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#olivernachtwey — Public Fediverse posts

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  1. "Es kann nicht alles »Faschisierung« sein"

    Eine sonntägliche Leseempfehlung: wer antifaschistische Politik nicht nur aus dem Bauch heraus betreiben, sondern analytisch begrifflich schärfen möchte, sollte diesen Text von Oliver Nachtwey lesen. Er zeigt, warum begriffliche Präzision so wichtig ist in Zeiten, in welchen die Begriffe Faschismus und Faschisierung in aller Munde sind!

    Nicht jede autoritäre oder rechte Entwicklung ist schon Faschisierung. Wer den Begriff inflationär verwendet, so Nachtwey, verwischt wichtige Unterschiede. Konservative übernehmen zwar zunehmend Positionen der extremen Rechten! Deshalb brauchen wir präzise Begriffe, um die Entwicklung politisch analysieren und bekämpfen zu können.

    jacobin.de/artikel/faschisieru

    #faschismus #lesen #leselust #analyse #kritik #sonntag #faschisierung #afd #noafd #cdu #csu #spd #OliverNachtwey #SonntaglicheLeseempfehlung

  2. @why_not @SoziAufTour @LeelaTorres

    Gerade las ich eine gute Analyse zum Begriff der "Faschisierung", der strukturell zu dem Thema hier passt, also der Anleihe am Faschismus der Nationalsozialisten.

    "Es kann nicht alles »Faschisierung« sein"

    jacobin.de/artikel/faschisieru

    #OliverNachtwey #faschismus #faschisierung #faschisierung

  3. BOSETTI LATE NIGHT vom 16.03.2025 - Mythen und Aufklärung über das Sozialwesen und mehr !!!

    clip.place/w/sNmGY5YXGYcLjbxbs

  4. Antifaschismus

    Wer den Faschismus adäquat bekämpfen will, muss ihn kennen. Verstehen, ohne politisches Verständnis, oder gar, die es viele dumme Demokrat*inn*en tun, in nachäffend “beim Wort nehmen”. Einer dieser ehrlichen Versuche ist aus der neuesten “Frankfurter Schule” zu melden:

    Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey/Blätter: “Sehnsucht nach Zerstörung – Die Anziehungskraft des demokratischen Faschismus”.

    Über das Adjektiv “demokratisch” ist in diesem Zusammenhang gewiss Streiten erlaubt. Mich stört aber ein anderer Aspekt noch mehr.

    In dieser Passage ist es benannt: “In Analysen der extremen Rechten wurde und wird bis heute Destruktivität oft vernachlässigt. Die meisten Autor:innen konzentrieren sich auf Ursachen (wie soziale oder geopolitische Konflikte) oder auf ideologische Aspekte. Und in den zahlreichen Arbeiten in der Nachfolge von Theodor W. Adornos Studien zum autoritären Charakter nimmt man vor allem autoritäre Aggression und Unterwerfung in den Blick. Doch trotz der dominanten individualpsychologischen Perspektive in den Studien zum autoritären Charakter ging Adorno davon aus, dass der Faschismus letztlich kein psychologisches Problem sei, das als Irrationalismus abgetan werden könne. Eine faschistische Mentalität war für ihn nicht in der Persönlichkeit, sondern in der sozialen Ordnung angelegt.”

    Der erste Satz dieser Passage begründet den Blickwinkel, den Amlinger und Nachtwey mit ihrem Text eingenommen haben. Der letzte Satz, die Wiedergabe einer Erkenntnis ihres wissenschaftlichen Urgrossvaters Adorno, ist schlicht richtig. Findet in diesem scheinbar aktualisierten Text aber keine inhaltliche Berücksichtigung. Warum eigentlich nicht? Geht es noch schwächer?

    Lakonisch stellen sie fest: “Vertikale Ungleichheiten werden jedoch nicht länger als Klassenkonflikte artikuliert.” Warum tun sie es denn nicht selbst, analytisch und strategisch? Wer sonst soll es denn tun, wenn nicht publizitätsstarke Wissenschaftler*innen mit privilegiertem Medienzugang?

    Was dabei unten rauskommt, skizziert Klaus Raab/MDR-Altpapier: “Man wird ja wohl noch eine eigene Sendung bekommen dürfen – Welche Themen gehören in die Medien? Seit Stuttgart 21 und #MeToo steht fest: Das Publikum will dabei mitreden. Und das lässt sich instrumentalisieren: indem Ausgewogenheit zum zentralen Aspekt von Medienqualität erklärt wird. Jan Fleischhauer hat es damit nun zu einer eigenen ZDF-Sendung gebracht.”

    Der Diskussionsbeitrag von Amlinger und Nachtwey ist zweifellos bereichernd und nützlich. Weil ich das nicht in Abrede stellen will, erwähne ich ihn hier. Aber das strategisch bewusste Ausgrenzen und Abschalten materialistischer Analyse, Strategie und Bündnispolitik ist das offene Scheunentor, durch das die Rechten die bürgerliche Demokratie entleeren.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  5. Ein #Soziologe sagt in einer deutschlandweiten Radiosendung, dass die #Familie für Frauen viel gefährlicher ist als IRGENDETWAS anderes im #Stadtbild, letzteres sei lediglich die Rückkehr des Ammenmärchens vom schwarzen Mann.
    Ich finde es großartig, dass jemand das endlich mal laut und deutlich sagt.
    #nachtwey #OliverNachtwey #Soziologie #fckAfD #Zerstörungslust
    deutschlandfunk.de/afd-nebst-w

  6. #Lesenswert !

    Soziologen über AfD-Wähler
    »Die Faschisten von heute wollen Wahlen gewinnen. Gleichzeitig genießen sie Grausamkeit und Gewalt«
    #CarolinAmlinger und #OliverNachtwey haben Interviews mit rechten Wählern geführt, die sich für die wahren Demokraten halten. Was die Soziologen fanden, war eine unheimliche Lust an der Zerstörung. #derSpiegel

    spiegel.de/kultur/afd-waehler-

  7. Die rasante Verwandlung des E-Mobility-Liberalen #Musk in einen Hitlergruß-Nazi (viel zum Seitenscheitel fehlt seiner Frisur nicht mehr) erinnert frappierend an die Turboradikalisierung Atilla Hildmanns vom veganen Kochunternehmer zum antisemitischen Hardcore-Verschwörungsideologen. Da ist etwas ins Rutschen gekommen, #CarolinAmlinger und #OliverNachtwey sprechen von einem Drift. Mensch sollte ihr vor dem Hintergrund der Corona-Proteste entstandenes Buch neu lesen.

  8. >Gibt es eine Alternative zur AfD? | Jacobin Weekly mit
    #OliverNachtwey<

    Inhaltliche Einordnung des Ausgangs der #Wahlen aus linker #Perspektive

    youtube.com/watch?v=JSEGbveYMx

  9. SRF.ch titelt «Proteste in Deutschland zeigen eine Entfremdung der Demokratie». Im Text wird dann klar, dass der Soziologe #OliverNachtwey da wohl «Demokratie» mit «Oligokratie» verwechselt. Es ist das Demos, das Volk, das aufsteht und den Eliten – insbesondere den Spitzen der Parteien aufzeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Weder das Nicht-Handeln der Regierung. Noch der Präfaschismus der libertär-konservativen Opposition.

  10. @tobie1
    @raf
    @vonneudeck
    @project1enigma

    Here is a left critique of the Joshua Ratz blogpost on Sahra Wagenknecht that I shared with you a fortnight ago:

    newleftreview.org/sidecar/post

    Oliver Nachtwey, the author of this critical post, makes important points about Wagenknecht's increasingly nationalist orientation.

    One of his criticisms takes issue with her yearning for a national-keynesian welfare capitalism, which Nachtwey condemns as neither desirable nor practical "in a world where capital flows and productive relations have become transnational".

    That hits home with me not only as a criticism of Wagenknecht but also as a pointer to an incoherence in the left reformism that I espouse: if neither national Keynesianism nor a more transnationally oriented left neoliberalism of the Blair/Clinton is the way forward for social democracy, what is the economic strategy appropriate for the democratic left?

    I suspect that I won't be finding many answers from Oliver Nachtwey; he's probably like a lot of the left of the left, being good on critique, not so hot on practical politics!

    #GermanPolitics #SahraWagenknecht
    #JoshuaRahtz
    #OliverNachtwey

  11. Der #Soziologe, #OliverNachtwey über #Querdenker bei #JungUndNaiv: jungundnaiv.de/2022/11/07/sozi

    Sehr empfehlenswert (übrigens auch das Buch "Die Abstiegsgesellschaft" von ihm). Es ging beim Interviews u.a. auch um das Scheitern und Wiedererstarken der #Gewerkschaften, #Marx, #Keynes, #Adorno, #MaxWeber, #Autoritarism, #Kapitalismus, #Neoliberalismus und was #Soziologie zum Gesellschaftsverständnis beitragen kann.

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