Ich wäre so gerne dabei gewesen …
Sind schon wieder 8 Jahre seit meiner letzten Reise nach Israel vergangen? Ich mag es kaum glauben, aber selbst wenn ich alle Finger zu Hilfe nehme, um die Jahres eines nach dem anderen abzuzählen, es bleibt dabei: ACHT JAHRE
Nicht, dass ich nicht jedes Jahr hätte fahren wollen, aber, aber, aber … immer hatten andere Dinge Vorrang oder es lag an meinem Skiunfall oder an Corona oder an sonstigem Ungemach, das eine Reise verhinderte.
Vor acht Jahren nahm ich an der Gruppenreise der „Christlichen Israelfreunde Norddeutschlands“ teil – ein wunderbares, als Begegnungsreise geplantes Abenteuer. In diesem Frühjahr warben Ulrike und Michael Dierks, die Reiseleiter von 2018, für eine in diesen Herbst geplante Reise. Ich ließ mich sofort auf die Liste der Interessenten setzen, aber wieder machten mir schwierige und gesundheitliche Umstände einen Strich durch die Rechnung und ich musste sehr kurzfristig meine Zusage zurückziehen. Traurig, aber “ אין ברירה (Ein Breira)“ – keine Alternative, nicht zu ändern.
Auch diese Reise, vom 12. – 20. Oktober war als Begegnungsreise geplant – und bevor ich nun ausführlich mit eigenen Sätzen Erklärungen zu einer Reise abgebe, an der ich nicht teilgenommen habe, setzte ich hier für Interessierte den Link zum Reiseblog. Man muss ein bisschen scrollen – Blogs laufen ja beim Schreiben vorwärts, aber das Tagebuch liest sich im Nachhinein vom letzten zum ersten Tag. Es lohnt sich, reinzuschauen. Mit Dank an die Blogger und an Ulrike und Michael Dierks!
cindev.de/2026/09/30/judaea-und-samaria-reise-okt-26/
Die Reise ist gerade auch im Hinblick auf die aufflammenden kritischen Berichte über „Siedler und Siedlergewalt“ sehr interessant, umso mehr bedauere ich es, nicht dabei gewesen zu sein. Wir sollten uns von den reißerischen Nachrichten nicht täuschen lassen, sie sind „nur“ eine weitere moderne Variante der uralten Behauptung, die „Juden seien unser Unglück“. Ginge es in der Berichterstattung tatsächlich um die gewaltsamen Vorkommnisse in Judäa und Samaria, hätten wir doch schon seit Jahren nahezu wöchentlich über Übergriffe von Arabern auf die sogenannten „Siedler“ lesen müssen, die ohnehin quantitativ sehr viel bedeutsamer waren als die so heftig kritisierten „Übergriffe“ auf Araber. Aber in alle den zurückliegenden Jahren waren Juden die Opfer, und das ist für die israelkritische Propaganda weit weniger interessant als wehrhafte Juden, die sich gegen feindlich gesonnene Nachbarn erwehren müssen …
Wenn, wie ach so kritisch berichtet, jetzt Judäa und Samaria von der israelischen Armee abgeriegelt werden, so sollten wir es als die notwendigen Maßnahmen aufgrund von Warnungen betrachten, dass vor den Wahlen in Israel Anschläge auf Israel und in den Gebieten wahrscheinlich sind. Nichts heizt nämlich die skandalisierende Berichterstattung über die schlimmen Israelis so an, wie eine wehrhafte Maßnahme des Staates gegen arabisch-palästinensische Terroristen. Die HAMAS und ihre Brüder im Geiste schrecken vor keiner Gelegenheit zurück, die der antiisraelischen Propaganda dienen könnte – und in Deutschland gibt es leider genug Menschen, die allzu gerne auf den Zug aufspringen, wie man unschwer an Zeitungsberichten und Nachrichtensendungen erkennen kann.
Darum wieder und wieder mein aufrichtiger Wunsch:
SCHALOM UVRACHA dem Volk und Land ISRAEL
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