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#ahrens2017 — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ahrens2017, aggregated by home.social.

  1. @BlumeEvolution Ausgezeichnet! Ich bringe das mit dem Prinzip des #Zettelkasten von Luhmann in Verbindung, siehe #Ahrens2017, siehe u.a. chaos.social/@plinubius/112662 und weitere Toots zum Hashtag von mir, bspw. chaos.social/@plinubius/113506

  2. @PeterNeubauer Herzlich willkommen! Ich rate dazu, stoisch zu tooten, im Sinne eines Tagebuchs. Das schafft Gesprächsanlässe. Automatisches Löschen vermeiden, das zerfetzt retroperspektiv potentiell gute Dialoge. Eigene Tags benutzen. Vgl. #Zettelkasten, #ahrens2017, siehe chaos.social/@plinubius/112492
    Suchfunktion nutzen, eigene Toots wiederzufinden ("from:me")

  3. @sven_giegold Du könntest z.B. CiviCRM-IDs als Tags nutzen, wenn ein Toot bestimmte Stakeholder thematisiert. Mit der Zeit kann man so für jeden genannten Akteur Register ziehen, wo er im Zeitverlauf aufgetaucht ist. Ich halte es ähnlich mit Quellenangaben, z.B. #Ahrens2017. Siehe übrigensauch Luhmanns Warnung: chaos.social/@plinubius/112494

  4. @tymoty Auf keinen Fall sollte man Toots automatisch #löschen. Dadurch entsteht nämlich im Rückblick in guten Dialogen das Problem, dass potentiell der Gesprächsteil des Dialogpartners verloren geht. Es fehlen dann also die Fragen und Ideen, auf die sich die eigenen Einlassungen beziehen.

    Zur Arbeitsweise siehe vergleichend: #Ahrens2017. Siehe auch plinubius.de/bolker-joan-writi 2/2

  5. @tymoty Auf keinen Fall sollte man Toots automatisch #löschen. Dadurch entsteht nämlich im Rückblick in guten Dialogen das Problem, dass potentiell der Gesprächsteil des Dialogpartners verloren geht. Es fehlen dann also die Fragen und Ideen, auf die sich die eigenen Einlassungen beziehen.

    Zur Arbeitsweise siehe vergleichend: #Ahrens2017. Siehe auch plinubius.de/bolker-joan-writi 2/2

  6. Ein Toot ist wie ein Zettel im #Zettelkasten, wie ihn #Ahrens2017 beschreibt. An Stelle Luhmanns A6-Karteikarte hat man nun Mastodon in der Hosentasche. Spannend ist nun, die Verschlagwortung zu analysieren. Die Analyse mit #MastodonArchive zeigt: In 2445 Toots habe ich 376 Schlagworte verwendet, 63 davon mehr als zwei Mal. Um die Übertragung abzuschließen, gilt es herauszufinden, wie sich aus Toots und Threads ebenso Texte arrangieren lassen, wie einst aus den A6-Zetteln der Zettelkästen

  7. Ein Toot ist wie ein Zettel im #Zettelkasten, wie ihn #Ahrens2017 beschreibt. An Stelle Luhmanns A6-Karteikarte hat man nun Mastodon in der Hosentasche. Spannend ist nun, die Verschlagwortung zu analysieren. Die Analyse mit #MastodonArchive zeigt: In 2445 Toots habe ich 376 Schlagworte verwendet, 63 davon mehr als zwei Mal. Um die Übertragung abzuschließen, gilt es herauszufinden, wie sich aus Toots und Threads ebenso Texte arrangieren lassen, wie einst aus den A6-Zetteln der Zettelkästen

  8. Ein Toot ist wie ein Zettel im #Zettelkasten, wie ihn #Ahrens2017 beschreibt. An Stelle Luhmanns A6-Karteikarte hat man nun Mastodon in der Hosentasche. Spannend ist nun, die Verschlagwortung zu analysieren. Die Analyse mit #MastodonArchive zeigt: In 2445 Toots habe ich 376 Schlagworte verwendet, 63 davon mehr als zwei Mal. Um die Übertragung abzuschließen, gilt es herauszufinden, wie sich aus Toots und Threads ebenso Texte arrangieren lassen, wie einst aus den A6-Zetteln der Zettelkästen

  9. Ein Toot ist wie ein Zettel im #Zettelkasten, wie ihn #Ahrens2017 beschreibt. An Stelle Luhmanns A6-Karteikarte hat man nun Mastodon in der Hosentasche. Spannend ist nun, die Verschlagwortung zu analysieren. Die Analyse mit #MastodonArchive zeigt: In 2445 Toots habe ich 376 Schlagworte verwendet, 63 davon mehr als zwei Mal. Um die Übertragung abzuschließen, gilt es herauszufinden, wie sich aus Toots und Threads ebenso Texte arrangieren lassen, wie einst aus den A6-Zetteln der Zettelkästen

  10. Dann stellt sich die Frage einer individuellen Nutzungskonvention. Ich bemühe mich das hier als mein eigenes Denkarium (harry-potter.fandom.com/de/wik) zu nutzen, wobei ich, etwas vornehmer, mich an dem von #Ahrens2017 beschriebenen #Zettelkastenprinzip zu orientieren versuche und dabei Bolker im Sinn habe (plinubius.de/bolker-joan-writi) 4/x

  11. @dugartogo Ich beobachte an mir selbst das, wenn ich mich von den teils sehr negativen und aufgeregten Beiträgen anderer davontragen lasse, ich meinen roten Faden verliere. Meine Erfahrung ist, dass die Gespräche besser sind, wenn ich mit Priorität erstmal die Sache hier als schreibendes Denken betrachte (siehe #Ahrens2017) und mich dann nur gelegentlich und reduziert auf den Strom der übrigen Impulse hier einlasse. Immerhin stimmt hier fast immer die Qualität.

  12. @holger Ich verfolge einen anderen Ansatz: Einen Toot sehe ich als einen Zettel im Sinne des #Zettelkasten-Prinzips wie von #Ahrens2017 beschrieben. Wo Luhmann immer eine A6-Karteikarte parat hatte, habe ich Mastodon in der Hosentasche. Natürlich entsteht viel Material, das weg kann. Dennoch erlebe ich hier definitiv schreiben als denken, wie von Ahrens erläutert, weshalb ich den Wunsch habe, das Material dauerhaft verfügbar zu machen und nur das offenkundig Unwichtige wegzutun.

  13. Ich habe in #Natenom s Blog eine Anleitung gefunden, wie sich das Mastodon Archive sichern lässt. Das ist wichtig, um #Longevity der Toots im Sinne eines #Zettelkasten sicherzustellen, d.h. unabhängig zu werden vom Schicksal der Instanz einerseits, aber auch größere Nutzbarkeit der Zettel im Sinne wissenschaftlichen Schreibens nach #Ahrens2017 zu erreichen. Es ist ein Stich ins Herz, das ausgerechnet bei Natenom zu finden. 😥natenom.de/2023/08/tool-fuer-l

  14. @null Der Sinn der Sache ist zu visualisieren, worum es geht bzw. wie das Themennetzwerk aussieht. Das wird nämlich auch für den Autor selbst rasch unübersichtlich. Zugrunde liegt dem die Idee, dass Hastags eine ähnliche Funktion haben wie Schlagworte eines #Zettelkasten, vgl. #Ahrens2017

  15. "Aufschreiben ist [..] Denken im Medium der Sprache. [..] Spätestens wenn man an einem Argument arbeitet, kann man nicht mehr darauf verzichten, es im Medium der Schrift zu entwickeln. [..] Im Kopf macht vieles Sinn, was [..] keinen ergibt. Das Gehirn sieht Muster, wo keine sind, [..] zieht voreilige Schlüsse und vervollständigt unvollständige Bilder [..] ohne Bescheid zu geben. [..] Ohne zu schreiben kann man nicht denken, jedenfalls nicht in [..] anschlussfähiger Weise" #Ahrens2017:88 1/2

  16. Ein #Toot als Zettel im Sinne des von #Ahrens2017 erörterten #Zettelkasten-Prinzips stellt eine Art Knotenpunkt (Node) in einem Netzwerk dar, das sich mit jedem Toot weiter spannt. Die Erwähnung eines Handle ist Ausdruck einer Beziehung zu einem Akteur und gleichzeitig auch ein Interaktionsangebot. Hashtags verschlagworten nicht nur quer zueinander alle Notizen thematisch, eigene und fremde. Sie ermöglichen es ebenfalls, Beziehungen zwischen Themen und Quellen herzustellen.

  17. @ctietze Gemeint ist die von Sönke Ahrens beschriebene Arbeitsweise, die auch Niklas Luhmann angewendet hat. Quelle siehe Hashtag #Ahrens2017

  18. Die #reblog bzw #boost Funktion bei Mastodon halte ich für unvollständig. Im Sinne von #Ahrens2017 sieht die Funktion nicht vor, einen Beitrag in eigenen Worten zusammenzufassen und dazu gegebenfalls auch mit einem eigenen Gedanken zu versehen. Zusammenfassung und eigener Gedanke müssten so gesehen immer als Antwort bzw. Reaktion formuliert werden. Kontraintuitiv, denn ich schriebe ja dem Autor, was er bereits geschrieben oder geteilt hat.

  19. #Ahrens2017:74 zeigt, dass eine Notiz für den Zettelkasten sich an ein Publikum richtet, das den Inhalt der Notiz ohne Vorkenntnis und nur vor dem Hintergrund allgemeinen Fachwissens verstehen kann, wobei das Publikum der Notiz zunächst nur das zukünftige Ich ist, das bei Lektüre der Notiz Inhalt und Kontext des Ursprungstextes längt vergessen hat. Denkt man nun nicht nur an C6 Zettel, sondern an Toots, erweitert sich das Publikum. Man schreibt für sich, aber eben nicht nur.

  20. Der #Zettelkasten ist ein Mittel gegen die "Neigung, besonders für die Informationen und Argumente empfänglich zu sein, die das eigene Weltbild bestätigen." #ConfirmationBias. Der Zettelkasten bildet eine mentale Barriere zwischen Materialsammlung und dem Anreiz bloß das eigene Argument zu belegen. "Hat man Informationen, die das eigene Vorverständnis in Frage stellt, in den Zettelkasten überführt, kann man diese nicht mehr ungelesen machen, sondern muss mit ihnen umgehen" vgl. #Ahrens2017:72f

  21. Ahrens, Sönke: Das Zettelkasten-Prinzip. Erfolgreich wissenschaftlich Schreiben und Studieren mit effektiven Notizen. Norderstedt (Books on Demand BoD) 2017. 155 Seiten #zettelkasten #Ahrens2017

  22. #Ahrens2017 gibt dem Nachdenken über Aufmerksamkeit eine neue Richtung. Bislang war ich gefesselt von Aufmerksamkeitsökonomie und dem Abhandenkommen der Kontrolle über die eigene Aufmerksamkeit durch die werbewirtschaftlich motivierte Verführung. Mit einem Mal aber geht es um den selbstbestimmten Einsatz von Aufmerksamkeit. Plattformen wie Facebook und Co perfektionieren Aufmerksamkeitsdiebstahl, Mastodon und Fediverse bieten die Chance auf das Gegenteil im Sinne des #Zettelkasten. Siehe 59ff

  23. #Zettelkasten "Luhmanns analoger Zettelkasten begrenzte den für einen Gedanken zur Verfügung stehenden Platz konsequent auf eine DIN-A6-Seite." (#Ahrens2017:121)
    So gesehen hat ein 500-Zeichen-Toot eine gewisse Ähnlichkeit und fördert tatsächlich "Kreativität durch Beschränkung" (ebd.)