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351 results for “kondrai”

  1. Multiverse Thriller HOSTILE DIMENSIONS in Theaters & Digital 8/23 from Dark Sky Films
    Sci-Fi/Horror Movie Coming to Theaters and Digital/VOD Platforms August 23rd from Dark Sky Films

    A twist-filled multi-verse thriller from Graham...
    comiccrusaders.com/multiverse-
    #hostile dimensions #horror #sci-fi #dark sky films #Graham Hughes #Stephen Beavis #Cedric Gall #Annabel Logan #Joma West #Josie Rogers #Paddy Kondracki

  2. Ukraine confirms Russian #ferry ‘seriously damaged’ in attack on Crimea

    Ukrainian attack on occupied #Crimea resulted in ferry used by #Russian forces to transport military equipment being seriously damaged

    Drones attacked ship at Port of #Kavkaz, which lies in #Kerch Strait separating the peninsula from Russia’s #Krasnodar Krai, the region’s governor, Veniamin Kondratyev, claimed.

    kyivindependent.com/ukraine-co

    #StopRussianAggression #DroneStrikes #UkrainianDrones

  3. Die #reblog bzw #boost Funktion bei Mastodon halte ich für unvollständig. Im Sinne von #Ahrens2017 sieht die Funktion nicht vor, einen Beitrag in eigenen Worten zusammenzufassen und dazu gegebenfalls auch mit einem eigenen Gedanken zu versehen. Zusammenfassung und eigener Gedanke müssten so gesehen immer als Antwort bzw. Reaktion formuliert werden. Kontraintuitiv, denn ich schriebe ja dem Autor, was er bereits geschrieben oder geteilt hat.

  4. I think it's 9 nm SE of Gelendzhik

    Unknown drones targeted a site near Gelendzhik, Krasnodar Krai.

    Putin’s top secret residency 9 miles SE of #Gelendzhik. Near the village of Jankhot on Cape Idokopas, there is an estate palace built, according to investigations, for the war criminal Vladimir Putin.

    On the night of May 27, drones attacked objects near #Gelendzhik in the #Krasnodar region of #Russia, where, according to investigators the "Putin's palace" is a legitimate target.

    The authorities of the Krasnodar region of the Russian fascist state said two drones were "neutralized" in the village of Krynytsia and the village of Jankhot. Governor Veniamin Kondratiev said that debris from the apparatus damaged an unfinished house in Krynytsia and fell on trees in Dzhanhot.

    #arrestputin #warcriminal #RussiaIsATerroristState ##RussiaInvadedUkraine #Ukraine

  5. #KlassiskMusik
    Dmitri Sjostakovitj (Schostakowitsch, Shostakovich, Chostakovitch, Шостакович, beroende på om du är svensk, tysk, engelsktalande, fransktalande ller ryss) 10:e symfoni anses av många som hans främsta. Fan vet. Men den påstås vara en skildring av Stalins Sovjet. Speciellt andra satsen är en skräckskildring av Staling själv, enligt myten. Här tolkad av... Karajan! som lyckas bättre än båd Mravinskij och Kondrasjin.

    open.spotify.com/track/4tF8kUv

  6. So machst du Blogbeiträge mit einem Add-On für KI-Textresonanz aktiv erschließbar

    Ich habe für meine Website ein kleines Add-On namens ‚Textresonanz‘ entwickelt, das du vielleicht auch in deinem Kontext weiternutzen willst. Es kann immer dann hilfreich sein, wenn du Inhalte im Internet teilst und zu ihrer aktiven Erschließung, Reflexion und Weiterarbeit einladen willst. Außerdem kannst du damit nebenbei unterstützen, dass Nutzende lernen, KI-Sprachmodelle nicht als Abkürzung, sondern als Lernverstärkung zu nutzen. Du kannst dieses Add-On direkt für diesen Beitrag ausprobieren:

    Warum finde ich dieses Add-On sinnvoll?

    Ich kann es natürlich nicht belegen, aber gehe doch stark davon aus, dass viele Leser*innen des eBildungslabor mit dem Aufkommen von generativen KI-Sprachmodellen meine Texte nicht immer oder nicht ausschließlich direkt und in Gänze lesen, sondern sich häufig auch KI-Unterstützung mit dazu holen. So wie KI-Sprachmodelle angelegt sind, ist solch eine intuitive KI-Nutzung meistens in der Form: ‚Fasse mir diesen Text zusammen!‘ Dann wird der Text mal mehr, mal weniger gut kurz zusammengefasst ausgegeben.

    An dieser Praxis ist erst einmal nichts verkehrt. Denn in der Tat lässt sich durch solch ein Vorgehen relativ schnell erkennen, ob der Text für mich gerade spannend ist. Denn ich erhalte darüber erst einmal einen komprimierten Überblick.

    Zugleich gibt es aber noch so viel mehr Möglichkeiten zur KI-Interaktion mit Texten. Und vor allem spannendere, weil sie eine deutlich aktivere Erschließung von Texten ermöglichen. Mit dem Add-On möchte ich dazu ermutigen, genau solche weiteren Möglichkeiten auszuprobieren.

    Ich verbinde damit eine doppelte Hoffnung:

    1. Auf einer inhaltlichen Ebene freue ich mich, wenn an meinen Texten weitergedacht und weitergearbeitet wird. Dazu können KI-Sprachmodelle gute Resonanzmaschinen sein.
    2. Auf einer medienpädagogischen Ebene möchte ich zu neuen, aktiven und kontraintuitiven Texterschließungsformen in Interaktion mit KI ermutigen und befähigen.

    Nebenbei will ich die verwendeten KI-Interaktionen auch ein bisschen optimieren, denn ein Blogbeitrag ist für Menschen anders geschrieben als für Maschinen. Ich stelle deshalb im Rahmen des Add-Ons zugleich eine maschinenoptimierte Version des jeweiligen Textes zur Verfügung.

    Ganz bewusst gebe ich kein festes KI-Sprachmodell vor (oder integriere ein solches direkt auf meiner Seite), weil ich eine dezentrale und selbstbestimmte KI-Nutzung als einen großen Wert empfinde. Alle können und sollten also die KI-Sprachmodelle nutzen, die sie als hilfreiche Werkzeuge empfinden. Und sehr gerne natürlich auch immer wieder mit unterschiedlichen Modellen experimentieren.

    Was beinhaltet das Add-On genau?

    Wie du oben sehen kannst, umfasst das Add-On eine aufklappbare Box, die zu einer KI-Interaktion einlädt. Darin befinden sich 5 vorformulierte Einladungen zu einer KI-Interaktion:

    • Erkläre mir den Inhalt des Textes einfach und prägnant!
    • Warum könnte dieser Beitrag für mich spannend sein?
    • Was spricht gegen die Thesen dieses Beitrags?
    • Gib mir drei Fragen für einen Austausch über den Beitrag!
    • Was wäre ein konkreter Schritt, den ich aufbauend auf diesem Beitrag angehen könnte?

    Zusätzlich gibt es ein Eingabefeld, in das Nutzende eine eigene Idee eintragen können.

    Wenn eine Person einen dieser Buttons anklickt, wird ein Prompt kopiert, der passend zur jeweiligen Auswahl eine gut formulierte Anweisung an ein KI-Sprachmodell inklusive einer KI-optimierten Fassung des Textes beinhaltet. Dieser Prompt kann dann in ein KI-Sprachmodell eingegeben werden, um sich darüber in Interaktion zu begeben.

    In allen Prompts ist die Vorgabe enthalten, dass – falls dem genutzten Sprachmodell bekannt – der Kontext der nutzenden Person einbezogen werden soll. Wenn Nutzende diese Prompts in KI-Sprachmodellen verwenden, die sie mit eigenem Kontext eingerichtet haben (z.B. über Custom Instructions), wird diese Aufforderung besonders gut erfüllt werden können.

    Dieser Ansatz macht für mich auch direkt den Clou dieses Add-Ons aus. Denn ich gebe meinen Inhalt auf diese Weise frei und ermögliche Weiterdenken. Wer die Prompts nutzt, wird je nach eigenem Kontext und genutztem Sprachmodell immer wieder andere Ausgaben bekommen.

    Vor diesem Hintergrund führt das Add-On sogar dazu, dass es selbst für mich spannend ist, mich auf diese Weise in Resonanz mit meinen eigenen Texten zu begeben. :-)

    Wie funktioniert das Add-On technisch?

    Die zur Verfügung gestellten Prompts und auch die KI-optimierte Textfassung zum jeweiligen Beitrag sind KI-generiert. Das passiert nicht auf meiner Website, sondern im Vorfeld. Ich füge in den Beitrag dann einen ziemlich langen HTML-Code ein, der dann auf die oben sichtbare Art und Weise dargestellt wird. Er beinhaltet die Funktion, dass hinter jedem Button ein Text (= der vorbereitete Prompt) hinterlegt ist, der mit Klick auf den Button kopiert wird. Bei der eigenen Angabe ist es ein Text mit einer Lücke, in der die Eingabe der nutzenden Person ergänzt wird.

    Damit ich diese Erstellung nicht für jeden Blogbeitrag neu prompten muss, habe ich mir dazu einen sogenannten ‚Skill‘ in Claude Code (einem KI-gestützten Terminal-Werkzeug) angelegt. Das ist eine Routine-Anweisung, die ich im Terminal aktivieren kann und dann entweder auf eine URL auf meiner Website (wenn ich das Add-On zu einem bereits veröffentlichten Beitrag ergänzen will) oder zu einem Text auf meinem Rechner (wenn ich den Blogbeitrag gerade neu schreibe) verweisen kann.

    Praktisch funktioniert das über KI-Nutzung in meinem Terminal, wo ich (nachdem ich den Skill abgespeichert habe) jetzt nur noch den Befehl /text-interaktion eingeben muss (= das ist der Name, den ich für diesen Skill festgelegt habe). Dann werden die entsprechenden Inhalte KI-generiert und ich kann sie in einem Blogbeitrag platzieren. Ich habe den Skill so angelegt, dass die KI-generierte Zusammenfassung zunächst vor der Weiterarbeit von mir gegengecheckt wird, so dass ich hier bei Bedarf noch Änderungen vornehmen kann, falls eine aus meiner Sicht nicht passende Zusammenfassung konfabuliert wird.

    Ich habe den Skill für meinen Blog im eBildungslabor geschrieben, so dass er nicht direkt weiternutzbar ist. Du kannst ihn dir aber mit wenig Aufwand auf deinen Kontext hin anpassen. Und vielleicht interessiert dich ja auch erst einmal einfach nur, wie solch ein Skill aussieht.

    Skill ansehen
    ---
    name: text-interaktion
    description: Erstellt kopierbare KI-Prompts zur Interaktion mit einem Blogbeitrag und speichert sie als WordPress-HTML
    argument-hint: "[ordner-oder-url]"
    ---
    
    Erstelle kopierbare Prompts, mit denen Nutzende einen Blogbeitrag von Nele Hirsch (eBildungslabor) in einem beliebigen KI-Sprachmodell weiter erschließen können.
    
    ## Schritt 1: Text einlesen
    
    - Falls eine URL angegeben wurde: Inhalt der URL mit WebFetch abrufen und den Beitragstext extrahieren.
    - Falls ein Ordner oder eine Datei angegeben wurde: Text aus der Datei lesen.
    - Falls nichts angegeben: im aktuellen Ordner nach Textdateien suchen.
    - Den Beitragstitel und den Beitragsnamen (Slug) ermitteln.
    
    ## Schritt 2: Maschinenoptimierte Textfassung erstellen
    
    Erstelle aus dem Originaltext eine komprimierte, strukturierte Fassung, die für die Verarbeitung durch Sprachmodelle optimiert ist. Verwende dieses Format:
    
    TITEL: [Titel des Beitrags]
    QUELLE: Blogbeitrag von Nele Hirsch, eBildungslabor
    
    HAUPTTHESE: [Zentrale Aussage in 1-2 Sätzen]
    
    KERNPUNKTE:
    1. [Erstes zentrales Argument/Punkt]
    2. [Zweites zentrales Argument/Punkt]
    3. [Drittes, falls vorhanden]
    
    BEISPIELE/BELEGE: [Genannte Beispiele, Daten oder Belege, kompakt zusammengefasst]
    
    FAZIT: [Schlussgedanke des Textes in 1-2 Sätzen]
    
    Regeln für die maschinenoptimierte Fassung:
    - Maximal 500 Wörter
    - Keine Füllwörter, keine rhetorischen Figuren
    - Fachbegriffe beibehalten, aber jedes Argument auf den Kern reduzieren
    - Originalgetreu im Inhalt, komprimiert in der Form
    - Keine eigenen Interpretationen oder Wertungen hinzufügen
    - Neles Formulierungen wo möglich nutzen
    
    ## Schritt 3: Fünf kopierbare Prompts formulieren
    
    Jeder Prompt ist ein vollständiger, kopierbarer Text, der ohne Anpassung in ein beliebiges KI-Sprachmodell eingefügt werden kann. Jeder Prompt folgt diesem Aufbau:
    
    Der folgende Text ist ein Blogbeitrag von Nele Hirsch aus dem eBildungslabor.
    
    [Maschinenoptimierte Textfassung aus Schritt 2]
    
    Deine Aufgabe: [Spezifische Aufgabenstellung]
    
    Die fünf Aufgabenstellungen (in dieser Reihenfolge):
    
    1. Einfach und prägnant
    Button-Beschriftung: "Erkläre mir den Inhalt des Textes einfach und prägnant!"
    Aufgabenstellung: "Stelle zuerst in 1-2 Sätzen den Inhalt dieses Beitrags dar. Fasse dann den Kerngedanken in maximal 3 einfachen Sätzen zusammen. Verwende keine Fachbegriffe. Schreibe so, dass Menschen ohne Vorwissen den Text verstehen. Falls dir mein Kontext z.B. aus vorherigen Interaktionen mit dir bekannt ist, passe die Erklärung entsprechend an."
    
    2. Warum spannend
    Button-Beschriftung: "Warum könnte dieser Beitrag für mich spannend sein?"
    Aufgabenstellung: "Stelle zuerst in 1-2 Sätzen den Kontext dieses Beitrags dar. Benenne dann genau einen Aspekt, warum dieser Text relevant oder spannend sein könnte. Maximal 2 Sätze. Falls dir mein Kontext z.B. aus vorherigen Interaktionen bekannt ist, stelle eine direkte Verbindung her."
    
    3. Gegenposition
    Button-Beschriftung: "Was spricht gegen die Thesen dieses Beitrags?"
    Aufgabenstellung: "Stelle zuerst in 1-2 Sätzen die zentrale These dieses Beitrags dar. Formuliere dann genau ein fundiertes Gegenargument dazu. Maximal 4 Sätze. Argumentiere sachlich und nachvollziehbar. Falls dir mein Kontext z.B. aus vorherigen Interaktionen bekannt ist, beziehe diesen in das Gegenargument mit ein."
    
    4. Austausch-Fragen
    Button-Beschriftung: "Gib mir drei Fragen für einen Austausch über den Beitrag!"
    Aufgabenstellung: "Formuliere genau 3 Fragen für einen Austausch im Team oder in einer Gruppe. Jede Frage beginnt mit einem konkreten Bezug zum Text. Darauf folgt eine offene Transferfrage, die einlädt, den Inhalt auf den eigenen Kontext zu beziehen. Falls dir mein Kontext z.B. aus vorherigen Interaktionen bekannt ist, passe die Fragen entsprechend an."
    
    5. Konkreter Schritt
    Button-Beschriftung: "Was wäre ein konkreter Schritt, den ich aufbauend auf diesem Beitrag angehen könnte?"
    Aufgabenstellung: "Stelle zuerst in 1-2 Sätzen den Kontext dieses Beitrags dar. Schlage dann genau eine konkrete, umsetzbare Handlung vor, die sich aus diesem Text für die eigene Praxis ableiten lässt. Maximal 3 Sätze, handlungsorientiert formuliert. Falls dir mein Kontext z.B. aus vorherigen Interaktionen bekannt ist, stelle eine Verbindung her, wie diese Handlung in meinem Arbeitsalltag aussehen könnte."
    
    Eigene Interaktion (Freitext-Eingabe):
    Unterhalb der fünf Buttons gibt es ein Eingabefeld für eigene Interaktionen mit Platzhaltertext und einem Button "Generierten Prompt kopieren".
    
    ## Schritt 4: WordPress-HTML erstellen und speichern
    
    Das HTML besteht aus einem einzigen <!-- wp:html -->-Block. Im HTML-Quellcode steht nur ein leeres <div> und ein <script>. Das gesamte sichtbare UI (Kasten, Details-Element, Einleitungstext, Buttons, CSS) wird per JavaScript erzeugt.
    
    Warum alles per JavaScript:
    - ActivityPub/Social Media: Script wird gestripped, nichts Sichtbares bleibt.
    - WordPress-Stabilität: Minimaler HTML-Teil kann nicht zerstört werden.
    - Button-Styles: Eigener Style-Block für Kontur-Buttons und Kasten.
    
    ## Schritt 5: Ergebnis zeigen
    
    Ausgabe im Terminal: Welcher Text verarbeitet wurde, wo die HTML-Datei gespeichert wurde.

    Fazit

    Ich habe die KI-Interaktion jetzt testweise bei einigen früheren Blogbeiträgen eingefügt. Du kannst gerne damit erkunden:

    Und vielleicht hast du ja auch Lust, deinen eigenen Blog oder andere Online-Inhalte von dir mit solch einem Add-On zu erweitern.

    #KünstlicheIntelligenzKI #Tools
  7. Sabotaje algoritmikoaren alde

    «I will overturn, overturn, overturn, it[…]»
    Ezekiel 21:27 – King James Version

    «Algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik»
    Xabier Landabidea

    Deseroso nago, deseroso gure jendarteak teknologiarekiko hartu duen jarrera kasik erlijiosoarekin, eta deseroso, horri aurre egiteko ikusten dudan ezintasun politiko eta sozialarekin. Ikara sor dezaketen joerak ikusten ditugu, jenderik gabeko sare sozialak adibidez, eta tragedia baino kakaztearen ondoriozko fartsa iruditzen zait. Beste adimen artifizial baten bila euskal eskalan lan egin beharko dugu, eta ni hor aurkituko nauzue, baina ez zait aski. Borroken eta borrokarako tresnen aliantza berriak egin beharko ditugu, teknomonoteismoa ezarri nahi duten idiotak garaitzeko. Sua behar dut (RF Kuang-en modura), kolektiboki erabakitzen dugunean, kalte egiten diguten ustez atzeraezinak diren teknologia horiek itzaltzeko, ez… errautsetaraino erretzeko! Eta bide teknopolitiko berriak abiatzeko, bizitzaren alde egingo dugu, tresna berriekin.

    Egunerokoak eta praktikak pentsamendurako uzten dizkidaten tarte txikietan, zerbait aurkitu dut, Ludd eta Internazional Situazionistaren arteko zerbait, katastrofista izan gabe, apokaliptikoa izan nahi duen proposamen politiko eta estetiko bat, Sabotaje Algoritmikoa, eta hau azaltzen duen Manifestua.

    Manifestuak sistematikoki egituratutako hamar proposamenen segida osatzen du, 0tik 9ra zenbatua, bakoitzak marraztuz Sabotaje Algoritmikoa kontzeptu kritikoa osatzen duten oinarrizko printzipioak, ikuspegi estrategikoak eta adierazpen estetikoak, kultura digitalaren eta informazioaren teknologiaren marko zabaldu eta korapilatsuetan barrena.

    Horrela, The Algorithmic Sabotage Research Group (ASRG) talde konspirazional, estetiko-politiko, eta praktikan oinarrituak proposatuta, manifestua euskaratu dut bizitzak utzi didan tarte txiki batean, algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik pentsatu eta antolatu gaitezen.

    ASRG taldeak ideia gehiago ere baditu, lantzen ari naiz, eta ekarriko ditut hona, orain lehen proposamena, Manifestua irakurri, hobetu, solastu eta ekinen dugu:

    Sabotaje Algoritmikoari buruzko manifestua

    Atenas, 2024ko maiatza

    1. Sabotaje Algoritmikoa tekno-desobedientzia figura bat da teknologiaren kritikan ez dagoen militantziarentzat.
    2. Teknologiarekiko ezinikusi atabikoaren ordez, Sabotaje Algoritmikoa, erabiltzen duen komunitatearen indarretik sortzen den kontrabotere modu bat bezala irakur daiteke.
    3. Sabotaje Algoritmikoak miserian loratzen den marko ideologiko kapitalista zeharkatzen du, orainean subertsio lana eginez, menperatze algoritmikoaren forma garaikideak deseginez, utzikeria eta automatikotasun orokortuaren aurrean ekintza etikorako espazioak eskatuz.
    4. Sabotaje Algoritmikoa sailkapen sozial, juridiko edo algoritmikoko edozein sistemaren aurretiko ekintzara bideratutako elkartasun-konpromisoa da.
    5. Sabotaje Algoritmikoa autonomia sozialaren aldeko mugimendu zabalago baten berrikuntza estrukturalaren parte da, zeinak teknologia hegemonikoaren harraparitzei aurre egiten dien ekintza zuzen basatiaren bidez, kontzienteki justizia sozialaren eta berdinzaletasunaren idealekin lerrokatuta.
    6. Sabotaje Algoritmikoak errotik eraldatzen ditu gure egitura teknopolitikoak, inperio algoritmikoan estratifikatuta dauden egiturazko bidegabekerietatik, ikuspegi supremazistetatik eta botere autoritario nekropolitikotik aldenduz, haien materialtasuna eta ondorioak nabarmenduz, bai karbono isuriei dagokienez, bai kontrolaren zentralizazioari dagokionez.
    7. Sabotaje Algoritmikoak botereari eta etekinen maximizazioari mesede egiten dien umiliazio algoritmikoa arbuiatzen du, elkar-laguntza eta solidaritate jardueretan zentratuz.
    8. Teknopolitikaren lehen urratsa ez da teknologikoa, politikoa baizik. Ikuspegi feminista erradikal, antifaxista eta dekolonialak erronka politikoa dira Sabotaje Algoritmikoarentzat, interdependentzia eta zaintza kolektiboko gaiak inperio algoritmikoaren optimizazio erredukzionisten aurrean kokatzen dituztelako.
    9. Sabotaje Algoritmikoak bortizkeria algoritmikoaren eta teknosoluzionismo faxistaren aurka borrokatzen du, pentsamolde ezberdin bat, kontrainteligentzia kolektibo bat adieraz dezaketen erresistentzia artistiko eta aktibistetan arreta jarriz.
    10. Sabotaje algoritmikoa teknologia kaltegarriaren murrizketa komunitarioaren beharraren defentsa emantzipatzailea da, algoritmoaren gainetik eta azpitik segregazio abstraktuaren aurka borrokatuz.

    #AA #adimenArtifiziala #algoritmoak #burujabetzaTeknologikoa #etorkizuna #InternazionalSituazionista #ludismoa #PentsatzekoEkin #SabotajeAlgoritmikoa #situazionismoa #sua #teknologia #teknopolitika

    https://etzi.pm/sabotaje-algoritmikoaren-alde/

  8. Sabotaje algoritmikoaren alde

    «I will overturn, overturn, overturn, it[…]»
    Ezekiel 21:27 – King James Version

    «Algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik»
    Xabier Landabidea

    Deseroso nago, deseroso gure jendarteak teknologiarekiko hartu duen jarrera kasik erlijiosoarekin, eta deseroso, horri aurre egiteko ikusten dudan ezintasun politiko eta sozialarekin. Ikara sor dezaketen joerak ikusten ditugu, jenderik gabeko sare sozialak adibidez, eta tragedia baino kakaztearen ondoriozko fartsa iruditzen zait. Beste adimen artifizial baten bila euskal eskalan lan egin beharko dugu, eta ni hor aurkituko nauzue, baina ez zait aski. Borroken eta borrokarako tresnen aliantza berriak egin beharko ditugu, tekno-monoteismoa ezarri nahi duten idiotak garaitzeko. Sua behar dut (RF Kuang-en modura), kolektiboki erabakitzen dugunean, kalte egiten diguten ustez atzeraezinak diren teknologia horiek itzaltzeko, ez… errautsetaraino erretzeko! Eta bide teknopolitiko berriak abiatzeko, bizitzaren alde egingo dutenak.

    Egunerokoak eta praktikak pentsamendurako uzten dizkidaten tarte txikietan, zerbait aurkitu dut, Ludd eta Internazional Situazionistaren arteko zerbait, katastrofista izan gabe, apokaliptikoa izan nahi duen proposamen politiko eta estetiko bar, Sabotaje Algoritmikoa, eta hau azaltzen duen Manifestua.

    Manifestuak sistematikoki egituratutako hamar proposamenen segida osatzen du, 0tik 9ra zenbatua, bakoitzak marraztuz Sabotaje Algoritmikoa kontzeptu kritikoa osatzen duten oinarrizko printzipioak, ikuspegi estrategikoak eta adierazpen estetikoak, kultura digitalaren eta informazioaren teknologiaren marko zabaldu eta korapilatsuetan barrena.

    Horrela, The Algorithmic Sabotage Research Group (ASRG) talde konspirazional, estetiko-politiko, eta praktikan oinarrituak proposatuta, manifestua euskaratu dut bizitzak utzi didan tarte txiki batean, algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik pentsatu eta antolatu gaitezen.

    ASRG taldeak ideia gehiago ere baditu, lantzen ari naiz, eta ekarriko ditut hona, orain lehen proposamena, Manifestua irakurri, hobetu, solastu eta ekinen dugu:

    Sabotaje Algoritmikoari buruzko manifestua

    Atenas, 2024ko maiatza

    1. Sabotaje Algoritmikoa tekno-desobedientzia figura bat da teknologiaren kritikan ez dagoen militantziarentzat.
    2. Teknologiarekiko ezinikusi atabikoaren ordez, Sabotaje Algoritmikoa, erabiltzen duen komunitatearen indarretik sortzen den kontrabotere modu bat bezala irakur daiteke.
    3. Sabotaje Algoritmikoak miserian loratzen den marko ideologiko kapitalista zeharkatzen du, orainean subertsio lana eginez, menperatze algoritmikoaren forma garaikideak deseginez, utzikeria eta automatikotasun orokortuaren aurrean ekintza etikorako espazioak eskatuz.
    4. Sabotaje Algoritmikoa sailkapen sozial, juridiko edo algoritmikoko edozein sistemaren aurretiko ekintzara bideratutako elkartasun-konpromisoa da.
    5. Sabotaje Algoritmikoa autonomia sozialaren aldeko mugimendu zabalago baten berrikuntza estrukturalaren parte da, zeinak teknologia hegemonikoaren harraparitzei aurre egiten dien ekintza zuzen basatiaren bidez, kontzienteki justizia sozialaren eta berdinzaletasunaren idealekin lerrokatuta.
    6. Sabotaje Algoritmikoak errotik eraldatzen ditu gure egitura teknopolitikoak, inperio algoritmikoan estratifikatuta dauden egiturazko bidegabekerietatik, ikuspegi supremazistetatik eta botere autoritario nekropolitikotik aldenduz, haien materialtasuna eta ondorioak nabarmenduz, bai karbono isuriei dagokienez, bai kontrolaren zentralizazioari dagokionez.
    7. Sabotaje Algoritmikoak botereari eta etekinen maximizazioari mesede egiten dien umiliazio algoritmikoa arbuiatzen du, elkar-laguntza eta solidaritate jardueretan zentratuz.
    8. Teknopolitikaren lehen urratsa ez da teknologikoa, politikoa baizik. Ikuspegi feminista erradikal, antifaxista eta dekolonialak erronka politikoa dira Sabotaje Algoritmikoarentzat, interdependentzia eta zaintza kolektiboko gaiak inperio algoritmikoaren optimizazio erredukzionisten aurrean kokatzen dituztelako.
    9. Sabotaje Algoritmikoak bortizkeria algoritmikoaren eta teknosoluzionismo faxistaren aurka borrokatzen du, pentsamolde ezberdin bat, kontrainteligentzia kolektibo bat adieraz dezaketen erresistentzia artistiko eta aktibistetan arreta jarriz.
    10. Sabotaje algoritmikoa teknologia kaltegarriaren murrizketa komunitarioaren beharraren defentsa emantzipatzailea da, algoritmoaren gainetik eta azpitik segregazio abstraktuaren aurka borrokatuz.

    #AA #adimenArtifiziala #algoritmoak #burujabetzaTeknologikoa #etorkizuna #InternazionalSituazionista #ludismoa #PentsatzekoEkin #SabotajeAlgoritmikoa #situazionismoa #sua #teknologia #teknopolitika

    https://etzi.pm/sabotaje-algoritmikoaren-alde/

  9. Sabotaje algoritmikoaren alde

    «I will overturn, overturn, overturn, it[…]»
    Ezekiel 21:27 – King James Version

    «Algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik»
    Xabier Landabidea

    Deseroso nago, deseroso gure jendarteak teknologiarekiko hartu duen jarrera kasik erlijiosoarekin, eta deseroso, horri aurre egiteko ikusten dudan ezintasun politiko eta sozialarekin. Ikara sor dezaketen joerak ikusten ditugu, jenderik gabeko sare sozialak adibidez, eta tragedia baino kakaztearen ondoriozko fartsa iruditzen zait. Beste adimen artifizial baten bila euskal eskalan lan egin beharko dugu, eta ni hor aurkituko nauzue, baina ez zait aski. Borroken eta borrokarako tresnen aliantza berriak egin beharko ditugu, tekno-monoteismoa ezarri nahi duten idiotak garaitzeko. Sua behar dut (RF Kuang-en modura), kolektiboki erabakitzen dugunean, kalte egiten diguten ustez atzeraezinak diren teknologia horiek itzaltzeko, ez… errautsetaraino erretzeko! Eta bide teknopolitiko berriak abiatzeko, bizitzaren alde egingo dutenak.

    Egunerokoak eta praktikak pentsamendurako uzten dizkidaten tarte txikietan, zerbait aurkitu dut, Ludd eta Internazional Situazionistaren arteko zerbait, katastrofista izan gabe, apokaliptikoa izan nahi duen proposamen politiko eta estetiko bar, Sabotaje Algoritmikoa, eta hau azaltzen duen Manifestua.

    Manifestuak sistematikoki egituratutako hamar proposamenen segida osatzen du, 0tik 9ra zenbatua, bakoitzak marraztuz Sabotaje Algoritmikoa kontzeptu kritikoa osatzen duten oinarrizko printzipioak, ikuspegi estrategikoak eta adierazpen estetikoak, kultura digitalaren eta informazioaren teknologiaren marko zabaldu eta korapilatsuetan barrena.

    Horrela, The Algorithmic Sabotage Research Group (ASRG) talde konspirazional, estetiko-politiko, eta praktikan oinarrituak proposatuta, manifestua euskaratu dut bizitzak utzi didan tarte txiki batean, algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik pentsatu eta antolatu gaitezen.

    ASRG taldeak ideia gehiago ere baditu, lantzen ari naiz, eta ekarriko ditut hona, orain lehen proposamena, Manifestua irakurri, hobetu, solastu eta ekinen dugu:

    Sabotaje Algoritmikoari buruzko manifestua

    Atenas, 2024ko maiatza

    1. Sabotaje Algoritmikoa tekno-desobedientzia figura bat da teknologiaren kritikan ez dagoen militantziarentzat.
    2. Teknologiarekiko ezinikusi atabikoaren ordez, Sabotaje Algoritmikoa, erabiltzen duen komunitatearen indarretik sortzen den kontrabotere modu bat bezala irakur daiteke.
    3. Sabotaje Algoritmikoak miserian loratzen den marko ideologiko kapitalista zeharkatzen du, orainean subertsio lana eginez, menperatze algoritmikoaren forma garaikideak deseginez, utzikeria eta automatikotasun orokortuaren aurrean ekintza etikorako espazioak eskatuz.
    4. Sabotaje Algoritmikoa sailkapen sozial, juridiko edo algoritmikoko edozein sistemaren aurretiko ekintzara bideratutako elkartasun-konpromisoa da.
    5. Sabotaje Algoritmikoa autonomia sozialaren aldeko mugimendu zabalago baten berrikuntza estrukturalaren parte da, zeinak teknologia hegemonikoaren harraparitzei aurre egiten dien ekintza zuzen basatiaren bidez, kontzienteki justizia sozialaren eta berdinzaletasunaren idealekin lerrokatuta.
    6. Sabotaje Algoritmikoak errotik eraldatzen ditu gure egitura teknopolitikoak, inperio algoritmikoan estratifikatuta dauden egiturazko bidegabekerietatik, ikuspegi supremazistetatik eta botere autoritario nekropolitikotik aldenduz, haien materialtasuna eta ondorioak nabarmenduz, bai karbono isuriei dagokienez, bai kontrolaren zentralizazioari dagokionez.
    7. Sabotaje Algoritmikoak botereari eta etekinen maximizazioari mesede egiten dien umiliazio algoritmikoa arbuiatzen du, elkar-laguntza eta solidaritate jardueretan zentratuz.
    8. Teknopolitikaren lehen urratsa ez da teknologikoa, politikoa baizik. Ikuspegi feminista erradikal, antifaxista eta dekolonialak erronka politikoa dira Sabotaje Algoritmikoarentzat, interdependentzia eta zaintza kolektiboko gaiak inperio algoritmikoaren optimizazio erredukzionisten aurrean kokatzen dituztelako.
    9. Sabotaje Algoritmikoak bortizkeria algoritmikoaren eta teknosoluzionismo faxistaren aurka borrokatzen du, pentsamolde ezberdin bat, kontrainteligentzia kolektibo bat adieraz dezaketen erresistentzia artistiko eta aktibistetan arreta jarriz.
    10. Sabotaje algoritmikoa teknologia kaltegarriaren murrizketa komunitarioaren beharraren defentsa emantzipatzailea da, algoritmoaren gainetik eta azpitik segregazio abstraktuaren aurka borrokatuz.

    #AA #adimenArtifiziala #algoritmoak #burujabetzaTeknologikoa #etorkizuna #InternazionalSituazionista #ludismoa #PentsatzekoEkin #SabotajeAlgoritmikoa #situazionismoa #sua #teknologia #teknopolitika

    https://etzi.pm/sabotaje-algoritmikoaren-alde/

  10. Sabotaje algoritmikoaren alde

    «I will overturn, overturn, overturn, it[…]»
    Ezekiel 21:27 – King James Version

    «Algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik»
    Xabier Landabidea

    Deseroso nago, deseroso gure jendarteak teknologiarekiko hartu duen jarrera kasik erlijiosoarekin, eta deseroso, horri aurre egiteko ikusten dudan ezintasun politiko eta sozialarekin. Ikara sor dezaketen joerak ikusten ditugu, jenderik gabeko sare sozialak adibidez, eta tragedia baino kakaztearen ondoriozko fartsa iruditzen zait. Beste adimen artifizial baten bila euskal eskalan lan egin beharko dugu, eta ni hor aurkituko nauzue, baina ez zait aski. Borroken eta borrokarako tresnen aliantza berriak egin beharko ditugu, tekno-monoteismoa ezarri nahi duten idiotak garaitzeko. Sua behar dut (RF Kuang-en modura), kolektiboki erabakitzen dugunean, kalte egiten diguten ustez atzeraezinak diren teknologia horiek itzaltzeko, ez… errautsetaraino erretzeko! Eta bide teknopolitiko berriak abiatzeko, bizitzaren alde egingo dutenak.

    Egunerokoak eta praktikak pentsamendurako uzten dizkidaten tarte txikietan, zerbait aurkitu dut, Ludd eta Internazional Situazionistaren arteko zerbait, katastrofista izan gabe, apokaliptikoa izan nahi duen proposamen politiko eta estetiko bar, Sabotaje Algoritmikoa, eta hau azaltzen duen Manifestua.

    Manifestuak sistematikoki egituratutako hamar proposamenen segida osatzen du, 0tik 9ra zenbatua, bakoitzak marraztuz Sabotaje Algoritmikoa kontzeptu kritikoa osatzen duten oinarrizko printzipioak, ikuspegi estrategikoak eta adierazpen estetikoak, kultura digitalaren eta informazioaren teknologiaren marko zabaldu eta korapilatsuetan barrena.

    Horrela, The Algorithmic Sabotage Research Group (ASRG) talde konspirazional, estetiko-politiko, eta praktikan oinarrituak proposatuta, manifestua euskaratu dut bizitzak utzi didan tarte txiki batean, algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik pentsatu eta antolatu gaitezen.

    ASRG taldeak ideia gehiago ere baditu, lantzen ari naiz, eta ekarriko ditut hona, orain lehen proposamena, Manifestua irakurri, hobetu, solastu eta ekinen dugu:

    Sabotaje Algoritmikoari buruzko manifestua

    Atenas, 2024ko maiatza

    1. Sabotaje Algoritmikoa tekno-desobedientzia figura bat da teknologiaren kritikan ez dagoen militantziarentzat.
    2. Teknologiarekiko ezinikusi atabikoaren ordez, Sabotaje Algoritmikoa, erabiltzen duen komunitatearen indarretik sortzen den kontrabotere modu bat bezala irakur daiteke.
    3. Sabotaje Algoritmikoak miserian loratzen den marko ideologiko kapitalista zeharkatzen du, orainean subertsio lana eginez, menperatze algoritmikoaren forma garaikideak deseginez, utzikeria eta automatikotasun orokortuaren aurrean ekintza etikorako espazioak eskatuz.
    4. Sabotaje Algoritmikoa sailkapen sozial, juridiko edo algoritmikoko edozein sistemaren aurretiko ekintzara bideratutako elkartasun-konpromisoa da.
    5. Sabotaje Algoritmikoa autonomia sozialaren aldeko mugimendu zabalago baten berrikuntza estrukturalaren parte da, zeinak teknologia hegemonikoaren harraparitzei aurre egiten dien ekintza zuzen basatiaren bidez, kontzienteki justizia sozialaren eta berdinzaletasunaren idealekin lerrokatuta.
    6. Sabotaje Algoritmikoak errotik eraldatzen ditu gure egitura teknopolitikoak, inperio algoritmikoan estratifikatuta dauden egiturazko bidegabekerietatik, ikuspegi supremazistetatik eta botere autoritario nekropolitikotik aldenduz, haien materialtasuna eta ondorioak nabarmenduz, bai karbono isuriei dagokienez, bai kontrolaren zentralizazioari dagokionez.
    7. Sabotaje Algoritmikoak botereari eta etekinen maximizazioari mesede egiten dien umiliazio algoritmikoa arbuiatzen du, elkar-laguntza eta solidaritate jardueretan zentratuz.
    8. Teknopolitikaren lehen urratsa ez da teknologikoa, politikoa baizik. Ikuspegi feminista erradikal, antifaxista eta dekolonialak erronka politikoa dira Sabotaje Algoritmikoarentzat, interdependentzia eta zaintza kolektiboko gaiak inperio algoritmikoaren optimizazio erredukzionisten aurrean kokatzen dituztelako.
    9. Sabotaje Algoritmikoak bortizkeria algoritmikoaren eta teknosoluzionismo faxistaren aurka borrokatzen du, pentsamolde ezberdin bat, kontrainteligentzia kolektibo bat adieraz dezaketen erresistentzia artistiko eta aktibistetan arreta jarriz.
    10. Sabotaje algoritmikoa teknologia kaltegarriaren murrizketa komunitarioaren beharraren defentsa emantzipatzailea da, algoritmoaren gainetik eta azpitik segregazio abstraktuaren aurka borrokatuz.

    #AA #adimenArtifiziala #algoritmoak #burujabetzaTeknologikoa #etorkizuna #InternazionalSituazionista #ludismoa #PentsatzekoEkin #SabotajeAlgoritmikoa #situazionismoa #sua #teknologia #teknopolitika

    https://etzi.pm/sabotaje-algoritmikoaren-alde/

  11. Sabotaje algoritmikoaren alde

    «I will overturn, overturn, overturn, it[…]»
    Ezekiel 21:27 – King James Version

    «Algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik»
    Xabier Landabidea

    Deseroso nago, deseroso gure jendarteak teknologiarekiko hartu duen jarrera kasik erlijiosoarekin, eta deseroso, horri aurre egiteko ikusten dudan ezintasun politiko eta sozialarekin. Ikara sor dezaketen joerak ikusten ditugu, jenderik gabeko sare sozialak adibidez, eta tragedia baino kakaztearen ondoriozko fartsa iruditzen zait. Beste adimen artifizial baten bila euskal eskalan lan egin beharko dugu, eta ni hor aurkituko nauzue, baina ez zait aski. Borroken eta borrokarako tresnen aliantza berriak egin beharko ditugu, tekno-monoteismoa ezarri nahi duten idiotak garaitzeko. Sua behar dut (RF Kuang-en modura), kolektiboki erabakitzen dugunean, kalte egiten diguten ustez atzeraezinak diren teknologia horiek itzaltzeko, ez… errautsetaraino erretzeko! Eta bide teknopolitiko berriak abiatzeko, bizitzaren alde egingo dutenak.

    Egunerokoak eta praktikak pentsamendurako uzten dizkidaten tarte txikietan, zerbait aurkitu dut, Ludd eta Internazional Situazionistaren arteko zerbait, katastrofista izan gabe, apokaliptikoa izan nahi duen proposamen politiko eta estetiko bar, Sabotaje Algoritmikoa, eta hau azaltzen duen Manifestua.

    Manifestuak sistematikoki egituratutako hamar proposamenen segida osatzen du, 0tik 9ra zenbatua, bakoitzak marraztuz Sabotaje Algoritmikoa kontzeptu kritikoa osatzen duten oinarrizko printzipioak, ikuspegi estrategikoak eta adierazpen estetikoak, kultura digitalaren eta informazioaren teknologiaren marko zabaldu eta korapilatsuetan barrena.

    Horrela, The Algorithmic Sabotage Research Group (ASRG) talde konspirazional, estetiko-politiko, eta praktikan oinarrituak proposatuta, manifestua euskaratu dut bizitzak utzi didan tarte txiki batean, algoritmo guztien gainetik, algoritmo guztien azpitik pentsatu eta antolatu gaitezen.

    ASRG taldeak ideia gehiago ere baditu, lantzen ari naiz, eta ekarriko ditut hona, orain lehen proposamena, Manifestua irakurri, hobetu, solastu eta ekinen dugu:

    Sabotaje Algoritmikoari buruzko manifestua

    Atenas, 2024ko maiatza

    1. Sabotaje Algoritmikoa tekno-desobedientzia figura bat da teknologiaren kritikan ez dagoen militantziarentzat.
    2. Teknologiarekiko ezinikusi atabikoaren ordez, Sabotaje Algoritmikoa, erabiltzen duen komunitatearen indarretik sortzen den kontrabotere modu bat bezala irakur daiteke.
    3. Sabotaje Algoritmikoak miserian loratzen den marko ideologiko kapitalista zeharkatzen du, orainean subertsio lana eginez, menperatze algoritmikoaren forma garaikideak deseginez, utzikeria eta automatikotasun orokortuaren aurrean ekintza etikorako espazioak eskatuz.
    4. Sabotaje Algoritmikoa sailkapen sozial, juridiko edo algoritmikoko edozein sistemaren aurretiko ekintzara bideratutako elkartasun-konpromisoa da.
    5. Sabotaje Algoritmikoa autonomia sozialaren aldeko mugimendu zabalago baten berrikuntza estrukturalaren parte da, zeinak teknologia hegemonikoaren harraparitzei aurre egiten dien ekintza zuzen basatiaren bidez, kontzienteki justizia sozialaren eta berdinzaletasunaren idealekin lerrokatuta.
    6. Sabotaje Algoritmikoak errotik eraldatzen ditu gure egitura teknopolitikoak, inperio algoritmikoan estratifikatuta dauden egiturazko bidegabekerietatik, ikuspegi supremazistetatik eta botere autoritario nekropolitikotik aldenduz, haien materialtasuna eta ondorioak nabarmenduz, bai karbono isuriei dagokienez, bai kontrolaren zentralizazioari dagokionez.
    7. Sabotaje Algoritmikoak botereari eta etekinen maximizazioari mesede egiten dien umiliazio algoritmikoa arbuiatzen du, elkar-laguntza eta solidaritate jardueretan zentratuz.
    8. Teknopolitikaren lehen urratsa ez da teknologikoa, politikoa baizik. Ikuspegi feminista erradikal, antifaxista eta dekolonialak erronka politikoa dira Sabotaje Algoritmikoarentzat, interdependentzia eta zaintza kolektiboko gaiak inperio algoritmikoaren optimizazio erredukzionisten aurrean kokatzen dituztelako.
    9. Sabotaje Algoritmikoak bortizkeria algoritmikoaren eta teknosoluzionismo faxistaren aurka borrokatzen du, pentsamolde ezberdin bat, kontrainteligentzia kolektibo bat adieraz dezaketen erresistentzia artistiko eta aktibistetan arreta jarriz.
    10. Sabotaje algoritmikoa teknologia kaltegarriaren murrizketa komunitarioaren beharraren defentsa emantzipatzailea da, algoritmoaren gainetik eta azpitik segregazio abstraktuaren aurka borrokatuz.

    #AA #adimenArtifiziala #algoritmoak #burujabetzaTeknologikoa #etorkizuna #InternazionalSituazionista #ludismoa #PentsatzekoEkin #SabotajeAlgoritmikoa #situazionismoa #sua #teknologia #teknopolitika

    https://etzi.pm/sabotaje-algoritmikoaren-alde/

  12. 1/2

    Bedroht von einem gemäßigten iranischen Präsidenten, zieht Israel ihn in einen Kampf

    Israel bevorzugt Hardliner, um ein monolithisches Feindbild zu wahren. Das Attentat in Teheran zwingt den Reformisten Pezeshkian nun in die Enge.

    Am 5. Juli gewann Masoud #Pezeshkian die Stichwahl im #Iran, um Ebrahim #Raisi als Präsident der Islamischen Republik abzulösen, nachdem dieser im Mai bei einem #Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Während des kurzen Wahlkampfs versuchte Pezeshkian, die Wähler mit dem grundlegenden Programm seines reformorientierten Lagers für sich zu gewinnen: Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen zur Aufhebung der #Sanktionen, Aufbau der #Wirtschaft, #Bekämpfung der #Armut und #Investitionen in den #Wohnungsbau, das #Gesundheitswesen, die #Wohlfahrt und die #Zivilgesellschaft. Er wurde Ende des Monats offiziell als #Präsident vereidigt.

    Ismail #Haniyeh, der Leiter des politischen Büros der #Hamas, kam nach Teheran, um an der Amtseinführung von Peschkian teilzunehmen. Mehreren Berichten zufolge beauftragte #Israel einheimische Agenten damit, Sprengsätze in der Unterkunft von Haniyeh anzubringen, die von den #Revolutionsgarden für die Unterbringung hochrangiger Gäste genutzt wird. Mit der Ermordung Haniyehs in der iranischen Hauptstadt scheint Israel versucht zu haben, die Islamische Republik gleich am ersten Tag der Amtszeit des neuen, gemäßigten Präsidenten in einen regionalen Krieg zu ziehen, den der Iran zu vermeiden hoffte. Es ist zu erwarten, dass der Iran darauf reagieren muss, und zwar mit mehr Nachdruck als bei seinem letzten choreografierten Angriff auf Israel im April.
    Damit setzt Israel eine lange und scheinbar kontraintuitive Tradition fort, in der es konservative, entschieden israelfeindliche Präsidenten im Iran Reformisten vorzieht, die es als schädlich für seine strategischen Interessen ansieht. Schließlich rührt ein Teil der Unterstützung Israels durch amerikanische und europäische Regierungen von der Vorstellung her, dass Israel ein westlicher demokratischer #Vorposten in einer "gefährlichen Nachbarschaft" ist, der böse Akteure im Nahen Osten besiegen kann, bevor sie #Europa und den #Westen erreichen.

    Nach dieser Logik ist der Iran der #Hauptfeind: eine antiwestliche, antisemitische, theokratische #Diktatur, die eine klare und unmittelbare Gefahr für die Welt darstellt. Wenn der Iran gemäßigte Führer wählt, untergräbt er diese monolithische Karikatur - und Israel, das sich weigert, seine Haltung gegenüber seinen regionalen Nachbarn zu ändern, sieht eine diplomatische Bedrohung.

    Jahrzehntelange vereitelte Diplomatie
    Mitte der 1990er Jahre befand sich der Iran nach 15 turbulenten Jahren im Umbruch: die #Revolution von 1979, ein achtjähriger Krieg mit dem #Irak, in dem Hunderttausende getötet und verwundet wurden, der Tod des Obersten Führers Ruhollah #Khomeini im Jahr 1989 und eine #Wirtschaftskrise, die die iranische Wirtschaft zu zerstören drohte. Unter Präsident Akbar Haschemi #Rafsandschani, der 1989 sein Amt antrat, versuchte das Land, sich wieder aufzubauen - und international einen neuen Weg einzuschlagen.
    Rafsanjani versuchte insbesondere, eine neue Seite in den Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten aufzuschlagen. Im Rahmen seiner Politik der wirtschaftlichen Öffnung und zur Wiederbelebung der iranischen Ölindustrie und Wirtschaft bereitete er eine umfangreiche Konzession für die amerikanische Ölgesellschaft Conoco vor, die die Erschließung zweier neuer #Ölfelder vorsah. Der Oberste Führer Ali #Khamenei billigte das Angebot, da er den Wert eines Olivenzweigs gegenüber den Vereinigten Staaten erkannte, und 1995 hatten das Außen- und das Finanzministerium der #USA #Conoco die Genehmigung erteilt, das Geschäft voranzutreiben.

    Dann geriet die Israel-Lobby - #AIPAC und die israelische Regierung - in Panik und versuchte, das Geschäft zu vereiteln. Nachdem sie Mitglieder des US-Kongresses vor der "Gefahr" von #Handelsabkommen mit dem Iran gewarnt hatten, beugte sich Präsident Bill #Clinton dem Druck. Im Jahr 1995 erließ er zwei #Durchführungsverordnungen, die jeglichen Handel amerikanischer Unternehmen mit dem Iran untersagten, und ließ anschließend eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran verhängen. Das Conoco-Geschäft scheiterte, und die Chance, die amerikanisch-iranische Diplomatie weiterzuentwickeln, war vertan.

    Die Geschichte wiederholte sich einige Jahre später unter der Präsidentschaft von Mohammad #Khatami, der auf einer Plattform gewählt wurde, die die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen dem Iran und dem Westen betonte. Kurz nach seinem Amtsantritt signalisierte US-Präsident George W. #Bush, dass er daran interessiert sei, die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu überdenken und möglicherweise wiederherzustellen. Daher bauten Israel und der AIPAC rasch eine breite Koalition im Kongress auf, um die Sanktionen gegen den Iran zu erneuern.

    Nach den Anschlägen vom 11. September änderte sich der politische und öffentliche Diskurs in den Vereinigten Staaten völlig, aber es gab immer noch Möglichkeiten für eine amerikanisch-iranische Zusammenarbeit. Khatami bat seinerseits darum, die Vereinigten Staaten bei der Stabilisierung Afghanistans nach der US-Invasion zu unterstützen, was zu einer nachhaltigen Beendigung des Krieges hätte beitragen können.

    Der Iran war der wichtigste regionale Feind der Taliban-Regierung in #Afghanistan, und im Dezember 2001 setzten sich die Vereinigten Staaten, der Iran und R#ussland in #Bonn zusammen, um eine afghanische Interimsbehörde einzurichten, die an die Stelle der #Taliban treten sollte - eine Vereinbarung, die den israelischen Premierminister Ariel #Sharon dazu veranlasste, Bush des #Appeasement à la Neville #Chamberlain zu bezichtigen. Das Weiße Haus wies diese Äußerungen offiziell zurück, aber im darauf folgenden Monat wurde die Zusammenarbeit beendet. Am 29. Januar 2002 wurden Khatamis Bemühungen durch Präsident George W. Bushs Rede zur "Achse des Bösen" und eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran beantwortet.

    Die Vereinigten Staaten, Israel und der Westen hatten es viel leichter mit Mahmoud #Ahmadinejad, dem Nachfolger von Chatami, dessen provokanter Stil und scharfe antizionistische Äußerungen es leichter machten, den Iran als Gefahr für Israel und die Welt darzustellen. Doch der gemäßigte Politiker Hassan #Rouhani wurde 2013 mit dem Versprechen zum Präsidenten gewählt, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen zu schließen, das es dem Iran erlauben würde, sein #Atomprogramm für wissenschaftliche und zivile Zwecke aufrechtzuerhalten und im Gegenzug die Sanktionen zu lockern - eine Situation, die Israel erneut nicht akzeptieren wollte.

    (...)

    From: @972mag
    mastodon.trueten.de/@972mag/11

  13. 1/2

    Bedroht von einem gemäßigten iranischen Präsidenten, zieht Israel ihn in einen Kampf

    Israel bevorzugt Hardliner, um ein monolithisches Feindbild zu wahren. Das Attentat in Teheran zwingt den Reformisten Pezeshkian nun in die Enge.

    Am 5. Juli gewann Masoud #Pezeshkian die Stichwahl im #Iran, um Ebrahim #Raisi als Präsident der Islamischen Republik abzulösen, nachdem dieser im Mai bei einem #Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Während des kurzen Wahlkampfs versuchte Pezeshkian, die Wähler mit dem grundlegenden Programm seines reformorientierten Lagers für sich zu gewinnen: Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen zur Aufhebung der #Sanktionen, Aufbau der #Wirtschaft, #Bekämpfung der #Armut und #Investitionen in den #Wohnungsbau, das #Gesundheitswesen, die #Wohlfahrt und die #Zivilgesellschaft. Er wurde Ende des Monats offiziell als #Präsident vereidigt.

    Ismail #Haniyeh, der Leiter des politischen Büros der #Hamas, kam nach Teheran, um an der Amtseinführung von Peschkian teilzunehmen. Mehreren Berichten zufolge beauftragte #Israel einheimische Agenten damit, Sprengsätze in der Unterkunft von Haniyeh anzubringen, die von den #Revolutionsgarden für die Unterbringung hochrangiger Gäste genutzt wird. Mit der Ermordung Haniyehs in der iranischen Hauptstadt scheint Israel versucht zu haben, die Islamische Republik gleich am ersten Tag der Amtszeit des neuen, gemäßigten Präsidenten in einen regionalen Krieg zu ziehen, den der Iran zu vermeiden hoffte. Es ist zu erwarten, dass der Iran darauf reagieren muss, und zwar mit mehr Nachdruck als bei seinem letzten choreografierten Angriff auf Israel im April.
    Damit setzt Israel eine lange und scheinbar kontraintuitive Tradition fort, in der es konservative, entschieden israelfeindliche Präsidenten im Iran Reformisten vorzieht, die es als schädlich für seine strategischen Interessen ansieht. Schließlich rührt ein Teil der Unterstützung Israels durch amerikanische und europäische Regierungen von der Vorstellung her, dass Israel ein westlicher demokratischer #Vorposten in einer "gefährlichen Nachbarschaft" ist, der böse Akteure im Nahen Osten besiegen kann, bevor sie #Europa und den #Westen erreichen.

    Nach dieser Logik ist der Iran der #Hauptfeind: eine antiwestliche, antisemitische, theokratische #Diktatur, die eine klare und unmittelbare Gefahr für die Welt darstellt. Wenn der Iran gemäßigte Führer wählt, untergräbt er diese monolithische Karikatur - und Israel, das sich weigert, seine Haltung gegenüber seinen regionalen Nachbarn zu ändern, sieht eine diplomatische Bedrohung.

    Jahrzehntelange vereitelte Diplomatie
    Mitte der 1990er Jahre befand sich der Iran nach 15 turbulenten Jahren im Umbruch: die #Revolution von 1979, ein achtjähriger Krieg mit dem #Irak, in dem Hunderttausende getötet und verwundet wurden, der Tod des Obersten Führers Ruhollah #Khomeini im Jahr 1989 und eine #Wirtschaftskrise, die die iranische Wirtschaft zu zerstören drohte. Unter Präsident Akbar Haschemi #Rafsandschani, der 1989 sein Amt antrat, versuchte das Land, sich wieder aufzubauen - und international einen neuen Weg einzuschlagen.
    Rafsanjani versuchte insbesondere, eine neue Seite in den Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten aufzuschlagen. Im Rahmen seiner Politik der wirtschaftlichen Öffnung und zur Wiederbelebung der iranischen Ölindustrie und Wirtschaft bereitete er eine umfangreiche Konzession für die amerikanische Ölgesellschaft Conoco vor, die die Erschließung zweier neuer #Ölfelder vorsah. Der Oberste Führer Ali #Khamenei billigte das Angebot, da er den Wert eines Olivenzweigs gegenüber den Vereinigten Staaten erkannte, und 1995 hatten das Außen- und das Finanzministerium der #USA #Conoco die Genehmigung erteilt, das Geschäft voranzutreiben.

    Dann geriet die Israel-Lobby - #AIPAC und die israelische Regierung - in Panik und versuchte, das Geschäft zu vereiteln. Nachdem sie Mitglieder des US-Kongresses vor der "Gefahr" von #Handelsabkommen mit dem Iran gewarnt hatten, beugte sich Präsident Bill #Clinton dem Druck. Im Jahr 1995 erließ er zwei #Durchführungsverordnungen, die jeglichen Handel amerikanischer Unternehmen mit dem Iran untersagten, und ließ anschließend eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran verhängen. Das Conoco-Geschäft scheiterte, und die Chance, die amerikanisch-iranische Diplomatie weiterzuentwickeln, war vertan.

    Die Geschichte wiederholte sich einige Jahre später unter der Präsidentschaft von Mohammad #Khatami, der auf einer Plattform gewählt wurde, die die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen dem Iran und dem Westen betonte. Kurz nach seinem Amtsantritt signalisierte US-Präsident George W. #Bush, dass er daran interessiert sei, die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu überdenken und möglicherweise wiederherzustellen. Daher bauten Israel und der AIPAC rasch eine breite Koalition im Kongress auf, um die Sanktionen gegen den Iran zu erneuern.

    Nach den Anschlägen vom 11. September änderte sich der politische und öffentliche Diskurs in den Vereinigten Staaten völlig, aber es gab immer noch Möglichkeiten für eine amerikanisch-iranische Zusammenarbeit. Khatami bat seinerseits darum, die Vereinigten Staaten bei der Stabilisierung Afghanistans nach der US-Invasion zu unterstützen, was zu einer nachhaltigen Beendigung des Krieges hätte beitragen können.

    Der Iran war der wichtigste regionale Feind der Taliban-Regierung in #Afghanistan, und im Dezember 2001 setzten sich die Vereinigten Staaten, der Iran und R#ussland in #Bonn zusammen, um eine afghanische Interimsbehörde einzurichten, die an die Stelle der #Taliban treten sollte - eine Vereinbarung, die den israelischen Premierminister Ariel #Sharon dazu veranlasste, Bush des #Appeasement à la Neville #Chamberlain zu bezichtigen. Das Weiße Haus wies diese Äußerungen offiziell zurück, aber im darauf folgenden Monat wurde die Zusammenarbeit beendet. Am 29. Januar 2002 wurden Khatamis Bemühungen durch Präsident George W. Bushs Rede zur "Achse des Bösen" und eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran beantwortet.

    Die Vereinigten Staaten, Israel und der Westen hatten es viel leichter mit Mahmoud #Ahmadinejad, dem Nachfolger von Chatami, dessen provokanter Stil und scharfe antizionistische Äußerungen es leichter machten, den Iran als Gefahr für Israel und die Welt darzustellen. Doch der gemäßigte Politiker Hassan #Rouhani wurde 2013 mit dem Versprechen zum Präsidenten gewählt, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen zu schließen, das es dem Iran erlauben würde, sein #Atomprogramm für wissenschaftliche und zivile Zwecke aufrechtzuerhalten und im Gegenzug die Sanktionen zu lockern - eine Situation, die Israel erneut nicht akzeptieren wollte.

    (...)

    From: @972mag
    mastodon.trueten.de/@972mag/11

  14. 1/2

    Bedroht von einem gemäßigten iranischen Präsidenten, zieht Israel ihn in einen Kampf

    Israel bevorzugt Hardliner, um ein monolithisches Feindbild zu wahren. Das Attentat in Teheran zwingt den Reformisten Pezeshkian nun in die Enge.

    Am 5. Juli gewann Masoud #Pezeshkian die Stichwahl im #Iran, um Ebrahim #Raisi als Präsident der Islamischen Republik abzulösen, nachdem dieser im Mai bei einem #Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Während des kurzen Wahlkampfs versuchte Pezeshkian, die Wähler mit dem grundlegenden Programm seines reformorientierten Lagers für sich zu gewinnen: Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen zur Aufhebung der #Sanktionen, Aufbau der #Wirtschaft, #Bekämpfung der #Armut und #Investitionen in den #Wohnungsbau, das #Gesundheitswesen, die #Wohlfahrt und die #Zivilgesellschaft. Er wurde Ende des Monats offiziell als #Präsident vereidigt.

    Ismail #Haniyeh, der Leiter des politischen Büros der #Hamas, kam nach Teheran, um an der Amtseinführung von Peschkian teilzunehmen. Mehreren Berichten zufolge beauftragte #Israel einheimische Agenten damit, Sprengsätze in der Unterkunft von Haniyeh anzubringen, die von den #Revolutionsgarden für die Unterbringung hochrangiger Gäste genutzt wird. Mit der Ermordung Haniyehs in der iranischen Hauptstadt scheint Israel versucht zu haben, die Islamische Republik gleich am ersten Tag der Amtszeit des neuen, gemäßigten Präsidenten in einen regionalen Krieg zu ziehen, den der Iran zu vermeiden hoffte. Es ist zu erwarten, dass der Iran darauf reagieren muss, und zwar mit mehr Nachdruck als bei seinem letzten choreografierten Angriff auf Israel im April.
    Damit setzt Israel eine lange und scheinbar kontraintuitive Tradition fort, in der es konservative, entschieden israelfeindliche Präsidenten im Iran Reformisten vorzieht, die es als schädlich für seine strategischen Interessen ansieht. Schließlich rührt ein Teil der Unterstützung Israels durch amerikanische und europäische Regierungen von der Vorstellung her, dass Israel ein westlicher demokratischer #Vorposten in einer "gefährlichen Nachbarschaft" ist, der böse Akteure im Nahen Osten besiegen kann, bevor sie #Europa und den #Westen erreichen.

    Nach dieser Logik ist der Iran der #Hauptfeind: eine antiwestliche, antisemitische, theokratische #Diktatur, die eine klare und unmittelbare Gefahr für die Welt darstellt. Wenn der Iran gemäßigte Führer wählt, untergräbt er diese monolithische Karikatur - und Israel, das sich weigert, seine Haltung gegenüber seinen regionalen Nachbarn zu ändern, sieht eine diplomatische Bedrohung.

    Jahrzehntelange vereitelte Diplomatie
    Mitte der 1990er Jahre befand sich der Iran nach 15 turbulenten Jahren im Umbruch: die #Revolution von 1979, ein achtjähriger Krieg mit dem #Irak, in dem Hunderttausende getötet und verwundet wurden, der Tod des Obersten Führers Ruhollah #Khomeini im Jahr 1989 und eine #Wirtschaftskrise, die die iranische Wirtschaft zu zerstören drohte. Unter Präsident Akbar Haschemi #Rafsandschani, der 1989 sein Amt antrat, versuchte das Land, sich wieder aufzubauen - und international einen neuen Weg einzuschlagen.
    Rafsanjani versuchte insbesondere, eine neue Seite in den Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten aufzuschlagen. Im Rahmen seiner Politik der wirtschaftlichen Öffnung und zur Wiederbelebung der iranischen Ölindustrie und Wirtschaft bereitete er eine umfangreiche Konzession für die amerikanische Ölgesellschaft Conoco vor, die die Erschließung zweier neuer #Ölfelder vorsah. Der Oberste Führer Ali #Khamenei billigte das Angebot, da er den Wert eines Olivenzweigs gegenüber den Vereinigten Staaten erkannte, und 1995 hatten das Außen- und das Finanzministerium der #USA #Conoco die Genehmigung erteilt, das Geschäft voranzutreiben.

    Dann geriet die Israel-Lobby - #AIPAC und die israelische Regierung - in Panik und versuchte, das Geschäft zu vereiteln. Nachdem sie Mitglieder des US-Kongresses vor der "Gefahr" von #Handelsabkommen mit dem Iran gewarnt hatten, beugte sich Präsident Bill #Clinton dem Druck. Im Jahr 1995 erließ er zwei #Durchführungsverordnungen, die jeglichen Handel amerikanischer Unternehmen mit dem Iran untersagten, und ließ anschließend eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran verhängen. Das Conoco-Geschäft scheiterte, und die Chance, die amerikanisch-iranische Diplomatie weiterzuentwickeln, war vertan.

    Die Geschichte wiederholte sich einige Jahre später unter der Präsidentschaft von Mohammad #Khatami, der auf einer Plattform gewählt wurde, die die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen dem Iran und dem Westen betonte. Kurz nach seinem Amtsantritt signalisierte US-Präsident George W. #Bush, dass er daran interessiert sei, die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu überdenken und möglicherweise wiederherzustellen. Daher bauten Israel und der AIPAC rasch eine breite Koalition im Kongress auf, um die Sanktionen gegen den Iran zu erneuern.

    Nach den Anschlägen vom 11. September änderte sich der politische und öffentliche Diskurs in den Vereinigten Staaten völlig, aber es gab immer noch Möglichkeiten für eine amerikanisch-iranische Zusammenarbeit. Khatami bat seinerseits darum, die Vereinigten Staaten bei der Stabilisierung Afghanistans nach der US-Invasion zu unterstützen, was zu einer nachhaltigen Beendigung des Krieges hätte beitragen können.

    Der Iran war der wichtigste regionale Feind der Taliban-Regierung in #Afghanistan, und im Dezember 2001 setzten sich die Vereinigten Staaten, der Iran und R#ussland in #Bonn zusammen, um eine afghanische Interimsbehörde einzurichten, die an die Stelle der #Taliban treten sollte - eine Vereinbarung, die den israelischen Premierminister Ariel #Sharon dazu veranlasste, Bush des #Appeasement à la Neville #Chamberlain zu bezichtigen. Das Weiße Haus wies diese Äußerungen offiziell zurück, aber im darauf folgenden Monat wurde die Zusammenarbeit beendet. Am 29. Januar 2002 wurden Khatamis Bemühungen durch Präsident George W. Bushs Rede zur "Achse des Bösen" und eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran beantwortet.

    Die Vereinigten Staaten, Israel und der Westen hatten es viel leichter mit Mahmoud #Ahmadinejad, dem Nachfolger von Chatami, dessen provokanter Stil und scharfe antizionistische Äußerungen es leichter machten, den Iran als Gefahr für Israel und die Welt darzustellen. Doch der gemäßigte Politiker Hassan #Rouhani wurde 2013 mit dem Versprechen zum Präsidenten gewählt, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen zu schließen, das es dem Iran erlauben würde, sein #Atomprogramm für wissenschaftliche und zivile Zwecke aufrechtzuerhalten und im Gegenzug die Sanktionen zu lockern - eine Situation, die Israel erneut nicht akzeptieren wollte.

    (...)

    From: @972mag
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  15. 1/2

    Bedroht von einem gemäßigten iranischen Präsidenten, zieht Israel ihn in einen Kampf

    Israel bevorzugt Hardliner, um ein monolithisches Feindbild zu wahren. Das Attentat in Teheran zwingt den Reformisten Pezeshkian nun in die Enge.

    Am 5. Juli gewann Masoud #Pezeshkian die Stichwahl im #Iran, um Ebrahim #Raisi als Präsident der Islamischen Republik abzulösen, nachdem dieser im Mai bei einem #Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Während des kurzen Wahlkampfs versuchte Pezeshkian, die Wähler mit dem grundlegenden Programm seines reformorientierten Lagers für sich zu gewinnen: Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen zur Aufhebung der #Sanktionen, Aufbau der #Wirtschaft, #Bekämpfung der #Armut und #Investitionen in den #Wohnungsbau, das #Gesundheitswesen, die #Wohlfahrt und die #Zivilgesellschaft. Er wurde Ende des Monats offiziell als #Präsident vereidigt.

    Ismail #Haniyeh, der Leiter des politischen Büros der #Hamas, kam nach Teheran, um an der Amtseinführung von Peschkian teilzunehmen. Mehreren Berichten zufolge beauftragte #Israel einheimische Agenten damit, Sprengsätze in der Unterkunft von Haniyeh anzubringen, die von den #Revolutionsgarden für die Unterbringung hochrangiger Gäste genutzt wird. Mit der Ermordung Haniyehs in der iranischen Hauptstadt scheint Israel versucht zu haben, die Islamische Republik gleich am ersten Tag der Amtszeit des neuen, gemäßigten Präsidenten in einen regionalen Krieg zu ziehen, den der Iran zu vermeiden hoffte. Es ist zu erwarten, dass der Iran darauf reagieren muss, und zwar mit mehr Nachdruck als bei seinem letzten choreografierten Angriff auf Israel im April.
    Damit setzt Israel eine lange und scheinbar kontraintuitive Tradition fort, in der es konservative, entschieden israelfeindliche Präsidenten im Iran Reformisten vorzieht, die es als schädlich für seine strategischen Interessen ansieht. Schließlich rührt ein Teil der Unterstützung Israels durch amerikanische und europäische Regierungen von der Vorstellung her, dass Israel ein westlicher demokratischer #Vorposten in einer "gefährlichen Nachbarschaft" ist, der böse Akteure im Nahen Osten besiegen kann, bevor sie #Europa und den #Westen erreichen.

    Nach dieser Logik ist der Iran der #Hauptfeind: eine antiwestliche, antisemitische, theokratische #Diktatur, die eine klare und unmittelbare Gefahr für die Welt darstellt. Wenn der Iran gemäßigte Führer wählt, untergräbt er diese monolithische Karikatur - und Israel, das sich weigert, seine Haltung gegenüber seinen regionalen Nachbarn zu ändern, sieht eine diplomatische Bedrohung.

    Jahrzehntelange vereitelte Diplomatie
    Mitte der 1990er Jahre befand sich der Iran nach 15 turbulenten Jahren im Umbruch: die #Revolution von 1979, ein achtjähriger Krieg mit dem #Irak, in dem Hunderttausende getötet und verwundet wurden, der Tod des Obersten Führers Ruhollah #Khomeini im Jahr 1989 und eine #Wirtschaftskrise, die die iranische Wirtschaft zu zerstören drohte. Unter Präsident Akbar Haschemi #Rafsandschani, der 1989 sein Amt antrat, versuchte das Land, sich wieder aufzubauen - und international einen neuen Weg einzuschlagen.
    Rafsanjani versuchte insbesondere, eine neue Seite in den Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten aufzuschlagen. Im Rahmen seiner Politik der wirtschaftlichen Öffnung und zur Wiederbelebung der iranischen Ölindustrie und Wirtschaft bereitete er eine umfangreiche Konzession für die amerikanische Ölgesellschaft Conoco vor, die die Erschließung zweier neuer #Ölfelder vorsah. Der Oberste Führer Ali #Khamenei billigte das Angebot, da er den Wert eines Olivenzweigs gegenüber den Vereinigten Staaten erkannte, und 1995 hatten das Außen- und das Finanzministerium der #USA #Conoco die Genehmigung erteilt, das Geschäft voranzutreiben.

    Dann geriet die Israel-Lobby - #AIPAC und die israelische Regierung - in Panik und versuchte, das Geschäft zu vereiteln. Nachdem sie Mitglieder des US-Kongresses vor der "Gefahr" von #Handelsabkommen mit dem Iran gewarnt hatten, beugte sich Präsident Bill #Clinton dem Druck. Im Jahr 1995 erließ er zwei #Durchführungsverordnungen, die jeglichen Handel amerikanischer Unternehmen mit dem Iran untersagten, und ließ anschließend eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran verhängen. Das Conoco-Geschäft scheiterte, und die Chance, die amerikanisch-iranische Diplomatie weiterzuentwickeln, war vertan.

    Die Geschichte wiederholte sich einige Jahre später unter der Präsidentschaft von Mohammad #Khatami, der auf einer Plattform gewählt wurde, die die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen dem Iran und dem Westen betonte. Kurz nach seinem Amtsantritt signalisierte US-Präsident George W. #Bush, dass er daran interessiert sei, die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu überdenken und möglicherweise wiederherzustellen. Daher bauten Israel und der AIPAC rasch eine breite Koalition im Kongress auf, um die Sanktionen gegen den Iran zu erneuern.

    Nach den Anschlägen vom 11. September änderte sich der politische und öffentliche Diskurs in den Vereinigten Staaten völlig, aber es gab immer noch Möglichkeiten für eine amerikanisch-iranische Zusammenarbeit. Khatami bat seinerseits darum, die Vereinigten Staaten bei der Stabilisierung Afghanistans nach der US-Invasion zu unterstützen, was zu einer nachhaltigen Beendigung des Krieges hätte beitragen können.

    Der Iran war der wichtigste regionale Feind der Taliban-Regierung in #Afghanistan, und im Dezember 2001 setzten sich die Vereinigten Staaten, der Iran und R#ussland in #Bonn zusammen, um eine afghanische Interimsbehörde einzurichten, die an die Stelle der #Taliban treten sollte - eine Vereinbarung, die den israelischen Premierminister Ariel #Sharon dazu veranlasste, Bush des #Appeasement à la Neville #Chamberlain zu bezichtigen. Das Weiße Haus wies diese Äußerungen offiziell zurück, aber im darauf folgenden Monat wurde die Zusammenarbeit beendet. Am 29. Januar 2002 wurden Khatamis Bemühungen durch Präsident George W. Bushs Rede zur "Achse des Bösen" und eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran beantwortet.

    Die Vereinigten Staaten, Israel und der Westen hatten es viel leichter mit Mahmoud #Ahmadinejad, dem Nachfolger von Chatami, dessen provokanter Stil und scharfe antizionistische Äußerungen es leichter machten, den Iran als Gefahr für Israel und die Welt darzustellen. Doch der gemäßigte Politiker Hassan #Rouhani wurde 2013 mit dem Versprechen zum Präsidenten gewählt, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen zu schließen, das es dem Iran erlauben würde, sein #Atomprogramm für wissenschaftliche und zivile Zwecke aufrechtzuerhalten und im Gegenzug die Sanktionen zu lockern - eine Situation, die Israel erneut nicht akzeptieren wollte.

    (...)

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    Bedroht von einem gemäßigten iranischen Präsidenten, zieht Israel ihn in einen Kampf

    Israel bevorzugt Hardliner, um ein monolithisches Feindbild zu wahren. Das Attentat in Teheran zwingt den Reformisten Pezeshkian nun in die Enge.

    Am 5. Juli gewann Masoud #Pezeshkian die Stichwahl im #Iran, um Ebrahim #Raisi als Präsident der Islamischen Republik abzulösen, nachdem dieser im Mai bei einem #Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Während des kurzen Wahlkampfs versuchte Pezeshkian, die Wähler mit dem grundlegenden Programm seines reformorientierten Lagers für sich zu gewinnen: Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen zur Aufhebung der #Sanktionen, Aufbau der #Wirtschaft, #Bekämpfung der #Armut und #Investitionen in den #Wohnungsbau, das #Gesundheitswesen, die #Wohlfahrt und die #Zivilgesellschaft. Er wurde Ende des Monats offiziell als #Präsident vereidigt.

    Ismail #Haniyeh, der Leiter des politischen Büros der #Hamas, kam nach Teheran, um an der Amtseinführung von Peschkian teilzunehmen. Mehreren Berichten zufolge beauftragte #Israel einheimische Agenten damit, Sprengsätze in der Unterkunft von Haniyeh anzubringen, die von den #Revolutionsgarden für die Unterbringung hochrangiger Gäste genutzt wird. Mit der Ermordung Haniyehs in der iranischen Hauptstadt scheint Israel versucht zu haben, die Islamische Republik gleich am ersten Tag der Amtszeit des neuen, gemäßigten Präsidenten in einen regionalen Krieg zu ziehen, den der Iran zu vermeiden hoffte. Es ist zu erwarten, dass der Iran darauf reagieren muss, und zwar mit mehr Nachdruck als bei seinem letzten choreografierten Angriff auf Israel im April.
    Damit setzt Israel eine lange und scheinbar kontraintuitive Tradition fort, in der es konservative, entschieden israelfeindliche Präsidenten im Iran Reformisten vorzieht, die es als schädlich für seine strategischen Interessen ansieht. Schließlich rührt ein Teil der Unterstützung Israels durch amerikanische und europäische Regierungen von der Vorstellung her, dass Israel ein westlicher demokratischer #Vorposten in einer "gefährlichen Nachbarschaft" ist, der böse Akteure im Nahen Osten besiegen kann, bevor sie #Europa und den #Westen erreichen.

    Nach dieser Logik ist der Iran der #Hauptfeind: eine antiwestliche, antisemitische, theokratische #Diktatur, die eine klare und unmittelbare Gefahr für die Welt darstellt. Wenn der Iran gemäßigte Führer wählt, untergräbt er diese monolithische Karikatur - und Israel, das sich weigert, seine Haltung gegenüber seinen regionalen Nachbarn zu ändern, sieht eine diplomatische Bedrohung.

    Jahrzehntelange vereitelte Diplomatie
    Mitte der 1990er Jahre befand sich der Iran nach 15 turbulenten Jahren im Umbruch: die #Revolution von 1979, ein achtjähriger Krieg mit dem #Irak, in dem Hunderttausende getötet und verwundet wurden, der Tod des Obersten Führers Ruhollah #Khomeini im Jahr 1989 und eine #Wirtschaftskrise, die die iranische Wirtschaft zu zerstören drohte. Unter Präsident Akbar Haschemi #Rafsandschani, der 1989 sein Amt antrat, versuchte das Land, sich wieder aufzubauen - und international einen neuen Weg einzuschlagen.
    Rafsanjani versuchte insbesondere, eine neue Seite in den Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten aufzuschlagen. Im Rahmen seiner Politik der wirtschaftlichen Öffnung und zur Wiederbelebung der iranischen Ölindustrie und Wirtschaft bereitete er eine umfangreiche Konzession für die amerikanische Ölgesellschaft Conoco vor, die die Erschließung zweier neuer #Ölfelder vorsah. Der Oberste Führer Ali #Khamenei billigte das Angebot, da er den Wert eines Olivenzweigs gegenüber den Vereinigten Staaten erkannte, und 1995 hatten das Außen- und das Finanzministerium der #USA #Conoco die Genehmigung erteilt, das Geschäft voranzutreiben.

    Dann geriet die Israel-Lobby - #AIPAC und die israelische Regierung - in Panik und versuchte, das Geschäft zu vereiteln. Nachdem sie Mitglieder des US-Kongresses vor der "Gefahr" von #Handelsabkommen mit dem Iran gewarnt hatten, beugte sich Präsident Bill #Clinton dem Druck. Im Jahr 1995 erließ er zwei #Durchführungsverordnungen, die jeglichen Handel amerikanischer Unternehmen mit dem Iran untersagten, und ließ anschließend eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran verhängen. Das Conoco-Geschäft scheiterte, und die Chance, die amerikanisch-iranische Diplomatie weiterzuentwickeln, war vertan.

    Die Geschichte wiederholte sich einige Jahre später unter der Präsidentschaft von Mohammad #Khatami, der auf einer Plattform gewählt wurde, die die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen dem Iran und dem Westen betonte. Kurz nach seinem Amtsantritt signalisierte US-Präsident George W. #Bush, dass er daran interessiert sei, die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu überdenken und möglicherweise wiederherzustellen. Daher bauten Israel und der AIPAC rasch eine breite Koalition im Kongress auf, um die Sanktionen gegen den Iran zu erneuern.

    Nach den Anschlägen vom 11. September änderte sich der politische und öffentliche Diskurs in den Vereinigten Staaten völlig, aber es gab immer noch Möglichkeiten für eine amerikanisch-iranische Zusammenarbeit. Khatami bat seinerseits darum, die Vereinigten Staaten bei der Stabilisierung Afghanistans nach der US-Invasion zu unterstützen, was zu einer nachhaltigen Beendigung des Krieges hätte beitragen können.

    Der Iran war der wichtigste regionale Feind der Taliban-Regierung in #Afghanistan, und im Dezember 2001 setzten sich die Vereinigten Staaten, der Iran und R#ussland in #Bonn zusammen, um eine afghanische Interimsbehörde einzurichten, die an die Stelle der #Taliban treten sollte - eine Vereinbarung, die den israelischen Premierminister Ariel #Sharon dazu veranlasste, Bush des #Appeasement à la Neville #Chamberlain zu bezichtigen. Das Weiße Haus wies diese Äußerungen offiziell zurück, aber im darauf folgenden Monat wurde die Zusammenarbeit beendet. Am 29. Januar 2002 wurden Khatamis Bemühungen durch Präsident George W. Bushs Rede zur "Achse des Bösen" und eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran beantwortet.

    Die Vereinigten Staaten, Israel und der Westen hatten es viel leichter mit Mahmoud #Ahmadinejad, dem Nachfolger von Chatami, dessen provokanter Stil und scharfe antizionistische Äußerungen es leichter machten, den Iran als Gefahr für Israel und die Welt darzustellen. Doch der gemäßigte Politiker Hassan #Rouhani wurde 2013 mit dem Versprechen zum Präsidenten gewählt, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen zu schließen, das es dem Iran erlauben würde, sein #Atomprogramm für wissenschaftliche und zivile Zwecke aufrechtzuerhalten und im Gegenzug die Sanktionen zu lockern - eine Situation, die Israel erneut nicht akzeptieren wollte.

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