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#dachverband — Public Fediverse posts

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  1. Ist es hilfreich jetzt überstürzt und emotional aufgebracht, eine #Kündigung der #Kunden- und/oder #Mitgliedschaft⁠sbeziehung zur @glsbank von sich aus anzustoßen? Ich denke nein.

    Einen #Aufruf zur #Abkehr, zum #Boykott oder so zu initiieren oder sich dem anzuschließen ist nicht hilfreich. Destruktives #Verhalten, böswillige (und damit nicht in meinen Augen berechtigt entsetzte, genervte, enttäuschte) Äußerungen und Kommentare ebenso wenig.

    Vielleicht ist es sogar besser, sich § 37 (1) der Satzung genauer anzusehen (siehe https://www.gls.de/media/PDF/Broschueren/GLS_Bank/GRB0-10157_GLS_Bank_Satzung_Fassung_2025_251011.pdf) und jetzt erst recht Mitglied zu werden. Für 100,00 €.

    Wo und wie sonst kann Einfluss auf eine #Bank ausgeübt werden? Einem #Kreditinstitut, welches sich trotz aller #Kritik bewusst, freiwillig und mit #Überzeugung gefühlt qualitativ und quantitativ mehr für eine bessere #Welt einsetzt als der übergroße Teil aller anderen in ihrer Branche?

    #Einfluss, #Teilhabe und #Rechte wird durch einigermaßen freies, niedrigschwelliges, demokratisch organisiertes #Eigentum ermöglicht und garantiert. Und selbst wenn die #Kultur, das #Innenleben, vielleicht nicht in allem dem entspricht was wir als unser #Ideal begreifen und es trotz alledem noch von einer Bank im #System sprechen, als #Genossenschaft gibt es Ansätze es nicht nur besser zu meinen, sondern auch besser zu machen.

    Alles auf die #GLSBank zuzuspitzen ist als #Akt der #Zentralisierung auch nicht das #Optimum oder eine weise #Strategie für die #Zukunft, finde ich.

    Wenn sich lokal und regional verankerte #Raiffeisen- und #Volksbanken nicht vergleichbar positiv, sozial, ökologisch oder sonstwie "ausreichend" progressiv auftreten und die #Sparkasse im Ort oder Kreis ihre #Defizite in demokratischer #Struktur obwohl sie ihren #Aufbau auf öffentlichem Recht gründet und trotz oder wegen (partei-)politischer #Aufsicht und #Kontrolle nicht ausreichend nachkommen mag:

    Es ist in meinen Augen besser kritisch-konstruktiv mit ihnen zusammen zu arbeiten als mit irgendeiner vollständig privatisierten und bewusst anders strukturierten, die noch einmal ein ordentliches Stück weniger #Moral und #Ethik an den Tag legen müssen oder wollen.

    Gibt es etablierte und stabile Gruppen, die mit dem #Dachverband der kritischen #Aktionäre vergleichbar sind und Mobilisierungspotenzial haben? Kritische #Kundschaft von #Unternehmen oder #Branchen, kritische #Mitglieder von #Genossenschaften?
  2. Ist es hilfreich jetzt überstürzt und emotional aufgebracht, eine #Kündigung der #Kunden- und/oder #Mitgliedschaft⁠sbeziehung zur @glsbank von sich aus anzustoßen? Ich denke nein.

    Einen #Aufruf zur #Abkehr, zum #Boykott oder so zu initiieren oder sich dem anzuschließen ist nicht hilfreich. Destruktives #Verhalten, böswillige (und damit nicht in meinen Augen berechtigt entsetzte, genervte, enttäuschte) Äußerungen und Kommentare ebenso wenig.

    Vielleicht ist es sogar besser, sich § 37 (1) der Satzung genauer anzusehen (siehe https://www.gls.de/media/PDF/Broschueren/GLS_Bank/GRB0-10157_GLS_Bank_Satzung_Fassung_2025_251011.pdf) und jetzt erst recht Mitglied zu werden. Für 100,00 €.

    Wo und wie sonst kann Einfluss auf eine #Bank ausgeübt werden? Einem #Kreditinstitut, welches sich trotz aller #Kritik bewusst, freiwillig und mit #Überzeugung gefühlt qualitativ und quantitativ mehr für eine bessere #Welt einsetzt als der übergroße Teil aller anderen in ihrer Branche?

    #Einfluss, #Teilhabe und #Rechte wird durch einigermaßen freies, niedrigschwelliges, demokratisch organisiertes #Eigentum ermöglicht und garantiert. Und selbst wenn die #Kultur, das #Innenleben, vielleicht nicht in allem dem entspricht was wir als unser #Ideal begreifen und es trotz alledem noch von einer Bank im #System sprechen, als #Genossenschaft gibt es Ansätze es nicht nur besser zu meinen, sondern auch besser zu machen.

    Alles auf die #GLSBank zuzuspitzen ist als #Akt der #Zentralisierung auch nicht das #Optimum oder eine weise #Strategie für die #Zukunft, finde ich.

    Wenn sich lokal und regional verankerte #Raiffeisen- und #Volksbanken nicht vergleichbar positiv, sozial, ökologisch oder sonstwie "ausreichend" progressiv auftreten und die #Sparkasse im Ort oder Kreis ihre #Defizite in demokratischer #Struktur obwohl sie ihren #Aufbau auf öffentlichem Recht gründet und trotz oder wegen (partei-)politischer #Aufsicht und #Kontrolle nicht ausreichend nachkommen mag:

    Es ist in meinen Augen besser kritisch-konstruktiv mit ihnen zusammen zu arbeiten als mit irgendeiner vollständig privatisierten und bewusst anders strukturierten, die noch einmal ein ordentliches Stück weniger #Moral und #Ethik an den Tag legen müssen oder wollen.

    Gibt es etablierte und stabile Gruppen, die mit dem #Dachverband der kritischen #Aktionäre vergleichbar sind und Mobilisierungspotenzial haben? Kritische #Kundschaft von #Unternehmen oder #Branchen, kritische #Mitglieder von #Genossenschaften?
  3. AfD-Leak: >>Report Mainz hat nun mit Hilfe von Insidern, Dokumenten und Hinweisen von Journalisten des Bayerischen Rundfunks zum ersten Mal systematisch den Bundestag, alle 16 Landtage und das Europaparlament untersucht. Überprüft wurden auch Informationen von antifaschistischen Recherchegruppen wie der Autonomen Antifa Freiburg.
    #Ergebnis: Mehr als #50 Abgeordnete haben Bezüge zu Studentenverbindungen. Die meisten von ihnen sind selbst Mitglied, darunter häufig in Burschenschaften, die dem umstrittenen #Dachverband "#Deutsche #Burschenschaft" angehören. Andere Abgeordnete beschäftigen Mitarbeiter aus diesem Milieu oder haben bereits in Burschenschaftshäusern Vorträge gehalten.
    Hinzu kommen rund #60 Mitarbeiter, die im
    #Hintergrund Reden schreiben und in den #Parlamenten #Zugang zu wichtigen Informationen haben. Auch von ihnen haben die meisten einen einschlägigen Burschenschaftsbezug.
    Die Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth von der
    #Universität #Gießen befasst sich seit vielen Jahren mit Burschenschaften und kommt angesichts der Zahlen zu folgender Einschätzung: "Die Größe der Zahl schockiert mich." Die #Recherche mache deutlich, dass es innerhalb der AfD ein #rechtsextremes# Netzwerk von Burschenschaftern gibt. "Und dieses rechtsextreme Netzwerk ist meines Erachtens #hochgefährlich, weil es sicherlich mit dazu beitragen wird, die ideologische Ausrichtung der AfD noch weiter nach rechts zu verschieben." [...] Auch Partei- und Fraktionschefin Alice #Weidel beschäftigt den Recherchen zufolge mindestens drei Burschenschafter - darunter ihr Pressesprecher. Für den #EU-Spitzenkandidaten Maximilian #Krah arbeitet ein Mitglied der umstrittenen Berliner Burschenschaft "#Gothia". Diese geriet zuletzt wegen mutmaßlich rechtsextremer Tendenzen in die Kritik.
    In Bayern machte der Fall Daniel
    #Halemba Schlagzeilen. Der AfD-Landtagsabgeordnete ist Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten Würzburger Burschenschaft "#Teutonia zu Prag". Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem, weil in seinem Zimmer im Burschenschaftshaus der Teutonia ein Polizeibefehl des #SS-Führers Heinrich Himmler gefunden worden sei, der mit #Nazi-Runen[...]<<https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/afd-burschenschaften-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de
    #AfD #Burschenschaft #Rechtsextremismus #rechtsradikaler #Parlament #Zugang #geheime #Dokumente #Schutz der #Demokratie #Überprüfung des #Zugang des Parlaments unzureichend?

  4. AfD-Leak: >>Report Mainz hat nun mit Hilfe von Insidern, Dokumenten und Hinweisen von Journalisten des Bayerischen Rundfunks zum ersten Mal systematisch den Bundestag, alle 16 Landtage und das Europaparlament untersucht. Überprüft wurden auch Informationen von antifaschistischen Recherchegruppen wie der Autonomen Antifa Freiburg.
    #Ergebnis: Mehr als #50 Abgeordnete haben Bezüge zu Studentenverbindungen. Die meisten von ihnen sind selbst Mitglied, darunter häufig in Burschenschaften, die dem umstrittenen #Dachverband "#Deutsche #Burschenschaft" angehören. Andere Abgeordnete beschäftigen Mitarbeiter aus diesem Milieu oder haben bereits in Burschenschaftshäusern Vorträge gehalten.
    Hinzu kommen rund #60 Mitarbeiter, die im
    #Hintergrund Reden schreiben und in den #Parlamenten #Zugang zu wichtigen Informationen haben. Auch von ihnen haben die meisten einen einschlägigen Burschenschaftsbezug.
    Die Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth von der
    #Universität #Gießen befasst sich seit vielen Jahren mit Burschenschaften und kommt angesichts der Zahlen zu folgender Einschätzung: "Die Größe der Zahl schockiert mich." Die #Recherche mache deutlich, dass es innerhalb der AfD ein #rechtsextremes# Netzwerk von Burschenschaftern gibt. "Und dieses rechtsextreme Netzwerk ist meines Erachtens #hochgefährlich, weil es sicherlich mit dazu beitragen wird, die ideologische Ausrichtung der AfD noch weiter nach rechts zu verschieben." [...] Auch Partei- und Fraktionschefin Alice #Weidel beschäftigt den Recherchen zufolge mindestens drei Burschenschafter - darunter ihr Pressesprecher. Für den #EU-Spitzenkandidaten Maximilian #Krah arbeitet ein Mitglied der umstrittenen Berliner Burschenschaft "#Gothia". Diese geriet zuletzt wegen mutmaßlich rechtsextremer Tendenzen in die Kritik.
    In Bayern machte der Fall Daniel
    #Halemba Schlagzeilen. Der AfD-Landtagsabgeordnete ist Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten Würzburger Burschenschaft "#Teutonia zu Prag". Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem, weil in seinem Zimmer im Burschenschaftshaus der Teutonia ein Polizeibefehl des #SS-Führers Heinrich Himmler gefunden worden sei, der mit #Nazi-Runen[...]<<https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/afd-burschenschaften-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de
    #AfD #Burschenschaft #Rechtsextremismus #rechtsradikaler #Parlament #Zugang #geheime #Dokumente #Schutz der #Demokratie #Überprüfung des #Zugang des Parlaments unzureichend?