (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/john-carpenter-escape-from-new-york-1981/ -
Irwin Winkler – „Das Netz“ (1995)Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck geworfen hat. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/irwin-winkler-das-netz-1995/ -
Wenn es zu sonnig ist, um rauszugehen, und zu heiß, um zu lesen, bleibt immer noch das Heimkino.
Auf Arte gibt es z.Z. 6 Spielfilme von Christian Petzold zu sehen und ein Interview mit ihm. Ich weiß nicht, ob ich seine Filme verstehe, aber es macht mir Spaß, seinen Schauspieler:innen zuzusehen. Oft sind es die besten ihrer Generation, finde ich.
Wer die Filme in der Reihenfolge ihres Entstehen sehen möchte:
- 2000: Die innere Sicherheit
- 2005: Gespenster
- 2007: Yella
- 2014: Phoenix
- 2018: Transit
- 2020: Undine
https://www.arte.tv/de/videos/RC-024913/filme-von-christian-petzold/
#mediathek #MediathekPerlen #arte #ChristianPetzold #IchGlotzTV #TV #SpielfimTipps #TVTipps
-
Stefan Sarazin, Peter Keller – „Nicht ganz koscher – No Name Restaurant“ (2022)Vielleicht beginnt Verständigung manchmal nicht mit einem Dialog, sondern mit einem Irrtum. So jedenfalls verheddern sich Ben und Adel, ein ultraorthodoxer Jude aus Brooklyn und ein palästinensischer Beduine, mitten in der Negev-Wüste ineinander – an einem Ort, an dem es weder GPS noch ein Drehbuch für den Frieden gibt. Der eine will nach Alexandria, der andere nur weg, doch das Kino will, dass sie zusammenbleiben. Und manchmal gewinnt eben das Kino… (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/stefan-sarazin-peter-keller-nicht-ganz-koscher-no-name-restaurant-2022/ -
Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/rob-reiner-stand-by-me-1986/ -
Aelrun Goette – „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ (2022)Aelrun Goette musste sich durchschlagen. Eigentlich immer. In der DDR durfte sie kein Abitur machen, statt dessen musste sie im Strafvollzug und der Psychiatrie arbeiten. Nach der Wende schlug sie sich als Model und Schauspielerin durch das Unterholz der Kunst. Das alles, um 33 Jahre nach dem Mauerfall einen der großartigsten deutschen Filme der letzten Jahre zu präsentieren. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/aelrun-goette-in-einem-land-das-es-nicht-mehr-gibt-2022/ -
Christian Klandt – „Sterben für Beginner“ (2025)Trauerarbeit mit Rock’n’Roll! Hier schickt Regisseur Christian Klandt den Musikmanager Eric (Edin Hasanović) in ein Bestattungsunternehmen – und zeigt, dass der Tod manchmal gar nicht so grau sein muss. Zwischen makabrem Humor, zarten Momenten und mit einem grantig-grandiosen Peter Kurth entstand ein Film, der das schwere Thema Abschied mit Herz, Witz und einer Prise Punkrock würzt. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/christian-klandt-sterben-fuer-beginner-2025/ -
Francis Ford Coppola – „Die Outsider: Rebellen ohne Grund“ (1983)Die „Mid-West-Side Story“. Getanzt wird hier zu Rock’n’Roll. Ein Film aus den Achtzigern, über eine Jugend in den Sechziger Jahren. Mit einem unglaublichen Cast, von dem vor vierzig Jahren eigentlich noch niemand ahnen konnte, welche Superstarpower dieser mal entwickeln sollte – und Tom Waits*! (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/francis-ford-coppola-the-outsiders-1983/ -
Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/sean-penn-das-versprechen-2001/ -
Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Für ihn gibt es keinen Prozess, statt dessen erlebt er Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist Muslim und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, kämpft Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und Rechte hat. Ein besonderer Film von Andreas Dresen. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/andreas-dresen-rabiye-kurnaz-gegen-george-w-bush-2022/ -
David Hadda – „Die Zweiflers“ (Serie, 2024)Die sechsteilige Dramedy über eine jüdisch-deutsche Familie und deren Delikatessengeschäft in Frankfurt am Main gewann beim International Series Festival von Cannes 2024 in gleich drei Kategorien: „Beste Serie“, „Beste Musik“ und „High School Award for Best Series“. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/die-zweiflers-serie-2024/ -
Andreas Senn – „Unbroken“ (Serie, 2021)Eine TV-Serie als Hochglanz-Thriller, der sichtbar auf die Streaming-Generation geschielt hat, aber ohne seine Identität dabei an Netflix oder Sky zu verkaufen. Das war damals durchaus mutig. Oder wenigstens sehr viel mutiger als der übliche ZDF-Krimi. Dass eine sechs Jahre alte Serie aber heute einmal soviel tagespolitische Relevanz bekommen würde, konnte wohl auch Jens Spahn 2021 noch nicht ahnen. Der ist zu seiner Zeit gerade erst als Bundesgesundheitsminister abgewählt worden. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/andreas-senn-unbroken-serie-2021/ -
Robert De Niro – „Der gute Hirte“ (2006)Robert De Niro erzählt, in einem seiner seltenen Filme als Regisseur, von der Entstehung der CIA. Das ist kein Hochspannungs-Thriller, sondern beschreibt die ernüchternde Herkunftsgeschichte einer emotional verarmten Supermacht. Hier gibt es keine coolen Gadgets, keine One-Liner und keine Agentenposen. Nur Männer in grauen Anzügen, die lernen, nichts zu fühlen – und das dann für Professionalität halten. Mit Matt Damon, Angelina Jolie, Martina Gedeck, Joe Pesci und William Hurt. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/robert-de-niro-der-gute-hirte-2006/ -
Andreas Kleinert – „Lieber Thomas“ (2021)Thomas Brasch war vermutlich einer der unbequemsten deutschen Schriftsteller seiner Generation. Ein Dichter, der sich weder von der DDR vereinnahmen ließ noch im Westen eine neue Heimat finden konnte. Das „Dazwischen“ macht diesen Film tatsächlich zu weit mehr als einem klassischen Biopic. Andreas Kleinert erzählt hier nicht einfach ein Leben nach, sondern versucht, den Blick eines Künstlers einzufangen, der seine Widersprüche selbst nie auflösen wollte. Es wurde ein wirklich harter aber auch ein sehr wichtiger Film. Ich kenne, aus der jüngeren Geschichte, keinen anderen, den ich in der Machart etwa danebenstellten würde. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/andreas-kleinert-lieber-thomas-2021/ -
Johannes Naber – „Curveball – Wir machen die Wahrheit“ (2020)Ein guter Indikator für den Wahrheitsgehalt eines Films, welcher, nur mal zum Beispiel, etwa die Arbeit von deutschen Geheimdiensten zum Gegenstand hat, ist darauf zu schauen, wer sich anschließend darüber beschwert. Und wenn die „Beschwerde“ etwa vom „Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland“ stammt, dann ist das ziemlich sicher ein Zeichen, dass der Film sich lohnt! Mit: Sebastian Blomberg und Dar Salim. (ARTE, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/johannes-naber-curveball-wir-machen-die-wahrheit-2020/ -
Paul Verhoeven – „Basic Instinct“ (1992)Ich bin sicher, dieser sogenannte „Erotik-Thriller“ wird noch in hundert Jahren an Film- und Kunsthochschulen behandelt und seziert werden. Als Prototyp eines vom „Male Gaze“ dominierten, kalkulierten Skandals – und als Schlüssel zum Hollywood der 90er Jahre. Als Meilenstein des Kinos, aber auch als elementare Verletzung der Intimsphäre einer Darstellerin – gegen ihren ausdrücklichen Willen. Und genau deshalb: Blockbustermaterial… Mit Michael Douglas und Sharon Stone. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/paul-verhoeven-basic-instinct-1992/ -
Mark Steven Johnson – „Ghost Rider“ (2007)„Er war (nicht mehr ganz) jung und er brauchte das Geld.“ – Sei es, wie es war. Nicolas Cage hat sich meine lebenslängliche Loyalität durch großartige Filme erworben. Und selbst die weniger großartigen sind mein Guilty-Pleasure. „Ghost Rider“ ist davon einer der mir allerliebsten. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/mark-steven-johnson-ghost-rider-2007/ -
Michel Gondry – „The Green Hornet“ (2011)Manchmal, wenn ich einen Film sehe, stellt sich mir doch die Frage: „Wie viele Menschen mussten wohl gleichzeitig wegschauen, dass sowas überhaupt passieren konnte?“ Das hier ist einer mit Seth Rogen, Jay Chou, Cameron Diaz, Tom Wilkinson, Christoph Waltz, und Edward James Olmos. Ein Popcorn-Film aus dem oberen Regal. Und Regie hat zudem Michel Gondry geführt, der Mann, der einst Jim Carrey das Gedächtnis ausradiert und dafür fast den Oscar gewonnen hat… (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/michel-gondry-the-green-hornet-2011/