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#heldenreise — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #heldenreise, aggregated by home.social.

  1. 🛡️ Angst und Blockaden überwinden – in 7 Schritten zur inneren Freiheit

    Viele glauben: „Ich muss lernen, mit meiner Angst zu leben.“
    Wir sagen: Du darfst lernen, sie nachhaltig zu überwinden.

    👉 Unsere Systemlösung folgt der inneren Logik einer Heldenreise – einem erprobten 7-Schritte-System, das seit Jahren Menschen hilft, ihre Ängste dauerhaft zu lösen.
    So sieht der Weg bei Angstfreier leben aus:

    1️⃣ Standort bestimmen
    Wo stehst du gerade? Was genau macht dir Angst?
    Wir klären gemeinsam deinen Ausgangspunkt – ehrlich und lösungsorientiert.

    2️⃣ Vision entwickeln
    Wie möchtest du dich in Zukunft fühlen?
    Wir erschaffen ein kraftvolles Zielbild, das Orientierung und Motivation gibt.

    3️⃣ Blockaden lösen
    Ängste entstehen nicht im Verstand – sondern im Nervensystem.
    Mit Methoden wie Hypnose, EMDR oder Havening lösen wir diese an der Wurzel.

    4️⃣ Stärken aktivieren
    Du trägst bereits alles in dir. Wir helfen dir, deine Ressourcen wieder zu entdecken und zu nutzen.

    5️⃣ Ursachen aufdecken
    Manchmal blockieren alte Erlebnisse unseren Weg.
    Wir identifizieren und entkoppeln diese Zusammenhänge – sanft und wirkungsvoll.

    6️⃣ Alltag trainieren
    Veränderung wird erst dann echt, wenn sie im Alltag spürbar wird.
    Deshalb üben wir konkret neue Strategien für herausfordernde Situationen.

    7️⃣ Zukunft festigen
    Damit die Veränderung bleibt: Wir verankern deine Fortschritte nachhaltig und entwickeln gemeinsam Strategien zur Rückfallprophylaxe.

    ✨ Diese Reise verändert nicht nur dein Denken – sondern dein ganzes Lebensgefühl.

    📌 Lies mehr zur Systemlösung hier:
    👉 zurl.co/4Vdnq

    💬 Du willst wissen, wie deine Reise beginnen könnte?

    Dann sichere dir jetzt ein kostenloses Erstgespräch – vertraulich und individuell.

    #Angstfrei #Systemlösung #Heldenreise #Coaching #Psychotherapie #Hypnose #Havening #EMDR #Selbstwert #Angstbewältigung #MentalHealth #Angstfreierleben

  2. 🛡️ Angst und Blockaden überwinden – in 7 Schritten zur inneren Freiheit

    Viele glauben: „Ich muss lernen, mit meiner Angst zu leben.“
    Wir sagen: Du darfst lernen, sie nachhaltig zu überwinden.

    👉 Unsere Systemlösung folgt der inneren Logik einer Heldenreise – einem erprobten 7-Schritte-System, das seit Jahren Menschen hilft, ihre Ängste dauerhaft zu lösen.
    So sieht der Weg bei Angstfreier leben aus:

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    2️⃣ Vision entwickeln
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    Wir erschaffen ein kraftvolles Zielbild, das Orientierung und Motivation gibt.

    3️⃣ Blockaden lösen
    Ängste entstehen nicht im Verstand – sondern im Nervensystem.
    Mit Methoden wie Hypnose, EMDR oder Havening lösen wir diese an der Wurzel.

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    6️⃣ Alltag trainieren
    Veränderung wird erst dann echt, wenn sie im Alltag spürbar wird.
    Deshalb üben wir konkret neue Strategien für herausfordernde Situationen.

    7️⃣ Zukunft festigen
    Damit die Veränderung bleibt: Wir verankern deine Fortschritte nachhaltig und entwickeln gemeinsam Strategien zur Rückfallprophylaxe.

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  3. 🛡️ Angst und Blockaden überwinden – in 7 Schritten zur inneren Freiheit

    Viele glauben: „Ich muss lernen, mit meiner Angst zu leben.“
    Wir sagen: Du darfst lernen, sie nachhaltig zu überwinden.

    👉 Unsere Systemlösung folgt der inneren Logik einer Heldenreise – einem erprobten 7-Schritte-System, das seit Jahren Menschen hilft, ihre Ängste dauerhaft zu lösen.
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  4. 🛡️ Angst und Blockaden überwinden – in 7 Schritten zur inneren Freiheit

    Viele glauben: „Ich muss lernen, mit meiner Angst zu leben.“
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  5. 🛡️ Angst und Blockaden überwinden – in 7 Schritten zur inneren Freiheit

    Viele glauben: „Ich muss lernen, mit meiner Angst zu leben.“
    Wir sagen: Du darfst lernen, sie nachhaltig zu überwinden.

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    Ängste entstehen nicht im Verstand – sondern im Nervensystem.
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  6. Stadtbibliothek Stuttgart @stadtbibliothekstuttgart@bawü.social ·

    Die Frau als Mensch: Am Anfang der Geschichte – Ulli Lust präsentiert am 11.02. um 19:30 Uhr ihren Sachcomic über die Anfänge der Kunst und die Bedeutung der Empathie für das Überleben unserer Spezies. Rund um die archaisch-weiblichen Figurinen entfaltet sich eine vergessene Welt, in der die Heldenreise Gruppensache war, die nur gemeinsam bestanden werden konnte – von Frauen, Männern, Kindern oder auch nichtbinären Menschen in mitunter reich geschmückter Rolle.

    #stadtbibliothek #stuttgart #Sachcomic #Kunstgeschichte #Steinzeit #Empathie #Gemeinschaft #Heldenreise #FrauenInDerGeschichte

  7. The Ossan Newbie Adventurer, Trained to Death by the Most Powerful Party, Became Invincible

    Hachja, völlig durchgeknallte, aber liebenswerte Charaktere, viel Klamauk, aber auch auch Prügeleien zwischen Testosteron gestählten Kerlen, die an Dragonball Z oder Fist of the Northstar erinnern. Iesch waiss net, Digga...
    Am Ende sind es die Charaktere, die den Ausschlag geben und das sich die Serie nicht wirklich ernst nimmt.
    Aber DER Party möchte ich echt nicht im Mondschein begegnen...

    funime.de/2024/11/29/the-ossan

    #Anime #Abenteuer #Charakterentwicklung #Fantasy #Freundschaft #Heldenreise #Humor #Kämpfe #Magie #SliceOfLife #Training

  8. Drei Gedanken zu „Was ihr wollt. Wie Protest wirklich wirkt.“

    Frie­de­mann Karig, der mir bis­her vor allem über den einen oder ande­ren pro­non­cier­ten Tweet auf Mast­o­don auf­ge­fal­len war – ich bin nicht der gro­ße Pod­cast-Hörer, sonst wäre das sicher anders – hat vor ein paar Tagen das rund 180 Sei­ten umfas­sen­de Buch Was ihr wollt. Wie Pro­test wirk­lich wirkt ver­öf­fent­licht. Das Buch geht auf die Geschich­te von Pro­tes­ten ein, und legt einen beson­de­ren Fokus auf die Aktio­nen der Letz­ten Gene­ra­ti­on. Es lässt sich geschmei­dig weg­le­sen – im Nach­gang bin ich dann aber doch an drei Punk­ten hängengeblieben.

    Ers­tens die Titel­fra­ge, wie Pro­tes­te wir­ken. Wenn ich das rich­tig zusam­men­fas­se, dann ist Karig eher skep­tisch bezüg­lich quan­ti­ta­ti­ven Ansät­zen. Nicht jeder Pro­test, an dem 3,5 Pro­zent der Bevöl­ke­rung teil­neh­men, war erfolg­reich. Über­haupt stellt sich natür­lich die Fra­ge, was die Wir­kung eines Pro­tes­tes ist. In auto­ri­tä­ren Regi­men ist der Sturz der Regie­rung noch ein rela­tiv klar umris­se­nes Erfolgs­kri­te­ri­um. In Demo­kra­tien geht es dar­um, die poli­ti­sche Agen­da zu ver­än­dern. Und das kann etwas sein, das sehr lan­gen Atem braucht. Karig führt hier in Anleh­nung an die „Öko­no­mie der Auf­merk­sam­keit“ die Idee einer „Öko­lo­gie der Auf­merk­sam­keit“ ein. Es geht nicht ein­fach um „mehr Auf­merk­sam­keit“, son­dern dar­um, dass sich das rich­ti­ge Nar­ra­tiv durchsetzt. 

    Mit Nar­ra­tiv meint Karig eine erzäh­le­ri­sche Ein­heit, die poli­ti­sche Debat­ten struk­tu­rie­ren hilft, und die drei Ele­men­te auf­weist: „Wer ist Han­deln­der (Prot­ago­nist)? Wer ist Gegen­spie­ler (Ant­ago­nist)? Wel­che Wer­te ste­hen auf dem Spiel?“ (S. 99). Dar­aus lässt sich dann ablei­ten, dass die bei­den ent­schei­den­den Fra­gen einer Öko­lo­gie der Auf­merk­sam­keit von Pro­tes­ten fol­gen­de sind: „Wel­che Geschich­te erzählt Pro­test über sich und sei­nen Gegen­stand? Und: Wer sind in die­ser Geschich­te die Bösen?“ (S. 101). 

    Das ist, neben­bei bemerkt, nichts, was nur die poli­ti­sche Form Pro­test betrifft. Auch poli­ti­sches Han­deln von bei­spiels­wei­se Par­tei­en, aber eben­so von Lob­by­or­ga­ni­sa­tio­nen und Ver­bän­den etc. etc. lässt sich auf die­se Fra­gen zurück­füh­ren. Zumin­dest, seit im Poli­tik­mar­ke­ting über­all Held:innenreisen, Sto­rytel­ling und Nar­ra­ti­ve das Framing beherrschen.

    Wich­ti­ger Punkt dabei: um die Öko­lo­gie der Auf­merk­sam­keit zu ver­än­dern, muss Pro­test nicht gefal­len. Jeden­falls nicht allen. Ein Pro­test, der nur gut ankommt, kann gar nichts bewir­ken. Viel­mehr wirkt ein Pro­test dann, wenn er nach innen Bin­de­wir­kung erzielt und nach außen die Gegen­sei­te in eine dis­kur­si­ve Zwick­müh­le, ein Dilem­ma, manö­vriert. Um letz­te­res zu bewir­ken, sind eini­ge Vor­aus­set­zun­gen not­wen­dig, die erfüllt sein müs­sen: „Das Wir der Pro­tes­tie­ren­den muss sozi­al anschluss­fä­hig, ein­deu­tig, kol­lek­tiv und hand­lungs­mäch­tig erschei­nen. Die ver­han­del­te nor­ma­ti­ve Unge­rech­tig­keit muss nor­ma­tiv ein­deu­tig sein, gut gegen böse, schwarz gegen weiß. Der Wech­sel zu die­sem Wir muss Außen­ste­hen­den und Indif­fe­ren­ten lang­fris­tig in jeder Hin­sicht […] güns­ti­ger erschei­nen als das Behar­ren auf dem Die.“ (S. 108).

    Stra­te­gi­sches Ziel eines Pro­tests muss es dem­nach sein, zu erst ein­mal ein The­ma auf die Agen­da zu set­zen, d.h. dafür zu sor­gen, dass sich alle, auch Indif­fe­ren­te, über­haupt ein­mal dazu ver­hal­ten müs­sen. Dazu muss er die Ver­hält­nis­se irri­tie­ren, er muss in sei­nen zen­tra­len For­de­run­gen „inkom­pa­ti­bel mit dem Sta­tus quo“ (S. 119) sein. Karig spricht hier von einer „pro­duk­ti­ven Front­stel­lung“: „Wer nicht für uns Pro­tes­tie­ren­de ist, ist für das (nach all unse­ren Werk­ka­te­go­rien) ein­deu­tig Fal­sche.“ (ebd.). Dann ändern sich Hal­tun­gen. Für „Säu­len“ der Gesell­schaft wie Medi­en, Kir­chen, Wirt­schaft, … wird das Ver­hal­ten zum Pro­test­the­ma zu einer nor­ma­tiv auf­ge­la­de­nen Fra­ge, zumin­dest aber zu einem Kal­kül – auf der „fal­schen“ Sei­te zu ste­hen, kann etwas kos­ten, kann Repu­ta­ti­on beschä­di­gen, kann wirt­schaft­lich schäd­lich sein usw. 

    Soweit, so ein­leuch­tend: fried­li­cher Pro­test ist dann erfolg­reich, wenn er es schafft, die Gesell­schaft dazu zu brin­gen, sich zum Gegen­stand des Pro­tes­tes ver­hal­ten zu müs­sen, und zwar so, dass klar ist, was die „gute“ Sei­te ist. 

    Karig geht dann aus­führ­lich auf die stra­te­gi­schen Über­le­gun­gen der Letz­ten Gene­ra­ti­on ein und auch auf die Fra­ge, wie weit zivi­ler Unge­hor­sam gehen kann. Der wun­de Punkt bei deren Stra­te­gie ist, ob Aktio­nen wie das Bewer­fen von Glas­schei­ben vor Kunst­wer­ken, das Fest­kle­ben auf Stra­ßen oder die Blo­cka­de von Pri­vat­flug­hä­fen im Sin­ne der auf­merk­sam­keits­öko­lo­gi­schen Über­le­gun­gen ziel­füh­rend sind. Sie tra­gen auf jeden Fall dazu bei, dass über Pro­test berich­tet wird, dass Pro­test sich nicht igno­rie­ren lässt. Inso­weit sind sie zielführend. 

    Gleich­zei­tig las­sen sie die­se Aktio­nen aber leicht als „Gewalt“ framen – und bie­ten damit, „den­je­ni­gen, die als Antagonist:innen in das ethi­sche Nar­ra­tiv gezwun­gen wer­den sol­len, einen leich­ten Aus­weg aus dem Dilem­ma“ (S. 129). Aus dem Kli­ma­schutz­nar­ra­tiv wird ein Nar­ra­tiv der Auf­recht­erhal­tung der guten Ord­nung, das eigent­lich The­ma der Pro­tes­te ver­schwin­det von der Agen­da. Karig mag sich nicht wirk­lich fest­le­gen. Trotz eini­ger Aus­füh­run­gen zum Wert radi­ka­le­rer Flan­ken (die dann den „gemä­ßig­te­ren“ Pro­test akzep­ta­bler und anschluss­fä­hi­ger erschei­nen las­sen) lese ich aber doch eher auf­merk­sam­keits­öko­lo­gisch begrün­de­te Skep­sis gegen­über Pro­test­for­men, die eine Nar­ra­tiv­ver­schie­bung in die fal­sche Rich­tung zu ein­fach machen.

    Der zwei­te Punkt, an dem Karigs Buch bei mir nach­ge­wirkt hat – auch, weil mir ähn­li­ches spä­tes­tens seit „Pegi­da“ durch den Kopf geht, lässt sich auf den Punkt brin­gen, dass auch „Pro­tes­tie­ren­de auf der rech­ten Sei­te […] die ent­spre­chen­den Vor­bil­der stu­die­ren, Bücher wir das von Gene Sharp über zivi­len Unge­hor­sam lesen und Reden anhö­ren“ (S. 140). 

    Vor kur­zem hat­te ich mal wie­der das Hand­buch der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­gue­ril­la aus den 1990er Jah­ren in der Hand. Ich erin­ne­re mich noch gut dar­an, wie cool ich das damals als poli­tisch akti­ver Mensch fand. Lus­ti­ge, sub­ver­si­ve Aktio­nen, um den öffent­li­chen Dis­kurs zu beein­flus­sen und den Gang der Din­ge zu stö­ren, yeah! 

    Heu­te fühlt sich das Buch anders an. Und das liegt eben auch dar­an, dass deut­lich gewor­den ist, dass „Iden­ti­tä­re“ und ande­re rech­te Bewe­gun­gen lesen kön­nen und sich die­se kom­mu­ni­ka­ti­ven Stra­te­gien – von Gramsci bis Blis­sett – längst zu eigen gemacht haben. 

    Inso­fern hat es mich gefreut, dass Karig die­se Ent­wick­lung nicht aus­blen­det, wie es ja in Büchern aus der lin­ken bis zivil­ge­sell­schaft­li­chen Ecke ger­ne gemacht wird, son­dern sich auch inten­siv mit Pro­tes­ten von „rechts“ befasst, und der Fra­ge nach­geht, war­um ein paar tau­send Tre­cker so viel schnel­ler wahr­ge­nom­men wer­den als hun­dert­tau­sen­de Klima-Demonstrant:innen.

    Karig betont, dass es einen zen­tra­len Unter­schied zwi­schen „lin­ken“ plu­ra­lis­ti­schen und „rech­ten“ popu­lis­ti­schen Pro­tes­ten gibt. Ers­te­re wol­len demo­kra­ti­sche Insti­tu­tio­nen in ihrem Sin­ne beein­flus­sen und set­zen auf Plu­ra­li­tät und die Unter­stüt­zung von bei­spiels­wei­se Wis­sen­schaft und Kunst – letz­te­re wol­len demo­kra­ti­sche Insti­tu­tio­nen dele­gi­ti­mier­ten, sehen Plu­ra­li­tät als Gefahr und stel­len auf „wir da unten“ gegen „die da oben“ ab. Es gibt einen gewal­ti­gen qua­li­ta­ti­ven Unter­schied zwi­schen dem Ver­such, Ölkon­zer­ne zu Ant­ago­nis­ten zu erklä­ren, und dem Ver­such, bestimm­te Bevöl­ke­rungs­tei­le – nach Her­kunft, Geschlecht, … – aus­zu­gren­zen und zu antagonisieren!

    Anhand die­ser Unter­schei­dung kommt Karig zu der nor­ma­ti­ven Fest­stel­lung, dass Uni­ver­sa­lis­mus Pro­tes­ten gegen­über falsch wäre. Das heißt: „Zivi­ler Unge­hor­sam und dis­rup­ti­ver Pro­test sind nur legi­tim, solan­ge sie die demo­kra­tisch gewähl­te Regie­rung als Adres­sa­ten haben und deren grund­sätz­li­che Sou­ve­rä­ni­tät akzep­tie­ren.“ (S. 143). Ich kann das unter­schrei­ben, bin mir aber beim Blick auf den anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Pol bei­spiels­wei­se der Kli­ma­be­we­gung (oder die an eini­gen Ecken wie­der auf­kei­men­de, neue Soli­da­ri­tät eini­ger lin­ker Bewe­gun­gen mit der RAF) nicht sicher, ob eine sol­che Abgren­zung in die­sen Bewe­gun­gen all­ge­mein geteilt wird. 

    In die­sem Zusam­men­hang weist Karig zu Recht auch dar­auf hin, dass rechts­po­pu­lis­ti­sche Pro­tes­te einen Effekt haben. Min­des­tens füh­ren sie dazu, dass die libe­ra­le Öffent­lich­keit sich damit beschäf­ti­gen muss, „auch wenn die­se Beschäf­ti­gung von den eigent­lich zu bear­bei­ten­den poli­ti­schen Pro­ble­men eher ablenkt und die zer­set­zen­den Kräf­te eher noch stärkt.“ (S. 142). 

    Da ist es dann kein Wun­der, dass staat­li­che Akteu­re wie Russ­land ger­ne dazu bei­tra­gen, rechts­po­pu­lis­ti­sche Bewe­gun­gen und Par­tei­en zu unterstützen. 

    Wir müs­sen etwas tun! Trotz­dem bleibt auch in Karigs Buch, drit­tens, eine gewis­se Rat­lo­sig­keit zu spü­ren, wenn es dar­um geht, wie die­ses Tun tat­säch­lich aus­se­hen kann. Ähn­lich fühl­te es sich beim Demo­kra­tie­b­ar­camp an – vie­le, die etwas tun wol­len, die auf kei­nen Fall zuse­hen wol­len, wie AfD und ande­re die poli­ti­sche Agen­da bestim­men; im Kon­kre­ten dann aber nur wenig an Handlungsoptionen. 

    Karig sieht hier eine „erlern­te Hilf­lo­sig­keit“ am Werk – es geht uns (noch) zu gut, und zugleich haben wir ver­lernt, uns als poli­ti­sche Wesen in einer Demo­kra­tie zu begrei­fen. „Das gan­ze Unglück der Mensch­heit rührt daher, dass sie zu ruhig in einem Zim­mer blei­ben.“ (S. 163). Dem­ge­gen­über stellt er das Bild einer neu­en Nor­ma­li­tät, in der die aller­meis­ten Men­schen aktiv für etwas wir­ken. Ein nar­ra­tiv ver­dich­ten­der Pro­test, eine Erzäh­lung des Dafür-Dage­gen kann dazu bei­tra­gen: durch das Schaf­fen eines „hoff­nungs­vol­len Grup­pen­be­wusst­seins“ (S. 162) eben­so wie dadurch, dass ein Ver­ständ­nis dafür ent­steht, was die „wirk­lich gerech­te Sache“ (S. 163) ist, für die man protestiert. 

    Das ist eine schö­ne Vor­stel­lung. Und es lässt sich nur unter­strei­chen, dass es rich­tig ist, dass zu einer leben­di­gen Demo­kra­tie gehört, für etwas zu strei­ten, egal wie fins­ter die Umstän­de sein mögen. Und ja, Karig hat recht: das muss gelernt und soll­te nor­ma­li­siert werden. 

    Ich wür­de hier – da bin ich dann doch zu sehr Par­tei­mit­glied – aller­dings davor war­nen, sich allei­ne auf Pro­test zu fokus­sie­ren. Das ist nicht die ein­zi­ge Form, etwas zu bewir­ken. Demo­kra­tie fin­det nicht nur auf der Stra­ße statt. Bür­ger­be­tei­li­gung kann mehr sein als Wäh­len. Und die demo­kra­ti­schen Insti­tu­tio­nen mögen müh­sam und fern erschei­nen: sie exis­tie­ren, und sie sind eben nicht nur Adressat:innen des Pro­tests, son­dern ste­hen auch zur direk­ten Mit­ge­stal­tung offen. Hier wür­de ich also wei­ter den­ken im Plä­doy­er, demo­kra­ti­sche Teil­ha­be zu nor­ma­li­sie­ren. Pro­test ist ein Weg, ein Instru­ment der Ver­än­de­rung – aber eben nicht der einzige. 

    Gleich­zei­tig tue ich mich schwer damit, als Ant­wort auf den von Karig dia­gnos­ti­zier­ten Zustand (der auf das Para­dox zurück­ge­führt wird, dass heu­te alles poli­ti­siert sein kann, bis hin zu ein­zel­nen Kon­sum­entschei­dun­gen, und damit dann letzt­lich nichts poli­tisch ist) nur nach poli­ti­scher Bil­dung, mehr Betei­li­gung und „bringt euch ein“ zu rufen. Das blen­det für mich eine Mit­ver­ant­wor­tung von Par­tei­en, Par­la­men­ten, aber auch von Medi­en und ande­ren Akteur:innen der Öffent­lich­keit aus. Ja: all die­se Akteur:innen haben eine über ihr Tages­ge­schäft hin­aus­rei­chen­de Ver­ant­wor­tung dafür, unse­re libe­ra­le Demo­kra­tie zu erhal­ten. Allei­ne krie­gen das näm­lich nicht hin. 

    #afd #öffentlichkeit #demokratie #diskurs #friedemannKarig #heldenreise #klimabewegung #klimakrise #letzteGeneration #narrativ #protest #rechtspopulismus #russland #sozialeBewegung

    https://wp.me/pMy5G-2WK

  9. Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

    Gestern sprachen Prof. Ince (BWL) & ich über die Kritik an #HossundHopf und die digitale Parallelität von wirtschaftswissenschaftlicher „Customer Journey“ (Kundenreise) & religionswissenschaftlicher #Heldenreise

    Der tapfere YouTube-Aufklärer #Marwin (20) bedankte sich bereits auf dem Blog. scilogs.spektrum.de/natur-des-

  10. Wer das Prinzip der #Heldenreise kennt, wird in diesem #Buchzitat einen wichtigen Punkt erkennen: den Auslöser, aus dem meine Gefährten überhaupt erst aufbrechen.

    Aber wieso lässt Igor Truppen Angst und Schrecken verbreiten? Ist das als Antagonist nicht etwas blass/vorhersehbar?

    Die Antwort könnt ihr in #DieKlauedesMorero finden – oder im heutigen Hintergrundtext auf Patreon. 🙂

    #ZitateDienstag #Autor_innenleben #FantasyausDeutschland #Drachenbücher #Selfpublishing #Indiebücher #Drachen

  11. Heute in einer Woche ist das offizielle Erscheinungsdatum meiner #Novelle #DiesIstMeinLetztesLied !

    Es wird den nächsten Tagen noch ein paar Tröts dazu geben. (Wenns euch schon nervt, mutet gerne den Hashtag #LastSongsCountdown )

    Zum Start weise ich einfach noch mal auf die #Podcastfolge hin, die Anfang Januar zur Novelle und zum Thema #QueerStorytelling erschienen ist. Es geht um die #Heldenreise und Alternativen, um Protagonist*innen und Belohnungen.

    genderswapped-podcast.podigee.

  12. Halbzeit im Romanprojekt! Also beim #Schreiben der Rohfassung, um genau zu sein. Da fehlen natürlich noch ein paar Zwischen-Szenen und dann das ganze #Überarbeiten, #Lektorat und alles. Aber trotzdem ein kleiner Meilenstein. =) Aktuell liefe es auf etwa 320 Seiten raus, ich möchte aber diesmal eher so 420-450 schaffen. Na, mal schauen, was am Ende tatsächlich noch fehlt. #Projekt1930 #Heldenreise #Midpoint #Autorenleben #writerslife #indieauthor

  13. Guten Morgen vom Küchentisch. Mein #Schreibbuch war gestern voll und ich hab es tatsächlich geschafft, alles daraus noch in den Rechner zu übertragen (#Diktieren). Heute ein neues Schreibbuch angefangen. Hat wieder etwas Überwindung gekostet, die leere Seite anzufangen. Jetzt gibt es eine neue Szene #Projekt1930 irgendwo kurz vor Midpoint. =) #Heldenreise #Autorenleben #writerslife #indieauthor

  14. More late-night-#plotting. Nachdem ich gestern Nacht noch zwei Figuren-Lebensläufe geschrieben habe, geht es heute weiter mit dem Handlungsgerüst, der #Heldenreise für die Haupt-Charaktere. #VonDerIdeeZumBuch #Autorenleben #weiterslife #indieauthor #Plotten #Schreiben #amwriting #writing