home.social

#petraerler — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #petraerler, aggregated by home.social.

  1. Falsche Nostalgie

    Der verräterische Abfeiern von Ex-Kanzler*inne*n in einstigen “Leitmedien”

    Es gibt kein Leitmedium mehr. Die, die einst dafür gehalten wurden, verlieren seit Jahrzehnten massiv an Bedeutung. Viele meiner Altersgenoss*inn*en merken es nur immer noch nicht. Sie werden von ebendiesen umsatzsüchtigen Medien mit Kanzler*inne*n-Nostalgie abgefüttert. Der Spiegel macht es mit Merkel (Paywall), das FR-Feuilleton mit Schmidt (wem sonst?). Unverkennbare Symptome für die intellektuelle Dauerdürre im deutschen politischen Diskurs.

    Für mich verhältnismässig überraschend ist mein Beerdigungstext zur FDP ein heisser Klickseller. Leser Peter Lessmann-Kieseyer erwischte mich bei unzulässiger Genscher-Nostalgie. Ich hatte den Träger des gelben Pullunders zuletzt auf meiner Bonner Lieblings-Gourmet-Terrasse lebend gesehen – er hatte also gegen Ende seines Lebens den gleichen guten Geschmack wie ich. Das verbindet. Und blendet. Der kritische Leser konzedierte selbst: “Genscher der ‘letzte hochwertige Außenminister’? – nun ja, im Vergleich zu dem, was folgte, sicherlich …”. Der Kern des Problems sind also die Figuren der Gegenwart.

    Heute sendete der DLF ein “Wochenendjournal” über “lost places”. Das passte zu meinem FDP-Abgesang. Vielleicht sollten sie in Gummersbach die in Kürze geschlossene Theodor-Heuss-Akademie von der bergischen Wildnis zuwuchern lassen, statt sie zu verkaufen. Das ergäbe eine interessante fantasieanregende Natur-Skulptur.

    Aber zurück zu den Kanzler*inne*n. Alles Gute zu Helmut Schmidt hatte mir bereits Uwe Lyko vor 17 Jahren im Beueler Brückenforum gesagt. Er spielte ihn jahrelang in den WDR-Mitternachtsspitzen. Das damalige Interview hat Augsteins Freitag frecherweise ohne meine Zustimmung digital vernagelt.

    Zu Frau Merkel hat insbesondere Petra Erler viel politisch Nötiges in Erinnerung gerufen und kritisch analysiert.

    Ich fasse diese Erkenntnisse mal so zusammen. Exakt diese Persönlichkeiten, denen viele Ältere heute nostalgisch hinterhertrauern, oder die, wie jüngst Merkel, hier in Bonn von einem grau- und weisshaarigen Publikum sogar frenetisch gefeiert werden, gespeist aus dem Entsetzen über ihre Nachfolger*innen – exakt diese Leute haben “uns” und unser Gemeinwesen/unseren Staat dahin verwaltet und geführt, wo “wir” heute sind.

    Die – noch – mächtigsten Staaten dieser multipolaren Welt, werden von begrenzt zurechnungsfähigen Ü70-Greisen geführt, die die realen Probleme des Planeten weder verstehen, noch interessieren sie sich überhaupt für die. Ausnahme vielleicht er? Aber er genehmigte jüngst Erdöl(!)-Bohrungen im Amazonas-Mündungsgebiet.

    Das ist der Grund, warum eine Figur von allenfalls kommunalpolitischer Reichweite die kapitalistischen Teile der Weltöffentlichkeit so elektrisieren kann. Weil keine Persönlichkeiten mehr heranwachsen, die Hoffnung vermitteln können. Die gegenwärtigen Mächtigen repräsentieren nur Wut und Zerstörungsbereitschaft. Davon sind viele Alte erfüllt. Den Jungen hilft das nicht. Es bedroht sie.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  2. Wo ist eigentlich Lauterbach?

    Jongleure und eine Jongleurin – Was ist schon eine Milliarde?

    Gestern im Westfalenstadion. Diese Krise ward lange nicht gesehen. Gut, die zweite Halbzeit beim 1:1 der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA gegen den Tabellenletzten war auch schlimm. Noch bedeutender war, dass in Deutschlands grösstem Fussballstadion 1.000 Plätze freiblieben. Dauerkarteninhaber*innen sind gelegentlich verhindert. Die meisten in Dortmund haben aber lange Telefonlisten von Freund*inn*en, die die gerne mal für ein Spiel ausleihen. Anders als bei den Plastikvereinen mit Ministadien (Leverkusen, Wolfsburg, und irgendwas-mit-heim), wo im Winter gähnende Leere auf den Tribünen herrscht. Die leeren Plätze in Westfalens Stadion markieren den Riss im Business.

    Es sind die zuschauerstarken Borussias in Dortmund und Mönchengladbach, deren Führungen für diesen Riss hauptverantwortlich sind. In einem Beschlussvorgang, der als schlechtes Drehbuch von jedem Filmstudio zurückgewiesen worden wäre, haben sie sich demonstrativ von ihren Fans und Vereinsmitgliedern abgewandt. Wie können sie da erwarten, dass das Stadion wie ein “12. Mann” hinter einer disparaten Truppe von Jungmillionären steht? Im speziellen Fall BVB kommt noch hinzu, dass ein Verpassen der Qualifikation zur Kapitalvermehrungsmaschine-für-die-die-jetzt-schon-zu-viel-davon-haben Champions League zu einem Crash der GmbH & Co. KGaA führen dürfte. Nicht amüsant.

    Heimlich wissen sie tief in sich drin, dass ihre Zeit und ihre Art der Machtausübung zu Ende geht. Noch mal eine Trainerentlassung, noch einen TV-Vertrag abschliesssen, und dann schnell ab in die Rente …

    Die mit – unseren – Milliarden jonglieren

    Herrjeh werden Sie sagen, wenn Sie sich nicht für Fussball interessieren, was ist schon eine Milliarde? Sie werden an die missratene Haushaltperformance der “Ampel” denken, und mit Grausen an diesen Finanzminister. Zu besinnlichen Weihnachtszeit präsentiert die FAZ in ihrer Paywall das Benko-Desaster, von dem wir gar nicht so viel wissen wollen: “Abschied vom Hochhaus: Benko soll Signa-Anteile am Chrysler Building verkaufen – Sechsundvierzig Seiten im A3-Format braucht es, um das Organigramm der Signa Holding darzustellen. Der Sanierungsverwalter versucht, sich im komplexen Dickicht zurechtzufinden.” So macht mann das, wenn mann sich teure Berater*innen zur Vermeidung des Steuernzahlens leisten kann.

    Mit Benko erwischt es gewiss keinen Falschen. Wie auch die 150/170 Leute, die auf einer imaginären “Epstein-Liste” stehen sollen. All diese Affären dienen als Erpressungspotential um das Politikpersonal gewogen zu halten. Wer nicht spurt, den holen die Dinge ein.

    Flinten-Uschis Balance auf der Rasierklinge

    Angemessen erregt agiert die Präsidentin der EU-Kommission. Nun hat das neue Premium-Medium des Springerkonzerns Politico seine Folterwerkzeuge präsentiert. Das wird nur von Elitenangehörigen bezahlt und gelesen, zu denen selbstverständlich, das ist der Kern des Springer-Geschäftsmodells, alle Journalist*inn*en gehören, die meinen beruflich dabeisein zu müssen. Gute und schlechte. Eric Bonse/taz und Michael Maier/Berliner Zeitung gehören für mich zu den Guten.

    Dass Springer nun dieses Klavier spielt, das schon so lange unbenutzt in der Brüsseler Gegend rumsteht, weist darauf hin, dass die Story auch einen rechten Twist nehmen kann – Munition zur EU-Wahl am 9.6. Erinnern Sie sich noch, dass die deutschen Parteien vor fünf Jahren viel Wind um “Spitzenkandidat*inn*en” für den Vorsitz der EU-Kommission machten? Darum ist es dies Mal merkwürdig still geworden. Hat ja auch nichts gebracht. Jedenfalls nichts Gutes.

    Die ehemalige EU-Kabinettschefin Petra Erler rekapituliert das merkwürdige Zulassungsverfahren für die Corona-Impfstoffe und setzt sie zu den damaligen PR-Strategien in Beziehung. Ich persönlich zweifle nicht, dass die Impfung mir genützt hat. Ich war zwar einmal infiziert, aber symptomfrei. Mein Vater (91) machte alle Impfzyklen mit und hat ohne Infektion überlebt. Solche individuellen Erfahrungen sind relevant, auch politisch. Sie ersetzen aber selbstverständlich keine wissenschaftliche Evaluation (dieser Link ist mit Firefox paywallfrei). Gibt es die? Und wer bezahlt sie?

    Es ist in jedem privaten Umkreis wahrnehmbar, dass jahreszeitgemäss, und weil das Wetter die Menschen in geschlossene Räume treibt, die Atemwegsinfektionen erneut massenhaft grassieren, aber – scheinbar – nicht vergleichbar lebensgefährdend verlaufen. Oder doch? Wer weiss es?

    Was macht eigentlich der Bundesgesundheitsminister? Es gab Zeiten, da verfolgte er uns in den Medien mehr, als wir vertragen konnten.

  3. Wo ist eigentlich Lauterbach?

    Jongleure und eine Jongleurin – Was ist schon eine Milliarde?

    Gestern im Westfalenstadion. Diese Krise ward lange nicht gesehen. Gut, die zweite Halbzeit beim 1:1 der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA gegen den Tabellenletzten war auch schlimm. Noch bedeutender war, dass in Deutschlands grösstem Fussballstadion 1.000 Plätze freiblieben. Dauerkarteninhaber*innen sind gelegentlich verhindert. Die meisten in Dortmund haben aber lange Telefonlisten von Freund*inn*en, die die gerne mal für ein Spiel ausleihen. Anders als bei den Plastikvereinen mit Ministadien (Leverkusen, Wolfsburg, und irgendwas-mit-heim), wo im Winter gähnende Leere auf den Tribünen herrscht. Die leeren Plätze in Westfalens Stadion markieren den Riss im Business.

    Es sind die zuschauerstarken Borussias in Dortmund und Mönchengladbach, deren Führungen für diesen Riss hauptverantwortlich sind. In einem Beschlussvorgang, der als schlechtes Drehbuch von jedem Filmstudio zurückgewiesen worden wäre, haben sie sich demonstrativ von ihren Fans und Vereinsmitgliedern abgewandt. Wie können sie da erwarten, dass das Stadion wie ein “12. Mann” hinter einer disparaten Truppe von Jungmillionären steht? Im speziellen Fall BVB kommt noch hinzu, dass ein Verpassen der Qualifikation zur Kapitalvermehrungsmaschine-für-die-die-jetzt-schon-zu-viel-davon-haben Champions League zu einem Crash der GmbH & Co. KGaA führen dürfte. Nicht amüsant.

    Heimlich wissen sie tief in sich drin, dass ihre Zeit und ihre Art der Machtausübung zu Ende geht. Noch mal eine Trainerentlassung, noch einen TV-Vertrag abschliesssen, und dann schnell ab in die Rente …

    Die mit – unseren – Milliarden jonglieren

    Herrjeh werden Sie sagen, wenn Sie sich nicht für Fussball interessieren, was ist schon eine Milliarde? Sie werden an die missratene Haushaltperformance der “Ampel” denken, und mit Grausen an diesen Finanzminister. Zu besinnlichen Weihnachtszeit präsentiert die FAZ in ihrer Paywall das Benko-Desaster, von dem wir gar nicht so viel wissen wollen: “Abschied vom Hochhaus: Benko soll Signa-Anteile am Chrysler Building verkaufen – Sechsundvierzig Seiten im A3-Format braucht es, um das Organigramm der Signa Holding darzustellen. Der Sanierungsverwalter versucht, sich im komplexen Dickicht zurechtzufinden.” So macht mann das, wenn mann sich teure Berater*innen zur Vermeidung des Steuernzahlens leisten kann.

    Mit Benko erwischt es gewiss keinen Falschen. Wie auch die 150/170 Leute, die auf einer imaginären “Epstein-Liste” stehen sollen. All diese Affären dienen als Erpressungspotential um das Politikpersonal gewogen zu halten. Wer nicht spurt, den holen die Dinge ein.

    Flinten-Uschis Balance auf der Rasierklinge

    Angemessen erregt agiert die Präsidentin der EU-Kommission. Nun hat das neue Premium-Medium des Springerkonzerns Politico seine Folterwerkzeuge präsentiert. Das wird nur von Elitenangehörigen bezahlt und gelesen, zu denen selbstverständlich, das ist der Kern des Springer-Geschäftsmodells, alle Journalist*inn*en gehören, die meinen beruflich dabeisein zu müssen. Gute und schlechte. Eric Bonse/taz und Michael Maier/Berliner Zeitung gehören für mich zu den Guten.

    Dass Springer nun dieses Klavier spielt, das schon so lange unbenutzt in der Brüsseler Gegend rumsteht, weist darauf hin, dass die Story auch einen rechten Twist nehmen kann – Munition zur EU-Wahl am 9.6. Erinnern Sie sich noch, dass die deutschen Parteien vor fünf Jahren viel Wind um “Spitzenkandidat*inn*en” für den Vorsitz der EU-Kommission machten? Darum ist es dies Mal merkwürdig still geworden. Hat ja auch nichts gebracht. Jedenfalls nichts Gutes.

    Die ehemalige EU-Kabinettschefin Petra Erler rekapituliert das merkwürdige Zulassungsverfahren für die Corona-Impfstoffe und setzt sie zu den damaligen PR-Strategien in Beziehung. Ich persönlich zweifle nicht, dass die Impfung mir genützt hat. Ich war zwar einmal infiziert, aber symptomfrei. Mein Vater (91) machte alle Impfzyklen mit und hat ohne Infektion überlebt. Solche individuellen Erfahrungen sind relevant, auch politisch. Sie ersetzen aber selbstverständlich keine wissenschaftliche Evaluation (dieser Link ist mit Firefox paywallfrei). Gibt es die? Und wer bezahlt sie?

    Es ist in jedem privaten Umkreis wahrnehmbar, dass jahreszeitgemäss, und weil das Wetter die Menschen in geschlossene Räume treibt, die Atemwegsinfektionen erneut massenhaft grassieren, aber – scheinbar – nicht vergleichbar lebensgefährdend verlaufen. Oder doch? Wer weiss es?

    Was macht eigentlich der Bundesgesundheitsminister? Es gab Zeiten, da verfolgte er uns in den Medien mehr, als wir vertragen konnten.

  4. Blinded

    Mediathekperle + Best of Wochenende
    Mir ist zu heiss, viel zu schreiben. Aber das ist zu schade zu verpassen. “Blinded”. Die grosse böse Finanzwelt in seriös gearbeiteter schwedischer Krimikost verpackt. Die erste Staffel habe ich gesehen. Keine Ahnung, warum Hauptdarstellerin Julia Ragnarsson wasserstoffblond spielen muss. Aber immerhin […]

    https://extradienst.net/2023/07/10/blinded/

  5. Blinded

    Mediathekperle + Best of Wochenende
    Mir ist zu heiss, viel zu schreiben. Aber das ist zu schade zu verpassen. “Blinded”. Die grosse böse Finanzwelt in seriös gearbeiteter schwedischer Krimikost verpackt. Die erste Staffel habe ich gesehen. Keine Ahnung, warum Hauptdarstellerin Julia Ragnarsson wasserstoffblond spielen muss. Aber immerhin […]

    https://extradienst.net/2023/07/10/blinded/

  6. 1. Mai

    Best of – “Ungebrochen Solidarisch”?
    Solidarität ist nur solidarisch, wenn sie international ist. Dafür gebe ich das Wort an zwei, die das verstanden haben. Daniel Leisegang und Anna Biselli/netzpolitik: “Plattform- und Clickarbeiter:innen aller Länder! – Seit mehr als einhundert Jahren ist der 1. Mai in Deutschland ein […]

    https://extradienst.net/2023/05/01/1-mai/

  7. Mellenthin, Lucke, Jochimsen, Knüwer

    Best of 27. April 2023: Abhören unter Freunden, Ampel, öffentliches TV, Fortuna D’dorf
    Knut Mellenthin/Junge Welt gibt einen guten Überblick über den Stand des Vertrauens unter den Herrschenden: “Enthüllte US-Geheimakten: Streng geheim – Ihr vermeintlicher Urheber ist festgenommen worden, aber die Diskussion über die […]

    https://extradienst.net/2023/04/28/mellenthin-lucke-jochimsen-knuewer/

  8. Best of 3. März 2023

    GVAZ – Grösstes Vakuum aller Zeiten – die “Medienpolitik” der Bundesländer
    Was dabei herauskommt, wenn öffentliche Medienanstalten öffentlich über sich nachdenken lassen, das hat Ralf Heimann/MDR-Altpapier hier so erschöpfend berichtet, dass ich es mir auf keinen Fall mehr ansehen werde. Was dabei herauskommt, wenn die […]

    https://extradienst.net/2023/03/03/best-of-3-maerz-2023/

  9. Best of 3. März 2023

    GVAZ – Grösstes Vakuum aller Zeiten – die “Medienpolitik” der Bundesländer
    Was dabei herauskommt, wenn öffentliche Medienanstalten öffentlich über sich nachdenken lassen, das hat Ralf Heimann/MDR-Altpapier hier so erschöpfend berichtet, dass ich es mir auf keinen Fall mehr ansehen werde. Was dabei herauskommt, wenn die […]

    https://extradienst.net/2023/03/03/best-of-3-maerz-2023/

  10. Best of 3. März 2023

    GVAZ – Grösstes Vakuum aller Zeiten – die “Medienpolitik” der Bundesländer
    Was dabei herauskommt, wenn öffentliche Medienanstalten öffentlich über sich nachdenken lassen, das hat Ralf Heimann/MDR-Altpapier hier so erschöpfend berichtet, dass ich es mir auf keinen Fall mehr ansehen werde. Was dabei herauskommt, wenn die […]

    https://extradienst.net/2023/03/03/best-of-3-maerz-2023/

  11. Best of 20. Januar 2023

    Der gute Thomas Knüwer hat wieder seine Jahresprognose veröffentlicht. Und wie üblich bilanziert er zunächst seine aus dem Vorjahr. Eine Methode, die ich mir auch von “Wirtschaftswaisen”, “Umfrageinstituten” und anderen Wahrsager*inne*n wünschen würde, bevor sie sich trauen uns als Öffentlichkeit zu belästigen. In seiner Jahreswertung sieht Knüwer sich knapp mit 9,5:7,5 in Führung. Nun ja, als Unternehmensberater muss er das wohl. Irgendwo im Kleingedruckten seines langen aber lesenswerten Textes erwähnt Knüwer verschämt “China-Ukraine-bedingte Unsicherheit bringt […]

    https://extradienst.net/2023/01/21/best-of-20-januar-2023/

  12. Best of 20. Januar 2023

    Der gute Thomas Knüwer hat wieder seine Jahresprognose veröffentlicht. Und wie üblich bilanziert er zunächst seine aus dem Vorjahr. Eine Methode, die ich mir auch von “Wirtschaftswaisen”, “Umfrageinstituten” und anderen Wahrsager*inne*n wünschen würde, bevor sie sich trauen uns als Öffentlichkeit zu belästigen. In seiner Jahreswertung sieht Knüwer sich knapp mit 9,5:7,5 in Führung. Nun ja, als Unternehmensberater muss er das wohl. Irgendwo im Kleingedruckten seines langen aber lesenswerten Textes erwähnt Knüwer verschämt “China-Ukraine-bedingte Unsicherheit bringt […]

    https://extradienst.net/2023/01/21/best-of-20-januar-2023/