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#wohnkostenlucke — Public Fediverse posts

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  1. #Wohnkostenlücke ist der Teil der Miete, der vom Amt nicht übernommen wird, da er als "nicht angemessen" eingestuft wird.

    Nicht übernommen wurden 2024 rund 494 Millionen Euro in rund 334 000 Bedarfsgemeinschaften.

    dserver.bundestag.de/btd/21/01

    Das sparen wir uns vom Mund ab! 😡

    Bei Frage 47 nach der Regierungs-Strategie da was dagegen zu machen verhöhnen sie uns auch noch:

    "In Bezug auf Beziehende von Leistungen der sozialen Sicherungssysteme besteht aus Sicht der Bundesregierung keine #Wohnkostenlücke im Sinne der Fragestellung."

    Die niedrigen Miethöhen die übernommen werden gibt es nicht auf dem Markt bei Neuvermietungen! Die Regierung versagt bei dem Thema komplett.

    Mit der neuen Grundsicherung wird es noch viel schlimmer beim Thema Wohnen, da schon in der #Karenzzeit, wo bisher die volle Miete übernommen wurde, eine Deckelung eingeführt wird auf das 1,5-Fache der örtlichen Mietobergrenze.

    Das heißt wer arbeitlos wird, muss sich in Zukunft, wenn er nicht schnell neue Arbeit findet, auch parallel(!) eine billigere Wohnung suchen. Woher die nehmen??

  2. Bei #FragDenStaat hat jemand nach der #Wohnkostenlücke von 2025 gefragt, also wieviel Miete die #Jobcenter nicht überommen haben und von den Betroffenen selbst gezahlt werden musste. Man kann die Frage abbonieren & bekommt dann Bescheid bei Beantwortung:

    fragdenstaat.de/anfrage/buerge

  3. Die Summe, die die #Jobcenter als Miete übernehmen ist viel zu niedrig angesetzt! Oft müssen Menschen dazu zahlen und sich den fehlenden Teil vom Mund absparen! #Wohnkostenlücke

    Nicht mal mehr #Sozialwohnungen sind im grünen Bereich! l-iz.de/politik/kassensturz/20

  4. "#Wohnkostenlücke: Bürgergeldbetroffene zahlen 500 Mio. Euro aus eigener Tasche!"
    dielinkebt.de/themen/nachricht

    Das müssen wir vom Essens- und Klamottenbudget absparen! Wenn nicht die volle Höhe der Miete übernommen wird, beträgt die #Lücke in #Berlin durchschnittlich 179,69 €!

    Hier die ganze Antwort der Bundesregierung auf die Fragen nach der #Wohnkostenlücke: dserver.bundestag.de/btd/21/01

  5. "#Wohnkostenlücke: Bürgergeldbetroffene zahlen 500 Mio. Euro aus eigener Tasche!"
    dielinkebt.de/themen/nachricht

    Das müssen wir vom Essens- und Klamottenbudget absparen! Wenn nicht die volle Höhe der Miete übernommen wird, beträgt die #Lücke in #Berlin durchschnittlich 179,69 €!

    Hier die ganze Antwort der Bundesregierung auf die Fragen nach der #Wohnkostenlücke: dserver.bundestag.de/btd/21/01

  6. "#Wohnkostenlücke: Bürgergeldbetroffene zahlen 500 Mio. Euro aus eigener Tasche!"
    dielinkebt.de/themen/nachricht

    Das müssen wir vom Essens- und Klamottenbudget absparen! Wenn nicht die volle Höhe der Miete übernommen wird, beträgt die #Lücke in #Berlin durchschnittlich 179,69 €!

    Hier die ganze Antwort der Bundesregierung auf die Fragen nach der #Wohnkostenlücke: dserver.bundestag.de/btd/21/01

  7. "#Wohnkostenlücke: Bürgergeldbetroffene zahlen 500 Mio. Euro aus eigener Tasche!"
    dielinkebt.de/themen/nachricht

    Das müssen wir vom Essens- und Klamottenbudget absparen! Wenn nicht die volle Höhe der Miete übernommen wird, beträgt die #Lücke in #Berlin durchschnittlich 179,69 €!

    Hier die ganze Antwort der Bundesregierung auf die Fragen nach der #Wohnkostenlücke: dserver.bundestag.de/btd/21/01

  8. "#Wohnkostenlücke: Bürgergeldbetroffene zahlen 500 Mio. Euro aus eigener Tasche!"
    dielinkebt.de/themen/nachricht

    Das müssen wir vom Essens- und Klamottenbudget absparen! Wenn nicht die volle Höhe der Miete übernommen wird, beträgt die #Lücke in #Berlin durchschnittlich 179,69 €!

    Hier die ganze Antwort der Bundesregierung auf die Fragen nach der #Wohnkostenlücke: dserver.bundestag.de/btd/21/01

  9. Bündnis "AufRecht bestehen" mobilisiert gegen die #Wohnkostenlücke:

    17.10. digitale Pressekonferenz mit Vertreter*innen von „AufRecht bestehen“, der Nationalen Armutskonferenz sowie voraus. einer Mieterorganisation + digitale Pressemappe. #b1710

    t1p.de/ekjvi

    2023 hatten über 300.000 Haushalten eine Lücke von durchschn. 107€ zwischen den tatsächlichen und den anerkannten Wohnkosten! Diese Lücke muss irgendwie aus den anderen Posten wie z.B. Geld für Lebensmittel, Mobilität oder Hygieneprodukte ausgeglichen werden. Ein Unding!

    Weil die Schutzregelung für die Wohnung aus der Coronazeit nahtlos in die erste Karenzzeitphase übergegangen ist, gehen wir davon aus, dass ab Januar 2024 ungewöhnlich viele Menschen in Bezug von Bürgergeld oder Sozialhilfe in „unangemessen teuren“ Wohnungen wohnen und viele Behörden den Ablauf der „Schonfrist“ nutzen werden, um #Kostensenkungsverfahren einzuleiten. Also was tun?

    Hier eine Arbeitshilfe: t1p.de/bpj7g

  10. Caren Lay, mietenpolitische Sprecherin der Gruppe Die #Linke im #Bundestag fragte die #Bundesregierung Drs. 20/12047 nach der Wohnkostenlücke des #Bürgergeld​es im Jahr 2023. Die #Wohnkostenlücke beziffert den Unterschied zwischen den tatsächlichen #Kosten der Wohnung und dem, was das #Jobcenter real dafür erstattet („angemessene Bedarfe für Unterkunft und Heizung“).

    Ergebnis: Im Jahresdurchschnitt 2023 bekamen rund 325.000 #Bedarfsgemeinschaft​en im SGB II (rd. 11 % aller Bedarfsgemeinschaften) nicht die vollen Kosten der #Unterkunft erstattet. Die durchschnittliche Differenz betrug 107 Euro pro Monat und betroffenem Haushalt. Die dezidierten Zahlen für jedes Jobcenter einzeln, die Länder und den Bund gibt es hier: t1p.de/sbzw3

    An höchsten ist die Wohnkostenlücke mit 253 EUR im Jobcenter #Ebersberg, 226 EUR im JC #Dachau, 215 EUR im JC #München, und 204 EUR im JC #Fürstenfeldbruck und ebenfalls #Oldenburg Stadt, 180 EUR beim JC #Saalfeld-#Rudolfstadt, 167 EUR im JC #Freiburg und 159 EUR im JC #Darmstadt, 157 EUR im JC #Breisgau, und 150 EUR beim JC #Offenbach sowie JC #Flensburg. Diese Zahlen stellen den durchschnittlichen #Nichtübernahmebetrag jeder in den KdU gekürzten BG da.

    Im Jahr 2022 betraf die Wohnkostenlücke rund 13 Prozent aller Bedarfsgemeinschaften, sie belief sich auf 382 Millionen Euro, der durchschnittliche nicht übernommene Betrag war 94 Euro im Monat.

    Kurzbewertung: Diese neuen Zahlen machen deutlich, dass die Wohnkostenlücke, also die nicht von der Behörde übernommenen Beträge der Kosten der Unterkunft, trotz der #Karenzzeit drastisch gestiegen ist. Diese Fehlbeträge müssen in den meisten Fällen wahrscheinlich aus dem #Regelsatz bestritten werden. Diese zusätzlichen Kosten drücken die betroffenen Menschen weit unter das #Existenzminimum.
    Im Jahr 2024 ist wieder mit einem erheblichen Anstieg der nicht durch die Jobcenter berücksichtigten Beträge zu rechnen. Das bedeutet, das Thema Wohnkosten muss in den Blick der Öffentlichkeit und in den Blick des Gesetzgebers kommen.

    Hierzu bedarf es einiger Änderungen:

    - Ermittlung der angemessenen KdU gemessen an den #Angebotsmiete​n, also an dem Preis, zu dem Unterkünfte zu erhalten sind und nicht an einem Mischindex von Bestands- und Angebotsmieten.

    - Modifizierung der angemessenen KdU auf die reine #Grundmiete, ohne Betriebskosten. Denn wie hoch der gemeinsame Verbrauch in einem Hochhaus, das Abwasser oder die #Grundsteuer ist, liegt nicht in der Einflusssphäre der #Leistungsbeziehende​n.

    - Gesetzliche Regelung, dass #Sozialwohnungen immer angemessen sind, denn das ist der Zweck von Sozialwohnungen.

    - Sofortige Streichung der Begrenzung der KdU wegen fehlender #Umzugserfordernis des § 22 Abs. 1 S. 6 SGB II. Rückwirkende Zahlung der dahingehenden #Kürzungen für Leistungsberechtigte bis Jan. des Vorjahres (analog § 40 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB II).

    - Genehmigungsfiktion von beantragten Unterkünften im Sinne von § 22 Abs. 4 S. 1 SGB II innerhalb von 3 Werktagen.

    Die #Linke mit Zusammenfassung zur Wohnkostenlücke: t1p.de/pq7fo

    Quelle: Thomé Newsletter 28/2024 vom 18.08.2024 tacheles-sozialhilfe.de/newsti

    #IchBinArmutsbetroffen #Miete #Hartz4 heißt jetzt #Bürgergeld