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#corinnaharfouch — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #corinnaharfouch, aggregated by home.social.

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  1. Tom Tykwer – „Das Parfum“ (2006)

    Dieser Film riecht eigentlich schon nach Größenwahn. Denn Tom Tykwer hat 2006 das Unverfilmbare gewagt, und das war Patrick Süskinds Kultroman, der als viel zu olfaktorisch, also viel zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und das Ding funktioniert doch! Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als visuelles Rauschgift. Ein Film, der so dekadent ist, dass ich die Luft anhalten wollte. Aber riechen Sie selbst…! (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. “Merz, leck Eier!”

    Alexander Kluge ist tot, aber der Kampf geht weiter. Hamburg hat es gut gemacht. Und die oppositionelle Bewegung in den USA macht es noch besser

    Es gibt viele Gründe Alexander Kluge verehrt zu haben. Die meisten werden heute von diversen Medien digital eingemauert. Ganz gebührenfrei möchte ich ein Beispiel nennen, mit denen ich sehr weit am Rande stehend, bzw. im Büro eines Fraktionsvorsitzenden einer NRW-Regierungskoalition sitzend, befasst war. Alexander Kluge trieb die Konzernbosse der TV-Privatsender RTL (Bertelsmann) und Sat1 (Kohlspender Leo Kirch) in den Wahnsinn, weil er am späten Abend ihren “Audience Flow” crashte.

    Alexander Kluge: “Es gibt immer einen Markt für das Besondere!”

    Mit ausgereifter Lobbyistenhilfe seines Rechtsberaters Paul-Leo Giani und ausdauernden Telefongesprächen, davon zwei sehr lange mit mir, weil Roland keine Zeit hatte, erkungelte er sich über die SPD-geführten Landesregierungen vielfaltsfördernde Programmfenster als Bedingung für die Zulassung der volksverdummenden privaten TV-Konzernprogramme. Vor fast genau 30 Jahren war es dieses Interview mit Deutschlands vielleicht bester Schauspielerin der Gegenwart, der hochbegabten Ossi Corinna Harfouch. Ich genoss dieses spannende Gespräch in dem sicheren Bewusstsein, dass Helmut Thoma währenddessen in die Kissen heulte – oder wahlweise jähzornig seine Bürowände rauf und runter raste, dabei NRW-Staatskanzleichef Wolfgang Clement am Telefon als Idioten beschimpfend. Diese Imagination liess mich dieses epochemachende weil vorwegnehmende Gespräch, und nicht nur dieses, gleich doppelt und dreifach geniessen.

    Und ich bin sicher: Kluge wusste, wie das funktioniert 😉 Grossartig! Ewiger Dank!

    Hamburg hat das gut gemacht

    Im Schatten des “kleinen Olaf” ist Hamburg doch noch zu bemerkenswerten politischen Leistungen fähig. Auch dort ist also nicht alles schlecht.

    In den USA tobt die Bewegung – und hier merkt es (wieder) keine*r?

    Haben Sies auch nicht gemerkt? Gestern war es unser Thema im Beueler l’Olivo. Michael Kleff, Pendler zwischen New York City und Beuel, berichtete, was diese kleine Meldung nur andeutet.

    Und hier finden Sie das Original.

    Warum findet das nicht mehr Aufmerksamkeit professioneller deutscher Massenmedien? Sagen Sies mir! Liegt es nur daran? Eine gute Erklärung über das “scheue Reh” Aufmerksamkeit, aber in diesem Fall nicht hinreichend.

    Die Herrschenden und ihre Medien fürchten die Selbstermächtigung gesellschaftlicher Basis. Die mutwillige mediale Verbreitung entsprechender Erfolge würde einen Rattenschwanz von ermutigtem weiterem Widerstand nach sich ziehen. Es könnte Dynamik entstehen. Das muss unbedingt vermieden werden. Und wird begünstigt durch den mangelhaften Bildungsstand und die mannigfachen Abhängigkeiten der Mehrheit professioneller Medienmacher*innen, die sich Politik nur als Parteipolitik vorstellen wollen und können.

    Denn die Partei der Demokraten versagt in den USA exakt so, wie es die demokratischen Parteien und Medien bei uns tun. Das sind die real existierenden “Blasen”. In Bonn wissen wir was davon. Die Älteren. Wie es der alte Kluge wusste.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  3. SPIRIT AND THE DUST
    von Noah Haidle im Deutschen Theater Berlin

    "Corinna Harfouch legt die Latte hoch" titelte Nachtkritik, und so ist es tatsächlich auch in diesem großartigem Stück, das um Schuld und Verlust kreist, durchsetzt mit surrealen Elementen, die auf tiefe Ebenen verweisen und einem hinreißenden Ensemble, das berührende Figuren schafft. Das wird noch eine weile nachschwingen...

    #Theater #Berlin #Schauspiel #DeutschesTheater #DT #CorinnaHarfouch

  4. Ich freue mich gerade sehr auf meinen heutigen Besuch im Deutschen Theater Berlin

    SPIRIT AND THE DUST
    von Noah Haidle

    Und eine ganz besondere Freude: Corinna Harfouch spielt die Hauptrolle. Das kann ja nur gut werden...
    (Der Titel xes Stückes bezieht sich übrigens auf einen Ausschnitt aus einem Gedicht von Emily Dickinson "Death is a dialogue between / The spirit and the dust".)

    #Theater #Berlin #Schauspiel #DeutschesTheater #DT #CorinnaHarfouch

  5. Kerstin Polte – „Immer der Nase nach“ (2021)

    Mitten in einer Arbeitswelt, die ständig „Innovation“ ruft und dabei ganze Generationen aus dem Bild schiebt, erzählt Kerstin Polte eine stille, ziemlich präzise Geschichte über Alter, Arbeit und weibliche Selbstbehauptung. Das ist kein großes Drama, kein grelles Empowermentkino, sondern „nur“ deutsches Fernsehen. Und eine Beobachtung darüber, wie schnell ein Leben aus der Balance geraten kann, wenn gesellschaftliche Erwartungen plötzlich kippen. Mit Claudia Michelsen und Corinna Harfouch. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  6. Aron Lehmann – „Was man von hier aus sehen kann“ (2022)

    Kein Film über das Sterben – sondern über das Leben im Schatten dessen, was unausweichlich ist. Und wie sehr sich dieser Schatten in Wärme verwandeln kann, wenn niemand allein gelassen wird. Ein ganzes Dorf, das längst weiß, dass das Leben nicht planbar ist, reagiert auf den Tod nicht mit Panik, sondern mit vorsichtiger Zärtlichkeit. (ARD, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  7. Tom Tykwer, Ben Whishaw – „Das Parfum“ (2006)

    Dieser Film riecht nach Größenwahn, im besten und im schlimmsten Sinne. Tom Tykwer hat 2006 etwas unverfilmbares gewagt – Patrick Süskinds Kultroman, der jahrelang als zu olfaktorisch, zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und siehe da: Das Ding funktioniert doch. Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als überbordendes, visuelles Rauschgift. Zwischen barocker Sinnlichkeit, Blut, Schweiß und Tod entfaltet sich ein Film, der so dekadent ist, dass ich fast die Luft anhalten wollte. (3Sat)

  8. Aron Lehmann – „Was man von hier aus sehen kann“ (2022)

    Kein Film über das Sterben – sondern über das Leben im Schatten dessen, was unausweichlich ist. Und wie sehr sich dieser Schatten in Wärme verwandeln kann, wenn niemand allein gelassen wird. Ein ganzes Dorf, das längst weiß, dass das Leben nicht planbar ist, reagiert auf den Tod nicht mit Panik, sondern mit vorsichtiger Zärtlichkeit. (ARD, Neu)

  9. Heute habe ich im Deutschen Theater Berlin

    EINFACH DAS ENDE DER WELT

    gesehen. Ein Mann hatte 10 Jahre keinen Kontakt zu seiner Familie und kehrt nun zurück, weil er nicht mehr lange zu leben hat. Aber er bekommt es nicht über die Lippen und die alten Wunden brechen wieder auf. Schmerzhaft und sehr persönlich inszeniert mit wunderbaren Schauspieler:innen (u.a. mit der wunderbaren #CorinnaHarfouch als Mutter).

    #DeutschesTheater #Berlin #DT #Schauspiel #Theatera

  10. Heute Neuköllner Oper Uraufführung
    HIMMEL ÜBER NEUKÖLLN 2
    HALBER MOND
    Text Roland Schimmelpfennig - mit der magischen Stimme von #CorinnaHarfouch.

    Erzählt wird die Geschichte eines Wanderzirkus, der seine Zelte in einer Vorstadt - ähnlich wie Neukölln - aufschlägt. Für mich der Höhepunkt dieses Uraufführungswochenendes. Ein hochpoetischer Text großartig auf die Bühne gebracht. Corinna Harfouch war sogar da. 👏

    #HimmelÜberNeukölln #Berlin #Oper #NeuköllnerOper #Neukölln #Harfouch

  11. Fallada - letztes Kapitel - Fallada – letztes Kapitel
    odgeomdr-a.akamaihd.net/mp4dyn

    Fallada – letztes Kapitel

    25.03.2025 ∙ Fallada - letztes Kapitel ∙ #MDR

    Ab 12 UTAD

    Die letzten zehn Jahre (1937-1947) aus dem Leben des Dichters Hans Fallada (Jörg Gudzuhn).

    Er wohnt mit seiner Familie im mecklenburgischen #Carwitz. Sein Sehnen nach Harmonie kollidiert mit den Zeitumständen und seiner eigenen inneren Zerrissenheit. Er schreibt kaum noch Belangvolles, trinkt, nimmt Tabletten. Da er mit einer Auftragsarbeit nicht vorankommt, erhält er eine Aufpasserin (Corinna Harfouch) aus Berlin.

    Seine Frau Anna (Jutta Wachowiak) betreut ihn in den Zeiten tiefster Depressionen, erträgt seine Aggressionen und seine Liaison mit dem Hausmädchen Anneliese (Ulrike Krumbiegel).

    Als er mit der Fabrikantenwitwe Ursula Losch (Katrin Sass) ein Verhältnis beginnt, lässt sie sich scheiden. Die Liebe zu der schönen, jungen Ursula gibt ihm neuen Lebensmut, doch nicht auf Dauer. Sie ist Morphinistin und zieht ihn noch weiter in den Abgrund.

    Den kurzen Hoch-Zeiten folgen immer größere Tiefs. Nach Ende des Krieges setzt ihn die #RoteArmee als Bürgermeister ein, doch #Fallada scheitert an der ungewohnten Aufgabe - betäubt sich mit Alkohol und Morphium.
    Er geht nach #Berlin, schreibt in kurzer Zeit unter dem Einfluss von Freunden "Jeder stirbt für sich allein". Doch körperlich ist er am Ende, wird ins Krankenhaus eingeliefert, wo er im Februar 1947 stirbt.

    Einer der letzten aufwändig produzierten DEFA-Filme.

    Überzeugend verkörpert #JörgGudzuhn den Künstler Hans Fallada, der sein Leben nie richtig in den Griff bekam und viel zu früh starb.

    An seiner Seite glänzen #JuttaWachowiak, #KatrinSass #UlrikeKrumbiegel und #CorinnaHarfouch.

    Mitwirkende
    Musik: Robert Stolz, Jean Sibelius
    Kamera: Roland Dressel
    Buch: Helga Schütz
    Regie: Roland Gräf

    Darsteller #HansFallada: Jörg Gudzuhn Anna, Falladas Frau: Jutta Wachowiak Ursula Losch: Katrin Sass Else-Marie Bukonje: Corinna Harfouch Anneliese: Ulrike Krumbiegel Falladas Mutter: #MargaLegal und andere

    Bild: MDR/#DEFA Stftg/Wolfgang Ebert

    #Video: bis 24.04.2025

    Fallada – letztes Kapitel (Audiodeskription)
    odmdr-a.akamaihd.net/mp4dyn2/f

    ardmediathek.de/video/Y3JpZDov
    #Buch #BT #Literatur
    #Schriftsteller #RudolfDitzen
    #KleinerMannwasnun
    #WolfunterWölfen
    #WereinmalausdemBlechnapffrist
    #derTrinker
    #Jederstirbtfürsichallein

  12. Die DDR-Erstaufführung des Stückes QUARTETT von #HeinerMüller fand 1989 im Palast der Republik statt. An gleichem Ort, also im #HumboldtForum #Berlin, konnte ich heute eine Aufführung mit #CorinnaHarfouch und #OscarOlivo erleben.

    #Schauspiel #Harfouch

  13. Deutsche Folterknechte, buddhistische Rituale: Karow und Bonard ermittelten in vietnamesischen Community. Ein »Tatort«, der Höhen und Tiefen hatte. Oder sind Sie anderer Meinung?#Berlin #CorinnaHarfouch #TV
    Krimi-Vote: Wie gefiel Ihnen der Berlin-»Tatort«?
  14. Hände weg von der Fernbedienung! – Der 3Sat Publikumspreis 2023

    Wenn sie sich, wie ich, für intelligente, nicht durchformatierte, künstlerisch, kreative und jeweils einzigartige Fernsehfilme begeistern können, dann habe ich einen Programmhinweis: Stellen sie ihren Fernseher auf @3Sat und legen sie ihre Fernbedienung für 4 Tage in den Kühlschrank. Sie werden sie nicht vermissen!

    Es ist manchmal unfair, wie die Sendeanstalten ihre Zuschauer:innen behandeln. Da gibt es, oft über Wochen, wenn nicht Monate, dauernde Ebbe, Windstille, Wüste in den Mediatheken – und dann hauen sie im Abstand von nur wenigen Stunden, gleich dutzende Mediathekperlen heraus, dass der Speicherplatz auf der Festplatte knapp wird und ein Wochenende zu kurz, um alles zu sehen.

    Die „Profis“ der Branche, haben es besser. Sie fahren für vier Tage nach Baden-Baden, feiern ihre Branche und sich selbst, und schließen sich im Kurhaus ein, um all die Filme sehen zu können, die sie über das Jahr verpasst haben. Das Fest hat einen Namen: TeleVisionale – Film- und Serienfestival Baden-Baden und existiert schon seit 1964.

    Eine selbstreferentielle geschlossene Gesellschaft?

    Am Ende verleiht eine wechselnde Jury, unter anderen, den „Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste„. Für diese Preise können sich die Kreativen nicht wirklich etwas kaufen – Geld gibt es dafür nicht. Doch natürlich ist eine solche Auszeichnung ein oft gewinnendes Argument, gilt es neue Mittel für ihr nächstes Projekt zu akquirieren, zu den Castings für die nächste Rolle eingeladen zu werden, oder eine Redaktion (nicht nur, aber insbesondere) öffentlich-rechtlicher Bedenkenträger:innen davon zu überzeugen, mit einem Film auch mal wieder ein Risiko einzugehen und nicht nur auf die Quoten in der werberelevanten Zielgruppe zu starren.

    Weil solche „Festivals“ natürlich immer auch eine ziemlich selbstreferentielle „Geschlossene Gesellschaft“ sind – und die Entscheidungen ihrer Jurys eben nur den Konsens ihrer selbst repräsentieren, feiere ich den 3Sat-Publikumspreis sehr für die Demokratisierung dieser Filmpreise. Noch mehr feiere ich ihn aber dafür, dass der Sender (fast) alle der Filme auch wieder in den Mediatheken verfügbar macht – und wir also downloaden können, was wir verpasst haben – und was die Festplattenkapazität gerade noch hergibt. Und Abstimmen. Natürlich!

    Eine schwere Entscheidung?!

    Ich könnte das nicht. Ich könnte mich nicht entscheiden, auf welchen der vorgeschlagenen Filme ich mich festlegen sollte. Natürlich liebe ich Bjarne Mädels und Sven Strickers „Sörensen„, doch haben die beiden den Preis schon 2021 mit nach Hause nehmen dürfen. Noch ganz verliebt bin ich in Verena Altenberger, die gleich an zwei Produktionen beteiligt war. Ihr Abschied aus dem Münchener Polizeiruf 110 schmerzt noch immer. Doch wenn das der Preis dafür war, dass sie und Dominik Graf uns die Geschichte von Christina Wolffhardt erzählen konnten, dann nehme ich das gerne in Kauf.

    Auch die beiden Charakterbolid:innen Joachim Król und Désirée Nosbusch im rumänischen Unterholz, oder die laufende Anna Schudt – ich könnte mich nicht entscheiden.

    Mehr mitgenommen, als jeder andere Film aus dem Programm hat mich sicher „Kalt“, von Stephan Lacant. Das lag vor allem an der überirdisch großartigen Franziska Hartmann und der Alltagsgeschichte, die bei uns zuhause tatsächlich Urängste und Instinkte geweckt hat, die wir erst ein paar Tage verarbeiten mussten. Ein Beweis dafür, wie ein wirklich guter Fernsehfilm wirken kann. Auch und gerade weil dafür nur bescheidene TV-Mittel und keine Budgets aus Hollywood zur Verfügung standen.

    Es liegt nun an ihnen. Stimmen sie ab! Auch damit tatsächlich deutlich wird, dass „wir“, das gemeine Publikum, diese besonderen Filme der Massenware vorziehen, die uns den Rest des Jahres die Kanäle verstopft.

    Denn dafür haben wir bezahlt!

    Samstag, 25. November 2023, 20.15 Uhr

    Gesicht der Erinnerung (SWR/ORF)

    Die 37-jährige Christina verliebt sich zu ihrem eigenen Erstaunen in den 20-jährigen Patrick, der heftig um sie wirbt. Je länger sie mit ihm zusammen ist, desto mehr Ähnlichkeit entdeckt sie zwischen ihm und ihrer ersten Liebe Jacob. Er starb, als Christina noch ein Teenager war. Sie glaubt immer mehr, dass Patrick Jacobs Wiedergeburt ist. Das belastet die Beziehung sehr und Patrick trennt sich. Doch die Beiden kommen nicht voneinander los. Der Film erzählt von Liebe und von Projektionen und davon, wie vergangene Lieben die neuen, aktuellen Beziehungen beeinflussen.

    Regie: Dominik Graf

    Buch: Norbert Baumgarten nach einer Idee von Dominik Graf

    Produktion: Lailaps Films (Nils Dünker)

    Mit: Verena Altenberger, Alessandro Schuster, Florian Stetter, Judith Altenberger, Maria Preis u.a.

    Erstausstrahlung: 08.02.2023 / ARD / DasErste

    Samstag, 25. November 2023, 21.45 Uhr

    Laufen (ZDF)

    Ein ganzes Jahr dauert es, bis Juliane zum ersten Mal wieder die Laufschuhe anzieht. Ein Jahr seit dem Tag Null, an dem Johann sich das Leben nahm. Sie muss raus aus dem Loch, unbedingt, und wenn es bedeutet, sich mit Knieschmerzen zur nächsten Ampel zu schleppen. Juliane will die Trauer und die Schuldgefühle nicht mehr. Ihr Lebensgefährte ist zwar tot, aber sie ist immer noch da. Obwohl ihre Freundin Rike sie nach Kräften unterstützt, ist Juliane in diesem ersten Jahr einsam und antriebslos, zweifelt mitunter an ihrem Verstand. Selbst die Musik, die ihr Beruf und Berufung ist, entgleitet ihr. Tatsächlich ändert das Laufen dann alles. Keuchend beginnt Juliane, sich ihren Erinnerungen an Johann zu stellen und wieder neue Lebendigkeit zuzulassen.

    Regie: Rainer Kaufmann

    Buch: Silke Zertz nach dem gleichnamigen Roman von Isabel Bogdan

    Produktion: Relevant Film

    Mit: Anna Schudt, Katharina Wackernagel, Maximilian Brückner, Kai Schumann, Victoria Trauttmansdorff u.a.

    Erstausstrahlung: 24.04.2023 / ZDF

    Sonntag, 26. November 2023, 20.15 Uhr

    Kalt (WDR)

    An einem grauen Novembermorgen zieht eine Kindergartengruppe, begleitet von zwei Erzieherinnen und einer Praktikantin, über karge Felder zum Martinsfeuer. Dort angekommen fehlen zwei Kinder. Gefunden werden sie – tief im kalten Wasser.  Entsetzen und Fassungslosigkeit beherrscht die Kleinstadt. Und drängende Fragen werden immer lauter. Wer trägt die Schuld? Wie konnte das Unglück nur passieren? Während die Schuldigen gesucht und gejagt werden und die drei Frauen auf unterschiedliche Weise das Unerklärbare zu ergründen suchen, wird eine Antwort immer lauter: Neben der Schuldfrage selbst geht es auf jeder Ebene um Verantwortung. Aber wer ist bereit, diese zu übernehmen?

    Regie: Stephan Lacant

    Buch: Hans-Ullrich Krause

    Produktion: kineo Filmproduktion (Peter Hartwig)

    Mit: Franziska Hartmann, Bozidar Kozevski, Johann Barnstorf, Anne Ratte-Polle, Deniz Orta u.a.

    Erstausstrahlung: 02.11.2022 / ARD/DasErste

    Sonntag, 26. November 2023, 21.45 Uhr

    Nichts, was uns passiert (WDR)

    Über ihre Uni-Clique lernen sich die 27-jährige Anna und der ein Jahr ältere Jonas kennen. Die erste Anziehung führt zu einem unspektakulären One-Night-Stand, der wie der Beginn einer leichten Sommeraffäre scheint. Die Begegnungen der beiden sind aber auch von viel Reibung und Provokation geprägt. Dann passiert etwas, das das Leben der beiden vollkommen verändert: Nach einer Party mit viel Alkohol wird Anna von Jonas vergewaltigt, sagt sie. Anna ist traumatisiert, erinnert sich an ihr „Nein“. Jonas dagegen erinnert sich an einvernehmlichen Sex. Die einzige, der sich Anna anfangs anvertrauen kann, ist ihre Schwester Daria, die ihr zur Anzeige rät. Schließlich erfährt auch das Umfeld von dem Vorwurf und die Freund:innen müssen Position beziehen. Die Podcasterin Kelly recherchiert die Ereignisse und versucht Haltungen und Diskurse rund um den Fall und seine Auswirkungen auf Opfer, Täter und das Umfeld zu ergründen.

    Buch und Regie: Julia C. Kaiser

    Produktion: Gaumont GmbH (Sabine de Mardt, Producerin: Nele Willaert)

    Mit: Emma Drogunova, Gustav Schmidt, Shari Asha Crosson, Lamin Leroy Gibba, Amina Merai u.a.

    Erstausstrahlung: 01.03.2023 / ARD/DasErste

    Montag, 27. November 2023, 20.15 Uhr

    Der neue Freund (SWR)  

    Die 40-jährige Johanna besucht ihre verwitwete Mutter Henriette in Berlin. Was ein schönes Wochenende werden könnte, wird für Johanna bald zum Albtraum. Denn Henriette stellt ihrer Tochter unangekündigt ihren neuen Freund Philipp vor – auch dies könnte Grund zur Freude sein, wäre Philipp nicht 25 Jahre jünger als Henriette und ginge von dem gutaussehenden Mann nicht die Aura eines Heiratsschwindlers aus … Johannas furchtbarer Verdacht fällt auf einen guten Nährboden für einen Mutter-Tochter-Krieg: Das Verhältnis der beiden ist seit dem Tod des Vaters vor Jahren unterschwellig zerrüttet und von unausgesprochenen oder angedeuteten Vorwürfen zersetzt. In dem Konflikt um den neuen Liebhaber und/oder Erbschleicher Philipp bekommen diese latenten Vorwürfe nun endlich ihr Ventil und gipfeln in einem gnadenlosen Streit der beiden Frauen.

    Regie: Dustin Loose

    Buch: Frédéric Hambalek

    Produktion: Hager Moss Film (Sophie von Uslar)

    Mit: Corinna Harfouch, Karin Hanczewski, Louis Nitsche

    Erstausstrahlung: 25.10.2023 / SWR

    Montag, 27. November 2023, 21.45 Uhr

    Zwischen uns die Nacht (ZDF) 

    Die 25-jährige Marie lebt mit ihrem kleinen Sohn Lenny übergangsweise in einem Wohnwagen. Sie hält sich mit einem Gelegenheitsjob über Wasser, zu dem sie ihren Sohn in den Sommerferien mitnehmen muss. Als sie dem Schaustellergehilfen Erich begegnet, ist sie fasziniert von ihm. Mit ihm taucht Marie in die Welt des Jahrmarktes ein und geht auf die Jagd nach einem intensiven Leben. Der Beginn einer berauschenden Liebe, die Marie vor eine wichtige Entscheidung stellt.

    Buch & Regie: Abini Gold

    Produktion: Kojoten Filmproduktion (Magdalena Wolff, Stefanie Gödicke)

    Mit: Laura Balzer, Aaron Altaras, Paul Boche, Daan B., Bea Brocks u.a.

    Erstausstrahlung: 09.08.2023 / ZDF

    Dienstag, 28. November 2023, 20.15 Uhr

    Sörensen fängt Feuer (NDR)  

    Kommissar Sörensen, endgültig in die friesische Provinz gezogen, hat genug mit sich selbst zu tun: Er leidet unter Einsamkeit, Schlaflosigkeit und innerer Unruhe – und will dennoch nichts mehr, als die Medikamente gegen seine Angststörung abzusetzen. Da überfährt er des Nachts auf der Landstraße beinahe eine junge, verstörte Frau: unterernährt, im Nachthemd und blind. Als sie Sörensen endlich ihre Identität verrät, eröffnet sich ihm ein Geflecht aus Mord, religiösem Wahn und gut gehüteten Geheimnissen. Sörensen ist überfordert, von der Situation, von sich selbst. Der Ort lehnt ihn ab, die Angst kehrt zurück – und bei einer Leiche wird es nicht bleiben.

    Regie: Bjarne Mädel

    Buch: Sven Stricker nach seinem gleichnamigen Roman

    Produktion: Claussen+Putz Filmproduktion

    Mit: Bjarne Mädel, Katrin Wichmann, Leo Meier, Liv Clasvogt, Joachim Meyerhoff u.a.

    Erstausstrahlung: 18.10.2023 / NDR

    Dienstag, 28. November 2023, 21.45 Uhr

    Blutholz (ZDF/ARTE)  

    Vor 40 Jahren hat Hans Schüssler Rumänien verlassen. Die schmerzhaften Erinnerungen an seine alte Heimat ertränkt er in Alkohol. Doch als der Topmanager eines deutschen Holzkonzerns spurlos verschwindet, nimmt er als seine letzte Chance den lukrativen Auftrag an, ihn in Kronstadt am Fuße der rumänischen Karpaten zu suchen. Als ehemaliger Soldat, der darauf spezialisiert war, Menschen im Ausland aufzuspüren, gerät Hans bei seinen gefährlichen Ermittlungen immer tiefer in die Machenschaften der Holzmafia, die skrupellos Abholzungen im größten Urwald Europas betreibt. Er trifft auf seine alte Jugendliebe Sylvia, die ausgerechnet in Kronstadt gerade als Bürgermeisterin kandidiert. Die Suche in Siebenbürgen wird für Hans zu einer emotionalen Reise in seine verdrängte Vergangenheit, deren Gespenster immer noch erschreckend lebendig sind.

    Regie: Thorsten C. Fischer

    Buch: Thorsten C. Fischer und Alexander Buresch

    Produktion: Schiwago Film

    Mit: Joachim Król, Désirée Nosbusch, Alina Levshin, Geo Dobre, Anja Schneider u.a.

    Erstausstrahlung: 13.01.2023 / ARTE

    Mittwoch, 29. November 2023, 20.15 Uhr

    Polizeiruf 110: Paranoia (BR)

    Die Rettungssanitäterin Sarah Kant wird zusammen mit ihrem Kollegen Carlo Melchior zu einem Noteinsatz gerufen. Sie bringen die schwer verletzte Frau ins Krankenhaus. Am nächsten Tag erfährt Sarah, dass diese Frau nicht als Patientin eingewiesen wurde. Verwirrt versucht Sarah Carlo zu erreichen; dieser wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Was ist in der Nacht passiert? Die Kommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff und ihr Kollege Dennis Eden versuchen die Geschehnisse der Nacht zu rekonstruieren. Es beginnt ein spannendes Spiel um Wahrheit und Täuschung.

    Regie: Tobias Ineichen

    Buch: Martin Maurer, nach einer Vorlage von Claus Cornelius Fischer

    Produktion: Amalia Film GmbH  und Dragonbird Films

    Mit: Verena Altenberger, Stephan Zinner, Maria Kizyma, Timocin Ziegler, Sebastian Kempf u.a.

    Erstausstrahlung: 11.06.2023 / ARD