#monowitz — Public Fediverse posts
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Nee. Honderd jaar geleden hielp #bayer de #nazis aan de macht. Ze groeiden uit tot het grootste #chemieconcern ter wereld. Ze maakten het #zyklonB voor #auschwitz en ontvolkten het dorpje #monowitz voor #auschwitz3 waar het gegroeide en gefuseerde concern #IGfarben werd gevestigd. Formeel geen vernietigingskamp maar dat was ook niet nodig met #auschwitsbirkenau op 5 kilometer lopen. #PrimoLevi zat er en schreef zijn ervaringen op in #isditeenmens.
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Nee. Honderd jaar geleden hielp #bayer de #nazis aan de macht. Ze groeiden uit tot het grootste #chemieconcern ter wereld. Ze maakten het #zyklonB voor #auschwitz en ontvolkten het dorpje #monowitz voor #auschwitz3 waar het gegroeide en gefuseerde concern #IGfarben werd gevestigd. Formeel geen vernietigingskamp maar dat was ook niet nodig met #auschwitsbirkenau op 5 kilometer lopen. #PrimoLevi zat er en schreef zijn ervaringen op in #isditeenmens.
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Nee. Honderd jaar geleden hielp #bayer de #nazis aan de macht. Ze groeiden uit tot het grootste #chemieconcern ter wereld. Ze maakten het #zyklonB voor #auschwitz en ontvolkten het dorpje #monowitz voor #auschwitz3 waar het gegroeide en gefuseerde concern #IGfarben werd gevestigd. Formeel geen vernietigingskamp maar dat was ook niet nodig met #auschwitsbirkenau op 5 kilometer lopen. #PrimoLevi zat er en schreef zijn ervaringen op in #isditeenmens.
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Nee. Honderd jaar geleden hielp #bayer de #nazis aan de macht. Ze groeiden uit tot het grootste #chemieconcern ter wereld. Ze maakten het #zyklonB voor #auschwitz en ontvolkten het dorpje #monowitz voor #auschwitz3 waar het gegroeide en gefuseerde concern #IGfarben werd gevestigd. Formeel geen vernietigingskamp maar dat was ook niet nodig met #auschwitsbirkenau op 5 kilometer lopen. #PrimoLevi zat er en schreef zijn ervaringen op in #isditeenmens.
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Nee. Honderd jaar geleden hielp #bayer de #nazis aan de macht. Ze groeiden uit tot het grootste #chemieconcern ter wereld. Ze maakten het #zyklonB voor #auschwitz en ontvolkten het dorpje #monowitz voor #auschwitz3 waar het gegroeide en gefuseerde concern #IGfarben werd gevestigd. Formeel geen vernietigingskamp maar dat was ook niet nodig met #auschwitsbirkenau op 5 kilometer lopen. #PrimoLevi zat er en schreef zijn ervaringen op in #isditeenmens.
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Der blinde Fleck in der Familiengeschichte
Der mysteriöse Tod ihres Großvaters in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs lässt die Spiegel-Journalistin Susanne Beyer nicht los: In ihrem Buch "Kornblumenblau" kommt sie einem düsteren Familiengeheimnis auf die Spur.
https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/susanne-beyer-kornblumenblau-100.html
#Ahnenforschung #ErstesDeutschesFernsehen #ARD #DasErste #ttt #TitelThesenTemperamente #SusanneBeyer #Buch #Kornblumenblau #DVA #Nationalsozialismus #IGFarben #Chemie #Buna #Monowitz
@ahnenforschung -
Der blinde Fleck in der Familiengeschichte
Der mysteriöse Tod ihres Großvaters in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs lässt die Spiegel-Journalistin Susanne Beyer nicht los: In ihrem Buch "Kornblumenblau" kommt sie einem düsteren Familiengeheimnis auf die Spur.
https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/susanne-beyer-kornblumenblau-100.html
#Ahnenforschung #ErstesDeutschesFernsehen #ARD #DasErste #ttt #TitelThesenTemperamente #SusanneBeyer #Buch #Kornblumenblau #DVA #Nationalsozialismus #IGFarben #Chemie #Buna #Monowitz
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Der blinde Fleck in der Familiengeschichte
Der mysteriöse Tod ihres Großvaters in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs lässt die Spiegel-Journalistin Susanne Beyer nicht los: In ihrem Buch "Kornblumenblau" kommt sie einem düsteren Familiengeheimnis auf die Spur.
https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/susanne-beyer-kornblumenblau-100.html
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@ahnenforschung -
📢 Wanderausstellung in Bonn:
Die I.G. Farben und das #Konzentrationslager Buna-Monowitz#Geschichte, #Verdrängung, #Aufarbeitung.
📅 7. Januar – 27. März 2025
🗓️ Eröffnung: 27.01.25 | 19 Uhr
📍 Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
👉 Infos & Anmeldung: https://buff.ly/3DFI2iW -
📢 Wanderausstellung in Bonn:
Die I.G. Farben und das #Konzentrationslager Buna-Monowitz#Geschichte, #Verdrängung, #Aufarbeitung.
📅 7. Januar – 27. März 2025
🗓️ Eröffnung: 27.01.25 | 19 Uhr
📍 Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
👉 Infos & Anmeldung: https://buff.ly/3DFI2iW -
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📅 7. Januar – 27. März 2025
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📅 7. Januar – 27. März 2025
🗓️ Eröffnung: 27.01.25 | 19 Uhr
📍 Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
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Die I.G. Farben und das #Konzentrationslager Buna-Monowitz#Geschichte, #Verdrängung, #Aufarbeitung.
📅 7. Januar – 27. März 2025
🗓️ Eröffnung: 27.01.25 | 19 Uhr
📍 Gustav-Stresemann-Institut, Bonn
👉 Infos & Anmeldung: https://buff.ly/3DFI2iW -
Stuttgart: Kundgebung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
«Der Fremdenhass, die Verlockung autoritärer Herrschaftspraktiken und insbesondere ein sich immer weiter verschärfender Nationalismus sind überall auf der Welt in Besorgnis erregender Weise auf dem Vormarsch.»
Saul Friedländer, israelischer Historiker & Autor
Am 27. Januar 1945, vor nunmehr 79 Jahren, befreite die Rote Armee das wohl bekannteste Vernichtungs- und #Konzentrationslager #Auschwitz-#Birkenau und #Monowitz. Was sie dort vorfanden, bezeichnen wir als eins der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Bis heute gilt Auschwitz als Symbol für die industrielle Ermordung von Menschen durch den Menschen. Inzwischen ist der 27. Januar ein internationaler #Gedenktag für alle Opfer des nationalsozialistischen Deutschlands.
Die nationalsozialistische Verfolgung begann in Stuttgart mit dem Tag der Machtübergabe an die #Nationalsozialisten, dem 30. Januar 1933. Die ersten Konzentrationslager wurden nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 für politische Gegner*innen errichtet. Darunter waren viele Menschen, die von den #Nazis als Jüd*innen definiert wurden.
Dies war der Auftakt für die systematische Verdrängung der Jüd*innen durch die „Nürnberger Rassengesetzgebung“, die von den Nazis organisierten und der Mehrheitsgesellschaft getragenen Pogromen bis hin zu den Deportationen in Konzentrationslager, die schließlich ihre genozidale Zuspitzung in der politischen Entscheidung zum Massenmord fand. Über 6 Millionen Menschen wurden in den Todesfabriken #Belzec, #Treblinka, #Sobibor, Auschwitz-Birkenau, #Majdanek, #Chelmno, Maly Trostinez, Bronnja Gora oder im verbrecherischen Lagersystem der Nazis bürokratisch organisiert und industriell ermordet.
Deportationen aus #Stuttgart
Am 01.12.1941 fuhr der erste Deportationszug vom Bahnhof im Stuttgarter Norden ab, dem Ort, an dem sich heute die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ befindet. Über 1000 Jüd*innen aus ganz Baden-Württemberg wurden unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Riga verschleppt. Für die Mehrheit endete ihr beschwerlicher Weg im Wald von #Bikerniek, wo sie von deutschen SS-, #Gestapo- und Polizeieinheiten ermordet wurden.Mindestens 15 weitere Transporte folgten. Über 5000 Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der #Nationalsozialisten passten, wurden über den Stuttgarter #Nordbahnhof zu ihrer Ermordung geschleust. Somit war der Stuttgarter Nordbahnhof integraler Bestandteil der nationalsozialistischen Mordmaschinerie.
Er war und ist ein Symbol für die politisch vorangetriebene Entmenschlichung. Er steht für den Weg, den der eliminatorische #Antisemitismus, #Antiziganismus und die Vorstellung einer „rassischen und nationalistischen Volksgemeinschaft“ einschlägt: Gewalt, Barbarei, Mord und Totschlag – eine antisoziale und entmenschlichte Gesellschaft.
Und heute? Erinnern.Gedenken.Kämpfen
Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.
Primo Levi
Die Worte Primo Levis scheinen heute wieder greifbare Realität werden zu können und müssen uns mehr Mahnung sein denn je. Denn Muster der Entmenschlichung, der Verfolgung Andersdenkender, der Ignoranz gegenüber Marginalisierten sowie Muster menschenverachtender Politik werden heute in Deutschland (und weltweit) immer offensichtlicher und erfahren zunehmend die Zustimmung breiterer Teile der Bevölkerung.Aus diesem Grund rufen wir auf, den 27. Januar mit uns gemeinsam zu begehen, an die Opfer der Verbrechen zu erinnern, ihrer zu gedenken und somit die Erinnerung an die Geschehnisse wieder ins kollektive Bewusstsein zu rufen. Dabei ist die Erinnerung und das Gedenken kein abgeschlossenes Ereignis, denn alles, was geschehen ist, kann auch wieder geschehen. Vielmehr muss Erinnern und Gedenken eingebettet sein,
• in eine antifaschistische Praxis, die sich jeglicher Form des Faschismus entgegenstellt
• in einen Kampf um eine solidarische Gesellschaft jenseits von Antisemitismus, #Antiziganismus, #Islamophobie, #Rassismus, #Patriarchat, #Ausbeutung und #Unterdrückung.Lasst uns daher gemeinsam den 27. Januar zu einem Tag des Erinnerns, des Gedenkens und des Kampfes machen, von dem das Signal ausgeht, dass es weiterhin heißt – NIE WIEDER
Gedenkkundgebung
Sonntag, 28. Januar 2024, 15 Uhr
Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“
Nordbahnhof StuttgartEine Initiative der organisierten Autonomie via
https://www.trueten.de/archives/13062-Stuttgart-Kundgebung-zum-Tag-des-Gedenkens-an-die-Opfer-des-Nationalsozialismus.html #Antifa #Gedenken #TagDerBefreiung
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Stuttgart: Kundgebung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
«Der Fremdenhass, die Verlockung autoritärer Herrschaftspraktiken und insbesondere ein sich immer weiter verschärfender Nationalismus sind überall auf der Welt in Besorgnis erregender Weise auf dem Vormarsch.»
Saul Friedländer, israelischer Historiker & Autor
Am 27. Januar 1945, vor nunmehr 79 Jahren, befreite die Rote Armee das wohl bekannteste Vernichtungs- und #Konzentrationslager #Auschwitz-#Birkenau und #Monowitz. Was sie dort vorfanden, bezeichnen wir als eins der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Bis heute gilt Auschwitz als Symbol für die industrielle Ermordung von Menschen durch den Menschen. Inzwischen ist der 27. Januar ein internationaler #Gedenktag für alle Opfer des nationalsozialistischen Deutschlands.
Die nationalsozialistische Verfolgung begann in Stuttgart mit dem Tag der Machtübergabe an die #Nationalsozialisten, dem 30. Januar 1933. Die ersten Konzentrationslager wurden nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 für politische Gegner*innen errichtet. Darunter waren viele Menschen, die von den #Nazis als Jüd*innen definiert wurden.
Dies war der Auftakt für die systematische Verdrängung der Jüd*innen durch die „Nürnberger Rassengesetzgebung“, die von den Nazis organisierten und der Mehrheitsgesellschaft getragenen Pogromen bis hin zu den Deportationen in Konzentrationslager, die schließlich ihre genozidale Zuspitzung in der politischen Entscheidung zum Massenmord fand. Über 6 Millionen Menschen wurden in den Todesfabriken #Belzec, #Treblinka, #Sobibor, Auschwitz-Birkenau, #Majdanek, #Chelmno, Maly Trostinez, Bronnja Gora oder im verbrecherischen Lagersystem der Nazis bürokratisch organisiert und industriell ermordet.
Deportationen aus #Stuttgart
Am 01.12.1941 fuhr der erste Deportationszug vom Bahnhof im Stuttgarter Norden ab, dem Ort, an dem sich heute die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ befindet. Über 1000 Jüd*innen aus ganz Baden-Württemberg wurden unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Riga verschleppt. Für die Mehrheit endete ihr beschwerlicher Weg im Wald von #Bikerniek, wo sie von deutschen SS-, #Gestapo- und Polizeieinheiten ermordet wurden.Mindestens 15 weitere Transporte folgten. Über 5000 Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der #Nationalsozialisten passten, wurden über den Stuttgarter #Nordbahnhof zu ihrer Ermordung geschleust. Somit war der Stuttgarter Nordbahnhof integraler Bestandteil der nationalsozialistischen Mordmaschinerie.
Er war und ist ein Symbol für die politisch vorangetriebene Entmenschlichung. Er steht für den Weg, den der eliminatorische #Antisemitismus, #Antiziganismus und die Vorstellung einer „rassischen und nationalistischen Volksgemeinschaft“ einschlägt: Gewalt, Barbarei, Mord und Totschlag – eine antisoziale und entmenschlichte Gesellschaft.
Und heute? Erinnern.Gedenken.Kämpfen
Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.
Primo Levi
Die Worte Primo Levis scheinen heute wieder greifbare Realität werden zu können und müssen uns mehr Mahnung sein denn je. Denn Muster der Entmenschlichung, der Verfolgung Andersdenkender, der Ignoranz gegenüber Marginalisierten sowie Muster menschenverachtender Politik werden heute in Deutschland (und weltweit) immer offensichtlicher und erfahren zunehmend die Zustimmung breiterer Teile der Bevölkerung.Aus diesem Grund rufen wir auf, den 27. Januar mit uns gemeinsam zu begehen, an die Opfer der Verbrechen zu erinnern, ihrer zu gedenken und somit die Erinnerung an die Geschehnisse wieder ins kollektive Bewusstsein zu rufen. Dabei ist die Erinnerung und das Gedenken kein abgeschlossenes Ereignis, denn alles, was geschehen ist, kann auch wieder geschehen. Vielmehr muss Erinnern und Gedenken eingebettet sein,
• in eine antifaschistische Praxis, die sich jeglicher Form des Faschismus entgegenstellt
• in einen Kampf um eine solidarische Gesellschaft jenseits von Antisemitismus, #Antiziganismus, #Islamophobie, #Rassismus, #Patriarchat, #Ausbeutung und #Unterdrückung.Lasst uns daher gemeinsam den 27. Januar zu einem Tag des Erinnerns, des Gedenkens und des Kampfes machen, von dem das Signal ausgeht, dass es weiterhin heißt – NIE WIEDER
Gedenkkundgebung
Sonntag, 28. Januar 2024, 15 Uhr
Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“
Nordbahnhof StuttgartEine Initiative der organisierten Autonomie via
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Stuttgart: Kundgebung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
«Der Fremdenhass, die Verlockung autoritärer Herrschaftspraktiken und insbesondere ein sich immer weiter verschärfender Nationalismus sind überall auf der Welt in Besorgnis erregender Weise auf dem Vormarsch.»
Saul Friedländer, israelischer Historiker & Autor
Am 27. Januar 1945, vor nunmehr 79 Jahren, befreite die Rote Armee das wohl bekannteste Vernichtungs- und #Konzentrationslager #Auschwitz-#Birkenau und #Monowitz. Was sie dort vorfanden, bezeichnen wir als eins der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Bis heute gilt Auschwitz als Symbol für die industrielle Ermordung von Menschen durch den Menschen. Inzwischen ist der 27. Januar ein internationaler #Gedenktag für alle Opfer des nationalsozialistischen Deutschlands.
Die nationalsozialistische Verfolgung begann in Stuttgart mit dem Tag der Machtübergabe an die #Nationalsozialisten, dem 30. Januar 1933. Die ersten Konzentrationslager wurden nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 für politische Gegner*innen errichtet. Darunter waren viele Menschen, die von den #Nazis als Jüd*innen definiert wurden.
Dies war der Auftakt für die systematische Verdrängung der Jüd*innen durch die „Nürnberger Rassengesetzgebung“, die von den Nazis organisierten und der Mehrheitsgesellschaft getragenen Pogromen bis hin zu den Deportationen in Konzentrationslager, die schließlich ihre genozidale Zuspitzung in der politischen Entscheidung zum Massenmord fand. Über 6 Millionen Menschen wurden in den Todesfabriken #Belzec, #Treblinka, #Sobibor, Auschwitz-Birkenau, #Majdanek, #Chelmno, Maly Trostinez, Bronnja Gora oder im verbrecherischen Lagersystem der Nazis bürokratisch organisiert und industriell ermordet.
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Am 01.12.1941 fuhr der erste Deportationszug vom Bahnhof im Stuttgarter Norden ab, dem Ort, an dem sich heute die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ befindet. Über 1000 Jüd*innen aus ganz Baden-Württemberg wurden unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Riga verschleppt. Für die Mehrheit endete ihr beschwerlicher Weg im Wald von #Bikerniek, wo sie von deutschen SS-, #Gestapo- und Polizeieinheiten ermordet wurden.Mindestens 15 weitere Transporte folgten. Über 5000 Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der #Nationalsozialisten passten, wurden über den Stuttgarter #Nordbahnhof zu ihrer Ermordung geschleust. Somit war der Stuttgarter Nordbahnhof integraler Bestandteil der nationalsozialistischen Mordmaschinerie.
Er war und ist ein Symbol für die politisch vorangetriebene Entmenschlichung. Er steht für den Weg, den der eliminatorische #Antisemitismus, #Antiziganismus und die Vorstellung einer „rassischen und nationalistischen Volksgemeinschaft“ einschlägt: Gewalt, Barbarei, Mord und Totschlag – eine antisoziale und entmenschlichte Gesellschaft.
Und heute? Erinnern.Gedenken.Kämpfen
Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.
Primo Levi
Die Worte Primo Levis scheinen heute wieder greifbare Realität werden zu können und müssen uns mehr Mahnung sein denn je. Denn Muster der Entmenschlichung, der Verfolgung Andersdenkender, der Ignoranz gegenüber Marginalisierten sowie Muster menschenverachtender Politik werden heute in Deutschland (und weltweit) immer offensichtlicher und erfahren zunehmend die Zustimmung breiterer Teile der Bevölkerung.Aus diesem Grund rufen wir auf, den 27. Januar mit uns gemeinsam zu begehen, an die Opfer der Verbrechen zu erinnern, ihrer zu gedenken und somit die Erinnerung an die Geschehnisse wieder ins kollektive Bewusstsein zu rufen. Dabei ist die Erinnerung und das Gedenken kein abgeschlossenes Ereignis, denn alles, was geschehen ist, kann auch wieder geschehen. Vielmehr muss Erinnern und Gedenken eingebettet sein,
• in eine antifaschistische Praxis, die sich jeglicher Form des Faschismus entgegenstellt
• in einen Kampf um eine solidarische Gesellschaft jenseits von Antisemitismus, #Antiziganismus, #Islamophobie, #Rassismus, #Patriarchat, #Ausbeutung und #Unterdrückung.Lasst uns daher gemeinsam den 27. Januar zu einem Tag des Erinnerns, des Gedenkens und des Kampfes machen, von dem das Signal ausgeht, dass es weiterhin heißt – NIE WIEDER
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«Der Fremdenhass, die Verlockung autoritärer Herrschaftspraktiken und insbesondere ein sich immer weiter verschärfender Nationalismus sind überall auf der Welt in Besorgnis erregender Weise auf dem Vormarsch.»
Saul Friedländer, israelischer Historiker & Autor
Am 27. Januar 1945, vor nunmehr 79 Jahren, befreite die Rote Armee das wohl bekannteste Vernichtungs- und #Konzentrationslager #Auschwitz-#Birkenau und #Monowitz. Was sie dort vorfanden, bezeichnen wir als eins der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Bis heute gilt Auschwitz als Symbol für die industrielle Ermordung von Menschen durch den Menschen. Inzwischen ist der 27. Januar ein internationaler #Gedenktag für alle Opfer des nationalsozialistischen Deutschlands.
Die nationalsozialistische Verfolgung begann in Stuttgart mit dem Tag der Machtübergabe an die #Nationalsozialisten, dem 30. Januar 1933. Die ersten Konzentrationslager wurden nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 für politische Gegner*innen errichtet. Darunter waren viele Menschen, die von den #Nazis als Jüd*innen definiert wurden.
Dies war der Auftakt für die systematische Verdrängung der Jüd*innen durch die „Nürnberger Rassengesetzgebung“, die von den Nazis organisierten und der Mehrheitsgesellschaft getragenen Pogromen bis hin zu den Deportationen in Konzentrationslager, die schließlich ihre genozidale Zuspitzung in der politischen Entscheidung zum Massenmord fand. Über 6 Millionen Menschen wurden in den Todesfabriken #Belzec, #Treblinka, #Sobibor, Auschwitz-Birkenau, #Majdanek, #Chelmno, Maly Trostinez, Bronnja Gora oder im verbrecherischen Lagersystem der Nazis bürokratisch organisiert und industriell ermordet.
Deportationen aus #Stuttgart
Am 01.12.1941 fuhr der erste Deportationszug vom Bahnhof im Stuttgarter Norden ab, dem Ort, an dem sich heute die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ befindet. Über 1000 Jüd*innen aus ganz Baden-Württemberg wurden unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Riga verschleppt. Für die Mehrheit endete ihr beschwerlicher Weg im Wald von #Bikerniek, wo sie von deutschen SS-, #Gestapo- und Polizeieinheiten ermordet wurden.Mindestens 15 weitere Transporte folgten. Über 5000 Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der #Nationalsozialisten passten, wurden über den Stuttgarter #Nordbahnhof zu ihrer Ermordung geschleust. Somit war der Stuttgarter Nordbahnhof integraler Bestandteil der nationalsozialistischen Mordmaschinerie.
Er war und ist ein Symbol für die politisch vorangetriebene Entmenschlichung. Er steht für den Weg, den der eliminatorische #Antisemitismus, #Antiziganismus und die Vorstellung einer „rassischen und nationalistischen Volksgemeinschaft“ einschlägt: Gewalt, Barbarei, Mord und Totschlag – eine antisoziale und entmenschlichte Gesellschaft.
Und heute? Erinnern.Gedenken.Kämpfen
Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.
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Die Worte Primo Levis scheinen heute wieder greifbare Realität werden zu können und müssen uns mehr Mahnung sein denn je. Denn Muster der Entmenschlichung, der Verfolgung Andersdenkender, der Ignoranz gegenüber Marginalisierten sowie Muster menschenverachtender Politik werden heute in Deutschland (und weltweit) immer offensichtlicher und erfahren zunehmend die Zustimmung breiterer Teile der Bevölkerung.Aus diesem Grund rufen wir auf, den 27. Januar mit uns gemeinsam zu begehen, an die Opfer der Verbrechen zu erinnern, ihrer zu gedenken und somit die Erinnerung an die Geschehnisse wieder ins kollektive Bewusstsein zu rufen. Dabei ist die Erinnerung und das Gedenken kein abgeschlossenes Ereignis, denn alles, was geschehen ist, kann auch wieder geschehen. Vielmehr muss Erinnern und Gedenken eingebettet sein,
• in eine antifaschistische Praxis, die sich jeglicher Form des Faschismus entgegenstellt
• in einen Kampf um eine solidarische Gesellschaft jenseits von Antisemitismus, #Antiziganismus, #Islamophobie, #Rassismus, #Patriarchat, #Ausbeutung und #Unterdrückung.Lasst uns daher gemeinsam den 27. Januar zu einem Tag des Erinnerns, des Gedenkens und des Kampfes machen, von dem das Signal ausgeht, dass es weiterhin heißt – NIE WIEDER
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Stuttgart: Kundgebung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
«Der Fremdenhass, die Verlockung autoritärer Herrschaftspraktiken und insbesondere ein sich immer weiter verschärfender Nationalismus sind überall auf der Welt in Besorgnis erregender Weise auf dem Vormarsch.»
Saul Friedländer, israelischer Historiker & Autor
Am 27. Januar 1945, vor nunmehr 79 Jahren, befreite die Rote Armee das wohl bekannteste Vernichtungs- und #Konzentrationslager #Auschwitz-#Birkenau und #Monowitz. Was sie dort vorfanden, bezeichnen wir als eins der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Bis heute gilt Auschwitz als Symbol für die industrielle Ermordung von Menschen durch den Menschen. Inzwischen ist der 27. Januar ein internationaler #Gedenktag für alle Opfer des nationalsozialistischen Deutschlands.
Die nationalsozialistische Verfolgung begann in Stuttgart mit dem Tag der Machtübergabe an die #Nationalsozialisten, dem 30. Januar 1933. Die ersten Konzentrationslager wurden nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 für politische Gegner*innen errichtet. Darunter waren viele Menschen, die von den #Nazis als Jüd*innen definiert wurden.
Dies war der Auftakt für die systematische Verdrängung der Jüd*innen durch die „Nürnberger Rassengesetzgebung“, die von den Nazis organisierten und der Mehrheitsgesellschaft getragenen Pogromen bis hin zu den Deportationen in Konzentrationslager, die schließlich ihre genozidale Zuspitzung in der politischen Entscheidung zum Massenmord fand. Über 6 Millionen Menschen wurden in den Todesfabriken #Belzec, #Treblinka, #Sobibor, Auschwitz-Birkenau, #Majdanek, #Chelmno, Maly Trostinez, Bronnja Gora oder im verbrecherischen Lagersystem der Nazis bürokratisch organisiert und industriell ermordet.
Deportationen aus #Stuttgart
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Er war und ist ein Symbol für die politisch vorangetriebene Entmenschlichung. Er steht für den Weg, den der eliminatorische #Antisemitismus, #Antiziganismus und die Vorstellung einer „rassischen und nationalistischen Volksgemeinschaft“ einschlägt: Gewalt, Barbarei, Mord und Totschlag – eine antisoziale und entmenschlichte Gesellschaft.
Und heute? Erinnern.Gedenken.Kämpfen
Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.
Primo Levi
Die Worte Primo Levis scheinen heute wieder greifbare Realität werden zu können und müssen uns mehr Mahnung sein denn je. Denn Muster der Entmenschlichung, der Verfolgung Andersdenkender, der Ignoranz gegenüber Marginalisierten sowie Muster menschenverachtender Politik werden heute in Deutschland (und weltweit) immer offensichtlicher und erfahren zunehmend die Zustimmung breiterer Teile der Bevölkerung.Aus diesem Grund rufen wir auf, den 27. Januar mit uns gemeinsam zu begehen, an die Opfer der Verbrechen zu erinnern, ihrer zu gedenken und somit die Erinnerung an die Geschehnisse wieder ins kollektive Bewusstsein zu rufen. Dabei ist die Erinnerung und das Gedenken kein abgeschlossenes Ereignis, denn alles, was geschehen ist, kann auch wieder geschehen. Vielmehr muss Erinnern und Gedenken eingebettet sein,
• in eine antifaschistische Praxis, die sich jeglicher Form des Faschismus entgegenstellt
• in einen Kampf um eine solidarische Gesellschaft jenseits von Antisemitismus, #Antiziganismus, #Islamophobie, #Rassismus, #Patriarchat, #Ausbeutung und #Unterdrückung.Lasst uns daher gemeinsam den 27. Januar zu einem Tag des Erinnerns, des Gedenkens und des Kampfes machen, von dem das Signal ausgeht, dass es weiterhin heißt – NIE WIEDER
Gedenkkundgebung
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Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“
Nordbahnhof StuttgartEine Initiative der organisierten Autonomie via
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CW: Long thread/13
Take #IGFarben, a company still doing a merry business today. Farben ran a rubber factory on Auschwitz slave labor, but its executives were frustrated by the delays occasioned by the daily 4.5m forced march from the death-camp to its factory:
https://pluralistic.net/2023/06/02/plunderers/#farben
So Farben built #Monowitz, its own, private-sector concentration camp. IG Farben purchased 25,000 slaves from the Reich, among them as many children as possible (the Reich charged less for child slaves).
13/
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CW: Long thread/35
Since we're on the subject of Hitler, this is a good spot to bring up #Monowitz, a private-sector satellite of #Auschwitz operated by #IGFarben as a slave labor camp to make rubber and other materiel it supplied at a substantial markup to the wermacht. I'd never heard of Monowitz, but Tkacik's description of the camp is chilling, even in comparison to Auschwitz itself.
35/
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On 13 January 1945 the number of prisoners in the Auschwitz III-Monowitz camp was 9,806.
The third part of Auschwitz camp was created in October 1942 on the site of the expelled & destroyed Polish village of Monowice. It was linked to the construction of the synthetic rubber plant of IG Farbenindustrie.
Listen to our podcast about its history:
https://anchor.fm/auschwitz-memorial/episodes/On-Auschwitz-9-Auschwitz-III-Monowitz-camp-e17o9si#Auschwitz #history #Monowitz #otd #prisoners #ww2 #podcast #education
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3 January 1943 | At 2 pm an SS unit made out of three SS-Unterscharführers and 75 SS-men was sent to Auschwitz III-Monowitz to escort a group of prisoners to Auschwitz II-Birkenau.
On that day the number of prisoners in Monowitz decreased by 1,200. The group included 200 men who were placed in the infirmary there. All the prisoners were murdered in a gas chamber after arrival at Birkenau.
More about Auschwitz III-Monowitz: https://anchor.fm/auschwitz-memorial/episodes/On-Auschwitz-9-Auschwitz-III-Monowitz-camp-e17o9si
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25 December 1943 | There were 86,920 prisoners in the entire Auschwitz concentration camp system: Auschwitz I, Auschwitz II-Birkenau, Auschwitz III-Monowitz camps & sub-camps:
56,596 men and 30,324 women.
Learn about the history of Auschwitz from our online lesson: http://lekcja.auschwitz.org/en_1/
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Listen to our podcast about the sub-camps of Auschwitz: https://anchor.fm/auschwitz-memorial/episodes/On-Auschwitz-18-sub-camps-e1f7onq/a-a7h1gq6#Auschwitz #history #podcast #ww2 #WorldWar2 #execution #people #remember #education #Nazis #Germany #Memorial #Monowitz #SS
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26 November 1942 | An SS doctor made a selection in Blocks 20 and 28 of the camp hospital at Auschwitz I, as well as the infirmary at Auschwitz III-Monowitz.
73 prisoners from Auschwitz I and 13 from Monowitz were murdered with phenol heart injection on the same day.
Participation in selections became one of the duties of the SS doctors in Auschwitz. Learn about criminal medicine in the camp: https://anchor.fm/auschwitz-memorial/episodes/On-Auschwitz-2-Medicine-in-Auschwitz-e118a2r/a-a5kfsf2
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