#mediathekperlen — Public Fediverse posts
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Ridley Scott – „Black Rain“ (1989)Ridley Scott war nach „Alien“ (1979) und „Blade Runner“ (1982) in den frühen 80ern wohl einer der am höchsten gehandelten Regisseure Hollywoods. Und so ein Status wird dann zum Problem, wenn sich die hohen Erwartungen einmal nicht erfüllen. Nach „Legende“ (1985, Blog), einem Fantasy-Märchen und „Der Mann im Hintergrund“ (1987), einem ziemlich konventionellen Thriller, war das vormalige Genie kurz davor, zum Box-Office-Gift zu werden. „Black Rain“ (1989) war deshalb so etwas, wie seine vorletzte Chance… Mit Michael Douglas, Andy García, Ken Takakura und Yusaku Matsuda. (ARTE, Wh.)
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Ridley Scott – „Black Rain“ (1989)Ridley Scott war nach „Alien“ (1979) und „Blade Runner“ (1982) in den frühen 80ern wohl einer der am höchsten gehandelten Regisseure Hollywoods. Und so ein Status wird dann zum Problem, wenn sich die hohen Erwartungen einmal nicht erfüllen. Nach „Legende“ (1985, Blog), einem Fantasy-Märchen und „Der Mann im Hintergrund“ (1987), einem ziemlich konventionellen Thriller, war das vormalige Genie kurz davor, zum Box-Office-Gift zu werden. „Black Rain“ (1989) war deshalb so etwas, wie seine vorletzte Chance… Mit Michael Douglas, Andy García, Ken Takakura und Yusaku Matsuda. (ARTE, Wh.)
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Ridley Scott – „Black Rain“ (1989)Ridley Scott war nach „Alien“ (1979) und „Blade Runner“ (1982) in den frühen 80ern wohl einer der am höchsten gehandelten Regisseure Hollywoods. Und so ein Status wird dann zum Problem, wenn sich die hohen Erwartungen einmal nicht erfüllen. Nach „Legende“ (1985, Blog), einem Fantasy-Märchen und „Der Mann im Hintergrund“ (1987), einem ziemlich konventionellen Thriller, war das vormalige Genie kurz davor, zum Box-Office-Gift zu werden. „Black Rain“ (1989) war deshalb so etwas, wie seine vorletzte Chance… Mit Michael Douglas, Andy García, Ken Takakura und Yusaku Matsuda. (ARTE, Wh.)
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Ridley Scott – „Black Rain“ (1989)Ridley Scott war nach „Alien“ (1979) und „Blade Runner“ (1982) in den frühen 80ern wohl einer der am höchsten gehandelten Regisseure Hollywoods. Und so ein Status wird dann zum Problem, wenn sich die hohen Erwartungen einmal nicht erfüllen. Nach „Legende“ (1985, Blog), einem Fantasy-Märchen und „Der Mann im Hintergrund“ (1987), einem ziemlich konventionellen Thriller, war das vormalige Genie kurz davor, zum Box-Office-Gift zu werden. „Black Rain“ (1989) war deshalb so etwas, wie seine vorletzte Chance… Mit Michael Douglas, Andy García, Ken Takakura und Yusaku Matsuda. (ARTE, Wh.)
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Ridley Scott – „Black Rain“ (1989)Ridley Scott war nach „Alien“ (1979) und „Blade Runner“ (1982) in den frühen 80ern wohl einer der am höchsten gehandelten Regisseure Hollywoods. Und so ein Status wird dann zum Problem, wenn sich die hohen Erwartungen einmal nicht erfüllen. Nach „Legende“ (1985, Blog), einem Fantasy-Märchen und „Der Mann im Hintergrund“ (1987), einem ziemlich konventionellen Thriller, war das vormalige Genie kurz davor, zum Box-Office-Gift zu werden. „Black Rain“ (1989) war deshalb so etwas, wie seine vorletzte Chance… Mit Michael Douglas, Andy García, Ken Takakura und Yusaku Matsuda. (ARTE, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate II“ (1974)Dieser Film ist kein zweiter Teil oder eine Fortsetzung im klassischen Sinne. Es ist viel mehr eine Spiegelung des ersten Films – viel heller ausgeleuchtet, aber noch kälter erzählt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo nehmen quasi eine Autopsie dessen vor, was sie im ersten Teil errichtet haben. Die Idee der Familie als Zufluchtsort. Der Mythos des überlebensgroßen Paten wird hier seziert wie ein historisches Szenario aus einer anderen Zeit. (ARTE, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate II“ (1974)Dieser Film ist kein zweiter Teil oder eine Fortsetzung im klassischen Sinne. Es ist viel mehr eine Spiegelung des ersten Films – viel heller ausgeleuchtet, aber noch kälter erzählt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo nehmen quasi eine Autopsie dessen vor, was sie im ersten Teil errichtet haben. Die Idee der Familie als Zufluchtsort. Der Mythos des überlebensgroßen Paten wird hier seziert wie ein historisches Szenario aus einer anderen Zeit. (ARTE, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate II“ (1974)Dieser Film ist kein zweiter Teil oder eine Fortsetzung im klassischen Sinne. Es ist viel mehr eine Spiegelung des ersten Films – viel heller ausgeleuchtet, aber noch kälter erzählt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo nehmen quasi eine Autopsie dessen vor, was sie im ersten Teil errichtet haben. Die Idee der Familie als Zufluchtsort. Der Mythos des überlebensgroßen Paten wird hier seziert wie ein historisches Szenario aus einer anderen Zeit. (ARTE, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate II“ (1974)Dieser Film ist kein zweiter Teil oder eine Fortsetzung im klassischen Sinne. Es ist viel mehr eine Spiegelung des ersten Films – viel heller ausgeleuchtet, aber noch kälter erzählt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo nehmen quasi eine Autopsie dessen vor, was sie im ersten Teil errichtet haben. Die Idee der Familie als Zufluchtsort. Der Mythos des überlebensgroßen Paten wird hier seziert wie ein historisches Szenario aus einer anderen Zeit. (ARTE, Wh.)
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Francis Ford Coppola – „Der Pate II“ (1974)Dieser Film ist kein zweiter Teil oder eine Fortsetzung im klassischen Sinne. Es ist viel mehr eine Spiegelung des ersten Films – viel heller ausgeleuchtet, aber noch kälter erzählt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo nehmen quasi eine Autopsie dessen vor, was sie im ersten Teil errichtet haben. Die Idee der Familie als Zufluchtsort. Der Mythos des überlebensgroßen Paten wird hier seziert wie ein historisches Szenario aus einer anderen Zeit. (ARTE, Wh.)
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Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter vielen anderen, auch Sandra Hüller. (ARTE, Wh.)
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Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter vielen anderen, auch Sandra Hüller. (ARTE, Wh.)
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Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter vielen anderen, auch Sandra Hüller. (ARTE, Wh.)
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Peter Meister – „Das schwarze Quadrat“ (2021)Ist das Kunst, oder kann das weg? Ich bin der letzte, mich in eine solche Diskussion einzumischen. Ob eine Komödie, zumal eine deutsche, aber funktioniert, oder nicht, das merke ich selbst. Hier gelingt es mal ziemlich gut, dem Traum(a)schiff einen Spin zu geben, den wir so noch nicht gesehen haben. Schuld daran sind Elvis, Bowie & unter vielen anderen, auch Sandra Hüller. (ARTE, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Regisseur und Autor Scott Z. Burns rekonstruiert in seinem Film die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones über die systematische Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Das System der Folter wird hier mit kühler Präzision seziert. Regisseur und Autor Scott Z. Burns rekonstruiert in seinem Film die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones über die systematische Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Regisseur und Autor Scott Z. Burns rekonstruiert in seinem Film die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones über die systematische Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Regisseur und Autor Scott Z. Burns rekonstruiert in seinem Film die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones über die systematische Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Regisseur und Autor Scott Z. Burns rekonstruiert in diesem Film die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones über die systematische Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Wh.)
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Tom Tykwer – „The International“ (2009)Ist das jetzt noch deutsches Kino oder schon Hollywood? Mir egal. Am Ende bleibt es ein Tom Tykwer Film, gedreht in Babelsberg und New York, mit einer deutschen Crew und deutschem Geld (unter anderem vom viel geschmähten Deutschen Filmförderfonds der Bundesregierung, also unseren Steuergeldern). Mit Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl und Axel Milberg. (ZDF, Wh.)
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Tom Tykwer – „The International“ (2009)Ist das jetzt noch deutsches Kino oder schon Hollywood? Mir egal. Am Ende bleibt es ein Tom Tykwer Film, gedreht in Babelsberg und New York, mit einer deutschen Crew und deutschem Geld (unter anderem vom viel geschmähten Deutschen Filmförderfonds der Bundesregierung, also unseren Steuergeldern). Mit Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl und Axel Milberg. (ZDF, Wh.)
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Tom Tykwer – „The International“ (2009)Ist das jetzt noch deutsches Kino oder schon Hollywood? Mir egal. Am Ende bleibt es ein Tom Tykwer Film, gedreht in Babelsberg und New York, mit einer deutschen Crew und deutschem Geld (unter anderem vom viel geschmähten Deutschen Filmförderfonds der Bundesregierung, also unseren Steuergeldern). Mit Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl und Axel Milberg. (ZDF, Wh.)
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Tom Tykwer – „The International“ (2009)Ist das jetzt noch deutsches Kino oder schon Hollywood? Mir egal. Am Ende bleibt es ein Tom Tykwer Film, gedreht in Babelsberg und New York, mit einer deutschen Crew und deutschem Geld (unter anderem vom viel geschmähten Deutschen Filmförderfonds der Bundesregierung, also unseren Steuergeldern). Mit Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl und Axel Milberg. (ZDF, Wh.)
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Tom Tykwer – „The International“ (2009)Ist das jetzt noch deutsches Kino oder schon Hollywood? Mir egal. Am Ende bleibt es ein Tom Tykwer Film, gedreht in Babelsberg und New York, mit einer deutschen Crew und deutschem Geld (unter anderem vom viel geschmähten Deutschen Filmförderfonds der Bundesregierung, also unseren Steuergeldern). Mit Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl und Axel Milberg. (ZDF, Wh.)
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John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war nicht nur das Jahr vor den Olympischen Spielen in Los Angeles, es war in der BRD auch das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Mit Roy Scheider und Malcolm McDowell. (ZDF, Wh.)
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John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war nicht nur das Jahr vor den Olympischen Spielen in Los Angeles, es war in der BRD auch das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Mit Roy Scheider und Malcolm McDowell. (ZDF, Wh.)
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John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war nicht nur das Jahr vor den Olympischen Spielen in Los Angeles, es war in der BRD auch das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Mit Roy Scheider und Malcolm McDowell. (ZDF, Wh.)
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John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war nicht nur das Jahr vor den Olympischen Spielen in Los Angeles, es war in der BRD auch das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Mit Roy Scheider und Malcolm McDowell. (ZDF, Wh.)
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John Badham – „Das fliegende Auge“ (1983)Dieser Film ist seiner Natur nach erst mal ein vorzüglicher Actionstreifen – und eine im Kino zu seiner Zeit enorm erfolgreiche Warnung vor dem Überwachungsstaat. Erinnern wir uns: 1983 war nicht nur das Jahr vor den Olympischen Spielen in Los Angeles, es war in der BRD auch das Jahr des massenhaften Protestes gegen die Volkszählung und eines wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts um das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“. Mit Roy Scheider und Malcolm McDowell. (ZDF, Wh.)
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Johannes Naber – „Curveball – Wir machen die Wahrheit“ (2020)Ein guter Indikator für den Wahrheitsgehalt eines Films, welcher, nur mal zum Beispiel, etwa die Arbeit von deutschen Geheimdiensten zum Gegenstand hat, ist darauf zu schauen, wer sich anschließend darüber beschwert. Und wenn die „Beschwerde“ etwa vom „Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland“ stammt, dann ist das ziemlich sicher ein Zeichen, dass der Film sich lohnt! Mit: Sebastian Blomberg und Dar Salim. (3Sat, Wh.)
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Blake Edwards – „Frühstück bei Tiffany“ (1961)Das ikonische Standbild kennt jede:r: Audrey Hepburn in schwarzem Kleid, mit Zigarettenspitze, Hochsteckfrisur, Perlenkette, vor dem Schaufenster von Tiffany & Co., einsam wie ein Denkmal. Ein Bild, das sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie ein Werbeplakat für eine Zukunft, die nie kam. Ein Bild, das – so feministisch man(n) sich auch bemüht – leider nicht verschwinden will. Es ist schön und es ist gefährlich. Weil es so tut, als würde es etwas erzählen, das es in Wahrheit verschweigt. (3Sat, Wh.)
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Blake Edwards – „Frühstück bei Tiffany“ (1961)Das ikonische Standbild kennt jede:r: Audrey Hepburn in schwarzem Kleid, mit Zigarettenspitze, Hochsteckfrisur, Perlenkette, vor dem Schaufenster von Tiffany & Co., einsam wie ein Denkmal. Ein Bild, das sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie ein Werbeplakat für eine Zukunft, die nie kam. Ein Bild, das – so feministisch man(n) sich auch bemüht – leider nicht verschwinden will. Es ist schön und es ist gefährlich. Weil es so tut, als würde es etwas erzählen, das es in Wahrheit verschweigt. (3Sat, Wh.)
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Blake Edwards – „Frühstück bei Tiffany“ (1961)Das ikonische Standbild kennt jede:r: Audrey Hepburn in schwarzem Kleid, mit Zigarettenspitze, Hochsteckfrisur, Perlenkette, vor dem Schaufenster von Tiffany & Co., einsam wie ein Denkmal. Ein Bild, das sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie ein Werbeplakat für eine Zukunft, die nie kam. Ein Bild, das – so feministisch man(n) sich auch bemüht – leider nicht verschwinden will. Es ist schön und es ist gefährlich. Weil es so tut, als würde es etwas erzählen, das es in Wahrheit verschweigt. (3Sat, Wh.)
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Blake Edwards – „Frühstück bei Tiffany“ (1961)Das ikonische Standbild kennt jede:r: Audrey Hepburn in schwarzem Kleid, mit Zigarettenspitze, Hochsteckfrisur, Perlenkette, vor dem Schaufenster von Tiffany & Co., einsam wie ein Denkmal. Ein Bild, das sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie ein Werbeplakat für eine Zukunft, die nie kam. Ein Bild, das – so feministisch man(n) sich auch bemüht – leider nicht verschwinden will. Es ist schön und es ist gefährlich. Weil es so tut, als würde es etwas erzählen, das es in Wahrheit verschweigt. (3Sat, Wh.)
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Blake Edwards – „Frühstück bei Tiffany“ (1961)Das ikonische Standbild kennt jede:r: Audrey Hepburn in schwarzem Kleid, mit Zigarettenspitze, Hochsteckfrisur, Perlenkette, vor dem Schaufenster von Tiffany & Co., einsam wie ein Denkmal. Ein Bild, das sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie ein Werbeplakat für eine Zukunft, die nie kam. Ein Bild, das – so feministisch man(n) sich auch bemüht – leider nicht verschwinden will. Es ist schön und es ist gefährlich. Weil es so tut, als würde es etwas erzählen, das es in Wahrheit verschweigt. (3Sat, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Mohammad Rasoulof – „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024)Dieser Film kritisiert längst nicht nur das iranische Regime. Weil er grundsätzlich demonstriert, wie autoritäre Systeme in das Leben ihrer Bürger eindringen. Daraus entwickelt er seine große politische Kraft. Und aus diesem Grund gehört er sehr präzise in die Gegenwart. Weil es eben auch eine universelle Geschichte vom Widerstand gegen Autoritarismus, patriarchale Gewalt und paranoide Herrschaftssysteme ist, wie wir sie gerade auch in Deutschland gut kennen. (ARTE, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/mohammad-rasoulof-die-saat-des-heiligen-feigenbaums-2024/ -
Mohammad Rasoulof – „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024)Dieser Film kritisiert längst nicht nur das iranische Regime. Weil er grundsätzlich demonstriert, wie autoritäre Systeme in das Leben ihrer Bürger eindringen. Daraus entwickelt er seine große politische Kraft. Und aus diesem Grund gehört er sehr präzise in die Gegenwart. Weil es eben auch eine universelle Geschichte vom Widerstand gegen Autoritarismus, patriarchale Gewalt und paranoide Herrschaftssysteme ist, wie wir sie gerade auch in Deutschland gut kennen. (ARTE, Neu!)
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Mohammad Rasoulof – „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024)Dieser Film kritisiert längst nicht nur das iranische Regime. Weil er grundsätzlich demonstriert, wie autoritäre Systeme in das Leben ihrer Bürger eindringen. Daraus entwickelt er seine große politische Kraft. Und aus diesem Grund gehört er sehr präzise in die Gegenwart. Weil es eben auch eine universelle Geschichte vom Widerstand gegen Autoritarismus, patriarchale Gewalt und paranoide Herrschaftssysteme ist, wie wir sie gerade auch in Deutschland gut kennen. (ARTE, Neu!)
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Mohammad Rasoulof – „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024)Dieser Film kritisiert längst nicht nur das iranische Regime. Weil er grundsätzlich demonstriert, wie autoritäre Systeme in das Leben ihrer Bürger eindringen. Daraus entwickelt er seine große politische Kraft. Und aus diesem Grund gehört er sehr präzise in die Gegenwart. Weil es eben auch eine universelle Geschichte vom Widerstand gegen Autoritarismus, patriarchale Gewalt und paranoide Herrschaftssysteme ist, wie wir sie gerade auch in Deutschland gut kennen. (ARTE, Neu!)
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Mohammad Rasoulof – „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024)Dieser Film kritisiert längst nicht nur das iranische Regime. Weil er grundsätzlich demonstriert, wie autoritäre Systeme in das Leben ihrer Bürger eindringen. Daraus entwickelt er seine große politische Kraft. Und aus diesem Grund gehört er sehr präzise in die Gegenwart. Weil es eben auch eine universelle Geschichte vom Widerstand gegen Autoritarismus, patriarchale Gewalt und paranoide Herrschaftssysteme ist, wie wir sie gerade auch in Deutschland gut kennen. (ARTE, Neu!)
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Stanley Nelson Jr. – „Miles Davis: Birth of the Cool“ (2019)Jazz ist für mich schon fast eine sakrale Kunstform. Das ist was für Genies, lange Nächte, zu viel Zigarettenrauch und immer auch Schmerz und elementare Emotionen. Kaum eine Figur wurde in der Geschichte des Jazz wohl so konsequent mythologisiert wie Miles Davis. Der Dokumentarfilm von Stanley Nelson Jr. versucht gar nicht erst, diesen Mythos zu zerstören. Interessanter ist, wie er ihn auseinandernimmt. Schicht für Schicht. Nicht ehrfürchtig, sondern analytisch. Und genau darin liegt der Wert dieses Films. (ARTE, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/stanley-nelson-jr-miles-davis-birth-of-the-cool-2019/ -
Stanley Nelson Jr. – „Miles Davis: Birth of the Cool“ (2019)Jazz ist für mich schon fast eine sakrale Kunstform. Das ist was für Genies, lange Nächte, zu viel Zigarettenrauch und immer auch Schmerz und elementare Emotionen. Kaum eine Figur wurde in der Geschichte des Jazz wohl so konsequent mythologisiert wie Miles Davis. Der Dokumentarfilm von Stanley Nelson Jr. versucht gar nicht erst, diesen Mythos zu zerstören. Interessanter ist, wie er ihn auseinandernimmt. Schicht für Schicht. Nicht ehrfürchtig, sondern analytisch. Und genau darin liegt der Wert dieses Films. (ARTE, Wh.)
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Stanley Nelson Jr. – „Miles Davis: Birth of the Cool“ (2019)Jazz ist für mich schon fast eine sakrale Kunstform. Das ist was für Genies, lange Nächte, zu viel Zigarettenrauch und immer auch Schmerz und elementare Emotionen. Kaum eine Figur wurde in der Geschichte des Jazz wohl so konsequent mythologisiert wie Miles Davis. Der Dokumentarfilm von Stanley Nelson Jr. versucht gar nicht erst, diesen Mythos zu zerstören. Interessanter ist, wie er ihn auseinandernimmt. Schicht für Schicht. Nicht ehrfürchtig, sondern analytisch. Und genau darin liegt der Wert dieses Films. (ARTE, Wh.)
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Stanley Nelson Jr. – „Miles Davis: Birth of the Cool“ (2019)Jazz ist für mich schon fast eine sakrale Kunstform. Das ist was für Genies, lange Nächte, zu viel Zigarettenrauch und immer auch Schmerz und elementare Emotionen. Kaum eine Figur wurde in der Geschichte des Jazz wohl so konsequent mythologisiert wie Miles Davis. Der Dokumentarfilm von Stanley Nelson Jr. versucht gar nicht erst, diesen Mythos zu zerstören. Interessanter ist, wie er ihn auseinandernimmt. Schicht für Schicht. Nicht ehrfürchtig, sondern analytisch. Und genau darin liegt der Wert dieses Films. (ARTE, Wh.)
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Stanley Nelson Jr. – „Miles Davis: Birth of the Cool“ (2019)Jazz ist für mich schon fast eine sakrale Kunstform. Das ist was für Genies, lange Nächte, zu viel Zigarettenrauch und immer auch Schmerz und elementare Emotionen. Kaum eine Figur wurde in der Geschichte des Jazz wohl so konsequent mythologisiert wie Miles Davis. Der Dokumentarfilm von Stanley Nelson Jr. versucht gar nicht erst, diesen Mythos zu zerstören. Interessanter ist, wie er ihn auseinandernimmt. Schicht für Schicht. Nicht ehrfürchtig, sondern analytisch. Und genau darin liegt der Wert dieses Films. (ARTE, Wh.)
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