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#konradwolf — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #konradwolf, aggregated by home.social.

  1. Dienstagnacht: Kino-Oldies

    Ist die Gegenwart nur eine Operette? – Früher war nicht alles besser, aber manches

    Zuerst, und eh ichs vergesse, möchte ich der vielleicht besten deutschen Schauspielerin der Gegenwart Corinna Harfouch zu ihrem Ausstieg aus dem “Tatort” gratulieren – ein weiser Entschluss. Selbst der Laienzuschauer (und auch die Zuschauerin) erkennt längst die Kürzung der Drehtage, von den Drehbüchern ganz zu schweigen. Wenn die ARD diesen Fehler bemerkt, wird es zu spät sein. Derweil erreicht die Epstein-Affäre den Chef der nächsten Olympischen Spiele (L.A. 2028) und den Tony-Blair-Spezi Peter Mandelson. Überraschungen sind was Anderes. Einfacher wäre eine Liste derer, die damit nichts zu tun haben … Hier meine Tipps, wie Sie von alldem nicht belästigt werden.

    Entweder Sie schlafen heute und morgen vor. Oder Sie programmieren Ihre Videosoftware.

    23.25 h MDR

    “Ich war neunzehn”
    Regie: Konrad Wolf
    DDR 1968
    „Der nach Erinnerungen Konrad Wolfs facettenreich in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges und macht die Schuld der Deutschen deutlich. Dabei bemüht er sich um ein Höchstmaß an Authentizität, verzichtet auf Idealisierungen und stellt Menschen mit ihren Eigenheiten und Schwächen dar. Trotz der parteilichen Emotionalität bleibt genügend Raum für eigene Assoziationen.“ – Lexikon des internationalen Films.

    KORREKTUR: Der MDR hat den Schwarzweiss-Film wieder rausgekegelt und sein Abendprogramm mit Katharina Witt tapeziert. Antikriegsfilm? Jetzt? Wieder was gespart (vor allem Zeit). Schade eigentlich.

    00.00 h SWR

    “Kehraus”
    BRD 1983
    Die richtige Einstimmung zum aufziehenden Karnevals-Terror. Das Kinodebüt des neben seinem Freund Dieter Hildebrandt vielleicht besten deutschen Kabarettisten Gerhard Polt (Hauptrolle und Drehbuchbeteiligung), den ich dank meiner alten Freundin Rita Baus persönlich kennenlernen durfte. Was ich beiden nie vergessen werde.

    02.10 h ZDFneo

    “Das fliegende Auge” (Original: “Blue Thunder”)
    USA 1983
    Der Film entstand im Jahr der ersten gescheiterten Volkszählung in der BRD. Das Bundesverfassungsgericht kreierte im Dezember das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Aus heutiger Sicht ist es einerseits putzig, wie mann sich auf beiden Seiten des Atlantiks, und in diesem Fall am Pazifik, “Big Brother” vorstellte. Andererseits putzen sich die Oligarchenbrüder der Gegenwart mit deutschen Grundrechten den Hintern ab. Oder?

  2. Dienstagnacht: Kino-Oldies

    Ist die Gegenwart nur eine Operette? – Früher war nicht alles besser, aber manches

    Zuerst, und eh ichs vergesse, möchte ich der vielleicht besten deutschen Schauspielerin der Gegenwart Corinna Harfouch zu ihrem Ausstieg aus dem “Tatort” gratulieren – ein weiser Entschluss. Selbst der Laienzuschauer (und auch die Zuschauerin) erkennt längst die Kürzung der Drehtage, von den Drehbüchern ganz zu schweigen. Wenn die ARD diesen Fehler bemerkt, wird es zu spät sein. Derweil erreicht die Epstein-Affäre den Chef der nächsten Olympischen Spiele (L.A. 2028) und den Tony-Blair-Spezi Peter Mandelson. Überraschungen sind was Anderes. Einfacher wäre eine Liste derer, die damit nichts zu tun haben … Hier meine Tipps, wie Sie von alldem nicht belästigt werden.

    Entweder Sie schlafen heute und morgen vor. Oder Sie programmieren Ihre Videosoftware.

    23.25 h MDR

    “Ich war neunzehn”
    Regie: Konrad Wolf
    DDR 1968
    „Der nach Erinnerungen Konrad Wolfs facettenreich in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges und macht die Schuld der Deutschen deutlich. Dabei bemüht er sich um ein Höchstmaß an Authentizität, verzichtet auf Idealisierungen und stellt Menschen mit ihren Eigenheiten und Schwächen dar. Trotz der parteilichen Emotionalität bleibt genügend Raum für eigene Assoziationen.“ – Lexikon des internationalen Films.

    KORREKTUR: Der MDR hat den Schwarzweiss-Film wieder rausgekegelt und sein Abendprogramm mit Katharina Witt tapeziert. Antikriegsfilm? Jetzt? Wieder was gespart (vor allem Zeit). Schade eigentlich.

    00.00 h SWR

    “Kehraus”
    BRD 1983
    Die richtige Einstimmung zum aufziehenden Karnevals-Terror. Das Kinodebüt des neben seinem Freund Dieter Hildebrandt vielleicht besten deutschen Kabarettisten Gerhard Polt (Hauptrolle und Drehbuchbeteiligung), den ich dank meiner alten Freundin Rita Baus persönlich kennenlernen durfte. Was ich beiden nie vergessen werde.

    02.10 h ZDFneo

    “Das fliegende Auge” (Original: “Blue Thunder”)
    USA 1983
    Der Film entstand im Jahr der ersten gescheiterten Volkszählung in der BRD. Das Bundesverfassungsgericht kreierte im Dezember das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Aus heutiger Sicht ist es einerseits putzig, wie mann sich auf beiden Seiten des Atlantiks, und in diesem Fall am Pazifik, “Big Brother” vorstellte. Andererseits putzen sich die Oligarchenbrüder der Gegenwart mit deutschen Grundrechten den Hintern ab. Oder?

  3. Retrospektive – „100 Jahre Konrad Wolf“ (2025)

    Konrad Wolf wäre in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden. Ein Regisseur, der aus der deutschen Geschichte kam und den diese nie losgelassen hat. Als Sohn des Schriftstellers Friedrich Wolf und jüdischer Kommunist, Emigrant, Rückkehrer mit der Roten Armee, war schon seine Biografie Stoff für mehr als einen Roman. Doch Konrad Wolf interessierte sich nicht für das Heldentum, sondern für das Zweifeln daran. Er war Regisseur im Auftrag eines Staates, der eine eigene Wahrheit verwalten wollte, und schuf dennoch ein Kino, das die Wirklichkeit freigelegt hat. (ARTE)

  4. Am 20. Oktober 2025 wäre #KonradWolf, einer der wichtigsten Regisseure des DEFA-Kinos, 100 Jahre alt geworden. Diesen Anlass feiert #arte heute mit der Ausstrahlung seiner herausragenden #ChristaWolf -Verfilmung "Der geteilte Himmel", und noch mehr Konrad-Wolf-Fime stehen in der Mediathek bereit. filmdienst.de/artikel/26293/de

  5. #rbb Fernsehen würdigt 100. Geburtstag von Konrad Wolf | rbb

    rbb-online.de/unternehmen/pres

    > Er war einer der bedeutendsten Regisseure der DDR und prägte als Präsident der #AkademiederKünste die #Kultur seines Landes. Am 20. Oktober 2025 wäre Konrad Wolf 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet der rbb dem Filmemacher eine lange Nacht:

    Am Samstag, 18. Oktober,
    zeigt das rbb #Fernsehen
    ab 23.30 Uhr den #DEFA-#Film "#Ichwarneunzehn" und die #Dokumentation "#KonradWolf" aus dem Jahr 1977.
    Darüber hinaus beleuchtet Filmjournalist Knut Elstermann das facettenreiche Werk von Konrad Wolf in Gesprächen mit bekannten Filmschaffenden.

  6. 100 Jahre Konrad Wolf wird auch in #Cannes geehrt. Darum wird bei diesem wichtigsten europäischen Filmfestival der Film "Sterne" gezeigt. Dieser

    "Sterne" war die erste deutsche Produktion die sich mit der deutschen Verantwortung im Holocaust beschäftig.

    defa-stiftung.de/stiftung/aktu

    Eine großartige Ehrung dieses Regisseurs, wenn ihr mehr über ihn lernen wollt, findet ihr hier einen Podcast über sein Leben.

    defa-stiftung.de/stiftung/aktu

    #KonradWolf

  7. Der April neigt sich dem Ende zu, und der Mai bringt große Jubiläen – und ein starkes Programm.
    Am 6. Mai zeigen wir anlässlich 80 Jahre Befreiung und 100 Jahre Konrad Wolf den Film „Ich war 19“.

    Im Anschluss: Filmgespräch mit Peter Badel und Andreas Bergmann.
    📍 Salon, FMP1
    muenzenbergforum.de/veranstalt

    Tickets für 2€ gibt es hier: pretix.eu/Muenzenberg/ichwar19
    #KonradWolf
    #tagderbefreiung
    #80jahrekriegsende
    #Berlin
    @ndaktuell #defafilm
    @rosaluxstiftung

  8. Die Akademie der Künste verleiht den Konrad-Wolf Preis an Julian #Assange!
    „Durch Julian Assanges Arbeit und Haltung haben wir von illegalem staatlichem Handeln, von Unrecht, Morden und Kriegsverbrechen erfahren, Dinge, die für die Öffentlichkeit, für Bürgerinnen und Bürger – für uns alle – im Dunkeln, verschwunden, unsichtbar bleiben sollten"...
    adk.de/de/news/?we_objectID=65
    #AdK #AkademiederKünste #KonradWolf #WikiLeaks #Pressefreiheit